Landrat Dr. Zwicker erfreut: „Frostschäden an Kreisstraßen halten sich bislang in Grenzen“
Interkommunaler Bauhof hat in diesem Winter schon rund 1.100 Tonnen Salz gestreut
Kreis Borken (pd). „Die kontinuierliche Erneuerung der Fahrbahndecken der Kreisstraßen macht sich in diesem Winter richtig bezahlt“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker, denn die Frostschäden halten sich bisher sehr in Grenzen. Dafür haben laut Dr. Zwicker Schnee und Eis in den vergangenen Wochen aber die Mitarbeiter des gemeinsam von der Stadt Gescher und vom Kreis Borken getragenen Interkommunalen Bauhofs mächtig in Atem gehalten: Für rund 450 km Kreisstraßen und 300 km Radwege sowie für die städtischen Straßen und Wege in Gescher galt es den Winterdienst zu organisieren. 46 Bedienstete, zu denen auch Personal der Stadt Gescher zählt, waren zum Teil rund um die Uhr im Einsatz, um Straßen vom Schnee zu räumen bzw. zu streuen. Wie Peter Sonntag, Leiter des Kreisbetriebs für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen, mitteilt, seien bislang rund 1.100 Tonnen an Streusalz in diesem Winter verbraucht worden. Derzeit gibt es nur noch einen geringen Restbestand. Nachlieferungen sind kurzfristig nicht zu erwarten, da vorrangig ausschließlich Autobahnmeistereien beliefert werden.
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Gemeinsam mit dem Landrat betont Peter Sonntag in dem Zusammenhang die besondere Bedeutung des langfristig angelegten Straßenbauprogramms des Kreises. Durch den auf diese Weise realisierten weitgehend frostsicheren Aufbau der Kreisstraßen sei die Haltbarkeit auch in kalten Wintern deutlich besser geworden. Bei dem regelmäßig durchgeführten großflächigen Deckenbau werde insbesondere die Verschleißschicht der Straßen vollständig erneuert. Risse, in die Wasser eindringen kann und wo dann bei Frost Aufplatzungen entstehen, seien daher eher selten. Solche Schäden gebe es allerdings noch auf Strecken, auf denen eine Deckenerneuerung kurz bevorstehe, macht Sonntag deutlich.
Wenn Frostaufbrüche auftreten, würden Bauhofmitarbeiter diese unverzüglich reparieren, in dem sie sogenannten Kaltasphalt in die schadhaften Stellen einbringen. Die „Streckenwagen“ des Kreises kontrollieren überdies im Zweiwochen-Rhythmus das gesamte Straßen- und Radwegenetz des Kreises auf Schäden. [/spoiler]



























