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1.100 Tonnen an Streusalz sind in diesem Winter verbraucht worden

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Landrat Dr. Zwicker erfreut: „Frostschäden an Kreisstraßen halten sich bislang in Grenzen“
Interkommunaler Bauhof hat in diesem Winter schon rund 1.100 Tonnen Salz gestreut

Kreis Borken (pd). „Die kontinuierliche Erneuerung der Fahrbahndecken der Kreisstraßen macht sich in diesem Winter richtig bezahlt“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker, denn die Frostschäden halten sich bisher sehr in Grenzen. Dafür haben laut Dr. Zwicker Schnee und Eis in den vergangenen Wochen aber die Mitarbeiter des gemeinsam von der Stadt Gescher und vom Kreis Borken getragenen Interkommunalen Bauhofs mächtig in Atem gehalten: Für rund 450 km Kreisstraßen und 300 km Radwege sowie für die städtischen Straßen und Wege in Gescher galt es den Winterdienst zu organisieren. 46 Bedienstete, zu denen auch Personal der Stadt Gescher zählt, waren zum Teil rund um die Uhr im Einsatz, um Straßen vom Schnee zu räumen bzw. zu streuen. Wie Peter Sonntag, Leiter des Kreisbetriebs für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen, mitteilt, seien bislang rund 1.100 Tonnen an Streusalz in diesem Winter verbraucht worden. Derzeit gibt es nur noch einen geringen Restbestand. Nachlieferungen sind kurzfristig nicht zu erwarten, da vorrangig ausschließlich Autobahnmeistereien beliefert werden.
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Gemeinsam mit dem Landrat betont Peter Sonntag in dem Zusammenhang die besondere Bedeutung des langfristig angelegten Straßenbauprogramms des Kreises. Durch den auf diese Weise realisierten weitgehend frostsicheren Aufbau der Kreisstraßen sei die Haltbarkeit auch in kalten Wintern deutlich besser geworden. Bei dem regelmäßig durchgeführten großflächigen Deckenbau werde insbesondere die Verschleißschicht der Straßen vollständig erneuert. Risse, in die Wasser eindringen kann und wo dann bei Frost Aufplatzungen entstehen, seien daher eher selten. Solche Schäden gebe es allerdings noch auf Strecken, auf denen eine Deckenerneuerung kurz bevorstehe, macht Sonntag deutlich.
Wenn Frostaufbrüche auftreten, würden Bauhofmitarbeiter diese unverzüglich reparieren, in dem sie sogenannten Kaltasphalt in die schadhaften Stellen einbringen. Die „Streckenwagen“ des Kreises kontrollieren überdies im Zweiwochen-Rhythmus das gesamte Straßen- und Radwegenetz des Kreises auf Schäden. [/spoiler]

Die grünen Seiten des Münsterlandes entdecken

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Touristikbüros halten neuen Veranstaltungskalender bereit / Angebote der Garten-Akademie Münsterland

Münsterland/ Kreis Borken (pd). Noch schlummern die Gärten der Region, teilweise sogar unter einer Schneedecke. In wenigen Wochen erwachen die Gärten aber aus dem Winterschlaf, dann kommen Spaten und Hacke wieder zum Einsatz, damit die Rabatten im Sommer in voller Blüte stehen. Für Gartenliebhaber, die über das eigene Grün hinausschauen möchten, hat das neue gemeinsame Programm des Vereins „Das Münsterland – Die Gärten und Parks“ und des Münsterland e.V. viel zu bieten. Auf über 100 Seiten bündelt die Broschüre Hinweise zu Veranstaltungen, Pauschalen und den Angeboten der Garten-Akademie Münsterland für das Jahr 2010. Das Heft ist ab sofort kostenlos in den örtlichen Touristikbüros erhältlich. [spoiler]
Das Programm reicht von Führungen durch die gärtnerischen Höhepunkte der Region, wie den Park von Schloss Anholt und den Bagno-Park in Burgsteinfurt, über die Besichtigung von Privatgärten bis zu einer Vielzahl von Gartenschauen und -messen im Münsterland und in den angrenzenden Gebieten. So lädt die Tourist-Info Borken ein, „Kleine Paradiese hinter hohen Decken“ zu entdecken. Die Broschüre weist daneben auf kulturelle Höhepunkte in den Gärten und Parks der Region hin, wie Musik- und Theatervorführungen vor grüner Kulisse.
Und wer sein Wissen über Stauden, Rosen oder den Gemüseanbau weiter ausbauen möchte, der wird bei den zahlreichen Angeboten der Gartenakademie Münsterland sowie einiger Volkshochschulen in der Region fündig. Seminare – unter anderem im Kreis Borken – bieten neue Einblicke und vermitteln wichtige Tricks und Kniffe. So können Interessierte neue Beete entwerfen, sich über biologischen Pflanzenschutz informieren oder über neue Gartentrends fachsimpeln. Noch Plätze frei sind zum Beispiel im Seminar „Metallkunst für den Garten“, das am 17. und 18. April in Schermbeck stattfindet. Nähere Informationen gibt es beim OrtsMarketing Raesfeld, Tel.: 02865/60910.
Die Druckversion der neuen Broschüre gibt es kostenlos in den Touristikbüros der Region. Im Internet lassen sich die Angebote unter www.muensterland.com durchblättern oder herunterladen. [/spoiler]

18.792 Ausländer im Bezirk der Ausländerabteilung des Kreises Borken

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18.792 Ausländer leben im Bezirk der Ausländerabteilung des Kreises Borken (alle kreisangehörigen Kommunen ohne Bocholt)
Niederländerinnen und Niederländer stellen nach wie vor die größte Gruppe

Kreis Borken (pd). 18.792 Ausländer lebten mit Stichtag 31. Dezember 2009 im Bezirk des Ausländeramtes des Kreises Borken. Dazu gehören alle kreisangehörigen Kommunen mit Ausnahme der Stadt Bocholt, die ein eigenes Ausländeramt hat. Die Zahl gehe aus der neuen Statistik des Ausländerzentralregisters hervor, teilt Heiner Triphaus, Leiter der Ausländerabteilung der Kreisverwaltung, mit.
Der geringe Zuwachs von 438 Personen erklärt sich zu fast 50 Prozent aus dem Zuzug von Niederländern. 6.653 Bürgerinnen und Bürger des Nachbarlandes leben mittlerweile im Bezirk, 234 mehr als im Jahr zuvor. Damit machen sie – wie im Vorjahr – 35 Prozent der Ausländer aus. Die zweitgrößte Gruppe bilden die Türken mit 2.514 Personen (13,3 Prozent), gefolgt von den Bürgerinnen und Bürgern aus Polen (1.353 = 7,1 Prozent). Die weiteren Gruppen – vertreten sind insgesamt 142 Staaten – liegen allesamt unter einem Anteil von 5 Prozent. [spoiler]
Von den 18.792 ausländischen Personen besitzen 355 zwei Staatsangehörigkeiten, zehn drei und 14 mehr als drei. Nach neuem Ausländerrecht kann für Hochqualifizierte eine besondere Niederlassungserlaubnis (früher „Greencard-Verfahren“) erteilt werden. Für den Bezirk der Ausländerabteilung des Kreises Borken wurde ein solcher Aufenthaltstitel jedoch bisher nicht ausgestellt.
Wohl aber halten sich 1.717 Ausländer mit einer Niederlassungserlaubnis auf, die sie nach vielen Jahren in Deutschland bekommen haben. 2.698 Personen verfügen über eine spezielle Aufenthaltserlaubnis. In 1.264 Fällen sind familiäre Gründe dafür ausschlaggebend, bei 635 Personen kommen völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe zum Tragen und 263 Ausländer haben zu Ausbildungs- und Erwerbszwecken eine Aufenthaltserlaubnis bekommen. 536 Ausländer erhielten aus besonderen Gründen einen Aufenthaltstitel. Unter diese Rubrik fallen die Ausländer, die aufgrund der ministeriellen Bleiberechtsanordnung und der gesetzlichen Altfallregelung eine befristete Aufenthaltserlaubnis erhalten haben.
143 Asylbewerber und 982 Ausländer, deren Asylverfahren rechtskräftig abgeschlossen sind, die aber nicht abgeschoben werden können, leben gegenwärtig im Zuständigkeitsbereich der Ausländerabteilung der Kreisverwaltung.
Nach der ministeriellen Bleiberechtsregelung vom November 2006 und aufgrund der gesetzlichen Altfallregelung vom August 2007 beantragten bis zum 31. Dezember 2008 insgesamt 1.089 Personen aus der Gruppe der geduldeten Ausländer – zum Teil wiederholt – eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen. 565 von ihnen erhielten daraufhin eine befristete Aufenthaltserlaubnis. 527 Personen erhielten auf ihren Antrag einen negativen Bescheid, unter anderem wegen Verurteilungen, mangelhafter Mitwirkung bei der Identitätsaufklärung oder wegen fehlender Integrationsleistungen. Inzwischen haben die Innenminister entschieden, die Altfallregelung zu verlängern. Vor diesem Hintergrund beantragten zwischenzeitlich 425 Ausländerinnen und Ausländer den weiteren Aufenthalt. 77 von ihnen erhielten bisher einen positiven Bescheid, bei 348 Verfahren ist die Entscheidung noch offen. „Ohne der Einzelfallprüfung vorausgreifen zu wollen, kann aber ein großer Anteil von einer positiven Entscheidung ausgehen“, erklärt der Leiter der Ausländerabteilung, Heiner Triphaus. [/spoiler]

„WDR 2 für eine Stadt“ geht weiter

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Raesfeld (pd). Klicken für den „Schotten-Rock“ mit Amy MacDonaldAuch wenn sonst am Aschermittwoch alles vorbei ist, die Aktion „WDR 2 für eine Stadt“ geht weiter. Noch bis zum 24. Februar um Mitternacht kann für Raesfeld im Internet abgestimmt werden. Der WDR hat für den Sieger des Wettbewerbs nun neben Nena und der Band Stanfour noch einen weiteren musikalischen Leckerbissen im Gepäck: Amy Mac Donald, die spätestens seit ihrem Hit „This is the life“ für feinsten Schotten-Rock bekannt ist, könnte am 4. September auf der Bühne in Raesfeld die Zuschauer begeistern.
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Der Ortsmarketingverein, viele Raesfelder Geschäfts- und Privatleute sowie die Geldinstitute haben in den vergangen zwei Wochen fleißig Unterschriften für die Aktion gesammelt.

Besonders ins Zeug gelegt haben sich die Karnevalisten in Raesfeld, Erle und Homer. Allein bei den Sitzungen sind weit über 1200 Unterschriften für die Aktion zusammen gekommen.„Wir danken allen, die sich auf diesem Weg für Raesfeld ins Zeug gelegt haben. Das ist eine saubere Mannschaftsleistung!“ sind sich Bürgermeister Andreas Grotendorst und der Vorsitzenden des Ortsmarketingvereins, Stefan Niessing einig. „Nun können wir alle nur noch die Daumen drücken, dass es für das Finale gereicht hat!“Alle Raesfelder, die ihre Unterschriftenlisten noch nicht im Rathaus abgegeben haben, sollten diese bis spätestens Montagmorgen in den Briefkasten der Gemeinde einwerfen. Damit landen die Listen rechtzeitig vor Einsendeschluss beim WDR. Ob es für Raesfeld gereicht hat, können die Hörer am 26. Februar 2010 live im Radio bei WDR 2 verfolgen.[/spoiler]

Anmeldung zum Ferienlager Westfeld im Sauerland

Ferienlager Westfeld im Sauerland vom 31.07. – 14.08.2010 von der Kirchengemeinde St. Martin, Raesfeld
Anmelden können sich Jugendliche im Alter von 9 bis 13 Jahren! Anmeldetermin: Sonntag, 21. Februar, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Kolpinghaus in Raesfeld. Bei der Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 50,00 Euro zu leisten. Kostenbeitrag insgesamt 130,00 Euro; bei Anmeldung eines zweiten Kindes gibt es Ermäßigung. Der Restbetrag ist dann bis zur auf dem Anmeldebogen angegebenen Frist auf folgendes Konto zu überweisen: Volksbank Raesfeld, Konto-Nr. 105283000, „Kath. Jugendferienfahrt“, Vor- und Zuname des Kindes.
Internetseite: www.westfeldfreizeit.raesfeld.de

Texas Tuna Melts

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Texas Tuna Melts -16 Portionen

4 Dosen Thunfisch in Wasser, abgegossen
100 g Mayonaise
400 g geriebener Käse
1 kl. Dose grüne Chilies, abgegossen (oder 1 frische Schote)
200 ml rote Salsa
2 feinstgehackte rote Paprikaschoten
4 hartgekochte Eier, feingehackt
4 gehackte Frühlingszwiebeln
16 Brötchen (die knusprige Sorte, keine Hamburger-Brötchen [spoiler]

Zubereitung: Brötchen durchschneiden und beiseite stellen. Restliche Zutaten gut durchschmischen und etwas Thunfisch-Masse auf jedes Brötchen geben. In 200 Grad heißem Ofen (oder unter dem Ofengrill) backen, bis der Käse geschmolzen ist, maximal zehn Minuten.

Dieses leckere, massentaugliche Rezept lässt sich leicht noch weiter vervielfachen. Es schmeckt auch mit einem anderen Topping: Aus feingehackter Salami, Kochschinken, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Mayonaise, geriebenem Käse und Oregano für eine italienische Note…

Das Rezept stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung. [/spoiler]

Ansprache zum Aschermittwoch von Pastor Johannes Arntz

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Liebe Gemeinde,
mit dem Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt. Diese Zeit bietet uns Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie wir unser Leben gestalten. Was ist Mitte unseres Lebens? Was ist Grundlage unseres Denkens und Handelns? Die Bußzeit stellt uns in besonderer Weise das Leben Jesu vor Augen, der uns Vorbild sein kann und uns Begleiter sein will. Mit ihm gehen wir durch diese Zeit, gedenken seines Weges nach Jerusalem, seiner letzten Begegnung mit den Jüngern im Abendmahlssaal, seines einsamen Todes am Kreuze und an seine lichtvolle Auferstehung am Ostermorgen.
Ich möchte Sie als Pfarrer herzlich einladen, die Fastenzeit bewusst und intensiv mitzufeiern. Eine besondere Einladung gilt zum Empfang des Aschenkreuzes am Aschermittwoch, zur Teilnahme an den Betstunden am kommenden 1. Fastensonntag, zur Teilnahme an den Sonntags-Gottesdiensten, zur Teilnahme an den Frühschichten und Kreuzweg-Andachten und zur Mitfeier der Kar- und Ostertage.
Ich freue mich wieder auf unsere gemeinsame Zeit der Vorbereitung auf Ostern,
Ihr Pfarrer Johannes Arntz.

Quelle: Kirche und Leben, St. Martin, Raesfeld

„Runder Tisch Demenz“ stellt neuen Ratgeber vor

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Heft informiert über „Psychische Erkrankungen im Alter“

Kreis Borken (pd). Wenn ältere Menschen Anzeichen von Depression oder Demenz zeigen, tauchen zahlreiche Fragen auf. Viele davon beantwortet der Ratgeber „Psychische Erkrankungen im Alter“, den der Kreis Borken jetzt gemeinsam mit dem Netzwerk „Runder Tisch Demenz“ neu aufgelegt hat. Er geht auf verschiedene Krankheitsbilder ein, gibt Informationen zu Diagnose, Behandlung und Beratung, den Leistungen der Pflegeversicherung und den vorhandenen Unterstützungsangeboten im Kreis Borken. Ausführlich werden die verschiedenen Hilfsangebote mit den jeweiligen Ansprechpartnern in den 17 Städten und Gemeinden des Kreises dargestellt. [spoiler]
„Der Ratgeber ist eine gute Hilfestellung in schwierigen Situationen“, betonte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. Das Thema Demenz stelle auch angesichts des demografischen Wandels eine besondere Herausforderung dar. Deshalb sei die Arbeit des Runden Tisches auch für die Zukunft wichtig und richtig.
Das Netzwerk „Runder Tisch Demenz“ trifft sich regelmäßig, um die Situation älterer psychisch kranker Menschen im Kreis Borken zu verbessern. Dem Netzwerk gehören alle Anbieter der vielen Hilfsangebote für ältere Menschen im Kreis Borken an. Den im Jahr 2004 erstmals erschienenen Ratgeber „Psychische Erkrankungen im Alter“ hat die Gruppe in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum für die Region Münster und das westliche Münsterland am Alexianer-Krankenhaus in Münster neu aufgelegt.
Der Ratgeber ist im Internet unter www.kreis-borken.de/demenz zu finden. Interessierte können ihnen außerdem kostenlos bei Regina Kasteleiner und Reinhild Wantia aus dem Fachbereich Gesundheit des Kreises bestellen, Mail: [email protected], Tel.: 02861/82-1154. [/spoiler]

Hilfe für Haiti

Der Kinder- und Teenychor veranstaltet am Sonntag, 21. Februar 2010 in der Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr einen großen Bücher- und Spielzeugmarkt mit Kuchen- und Kaffeeverkauf im Pfarrheim St. Silvester Erle.

Um Kuchenspenden wird gebeten.

Bei Rückfragen bitte bei Waltraud Buning melden. Telefon: 02865 / 6265

Kreis Borken muss den Winterdienst vorübergehend einschränken

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Salz gibt es nur noch für besonders gefährliche Stellen / In Gescher streut der Bauhof ein Alternativmittel

Kreis Borken (pd). Das Salz ist aufgebraucht und Nachlieferungen sind vorerst nicht in Sicht, weil nur noch die Autobahnmeistereien Nachschub erhalten: Deshalb muss der Kreis Borken seinen Winterdienst vorübergehend stark einschränken. Ab sofort sind nur noch zwei Fahrzeuge im Einsatz, die Autobahnbrücken, Gefällestrecken und besonders gefährliche Kreuzungen streuen. Dafür werden die letzten Salzreserven verwandt. Die übrigen Winterdienst-Fahrzeuge des Interkommunalen Bauhofs werden nur noch ausrücken, wenn es Schnee zu räumen gilt.

Die Stadt Gescher, deren Straßen ebenfalls vom Bauhof betreut werden, ist von den starken Einschränkungen nicht betroffen. Hier steigt der Bauhof auf den stark salzhaltigen Dünger Kanit um, der allerdings nicht als Ersatz für sämtliche Kreisstraßen taugt. „Dafür ist er zu teuer und in zu geringen Mengen lieferbar“, erklärt der Leiter des Interkommunalen Bauhofs, Ralf Jürgens.
Der Kreis Borken bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die vorübergehende Pause im Winterdienst und hofft, dass neben den Autobahnmeistereien bald auch wieder der Kreis beliefert wird. Der Bauhof geht nicht davon aus, dass Straßen wegen extremer Glätte gesperrt werden müssen. Er wird die Situation aber im Blick behalten und im Zweifelsfalle mit der Polizei Rücksprache halten.
In diesem Winter hat der Interkommunale Bauhof, der für insgesamt 450 Kilometer Kreisstraßen, 107 Kilometer Gemeindestraßen und 50 Kilometer Radwege zuständig ist, bereits 1.100 Tonnen Salz verbraucht. In einem durchschnittlichen Winter sind es lediglich 500 bis 600 Tonnen.[/spoiler]

Grüße vom Karnevalsprinzen des RCV Raesfeld

Einen Film über den Rosenmontagsumzug in Raesfeld auf >>>>

Karnevalsumzug in Raesfeld

Ob Clowns, Cowboys, Aliens oder Prinzessinnen. Sie alle hatten bei dem diesjährigen Karnevalsumzug in Raesfeld eines gemeinsamen – jede Menge Spaß. Tausende von Karnevalsjecken säumten den Straßenrand, als der Zug sich gegen 13:11 Uhr mit Musik und lautem Helau in Bewegung setzte. Die Kinder freuten sich über jede Menge Kamelle und die Erwachsenen über das ein oder andere aufwärmende Körnchen, was bei den Minustemperaturen und leichtem Schneefall gut tat. Neben den 40 Mottowagen, Fuß- und Tanzgruppen waren  auch 214 Wehler Jecken angereist. Soviele, wie in keinem Jahr zuvor. Auch mit Karnevalsküsschen, in Köln liebevoll Bützchen genannt, wurde in Raesfeld nicht gespart. Zum 40-jährigen Jubiläum des RCV ein Karnevalsumzug, wie er besser nicht hätte ausfallen können. HELAU!

Einbruch in Firma

Raesfeld (ots) – (dh) Bei einem Einbruch in eine Metallbaufirma am Ostring haben unbekannte Täter in der Zeit zwischen Donnerstag, 21.00 Uhr und Freitag, 06.50 Uhr, zirka 200 Kilogramm Kupferdraht sowie Metalle erbeutet. Nach dem Aufhebeln eines Fensters gelangten der oder die Täter in die Werkstatt. Das gestohlene Metall wurde vermutlich mit einem Fahrzeug abtransportiert. Es entstand ein Sachschaden in einer Höhe von 1.600 Euro. Die Polizei sucht Zeugen, die im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Ostring gesehen haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo in Borken unter der Rufnummer 02861-9000 entgegen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 15.02.2010   09:42 Uhr

Einbrecher flüchtet

Raesfeld (ots) – (dh) In der Nacht zum Montag versuchte ein Unbekannter gegen 00.10 Uhr gewaltsam durch eine Terrassentür in ein Einfamilienhaus an der Lena-Nüssing-Straße einzudringen. Bei seinem Vorhaben wurde der Einbrecher von den Hausbewohnern überrascht und flüchtete ohne Beute in Richtung Schermbecker Straße. Der Täter war ca. 160 – 170 cm groß, dunkel gekleidet und trug eine schwarze Wollmütze. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zur Tat oder dem flüchtigen Täter machen können. Hinweise dazu nimmt die Kripo in Borken unter der Telefonnummer 02861-9000 entgegen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 15.02.2010   09:36 Uhr

Wirtschaftskrise traf den Arbeitsmarkt weniger heftig als erwartet

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Landrat Dr. Kai Zwicker legt Ergebnisse des „Service-Punkt ARBEIT“ für das Jahr 2009 vor

Kreis  Borken (pd). Die Wirtschaftskrise hat sich im vergangenen Jahr auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Borken nicht so deutlich bemerkbar gemacht, wie zunächst befürchtet. Diese Bilanz zieht der „Service-Punkt ARBEIT für den Kreis Borken“.

Zwar sei die Zahl der Menschen im Kreis Borken, die auf Hilfeleistungen nach dem SGB II angewiesen sind, nach jahrelang rückläufigen Zahlen wieder deutlich angestiegen, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker. „Allerdings sind die größten Befürchtungen nicht eingetreten. Es hätte deutlich schlimmer kommen können.“
Im vergangenen Dezember betrug die Quote der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken drei Prozent, das ist einer der niedrigsten Werte in ganz Nordrhein-Westfalen. Nur in vier Kreisen ist dieser Wert noch niedriger. Die betroffenen Männer und Frauen beziehen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II und werden vom Kreis Borken betreut. Ende 2009 erhielten 19.734 Personen in 9.165 sogenannten Bedarfsgemeinschaften Hilfeleistungen nach dem SGB II. Ende 2008 waren es noch 18.217 Personen in 8.550 Bedarfsgemeinschaften. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist damit binnen Jahresfrist um rund 7 Prozent gestiegen. Aktuell sind im Kreis Borken rund 5 Prozent der Bevölkerung unmittelbar von Hartz IV betroffen. Landesweit liegt die Quote bei 9 Prozent, in ganz Deutschland durchschnittlich bei 8 Prozent. [spoiler]
„Der finanzielle Aufwand für die Hilfeleistungen nach dem SGB II ist gewaltig“, so Jürgen Ahlte, Leiter der Abteilung „Zentrale Steuerung“ beim „Service-Punkt ARBEIT für den Kreis Borken“. 2009 gab der Kreis Borken insgesamt über 100 Mio. Euro für diese Aufgabe aus. Die größten Posten stellen dabei die Ausgaben für das Arbeitslosengeld II und die Sozialversicherung der Betroffenen mit 56,9 Mio. Euro sowie die Kosten der Unterkunft und der „Einmaligen Leistungen“, dazu gehören zum Beispiel Möbel, mit 34,5 Mio. Euro. Für die berufliche Eingliederung wurden 11,7 Mio. Euro sowie für soziale Eingliederungsleistungen, wie die Schuldnerberatung, Sucht- und Drogenberatung, Kinderbetreuung sowie psychosoziale Betreuung, insgesamt 0,8 Mio. Euro eingesetzt.
Die steigenden Fallzahlen sind eine Herausforderung für die Betreuung der Hilfeempfänger in den Service-Punkten ARBEIT vor Ort bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Um die hohe Qualität der Betreuung dennoch weiter aufrecht zu halten, haben die Partner bereits im Herbst 2009 reagiert und 15 zusätzliche Stellen für die Betreuung der Hilfeempfänger in den Städten und Gemeinden eingerichtet. „Die Vermittlung in Arbeit bleibt zwar weiter das oberste Ziel, ist allerdings aufgrund immer weniger freier Stellen auf dem Arbeitsmarkt zunehmend schwieriger“, erklärt Ahlte. „Es gilt deshalb auch andere Strategien der Qualifizierung und Beschäftigung zu entwickeln.“
Im vergangenen Jahr haben im Kreis Borken rund 7.600 Langzeitarbeitslose an über 100 verschiedenen Maßnahmen und Projekten teilgenommen. „Die Beraterinnen und Berater versuchen dabei stets, den Klientinnen und Klienten passgenaue Angebote zu machen“, betont Susanne Lökes, Leiterin der Abteilung der Eingliederung im „Service-Punkt ARBEIT für den Kreis Borken“. So besuchten mehr als 1.000 junge Erwachsene spezielle Seminare für Jugendliche unter 25 Jahren und rund 650 Personen absolvierten Fortbildungen und Umschulungen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung. „Für viele Menschen sind inbesondere Angebote mit Beschäftigungsanteilen eine gute Möglichkeit, sich auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten“, so Lökes. Deshalb förderte der „Service-Punkt ARBEIT“ im vergangenen Jahr Beschäftigungsmaßnahmen für 2.300 Personen.
Oberstes Ziel ist stets die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Im vergangenen Jahr gelang das in 3200 Fällen. Bei knapp 70 Prozent handelte es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Bei über 40 Prozent der Integrationen ging es um einen Arbeitsplatz mit mehr als 30 Wochenstunden. Gegenüber den Vorjahren hat sich der Anteil der Frauen an den Integrationen mit nunmehr 45 Prozent kontinuierlich gesteigert. Dies ist unter anderem auf den höheren Männeranteil in den durch die Wirtschaftskrise besonders betroffenen Branchen zurück zu führen. Nach wie vor sind Frauen aber häufiger als Männer durch Elternzeit bzw. Kinderbetreuung gebunden, sodass eine Arbeitsaufnahme nicht möglich ist.
Landrat Dr. Kai Zwicker erwartet für 2010 das schwierigste Jahr seit der Übernahme der Betreuung von Langzeitarbeitslosen durch den Kreis Borken im Jahr 2005. Dennoch zeige sich auch in der aktuellen Situation, dass es richtig gewesen sei, als eine von bundesweit 69 Optionskommunen an den Start zu gehen. „Dass der Kreis damals diesen Schritt getan hat, ist sicherlich ein wesentlicher Grund dafür, dass wir trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage vergleichsweise gut dastehen“, so Dr. Zwicker. „Die Betreuung der Langzeitarbeitslosen durch die Kommunen ist ein Erfolgsmodell.“ Die Betroffenen erhielten bei den Städten und Gemeinden alle Leistungen aus einer Hand. „Wir kennen den regionalen Arbeitsmarkt und können auf Entwicklungen schnell und flexibel reagieren“, so Zwicker. Er fordert deshalb, dass der Bund neben den bestehenden 69 Optionskommunen weiteren Kreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit einräumen sollte, die Betreuung der Langzeitarbeitslosen dauerhaft in Eigenregie zu übernehmen.

Weitere Daten, auch für die Städte und Gemeinden des Kreises, wird der „Service-Punkt ARBEIT“ im Frühjahr 2010 im Rahmen des Jahresberichtes 2009 veröffentlichen. [/spoiler]

Fitnessprogramm für Altbauten

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Energieberater sind ab dem 22. Februar in Heiden unterwegs / Bürgermeister informiert ausgewählte Haushalte

Kreis Borken (pd). Gerade die Besitzer älterer Häuser bekommen häufig einen Schreck, wenn die neueste Rechnung für Öl oder Gas ins Haus flattert. Die Gründe liegen für Energieberater auf der Hand: An den Rollladenkästen zieht`s, über die schlecht isolierten Fenster geht Wärme flöten und auch die Heizung ist nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand.

Rund 200 Hausbesitzer in Heiden haben jetzt die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Fachmann herauszufinden, wie sich ihre Immobilie energetisch verbessern lässt – und das völlig kostenlos. Der Kreis Borken hat die Kampagne „Haus zu Haus“ im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes initiiert. Kooperationspartner sind die Pilotkommunen Gescher, Heiden und Legden, die Sparkasse Westmünsterland, die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. [spoiler]
Zwischen dem 22. Februar und dem 5. März werden zwei qualifizierte Energieberater der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken bei den 200 ausgesuchten Haushalten klingeln. Die Gemeinde hat Wohnquartiere aus den 60er und 70er Jahren ausgewählt. Die betroffenen Hausbesitzer haben in den vergangenen Tagen einen Brief von der Gemeinde bekommen. Darin erläutert Bürgermeister Heiner Buß die Hintergründe der Aktion. „Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen in unserer Gemeinde, die Chance wahrnehmen. Denn wer etwas für die Isolierung seines Hauses tut, der schont auf Dauer nicht nur seinen eigenen Geldbeutel, sondern auch das Klima“, erklärt Bürgermeister Buß.
Die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang, die sich mit einem besonderen Ausweis legitimieren können, suchen die ausgewählten Hausbesitzer auf. Wer ihnen die Tür öffnet, hat zwei Möglichkeiten: Die Hausbesitzer können entscheiden, ob sie eine 15-minütige Initialberatung in Anspruch nehmen wollen oder gleich eine ausführlichere Beratung inklusive Rundgang durch das Haus, die rund 40 Minuten dauert. Direkt vor Ort geben die Experten eine kurze Einschätzung und Bewertung der energetischen Lage der Immobilie ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten außerdem eine Mappe, die unter anderem Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten für Sanierungen enthält. Treffen die Energieberater auch beim zweiten Besuch niemanden an, lassen sie ihre Kontaktdaten im Briefkasten zurück.
Die ausgewählten Hausbesitzer sind zu einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 18. Februar, ab 19 Uhr in der Westmünsterlandhalle eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung werden sich die Energieberater vorstellen und Fachleute von der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Westmünsterland erläutern, wie eine gelungene Sanierung aussehen kann und welche Fördermöglichkeiten es gibt.
Die Aktion „Haus zu Haus“ endet am Montag, 19. April, um 16 Uhr in der Westmünsterlandhalle. Dann sind alle Interessierten unter anderem zu einem Handwerkermarkt eingeladen, bei dem Fachbetriebe ihre Leistungen rund um die energetische Sanierung vorstellen.
Hinweis an die Redaktionen:
Sie haben die Möglichkeit, die Energieberater bei ihrer Arbeit in Heiden zu begleiten. Wenn Sie daran Interesse haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Wilhelm Bösing von der Gemeinde Heiden, Tel.: 02867 / 977-411. [/spoiler]

Spruch am Sonntag!

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
der täglich sie erobern muß…

Johann Wolfgang von Goethe

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