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Ady Schweitzer und die Kunst -ungewöhnliche Töne und Dot-Painting „Aboriginal-Art-Day“

Wer den Raesfelder Künstler Ady Schweitzer kennt, hat auch seine Bilder vor Augen. Ungewöhnliche Projekte präsentierte der Künstler letzte Woche im Lukaszentrum  Raesfeld beim  „Australischen Abend“.

Dot-Painting nennt sich diese australische Maltechnik der Aborigines und an der sich der Künstler heranwagte. Meines Erachtens braucht das Auge eine gewisse Zeit, bis sich die Punkte in Motive verwandeln, aber auf den zweiten Blick kommt die Harmonie der Punkte in Verbindung der warmen Farben voll zur Geltung.

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Familiengottesdienst zum Heiligen Abend in der St. Silvesterkirche Erle mit Anna Buning und Sascha Dücker

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Am Freitag, 24.12.2010  findet traditionell um 16 Uhr in der St. Silvesterkirche ein Familiengottesdienst zum Heiligen Abend mit einem Krippenspiel und einer Instrumentalgruppe statt. Dabei ist in diesem Jahr auch wieder die gebürtige Erlerin Anna Buning und  Sascha Dücker. Beide werden um 18:30 Uhr  gemeinsam  singen und musizieren.  Anna Buning ist mittlerweile nicht nur den Erlern bekannt. In  der Glitzerwelt der Popmusikszene ist ihr Name längst kein unbekannter mehr. Als Mitglied der Band „Babaji“ hat sie schon so manche Bühne gesehen, war bei Fernsehshows wie „Wetten, dass…“ und arbeitete mit den ganz Großen zusammen.

Sie begleitete Künstler wie Herbert Grönemeyer und Sarah Connor auf ihrer Geige, aber auch   Seal und Robbie Williams lernte Anna Buning persönlich kennen und begleitete sie musikalisch auf ihrer Geige.

Anna Buning studierte neben ihrer Musikkarriere Soziale Arbeit an der katholischen Fachhochschule in Köln. Seit Anna fünf Jahre ist, spielt sie Klavier und bereits im Alter von neun Jahren begann sie mit dem Geigenunterricht. Der Spruch „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ kommt hier voll zum Tragen, denn auch in ihrem Erler Elternhaus wurde,  oder wird immer noch die  Musik großgeschrieben: Der Vater ist Musiklehrer und die Mutter leitet  schon seit Jahren den Kinder- und Teeniechor in Erle. Darüber hinaus spielt sie neben Sonja (30), Anna (29), Angie (28) und Ophelia (23) in der Band „Babaji“.  Alle  vier Musikerinnen sind hervorragende Violinistinnen, die auch noch passabel singen können und ihren Job von der Pike auf gelernt haben. Neben all den Tätigkeiten engagiert sich Anna Buning auch noch in Köln bei „Kidkit“. Ein Verein, den es bereits seit 2003. Hier bekommen Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen  Beratung und Hilfe. Der Schwerpunkt bei „Kidkit“ liegt auf  jene jungen Menschen, deren Eltern süchtig und/oder gewalttätig sind.

Weihnachten wird aber zu Hause in Erle und mit der Familie traditionsgemäß gefeiert. Dazu gehört auch diesmal wieder er Auftritt beim Familiengottesdienst in der St. Silvesterkirche.  Begleitet wird Anna Buning an diesem Tag von Sascha Dücker. Er ist der musikalische Kopf, Regisseur und Produzent für VOX ARTIS. Sascha dücker hat nach seinem Studium  Geschichte, Philosopie und Musikwissenschaften in Köln an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Frankfurt/Main gewechselt. Neben seiner Ausbildung als Opernsänger widmete er sich schon früh anderen Betätigungsfeldern im musikalischen Bereich. So produzierte er für SONY den Hip-Hop Act “CAPER”, für edel die Hip Opera und als Co Produzent für Chartbeatmusic den Gregorianic – Act MAGNA CANTA, welcher auch in den USA erschien. Für das Studio “Für Vereinte Ohren” und Tamino-records in Köln ist er als freier Producer tätig.

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Eingeschränkter Winterdienst im Gemeindegebiet Schermbeck

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Aufgrund auftretender Lieferschwierigkeiten und dadurch bedingte Engpässe beim Salzvorrat hat die Betriebsleitung des Kommunalbetrieb Schermbeck am 14.12.10 entschieden, den Winterdienst im Gemeindegebiet stark zu reduzieren.

Es erfolgen nur noch Streuungen an den Hauptverkehrskreuzungen sowie im Rad- und Gehwegbereich. Es wird gebeten, sich dementsprechend umsichtig im öffentlichen Straßenbereich zu verhalten.

Sturmtief „Petra“ zieht über das Land -der Winter hat auch seine schönen Seiten

Das Foto des Erler Fotografen  Karlheinz Strötzel beweist es wieder einmal: Wer mit offenen Augen durch die Welt, die Gemeinde, das Dorf geht, kann auch die schönen Seiten eines kalten Wintertages sehen und erleben. Es liegt immer im Auge des Betrachters und was er damit macht! Mir persönlich sind bunte und blühende Sommerblumen lieber als Eisblumen an Fenstern und Objekten. Aber es gibt nun einmal vier Jahreszeiten und daran ist nicht zu rütteln. Also,  das Beste daraus machen, Sturmtief „Petra“ gelassen entgegen sehen und sich auf den Frühling freuen.

In Naturschutzgebieten gilt: Hunde an die Leine!

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Untere Landschaftsbehörde erinnert an Bestimmungen / Wild lebende Tiere werden beunruhigt

Kreis Borken (pd). Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Borken weist darauf hin, dass Hunde in Naturschutzgebieten stets an der Leine zu führen sind. In jüngster Zeit sei es vermehrt zu Beschwerden gekommen, weil einzelne Hundehalter ihre Tiere frei laufen ließen. „Aktuell ist ein Fall bekannt geworden, bei dem sich ein Spaziergänger und sein Enkelkind massiv durch einen größeren frei laufenden Hund am Borkener Fliegerberg bedroht fühlten“, berichtet der Leiter des Fachbereichs Natur und Umwelt, Roland Schulte.

Abgesehen davon, dass die Gefährdung von Menschen durch freilaufende Hunde ordnungsrechtlich relevant sei, stelle das Nichtanleinen von Hunden in Naturschutzgebieten einen Verstoß gegen naturschutzrechtliche Bestimmungen dar. „Dadurch werden wild lebende Tiere stark beunruhigt. Gerade in der Winterzeit wird die ohnehin problematische Nahrungsversorgung durch solche unnötige Störungen zusätzlich erschwert“, erklärt Kreis-Biologe Peter Pavlovi.

Auch der ehemalige Standortübungsplatz („Fliegerberg“) in Borken ist seit April 2009 ein Naturschutzgebiet, so dass auch hier das Anleingebot zu beachten ist. Alle Naturschutzgebiete sind durch Schilder ausgewiesen. Informationen zu ihrer genauen Lage gibt es auch im Geodatenatlas des Kreises unter www.kreis-borken.de und bei der Unteren Landschaftsbehörde unter Tel. 02861/82-1447.

Adventssingen mit dem Chor Believe in der St. Martin Kirche Raesfeld

Eine schöne Tradition in der Adventszeit ist das Adventssingen des Chor Believe am Vierten Advent geworden.

In dieser immer hektischer werdenden Adventszeit möchte der Chor recht herzlich zu einer besinnlichen Stunde einladen

Es werden Neue Geistliche Lieder, aber auch bekannte Weihnachtslieder gesungen, die durch meditative Texte ergänzt werden. Hier kann sich in stimmungsvoller Atmosphäre jeder ein wenig Ruhe gönnen und auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen.

Es werden wieder Liederzettel ausliegen, die es jedem ermöglichen auch die neuen Lieder mitzusingen.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich die Ruhe und Zeit nehmen und wir gemeinsam den Kerngedanken von Weihnachten feiern.

Das Adventssingen beginnt am Sonntag, den 19.12. um 17 Uhr in der St Martin Kirche Raesfeld

Wer noch Lust hat mit zu machen, der kann ein Mitglied des Chors einfach ansprechen oder zu einer Probe kommen.

Die Proben finden jeden Freitag ab dem 7. Januar um 20 Uhr in der neuen Sakristei unserer Kirche statt.

Für den Chor Believe wirft noch ein weiteres großes Ereignis seine Schatten voraus. Im nächsten Jahr feiert der Chor sein 25-jähriges Jubiläum. Hierzu wird es im kommenden Herbst ein Konzert geben. Zu den bekannten Klassikern aus den Gottesdiensten werden schon jetzt zahlreiche neue Stücke wie z.B. Gospels einstudiert. Des Weiteren wird es eine Jubiläumszeitschrift geben, in der auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeschaut wird.

Wie immer ist ein solches Jubiläum mit Unkosten verbunden. Da der Chor bei allen Messen ehrenamtlich und aus Freude an der Musik auftritt, ist das Budget sehr klein. Daher würde sich der Chor für das Jubiläum über Spenden freuen.

Über Möglichkeiten einer Spende informiert Norbert Egging unter der E-Mail Adresse [email protected]. Weitere Infos über den Chor und was wir außer der Musik noch so machen, gibt es auf der Internetseite www.believe-online.de

Gestohlener Nikolaus brachte kein Glück

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Heiden – 13.12.2010 – 16:15 – (pl) Am Sonntag, gegen 00.05 Uhr, wurde vom Gelände einer Baumschule an der Rekener Straße eine 8 m große, aufblasbare Nikolausfigur entwendet. Der Eigentümer wurde jedoch auf den Diebstahl aufmerksam und konnte beobachten, wie die Täter den Nikolaus in die Fahrerkabine eines Lkw verfrachteten. Der Mann heftete sich an die Fersen des Trios und konnte den Lkw auf der Lembecker Straße stoppen. Beim Verlassen des Fahrzeugs ließ der Fahrer des Lkw die Tür weit aufstehen. Dies bemerkte der 36-jährige Fahrer eines entgegenkommenden Milchtransporters zu spät und es kam zum Zusammenstoß. Bei dem Unfall entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die drei Diebe, ein 30-jähriger Mann aus Hennef, ein 22-jähriger Mann aus Münster und ein 36-jähriger Mann aus Prag, wurden festgenommen und auf der Polizeiwache Borken vernommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnten sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Kreis Borken – Witterungsbedingte Einsatzlage

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Kreis Borken – 14.12.2010 – 04:24 – In der Zeit vom Montag, 17.00 Uhr und Dienstag, 04.00 Uhr, kam es im Kreis Borken infolge des Schneefalls zu 24 Verkehrunfällen. In Vreden war ein Radfahrer nach einem Sturz im Krankenhaus stationär aufgenommen worden. Bei einem Unfall in Schöppingen wurde eine Person leicht verletzt. Bei den übrigen 22 Verkehrsunfällen entstanden „nur“ Blechschäden. Der Gesamtschaden liegt bei ca. 39.000 Euro.

Neben den Verkehrsunfällen musste sich die Polizei auch um mehrere Gefahrenstellen kümmern, die aufgrund liegen gebliebener Lkw bzw. eisglatter Fahrbahnen entstanden waren.

Obwohl die Straßendienste seit geraumer Zeit im Einsatz sind, sind viele Straßen, speziell Nebenstraßen, noch immer winterglatt. Im morgendlichen Berufsverkehr wird es wahrscheinlich zu Verzögerungen kommen. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, entsprechende Zeit einzukalkulieren, gelassen zu bleiben und vorsichtig zu fahren.

Wo ist die Skatrunde geblieben? Weihnachtsmänner haben ihre Mützen vergessen

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Da scheint es den drei Weihnachtsmännern doch zu kalt geworden zu sein. Bei ihrer Flucht haben die drei Skatbrüder wohl ihre Mützen vergessen!

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Weiterer Anstoß für Kunstprojekte in Raesfeld / Übergabe des Erlöses aus dem Brunnenfest

1.000 Euro übergaben Helmut Ackmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Hetkamp, sowie die Bankvorstände Hermann Burbaum und Oliver Cichowski von der Volksbank Raesfeld eG Vertretern des „Fördervereins OMR e.V.“ Den symbolischen Scheck über diesen Betrag empfingen der Vereinsvorsitzende Stefan Nießing und Jeanne Müller. Bürgermeister Andreas Grotendorst war ebenfalls anwesend.

Der Übergabe war im September das Brunnenfest vorangegangen. Im Rahmen dieser Veranstaltung auf dem Schlosshof schenkten die Firma Hetkamp und die Volksbank Raesfeld den Bürgern den Kunklerbrunnen vor der Schlossremise. Bei schönem Spätsommerwetter waren viele Raesfelder und auch Auswärtige der Einladung der beiden Unternehmen gefolgt und erlebten die offizielle Inbetriebnahme des Brunnenkunstwerkes mit.

Die Getränke auf dem Brunnenfest waren mit 1 Euro bepreist. Dieses Geld diente aber nicht dazu, das Fest zu bestreiten. Die beiden Ausrichter wollten damit vielmehr zukünftige Kunstvorhaben in Raesfeld ermöglichen.

„Der Kunst- und Sagenweg, der das Schloss mit dem Dorfkern verbindet, bietet noch einige Standorte für neue Objekte an“, verwies Helmut Ackmann auf das noch junge Projekt in der Gemeinde. „Der Dynamik, mit der dieser Weg in den vergangenen Monaten realisiert wurde, wollen wir noch einen zusätzlichen Anstoß geben und auch Nachahmer animieren“, ergänzte Hermann Burbaum.

Bürgermeister Andreas Grotendorst zeigte sich sehr erfreut über das Engagement der beiden im Ort verwurzelten Unternehmen: „Nicht nur, dass sie mit dem Kunklerbrunnen bereits ein Kunstwerk installiert haben, sondern darüber hinaus auch noch weitere Vorhaben mit der Spende anstoßen wollen, hat Vorbildcharakter.“

Der „Verein zur Förderung von Maßnahmen des OMR e.V.“ verwaltet diese Spende in Höhe von 1.000 Euro nun zweckgebunden, bis ein geeignetes Projekt gefunden ist und realisiert werden kann.

Raesfelder Burgmusikanten luden zum Singen in die St. Martin Kirche ein

Auch in diesem Jahr luden die Raesfelder Burgmusikanten wieder am 3. Advent zum Singen in die Kirche ein. Choräle zum Mitsingen, besinnliche Texte und ganz viel Musik stand auf dem Programm.

Mit einer feierlichen „Intrada“ von Anthony Holborne begrüßten die Burgmusikanten das zahlreiche Publikum in der Kirche, ein Stück, mit dem im 16. Jahrhundert Könige ihren Besuch zu empfangen pflegten. Lektor Klaus Franke vertrat den leider verhinderten Pastor und lud ein „die Türen zu öffnen für eine besinnliche Zeit – erstmal für eine besinnliche Stunde.“

Wahrscheinlich zum letzten Mal spielten die Burgmusikanten das Stück „In a gentle Rain“ (Kleiner Regenschauer) von Robert W. Smith mit dem Euphonium-Solo von Niklas van der Ven und Anna Barg am Klavier. In der Kirche kamen die Fingerschnipser-Klangeffekte des tröpfelnden Regens wie meditative Klänge.

Ein kleines Ensemble aus jungen Musikern, genannt die „Junge Garde“, spielte ein Arrangement von Trompetenlehrer Thomas Weddeling aus Johann Sebastian Bach’s Marsch aus Kantate BWV 207″. Die Bläser Stefan Liesner und Bernd Klasen an der Trompete, Jonas Meyering an der Posaune, Andreas Liesner am Tenorhorn und Jannik Nießing an den Pauken zeigten sich als gut eingespieltes Team.

Aus unterschiedlichen Ecken der Kirche spielten die kleinen Ensembles. Von der Orgelbühne erschallt ein Händel-March von Peter Meyering an der Trompete und Christof Spangemacher an der Orgel. Klaus Franke liest einen Psalm aus dem Buch Jesaja mit dem Wunsch „ewige Freude stelle sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.“ Vom Orchester, das den ganzen Altarraum füllt, ist daraufhin das melancholische Thema aus dem Film „Schindler’s Liste“ von John Williams zu hören. Statt der Geige im Original spielt Anna Barg auf ihrer Klarinette diese Melodie.

Dann wurde es mächtig und feierlich. Das Orchester spielte den „Canterburry Choral“ von Jan van der Roost, Klänge, wie von einem Dudelsack, erklangen von den mit Dämpfern ausgestatteten Blechblasinstrumenten. Die jüngsten Musiker des Konzerts waren das Klarinetten-Trio Anna Lena Meyering, Chiara Böckenberg und Iris Stenkamp, die vorne eine „Intrada“ von Petzel zu Gehör brachten. Und Jonas Stenkamp, der das „Prelude Nr. 2 in C-Moll“ von Johann Sebastian Bach mit vier Schlägeln auf dem Marimbaphon in der Mitte der großen St. Martins-Kirche spielte.

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Erler Jäger luden zur „Adventlichen Besinnung“ in die St. Silvesterkirche ein

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Erstmals luden die Erler Jäger zur „Adventlichen Besinnung“ in die St. Silvesterkirche ein. „Im Advent bei Kerzenschein, die Kindheit fällt dir wieder ein..“ ist nicht nur der Beginn des Programm-Heftes sondern auch Programm in diesem Konzert. Bekannte Werke im Wechsel mit Chorälen zum Mitsingen bringen die Erler Jäger zu Gehör.

Von „Andante Religioso“ (Felix Mendelssohn Bartholdy) über „Pachelbel’s Canon“ (Johann Pachelbel) bis „Air“ (Johann Sebastian Bach) rühren die Erler Jäger an wohligen Erinnerungen. Pfarrer Johannes Bengfort begleitet sie mit seinen Worten durch den Nachmittag. Eine adventliche Geschichte erzählt er dem Publikum in der gut gefüllten Silvesterkirche.

Mit „Vivaldi’s Winter“ (Antonio Vivaldi) geht es der Jahreszeit entsprechend weiter. Heinz Wachtmeister zeigt sein Können als Solotrompeter in dem spanischen Adagio von „Concierto de Aranjuez“ (Joaquin Rodrigo). Und das Schubert-„Ave Maria“ gespielt von Kirsten Bleker auf der Querflöte als letztes Stück blieb wahrscheinlich dem ein oder anderen noch lange im Ohr.

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Kreis Borken übernimmt auf Dauer Betreuung der Langzeitarbeitslosen

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Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßt Stärkung der Optionskommunen

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken bleibt auf Dauer erster Ansprechpartner für die Langzeitarbeitslosen in der Region. Dafür sorgt nach der bereits beschlossenen notwendigen Änderung des Grundgesetzes nun eine Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 9. Dezember, mit dem sämtliche Optionskommunen unbefristet zugelassen werden. Der Kreis Borken kümmert sich seit dem Jahr 2005 in Eigenregie um die Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen.

„Die Option hat sich in den vergangenen Jahren als ein Erfolgsmodell erwiesen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Service-Punkt ARBEIT vor Ort sind einfach viel näher am Kunden und auch an den Arbeitgebern. Sie kennen die örtlichen Strukturen und Bedarfe sehr genau und können schnell und flexibel handeln“, erklärt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. „Da ist es nur folgerichtig, dass dieses Erfolgsmodell auf Dauer fortgeführt wird.“ Im kommenden Jahr soll die bundesweite Zahl der Optionskommunen von bisher 69 auf dann 110 erweitert werden.

Der „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“, in dem die Städte und Gemeinden sowie der Kreis zusammenarbeiten, betreut aktuell rund 18.800 Menschen, die Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II haben. Sie leben in 8.861 sogenannten Bedarfsgemeinschaften. Die Langzeitarbeitslosen-Quote liegt im Kreisgebiet aktuell bei 2,6 Prozent, einem der niedrigsten Werte in NRW.

Bricht – Schwerer Verkehrsunfall Fahrer eingeklemmt

Schermbeck (ots) – Am Sonntag gegen 17.50 Uhr befuhr ein 20-jähriger Schermbecker mit seinem Pkw die Bundesstraße 58, von Wesel kommend, in Richtung Schermbeck. Unmittelbar vor der Ortschaft Bricht kam er aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Straßenbaum. Das Fahrzeug wurde anschließend zurück auf die Fahrbahn geschleudert und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Fahrer wurde eingeklemmt, konnte jedoch von Ersthelfern aus dem Pkw befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Weseler Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges wurde die B 58 komplett gesperrt und der Verkehr über Nebenstraßen abgeleitet.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 12.12.2010  22:24 Uhr

Nickelmann im Anzug -Musik und Menü im Rittersaal Schloss Raesfeld

Auch im Anzug machte Sänger Heico Nickelmann und seine Band im Rittersaal am Samstag eine gute Figur. Auch seine Stimme litt nicht unter dem ungewöhlichen Outfit. Ein Mann und seine Band für „Alle Fälle“.

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Weihnachtsmarkt auf Preen’s Hoff in Erle

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Erle. Samstag und Sonntag hieß es wieder „Erleben Sie einen gemütlichen, vorweihnachtlichen Tag auf unserem Bauernhof!“ Weihnachtsmarkt auf dem Preen’s Hoff in Erle. Hausgemacht, handgemacht und mit viel Liebe zum Detail gab es hier viel zu entdecken.

In jedem Winkel, Schuppen und Remiese gab es Weihnachtskugeln und -gestecke, Weihnachtslikör und heißen Punsch, Schwedenfeuer, Kirschkernkissen, Teddybären, Wollpuschen, Patchwork, Glaskunst, Krippen und noch mehr. Schmiedekunst zeigte sich ganz praktisch mit sprühenden Funken und schwerem Hammer – Hufeisen zum Mitnehmen und Schmiedekunst zum Staunen zeigte Lutz Isselhorst aus Voerde.

Mit schmerzenden Fingern legte Brigitte Rips aus Telgte ihre vier Stricknadeln mit dem langen Woll-etwas zur Seite. „Bis Weihnachten kann ich keine weiteren mehr schaffen“ – für Blaudruck interessieren sich heute nur noch wenige, aber ihre Wollpuschen werden ihr geradezu von der Nadel weg gekauft. Warme Füße sind im Winter heiß begehrt.

Heiß begehrt sind auch die Filz-Produkte der „Preen’s Hoff“-Tochter Dorothee Schulte-Kellinghaus. Was aus ihrer Leidenschaft, der Schneiderei, und einer leider kaputt gegangenen geliebten Tasche entstanden ist, darüber kann sich die Innenarchitektin nur freuen. „Jede an mich herangetragene Aufgabe, die ich dann in Filz umsetzen darf, macht großen Spaß“ erzählt die Hobby-Filznäherin, die ein immer größeres Produktangebot auf dem Weihnachtsmarkt anbieten kann. Viel Zubehör zum Ankletten für ihre vielfältigen Taschen sind in diesem Jahr dazugekommen.

Im hintersten Winkel trifft man eine Frau in prächtigen Gewändern hinter Tintenfässern und mit einer goldenen Feder in der Hand. „Ich bin 885 Jahre alt“ sagt sie lachend, Kalligraphin Roma Fromme-Monsees aus Hatzfeld schreibt 300 Schriften. Schriftkunde, Wappenkunst und schöne Worte konnte man bei ihr finden. Zwischendurch begegnete man der Märchenoma Hedwig (Rentmeister), wenn sie gerade wieder alle Kinder einsammelte, um mit ihnen auf den Heuboden zu steigen. Dort erzählte sie vom Sterntaler und machte Heukugeln voller wunderbarer Weihnachtswünsche. Und bei Kartoffelsuppe und westfälischen Schnittchen trafen sich die durchgefrorenen Marktbesucher in den warmen Stuben wieder.
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Sternsingeraktion in St. Silvester Erle

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„Kinder zeigen Stärke“ ist das Leitwort der kommenden Aktion der Sternsinger. 23 Kinder trafen sich letzten Donnerstag (9.12.) im Pfarrheim, um ihren Gang durch die Gemeinde zu planen.

Mit einem Film zeigten Petra Haasler und Ludger Picker den Sternsingern, warum das Geld der Aktion nach Kambodscha gehen muss.

„In Kambodscha wurden durch die kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre auch viele Kinder verletzt und für ihr Leben gezeichnet. Wenn sie beim Spielen auf Minen traten, wurden ihnen die Beine und/oder Arme abgerissen. Es gehört eine ganze Menge Mut und Stärke dazu, trotz schwerer Verletzungen wieder Freude am Leben zu gewinnen und trotz der Behinderung durch fehlende Gliedmaßen die täglichen Aufgaben und Arbeiten zu meistern.“

Am 6. Januar 2011 werden Erler Kinder trotz Wind und Wetter von Haus zu Haus gehen, das Lied der drei Weisen aus dem Morgenland singen und um Spenden bitten. Nächsten Donnerstag (16.12.) treffen sich die Sternsinger noch einmal zur Vorbereitung für diese Aktion von 16 bis 17:30 Uhr im Pfarrheim.

Spruch am Sonntag!

Je weniger Prinzipien ein Mensch hat, desto leichter lässt er
sie fallen…

Andrzej Majewski
poln. Erzähler, Publizist, Steuerrechtler, Redakteur u. Aphoristiker, geb. 1966

Bücherverkauf im Pfarrsaal in Raesfeld

Winterwetter, frühe Dunkelheit – was gibt es Schöneres als die ruhige Zeit zwischen Weihnachten und Silvester dafür zu nutzen, es sich mit einer Tasse Tee und einem Buch zu Hause gemütlich zu machen. Am Mittwoch, den 15. Dezember bietet die Pfarrgemeinde St. Martin allen Interessierten noch einmal die Möglichkeit, sich mit entsprechender Lektüre einzudecken oder noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu finden. Der Bücherkeller unter dem Pfarrsaal ist in der Zeit von 16 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

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