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Kreis Borken nähert sich der Erreichung der „Gigabit-Ziele“

Unter der Berücksichtigung gigabitfähiger TV-Kabelnetze ist ein Breitbandanschluss aktuell für 81 % aller Haushalte im Kreis Borken verfügbar

Kreis Borken (pd). Die Gigabit-Strategie des Bundes sieht bis zum Jahr 2030 eine vollständige Erschließung aller Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen vor – bis Ende 2025 soll die Hälfte aller Haushalte und Unternehmen mit Glasfasertechnologie (FTTB/H) versorgt sein.

Gemessen an diesen Zielen ist der Kreis Borken eine „Vorzeigeregion“ auf dem Weg zu einer flächendeckenden zukunftsfesten Versorgung mit gigabitfähiger Infrastruktur. Dies hat die Auswertung eines Markterkundungsverfahrens im Zuge eines im Zeitraum von Oktober 2021 bis März 2022 durchgeführten Strategieprojektes ergeben.

Gemäß den Versorgungsmeldungen der im Kreis Borken aktiven Telekommunikationsunternehmen und Stadtwerke ist aktuell eine Breitbandverfügbarkeit mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen für 54 % der Haushalte im Kreis Borken gegeben.

Unter der Berücksichtigung gigabitfähiger TV-Kabelnetze ist ein Breitbandanschluss somit aktuell für 81 % aller Haushalte im Kreis Borken verfügbar.
Werden die zum jetzigen Zeitpunkt bestehenden Planmeldungen für Ausbauarbeiten und verbindlichen Ausbauzusagen für die nächsten drei Jahre einbezogen, liegt die perspektivische Versorgung mit Glasfasertechnologie sogar bei 59 %.

Die Planungen der Stadtwerke Gronau für einen flächendeckenden eigenwirtschaftlichen Ausbau der noch mit Kupfernetzen versorgten Gebiete werden mittelfristig zu einem Anstieg der Glasfaserquote auf 63 % führen. Hierdurch wird die Quote gigabitfähiger Anschlüsse auf 89 % ansteigen.

Ausgezeichnete Versorgung mit Glasfaserlösungen

„Im Vergleich mit der Glasfaserquote im Bundesdurchschnitt in Höhe von derzeit 15 % und im NRW-Schnitt von 16 % stellt sich die Versorgung mit Glasfaserlösungen im Kreis Borken somit als ausgezeichnet dar“, stellt WFG-Geschäftsführer Dr. Daniel Schultewolter fest.
Die Gewerbegebiete im Kreis Borken sind derzeit zu 86 % vollständig oder teilweise mit Glasfaser ausgebaut. Nach Abschluss der bereits bewilligten Förderprojekte wird die Versorgungsquote perspektivisch bei 97 % liegen.

Laufende Ausbauarbeiten an Schulstandorte

Sämtliche Schulstandorte im Kreis Borken werden nach Abschluss laufender Ausbauarbeiten bis Ende 2022 vollständig mit Glasfaseranschlüssen versorgt sein.
„Für den Lückenschluss in den im Sinne der europaweiten Rahmenrichtlinie noch unterversorgten Gebieten birgt nun insbesondere das von Bund und Land finanzierte „Graue Flecken“-Förderprogramm Potential“, berichtet Katharina Schulenborg, Gigabitkoordinatorin des Kreises Borken. Vor den Sommerferien sollen unter Berücksichtigung der Handlungsempfehlungen aus dem Strategieprojekt in den kreisangehörigen Kommunen Entscheidungen über die Möglichkeiten zum Einstieg in das Förderprogramm getroffen werden.

Hinweis zu den Daten: Die Versorgungsdaten für den Kreis Borken wurden koordiniert von der WFG für den Kreis Borken im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens für 15 der kreisangehörigen Kommunen erhoben. In der Stadt Bocholt wurde parallel ebenfalls ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Für die einen eigenwirtschaftlichen Ausbau planende Stadt Gronau wurden die Daten aus einer Versorgungsdatenerhebung aus dem Jahr 2020 zugrunde gelegt.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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