Ein Wiedersehen mit vielen Erinnerungen: 60 Jahre nach ihrer Schulentlassung trafen sich ehemalige Schülerinnen und Schüler der Grundschule Erle im HUB. Viele von ihnen kennen sich noch von früher, manches hat sich verändert, anderes ist sofort wieder da.
Kaffee, Gespräche und ein Spaziergang durchs Dorf
Der Sonntag begann im HUB Erle mit einer Begrüßung und einer Kaffeerunde. Schnell wurde deutlich, dass Gesprächsstoff reichlich vorhanden ist. Erinnerungen tauchten auf, Namen wurden ergänzt, Geschichten weitererzählt.

Ein Jahrgang, der Geschichte schrieb
Im April 1958 wurden 31 Mädchen und Jungen in der damaligen Volksschule, der „Hohen Schule“, eingeschult. Unterricht gab es im Klassenraum ganz oben unter dem Dach. Frau Gramse und Herr Kreuter führten durch den Schulalltag.
Es war der letzte Jahrgang, der acht Jahre in diesem Gebäude blieb. Danach zog der Unterricht in die neue Silvesterschule um. Nach dem vierten Schuljahr wechselten vier Kinder auf weiterführende Schulen.

Wenn der Ofen rauchte, gab es schulfrei
Karl-Heinz Jüttner erinnerte sich an seine Schulzeit in der „Hohen Schule“. Dort, wo heute der Parkplatz hinter der Volksbank liegt, habe er damals die Schulbank gedrückt. Seine Schulzeit endete 1966.
Besonders im Gedächtnis geblieben sind ihm die Öfen in den Klassenräumen. „Wenn die zu stark geraucht haben, hatten wir frei“, erzählte er. Manchmal habe es dafür sogar ein wenig „Nachhilfe“ von älteren Schülern gegeben. Auch die Baustelle der späteren Silvesterschule spielte in seinen Erinnerungen eine Rolle. Eine offene Baugrube gehörte damals zum Ortsbild. „Ich bin eines Abends in die Baugrube gefallen“, berichtete Jüttner. Am nächsten Tag habe er sich mit Schrammen im Gesicht den Kommentaren der Mitschüler gestellt.

Nach vielen Erinnerungen, Geschichten und Lachen endete der Tag mit einem gemeinsamen Spaziergang durch das Dorf Richtung Femeiche. Organisiert hatten das Treffen Adelheid Kölking, Anni Nagel, Rita Brüggemann, Bernhard Nagel und Ludger Uhlenbrock.



























