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Ehrenamts- und Heimatpreis 2025 in Raesfeld würdigen gelebtes Engagement

Gutes tun für andere ist in Raesfeld selbstverständlich. Meist still und ohne großes Aufsehen. Beim Ehrenamts- und beim Heimatpreis 2025 stellte die Gemeinde dieses Engagement bewusst in den Mittelpunkt. Am Donnerstag wurde im Sitzungssaal sichtbar, wie viel Zusammenhalt vor Ort gelebt wird.

Verleihung Heimat- und Ehrenamtspreis 2025 in Raesfeld
Verleihung des Heimat- und Ehrenamtspreis 2025 am Donnerstag im Sitzungssaal Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Schon beim Ankommen war spürbar, dass es an diesem Abend nicht um formelle Abläufe ging, sondern um Anerkennung. Um Menschen, die sagen: „Ach komm, das machen wir eben.“ Ein Satz, den Bürgermeister Dirk Kuhmann selbst in seinem Grußwort aufgriff.

Ehrenamt- und Heimatpreis

Alle Jahre wieder vergibt die Gemeinde Raesfeld zum Jahresanfang den Ehrenamtspreis. Der Ehrenamtspreis 2025 wird von der Sparkasse Westmünsterland gestiftet und ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro verbunden. Übergeben wurde er von Sparkassenvertreter Jörn Gosling.

Der Heimatpreis 2025 wird vom Land Nordrhein-Westfalen gestiftet und ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an drei Gruppen:

Heimatpreis 2025 Raesfeld für die evangelische Frauenhilfe
Heimatpreis 2025 Raesfeld für die evangelische Frauenhilfe. Foto: Petra Bosse

Grußworte von Bürgermeister Dirk Kuhmann

Bürgermeister Dirk Kuhmann richtete sich mit persönlichen Worten an die Preisträger, an Ratsmitglieder und Gäste. Wörtlich sagte er: „Raesfeld hat viele Markenzeichen: das Schloss, den Tiergarten, die Femeiche und vor allem Menschen, die sagen: ‚Ach komm, das machen wir eben.‘ Er betonte, dass vieles in der Gemeinde deshalb gut funktioniere, weil Ehrenamtliche Verantwortung übernehmen. „Wenn in Raesfeld etwas gut läuft, dann oft, weil jemand aus dem Ehrenamt den Job erledigt“, sagte Kuhmann.

Heimatpreis 2025 für die Landfrauen Erle-Raesfeld
Heimatpreis 2025 für die Landfrauen Erle-Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Auswahl der Preisträger eine Herausforderung

Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Auswahl der Preisträger jedes Jahr eine Herausforderung sei. „Eigentlich haben alle ehrenamtlich Engagierten in Raesfeld einen Preis verdient“, so der Bürgermeister. Seine Botschaft an alle, die sich einsetzen, aber nicht ausgezeichnet wurden, war klar: „Ihr werdet nicht übersehen.“

Künftig wolle die Gemeindeverwaltung die Unterstützung des Ehrenamts weiter ausbauen. Geplant sei die Suche nach einer Ehrenamtskoordinatorin oder einem Ehrenamtskoordinator als zentrale Ansprechperson. Zudem kündigte Kuhmann an, sich bei Jahresgesprächen mit den Vereinen persönlich ein Bild von den Belangen des Ehrenamts in Raesfeld, Erle und Homer zu machen.

Heimatpreise Raesfeld 2025 geht an die kfd
Heimatpreis Raesfeld 2025 geht an die kfd-Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Auszeichnungen für Engagement an Schulen und in der Gemeinschaft

Der Ehrenamtspreis 2025 ging an 22 Menschen, die sich ehrenamtlich an den Raesfelder Schulen engagieren. Diese Entscheidung hatte der Rat im November getroffen. Kuhmann würdigte ihren Einsatz ausführlich: Sie unterstützten Schülerinnen und Schüler im Unterricht und darüber hinaus, lesen vor, erklären Mathematik, helfen beim Deutschlernen, trainieren Schach, pflegen Schulgärten oder kümmern sich um digitale Angebote. „Sie übernehmen Aufgaben, die nicht im Lehrplan stehen und gehören trotzdem selbstverständlich zum Schulalltag“, sagte der Bürgermeister.

Verleihung Ehrenamtspreis Raesfeld durch Bürgermeister Dirk Kuhmann und Jörn Gößling
Der Ehrenamtspreis wurde gestiftet von der Sparkasse Westmünsterland, dessen Vertreter Jörn Gossling (Mitte) die Urkunden gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Kuhmann und Claudia Wiemer (Verwaltung) übergeben hat. Foto: Petra Bosse

Heimatpreis: Traditionen bewahren

Der Heimatpreis 2025 zeichnete das langjährige Engagement der evangelischen Frauenhilfe, der KFD Raesfeld und der Landfrauen Erle und Raesfeld aus. Kuhmann hob hervor, dass diese Gruppen Traditionen bewahrten und zugleich weiterentwickelten. „Sie zeigen, dass Heimat nichts mit Stillstand zu tun hat, sondern mit Menschen, die sich einbringen“, sagte er.

Am Ende stand ein Dank, der den Abend zusammenfasste:

„Raesfeld wäre ohne Ihr Engagement nicht das, was es ist. Danke für Ihre Zeit. Danke für Ihren Einsatz. Danke für Ihre Energie.“

Ehrenamtspreis 2025: Diese 22 Menschen engagieren sich ehrenamtlich an Raesfelder Schulen

Geehrte Ehrenamtliche bei der Verleihung des Ehrenamtspreises 2025 in Raesfeld i
Die Geehrten des Ehrenamtspreises 2025 in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
  • Günther Aschenbrenner – Engagement für Schach AG und Schachunterricht
  • Wolfgang Kadenbach – Engagement für Schach AG und den Schachunterricht
  • Ute Brunsbach – Unterstützung einzelner Kinder während des Unterrichts
  • Doris Bußkamp – Unterstützung einzelner Kinder während des Unterrichts
  • Anke Fischedick – Unterstützung einzelner Kinder während des Unterrichts und Begleitung der Klasse beim Besuch außerschulischer Lernorte
  • Manfred Großwendt – Hausaufgabenbetreuung einzelner Kleingruppen im Nachmittagsbereich (OGS)
  • Brigitte Hanck – Individuelle Förderung einzelner Kinder
  • Werner Hetkamp – Hausaufgabenbetreuung einzelner Kleingruppen im Nachmittagsbereich (OGS)
  • Heike Hülsdunker – Engagement einzelner Kinder während des Unterrichts
  • Michael Jäger – Hausaufgabenbetreuung einzelner Kleingruppen im Nachmittagsbereich (OGS)
  • Karl-Heinz Schmitte – Unterstützung einzelner Kinder während des Unterrichts
  • Irmhild Schmitte – Unterstützung einzelner Kinder während des Unterrichts
  • Gerda Tünte – Unterstützung einzelner Kinder während des Unterrichts, Sprachbegleitung von Flüchtlingskindern
  • Elisabeth Wüst – Unterstützung einzelner Kinder während des Unterrichts, Sprachbegleitung von Flüchtlingskindern
  • Ingrid Horstmann – Engagement für Plattdeutsch-AG und Schulgarten
  • Hedwig Rentmeister – Engagement für Plattdeutsch-AG
  • Maria Pass – Engagement für Plattdeutsch-AG
  • Dorothea Hülsmann – Engagement für Plattdeutsch-AG und Schulgarten
  • Wolfgang Laufs – Engagement als Lesepate
  • Hans-Jürgen Heusern – Engagement für die Betreuung der Homepage
  • Cornelia Krampe – Unterstützung beim Schwimmunterricht
  • Joe Mannheim – Engagement für die Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache

Kamelle, Geschichten und Prinzenpower in der Kinderbücherei Erle

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Beim Karnevalsvorlesen in der Kinderbücherei Erle wurde es am Mittwoch bunt, laut und fröhlich. Rund 20 Kinder lauschten den Geschichten von Ilona Schmidt. Überraschenden Besuch gab es vom Raesfelder Prinzenpaar.

Schon vor Beginn war klar, dass es kein ruhiger Nachmittag werden würde. In der Vorleseecke der Kinderbücherei Erle ging es wuselig zu, als sich die Kinder ihre Plätze sicherten. Grund dafür war nicht nur das Karnevalsvorlesen, sondern auch prominenter Besuch aus Raesfeld.

Prinzenpaar hört aufmerksam zu

Karnevalsprinz Paul I. vom RCV Raesfeld und seine Lieblichkeit Caro I. ließen es sich nicht nehmen, bei den von Ilona Schmidt ausgesuchten Karnevalsgeschichten dabei zu sein. Das Prinzenpaar nahm zwischen den Kindern Platz und hörte den humorvollen Erzählungen fast genauso gespannt zu wie die kleinen Zuhörer.

Prinzenpaar bringt Karnevalsstimmung in die Kinderbücherei Raesfeld-Erle
Foto: Petra Bosse

Gelacht wurde viel, still gesessen eher weniger. Genau so, wie es zu einer Karnevalsvorlesestunde passt.

Kamelle zum Abschluss

Nach rund einer halben Stunde, so lange dauert die Vorleserunde, waren die zwei Geschichten zu Ende. Ganz vorbei war der Nachmittag damit aber noch nicht. Zum Abschluss verteilte das Prinzenpaar Kamelle, was bei den Kindern für zusätzlichen Jubel sorgte.

Mehr Kinderkarneval in Raesfeld

Wer mit seinem Nachwuchs noch mehr Kinderkarneval erleben möchte, hat dazu in den kommenden Tagen mehrere Gelegenheiten.
Am Sonntag, 08.02.2026, gastiert Kindermusiker NILSEN beim Kinderkarneval im Festzelt an der Straße Zum Michael in Raesfeld.
Der Höhepunkt folgt am Montag, 16.02.2026. Ab 12.33 Uhr zieht der Rosenmontagsumzug durch Raesfeld.

Raesfeld, Erle, Homer Helau.

ABBA GOLD bringt Kult-Hits nach Borken – Open-Air-Show zum Stadtjubiläum

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Am Freitag, 17. Juli 2026, verwandelt sich der Borkener Marktplatz in eine große Open-Air-Bühne. Im Rahmen von „Borken 800“ gastiert ABBA GOLD – The Concert Show mit einer Hommage an die legendäre schwedische Popgruppe.

Open-Air-Konzert mit DJ-Warm-up

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit einem Warm-up durch DJ Jörg. Ab 20 Uhr übernimmt ABBA GOLD die Bühne. Die Tribute-Band präsentiert Hits wie „Dancing Queen“, „Mamma Mia“ und „Waterloo“ – live gesungen, mit originalgetreuen Kostümen und Choreografien.

After-Show-Party inklusive

Im Anschluss an das Konzert startet eine After-Show-Party direkt auf dem Marktplatz. Besucherinnen und Besucher können dort bis in die Nacht weiterfeiern.

Vorverkauf läuft

Der Ticketverkauf hat begonnen. Karten sind für 42,50 Euro (ermäßigt 37,50 Euro, jeweils zzgl. Gebühren) erhältlich – online unter borken.de/tickets, in der WerkStadt am Kornmarkt und in der Tourist-Information im FARB Forum Altes Rathaus.

Veranstalter Christoph Kass betont: „Mit ABBA GOLD kommt eine der besten ABBA-Tribute-Bands Europas nach Borken. Die Show ist mehr als ein Konzert – sie ist eine Zeitreise in die 70er und 80er Jahre.“

Festouvertüre Borken 800 auf YouTube: Ein musikalisches Meisterwerk zum Stadtjubiläum

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Große Freude für Musik- und Geschichtsinteressierte: Die Festouvertüre Borken 800 des Komponisten Guido Rennert ist ab sofort auf YouTube verfügbar. Das Werk wurde vom Kreisorchester Borken eingespielt und ist über den YouTube-Kanal der Stadt abrufbar.

Die Festouvertüre Borken 800 wurde eigens zum 800. Stadtjubiläum der Borken komponiert. In eindrucksvoller musikalischer Form erzählt das Werk die wechselvolle Geschichte der Stadt und verbindet historische Ereignisse mit kraftvollen Klangbildern.

Uraufführung beim Festival „Borken jetzt!“

Die Uraufführung fand im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des dritten Festivals „Borken jetzt!“ statt. Vor großem Publikum wurde das Werk erstmals öffentlich präsentiert. Eine weitere Aufführung folgte im Januar 2026 beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt. Bei beiden Anlässen honorierten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Aufführung mit lang anhaltendem Applaus.

Musikalische Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte

In der Festouvertüre spannt Guido Rennert einen musikalischen Bogen von der Stadtgründung über die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs bis hin zum Wiederaufbau und dem heutigen Borken als Kreisstadt im Westmünsterland. Dramatische und ruhige Passagen greifen die Höhen und Tiefen der Stadtgeschichte auf und verdichten sie zu einem geschlossenen musikalischen Werk.

Historische Filmaufnahmen ergänzen die Musik

Begleitet wird die Aufführung von einem Video mit Originalaufnahmen aus den vergangenen 100 Jahren. Dazu zählen auch historische Filmszenen aus dem Jahr 1926, als Borken sein 700-jähriges Bestehen feierte. Die Bildsequenzen verstärken die Wirkung der Musik und lassen die Stadtgeschichte auf besondere Weise lebendig werden.

Die letzten Exemplare der begleitenden DVD sind zum Preis von 9,90 Euro in der Tourist-Information im FARB Forum Altes Rathaus Borken erhältlich.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Winterfest der Feuerwehr Erle stärkt Gemeinschaft über Generationen hinweg

Das Winterfest des Löschzugs Erle stand ganz im Zeichen von Dank, Zusammenhalt und Wertschätzung. In ihren Reden machten die Verantwortlichen deutlich, dass Feuerwehr weit mehr ist als Einsätze und Ausbildung. Im Mittelpunkt standen das Ehrenamt, die Gemeinschaft im Löschzug und die Unterstützung durch Familien und das Dorf.

Rückblick durch Jörg Wachtmeister

Den Abend eröffnete der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister mit der offiziellen Begrüßung. Er freute sich über das große Interesse am Winterfest und darüber, „dass wir auch abseits von Einsätzen und Übungen zusammenkommen, ganz ohne Funkmelder, dafür mit guter Stimmung“.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr habe gezeigt, was den Löschzug Erle ausmache. „Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und Verlässlichkeit. Egal ob Brandeinsatz, technische Hilfeleistung, Unwetter oder Übungsdienst, auf euch war immer Verlass“, sagte Wachtmeister und dankte der Mannschaft im Namen der gesamten Führung.

Winterfest Löschzug Erle 2026
©Feuerwehr

Einweihung und den Tag der offenen Tür

Besonders hob er die Einweihung und den Tag der offenen Tür hervor. Die Veranstaltung sei ein Aushängeschild für den Löschzug gewesen und habe nicht nur die Arbeit der Feuerwehr gezeigt, sondern auch den starken Zusammenhalt. Viele hätten über das normale Maß hinaus geplant, aufgebaut, organisiert und am Ende wieder aufgeräumt. Der positive Zuspruch aus der Bevölkerung habe gezeigt, dass diese Arbeit gesehen und geschätzt werde.

Ein ausdrücklicher Dank galt den Familien und Partnern. „Ihr verzichtet oft auf gemeinsame Zeit, haltet uns den Rücken frei und habt Verständnis für unser Ehrenamt. Ohne euch wäre das alles so nicht möglich“, betonte Wachtmeister. Kameradschaft sei das Fundament des Löschzugs. „Jung und Alt, aktiv und passiv, wir sind eine Gemeinschaft, auf die man stolz sein kann.“ Auch Herausforderungen habe man gemeinsam, ruhig und professionell gemeistert.

Winterfest Löschzug Erle 2026
©Feuerwehr

An diese Worte knüpfte Frank Prochnow, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld, an. Er begrüßte die Gäste offiziell zum Winterfest des Löschzugs Erle und hieß Bürgermeister Dirk Kuhmann mit seiner Frau Birgit sowie Ordnungsamtsleiter Norbert Altrogge willkommen. Zugleich übermittelte er die Grüße des erkrankten Feuerwehrleiters.

Prochnow stellte das Winterfest als mehr als einen geselligen Abend heraus. „Es ist ein Moment des Innehaltens“, sagte er. Es gehe darum, nicht auf den nächsten Einsatz zu schauen, sondern auf das, was gemeinsam geleistet worden sei und was die Feuerwehr Raesfeld und den Löschzug Erle verbinde.

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©Feuerwehr

Viele Einsätze, intensive Ausbildung und zahlreiche Stunden ehrenamtlicher Arbeit

Der Rückblick auf das Jahr sei geprägt von vielen Einsätzen, intensiver Ausbildung und zahlreichen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Feuerwehr bedeute Verantwortung, Verlässlichkeit und Kameradschaft, Werte, die im Löschzug Erle täglich gelebt würden. Prochnow dankte der aktiven Einsatzabteilung für die ständige Einsatzbereitschaft, der Jugendfeuerwehr als Zukunft der Feuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung, die den Grundstein für die heutige Arbeit gelegt habe.

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©Feuerwehr

Auch die Familien, die Gemeinde, die Politik und die Förderer bezog er ausdrücklich in seinen Dank ein. Ohne diese Unterstützung im Hintergrund sei das Ehrenamt nicht möglich. Abschließend betonte Prochnow: „Lasst uns diesen Abend nutzen, um Danke zu sagen, neue Kraft zu sammeln und den Zusammenhalt zu stärken, der uns als Feuerwehr ausmacht.“

Imkerverein Raesfeld blickt auf aktives Vereinsjahr zurück

Der Imkerverein Raesfeld hat bei seiner Jahreshauptversammlung auf ein aktives Vereinsjahr zurückgeblickt. Im Mittelpunkt stand die intensive Neuimkerschulung. Daneben gab es Ehrungen, Wahlen und einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen.

Der Imkerverein Raesfeld hat seine Jahreshauptversammlung abgehalten und dabei Bilanz gezogen. Das Vereinsjahr 2025 war vor allem von der Neuimkerschulung geprägt. Über das gesamte Bienenjahr hinweg fanden Theorieeinheiten und begleitende Praxistermine an den Bienenständen statt. Ergänzend standen Berichte aus dem Vorstand sowie ein Ausblick auf die kommenden Monate auf der Tagesordnung.

Wechsel beim Obmann für Bienengesundheit

Nach langjähriger Tätigkeit stellte sich Johannes Küpers nicht erneut zur Wahl als Obmann für Bienengesundheit. Die Mitglieder dankten ihm mit einem kleinen Präsent für sein Engagement. Zum neuen Obmann wurde Bernhard Weddeling gewählt.

Eine besondere Ehrung erhielt Hildegard Nießing. Sie wurde mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet. Gewürdigt wurden ihre langjährige Mitgliedschaft sowie ihr Einsatz für den Verein, insbesondere in den Bereichen Bienenweide und Natur.

Vorstand bestätigt und Jahresprogramm vorgestellt

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Edith Liesner erneut zur ersten Vorsitzenden des Imkervereins Raesfeld gewählt. Im weiteren Verlauf der Versammlung stellte der Vorstand das Jahresprogramm vor und besprach geplante gemeinsame Aktionen.

Termin: Öffentlicher Vortragsabend

Bereits jetzt weist der Verein auf einen öffentlichen Vortragsabend hin. Dieser findet am 5. März 2026 um 18.30 Uhr im Martinushaus in Raesfeld statt. Referent Christian Monier vom Landesverband der westfälischen und lippischen Imker spricht zum Thema „Bestäuber in Gefahr, Insektensterben und was wir dagegen tun können. Gärten als Trittsteine, Nützlinge im Garten fördern“. Im Anschluss ist eine Diskussion mit dem Publikum geplant.

Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Indienfahrt von Raesfeld nach Kerala mit Herz und Hindernissen: Eine Reise, die bleibt

40 Menschen aus Raesfeld, Erle, Borken und Umgebung haben im Januar Indien bereist. Mitten im Trubel von Kalkutta, zwischen Tempeln, Teeplantagen und Dorfgemeinschaften, erlebte die Gruppe eine Reise voller Kontraste. Pastor Dr. Fabian Tilling erzählt von Kulturschock, Herzlichkeit und dem Blick auf die Welt, der sich verändert hat.

Ankommen im Chaos von Kalkutta 

Vom 15. bis zum 30. Januar war die Raesfelder Reisegruppe der Pfarrgemeinde St. Martin unterwegs. Erste Station: Kalkutta. Eine Stadt, die nichts versteckt. Lärm, Verkehr, Farben, Menschen. Alles gleichzeitig. 

Die Familie von Pater Johnsun in Indien.
Die Familie von Pater Johnsun in Indien. Foto: Privat

„Kalkutta war für uns der erste große Kulturschock“, sagt Fabian Tilling. „Diese Stadt ist chaotisch, aber auch unglaublich lebendig. Die Buntheit der Kleidung, die vielen Menschen auf engstem Raum, das hatte auch sehr schöne Seiten.“ 

Für einige aus der Gruppe war vor allem die Technik ein Thema. „Wir hatten viele Elektriker dabei. Die Verkabelung zwischen den Häusern hat schon für Irritationen gesorgt.“ Tilling selbst blickte vor allem auf den Verkehr. „Tuk-Tuks, Fahrräder, Autos, alles fährt durcheinander und funktioniert irgendwie doch.“ Dass Zeit in Indien anders verstanden wird, lernte die Gruppe schnell. Zur ersten Messe kamen sie fast zwei Stunden zu spät. Der Feierabendverkehr ließ nichts anderes zu. 

Messe am Grab von Mutter Teresa 
Messe am Grab von Mutter Teresa . Foto: Privat

Messe am Grab von Mutter Teresa 

Ein besonderer Moment wartete im Zentrum Kalkuttas. Die Gruppe feierte gemeinsam Messe am Grab von Mutter Teresa. „Sie ist ein paar Tage nach meinem 14. Geburtstag gestorben. Ich kannte sie aus dem Fernsehen“, erzählt Tilling. „Dann vor diesem schlichten Grab zu stehen, von einer Frau, die so viel geleistet hat, das hat mich sehr beeindruckt.“ 

Die Gruppe brachte Schokolade für die Schwestern mit. „Zollprobleme gab es keine. Wir sind um zwei Uhr nachts gelandet, da hat sich niemand dafür interessiert.“ Am Ende konnten zwei große Kisten übergeben werden. „Pater Johnsun hat fast einen halben Koffer dafür geopfert“, sagt Tilling und lacht. 

Vom Taj Mahal bis in den Süden 

In Nordindien standen zunächst bekannte Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Die Reise führte zum Taj Mahal und zu prachtvollen Mogulpalästen, einer eindrucksvoller als der andere.

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In Nordindien führte die Reise zu bekannten Sehenswürdigkeiten. Das Taj Mahal. Foto: Privat

Heilige Kühe und kleine Unfälle 

Allgegenwärtig waren die Heiligen Kühe. „Sie dürfen alles“, sagt Tilling. „Wenn eine Kuh jemanden rempelt, dann ist nicht die Kuh schuld, sondern der Mensch, der im Weg stand.“ Zwei Mitreisende machten diese Erfahrung sehr direkt und landeten auf dem Hosenboden. Gelassen wurde darüber hinweg gelacht. Es passte zu einem Land, das eigene Regeln hat. 

Heilige Kuh in Jaipur auf der Straße
Eine der vielen Heiligen Kühe in Jaipur. Foto: Privat

Doch der eigentliche Grund der Reise lag weiter südlich. In Wayanad, der Heimat von Pater Johnsun. Von Jaipur aus flog die Gruppe nach Bangalore und reiste von dort weiter nach Kerala. „Dort haben wir ein ganz anderes Indien erlebt“, sagt Tilling. „Palmen, Kokosnüsse, Tee- und Kaffeeplantagen, Bananen, dichter Wald.“ Tiere gehörten zum Alltag. Affen an den Straßenrändern, Makaken überall. Zwei wilde Elefanten tauchten plötzlich am Straßenrand auf. Tiger blieben verborgen. 

Besuch bei Pater Johnsuns Familie
Besuch bei Pater Johnsuns (li.) Familie. Foto: Privat

Empfang in der Dorfgemeinschaft 

Der Besuch bei Pater Johnsuns Familie war für viele ein Höhepunkt. Der Bus hielt im Wald, der Rest des Weges wurde zu Fuß zurückgelegt. „Seine Eltern haben uns herzlich empfangen. Geschwister, Neffen, Nichten, alle waren da.“ Die Familie zeigte, was sie anbaut: Pfeffer, Kardamom, Zimt, Bananen. Gegessen wurde gemeinsam. 

„Das Mittagessen wurde auf Bananenblättern serviert. Das macht man dort nur für besondere Gäste.“ Übernachtet wurde in der Nähe. Am Nachmittag folgte ein Gottesdienst im Pambra-Kinderprojekt. 

Pambra-Projekt in Indien, unterstützt von der Kirchengemeinde St. Martin
Das Pambra-Projekt in Indien, wird von der der Kirchengemeinde St. Martin, unter anderem durch die Püfferken-Aktion, unterstützt. Das Projekt unterstützt Kinder aus armen Familien, angefangen von Schule bis hin zum Kindergarten. Foto: Petra Bosse

Begegnungen im Pambra-Kinderprojekt 

Im Projekt stellten sich die Kinder einzeln vor. Sie erzählten von Schule und Ausbildung. Viele trugen festliche Kleidung, einige führten Tänze auf. „Man merkt, dass das Projekt hier in Raesfeld-Erle bekannt ist“, sagt Tilling. „Wir haben von der Püfferkes-Aktion erzählt und von Spenden aus der Gemeinde.“ 

Gottesdienst im Heimatort von Pater Johnsun. Foto: Privat

Rund 1000 Euro kamen zuletzt durch das Sounds of Erle-Konzert und Einzelspenden der auftretenden musikalischen Gruppen und Akteure noch kurz vor der Abreise zusammen. „Damit kann vor Ort viel bewegt werden“, so Tilling. Unterstützt werden unter anderem Schulmaterialien, Kleidung und Ausbildungskosten. 

Gartenansichten im Haus von Pater Johnsun. Foto: Privat

Mit Markus unterwegs 

Regelmäßig feierte die Gruppe zusammen Gottesdienst. Jeden Tag hatte Pastor Tilling für die Busfahrten eine Andacht mit Impulsen vorbereitet. In zwölf Abschnitten wurde ein Stück auf dem Markusevangelium vorgelesen. Auch Jesus ist mit seinen Jüngern auf Reisen. Er wagt sich immer wieder in unbekannte Gebiete und zu den „Heiden“. Pastor Tilling: „Gerade in der Fremde erlebt er die größten Überraschungen und die spannendsten Glaubenserfahrungen“.  

Besuch in einer Teeplantage in Indien
Besuch in einer Teeplantage. Foto: Privat

Was bleibt von dieser Reise 

Indien habe ihn nachdenklich gemacht, sagt Tilling. „Was wir von Indien lernen können, ist, dass man Chaos so organisieren kann, dass es funktioniert. Das Hupen im Verkehr beispielsweise ist keine Aggression, sondern Rücksichtnahme.“ Umgekehrt gebe es auch Dinge, die Indien von Europa lernen könne, etwa im Umgang mit Müll. 

Sein Fazit ist klar: „Indien ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man braucht eine gute Vorbereitung und Offenheit. Aber wer mit offenen Augen unterwegs ist, nimmt sehr viel für das eigene Leben mit.“ 

Einkaufen in Indien
Einkaufstour vor Ort. Foto: Privat

Was wir von Indien lernen können, ist, dass man Chaos so organisieren kann, dass es funktioniert.

Pastor Fabian Tilling
Weihnachtskrippe in einer katholischen Kirche in Indien-Kerala
Weihnachtskrippe Foto: Privat
Weihnachtkrippe-katholische Kirche in Kerala
Weihnachtkrippe-katholische Kirche in Kerala. Foto: Privat

Roter Mond über Raesfeld: Warum der Erdbeer- oder Schneemond so auffällt

Wer am frühen Abend mit dem Auto zwischen Erle und Raesfeld (oder umgekehrt) unterwegs war und den Blick Richtung Osten wandte, konnte ihn kaum übersehen. Tief am Horizont stand der Mond, auffallend groß und ungewöhnlich rötlich gefärbt. Ein Anblick, der einige Autofahrer zum Anhalten zwang und den Blick für einen Moment weg von der Straße hin zum Himmel lenkte.

Am 2. Februar 2026 ist der Mond auch über Raesfeld eindrucksvoll zu sehen. Immer wieder wird dabei von einem sogenannten Erdbeermond gesprochen. Der Begriff sorgt regelmäßig für Verwirrung, denn mit Erdbeeren oder der Farbe Rot hat er ursprünglich nichts zu tun.

Schneemond am Winterhimmel in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Warum der Name „Erdbeermond“ irreführend ist

Der Erdbeermond ist eine traditionelle Bezeichnung aus dem nordamerikanischen Raum. Gemeint ist damit der Vollmond im Juni, der früher den Beginn der Erdbeerernte markierte. Ein Erdbeermond im Februar ist astronomisch nicht vorgesehen. Der Vollmond im Februar wird klassisch Schneemond genannt.

Wenn der Mond Anfang Februar dennoch rötlich erscheint, liegt das nicht am Namen, sondern an physikalischen Effekten in der Erdatmosphäre.

Ein rötlicher Mondaufgang ist kein seltenes Himmelsereignis
Foto: Petra Bosse

Warum der Mond beim Aufgang oft rot wirkt

Steht der Mond tief am Horizont, muss sein Licht einen besonders langen Weg durch die Erdatmosphäre zurücklegen. Dabei werden die kurzwelligen, blauen Lichtanteile stärker gestreut. Übrig bleiben vor allem rote und orangefarbene Wellenlängen. Dieser Effekt ist derselbe, der auch Sonnenuntergänge rot färbt. Zusätzlich können Staub, Feuchtigkeit oder feine Aerosole in der Luft die Rotfärbung verstärken. Je tiefer der Mond steht, desto intensiver wirkt dieser Farbeindruck.

Ist das etwas Besonderes?

Ein rötlicher Mondaufgang ist kein seltenes Himmelsereignis, aber immer wieder sehenswert. Er tritt vor allem bei klarem Horizont und stabiler Wetterlage auf. Mit zunehmender Höhe verliert der Mond seine rote Färbung und erscheint wieder hellgelb oder weiß.

Ein besonderes astronomisches Ereignis wie eine Mondfinsternis liegt am 2. Februar 2026 nicht vor. Die Farbe ist allein ein optischer Effekt unserer Atmosphäre.

Fazit:
Egal ob Erdbeer- oder Schneemond, satt wird davon niemand.Das ist kein seltenes Himmelsphänomen, sondern ein atmosphärischer Effekt. Sehenswert bleibt der Anblick trotzdem, vor allem für alle, die kurz anhalten und nach oben schauen.

Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Erklärung zu atmosphärischer Lichtstreuung bei Mond- und Sonnenaufgang

LOKALLUST ERLE: Erle steht zusammen

Das HUB Erle ist nicht einfach ein neues Haus. Es ist die Antwort auf eine ganz konkrete Sorge im Dorf. Die Sorge, dass mit dem Ende von Brömmel-Wilms mehr verloren geht als eine Kneipe. „Ohne solche Orte verliert ein Dorf seinen Mittelpunkt“, sagt Christian Lipfert. Genau aus diesem Gefühl heraus ist das HUB entstanden.

Für uns war die Vorberichterstattung rund um das HUB eine besondere Erfahrung. Auch, weil wir das Thema noch einmal bewusst aus einer anderen Perspektive angegangen sind.

Während meine Mutter im wohlverdienten Urlaub war, haben Oliver Borgwardt und ich die Gelegenheit genutzt, das Projekt von hinten aufzurollen. Nicht als Teil der täglichen Abläufe, sondern als Beobachter mit vielen Fragen und offenen Gesprächen.

Dabei haben wir mit Menschen gesprochen, die sich neben ihrem Beruf und ihrem Alltag ehrenamtlich für das HUB engagieren. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Es hat uns gezeigt, wie viel Herzblut, Zeit und Überzeugung in diesem Projekt stecken und wie hoch die Erwartungen an diesen neuen Mittelpunkt im Dorf sind.

Im Gespräch mit Christian Lipfert wird deutlich, wie bewusst er mit dieser Verantwortung umgeht. Er blickt aus dem Fenster des neuen Hauses auf Brömmel-Wilms. Auf den Ort, der für viele Erler über Jahrzehnte Mittelpunkt war.

„Ohne solche Orte verliert ein Dorf seinen Mittelpunkt“, sagt er. Seine Aufgabe sieht er darin, diesen Gedanken weiterzutragen, ohne die Vergangenheit zu kopieren. „Zeit für Neues“ war der erste Satz seines Konzepts. Und er zieht sich durch das gesamte Interview.

Das komplette Interview mit Christian Lipfert ist in der aktuellen Lokallust Erle zu lesen.

Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle

Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:

  • Volksbank Raesfeld und Erle eG
  • Edeka Beyer
  • Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
  • Hub Erle
  • Kornbrennerei Böckenhoff

Informationen zur Anzeigenschaltung

Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 28. Februar 2026. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen uns direkt an.

Kontakt

Daniel Bosse
Heimatmedien GmbH
Fürst-Leopold-Platz 1
46284 Dorsten

Mail: [email protected]

#46 Monatsrückblick: Zusammenhalt zum Jahresstart

In der 46. Folge des Raesfeld Podcasts blickt Moderatorin Sabrina Czupiol auf die wichtigsten Themen des Monats Januar: Der Neujahrsgruß der Gemeinde Raesfeld stimmt auf ein gemeinsames Jahr 2026 ein, in Erle zeigt sich starkes Engagement beim gespendeten Erlös des Nikolausumzugs, und ein neuer Parkplatz sorgt für Entlastung im Ortskern.

Der Januar begann in Raesfeld mit einem Blick nach vorn.

In ihrem Neujahrsgruß rief die Gemeinde dazu auf, das Jahr gemeinsam anzugehen. Dirk Kuhmann betonte den Wert von Zusammenhalt, Ehrenamt und gegenseitiger Unterstützung, um die Herausforderungen von 2026 gemeinsam zu meistern.

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Politisch gab es zum Jahresstart eine personelle Veränderung:

Beim CDU-Ortsverband Raesfeld kam es zu einem Wechsel an der Spitze. Marc Ketteler übernahm den Vorsitz und kündigte an, die politische Arbeit vor Ort aktiv weiterentwickeln zu wollen.

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Auch infrastrukturell tat sich etwas:

An der Silvesterschule in Erle wurde ein neuer Parkplatz mit 34 Stellplätzen eröffnet. Er soll die Parksituation im Ortskern verbessern und insbesondere bei Veranstaltungen, rund um Schule und Kirche, für Entlastung sorgen.

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Kulturell zeigte sich, wie lebendig Tradition sein kann

Seit rund 25 Jahren leitet Ingrid Horstmann die Plattdeutsch-AG an der Silvesterschule in Erle. Die Dritt- und Viertklässler lernen dort mit viel Spaß und Freude, in Form von Märchen, Geschichten und Spielen, die Grundkenntnisse der alten Sprache.

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Ein musikalisches Highlight zum Jahreswechsel setzte „Sounds of Erle“

Sieben Acts verwandelten die St.-Silvesterkirche in eine Konzertbühne und sorgten mit einem vielfältigen Programm für einen stimmungsvollen Übergang ins neue Jahr.

Hier geht’s zum Artikel:

Engagement für die Gemeinschaft zeigte sich auch beim Nikolausumzug in Erle

Der Erlös der Veranstaltung wurde nun gespendet und kommt mehreren lokalen Vereinen und Initiativen zugute – ein Beispiel für gelebten Zusammenhalt im Ort.

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Und schließlich wirft das kommende Jahr bereits seine Schatten voraus:

Der Kartenvorverkauf für den Karneval 2026 in Raesfeld startete Ende Januar. Für viele Karnevalsfans ein fester Termin im Kalender, denn die Veranstaltungen sind traditionell schnell ausverkauft.

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Unfallflucht Raesfeld-Erle: Schwarzer VW Golf beschädigt

In Raesfeld-Erle hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer eine Unfallflucht begangen. An der Silvesterstraße wurde ein geparkter schwarzer VW Golf beschädigt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Zwischen Donnerstag, 29. Januar 2026, 23 Uhr, und Freitag, 30. Januar 2026, 20.30 Uhr, kam es an der Silvesterstraße in Raesfeld-Erle zu einer Unfallflucht. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer fuhr einen schwarzen VW Golf an, der dort geparkt stand.

Der Verursacher beschädigte das Fahrzeug vorne links am Radkasten. Anschließend entfernte er sich vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfall oder zum flüchtigen Fahrzeug geben können, sich beim Verkehrskommissariat Borken zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02861 9000 entgegen.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken zu Jahresbeginn gestiegen

Aktuell 5.968 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken / Hilfebedarf insgesamt weiter rückläufig

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im ersten Monat des Jahres 2026 etwas gestiegen – sie liegt dennoch deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Dies ist zu Jahresbeginn keine ungewöhnliche Entwicklung, da die winterliche Witterung erfahrungsgemäß – insbesondere in wetterabhängigen Branchen – zu vorübergehenden Beschäftigungsrückgängen führt“, erläutert er. „Aber auch das Ende des Weihnachtsgeschäftes und zum Jahresende auslaufende befristete Verträge haben Einfluss auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit.“

Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Januar 2026 insgesamt 5.968 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 213 Personen gestiegen. Im Vorjahres-Vergleich zum Januar 2025 hat sich die Zahl jedoch um 877 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen und liegt bei 2,6 Prozent (Dezember 2025: 2,5 Prozent, Januar 2025: 3,0 Prozent).

„Erfreulich ist aber, dass sich der Hilfebedarf insgesamt im Monatsvergleich von Dezember zu Januar 2026 erneut leicht rückläufig entwickelt hat“, so der Landrat. So wurden 42 Bedarfsgemeinschaften weniger registriert als im Vormonat. Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist zurückgegangen: Sie liegt im Januar 2026 bei 11.001 Personen (– 54 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 2026 15.517 Personen (- 147 gegenüber dem Vormonat) in 7.850 Bedarfsgemeinschaften (- 42) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Januar 2025 noch 892 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.126 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

NRW-Infrastrukturgesetz: Kreis Borken erhält über 213 Millionen Euro

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Der Kreis Borken profitiert deutlich vom NRW-Infrastrukturgesetz. Laut aktueller Mitteilung fließen bis 2036 mehr als 1,5 Milliarden Euro in den Regierungsbezirk Münster. Allein der Kreis Borken erhält über 213 Millionen Euro. Die Fördermittel geben Kreisen und Kommunen langfristige Planungssicherheit.

Der Kreis Borken gehört zu den großen Profiteuren des NRW-Infrastrukturgesetzes. Insgesamt stellt das Land für den Regierungsbezirk Münster mehr als 1,5 Milliarden Euro bereit. Die Fördermittel sollen in den kommenden Jahren Investitionen in die kommunale Infrastruktur ermöglichen und Großprojekte absichern. Für den Kreis Borken sind exakt 213.263.184 Euro vorgesehen.

Die Bereitstellungsbescheide nach dem NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 gingen Ende der Woche digital bei allen Städten, Gemeinden und Kreisen im Regierungsbezirk ein. Mit dem Geld gewinnen die Kommunen Planungssicherheit und zusätzlichen Handlungsspielraum für anstehende Investitionen.

Förderung stärkt Münsterland und Emscher-Lippe-Raum

„Gute Nachrichten für die Kommunen und Kreise bedeuten natürlich auch gute Nachrichten für unsere Region. Sowohl das Münsterland als auch der Emscher-Lippe-Raum werden in den nächsten Jahren massiv von diesen bereitgestellten Mitteln profitieren“, erklärte der Münsteraner Regierungspräsident Andreas Bothe.

Die Bezirksregierung Münster begleitet die Kommunen und Kreise bei der Umsetzung. Sie prüft die Förderfähigkeit der geplanten Investitionsprojekte, bewilligt die Anträge und zahlt die Mittel aus. Kommunen können ihre Projekte ab sofort zur Förderung anmelden. Die gesamte Abwicklung des Förderprogramms erfolgt ausschließlich digital.

Hintergrund zum NRW-Infrastrukturgesetz

Grundlage der Förderung ist das Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz. Damit stellt der Bund den Ländern insgesamt 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung. Das Nordrhein-Westfalen erhält davon 21,1 Prozent.

Das Land ergänzt diese Mittel durch eigene Investitionen und setzt damit das größte Infrastruktur- und Investitionsprogramm seiner Geschichte um. In den kommenden zwölf Jahren sind Investitionen in Höhe von 31,2 Milliarden Euro geplant. Davon fließen 21,3 Milliarden Euro an die Kommunen.

Fördergeld alle Kommunen in NRW-Bezirksregierung Münster

Über das NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 stellt das Land den Kommunen pauschal zehn Milliarden Euro für Sachinvestitionen bereit. Die Verteilung erfolgt zu 80 Prozent nach Einwohnerzahl, zu jeweils zehn Prozent nach Finanzkraft und Gebietsfläche. Um die Investitionsbedarfe der Kreise zu berücksichtigen, erhalten diese zusätzlich 20 Prozent der auf die kreisangehörigen Gemeinden entfallenden Anteile.

Mitgliederversammlung: Fanfarencorps Raesfeld blickt auf starkes Vereinsjahr zurück

Laut Mitteilung des Vereins hat das Fanfarencorps Raesfeld 1959 e. V. bei seiner Mitgliederversammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. In den neuen Proberäumen standen Rückschau, Vorstandswahlen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Auch Investitionen und personelle Veränderungen wurden thematisiert.

Das Fanfarencorps Raesfeld 1959 e. V. lud am Sonntag, 25. Januar 2026, zur jährlichen Mitgliederversammlung ein. Zum zweiten Mal fand die Versammlung in den neuen Proberäumen statt, was im Verein auf große Zustimmung stieß.

Der 1. Vorsitzende Christian Willing begrüßte die anwesenden Mitglieder und eröffnete die Sitzung mit einem Rückblick auf das Jahr 2025.

Rückblick auf Auftritte, Fahrten und Vereinsleben

Das Jahr begann mit den traditionellen Karnevalsauftritten in Raesfeld, die erneut für eine bunte und fröhliche Stimmung im Ort sorgten. Es folgte eine intensive Zeit mit Beginn der Schützenfestsaison. Erstmals nahmen auch Mitglieder der Jugendgruppe an mehreren Festen teil, darunter am allgemeinen Schützenfest in Raesfeld sowie am Schützenfest der Junggesellen.

Die Raesfelder Fanfaren begrüßen vom Schlossturm aus die Besucher beim Adventsmarkt Raesfeld 2025
Traditionelle Eröffnung Adventsmarkt Raesfeld mit den Fanfaren. Foto: Petra Bosse/Archiv

Die Sommerpause nutzte der Verein für das Zeltlager, das sowohl für die Jugendgruppe als auch für die erfahrenen Musiker eine willkommene Abwechslung darstellte. Besonders die gemeinsame Kanufahrt bereitete allen Altersgruppen große Freude.

Ein Höhepunkt des Jahres war die Vereinsfahrt nach Neubrunn, bei der das Corps einen sehr guten zweiten Platz erreichte. Zum Jahresende prägten zahlreiche Veranstaltungen das Vereinsleben, darunter die Prinzenproklamation, ein Vereinsfest in den eigenen Räumen sowie die Eröffnung des Adventsmarkts. Den Abschluss bildete das traditionelle Silvesterständchen.

Kassenbericht für das Jahr 2025

Der 1. Kassierer Achim Nießing stellte den Kassenbericht für das Jahr 2025 vor. Die Ausgaben betrafen vor allem Musikinstrumente und Uniformteile. In diesem Zusammenhang betonte der Vorstand erneut die Bedeutung von Gönnern und Förderern, insbesondere der Gemeinde Raesfeld.

Vorstandswahlen

Nach der Entlastung des Vorstands leitete Marc Hater die anstehenden Wahlen. Einstimmig wiedergewählt wurden Christian Stolbrink als 2. Vorsitzender, Tanja Steggerhütte als Zeugwartin, Rika Epping als Jugendwartin und Leonie Steggerhütte als Pressewartin. Das Amt des 1. Kassierers übergab Achim Nießing an Lars Wilting. Der Verein dankte Achim Nießing für sein langjähriges Engagement.

Für das Amt der Spielvertretung wurde Lucy Steggerhütte in den Vorstand gewählt. Die Wahl hatte bereits in der Vorwoche bei der Spielerversammlung stattgefunden. Sven Woeste legte das Amt nach dreijähriger Tätigkeit aus Zeitgründen nieder. Auch ihm sprach der Verein seinen Dank aus.

Ehrungen

Im Anschluss an die Wahlen ehrte das Fanfarencorps langjährige Mitglieder. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurde Nick Epping ausgezeichnet. Er erhielt eine silberne Fanfare als Anstecknadel für seine Uniform. Dominic Nagel wurde für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Gutschein geehrt.

Unter dem Punkt Verschiedenes informierte der Vorstand über die Anschaffung neuer Ultraleichtbau-Trommeln und Westen. Diese Investitionen seien dem Verein besonders wichtig gewesen, um alle Mitglieder passend ausstatten zu können.

Erlös aus Nikolausumzug in Erle gespendet

Nach dem ersten gemeinsamen Nikolausumzug in Erle 2025 haben die Kolpingsfamilie Erle und die Verantwortlichen der Silvesterschule ein äußerst positives Fazit gezogen.

Alle Beteiligten sprechen von einem familiären Erleben in der Mitte des Dorfes. Das Nikolausfest hat in der Erler Gemeinde großen Anklang gefunden. Er soll in Zukunft in der Kooperation zwischen Kolpingsfamilie und Silvesterschule weitergeführt werden.

Durch den Verkauf von Würstchen, Kinderpunsch und Glühwein sowie durch den Adventsmarkt in der Schule konnte ein ansprechender Erlös erzielt werden. Die Verantwortlichen haben sich nach Abrechnung aller Kosten in gemeinsamer Runde zusammengesetzt und entschieden, den Erlös aufzuteilen und auch Erler Vereine und Jugendorganisationen mit einer Spende zu unterstützen.

So soll der caritative Charakter des Nikolausfestes unterstrichen werden. Die Silvesterschule erhält demnach für den Förderverein ein Drittel, die Kolpingsfamilie ein Drittel und ein Drittel kommt Erler Jugendarbeit zugute.

Konkret bedeutet das in diesem Jahr:

  • 230 Euro an die Jugendfeuerwehr für die kommende Jugendfreizeit;
  • 230 Euro an die Erler Jäger u.a. zur Anschaffung neuer Musiknoten;
  • 450 Euro an die Kolpingsfamilie Erle;
  • 450 Euro an den Förderverein der Silvesterschule.

Alle Beteiligten bedanken sich bei den Kindern und ihren Familien, die mit leuchtenden Laternen den Umzug stimmungsvoll begleitet haben. Zusammen freuen sie sich schon auf den nächsten Nikolausumzug 2026.

Raesfeld helau: Karneval in Raesfeld 2026

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Raesfeld ist bereit für die fünfte Jahreszeit. Mit Sitzungen, Kinderkarneval, Partyformaten, Messe und dem Rosenmontagsumzug bietet der Karneval 2026 in Raesfeld ein prall gefülltes Programm für Jung und Alt. Vereine, Tollitäten und Ehrenamtliche stecken mitten in den Vorbereitungen.

Auftakt mit Prinzenpaar und jecker Vorfreude

Mit Prinz Paul I. und Prinzessin Caro I. steht Raesfeld in der Session 2025/2026 unter närrischer Regentschaft. Das Prinzenpaar blickt voller Vorfreude auf die kommenden Wochen und lädt alle Närrinnen und Narren ein, gemeinsam zu feiern, zu lachen und den Karneval zu leben. Die Session verspricht eine Mischung aus Tradition, Gemeinschaft und ausgelassener Stimmung.

Raesfeld Karneval Prinzenpaar 2026
Das Raesfelder Prinzenpaar Paul I. & Caro I. Foto: Raesfelder Carnevals Verein

Gemeinsam durch die Session 2025/2026

Mit einem herzlichen „Helau Raesfeld!“ stimmt das Prinzenpaar Prinz Paul I. und Prinzessin Caro I. auf die Session 2025/2026 ein. „Wir freuen uns riesig auf eine fabelhafte Session mit euch“, sagen die Tollitäten und blicken voller Vorfreude auf die kommenden Wochen. Gemeinsam mit den Närrinnen und Narren wollen sie durch die jecke Zeit tanzen, feiern und lachen. Besonders die Galasitzung, der Kinderkarneval und die Schräglage zählen für das Prinzenpaar zu den Höhepunkten der Session. „Lasst uns diese Session zu etwas ganz Besonderem machen“, rufen Prinz Paul I. und Prinzessin Caro I. und senden ein dreifaches „Raesfeld, Erle, Homer Helau!“.

Grußwort Sitzungspräsident Andre Schlüß

Liebe Närrinnen und Narren, liebe Freunde des Raesfelder Karnevals,

als Sitzungspräsident heiße ich euch herzlich willkommen in der neuen Session 2025 / 2026. Das Vereinsleben lebt von uns allen, miteinander, füreinander und mit Spannung für die kommenden Narrentage.

In diesen Zeiten aktueller Krisen ist der Zusammenhalt wichtiger denn je. Nur gemeinsam können wir Hindernisse überwinden, Traditionen bewahren und neue Akzente setzen. Wir alle tragen Verantwortung – für den Verein, für unsere Gemeinschaft und für den Spaß, der den Karneval ausmacht. Jede einzelne Person leistet einen wertvollen Beitrag: Ob aktiv hinter den Kulissen, als Helfer bei den Veranstaltungen, als Sponsor, Förderer oder einfach als treuer Zuschauer. Ohne eure Unterstützung funktioniert nichts – und ohne euch verlieren wir die Kraft, die unseren Karneval in Raesfeld so besonders macht.

Lasst uns daher geschlossen an einem Strang ziehen: Engagiert euch, bringt Ideen ein und unterstützt die anstehenden Projekte. Denn nur wenn wir alle zusammen an einem Strang ziehen, können wir die kommenden Höhepunkte gestalten und unserem Karneval in Raesfeld eine starke Zukunft sichern. Besonders freue ich mich in dieser Session, ein Prinzenpaar aus meinem engen Freundeskreis präsentieren zu dürfen. Prinz Paul I. mit seiner Prinzessin Caro I. Sie tragen mit ihrer Freude, ihrem Engagement und ihrem Herzblut dazu bei, unseren Karneval weiter zu leben und zu gestalten. Zum Schluss rufe ich euch herzlich auf, unsere Veranstaltungen zu besuchen. Unsere RCV Galasitzung am 07.02.2026, welche wieder mit breiten Tischen und gepolsterten Stühlen durchgeführt wird. Freut euch auf ein bunt gemischtes Programm aus Büttenreden, Show Darbietungen, Live Band, Gardetanz und vielem mehr. . Für den Kinderkarneval am 08.02.2026 dürfen wir ebenfalls wieder den Kindermusiker NILSEN bei uns begrüßen.

Als Highlight konnten wir für unsere Schräglage am 14.02.2026 den Mallorca Hit des Jahres 2025 zu uns nach Raesfeld holen. Wir freuen uns auf unserer Bühne in Raesfeld RUMBOMBE begrüßen zu dürfen. RUMBOMBE wird das Festzelt bei uns in Raesfeld zum Beben bringen. Ebenfalls rufe ich euch alle herzlich auf, an unserer Karnevalsmesse am 15.02.2026 um 11.11 Uhr in der St. Martin Kirche in Raesfeld teilzunehmen. Nach der Messe geht es dann im Festzelt auf der Festwiese mit dem RCV Prinzenfrühschoppen um 12:33 Uhr mit der Verleihung der Meriten Medaille und Lümmel Orden weiter. Kommt zu unseren Sitzungen und Veranstaltungen – denn nur durch eure Präsenz lebt der Karneval in Raesfeld weiter. Gemeinsam schaffen wir unvergessliche Momente und bewahren eine schöne Tradition für uns alle. Ich danke euch von Herzen für euer Engagement und eure Treue. Auf eine närrische, erfolgreiche und gemeinschaftliche Saison! Bleibt Gesund und feiert das Leben.

Raesfeld – Helau Erle – -Helau Homer – Helau

Volles Festzelt bei Schräglage Karneval Raesfeld 2025
Schräglage 2025. Foto: Petra Bosse/Archiv

Die wichtigsten Termine im Überblick

  • Schräglage mit RUMBOMBE: Samstag, 14.02.2026
  • Karnevalsmesse in der St.-Martin-Kirche: Sonntag, 15.02.2026, 11.11 Uhr
  • RCV-Prinzenfrühschoppen mit Verleihung der Meriten-Medaille und des Lümmel-Ordens Sonntag, 15.02.2026, 12:33 Uhr

Rückblicke

Raesfelder in Karnevalsstimmung RCV 2025
©Petra Bosse

Mit diesen Veranstaltungen lädt der Raesfelder Karneval Närrinnen, Narren und alle Jecken ein, gemeinsam zu feiern, Traditionen zu leben und die fünfte Jahreszeit in Raesfeld zu genießen.

Grußwort 1. Vorsitzender Pascal Rehmann

Pascal Rehmann RCV
Foto: RCV

„Wenn dat Herz laut lacht und der Alltag Pause macht – dann ist Karneval in Raesfeld!“

Liebe Närrinnen und Narren, liebe Freunde des Raesfelder Karnevals, endlich ist sie wieder da – unsere geliebte fünfte Jahreszeit! Sobald die ersten Trommeln erklingen, das Rot und Weiß unseres Vereins die Schlossgemeinde schmückt und ein fröhliches „Helau!“ durch die Straßen schallt, ist klar: Der RCV Raesfeld startet in eine neue Session voller Lebensfreude, Farbe und Gemeinschaft. Der Karneval hier in Raesfeld, rund um unser stolzes Wasserschloss, ist mehr als nur ein paar ausgelassene Tage. Er steht für Lebensfreude, Offenheit und Miteinander, wie man es nur in einer starken Gemeinschaft findet. In dieser besonderen Zeit dürfen wir lachen, träumen und den Alltag ein wenig vergessen – Seite an Seite mit Menschen, die genauso jeck sind wie wir.

Unser RCV verkörpert seit vielen Jahren Herzblut, Engagement und Tradition. Doch Tradition bedeutet bei uns nicht Stillstand. Wir tragen Rot und Weiß mit Stolz, denn diese Farben stehen für Leidenschaft, Freude und Zusammenhalt. Genau diese Werte wollen wir bewahren und zugleich weiterentwickeln – modern, lebendig und offen für jede Generation. Ein großes Dankeschön gilt allen, die diesen Geist Jahr für Jahr mit Leben füllen: unseren Garden, Tanzgruppen, Bühnenbauern, Helferinnen und Helfern, Sponsoren sowie die Musikerinnen und Musiker. Ihr seid es, die den Karneval in unserer Schlossgemeinde zu etwas ganz Besonderem machen.
Ohne euch wäre all das nicht möglich. Lasst uns also gemeinsam feiern, tanzen und lachen – in Rot und Weiß, mit Herz, Humor und echter Raesfelder Lebensfreude.

Ein dreifaches Raesfeld, Erle und Homer – Helau! Pascal (Calli) Rehmann

Show und Tanz beim Sitzungskarneval in Raesfeld
Jecken dürfen sich wieder auf Show und Tanz mit hauseigenen Tanzgarden freuen. Foto: Petra Bosse/Archiv

Grußwort Bürgermeister Dirk Kuhmann

Liebe Freundinnen und Freunde des Raesfelder Karnevals, liebe Närrinnen und Narren,

mit der Proklamation unseres RCV-Prinzenpaares Paul I. und Caro I. sowie des RRZ-Kinderprinzenpaares Hannes I. und Maja I. und der stimmungsvollen Schlüsselübergabe am Rathaus sind wir im November offiziell in die Session 2025/2026 gestartet.

Damit beginnt unsere 56. Session in Raesfeld – und wie jedes Jahr heißt das: Zeit für gute Laune, für Tanz, Musik, Humor und dafür, Alt und Jung zusammenzubringen. Es steckt einfach unfassbar viel Herzblut im Raesfelder Karneval und genau hier wird auch die nächste Generation für diesen wunderbaren Brauch begeistert. Was viele gar nicht sehen: Der Raesfelder Karneval ist nicht nur ein paar Tage Party – er ist das Ergebnis unzähliger Stunden ehrenamtlicher Arbeit, verteilt über das ganze Jahr. Da werden Reden geschrieben, Choreografien einstudiert, Wagen gebaut, Kostüme genäht und Ideen geschmiedet, die unsere Umzüge und Veranstaltungen jedes Mal zu etwas Besonderem machen.
Diese Leidenschaft kommt direkt aus unserer Dorfgemeinschaft – und das spürt man! Darum ein großes Dankeschön an alle, die diesen Karneval möglich machen: den Aktiven auf und hinter der Bühne, den Vereinen, den Engagierten aller Altersgruppen – und natürlich euch, die ihr mitfeiert, mitfiebert und die Stimmung tragt. Ich wünsche uns allen eine fröhliche, bunte und unbeschwerte fünfte Jahreszeit.

In diesem Sinne: ein kräftiges „Raesfeld HELAU, Erle HELAU, Homer HELAU!“
Ihr Dirk Kuhmann Bürgermeister

Sänger Nilsen rockte das Festzelt beim Kinderkarneval in Raesfeld 2025
Sänger Nilsen rockte das Festzelt beim Kinderkarneval in Raesfeld 2025. Foto: Petra Bosse/Archiv

Der Rosenmontag als Herzstück des Raesfelder Karnevals

RRZ Marion Vormann Raesfeld

Was wäre der Karneval in Raesfeld ohne den legendären Rosenmontagsumzug? Für viele Jecken ist er der Höhepunkt der Session und ein fester Termin im Kalender der fünften Jahreszeit. Marion Vormann, Präsidentin des Raesfelder Rosenmontagszug e. V., blickt mit Vorfreude auf die närrische Zeit und sagt: „Helau, liebe Närrinnen und Narren. Wir freuen uns riesig, euch in der Session 2025/2026 wieder begrüßen zu dürfen.“

Der Verein steckt bereits mitten in den Vorbereitungen für den Rosenmontag am 16. Februar 2026, an dem wieder tausende Besucher in Raesfeld erwartet werden. Um 11.44 Uhr wird das Rathaus gestürmt, um 12.33 Uhr setzt sich der Umzug in Bewegung. „Karneval verbindet, bringt Generationen zusammen und macht Raesfeld für einen Tag einfach bunter“, so Vormann.

Kinderprinzenpaar Raesfeld 2025 Rosenmontagsumzug
Foto: Petra Bosse/Archiv

RRZ-Termine zur Session 2025/2026

  • Rathaussturm: Montag, 16.02.2026, 11.44 Uhr
  • Rosenmontagsumzug durch Raesfeld: Montag, 16.02.2026, 12.33 Uhr
  • Zeltparty auf dem Festplatz „Zum Michael“: Montag, 16.02.2026, im Anschluss an den Umzug

Mit diesen festen Programmpunkten setzt der RRZ auch in der Session 2025/2026 den Höhepunkt des Raesfelder Karnevals und lädt alle Närrinnen und Narren zum Mitfeiern ein.

Kinderprinzenpaar RRZ 2026

Karneval lebt vom Mitmachen

Ob auf der Bühne, hinter den Kulissen oder am Straßenrand. Der Karneval 2026 in Raesfeld lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher und vom Mitfeiern der Besucherinnen und Besucher. Vereine und Organisatoren laden alle Generationen ein, Teil der fünften Jahreszeit zu sein und die närrischen Tage gemeinsam zu genießen. Raesfeld zeigt auch 2026 wieder, wie lebendig und vielfältig Karneval sein kann.

Förderverein Kindergarten St. Nikolaus e.V. blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

Der Förderverein Kindergarten St. Nikolaus e.V. hat bei seiner Jahreshauptversammlung im Januar eine positive Bilanz gezogen. Neben hohen Investitionen zugunsten der Kinder standen stabile Einnahmen, steigende Mitgliederzahlen und die einstimmige Bestätigung des Vorstandes im Mittelpunkt.

Im Januar fand die Jahreshauptversammlung des Förderverein Kindergarten St. Nikolaus e.V. statt. Der Vorstand berichtete dabei über ein erneut sehr engagiertes und erfolgreiches Vereinsjahr. Im Jahr 2025 investierte der Förderverein knapp 12.000 Euro direkt in die Kinder des Kindergartens. Damit setzten sich die hohen Ausgaben wie bereits im Vorjahr fort.

„Der Kindergarten hat immer wieder Wünsche für verschiedene Anschaffungen, die wir, wenn möglich gerne erfüllen. Da wir eine starke Elternschaft haben, die auch bei Veranstaltungen tatkräftig anpackt, erzielen wir sehr gute Einnahmen, die wir sehr gerne wieder in den Kindergarten investieren“, erklärte Jonathan Schmidt, 1. Vorsitzender des Fördervereins.

Überschuss trotz hoher Ausgaben

Trotz der umfangreichen Ausgaben konnte der Förderverein einen Überschuss von rund 4.300 Euro erwirtschaften. Dieser kommt dem aktuellsten Wunsch des Kindergartens zugute, der Beschattung der Kindergartenräume durch Markisen.

Ein wesentlicher Beitrag zu den guten Einnahmen war erneut das große Osterfeuer in Erle. Dort versorgte der Förderverein die Gäste mit Essen und Getränken. Stehtische, Bänke, eine Hüpfburg sowie ein Toilettenwagen sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Durch den sehr guten Besuch konnte ein Gewinn von rund 2.500 Euro erzielt werden. Der Förderverein bedankte sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie Spendern, die dieses Wir-Gefühl beim Osterfeuer möglich gemacht haben.

Bewirtung nach St. Martinsumzug gut angenommen

Im November fand außerdem bereits zum zweiten Mal die Bewirtung nach dem St. Martinsumzug statt, erneut in Zusammenarbeit mit dem St. Silvesterkindergarten. Der Umzug endete wie gewohnt unter den Eichen an der Femeiche. Auch hier war der Andrang der Familien wieder sehr groß.

Mitgliederzahl wächst weiter

Erfreulich entwickelte sich auch die Mitgliederzahl des Förderverein Kindergarten St. Nikolaus e.V. Sie ist um fünf Personen gestiegen. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen, auch Großeltern oder Firmen. Eine Anmeldung ist über die Internetseite des Vereins möglich.

Vorstand einstimmig bestätigt

Turnusgemäß standen nach zwei Jahren Neuwahlen des Vorstandes an. Alle vier Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der Vorstand bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Auch das Jahr 2026 wird wieder einige Planungen mit sich bringen, um weiterhin eine gut gefüllte Kasse zugunsten der Kinder des Kindergartens sicherzustellen. Zum Abschluss bedankte sich der Förderverein bei allen Mitgliedern, Eltern, Helfern, Spendern, der Kirche und vor allem beim gesamten Kindergarten-Team des St. Nikolauskindergartens.

Große Sonderseite zur Eröffnung des HUB Erle

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Am 7. Februar richtet sich der Blick vieler Erler auf einen Ort, der künftig eine zentrale Rolle im Dorfleben spielen soll: das HUB Erle. Hier finden Sie unsere große Sonderseite dazu – einfach klicken! Viel Spaß beim Lesen.

1:0 für das HUB Erle: Testspiel vor der Eröffnung

Das neue HUB Erle hat seine Türen geöffnet, und gleich der erste Tag im neuen Zuhause an der Silvesterstraße 2 in Raesfeld-Erle war ein Auftakt nach Maß.

Noch bevor in wenigen Wochen das große Eröffnungsspiel mit Dorffest gefeiert wird, startete das Team im Januar mit den ersten sogenannten Testspielen. Der Start am 10. Januar zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der neuen Location steckt.

80 Premieren-Tickets

Gäste im neuen Saal des HUB Erle testen bei den ersten Testspielen Atmosphäre und Angebot der neuen Eventlocation. Foto: Sascha Lebbing

Geschäftsführer Christian Lipfert konnte am Ende des Abends mehr als zufrieden sein. Rund 80 Tickets waren im Vorfeld verkauft worden. Eine echte Bewährungsprobe für Küche, Service und Technik. Küchenchef Simon Ende und sein Team meisterten diese Herausforderung mit Bravour. Für zusätzliche Spannung sorgte der Einsatz der neuen, hochmodernen digitalen Ubert-Küche, die nahtlos mit den weiteren eingesetzten Systemen kompatibel ist. Der Praxistest unter Live-Bedingungen verlief reibungslos.

Kulinarischer Auftakt mit Vielfalt

Kulinarischer Höhepunkt des Abends: frisch zubereitetes Lachsfilet als Teil des Premierenmenüs im HUB Erle. Foto: Sascha Lebbing

Kulinarisch präsentierte sich das HUB Erle bereits am ersten Abend vielseitig und ambitioniert. Zum Auftakt servierte die HUB-Crew Arancini Mediterran, kleine, frittierte Risottobällchen an einer mediterranen Tomatensauce. Beim Hauptgang fiel die Entscheidung vielen Gästen sichtbar schwer. Zur Auswahl standen der HUB Black Burger, Tafelspitz Asia-Style, ein saftiges Lachsfilet oder ein vegetarisches rotes Linsencurry. Die Rückmeldungen an den Tischen waren durchweg positiv. Den süßen Abschluss bildeten ein Nuss au Chocolat mit Alkohol und Nüssen oder alternativ ein feines Chocolat Mousse ohne Alkohol und Nüsse.

Event-Anfragen schon vor der Premiere

Doch das HUB Erle überzeugte nicht nur kulinarisch. Hier ist sowohl optisch als auch technisch alles auf dem neuesten Stand ist. Als Event-Location mit modernem Saal, flexiblen Raumkonzepten und professioneller Veranstaltungstechnik bietet es ideale Voraussetzungen für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenveranstaltungen, Trauerfeiern oder individuell geplante Events mit dem hauseigenen HUB-Eventplaner.

Pächter Christian Lipfert zapft hinter der Theke. Auch der Service an der Bar lief bei der Premiere im HUB Erle reibungslos. Foto: Sascha Lebbing

Dass sich diese Qualitäten bereits vor der offiziellen Eröffnung herumgesprochen haben, zeigt die hohe Nachfrage. Schon vor der Premiere gingen erste Anfragen für Hochzeiten und Taufen ein. Ein starkes Signal für das Team und ein vielversprechender Start für das neue HUB Erle.

Blick auf das große Eröffnungsspiel

Mit den Testspielen im Januar sammelt das Team nun wertvolle Erfahrungen, mit echten Gästen, lebendiger Atmosphäre und kulinarischer Neugier. Wenn dieser erste Abend ein Maßstab ist, darf man sich auf das große Eröffnungsspiel am 7. Februar 2026 schon jetzt freuen.

Der neue Eingangsbereich des HUB Erle an der Silvesterstraße 2 in Raesfeld-Erle kurz vor Beginn der Premiere. Foto: Sascha Lebbing
Blick hinter die Bar: Hochwertige Getränke und modernes Design prägen das neue HUB Erle. Die edlen Tropfen der Obst- und Kornbrennerei Böckenhoff dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Foto: Sascha Lebbing

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Wechsel an der Spitze der CDU in Raesfeld: Marc Ketteler übernimmt

Wechsel an der Spitze des CDU-Ortsverbandes Raesfeld: Beim Gemeindeparteitag am Samstag wurde Marc Ketteler zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Vorstandswechsel markiert einen klaren Neustart für die CDU in Raesfeld, Erle und Homer, mit Kontinuität im Team.

Neuer Vorsitzender: Marc Ketteler übernimmt in Raesfeld

Laut Mitteilung vom Samstag hat der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer einen neuen Vorsitzenden. Marc Ketteler, seit 13 Monaten Mitglied der CDU, übernimmt die Führung des Ortsverbandes. Die Mitglieder sprachen ihm ihr Vertrauen einstimmig mit einer Enthaltung aus.

Mit dem Wechsel an der Spitze des CDU-Ortsverbandes Raesfeld rückt ein neues Gesicht in die erste Reihe der kommunalpolitischen Arbeit.

Staffelstab von Dr. Altenhoff-Weber an Ketteler übergeben

Die bisherige Vorsitzende Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, die den Gemeindeverband in den vergangenen zwei Jahren geführt hat, bleibt dem Vorstand erhalten. Sie übernimmt künftig das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden.

Gemeinsam mit Norbert Böckenhoff und Tobias Honvehlmann gehört sie weiterhin dem geschäftsführenden Vorstand an und bringt ihre Erfahrung in die politische Arbeit ein.

CDU-Ortsverband Raesfeld zählt 191 Mitglieder

Der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer verfügt aktuell über 191 Mitglieder. Davon sind 127 männlich (66 Prozent) und 64 weiblich. Der Vorstand sieht sich damit gut aufgestellt für die politische Arbeit in Raesfeld, Erle und Homer.

Weitere Vorstandsposten neu besetzt

Neben dem geschäftsführenden Vorstand wurden weitere Funktionen neu besetzt oder bestätigt:

  • Maria Kowalsky, Mitgliederbeauftragte
  • Arno Brömmel, stellvertretender Mitgliederbeauftragter
  • Bärbel Unnebrink, Schriftführerin
  • Patricia Funke, stellvertretende Schriftführerin
  • Kathrin Bonhoff, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Maria Leveling-Hoppe, Beisitzerin
  • Andre Olbing, Beisitzer
  • Tobias Nießing, Beisitzer

Dem erweiterten Vorstand gehören zudem Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie Dr. Bernhard Bonhoff, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, kraft ihres Amtes an.

Neuer Vorsitzender blickt nach vorn

Marc Ketteler bedankte sich nach seiner Wahl für das Vertrauen der Mitglieder. „Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit einem starken Team. Unser Ziel ist es, die politischen Anliegen der Menschen in Raesfeld, Erle und Homer engagiert und verlässlich zu vertreten“, erklärte der neue Vorsitzende.

Mit dem Wechsel an der Spitze des CDU-Ortsverbandes Raesfeld startet der Gemeindeverband in eine neue Amtsperiode.

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