Gemeinde soll Kapazitäten für Flüchtlinge aus der Ukraine prüfen

Symbolfoto: Pexels

Die SPD-Fraktion beauftragt die Verwaltung um eine schnelle Prüfung von Kapazitäten zu prüfen, um Flüchtende aus der Ukraine in Raesfeld sicher unterzubringen.

Ferner soll die Verwaltung einen öffentlichen Aufruf an die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde über das Mitteilungsblatt machen, um zu individueller Hilfe zu ermutigen.

„Als Folge der russischen Invasion in der Ukraine sind bereits mehr als eine Million Menschen auf dem Weg in Richtung Europäische Union, mehr Menschen werden sich vermutlich noch auf den Weg machen“, begründet die Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk ihren Antrag.

Unterkünfte reaktivieren

Auch die Gemeinde Raesfeld müsse nach Ansicht der SPD im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Beitrag leisten, den Menschen, die vor diesem Krieg auf der Flucht sind, zu helfen. Deshalb soll die Verwaltung zeitnah aufführen, welche Möglichkeiten bestehen, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in gemeindliche Unterkünften aufzunehmen und darüber hinaus darzustellen, inwieweit Kapazitäten in Unterkünften reaktiviert oder neue geschaffen werden können. Ein öffentlicher Aufruf zur Bereitstellung von privatem Wohnraum an Flüchtende könne laut Rybarczyk ein weiterer Baustein zur bestmöglichen Unterbringung von geflüchteten Menschen sein.

Spendenkonto einrichten

Im Antrag heißt es weiter, dass die Gemeinde ein Spendenkonto einrichten solle, um sich mit den Menschen in der Ukraine oder die sich von dort auf der Flucht befindenden Menschen solidarisch zu zeigen und diese zu unterstützen. Darüber hinaus soll ein Spendenkonten von anerkannten gemeinnützigen Hilfsorganisationen auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht werden.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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