Wenn die ersten Spargelstangen wieder in der Auslage liegen, beginnt für viele die schönste Genusszeit des Jahres. Frischer Spargel steht wie kaum ein anderes Lebensmittel für Frühling, Leichtigkeit und regionale Küche.
Zart, mild und mit diesem typischen Duft macht er sofort Lust auf einfache Gerichte, die ohne viel Aufwand gelingen. Genau darum geht es auch hier: unkompliziert genießen und das Beste aus der Saison herausholen.
Frisch auf den Tisch – darauf kommt es an
Guten Spargel erkennt man schon beim Einkauf. Die Stangen sollten fest sein, leicht glänzen und an den Schnittstellen noch saftig wirken.
Zu Hause bleibt er am besten frisch, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch wickelt und im Kühlschrank lagert. So hält er sich ein bis zwei Tage ohne Probleme.
Beim Schälen gilt: weißen Spargel immer gründlich vom Kopf nach unten schälen und die Enden leicht abschneiden. So wird er später richtig zart.
Klassisches Spargel-Rezept – einfach und immer gut
Dieses Rezept ist ein echter Klassiker und gelingt garantiert. Perfekt für alle, die Spargel ganz unkompliziert genießen möchten.
Zutaten:
Weißer Spargel
Neue Kartoffeln
Butter
Salz
Eine Prise Zucker
Etwas Zitrone
Anleitung:
Den Spargel waschen, sorgfältig schälen und die Enden abschneiden.
In einem großen Topf Wasser mit Salz und einer Prise Zucker zum Kochen bringen und den Spargel darin garen. Je nach Dicke dauert das etwa 15 bis 20 Minuten. Zwischendurch einfach testen, ob er weich ist.
Parallel die Kartoffeln kochen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und mit einem Spritzer Zitrone abschmecken.
Alles zusammen auf einem Teller anrichten und nach Wunsch mit Schinken oder etwas Hollandaise servieren.
Video:
Genuss ohne Aufwand
Manchmal muss es aber noch einfacher gehen. Wer Spargel lieber fertig zubereitet genießen möchte, kann ihn auch ganz entspannt im Adelheid Spargelhaus probieren. Dort wird Spargel aus regionalem Anbau serviert – frisch, klassisch und genau so, wie man ihn sich wünscht.
Warum sich Spargel jetzt besonders lohnt
Die Saison ist begrenzt und genau das macht sie so besonders. Jetzt ist Spargel frisch gestochen, voller Aroma und in bester Qualität erhältlich.
Ob klassisch mit Kartoffeln und Butter oder ganz einfach pur – es braucht nicht viel, um daraus ein richtig gutes Essen zu machen.
Und genau das ist das Schöne an der Spargelzeit: Weniger Aufwand, mehr Geschmack.
Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. lädt am Sonntag, 12. April 2026, zu einem Konzert im Rittersaal ein. Im Rahmen der Reihe „Best of NRW“ gastiert das Duo Capriccio in Raesfeld. Besucher erwartet ein Kammerkonzert mit Werken bedeutender Komponisten.
Konzert im Rittersaal von Schloss Raesfeld
Im Rahmen der landesweiten Konzertreihe „Best of NRW“ ist am Sonntag, 12. April 2026, um 17 Uhr das Duo Capriccio im Rittersaal des Schloss Raesfeld zu hören. Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. lädt zu einem Kammerkonzert für Violoncello und Klavier ein.
Auf dem Programm stehen Werke von Josef Wölfl, Robert Schumann, Nadia Boulanger und Johannes Brahms.
Duo Capriccio tritt als Kammermusik-Duo auf
Das Duo Capriccio geht aus dem 2023 gegründeten Trio Capriccio hervor. Da die Geigerin Annika Jemima Franke bei diesem Termin verhindert ist, treten Klaudio Zoto und Victoria Nava als Duo auf.
Kennengelernt haben sich die drei Musikerinnen und Musiker an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Ihr Zusammenspiel ist geprägt von Neugier, Spielfreude und einem feinen Gespür für musikalische Nuancen.
Kurz nach seiner Gründung wurde das Trio beim Sieghard-Rometsch-Wettbewerb ausgezeichnet. Für die Saison 2025/2026 wurde es für den Zyklus „Best of NRW“ der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung ausgewählt. Zudem sind die Musikerinnen und Musiker Stipendiaten von Yehudi Menuhin Live Music Now sowie des Deutschlandstipendiums.
Eintritt und Tickets
Der Eintritt beträgt für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied im Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. sind, 23 Euro pro Person. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis 27 Jahren haben freien Eintritt.
Karten können online über die Internetseite des Kulturkreises erworben werden oder direkt an der Konzertkasse ab 16 Uhr. Weitere Informationen zur Reihe gibt es telefonisch unter 02861/8040137.
Förderung und Hintergrund zur Konzertreihe
Gefördert wird das Programm durch den Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld.
Die Konzertreihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Stiftungen und Unternehmen. Dazu zählen die Eibach Stiftung aus Finnentrop, die Stiftung Mercator, die Walzwerke Einsal GmbH, die Artur u. Liselotte Dumke Stiftung, die LWL-Kulturstiftung sowie die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke.
Weitere Informationen zur Konzertreihe sind online abrufbar. Auch der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. informiert auf seiner Internetseite über das aktuelle Programm.
Für viele Gläubige der Eucharistischen Anbetung war der Sonntag in Erle ein besonderer Moment. Die Mitglieder der Gebetsgruppe hatten lange darauf gewartet, nun führte die eigens nach Erle bestellte Fatima-National-Pilger-Madonna die Prozession an.
Foto: Petra Bosse
Prozession mit besonderem Gast
In den Abendstunden zog die Prozession mit der Fatima-Pilger-Madonna durch das Dorf. Über dem Geschehen lag eine besondere, ruhige Atmosphäre. Angeführt von der Feuerwehr mit Fackeln, begleitet von Bannerabordnungen und den Erler Jägern, wurde die Madonna auf den Schultern von vier Trägern durch die Straßen getragen. Eingebettet in ein Meer aus weißen Nelken stand sie im Mittelpunkt der Lichterprozession.
Foto: Petra Bosse
Jubiläum des Gebetskreises
Seit 25 Jahren besteht der Gebetskreis der Eucharistischen Anbetung in Erle. Für viele Gläubige war dieses Jubiläum Anlass, die Fatima-Statue erneut nach Erle zu holen und den besonderen Tag gemeinsam zu begehen.
Weihbischof Ostermann zu Gast
Auch Weihbischof Friedrich Ostermann aus Münster nahm an der Prozession teil. Gemeinsam mit Pfarrer Michael Kenkel, weiteren Priestern und Ordensleuten sowie zahlreichen Gläubigen begleitete er die Lichterprozession durch den Ort.
Foto: Petra Bosse
Bereits vor Beginn zeigte sich der Weihbischof nahbar und kam mit Jugendlichen vor der Kirche ins Gespräch. „Ich war früher Leiter der Fachstelle Mission, Entwicklung und Frieden und die Gebetsgruppe der monatlichen eucharistischen Anbetung hat viel für uns getan. Deshalb bin ich heute gerne zu ihrem 25-jährigen Jubiläum nach Erle gekommen“, erklärte Ostermann.
Auch in seiner Predigt ging er auf das Glaubensleben im Alltag ein. „Die Anbetung an die Madonna und das Rosenkranzbeten kann eine gute Ergänzung für Menschen zum Glauben sein, die diese Zusätze brauchen“, sagte der Weihbischof.
Weihbischof Ostermann zu Gast in Erle St. Silvester-Kirche. Foto: Petra Bosse
Worte der Pfarrgemeinde
Pfarrer Michael Kenkel richtete sich ebenfalls an die Gläubigen. „Wir tragen nun die Fatima durch das Dorf und wollen damit deutlich machen, dass Maria die Fürsprecherin bei ihrem Sohn für uns ist. Wir wollen uns ihr anvertrauen und mit unseren Anliegen zu ihr kommen“, erklärte er vor Beginn der Prozession.
Fatima-Pilger-Madonna – Hintergrund und Bedeutung
Die Fatima-Pilger-Madonna geht auf die Marienerscheinungen im Jahr 1917 im portugiesischen Ort Fatima zurück. Drei Hirtenkinder berichteten damals von Erscheinungen der Jungfrau Maria, die weltweit große Beachtung fanden.
Die Pilger-Madonna ist eine Nachbildung der Originalstatue und wird weltweit in Kirchengemeinden gezeigt. Sie steht für Gebet, Hoffnung und den Wunsch nach Frieden und verbindet Gläubige über Ländergrenzen hinweg.
Heilige Fatima - Prozession in Erle
1 von 36
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Autos, Streetfood und Frühlingsstimmung: Mit „Dorsten is(s)t mobil“ startet Dorsten vom 17. bis 19. April 2026 in die neue Stadtfest-Saison. Die Innenstadt wird dabei erneut zur großen Erlebnisfläche mit Autoshow, E-Mobilität, kulinarischen Angeboten und einem vielfältigen Programm für die ganze Familie.
Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre setzen die Organisatoren wieder auf die bewährte Mischung aus Mobilität, Genuss und Unterhaltung. Gleichzeitig wird das Konzept an mehreren Stellen weiterentwickelt. Ziel ist es, sowohl Stammgäste als auch neue Besuchergruppen anzusprechen.
„Das kulinarische Angebot ist auch in diesem Jahr abwechslungsreich und vielfältig“, sagt Organisator Hans Schuster von der Eventagentur Nightaffairs.
Mehr Marken, neue Flächen und breites Angebot
Zehn Autohäuser präsentieren in der Innenstadt ihre neuesten Modelle. Insgesamt sind mehr als 20 Marken vertreten. Damit bleibt die Autoshow ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung.
Im Vergleich zu den Vorjahren wurden einzelne Ausstellungsflächen neu strukturiert. Einige Autohäuser treten mit erweiterten Markenportfolios auf und benötigen mehr Platz. Gleichzeitig sind neue Anbieter hinzugekommen, während andere ihre Präsentation angepasst haben. Teilweise setzen die Veranstalter auf Kooperationen zwischen Autohäusern, um Flächen effizienter zu nutzen.
Foto: Linda Arat
Die Ausstellungsbereiche erstrecken sich über zentrale Punkte der Altstadt, unter anderem rund um den Platz der Deutschen Einheit sowie entlang der Wall- und Grabenanlage.
Gourmetmeile setzt auf Vielfalt und neue Trends
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr erneut auf dem gastronomischen Angebot. Neben klassischen Ständen mit Pommes, Crêpes oder Grillgerichten wird die Auswahl weiter ausgebaut.
Besucher dürfen sich auf internationale Spezialitäten, moderne Streetfood-Konzepte und vegetarische Angebote freuen. Anbieter wie „Georg’s Diner“, „Die Sizilianer“, „Miske’s Pott Pommes“, „Fantasy Bowls“ oder „A.R. Feinkost“ stehen exemplarisch für die kulinarische Vielfalt.
Damit reagiert das Organisationsteam gezielt auf veränderte Besucherwünsche und den Trend zu abwechslungsreicher, zeitgemäßer Küche.
Wieder dabei: Die Sizilianer. Foto: Borgwardt
Auftakt am Freitag, Party am Samstag, Familientag am Sonntag
Der Start erfolgt am Freitag mit einem sogenannten Soft-Opening. Erste Aussteller präsentieren sich bereits am Nachmittag, dazu kommt eine entspannte Atmosphäre mit Musik rund um den Platz der Deutschen Einheit. Parallel öffnen erste Stände der Gourmetmeile und der Kids Corner bietet Programm für Kinder.
Am Samstag beginnt das vollständige Programm nach dem Wochenmarkt. Neben der kompletten Autoshow und dem gastronomischen Angebot setzen die Veranstalter auf ein erweitertes Abendkonzept. Höhepunkt ist die Veranstaltung „Cars & Wine“, die mit Musik aus den 90er Jahren gezielt auch ein jüngeres Publikum ansprechen soll.
Der Sonntag bleibt traditionell der besucherstärkste Tag. Neben der Autoshow und zahlreichen Familienangeboten öffnen die Geschäfte in der Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag. Somit verbindet die Veranstaltung Erlebnis, Information und Einkauf.
Foto: Linda Arat
Programm für die ganze Familie
Neben Autos und Gastronomie gibt es zudem zahlreiche Angebote für Kinder und Familien. Dazu zählen unter anderem ein Kids Corner im Bereich der St.-Agatha-Kirche sowie ein Karussell.
Eine Bühne sorgt zudem für Unterhaltung im Veranstaltungsbereich. Insgesamt bietet „Dorsten is(s)t mobil“ damit ein breit gefächertes Programm für unterschiedliche Altersgruppen.
Autos schauen, Kaffee trinken, Sonne genießen – das war das Credo am Marktplatz. Foto: Borgwardt
Sicherheitskonzept wird angepasst
Wie in den vergangenen Jahren setzen die Veranstalter auf ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Dieses wird kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst, um dadurch einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.
Programm im Überblick
Freitag, 17. April 2026
16 Uhr: Kids Corner an der St.-Agatha-Kirche
ab 17 Uhr: erste Autoausstellung (Soft-Opening)
17 bis 23 Uhr: Sundowner am Platz der Deutschen Einheit erste Stände der Gourmetmeile geöffnet
Samstag, 18. April 2026
ab 14 Uhr: Start des Gesamtprogramms nach dem Wochenmarkt komplette Autoshow und Gourmetmeile
Die Küche ist längst mehr als ein Ort zum Kochen. Sie ist Treffpunkt, Arbeitsplatz, Lebensmittelpunkt. Entsprechend verändern sich auch die Ansprüche. Funktionalität bleibt wichtig, doch Design, Nachhaltigkeit und Individualität rücken immer stärker in den Fokus. Wer heute eine neue Küche plant, denkt ganzheitlich – und genau das spiegeln die aktuellen Küchentrends wider.
Offene Räume und fließende Übergänge
Der Trend zur offenen Wohnküche hält weiter an. Küchen verschmelzen zunehmend mit dem Wohn- und Essbereich. Klare Linien, harmonische Farbkonzepte und durchdachte Raumlösungen sorgen dafür, dass sich die Küche nahtlos in das Gesamtbild einfügt.
Dabei geht es nicht nur um Optik. Offene Küchen fördern das Miteinander. Kochen wird zum gemeinsamen Erlebnis, Gespräche entstehen ganz nebenbei. Die Küche wird zum sozialen Mittelpunkt des Hauses.
Deine neue Küche – Knüfer Küchen für Schermbeck & die Region
Bei Knüfer Küchen verwandeln wir Küchenträume in Lebensräume. Wir begleiten Sie persönlich bei der Gestaltung Ihres neuen Lieblingsplatzes – von der ersten Skizze bis zum ersten Kochen. Ob minimalistische Designküche oder gemütlicher Familientreffpunkt: Wir beraten Sie individuell und herstellerunabhängig.
Unser Portfolio vereint hochwertige Einbauküchen, smarte Elektrogeräte und exklusive Materialkonzepte. Neben der präzisen Planung bieten wir Ihnen das volle Service-Paket: fachgerechte Montage und innovative Lösungen für mehr Ergonomie und Komfort im Alltag.
Lassen Sie sich in unserer Ausstellung inspirieren und erleben Sie, wie Qualität auf Leidenschaft trifft. Beratung auf Augenhöhe – direkt bei Ihnen in der Nachbarschaft.
Knüfer Küchen. Für Ihr Zuhause – modern, erfahren und alles aus einer Hand.
Natürlichkeit und warme Materialien
Holz, Stein und matte Oberflächen bestimmen das Bild moderner Küchen. Warme Farbtöne wie Sand, Beige oder sanfte Erdtöne lösen das lange dominierende Hochglanz-Weiß zunehmend ab. Das Ergebnis wirkt wohnlicher und weniger technisch.
Auch bei den Materialien wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Langlebigkeit, Qualität und ressourcenschonende Produktion spielen bei vielen Kaufentscheidungen eine zentrale Rolle. Küchen sollen nicht nur schön sein, sondern auch dauerhaft überzeugen.
Technik, die den Alltag erleichtert
Moderne Küchen sind heute smarter denn je. Vernetzte Elektrogeräte, intelligente Beleuchtung und durchdachte Stauraumlösungen sorgen für mehr Komfort im Alltag. Backofen, Kühlschrank oder Dunstabzug lassen sich teilweise per App steuern oder passen sich automatisch an die Nutzungsgewohnheiten an.
Doch nicht jede Innovation muss sichtbar sein. Viele technische Lösungen verschwinden bewusst im Hintergrund. Push-to-open-Systeme, grifflose Fronten und integrierte Geräte sorgen für ein aufgeräumtes Gesamtbild.
Jeder Raum hat seine eigene Charakteristik, die Küche ganz besonders!
Lassen Sie Ihre Küche zum Kommunikationsmittelpunkt des Hauses werden.
Bereits seit dem Jahr 1957 gestalten wir detailverliebt den Lebensraum Küche und sind bekannt für Qualität nach Maß.
Wir bieten einen A-Z-Service von der Vor-Ort-Beratung, über Planung und Aufmaß bis hin zur Fertigstellung. Erschaffen Sie gemeinsam mit uns per 3D-Computerplanung Ihre neue Küche. Ihre Wünsche sind unsere tägliche Motivation, noch besser zu werden.
Wissmann Küchen. Küchen, die begeistern!
Ergonomie und individuelle Planung
Standardlösungen haben ausgedient. Jede Küche wird heute auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten. Arbeitshöhen, Laufwege und Stauraum werden individuell geplant, um den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.
Besonders gefragt sind flexible Konzepte: höhenverstellbare Elemente, modulare Schränke oder multifunktionale Inseln. Sie ermöglichen es, die Küche an unterschiedliche Lebenssituationen anzupassen – vom Familienhaushalt bis zum Single-Apartment.
Farbe bekennen
Neben natürlichen Tönen gewinnen auch mutigere Farben an Bedeutung. Dunkle Küchen in Anthrazit oder Schwarz wirken elegant und modern. Akzente in Grün, Blau oder sogar Terrakotta setzen gezielte Highlights.
Wichtig bleibt dabei ein stimmiges Gesamtbild. Farben werden bewusst eingesetzt und oft mit neutralen Elementen kombiniert, um eine ausgewogene Atmosphäre zu schaffen.
Unser Küchenstudio Dorsten ist der perfekte Ort, um Ihre Küchenträume Wirklichkeit werden zu lassen.
Mit über 100 Jahren Erfahrung im Möbelgeschäft verstehen wir die Bedeutung der Küche als Herzstück des Hauses. Wir bieten eine einzigartige Auswahl an hochwertigen Küchenlösungen, darunter exklusive Prisma Küchen und Nolte Küchen – renommierte Marken, die für Innovation, Qualität und zeitloses Design stehen.
Treten Sie ein in unser Küchenstudio Dorsten und entdecken Sie eine inspirierende Vielfalt an Küchenstilen, von modern und minimalistisch bis hin zu zeitlos klassisch. Wir verstehen, dass die Küche nicht nur ein Ort zum Zubereiten von Mahlzeiten ist, sondern auch ein Raum für geselliges Beisammensein und gemeinsame Erlebnisse. Deshalb legen wir großen Wert darauf, Küchen zu gestalten, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind.
Möbel Peters – 100 Jahre Möbelzauber, für ein Zuhause, das begeistert!
Die Küche als Lebensraum
Am Ende steht eine klare Entwicklung: Die Küche wird persönlicher. Sie spiegelt den Lebensstil ihrer Nutzer wider und verbindet Funktion, Design und Atmosphäre.
Ob minimalistisch, gemütlich oder technisch hochmodern – die Möglichkeiten sind vielfältiger denn je. Wer heute eine neue Küche plant, investiert nicht nur in Möbel, sondern in Lebensqualität.
Das Museum am Schloss öffnet wieder und lädt Besucher in die Freiheit nach Raesfeld ein. Klein, aber fein präsentiert sich die Ausstellung nach dem Frühjahrsputz in neuem Glanz. Der Eintritt ist frei, der Besuch lohnt sich für alle, die regionale Geschichte entdecken möchten.
Frühjahrsputz im Museum am Schloss
Das Museum am Schloss öffnet wieder und wurde dafür gründlich vorbereitet. Mit dem Beginn des Frühlings stand auch im Museum am Schloss in der Freiheit in Raesfeld ein umfassendes Großreinemachen an.
Mehrere Mitglieder des Heimatvereins trafen sich, um die Räume auf Vordermann zu bringen. Mit Putzlappen, Besen und viel Engagement reinigten sie Böden, Fenster und Vitrinen. So konnte die Ausstellung rechtzeitig zur Wiedereröffnung auf Hochglanz gebracht werden.
Foto: Petra Bosse (A)
Museum am Schloss öffnet wieder ab April
Das Museum am Schloss öffnet wieder ab dem 3. April und bleibt bis Ende Oktober zugänglich. Besucher können die Ausstellung jeweils samstags sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14 bis 18 Uhr besichtigen.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die sich für die Geschichte der Region begeistern. Die Ausstellung ist bewusst klein gehalten, bietet aber einen anschaulichen Einblick in das lokale Leben vergangener Zeiten.
Foto: Petra Bosse (A)
Eintritt frei im Museum in der Freiheit
Das Museum am Schloss in der Freiheit ist bei vielen Gästen als kleiner, aber feiner Ort der Begegnung bekannt. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen stellt der Heimatverein online zur Verfügung.
Rund 80 Handwerker haben am HUB Erle mitgebaut. Viele von ihnen standen jetzt wieder genau dort. Nicht mehr mit Werkzeug in der Hand, sondern mit einem Teller beim gemeinsamen Abend.
Beim Handwerkerabend wurde schnell klar, wie viel mehr hinter diesem Projekt steckt. Viele der Beteiligten sehen jetzt zum ersten Mal, was aus ihrer Arbeit geworden ist. Sie haben Wände gestellt, Böden gelegt, Details geschaffen. Und stehen nun mitten in einem Haus, das lebt.
Gleichzeitig trifft an diesem Abend auch die Geschichte des Dorfes auf die Gegenwart. Beim Treffen der Erler Könige kommen Erinnerungen aus vielen Jahren zusammen. Gespräche entstehen, die es so vielleicht ohne diesen Ort nicht gegeben hätte.
Genau dieses Zusammenspiel macht die Seite so besonders. Handwerk, Ehrenamt und Tradition greifen ineinander. Nicht inszeniert, sondern ganz selbstverständlich.
Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle
Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:
Volksbank Raesfeld und Erle eG
Edeka Beyer
Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
HUB Erle
Kornbrennerei Böckenhoff
Informationen zur Anzeigenschaltung
Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 04. Mai 2026. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen uns direkt an.
Rund 149 Schützen kamen am Samstagabend (28.3.) zur Generalversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle im neuen Saal HUB Erle zusammen. Neben Vorstandswahlen rückte ein Thema in den Mittelpunkt: die Zukunft der Mitgliederstruktur. Bei der Generalversammlung wurde eine Satzungsänderung bei den Erler Schützen beschlossen.
Vorstand und Offiziere. Foto: Petra Bosse
Premiere im HUB Erle und Vorstandswahlen
Der neue Saal bestand seine Premiere. Präsident Andreas Pass begrüßte die Versammlung sowie den stellvertretenden Bürgermeister und Ehrenpräsidenten Arno Brömmel, Kaiser Manfred Gerbersmann und Festwirt Wenzel Schwering.
Pass ist seit zwei Jahren im Amt und berichtete, er sei „herzlich“ aufgenommen worden. „Der Schützenverein Erle ist perfekt geführt und danke an alle, die das möglich machen“, sagte er.
Präsident Andreas Pass. Foto: Petra Bosse
Bei den Vorstandswahlen der Erler Schützen schied Ludger Göllmann nach 15 Jahren aus dem Vorstand aus. „Ich war sehr stolz, mit dir im Schützenverein zusammen gearbeitet zu haben. Es hat richtig Spaß gemacht“, so Pass. Seine Nachfolge übernahm Jan Honvehlmann, der live zugeschaltet wurde. Wiedergewählt wurden Jonas Deißner und Till Momberg.
Ludger Göllmann scheidet nach 15 Jahren aus dem Vorstand aus. Foto: Petra Bosse
Rückblick und stabile Zahlen
Schriftführer Lukas Grewing blickte auf das Schützenfest 2025 zurück, das bei gutem Wetter stattgefunden hatte. Kassierer Manfred Venhof stellte anschließend den Kassenbericht vor und erläuterte die finanzielle Entwicklung. Trotz Ausgaben von rund 34.000 Euro habe der Verein ein Plus erwirtschaftet. Die Versammlung stimmte dem Bericht einstimmig zu.
Foto: Petra Bosse
Festwirt Wenzel Schwering kündigte eine moderate Preisanpassung an. Die Getränkepreise stiegen um zehn Cent auf 2,40 Euro.
Demografie rückte in den Fokus
Im weiteren Verlauf sprach Präsident Andreas Pass die Vereins-Entwicklung mit Blick auf den demografischen Wandel offen an: „In zehn oder zwanzig Jahren wird uns das einholen. Es geht um die Zukunft. Es geht um die, die den Verein weiterführen.“ Aktuell zählt der Verein 1.012 Mitglieder. Davon sind 685 unter 65 Jahre und zahlen Beiträge, 327 sind älter als 65 Jahre und werden als Ehrenmitglieder geführt.
Foto: Petra Bosse
Andreas Pass ergänzte, die finanzielle Lage sei aktuell stabil. Einnahmen aus Veranstaltungen wie dem Oktoberfest konnten Defizite ausgleichen. Gleichzeitig sei der Aufwand hoch und nicht dauerhaft zu steigern. „Wenn ich gefragt werde, ob wir jetzt etwas ändern müssen, sage ich: nein. Aber wir müssen vorbereitet sein“, erklärte Pass.
„Ein Schützenverein ist für alle da“
Momberg richtete den Blick auf die Rolle des Vereins. „Ein Schützenverein ist für alle da. Von jung bis alt.“ Angebote wie das Kinderschützenfest oder das Seniorencafé seien wichtige Bestandteile des Vereinslebens. Besonders die Familien spielten eine zentrale Rolle. „Ein Schützenfest funktioniert nicht ohne die Familien“, sagte er. Wenn junge Mitglieder nicht früh eingebunden würden, fehle der Nachwuchs später.
Till Mombert blickt auf den Verein und dem demografischen Wandel. Foto: Petra Bosse
Sein Appell: „Ich möchte mir in zehn oder zwanzig Jahren nicht vorwerfen lassen, dass wir die Entwicklung zwar gesehen, aber nichts getan haben.“
Satzungsänderung einstimmig beschlossen
Im Mittelpunkt stand die Anpassung der Beitragsregelung. Bisher galt, dass Mitglieder ab dem 65. Lebensjahr als Ehrenmitglieder geführt werden und keinen Vereinsbeitrag mehr zahlen. Sie haben freien Zutritt zu allen Veranstaltungen.
Diese Regelung betrifft aktuell 327 der insgesamt 1.012 Mitglieder. Demgegenüber stehen 685 beitragspflichtige Mitglieder unter 65 Jahren. Der Jahresbeitrag liegt aktuell bei 25 Euro.
Schützenstimmten einstimmig für die Satzungsänderung. Foto: Petra Bosse
Die künftige Beitragsstruktur wurde angepasst und Satzungsänderung einstimmig beschlossen. So zahlen Mitglieder ab dem 65. Lebensjahr nun die Hälfte des regulären Beitrags. Das entspricht aktuell 12,50 Euro pro Jahr. Die vollständige Beitragsbefreiung entfällt damit für zukünftige Rentner.
Andreas Pass bezeichnete diesen Schritt als einen „sehr wichtigen Moment“ für den Verein. Ziel sei es, die finanzielle Grundlage langfristig zu sichern und gleichzeitig die Tradition zu bewahren.
Der Vorstand begründete die Änderung mit der Altersstruktur im Verein. Die Gruppe der 25- bis 64-Jährigen mache nur gut ein Fünftel der Gesamtmitglieder aus. Gleichzeitig werde ein wachsender Anteil der Mitglieder in den kommenden Jahren das beitragsfreie Alter erreichen.
Live-Schaltung mit König Andreas Witte und neues Vorstandsmitglied Jan Honvehlmann. Foto: Petra Bosse
Diskussion zur Satzungsänderung
In der anschließenden Diskussion meldeten sich mehrere Mitglieder zu Wort. Ein Schütze, der erst vor zwei Jahren nach Erle gezogen und dem Verein beigetreten ist, erklärte: „Ich habe damit überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, ich bin stolz darauf, hier im Verein zu sein.“
Ein weiteres Mitglied verwies auf die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Es gehe nicht nur um den aktuellen Beitrag, sondern darum, den Verein langfristig stabil aufzustellen. Die Anpassung sei aus seiner Sicht nachvollziehbar.
Foto: Petra Bosse
Auch Peter Stöbel äußerte sich zustimmend und erklärte, er sehe „überhaupt kein Problem“ in der vorgeschlagenen Änderung.
Ein älteres Mitglied meldete sich ebenfalls zu Wort und betonte, dass der Verein ihm über viele Jahre viel gegeben habe. Es sei für ihn selbstverständlich, auch weiterhin einen Beitrag zu leisten, wenn dies dazu beitrage, das Vereinsleben zu sichern und für die nächste Generation zu erhalten.
Auf die Frage nach der Freiwilligkeit stellte Pass klar, dass niemand zur Mitgliedschaft verpflichtet sei und der Verein weiterhin offen für alle bleibe.
Foto: Petra Bosse
Blick nach vorn
Zum Abschluss bedankte sich Till Momberg für die Diskussion. „Das war uns ein wichtiges Anliegen“, sagte er. Mit der Entscheidung stellte der Verein die Weichen für die kommenden Jahre. Ziel blieb es, Tradition und Gemeinschaft zu erhalten und gleichzeitig die finanzielle Grundlage langfristig zu sichern.
Wenzel Schwering: Abschied nach Jahrzehnten
Ein überraschender und zugleich emotionaler Moment entstand, als Festwirt Wenzel Schwering einen Rückzug mit Ehefrau Gaby aus der aktiven Zeit als Festwirt bekannt gab. Künftig soll der Betrieb in die Hände der jüngeren Generation übergehen.
Wenzel Schwering, der beliebte Festwirt kündigte seinen Ruhestand an. Foto: Petra Bosse
Schwager Arno Brömmel würdigte die langjährige Zusammenarbeit und erinnerte an 42 Jahre als aktives Mitglied sowie 33 Jahre in verantwortlicher Funktion im Schützenverein. Er zeigte sich überrascht, dass Wenzel Schwering an diesem Abend offiziell seinen Rücktritt bekannt gab. „Ich wünsche uns, dass wir noch viele weitere Jahre zusammen feiern können.“
Oberst Ludger Schleking und Präsident Andreas Pass. Foto: Petra Bosse
Auch im Offizierskorps steht eine Veränderung an. Nach Angaben von Oberst Ludger Schleking scheidet Winfried Fortmann nach 25 Jahren aus dem Offizierskorps aus. Neu hinzugekommen ist Oberstleutnant Christoph Breil.
Eröffnung Dorfplatz
Die Arbeiten am Dorfplatz im Bereich des HUB Erle laufen derzeit auf Hochtouren. Gartenschirme und weitere Ausstattung für den geplanten Biergarten sind bereits eingetroffen.
Am 17. Mai (Sonntag), drei Tage nach der Vorparade am 14. Mai (Donnerstag), soll der Dorfplatz offiziell eröffnet werden. Bürgermeister Dirk Kuhmann habe sein Kommen bereits zugesagt.
Bewährungsprobe bei der 1. Versammlung der Erler Schützen im neuen Saal vom HUB Erle bestanden. Foto: Petra Bosse
Satzungsänderung Mitglieder des Vereins, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, werden als Ehrenmitglieder weitergeführt. Sie haben freien Zutritt zu allen Veranstaltungen. Die Befreiung von der Beitragspflicht ist abhängig vom Zeitpunkt der Vollendung des 65. Lebensjahres. Mitglieder, die dieses Lebensalter bis zum 31.12.2026 vollenden, sind beitragsfrei. Für Mitglieder, die das 65. Lebensjahr nach dem 31.12.2026 vollenden, gilt ein ermäßigter Beitrag in Höhe von 50 % des Vereinsbeitrags.
Ein 25-jähriger Traktorfahrer ist am Freitagnachmittag auf der Rhader Straße in Raesfeld-Erle verunglückt. Grund war ein entgegenkommendes Auto, das auf seiner Fahrbahn unterwegs war. Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort. Die Polizei bittet um Hinweise.
Unfall auf der Polizei Rhader Straße in Raesfeld-Erle
Der Unfall ereignete sich am Freitag, 27. März 2026, gegen 15.10 Uhr auf der Rhader Straße in Raesfeld-Erle. Ein 25-Jähriger aus Dülmen war mit einem Traktor samt Anhänger in Fahrtrichtung Erle unterwegs, als ihm ein schwarzer Renault auf seiner Fahrbahn entgegenkam.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Fahrer nach rechts aus. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der 25-Jährige blieb unverletzt.
Polizei sucht Zeugen zur Rhader Straße
Der bislang unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Polizei spricht von Unfallflucht und bittet um Zeugenhinweise.
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 entgegen.
Ein Schwan vom Schloss Raesfeld, im vergangenen Jahr geschlüpft, ist am Südring überfahren worden. Für die kleine Schwanenfamilie bedeutet das einen weiteren Verlust. Zurück bleiben zwei Tiere. Der Vorfall bewegt viele Menschen im Ort.
Tragischer Fund am Südring
Wer in den vergangenen Wochen am Südring unterwegs war, kennt die Situation: Wasservögel wechseln regelmäßig zwischen dem Teich am Schloss Raesfeld und dem Bürgerpark die Straßenseite.
Genau dort wurde gestern ein junger Schwan überfahren. Das Tier stammte aus dem Nachwuchs des vergangenen Jahres und war am Schloss aufgewachsen.
Eine Raesfelderin berichtet, der Anblick sei „kein besonders schöner“ gewesen. Auch Kinder, die das tote Tier entdeckten, hätten traurig und schockiert reagiert.
Elternglück 2025 mit Küken am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse (A)
Vom Nachwuchs bleiben zwei Tiere
Im vergangenen Jahr hatte das Schwanenpaar vom Schloss Raesfeld sechs Jungtiere. Die Zahl ist seitdem deutlich zurückgegangen. Bis gestern lebten noch drei Tiere aus diesem Nachwuchs, nun sind es nur noch zwei.
Beliebte Wiese mit viel Betrieb
Die Wiesen rund um Karpfenteich und Bürgerpark gehören zu den beliebtesten Treffpunkten der tierischen Stammgäste in Raesfeld.
Hier spazieren Enten, Gänse und Schwäne fast schon selbstverständlich durchs Grün. Auch ein Storchenpaar schaut regelmäßig vorbei. Man könnte sagen: Der Bereich hat sich längst zu einer kleinen, offenen Wohngemeinschaft entwickelt, nur ohne Mietvertrag, aber mit viel Publikumsverkehr.
Auto hält am Südring in Raesfeld für Gänse im Gänsemarsch Richtung Bürgerpark. Foto: Petra Bosse
Bekannter Übergang wird zur Gefahr
Der Abschnitt zwischen Bürgerpark und Karpfenteich ist ein häufiger Weg für die Tiere. Sie queren dort regelmäßig die Straße. Dass Autofahrer nicht immer rechtzeitig reagieren, zeigt der aktuelle Vorfall erneut.
Appell für mehr Rücksicht
Die Situation ist bekannt. Umso wichtiger ist es, am Südring aufmerksam zu fahren und das Tempo zu reduzieren. Schon wenige Minuten Geduld können entscheidend sein. Wenn Fahrzeuge rechtzeitig abbremsen, können die verbliebenen zwei Schwäne die Straße sicher überqueren.
Hoffnung bleibt
Noch haben die beiden Tiere eine Chance. Ob sie überleben, hängt auch davon ab, wie rücksichtsvoll sich Menschen im Straßenverkehr verhalten.
Bistum Münster: Der neue Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ist offiziell ernannt. Beim ersten Auftritt im St.-Paulus-Dom zeigt sich, wie er wahrgenommen wird: zugewandt, emotional und mit klarer Haltung. Stimmen aus dem Bistum zeichnen ein Bild eines Bischofs, der zuhört und Vertrauen schafft.
Erste Eindrücke aus dem Dom
Der St.-Paulus-Dom in Münster sei bei der Vorstellung gut gefüllt gewesen. Viele Gläubige hätten den neuen Bischof persönlich erleben wollen.
Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers erklärte, er sei „tief beeindruckt“. Der Dom sei voll gewesen, und Wilmer habe direkt mit einem geistlichen Wort begonnen. Das sei ein starkes Zeichen für die geistliche Dimension seines Amtes gewesen. Die Begegnung mit den Gläubigen sei gelungen, er sei „hocherfreut“.
Auch Bischof em. Dr. Felix Genn äußerte sich positiv. Er kenne Wilmer bereits aus der Bischofskonferenz und sei „sehr, sehr froh und sehr zufrieden“. Der neue Bischof habe seinen ersten Auftritt „wirklich großartig gemacht“.
Emotionaler Auftritt hinterlässt Eindruck
Oberbürgermeister Tilman Fuchs erklärte, Wilmer habe sich im Dom überzeugend vorgestellt. Besonders eindrücklich sei gewesen, wie er über sein bisheriges Bistum Hildesheim gesprochen habe. Dabei sei ihm die Stimme gebrochen. Das zeige, dass er ein sehr emotionaler Mensch sei.
Brigitte Lehmann vom Diözesankomitee sagte, Wilmer wirke „sehr freundlich und zugewandt“. Bereits bei ersten Gesprächen habe eine „sehr entspannte und ehrliche Atmosphäre“ geherrscht.
Ein Bischof, der zuhört
Dompropst Hans-Bernd Köppen erklärte, Wilmer habe großes Interesse gezeigt, das Bistum kennenzulernen. Er habe aufmerksam zugehört und sich intensiv mit den Themen beschäftigt. Diese Haltung werde als „ausgesprochen positiv“ bewertet.
Zugleich sei deutlich geworden, dass der neue Bischof auch Humor mitbringe. In ersten Begegnungen habe es bereits eine offene und lebendige Gesprächsatmosphäre gegeben.
Foto: Bistum Münster
„Das Herz geht mir auf“
Dr. Heiner Wilmer SCJ sprach offen über seine Gefühle an diesem Tag. „Es ist für mich persönlich ein großer Tag. Es ist auch ein Schnitt in meinem Leben. Ich bin total bewegt über den unglaublich warmherzigen Empfang der Menschen, der Gläubigen, der Schwestern und Brüder im St.-Paulus-Dom zu Münster.“
Er beschrieb seine Gefühlslage weiter: „Das Herz geht mir auf. Ich empfinde großes Vertrauen. Ich habe aber auch großen Respekt vor dieser gewaltigen Aufgabe. Es ist eine Mischung aus Wärme, Herzlichkeit, Respekt und großem Vertrauen.“
Zwei große Aufgaben gleichzeitig
Mit der Ernennung übernimmt Wilmer nicht nur das Amt des Bischofs von Münster, sondern bleibt auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er sagte dazu: „Ich habe darüber nachgedacht. Ich weiß nicht genau, wie es gehen kann. Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe, zwei große Aufgaben gleichzeitig zu übernehmen.“
Gleichzeitig machte er seine Haltung deutlich: „Ich bin kein Einzelkämpfer. Ich bin eher ein Teamplayer. Ich habe großes Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich bin zuversichtlich.“
Warum er „Ja“ gesagt hat
Besonders ausführlich äußerte sich Wilmer zu seiner Entscheidung. „Ich habe Ja gesagt, weil ich gedacht habe, dass ich sonst meine Aufgabe als Bischof von Hildesheim nicht mehr richtig weiterführen kann.“ Er ergänzte: „Ich kenne viele Situationen, in denen ich andere bitte, sich zu verändern oder versetzen zu lassen. Wenn ich selbst Nein gesagt hätte, hätte ich ein schlechtes Gewissen.“
Für ihn gehe es um eine persönliche Haltung: „Es geht um eine Stimmigkeit in meiner eigenen Seele. Ich möchte morgens aufwachen und noch gut in den Spiegel sehen können.“
Zwischen Ernst und Leichtigkeit
Neben den großen Themen ließ Wilmer auch persönliche Einblicke zu. „Ich kann nicht kochen. Aber Eier kriege ich hin“, sagte er.
Auch über seine Kindheit sprach er: „Ich habe nur Platt gesprochen als Kind. Wenn man mich gefragt hat, was ich einmal werden will, habe ich gesagt: Buur.“
Zum Thema Sport sagte er: „Ich liebe Sport und bin ein großer Fußballfan. Als Spieler war ich nicht so gut. Ich habe auch Eigentore geschossen.“
Nähe zur Region bleibt wichtig
Wilmer betonte seine enge Verbindung zum Bistum Münster. „Ich habe viele Verbindungen nach Münster. Ich komme aus der Nähe. Ich habe Familie in der Region und kenne viele Orte.“
Auch seinen ersten Eindruck vor Ort schilderte er: „Ich habe heute Nacht schon hier geschlafen. Ich habe richtig gut geschlafen, wie ein Stein. Ich war aber früh wach.“
Blick nach vorn
Die Einführung in das Amt ist für den 28. Juni geplant. Schon jetzt wird deutlich: Der neue Bischof setzt auf Offenheit, Teamarbeit und persönliche Nähe. Seine Worte zeigen, dass er die Aufgabe ernst nimmt und zugleich bewusst nahbar bleibt.
Info
Die Abkürzung SCJ steht für den lateinischen Namen „Sacerdotes Cordis Jesu“. Das bedeutet Priester des Heiligsten Herzens Jesu. Dabei handelt es sich um eine katholische Ordensgemeinschaft, auch bekannt als Herz Jesu Priester.
Die Bürgerstiftung lädt am 21. Juni erneut zum gemeinsamen Start in den Tag ein. Bereits zum vierten Mal verwandelt sich der Platz am Ekhornsloh in eine große Frühstückstafel unter freiem Himmel. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Frühstücken unter den Kastanien in Erle am 21. Juni
Am Sonntag, den 21. Juni, lädt die Bürgerstiftung ab 9.30 Uhr zum Frühstücken unter den Kastanien in Erle ein. Der Platz am Ekhornsloh wird dann wieder zum Treffpunkt für Familien, Stammtische, Firmen und Vereine. Wie in den vergangenen Jahren können Gruppen Tische für 40 Euro reservieren. Einzelplätze werden für 5 Euro angeboten. Kinder nehmen kostenfrei teil.
Gemeinsames Frühstück in besonderer Atmosphäre
Die Bürgerstiftung stellt Tische, Stühle sowie Sonntagsbrötchen, Konfitüre und Kaffee zum Nachfüllen bereit. Alles Weitere für ein persönliches Frühstück bringen die Teilnehmenden selbst mit.
Auch in diesem Jahr werden die drei schönsten gedeckten Tische prämiert. Vorstandsmitglied Lea Eckerlein erklärt: „Wir hoffen, dass wir den Erfolg, den wir in den vergangenen Jahren mit dem ‚Tischlein deck dich‘ hatten, mit dem Frühstück in Erle fortsetzen können und freuen uns natürlich auf gutes Wetter, denn die Veranstaltung findet in jedem Fall draußen statt.“
Anmeldung zum Frühstücken unter den Kastanien in Erle
Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung stehen auf der Internetseite der Bürgerstiftung bereit. Anmeldungen sind ab sofort per E Mail [email protected]möglich.
Der Gemeindesportverband Raesfeld hat seine Vereine zur Jahreshauptversammlung ins Clubhaus des TSV Raesfeld eingeladen. Im Mittelpunkt standen das Ehrenamt, die Zusammenarbeit vor Ort und die Planungen für das kommende Jahr. Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann war dabei.
Der Gemeindesportverband Raesfeld hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen, und alle örtlichen Sportvereine kamen. Tagungsort war das neu gestaltete Clubhaus des TSV Raesfeld. Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann nahm teil. Vorsitzender Boris Hudournik begrüßte die Gäste.
Gemeindesportverband Raesfeld rückt Ehrenamt in den Fokus
Ein zentrales Thema war die Bedeutung des Ehrenamts. Laut Gemeindesportverband Raesfeld machte Bürgermeister Dirk Kuhmann deutlich, dass das Engagement vieler Bürger das Gemeindeleben trägt.
Besonders hob er den Einsatz von mehr als 100 Übungsleiterinnen und Übungsleitern hervor. Sie investieren Woche für Woche viel Zeit in den Sportbetrieb. Dieses Engagement wolle der Gemeindesportverband Raesfeld künftig im Rahmen einer Feierstunde besonders würdigen.
Auch die Zusammenarbeit der Vereine kam zur Sprache. Vorsitzender Boris Hudournik dankte Rat und Verwaltung für die verlässliche Unterstützung.
Zugleich betonte er, dass die Abstimmung unter den Vereinen gut funktioniere. Gerade bei Trainingszeiten und Spielbetrieb in den Hallen sorge das für einen reibungslosen Ablauf.
Als Beispiel nannte er den gemeinsamen Radwandertag an der Femeiche, den die Vereine zusammen organisiert hatten.
Gemeindesportverband Raesfeld wählt Vorstand neu
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Wahl des Vorstands. Die Mitglieder stellten das Team neu auf:
Boris Hudournik (Vorsitzender), Christina Teroerde (Stellvertreterin), Karsten Meier (Kassenwart), Nils Kemper (Schriftführer), Martina Pieper (Geschäftsführerin), Dana Holzapfel (Beisitzerin) und Hans-Jürgen Heursen (Pressewart).
Gemeindesportverband Raesfeld plant Radwandertag
Zum Abschluss richtete sich der Blick nach vorn. Der nächste Radwandertag ist für den 26. April 2026 geplant. Start und Ziel sind am Naturparkhaus am Schloss Raesfeld. Die Aufgaben wurden bereits verteilt.
Außerdem bat der Vorsitzende alle Hallennutzer, ihre Belegungswünsche und Spielpläne frühzeitig einzureichen. So soll der Sportbetrieb nach den Sommerferien ohne Probleme starten.
Im Kreis Borken werden Gastfamilien für Austauschschüler gesucht. Landrat Dr. Kai Zwicker unterstützt gemeinsam mit der Organisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. die Suche nach Familien im Westmünsterland. Rund 200 Jugendliche reisen im September 2026 nach Deutschland.
Im Kreis Borken werden erneut Gastfamilien gesucht, die Jugendlichen aus aller Welt ein Zuhause auf Zeit bieten. Die Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. organisiert den Aufenthalt und wird dabei von Landrat Dr. Kai Zwicker unterstützt.
Gastfamilien Kreis Borken ermöglichen kulturellen Austausch
Etwa 200 Austauschschülerinnen und -schüler kommen im September 2026 für ein halbes oder ganzes Jahr nach Deutschland. Sie besuchen hier die Schule, lernen die Sprache und möchten den Alltag in einer Familie kennenlernen.
„Es wäre schön, wenn sich für sie auch ehrenamtliche Gastfamilien bei uns im Westmünsterland finden“, erklärt Dr. Kai Zwicker.
Offen für viele Lebensmodelle
Gastfamilien im Kreis Borken können ganz unterschiedlich sein. Familien mit und ohne Kinder sind ebenso willkommen wie Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare, Senioren oder Alleinstehende.
„Eine Zeit mit einem Gastkind aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung“, betont der Landrat. „Wer sich als Gastfamilie zur Verfügung stellt, ermöglicht nicht nur einem Jugendlichen seinen Traum von einem Schüleraustausch in Deutschland.“
Unterstützung durch AFS
Die Aufnahme eines Gastkindes ist ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Voraussetzungen sind ein freies Bett, Gastfreundschaft und Interesse an anderen Kulturen.
AFS bereitet die Gastfamilien vor und begleitet sie während des gesamten Aufenthalts. Ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort sowie eine rund um die Uhr erreichbare Hotline stehen zur Verfügung.
Kontakt und weitere Informationen
Interessierte Familien können sich unverbindlich informieren: Telefon: 040 399222-90 E-Mail: [email protected]
AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. zählt zu den größten und ältesten gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen weltweit. Seit mehr als 75 Jahren setzt sich die Organisation für interkulturellen Austausch sowie für Verständnis und Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen
Am Schloss Raesfeld ist wieder ein Storchenpaar gelandet. In bester Wohnlage mit Blick auf das Wasserschloss haben die Tiere ihren Nistplatz erneut bezogen. Da Störche häufig zu ihrem Nest zurückkehren, wächst in Raesfeld die Hoffnung auf neuen Nachwuchs.
Rückkehr ins gemachte Nest
Am Rabodoweg in Raesfeld ist wieder ein Storchenpaar angekommen. Hoch oben auf dem Nistplatz richten sich die beiden in ihrer „Ein-Zimmer-Wohnung“ mit Schlossblick ein. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich hier ein Paar niedergelassen und erfolgreich Junge großgezogen.
Die Lage bleibt gefragt. Ruhig, naturnah und mit freiem Blick auf das Schloss Raesfeld.
In luftiger Höhe mit Weitblick hat sich ein Storchenpaar erneut niedergelassen. Foto: Petra Bosse
Erfolgsprojekt des Heimatvereins
Die Nisthilfe entstand im Jahr 2024 auf Initiative des Heimatvereins Raesfeld. Inspiriert von erfolgreichen Storchenstandorten in Rhade, Deuten und Gahlen stellte der Verein einen Antrag bei der Gemeinde.
Das Ziel war klar. Den Störchen sollte nicht nur ein Nistplatz geboten werden, sondern ein dauerhaftes Zuhause in Raesfeld.
Bewährter Standort, neue Hoffnung
Im Jahr 2025 gelang am Rabodoweg erstmals die Aufzucht von Nachwuchs. Ein Erfolg, der zeigt, dass der Standort angenommen wird.
Nun ist erneut ein Storchenpaar eingezogen. Die „Wohnung“ ist bezogen, die Bedingungen stimmen.
Ob auch in diesem Jahr wieder Jungtiere schlüpfen, bleibt offen. Die Chancen stehen gut. In Raesfeld scheint sich herumgesprochen zu haben, wo es sich gut leben lässt.
Info: Störche gelten als standorttreu und kehren häufig zu ihrem Nest zurück. Oft wirkt es so, als komme jedes Jahr dasselbe Storchenpaar wieder. Tatsächlich bindet die Tiere aber vor allem der Nistplatz. Das Männchen trifft meist zuerst ein und besetzt das Nest, das Weibchen stößt später dazu. Paare können mehrere Jahre zusammenbleiben, es ist jedoch nicht garantiert, dass es immer exakt dieselben beiden Tiere sind.
Gleich zwei Angebote bereiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Mai-Lauf vor. Der TSV Raesfeld setzt dabei auf gemeinsames Training, feste Zeiten und Motivation in der Gruppe. Im Mittelpunkt steht die Freude an Bewegung im Freien.
Laufen im Wald für Kinder und Jugendliche
Seit einer Woche und weiterhin an jedem Samstag von 9 bis 10 Uhr trainieren Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 5 bis 15 Jahren im Tiergarten. Treffpunkt ist der Waldspielplatz.
Das Angebot „Laufen im Wald“ richtet sich ausdrücklich an alle Leistungsstände. „Jeder, egal welcher Leistungsstand, ist uns sehr willkommen“, heißt es vom Verein. In den vergangenen Jahren hätten auch viele Eltern ihre Kinder begleitet und dabei selbst mittrainiert. Eine Teilnahme sei jedoch auch ohne Begleitung möglich.
Ziel sei es, den Kindern die Freude an Bewegung in der Natur zu vermitteln. Gleichzeitig sollen sie ermutigt werden, am Mai-Lauf teilzunehmen. Dafür bietet der TSV Raesfeld unterschiedliche Laufstrecken an. Nach jeder Runde können die Kinder Stempel sammeln. Diese lassen sich am Tag des Mai-Laufs gegen Eisgutscheine eintauschen.
Initiiert und finanziert wird die Aktion vom TSV Raesfeld. Die Betreuung übernehmen Silke Temminghoff und Gabi Grewing.
In neun Wochen fit für fünf Kilometer
Ein zweites Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die sich gezielt auf die 5-Kilometer-Strecke beim Mai-Lauf vorbereiten möchten. Start ist am Sonntag, 29. März.
Das Training spricht vor allem Menschen an, die sich die Vorbereitung allein nicht zutrauen. „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass jeweils alle Teilnehmer beim Lauf in der Lage waren, die Strecke zu meistern“, teilt der Verein mit. Auch Anfänger seien ausdrücklich willkommen.
Das Training wird von zwei erfahrenen Läufern im Wechsel geleitet. Björn Voitel, zertifizierter Lauftrainer, hat in diesem Jahr die Leitung von Norbert Nagel übernommen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können einfach zum Training kommen. Bei Fragen steht der TSV Raesfeld per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Die Ü60-Radtouren gehen wieder an den Start. Von April bis Oktober sind sieben Fahrten geplant. Das Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren rund ums Rentenalter.
Ü60-Radtouren starten in die neue Saison
Der Winter ist vorbei und die Räder sind geputzt. Die Ü60-Touren können wieder starten. Das Orga-Team mit Heinz Stolbrink, Gerd und Egbert Groß-Onnebrink, Alfons Brinkmann, Heinz Lammers, Clemens Marpert und Helmuth Hater hat die Planung für die Radfahrsaison 2026 abgeschlossen. Von April bis Oktober sind wieder sieben Touren vorgesehen. Das Angebot richtet sich an alle Senioren und Seniorinnen rund ums Rentenalter.
Termine der Ü60-Radtouren im Überblick
Interessierte sollten sich folgende Termine vormerken: jeweils donnerstags am 9. April, 11. Juni, 9. Juli, 13. August, 10. September und 8. Oktober. Eine Ausnahme gibt es im Mai: Die Tour am 13. Mai findet wegen Christi Himmelfahrt bereits mittwochs statt.
Start ist jeweils um 14:30 Uhr am Haus der Vereine an der Weseler Straße. Die Rückkehr ist für etwa 18:30 Uhr geplant. Die Streckenlänge beträgt rund 35 Kilometer.
Ü60-Radtouren setzen auf Gemeinschaft und Bewegung
Gefahren wird im moderaten Tempo und bei jedem Wetter gemäß dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Im Vorjahr führten die Fahrten rund um die Schlossgemeinde nach Rhade, Rhede-Vardingholt, Heiden, Weseke, Lembeck und Marbeck. Die kürzeste Strecke betrug 28, die längste 41 Kilometer. Die meisten Radler, nämlich 53, trafen sich im Juli zur Tour zum Heimathaus Weseke.
Das Orga-Team freut sich auf die neue Saison und hofft auch weiterhin auf gute Beteiligung.
Zahlreiche Besucher aus der Kunstszene und Kunstinteressierte aus Raesfeld und darüber hinaus kamen am Sonntagnachmittag zur Vernissage Kunst Hetkamp Raesfeld. Die zweite Kunstausstellung Art@Hetkamp wurde zu einem lebendigen Treffpunkt für Austausch, Begegnung und künstlerische Eindrücke. Die Räume füllten sich schnell mit Gesprächen, Eindrücken und spürbarer Begeisterung.
Foto: Petra Bosse
Kunst verbindet Menschen in Raesfeld
Schon kurz nach der Eröffnung wurde deutlich, welche Anziehungskraft die Vernissage Kunst Hetkamp@Raesfeld entfaltet. Besucher bewegten sich aufmerksam durch die Räume, blieben vor Werken stehen, kamen ins Gespräch und nahmen sich Zeit für Details.
Bürgermeister Dirk Kuhmann würdigte die Ausstellung in seiner Begrüßung und hob die besondere Atmosphäre hervor. „Das ist etwas ganz Besonderes“, sagte er. Kunst verbinde Menschen, Ideen und Emotionen, und genau das sei an diesem Nachmittag spürbar.
Bürgermeister Dirk Kuhmann. Foto: Petra Bosse
„Kunst ist Ausdruck individueller Kreativität“
Beim Blick in die gut gefüllten Räume und auf die ausgestellten Werke werde deutlich, welche Kraft Kunst entfalten könne. „Kunst ist Ausdruck individueller Kreativität, künstlerischen Geschmacks und Inspiration, zugleich aber auch ein Spiegel unserer Gesellschaft.“ Sein Dank galt ausdrücklich den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie allen, die die Ausstellung möglich gemacht haben. „Das ist eine besondere Leistung.“ Solche Veranstaltungen zeigten, wie wichtig Kunst und Kultur für das gesellschaftliche Miteinander seien. Sie brächten Menschen zusammen, schafften Austausch und gäben neue Impulse.
Foto: Petra Bosse
Zum Abschluss wurde Kuhmann auch persönlich: Wenn er sich heute umschaue, habe er „ein Gefühl wie früher“. Die Räume seien mit Leben gefüllt, „und ich sehe es auch in Ihren Augen.“
Hetkamp wird erneut zum Ort für Kunst und Begegnung
Auch die Ortsmarketingvorsitzende Maria Kowalsky richtete sich an die Gäste und betonte die besondere Atmosphäre: „Kunst ist die Sprache, die Herzen berührt und Räume zum Leben erweckt“.
Foto: Petra Bosse
Sie freue sich, dass die Räume von Hetkamp erneut ein Ort geworden seien, an dem Kunst, Austausch und Ausstellung zusammenkommen. Ihr Dank galt insbesondere Luzie Hetkamp, die mit großem Engagement den Rahmen geschaffen habe, sowie den Künstlerinnen und Künstlern, die der Ausstellung eine persönliche Note verleihen: „Auf ihre eigene Art und Weise zeigen sie, wie eng sie mit Hetkamp verbunden sind. Das verleiht der Ausstellung eine ganz persönliche Note“. Zum Abschluss sagte Kowalsky: „Kunst belebt nicht die Räume, sie berührt Herz und Seele“.
Luzie Hetkamp freut sich über die 2. Ausstellung. Foto: Petra Bosse
Persönliche Worte und große Freude bei Luzie Hetkamp
Zum Ende der offiziellen Begrüßung wandte sich Gastgeberin Luzie Hetkamp selbst an die Anwesenden. Ihre Freude war spürbar: „Es ist einfach zu tun, dass ich mich so freue über diese Ausstellung, die wir hier im Hause haben, dass ich so viel Schönes auf einmal noch gar nicht gehabt habe. Es ist so schön. Ich möchte jedem danken, das war eine sehr gute Zusammenarbeit. Jeder hat für den anderen mitgesorgt und dafür möchte ich mich noch einmal bei jedem bedanken und vielleicht die Künstler noch einmal bitten, zu mir zu kommen.“
Luzie Hetkamp mit Kriste Tillmann und Isel Luebke Rivera(v.l.). Foto: Petra Bosse
Nobert Heisterkamp: Kunst, die begeistert und verbindet
Unter den Gästen war auch der Dorstener Norbert Heisterkamp, der auf Einladung gekommen war und seine Begeisterung offen teilte: „Da wir uns auch für Kunst interessieren und weil der Norbert Then ja auch Skulpturen macht, die mich auch interessieren, weil die auch aus Stahl und aus Metall, also aus Metall geformt und gemacht sind. Und da ich ja auch mal Schlosser und Schweißer gewesen bin, wenn ich die Skulptur sehe, dann geht bei mir das Herz auf. Also das, was er daraus macht, finde ich einfach toll und sensationell.“
Künstler Norbert Then (li.) und Schauspieler aus Dorsten Norbert Heisterkamp zwischen Kunst und Fachsimpelei – wenn Metall plötzlich Emotionen weckt. Foto: Petra Bosse
Norbert Then: Klasse Künstler
Ein Wiedersehen gab es auch mit dem Künstler Norbert Then, der in Raesfeld, Dorsten und darüber hinaus für seine Skulpturen aus Stahl bekannt ist. Für ihn hatte die Rückkehr nach Hetkamp eine besondere Bedeutung: „Es ist so schön hier. Ich bin so froh, dass ich da bin. Ganz ehrlich. Das ist wie so ein Heimkommen. Mit so klasse Künstlern, die wir hier am Start haben.“ Mitgebracht hat er unter anderem eine sich ständig verändernde, ausdrucksstarke Figur aus Stahl in klaren Linien und Konturen mit dem Titel „Der Traumfänger“.
Mit dieser Arbeit wolle er die große Bandbreite menschlicher Gefühle und Fantasien darstellen, darunter Liebe, Hoffnung, Freude und Trauer. Durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten führe er Skulptur und Bild zu einer Einheit. Für die Betrachtenden entstünden dabei immer wieder neue, eigene Bildwelten.
Vernissage Kunst Hetkamp Raesfeld als lebendiger Treffpunkt
Die Vernissage Kunst@Hetkamp Raesfeld zeigt eindrucksvoll, wie stark Kunst Menschen zusammenbringen kann. Zwischen Gesprächen, Begegnungen und Eindrücken entstand eine Atmosphäre, die weit über eine klassische Ausstellungseröffnung hinausging. Die zweite Ausgabe von Art@Hetkamp knüpft damit an den Erfolg der ersten Ausstellung an und setzt zugleich neue Impulse für die lokale Kulturszene.
Norbert Heisterkamp vor einer der bekannten Stahlfiguren von Norbert Then. Foto: Petra Bosse
Die ausstellende Künstlerinnen und Künstler
Kriste Tillmann: „Wenn Porzellan auf Metall trifft, beginnt das Licht zu tanzen.“ Ihre Skulpturen verbinden Porzellan und gewebtes Metall zu überraschenden Formen, bei denen das Spiel mit Licht immer neue Perspektiven eröffnet.
Isel Lübke-Rivera: Räume mit eigenen Geschichten. In ihren Arbeiten verbindet Isel Design, Inneneinrichtung und Malerei auf kreative Weise und zeigt dabei, dass Räume ihre ganz eigenen Geschichten erzählen können. Raesfelderin mit kubanischen Wurzeln und einem wunderschönen Atelier über den Dächern von Raesfeld.
Dr. Martin Buntrock: „Fotografie trifft Musik – ein Dialog der Sinne.“ Ausgangspunkt seiner Werke sind oft Langzeitbelichtungen, die digital weiterentwickelt werden und in einen besonderen Dialog von Bild und Musik treten.
Marianne Bellenhaus: „Jede Linie hat eine Geschichte.“ Malerei, Grafik, Fotografie und Literatur: Marianne Bellenhaus erzählt mit Werken Emotionen und Geschichten in vielfältigen Ausdrucksformen.
Andrea Weiss: „Form folgt Material – der Prozess ist der Moment.“ In ihren Schmuckstücken und Wachsbilden spielt sie mit Material, Präzision und Intuition, immer offen für neue Entwicklungen im kreativen Prozess.
Norbert Then: „Metall erzählt seine eigene Geschichte.“ Von Denkmalpflege bis freie Skulptur: Norbert Then verwandelt Metall in beeindruckende, lebendige Kunstwerke.
JOBOEL (Josef Boelting): „Spontan, lebendig, intuitiv – jeder Strich ein Abenteuer.“ Auf Papier und Pappe entstehen impulsive Arbeiten voller Farbe und Energie, die den Moment der Inspiration einfangen.
Ein Wiedersehen mit vielen Erinnerungen: 60 Jahre nach ihrer Schulentlassung trafen sich ehemalige Schülerinnen und Schüler der Grundschule Erle im HUB. Viele von ihnen kennen sich noch von früher, manches hat sich verändert, anderes ist sofort wieder da.
Kaffee, Gespräche und ein Spaziergang durchs Dorf
Der Sonntag begann im HUB Erle mit einer Begrüßung und einer Kaffeerunde. Schnell wurde deutlich, dass Gesprächsstoff reichlich vorhanden ist. Erinnerungen tauchten auf, Namen wurden ergänzt, Geschichten weitererzählt.
Foto: privat/Repro Petra Bosse
Ein Jahrgang, der Geschichte schrieb
Im April 1958 wurden 31 Mädchen und Jungen in der damaligen Volksschule, der „Hohen Schule“, eingeschult. Unterricht gab es im Klassenraum ganz oben unter dem Dach. Frau Gramse und Herr Kreuter führten durch den Schulalltag.
Es war der letzte Jahrgang, der acht Jahre in diesem Gebäude blieb. Danach zog der Unterricht in die neue Silvesterschule um. Nach dem vierten Schuljahr wechselten vier Kinder auf weiterführende Schulen.
Schulausflug. Foto: privat/Repro Petra Bosse
Wenn der Ofen rauchte, gab es schulfrei
Karl-Heinz Jüttner erinnerte sich an seine Schulzeit in der „Hohen Schule“. Dort, wo heute der Parkplatz hinter der Volksbank liegt, habe er damals die Schulbank gedrückt. Seine Schulzeit endete 1966.
Besonders im Gedächtnis geblieben sind ihm die Öfen in den Klassenräumen. „Wenn die zu stark geraucht haben, hatten wir frei“, erzählte er. Manchmal habe es dafür sogar ein wenig „Nachhilfe“ von älteren Schülern gegeben. Auch die Baustelle der späteren Silvesterschule spielte in seinen Erinnerungen eine Rolle. Eine offene Baugrube gehörte damals zum Ortsbild. „Ich bin eines Abends in die Baugrube gefallen“, berichtete Jüttner. Am nächsten Tag habe er sich mit Schrammen im Gesicht den Kommentaren der Mitschüler gestellt.
Historisches Foto von fünf Jungen aus der Hohen Schule Erle aus den 1960er Jahren: Berthold Schwane, Karl-Heinz Jüttner, Bernhard Nagel, Josef Askamp und Ludger Uhlenbrock (v. l.). Foto: privat/Repro Petra Bosse
Nach vielen Erinnerungen, Geschichten und Lachen endete der Tag mit einem gemeinsamen Spaziergang durch das Dorf Richtung Femeiche. Organisiert hatten das Treffen Adelheid Kölking, Anni Nagel, Rita Brüggemann, Bernhard Nagel und Ludger Uhlenbrock.
Kein Osterfeuer ohne Grünschnitt. Für das Osterfeuer Erle bittet der Förderverein des Kindergartens St. Nikolaus wieder um Unterstützung. Grünschnitt kann am Gründonnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr sowie am Karsamstag von 9:00 bis 12:00 Uhr abgegeben werden. Gefeiert wird am Ostersonntag (5. April) ab 18:30 Uhr auf dem Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße.
Das Osterfeuer Erle hat Tradition. Auch in diesem Jahr übernimmt der Förderverein des Kindergartens St. Nikolaus die Bewirtung und Organisation. Der Verkaufsstand mit Bratwürstchen und Getränken öffnet am Ostersonntag um 18:30 Uhr auf dem Schützenfestplatz in Erle. Gegen 19:00 Uhr wird das Osterfeuer entzündet.
Osterfeuer Erle startet mit Andacht und Fackelzug
Zum Auftakt treffen sich Kinder ab Grundschulalter gemeinsam mit ihren Eltern um 18:30 Uhr in der St.-Silvester-Kirche. Dort werden an der Osterkerze Fackeln entzündet. Anschließend zieht die Gruppe gemeinsam zum Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße. Dort wird das Osterfeuer Erle feierlich entfacht.
Foto: Petra Bosse (A)
Familienfreundliches Angebot beim Osterfeuer Erle
Der Förderverein richtet den Blick besonders auf Familien. „Wir geben wieder alles, damit das Osterfeuer für die Kinder ein echtes Highlight wird“, sagt der 1. Vorsitzende Jonathan Schmidt. Neben einem Toilettenwagen stehen Stehtische und Bänke bereit. Auch eine Hüpfburg ist eingeplant, abhängig vom Wetter.
Dank an Unterstützer des Osterfeuer Erle
Der Förderverein bedankt sich bereits im Vorfeld bei allen Beteiligten. Dazu zählen insbesondere die Feuerwehr Erle sowie die katholische Kirchengemeinde St. Martin.
„Ein besonderer Dank gilt außerdem allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Eltern und Firmen, die uns bei der Planung und Durchführung oder mit Sachspenden unterstützen. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich“, so Jonathan Schmidt.
Osterfeuer Erle stärkt Gemeinschaft
Der Förderverein lädt alle Bürger herzlich ein, am Ostersonntag ab 18:30 Uhr einen gemeinsamen Abend auf dem Schützenfestplatz in Erle zu verbringen. Der Erlös der Veranstaltung kommt vollständig der Arbeit des Kindergartens St. Nikolaus zugute.