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34. Deutsch-Niederländische Grafikbörse 2022 in Borken

Von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. Mai 2022 findet die Deutsch-Niederländische Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken statt

Mit einer Einladung an die ukrainische Künstlerin Ira Gvozdyk setzt die Grafikbörse ein Zeichen der Solidarität und unterstützt die geflüchtete Künstlerin.

Borken (pd). Zum 34. Mal ist Borken der Treffpunkt für Grafikkünstlerinnen und -künstler aus ganz Deutschland und den Niederlanden.

Von Freitag, 27. Mai, bis Sonntag, 29. Mai 2022, findet in der Stadthalle Vennehof die „Deutsch-Niederländische Grafikbörse“ statt. Nach zwei Jahren Pause und einer Terminverschiebung ist Borken am letzten Maiwochenende wieder der Treffpunkt für Grafikfreunde aus Nah und Fern.

58 Ausstellende präsentieren sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. Mai 2022, in der Stadthalle Vennehof in Borken. Parallel findet in der Stadt Borken wieder das Kunstweekend statt, an dem sich zahlreiche Akteure beteiligen.
Die Veranstalter – Stadt und Kreis Borken – erwarten 51 Ausstellerinnen und Aussteller – 31 aus Deutschland und 20 aus den Niederlanden.

Vielzahl an Bewerber

Anders als üblich hatte die Expertenjury aufgrund der Coronapandemie erst im Frühjahr 2021 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Vielzahl an Bewerbungen ausgewählt. Coronabedingt musste die Messe 2021 doch noch abgesagt werden. Nach erneuter Terminverschiebung in diesem Jahr findet sie nun endlich statt. Die meisten der schon im vorherigen Jahr ausgewählten Künstlerinnen und Künstler reisen an und freuen sich auf das Wiedersehen beim traditionsreichen Grafik-Treffen in Borken.

Künstlerin Ira Gvozdyk aus der Ukraine

Trotz einiger terminlich bedingter Absagen kann Borken auch einige besondere Gäste begrüßen: Mit einer Einladung an die ukrainische Künstlerin Ira Gvozdyk setzt die Grafikbörse ein Zeichen der Solidarität und unterstützt die geflüchtete Künstlerin. Ira Gvozdyk hat an der Kunstakademie Kiew studiert und bereits an der Global Print in Portugal 2017 und 2018 sowie diversen Ausstellungen in der Ukraine teilgenommen. Sie ist Mitgründerin des internationalen „Ukrainian Print Exchange“ (2016-2021) und Co-Kuratorin der „Ukrainian Art Week“ (2020).
Anders als geplant kann nun Walther Dohmen doch teilnehmen; als überregional bekannter Spezialist für Lithografie präsentiert er am Stand 1 seine Arbeiten. Hierzu kommen noch einige Gäste von Stadt und Kreis Borken, so dass die Besucherinnen und Besucher sich insgesamt auf 58 Ausstellende freuen können.

Öffnungszeiten

Für das Publikum ist die 34. Grafikbörse am Freitag ab 16 Uhr geöffnet. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing wird die Börse um 17 Uhr offiziell eröffnen. Besucherinnen und Besucher sind am Freitag bis 20 Uhr willkommen. Samstag und Sonntag ist die Börse von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kunst in voller Bandbreite

Die Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren die gesamte Bandbreite serieller Drucktechniken wie beispielsweise Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdruck. Zudem werden auch Galerien, Fotografinnen und Fotografen sowie Antiquariate vertreten sein. Die Gäste von Stadt und Kreis Borken als Veranstalter sind etwa der Kunstverein Borken, die Aldegrever Gesellschaft aus Münster, die Büchergilde artclub aus Frankfurt am Main, die Druckvereinigung Bentlage sowie Studentinnen und Studenten aus Münster und Osnabrück dabei.

Global Soundscapes
Global Soundscapes Stefan Demming, AkA 2022 ©Presse

Programm

Franziska Jäger von der Universität Osnabrück gibt am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr einen Einblick in grafische Drucktechniken.
Parallel zur Grafikbörse findet erneut das „Kunstweekend“ in Borken statt. An diesem Wochenende kann zusätzlich an fünf weiteren Orten in der Stadt Borken Kunst erlebt werden:
Neu im Programm ist die Aktion das AkA – Atelier für kulturelle Angelegenheiten (Stefan Demming) „GLOBAL SOUNDSCAPES & GLOBAL DORFDISKO“ am Samstag, 28. Mai 2022, von 15 bis 21 Uhr auf dem Marktplatz Borken. Über Funk-Kopfhörer können Field recordings aus aller Welt gehört werden.

In der beschaulichen Fußgängerzone kann am Samstag, 28. Mai 2022, vom 15 Uhr bis 18 Uhr den GLOBAL SOUNDSCAPES gelauscht werden wie dem Treiben der Großstadt, dem Wind in den Bergen oder dem Strand. Die Ausleihe der Funkkopfhörer ist kostenlos.
Zu den Klangstücken kommen Aufnahmen und Reflektionen von Raum- und Stadtwahrnehmungen von Kathrin Wildner.

Die Stadtethnografin ist Gründungsmitglied von metroZones und forscht seit vielen Jahren zu Theorien des öffentlichen Raumes, ethnographischen Methoden und transnationalen Aspekten des Urbanismus. Von 2012 bis 2021 war sie Professorin im Fachbereich Kultur der Metropole an der HafenCity Universität Hamburg und hat sich in letzter Zeit zunehmend Klangprojekten gewidmet – zum Teil in kooperativen Zusammenhängen. Die gebürtige Borkenerin lebt zurzeit in Berlin.

Im Anschluss von 18 Uhr bis 21 Uhr spielt die GLOBAL DORFDISKO – Musiken aus allen Welten und Zeiten – eine eklektische Auswahl von Klängen aus Brasilien in den 1920ern über Cumbia und Dub, französichem Chanson und ghanaischen Hiplife bis hin zu aktuelleren elektronischen Kompositionen (AkA-DJ-Team).
Im FARB – Forum Altes Rathaus Borken ist die Ausstellung zum niederländischen Grafikmeisters der Moderne „Samuel Jessurun de Mesquita – Fantasien“ noch bis einschließlich Sonntag, 29. Mai 2022, zu besichtigen.

Über die Niederlande hinaus gerühmt wird de Mesquita für seine teils großformatigen Holzschnitte von einzelnen Tieren und Pflanzen. De Mesquita schafft neben diesen grafischen Einzelblättern sein ganzes Leben hindurch in großer Zahl teils bizarre und teils humorvolle Arbeiten, die er selbst als „Fantasien“ bezeichnet. Diese bisher wenig beachteten aber umfangreich überlieferten und teilweise noch unveröffentlichten Werke stehen im Zentrum der Ausstellung im FARB in Borken.

Die Grafikwerkstatt des FARB in der Brinkstraße 24 öffnet ebenfalls während der Börse wieder ihre Türen. Am Samstag und Sonntag, jeweils zwischen 13.00 und 16.00 Uhr kann den Akteuren über die Schulter geschaut werden.

Im Artline Treff, Mühlenstraße 41, ist eine Auswahl aus der Grafiksammlung des Kunstvereins zu sehen. Der Artline-Treff ist am Freitag von 16 bis 20 Uhr, am Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Wie schon 2020 beteiligt sich auch der Einzelhandel an der Ausgestaltung des Kunstweekends.

Ausstellungen in mehr als 30 Läden

In mehr als 30 Läden stellen Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland ihre Werke aus und laden unter dem Titel „Artline Borken 2022“ zum ausführlichen Rundgang durch die Innenstadt Borkens ein. Begleitet wird die Schau durch eine Präsentation von weiteren Werken der beteiligten Kunstakteure in der Open Art Galerie (Neutor 15), die während der Börse am Freitag von 16.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag und Sonntag jeweils von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet sein wird.

Kinderbetreuung am Samstag und Sonntag

Für die ganz jungen Grafik-Freunde gibt es ab 11 Uhr eine ganztägige Kinderbetreuung am Samstag und Sonntag, in der sie selber kreativ werken können. So haben Eltern und Großeltern Zeit und Muße, sich in Ruhe den verschiedenen Angeboten der Ausstellerinnen und Aussteller zu widmen. Der Eintritt zur Grafikbörse ist an allen Tagen frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.grafiekbeurs.eu.

Regenbogenfahne am Borkener Kreishaus gehisst

Anlass: „Internationaler Tag gegen Homo, Bi-, Inter- und Transphobie“

Kreis Borken (pd). Zum „Internationalen Tag gegen Homo, Bi-, Inter- und Transphobie“ ist am heutigen Dienstag (17.05.2022) die Regenbogenflagge vor dem Kreishaus in Borken gehisst worden.

„Auf diese Weise setzen wir als Kreis Borken ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz „, erklärt dazu Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker und betont: „Wir stehen für ein friedliches und gewaltloses Miteinander aller Menschen. Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität dürfen nicht zu Ausgrenzung und Gewalt führen.“

Beschluss des Kreistages

Die Beflaggung geht auf einen Beschluss des Kreistages aus dem vergangenen Jahr zurück. Fraktionsübergreifend wurde damals festgelegt, jährlich am 17. Mai die Regenbogenfahne zu hissen.
Der internationale Aktionstag findet jährlich am 17. Mai statt. An diesem Tag wurde 1990 Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gestrichen. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit.

Deshalb wird an diesem Aktionstag auf gesellschaftliche Missstände wie Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegen Menschen, die ihr Geschlecht selbstbestimmt leben möchten, aufmerksam gemacht. Bis zum 11. Juni 1994 galt Homosexualität von Männern auch in Deutschland noch als strafbar.

Neues Schild – Aus Naturdenkmal wird „Naturpark Hohe Mark“

A31: Touristisches Hinweisschild für „Naturpark Hohe Mark“ wird geändert

Reken (pd). Auf der sogenannten touristischen Unterrichtungstafel „Naturdenkmal Hohe Mark“ neben der A31 zwischen den Anschlussstellen Reken und Borken in Fahrtrichtung Emden wird der Name geändert.

Künftig steht der Schriftzug „Naturpark Hohe Mark“ auf dem Schild, das aufgrund eines Unfallschadens ohnehin ausgetauscht werden muss. Die Genehmigung dafür erteilte in dieser Woche die Autobahn Westfalen als zuständige Straßenverkehrsbehörde. Der Naturpark Hohe Mark ist ein Großschutzgebiet, mit naturnahen touristischen Angeboten wie Wander- oder Radwegen.

Voraussetzung für Änderung

Für die Genehmigung der Tafeln müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein. So muss das Ziel nicht nur über eine befestigte Straße erreichbar sein und über ausreichend Parkflächen verfügen, Interessierte müssen die touristische Attraktion auch zu üblichen täglichen Öffnungszeiten besuchen können. Die Ziele müssen entweder von der Autobahn aus sichtbar sein, oder dürfen – sind sie nicht zu sehen – in der Regel nicht weiter als 10 Kilometer Luftlinie von der entsprechenden Abfahrt entfernt liegen.

Die ersten touristischen Hinweistafeln wurden in NRW Anfang der 1990iger Jahre für Landschaften wie: „Münsterland“, „Sauerland“, „Siegerland“ usw. errichtet.

Neue Ausstellung PhänomexX e.V. im Naturparkhaus ist eröffnet

Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ im Naturparkhaus im Tiergarten Schloss Raesfeld ist eröffnet

Kinder können im integrierten Schülerlabor experimentieren. Dorothee Feller, Regierungspräsidentin von Münster ist Schirmherrin des „PhänomexX e.V.“ Projektes

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Im Naturparkhaus im Tiergarten Schloss Raesfeld ist die dritte Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ mit integriertem Schülerlabor am Montag, 16. Mai, eröffnet worden.

Der „Tiergarten Schloss Raesfeld e.V.“ hat somit in Zusammenarbeit mit dem „Bildungskreis Borken“, dem „Naturpark Hohe Mark e.V.“ und mit dem „PhänomexX e.V.“ einen weiteren attraktiven außerschulischen Standort im Kreis Borken geschaffen.

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Zur Eröffnung gab es keine Diskussionsrunde zwischen Landrat Dr. Kai Zwicker (2.v.li), Regierungspräsidentin Dorothee Feller (2.v.re) und Prof. Dr. Achim Schröder, Finanzvorstand der Westenergie AG (re.). Wilfried Kersting (re.) moderierte die Runde als Vorsitzender des „Tiergarten Schloss Raesfeld e.V.“.

Schülerlabor erstmals in Raesfeld

Der Verein „PhänomexX e.V.“ aus Ahlen, der schon mehrere temporäre Schülerlabore entwickelte, etabliert jetzt in Raesfeld erstmals ein fest verortetes Labor.
„Wir als Bezirksregierung unterstützen dieses Projekt, weil wir in den vergangenen Jahren festgestellt haben, dass Kinder gerade in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) großen Nachholbedarf haben. Daher begrüße ich, dass wir im Naturparkhaus nun eine PhänomexX-Versuchsstation haben, die diesen Bereich fördert“, begründete Dorothee Feller, Regierungspräsidentin von Münster, Schirmherrin des „PhänomexX e.V.“ und Vorstandsmitglied des „Naturpark Hohe Mark e.V.“.

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Eine Klasse der St.-Sebastian-Schule in Raesfeld probierte bereits das Schülerlabor in der neuen Ausstellung im Naturparkhaus in Raesfeld aus. ©Kreis Borken

Forschen und näheres über die heimische Natur erfahren

Landrat Dr. Kai Zwicker freute sich über die neue Ausstellung und hoffte, dass sie künftig gut besucht wird. „Jungen Menschen wird auf fantastische Weise die Natur nähergebracht. Besucherinnen und Besucher erforschen das Ausnutzen bestimmter Naturphänomene für die Technik und können zudem Näheres über die heimische Natur erfahren.“

Stationen sind schulformübergreifend angelegt

Die Ausstellung und das Schülerlabor greifen den Themenkomplex in der Natur (Flora und Fauna), für die Natur (regenerative Energien) und von der Natur (Bionik) anhand des Stationenlernens auf. Die Stationen sind schulformübergreifend angelegt und richten sich vorwiegend an die Kinder der 4. bis 6. Klassen. Durch differenziertes Lernmaterial ist das Schülerlabor auch für Integrations- und Inklusionsklassen geeignet.

Spannende Experimente und lehrplanbezogene Themen

Im Schülerlabor soll durch aktivierende Präsentationsform und durch spannende Experimente die Neugier der Kinder geweckt werden. Das Angebot umfasst lehrplanbezogene Themen und befähigt Mädchen und Jungen, sich als Forscherinnen und Forscher zu versuchen und dabei entdeckend zu lernen. Erfahrungen und Erlebnisse werden anschließend in einem eigens hierfür entwickelten Forscherheft festgehalten.

Themen werden von Jahr zu Jahr neu konzipiert

Dank des modulartigen Aufbaus können Themen von Jahr zu Jahr neu konzipiert und aktualisiert werden.
In den nächsten Wochen besuchen hauptsächlich Schulklassen das Labor. Die Öffentlichkeit kann am Wochenende die Ausstellung in Augenschein nehmen. Interessierte Familien können zudem nach Voranmeldung und unter Anleitung das gesamte Labor entdecken. Die Sparkasse Westmünsterland und die Westenergie AG finanzierten das Schülerlabor mit.

Weitere Informationen

Weitere Informationen über das Naturparkhaus in Raesfeld sind unter https://naturpark-hohe-mark.de/de/der-naturpark/naturparkhaus-tiergarten-schloss-raesfeld zu finden. Schulklassen und Touristen können sich bei Cornelia Reichel im Bildungsbüro des Kreises Borken unter der E-Mail-Adresse [email protected] anmelden.

Lehrkräfte, die mit ihren Kindern die Ausstellung besuchen möchten, sollen allerdings vorher eine Schulung absolvieren. Diese finden am 2. Juni und am 6. September 2022 statt. Auch hierfür ist Cornelia Reichel auch Ansprechpartnerin

Fahrradspendenaktion in Borken für ukrainische Flüchtlinge

Am 21.05.2022 veranstaltet die Stadt Borken eine Spendenaktion für die ukrainischen Flüchtlinge

Hier sollen so viele Fahrräder wie möglich zusammenkommen.

Mobilität ist, vor allem hier in den ländlichen Regionen, sehr wichtig. Vor allem für die vielen Geflüchteten, die seit vielen Wochen in Borken und den umliegenden Gemeinden ankommen. „Leider werden die Fahrräder in der Fahrradstation der Stadt Borken inzwischen knapp“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Deshalb wurde kurzerhand eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um genau dieses Problem anzupacken. Die Initiatoren bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Fahrradspenden, vor allem Damen- und Kinderfahrräder werden benötigt.

Wer ein Fahrrad spenden möchte, kann dies am Samstag, den 21.05.2022 in der Zeit von 9 bis 13 Uhr zur Commende 8 in Borken bringen. Dort, an der neuen Fahrradstation der Stadt Borken, werden alle gespendeten Fahrräder auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft und anschließend an die Flüchtlinge als Dauerleihgabe übergeben.

Die Stadt Borken bedankt sich bei allen Helfern und Spendern für deren Unterstützung und hofft auf einen großen Erfolg der Fahrradspendenaktion.

Idunahall-Brache in Schermbeck wird Logistikzentrum

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Nutzungswandel einer Industriebrache dauerte 17 Jahre

Auf dem ehemaligen Gelände der Dachziegelwerke Idunahall entsteht ein Logistikzentrum.

von Helmut Scheffler

Ein Gewitter konnte gestern Nachmittag die Stimmung im Gewerbepark Maassenstraße nicht stören. Ganz im Gegenteil: Dass 17 Jahre nach der Stilllegung der Dachziegelwerke Idunahall durch den Mutterkonzern Röben und nach mehreren gescheiterten Versuchen einer Umnutzung die im Winkel zwischen Maassenstraße und der Alten Poststraße gelegene Industriebrache endlich einer neuen Nutzung zugeführt werden kann, freute nicht nur die beiden bisherigen Besitzer Stephan Stender und Marc Riegel, sondern auch den Bürgermeister Mike Rexforth und seinen allgemeinen Vertreter Gerd Abelt.

58.449 Quadratmeter großes Gelände

Mit dem Geschäftsführer Frank Rottbeck von der Firma „Rottbeck Spedition“ stellten die bisherigen Eigentümer und die Verwaltungsmitarbeiter die bisherige und künftige Nutzung des 58.449 Quadratmeter großen Geländes vor.

Nachdem die Firma Röben im Februar 2006 dem damaligen Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter mitgeteilt hatte, dass sie die seit 1908 bestehende Schermbecker Dachziegelwerke Idunahall nicht weiterbetreiben würde, meldeten sich Kaufinteressenten.

Niederländischer Investor

Im Jahre 2007 erwarb ein niederländischer Investor die gesamte Liegenschaft. Er trat aber wieder zurück, als er merkte, das man hemdsärmelig ohne behördliche Genehmigungen nicht so einfach mit einer Industriebrache umgehen kann. Zwischen April 2008 und Oktober 2010 kauften die „Investorengesellschaft Stender + Riegel Gewerbepark 2 GmbH“ sowie die Tiefbaufirma „Jan Sligchers & Söhne GbR“ von der liquidierten holländischen Firma Geho das Gelände und ein kleines Teilstück, das zuvor der Feldbahnbetreiber Andreas Knopf erworben hatte. Bis April 2013 hatten die Investoren mehr als eine Million Euro in die Erschließung des Geländes investiert.

Schutz vor unerwünschten Beeinträchtigungen

Eine neue Phase begann, als die Gemeinde den Bebauungsplan Nr. 47 (Gewerbepark Maassenstraße) aufstellte, dessen Genehmigung sich bis zum Januar 2016 hinzog, weil ein Anlieger ein langwieriges Normenkontrollverfahren startete, das aber mit einem Vergleich endete. Dem Kläger wurde zwar Recht gegeben, aber der Richter konnte ihm klarmachen, dass ein Bebauungsplan mehr Schutz vor unerwünschten Beeinträchtigungen biete.

Mehrere Kaufbewerbungen

Ein Aufatmen ging durch den Gemeinderat, weil die Industrieflächen in Schermbeck knapp wurden. In der Folgezeit gab es mehrere Kaufbewerbungen. Da Stephan Stender und Marc Riegel als regionale Unternehmer dem Wunsch der Gemeindeverwaltung, die Fläche nur an Betriebe mit möglichst vielen Arbeitsplätzen zu veräußern, gerne nachkamen, dauerte die Suche lange. Eine Aufteilung der Gesamtfläche und eine Vermarktung an verschiedene Betriebe wollten Stephan Stender und Marc Riegel verhindern, um der Nachbarschaft kein hohes Verkehrsaufkommen zuzumuten.

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Investor Frank Rottbeck erklärt die künftige Organisation des Logistikzentrums. Foto: Borgwardt

200 Arbeitsplätze

Mit dem Bottroper Unternehmen „Rottbeck Spedition“ konnten beide Wünsche erfüllt werden. Frank Rottbeck kündigte an, dass in dem Betrieb, der bis Ende 2023 fertig sein soll, etwa 200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Auf dem Gelände soll ein sogenanntes Distributionszentrum entstehen. Von den beinahe historischen Gebäuden bleibt der Altbestand an der Maassenstraße/Alte Poststraße erhalten und wird modernisiert.

Schulungs- und Kongresszentrum

Die alte Schmiede soll zu einem Schulungs- und Kongresszentrum ausgebaut werden. Die ehemaligen Produktionshallen werden allerdings abgerissen und weichen für den Bau einer Lagerhalle. Viele Dachflächen sollen von Fotovoltaikanlagen genutzt werden. Das saubere Dachflächenwasser wird bei Regen auf dem Gelände versickert. Das Gelände wird anschließend begrünt.

Im neuen Gewerbegebiet, mit dessen Bebauung sofort nach der Vorlage der Baugenehmigung begonnen werden soll, werden vor allem Container aus den Häfen Duisburg und Wesel per LKW angeliefert. „Es ist mit einer überschaubaren Anzahl von Anlieferungen zu rechnen“, teilte Frank Rottbeck mit.

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Die ehemalige Dachziegelfabrik Idunahall schloss 2005 ihre Pforten. Seitdem verfällt das Gelände. Foto: Borgwardt

Container werden viele Kartons anliefern

Mit einem Container werden viele Kartons angeliefert, aus denen dann im Schermbecker Distributivzentrum viele kleine Paketsendungen entstehen, die wiederum mit großen Fahrzeugen abgeholt werden. Im Extremfall enthält ein Container 1.500 bis 2.000 Kartons, aus denen dann 1.500 bis 2.000 Endkundenbelieferungen entstehen. Für diese hohe Anzahl Lieferungen hat es dann aber lediglich zwei LKW-Bewegungen gegeben. Die Zufahrt zum Gelände erfolgt auf der Alten Poststraße gegenüber der Zufahrt zur Kläranlage.

22 Millionen Euro

Die Umwandlung des Geländes zum neuen Logistikzentrum wird etwa 22 Millionen Euro kosten. Allein der auf etwa drei Monate angesetzte Abriss der alten Werksruine wird auf über eine Million Euro geschätzt. Es ist geplant, den Unternehmenssitz nach Schermbeck zu verlegen. „Ich nehme die Arbeit gerne auf mich “, so Rottbeck, „weil der Standort einfach unheimlich schön ist.“ Zudem gehöre Schermbeck räumlich zum Speckgürtel des Ruhrgebietes, in dem es „schlichtweg keine freien Logistikflächen mehr“ gebe.

Info:

Die Unternehmensgruppe Rottbeck (www.rottbeck.de) bietet ihren Kunden Transport-, Speditions- und Logistikleistungen an und bewirtschaftet an neun Standorten im Ruhrgebiet 180.000 Quadratmeter gedeckter Lagerflächen.

Die „Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH“ (DtGV) hat das Unternehmen als Top-Arbeitgeber des Jahres 2022 bewertet. Auch am neuen Standort werden neben den Fachkräften für Lagerwirtschaft auch Arbeitsplätze in der Supply Chain Steuerung, Verzollung, Beschaffung, IT und Holdingverwaltung entstehen.

Kinder aus Lembeck erleben Schreinerei in Erle hautnah

Am Samstagvormittag tummelten sich 43 Mädchen und Jungen mit ihren Eltern der KiTa Don-Bosco aus Lembeck in der Werkshalle von Pass Möbelbau GmbH in Erle

Statt einen Osterhasen aus Holz, konnten die Mädchen und Jungen einen „Schützenfest-Grillsaison-Kinderstuhl“ mit nach Hause nehmen.

An einem langen Tisch in der Halle der Schreinerei in Erle wurde fleißig gewerkelt, gehämmert und geschraubt. Nicht immer klappte es für die kleinen Händchen auf Anhieb, die Schrauben feste anziehen. Da konnte dann aber der Papa schnell und gerne einspringen und weiterhelfen. Sicherlich mit genauso viel Spaß an der Arbeit, wie die Kita-Kinder von Don-Bosco in Lembeck.

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Aktion des Fördervereins Don-Bosco Lembeck

Der Förderverein hatte schon vor Monaten die Idee, hier in der Schreinerei von Pass mit den Kindern eine Kleinigkeit, sprich Osterhasen aus Holz, zu basteln. Bedingt durch Corona musste der Termin jedoch verschoben werden. „Der Zeitpunkt für einen Osterhasen wäre heute sicherlich zu spät, oder viel zu früh gewesen“, so Andreas Pass lachend. Deshalb habe er sich ein anderes Projekt ausgedacht, um den Termin nicht erneut verschieben zu müssen.

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Der Erfinder des multifunktionalen „Schützenfest-Grillsaison-Kinderstuhls“ Andreas Pass ©Petra Bosse

Passend zur Schützenfestsaison

Und seine Idee, einen multifunktionalen erhöhten Kinderstuhl oder besser gesagt, einen „Schützenfest-Grillsaison-Kinderstuhl“ anzufertigen, kam bei allen Beteiligten gut an. Eine wahre praktische Erfindung des Schreiners, denn dieser Stuhl ist nicht nur Sitzgelegenheit, sondern gleichzeitig auch Getränkehalter und darüber hinaus bietet praktischer Weise noch Platz für die Grillzange. Und damit die Arbeit schneller von der Hand geht, waren die einzelnen Holzteile schon so zugeschnitten, sodass die Kinder nur noch die einzelnen Teile zusammensetzen mussten.

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Die Holzdübel hat der fünfjährige Fiete schon mal sicher versenkt ©Petra Bosse

Maschinen liefen

Bevor sich die Kinder an die eigentliche Arbeit machen konnten, warf Pass die großen Maschinen an. Die Eltern waren begeistert, wie Frank Mecking, der mit seinem fünfjährigen Sohn Pepe vor Ort war. „Für die Kinder ist es einfach super zu erleben, wie so eine Halle von innen aussieht und wie die Prozesse in einer Schreinerei ablaufen“, sagte Mecking, der gleich noch einen zweiten Stuhl für Pepes Bruder zusammenbaute.

Kita-St.-Urbanus-Lembeck
Und gerne unterstützen auch die Väter ihren Nachwuchs beim Zusammenschrauben der Einzelteile ©Petra Bosse

Kindgerecht alles vorbereitet

Und auch die Vorsitzende des Fördervereines Anja Mecking war begeistert. „Es war alles sehr gut und kindergerecht vorbereitet und den Kindern wurde alles gut erklärt“, betonte die Vorsitzende am Ende.

Für Andreas Pass sei dieser Termin eine gute Gelegenheit gewesen, um das Image des Handwerks aufzuwerten, sowie den Beruf des Handwerkers, in diesem Fall des Schreiners, zu verbessern.

Kita-St.-Urbanus-LembeckFörderverein
Probesitzen nach getaner Arbeit auf den eigenen Schützenfest-Grillsaison-Kinderstuhl ©Petra Bosse

Nach getaner Arbeit konnten die Kleinen gleich noch vor Ort bei Grillwürstchen, Kaltgetränken und Kuchen auf ihren selbst gebauten „Schützenfest-Grillsaison-Kinderstuhl“ zur Probe sitzen und auf Stabilität und Funktionalität testen.

Veränderungen bei der Raesfelder Feuerwehr

Bei der diesjährigen Generalversammlung der Raesfelder Feuerwehr am Samstag gab es eine personelle Veränderung in der Leitung.

Frank Prochnow wird Löschzugführer in Erle.

Gemeindebrandinspekteur Jörg Wachtmeister bleibt bleibt weiterhin stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld. Allerdings gab er aber sein Amt als Leiter des Löschzugs Erle ab.

„Beide leitende Funktionen nehmen viel Zeit und Kraft in Anspruch. Mit dem Wechsel habe ich nun etwas mehr Zeit, André Szczesny zu unterstützen“, erklärt Jörg Wachtmeister. Seinen Posten als Löschzugführer Erle übernimmt Brandinspektor Frank Prochnow. Wachtmeister übernimmt das Amt des Stellvertreters.

Beförderung-Feuerwehr-Raesfeld-2022

Feuerwehr von großer Bedeutung für die Gemeinde

In seinem Grußwort stellte Bürgermeister Martin Tesing die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinde heraus. „Ein Gemeindeleben ohne die Raesfelder und Erler Feuerwehr ist nicht vorstellbar“, betonte er, der sich besonders beeindruckt von der Anforderung des Feuerwehrbedarfsplans zeigte. Dieser gibt vor, dass die Mitglieder der Feuerwehr nach Alarmierung innerhalb von drei Minuten an der Feuerwache einsatzbereit sein sollen. „Von wem kann man dies in der heutigen Zeit noch 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche ehrenamtlich erwarten“, betonte Tesing. Vor diesem Hintergrund sei die Gemeinde auch bereit, hohe Investitionen in die Ausstattung der Feuerwehr vorzunehmen.

Investition

So seien sowohl in diesem, als auch im nächsten Jahr jeweils ein Hilfeleistung-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20) für die Löschzüge in Erle und Raesfeld in der größten Ausführung zu jeweils 450.000 € im Haushalt eingeplant. An den stellvertretenden Kreisbrandmeister Thomas Deckers gewandt, der gleichzeitig auch Leiter der Bocholter Feuerwache ist, ergänzte André Szczesny stolz: „Darum beneiden uns selbst die Bocholter“.

Darüber hinaus sei für Tesing die bevorstehende Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Erle das wichtigste Investitionsvorhaben. Mit der Baumaßnahme sei der Standort in Erle nun langfristig gesichert. „Das ist ein wichtiges politisches Bekenntnis für den Standort Erle“, so Tesing.“

Aktive Abteilung ist gewachsen

Andre Szczesny fasste den Gesamtbericht über die Einsätze der Feuerwehr Raesfeld aus den Jahren 2020/21 zusammen. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir in den zwei Jahren Corona in der aktiven Abteilung gewachsen sind und auch in der Jugendfeuerwehr keine Verluste hatten, sondern sieben neue Kameraden und Kameradinnen hinzubekommen haben“, so Szczesny.

Einsätze

Insgesamt rückten die Einsatzkräfte zu 161 Einsätzen aus. Dazu gehörten 44 Brandeinsätze und 163 technische Hilfeleistungen.

Für Weiterbildung auf Kreisebene kamen 1325 Stunden für Lehrgänge an Ausbildungswachen sowie 580 Stunden für Lehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster zusammen. Zusätzliche Stunden waren unter anderem Fahrzeugpflege (466 Stunden), Arbeiten der Wehrführung und Löschzugführer (614) oder Arbeiten in der Atemschutzwerkstatt ((365). Darüber hinaus investierten die Aktiven der Feuerwehr 1325 Stunden für Lehrgänge.

25 Jahre Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr kann auf 25 Jahre und insgesamt 23 Jungen und neu Mädchen (Stand 2021) im Alter von elf bis 17 Jahre zurückblicken. Hier gab es 40 wöchentliche Dienstabende zwischen den Covid Pausen in kleinen Gruppen. Der aktuelle Stand beläuft sich auf 36 Jugendliche, die sich bei der Wehr einbringen.

Leitung-der-Feuerwehr-Raesfeld
Leiter der Feuerwehr und stellvertretende Löschzugführer: 1. Reihe: André Szczesny, Frank Prochnow Leiter Löschzug Erle und Jörg Wachtmeister, stell.  Leiter Feuerwehr Raesfeld. 2. Reihe: v.l.: Thorsten Meis stell. Löschzugführer Raesfeld, Löschzugführer Ralf Kock, stell. Kreisbrandmeister Thomas Deckers Borken, Bürgermeister Martin Tesing und Norbert Altrogge, Leiter Ordnungsamt Raesfeld ©Petra Bosse

Beförderungen

Feuerwehrmann- und Frau:
Michael Borgs, Manuel Hüning, Philipp Günther, Andreas Overkämping, Bastian Temminghoff, Jochen Tempelmann, Leon Plohr, Lukas Weßeling und Monique Witzisk.
Oberfeuerwehrmann- und Frau:
Paul Hansen, Stephan Meike, Dirk Mümken, Domenik Tubes und Isabelle Rölfing
Hauptfeuerwehrfrau:
Bianca Kock und Lydia Schneermann.
Unterbrandmeister:
Eric Hindricksen und Kilian Schwiederowski.
Brandmeister:
Tim Aßenmacher, Jan Baumeister und André Brömmel.
Oberbrandmeister:
Eike Große-Vehne und Christian Pass.
Brandoberinspektor:
Holger Brömmel.

Raesfeld – Werkzeug aus Firmenwagen entwendet

 Mit Gewalt sind Unbekannte in der Nacht zum Sonntag in Raesfeld in einen Firmenwagen eingedrungen.

Um in das Fahrzeug an der Straße Sankt Sebastian zu kommen, hatten die Täter laut Mitteilung der Polizei eine Scheibe eingeschlagen.

Aus dem Inneren entwendeten die Täter einen Stemmhammer der Marke Bosch. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

WC-Anlage auf dem Raesfelder Friedhof wieder repariert

Vorläufig keine Papierhandtücher wegen Vandalismus auf dem Friedhof in Raesfeld

Nachdem die Öffnungszeiten der WC-Anlage auf dem Friedhof in Raesfeld geändert wurden, sei es laut laut Kirchengemeinde St. Martin hier immer wieder zu massiven Verschmutzungen und Beschädigungen gekommen, sodass die ganze Anlage verstopft und defekt war.

Ein Grund dafür, dass vorerst keine Papierhandtücher mehr zur Verfügung stehen.

Mittlerweile sei der Schaden wieder beseitigt und das WC ist von 8:00 bis 18:00 Uhr wieder für Besucher zugänglich, teilt die Kirchengemeinde mit.

Ergebnisse Landtagwahl 2022 Kreis Borken

UPDATE 19.42 Uhr: Grüne holen mit 17,2 % gutes Ergebnis. CDU vor der SPD, AfD weit zurück mit nur 3,5%. FDP hat aktuell die 6%-Hürde geknackt.

Gewinn und Verlust – Landtagswahl 2022 Erst- und Zweitstimme Borken III

Kutschaty SPD schlechtestes Ergebnis in NRW: Wahlgewinner CDU und Grüne. Gespräche sollen geführt werden. SPD hat in NRW stark verloren. Stärksten Zugewinn verzeichnen die Grünen in NRW. Die FDP verzeichnet eine desaströse Niederlage in NRW.

Korth weiterhin vorne CDU

Update 19.15 Uhr

Korth CDU landtagswahl 2022 kreis Borken
Landtagswahl Kreis Borken zweitstimme CDU 2022

18.30 Uhr: Die ersten Ergebnisse Kreis Borken liegen vor:

Landtagswahl 2022 kreis Borken
Landtagswahl 2022 Kreis Borken erstimme für Korth

Wahlbeteiligung NRW 2022 in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens lag im Durchschnitt bei 53,35 Prozent

Landeswahlleiter Wolfgang Schellen teilte am Nachmittag mit, dass bis 16 Uhr die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei 53,35 Prozent lag.

Heute am 15. Mai 2022 wird ein neuer Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. 13 Million Bürger waren zur Wahl aufgerufen.

Wer setzt sich von den Spitzenkandidaten und Kandidaten durch? Die ersten Ergebnisse aus dem Kreis Borken liegen vor:

Hendrik Wüst (CDU), Thomas Kutschaty (SPD), Joachim Stamp (FDP) oder Mona Neubaur (Bündnis 90/Grüne)

Erststimme Kreis Borken Landtagswahl 2022: – Kandidaten für den Wahlkreis 78 (Coesfeld I – Borken III) zugelassen / Sieben Bewerberinnen und Bewerber treten an

Wilhelm-Korth-CDU
Wilhelm Korth (CDU) gewinnt die Landtagswahl NRW 2022 im Kreis Borken

CDU: Wilhelm Korth, Coesfeld

SPD: Jan Kemper, Heiden

FDP: Henning Höne, Coesfeld

AfD: Patrick Mack, Gronau

GRÜNE: Mareike Raack, Coesfeld

DIE LINKE Jonathan Butteweg, Raesfeld

FAMILIE: Marcel Stratmann, Coesfeld

26,0 Prozent der Wahlberechtigten beantragten Briefwahl

26,0 Prozent der insgesamt 324.808 Wahlberechtigten (Stand: 03.05.2022) in den drei Wahlkreisen haben damit Briefwahl beantragt.

Zahl der Anträge auf Briefwahl in den Wahlkreisen 76, 77 und 78 mit Stand 11. Mai 2022.

Kreis Borken (pd). Für die diesjährige Landtagswahl haben mit Stand 11. Mai 2022 in den drei hiesigen Wahlkreisen 76 (Borken I mit Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede) 23,8 Prozent (zum vergleichbaren Zeitpunkt bei Landtagswahl 2017: 14,2 Prozent), 77 (Borken II mit Ahaus, Gronau, Heek, Legden, Schöppingen, Stadtlohn und Vreden) 23,2 Prozent (2017: 13,3 Prozent) 78 (Coesfeld I – Borken III vom Kreis Borken: Gescher, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen, vom Kreis Coesfeld: Billerbeck, Coesfeld und Rosendahl) 31,1 Prozent (2017: 18,2 Prozent) der Wahlberechtigten Briefwahl beantragt.

Vier Kommunen liegen dabei über 30 Prozent: Billerbeck mit 36,1 Prozent, Coesfeld mit 35,2 Prozent, Südlohn mit 33,7 Prozent sowie Heek mit 33,1 Prozent. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Kreiswahlleiter mit.

324.808 Wahlberechtigte

26,0 Prozent der insgesamt 324.808 Wahlberechtigten (Stand: 03.05.2022) in den drei Wahlkreisen haben damit Briefwahl beantragt. Zu einem vergleichbaren Zeitpunkt waren es bei der Landtagswahl 2017 15,2 Prozent.
Wer Briefwahl gemacht, seinen Wahlbrief aber noch nicht auf den Weg gebracht hat, sollte unbedingt bedenken, dass dieser am Wahltag bis 18 Uhr bei seiner Kommune (Wahlamt) vorliegen muss. Denn wenn Wahlbriefe verspätet eintreffen, dürfen sie bei der Auszählung nicht mehr berücksichtigt werden. „Für den rechtzeitigen Eingang des Wahlbriefs müssen die Briefwählerinnen und Briefwähler selbst sorgen“, betont der Kreiswahlleiter in diesem Zusammenhang.

Theresia Actun ist die Polizeibeamtin in Raesfeld

Theresia Actun tritt die Nachfolge vom Dorfsheriff Norbert Lukas an

Reinhard Höing, Wachleiter der Polizei in Borken und sein Stellvertreter Berthold Ehling waren gemeinsam mit Polizeihauptkommissarin Theresia Actun zu Besuch im Raesfelder Rathaus.

Theresia Actun tritt die Nachfolge vom Dorfsheriff Norbert Lukas an, der Ende März in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Bürgermeister Martin Tesing und der Erste Beigeordnete Markus Büsken freuen sich, dass mit Theresia Actun wieder eine kompetente Polizeibeamtin im Dorf unterwegs ist.

Sprechzeiten

Die Sprechzeiten im Polizeibüro im Raesfelder Rathaus bleiben gleich: Montags von 10.00 – 11.00 Uhr, mittwochs von 13.00 – 14.30 Uhr und donnerstags von 17.00 – 18.00 Uhr.

Theresia-Actun in Raesfeld -begrüßt
Polizeihauptkommissarin Theresia Actun wird von Norbert Altrogge (Leiter des Ordnungsamts), Bürgermeister Martin Tesing, Berthold Ehling (stellvertretender Wachleiter und Leiter des Bezirksdiensts Borken), Reinhard Höing (Wachleiter Borken) und dem Ersten Beigeordnete Markus Büsken in Raesfeld begrüßt. Foto: Gemeinde Raesfeld

Es hat geklappt: Große Freude über LEADER-Zusage

Hohe Mark. Die Hohe Mark wurde im NRW-Landeswettbewerb als eine von 45 Regionen für die LEADER-Förderung ausgewählt. Die Gemeinde Raesfeld gehört dazu

Damit erhält die Region in der neuen Förderperiode von 2023-2027 rund 3,1 Millionen Euro für Projekte, die dazu beitragen, den ländlichen Raum als Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum zu stärken.

Um die Förderung beworben hatten sich die Kommunen Dülmen, Haltern am See, Heiden, Raesfeld, Reken, Olfen und die Dorstener Stadtteile Alt-Wulfen, Deuten, Lembeck und Rhade.

Für die Bewerbung hatte die Region eine rund 90-seitige Regionale Entwicklungsstrategie eingereicht, die von Oktober 2021 bis März 2022 gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde und anhand von konkreten Projektideen und Zielen aufzeigt, wie die Hohe Mark zukunftssicher weiterentwickelt werden soll. Jetzt teilte das Umweltministerium mit, dass das Konzept überzeugt hat.

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Volle Fahrt voraus für die LEADER-Förderung: Die Lokale Aktionsgruppe – hier bei einem Treffen Anfang Mai – freut sich über die erfolgreiche Bewerbung. Darunter auch der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Markus Büsken (3. v.l.) Foto: LAG

Aus VITAL-Region wird LEADER-Region

Die LEADER-Förderung schließt ab 2023 unmittelbar an die auslaufende VITAL.NRW-Förderperiode an, in der alle Kommunen – bis auf Heiden – schon seit 2017 kreisübergreifend im Bereich Regionalentwicklung zusammenarbeiten. In diesem Zuge wurden schon über 60 kleine und große Förderprojekte für die Region umgesetzt. „Die Freude über die Zusage ist bei allen Beteiligten groß“, sagt Manuel Deitert, Bürgermeister von Reken und erster Vorsitzender des Regionalvereins, der „Lokalen Aktionsgruppe“. „Durch die LEADER-Förderung bekommen wir die Möglichkeit, unser bisheriges Engagement auszubauen und die Entwicklung der Region weiter voranzubringen“, so Deitert weiter.

Auch Projekte in Heiden und Alt-Wulfen umsetzbar

Über die Entscheidung der Jury dürften sich auch die Bürgerinnen und Bürger aus Heiden sowie dem Dorstener Stadtteil Alt-Wulfen besonders gefreut haben. Beide waren bislang noch nicht Teil der Förderkulisse. Demnach konnten hier auch keine Projekte umgesetzt werden.

Doppeltes Förderbudget

„Die Anzahl der Förderprojekte wird sich in den nächsten Jahren deutlich erhöhen“, sagt Regionalmanagerin Josephine Kißmer, die den Bewerbungsprozess gemeinsam mit dem Planungsbüro ARGE Dorfentwicklung begleitet hat. „Bei LEADER stehen etwa doppelt so viele Gelder wie bei VITAL.NRW zur Verfügung“, erklärt Kißmer. Außerdem neu: Statt 65 % Förderung winken Projektträgern demnächst 70 % Zuschüsse aus EU- und Landesmitteln.

Förderstart im Frühjahr 2023

Die Koordination des Vereins, der „Lokalen Aktionsgruppe“, die neben den Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Kommunen aus Wirtschafts- und Sozialpartnern der Region besteht, wird auch weiterhin vom Regionalmanagement übernommen.

Josephine Kißmer ist zuversichtlich, dass es schon im Frühjahr 2023 mit den ersten Projekten losgehen kann. Erste Ideen wurden bereits im Rahmen des Bewerbungskonzepts diskutiert. Für alle Interessierten soll im Herbst außerdem eine Informationsveranstaltung stattfinden, auf der die LEADER-Förderung noch einmal vorgestellt wird und Projektideen vertieft werden können. Aktuelle Infos dazu werden kurzfristig auf der Webseite des Vereins unter www.vitalnrw-hohe-mark.de veröffentlicht.

Hintergrund: Was ist LEADER?

LEADER (frz. für Liaison entre actions de développement de l’économie rurale = Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein EU-kofinanziertes Strukturförderprogramm. Ziel ist es, die ländlichen Gemeinden gemeinsam mit den Bürgern vor Ort im Rahmen innovativer Projekte als Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum zu stärken. Das Förderprogramm besteht seit 1991 und wird aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert.

Erdbeer-Saison: Endlich ist sie wieder da, die paradiesische Frucht

Dass die Erdbeere botanisch gesehen gar keine Beere, sondern eine sogenannte Sammelnuss ist und die eigentlichen Früchte die kleinen Körner (Nüsse) auf der roten Scheinfrucht sind, ist uns letztendlich egal. Nur Allergiker müssen leider oft auf die süßen Früchte verzichten.

Nicht-Allergiker genießen die „Königin der Beeren“ dagegen pur oder mit Sahne, auf Eis oder Kuchen, in der Bowle oder als Marmelade. Die Beeren an sich sind Schlankmacher mit weniger als 40 Kilokalorien pro 100 Gramm, kalorienmäßig ins Gewicht fallen leider die leckeren „Beilagen“.

Klassiker seit eh und je sind die Kombinationen mit Banane, Rhabarber oder Spargel, aber auch die Farbtupfer im Spinat- oder Rucolasalat. Auch in eine andere Richtung gehend mit Balsamico und Pfeffer oder als Smoothie mit Basilikum machen sich die roten Früchte gut. Wer ein ganz besonderes Geschmackserlebnis erleben möchte, dem empfehle ich, die Beeren in Zucker zu tauchen, der mit Kardamom gemischt wurde. Wie so oft in der Küche gilt auch hier: Probieren geht über Studieren. 

Zur Gattung Fragaria gehören über 20 Arten und mehr als 1000 Sorten. Bei dieser großen Menge seine Lieblingssorte zu finden, das ist nicht einfach, zumal die Zeit davonläuft, da die Saison für die heimischen Früchte kurz ist.

Die kleinen Walderdbeeren waren bereits in der Steinzeit bekannt und wurden weiter gezüchtet und gekreuzt. Die Früchte, so wie wir sie kennen, kamen im 17. Jahrhundert aus Kanada, später dann auch aus Südamerika nach Holland. Dort entstand aus einer Kreuzung der beiden Sorten die Ananas-Erdbeere, wie die beliebte Frucht genannt wird. Seitdem lassen nicht nur wir uns die roten Früchte oder korrekterweise die Nüsse gerne schmecken. Auch zahlreiche Säugetiere wie Füchse und Dachse, Igel und Mäuse, aber auch Vögel und Käfer wissen das süße Fruchtfleisch zu schätzen.

Erdbeeren kennt man nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt, wobei jede Region ihre eigene Bezeichnung hat. So heißen sie im Erzgebirge Knickbeeren und in Köln schlicht Erbel. Die englische Bezeichnung Strawberry kennen sicherlich viele Leserinnen und Leser, wobei die Bezeichnungen Mansikka, Röpere und çilek wohl eher den Finnen, Maori oder Türken bekannt sind.

Tipps zum Umgang mit Erdbeeren

Da Erdbeeren äußerst empfindlich sind und schnell ihr Aroma verlieren, müssen sie vorsichtig behandelt werden:

  • Entfernen Sie den grünen Strunk erst nach dem Waschen.
  • Waschen Sie die Früchte im stehenden Wasser ab, denn durch den harten Strahl entstehen Druckstellen.
  • Stellen Sie die Erdbeeren ungewaschen mit grünem Stängel in den Kühlschrank, wenn Sie sie nicht gleich essen wollen.

Heiderosen, Lavendel und Myrte zieren zukünftig den Kreisverkehr in Raesfeld

Zwei Kreisverkehre in Raesfeld neu gestaltet

Die Kreisverkehre am Schloss und an der Borkener Straße sind neu gestaltet worden.

Die vorherige Stauden-Bepflanzung war, wie die Gemeinde mitteilt, zu alt und stark mit Unkraut durchsetzt. Daher hatten die Mitglieder des Bauausschusses diese Maßnahme in der letzten Sitzung beschlossen.

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Kreisverkehr Schloss Raesfeld ©Gemeinde Raesfeld

Nach einem kompletten Bodenaustausch wurden bei den beiden Kreisverkehren zwischen ornamentförmig angelegten Hainbuchenhecken niedrigwachsende Heiderosen, Lavendel und Myrte gepflanzt. „Diese Pflanzenarten bieten gleich mehrere Vorteile“, erläutert Bernhard Kösters vom gemeindlichen Bauamt. „Sie sind insektenfreundlich, widerstandsfähig, wachsen moderat und können auch trockenere Perioden gut überstehen. Dadurch bleibt der Pflegeaufwand überschaubar und die Kreisverkehre behalten ihr geplantes Gesamtbild.“

Neben der Neubepflanzung war auch die Pflege der Kreisverkehre für das kommende Jahr ausgeschrieben und vergeben worden.

Getreide so stark verteuert wie zuletzt 2011

Der Krieg in der Ukraine hat Auswirkungen auf die globale Getreideversorgung und auf die Getreidepreise

  • Einfuhrpreise: Weizen im März 2022 um 65,3 % teurer als im Vorjahresmonat
  • Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte: Getreidepreise im März 2022 um +70,2 % höher als im Vorjahresmonat
  • Deutschland importierte 2021 gut 11,4 Millionen Tonnen Getreide, nur 2 % davon aus der Ukraine und Russland

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise für Getreide im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 53,6 %. Eine höhere Veränderungsrate hatte es zuletzt im Mai 2011 gegeben (+74,0 % gegenüber Mai 2010).

Die Preissteigerungen ziehen sich durch alle Getreidearten:

Weizen verteuerte sich im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 65,3 %, Gerste, Roggen, Hafer ebenfalls um 65,3 % und Mais um 37,4 %.

Die Preise für importiertes Getreide haben sich allerdings bereits vor dem Ukraine-Krieg deutlich verteuert – seit Januar 2021 liegen die monatlichen Veränderungsraten im Vergleich zum Vorjahresmonat durchweg im zweistelligen Bereich.

Gründe für Preisanstieg

Die Gründe für den Preisanstieg sind vielfältig: eine hohe weltweite Nachfrage und ein verknapptes Angebot aufgrund schlechter Wetterbedingungen in wichtigen Anbauländern wie den USA, Kanada, Australien oder Südamerika, hohe Düngemittelpreise und steigende Transport- und Energiekosten.

Der Ukraine-Krieg hat den Preisanstieg noch zusätzlich verstärkt.

Zur Einordnung: Die Importpreise insgesamt waren im März 2022 um 31,2 % höher als im März 2021, eine höhere Vorjahresveränderung gab es zuletzt im September 1974 im Rahmen der ersten Ölkrise.

Die Ausfuhrpreise für Getreide stiegen ebenfalls überdurchschnittlich und lagen im März 2022 um 65,4 % über dem Stand von März 2021. Der Index der Ausfuhrpreise insgesamt stieg im gleichen Zeitraum um 15,9 %.

Gerste Platz 2 in Deutshland
Im Jahr 2021 wurden 10,4 Millionen Tonnen Gerste geerntet

2021 wurden gut 42 Millionen Tonnen Getreide geerntet – die Hälfte davon Weizen

Die Landwirte haben im Jahr 2021 in Deutschland rund 42,4 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Damit lag die Erntemenge um 2,1 % unter der des Vorjahres. Wichtigste Getreideart hierzulande ist mit geernteten 21,5 Millionen Tonnen und einer Anbaufläche von 2,9 Millionen Hektar der Weizen.

Auf Rang zwei folgt die Gerste, die u. a. als Viehfutter und als Braugerste verwendet wird. Im Jahr 2021 wurden 10,4 Millionen Tonnen Gerste geerntet. Für den Anbau wurde eine Anbaufläche von 1,5 Millionen Hektar genutzt.

Grad der Selbstversorgung mit Getreide sehr unterschiedlich

In Deutschland ist der Selbstversorgungsgrad von Getreide laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sehr unterschiedlich:

Sehr hoch liegt er zum Beispiel bei Weichweizen mit 125 % oder Gerste mit 113 %. Einen niedrigeren Selbstversorgungsgrad haben dagegen Körnermais (59 %) oder Hartweizen (15 %), der u.a. für die Nudelproduktion benötigt wird. Ist der Selbstversorgungsgrad unter 100 %, dann ist Deutschland auf Importe angewiesen.

Podestplatzierung für Raesfelder Mädchenteam in Berlin war möglich

Raesfelder Mädchenteam bei der Schach-DM in Berlin

Beeindruckende Schachpartien lieferten die u16-Mädchen des Schachvereins Turm Raesfeld/Erle bei der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft in Berlin ab, wenngleich die Platzierung in der Abschlusstabelle nicht den eigenen Erwartungen entsprach.

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Das Raesfelder u16-Mädchenteam v.l.n.r.: Ida Wehling, Sienna Lensing, Franziska Bone, Annika Clauß, Annalena Bone. ©Manfred Grömping

Die Landesvizemeisterinnen von Nordrhein-Westfalen waren in der Startrangliste an 5. Stelle gesetzt. Mit einem 3,5:0,5 Sieg gegen die SG Leipzig und einem 4:0 Sieg gegen SV Aalen starteten die Münsterländerinnen auch vielversprechend ins Turnier und waren nach dem 1. Turniertag sogar Tabellenführer.

Da die Partien der ersten sechs Tische live übertragen wurden, konnte Interessierte auch von Zuhause alles mitverfolgen. So erreichten das Team schon am ersten Tag viele Glückwünsche für seine überzeugenden Schachpartien.

DM Raesfeld Berlin -Schach
Annika und Ida wurden als Brettbeste geehrt.

Zweiter Turniertag

Am zweiten Turniertag schien sich der starke Auftritt zu Beginn fortzusetzen, jedoch gingen die beiden Mannschaftskämpfe gegen Köln-Porz und Chemnitz trotz Führung jeweils noch unglücklich 1,5:2,5 verloren.

Ähnliches wiederholte sich auch am folgenden Spieltag bei den knappen 1,5:2,5 Niederlagen gegen Papenburg und Offenbach, sodass auch ein Sieg in der letzten Runde die Bilanz nicht mehr ausgleichen konnte. „Kleine Fehler werden bei einer DM eben sofort bestraft,“ stellte Betreuer Manfred Grömping fest. „Die Mädels haben aber tolle Partien gespielt und ein Platz auf dem Siegertreppchen war durchaus in Reichweite.“

Obwohl das Team am Ende mit 17,5:10,5 die zweitbeste Bilanz nach Brettpunkten aufwies, reichte es in der Abschlusstabelle bei 6:8 Mannschaftspunkten nur zum 14. Platz, was der starken Leistung des Teams nach Meinung der Betreuer Philipp Schulze Schwering und Manfred Grömping nicht gerecht wird.

Deutscher Meister wurde der USV Halle. Immerhin zwei Sonderpreise wurden an Raesfelderinnen verliehen: Annika Clauß und Ida Wehling wurden als erfolgreichste Spielerinnen des Turniers an den Brettern 3 bzw. 5 mit einem Pokal geehrt.

Schach-Berling-Mädchen
Spaß hatten die Mädels auch beim Rahmenprogramm in Berlin.

Die spielfreie Zeit beim fünftägigen Turnier nutzten das Raesfelder Team nicht nur für Partieanalysen und -vorbereitungen, sondern auch zur Besichtigung der Bundeshauptstadt. Beispielsweise wurden das Brandenburger Tor, die Siegessäule und der Checkpoint Charlie besichtigt und auch eine Führung im Reichstagsgebäude und eine Bootsfahrt auf der Spree wurden ermöglicht.

Bei dem Turnier in Berlin handelte es sich um die von Ende Dezember verschobenen Deutschen Vereinsmeisterschaften 2021. Da vier der fünf Raesfelder Mädchen weiterhin für die u16 spielberechtigt sind, bietet sich ihnen am Jahresende beim Bundesfinale 2022 in Neumünster womöglich eine erneute Chance, an der DM teilzunehmen.

von: Manfred Grömping

Kreis Borken nähert sich der Erreichung der „Gigabit-Ziele“

Unter der Berücksichtigung gigabitfähiger TV-Kabelnetze ist ein Breitbandanschluss aktuell für 81 % aller Haushalte im Kreis Borken verfügbar

Kreis Borken (pd). Die Gigabit-Strategie des Bundes sieht bis zum Jahr 2030 eine vollständige Erschließung aller Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen vor – bis Ende 2025 soll die Hälfte aller Haushalte und Unternehmen mit Glasfasertechnologie (FTTB/H) versorgt sein.

Gemessen an diesen Zielen ist der Kreis Borken eine „Vorzeigeregion“ auf dem Weg zu einer flächendeckenden zukunftsfesten Versorgung mit gigabitfähiger Infrastruktur. Dies hat die Auswertung eines Markterkundungsverfahrens im Zuge eines im Zeitraum von Oktober 2021 bis März 2022 durchgeführten Strategieprojektes ergeben.

Gemäß den Versorgungsmeldungen der im Kreis Borken aktiven Telekommunikationsunternehmen und Stadtwerke ist aktuell eine Breitbandverfügbarkeit mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen für 54 % der Haushalte im Kreis Borken gegeben.

Unter der Berücksichtigung gigabitfähiger TV-Kabelnetze ist ein Breitbandanschluss somit aktuell für 81 % aller Haushalte im Kreis Borken verfügbar.
Werden die zum jetzigen Zeitpunkt bestehenden Planmeldungen für Ausbauarbeiten und verbindlichen Ausbauzusagen für die nächsten drei Jahre einbezogen, liegt die perspektivische Versorgung mit Glasfasertechnologie sogar bei 59 %.

Die Planungen der Stadtwerke Gronau für einen flächendeckenden eigenwirtschaftlichen Ausbau der noch mit Kupfernetzen versorgten Gebiete werden mittelfristig zu einem Anstieg der Glasfaserquote auf 63 % führen. Hierdurch wird die Quote gigabitfähiger Anschlüsse auf 89 % ansteigen.

Ausgezeichnete Versorgung mit Glasfaserlösungen

„Im Vergleich mit der Glasfaserquote im Bundesdurchschnitt in Höhe von derzeit 15 % und im NRW-Schnitt von 16 % stellt sich die Versorgung mit Glasfaserlösungen im Kreis Borken somit als ausgezeichnet dar“, stellt WFG-Geschäftsführer Dr. Daniel Schultewolter fest.
Die Gewerbegebiete im Kreis Borken sind derzeit zu 86 % vollständig oder teilweise mit Glasfaser ausgebaut. Nach Abschluss der bereits bewilligten Förderprojekte wird die Versorgungsquote perspektivisch bei 97 % liegen.

Laufende Ausbauarbeiten an Schulstandorte

Sämtliche Schulstandorte im Kreis Borken werden nach Abschluss laufender Ausbauarbeiten bis Ende 2022 vollständig mit Glasfaseranschlüssen versorgt sein.
„Für den Lückenschluss in den im Sinne der europaweiten Rahmenrichtlinie noch unterversorgten Gebieten birgt nun insbesondere das von Bund und Land finanzierte „Graue Flecken“-Förderprogramm Potential“, berichtet Katharina Schulenborg, Gigabitkoordinatorin des Kreises Borken. Vor den Sommerferien sollen unter Berücksichtigung der Handlungsempfehlungen aus dem Strategieprojekt in den kreisangehörigen Kommunen Entscheidungen über die Möglichkeiten zum Einstieg in das Förderprogramm getroffen werden.

Hinweis zu den Daten: Die Versorgungsdaten für den Kreis Borken wurden koordiniert von der WFG für den Kreis Borken im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens für 15 der kreisangehörigen Kommunen erhoben. In der Stadt Bocholt wurde parallel ebenfalls ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Für die einen eigenwirtschaftlichen Ausbau planende Stadt Gronau wurden die Daten aus einer Versorgungsdatenerhebung aus dem Jahr 2020 zugrunde gelegt.

Endspurt für das STADTRADELN – Kreis Borken bundesweit auf Platz 1


Aktion läuft noch bis Samstag, 21. Mai 2022 / Geradelte Kilometer online eintragen

Raesfelder legten bisher 48.958 Kilometer mit dem Rad zurück – Kreis Borken liegt bundesweit auf Platz 1

Kreis Borken (pd). Halbzeit bei der Aktion STADTRADELN 2022 im Kreis Borken. Jetzt heißt es noch einmal: Kräftig in die Pedale treten und Kilometer sammeln! Der dreiwöchige Aktionszeitraum läuft noch bis Samstag, 21. Mai 2022. Bisher liegt der Kreis Borken mit mehr als einer Million erradelten Kilometern bundesweit unangefochten auf Platz eins. Genau gesagt sind bereits 1.315.729 Kilometer (Stand 12.05.) für alle Kommunen im Kreisgebiet verbucht.

Damit das auch so bleibt, ermuntern Landrat Dr. Kai Zwicker und Judith Wiltink, Abteilungsleiterin Verkehrssicherung und -aufklärung beim Kreis Borken, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, weiter kräftig in die Pedale zu treten: „Wir wollen den ersten Platz natürlich halten. Daher radeln Sie unverdrossen mit Elan, ganz egal, ob in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder bei Strecken für Erledigungen – jeder Kilometer zählt!“

10.806 aktive Personen

Insgesamt radeln im Kreis Borken bisher aktiv 10.806 Personen in insgesamt 1.223 Teams (Stand 12.05.) mit. „Die aktuellen Zahlen sind allerdings bisher nur Momentaufnahmen – sie steigen stetig“, erklärt Sarah Fortmann, die das Projekt beim Kreis Borken koordiniert. Angemeldet seien sogar mehr als 12.000 Radelnde. Wichtig sei auch hier noch einmal der Hinweis, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre gefahrenen Kilometer online unter www.stadtradeln.de oder in die kostenlose Stadtradeln-App eintragen müssen, so Fortmann. Gezählt werden alle Kilometer bis zum 21. Mai – wer sich im Aktionszeitraum angemeldet hat, kann aber auch in den folgenden sieben Tagen (bis zum 28. Mai) noch Kilometer in den persönlichen Onlinekalender nachtragen.

Die bisher erradelten Kilometer verteilen sich wie folgt auf die teilnehmenden Kommunen:

  • Ahaus: 143.193
  • Bocholt: 225.588
  • Borken: 201.752
  • Gescher: 49.593
  • Gronau: 146.423
  • Heek: 42.804
  • Heiden: 43.956
  • Isselburg: 42.256
  • Legden: 22.160
  • Raesfeld: 48.958
  • Reken: 37.167
  • Rhede: 66.364
  • Schöppingen: 23.398
  • Stadtlohn: 59.069
  • Südlohn: 27.790
  • Velen: 40.342
  • Vreden: 74.554


Die übrigen Kilometer sind auf dem Ticket des Kreises Borken erradelt worden. Insgesamt konnten so rechnerisch bereits 203 Tonnen CO2 vermieden werden.
Zum Hintergrund: „STADTRADELN“
„Stadtradeln“ ist eine Kampagne des „Klima-Bündnis“, in dem sich in 28 Ländern v.a. über 1.800 Städte, Gemeinden und Kreise zum Schutz des Weltklimas zusammengeschlossen haben. Allein in Deutschland radeln ab Mai 2022 wieder Hunderttausende von Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch viele Verantwortliche aus der Kommunalpolitik, drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln gemeinsam Radkilometer für „ein gutes Klima“ sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer jeweiligen Heimatkommune.

Ermittelt werden anschließend bundesweit die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie vor Ort die fleißigsten Teams und Radelnden.

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