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Erfolgreiche Ermittlungen der GER in Münster: große Mengen Cannabis, Kokain und Waffen gefunden

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Das Foto zeigt die aufgefunden Waffen. Foto: Polizei

Festnahme von Drogenhändlern in Münster. Ermittler fanden im Garten eines der Tatverdächtigen knapp 450.000 Euro Bargeld, mehrere Schusswaffen, darunter eine AK 47 Kalaschnikow.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) aus Münster, bestehend aus Kräften der Polizei und des Zollfahndungsamts Essen, verzeichnete einen bedeutenden Erfolg: Am Sonntag, den 17. März um 19:00 Uhr, wurden zwei Tatverdächtige in Münster vorläufig festgenommen. Diese stehen im Verdacht, seit Jahren in großem Umfang Cannabis und Kokain geschmuggelt und gehandelt zu haben.

Nach eingehenden Ermittlungen erfolgte der Zugriff, gefolgt von Durchsuchungsmaßnahmen in verschiedenen Objekten, bei denen 24 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Ecstasy-Tabletten, Bargeld in Höhe von fast einer halben Million Euro sowie diverse Waffen beschlagnahmt wurden.

Zugang zum Rauschgiftbunker
Eingang zum Rauschgiftbunker in Münster. Foto: Polizei Münster

Umfassende Ermittlungen gegen Schmuggler

Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Münster und mit der Unterstützung des Zollfahndungsamtes Essen ermittelte die GER seit August 2023 gegen zwei Männer aus Münster im Alter von 55 und 61 Jahren. Die Ermittlungen, basierend auf der Auswertung vorhandener Informationen, ergaben, dass die Tatverdächtigen regelmäßig größere Mengen Rauschgift aus den Niederlanden einschmuggelten, wofür sie einen speziell präparierten Klein-LKW nutzten.

Konspiratives Verhalten und Festnahme

Trotz ihres außerordentlich konspirativen Vorgehens und eines unauffälligen Lebensstils gelang den Ermittlern nach fast sieben Monaten die Festnahme der Männer. Unter Beobachtung der Polizei und des Zolls luden die Verdächtigen in den Niederlanden etwa 24 Kilogramm Marihuana in den Klein-LKW, woraufhin sie bei ihrer Ankunft in Münster festgenommen wurden. Spezialeinheiten unterstützten die Festnahmen.

Im Garten gefundenes Bargeld. Foto: Polizei Münster

Durchsuchung und Funde

Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Männer und ihrer Rauschgiftabnehmer entdeckten die Ermittler im Garten eines der Tatverdächtigen knapp 450.000 Euro Bargeld, mehrere Schusswaffen, darunter eine AK 47 Kalaschnikow, und Munition, die unter anderem in Eimern vergraben waren. Am Wohnort des 55-Jährigen führte die Durchsuchung eines verdeckten Kriegsbunkers zur Sicherstellung von Verpackungsmaterial für Marihuana.

Weitere Ermittlungserfolge

Die Ermittlungen führten auch zur Identifizierung mutmaßlicher Cannabisabnehmer. In deren Wohnungen wurden scharfe Schusswaffen, Munition und kleinere Mengen Rauschgift gefunden und beschlagnahmt.

Untersuchungshaft und weitere Ermittlungen

Die 55- und 61-jährigen Tatverdächtigen befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster in Untersuchungshaft, während gegen die mutmaßlichen Drogenabnehmer ebenfalls Strafverfahren eingeleitet wurden.

Langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit von Polizei und Zoll

Die Polizei und die Zollfahndung in Münster arbeiten bereits seit Langem erfolgreich in der Bekämpfung der schweren und organisierten Rauschgiftkriminalität zusammen. Die GER, gegründet 1992, setzt sich aus Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Münster und des Zollfahndungsamtes Essen zusammen.

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