Haben Sie gewusst, dass Stress mit ein paar ziemlich überraschenden Symptomen sich ankündigt? Dazu gehören Vergesslichkeit, Übelkeit und auch Hautausschlägen. Stress gilt als der Krankheitsverursacher Nummer Eins in der westlichen Welt. Schätzungen gehen davon aus, dass 90 Prozent aller Krankheitsfälle in einer Hausarztpraxis ursächlich auf Stress zurückzuführen sind. Die meiste Zeit versuchen wir das zu ignorieren, aber es gibt viele Anzeichen von Stress, denen wir ab und an mehr Beachtung zukommen lassen sollen. Eine erste Hilfe könnte schon sein, einfach mal den Besen beiseite stellen und öfter eine kleine Ruhepause einlegen, körperlich wie seelisch. Folgendes sind nur kleine und harmlose Anzeichen von Stress, denen wir aber vielleicht doch bei häufigem Auftreten mal analysieren sollten.
Karies
Wir alle wissen, dass Nachlassen der Zahnhygiene der erste Weg ist, um Hohlräume in unsere Zähne zu bekommen, aber Stress kann auch ein Täter sein besonders wenn wir in der Nacht oder auch am Tag mit den Zähnen knirschen.
Ein Auge zuckt
Hatten Sie jemals ein zuckendes Auge? Der zwar oft schnell vorübergehende Zustand kann lästig und beunruhigend sein. Dieses Zucken kann durch Stress ausgelöst werden und ist auch als Blepharospasmus bekannt.
Hautausschläge
Es klingt seltsam, aber Ihre Haut kann ein ziemlich gutes Barometer für Ihren Stresslevel werden. Stress kann einen Hautausschlag verursachen, in der Regel tauchen rote Flecken oder Quaddeln auf Rücken, Armen und im Gesicht auf.
Vergesslichkeit
Verlorene Schlüssel, vergessene Termine, suchendes Handy, dies sind nur einige Anzeichen dafür, dass Sie unter Stress stehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass chronischer Stress den Hippocampus, der für die Erinnerungen zuständig ist, buchstäblich schrumpfen lässt. Deshalb vergessen wir dann soviel!
Eingerissene Nagelhaut
Haben Sie eine defekte Nagelhaut und Nägel? Ständig knabbern Sie an Ihren Fingern oder kauen an den Nägeln? Dies könnte das Ergebnis einer Stress-Induzierten nervösen Angewohnheit werden. Nervöse Gewohnheiten wie Nägelkauen sind eine Ablenkung vom eigentlichen Stress und soll damit abgebaut werden, was auch als orale Befriedigung bekannt ist.
Schmerzen im Nacken
Schmerzen im Nacken sind nicht immer auf lange Stunden am Computer zurück zuführen. Es könnte tatsächlich ein Symptom für Stress sein. Stress wirkt sich auch auf unser Muskel-Skelett-System aus, was dann zu Muskel- oder Krämpfe führen kann.
Aber es gibt auch „gesunden“ Stress. Bei einem Test bei Mäusen die sich sozialen, geistigen und körperlichen Herausforderungen stellen mussten, haben Forscher herausbekommen, dass bei denen Tumore langsamer wachsen oder sogar schrumpfen. Diesen Effekt haben Wissenschaftler für ein Kolorektalkarzinom (bösartige Tumorerkrankung des Dünndarms) und malignes Karzinom (schwarzer hautkrebs) in Tiermodellen nachgewiesen. Bei Mäusen, die in Gruppen von 20 Artgenossen zusammenlebten und Spielzeug, Laufräder und Versteckmöglichkeiten zur Verfügung hatten, fielen die Tumore deutlich kleiner aus als bei den Tieren, die nur in kleinen Gruppen zusammen lebten und weniger Anregungen erhielten. Bei nahezu jeder fünften Maus der ersten Gruppe hatte sich der Tumor nach sechs Wochen sogar zurückgebildet. Aber nicht die körperliche Betätigung allein vermochte das Krebswachstum zu hemmen: Wichtig war, dass die Aktivitäten nachweislich leichten Stress hervorrufen musste. Dadurch wurde die Ausschüttung von Leptin im Fettgewebe gedrosselt. Das Hormon, das im Körper eigentlich als eine Art Appetitzügler fungiert, fördert offenbar auch das Krebswachstum. Sobald die Forscher den Mäusen Leptin verabreichten, vergrößerten sich die Geschwulst. Wurde aber im Gegensatz bei den Tieren die Leptinproduktion künstlich blockiert, waen die Tumore deutlich kleiner als bei ihren Artgenossen.



























