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Silvester bei Brömmel: Letzte Nacht im Brömmel-Wilms in Erle

In Raesfeld-Erle steht der Jahreswechsel ganz im Zeichen des Abschieds. Am Silvesterabend öffnet das Brömmel-Wilms ein letztes Mal seine Türen.

Abschied mit Silvester-Ticket

Das Team HUB Erle lädt am 31. Dezember zur letzten großen Nacht im Brömmel-Wilms ein. Bereits ab dem Abend beginnt die Silvesterfeier für Gäste mit einem Silvester-Ticket. Der reguläre Ticketpreis lag bei 99 Euro, kurzfristig sind online noch Tickets für 120 Euro erhältlich.

Im Preis enthalten sind Speisen und Getränke in einer Pauschale. Das Konzept setzt auf einen entspannten Abend mit gemeinsamem Essen, Anstoßen und Feiern bis zum Start ins neue Jahr.

Offene Türen ab 23 Uhr

Wer es spontaner mag oder das Brömmel-Wilms noch einmal als klassische Kneipe erleben möchte, kann ab 23 Uhr vorbeikommen. Dann ist der Eintritt ohne Ticket möglich. Gäste können ein letztes Getränk bestellen, Freunde treffen und die Nacht genießen.

Ein Abschied mit baldigem Wiedersehen

Andreas Witte, Christian Lipfert und Arno Brömmel
Zum Wohl auf eine neue Zeit: Andreas Witte (Veltins Brauerei), Christian Lipfert und Arno Brömmel bei der Silvesterparty 2024. Foto: Petra Bosse

Diese Silvesternacht ist mehr als ein Jahreswechsel. Es ist die letzte Nacht im Brömmel-Wilms, bevor in Erle ein neues Kapitel für die Dorfgemeinschaft beginnt. Ein Zeichen dafür, wie sehr das Dorf zusammenhält, zeigte sich bereits an Heiligabend:

Zum ersten Mal flossen im neuen HUB Erle im Dorfgemeinschaftshaus die Zapfhähne und es wurde gemeinsam Bier ausgeschenkt. Was an Heiligabend als symbolischer Auftakt begann, soll wenige Wochen später offiziell fortgesetzt werden.

Es ist angezapft-HUB-Erle-Bürgergenossenschaft
Es ist angezapft: Christian Lipfert (li.) und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse

Denn der nächste Schritt ist bereits terminiert: Am 7. Februar sollen sich die Türen des Dorfgemeinschaftshauses offiziell öffnen. Für diesen Tag ist ein bunter Auftakt im neuen HUB Erle geplant. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Frühschoppen, Musik, Bratwurst und Münsterländer Stimmung.

Veranstaltungstipp zum Jahresauftakt: Bereits am 3. Januar lädt das Konzert „Sounds of Erle“ in die St.-Silvester-Kirche ein. Ab 18 Uhr beginnt der musikalische Abend. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen zum Konzert gibt es im verlinkten Artikel auf Heimatreport.de.

Zeit für Neues im Salon Brömmel: Diana Brömmel übergibt an Mathias Armerling

Diana Brömmel gehört in Raesfeld zu den bekannten Gesichtern, im Salon genauso wie im Ehrenamt. Nach 28 Jahren Selbstständigkeit zieht sich die Friseurmeisterin weitgehend zurück. Der Salon Brömmel läuft weiter, Friseurmeister Mathias Armerling übernimmt zum 1. Januar 2026 die Leitung.

Ein bekanntes Gesicht in Raesfeld

Viele Raesfelder kennen Diana Brömmel seit Jahren nicht nur vom Friseurstuhl. Durch ihre umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit in der CDU, der Frauenunion, als Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk, im Presbyterium und zuletzt als Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld e. V. gelang ihr in Raesfeld schnell die Akzeptanz sowohl bei den Kunden als auch im gesellschaftlichen Bereich. „Jetzt ist Zeit für Neues“, sagt Diana Brömmel.

Von Berlin nach Raesfeld, vom Büro ins Handwerk

Geboren in Berlin, kam Diana Brömmel 1990 nach Raesfeld. In ihrer Heimatstadt absolvierte sie die Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau und schloss als Außenhandelsökonomin ab. Nach der Heirat mit Friseurmeister Ewald Brömmel wechselte sie ins Friseurhandwerk, ließ sich zur Friseurin ausbilden und legte 1996 die Meisterprüfung ab.

Der Salon als Arbeitsplatz und Ausbildungsort

Seit 1997 führte sie den Salon Brömmel. In dieser Zeit bildete sie viele Lehrlinge aus und hielt den Betrieb im Alltag auf Kurs. Für Kundinnen und Kunden blieb sie ansprechbar, im Team packte sie mit an und setzte auf Verlässlichkeit im Ablauf.

Rückzug mit einem festen Tag im Salon

Mit 67 Jahren nimmt Diana Brömmel Tempo raus, ohne ganz zu verschwinden. Einen Tag pro Woche bleibt sie weiterhin im Salon für ihre Kundinnen und Kunden. Den Rest der Zeit plant sie mehr Freiraum, Reisen und Dinge, die im Arbeitsalltag oft warten müssen.

Diana Brömmel und Nachfolger Mathias Armeling
Diana Brömmel und Nachfolger Mathias Armeling. Foto: Petra Bosse

Mathias Armerling übernimmt zum 1. Januar 2026

Den Staffelstab gibt Diana Brömmel an Friseurmeister Mathias Armerling weiter. „Ich bin froh, dass Mathias Armerling übernimmt“, sagt sie. Mit der Übergabe bleiben Arbeitsplätze und Ausbildungsplatz erhalten. Für die Kundschaft geht es im Salon Brömmel unter neuer Leitung weiter, der Service bleibt bestehen.

Pkw prallt gegen Strommast in Raesfeld

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UPDATE: Bei einem Verkehrsunfall in Raesfeld ist am frühen Abend (25.12.) ein Pkw gegen einen Strommast geprallt. In Teilen des Ortes kam es infolge dessen zu einem Stromausfall.

Bei einem Verkehrsunfall in Raesfeld ist am frühen Abend ein Pkw gegen einen Strommast geprallt. In Teilen des Ortes fiel infolgedessen zeitweise der Strom aus.

Nach Angaben der Polizei hat sich der Unfall am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 18.10 Uhr auf der Straße Büskerhook ereignet. Ein 21 Jahre alter Raesfelder sei zuvor von der Straße Erdbrügge nach rechts auf den Büskerhook eingebogen, dabei von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Strommast gefahren.

Der Aufprall hat die Stromversorgung im Umfeld unterbrochen. Betroffen gewesen sei nach ersten Informationen insbesondere der Bereich Nettelhoff.

Der 21Jährige und sein 18jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten beide zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein Bier, ein Dorf, ein Versprechen: HUB Erle öffnet an Heiligabend erstmals die Zapfhähne

An Heiligabend 2025 ist in Erle ein Projekt sichtbar geworden, das vor Jahren mit Gesprächen an der Theke begann. Die neue Dorfkneipe HUB Erle ist fertiggestellt. Bei einem internen Treffen zapften Vorstände, Aufsichtsrat, Handwerker und Unterstützer erstmals Bier aus der neuen Anlage.

Es ist angezapft-HUB-Erle-Bürgergenossenschaft
Es ist angezapft: Christian Lipfert (li.) und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse

Von der Idee zur Bürgergenossenschaft

Oliver Göttlich, stellv. Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Erle eG. , erinnerte an die Anfänge. „Vor fünf Jahren haben viele von uns drüben in der Volksbank gesessen und die Genossenschaft gegründet“, sagte Göttlich. Davor seien viele von denen, die heute anwesend seien, irgendwann an der Theke gestanden und hätten gesagt: „Wir müssen in Erle eine Kneipe bauen.“

Dass man nun an Heiligabend gemeinsam in den fertigen Räumen stehe, sei damals kaum vorstellbar gewesen. „Dass wir jetzt hier sind, haben wir zwischenzeitlich sicherlich nicht gedacht“, sagte Göttlich. „Umso schöner ist das, dass wir heute an Heiligabend 2025 das erste Bier trinken können.“

Die Vorstände der Bürgergenossenschaft Erle eG.
Die Vorstände der Bürgergenossenschaft Erle freuen sich, dass sie den Bürgergenossen zu Weihnachten ein Geschenk zu Weihnachten machen können. v.l.: Prokurist Peter Stöbel, Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse

Spontane Idee zum Weihnachtsfest

Auch der Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Andreas Grotendorst griff die besondere Situation auf. „Ja, heute ist Weihnachten“, sagte er. „Gestern Abend kam die spontane Idee: Weihnachten kommt das Christkind. Und das Christkind bringt dem Dorf sechs neue Zapfhähne, eine große Theke und ganz viele Räume, wo man sich treffen und feiern kann.“ Man habe sich deshalb entschlossen, noch vor der offiziellen Eröffnung zusammenzukommen und „das erste Bier aus den Zapfhähnen fließen lassen.“

Alfons Klein-Ridder zapft das erste Bier im HUB Erle
Alfons Klein-Ridder zapft das erste Bier im HUB Erle. Foto: Petra Bosse

Dank an Handwerker und Unterstützer

Besonders hob Grotendorst die beteiligten Handwerker hervor. „Ohne die hätten wir das nicht geschafft, denn sie haben viele Überstunden eingelegt“, sagte er. Ebenso betonte er, dass Peter Stöbel (Prokurist), der regelmäßig auf der Baustelle gewesen sei, ein absoluter Glückstreffer für die Bürgergenossenschaft sei.

Göttlich ergänzte, man sei froh, dass es bei der Bürgergenossenschaft keine Zeiterfassung gebe. „Peter Stöbel war hier regelmäßig, sieben Tage die Woche“, sagte Göttlich. „Neben vielen anderen.“ Er begrüßte außerdem den neuen Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie weitere Wegbegleiter. „Mit Andreas fing alles an, mit Martin Tesing ist es in die Planungsphase gegangen, und mit Dirk stellen wir es jetzt fertig“, sagte Göttlich. „Ich glaube, das ist ein schönes Bild.“

Bürgermeister Dirk Kuhmann und Andreas Grotendorst
Bürgermeister Dirk Kuhmann und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse

HUB Erle: Ein Haus von allen für alle

Bürgermeister Dirk Kuhmann sagte, es gebe kaum einen schöneren Einstieg ins Amt.
„Auch wenn mein Anteil am Erfolg verschwindend gering ist, macht es mich stolz, dass hier so etwas entstanden ist“, sagte er. „Am Ende haben wir jetzt ein Heim von allen, für alle. Das muss jetzt mit Leben gefüllt werden.“

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Foto: Petra Bosse

Küche, Theke und viel Herzblut

Grotendorst richtete seinen Dank auch an Betreiber Christian Lipfert und Küchenchef Simon Ende. „Ohne euch würde hier gar nichts laufen“, sagte er. „Es würde kein Bier fließen, es gäbe kein Essen.“ Der Weg sei nicht einfach gewesen. „Viele Wege waren schwer“, sagte Grotendorst. „Aber, dass es jetzt so geworden ist, ist auch euer Verdienst.“ Er verwies dabei auf die Küche und die Einrichtung insgesamt. Auch die Theke sei mehrfach geplant worden. „Ich weiß nicht, wie viele Planungen es für die Theke gegeben hat“, sagte Grotendorst in Richtung Andreas Pass. Dieser entgegnete: „Das war ein Gemeinschaftsprojekt. Ihr habt alle dazu beigetragen“.

Andreas pass und Christian Lipfert
Andreas Pass und Christian Lipfert. Foto: Petra Bosse

Grotendorst erinnerte daran, dass die Idee einer Dorfkneipe einst gemeinsam mit Alfons Klein-Ridder in einem Bierzelt entstanden sei. Später habe man sich gefragt: „Geht es nicht noch schöner?“ Sein Dank galt deshalb auch Johannes Böckenhoff für die Unterstützung der Pläne. „Dass du das mitgemacht hast, ist nicht nur ein Geschenk für den Ort, sondern alles ist sehr fair gelaufen“, sagte Grotendorst.

Architekt Bernfried Lammersmann-Dorfgemeinschaftshaus Erle
Der Erler Architekt Bernfried Lammersmann vom Architektenbüro Thieken. Foto: Petra Bosse

Weitere Dankesworte richtete Grotendorst an den Aufsichtsrat der Bürgergenossenschaft, an das Architekturbüro Thieken, an den Architekten Bernfried Lammersmann sowie an alle beteiligten Handwerker.
„Das war überhaupt nicht selbstverständlich, was ihr hier alles geleistet habt und wie ihr euch in dieses Projekt eingebracht habt“, sagte Grotendorst.

Göttlich betonte im Anschluss, dass alle Beteiligten die Idee und auch den Glauben an das Projekt über die gesamte Zeit hinweg weiterverfolgt hätten.
„Viele haben gesagt, es geht nicht“, sagte Göttlich. „Wir haben aber gezeigt, dass es doch geht. Und das ist das Besondere.“

Johannes Böckenhoff
Johannes Böckenhoff. Foto: Petra Bosse

Christian Lipfert: Alle umarmen

Der zukünftige Pächter vom HUB Erle Christian Lipfert sprach von einem reibungslosen Ablauf. „Wir haben hier ein reibungsloses Projekt hinbekommen“, sagte er. „Alle Gewerke haben ganz groß mitgemacht. Keiner hat gemeckert. Alle kamen morgens glücklich auf die Baustelle. Dafür möchte ich alle einmal herzlich umarmen“

Simon Ende über Stolz und Verantwortung gegenüber der Genossen

Im Anschluss meldete sich auch Küchenchef Simon Ende zu Wort. „Ich bin persönlich einfach nur stolz auf das hier und bekomme Gänsehaut, wenn ich hier stehe“, sagte Ende. „Wir müssen einfach auch den Bürgern danken, den Genossen, die das alles möglich gemacht haben. Und daran müssen wir in den nächsten Jahren immer denken. Wir stehen hier für die Genossen ein, weil ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Küchenchef Simon Ende-HUB Erle
Küchenchef Simon Ende dankt allen Genossinnen und Genossen, die das Dorfgemeinschaftshaus möglich gemacht haben. Foto: Petra Bosse

Arbeit im Hintergrund

Grotendorst wies darauf hin, dass viele Leistungen im Hintergrund kaum sichtbar seien.
„Wenn ein Gebäude aus der Erde wächst, dann sehen das alle“, sagte er. „Aber was vorher an Akten und Zahlen hin- und hergedreht werden musste, damit alles passt, das sieht kaum jemand.“

Ein besonderer Dank ging daher an die Volksbank Raesfeld und Erle, allen voran an Michael Weddeling, sowie an den genossenschaftlichen Bereich. „Ohne das Know-how und die Unterstützung wären wir heute nicht hier“, sagte Grotendorst.

Andreas Witte-Veltins Brauerei
Andreas Witte von der Veltins-Brauerei freut sich, dass das Bier im neuen HUB Erle nun fließt. Foto: Petra Bosse

Abschluss an der Zapfanlage

Zum Abschluss wurde es noch einmal bewusst locker. Vor der Wand im zukünftigen Saal, gehalten in sattem Veltins-Grün, zapften die Anwesenden ihr erstes Bier selbst aus der neuen Anlage. Mit dabei war auch Andreas Witte von der Veltins-Brauerei, der diesen Moment nicht nur beobachtete, sondern sichtbar genoss. Das erste Pils floss und zufrieden probiert.

Thomas Kock-Firma Gernemann
Und auch Thomas Kock prüft, ob das Bier die richtige Temperatur hat. Foto: Petra Bosse

Es war ein passender Schlusspunkt für ein Projekt, an das viele geglaubt haben, auch als andere sagten, es gehe nicht. Ein Projekt, getragen von einer Bürgergenossenschaft, augenzwinkernd als weltweit einzigartig bezeichnet, zumindest für die Region Münsterland und NRW ganz sicher.

Damit endete das Treffen bewusst früh, damit alle Beteiligten den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen konnten.

Die offizielle Eröffnungsfeier der Dorfkneipe HUB Erle ist für den 7. Februar 2025 ab 11 Uhr geplant.

Ohne unsere Handwerker hätten wir das nicht geschafft

Andreas Grotendorst

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A31 Gescher: Neue Deutschlandnetz-Schnellladeparks gehen in Betrieb

An der A31 bei Gescher sind zwei neue Schnellladeparks offiziell gestartet. Auf den Parkplätzen Holtwicker Mark und Bürener Esch können Elektrofahrzeuge nun mit hoher Leistung geladen werden. Die Standorte sind Teil des bundesweiten Deutschlandnetzes zum Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Die A31 Gescher erhält damit zwei weitere Bausteine für die Elektromobilität. Die neuen Deutschlandnetz-Schnellladeparks liegen auf den Autobahnparkplätzen Holtwicker Mark in Fahrtrichtung Emden und Bürener Esch in Fahrtrichtung Oberhausen. In Betrieb genommen wurden sie von der Autobahn GmbH des Bundes im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr.

Moderne Schnellladetechnik an der A31 Gescher

An beiden Standorten stehen je Fahrtrichtung zwei Ladesäulen mit jeweils zwei CCS-Anschlüssen zur Verfügung. Jeder Anschluss bietet eine Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt. Rechnerisch lässt sich damit ein Mittelklassewagen innerhalb von rund zehn Minuten für 300 bis 500 Kilometer Reichweite laden, abhängig vom Verbrauch. Nutzen zwei Fahrzeuge gleichzeitig eine Säule, stehen jeweils mindestens 200 Kilowatt zur Verfügung.

Der Betrieb der Ladeparks in Nordrhein-Westfalen erfolgt durch die Fastned Deutschland GmbH. Bezahlt werden kann mit allen gängigen Ladekarten sowie per Debit- oder Kreditkarte.

Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen

„Die Autobahn GmbH treibt den Aufbau der Ladeinfrastruktur kräftig voran, um Elektromobilität für alle und auf allen Routen zu ermöglichen. Insgesamt bauen wir mit dem Deutschlandnetz an den Autobahnen 1.000 Schnellladepunkte an 200 Standorten auf“, sagt Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH.

Auch Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen, betont die Bedeutung des Projekts: „Die Eröffnung unserer Schnellladestationen im Gebiet der Niederlassung Westfalen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität. Urlauber, die auf der A31 Richtung Nordsee oder auf dem Rückweg von dort sind, können nun bequem und schnell ihre Fahrzeuge laden.“

Langfristige Ziele des Deutschlandnetzes

Langfristig sollen an den Autobahnen bundesweit rund 4.000 Schnellladepunkte entstehen. Das Netz ist so geplant, dass Autofahrerinnen und Autofahrer spätestens nach zehn Fahrminuten eine Lademöglichkeit erreichen.

Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesministerium für Verkehr insgesamt 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos. Rund 900 Standorte entstehen im urbanen und ländlichen Raum, weitere 200 direkt an unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen. Dafür investiert der Bund rund 2,3 Milliarden Euro. Der Aufbau erfolgt durch private Unternehmen im Auftrag des Ministeriums. Bis 2026 sollen alle Standorte fertiggestellt sein.

Weitere Informationen sind unter www.deutschlandnetz.de abrufbar.

„Gemeinsam statt einsam“: AWO Raesfeld öffnet Treff am Heiligen Abend

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Der Heilige Abend gilt für viele als familiärer Feiertag. Andere erleben diesen Tag allein. Um Begegnung zu ermöglichen, öffnet die AWO Raesfeld am 24. Dezember einen offenen Weihnachtstreff in Erle. Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters, die Gemeinschaft suchen.

Offener Treff ohne Anmeldung

Von 15 bis 18 Uhr steht das AWO Kaffee & mehr… am Höltingswall 3 in Erle allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Gäste erhalten kostenfrei Kaffee, Kekse und Glühwein. Im Mittelpunkt stehen Gespräche und das Zusammensein in ruhiger Atmosphäre.

„Gerade an Weihnachten kann Stille für manche Menschen belastend sein. Wir möchten einen Ort anbieten, an dem man einfach vorbeikommen und Zeit mit anderen verbringen kann“, sagt Andreas Erzkamp von der AWO Raesfeld.

Angebot für alle Altersgruppen

Der Treff richtet sich an Alleinstehende, Zugezogene, Menschen ohne Familie in der Nähe sowie an alle, die den Heiligabend nicht allein verbringen möchten.

Spenden sind willkommen, um vergleichbare Begegnungsangebote auch künftig zu ermöglichen.

Weihnachten in Raesfeld: Gottesdienste in St. Martin und St. Marien

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In Raesfeld lädt die Kirchenge St. Martin rund um Weihnachten zu mehreren Gottesdiensten ein. An Heiligabend stehen Angebote für Familien mit kleinen Kindern, ein Krippenspiel sowie Heiligabendmessen auf dem Programm.

An den Weihnachtstagen folgen Frühmessen, festliche Gottesdienste mit Musik und eine Familienmesse.

Foto: Petra Bosse

Heiligabend, 24.12.

14.30 Uhr St. Marien – Krippenfeier für Familien mit kleineren Kindern (P. Johnsun)
15.30 Uhr St. Martin – Krippenspiel (Sr. Daniela Maria)
16.30 Uhr St. Marien – Heiligabendmesse mit Musikverein Rhedebrügge (Pfr. Bengfort)
17.00 Uhr St. Martin – Heiligabendmesse (P. Johnsun)

Donnerstag, 25.12. Erster Weihnachtstag

07.30 Uhr St. Martin – Weihnachtsfestmesse (Pfr. Tilling)
09.00 Uhr St. Marien – Weihnachtsfesthochamt mit Musikverein Rhedebrügge (P. Johnsun)
11.15 Uhr Seniorenhaus St. Martin – Heilige Messe (Pfr. Bengfort)

Freitag, 26.12. Zweiter Weihnachtstag

07.30 Uhr St. Martin – Heilige Messe (P. Johnsun)
09.00 Uhr St. Marien – Heilige Messe (Pfr. Tilling)
11.00 Uhr St. Martin – Familienmesse (Pfr. Tilling)

Krippenaufbau in Erle: Wenn St. Silvesterkirche zur Werkstatt wird

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Alle Jahre wieder kommt in der St. Silvesterkirche in Erle ein eingespieltes Team zusammen, um die Weihnachtskrippe am Altar aufzubauen.

Am Montagnachmittag hallten Hammerschläge durch den Kirchenraum, Helfer sägten Holz zurecht und richteten Bauteile aus.

Krippenaufbau in der St. Silvesterkirche Erle
Foto: Petra Bosse

In der Kirche klangen Hammer, Säge und Schrauben

Vor dem Altar trugen die Helfer Holzteile nach vorn, setzten Elemente zusammen und verschraubten Verbindungen. Immer wieder griff jemand zur Säge, andere prüften Abstände und richteten den Aufbau neu aus. Aus Kisten kamen Figuren wie Maria und Josef, dazu Hirten und weitere Gestalten. Das Team stellte um, rückte nach und kontrollierte aus dem Mittelgang, wie die Szene wirkte.

Pastor Fabian Tilling beim Krippenaufbau in Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Diese Helfer packten beim Krippenbau in Erle mit an

Beim Aufbau arbeiteten Johannes Gülker, Thomas Rößmann, Johannes Ossing, Georg Gülker, Ludger Uhlenbrock, Rainer Heidermann, Reinhard Venhoff, Lukas Rößmann, Thomas Rössmann, Wolfgang Schlüter, Thomas Nienhus und Josef Oesing mit. Pastor Fabian Tilling unterstützte das Team vor Ort und versorgte die Handwerker mit Getränken.

Aufbau der Krippe in der Silvesterkirche 2025
Foto: Petra Bosse

Messen und Gottesdienste zu Weihnachten in St. Silvester

Mittwoch, 24.12. Heiligabend
14.30 Uhr St. Silvester Krippenweg für Familien mit kleineren Kindern (Pfr. Tilling)
16.00 Uhr St. Silvester Heiligabendmesse für Familien (Pfr. Tilling)
17.30 Uhr St. Silvester Heiligabendmesse mit dem Projektchor (Pfr. Tilling)

Donnerstag, 25.12. 1. Weihnachtstag
10.30 Uhr St. Silvester Weihnachtsfesthochamt mit Kirchenchor (P. Johnsun)

Freitag, 26.12. 2. Weihnachtstag
10.30 Uhr St. Silvester Weihnachtsmesse mit dem Blasorchester Erler Jägern (Pfr. Bengfort)

Patronatsfest und Jahresabschlussmesse

Mittwoch, 31.12.
18.00 Uhr St. Silvester Jahresabschlussmesse zum Patronatsfest mit Kirchenchor, anschließend Sektempfang im Silvesterhaus.

In der Messe werden Emily und Lynn als neue Messdienerinnen in die Messdienergemeinschaft aufgenommen. In den vergangenen Monaten übten beide den Dienst in der Kirche und unterstützten die älteren Messdienerinnen und Messdiener, indem sie regelmäßig in der Messe mitdienten.

Blasorchester Erler Jäger spendet 2.000 Euro aus Benefizkonzert

Das Blasorchester Erler Jäger spendet den Erlös aus seinem Benefizkonzert an zwei ehrenamtliche Vereine aus Dorsten und Erle. Jeweils 1.000 Euro gehen an die Mr. Trucker Kinderhilfe e.V. und an TrauerHalt e.V. Damit kommt die Unterstützung pünktlich vor Weihnachten dort an, wo sie dringend gebraucht wird.

Dorsten/Erle – Mit seinem Benefizkonzert Mitte Oktober in Dorsten hat das Blasorchester Erler Jäger nicht nur musikalisch überzeugt, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernommen. Der Erlös des Konzerts wurde nun an zwei ausgewählte Organisationen übergeben.

Blasorchester Erler Jäger spendet je 1.000 Euro an zwei Vereine

Das Orchester um den ersten Vorsitzenden Tim Heistermann entschied sich bewusst dafür, den Erlös aufzuteilen. Jeweils 1.000 Euro gingen an eine Organisation aus Erle und eine aus Dorsten. Damit schließt sich der Kreis des Konzerts, das in mehrfacher Hinsicht verbindend wirkte.

Ein Erler Orchester, geleitet vom Dorstener Dirigenten Oliver Göttlich, spielte in der Aula der St. Ursula Schule in Dorsten. Das Konzert fand 50 Jahre nach der kommunalen Trennung von Dorsten und Erle statt und machte die enge Verbundenheit der beiden Orte deutlich.

Konzert Dorsten- Blasorchester Erler Jäger-Oliver Göttlich
Konzert Dorsten- Blasorchester Erler Jäger mit Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse/Archiv

Spende unterstützt Inklusionsspielplatz in Dorsten

Ein Teil der Spendensumme ging an die Mr. Trucker Kinderhilfe e.V.. Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren für hilfebedürftige und benachteiligte Kinder im Raum Dorsten und ist vielen durch die große Tombola auf dem eigenen Weihnachtsmarkt bekannt.

Mit dem Geld aus dem Benefizkonzert wird ein neues Projekt weiter vorangetrieben. Geplant ist ein Inklusionsspielplatz, auf dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen und sich begegnen können.

Konzert Dorsten- Blasorchester Erler Jäger-Oliver Göttlich
Die Raesfelder beim letzten Konzert in Dorsten mit Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse/Archiv

TrauerHalt e.V. aus Erle erhält Unterstützung

Der zweite Teil der Spende ging an TrauerHalt e.V.. Der Verein bietet seit vielen Jahren eine Anlaufstelle für Trauernde im Kreis Borken und der Umgebung. Zum Angebot zählen Einzel- und Gruppengespräche sowie kreative Formen der Trauerbewältigung wie Wanderungen oder Entspannungsangebote.

„Trauer ist individuell, genau wie der Mensch individuell ist. Und genau da möchten wir ansetzen, um jedem das zu bieten, was er oder sie benötigt“, sagte Beraterin Judith Kolschen von TrauerHalt e.V. Mit der Spende werden diese Projekte weitergeführt.

Große Resonanz beim Benefizkonzert

Das Benefizkonzert des Blasorchesters Erler Jäger war gut besucht. Die Gäste trugen mit ihrem Kommen und ihren Spenden maßgeblich zum Erfolg des Abends bei. Das Orchester bedankte sich bei allen Zuhörerinnen, Zuhörern und Unterstützenden, die geholfen haben, zwei wichtige Projekte zu fördern.

Blasorchester Erler Jäger an Heiligabend unterwegs

Wer das Blasorchester Erler Jäger noch einmal live erleben möchte, hat dazu an Heiligabend Gelegenheit. Dann zieht das Orchester wieder durch sein Heimatdorf Erle und sorgt an sechs Stationen für Weihnachtsstimmung. Die genauen Zeiten sind auf der Internetseite des Orchesters sowie auf Instagram zu finden.


Fördergeld für TSV Raesfeld: Rat stimmt einstimmig zu

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat in seiner letzten Sitzung des Jahres einstimmig beschlossen, Fördergeld für den TSV Raesfeld zu beantragen. Die Kommune will sich am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beteiligen und damit umfangreiche Modernisierungen auf der Sportanlage ermöglichen.

In der Sitzung machte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Markus Büsken darauf aufmerksam, dass der TSV Raesfeld von dem Bundesförderprogramm profitieren könnte. Geplant sind unter anderem Investitionen in die Flutlichtanlage und den Kunstrasenplatz. Die tatsächlichen Gesamtkosten liegen nach aktueller Schätzung bei rund 750.000 Euro und damit höher als zunächst in der Vorlage angegeben.

©Gemeinde Raesfeld

Breite Zustimmung aus dem Rat

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Bonhoff begrüßte das Vorgehen ausdrücklich. „Ich finde es eine gute Idee, die Fördermittel auch auszuschöpfen“, sagte Bonhoff in der Sitzung.

Henry Tünte von den Grünen lenkte den Blick auf ökologische Aspekte der Sanierung. Bei der Erneuerung des Kunstrasens müsse besonders auf das Thema Mikroplastik geachtet werden. Dieses sei mittlerweile überall zu finden. Zudem äußerte er den Wunsch, dass die neue Beleuchtung so ausgerichtet werde, dass Insekten möglichst nicht beeinträchtigt werden. Volker van Wasen von der UWG mahnte trotz möglicher Fördermittel zur Kostendisziplin. Auch mit Zuschüssen müsse die Gemeinde die Ausgaben im Blick behalten.

©Gemeinde Raesfeld

Projektskizze für Bundesprogramm

Mit dem einstimmigen Beschluss beauftragte der Rat die Verwaltung, eine Projektskizze im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens des Bundesförderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ einzureichen.

Der Projektaufruf wurde am 16. Oktober 2025 veröffentlicht. Der Deutsche Bundestag hat im Wirtschaftsplan 2025 des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität Programmmittel in Höhe von 333 Millionen Euro für das neue Förderprogramm bereitgestellt. Ziel ist es, kommunale Sportstätten nachhaltig zu erhalten und zu modernisieren.

Der Förderzeitraum erstreckt sich von 2026 bis 2031. Gefördert werden Sportanlagen, die primär der Ausübung von Sport dienen. Dazu zählen neben Gebäuden auch Freibäder sowie Sport- und Tennisplätze. Neben der energetischen Sanierung von Gebäuden ist auch die Umwandlung oder Sanierung von Kunstrasenplätzen förderfähig.

Sportplatz TSV Raesfeld
©Gemeinde Raesfeld

Förderung bis zu 45 Prozent möglich

Der Bund übernimmt bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der kommunale Eigenanteil beträgt mindestens 55 Prozent. Voraussetzung für einen Förderantrag sind Gesamtausgaben von mindestens 555.000 Euro. Der Bundesanteil liegt bei mindestens 250.000 Euro.

Das Verfahren ist zweistufig aufgebaut. Bis spätestens 15. Januar 2026 muss dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eine Projektskizze vorliegen. Voraussetzung ist ein Ratsbeschluss zur Teilnahme am Förderaufruf. Nach einer Vorprüfung entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages voraussichtlich Ende Februar 2026 über die geförderten Projekte.

Umfangreiche Maßnahmen auf der Sportanlage

Konkret geht es um die Sportanlage des TSV Raesfeld e.V.. In den kommenden Jahren stehen dort mehrere Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an. Vorgesehen sind unter anderem:

  • Flutlichtanlage: Austausch der veralteten Technik durch energieeffiziente LED-Beleuchtung zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen sowie zur Verbesserung der Lichtqualität.
  • Kunstrasenplatz: Sanierung der stark beanspruchten Spielfläche mit ökologischen Standards, unter anderem mikroplastikfreie Füllstoffe und umweltfreundlicher Unterbau.
  • Sanitäranlagen: Vollständiger, barrierefreier Ausbau nach aktuellen Standards zur Förderung von Inklusion und „Sport für alle“.
  • Hoch- und Weitsprunganlage: Erneuerung der sicherheitsrelevanten und veralteten Anlagen zur Verbesserung der Trainingsqualität, insbesondere für die stark wachsende Leichtathletikabteilung.
  • Flachdach Umkleidegebäude: Energetische Dachsanierung mit modernem, langlebigem Aufbau zur Senkung des Energieverbrauchs und zum langfristigen Substanzerhalt.

Mit dem geplanten Projekt setzen die Gemeinde Raesfeld und der TSV Raesfeld e.V. ein klares Zeichen für die Zukunft des Sports, des Ehrenamts und des gesellschaftlichen Zusammenhalts im ländlichen Raum. Die Sanierung der kommunalen Sportstätte geht dabei über reine Baumaßnahmen hinaus. Sie ist eine gezielte Investition in Lebensqualität, Nachhaltigkeit und ein dauerhaftes Miteinander in der Gemeinde.

Unfall in Drevenack: Autofahrerin aus Raesfeld schwer verletzt

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Bei einem Verkehrsunfall auf dem Postweg in Hünxe hat eine 66-jährige Frau aus Raesfeld schwere Verletzungen erlitten. Der Unfall passierte am Donnerstag, 18. Dezember 2025, gegen 13 Uhr im Ortsteil Drevenack.

Pkw gerät von der Fahrbahn

Die Frau fuhr mit ihrem Auto auf dem Postweg in Richtung Marienthal. Hinter der Einmündung Marienthaler Straße geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn. Das Auto prallte gegen einen Baum, überschlug sich und schleuderte anschließend in ein angrenzendes Feld, wo es zum Stillstand kam.

©Feuerwehr Hünxe

Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort

Die Feuerwehreinheiten Hünxe, Bruckhausen und Drevenack rückten um 12.59 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ zum Postweg im Ortsteil Drevenack aus. An der Einsatzstelle versorgten Feuerwehr und Rettungsdienst eine schwerverletzte Person medizinisch.

Transport ins Krankenhaus und Verkehrsregelung

Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus. Nach Angaben des Notarztes erlitt sie schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen. Während der Unfallaufnahme regelte die Polizei den Verkehr und leitete ihn um. Gegen 14.30 Uhr gaben die Einsatzkräfte die Unfallstelle wieder frei.

Geflügelpest: Trotz Aufhebung bleibt Stallhaltung empfohlen

Die Überwachungszone Geflügelpest Kreis Borken aufgehoben: Nach Abschluss aller Untersuchungen hebt der Kreis Borken die seit November geltenden Schutzmaßnahmen in Teilen von Reken, Heiden, Raesfeld und Borken auf. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 20. Dezember 2025, in Kraft.

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Dorsten im Kreis Recklinghausen war am 20. November 2025 eine Überwachungszone in Teilen des Kreises Borken eingerichtet worden. Betroffen waren Bereiche der Gemeinden Reken, Heiden und Raesfeld sowie der Stadt Borken. Diese Maßnahmen enden nun vollständig.

Keine Hinweise auf weitere Ausbreitung

Wie der Kreis Borken mitteilt, ergaben die stichprobenweisen Untersuchungen der Geflügelbetriebe nach einer Risikoanalyse keine Anhaltspunkte für eine Weiterverschleppung des Geflügelpestvirus. An den Untersuchungen waren auch die Kreise Recklinghausen und Wesel beteiligt. In keinem der überprüften Bestände wurden weitere Infektionen festgestellt.

Mit der Aufhebung der Überwachungszone sind auch die Einschränkungen beim Transport von lebendem Geflügel sowie von Geflügelerzeugnissen einschließlich der Eier beendet.

Kreis bittet Geflügelhalter weiter um Vorsicht

Trotz der Aufhebung der Maßnahmen stuft der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken das Risiko eines erneuten Ausbruchs weiterhin als hoch ein. Insbesondere Wildvögel gelten nach Einschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts als mögliche Überträger des Virus.

Der Kreis bittet deshalb alle Geflügelhalter, weiterhin konsequent Vorsorgemaßnahmen umzusetzen. Dazu gehört ausdrücklich auch die empfohlene Aufstallung von Geflügel, selbst in Kleinstbetrieben. Zudem sollen die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen strikt eingehalten werden. Ausführliche Informationen stellt der Kreis Borken online zur Verfügung.

Verdachtsfälle und tote Wildvögel melden

Bei erhöhten Todesfällen mit unklarer Ursache in einem Geflügelbestand sollen Halter umgehend den Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken informieren. Eine Meldung ist telefonisch unter 02861/681 3801 oder per E-Mail an [email protected] möglich.

Auch verendet aufgefundene Wildvögel, ausgenommen Singvögel und Tauben, können dort gemeldet werden, damit sie zur Untersuchung eingesandt werden. Ungeschützter Kontakt mit den Tierkörpern sollte vermieden werden.

Hintergrund zur Geflügelpest

Die Geflügelpest ist eine Infektion mit einem hochansteckenden Influenza-A-Virus. Besonders Hühner und Puten sind betroffen, in Beständen kann es zu hohen Todesraten kommen. Bei intensivem Kontakt ist in seltenen Fällen auch eine Übertragung auf den Menschen möglich.

Umstrittene Entscheidung: Bäume am Kirchplatz St. Martin fallen

Mit geschlossener Unterstützung der CDU-Fraktion hat der Rat der Gemeinde Raesfeld in seiner letzten Sitzung des Jahres 2025 die Planung zur Neugestaltung des Kirchplatzes St. Martin beschlossen. Vorgesehen ist die Umgestaltung des südlichen Platzbereichs, verbunden mit der Fällung der bestehenden Bäume und anschließenden Ersatzpflanzungen.

Geplante Neugestaltung: Kirchplatz St. Martin
©Gemeinde Raesfeld

Umgestaltung betrifft mehrere Platzbereiche

Die beschlossene Planung für den Kirchplatz St. Martin Raesfeld umfasst den Bereich am westlichen Kirchportal, die Fläche südlich der Kirche mit einer vorgesehenen Terrasse an der Rückseite des Dorfwirts sowie den Abschnitt rund um das östliche Kirchportal an der Borkener Straße. Ziel der Maßnahme ist eine funktionale und gestalterische Neuordnung des Platzes. Im Vorfeld hatte sich bereits der Bau- und Umweltausschuss mit dem Vorhaben befasst, die Entscheidung jedoch wegen offenen Klärungsbedarfs an den Rat abgegeben.

Oberflächennahe Baumwurzeln am Kirchplatz St. Martin in Raesfeld drücken das Pflaster hoch. Der verdichtete Untergrund gilt laut Gutachten als Hauptursache für die Schäden.

Verwaltung begründet Eingriff mit baulichen und technischen Problemen

Bauamtsleiter Bernd Roters erläuterte dem Rat die Sicht der Verwaltung. Bei einer Begehung seien erhebliche Probleme im Wurzelbereich mehrerer Bäume festgestellt worden. Teilweise hätten sich die Wurzeln unter dem Pflaster ausgebreitet. Ursache seien ungünstige Bodenverhältnisse mit Schutt und Schotter, die ein Tiefenwachstum verhindert hätten.

aumbestand im südlichen Bereich des Kirchplatzes St. Martin. Mehrere Bäume weisen laut Gutachten Wurzelschäden auf, die geplante Baumaßnahmen erschweren.
Wurzelverlauf unter dem Pflaster am Kirchplatz St. Martin (pink markiert). Für künftige Ersatzpflanzungen sind größere Bodenräume vorgesehen.

Besonders kritisch bewertete die Verwaltung zwei Bäume an der Borkener Straße. Ein Ahorn nahe des Zebrastreifens weise laut Gutachten keine ausreichende Vitalität mehr auf. Eine Sommerlinde stehe teilweise auf einem Feuerlöschbecken, wodurch sich die Wurzeln ausschließlich oberflächennah entwickeln konnten. „Ein Erhalt wäre nur mit massiven Eingriffen in den Wurzelbereich möglich“, erklärte Roters. Ob die Bäume dies überstehen würden, sei nicht verlässlich absehbar.

Hinzu kämen notwendige Kanalarbeiten im Untergrund des Platzes, die durch die bestehende Wurzelstruktur zusätzlich erschwert würden. Auch ein weiteres Gutachten habe keine andere fachliche Bewertung ergeben.

Wurzelwerk, Bäume St. Martin
Wurzelwerk. Foto: Lamers

Forderungen nach Änderungen finden keine Mehrheit

Aus den Reihen der Grünen äußerte Fraktionsvorsitzender Henry Tünte erneut grundsätzliche Bedenken gegen das Vorhaben. Er forderte, weitere Entsiegelungsmöglichkeiten zu prüfen und bei der Neubepflanzung auf heimische Baumarten zu setzen. Nach der Abstimmung kommentierte er das Ergebnis mit den Worten: „Schade um die Bäume.“

Auch die UWG sprach sich gegen einen pauschalen Umgang mit dem Baumbestand aus. Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen regte an, Alternativen aus den Gutachten stärker zu berücksichtigen und die Planung insgesamt noch einmal anzupassen. Zugleich signalisierte er die Bereitschaft seiner Fraktion, zumindest auf die beiden äußeren Bäume an der Borkener Straße zu verzichten. Beide Positionen konnten sich im Rat nicht durchsetzen.

Bäume zwischen Kirche und Gehweg am Kirchplatz St. Martin. Der geringe Abstand zur Kirche und der verdichtete Boden gelten als problematisch.
Bäume zwischen Kirche und Gehweg am Kirchplatz St. Martin. Der geringe Abstand zur Kirche und der verdichtete Boden gelten als problematisch.

CDU sieht Entscheidung als sachlich notwendig an

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Bonhoff bezeichnete die Planung für den Kirchplatz St. Martin als schwierig, aber unumgänglich. Die vorliegenden Gutachten zeigten deutlich, dass die bestehenden Probleme auf frühere Pflanzfehler zurückzuführen seien. „Wir müssen die Realität anerkennen“, sagte Bonhoff. Innerhalb der CDU habe es intensive Beratungen gegeben, am Ende habe es jedoch keine tragfähige Alternative gegeben.

Der Rat folgte einem CDU-Antrag, bei der Auswahl der neuen Bäume einen externen Fachplaner einzubeziehen. Vorgesehen ist, für die Ersatzpflanzungen ausreichend große Bodenräume mit speziellem Substrat anzulegen, um langfristige Schäden zu vermeiden.

Im Bereich des westlichen Kirchportals sollen neue Bäume gepflanzt und die angrenzende Gastronomie aufgewertet werden. Ziel ist eine gestalterische Öffnung des Areals. In diesem Zusammenhang verwies der Erste Beigeordnete Markus Büsken auf eine Unterschriftenliste eines Gastronomen, der sich für die Entfernung eines Baumes ausgesprochen hatte.

Beschluss ebnet Weg für Ausschreibung

Anträge auf weitergehende Planungsänderungen fanden keine Mehrheit. Der Rat beschloss die Umsetzung der Planung einschließlich der Fällung der Bäume. Auf Wunsch der CDU soll zudem der Bereich um den sogenannten dicken Stein in die weiteren Überlegungen einbezogen werden.

Mit dem Ratsbeschluss ist die Voraussetzung für die Ausschreibung des Projekts geschaffen. Bürgermeister Dirk Kuhmann bezeichnete diese als notwendige Grundlage für das weitere Verwaltungshandeln. Die Neugestaltung des Kirchplatzes St. Martin Raesfeld kann damit vorbereitet werden.

Kirchplatz St. Martin in Raesfeld
©Gemeinde Raesfeld

Infokasten: Gutachten Bäume am Kirchplatz St. Martin

Am Kirchplatz St. Martin in Raesfeld werden im Zuge der Neugestaltung alle neun bestehenden Bäume gefällt. Grundlage ist ein Gutachten des Baumsachverständigen Markus Lamers.

Westliches Kirchportal (Außengastronomie)
Bäume Nr. 1 bis 3, Sommerlinden
Wurzelverletzungen durch frühere Pflasterarbeiten, erhöhte Pilzgefahr, ungeeignete Baumart für Gastronomie.
Empfehlung: Fällung und Ersatzpflanzung, vorgeschlagen wird die Säulenhainbuche.

Pflaster soll auch auf der anderen Seite des Kirch Platzes von St. Martin angepasst werden
Bäume 1 bis 3 vor der Außengastronomie: Foto: Petra Bosse

Zwischen Kirche und Wohnbebauung
Bäume Nr. 4 bis 6, Sommerlinden
Stark verdichteter Boden, flächige Wurzelbildung, erhebliche Eingriffe bei Baumaßnahmen notwendig.
Empfehlung: Fällung und Neupflanzung mit säulenförmigen Bäumen.

Borkener Straße / Bushaltestelle
Baum Nr. 7, Bergahorn
Nicht mehr vital, oberflächennahe und würgende Wurzeln, begrenzte Reststandzeit.
Empfehlung: Fällung, Ersatz durch Säulenhainbuche.

Zwischen Kirche und Gehweg
Bäume Nr. 8 und 9, Sommerlinden
Ungeeigneter Standort, geringer Abstand zur Kirche, Baum Nr. 9 teilweise auf Feuerlöschbecken.
Empfehlung: Fällung, keine Neupflanzung von Bäumen, stattdessen Sträucher.

Kritische Bäume-Kirchplatz St. Martin Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Hinweis des Gutachters:
Neue Bäume sollten standortgerecht gepflanzt werden, mit ausreichend großem Wurzelraum. Für die endgültige Baumartenwahl wird die Einbindung externer Fachleute empfohlen.

Lieb & Wert: Neuer Pächter in Raesfeld bringt frischen Schwung ins Naturparkhotel

Ab heute ist es amtlich. Raesfeld kann sich freuen. Das Hotel Lieb & Wert soll am 1. Februar unter neuer Leitung geführt werden. Es hat sich ein neuer Pächter gefunden. Nach bewegten Monaten beginnt für das Naturparkhotel und für das Restaurant in Raesfeld mit Schlossblick ein neues Kapitel, mit einem erfahrenen Gastronomen an der Spitze und vielen Ideen für die Zukunft.

Neuer Pächter für das Hotel Lieb & Wert in Raesfeld

Das Naturparkhotel in Raesfeld, sowie das Restaurant „Lieb & Wert“, wird ab dem 1. Februar unter neuer Leitung wieder geöffnet. Nach der Insolvenz des bisherigen Inhabers André Wachtmeister hat Eigentümer und Investor Tobias Brun einen neuen Pächter gefunden. Künftig übernimmt Marijo Pavlovic die Geschicke des Hauses. Der 39-Jährige leitet seit sieben Jahren das „Hotel am Turm“ in Haltern am See.

Lieb & Wert: Neuer Pächter startet im Hotel Raesfeld
Marijo Pavlovic ist der neue Pächter im Naturparkhotel. Foto: Corina Höhn.

„Ich bin froh, dass wir uns gegenseitig gefunden haben und das alles wieder in ruhigeren Bahnen kommt“, sagt Tobias Brun am Freitagnachmittag. Die neue Vermietung sei gut gelaufen. Als öffentlich wurde, dass Andrè Wachtmeister nicht weitermacht, hätten sich mehrere Interessenten gemeldet. Nach Gesprächen am runden Tisch fiel die Entscheidung schließlich auf Pavlovic. Brun betont, dass der Hotelbetrieb nie komplett eingestellt gewesen sei. Auch die Kegelbahn sei bereits seit November wieder geöffnet.

Gastronomie als Lebensweg

Dass Tobias Brun mit Marijo Pavlovic einen geeigneten neuen Pächter für das Hotel Lieb & Wert in Raesfeld gefunden hat, überrascht kaum. Pavlovic ist seit seinem 14. Lebensjahr in der Gastronomie tätig. „Die Gastronomie war immer ein Teil meines Lebens“, sagt er. Er kennt alle Bereiche des Geschäfts und bezeichnet sich selbst als Vollblutgastronom.

Mit dem zweiten Hotelstandort in Raesfeld sieht er die Chance, sein bestehendes Angebot sinnvoll zu erweitern. In Haltern am See stößt das dortige Haus räumlich an Grenzen. „Es ist mir regelrecht auf den Magen geschlagen, denn die Kapazitäten sind sehr beschränkt, das Angebot ist aber da“, sagt Pavlovic. Hochzeitsfeiern oder größere Veranstaltungen seien dort bislang nicht möglich gewesen.

Zwei Standorte, ein gemeinsames Konzept

Mit dem Hotel in Haltern und dem Hotel Lieb & Wert in Raesfeld ergibt sich für Pavlovic eine neue Konstellation. „Jetzt habe ich eine perfekte Möglichkeit, beides miteinander zu verknüpfen“, sagt er. Eine Rolle spielt dabei auch der Fahrradtourismus im Münsterland. Sowohl Haltern als auch Raesfeld profitieren von der Nähe zur 100-Schlösser-Route, die jedes Jahr zahlreiche Gäste anzieht. Das „Hotel am Turm“ in Haltern mit Restaurant und zwölf Zimmern wird Pavlovic weiterhin führen. In Raesfeld soll das Angebot Schritt für Schritt wachsen.

Behutsamer Start ab Februar

Voll durchstarten möchte Pavlovic nicht sofort. Ab dem 1. Februar 2026 beginnt der Betrieb zunächst mit Hotel, Frühstück und Kegelbahn. Für den Restaurantbetrieb nimmt sich der neue Pächter bewusst Zeit. Bis zum Sommer soll ein tragfähiges Konzept für Küche und Restaurant entstehen.

„Ich starte nicht mit 100 Prozent“, sagt Pavlovic. Das Haus solle mehr sein als ein Ort zum Übernachten und Essen. Geplant ist ein Treffpunkt für Menschen aus der Region und Umgebung, mit regionalen Speisen, Produkten und einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die Sommermonate seien zudem Open-Air-Veranstaltungen und Public Viewing vorgesehen.

„Vom ersten Tag an habe ich ein sehr großes Potenzial für dieses Hotel in dieser besonderen Lage gesehen“, sagt Pavlovic.

Buchungen weiterhin möglich

Hotelzimmer können weiterhin unter der bekannten Telefonnummer gebucht werden. Anfragen zur Hotelreservierung werden ab Ende Januar von der neuen Hotelleitung übernommen. Aktuell laufe der Betrieb/Hotelreservierung noch über Doris Gröniger. Sie hat das Catering von André Wachtmeister übernommen und ist derzeit noch mit ihrem Betrieb in der Küche von Lieb & Wert tätig.

Neues Weiterbildungsprogramm des Bildungswerkes Raesfeld erscheint am 7. Januar 2026

Das neue Weiterbildungsprogramm des Bildungswerkes Raesfeld für das 1. Semester 2026 erscheint am Mittwoch, den 7. Januar 2026 und liegt an den bekannten Stellen in Raesfeld und Erle sowie in den umliegenden Gemeinden zur kostenlosen Mitnahme aus.

Außerdem ist das komplette Kursangebot im Internet unter www.bw-raesfeld.de und auf der Facebook-Seite unter www.facebook/Bildungswerk Raesfeld einzusehen.

Anmeldungen für alle Kurse sind ab dem 7. Januar 2026 im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073, im Internet unter www.bw-raesfeld.de oder schriftlich (Bildungswerk Raesfeld, Weseler Str. 32, 46348 Raesfeld) möglich.

Das breitgefächerte Programm mit rund 400 Veranstaltungen umfasst Kurse/Seminare aus den Bereichen:

  • Kulturelles, Tagesfahrten und Fotografie
  • Gesellschaft und Soziales
  • Familienbildung
  • Praxiswissen Selbstständigkeit, Berufliche Bildung und digitale Medien
  • Fremdsprachen
  • Gesundheitsbildung
  • Musik- und Tanz
  • Hauswirtschaft, Kreativität, Kosmetik
  • Erneuerbare Energien und Garten
  • Verkehrssicherheit und Erste Hilfe

Das Bildungswerk Raesfeld versteht sich als Wegbereiter für Ihre individuelle Entwicklung. Das Team präsentiert Ihnen auch für das 1. Semester 2026 wieder ein vielfältiges und qualitätsorientiertes Angebot an Kursen, Seminaren, Fortbildungen und Vorträgen, die auf Ihre Bedürfnisse und Interessen zugeschnitten sind.

Besonders hingewiesen wird auf die gebührenfreien Angebote in der Kategorie 4.1 mit dem Oberbegriff „Selbstständig und erfolgreich – Praxistipps und Wissen für Unternehmer, Kleingewerbe und Selbstständige.“

Das Kabarett mit den „Bullemännern“ unter dem Motto: „Murks“ – Westfälische Heldensagen, die „Multivisionsshow: Ecuador und Galapagos“ sowie die „Lesung mit Steffi Neu“ – bekannt als Moderatorin von WDR 2 – runden neben verschiedenen Betriebsbesichtigungen, einem vielfältigen Familienangebot sowie einem umfangreichen Gesundheits- und Freizeitbereichs das Programmangebot ab.

Das Weiterbildungsprogramm wird auch während des 1. Halbjahres 2026 stetig durch neue Formate und Angebote ergänzt. Deshalb lohnt sich auch immer ein Blick auf die Homepage. Parallel sind sämtliche Neuheiten auf der Facebook-Seite des Bildungswerkes zu finden.

Fragen zum Programm oder zur Anmeldung beantworten die Mitarbeiterinnen des Bildungswerkes gerne unter der Telefon-Nr. 02865-10073.

Weihnachtswunder Essen: OGS Silvesterschule sammelt mit Theater, Basar und Herz

Mit viel Fantasie, Humor und spürbarer Hingabe haben die Kinder der Theater AG der OGS Silvesterschule in Erle etwas ganz Besonderes auf die Bühne gebracht. Ihr zeitgemäßes, humorvolles Krippenspiel mit Maria und Josef war mehr als eine Aufführung. Es wurde zum Herzstück einer Spendenaktion für das Weihnachtswunder WDR 2 Essen und zu einem Erlebnis, das allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird.

Foto: Petra Bosse

Kleine Schauspieler mit großer Wirkung

Schon beim Betreten der Pausenhalle war klar, hier passiert etwas Besonderes. Die Kinder der ersten bis vierten Klasse standen auf der Bühne, konzentriert, aufgeregt und voller Spielfreude. In dem Stück „Die ver-rückte Weihnachtsgeschichte“ erzählten sie die Weihnachtsgeschichte neu, fantasievoll, modern und mit viel Humor. Maria und Josef traten dabei ebenso selbstverständlich auf wie überraschende Rollen und kleine Pointen, die das Publikum zum Lachen brachten.

Theater AG der OGS Silvesterschule bei Aufführung für das Weihnachtswunder
Maria und Josef. Foto: Petra Bosse

Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler brachten sich mit sichtbarer Hingabe ein. Jeder Einsatz saß, jede Rolle wurde ernst genommen. Geprobt wurde seit den Herbstferien in der Theater AG, ausschließlich mit Kindern aus der OGS.

Bühnenzauber, Kostüme und starke Begleitung

Geleitet wird die Theater AG von Ines Moraw und Antje Zerressen. Für den sichtbaren Bühnenzauber sorgte Ann Katrin Böckenhoff, Leiterin der Bühnenzauber AG. Sie kreierte auch die Kostüme, die die Fantasie der Geschichte unterstrichen und den Kindern halfen, in ihre Rollen zu schlüpfen.

Theater AG der OGS Silvesterschule bei Aufführung für das Weihnachtswunder
Foto: Petra Bosse

Parallel zur Aufführung luden Kaffee, Kuchen und ein kleiner Weihnachtsbasar zum Bleiben ein. Auf den Tischen lagen liebevoll gestaltete Weihnachtsdekorationen, dazu selbst gebackene Kuchen. Auch ein Krippenspiel, das am Morgen noch einmal in der Schule aufgeführt wurde, floss in die Spendenaktion ein.

1.204,55 Euro für das Weihnachtswunder

Der gesamte Erlös aus Theateraufführung, Basar und Kuchenverkauf sowie alle zusätzlichen Spenden waren für das Weihnachtswunder WDR 2 in Essen bestimmt. Am Ende stand die Summe fest: 1.204,55 Euro.

Theater AG OGS Silvesterschule beim Weihnachtswunder in Essen 2025
Ein Erlebnis-Spendenübergabe in Essen im Glashaus beim WDR 2 Weihnachtswunder. Foto: Privat

Am Nachmittag machten sich alle OGS-Mitarbeitenden und Kinder gemeinsam auf den Weg nach Essen. Um 16 Uhr fuhr die Gruppe los Richtung Glashaus auf dem Burgplatz. Dort wartete bereits eine besondere Atmosphäre. „War ein tolles Erlebnis am Glashaus für alle Beteiligten, eine große Aktion und sehr schön“, sagte Dorothee Angrick von der OGS, die mit einer Gruppe nach der Arbeit mitgefahren war.

Als die Kinder ankamen, spielte gerade Tim Bendzko auf der Bühne. Der Platz war voll, die Stimmung feierlich und weihnachtlich. Kurz darauf konnten die Kinder ihre Spende am Glashaus übergeben, mitten im Geschehen des Weihnachtswunders WDR 2 Essen.

Theater AG der OGS Silvesterschule bei Aufführung für das Weihnachtswunder
Foto: Petra Bosse

Ein schöner Abschluss und ein neuer Anfang

Für die Theater AG war der Besuch am Glashaus ein schöner Abschluss eines intensiven Projekts, mit dem sich die Kinder seit den Herbstferien beschäftigt hatten. Gleichzeitig ist es kein Abschied von der Bühne.

Die Theater AG besteht seit zwei Jahren und probt auch nach Weihnachten weiter. Geplant ist eine neue Aufführung bei einem Grillfest in der Osterzeit. Was bleibt, ist die Erfahrung, gemeinsam etwas auf die Beine gestellt zu haben und zu wissen, dass Theater, Fantasie und Engagement tatsächlich etwas bewegen können.

Weihnachtsbasar in der Silvesterschule-Spenden und Erlös für das Weihnachtswunder 2025
Liebevoll gestalteter Weihnachtsbasar. Foto: Petra Bosse

Jugendhaus Erle zieht um: Mehr Platz, neue Ideen, große Pläne

Viele Hände, schnelles Ende. Geschafft. Am Mittwoch stemmte Jugendhausleiterin Anna Löbbecke den Umzug ins alte Jugendhaus gemeinsam mit Janina Schuchardt (Jugendhaus Raesfeld), Kindern, Eltern sowie Jugendlichen und freute sich über die große Unterstützung. Kisten und Möbel wanderten durch die Türen, Teams sortierten, schleppten, stellten ab.

„Endlich ist es so weit.“ Jugendhausleiterin Anna Löbbecke sagt diesen Satz ohne Zögern. Nach Monaten der Planung, nach Übergangslösungen und Provisorien steht fest: Das Jugendhaus Erle zieht wieder um. Zurück in die neu renovierten Räume des alten Jugendhauses.

Wieder Licht im Jugendhaus Erle.
Wieder Licht im Jugendhaus Erle. Umzug ist geschafft. Foto: Petra Bosse

Ein Jahr nachdem Löbbecke am 1. Dezember 2024 die Leitung des Jugendhauses Erle übernommen hat, beginnt nun ein neues Kapitel. Eines mit mehr Platz, mehr Möglichkeiten und vielen offenen Kartons.

Zwischen Kartons und großen Plänen

Zwischen Kartons und Werkzeug erklärt Löbbecke, was alles mit umzieht. „Alles, was wir noch da haben und natürlich noch top funktioniert“, sagt sie.

Im alten Standort über der Turnhalle war der Platz begrenzt, im neuen Jugendhaus eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten. „Die Räumlichkeiten sind jetzt viel, viel größer. Das heißt, wir brauchen ganz, ganz viele Neuanschaffungen.“ Gleichzeitig will das Team bewusst auswählen. „Die Sachen, die wir jetzt noch haben, sind wirklich noch richtig schön. Das Letzte, was wir wollen, ist Sperrmüll oder irgendein kaputter Tisch. Was wir machen, das machen wir auch richtig.“

Umzug ins alten Jugendhaus in Erle nach einem Jahr
Viele Hände, schnelles Ende. Foto: Petra Bosse

Auf der Suche nach passenden Möbeln

Löbbecke hat in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt. „Ich war bei verschiedenen Möbelhäusern, habe an Türen geklopft und gefragt, ob sie uns vielleicht unterstützen können.“

Erste Zusagen gibt es bereits. „Riegel Interieur hat sich gemeldet und will uns auf jeden Fall etwas zukommen lassen. Bei den anderen sind wir noch dran.“ Parallel steht ein eigenes Budget zur Verfügung. „Wir schauen, dass wir uns Schritt für Schritt über das ganze Jahr ein richtig schönes Jugendhaus aufbauen.“

Rückhalt aus der Gemeinde

Besonders positiv hebt Löbbecke die Zusammenarbeit mit der Raesfelder Gemeinde und Jörg Heselhaus hervor. „Die läuft absolut hervorragend. Alle Ansprachen werden eingehalten, alle Bitten mehr oder weniger erfüllt.“ Natürlich spiele Geld immer eine Rolle. „Er muss auch auf seine Euros gucken, aber ganz so geizig ist er bei uns nicht.“

Nicht nur auf Verwaltungsebene sei die Unterstützung spürbar. „Die Hausmeister sind sofort parat, bringen Umzugskartons, helfen direkt mit. Die Menschen sind mit Gedanken dabei, fragen nach, helfen. Wir bekommen wirklich Unterstützung von allen Seiten.“

Anna Löbbecke-Leiterin Jugendhaus Raesfeld-Erle
Eine glückliche Anna Löbbecke. Sie freut sich, dass so viele beim Umzug mitgeholfen haben. Foto: Petra Bosse

Weihnachten noch nicht im neuen Jugendhaus Erle

So groß die Freude über den Umzug ist, ein Weihnachtsfest im neuen Jugendhaus wird es in diesem Jahr nicht geben. „Das schaffen wir leider nicht“, sagt Löbbecke. Der Blick richtet sich deshalb nach vorn. „Pimp Your Jugendhaus ist eines der großen Projekte, die wir sowohl in Erle als auch in Raesfeld haben werden.“

Ein Ziel steht bereits fest. „Wir wollen im nächsten Jahr ein Weihnachtsfest feiern. Mit einem Weihnachtsmarkt, gestaltet gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen. Dafür werden wir das ganze Jahr über etwas machen.“

Viele Kisten wurden heute geschleppt
Viele Kisten mussten heute geschleppt werden. Foto: Petra Bosse

Start ohne festen Termin

Einen klaren Starttermin nennt Löbbecke bewusst nicht. „Wir haben diese Woche die Schlüssel bekommen. Wann es offiziell losgeht, kann ich noch nicht genau sagen.“ Ein vorsichtiger Beginn im Februar sei möglich, doch: „Wir werden sicherlich das ganze Jahr brauchen, bis wir sagen können, jetzt sind wir fertig und so gefällt uns das auch.“

Jugendarbeit läuft weiter

Trotz Umzug wird es keine Pause geben. „Die Jugendarbeit wird auf keinen Fall zum Stehen bleiben. Es wird keinen Moment geben, wo gar nichts läuft.“ Der Umzug selbst wird Teil des Konzepts. „Das ist ja auch deren Jugendhaus. Die Kinder und Jugendlichen sollen mitentscheiden, wie es am Ende aussieht.“

Teamarbeit über zwei Standorte

Auch in Raesfeld ist das Jugendhaus inzwischen weiter. Dort arbeitet Löbbecke gemeinsam mit Kindheitspädagogin Janina Schuchardt. „Da sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Janina hat sich gut eingelebt, die Räumlichkeiten sehen richtig, richtig toll aus. Da kommt der Alltag schon eher rein.“

Geplant sind standortübergreifende Angebote. „Wir werden jeweils einen Tag in der anderen Einrichtung verbringen, größere Bastel- oder Kochangebote machen und gemeinsam Projekte gestalten.“ Die Schwerpunkte seien an beiden Standorten gleich. „Pimp Your Jugendhaus und der Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr. Unter diesem Deckmantel werden wir das Jahr verbringen.“

Jugendhaus Erle wird wieder mit Leben gefüllt
Foto: Petra Bosse

Mehr Ruhe, mehr Raum, mehr Möglichkeiten

Der Übergangsstandort für das Jugendhaus Erle über der Turnhalle war für viele Kinder zu eng. „Einige kamen seltener, weil es ihnen einfach zu viel war. Wenn in einem Raum gleichzeitig gespielt, gebastelt, geredet und Dart gespielt wird, überfordert das manche.“

Die neuen Räume sollen genau hier ansetzen. „Ich freue mich riesig darauf, den Kindern künftig Plätze anbieten zu können, an denen sie sich wohlfühlen und wir besser auf ihre Bedürfnisse eingehen können.“

Oskar schleppte fleißig Kisten im Jugendhaus Erle
Und auch Oskar schleppte unermüdlich die Kisten. Foto: Petra Bosse

Zuversicht für das kommende Jahr

Wie viele Kinder aktuell kommen, lässt sich schwer beziffern. Zu viel Umbruch, zu viele Veränderungen. „Kontinuität und Verlässlichkeit waren eines der ersten Dinge, die die Kinder sich gewünscht haben. Da müssen wir wieder hinkommen.“ Löbbecke blickt dennoch optimistisch nach vorn. „Der Bedarf ist da. Und ich freue mich darauf, wenn die Hütte im kommenden Jahr wieder richtig voll ist.“

Über 20 Kinder und Jugendliche packen beim Umzug mit an

Am Abend blickt Anna Löbbecke auf den Umzugstag zurück. Rund 20 Kindern packten fleißig mit an. „Einer nach dem anderen“ kamen durch die Tür, motiviert und mit Tatendrang. Die Kinder und Jugendlichen seien ständig von A nach B gelaufen, „wie die Ameisen“, und hätten alles „in nullkommanix“ in die Räume gebracht. „Keiner hat Quatsch gemacht“, sagte sie nicht ohne Stolz. Alle seien fair miteinander umgegangen, dazu habe es zwischendurch ein paar Snacks und etwas zu trinken gegeben.

„Mir ist wichtig, dass die Kinder hier einen Ort haben, an dem sie sich wohlfühlen und einfach sie selbst sein können.“

Anna Löbbecke

Raesfeld erhöht Müllgebühren ab 2026 um rund 13 Prozent

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat am Montag einstimmig höhere Müllgebühren beschlossen. Ab 1. Januar 2026 steigen die Gebühren für die Abfallentsorgung im Schnitt um rund 13 Prozent. Hauptgründe sind höhere Personal und Entsorgungskosten sowie zusätzliche Belastungen durch CO₂ Zertifikate.

Gründe für die Gebührenerhöhung

Kämmerer Thomas Greving nennt mehrere Faktoren für die steigenden Kosten. Tarifliche Gehaltssteigerungen erhöhen die Personalkosten. Gleichzeitig steigen die Gebühren für die Nutzung der Abfallentsorgungseinrichtungen des Kreises Borken und der EGW.

Besonders betroffen ist der Bereich Restabfall. Die Entsorgungsgebühr steigt um 5 Euro je Tonne auf 262,13 Euro. Die Gebühren für Bioabfälle sowie für Garten und Grünabfälle bleiben dagegen unverändert.

Ein wesentlicher Kostentreiber sei die thermische Abfallbehandlung. Seit dem 1. Januar 2024 unterliegen Abfallverbrennungsanlagen dem Brennstoffemissionshandelsgesetz. Sie müssen CO₂ Zertifikate erwerben und diese Kosten weitergeben. Der Preis steigt 2026 von 55 auf 65 Euro je Tonne CO₂.

Alttextilien und Wertstoffhof belasten Kalkulation

Auch die Sammlung und Verwertung von Alttextilien schlägt stärker zu Buche. Der Markt für Alttextilien ist eingebrochen. Statt Erlösen müssen Kommunen künftig Zuzahlungen an die EGW leisten.

Hinzu kommen Veränderungen durch die kostenlose Abgabe von Sperrmüll und Altholz sowie die vertragliche Neuausrichtung des Wertstoffhofbetriebs. Diese Entwicklungen wirken sich sowohl auf die Mengen als auch auf die Kosten aus.

Gebührenüberschüsse aus Vorjahren, mit denen Defizite bislang ausgeglichen wurden, stehen 2026 nicht mehr zur Verfügung.

Mehrkosten für Haushalte

Für einen Haushalt mit je einer 120 Liter Bio, Restmüll und Altpapiertonne bei 14 tägiger Abfuhr ergeben sich Mehrkosten von 23,40 Euro pro Jahr. Die Altpapierabfuhr bleibt weiterhin gebührenfrei.

Neue Abfuhrgebühren im Überblick

Die Höhe der Abfuhrgebühr für Restmüll richtet sich nach Behältergröße und Abfuhrrhythmus:

Restmüll, Abfuhr alle zwei Wochen

  • 40 Liter: 122,40 Euro
  • 80 Liter: 183,00 Euro
  • 120 Liter eigenes Gefäß: 241,20 Euro
  • 120 Liter kommunal: 243,60 Euro
  • 240 Liter: 424,80 Euro

Restmüll, Abfuhr alle vier Wochen

  • 40 Liter: 92,40 Euro
  • 80 Liter: 122,40 Euro
  • 120 Liter eigenes Gefäß: 150,60 Euro
  • 120 Liter kommunal: 153,00 Euro
  • 240 Liter: 243,60 Euro

Biomüll

  • 120 Liter Mietgefäß: 49,20 Euro
  • 240 Liter Mietgefäß: 50,40 Euro

Altpapier

  • 120 Liter: 0,00 Euro
  • 240 Liter: 0,00 Euro

Für einen zusätzlichen Restmüllsack fällt eine Gebühr von 4,00 Euro an.

Die neue Satzung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.

Altkleidercontainer in Raesfeld ziehen an die Borkener Straße um

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat am Montag einstimmig beschlossen, die Altkleidercontainer an der Leinenweberstraße zu verlegen. Neuer Standort wird die Borkener Straße. Gleichzeitig aktualisierte die Gemeinde das Standortkonzept für die Altkleidersammlung.

Kritik am Standort am Friedhof

Am bisherigen Standort direkt am Eingang des Friedhofs gingen wiederholt Beschwerden ein. Die Container beeinträchtigten aus Sicht der Gemeinde das Ortsbild. Auch die Kirchengemeinde St. Martin sprach sich für eine Verlegung aus.

Gemeinde passt Standortkonzept an

Bauamtsleiter Bernd Roters erklärte, Ziel bleibe es, die gesetzlich vorgeschriebene Altkleidersammlung in kommunaler Verantwortung zu organisieren und zusätzliche Container privater Sammelunternehmen zu verhindern.

Die Verwaltung schlug vor, die Container künftig neben den bestehenden Altglascontainern auf dem öffentlichen Parkplatz hinter dem Gebäude Borkener Straße 15 aufzustellen. Der Rat folgte diesem Vorschlag.

Aktualisiertes Standortkonzept für Raesfeld

Mit der Fortschreibung des Standortkonzepts legte die Gemeinde auch die aktuellen Standorte und Containerzahlen fest. Für Raesfeld sind folgende Plätze vorgesehen:

Standorte Raesfeld – Containerzahl

  • Vennekenweg: 2
  • Brinkstraße: 2
  • Am Frauenberg: 2
  • Zum Michael: 4
  • Borkener Straße: 2
  • Schwietering: 2
  • Truvene: 2

Gesamt: 16 Container

Standorte Erle – Containerzahl

  • Hilgenstuhl: 1
  • Silvesterstraße: 2
  • Holten: 2
  • Heideweg: 1

Gesamt: 6 Container

Kriterien für die Standortwahl

Die Gemeinde überprüfte alle Standorte erneut unter aktuellen Rahmenbedingungen. Dabei bewertete sie jeden Standort individuell aus verkehrlicher und ortsbildpflegerischer Sicht. Maßgeblich waren die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, die Auswirkungen auf das Ortsbild sowie die Vermeidung einer Übermöblierung des öffentlichen Straßenraums.

Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld über die Feiertage geschlossen

Das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld und die Tourist Information der Gemeinde Raesfeld schließen über den Jahreswechsel. Der letzte Öffnungstag ist Sonntag, 21. Dezember 2025. Ab Montag, 12. Januar 2026, öffnen beide Einrichtungen wieder regulär.

Das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld sowie die Tourist Information der Gemeinde Raesfeld im Naturparkhaus bleiben von Montag, 22. Dezember 2025, bis einschließlich Sonntag, 11. Januar 2026, geschlossen.

Letzte Möglichkeit vor der Schließzeit

Besucherinnen und Besucher können sich noch bis Sonntag, 21. Dezember 2025, mit Informationsmaterial versorgen. Dazu zählen Rad und Wanderkarten, Souvenirs, Familienkalender sowie Gutscheine der Gemeinde Raesfeld. Die Ausgabe erfolgt während der regulären Öffnungszeiten im Naturparkhaus.

Wiedereröffnung im Januar

Ab Montag, 12. Januar 2026, stehen das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld und die Tourist Information wieder wie gewohnt zur Verfügung.

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