Start Blog Seite 14

RRZ Rosenmontagszug 2026: Närrischer Lindwurm sorgt für volle Straßen

Bürgermeister verhaftet im Raesfelder Rathaus vor dem Rosenmontagszug. Tolle Kostüme, super Stimmung und viele Zuschauer am Rand sorgten schon vor dem Start für echtes Rosenmontagsgefühl. In Raesfeld begann der närrische Lindwurm mit einer Festnahme, die keine war. Köpernick stürmten das Rathaus, suchten das Gemeindeoberhaupt, um diesen zu verhaften.

Viele Besucher und Jecken kamen nach Raesfeld zum Rosenmontagszug 2026
©Daniel Bosse
Bürgermeister Dirk Kuhmann von den Köpernickern im Rathaus verhaftet
Verhaftet. Foto: Daniel Bosse

Rosenmontagszug mit mehr als 30 Wagen und Fußgruppen

Raesfeld zeigte am Rosenmontag, wie Karneval geht. Bunte Gruppen sammelten sich vor dem Rathaus, am Straßenrand standen dicht gedrängt Familien, Kinder und Stammgäste mit Bollerwagen. Pünktlich um 12.33 Uhr starteten mehr als 30 Wagen und Fußgruppen am Rathaus. Der Himmel hielt dicht, zumindest für die erste Runde. Erst eine Stunde später setzte Regen ein. Dem Kamelle-Regen schadete das nicht. Der prasselte weiter vom Himmel und landete in Taschen, Kapuzen und ausgebreiteten Armen.

©Petra Bosse
Rosenmontagszug Raesfeld 2026: Viele Fotos vom närrischen Treiben.
Gute Laune trotz Regen auf dem Prinzenwagen des RCV. Foto: Petra Bosse

Bürgermeister verhaftet im Rathaus vor dem Rosenmontagszug

Nach einigen Ausfällen gab es wieder Köpernick, die sich auf die Suche nach dem Bürgermeister im Rathaus machten. Der hatte sich gut versteckt. Doch lange hielt das Versteckspiel nicht. Die Raesfelder Jecken hatten Glück, sie erwischten ihr Stadtoberhaupt noch vor dem Start des Zuges. Die Verhaftung war reine Formsache und fester Bestandteil des närrischen Protokolls.

Das diesjährige Karnevalsmotto lautete: „Kiek es an, dänn Frosch ist hier, bröch met dänn RRZ us vull Pläsier.“ Der erste Platz für das Motto des diesjährigen Karnevalszuges des RRZ in Raesfeld geht an Sam Bröcker. Damit stand das Leitmotiv für den närrischen Lindwurm fest.

Grafen aus der Grafenstraße seit 1992: Nachbarschaft der Prinzessin. ©Petra Bosse
©Petra Bosse

Erlske Napoli und Konfettirään mitten im Ort

„Erlske Napoli“ zog alle Blicke auf sich. Die Damen der Erler Allgemeine Verunsicherung, kurz EAV, kamen als „Traum von Neapel“ daher und tanzten durch die Straßen. Weiße Sahnehauben, rote Erdbeersoße und jede Menge gute Laune.

Schwerelos und frei zu sein, das war das Motto von „Meddenrin Em Konfettirään“. Und auch die Fun Generationen mit ihrem „Konfettirään – Wir li(e))ben die die Musik“ tanzten durch die Straßen. Eine der großen Gruppen an diesem Tag.

Die Fun Generation beeindruckten mit Hebefiguren ©Petra Bosse

Groß vertreten waren auch die unterschiedlichen Landjugend KLB aus Raesfeld, Erle-Rhade, Weseke, Vardingholt und Marbeck. Sie zeigten, dass der Nachwuchs weiß, wie Feiern geht. Streckenweise lautstark dröhnte die Musik aus ihren Boxen, und auch bei den Marbeckern floss der Alkohol mehr als bei den anderen Gruppen. So war auch das Motto: „Im Wilden Westen kennt mans schon: KLJB Marbeck säuft seit Generationen!

©Petra Bosse
©Petra Bosse

Grenzenlos jeck in Europa

Unter dem Motto „Grenzenlos Jeck in Europa“ präsentierte sich die Gemeindeverwaltung Raesfeld. Ganz im Zeichen von Europa, eingehüllt in die blaue EU-Fahne, dazu das Haar ebenfalls leuchtend blau. Mit dabei waren Bürgermeister Dirk Kuhmann, Ratsmitglieder sowie eine Abordnung aus den Partnerstädten Wehl, 40-jährige Partnerschaft in den Niederlanden, und Kobierzyce in Polen.

Wehler Abornung beim Rosenmontagszug in Raesfeld 2026
©Petra Bosse

Besonders die polnischen Freunde waren völlig geflasht vom Raesfelder Karneval, da sie die fünfte Jahreszeit so nicht kannten. Die Wehler dagegen sorgten erneut mit niederländischen Musikgruppen und Königswagen für mächtig Stimmung. In den Farben Orange hieß es „Achtung Partyzone“. Valentinas „Wild van Carneval“ ließ es krachen.

©Petra Bosse

Satire auf Rädern und ein Prinzenpaar hoch über dem Zug

Ein aktuelles und bissiges Motto hatte der Allgemeine St. Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld. „Gelsenkirchen – die Stadt der Schließfachmillionäre“ lautete der satirische Seitenhieb. Verkleidet als Panzerknacker nahmen sie die Nachbarstadt aufs Korn.

Die Raesfelder Schützen: Ihr Thema war der spektakulären Einbruch in die Sparkasse in Gelsenkrichen-Buer. „Gelsenkirchen – die Stadt der Schließfachmillionäre“ ©Petra Bosse

Hoch oben auf dem Wagen des RCV thronte das Prinzenpaar Paul I. (Stegerhoff) und seine Prinzessin Caro I. Discher. Begleitet wurden sie von den Grafen aus der Grafenstraße seit 1992 als Fußgruppe mit dem Motto: „Heute sind wir außer Rand und Band – wir folgen unserer Prinzessin im festlichen Gewand.“

Nicht zu vergessen das Kinderprinzenpaar des RRZ, Hannes I. Grotendorst und Maja I. Gröniger. Wie es hieß, hielten die beiden den RRZ in diesem Jahr mächtig auf Trab, weil sie keine Feier ausfallen lassen wollten.

Kinderprinzenpaar RRZ Raesfeld 2026
RRZ-Kinderprinzenpaar mit Prinz Hannes I. Grotendorst und Prinzessin Maja I. Gröniger. ©Petra Bosse

Friedlicher Rosenmontag und Party im Festzelt

Gut behütet wurde der Zug von der Borkener Polizei. Bereits am Rosenmontag bestätigten die Einsatzkräfte, dass der Anfang ruhig und komplikationslos gestartet sei. Auch bei der großen Schräglagen-Party am Samstag mit Partysänger „Rumbombe“ sei alles sehr friedlich verlaufen.

Nach dem Umzug ging es direkt weiter zur Zeltparty mit DJ im Festzelt auf der Festwiese Zum Michael. Nasse Jacken wurden abgelegt, Orden gerichtet und noch einmal kräftig gefeiert. Bürgermeister verhaftet im Raesfelder Rathaus vor dem Rosenmontagszug. Ein Auftakt, der passte. Und ein Rosenmontag, der zeigte, dass Raesfeld auch bei Regen nicht kleinzukriegen ist.

EAV war beste Fußgruppe

EAV bestes Kostüm als Fußgruppe-Rosenmontag 2026
EAV bestes Kostüm als Fußgruppe-Rosenmontag 2026. ©C. Lipfert

Zum Abschluss im voll besetzten Festzelt konnten sich die Damen der Erler Allgemeinen Verunsicherung über ihren Erfolg freuen. Mit ihrem Motto „Traum von Neapel“ gewannen sie den ersten Preis als beste kostümierte Gruppe. Herzlichen Glückwunsch.

Dank auch an die Einsatzkräfte der Polizei Kreis Borken, der Feuerwehr und dem Raesfelder DRK, die für Sicherheit und Ordnung sorgten.

Polizei Kreis Borken-Rosenmontagszug Raesfeld
Der Rosenmontagszug wurde begleitet von der örtlichen Polizei, die während des Umzuges keine Auffälligkeiten beobachten konnten. ©Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Raesfeld: Diebe dringen in Wagen ein: Transporter an der Feldstiege aufgebrochen

0

Diebe dringen in Wagen ein: Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag an der Feldstiege technisches Gerät aus einem Transporter gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen.

Bei dem Vorfall in Raesfeld waren die Täter zwischen Freitag, 13. Februar 2026, 20.15 Uhr, und Samstag, 14. Februar 2026, 09.30 Uhr, aktiv. Der Transporter hatte an der Straße Feldstiege gestanden.

Nach Angaben der Polizei verschafften sich die Unbekannten gewaltsam Zugang zu dem Fahrzeug. Sie entwendeten technisches Gerät und weiteres Material aus dem Innenraum des Transporters.

Zum genauen Wert der Beute lagen zunächst keine Angaben vor.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat in Borken bittet mögliche Zeugen, sich unter Tel. 02861 9000 zu melden. Wer im genannten Zeitraum an der Feldstiege verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

Blut, Fahne, Helau: RRZ verleiht Lümmelorden und Meriten Medaille 2026

Bei der Lümmelorden und Meriten-Medaille Verleihung des RRZ wurde im Festzelt nicht nur geschunkelt, sondern auch gewürdigt. Zwei Auszeichnungen, zwei ganz unterschiedliche Geschichten und jede Menge Applaus. Zwischen Blutspenden und Fahnenstreich zeigte sich, was den Karneval in Raesfeld ausmacht: Herz, Humor und Zusammenhalt.

Es ist Sonntag, das Festzelt ist gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen. Der traditionelle Prinzenfrühschoppen des RCV steuerte auf seinen Höhepunkt zu. Die Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung des Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) steht an.

RCV sorgt vor der Verleihung für Stimmung im Zelt

Vor der Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung des RRZ brachte der RCV das Festzelt bereits früh auf Betriebstemperatur. Mit mehreren Showeinlagen gestaltete der Verein einen feuchtfröhlichen Vormittag.

Besonders viel Applaus erhielt die Showtanzgruppe aus Mussum. Auch die eigenen Tanzgruppen des RCV zeigten ihr Können und sorgten für Begeisterung. So war die Bühne bestens bereitet für den Höhepunkt des Tages, die Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung RRZ.

Foto: Petra Bosse

Meriten Medaille für 200 Blutspenden

Zuerst rückt eine Lebensleistung in den Mittelpunkt. Unter großem Beifall erhält Werner Schneider die Meriten Medaille. RRZ Vizevorsitzender Lars Melis bringt es in seiner Laudatio auf den Punkt: „Über 200 Mal hat Werner Schneider Blut gespendet.“

Meriten Medaille geht 2026 an Werner Schneider
Werner Schneider, hier mit Ehefrau, erhielt die Meriten Medaille 2026 für 200-maliges Blutspenden. Foto: Petra Bosse

Eine Zahl, die im Zelt Eindruck hinterlässt. Seit fast 50 Jahren übernimmt der 68 Jährige Verantwortung für andere. Bereits mit 19 Jahren begann er regelmäßig Blut zu spenden. Mehr als 200 Einsätze für Menschen, die er nie kennengelernt hat und denen er dennoch geholfen hat.

Ohne Spenderblut wären viele Behandlungen nicht möglich. Schneider habe über Jahrzehnte hinweg einen unverzichtbaren Beitrag für die medizinische Versorgung geleistet. Schon im vergangenen Jahr zeichnete ihn das Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Raesfeld mit einer Ehrenmedaille aus.

Verleihung-Lümmelorden-Meriten-Medaille-RRZ-2026
©RRZ

Lümmelorden für die Vennebuer Oehmkes

Dann wird es schelmisch. Der Lümmelorden geht in diesem Jahr an die Vennebuer Oehmkes, einen Raesfelder Stammtisch, gegründet vor 30 Jahren. Der Name bedeutet ohne Frauen und ist seit jeher mit einem Augenzwinkern gemeint.

Meriten Medaille des RRZ geht 2026 an die die Vennebuer Oehmkes
Der Lümmelorden des RRZ geht 2026 an die die Vennebuer Oehmkes. Foto: Petra Bosse

Im vergangenen Sommer nutzten die Oehmkes die Renovierung des Schlossturms von Raesfeld. Am Gerüst des Hauptturms hissten sie kurzerhand ihre Fahne. Die Gemeinde, Eigentümerin des Schlosses, sei informiert worden, berichten die Oehmkes.

Wiederholungstäter: Erster Streich vor 25 Jahren

Ganz neu war die Idee allerdings nicht. Bereits vor 25 Jahren befestigten sie ihre Fahne an einem Gerüst der Pfarrkirche St. Martin. Damals kletterte der damalige Pfarrer Johannes Arntz selbst hinauf, um die Fahne vor der Erstkommunion zu entfernen. Als kleine Strafe mussten die Oehmkes später im neuen Pfarrbüro beim Umzug und Putzen helfen.

Für diese Aktion erhielten sie schon damals den Lümmelorden. Nun sind sie offiziell Wiederholungstäter. In der humorvoll formulierten Urkunde heißt es: „Vor 25 Jahren, welch ein Streich, hing ihre Fahne am Kirchturm. Die Strafe lang verbüßt, und von uns bereits geahndet, hing sie letzten Sommer wieder hoch oben, diese Fahne. Ganz Raesfeld lachte, klatschte und rief: ein altbekanntes Motiv. Doch diesmal kein Pastor tobte, kein Strafmaß stand, keine Sozialstunden wurden bekannt.

RCV Frühschoppen 2026
Showtanzgruppe aus Mussum. Foto: Petra Bosse

Lümmelorden und Meriten Medaille: RRZ feiert starke Typen und starke Streiche

Die Lümmelorden und Meriten Medaille Verleihung des RRZ zeigte an diesem Tag erneut zwei Seiten des Dorflebens. Hier wird jahrzehntelanges Engagement geehrt. Dort wird Mut zum Schabernack gefeiert. Beides gehört zusammen. Helau Raesfeld Erle Homer.

Rumbombe rockte das Zelt bei Schräglage 11.0 – Karneval in Raesfeld 2026

Schräglage 11.0 Partysänger Rumbombe hat das Festzelt Am Michael in Raesfeld bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 1.200 Gäste feierten am Samstag bei der Veranstaltung des RCV. Bereits im Vorverkauf waren etwa 1.000 Tickets vergriffen.

Volles Zelt und starkes Programm bei Schräglage 11.0

Die Schräglage ist seit Jahren ein fester Termin im Karneval des RCV. Auch in diesem Jahr bewies der Verein ein gutes Gespür dafür, was das Publikum hören und worauf es feiern möchte. Das Programm war straff organisiert und dauerte gut zwei Stunden, bevor der Gastauftritt folgte.

Partystimmung auf dem Höhepunkt beim RCV Karneval Schräglage 11.0
Foto: Petra Bosse

Die Schräglage ist seit Jahren ein fester Termin im Karneval des RCV. Auch in diesem Jahr bewies der Verein ein gutes Gespür dafür, was das Publikum hören und worauf es feiern möchte. Das Programm war straff organisiert und dauerte gut zwei Stunden, bevor der Gastauftritt folgte.

Rumbombe beim Karneval in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Solomariechen kann nicht nur tanzen, sondern auch singen

Mit dabei waren die vereinseigenen Gruppen. Die RCV Juniorgarde, die Schlossgarde und die Prinzengarde inklusive Solomariechen zeigten ihr Können. Auch die Showtanzkompanie setzte Akzente. Gemeinsam mit dem aktuellen Prinzenpaar Paul I. und Prinzessin Caro I. sorgten sie für einen abwechslungsreichen Auftakt.

Das Raesfelder Solomariechen Romina überzeugte nicht nur tänzerisch. Sie bewies zudem, dass sie auch als Solo-Sängerin auf der Bühne bestehen kann. Seit drei Jahren steht sie als Sängerin am Mikrofon und hatte bereits Auftritte in anderen Vereinen.

Solomariechen Raesfeld Romina kann auch singen
Foto: Petra Bosse

Partysänger Rumbombe bringt Stimmung auf den Höhepunkt

Als Partysänger Rumbombe die Bühne in Raesfeld betrat, kippte die Stimmung endgültig in Feierlaune. Innerhalb weniger Minuten drängten sich die Schlagerfans dicht an der Bühne. Vorne gab es kein Durchkommen mehr.

Mit Songs wie „Mallelelele“, „Sauf die Insel leer“, „Mallorca mein Zuhause“, „Hotelzimmer“ und „Boom Shakalaka“ brachte er das Zelt zum Mitsingen. Sein moderner Partysound mit Rap-Einflüssen kam an.

Rumbombe in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Mit Songs wie „Mallelelele“, „Sauf die Insel leer“, „Mallorca mein Zuhause“, „Hotelzimmer“ und „Boom Shakalaka“ brachte er das Zelt zum Mitsingen. Sein moderner Partysound mit Rap-Einflüssen kam an.

Rumbombe, bürgerlich Robin Maximilian Mayer, stammt aus Mainz und gehört seit 2023 fest zum Programm im Bierkönig auf Mallorca. In Raesfeld zeigte er, warum er dort regelmäßig auftritt.

Rumbombe bei Schräglage 2026
Foto: Petra Bosse

Nach gut einer halben Stunde, länger dauerte sein Auftritt nicht, schloss er trotz lauter und mehrfach geforderter Zugaben konsequent mit persönlichen Worten ab. Rumbombe wandte sich direkt an das Publikum und sagte wörtlich:

„Okay, Leute, hört mir bitte noch einmal zu. Das ist nicht selbstverständlich, dass ich heute hier stehen darf. Vor drei Jahren lag ich vier Stunden lang im Krankenhaus auf der Intensivstation. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass ich heute wieder hier stehen und zu euch sprechen kann. Ich liebe euch. Vielen Dank an jede und jeden Einzelnen von euch. Danke für eure Liebe, euer Vertrauen und für alles, was ihr tut, während ich hier auf dieser Bühne stehe. Ihr seid großartig. Lasst uns diesen Moment gemeinsam genießen. Bis zum nächsten Mal. Ich hab euch lieb. Ciao!“

Rumbombe im Festzelt Karneval Raesfeld 2026
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse

Ich liebe euch!

Ich liebe euch. Vielen Dank an jede und jeden Einzelnen von euch. Danke für eure Liebe, euer Vertrauen und für alles, was ihr tut, während ich hier auf dieser Bühne stehe. Ihr seid großartig. Lasst uns diesen Moment gemeinsam genießen. Bis zum nächsten Mal. Ich hab euch lieb. Ciao!“

Karneval in Raesfeld RCV 2026
Vier Engel für Charly? Foto: Petra Bosse

Gäste aus Polen feiern mit

Für gute Stimmung sorgte auch eine große Abordnung aus Polen. Gemeinsam mit Bürgermeister Kuhmann und Mitarbeitenden der Verwaltung genossen sie den Abend in vollen Zügen.

Wie seit Jahren führte Sitzungspräsident André Schlüß durch das Programm. Gegen 23.30 Uhr übernahm ein DJ und hielt die Feier bis in die frühen Morgenstunden am Laufen.

Gäste aus Polen feierten ausgelassen in Raesfeld.
Gäste aus Polen feierten ausgelassen in Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Die Veranstaltung des RCV bestätigte damit erneut ihren festen Platz im regionalen Karneval. Schräglage 11.0 Partysänger Rumbombe steht für ein volles Zelt, ein vielseitiges Programm und viele gut gelaunte Gäste.

Legosteine aus der Box abgehauen? Foto: Petra Bosse

Geklaute Fahne wieder aufgetaucht

Geklaute Fahne wieder aufgetaucht. Schlechtes Gewissen oder späte Einsicht? An der Silvesterschule in Erle sorgt ein anonymer Brief für Gesprächsstoff. Jahrzehnte nach dem Verschwinden ist eine alte Fahne wieder da.

Ein Umschlag, kein Absender, dafür ein überraschender Inhalt. An der Silvesterschule in Erle ist letzten Freitag (7.2.) eine alte Fahne eingetroffen, beigelegt ein persönlicher Brief. Der Verfasser bezeichnet sich als ehemaliger Schüler und gesteht offen: Er habe die Fahne einst mitgenommen. Genauer gesagt, gestohlen.

Geklaute Fahne wieder aufgetaucht in Erle

Die zurückgesandte Fahne zeigt zwei Eichhörnchen, wie sie auch im Wappen der Gemeinde Raesfeld zu sehen sind. Nach der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1975 wurden die Gemeinden Raesfeld und Erle zusammengeschlossen. Das Wappen der neuen Gemeinde Raesfeld wurde am 30. Oktober 1986 offiziell genehmigt und zeigt zwei Eichhörnchen.

Offenbar stammt die Fahne aus dieser Zeit oder kurz danach. Wo genau sie früher hing, ist bislang nicht eindeutig geklärt. Ehemalige erinnern sich, dass an der damaligen Erler Grundschule bei besonderen Anlässen geflaggt wurde. Gut möglich, dass die Fahne ihren Platz am Fahnenmast auf dem Schulhof hatte oder bei Veranstaltungen an der Schule aufgehängt war.

Ein Brief ohne Humorlosigkeit

Der Fahne beigelegt war ein Brief, nicht ohne Selbstironie, aber sichtlich ernst gemeint. Der Inhalt im Wortlaut, sprachlich leicht überarbeitet:

Liebe Menschen in der Silvesterschule Erle,
vor einigen Jahrzehnten bin ich mit großer Freude auf Ihre Schule gegangen und hatte eine wundervolle Lehrerin, die mich bis heute tief geprägt hat. Dafür bin ich unsagbar dankbar. Es war für mich als Kind eine Zeit großen Heils, der Bestärkung und des Glücks.

Mit der weiterführenden Schule begannen andere Zeiten, und es dauerte lange Jahre, wieder etwas zu finden, das sich für mich so anfühlte wie die damalige Zeit in der Grundschule. Mit der Pubertät begannen die körperlichen und geistigen Kapriolen, die nicht selten von zu viel Energie durch Schützenfeste und deren manchmal zu berauschender Wirkung begleitet waren.

Bei einem solchen Höhen- und Tiefenstreifzug ist mir dann diese schöne Fahne der Heimat in die Hände gefallen. Und ja, ich habe sie geklaut. Das tut mir bis heute sehr leid, aber ich möchte sie, wenn auch etwas spät, zurückgeben.

Ich habe meinen Weg gefunden, auch gerade wegen der fruchtbaren Zeit in der Grundschule, und spüre heute wieder viel öfter dieses schöne Gefühl.

Ein alter Schüler.

Schlechtes Gewissen oder spätes Dankeschön?

Ob schlechtes Gewissen, Nostalgie oder einfach der Wunsch nach einem sauberen Abschluss mit der eigenen Schulzeit, die Fahne ist nun wieder dort, wo sie hingehört. In der Schule sorgt die Geschichte für Schmunzeln und Nachdenklichkeit zugleich.

Vielleicht meldet sich der ehemalige Schüler ja doch noch persönlich. Und vielleicht erinnert sich auch jemand aus den damaligen Jahrgängen der Erler Grundschule daran, wo genau die Fahne früher an der Schle angebracht war.

Wer sich noch erinnert oder selbst einmal die Schulbank in Erle gedrückt hat, darf sich gerne bei Heimatreport melden.

Puzzletreff im Raesfelder Ortskern lädt zur Gemeinschaft ein

Der neue Puzzletreff im Raesfelder Ortskern bietet einen offenen Treffpunkt für alle Generationen. In wohnlicher Atmosphäre können Besucher gemeinsam puzzlen, ins Gespräch kommen und Zeit miteinander verbringen. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Der Puzzletreff im Raesfelder Ortskern ist erst vor Kurzem eröffnet worden und versteht sich als mehr als ein Freizeitangebot. Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation willkommen sind.

Puzzletreff im Raesfelder Ortskern in Raesfeld
©Ortsmarketing

Puzzletreff im Raesfelder Ortskern schafft Wohnzimmeratmosphäre

Bereits im Eingangsbereich werden Gäste freundlich empfangen. Eine helle Garderobe, Pantoffeln und farbenfrohe Puzzlebilder an den Wänden sorgen für eine angenehme Umgebung.

Kinder dürfen den Treff nur in Begleitung einer Aufsichtsperson besuchen. Für sie, für Jugendliche und für Erwachsene steht eine große Auswahl an Puzzles bereit. Das Angebot reicht von Kinderpuzzles über Klassiker mit 1.000 Teilen bis hin zu Rekordpuzzles mit 5.000 Teilen und mehr.

Initiatorin des Projekts ist Frau Nießing. Sie habe den Puzzletreff im Raesfelder Ortskern mit viel Herz und Leidenschaft ins Leben gerufen. Ihr Anliegen sei es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Gemeinschaft erlebbar werde.

„Gerade in einer Zeit, in der Begegnungen oft zu kurz kommen möchte diese Initiative einen geschützten und herzlichen Raum schaffen, in dem Gemeinschaft spürbar wird. Hier darf erzählt, gelacht und auch einfach still nebeneinander gepuzzelt werden“, betont Frau Nießing.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenfrei.

Ortsmarketing begrüßt neuen Treffpunkt im Ortskern

Auch das Ortsmarketing Raesfeld e.V. unterstützt den neuen Treffpunkt. Maria Kowalsky und Katharina Zeptner erklären: „Beim Besuch des neuen Puzzletreffs war spürbar, dass es sich hier um ein Herzensprojekt von Frau Nießing handelt. Wir freuen uns sehr über dieses bereichernde Angebot für unseren Ort und den neuen Treffpunkt für die Gemeinschaft.“

Angaben zum Puzzletreff in Raesfeld

Puzzletreff „quebra-cabeca“
Weseler Straße 10
46348 Raesfeld
Telefon: 0178 1461453
Internetseite: www.quebra-cabeca.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr
Ab März 15:00 bis 17:00 Uhr
Die Zeiten werden ab April erweitert.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Teil dieses besonderen Treffpunkts zu werden. Puzzlespenden werden gern angenommen.

Fetzige Altweiber Party im HUB Erle: Bunte Kostüme und volle Tanzfläche

Die erste große Altweiber Party im HUB Erle hat gezeigt, wie ausgelassen in Erle gefeiert wird. Bunte und fantasievolle Gestalten, ein gut gelaunter DJ und eine volle Tanzfläche sorgten am Donnerstag für beste Stimmung. Das neue Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle bestand damit seine närrische Premiere.

Schon beim Betreten des Saals wurde klar: Diese Altweiber Party im HUB Erle ist mehr als nur ein Testlauf. Das neue Dorfgemeinschaftshaus war gut gefüllt. Hexen, Clowns, Glitzerfiguren und allerlei kreative Kostüme mischten sich unter die Feiernden.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, das HUB Erle in fröhlicher Atmosphäre kennenzulernen. Und das Konzept ging auf.

Super Stimmung und Premiere-Premiere im neuen Dorfgemeinschaftshaus HB Erle
Foto: Petra Bosse

HUB Erle wird zur Karnevalshochburg

Der DJ traf mit seiner Musikauswahl den Geschmack des Publikums. Karnevalshits wechselten sich mit Partyklassikern ab. Kaum ein Lied verging, ohne dass die Tanzfläche bebte.

Das HUB Erle zeigte sich dabei von seiner besten Seite. Licht, Sound und Organisation griffen reibungslos ineinander. Viele Besucherinnen und Besucher lobten die gelungene Premiere der großen Altweiber Party im HUB Erle.

Altweiberparty 2026 im HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Ob schrille Perücken, fantasievolle Eigenkreationen oder klassische Karnevalskostüme, die Vielfalt war groß. Die schönsten Eindrücke des Abends zeigen lachende Gesichter, volle Tanzflächen und viele kleine Momente am Rand des Geschehens.

Partystimmung beim Altweiber im HUB Erle 2026
Foto: Petra Bosse

Wer an diesem Abend im HUB Erle dabei war, dürfte sich schon jetzt auf die nächsten Veranstaltungen im neuen Dorfgemeinschaftshaus freuen. Die erste große Altweiber Party im HUB Erle hat jedenfalls Lust auf mehr gemacht.

Umfrage zum Valentinstag in Raesfeld: Zwischen Blumen, Arbeit und Alltag

Valentinstag in Raesfeld ist für manche ein fester Termin, für andere kaum mehr als ein Datum im Kalender. Am 14. Februar dreht sich alles um Liebe und Aufmerksamkeit. Doch wie wichtig ist der Valentinstag wirklich? Wir haben in der Gemeinde nachgefragt.

Der Valentinstag gilt traditionell als Tag der Liebenden. Seinen Ursprung hat er vermutlich im Gedenken an den heiligen Valentin. Heute stehen Blumen, kleine Geschenke oder ein gemeinsames Essen im Mittelpunkt. Doch nicht jeder misst dem 14. Februar die gleiche Bedeutung bei.

Wir wollten wissen: Bekommst du am Valentinstag etwas oder verschenkst du etwas, oder ist der Tag für dich kein Thema?


Valentinstag in Raesfeld: „Kein Thema für mich“

Markus Büsken
Markus Büsken – Erster Beigeordneter Gemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Für Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, spielt der Tag keine große Rolle. „Valentinstag ist für mich kein Thema, das fällt nur gerade in die Karnevalszeit und Karneval habe ich meine Frau kennengelernt, von daher eine schöne Zeit, aber Valentinstag wird nicht gefeiert.“

Auch Birte Ruth sieht das gelassen

Birte Ruth
Birte Ruth. Foto: Petra Bosse

Ähnlich äußert sich Jörg Heselhaus.

„Für mich ist Valentinstag kein Ding. Ich finde, wenn man sich liebt, kann man das das ganze Jahr beweisen und zeigen und braucht das nicht auf einen Tag begrenzen.“

Jörg Heselhaus zum Valentinstag
Jörg Heselhaus-Gemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse

„Der Valentinstag ist kein Thema für mich. Ich denke, das ist eher eine Erfindung von Fleurop.“

Und Schulleiterin Sarah Norkowski sagt knapp:

Schulleiterin Sarah Norkowski
Schulleiterin Sarah Norkowski. Foto: Petra Bosse

„Kein Thema für mich, mein Mann schenkt mir sehr häufig Blumen.“

Karl-Heinz Baumeister: neue Liebe, neues Glück, passt super

Karl-Heinz Baumister
Karl-Heinz Baumeister-GalaBau Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Ganz ohne Bedeutung ist der Valentinstag in Raesfeld aber nicht für alle. Karl-Heinz Baumeister antwortet direkt: „Ja klar, Valentinstag, neue Liebe, neues Glück, passt super.“ Ob es Blumen gebe? „Müssen nicht Blumen sein. Ein Gärtner schenkt zwar Blumen, aber es gibt noch andere Geschenke.“

Holger Beyer blickt mit einem Augenzwinkern auf den 14. Februar.

Holger Beyer-Edeka Erle
Marktleiter Holger Beyer. Foto: Petra Bosse

„Ja, bei uns fällt der Valentinstag eigentlich immer so ein bisschen ins Wasser, weil wir sind ja immer am Arbeiten. Wir gehen öfters mal essen und meine Frau hat eigentlich öfters Valentin. Da brauche ich nichts kaufen. Das ist bei uns, ich sag mal, wir sind geschädigt dadurch, dass wir eben halt an den Endverbraucher schon immer Pralinen und Blumen verkaufen. Und deswegen fällt das bei uns ein bisschen weg.“

Ein Tag wie jeder andere oder ein besonderer Anlass?

Die Stimmen aus Raesfeld zeigen: Der Valentinstag ist kein Muss. Für die einen ist er Anlass für kleine Gesten, für andere schlicht ein normaler Tag. Manche verbinden ihn mit persönlichen Erinnerungen, andere sehen darin eher eine Erfindung des Handels.

Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Wer liebt, braucht keinen festen Termin. Und doch kann ein 14. Februar eine schöne Gelegenheit sein, einmal bewusst innezuhalten.

Segensfeier zum Valentinstag im St. Silvesterhaus Erle

Wer den Valentinstag nicht nur privat, sondern auch bewusst und gemeinsam begehen möchte, hat in Erle eine besondere Gelegenheit. Am 13. Februar um 19 Uhr lädt die katholische Kirchengemeinde zur Segensfeier zum Valentinstag ins St. Silvesterhaus ein. Unter dem Leitwort „Sei mein Heimathafen“ sind alle Verliebten, Liebenden und Lebenspartnerschaften willkommen, die sich Gottes Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg wünschen. Für die musikalische Gestaltung sorgen die Favorite Voices.

Vielleicht ist das ja für manche eine schöne Alternative zu Blumen und Pralinen.

Raesfeld – Einbruch in Wohnung

0

Einbruch in Wohnung: Unbekannte Täter sind am Donnerstag in eine Wohnung an der Nordstraße eingedrungen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Einbruch blieb ohne Beute.

Am Donnerstag ist es in Raesfeld zu einem Wohnungseinbruch gekommen. Die Tat ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus an der Nordstraße.

Raesfeld – Einbruch in Wohnung an der Nordstraße

Nach Angaben der Polizei drangen bislang unbekannte Täter zwischen 09.45 Uhr und 13.00 Uhr gewaltsam in eine Wohnung ein. Sie öffneten die Wohnungstür und verschafften sich so Zutritt zu den Räumen.

Beute machten die Einbrecher nicht.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Erste Prinzengarde Kreis Borken stürmt Büro von Lucky Luke

0

Die Erste Prinzengarde Kreis Borken hat am Donnerstag um 11.11 Uhr das Büro von Landrat Dr. Kai Zwicker gestürmt. Ziel der Aktion war die traditionelle Krawatte. Verkleidet als Lucky Luke musste der Landrat das erste karnevalistische Opfer bringen.

Pünktlich um 11.11 Uhr machte sich die Erste Prinzengarde Kreis Borken auf den Weg ins Kreishaus in Borken. Zwar noch ohne Tollitäten, aber mit klarer Mission: Die Krawatte von Landrat Dr. Kai Zwicker musste ab.

Erste Prinzengarde Kreis Borken sorgt für schnellen Schnitt

Im synchronen Gardetanz stürmte die Damenschar in das Büro des Landrats. Verkleidet als Lucky Luke versuchte Dr. Kai Zwicker, das Ziel unter seinem Halstuch zu verstecken. Doch es half nichts. Ein kurzer Blick, ein schneller Schnitt, und die Krawatte war Geschichte.

Um die Prinzengarde zu besänftigen, griff der Cowboy rasch zu kleinen Leckereien und verteilte sie an die Anwesenden.

Prinzenpaar des RCC Rhede angekündigt

Am Nachmittag wird weiterer närrischer Besuch im Kreishaus erwartet. Das offizielle Prinzenpaar des RCC Rhede, Christian I. und Stefanie I. Hellmann, hat sich für einen Besuch in ihrem Kreishaus angekündigt.

Dort sollen sie von Kolleginnen aus dem Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster sowie der Kreiskämmerei im Spalier empfangen werden.

Altweiber 2026: Schnipp Schnapp im Rathaus Raesfeld

Schnipp Schnapp im Rathaus Raesfeld heißt es jedes Jahr an Altweiber. Auch diesmal blieb am Donnerstagvormittag im Rathaus kein Schlips verschont. Mit viel Humor und guter Laune übernahmen die Jecken das Kommando.

Schnipp-Schnapp-Krawatte ab-Altweiber-Raesfeld-2026
Foto: Petra Bosse

Alle Jahre wieder wird es närrisch im Rathaus Raesfeld. Pünktlich zum Altweiberkarneval stürmten die Karnevalsprinzessin und ihr Prinz Paul I. gemeinsam mit weiteren Jecken des RCV das Verwaltungsgebäude.

Altweiber-Party 2026 im Rathaus Raesfeld mit den Brüdern Strothmann vom RCV
Wer ist wer? Das Original und sein Double: Einmal bestellt, zweimal geliefert. Foto: Petra Bosse

Im Mittelpunkt stand diesmal der neue Bürgermeister Dirk Kuhmann. Seine Krawatte fiel der zarten Hand der Prinzessin zum Opfer. Auch der 1. Beigeordnete Markus Büsken blieb nicht verschont. Schnipp Schnapp, schon war der Schlips Geschichte.

Altweiber Rathaus Raesfeld 2025 - Dirk Kuhmann-Bürgermeister
Foto: Petra Bosse

Schnipp Schnapp im Rathaus Raesfeld mit klarer Botschaft

Bei lockerer Karnevalsstimmung und interner Feier hinter geschlossener Rathaustür startete der Altweiberkarneval in Raesfeld. Viel Gelächter, gute Gespräche und ein Hauch Ausnahmezustand bestimmten den Vormittag.

Und natürlich setzten die Frauen ein klares Zeichen. An Altweiber regieren in Raesfeld traditionell die Frauen. Zumindest im Rathaus war das an diesem Tag deutlich zu spüren.

Frühstück und Vortrag der kfd Raesfeld im Martinushaus

0

Alt werden wollen wir alle, alt sein jedoch nicht. Ein Vortrag, der genau deshalb so ankam.

94 Gäste kamen zum Frühstück ins Gemeinschaftshaus Martinus und erlebten einen sehr gut angenommenen, lehrreichen und interessanten Vortrag der kfd Raesfeld. Das selbstgebackene Brot kam bestens an, erstmals nahmen auch Frauen der aufgelösten Erler kfd teil.

Die kfd Raesfeld hatte am Dienstag zu einem gemeinsamen Frühstück mit Vortrag ins Gemeinschaftshaus Martinus eingeladen. Insgesamt 94 Gäste folgten der Einladung. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und wurde von den Teilnehmenden als sehr informativ wahrgenommen. Besonders gut kam auch das selbstgebackene Brot an. Erstmals waren zudem Frauen der aufgelösten Erler kfd zu Gast.

Die kfd Raesfeld hatte  zu einem gemeinsamen Frühstück mit Vortrag ins Gemeinschaftshaus Martinus eingeladen.
Foto: kfd-Raesfeld

„Altern – eine Herausforderung?! Pflegebedürftig und was dann?“

Unter dem Titel „Altern – eine Herausforderung?! Pflegebedürftig und was dann?“ informierte das Deutsches Rotes Kreuz Kreis Borken über die Herausforderungen und Chancen des Älterwerdens. Referentin Susanne Biallas, Geschäftsbereichsleitung und Pflegedienstleitung beim DRK Kreis Borken, griff die Veränderungen auf, die mit dem Älterwerden einhergehen.

Sie stellte die entwicklungspsychologische Theorie von Robert J. Havighurst vor. Danach bedeute gelingendes Altern, sich aktiv mit altersbedingten Veränderungen auseinanderzusetzen. Dazu zählen das Ausscheiden aus dem Berufsleben, gesundheitliche Einschränkungen, veränderte soziale Rollen sowie der Umgang mit Verlusten.

Chancen des Älterwerdens-Referentin Susanne Biallas-DRK-Borken
Referentin Susanne Biallas (li.) und Wohnberaterin Lorenzen. Foto: kfd Raesfeld

Selbstbestimmung und neue Lebensrollen im Blick

„Die Rolle als Seniorin oder Senior muss häufig neu gelernt werden“. Dabei gehe es um den Erhalt von Selbstbestimmung, sozialer Teilhabe und Lebensqualität, auch dann, wenn Unterstützung notwendig werde. Wichtig sei, dass Hilfen nicht entmündigen, sondern stärken.

Neben theoretischen Impulsen informierte der Vortrag praxisnah über den Begriff der Pflegebedürftigkeit, das Antragsverfahren bei der Pflegekasse sowie über Unterstützungsangebote. Genannt wurden unter anderem Tagespflege, ambulante Pflege, Hausnotruf, Wohn und Pflegeberatung, Wohngemeinschaften sowie stationäre Versorgungsformen.

Unterstützung im Alltag und beim Wohnen

Auch die sich verändernde Versorgungssituation durch Fachkräftemangel, steigende Kosten und den demografischen Wandel wurde thematisiert. Frau Lorenzen, Wohnberaterin, ging auf Unterstützungsmöglichkeiten bei der Gestaltung der Wohnsituation ein und stellte Fördermöglichkeiten vorstellen.

Ein zentrales Fazit: Altern ist eine Herausforderung, aber auch eine Entwicklungschance. Angebote im Quartier, soziale Netzwerke und niedrigschwellige Unterstützungsformen spielen eine entscheidende Rolle, um ein würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen.

Starkes Engagement, volle Kasse: Förderverein der Silvesterschule Erle zieht positive Bilanz

0

Der Förderverein der Silvesterschule Erle blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Bei der Mitgliederversammlung im Januar zog der Vorstand eine positive Bilanz. Vorgestellt wurden die Aktivitäten des vergangenen Jahres, die Entwicklung der Mitgliederzahlen sowie die aktuelle finanzielle Lage des Vereins.

Bei der Mitgliederversammlung des Förderverein der Silvesterschule Erle e.V. stand der Rückblick auf das Jahr 2025 im Mittelpunkt. Der Vorstand informierte die anwesenden Mitglieder ausführlich über Projekte, Einnahmen und Ausgaben sowie über personelle Veränderungen.

Rückblick auf Veranstaltungen und Aktionen

Zu Beginn erinnerte der Vorstand an zwei Wahlcafés, die im Zusammenhang mit der Bundestagswahl sowie der Kommunalwahl organisiert wurden. Durch beide Veranstaltungen konnten rund 1.150 Euro erwirtschaftet werden, die vollständig der Vereinskasse zugutekamen.

Ein besonderer Höhepunkt für die Schulkinder war die Aktion „Toter Winkel beim LKW“. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins wurde diese Aktion auf dem Schulhof durchgeführt. Mit Unterstützung der Fahrschule Strothmann durften alle Kinder auf dem Fahrersitz eines LKW Platz nehmen und die Gefahren des toten Winkels aus nächster Nähe erleben.

Unterstützung für Schule und Schulleitung

Zum Start der neuen Schulleitung beteiligte sich der Förderverein an der Anschaffung neuer Lernmaterialien. Insgesamt wurden dafür 2.250 Euro bereitgestellt. Die Sparkasse Westmünsterland unterstützte diese Investition mit einem Zuschuss von 690 Euro.

Erstmals fand im vergangenen Jahr nach dem Nikolausumzug ein Nikolausbasar statt, an dem sich auch der Förderverein beteiligte. Die Veranstaltung wurde von Eltern, Kindern und Besuchern sehr gut angenommen und soll künftig fortgeführt werden.

Mitgliederentwicklung und Finanzen

Auch die Mitgliederzahlen entwickelten sich positiv. Im aktuellen Schuljahr konnten 15 neue Mitglieder gewonnen werden. „Die große Anmeldezahl bestärkt uns in unserer Arbeit. Ein besonderer Dank gilt Frau Norkowski, die viel Werbung für den Verein gemacht hat“, sagte der 1. Vorsitzende Jonathan Schmidt.

Finanziell steht der Förderverein weiterhin solide da. Trotz Ausgaben von rund 5.500 Euro im Jahr 2025 wurde ein Überschuss von gut 2.600 Euro erzielt.

Vorstandswahlen und Ausblick

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen stellte sich Markus Grotendorst aus persönlichen Gründen nicht erneut als Beisitzer zur Wahl. Neu in den Vorstand gewählt wurde Tobias Möhlmann als 2. Vorsitzender. Jonathan Schmidt wurde als 1. Vorsitzender bestätigt. Daniela Krug und Jasmin Schimmack wurden erneut als Beisitzerinnen gewählt.

Mit Blick auf das laufende Jahr sagte Schmidt: „Für das laufende Jahr haben wir bereits sehr viele Wünsche seitens der Schule erhalten. Diese versuchen wir natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten finanziell zu erfüllen.“

Zum Abschluss dankte der Förderverein allen Mitgliedern, Eltern, Helfern, Sponsoren sowie dem gesamten Schulkollegium für die Unterstützung und das erfolgreiche Jahr 2025.

DFB-Mobil begeistert F-Jugend des TSV Raesfeld mit intensivem Hallentraining

Am 7. Februar machte das DFB-Mobil Station beim TSV Raesfeld. Die mit Spannung erwartete Übungseinheit war in die große Sport- und Basketballhalle in Erle an der Silvesterstraße 10 verlegt worden.

Hier boten sich ideale Bedingungen für ein intensives Hallentraining. Kurz nach 12:00 Uhr startete das Demotraining, das vom Deutschen Fußball-Bund gemeinsam mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) durchgeführt wurde.

DFB-Mobil beim TSV Raesfeld begeistert F-Jugend
Foto: Ralf Meier

Spielfreude fördern – Selbstbewusstsein stärken

Geleitet wurde die Einheit von den beiden erfahrenen DFB-Trainern Martin Trockel und Thomas Iwanowsky. Im Mittelpunkt stand das Modul „F-/E-Jugend in der Halle“, das mit 16 Kindern der F-Jugend des TSV Raesfeld umgesetzt wurde. Schnell zeigte sich, wie wirkungsvoll moderne, altersgerechte Trainingsmethoden sein können. Viele Ballkontakte, kaum Wartezeiten und durchgehend spielnahe Übungen sorgten für hohe Intensität und sichtbare Begeisterung bei den Kindern.

Trainingsphilosophie Deutschland von Hannes Wolf

Dabei wurde von Beginn an Wert auf maximale Einsatzzeiten gelegt. Die klare Ansage der Teamer lautete, dass von den 90 Trainingsminuten jedes Kind mindestens 75 Minuten aktiv sein sollte. Dieser Anspruch wurde konsequent umgesetzt und unterstrich die zentrale Idee der „Trainingsphilosophie Deutschland“ von Hannes Wolf, DFB-Direktor für Nachwuchs, Training und Entwicklung. Kinder sollen möglichst früh ins Spielen gebracht werden, Entscheidungsfreude soll gefördert werden und der Spaß am Fußball soll im Mittelpunkt stehen.

DFB-Mobil beim TSV Raesfeld begeistert F-Jugend
Foto: Ralf Meier

Praxisnahe Impulse für den Trainingsalltag

Der Besuch des DFB-Mobils ist bewusst als Qualifizierungsmaßnahme für Trainer konzipiert und nicht als Sichtung oder reine Unterhaltungsaktion. Entsprechend wurden die anwesenden Coaches auch in Erle aktiv in das Training eingebunden. Im anschließenden Trainergespräch wurden die Inhalte reflektiert, Fragen zur Trainingsgestaltung diskutiert und Informationen zu aktuellen Qualifizierungs- und Lizenzangeboten von DFB und FLVW vermittelt.

Starker Nachwuchs beim TSV: 70 fußballbegeisterte Kinder in sechs F-Jugend-Teams aktiv

Vom TSV Raesfeld begleiteten Jan Brüheim (C-Lizenz-Trainer) sowie die Trainer Matthias Finke, Peter Sieverding, Florian Henke, Tobi Möhlmann, Michael Franken und Oliver Jagielski die Einheit. Der Austausch mit den DFB-Trainern lieferte zahlreiche praxisnahe Impulse für den Trainingsalltag und bestätigte die engagierte Nachwuchsarbeit des Vereins. Besonders bemerkenswert ist, dass allein in der F-Jugend des TSV Raesfeld rund 70 fußballbegeisterte Kinder in sechs nahezu gleich starken Gruppen aktiv sind. Ein starkes Fundament für die Zukunft.

DFB-Mobil beim TSV Raesfeld begeistert F-Jugend
Foto: Ralf Meier


Bundesweit sind 30 DFB-Mobile im Einsatz, um Amateurvereine direkt vor Ort zu unterstützen, Trainer fortzubilden und zeitgemäße Trainingsmethoden zu vermitteln. Für die Kinder des TSV Raesfeld war dieser Tag vor allem ein besonderes Fußballerlebnis mit jeder Menge Action, Spaß und vielen neuen Eindrücken. Und wer weiß, vielleicht waren sogar einige Profis von morgen am Ball.

Sänger Nilsen findet Kinderkarneval in Raesfeld einfach toll

Bunte Kostüme, volle Reihen und mitreißende Musik: Der Kinderkarneval Raesfeld lockte am Sonntag wieder hunderte Familien ins Festzelt am St. Michael. Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt von Kindersänger Nilsen, der die jungen Jecken mit Electro-Pop zum Mitsingen und Tanzen brachte.

Traditioneller Kinderkarneval Raesfeld eine Woche vor Rosenmontag

Immer wieder sonntags, eine Woche vor Rosenmontag, lädt der RCV zum Kinderkarneval Raesfeld ins Festzelt am St. Michael ein. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung schnell ausverkauft. Bereits kurz nach der Terminbekanntgabe waren alle Karten vergriffen.

Nilsen zum fünften Mal beim Kinderkarneval Raesfeld

Zum fünften Mal stand Nilsen aus Dorsten beim Kinderkarneval Raesfeld auf der Bühne. Eine Stunde lang gestaltete er das dreistündige Programm mit seinen Kinderhits und brachte das Festzelt zum Beben.

Der Sänger, der bürgerlich Nils Mechlinski heißt und aus Rhade stammt, zeigte sich erneut beeindruckt vom Kinderkarneval in Raesfeld. Wörtlich sagte er: „Es war ein rundum toller Nachmittag für Eltern und Kinder mit einem unfassbar guten Programm. Insgesamt ging die Veranstaltung über drei Stunden, eine Stunde davon durfte ich selbst gestalten. Ein ausverkauftes Haus, eine Stunde voller Kinderhits und eine Stimmung, die einfach mitgerissen hat.“

Klein Fans sind begeistert vom Kindersänger Nilsen in Raesfeld beim Karneval 2026
Foto: Privat/Nilsen

Tänze, Funkemariechen und Prinzenpaar sorgen für Höhepunkte

Neben der Musik von Nilsen sorgten die Tänzergruppen für Begeisterung. Auch die Funkemariechen kamen beim Publikum gut an. Das Prinzenpaar setzte mit einem eigenen Showprogramm besondere Akzente.

Nilsen fasste den Nachmittag so zusammen: „Die Tänzer haben mit ihren Performances begeistert, die Funkemariechen waren großartig und auch das Prinzenpaar hat mit einem eigenen Showprogramm für ganz besondere Momente gesorgt. Genau so soll Kinderkarneval sein.“ Zum Abschluss kündigte er bereits seine Rückkehr an: „Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!“

Neues Album angekündigt und Sommertermin vormerken

Für die Kinder hatte Nilsen noch eine Überraschung parat. Er verriet:
„Nächsten Monat kommt das neue Album von Nilsen!“ Welche Farbe das Album haben wird, ließ er offen.

Wer Nilsen im Sommer erneut live erleben möchte, sollte sich den 5. Juli vormerken. Dann steht er beim Sparkassen Familientag 2026 im Bürgerpark Maria Lindenhof auf der großen Bühne.

Karneval in Raesfeld: Wenn das Festzelt bebt und der Funke überspringt

Mit einem kräftigen „Raesfeld-Erle-Homer Helau“ und einer donnernden Rakete startete am Samstagabend die Galasitzung der Raesfelder Karnevalisten. Im voll besetzten Festzelt an der Straße Am Michael feierten die Jecken ausgelassen den Auftakt der neuen Session.

Raesfeld-Erle-Homer Helau bei der Galasitzung der Raesfelder Karnevalisten

Wer an diesem Abend in Raesfeld dabei war, brauchte keinen Vergleich mit den großen Karnevalshochburgen zu scheuen. Das Programm zeigte, wie viel Karneval auch im westlichen Münsterland steckt. Eigene Garden präsentierten ihre Tänze, dazu kamen Büttenreden und viel Musik. Das Publikum ging von Beginn an mit.

Galasitzung der Raesfelder Karnevalisten in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Prinzenpaar stimmt auf die Session ein

Mit einem herzlichen „Helau Raesfeld!“ stimmten Prinz Paul I. und Prinzessin Caro I. gemeinsam mit dem Publikum das Karnevalslied der Session 2025/2026 an. „Wir freuen uns riesig auf eine fabelhafte Session mit euch“, sagten die Tollitäten unter großem Applaus.

Galasitzung der Raesfelder Karnevalisten in Raesfeld

Gäste aus der Partnergemeinde Wehl

Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzten die Gäste aus der niederländischen Partnergemeinde Wehl. Über 60 Karnevalisten reisten mit einem Reisebus an. Für zusätzliche Stimmung sorgte das niederländische Blasorchester De Eierjongens, das mit seinem Auftritt das Festzelt weiter anheizte.

Karnevalsgäste aus der Partnergemeinde Wehl feiern bei der Galasitzung in Raesfeld
Karnevalsgäste aus der Partnergemeinde Wehl feiern bei der Galasitzung in Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Tänze, Musik und viel Applaus

Immer wieder zog das Tanzmariechen die Blicke auf sich. Mit kraftvollen Hebefiguren und spektakulären Sprüngen erntete es großen Applaus. Liveband, Showdarbietungen und Gardetänze sorgten dafür, dass die Stimmung bis in die späten Abendstunden hoch blieb.

Gardetanz und Tanzmariechen begeistern das Publikum beim Karneval in Raesfeld
Gardetanz und Tanzmariechen begeistern das Publikum beim Karneval in Raesfeld. Foto; Petra Bosse

Und das alles im westlichen Münsterland. Der Raesfelder Karnevalsverein zeigt auch in dieser Session, wie moderner Sitzungskarneval vor Ort funktionieren kann. Sitzungspräsident André Schlüß und RCV Geschäftsführer Pascal Rehmann setzen dabei auf eine Mischung aus Tradition und Unterhaltung. Mit Gardetanz, Büttenreden und einem Schlagermix sprechen sie gezielt junge wie ältere Besucher an. Der Anspruch, den Sitzungskarneval attraktiv zu halten, ist spürbar. Und er geht auf.

Pascale Rehmann bei der Galasitzung der Raesfelder Karnevalisten in Raesfeld

Karneval in Raesfeld geht weiter

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag folgt die SuperSause mit Ballermannstar Rumbombe. Danach wird es bunt auf den Straßen der Gemeinde.

Der traditionelle Straßenumzug des RRZ startet um 12.11 Uhr am Rathaus. Mit dabei sind auch Fußgruppen aus den Partnergemeinden Wehl und aus Polen.

Raesfeld-Erle-Homer. Ein dreifaches Helau.

Niederländisches Blasorchester De Eierjongens sorgt für Stimmung bei der Galasitzung in Raesfeld
Niederländisches Blasorchester De Eierjongens sorgt für Stimmung bei der Galasitzung in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Galasitzung der Raesfelder Karnevalisten im voll besetzten Festzelt in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

HUB Erle eröffnet: Ein Dorf zeigt, was gemeinsam möglich ist

HUB Erle, das neue Dorfgemeinschaftshaus eröffnet: Es war noch keine 11 Uhr am Samstagmorgen, da standen sie schon vor der Tür.

Nicht vor irgendeiner Tür, sondern vor dem neuen Dorfgemeinschaftshaus mitten in Erle. Vor dem HUB Erle. Neugierig, erwartungsvoll, manche sichtbar gerührt. Wer zu spät kam, musste sich hinten anstellen. Wer früh da war, hatte Zeit, das zu tun, was Erler gut können: reden, schauen, nicken, lächeln.

Wenn ein Dorf groß denkt und einfach macht

Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde das HUB Erle offiziell eingeweiht. Ein Knotenpunkt und Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger aus Erle, Raesfeld, Schermbeck, Borken, Rhade, Dorsten und der Umgebung. Ein Projekt, das es so vermutlich nicht noch einmal gibt. Vielleicht deutschlandweit nicht. Entstanden allein durch die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen. Rund 2100 Mitglieder, etwa 7000 Anteile, ein Gesamtkapital von rund 2.1 Millionen Euro. Man darf das ruhig zweimal lesen.

Gäste in der neuen Kneipe des HUB Erle bei der Eröffnung
Die ersten Besucher stehen und sitzen in der neuen Kneipe des HUB Erle und kommen bei der Eröffnung miteinander schnell ins Gespräch. Foto: Petra
Schnieder 01.2026 - 1
Exner-online-01.2026 - 1
HUB-Erle_Anzeige_LokalLust_94x94mm_2026-01
Eröffnung und Einweihung Dorfgemeinschaftshaus im Münsterland Raesfeld Erle 2026
Gut Lachen hatten an diesem Tag; Arno Brömmel, Andreas Pass (Präsident BSV) Andreas Grotendorst Vorstand Bürgergenossenschaft), Christian Lipfert, Peter Stöbel (Prokurist) Pastor Dr. Fabian Tilling, Andreas Witte (Veltins-Brauerei) und Kornbrenner Dirk Böckenhoff. (v.re.) Foto: Petra Bosse

300 Euro, eine Idee und sehr viele Mitmacher für das HUB Erle

Ein Dorf mit rund 3200 Einwohnern in einer Gemeinde mit etwa 11.000 Menschen stemmt diese Summe für seine eigene Dorfkneipe. Möglich wurde das durch viele Aktionen, durch Gespräche, Überzeugungsarbeit und vor allem durch Genossenschaftsanteile zu jeweils 300 Euro. Begeisterte Menschen aus Erle, aber auch aus den umliegenden Kommunen, schlossen sich der Idee an. Sie zeichneten Anteile, empfahlen das Projekt weiter und machten mit.

Offizielle Einweihung und Eröffnung HUB Erle im Münsterland 2026
Foto; Petra Bosse

So wuchs Schritt für Schritt eine Gemeinschaft, die nicht nur investierte, sondern an das Vorhaben glaubte. Dass am Ende mehr als 2.1 Millionen Euro zusammenkamen, ist nicht nur eine Zahl. Es ist ein starkes Zeichen dafür, was entstehen kann, wenn ein Dorf zusammensteht und Unterstützung von außen erfährt.

Offizielle Einweihung und Eröffnung HUB Erle im Münsterland 2026
Alle Hände voll zu tun hatten die Angestellten mit Freibier und kalten Getränken an diesem Samstag. Foto: Petra Bosse

Mehr als eine Kneipe – ein Treffpunkt für alle

Mit dem HUB Erle entsteht weit mehr als ein Restaurant. Geplant war von Anfang an ein moderner Treffpunkt im Herzen des Dorfes. Offen für alle, die dazugehören oder einfach gern vorbeischauen. Ein Ort, an dem man sich trifft, bleibt, wiederkommt.

Dass der Bau nach dem holprigen Start in der Coronakrise dennoch innerhalb eines Jahres fertig wurde, grenzt fast an ein kleines Wunder. Möglich gemacht haben das vor allem die beteiligten Firmen, viele aus der Gemeinde Raesfeld. Sie arbeiteten, wenn nötig, nachts und sonntags. Teilweise deutlich unter den üblichen Preisen. Nicht aus Kalkül, sondern aus Überzeugung. Damit das Budget hält. Damit das Dorf gewinnt.

An diesem Samstag war das Glück greifbar. Man sah es den Genossinnen und Genossen an. Stolz, Erleichterung, ein bisschen Rührung. Alles zugleich.

Schüzenverein Hagelkreuz Erle neV.
Die Fahne vom Schützenverein Am Hagelkreuz (neV) hat auch einen neuen Platz im HUB gefunden . Foto: Petra Bosse
Anzeige_Heimatmedien_HUB Erle_640x640
Böckenhoff 01.2026-n - 2
Pass-Möbelbau 01.2026-n - 1
Alfons Klein Ridder und Andreas Grotendorst genossen den Abend der Eröffnung in vollen zügen.
Foto: Petra Bosse
anz_MEX_Heimatreport_2026.indd
Anzeige Stegerhoff HUB
Anzeige Gernemann HUB

Die Schützenfahne ist wieder zuhause

Besonders freut sich auch der Erler Allgemeine Bürgerschützenverein. Die Erler Schützenfahne hat endlich wieder ein Zuhause. Nach rund 25 Jahren in der ehemaligen Dorfkneipe Brömmel-Wilms hängt sie nun wieder dort, wo sie hingehört. In Erle. Sichtbar. Würdevoll.

Und auch der neue Betreiber hat sich für seine Dorfkneipe ordentlich ins Zeug gelegt.

Fahnenschrank-Allgemeiner Bürgerschützenverein Erle
Die Erler Schützenfahne ist von Brömmel-Wilms nach 25 Jahren ins neue HUB Erle eingezogen. Foto: Petra Bosse

Neuer Wirt, neues Konzept – und doch vertraut

Christian Lipfert setzt auf ein neues Konzept. Weg vom Verstaubten, ohne die Tradition über Bord zu werfen. Das sorgte anfangs nicht bei allen für Begeisterung. Aber spätestens an diesem Samstag, bei der offiziellen Einweihung durch Pastor Fabian Tilling von der Kirchengemeinde Raesfeld, war klar: Das passt. Und es funktioniert.

Einweihungsgeschenke für Christian Lipfert von der Kornbrennerei Böckenhoff
Einweihungsgeschenke für Christian Lipfert von der Kornbrennerei Böckenhoff. Foto: Petra Bosse
Stenert - Neueröffnung HUB 01.2026-n2 - 1
Nord-West Wachtmeister 01.2026-n - 1
Iking 01.2026 - 1

„Vielen Dank an alle, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Ich bin stolz darauf, dass ich nicht irgendwo bin, sondern hier in Erle. Wir kennen uns hier persönlich, und ich freue mich sehr, hier zu sein und zu erleben, dass Erle ein Knotenpunkt für viele Menschen ist“, sagte Lipfert während der Einweihung im Schatten der St.-Silvesterkirche.

Und weiter: „Ich bin auch sehr stolz darauf, dass wir heute der Erler Schützenfahne hier ein neues Zuhause geben können. Ich freue mich sehr, dass der Schützenverein auch künftig ein Zuhause in Erle hat.“

Pastor Fabian Tilling und Bürgermeister Dirk Kuhmann-Einweihung HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Bürgermeister, kurze Worte, klare Wünsche

Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann richtete sich an die Gäste. Ohne große Reden, dafür mit klarer Botschaft.

„Liebe Grüße an die Gremien, und der Dank gilt allen, die dieses Projekt unterstützt haben. Auch von mir ein herzliches Willkommen an alle Gäste. Es ist ein schönes Bild zu sehen, wie sich jeder Raum dieses Hauses mit Menschen füllt. Genau so haben wir uns das vorgestellt.“

Sein Wunsch sei, dass die  Bürger diesen Ort mit Freude annehmen, zusammenkommen, sich austauschen und zusammenhalten. „Das erleben wir heute bereits“, sagte Kuhmann und machte deutlich, wofür dieser Tag da war: für die Menschen, nicht für lange Ansprachen.

„Lasst uns hier zukünftig zusammenkommen, um zu lachen, tanzen und fröhlich zu sein.“

Pastor Fabian Tilling und Bürgermeister Dirk Kuhmann-Einweihung HUB Erle
Pastor Dr. Fabian Tilling, nächster Nachbar und Hausherr des höchsten Gebäudes im „Stadtgebiet“ und Bürgermeister Dirk Kuhmann. Foto: Petra Bosse
Elektro Welsing 01.2026-n-3
VELTINS 01.2026 - 1 Anzeige HUB
Schonebeck 01.2026 - 2 Anzeige Hub
Revierförster Christop Beemelmans und Familie genossen die Eröffnung. Foto: Petra Bosse
Revierförster Christoph Beemelmans (Erler Heide RVR) und Familie. Foto: Petra Bosse

Der Pastor, der Nachbar und der beste Platz im Haus

Für gute Laune sorgte anschließend Pastor Dr. Fabian Tilling. Gut gelaunt, herzlich, mit einem Augenzwinkern. „Willkommen zuhause“, begrüßte er die Gäste. Als direkter Nachbar des HUB Erle und Hausherr des höchsten Gebäudes im „Stadtgebiet“, freue er sich sehr, diesem Haus den Segen zu geben. Und dann der Satz, der im Dorf hängen blieb: Wenn er einmal ganz entspannt aus einem großen Fenster auf die St.-Silvesterkirche schauen wolle, dann sei das hier genau der richtige Platz. Lachen im Saal inklusive.

Einweihung und Eröffnung HUB  Erle-Dorfgemeinschaftshaus der Bürgergenossenschaft Erle
Foto: Petra Bosse

Freibier, Musik und neugierige Gäste

Nach dem offiziellen Teil füllten sich Kneipe und Saal in der obersten Etage schnell. Das Blasorchester Erler Jäger begleitete die Einweihung und den Einzug der Schützenfahne musikalisch. Es gab Freibier und kleine Snacks gegen eine freiwillige Spende.

Und wer dachte, hier seien nur Erler unterwegs, irrte. Auch viele Auswärtige schauten neugierig vorbei. Manche testeten bereits ihren künftigen Stammplatz. Ganz unverbindlich, versteht sich.

Pastor Tillings Lieblingsplatz stand da längst fest. Oben im Saal. Mit Blick auf die St.-Silvesterkirche. Den höchsten Kirchturm im Stadtgebiet. Und auf ein Dorf, das sich an diesem Tag selbst ein kleines Denkmal gesetzt hat.

Blasorchester Erler Jäger
Musikalisch begleitet wurde die Einweihung vom Blasorchester Erler Jäger. Foto: Petra Bosse
JB-Metallbau 01.2026 - 1
Hußmann 01-2026 n - 1
Voßkamp - HUB 01.2026

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Werkzeugdiebstahl in Raesfeld-Erle: Unbekannte brechen Firmentransporter auf

Beim Werkzeugdiebstahl in Raesfeld-Erle haben Unbekannte einen Firmentransporter aufgebrochen und hochwertige Elektrowerkzeuge gestohlen. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

In Raesfeld-Erle ist es zu einem Werkzeugdiebstahl gekommen. Unbekannte Täter brachen zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen in einen geparkten Firmentransporter ein und entwendeten Werkzeuge im Wert von mehreren tausend Euro.

Tat am Heideweg in Raesfeld-Erle

Der Werkzeugdiebstahl in Raesfeld-Erle ereignete sich am Heideweg im Ortsteil Holten. Nach Angaben der Polizei manipulierten die Täter das Schloss der Hecktür eines Mercedes Sprinters. Aus dem Laderaum stahlen sie sämtliche Elektrowerkzeuge.

Die Tatzeit liegt zwischen Donnerstag, 5. Februar 2026, 16.30 Uhr, und Freitag, 6. Februar 2026, 6.30 Uhr.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei ermittelt wegen des Werkzeugdiebstahls in Raesfeld-Erle. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Borken unter der Telefonnummer 02861 900 0 entgegen.

Karla Kolumna lässt grüßen | Februar 2026

Klatsch und Tratsch aus Raesfeld und Erle. Karla Kolumna meldet sich zu zu Wort. Mit spitzer Beobachtung, einem Schuss Humor und viel Liebe zum Dorfleben.

Viel ist passiert in den vergangenen Monaten. Und doch hatte man zwischendurch das Gefühl, dass eigentlich nichts wirklich Wichtiges dabei war. Oder doch? Klatsch und Tratsch aus Raesfeld und Erle lebt schließlich nicht von großen Dramen, sondern von kleinen Aufregern mit erstaunlicher Ausdauer.

Wer Anfang des Jahres wissen wollte, wie es um die Gemütslage der Gemeinde steht, brauchte nur einen Blick in die sozialen Netzwerke zu werfen. Dort reichte ein Parkplatz, genauer gesagt ein einzelner Behindertenstellplatz, um die digitale Gewitterfront aufziehen zu lassen.

Der Parkplatz als Aufreger des Monats

Hinter der Volksbank liegt der neue Parkplatz. Ordentlich gepflastert, gut erreichbar, alles in allem unauffällig. Wäre da nicht der Behindertenstellplatz. Der liegt nämlich am Ende des Platzes. Für manche offenbar ein unhaltbarer Zustand.

Dabei stellte sich kaum jemand die eigentlich interessante Frage. Wer sagt denn überhaupt, dass Menschen mit einem Behindertenausweis zwingend auf einem extra ausgewiesenen Behindertenparkplatz stehen müssen? Vielleicht parkt man auch einfach dort, wo gerade Platz ist. Aber Logik hatte an diesem Tag keine Chance gegen Empörung. Klatsch und Tratsch aus Raesfeld und Erle braucht eben nicht viel Anlass.

Gleichschritt statt Stillstand

Abseits der Kommentarspalten verlief der Jahresanfang erstaunlich geordnet. Karneval steht an, rund vier Wochen früher als im vergangenen Jahr. Damals zeigten sich bereits die ersten Krokusse, während heute noch Winterjacken und Schals das Straßenbild bestimmen.

Apropos Winter. Es gab Schnee. Richtig viel Schnee. Und erstaunlicherweise blieb der große Aufschrei aus. Keine wütenden Beiträge über die Unverschämtheit der Natur, es einfach kalt und eisig zu lassen. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass nicht alles kommentiert werden muss. Oder dass die Finger schlicht zu kalt waren für die Tastatur.

Alles im Fluss in Erle

Freudig lässt sich immerhin festhalten, dass einiges vorangeht. In Erle klappt es mit der Eröffnung des neuen Dorfgemeinschaftshauses HUB pünktlich. Auch der zukünftige Dorfplatz nimmt Form an. Noch ist vieles grau, aber man erkennt schon, wie freundlich es dort wirken wird, wenn erst alles blüht.

Klatsch und Tratsch aus Raesfeld und Erle darf an dieser Stelle also auch mal anerkennend nicken. Nicht alles gerät aus dem Ruder, manches läuft sogar erstaunlich planmäßig.

Gerüchte, Geranien und andere Nebensächlichkeiten

Und der Rest? Die Gerüchte, die halben Wahrheiten und die leisen Spekulationen lassen wir heute einfach liegen. Ebenso die Frage, welche Tulpenfarben der Nachbar in diesem Jahr gepflanzt hat. Man muss nicht über alles reden. Aber man könnte. Und genau das macht Klatsch und Tratsch aus Raesfeld und Erle ja so verlässlich unterhaltsam.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende!

Saubere Landschaft in Raesfeld: Mitmachen, aufräumen, Zeichen setzen

Den Müll anderer aufsammeln und gemeinsam für eine saubere Landschaft sorgen. Unter diesem Gedanken steht auch 2026 wieder die Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, aktiv mitzuhelfen und ein sichtbares Zeichen für Umwelt- und Gemeinsinn zu setzen.

Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld

Die Aufräumaktion „Saubere Landschaft“ findet am Samstag, 14. März 2026, von 9 bis 12 Uhr statt. Gesammelt wird in Wäldern, entlang von Fußwegen sowie an Straßenrändern im gesamten Gemeindegebiet.

Aktion saubere Landschaft Raesfeld
Schon lustig, was in den letzten Jahren alles so bei der Aktion „Saubere Landschaft“ gefunden. Wie bzw. die Designervasen. Foto: Petra Bosse!Archiv

Teilnehmen können Vereine, Gruppen, Familien, Nachbarschaften oder Einzelpersonen. Die Einteilung der Sammelbezirke erfolgt über das Ortsmarketing-Büro. Wünsche werden nach Möglichkeit berücksichtigt.

Treffpunkte in Raesfeld und Erle

Die Treffpunkte sind in den jeweiligen Ortsteilen eingerichtet:

  • Raesfeld: Feuerwehrgerätehaus Raesfeld
  • Erle: Feuerwehrgerätehaus Erle

Nach Abschluss der Aktion erhalten alle Teilnehmenden ab 12 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Raesfeld kostenlos Suppe und Getränke.

Aktion saubere Landschaft Raesfeld-gemütliches Beisammensein
Nach der Aktion gibt es auch diesmal wieder eine heiße Suppe. Foto: Petra Bosse / Archiv

Unterstützung durch das Ortsmarketing Raesfeld

Der Ortsmarketing Raesfeld e.V. stellt Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Der Verein wirbt für eine breite Beteiligung und verweist auf das Motto der Aktion: „Viele Hände, schnelles Ende“. Kinder können nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen.

Müllsammelaktion Raesfeld und Erle. Unterwegs waren 2015 die Kinder des RRZ. Foto: Petra Bosse/Archiv

Anmeldung bis 23. Februar möglich

Anmeldungen zur Aktion „Saubere Landschaft“ sind bis 23. Februar 2026 möglich, entweder per Post oder per E-Mail:

Ortsmarketing Raesfeld e.V.
Ina Hufe
Hagenwiese 40
46348 Raesfeld
E-Mail: [email protected]

Auf der Internetseite des Ortsmarketing Raesfeld e.V. steht außerdem ein Anmeldeformular zum Download bereit.

„Müll blüht nicht, schlägt keine Wurzeln und verschwindet nicht von selbst. Ihn in der Landschaft zu entsorgen, ist asozial gegenüber allen, die hier leben.“

Klick mich