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Sommerferien in Raesfeld und Erle: Freizeitspezial 2026

Für die Sommerferien 2026 in Raesfeld, Erle und der Region: Das Freizeitspezial bündelt Familienziele, Wasser, Natur, kurze Ausflüge und kleine Entdeckungen vor der Haustür.

Wer Ferientage in Raesfeld, Erle und Umgebung planen will: Das komplette Freizeitspezial gibt es auch als PDF zum Durchblättern. Die Anzeigen im PDF sind teilweise direkt verlinkt.

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Zwei Wege durch die Sommerferien

Region

Sommer in der Stadt

Freizeit vor der Haustür in Dorsten, Haltern, Schermbeck und Raesfeld-Erle: Natur, Radwege, Lippe, Kanal, Hohe Mark, Wasser und Industriekultur.

Regionale Sommerideen lesen

Familien

Sommerferien mit Kindern

Tipps für Familien in Dorsten und Umgebung: Spielplätze, Badeziele, Regenwetter-Ideen, kleine Ausflüge und Klassiker für die Ferienzeit.

Familientipps für die Ferien öffnen

Ferienideen auf einen Blick

Natur und Hohe Mark

Wandern, Picknick, Wald und kurze Auszeiten zwischen Lippe und Naturpark.

Lippe, Kanal und Stausee

Radwege, Wasser und neue Perspektiven auf die Heimatregion.

Baden und Planschen

Freibäder, Spaßbäder, Wasserspielplätze, Naturbad und Stausee.

Freizeitparks und Tagesausflüge

Ketteler Hof, Schloss Beck, Movie Park, Frankenhof und Naturwildpark Granat.

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Weiterstöbern im Freizeitspezial

Das PDF bündelt die komplette Strecke. Die beiden Artikel führen durch regionale Sommerideen und Familientipps.

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Windpark Erler Lohr: Bürgerbeteiligung startet am 29. Juni

Laut den Gemeindewerken Raesfeld können sich Bürgerinnen und Bürger aus Raesfeld und Schermbeck ab dem 29. Juni finanziell am geplanten Windpark „Erler Lohr“ beteiligen.

Die Schwarmfinanzierung soll um 9 Uhr starten und richtet sich zudem an Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Borken und Coesfeld. Mit dem Angebot möchten die Gemeindewerke nach eigenen Angaben die regionale Wertschöpfung stärken und die Menschen vor Ort direkt an der Energiewende beteiligen.

Beteiligung ab 500 Euro möglich

Wie die Gemeindewerke mitteilen, erfolgt die Bürgerbeteiligung in Form von Nachrangdarlehen. Das Emissionsvolumen belaufe sich auf insgesamt 1,017 Millionen Euro.

Anleger sollen eine feste Verzinsung von 4,7 Prozent erhalten. Die Laufzeit betrage sieben Jahre und ende am 30. Juni 2033.

Der Mindestanlagebetrag liege bei 500 Euro. Maximal könnten 25.000 Euro investiert werden.

Drei Windenergieanlagen geplant

Nach Angaben der Bürgerwind Erler Lohr GmbH & Co. KG sei die Errichtung von drei Windenergieanlagen des Typs Enercon E-175 EP5 vorgesehen. Jede Anlage verfüge über eine Leistung von sechs Megawatt.

Zusammen erreiche der Windpark eine Nennleistung von 18 Megawatt. Die Anlagen sollen auf Flächen im Bereich Erle entstehen.

Die ersten Bauarbeiten sollen laut Mitteilung bereits im Sommer dieses Jahres beginnen. Die Inbetriebnahme des Windparks sei für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen.

Energiewende vor Ort unterstützen

Mit der Schwarmfinanzierung möchten die Gemeindewerke Raesfeld nach eigenen Angaben die regionale Wertschöpfung stärken und Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung erneuerbarer Energien beteiligen.

Teilnehmen können Einwohner der Gemeinden Raesfeld und Schermbeck. Darüber hinaus richtet sich das Angebot an Strom- und Gaskundinnen und -kunden der Stadtwerke Borken und Coesfeld.

Informationen im Internet

Weitere Informationen zur Schwarmfinanzierung „Erler Lohr“ und zu den Teilnahmebedingungen sollen nach Angaben der Gemeindewerke rechtzeitig vor dem Start auf der Internetseite der Emergy veröffentlicht werden.

Die Gemeindewerke weisen darauf hin, dass der Erwerb einer Vermögensanlage mit erheblichen Risiken verbunden sei und bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen könne.

Hintergrund

Mit der nun angekündigten Schwarmfinanzierung erhalten Bürgerinnen und Bürger aus Raesfeld und Schermbeck die Möglichkeit, sich finanziell am Windpark „Erler Lohr“ zu beteiligen. Das Thema war bereits Ende 2023 Gegenstand einer Diskussion im Raesfelder Gemeinderat. Damals war eine entsprechende Beteiligungsmöglichkeit zunächst abgelehnt worden.

Die rechtliche Ausgangslage hat sich anschließend geändert. Aufgrund einer späteren Rechtsprechung wurde die damalige Entscheidung rund ein Jahr später aufgehoben worden. Damit wurde der Weg für die jetzt geplante Bürgerbeteiligung frei.

Was ist eine Schwarmfinanzierung?

Bei einer Schwarmfinanzierung, auch Crowdfunding oder Crowdinvesting genannt, stellen viele Menschen gemeinsam Geld für ein Projekt zur Verfügung. Statt dass eine Bank allein die Finanzierung übernimmt, beteiligen sich zahlreiche Anleger mit kleineren oder größeren Beträgen.

Im Fall des Windparks „Erler Lohr“ verleihen die Teilnehmer ihr Geld in Form eines sogenannten Nachrangdarlehens an das Projekt. Dafür erhalten sie nach Angaben der Gemeindewerke Raesfeld eine feste Verzinsung von 4,7 Prozent pro Jahr über einen Zeitraum von sieben Jahren.

Wer beispielsweise 1.000 Euro investiert, leiht diesen Betrag dem Projektträger für die vereinbarte Laufzeit. Im Gegenzug erhält der Anleger Zinsen. Nach Ablauf der Laufzeit soll das eingesetzte Kapital zurückgezahlt werden.

Warum wird das gemacht?

Mit einer Schwarmfinanzierung sollen Bürgerinnen und Bürger direkt an Projekten in ihrer Region beteiligt werden können. Die Idee dahinter: Wer vor Ort lebt, kann nicht nur die Auswirkungen eines Projekts erleben, sondern auch finanziell davon profitieren.

Radfahrer bei Unfall in Erle schwer verletzt

Ein 39 Jahre alter Radfahrer ist am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Raesfeld-Erle schwer verletzt worden. Der Mann wurde nach dem Zusammenstoß mit einem Auto zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Autofahrer übersieht Radfahrer

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 15.10 Uhr an der Einmündung Dorstener Straße / Suendarper Weg. Der 39-jährige Dorstener sei mit seinem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Dorstener Straße unterwegs gewesen.

Ein Autofahrer habe den Radfahrer beim Einfahren in den Einmündungsbereich übersehen. Es kam zur Kollision, wodurch der Radfahrer stürzte und schwere Verletzungen erlitt.

Rettungsdienst bringt Verletzten ins Krankenhaus

Der Rettungsdienst versorgte den Mann vor Ort und brachte ihn anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Hitzefrei? Das gilt bei hohen Temperaturen an Schulen

Die Temperaturen steigen, viele Klassenräume heizen sich auf. Dann stellt sich für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern die Frage: Wann gibt es eigentlich Hitzefrei? In Nordrhein-Westfalen gelten dafür klare Regelungen.

Hitzefrei ab 27 Grad im Klassenraum möglich

Nach den Vorgaben des Schulministeriums kann die Schulleitung Hitzefrei erteilen, wenn hohe Temperaturen den Unterricht erheblich beeinträchtigen. Als Orientierung gilt dabei eine Raumtemperatur von mehr als 27 Grad Celsius.

Liegt die Temperatur im Klassenraum unter 25 Grad, kommt ein verkürzter Unterricht grundsätzlich nicht infrage.

Entscheidung liegt bei der Schulleitung

Ob Hitzefrei erteilt wird, entscheidet die jeweilige Schulleiterin oder der Schulleiter. Grundlage dafür ist ein Runderlass des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Bildung.

Wer kann Hitzefrei bekommen?

Hitzefrei betrifft in der Regel Schülerinnen und Schüler der Grundschulen sowie der Sekundarstufe I, also der Klassen 5 bis 10.

Unabhängig davon sollen Lehrkräfte bei hohen Temperaturen berücksichtigen, dass die Leistungsfähigkeit vieler Kinder und Jugendlicher eingeschränkt sein kann.

Betreuung bleibt gewährleistet

Für Eltern wichtig: Auch wenn Hitzefrei erteilt wird, bleibt die Betreuung der Kinder sichergestellt.

Grundschulkinder sowie Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 dürfen nicht ohne Weiteres vorzeitig nach Hause geschickt werden. Dies erfolgt nur nach vorheriger Absprache mit den Eltern.

Die Schulen müssen zudem die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Dazu gehören beispielsweise Ganztagsangebote oder die Verfügbarkeit von Busverbindungen für den Heimweg.

Extra Wasser für den Schultag

Experten empfehlen, Kindern an heißen Tagen ausreichend Getränke mitzugeben. Eine zusätzliche Wasserflasche kann helfen, den Flüssigkeitsverlust bei hohen Temperaturen auszugleichen.

Große Hitze: Gefahr für Hunde auf heißen Gehwegen und Straßen

Wenn die Temperaturen im Sommer deutlich steigen, geraten nicht nur Menschen ins Schwitzen. Auch Hunde leiden unter der Hitze. Besonders unterschätzt wird dabei die Gefahr durch aufgeheizte Gehwege, Asphaltstraßen und Pflasterflächen.

Während Menschen durch ihre Schuhe geschützt sind, laufen Hunde mit ihren empfindlichen Pfoten direkt über den heißen Untergrund. Asphalt kann sich bei Lufttemperaturen von 30 Grad auf mehr als 50 Grad Celsius aufheizen. Bei noch höheren Temperaturen sind sogar Werte von über 60 Grad möglich. Das kann innerhalb weniger Sekunden zu schmerzhaften Verbrennungen an den Pfoten führen.

Warum heißes Pflaster so gefährlich ist

Die Ballen eines Hundes sind zwar robuster als menschliche Haut, dennoch reagieren sie empfindlich auf extreme Hitze. Heiße Pflastersteine, Asphalt oder Beton speichern die Sonnenwärme über Stunden und geben sie kontinuierlich ab. Die Folge können Verbrennungen, Blasenbildung oder offene Wunden sein.

Nach Angaben der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN steigen die Temperaturen auf Asphalt deutlich stärker an als die gemessene Lufttemperatur:

LufttemperaturTemperatur auf Asphalt
25 °C52 °C
31 °C62 °C
35 °C65 °C

Tierärzte raten deshalb dazu, den sogenannten Handtest zu machen: Kann die Handfläche nicht mindestens sieben Sekunden auf dem Boden liegen bleiben, ist der Untergrund auch für Hundepfoten zu heiß.

Spaziergänge in die kühleren Stunden verlegen

Hundebesitzer sollten Spaziergänge möglichst auf die frühen Morgenstunden oder den Abend verlegen. Zu diesen Zeiten sind Straßen und Wege deutlich kühler. Auch schattige Waldwege, Wiesen oder Parkanlagen bieten sich an.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen

  • Immer ausreichend Trinkwasser mitnehmen.
  • Längere Aufenthalte in der prallen Sonne vermeiden.
  • Hunde niemals im geparkten Auto zurücklassen.
  • Auf Anzeichen von Überhitzung achten, etwa starkes Hecheln, Unruhe, Taumeln oder Apathie.
  • Schattige Ruheplätze anbieten.
  • Bei längeren Touren möglichst natürliche Untergründe wie Gras oder Waldboden wählen.

Hunde können nicht schwitzen wie Menschen

Anders als Menschen besitzen Hunde nur wenige Schweißdrüsen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich durch Hecheln. Bei großer Hitze stößt dieser natürliche Kühlmechanismus jedoch schnell an seine Grenzen. Besonders ältere Tiere, Welpen sowie Hunde mit dichtem Fell oder kurzen Schnauzen gelten als gefährdet.

Nach Angaben von Tierschutzorganisationen und Tierärzten zählt Hitzestress zu den häufigsten Gesundheitsrisiken für Hunde während sommerlicher Hitzewellen. Schon wenige Minuten auf aufgeheiztem Untergrund können ausreichen, um Verletzungen an den Pfoten zu verursachen.

Wer die heißen Mittagsstunden meidet und auf kühle Wege ausweicht, kann seinem Vierbeiner viel Leid ersparen.

40 Jahre Partnerschaft: Senioren aus Wehl besuchen Raesfeld

Die Städtepartnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl besteht seit 40 Jahren. Im Jubiläumsjahr nutzen zahlreiche Vereine, Gruppen und Initiativen die Gelegenheit, die Beziehungen über die Grenze hinweg weiter zu pflegen.

Jetzt begrüßte die Gemeinde Raesfeld eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus der niederländischen Partnerkommune Wehl.

Rundgang durch Raesfeld

Zum Besuchsprogramm gehörte zunächst eine Führung durch die Gemeinde. Dabei erhielten die Gäste Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten Raesfelds. Stationen des Rundgangs waren unter anderem das Wasserschloss Raesfeld, die Isselquelle sowie die Femeiche. Die Teilnehmer erfuhren Wissenswertes über die Bedeutung dieser Orte für die Gemeinde und ihre Entwicklung.

Begegnungen im Martinushaus

Anschließend nahmen die Besucherinnen und Besucher am Seniorennachmittag im Martinushaus teil. Dort trafen sie auf zahlreiche Seniorinnen und Senioren aus Raesfeld. Bei Gesprächen, gemeinsamen Liedern und geselligem Beisammensein stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt.

Die langjährige Verbundenheit zwischen beiden Kommunen wurde dabei einmal mehr sichtbar. Die Gäste aus Wehl sprachen bereits eine Einladung für einen Gegenbesuch im kommenden Jahr aus.

Jubiläumsjahr mit weiteren Höhepunkten

Das Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft hält noch weitere Veranstaltungen bereit. Derzeit laufen die Vorbereitungen für ein grenzüberschreitendes Jubiläumsprojekt. Höhepunkt soll am 12. September 2026 die Veranstaltung „Spiel ohne Grenzen“ werden.

Geplant ist ein gemeinsames sportlich-kulturelles Event für Bürgerinnen und Bürger aus Wehl und Raesfeld. Ziel ist es, neue Begegnungen zu schaffen und die Partnerschaft auch für kommende Generationen lebendig zu halten.

Der Besuch der Seniorinnen und Senioren zeigte bereits jetzt, wie eng die Verbindung zwischen beiden Kommunen auch nach vier Jahrzehnten geblieben ist. Persönliches Engagement, gegenseitiges Interesse und regelmäßige Begegnungen bilden weiterhin das Fundament der Partnerschaft.

Kreis Borken schlägt Alarm: Kommunen sehen sich finanziell am Limit

Die finanzielle Lage der Kommunen im Kreis Borken spitzt sich nach Ansicht des Kreises und der 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden weiter zu. Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Kommunen am Limit“ fordern sie von Bund und Land eine nachhaltige Finanzierung kommunaler Aufgaben und warnen vor den Folgen einer anhaltenden Unterfinanzierung.

Kreis und Kommunen sehen Belastungsgrenze erreicht

Landrat Dr. Kai Zwicker erklärt, die kommunale Familie stoße derzeit an ihre Belastungsgrenze. Immer mehr Aufgaben würden von Bund und Land auf die Kommunen übertragen, ohne dass ausreichende Steuerungsmöglichkeiten oder eine vollständige Kostenerstattung vorgesehen seien.

„Wenn unsere chronische Unterfinanzierung nicht aufgelöst wird, droht den Kommunen der Kollaps“, sagt Zwicker.

Weniger Spielraum für Investitionen

Nach Angaben des Kreises müssen die Kommunen bereits heute einen immer größeren Anteil ihrer Haushalte für gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben aufbringen. Dadurch blieben für Investitionen in Schulen, Kindertagesstätten, Straßen, Spielplätze und andere kommunale Projekte zunehmend weniger finanzielle Mittel übrig.

Mechtild Schulze Hessing, Bürgermeisterin der Stadt Borken und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Beigeordneten im Kreis Borken, betont, die Städte und Gemeinden wollten ihre Kommunen weiterentwickeln und attraktive Lebensbedingungen schaffen. Aufgrund der steigenden Belastungen seien sie jedoch immer häufiger gezwungen, sich auf das Notwendigste zu beschränken.

Forderungen an Bund und Land

Vor dem Hintergrund steigender Kosten, insbesondere im Bereich der Sozialleistungen, richten der Kreis Borken und die kreisangehörigen Kommunen drei zentrale Forderungen an Bund und Land:

  • spürbare Entlastungen bei den Sozialausgaben,
  • eine gerechtere Verteilung der staatlichen Einnahmen zwischen Bund, Ländern und Kommunen,
  • die konsequente Anwendung des Grundsatzes „Wer bestellt, bezahlt“.

Auswirkungen im Alltag spürbar

Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing weisen darauf hin, dass die angespannte Haushaltslage längst im Alltag der Bürgerinnen und Bürger angekommen sei. Deshalb erwarten die Kommunen nach eigenen Angaben nun entschlossenes Handeln von Bund und Land, um die kommunale Handlungsfähigkeit dauerhaft zu sichern.

Hitze in Raesfeld bleibt: Nach dem ersten heißen Wochenende droht die nächste Belastungswelle

Die Hitze in Raesfeld bleibt auch nach dem ersten Hitzewochenende ein Thema. Für den Kreis Borken liegt aktuell keine DWD-Hitzewarnung vor. Zur Wochenmitte könnten die Temperaturen dennoch erneut deutlich steigen.

Das erste Hitzewochenende des Sommers liegt hinter Raesfeld. Doch die Wetterlage bleibt angespannt. Der aktuelle Warnstand des Deutschen Wetterdienstes zeigt für den Kreis Borken derzeit keine Hitzewarnung. Die Prognosen deuten dennoch auf eine weitere sehr warme bis heiße Phase hin.

Am Montag und Dienstag bleibt es sommerlich warm. In Gebäuden kann Hitze trotzdem zum Problem werden, vor allem in aufgeheizten Wohnungen, Dachgeschossräumen und schlecht belüfteten Innenräumen. Das gilt besonders dann, wenn sich Räume über mehrere Tage hinweg immer weiter aufheizen.

Nur kurze Entlastung, dann wird es wieder heißer

Die aktuelle Prognose zeigt: Eine nachhaltige Abkühlung ist nicht in Sicht. Am Montag und Dienstag werden in Raesfeld rund 30 Grad erwartet. Zur Wochenmitte nimmt die Hitze voraussichtlich wieder deutlich zu. Für Mittwoch und Donnerstag werden Werte um 36 bis 37 Grad vorhergesagt. Der Freitag könnte mit bis zu 38 Grad der heißeste Tag dieser Wetterphase werden.

Auch das kommende Wochenende bleibt nach derzeitigem Stand hochsommerlich. Am Samstag sind rund 36 Grad möglich, am Sonntag noch etwa 33 Grad. Im Tagesverlauf kann dann auch die Gewitterneigung zunehmen. Solche Gewitter bringen zwar kurzzeitig Abkühlung, können aber zugleich mit Starkregen, Sturmböen oder Hagel verbunden sein.

Belastung steigt mit jedem heißen Tag

Mehrere heiße Tage hintereinander belasten den Körper stärker als ein einzelner Hitzetag. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, kleine Kinder, chronisch Kranke und Menschen, die im Freien arbeiten. Auch wer Medikamente einnimmt oder Kreislaufprobleme hat, sollte besonders vorsichtig sein.

Wichtig ist, die eigenen Kräfte realistisch einzuschätzen. Sport, Gartenarbeit, schwere Einkäufe oder andere anstrengende Tätigkeiten sollte man möglichst in die frühen Morgenstunden verlegen. In der Mittagshitze und am Nachmittag sollte direkte Sonne gemieden werden.

Richtig lüften statt Fenster verrammeln

Beim Lüften gilt: Entscheidend ist der Temperaturunterschied. Wenn es draußen kühler ist als drinnen, sollte man kräftig lüften, am besten mit Durchzug. Besonders geeignet sind die Nacht, der frühe Morgen und der späte Abend. Tagsüber sollten Fenster und Sonnenschutz geschlossen bleiben, solange die Außenluft deutlich wärmer ist als die Raumluft.

Gleichzeitig sollten Wohnungen nicht komplett „verrammelt“ werden. Wird die Luft stickig, feucht oder unangenehm, ist kurzes Stoßlüften sinnvoll. Das gilt besonders, wenn mehrere Menschen in einem Raum sind oder ältere und gesundheitlich vorbelastete Personen dort längere Zeit verbringen. Frische Luft ist auch bei Hitze wichtig.

Trinken, kühlen, aufeinander achten

Bei hohen Temperaturen sollte regelmäßig getrunken werden, auch ohne Durstgefühl. Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Saftschorlen. Alkohol ist bei Hitze keine gute Wahl, schwere Mahlzeiten belasten den Körper zusätzlich.

Kühle Duschen, feuchte Tücher, Arm- und Fußbäder können helfen, den Körper zu entlasten. Draußen schützen helle, luftige Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnencreme und Schatten. Kinder sollten nicht längere Zeit in der prallen Sonne spielen.

Wichtig bleibt auch der Blick auf andere. Angehörige, Nachbarn und Freunde sollten besonders ältere oder alleinlebende Menschen im Auge behalten. Warnzeichen können Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme sein. Dann sollten Betroffene sofort aus der Hitze gebracht, gekühlt und mit Flüssigkeit versorgt werden. Bei schweren Beschwerden gilt: medizinische Hilfe rufen.

Auch Haustiere brauchen jetzt besonderen Schutz. Sie benötigen jederzeit frisches Wasser und einen kühlen Schattenplatz. Tiere dürfen keinesfalls im Auto zurückgelassen werden, auch nicht für kurze Zeit.

Gartenblicke öffnen sieben private Gartenparadiese

Die Gartenblicke in Raesfeld und Schermbeck führen am Sonntag, 28. Juni 2026, in sieben private Gärten. Von 11 bis 18 Uhr öffnen drei Gärten in Raesfeld und vier Gärten in Schermbeck ihre Pforten.

Besucher können naturnahe, exotische und liebevoll gestaltete Gartenanlagen kennenlernen und mit den Gartenbesitzern ins Gespräch kommen. Organisiert wird der Aktionstag vom Ortsmarketing Raesfeld und der Tourist-Info Schermbeck. Das Angebot gehört zum Naturpark Hohe Mark.

Drei Gärten öffnen in Raesfeld

In Raesfeld steht unter anderem der Exotengarten der Familie Seggewiß auf dem Programm. Der Garten ist aus der WDR-Sendung „Garten & Lecker“ bekannt und setzt mit Palmen, Bananen und Bambus auf mediterranes Flair.

  • Exotengarten: T. und R. Seggewiß, Im Rott 16, 46348 Raesfeld
  • Summender Landgarten: E. und R. Liesner, Wormstallweg 30, 46348 Raesfeld
  • Schulgarten der J.-K.-Gesamtschule: Zum Michael 10, 46348 Raesfeld

Der Summende Landgarten verbindet Stauden, Obst- und Gemüsepflanzen mit Informationen rund um den Imkerverein Raesfeld. Ein Schauvolk zeigt das Leben der Bienen, für Kinder ist ein Pflanzenquiz angekündigt. Der Schulgarten der Julia-Koppers-Gesamtschule präsentiert Biotope, Hochbeete und Naturerlebnisangebote für Familien.

Vier Stationen in Schermbeck

In Schermbeck beteiligen sich vier weitere private Gärten. Die Bandbreite reicht vom Bauerngarten auf einem historischen Gutshof über üppige Blütenflächen bis zu Hof- und Landhausgärten mit Stauden, Rosen, Rhododendren und Elementen der Permakultur.

  • Bauerngarten: M. und P. Paus, Vossenbergweg 13, 46514 Schermbeck
  • Blütenpracht: E. und R. Paus, Feldmark 3, 46514 Schermbeck
  • Landhausstil: M. und V. Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck
  • Hofgarten: M. und C. Böhm, Zur Alten Lippe 17, 46514 Schermbeck

Eintritt und Kontakt

Je nach Garten wird ein geringer Eintritt erhoben. Weitere Informationen und eine Übersichtskarte der teilnehmenden Gärten gibt es bei der Tourist-Info Raesfeld und der Tourist-Info Schermbeck.

Ansprechpartner sind Katharina Zeptner vom Ortsmarketing Raesfeld, Telefon 02865 955-250, E-Mail [email protected], sowie Birgit Lensing von der Tourist-Info Schermbeck, Telefon 02853 910-190, E-Mail [email protected].

Public Viewing am Schloss Raesfeld: Deutschlandspiel bei Freiheit 24

Public Viewing Raesfeld: Heute Abend spielt Deutschland bei der Fußball-WM gegen die Elfenbeinküste. Freiheit 24 zeigt das zweite Gruppenspiel um 22 Uhr auf großer Leinwand.

Raesfeld. Nach dem 7:1-Auftakt gegen Curaçao steht für Deutschland heute das zweite Gruppenspiel an. Wer nicht allein zu Hause schauen möchte, kann zur Freiheit 24 kommen. Die Übertragung läuft draußen auf dem Parkplatz vor dem Restaurant. Der Eintritt ist frei.

Public Viewing Raesfeld auf großer Leinwand

Freiheit 24 liegt direkt am Schlossbereich. Damit bekommt der Fußballabend eine Kulisse, die viele Raesfelder kennen. Wenn die Leinwand angeht, stehen Schloss, Sommerabend und Deutschlandtrikot nah beieinander.

Es gibt Essen und Getränke, frisch gezapftes Bier und ein Tippspiel. Heimatreport hatte bereits über die weiteren Sommertermine an der Freiheit 24 berichtet: Freiheit 24 feiert 50 Jahre mit Weinfest, Bierfest und Kneipenquiz.

Nächster Termin gegen Ecuador

Für die Gruppenphase nennt Freiheit 24 drei Termine. Der erste Abend am 14. Juni 2026 ist vorbei. Heute, Samstag, 20. Juni 2026, folgt das Spiel gegen die Elfenbeinküste. Am Donnerstag, 25. Juni 2026, steht um 22 Uhr das Gruppenspiel gegen Ecuador an.

  • Heute, Samstag, 20. Juni 2026, 22 Uhr
  • Donnerstag, 25. Juni 2026, 22 Uhr

Kontakt und weitere Informationen

Weitere Informationen stehen auf der Eventseite von Freiheit 24. Das Restaurant ist telefonisch unter 02865 6094631 und per E-Mail an [email protected] erreichbar.

Nadine Heselhaus lädt zu Sommergesprächen in Raesfeld ein

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Nadine Heselhaus bietet in der parlamentarischen Sommerpause Sommergespräche in Raesfeld an. Bürger können per Anmeldung einen persönlichen Termin für einen Spaziergang, eine kleine Wanderung oder ein Gespräch bei Kaffee vereinbaren.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete will die sitzungsfreie Zeit nutzen, um im Wahlkreis mehr Raum für persönliche Begegnungen zu schaffen. Das Angebot richtet sich an Menschen aus Raesfeld, die Anliegen, Ideen, Kritik oder Anregungen direkt besprechen möchten.

Damit unterscheidet sich das Format von einer klassischen Bürgersprechstunde. Die Gespräche sollen bewusst dort stattfinden, wo die Teilnehmer sich wohlfühlen und wo ein offener Austausch leichter möglich ist.

Nadine Heselhaus setzt auf persönliche Gespräche

„Politik lebt vom Zuhören. Der direkte Kontakt liegt mir deshalb besonders am Herzen. Deshalb möchte ich die Sommerwochen nutzen, um mit noch mehr Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen – ganz unkompliziert und dort, wo sie sich wohlfühlen“, erklärt Nadine Heselhaus.

Möglich sind nach Angaben ihres Büros unterschiedliche Gesprächsformen. Wer möchte, kann einen Spaziergang, eine kleine Wanderung oder ein Treffen bei einer Tasse Kaffee vereinbaren.

Sommergespräche in Raesfeld nach Terminabsprache

Heselhaus verbindet das Angebot mit dem Wunsch, lokale Themen direkt aus dem Alltag der Menschen aufzunehmen. „Mir ist es wichtig zu erfahren, was die Menschen bewegt, welche Herausforderungen sie erleben und welche Erwartungen sie an die Politik haben. Dieser Austausch ist für meine Arbeit in Berlin unverzichtbar.“

Die Gespräche finden während der parlamentarischen Sommerpause nach individueller Terminabsprache statt. Einen festen öffentlichen Sammeltermin nennt die Pressemitteilung nicht. Deshalb wird der Hinweis als redaktioneller Artikel und nicht als Event-Calendar-Eintrag vorbereitet.

Kontakt im Wahlkreisbüro

Interessierte können sich zur Terminvereinbarung im Wahlkreisbüro melden. Erreichbar ist das Büro telefonisch unter 02861 90806060 oder per E-Mail an [email protected].

Kinderschützenfest Raesfeld: Kinder treten im Pastors Busch an

Das Kinderschützenfest Raesfeld lädt am Sonntag, 28. Juni, Kinder von sechs bis zwölf Jahren in den Pastors Busch ein. Vorher ziehen die Schützen zur Vorparade durch den Dorfkern.

Der Allgemeine St.-Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld e.V. verbindet an diesem Sonntag die Vorparade mit dem Kinderschützenfest. Treffpunkt ist jeweils der Pastors Busch.

Damit rückt eine Woche vor dem allgemeinen Schützenfest besonders der Nachwuchs in den Mittelpunkt. Die Kinder können selbst an die Vogelstange treten und erleben den Ablauf des Schützenfestes in kleinerer Form.

Vorparade in Raesfeld startet um 14.15 Uhr

Die Schützen treten um 14.15 Uhr im Pastors Busch an. Anschließend marschieren sie zum Dorfkern und zurück. Nach der Vorparade beginnt das Kinderschützenfest.

Begleitet wird der Tag von den Raesfelder Burgmusikanten. Für das leibliche Wohl sorgt Festwirt Zelte Schwering.

Kinderschützenfest Raesfeld mit Vogelschießen

Für die Kinder beginnt das Programm um 15 Uhr. Teilnehmen können Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Um 15.15 Uhr startet das Vogelschießen. Danach wird das neue Kinder-Königspaar proklamiert.

Auch Spielgeräte und eine Hüpfburg sind angekündigt. Das Motto auf dem Plakat ist entsprechend direkt: „Komm und werde König*in!“

Greta Flück und Leo Dirks tragen die Kinderkönigswürde noch bis zur Proklamation des neuen Kinder-Königspaares. Dann übernimmt der neue Kinderthron für das Schützenjahr 2026/2027.

Schützenfest folgt vom 4. bis 6. Juli

Die Vorparade ist zugleich der Auftakt zum Schützenfest in Raesfeld. Das allgemeine Schützenfest des St.-Johannis-Bürgerschützenvereins folgt vom 4. bis 6. Juli 2026.

Für Familien ist das Kinderschützenfest der eigene Programmpunkt im Pastors Busch. Eine Woche später stehen dann die großen Festtage des Vereins an.

Das komplette Programm, Hintergründe zum Königsthron und weitere Informationen stehen auf der Schützenfest-Sonderseite für Raesfeld 2026.

  • Sonntag, 28. Juni: Antreten der Schützen um 14.15 Uhr im Pastors Busch
  • Sonntag, 28. Juni: Antreten der Kinder um 15 Uhr im Pastors Busch
  • Beginn des Vogelschießens um 15.15 Uhr
  • Anschließend Proklamation des neuen Kinder-Königspaares
Plakat mit Zeiten zur Vorparade und zum Kinderschützenfest Raesfeld 2026
Vorparade und Kinderschützenfest finden am Sonntag, 28. Juni, im Pastors Busch statt. Grafik: Allg. St.-Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld e.V.

Wie die Vorparade und das Kinderschützenfest in den vergangenen Jahren liefen, zeigen die Rückblicke auf die Vorparade und das Kinderschützenfest Raesfeld 2025 sowie auf die Vorparade und das Kinderschützenfest Raesfeld 2024.

Weitere Hintergründe zum Schützenfestjahr gibt es im Heimatreport-Artikel über die Jahreshauptversammlung der Bürgerschützen St. Johannis Raesfeld.

Schlossvermählte 2025 im Wasserschloss Raesfeld gekürt

Die Schlossvermählten Raesfeld 2025 stehen fest: Pia und Stefan Rentmeister aus Lembeck haben den Wettbewerb rund um Trauungen im Wasserschloss Raesfeld gewonnen.

Auch im Jahr 2025 haben zahlreiche Paare ihre standesamtliche Trauung im Wasserschloss Raesfeld gefeiert. Die historische Schlossanlage mit Wassergräben und Schlossgarten bildet dabei für viele den Rahmen für besondere Erinnerungen.

Das Team der Schlosstrauungen lädt frisch vermählte Paare jährlich dazu ein, am Wettbewerb „Schlossvermählte des Jahres“ teilzunehmen. Jedes Paar reicht zwei Lieblingsfotos für das Online-Hochzeitsalbum auf schlosstrauungen.de ein.

Pia und Stefan Rentmeister gewinnen Platz eins

Über den Titel „Schlossvermählte 2025“ freuen sich Pia und Stefan Rentmeister aus Lembeck. Mit ihren Fotos und ihrer persönlichen Schlossgeschichte überzeugten sie die Jury.

Pia und Stefan Rentmeister erzählen: „Wir durften uns am 31.12.2025 im wunderschönen Wasserschloss Raesfeld das Ja-Wort geben.“ Das Schloss sei für sie „ein ganz besonderer Ort“, der sie mit Kulisse und Natur verzaubere.

„Ob beim Frühlingserwachen, als Sommerziel bei Fahrradtouren aus dem benachbarten Lembeck, beim historischen Kappesmarkt oder bei einem der schönsten Weihnachtsmärkte im Winter – das Schloss ist immer ein Ort voller schöner Erinnerungen“, schreiben sie.

Auch das winterliche Shooting blieb dem Paar in Erinnerung: „Umso schöner war es für uns, dass unser Shooting im Schnee stattfand und wir im Schlossgarten sogar den Schlitten hervorholen konnten.“

Dazu kam eine Begegnung im Schlossgarten: „Und dann hatten wir noch das große Glück, zufällig die beiden süßen Alpakas Brasil und Darius bei ihrem Spaziergang im Garten zu treffen, die uns kurzerhand die Show gestohlen haben – ein unvergesslicher, magischer Moment.“

Als Hauptgewinn erwartet das Paar ein romantischer Aufenthalt in der Schlossumgebung. Dazu gehören ein Dinner im Schlossrestaurant Mahl & Meute sowie eine Übernachtung mit Frühstück in der Akademie Schloss Raesfeld.

Weitere Preisträger beim Wettbewerb

Platz zwei geht an Constanze und Josch Wolff aus Wesel. Sie erhalten eine Übernachtung im Hotel am Schloss inklusive Frühstück.

Constanze und Josch Wolff schreiben: „Wir haben uns sehr gefreut, den bisher schönsten Tag unseres Lebens am 04.07.2025 im Schloss Raesfeld zu feiern, da dieser Ort immer eine besondere Bedeutung für uns hatte.“

Die Verbindung zum Schloss habe früh begonnen: „So hatten wir eines unserer ersten Treffen auf dem Adventsmarkt 2017, haben seitdem jeden unserer Jahrestage im Schlossrestaurant gefeiert, versuchen jedes Jahr wieder den Adventsmarkt zu besuchen.“

Weiter heißt es: „Und so kam es dann auch, dass wir uns im Dezember 2025 auf der Schlossbrücke nach einem leckeren Essen im Mahl und Meute verlobt haben.“

Auch unabhängig von großen Feierlichkeiten verbringe das Paar gerne Zeit am Schloss, etwa bei Spaziergängen oder Veranstaltungen wie Krimidinner und Helge-Schneider-Konzert. Deshalb sei von Anfang an klar gewesen, „dass unsere Hochzeit und damit die Krönung unserer Beziehung ausschließlich im Schloss Raesfeld stattfinden kann“.

„Umso glücklicher sind wir, dass dieser Wunsch wahr geworden ist und wir und unsere Gäste noch oft an diesen Tag zurückdenken“, berichten Constanze und Josch Wolff.

Platz drei geht an Alexander und Lisa Gelfert aus Gladbeck. Das Paar erhält einen Gutschein für den Raesfelder Vennekenhof.

„Unsere Trauung am 21.06.2025, die von Frau Möller durchgeführt wurde war für uns perfekt und einer unserer schönsten Tage. Wir danken für die wunderschöne Trauung und die tolle Begleitung und Bewirtung während des Sektempfanges“, so Alexander und Lisa Gelfert.

Hochzeitsalbum online ansehen

Das vollständige Hochzeitsalbum ist auf www.schlosstrauungen.de zu sehen. Dort finden Interessierte auch Informationen rund um Trauungen im Wasserschloss Raesfeld zu Wunschterminen.

D1-Jugend des TSV Raesfeld erlebt Turnierfahrt nach Kobierzyce

Die TSV Raesfeld D1 hat beim Fußballturnier in Kobierzyce Platz vier erreicht. Für die Jugendmannschaft wurde die Fahrt in die polnische Partnergemeinde zu einem sportlichen und persönlichen Erlebnis.

Mit zwölf Spielern, dem Trainerteam und sechs begleitenden Eltern startete die D1-Jugend des TSV Raesfeld am frühen Freitagmorgen, 12. Juni, mit dem Zug von Haltern am See nach Breslau.

Ziel war das Fußballturnier der Partnergemeinde Kobierzyce.

Mannschaft füllte Reisekasse selbst

Dass die Reise möglich wurde, lag auch am Einsatz der Mannschaft. Bereits im vergangenen Jahr füllten die Spieler mit Unterstützung ihrer Familien die Reisekasse.

Dazu gehörten Kappentaxi, ein eigenes Hallenturnier, Kaffeeverkauf und Parkplatzdienst am Weihnachtsmarkt. Auch die Gemeinde Raesfeld unterstützte die Fahrt mit einem Zuschuss.

Herzlicher Empfang in Kobierzyce

Nach der Ankunft standen zunächst ein gemeinsames Abendessen und ein Spaziergang durch die Altstadt von Breslau auf dem Programm.

Am nächsten Morgen brachte ein bereitgestellter Mannschaftsbus die Raesfelder Delegation zum Fußballplatz. Dort wurden die Gäste vom Bürgermeister Piotr Kopeć begrüßt.

Platz vier und Auszeichnung für Niklas

Sportlich zeigte die D1-Jugend des TSV Raesfeld von Beginn an starke Leistungen. Am Samstag kämpfte sich die Mannschaft als Gruppenzweiter in die Hauptrunde.

Am Sonntag folgten ausgeglichene und spannende Partien. Am Ende erreichte das Team Platz vier; nur ein Tor fehlte zum zweiten Platz.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Niklas: Er wurde als bester Torwart des gesamten Turniers geehrt. Für die Mannschaft war das ein weiterer Höhepunkt der Reise.

Mehr als nur Fußball

Neben dem Turnier erkundeten Kinder und Erwachsene gemeinsam den Aqua Park Breslau oder den Zoologischen Garten. Auch eine Stadtführung gehörte zum Programm.

In Erinnerung blieb außerdem das gemeinsame Mittagessen auf Einladung der Gastgeber. „Das werden wir nicht vergessen“, lautete der einhellige Tenor in der Gruppe.

Besonders beeindruckt hätten die Teilnehmer die herzliche Gastfreundschaft in Kobierzyce und die gute Organisation des Turniers. Am Montagabend kehrten zwölf müde, aber zufriedene Fußballer samt Begleitung nach Hause zurück.

Bilder der Mannschaftsfahrt

A31 ab Donnerstagabend gesperrt: Das müssen Autofahrer in Dorsten, Schermbeck und Raesfeld wissen

Autofahrer in Dorsten, Schermbeck und Raesfeld müssen sich ab Donnerstagabend auf deutliche Einschränkungen einstellen. Die A31 wird zwischen Schermbeck und Dorsten in Fahrtrichtung Bottrop voll gesperrt. Die Vorarbeiten laufen bereits, derzeit steht zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Grund für die Sperrung sind Fahrbahnreparaturen auf der A31. Nach Angaben der Autobahn Westfalen ist die Fahrbahn zwischen Schermbeck und Dorsten beschädigt. Deshalb wird die Autobahn in Fahrtrichtung Bottrop von Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr, bis Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr, komplett gesperrt.

Details in Kürze

  • Was wird gesperrt? Die A31 zwischen Schermbeck und Dorsten in Fahrtrichtung Bottrop.
  • Wann beginnt die Vollsperrung? Donnerstag, 18. Juni, um 20 Uhr.
  • Wann endet die Sperrung? Sonntag, 21. Juni, um 10 Uhr.
  • Was gilt schon vorher? Am Mittwoch und Donnerstag gibt es tagsüber zeitweise nur einen Fahrstreifen in Richtung Bottrop.
  • Wie wird umgeleitet? Großräumig ab Borken über die B67 zur A3. Lokal ab Schermbeck über die U82 zur Anschlussstelle Dorsten.

Vorarbeiten laufen bereits

Schon vor der Vollsperrung kommt es zu Einschränkungen. Noch am Mittwoch, 17. Juni, steht dem Verkehr in Fahrtrichtung Bottrop wegen vorbereitender Arbeiten von 9 bis 15 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Am Donnerstag, 18. Juni, gilt diese einspurige Verkehrsführung erneut von 9 bis 20 Uhr. Direkt danach beginnt die Vollsperrung.

Auch der Parkplatz Lüningskamp ist betroffen. Er bleibt bis zum Ende der Arbeiten gesperrt.

Die Umleitungen: großräumig und lokal

Die Autobahn Westfalen setzt auf zwei Umleitungswege. Der überregionale Verkehr wird bereits ab der Anschlussstelle Borken großräumig über die B67 zur A3 in Fahrtrichtung Köln geführt. Diese Route ist vor allem für Autofahrer gedacht, die aus dem nördlichen Münsterland kommen und weiter in Richtung Ruhrgebiet oder Rheinland fahren.

Zusätzlich wird der Verkehr ab der Anschlussstelle Schermbeck über die Bedarfsumleitung U82 zur Anschlussstelle Dorsten geleitet. Diese Route führt über die Freudenbergstraße und Weseler Straße, anschließend über die Maassenstraße sowie die Ostricher Straße beziehungsweise Königsberger Allee zurück zur A31 an der Anschlussstelle Dorsten.

Schermbeck dürfte besonders belastet werden

Für Schermbeck dürfte die Sperrung besonders spürbar werden. Wer nicht schon ab Borken großräumig ausweicht, muss die A31 an der Anschlussstelle Schermbeck verlassen. Der Verkehr wird dann über das örtliche Straßennetz weitergeführt.

Auf der Freudenbergstraße und der Weseler Straße ist deshalb mit deutlich mehr Verkehr zu rechnen. Auch die weiteren Abschnitte über Maassenstraße, Ostricher Straße und Königsberger Allee können stärker belastet sein. Autofahrer sollten dort mehr Zeit einplanen, vor allem am Freitag und Samstag.

Auswirkungen für Dorsten

In Dorsten ist vor allem der Bereich rund um die Anschlussstelle Dorsten betroffen. Dort wird der Verkehr über die U82 zurück auf die A31 geführt. Das kann zu Rückstaus auf den Zufahrten führen.

Wer aus Dorsten in Richtung Bottrop, Kirchhellen, Gladbeck, Oberhausen oder weiter ins Ruhrgebiet fahren möchte, sollte die Sperrung unbedingt einplanen. Je nach Ziel kann es sinnvoll sein, die A31 im betroffenen Bereich zu meiden oder früher auf andere Verbindungen auszuweichen.

Raesfeld: Nicht erst in Schermbeck reagieren

Auch für Autofahrer aus Raesfeld und Erle ist die Sperrung wichtig. Wer von dort aus über die A31 in Richtung Bottrop oder Ruhrgebiet fahren möchte, sollte nicht erst kurz vor Schermbeck reagieren. Die großräumige Umleitung ab Borken über die B67 zur A3 kann für längere Fahrten die bessere Wahl sein.

Zwar bedeutet diese Strecke zunächst einen Umweg. Sie kann aber helfen, den voraussichtlich stärker belasteten Bereich rund um Schermbeck und die Anschlussstelle Dorsten zu vermeiden.

Navis könnten zusätzlichen Verkehr in Wohnstraßen schicken

Bei Autobahnsperrungen suchen Navigationssysteme häufig nach vermeintlichen Abkürzungen. Das kann zusätzlichen Verkehr auf kleinere Straßen in Schermbeck, im Dorstener Norden und im Bereich der Verbindungen Richtung Raesfeld bringen.

Ortskundige Autofahrer werden sich möglicherweise eigene Ausweichstrecken suchen. Für den allgemeinen Verkehr und insbesondere für den Schwerverkehr gilt aber: Die ausgeschilderten Umleitungen sollten genutzt werden. Wohnstraßen und schmale Nebenstrecken sind auf zusätzlichen Durchgangsverkehr oft nicht ausgelegt.

Fahrtrichtung Emden bleibt offen

Die Vollsperrung betrifft nur die Fahrtrichtung Bottrop. Die Gegenrichtung nach Emden ist nach aktuellem Stand nicht voll gesperrt. Trotzdem kann es auch dort im Umfeld der Anschlussstellen zu Verzögerungen kommen, etwa durch Baustellenverkehr, Rückstaus oder Ausweichverkehr.

Empfehlung für das Wochenende

Wer am Donnerstagabend, Freitag oder Samstag zwischen Dorsten, Schermbeck, Raesfeld und dem Ruhrgebiet unterwegs ist, sollte mehr Fahrzeit einplanen. Besonders betroffen sind Fahrten in Richtung Bottrop, Kirchhellen, Gladbeck, Oberhausen sowie zu den Anschlüssen an A2 und A3.

Für längere Strecken empfiehlt sich die großräumige Umleitung. Für lokale Fahrten sollten Autofahrer vor allem den Bereich Schermbeck und die Anschlussstelle Dorsten im Blick behalten.

Kreis Borken: Polizei nimmt verstärkt Fatbikes ins Visier

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Die Polizei kontrolliert im Kreis Borken verstärkt Fatbikes. Bei einer gemeinsamen Aktion der Polizeiwache Gronau und des Ordnungsamtes standen insbesondere technisch veränderte Fahrzeuge im Fokus.

Nach Angaben der Polizei wurden fünf Fatbikes sichergestellt. Zudem stellten die Beamten Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz fest und leiteten mehrere Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.

Hintergrund sind manipulierte Fahrzeuge, die deutlich schneller als die für Pedelecs erlaubten 25 km/h fahren können. In solchen Fällen gelten zusätzliche Vorschriften, unter anderem eine Versicherungspflicht, eine Fahrerlaubnis sowie Helmpflicht.

Die Polizei kündigte an, die Kontrollen von Fatbikes, E-Bikes und E-Scootern auch künftig fortzusetzen.

Auto prallt in Raesfeld gegen Wohnhaus: Hausecke stürzt ein

Ein Verkehrsunfall hat am Samstagnachmittag in Raesfeld erhebliche Schäden an einem Wohnhaus verursacht. Ein Autofahrer kam mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Hausecke, die dabei einstürzte.

Fahrer leicht verletzt

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 16.35 Uhr am Göringshook. Der Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort.

Hausecke eingestürzt

Durch die Wucht des Aufpralls wurde eine Ecke des betroffenen Wohnhauses erheblich beschädigt. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens stand zunächst noch nicht fest. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Fahrer schildert technischen Defekt

Wie der Fahrer gegenüber der Polizei angegeben habe, soll der elektrisch angetriebene Pkw plötzlich und unkontrolliert selbstständig beschleunigt haben. Trotz Bremsversuchen und eines Ausweichmanövers habe er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern können.

Polizei stellt Fahrzeug sicher

Die Polizei hat das Fahrzeug sichergestellt. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern an.

Sportlerehrung Raesfeld würdigt Aufstiege und Mini-WM-Titel

Bei der Sportlerehrung Raesfeld hat die Gemeinde erfolgreiche Sportler im Rathaus ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen Mannschaften, die mit Aufstiegen, Turniersiegen und besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Im Sitzungssaal des Raesfelder Rathauses würdigte Bürgermeister Dirk Kuhmann die Sportler für ihre Erfolge des vergangenen Jahres. Vertreten waren unter anderem Teams der Volleyballgemeinschaft Raesfeld sowie Fußballer des TSV Raesfeld und von Eintracht Erle.

Volleyballteams feiern mehrere Aufstiege

Die Volleyballgemeinschaft Raesfeld war mit mehreren Mannschaften vertreten. Geehrt wurden die erste Damenmannschaft für den Aufstieg in die Bezirksliga, die zweite Damenmannschaft für den Aufstieg in die Bezirksklasse sowie die zweite Herrenmannschaft für den Aufstieg in die Landesliga.

Damenmannschaften der Volleyballgemeinschaft Raesfeld bei der Sportlerehrung
Auch die erfolgreichen Damenmannschaften der Volleyballgemeinschaft Raesfeld wurden gewürdigt. Foto: Ute Heidermann-Rösler

Auch die Fußballer des TSV Raesfeld und von Eintracht Erle wurden für den Aufstieg in die Landesliga ausgezeichnet. Die Ehrung machte damit deutlich, wie breit die sportlichen Erfolge in der Gemeinde zuletzt ausfielen.

Herrenmannschaft der Volleyballgemeinschaft Raesfeld bei der Sportlerehrung
Die zweite Herrenmannschaft der Volleyballgemeinschaft Raesfeld schaffte den Aufstieg in die Landesliga. Foto: Ute Heidermann-Rösler

F-Jugend gewinnt als Kanada die BZ-Mini-WM

Eine besondere Ehrung erhielt die F-Jugend der Spielgemeinschaft TSV Raesfeld/Erle. Das Team gewann die BZ-Mini-WM und durfte sich damit über den Titel des „Weltmeisters“ freuen. Bei dem Turnier trat die Mannschaft als Kanada an.

Im Finale setzte sich die F-Jugend mit 3:0 gegen die Niederlande, vertreten durch Westfalia Gemen, durch. Gepfiffen wurde das Turnier unter anderem von Bundesliga-Schiedsrichter Sören Storks.

Bedeutung des Sports hervorgehoben

Im Rahmen der Feierstunde wurden die erfolgreichen Mannschaften vorgestellt und ihre Leistungen gewürdigt. Der ebenfalls eingeladene Einzelsportler Thomas Terbeck konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen und war deshalb nicht im Rathaus anwesend.

Mit der Sportlerehrung unterstrich die Gemeinde Raesfeld erneut die Bedeutung des Sports für das gesellschaftliche Leben vor Ort. Gleichzeitig würdigte sie das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen sowie die sportlichen Erfolge der Sportler.

Weitere Bilder von der Sportlerehrung

Raesfeld modernisiert Straßenbeleuchtung an der Weseler Straße

Raesfeld modernisiert die Straßenbeleuchtung an der Weseler Straße. Dort sorgen jetzt 38 neue LED-Leuchtköpfe für eine effizientere Beleuchtung und einen geringeren Energieverbrauch.

Nach Angaben von Gemeinde und Westenergie ist die Umrüstung Teil der laufenden Umstellung auf energiesparende LED-Technik. Vor Ort informierten sich Bürgermeister Dirk Kuhmann, Bernhard Köster aus dem Bauamt und Westenergie-Kommunalmanagerin Katja Prahs über den Stand der Maßnahme.

Weniger Stromverbrauch, mehr Lebensdauer

LED-Leuchten sollen Straßen, Plätze und Wege nicht nur zuverlässig ausleuchten, sondern auch die Wohn- und Lebensqualität im Ort verbessern. Gleichzeitig sinken Stromverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln deutlich.

Die Gemeinde Raesfeld rechnet durch die Umrüstung mit einer Energieeinsparung von rund 7.350 Kilowattstunden pro Jahr. Zudem sind LED-Leuchtköpfe langlebiger als ältere Technik.

Bürgermeister spricht von weiterem Beitrag zum Klimaschutz

„Durch die neue, langlebigere LED-Technik entlasten wir den Haushalt und schonen zudem die Umwelt. Dies ist ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz, worüber wir uns sehr freuen. Ein herzlicher Dank geht an Westenergie für die schnelle Unterstützung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit“, erklärte Bürgermeister Dirk Kuhmann.

Westenergie-Kommunalmanagerin Katja Prahs ergänzte: „Wir freuen uns, dass wir zur Verbesserung der Infrastruktur in Raesfeld beitragen können. Die neue Beleuchtung sorgt durch die optimierte Beleuchtungsqualität auch für mehr Sicherheit.“

Bereitschaftspflegefamilien im Kreis Borken bilden sich zum Thema Trauma fort

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Bereitschaftspflegefamilien im Kreis Borken haben sich in dieser Woche in Stadtlohn zum Thema „Trauma und familiäre Bereitschaftspflege“ fortgebildet. Zwölf von 16 aktiven Familien nahmen an dem Abend teil.

Die Familien kümmern sich um Kinder, die wegen akuter Krisensituationen vorübergehend nicht in ihren Herkunftsfamilien bleiben können. Gerade in solchen Fällen sind Schutz, Stabilität und verlässliche Beziehungen besonders wichtig.

Fortbildung für schwierige Ausnahmesituationen

Viele Kinder, die in Bereitschaftspflege aufgenommen werden, haben nach Angaben des Kreises Borken belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht. Vernachlässigung, häusliche Gewalt oder andere Krisenlagen prägen häufig ihr Verhalten. Für die Pflegefamilien sei es deshalb entscheidend, diese Hintergründe besser einordnen und den Kindern mit fachlichem Wissen begegnen zu können.

Durch den Abend führte Cordula Raabe von der Praxis Westphal und Weitenberg aus Gescher. Unter dem Leitsatz „Traumatisierte Kinder brauchen keine perfekten Pflegeeltern, sondern verlässliche Erwachsene, die Beziehung anbieten wollen“ erläuterte sie, wie Traumata das Erleben von Kindern beeinflussen und warum stabile Beziehungen für Entwicklung und Heilung so wichtig sind.

Austausch und nächste Veranstaltung geplant

Neben fachlichen Impulsen stand auch der Austausch der Familien untereinander im Mittelpunkt. Der Kreis Borken betont, dass solche Treffen helfen sollen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und Kinder trotz schwieriger Startbedingungen mit Verständnis, Verlässlichkeit und emotionaler Sicherheit zu stärken.

Eine weitere Veranstaltung für Bereitschaftspflegefamilien ist nach Angaben des Kreises bereits für November 2026 geplant. Dann soll es um Anbahnungsprozesse bei der Vermittlung von Kindern gehen. Ansprechpartnerin ist Tina Reintges vom Pflegekinderdienst des Kreises Borken, erreichbar unter [email protected].

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