Die Wandergruppe des Heimatvereins Raesfeld lädt am Sonntag, 18. Januar 2026, zu einer geführten Wanderung nach Hamm-Bossendorf ein. Wanderführer Ferdi Mikus begleitet die Gruppe auf der rund 14 Kilometer langen Strecke.
Treffpunkt für die gemeinsame Abfahrt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Raesfeld. Alternativ können Interessierte direkt vor Ort um 9.40 Uhr am Wanderparkplatz 43 „Römerweg“ in Hamm-Bossendorf dazustoßen.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eigene Verpflegung sollte mitgebracht werden. Zum Abschluss der Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr mit Kaffee und Kuchen geplant. Eingeladen sind Mitglieder und Interessierte des Heimatvereins Raesfeld.
Der traditionelle Neujahrsemppfang in Doetinchem stand in diesem Jahr auch im Zeichen der deutsch-niederländischen Freundschaft.
Vertreter aus Raesfeld waren vor Ort, um gemeinsam den Auftakt zum 40-jährigen Partnerschaftsjubiläum mit Wehl zu begehen. Der Empfang markierte den Startschuss für ein Jahr voller Begegnungen.
Feierlicher Jahresauftakt in Doetinchem
Am ersten Montag im Januar lädt die Stadt Doetinchem traditionell zum Neujahrsempfang ein. Zu den Gästen gehörten auch Vertreter der Gemeinde Raesfeld sowie Mitglieder des niederländischen Partnerschaftsvereins aus Wehl, das seit einigen Jahren zur Stadt Doetinchem gehört. Der Empfang bot den passenden Rahmen für den offiziellen Auftakt eines besonderen Jubiläumsjahres.
40 Jahre Partnerschaft Raesfeld und Wehl
Die Gemeinden Raesfeld und Wehl feiern 2026 ihr 40-jähriges Bestehen der Partnerschaft. Geplant sind zahlreiche Aktionen, die den Austausch zwischen den Kommunen weiter stärken sollen. Vorgesehen sind unter anderem Karnevalssitzungen in beiden Orten, eine gemeinsame Teilnahme am Raesfelder Rosenmontagszug sowie Begegnungen von Heimatvereinen, Seniorengemeinschaften und Feuerwehren.
Auch sportlich wird es ein Wiedersehen geben. Sportvereine aus Raesfeld und Erle messen sich bei Turnieren und Wettkämpfen mit ihren Partnern aus Wehl. Darüber hinaus stehen organisierte Besuche beim Dorffest in Wehl sowie beim Kappes- und Adventsmarkt in Raesfeld fest im Kalender.
„Spiel ohne Grenzen“ als Höhepunkt
Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet erneut ein großes „Spiel ohne Grenzen“. Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. September 2026, auf dem Raesfelder Sportgelände statt. Bürgermeister Dirk Kuhmann blickt mit Vorfreude auf das kommende Jahr: „Wir freuen uns auf ein lebendiges Jahr voller partnerschaftlicher Erlebnisse.“ Er hoffe, dass viele Raesfelder die Angebote wahrnehmen und den Austausch mit den niederländischen Freunden aktiv mitgestalten.
Antrag auf Euregio-Förderung
Parallel zu den Planungen bereiten die Gemeinde Raesfeld und die Stadt Doetinchem derzeit gemeinsam einen Förderantrag bei der Euregio vor. Ziel ist eine finanzielle Unterstützung der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Die Euregio fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa und hatte bereits das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum vor fünfzehn Jahren mit einer großzügigen Förderung begleitet.
Mit dem Neujahrsempfang in Doetinchem ist der Startschuss für ein besonderes Jahr gefallen, das die langjährige Verbundenheit zwischen Raesfeld und Wehl erneut sichtbar machen soll.
Der Heimatverein in Erle schafft es immer wieder, die „alte Zeit“ aufblühen zu lassen. Das gelingt nicht nur bei der älteren Generation, sondern auch bereits im Grundschulalter.
Grundschulangebot
Seit rund 25 Jahren leitet Ingrid Horstmann die Plattdeutsch-AG an der Silvesterschule in Erle. Unterstützt wird sie dabei von Mia Pass, Hedwig Rentmeister und Doris Hülsmann. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse und wird von etwa 15 bis 20 Grundschulkindern genutzt. Die Dritt- und Viertklässler lernen dort mit viel Spaß und Freude, in Form von Märchen, Geschichten und Spielen, die Grundkenntnisse der „alten“ Sprache.
Die „Brejpottspöllers“ Foto: Petra Bosse Archiv
Die „grooten Brejpottspöllers“
Auch nach der Grundschule besteht die Möglichkeit, Plattdeutsch weiter zu lernen. Beim freiwilligen Angebot „grooten Brejpottspöllers“ können Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse teilnehmen.
Bei den regelmäßigen Treffen im Heimathaus werden gemeinsam witzige Sketche und eigene Stücke geschrieben. In der Vergangenheit konnten bereits Preise beim kreisweiten Wettbewerb „Plattdeutsch – find ich gut!“ gewonnen werden. Auch in diesem Jahr nehmen die großen und kleinen Brejpottspöllers an dem Wettbewerb teil. Ob sie sich über einen Gewinn freuen können, steht noch nicht fest, da die Bekanntgabe erst im September erfolgt.
Projekte und Auftritte
Auch in Erle und Umgebung ist die plattdeutsche Theatergruppe gefragt. Beim diesjährigen Sommerfest am 31. August 2025 dürfen sich Besucher auf ein Theaterprogramm freuen. Zudem war die Plattdeutschgruppe bei der traditionellen Maikranz-Zeremonie im Dorfkern vertreten.
Bei verschiedenen Auftritten kommen zudem die Generationen zusammen. So trat die Plattdeutsche Gruppe bereits mehrfach in Seniorenheimen in Rhedebrügge, Raesfeld, Heiden und Reken auf. Ein besonderes Highlight ist der plattdeutsche Nachmittag im Saal von Brömmel Wilms. Dort werden in gemütlicher Runde Sketche und Lieder auf der Bühne präsentiert. In diesem Jahr findet der plattdeutsche Nachmittag am 9. November statt.
Wer Interesse hat, Teil der „Brejpottspöllers“ zu werden, kann sich beim Heimatverein Erle unter [email protected] oder bei Ingrid Horstmann unter der Telefonnummer 02865 7167 melden.
Pop, Rock, Klassik und Jazz unter einem Kirchendach: Bei der dritten Auflage von „Sounds of Erle“ wurde die Dorfkirche in Erle erneut zur Konzertbühne. Sieben Acts sorgten für volle Bänke, viel Applaus und eine Atmosphäre, die Musiker wie Publikum gleichermaßen trug. Der Eintritt war frei, Spenden fließen in Technik und lokale Projekte.
Sounds of Erle in der St. Silvesterkirche Erle: Sieben Acts bringen Pop, Rock, Klassik und Jazz auf die Kirchenbühne. Foto: Petra Bosse
Konzertabend in der Dorfkirche
Am Samstagabend verwandelte sich die Dorfkirche in Erle bereits zum dritten Mal in einen Konzertsaal. Auf dem Programm standen musikalische Beiträge mit ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Von Rock und Pop über Swing und Jazz bis hin zu klassischen Elementen und Frank-Sinatra-Interpretationen reichte das Spektrum. Die Plätze waren bis auf den letzten Sitz gefüllt.
Hausherr Pastor Fabian Tilling: Foto: Petra Bosse
Vorbereitung beginnt direkt nach dem letzten Ton
Initiatorin und Moderatorin Yvonne Honerbom machte gleich zu Beginn deutlich, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter dem Konzertabend steckt. Die Planung beginne früher, als viele vermuten. „Die fängt immer direkt an, wenn das eine Konzert zu Ende ist, fängt das nächste Konzert schon an“, sagte Honerbom. „Dann fragen wir wieder die Bühnenbauer, ob sie Lust haben, die nächste Bühne zu bauen, Licht und Ton zu organisieren, damit wir gute Technik haben.“
Organisatorin Yvonne Honerbom. Foto: Petra Bosse
Besonders freue sie, dass viele Musikerinnen und Musiker von Anfang an dabeigeblieben seien. „Bis jetzt sind die Musiker immer alle so begeistert, dass sie jedes Jahr wieder mitmachen. In diesem Jahr hatten wir zwei neue dabei. Einer interpretiert englische Songs und einer Frank Sinatra.“
Matthias Frank sang Sinatra-Klassiker. Foto: Petra Bosse
Die Idee zu Sounds of Erle sei vor drei Jahren in ihrem Friseursalon entstanden. Dort habe sie bemerkt, wie viele Hobby-Musikerinnen und Hobby-Musiker es in der Region gebe.
Technik streikt, Swing übernimmt
Noch bevor der angekündigte Überraschungsgast die Bühne betreten konnte, streikte die Technik. Statt eines Programmabbruchs zeigte sich der Improvisationsgeist des Abends. Kurzerhand übernahmen Walburga Angermann und ihre Swing-Combo „Chickenlegs“ den Auftakt.
Walburga Angermann und und ihre Swing-Combo „Chickenlegs“. Foto: Petra Bosse
Mit „Summertime“ und „Blue Skies“ setzten sie sofort einen ruhigen, jazzigen Ton. Der Bandname genießt in Erle längst Kultstatus und geht auf den Kontrabassisten Dirk Hühnerbein zurück.
Von Frank Sinatra bis Rock
Im Anschluss folgte Matthias Frank mit dem Klassiker „New York, New York“. Der Sänger sang viele Jahre beim MGV Cäcilia Rhade und ist derzeit auch bei der Sängervereinigung 1925 Borken aktiv. Seine Bühnenerfahrung war deutlich spürbar.
Markus Bremer Dieckmann am Keyboard. An seiner Seite stand sein 18 jähriger Sohn Felix. Foto: Petra Bosse
Ein vertrauter Programmpunkt folgte mit Markus Bremer-Dieckmann am Keyboard. An seiner Seite spielte sein 18-jähriger Sohn Felix an der Gitarre. Das Vater-Sohn-Duo gehört zu den festen Größen von Sounds of Erle.
Mit einem Augenzwinkern kündigte Honerbom anschließend Michael Kruse an. Er komme streng genommen aus Raesfeld. Kruse griff das humorvoll auf und erklärte, er habe extra die Grenze nach Erle überwunden. Das Publikum reagierte lachend und mit Applaus.
Kruse interpretierte zunächst solo „Hold the Line“. Später begleitete ihn Pastor Fabian Tilling am E-Piano. Gemeinsam spielten sie „Your Heart Was Born to Love“.
Sänger Michael Kruse und begeisterte das Publikum mit gefühlvollen Songs. Foto: Petra Bosse
Von Beginn an große musikalische Bandbreite
Schon im ersten Teil des Abends wurde deutlich, wie vielfältig Sounds of Erle angelegt ist. Früh sorgte die Band „Uneinig“ für rockige Akzente in der Dorfkirche. Am Mikrofon stand Sängerin Melissa Gohde, die mit kraftvoller Stimme und viel Präsenz überzeugte. Der fetzige Rocksound setzte einen bewussten Kontrast zu den ruhigeren Stücken des Abends und kam beim Publikum gut an. Erste mitwippende Köpfe und kräftiger Applaus zeigten, dass diese Mischung funktionierte.
Zwischendurch in der Pause einen heißen Glühwein genießen am Stand von Christian Lipfert und Team. Foto: Petra Bosse
Zweite Hälfte nach der Pause
Nach der Pause nahm der Konzertabend noch einmal deutlich Fahrt auf. Marco Jentzsch, Sänger der Band „Uneinig“, stellte sich erstmals solo dem Publikum. Mit rauer Stimme und viel Präsenz rockte er die Dorfkirche. Mit „Freiheit“ von Westernhagen traf er den Nerv der Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Fans der Band „Uneinig“ quittierten den Auftritt mit lautstarkem Applaus.
Pastor Fabian Tilling. Foto: Petra Bosse
Für einen besonderen Effekt sorgten Knicklichter, die im Vorfeld verteilt worden waren. Sie leuchteten im Takt der Musik und verliehen dem Auftritt eine besondere Atmosphäre.
Anschließend übernahm „Uneinig“ als Band die Bühne. Mit Titeln wie „Denkmal“ und „Zombie“ brachte die Gruppe erneut Dynamik in den Abend.
Sängerin Melissa Gohde von der Band Uneinig. Foto: Petra Bosse
Natürlich durften auch die Erler Dorfrocker nicht fehlen. Sie animierten zum Mitsingen und Mitklatschen. Das Repertoire war klar auf Stimmung ausgelegt, ganz nach dem Motto: Party bis zum Abwinken.
Die Erler Dorfrocker mit Detlef Zimontek und Gunter Zutz. Foto: Petra Bosse
Ehrenamt, Spenden und Gespräche vor der Kirche
Alle Musikerinnen und Musiker spielten ohne Gage. Die Fun Generation baute im Altarraum die Bühne auf und setzte Licht und Ton um. In der Pause nutzten viele Besucherinnen und Besucher den Bereich vor der Kirche für Gespräche bei Glühwein und Bratwurst.
Der Eintritt blieb frei. Die Spenden dienen nach Angaben der Organisatoren dazu, die technischen Kosten zu decken und lokale Projekte zu unterstützen.
Der 6-Jährige David aus der Ukraine am Schlagzeug. Foto: Petra Bosse
Pastor Fabian Tilling zog ein positives Fazit: „Es war wieder eine sehr bunte Mischung an Musik. Es waren ruhige Stücke dabei, aber auch Lieder, die die Menschen in Stimmung gebracht haben, mitzuklatschen und mitzumachen. Genau so stelle ich mir das vor, ein lebendiges Gotteshaus.“
Marco Jentzsch, Sänger der Band „Uneinig“. Foto: Petra Bosse
Sounds of Erle 2026: Fotos: Petra Bosse
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Organisatorin Yvonne Honerbom. Foto: Petra Bosse
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Sounds of Erle in der St. Silvesterkirche Erle: Sieben Acts bringen Pop, Rock, Klassik und Jazz auf die Kirchenbühne. Foto: Petra Bosse
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Die KLJB Erle/Rhade kündigt für Samstag, 10. Januar 2026, eine Tannenbaum Sammelaktion im Erler Ortskern an. Die ausgedienten Weihnachtsbäume sollen bis 8 Uhr gut sichtbar an der Straße liegen.
Wann und wo die Sammlung läuft
Die KLJB Erle Rhade organisiert die Abholung im Erler Ortskern. Die Helferinnen und Helfer fahren die Straßen ab und nehmen die bereitgelegten Bäume mit.
So bereiten Anwohner ihren Baum vor
Die KLJB bittet darum, den Baum bis 8 Uhr draußen bereitzulegen. Schmuck soll vorher entfernt werden. Geld sollen Anwohner nicht an den Baum binden, sondern persönlich übergeben oder überweisen.
Spendenbarometer: bar oder Überweisung
In der Ankündigung schreibt die KLJB: „Über eine kleine Spende würden wir uns sehr freuen“.
Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Umzug ins neue DRK-Haus, technische Verbesserungen und eine aktive Jugendarbeit prägten 2025. Gleichzeitig bereitet die Entwicklung bei den Blutspenden Sorgen.
Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt. „Neben dem wegweisenden Umzug in das neue DRK-Haus prägten technische Modernisierungen und eine starke Jugendarbeit das Vereinsleben“, so Michael Weddeling, 1. Vorsitzender des Ortsvereins.
Neuer Standort als großer Meilenstein
Der bedeutendste Schritt war der Umzug in die neue DRK-Unterkunft am Haus der Vereine. Aufgrund von Baumängeln verzögerte sich der vollständige Einzug bis ins erste Halbjahr 2025. Inzwischen sind die Räumlichkeiten vollständig eingerichtet und bieten gute Bedingungen für Ausbildung, Einsätze und das Vereinsleben.
Fuhrpark verstärkt Einsatzfähigkeit
Auch technisch hat sich der Ortsverein weiterentwickelt. Ein vom Kreis Borken übernommener, gebrauchter Krankentransportwagen verstärkt seitdem den Fuhrpark. Er sichert die Einsatzfähigkeit der Raesfelder Rotkreuzler. Allein im Jahr 2025 wurden bereits mehr als 40 Fahrten mit dem KTW durchgeführt.
Intensives Jahr in der Ersten Hilfe
Im Bereich der Ersten Hilfe blickt das DRK auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Zahlreiche Kurse für die Bevölkerung sowie spezialisierte Erste-Hilfe-Abende mit örtlichen Vereinen und Gruppen bestimmten den Terminkalender. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk bei Erste-Hilfe-am-Kind-Kursen und Angeboten wie Erste Hilfe 50plus wurde weiter ausgebaut.
Gemeinsame Übungen mit der Feuerwehr
Auch die Vernetzung mit anderen Blaulichtorganisationen spielte eine wichtige Rolle. Gemeinsame Übungen mit der örtlichen Feuerwehr stärkten die Zusammenarbeit und sorgten für eingespielte Abläufe im Ernstfall.
Jugendarbeit als emotionaler Höhepunkt
Ein besonderes Highlight war das Wochenendzeltlager des Jugendrotkreuzes. Rund 60 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil. Neben Spiel und Gemeinschaft stand vor allem der Zusammenhalt der nächsten Generation im Mittelpunkt. Aktuell gibt es drei JRK-Gruppen mit insgesamt 45 Kindern sowie den Schulsanitätsdienst an der Julia-Koppers-Schule.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Mehr Sicherheit durch neue Defibrillatoren
Im Rahmen der Initiative „Aktion Herzsicher“ konnte der Ortsverein die Sicherheit in der Gemeinde weiter erhöhen. Im Jahr 2025 wurden fünf zusätzliche Defibrillatoren im Gemeindegebiet installiert. Eine Übersicht über alle Standorte gibt es auf der Internetseite des DRK Raesfeld sowie beim Kreis Borken.
Sorge um rückläufige Blutspenden
Trotz der positiven Bilanz bereitet die Entwicklung der Blutspenden Sorgen. Zwar fanden zwölf Blutspendetermine statt, die Zahl der Spender ging jedoch zurück. 2025 spendeten 1.260 Menschen Blut, im Jahr zuvor waren es noch 1.338. „Wir müssen hier gegensteuern“, so Roland Hörning, Blutspendebeauftragter des DRK Raesfeld. Für die kommenden Monate sind Sonderaktionen geplant, um wieder mehr Menschen für die Blutspende zu gewinnen.
Gruppenfoto der Geehrten bei der DRK-Blutspenderehrung in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Wahlen, Ehrungen und ehrenamtliches Engagement
Weitere Punkte der Mitgliederversammlung waren der Kassenbericht, die Entlastung des Vorstandes sowie Wahlen und Ehrungen. Sarah Motte wurde für fünf Jahre Mitgliedschaft geehrt. Jonas Schlegel erhielt eine Auszeichnung für zehn Jahre Engagement und wurde zudem als DRKler des Jahres gewürdigt.
Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. engagiert sich mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter anderem im Sanitätsdienst mit mehr als 40 Diensten im Jahr 2025, im Katastrophenschutz, bei der Blutspende sowie in der Jugendarbeit für die Bürgerinnen und Bürger in Raesfeld, Erle und Homer.
Der Jahresanfang begann für die Feuerwehr Raesfeld mit einem Großeinsatz. In der Nacht zu Donnerstag rückten die Einsatzkräfte zu einer brennenden Stallung an der Torfwiese im Ortsteil Raesfeld-Homer aus. 13 Rinder konnten aus dem Gebäude gerettet werden, zwei Tiere verendeten. Rund 60 Einsatzkräfte waren bei dem schweren Einsatz vor Ort.
In der Nacht zum 2. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Raesfeld um 00.55 Uhr zu einem Einsatz an der Torfwiese alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete FeuerBauernhof. Gemeldet wurde eine brennende Stallung, Tiere sollten sich noch im Gebäude befinden.
Feuerwehr Raesfeld Einsatz mit Menschen und Tieren im Fokus
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen Teile der Stallung bereits in Brand. In dem Gebäude befanden sich noch 15 Rinder. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der raschen Brandausbreitung war es dem Landwirt nicht mehr möglich, die Tiere eigenständig ins Freie zu bringen.
Laut Mitteilung von André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, startete ein Trupp unter Atemschutz umgehend mit der Rettung der Tiere. Parallel dazu leiteten zwei weitere Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung von der Vorder und der Rückseite des Gebäudes ein. Insgesamt konnten 13 Rinder aus der Stallung gerettet werden. Zwei Tiere verendeten im Inneren.
Löscharbeiten und Unterstützung durch den Landwirt
Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht war, stellte der Landwirt einen Trecker mit Frontlader zur Verfügung. Damit wurde das brennende Stroh aus der Stallung gefahren. Auf einer angrenzenden Siloplatte wurde das Material auseinandergezogen und vollständig abgelöscht.
Im hinteren Bereich der Halle stellte sich heraus, dass die Dachkonstruktion gebrannt hatte und teilweise gebrochen war. Es handelte sich um Eternitplatten. Da der Verdacht bestand, dass diese Asbest enthalten könnten, wurde das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima hinzugezogen.
Ein Mannschaftstransportfahrzeug brachte eine Probe der Eternitplatten zur Analyse zum LANUK nach Essen. Um 04.15 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden. Anschließend wurde die Einsatzstelle zurückgebaut.
Aufgrund des Asbestverdachts folgten umfangreiche Reinigungsmaßnahmen an Fahrzeugen und Gerätschaften. Auch die Einsatzkleidung der Feuerwehrkräfte muss gesondert gereinigt werden. Eine zusätzliche Herausforderung stellte die Witterung dar, da unter diesen Bedingungen die Einsatzstellenhygiene und Dekontamination der Einsatzkräfte erschwert war.
Rund 60 Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren etwa 60 Kräfte der Feuerwehren aus Raesfeld und Borken. Unterstützt wurden sie unter anderem von der Polizei, der Feuerwehr Borken, dem Kreisveterinäramt und einem Tierarzt.
Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf ein ganz besonderes Jahr zurück. Ein Jahr, das ich im traditionsreichen Brömmel-Wilms gestalten durfte – nach 125 Jahren Geschichte ein weiteres Kapitel, das ich mitschreiben konnte.
Dafür möchte ich Arno Brömmel ganz persönlich danken. Danke für das Vertrauen, mir diesen Ort zu überlassen. Danke für die Offenheit. Und danke dafür, dass ich dieses Jahr erleben durfte.
Brömmel-Wilms war und ist mehr als eine Kneipe. Es war immer ein Ort, an dem Menschen zusammenkamen: zum Feiern, zum Reden, zum Lachen, manchmal auch zum Sorgen teilen. Ein Ort, an dem der Wirt Ansprechpartner war – für Gäste, für Stammkunden, für das Dorf. Genau das habe ich hier erlebt und genau das hat mir unheimlich viel Freude gemacht.
Es hat mich erfüllt, für die Menschen da zu sein, zu helfen, zu unterstützen und zuzuhören. Besonders bewegt hat mich dabei immer wieder diese einzigartige Erler Gemeinschaft: Wir machen das. Wir helfen. Wir organisieren. Wir lösen Dinge. Und wir tun es gemeinsam – jetzt und nicht morgen. Das ist Erle. Und genau das macht dieses Münsterland Dorf so besonders.
Ich habe mich über jeden einzelnen Stammgast gefreut – über die Menschen, die mehrmals in der Woche kamen, über den Mittagstisch, über die Dankbarkeit, dass es Essen und Begegnung gibt zu Zeiten, in denen viele gastronomische Betriebe längst geschlossen haben oder gar nicht mehr öffnen. Dieses Vertrauen der Gäste war für mich jeden Tag Antrieb.
Mit genau diesem Gedanken gehen wir nun den nächsten Schritt. Das Konzept, das wir für die Zukunft im HUB Erle aufstellen, ist für das Münsterland Dorf Erle und für die Gemeinde Raesfeld gedacht – und es soll langfristig Bestand haben. Wir wollen weiter Gastgeber sein, weiter Begegnung ermöglichen und einen Ort schaffen, der trägt.
Mit dem neuen Gebäude an der Silvesterstraße 2, direkt gegenüber von Brömmel-Wilms, entsteht etwas ganz Besonderes: ein neuer Dorfmittelpunkt, ein neuer Knotenpunkt für Gemeinschaft. Der Standort ist zentral, offen, sichtbar – von allen Seiten erlebbar. Schon jetzt, obwohl noch nicht alles fertig ist, zeigt sich, welches Potenzial hier entsteht. Wer das Gebäude betritt, spürt bereits heute die Atmosphäre, die es künftig ausmachen wird.
Wir freuen uns auf viele neue Gäste: aus Erle, aus der Umgebung, aus dem Ruhrgebiet und natürlich auf zahlreiche Tourismusgäste. Denn Erle hat unglaublich viel zu bieten: die Kornbrennerei Böckenhoff, Gastronomie, Café und Bar, die über 1.500 Jahre alte Femeiche, das Heimatmuseum, den Stegerhof mit seinen Produkten, Hof Breil mit seinem Hofladen und seinen großartigen Kartoffeln – und noch so vieles mehr.
Darauf dürfen wir stolz sein. Und dieser Stolz ist in Erle spürbar. Genau diesen Stolz müssen wir bewahren und nach außen tragen – für die Zukunft unseres Dorfes, für das Münsterland Dorf Erle und für all das, was hier gemeinsam entsteht.
Vielen Dank. Für das Vertrauen. Für die Gemeinschaft. Und für dieses besondere Jahr.
Im Saal von Brömmel-Wilms in Erle nahmen die Gäste an Silvester ihre reservierten Plätze ein.
Ab 23 Uhr öffnete die Dorfkneipe ein letztes Mal für alle, die das Jahresende dort noch gemeinsam feiern wollten. Vor der traditionsreichen Dorfkneipe im Schatten der St. Silvesterkirche zählten viele den Jahreswechsel gemeinsam herunter. Mit dem 1. Februar 2026 schließt das Haus endgültig, eine lange Silvestertradition endet.
Silvesterparty bei Brömmel-Wilms in Erle: Gäste feiern den letzten Abend mit Buffet, Musik und Jahreswechsel vor der Dorfkneipe. Abschied und Neustart im HUB Erle. Foto: Petra Bosse
Buffet im Saal, Party ab 23 Uhr, Jahreswechsel vor der Kneipe
Schon am Abend zog es viele in den Saal. Am Buffet wurde gegessen, an den Tischen geredet, zwischendurch kamen neue Grüppchen dazu. Später wechselte der Schwerpunkt Richtung Tanzfläche.
Kurz vor Mitternacht stellten Mitarbeiter die Sektgläser bereit, dann zog es viele nach draußen. Vor der Kneipe trafen sich Gruppen aus dem Saal, von der Theke und aus dem Ort. Als das neue Jahr begann, standen die Leute dicht beieinander, stießen an, wünschten sich ein gutes 2026 und gingen danach noch einmal hinein, um bis in die frühen Morgenstunden weiterzufeiern.
Foto: Petra Bosse
Arno Brömmel – Irgendwann ist mal Schluss
An der Theke sprach Arno Brömmel über den Abschied. „Ganz gut, weil ich konnte mich ja jetzt ein Jahr drauf vorbereiten, dass es irgendwann mal Schluss ist. Und daher empfinde ich jetzt nicht so den Trennungsschmerz zu meiner Gaststätte“, sagte er.
Darüber hinaus stehe er als Gastwirt seit einem Jahr nicht mehr hinter dem Tresen. „So hatte ich die Zeit, mich dran zu gewöhnen“, ergänzte er.
Foto: Petra Bosse
Ob er später noch einmal allein in seiner Kneipe an der Theke sitzen werde, ließ er offen. „Ja, das weiß ich noch nicht. Ich werde wohl öfter hier sein, weil wir aufräumen müssen. Aber alleine an der Theke sitzen ehe nicht.“ Auf die Nachfrage, ob er endgültig abgeschlossen habe mit der Dorfkneipe Brömmel-Wilms, antwortete er: „Ja, habe ich.“ Auch zur persönlichen Lage blieb er knapp: „Mir geht es heute sehr gut.“ Für seine Frau Gisela gelte das ebenfalls.
Mathilde Schwane stand in der Nacht ein letztes Mal hinter der Theke. Foto: Petra Bosse
Brömmel blickte nach vorn und formulierte einen Wunsch für das Gebäude. „Jetzt wird es Zeit, dass wir ein neues Thema angreifen hier. Dass hier schnell was Neues entsteht.“
Mathilde Schwane: 25 Jahre hinter der Theke
Hinter dem Tresen stand Mathilde Schwane, für viele Gäste seit gefühlten 100 Jahre ein vertrautes Gesicht und die „gute Seele“ im Gasthof. Auf die Frage, wie sie sich fühle, sagte sie zunächst: „Bisschen traurig.“ Als nachgehakt wurde, antwortete sie deutlicher: „Sehr traurig.“
Mathilde Schwane blickte auf ihre Zeit im Haus zurück. Immerhin 25 Jahre habe sie dort gearbeitet. Für viele Stammgäste bleibt sie jedoch Teil des vertrauten Kneipenalltags, denn sie zieht mit in die neue Gastronomie gegenüber. Zum Schluss setzte sie noch einen Satz, der im Ort hängen bleiben wird: „Aber ein Brömmel ist und war ein Brömmel.“ Nun aber freue sie sich auf das neue HUB Erle.
Foto: Petra Bosse
Christian Lipfert: Umzug ins neue HUB Erle und Eröffnung
Christian Lipfert, der übergangsweise als Pächter im Haus tätig war, beschrieb den Wechsel als direkten Neustart. Auf die Frage nach den Gefühlen beim Schließen sagte er: „Ich würde sagen, einfach nur Ende und dann neu anfangen. Morgen, also gleich.“
Er schilderte, was als Nächstes anstehe. „Das Wichtigste ist die Kasse mitnehmen“, sagte er lachend. In den vergangenen Tagen sei bereits viel geräumt worden: „Wir haben schon ganz viel die ganzen Tage ausgeräumt, umgeräumt.“
In den nächsten Tagen solle der Rest folgen. „Und jetzt nehmen wir in den nächsten Tagen alles noch mit, was wir drüben brauchen, und was wir hier auch schon vorher angeschafft haben, für das neue HUB Erle“, sagte Lipfert. Und was noch? Das machte Lipfert sofort an den Menschen fest: „Ich nehme auf jeden Fall ganz viele tolle Leute mit nach drüben, mit zum HUB Erle.“ Gemeint seien auch die Unterstützer, die gezeichnet und das Projekt erst möglich gemacht hätten.
Alles muss raus, auch die Speisekarte. Foto: Petra Bosse
Und dann komme das, was man nicht einpacken könne. „Ich nehme darüber hinaus ganz viele Erinnerungen mit, und zwar nicht als Material, sondern Erinnerungen in den Köpfen der Menschen, mit nach drüben.“ Zum Schluss sprach er über das Jahr in der alten Kneipe: „Und Erfahrung nehme ich auf jeden Fall auch mit. Ich durfte hier viel Erfahrung sammeln.“
Jetzt wird es still bei Brömmel-Wilms. Jahrzehntelang prägte der Gasthof das Ortsbild, Generationen trafen sich hier, feierten und saßen zusammen. Foto: Petra Bosse
Zapfhahn zu um 5:00 Uhr
… Und dann gab es heute Nacht diesen besonderen Moment: Pünktlich um 5:00 Uhr haben wir die Türen von Brömmel-Wilms geschlossen. Ein Zeitpunkt, der bleibt. Stammgast Ducki hat das allerletzte Pils von der Theke bekommen, danach wurde der Zapfhahn für immer geschlossen. Ab diesem Moment waren alle Kühlungen aus, alles abgeklemmt, die Theke zur Ruhe gekommen.
Ulrike Heidermann ist als letzte Person durch die Tür gegangen und war damit die letzte, die Brömmel-Wilms verlassen hat. Ein stiller, sehr emotionaler Abschied.
Das letzte Bier bei Brömmel für Reiner und Ducki (r.). Foto: Petra Bosse
Für Christian Lipfert und das Team geht es nun direkt weiter: Gleich gegenüber soll das HUB Erle am 7. Januar offiziell eröffnen, als neuer Standort und nächster Schritt nach dem Abschied von Brömmel-Wilms.
Silvesterparty Brömmel-Wilms 2025/26. Foto: Petra Bosse
Unterschiedliche Stimmen, verschiedene Musikrichtungen und individuelle Handschriften prägen den Abend. Was alle Musikerinnen und Musiker verbindet, ist die Freude an der Musik und die enge Verbundenheit zur Region.
Wegen der großen Beliebtheit und der besonderen Atmosphäre gibt es „Sounds of Erle“ auch 2026 wieder zum Jahresbeginn in der Kirche St. Silvester. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Musik aus Erle und Raesfeld auf der Kirchenbühne
Bereits zum dritten Mal findet das Konzert „Sounds of Erle“ in der Kirche St. Silvester in Erle statt. Beginn ist am Samstag, 3. Januar 2026, um 19 Uhr. Der Einlass startet um 18 Uhr. Auf der Bühne stehen Musikerinnen und Musiker aus Erle und Raesfeld, die unterschiedliche Stilrichtungen vertreten und den Abend gemeinsam gestalten.
Insgesamt stehen sieben Acts auf der Bühne. Sie treten teils solo, teils in Gruppen auf und präsentieren jeweils vor und nach der Pause zwei Stücke. Einzelne Musiker unterstützen sich gegenseitig, wodurch immer wieder neue Konstellationen entstehen und das Programm lebendig bleibt.
Diese Musikerinnen und Musiker sind dabei
Mit dabei sind die Erler Dorfrocker mit Detlef Zimontek und Gunter Zutz, Marco Jentzsch mit seiner Band Uneinig, Markus Bremer Dieckmann gemeinsam mit seinem Sohn Felix, Matthias Frank, Michael Kruse mit Pastor Fabian Tilling sowie Walburga Angermann mit den Chickenlegs. Das Programm bietet damit eine breite Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen.
Moderiert wird das Konzert auch in diesem Jahr wieder von Yvonne Honerbom
Technik, Bühne und Rahmenprogramm
Für Licht und Ton sorgen Eric Hindricksen sowie Dennis Kilian von Beatattack. Die Bühne in der Kirche wird erneut von den Bühnenbauern der Fun Generation aufgebaut, die das Konzert bereits im Vorjahr technisch begleitet haben.
Auch außerhalb der Kirche wird etwas geboten. Vor dem Gebäude gibt es einen Stand mit Glühwein und Würstchen.
Haus- und Schirmherr Pastor Fabian Tilling. Foto: Petra Bosse
Idee mit Wachstum: Neue Gesichter auf der Bühne
Moderiert wird der Abend erneut von Yvonne Honerbom, die „Sounds of Erle“ im Jahr 2023 ins Leben gerufen hatte. In ihrem beruflichen Umfeld habe sie immer wieder erlebt, wie viele Menschen aus Erle und Raesfeld mit großer Leidenschaft musizierten. Gemeinsam mit Pfarrer Fabian Tilling sei daraus die Idee entstanden, diese musikalische Vielfalt sichtbar zu machen und den Beteiligten eine gemeinsame Bühne in der Kirche St. Silvester zu bieten.
In diesem Jahr erweitert sich der Kreis der Mitwirkenden zudem. Mit Matthias Frank und Michael Kruse stehen zwei weitere Musiker auf der Bühne, die erstmals Teil von „Sounds of Erle“ sind.
Der Eintritt bleibt frei. Die Organisatoren hoffen auf Spenden, um den Aufwand für Bühne, Licht und Ton zumindest teilweise auszugleichen. Zusätzlich soll an diesem Abend für einen noch festzulegenden Spendenzweck gesammelt werden.
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Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken: Landrat Dr. Kai Zwicker gratuliert
Ein Blick auf die Statistik zeigt, wie viel Lebenserfahrung im Kreis Borken zuhause ist. Der älteste Bürger wurde in diesem Jahr 108 Jahre alt. Insgesamt haben 40 Menschen ein Alter von 100 Jahren oder mehr erreicht. Hinzu kommen hunderte Ehepaare, die seit Jahrzehnten gemeinsam durchs Leben gehen. Die Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken stehen damit auch 2025 für Beständigkeit und Zusammenhalt.
Ältester Jubilar wurde 108 Jahre alt
Im Jahr 2025 konnten 40 Menschen im Kreis Borken auf mindestens ein Jahrhundert Leben zurückblicken. Das geht aus der aktuellen Statistik der Altersjubiläen hervor. Dr. Kai Zwicker gratulierte persönlich 24 Bürgerinnen und Bürgern zum 100. Geburtstag.
Darüber hinaus übermittelte der Landrat Glückwünsche an sieben Menschen zum 101. Geburtstag, an drei Personen zum 102. Geburtstag sowie an vier Personen zum 103. Geburtstag. Eine Person feierte ihren 104. Geburtstag. Der älteste Jubilar im Kreis Borken wurde sogar 108 Jahre alt.
Hunderte Goldhochzeiten im Jahr 2025
Neben den Altersjubiläen spielten auch die Ehejubiläen eine große Rolle. Insgesamt gratulierte Landrat Dr. Kai Zwicker 907 Mal zur Goldenen Hochzeit. Im Jahr zuvor waren es noch 884. Besonders viele 50-jährige Ehejubiläen wurden im Mai mit 98 Feiern und im August mit 102 Feiern begangen.
Auch Diamantene und Eiserne Hochzeiten
Auf 60 gemeinsame Ehejahre blickten 436 Paare zurück. Im Jahr 2024 waren es 425. Ihre Eiserne Hochzeit nach 65 Ehejahren feierten 167 Paare, deutlich mehr als im Vorjahr mit 103 Paaren. Zudem begingen 14 Ehepaare eine Gnadenhochzeit und feierten damit 70 Jahre Ehe.
Zahlen beruhen auf Meldungen der Kommunen
Die Alters- und Ehejubiläen im Kreis Borken basieren auf den Meldungen der Städte und Gemeinden an den Kreis. Es ist möglich, dass die tatsächliche Zahl der Jubilare im Jahr 2025 noch höher liegt, da nicht alle Jubiläen gemeldet werden.
Kontinuität im Schornsteinfegerhandwerk: Dirk Kerkhoff aus Raesfeld bleibt bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk 29 im Kreis Borken. Die Bezirksregierung Münster hat ihn erneut bestellt. Damit setzt Kerkhoff seine Arbeit in dem Kehrbezirk fort, den er bereits seit 2019 verantwortet.
Acht Schornsteinfeger übernehmen künftig Verantwortung in ihren Kehrbezirken im Regierungsbezirk Münster. Sie sorgen mit ihren Hausbesuchen für Sicherheit, leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und gelten traditionell als Glücksbringer. Bei der Bezirksregierung Münster wurden sie jetzt offiziell zu bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern bestellt.
Vergangene Woche erhielten Daniel Brunsmann, Ingo Hüsing, Sven Hansen, Wilfried Jacobs, Hendrik Wansing, Raphael Kockmann, Ralph Kröger und Dirk Kerkhoff ihre Bestellungsurkunden. Während einer Feierstunde gratulierten der zuständige Dezernent der Bezirksregierung Münster, Philipp Esser, sowie der Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster, Andreas Marschan. Zugleich wurden verdiente Schornsteinfeger in den Ruhestand verabschiedet.
Hoheitliche Aufgaben und Klimaschutz
Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger nehmen hoheitliche Aufgaben wahr. Dazu zählen unter anderem die Feuerstättenschau, das Führen des Kehrbuchs sowie Bauabnahmen nach Landesrecht. Darüber hinaus spielen Schornsteinfeger eine zentrale Rolle beim Klimaschutz. Durch die regelmäßige Kontrolle von Heizungsanlagen tragen sie maßgeblich dazu bei, den CO₂-Ausstoß zu senken.
Kehrbezirk 29 im Kreis Borken bleibt in Raesfelder Hand
Für den Kehrbezirk 29 im Kreis Borken gibt es Kontinuität: Dirk Kerkhoff aus Raesfeld wird den Bezirk auch weiterhin betreuen. Ab dem 1. Januar 2026 bleibt er damit bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger für diesen Bereich. Kerkhoff verwaltet den Kehrbezirk bereits seit 2019 und hatte sich erneut erfolgreich beworben. Zuvor war er dort schon seit 2015 tätig.
Zum Jahresbeginn richtet sich der Blick nach vorn. In Raesfeld, Erle und Homer warten Aufgaben, die sich gemeinsam besser bewältigen lassen. Zusammenhalt, Ehrenamt und ein verlässliches Miteinander prägen dabei auch 2026 das Gemeindeleben, so Bürgermeister Dirk Kuhmann.
Liebe Raesfelderinnen und Raesfelder, liebe Erlerinnen und Erler, liebe Homeranerinnen und Homeraner,
zum Start ins neue Jahr schauen wir nach vorn. Es liegt einiges vor uns, Aufgaben und Herausforderungen, die wir am besten gemeinsam angehen. Mit einem engagierten Gemeinderat, einem starken Ehrenamt und unserer verlässlichen Feuerwehr sind wir dafür gut aufgestellt.
Was Raesfeld ausmacht, ist das Miteinander: das Mitmachen, das Ehrenamt und der respektvolle Umgang miteinander. Wenn wir diesen Zusammenhalt bewahren, können wir auch im neuen Jahr viel für unsere Gemeinde bewegen.
Mein Dank gilt allen, die Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und Zuversicht.
Lassen Sie uns 2026 gemeinsam anpacken – mit Mut, Zusammenhalt und Vertrauen.
Alles Gute für das Jahr 2026 wünscht Ihnen Ihr Dirk Kuhmann
Der Jahreswechsel bringt oft den Wunsch nach Veränderung auf Basis guter Vorsätze mit sich. Mehr Bewegung, mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden, neues Glück und weniger Laster…
Doch der entscheidende Schritt liegt in der Umsetzung. Und genau daran scheitert es leider viel zu häufig.
Genau an diesem Punkt setzt das INJOY Dorsten mit seiner aktuellen Neujahrsaktion an und macht den Einstieg ins Training so einfach und attraktiv, dass man sofort durchstarten kann.
Wer sich bis zum 5. Januar für eine Mitgliedschaft entscheidet, zahlt erst ab Mitte Februar, trainiert aber vom ersten Tag an. Los geht’s!
Und bewiesen ist, wer regelmäßig trainiert und es zur Gewohnheit werden lässt, ändert oft auch andere Dinge wie z.B. die Essensgewohnheiten, macht Schluss mit dem Rauchen, man tritt selbstsicherer auf etc.
Das Angebot richtet sich an alle, die nicht nur von einem gesünderen Lebensstil träumen, sondern ihn endlich auch verwirklichen wollen. Gerade nach den anstehenden Feiertagen ist bei vielen Menschen aller Altersstufen die Motivation zur Veränderung oft riesig. Die Festtage oder der geplante Winterurlaub beanspruchen jedoch leider einen Großteil des zur Verfügung stehenden Budgets. Der Wunsch, seinem Leben unter kompetenter Anleitung von Experten eine neue Richtung zu geben, wird dann gerne verschoben und zu einer verpassten Chance.
Fotos: INJOY Dorsten
Dass es auch anders geht, zeigt die Aktion des INJOY Dorsten. Sie bietet Zeit, Raum und die passenden Bedingungen, ohne finanziellen Druck oder schlechtes Gewissen, weil der „innere Schweinehund“ wieder einmal gewonnen hat und wem es gar nicht gefällt, der kann sehr fair monatlich kündigen, was sonst nicht selbstverständlich ist.
„Auf die neuen Mitglieder wartet ein nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteter Einstieg in das qualifizierte Muskeltraining“, verspricht Studioleiter Sascha Spielmann. Im Mittelpunkt stehen echte, messbare Fortschritte. Das hoch motivierte INJOY-Team setzt auf qualifiziertes Muskeltraining, individuelle Betreuung und durchdachte Trainingskonzepte, die auf langfristige Erfolge ausgerichtet sind. Ob es darum geht, mehr Kraft aufzubauen, Beschwerden zu lindern oder einfach ein besseres Körpergefühl zu entwickeln, der Weg dorthin beginnt mit einem gut geplanten Start.
Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt auch die Bewertung durch das Deutsche Institut für Service-Qualität. INJOY wird seit vielen Jahren als Testsieger unter den Fitnessstudios ausgezeichnet. Eine Bestätigung für den hohen Anspruch an Service, Angebotsvielfalt und Trainingsqualität. Es sind genau diese Faktoren, die darüber entscheiden, ob das Training seinen festen Platz im Alltag einnimmt und damit zur Grundlage für ein dauerhaft gesünderes Leben wird.
Fotos: INJOY Dorsten
Die Kampagne bringt es auf den Punkt: „Eine kleine Starthilfe kann der entscheidende Faktor sein, um endlich loszulegen.“ Wer jetzt aktiv wird, verschafft sich nicht nur einen zeitlichen Vorsprung im neuen Jahr, sondern schafft auch die Basis für mehr Lebensqualität, Ausgeglichenheit und Vitalität bis ins hohe Alter.
Weitere Informationen zur Aktion und zur Anmeldung gibt es direkt im Studio in Dorsten oder über den QR-Code auf den Aktionsmaterialien. Wer den ersten Schritt wagt, wird überrascht sein, wie viel sich daraus entwickeln kann.
iertage oft noch einmal richtig über die Stränge geschlagen wird, rücken mit Beginn des neuen Jahres wieder Themen wie Gesundheit, eine gesündere Ernährung und ein bewussterer Lebensstil in den Fokus.
Auffällig ist, dass klassische Vorsätze, z. B. mit dem Rauchen aufzuhören, zunehmend verdrängt werden von dem Wunsch nach mehr körperlicher Aktivität. Leider, das wusste schon Shakespeare, bleibt dabei oft der Wunsch der Vater des Gedankens.
Interesse an einem gesunden Altern wächst
Denn die meisten Vorsätze überdauern gerade einmal den Januar. Laut Statista gibt etwa ein Drittel der Menschen ihre Ziele schon im ersten Monat auf, und nur ein kleiner Teil schafft es, nachhaltig etwas zu verändern. Die Gründe dafür sind selten Unwissen. Vielmehr scheitert es an unrealistischen Erwartungen, fehlender Struktur und der Tatsache, dass Motivation ohne sichtbaren Fortschritt schnell verpufft. Doch gerade, wenn es um eine sportlich aktivere Zukunft geht, sollte es an Motivation nicht fehlen.
Alltagssituationen wie das Schuhe binden zeigen, wie wichtig Beweglichkeit für Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter ist. Foto: KI generiert
Immerhin geht es um den eigenen Körper und auf den ist man bis zu seinem Lebensende, mit möglichst allen Funktionen, angewiesen. Nicht umsonst sind immer öfter orthopädische Beschwerden, chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden sowie das wachsende Interesse an einem gesunden Altern die treibenden Kräfte hinter dem Bewegungswunsch. Die Gesellschaft wird älter und damit wächst der Wunsch, auch im hohen Alter mobil, belastbar und selbstständig zu bleiben. Für genau das steht heutzutage der Begriff Longevity, der derzeit in aller Munde ist.
Ein zentrales Werkzeug dafür ist gezieltes Muskeltraining. Denn viele Herausforderungen des Alltags, sei es Treppensteigen, das Heben von Einkäufen oder selbst das Aufstehen von einem Stuhl, sind ohne ausreichende Muskelkraft kaum zu bewältigen. Fehlt die muskuläre Basis, wird Selbstständigkeit in höherem Alter schnell zur Herausforderung. Ein Satz, der auf den Punkt bringt, warum das gezielte Training der Muskulatur mehr ist als reine Fitness.
Die Muskulatur passt sich in jedem Alter an Trainingsreize an
Dass körperliche Aktivität wichtig ist, ist keine neue Erkenntnis. Neu ist jedoch die Eindeutigkeit, mit der wissenschaftliche Studien den Stellenwert des Krafttrainings untermauern. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass Muskeltraining ist ein unverzichtbarer Baustein für ein gesundes Altern ist. Selbst jenseits der 70 oder 80 Jahre zeigen Muskeln noch eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit.
Gezieltes Krafttraining stärkt die Muskulatur und unterstützt dabei, auch im Alter belastbar und selbstständig zu bleiben. Foto: KI generiert
Besonders bei orthopädischen Beschwerden kann gezieltes Training wahre Wunder bewirken. Rückenschmerzen, Arthrose oder Gelenkprobleme lassen sich oft deutlich lindern, wenn die Muskulatur gestärkt wird. Sie entlastet das Skelett, stabilisiert die Gelenke und verbessert die Bewegungseffizienz. Gleichzeitig wirkt sich regelmäßiges Training positiv auf Stoffwechselprozesse aus und hilft dabei, chronischen Erkrankungen vorzubeugen.
Trotz dieses Wissens tun sich viele Menschen schwer mit dem Einstieg. Ein häufiger Fehler ist der Versuch, ohne fachliche Unterstützung und mit überzogenen Zielen ins Training zu starten. Doch wer jahrelang wenig aktiv war, braucht mehr als bloßen Willen, er braucht Struktur. Erfolgversprechender ist es, sich von Beginn an kompetente Unterstützung zu holen. Qualifizierte Betreuung, im Fitnessstudio, im Gesundheitszentrum oder in der Physiotherapie, macht hier den Unterschied. Individuell angepasste Pläne und regelmäßiges Feedback sorgen dafür, dass erste Erfolge spürbar werden. Und genau diese sind entscheidend für die langfristige Motivation.
Im neuen Jahr geht es also nicht darum, sich mit guten Vorsätzen selbst unter Druck zu setzen. Vielmehr sollte der Blick auf das große Ganze gerichtet werden, auf die eigene Lebensqualität, die sich durch regelmäßige, gezielte Bewegung langfristig verbessern lässt. Muskeltraining ist kein Trend, sondern eine Investition in eine gesunde und selbstbestimmte Zukunft. Denn Kraft ist kein Privileg der Jugend, sondern in jedem Alter trainierbar.
Bei Nebel und schlechter Sicht kann das Automatiklicht moderner Fahrzeuge zur Gefahr werden. Die Polizei weist darauf hin, dass bei vielen Autos trotz eingeschaltetem Tagfahrlicht kein Rücklicht aktiv ist. Verkehrsteilnehmende werden dadurch von hinten oft zu spät erkannt.
Warum Fahrzeuge bei Nebel oft ohne Rücklicht unterwegs sind
Viele moderne Fahrzeuge verfügen über eine automatische Lichtsteuerung. Diese arbeitet mit einem Helligkeitssensor und misst lediglich, wie hell die Umgebung ist.
Nebel schränkt die Sicht ein, lässt aber oft noch ausreichend Tageslicht durch.
Die Lichtautomatik erkennt deshalb keinen Bedarf für Abblendlicht.
Stattdessen schaltet sie nur das Tagfahrlicht ein.
Beim Tagfahrlicht bleibt das Rücklicht in der Regel ausgeschaltet.
Für Fahrerinnen und Fahrer wirkt es so, als sei das Licht eingeschaltet.
Tatsächlich ist das Fahrzeug von hinten schlechter sichtbar.
Erst beim manuellen Einschalten des Abblendlichts leuchten auch die Rücklichter.
Die Infografik zeigt die wichtigsten Regeln beim Fahren im Nebel. Besonders wichtig ist das manuelle Einschalten des Abblendlichts, damit auch das Rücklicht aktiv ist.
Abblendlicht sorgt dafür, dass Fahrzeuge rechtzeitig erkannt werden. Fernlicht verschlechtert bei Nebel die Sicht. Die Nebelschlussleuchte darf nur bei einer Sichtweite von unter 50 Metern eingeschaltet werden.
Gefahr auf Autobahnen, Landstraßen und im Stadtverkehr
Nach Angaben der Polizei kommt es bei den aktuellen Nebel- und Sichtverhältnissen immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Betroffen sind Autobahnen, Landstraßen und auch der innerstädtische Verkehr. Fahrzeuge ohne eingeschaltetes Rücklicht werden oft erst sehr spät erkannt. Das erhöht das Risiko für Auffahrunfälle.
Polizei rät zum manuellen Einschalten des Abblendlichts
Die Polizei empfiehlt, bei Nebel das Abblendlicht manuell einzuschalten. Nur so sind sowohl Frontscheinwerfer als auch Rückleuchten aktiv. „So erhöhen Sie Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, heißt es in der Mitteilung.
Das Jahr 2025 hat in Raesfeld und Erle einmal mehr gezeigt, was das Leben in der Gemeinde ausmacht: Zusammenhalt, Engagement und eine starke Verbundenheit mit Tradition und Kultur.
Große Jubiläen, musikalische Höhepunkte, ehrenamtlicher Einsatz und wichtige politische Entscheidungen prägten die vergangenen Monate. Manches war leise und beschaulich, anderes sorgte für volle Plätze und bewegende Momente. Dieser Rückblick zeigt, wie vielfältig und lebendig das Jahr 2025 in Raesfeld und Erle war.
Januar: Musik als verbindender Jahresauftakt
Das neue Jahr begann in Erle mit einem musikalischen Ausrufezeichen. In der Silvesterkirche begeisterte das Konzert „Sounds of Erle“ mit starken Stimmen und guter Musik. Die besondere Atmosphäre machte den Abend zu einem gelungenen Auftakt ins Jahr und unterstrich, welchen Stellenwert Musik und Kultur in der Gemeinde haben.
Februar: Abschied und neue Perspektiven
Im Februar veränderte sich ein bekanntes Bild im Ortskern. Das ehemalige Hotel Epping wurde abgerissen und machte Platz für neue Bebauung. Mit dem freien Blick verband sich zugleich der Blick nach vorn – auf neue Möglichkeiten und eine Weiterentwicklung des Ortsbildes.
März: Karneval und Theaterfreude
Der März brachte Lebensfreude in die Straßen und Säle. Beim Rosenmontagsumzug in Raesfeld feierten rund 10.000 Besucher friedlich und ausgelassen Karneval. Ebenso sorgte die plattdeutsche Theatergruppe Erle für volle Reihen und viele Lachsalven. Humor, Dialekt und Spielfreude machten deutlich, wie sehr kulturelle Traditionen das Dorfleben bereichern.
Foto: Petra Bosse
April: Engagement, Gemeinschaft und gelebte Tradition
Im April stand das Miteinander im Mittelpunkt. In Erle wurde der Femeichenpark mit Musik, Sonne und guter Laune gefeiert und als Treffpunkt für Jung und Alt erlebbar gemacht. Gleichzeitig zeigte ein ganzes Dorf Einsatz, als das Ehrenmal in Erle gemeinsam auf Vordermann gebracht wurde. Den Übergang in den Mai markierte traditionell das Maikranzfest, bei dem die Landjugend Erle Rhade den Ständebaum schmückte und für eine fröhliche Zusammenkunft sorgte.
Mai: Jubiläen, Heimatgefühl und neue Begegnungsorte
Der Mai war geprägt von großen Jubiläen und besonderem Stolz. Die Feuerwehr Raesfeld feierte ihr 125-jähriges Bestehen und erhielt dabei hohe Anerkennung bis hin zur Würdigung durch Ministerpräsident Hendrik Wüst. Auch 50 Jahre Gemeinde Raesfeld wurden mit einem großen Bürgerfest gefeiert – ein Rückblick auf eine Entwicklung, die aus Pflicht zur Erfolgsgeschichte wurde. Natur und Dorfleben verbanden sich beim Schwanensee, wo sogar eine Küken-Premiere für Aufmerksamkeit sorgte. In Erle markierte das Richtfest für den neuen Dorftreff HUB einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Dorflebens.
Regierungsminister NRW Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Juni: Schützenwesen, Verantwortung und Wirtschaft
Der Juni stand ganz im Zeichen von Tradition und Verantwortung. Die Schützenfeste in Erle und Homer sorgten für festliche Tage, neue Majestäten und einen Generationenwechsel. Gleichzeitig wurde mit der Dachsanierung am Schlossturm Raesfeld ein Zeichen für den Erhalt des historischen Wahrzeichens gesetzt. Positive wirtschaftliche Impulse lieferte die Volksbank Raesfeld und Erle, die eine starke Bilanz für das Jahr 2024 präsentierte.
Juli: Sommerfeste und gelebte Geselligkeit
Mit sommerlicher Leichtigkeit ging es im Juli weiter. Der Open-Air-Auftakt am Schloss Raesfeld brachte Dolce Vita in den Ort. Beim Schützenfest wurde mit Werner Vorholt ein neuer König gefunden. Veranstaltungen wie „Sommerlaune“ auf dem Hof Breil zeigten, wie sehr Musik, Geselligkeit und gemeinsames Feiern zum Sommer in Raesfeld gehören.
Werner Vorholt, Präsident des Allgemeinen St. Johannis Bürgerschützenvereins Raesfeld ist neuer König. Foto: Petra Bosse
August: Musik als emotionaler Höhepunkt
Im August rückte die Musik erneut in den Mittelpunkt. Ernst Hutter und die Egerländer begeisterten in Raesfeld mit einem emotionalen Konzert. Das klangvolle Adieu blieb vielen Besuchern noch lange in Erinnerung und setzte einen kulturellen Höhepunkt im Sommer.
September: Entscheidungen, Feste und neue Treffpunkte
Dirk Kuhmann (re.) ist neuer Bürgermeister von Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Oktober: Ehrenamt und Bewegung
Im Oktober rückte das Ehrenamt in den Fokus. Klaus Gesing verabschiedete sich nach vielen Jahren als Leiter der Ü60-Fahrradgruppe. Sein Engagement steht beispielhaft für die aktive Rolle älterer Generationen im Gemeindeleben und für gelebte Gemeinschaft in Bewegung.
November: Abschiede, Aufbruch und Tradition
Der November war von Emotionen geprägt. Bürgermeister Martin Tesing wurde mit Humor, Herz und Musik verabschiedet. In Erle bereitete sich das Jugendhaus auf einen Neustart vor. Der Kappesmarkt in Raesfeld zeigte erneut, wie Tradition Menschen zusammenbringt. Geschichten rund um Arno Brömmel, Könige und einen besonderen Baum ließen Geschichte lebendig werden.
Dezember: Adventsstimmung und Blick nach vorn
Zum Jahresende zeigte sich Raesfeld besonders festlich. Der Adventsmarkt am Schloss startete mit Rekordandrang und lockte Besucher aus der ganzen Region an. Gleichzeitig zog das Jugendhaus Erle um und schuf Raum für neue Ideen und große Pläne. Mit Lichtern, Begegnungen und Zuversicht klang das Jahr aus.
Ein Jahr, das Gemeinschaft sichtbar machte
2025 war für Raesfeld und Erle ein Jahr voller Zusammenhalt, Engagement und lebendiger Traditionen. Ob bei Jubiläen, Festen, kulturellen Veranstaltungen oder im Ehrenamt – das Miteinander stand stets im Mittelpunkt. Mit vielen Erinnerungen und neuen Perspektiven blickt die Gemeinde gestärkt und zuversichtlich auf das kommende Jahr.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.
Ab dem 1. Januar 2026 führt Friseurmeister Mathias Armerling den Salon Brömmel in Raesfeld.
Der Weg dahin begann mit einer Nachricht über StepStone, führte über Probetage im Salon und endete mit einer klaren Zusage. „Jetzt passt alles, und ich freue mich auf das, was kommt“, sagt Armerling.
Kontakt über StepStone: Start im August 2024
Im August 2024 meldete sich Mathias Armerling bei Diana Brömmel über StepStone (Jobbörse). Aus der ersten Anfrage entwickelte sich schnell ein Gespräch. „Ich wollte einfach herausfinden, ob wir zueinander passen“, sagt Armerling. Das Kennenlernen verlief direkt, ohne lange Umwege.
Foto: Petra Bosse
Erstes Gespräch, gute Stimmung
Schon beim ersten Austausch merkte Armerling, wie offen Diana Brömmel auftritt. „Das Gespräch war locker, aber trotzdem klar in der Sache“, sagt er. Für ihn stand früh fest, dass hier nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern eine echte Perspektive möglich ist.
Probetage im Salon, Alltag statt Theorie
Nach dem Gespräch ging es in die Praxis. Armerling arbeitete zur Probe im Salon, lernte das Team kennen und stieg in den Alltag ein. „Da siehst du sofort, wie ein Laden tickt“, sagt er. Gleichzeitig konnten beide Seiten prüfen, ob die Zusammenarbeit im Tagesgeschäft funktioniert.
Am Ende der Probetage setzten sich Diana Brömmel und Mathias Armerling zusammen. Brömmel bot ihm die feste Mitarbeit an und stellte die Frage, ob er sich eine spätere Übernahme vorstellen könne. „Damit hatte ich nicht gerechnet, aber ich fand den Gedanken sofort spannend“, sagt Armerling.
Schritt für Schritt Richtung Übernahme
In den Monaten danach wuchs Armerling weiter in den Betrieb hinein. Er übernahm Verantwortung, vertiefte Abläufe und setzte sich mit dem Salon als Traditionsbetrieb auseinander. Der Salon Brömmel besteht seit 1934. „Mir war schnell klar: Das ist nicht irgendein Job, das ist ein Stück Raesfeld“, sagt Armerling.
Foto: Petra Bosse
1. Januar 2026: Start als Inhaber
Der Termin steht: Am 1. Januar 2026 übernimmt Mathias Armerling offiziell die Leitung. „Am 01.01.2026 werde ich das Ruder übernehmen“, sagt er. Er wolle den Salon mit dem Team weiterführen und gleichzeitig eigene Akzente setzen, ohne den Charakter des Hauses zu verlieren.
Blick nach vorn: Stammkunden und neue Gesichter
Armerling setzt auf Kontinuität und einen frischen Start. „Ich möchte, dass sich die Stammkundschaft weiter wohlfühlt und gleichzeitig neue Leute neugierig werden“, sagt er. Für ihn zählt dabei vor allem das Handwerk, eine verlässliche Organisation und ein Team, das gemeinsam anpackt.
Ein seltener Gast machte das Wasserschloss Raesfeld während der Weihnachtstage kurzfristig zum Laufsteg. Der Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld zog Spaziergänger, Schaulustige und auffallend viele Fotografen an. Inzwischen ist der Ausflug beendet, der Pelikan wurde eingefangen und zurück in seinen Vogelpark gebracht.
Ein Pelikan auf Reisen durch den Kreis Borken
Seit dem 23. Dezember machte ein Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld Station. Zuvor war der aus dem niederländischen Vogelpark Avifauna stammende Vogel bereits in Borken, Bocholt und Rhede gesichtet worden. Auch ein Abstecher nach Schermbeck gehörte zu seiner Route. Dort soll er unter anderem die Forellen-Angelteiche besucht haben, sehr zur Überraschung der Anwohner.
Warum der Pelikan ausgerechnet das Wasserschloss Raesfeld für seinen Zwischenstopp wählte, ist nicht eindeutig geklärt. Sicher ist nur, dass die Kombination aus Wasserflächen und Ruhe für das Tier zunächst attraktiv wirkte.
Aufmerksamkeit, Kälte und viele Kameras
Am Schloss Raesfeld blieb der Krauskopf-Pelikan kaum eine Stunde unbeobachtet. Zwischen den Feiertagen rückten Fotografen und Vogelbeobachter aus nah und fern an, zeitweise wirkte der Schlossteich wie ein Promi-Hotspot. Für den Vogel bedeutete das vor allem Stress, zumal Kälte und Eisflächen das Winteridyll zusätzlich erschwerten.
Am Sonntag war der Pelikan dann verschwunden, sehr zum Leidwesen mancher angereister Fotografen. Spätestens der gelbe Ring am Bein machte deutlich, dass der gefiederte Gast aus einem Freilaufgehege in den Niederlanden stammt. Laut Maya Scheiper von den Tierrettern e. V. Reken liege seine Heimat zwischen Amsterdam und Rotterdam, rund 156 Kilometer Luftlinie von Raesfeld entfernt.
Pelikane seien ausgesprochene Gruppentiere, erklärt Scheiper. Umso wahrscheinlicher sei, dass der Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld nach einem Ausflug schlicht den Anschluss verloren habe. In dem Zoo, aus dem er stammt, leben die Tiere frei in einem offenen Vogelgehege. Vermutlich habe der Pelikan den Weg zurück zu seiner Gruppe nicht mehr gefunden und sei deshalb immer weitergezogen, bis nach Raesfeld. Angesichts der zurückgelegten Strecke sei das Abenteuer am Ende glimpflich ausgegangen.
Vergebliches Warten auf den Krauskopf-Pelikan am Sonntag. Foto: Petra Bosse
Vom Besuch des ungewöhnlichen Gastes bleiben vor allem winterliche Momentaufnahmen. Ein großer Vogel, ein Schlossteich und erstaunlich viele Kameras. Der Krauskopf-Pelikan am Wasserschloss Raesfeld war nur kurz zu Gast, dürfte aber noch länger in Erinnerung bleiben.
Wieder zurück im Vogelpark Avifauna
Wie wir am Sonntag erfahren, ist der Krauskopf-Pelikan gut in seiner niederländischen Heimat angekommen. Im Vogelpark Avifauna bringen Pfleger ihn zunächst in Quarantäne, bevor er zu seiner Kolonie zurückkehrt. Damit endet die ungewöhnliche Winterreise des Vogels glimpflich. Am Wasserschloss Raesfeld bleiben Fotos, kleine Geschichten vom Schlossteich und die Erinnerung an einen Gast, der für kurze Zeit zum heimlichen Star wurde.