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Raesfelderinnen Lucie und Rebecca weiter in Erfolgsspur

Foto: links Rebecca Armborst / rechts Lucie-Nour Lehmbrock
Foto: links Rebecca Armborst / rechts Lucie-Nour Lehmbrock

Hoch motiviert starteten die Raesfelderin Lucie-Nour Lehmbrock (1998) und die Erlerin Rebecca Armborst (1997) beim Kurzbahnmeeting von Neptun Recklinghausen. Es sollte am Wettkampfende ein beeindruckendes Ergebnis für die beiden Schwimmtalente zu Buche stehen.

Nicht weniger als siebenfaches Edelmetall und sechsmal neue und somit verbesserte persönliche Bestzeiten brachten das deutlich zum Ausdruck.

Nour-Lucie Lehmbrock begann den Medaillenregen über ihre erste Strecke von 200m Schmetterling in neuer persönlicher Bestzeit von 2:44,80 min. schwamm sie zu silbernem Edelmetall. Hochmotiviert durch ihren erfolgreichen Auftakt sprang sie erneut ins Nass von Recklinghausen und absolvierte 200m Lagen abermals in Bestzeit von 2:46,70 min.. Die Zeit war für dieKonkurrenz in ihrem Jahrgang klar zu schnell und so angelte sie sich die Goldmedaille. „Ich freue mich riesig über die Goldmedaille“, so Lucie. „Aber auch auf meine neue Bestzeit bin ich stolz“.

Nun galt es für ihre Mannschaftskollegin Rebecca Armborst ihre gute Form unter Beweis zu stellen. Auch sie wollte das im Training erlernte umsetzen. Zuerst standen 200m Brust auf dem Programm. Am Ende dieser Distanz glänzte Rebecca mit einem hervorragenden dritten Platz in 2:59,04 min.. „Rebecca war zwar schon schneller, aber für den Anfang lässt das hoffen“, so ihre Trainer nach dem ersten Start. Sie sollten Recht behalten. Auf der folgenden Strecke 100m Brust ließ es Rebecca richtig knallen. Neue persönliche Bestzeit in 1:22,65 min. und Silber waren ein wahrer Grund zur Freude für sie.

Nun galt es wieder für Lucie auf den Startblock zu klettern und sich über 100m Schmetterling sowie über die harte Distanz von 400m Freistil mit der Konkurrenz zu messen. Auch das gelang ihr eindrucksvoll. Abermals Bestzeit von 1:13,46 min. bzw. 5:01,46 min. und Bronze und Silber waren der verdiente Lohn. „Mein nächstes Ziel ist es die 5-Minuten-Schallmauer zu knacken“, verriet Lucie mit einem Augenzwinkern nach den 400m Freistil.

Den Schlusspunkt unter einen sehr guten Wettkampf setzte dann wieder Rebecca. Die Bronzemedaille und neue persönliche Bestzeit von 1:04,06 min. stimmten da Rebecca froh.

Wir freuen uns viele Medaillen und Bestzeiten mit nach Hause nehmen zu können. Wir schwimmen in einem tollen Team mit dem es Spaß macht zu trainieren und auf Wettkämpfen zu starten.

Es freut uns, dass unsere Schwimmkameraden geschlossen am Beckenrand stehen und den jeweils startenden Schwimmer und somit auch uns, lautstark anfeuern. Wenn dann auch noch solche

tollen Ergebnisse heraus kommen, wissen wir wofür es sich lohnt hart zu trainieren“, waren sich die beiden Raesfeld / Erler Lokalmatadorinnen einig.

Foto Ralf Steiger: links Rebecca Armborst / rechts Lucie-Nour Lehmbrock

Preisvergleich – Autofahren damals und heute

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Wie teurer war  das Autofahren im Jahre 1974 bezüglich Benzinpreise und heute? Diese Frage beschäfigte mich und ich suchte im Internet nach einigen Fakten.

Als Vergleichswerte nahm ich einen VW Käfer mit 40 PS und einem durchschnittlichen Bezinverbrauch von 8,7 l sowie einen heutigen Kleinwagen (VW Fox 54 PS) mit rund 6,5 l auf 100 km.

1974 lag der Niedrigstundenlohn bei rund 8,-DM, heute nahm ich einen Wert von 10 Euro. Der  Benzinpreis  1974 lag bei  0,83 DM, heute bei rund 1,47 Euro. 1974  verdiente ein Arbeiter die Min. 0,13 DM heute 0,17 Euro.

1974 kostete eine Fahrt von 100 km 6,98 DM,  heute belaufen sich die reinen Bezinkosten auf 9,55 Euro. Das heißt: 1974 musste ein Arbeiter für 100 km rund 63 Min. arbeiten, heute  knapp 60 Minuten. Wenn man dann noch bedenkt, dass die heutigen Fahrzeuge viel komfortabler sind, ausgestattet mit Navi, Klimaanlage und umweltschonender, dann ist die Preissteigerung gar nicht mehr als so extrem anzusehen.

Klarinette, Klavier und Violine: Drei Ausnahmekünstler musizieren in Raesfeld

Kulturkreis lädt am 20. Februar zu Konzert mit Ralph Manno, Erik Schumann und Gottlieb Wallisch ein

Raesfeld (pd). Drei Musiker, die immer wieder als Solisten Erfolge feiern, musizieren am Sonntag, 20. Februar, gemeinsam in Raesfeld. Ralph Manno (Klarinette), Erik Schumann (Violine) und Gottlieb Wallisch (Klavier) haben Werke von Darius Milhaud (1892-1974), Bélà Bartok
(1881-1945), Igor Strawinsky (1882-1971) und Aram Khatschaturian (1903-1978) ausgesucht. Das Konzert beginnt um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Gastgeber ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld.

Ralph Manno gehört zu den herausragenden Klarinettisten seiner Generation. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik Köln und der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde er bereits mit 20 Jahren Soloklarinettist des Kölner WDR-Rundfunkorchesters, zwei Jahre später holte ihn Sergiu Celibidache zu den Münchner Philharmonikern. Er ist Preisträger des deutschen Musikrats.

Dass auch ein ausgezeichneter Pädagoge in ihm steckt, beweist Ralph Manno nicht nur in seiner Tätigkeit als Professor für Klarinette an der Musikhochschule Köln, an die er im Alter von 29 Jahren berufen wurde. Er gibt darüber hinaus regelmäßig Meisterkurse in den USA, Japan, Südamerika, Australien und Europa.

Der Violinist Erik Schumann, 1982 in ein deutsch / rumänisch-japanisches Elternhaus hineingeboren, ist ebenfalls ein Ausnahmetalent. Er konzertiert regelmäßig mit weltweit führenden Orchestern wie etwa dem Gewandhausorchester Leipzig oder dem Chicago Symphony Orchestra. Seit Beginn seines musikalischen Werdegangs wurden ihm zahlreiche Preise und Auszeichnungen verliehen: so zum Beispiel der „Bernstein Award“ 2004 des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Der Pianist Gottlieb Wallisch, Sohn einer Musikerfamilie, wurde bereits im Alter von sechseinhalb Jahren an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen. Heute ist er Preisträger vieler internationaler Klavierwettbewerbe  darunter der „Stravinsky Awards“ (USA) des „Queen-Elisabeth-Wettbewerbs“ in Brüssel.

Er konzertierte unter anderem mit den Wiener Philharmonikern und dem BBC National Orchestra of Wales unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Dennis Russell Davies und Lord Yehudi Menuhin. Ausgewählt für die internationale Konzertreihe „Rising Stars“ trat er in den größten Konzertsälen Europas und den USA auf. Im September 2010 wurde er zum Professor für Klavier an der Haute École de Musique Genève ernannt

Der Eintritt für das Konzert mit Ralph Manno, Erik Schumann und Gottlieb Wallisch kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: Telefonisch unter 02861 / 82 13 50, per Fax unter 02861/ 82 13 65 sowie per E-Mail an die Adresse [email protected].

Kinderkleidermarkt Erle in der Silvesterschule

Am Samstag, 19. Februar 2011 findet in der Silvesterschule an der Silvesterstrasse wieder der Kleiderbasar statt. Die Kleiderabgabe findet am Freitag, 18. Februar 2011  in der Zeit von 18:00-19:00 Uhr statt. Der Verkauf ist am Samstag, 19. Februar 2011 9:30-12:00 Uhr. Einlass für Schwangere ab 9:00 Uhr

Verkauft wird  Kleidung für Frühling, Sommer sowie saisonbedingt auch Karnevalskostüme. Ebenfalls diverse Sachen für den Schnee, wie z. B. Schneeanzüge falls das Wetter es noch erlaubt.

Die Organisatoren bitten, dass  nur gewaschene und gut erhaltene Kleidung abgeben wird. Des weiteren gibt es auf dem Basar auch  gut erhaltene Gebrauchsgegenstände wie Kinderwagen, Autositze, Betten, Fahrräder, Türgitter etc. Aus Platzgründen ist die Annahme auf 50 Teile je Kunde begrenzt.

Alle Kleidungsstücke und Gegenstände müssen mit einem gut lesbaren und fest haftenden Etikett versehen sein auf dem nur die Kundennummer, die Kleidergröße und der Preis angegeben sind (bitte keine eigenen Unternummern eintragen!).

Bitte alle Sachen in einem mit der Kundennummer ausgezeichnetem Korb oder Karton bringen. Kleinteile bitte bündeln.

Vom Erlös werden 15% für gemeinnützige Zwecke einbehalten.

Nicht abgeholte Sachen, sowie Kleider- und Sachspenden gehen an die Rumänienhilfe. Diese freut sich über j e d e Spende.

Für verlorengegangene oder beschädigte Kleidung oder Gegenstände übernehmen wir keine Haftung! Abrechnung Samstag, 19. Februar 2011 16:00-16:30 Uhr

Info Birgit Kleerbaum 02865 / 609330 und Kundennummer Mechthild Westerkamp 02865 / 6786, Christoph Grewing 02865 / 603010

Schäfer Christian Ostendorf aus Raesfeld

Der Schäfer Christian Ostendorf in Raesfeld hat eine kleine, aber feine Herde.

Spruch am Sonntag!

Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

(Heinrich Heine)

SoVD-Ortsverband Raesfeld gründet Fachkreis für Öffentlichkeitsarbeit

„Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie viel Wissen und Fachkompetenz hinter dem Sozialverband Deutschland e. V. steckt.“ resümierte der 1. Vorsitzende des Ortsverbandes Raesfeld. Es fehle schlicht an Informationen, die den Menschen vor Augen führt, wie, wo und wann die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland greift und wie man sich mit kompetenter Hilfe des Sozialverbandes Deutschland gegen eben diese Ungerechtigkeit, auch individuell, erfolgreich wehren kann. Um diesem Informationsmangel entgegen zu stehen, gründete Leendert Hoogendijk mit dem 2. Vorsitzenden Hermann Telöken den „Fachkreis für Öffentlichkeitsarbeit und Presse“.

Fachkundige Unterstützung holte sich Hoogendijk mit dem Fotoexperten Hermann Kirsch aus Erle, der für das passende Fotomaterial sorgt, und dem Autor und Publizisten Frank Neumann, der die textliche Gestaltung übernimmt. Der Fachkreis wird nun regelmäßig in den Printmedien als auch auf dem SoVD-Internetportal des Ortsverbandes Raesfeld über Neuigkeiten und Aktivitäten berichten.

Betreuungszeiten und erhöhter Bedarf in der OGS der Silvesterschule

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Die Silvesterschule Erle lädt am Donnerstag, 17. Februar um 19:30 Uhr zu einem Infoabend zum Thema Betreuung ein. „Besonders die Eltern der zukünftigen Schulneulinge sind hier angesprochen. Aber auch die Eltern der Schüler, die sich für dieses Schulangebot interessieren, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein “ wünscht Schulleiterin Ilona Schmidt.

Die OGS existiert seit Beginn des Schuljahres 2006 / 2007. Zurzeit sind von den insgesamt 158 Schülern der Silvesterschule 30 im Ganztag (OGS) und 6 in der Übermittagsbetreuung (ÜMI). Im vergangenen November wurde ein Eltern-Feedback eingeholt, das von Zufriedenheit mit dem Angebot zeugt, aber auch einen erhöhten Betreuungsbedarf gezeigt hat. „Ein heißes Eisen sind die Betreuungszeiten vor Beginn des Unterrichts“ so Ilona Schmidt „Es besteht Bedarf bei einzelnen Eltern, der aus dem Stundenkontingent des Ganztagspersonals nicht gedeckt werden kann. Wir suchen nach kreativen Möglichkeiten, Kinder ab 7:30 Uhr zu betreuen und ihnen diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.“

In den Eltern-Befragungen ging es um Fragen wie „Besucht das Kind die Einrichtung gern?“, „Werden die Erwartungen erfüllt?“, „Gibt es Veränderungswünsche / Bedürfnisse, die in Zukunft bedacht werden sollten?“ In den Rückmeldungen kam zum Ausdruck, das die Sag’s, die gute Zusammenarbeit zwischen Vormittags- und Nachmittagsbereich und der nette Umgang mit den Kindern lobenswert sei.

Vereinzelt wurde auch angegeben, dass Kinder nicht gern am Betreuungsangebot teilnehmen. Hierzu würde Ilona Schmidt gerne ein Kinder-Feedback einholen, um Verbesserungsmöglichkeiten gemeinsam mit den Kindern zu suchen und umzusetzen.

„Insgesamt stellen wir fest, dass unsere Arbeit sehr positiv eingeschätzt wird“ so Ilona Schmidt „Trotzdem haben wir das Bestreben, Unzufriedenheiten auszuräumen. Hierfür ist ein Konzept zur intensiveren Elternzusammenarbeit geplant. Da die angebotenen Elternversammlungen äußerst schlecht angenommen werden, wird nach anderen Wegen gesucht.“ Hierbei geht es um die Regelung der Betreuungszeiten während der Schulzeit, speziellen Angeboten in den Bereichen Musik und Kultur, sowie den Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten bei Erziehungsfragen.

Ferienlager St. Silvester, Erle fährt nach Manderscheid

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Das Ferienlager 2011 der kath. Kirchengemeinde St. Silvester fährt wieder nach Manderscheid, in die Vulkaneifel. Vom 28. Juli bis 7. August (Donnerstag bis Sonntag) können 9 bis 13jährige unter der Aufsicht von 12 jugendlichen Betreuern im Jugendhüttendorf „Ferien machen“.

„Das war richtig toll im letzten Jahr“ berichtete Lagerleiterin Maria Kruse, die dieses Ferienangebot 2010 zum ersten Mal in Manderscheid organisierte. Das kleine Hüttendorf gab dem Ferienlager eine besondere Atmosphäre. Viele Spiel- und Freizeitaktivitäten bieten die nahe gelegenen Sport- und Spielplätze. Übernachtet wird in Blockhütten, in richtigen Betten und mit Vollpension.

Das Ferienlager 2011 wird organisatorisch geleitet von der kath. Kirchengemeinde St. Silvester Erle. Maria Kruse, Mitglied im Jugendausschuss des Pfarrgemeinderats, übernimmt gemeinsam mit Holger Breuer und Friederike Seuser die Lagerleitung. Der Kirchenvorstand unterstützt, wie bereits im vergangenen Jahr, das Ferienlager.

„Ein super-tolles Ferienerlebnis“ soll es auch in diesem Jahr werden. „Von morgens bis abends volles Programm“, von Chaosspiel bis Quizshows, Freibadbesuch, Grillen, die Besichtigung einer Burgruine, Tageswanderungen, Lagerschützenfest und vieles mehr sollen „Das beste am ganzen Sommer!“ werden.

Die Anmeldung erfolgt am Sonntag, 13. Februar von 11:30 bis 13:00 Uhr im Pfarrheim an der Femeiche, Ekhornsloh. Der Teilnehmerpreis beträgt pro Kind 240,00 Euro. (2. Kind 200,- €, 3. Kind 160,- €) Eine Anzahlung von 25,00 Euro ist am Anmeldetag fällig. Es stehen 60 Plätze zur Verfügung.

Anmeldeformulare, Anmeldebedingungen und Reisecheckliste sowie Kontaktmöglichkeiten sind unter http://www.ferienlager-erle.de zu finden.

Kreis Borken weist auf Umbruchverbot für Dauergrünland hin Neue Landesverordnung setzt EU-Recht um

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Kreis Borken (pd). Auf das vom Land NRW neu eingeführte Umbruchverbot für Dauergrünland weist aktuell der Kreis Borken hin. Per Verordnung wird damit EU-Recht umgesetzt, welches die Erhaltung des Grünlandanteils an der landwirtschaftlichen Fläche vorschreibt. Insgesamt darf laut EU der landwirtschaftliche Flächenanteil an Grünland nicht weniger als fünf Prozent betragen. Da aus Sicht des Landes die Gefahr besteht, dass dieser Wert unterschritten wird, hat es nun das Umbruchverbot angeordnet.

Dauergrünland darf demnach nicht mehr in eine andere landwirtschaftliche Nutzung überführt werden. Dies betrifft alle Landwirte, die EU-Direktzahlungen erhalten sowie Zuwendungsempfänger, die an flächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen teilnehmen. Als Dauergrünland gelten alle Flächen, die durch Ein- oder Selbstaussaat zum Anbau von Gras oder anderen Grünfutterpflanzen genutzt werden und mindestens fünf Jahre lang nicht Bestandteil der Fruchtfolge sind. Ein Pflegeumbruch von Dauergrünland zur Grünlanderneuerung mit unverzüglicher Neuansaat von Grünland fällt nicht unter das Umbruchverbot.

Die zur Umsetzung von EU-Bestimmungen erlassene „Dauergrünlanderhaltungsverordnung“ sieht allerdings die Möglichkeit vor, auf Antrag beim Direktor der Landwirtschaftskammer als Landesbeauftragten eine Genehmigung des Umbruchs von Dauergrünland zu erhalten. Dafür muss innerhalb desselben Naturraums eine mindestens gleichgroße Dauergrünlandfläche wieder angelegt werden.

Die Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt ist im Internet zu finden unter finden unter www.umwelt.nrw.de.

Scheitern der Regelsatz-Verhandlungen ist ein Skandal

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Berlin / Kreis Borken (pd). „Die wochenlangen Verhandlungen zu den Hartz-IV-Regelsätzen sind gescheitert“, berichtet die heimische Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. Die Empfängerinnen und Empfänger von ALG II im Münsterland müssen daher weiter auf eine verfassungskonforme Ausgestaltung der Regelsätze warten. FDP und CDU-Wirtschaftsflügel waren aus ideologischen Gründen nicht bereit, eine angemessene Regelsatz-Erhöhung mitzutragen. Frau Merkel hat sich für den Koalitionsfrieden und gegen staatspolitische Verantwortung entschieden,“ kritisiert die SPD-Finanzpolitikerin.

Das Scheitern der Regelsatz-Verhandlungen ist ein Skandal. Schon zu Verhandlungsbeginn zeigte sich, dass es der Regierung nicht um ernsthafte Verhandlungen ging, sondern nur um ein „Friss oder Stirb“.

Die Opposition hatte bis zuletzt erhebliche Zweifel, ob die neue Regelsatzberechnung verfassungskonform ist. Einem erneut verfassungswidrigen Regelsatz konnte die SPD auf keinen Fall zustimmen. Doch die schwarz-gelbe Koalition war nicht bereit, überhaupt noch über verfassungskonforme Regelsätze zu diskutieren.

Die SPD hat ihre Forderungen während der Verhandlungen erheblich eingedampft. Um eine sachgerechte Reform des SGB II zu erreichen, sind jedoch drei Positionen unerlässlich:

1.       Wir brauchen den Mindestlohn in der Leiharbeit, um den Lohnabstand zwischen Transferleistungen und Arbeitslöhnen zu sichern. 500 Mio. Euro werden jedes Jahr ausgegeben, weil Armutslöhne in der Leiharbeit nicht zum Leben reichen. „Equal Pay“ in der Leiharbeit muss nach vier Wochen Einarbeitungszeit gelten, damit endlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit bezahlt wird.

2.       Wir brauchen mehr Schulsozialarbeiter. Die Teilhabe von Kindern im Bildungssystem hängt nicht nur von Geldleistungen ab, sondern von individueller Betreuung und Zuwendung, um herkunftsbedingte Defizite abzubauen.

3.    Die Regelsätze der Grundsicherung für Arbeitslose nach dem SGB II müssen verfassungskonform berechnet werden. Dies war bisher nicht der Fall. Die Rechentricks der Bundesregierung müssen geheilt werden.

Raesfeld – Versuchter Einbruch in Tankstelle

Raesfeld (ots) – (pl) In der Nacht zum Freitag, gegen 01:45 Uhr, versuchten bislang unbekannte Täter in das Gebäude einer Tankstelle am Vennekenweg einzubrechen. Hierzu manipulierten die Einbrecher an einer Seitentür. Aus noch nicht geklärten Gründen, ließen sie von weiteren Vorhaben ab. Der Sachschaden wurde mit mehreren hundert Euro angegeben. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte beim Kriminalkommissariat in Borken unter 02861 – 9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 11.02.2011  14:00 Uhr

Leute im Fokus – Diana Brömmel

Diana Brömmel ist eine Frau mit vielen Talenten.

Neben ihrem Frisiersalon in Raesfeld ist die gebürtige Berliner auch politisch sehr aktiv.

Seit 21 Jahren lebt die Mutter von einem Kind, alles nur Jungs, wie selber lachend verrät, in Raesfeld und fühlt sich dort angekommen, wohl und vor allem gut aufgehoben.
Leute im fokus diana Brömmel

Besonders die Lebensqualität in der kleinen Gemeinde bezeichnet Diana Brömmel viel besser  als in einer Großstadt. Immer noch politisch engagiert in der CDU – war sie jahrelang Vorsitzende für Unternehmerfrauen im Handwerk Kreis Borken.

Letztes Jahr hat sich Diana Brömmel vorgenommen kürzer zu treten,  um endlich mehr Zeit für ihre persönlichen Interessen zu haben.

13 Fragen

  1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
    Spontanität und Ehrlichkeit
  2. Verraten Sie uns  Ihr Lieblingszitat?
    Nie weiß man was der Andere denkt, so aufmerksam den Hut er schwenkt
  3. Welche Redewendung, Satz hassen Sie am meisten?
    …eigentlich
  4. Worüber können Sie laut lachen?
    Über Missgeschicke, die mir selber passieren.
  5. Was würden Sie niemals tun?
    Rauchen
  6. Was gibt es in ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
    Meine privaten und beruflichen Erfolge
  7. Was möchten Sie noch einmal ausprobieren?
    Mit dem Cabrio eine Reise machen und einmal Weihnachten in New York feiern.
  8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker als erstes in Angriff nehmen?
    Mehr Unterstützung  der an Aids erkrankten Kinder in Afrika
  9. Drei Bücher, die es wert sind hier erwähnt zu werden
    Hans Fallada „Kleiner Mann was nun“, Adler Olsen „Erbarmen“ und Barbara Wood „Rote Sonne, schwarzes Land“.
  10. In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?
    Ich möchte gerne mal der Hund eines Mannes sein.
  11. Wie werden Sie von anderen Menschen gesehen?
    Zupackend und aktiv
  12. Was sind Sie auf keinen Fall?
    Drückeberger und nicht leise.
  13. Wenn nicht Deutschland, in welchem Land könnten Sie noch leben?
    Norwegen

Joyce Kappenstein: Melancholie, Temperament und Gefühl – ein Portrait einer außergewöhnlichen Frau

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Joyce KappensteinEine Frau mit vielen Gesichtern: Joyce Kappenstein. Joyce ist 1945  in Washington Dc,  USA, geboren und lebt seit 32 Jahren in Deutschland.

Die studierte Opernsängerin arbeitet als Gesangslehrerin erfolgreich seit vielen Jahren in Borken. Mit einem Wort lässt sich diese außergewöhnliche Person nicht beschreiben. Sie meint aber von sich selber, ein wenig verrückt zu sein.

Schermbeck – Diebe erbeuteten Audi A4

Schermbeck (ots) – In der Nacht zu Donnerstag stahlen Unbekannte einen grün/blauen Audi A4 aus einer Tiefgarage an der Bachstraße. Der Pkw hat das Kennzeichen WES-DU 803.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 10.02.2011  13:24 Uhr

Zwei Stunden bis der Notarzt kam – unmenschliche Vehältnisse im neuen Notfallsystem

Ich muss jetzt noch schnell was los werden: Es kann nicht sein, dass schnelle notärtzliche Hilfe nicht mehr gewährleistet ist!

Seit dem 1. Februar 2011 soll eine Notfallzentrale mit einer 0180….Telefonnummer, Sitz in Duisburg,  für eine flächendeckende Versorgung im Notfall sorgen. Das heißt: An Wochenenden, außerhalb der Sprechstunden und Feiertagen kommt nicht mehr der Hausarzt wenn es brennt, sondern die Notfallzentrale gibt diesen Notruf weiter und kümmert sich um alles weitere. Was erwartet ein betroffener Kranker, oder ein Angehöriger wenn schnelle Hilfe gefragt ist? Das ein Arzt kommt, richtig?

So geschehen gestern Abend! Meine 91jährige Mutter ist im Pflegeheim St. Martin. Bereits am Nachmittag stellten die Schwestern und ich fest, dass meine Mama Fieber hat und das Atmen ihr schwer fiel. Gegen 18 Uhr rief mich die Schwester an: Meine Mutter hatte mittlerweile fast 39 Grad Fieber. Trotz fiebersenkender Medikamente ging die Temperatur nicht runter. Ich fuhr um 19 Uhr erneut ins Pflegeheim und sah, wie meine Mutter sich quälte vor Schmerzen. Kurzerhand rief ich die Notfallzentrale an. Wie lange es dauern könnte, wusste man mir nicht zu sagen. Es verging eine halbe Stunde, eine Stunde, meiner Mutter ging es immer schlechter. Sie brauchte dringend schmerzstillende Medikamente, etwas Schleimlösendes und etwas zur Beruhigung. Ich war verzweifelt, denn eine Fahrt mit 112 ins Krankenhaus wollte ich ihr, auch auf  Anraten der Schwestern, nicht  zumuten. Zum Glück kam meine Freundin Judith vom Hospizdienst der Caritas vorbei und unterstützte mich. Es sah so aus, als wenn meine Mutter die Nacht nicht mehr überlebt. Insgesamt dreimal rief ich in der Zentrale an. Wollte wissen, wann denn endlich der Notarzt kommt. Hier verwies man mich auf 112, ansonsten müsste ich mich gedulden.

Nach gut zwei Stunden rief die Notfallärztin an. Sie sei auf dem Weg, wollte aber noch wissen, ob es sich zwischenzeitlich erledigt hätte. Das tat weh?

Endlich,  nach gut zwei Stunden war die Ärztin da. Krankenhaus lehnte ich ab, da meine Mutter eine notarielle Verfügung hat, dass sie keine lebenserhaltende Maßnahmen möchte.

So konnte ihr die Ärztin erst einmal über die Nacht mit Infusionen und schmerzstillenden Maßnahmen helfen.

Insgesamt waren gestern Abend nur drei Notärzte für den gesamten Kreis Borken im Einsatz. Die Ärztin kam aus Gronau, musste vorher nach Vreden, danach nach Ahaus und fuhr dann den langen Weg nach Raesfeld. Und für all die Notfälle hatte sie bis 23 Uhr Zeit, denn da endete ihr Dienst.

Meiner Mutter geht es nicht viel besser. Sie lebt noch, aber sie leidet und hat Schmerzen. Wie geht es weiter? Was tut man, wenn Ärzte nicht erreichbar sind? Den Medizinern  kann ich keinen Vorwurf machen, aber dem System. Ein Krankensystem, was schon lange am eigentlichen Ziel vorgeschossen hat.

Was ich immer schon mal sagen bzw. zeigen wollte 60-jähriges Jubiläum Alexanderschule

Was ich immer schon mal sagen bzw. zeigen wollte

Im September 2011 besteht die Alexanderschule Raesfeld seit 60 Jahren. Das ist ein Grund zu feiern! Aus diesem Anlass wird ein Schulfest organisiert, bei dem sich auch ehemalige Schülerinnen und Schüler genauso wie ehemalige Kolleginnen und Kollegen einbringen können.

Gesucht werden: Anekdoten, Geschichten oder Fotos aus dem Schulleben an der Alexanderschule, die die vergangenen 60 Jahre aufleben lassen.

Die Beiträge sollen die Jubiläumsfestschrift bereichern, die zu diesem Anlass gedruckt wird. Alternativ ist an die Gestaltung einer Zeitleiste durch die Schule gedacht, die mit eben diesen Erzählungen und Fotos gestaltet wird. So wird jeder, der hier etwas zu sagen bzw. zu zeigen hat, „verewigt“. Es darf zum Lachen, Nachdenken und Schmunzeln anregen und Schule aus vielen Perspektiven zeigen.

Anliegend dazu beispielhaft ein Artikel + Foto der Schulentlassfeier von 1966. Vielleicht erkennt sich ja noch jemand wieder.

Artikel bitte an an die Alexanderschule, Zum Michael 10, 46348 Raesfeld schicken.

Stichwort: Was ich immer schon mal

46348 Raesfeld, oder per E-Mail an: [email protected] Betreff: Was ich immer schon mal

Team der Regionalen Schulberatungsstelle ist wieder komplett

Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte zwei neue Schulpsychologinnen im Borkener Kreishaus

Kreis Borken (pd). Zwei neue Schulpsychologinnen komplettieren nun das Team der Regionalen Schulberatungsstelle. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte Anke Niehaus und Julika Schulheiß im Kreishaus. „Ich freue mich sehr, dass die Regionale Schulberatungsstelle nun wieder voll besetzt ist“, erklärte Hörster. „Die schulpsychologische Beratung ist ein wichtiger Baustein in unserer regionalen Bildungslandschaft.“

Die Diplom-Psychologinnen Anke Niehaus und Julika Schultheiß stammen beide aus dem Kreis Borken. Ihre Stellen werden vom Kreis Borken beziehungsweise vom Land NRW finanziert. Die Nachbesetzungen waren notwendig geworden, nachdem sich eine Schulpsychologin in die Elternzeit verabschiedet hatte und eine Kollegin nach Bonn gewechselt war.

Julika Schultheiß studierte in Münster Psychologie mit den Schwerpunkten Klinische und Pädagogische Psychologie. Sie beginnt ihre berufliche Laufbahn beim Kreis Borken, konnte aber zuvor schon Erfahrungen im Bereich der Schulpsychologie sammeln. So leitete sie eine Gewaltpräventionsgruppe für Mädchen. Auch im Rahmen ihrer Diplomarbeit befasste sich Schultheiß mit einem schulpsychologischen Thema, der Diagnostik von mathematischen Fähigkeiten von Kindern und der Früherkennung von Rechenschwäche in der ersten Klasse.

Anke Niehaus schloss ihr Psychologiestudium im Jahr 2004 in den Niederlanden ab. Im Anschluss war sie als Arbeitsvermittlerin für jugendliche Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit in Köln tätig und wechselte 2006 zur Kreishandwerkerschaft Borken. Dort begleitete sie Jugendliche mithilfe der Eltern und in Zusammenarbeit mit den Berufskollegs auf dem Weg in die Ausbildung. Nach ihrer Elternzeit ist sie nun in der Regionalen Schulberatungsstelle Borken in Teilzeit beschäftigt.

Der Leiter der Regionalen Schulberatungsstelle, Dipl.-Psych. Michael Sylla, ist sicher, dass der Kreis von den spezifischen Kenntnissen der neuen Mitarbeiterinnen profitieren wird. „Wir sind derzeit mit der hiesigen Schulaufsicht und der Bezirksregierung in einem intensiven Dialog, wie die innerschulische Beratung in den Schulen des Kreises weiterhin gestärkt werden kann.“ Bei der Entwicklung von Angeboten für die Lehrerkollegien werden auch die neuen Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle mitwirken. Zudem wird die Arbeit der Schulpsychologen zurzeit durch Kreis und Land evaluiert. Kreisdirektor Dr. Hörster ist optimistisch, dass die Bilanz positiv ausfallen wird. „Das Team ist gut aufgestellt.“

Bundesverdienstkreuz für Friedel Sebastian

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In einer Feierstunde im Raesfelder Rathaus überreichte  heute  Landrat Dr. Kai Zwicker an Friedel Sebastian (63 Jahre)  das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Für Bürgermeister Andreas Grotendorst war es das erste Mal, dass er diese hohe Auszeichnung verleihen durften.

Der  Bundespräsident hat  diese hohe Auszeichnung in Anerkennung der  besonderen Verdienste von Friedel Sebastian um Volk und Staat verliehen und würdigt  damit das  langjähriges ehrenamtliche Wirken, vor allem den  wahrhaft unermüdlichen Einsatz des Erlers in der Kommunalpolitik.

„Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe,“ zitierte Landrat Dr. Kai Zwicker den  französische Schriftsteller Antoine de Saint Exupér. “ Mit Ihrem Beispiel, sehr geehrter Herr Sebastian, zeigen Sie uns deutlich auf, dass diese Haltung in unserem Lande heute lebendig ist“, fügte Zwicker hinzu. „Mehr zu tun, als man eigentlich tun müsste. In der Tat: In dem Bewusstsein, dass wir für die Welt, in der wir leben, gemeinsam verantwortlich sind, haben Sie Ihre eigenen Interessen zurückgestellt und etwas für das Gemeinwohl getan. Wichtigen Aufgaben haben Sie sich gewidmet, weil Sie von deren Nutzen für unsere Gesellschaft überzeugt waren. Und: Sie haben dabei nicht nach Zuständigkeiten gefragt oder auf die Uhr gesehen“ , hieß es weiter in der Laudation.

Das ehrenamtliches Wirken  kurz dargestellt:

*1969 Ablegung  der Meisterprüfung im Fleischer-Handwerk. Bis 1998 als selbständiger Fleischermeister im eigenem Fachgeschäften in Raesfeld und Erle gearbeitet. Danach eine Fortbildung   zum Betriebswirt des Handwerks absolviert,  und anschließend als Sicherheitsbeauftragter der Berufsgenossenschaft in der Lebensmittelkontrolle gearbeitet.

*Seit 1972 ist Herr Sebastian Mitglied in der CDU. 1973 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Jungen Union Raesfeld-Erle und war mehrere Jahre als deren Vorsitzender aktiv. Auch innerhalb der CDU Raesfeld-Erle bekleidete er wichtige Funktionen. Als Delegierter für den Kreisparteitag brachte sich Herr Sebastian zu dem auf Kreisebene in die Parteiarbeit ein.

*Von 1984 bis 2009 gehörte Fridel Sebastian, dem Rat der Gemeinde Raesfeld an. Ab 1994 trug er hier Verantwortung als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion und ab 1995 als stellvertretender Bürgermeister. Sein Schwerpunkt in der kommunalpolitischen Tätigkeit von Friedel Sebastian war die Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Raesfeld und Erle. So setzte er sich für den Bau des Jugendhauses in Erle ein. Und auch die Erschließung neuer Bau- und Gewerbeflächen in der Gemeinde Raesfeld war ihm ein Anliegen.

*Auch das Zusammenwachsen aller Ortsteile war  dem Erler wichtig. Für dieses Ziel arbeitete er bereits seit Beginn seiner Mitgliedschaft in der Raesfelder Werbegemeinschaft, dem heutigen Ortsmarketing Raesfeld. Hier war er  stellvertretender Vorsitzender von 1980 bis 1994.

*Als Mitglied des Kreistags in Borken von 1999 bis 2009 widmete sich Friedel Sebastian schwerpunktmäßig den Anliegen von Handwerk und Gewerbe. Ferner brachte er sein Wissen aus seinem berufsständischen Engagement auch in die Arbeit des Jugendhilfeausschusses ein.

Seit 1982 engagierten er  sich  intensiv und ebenfalls mit hohem Zeitaufwand für die Fleischerhandwerksorganisation. In den Jahren 1986 und 1987 war der heute 63jährige  zunächst stellvertretender Obermeister der Fleischer-Innung Borken, bevor er von 1987 bis 2007 als Obermeister der fusionierten Fleischer-Innung Ahaus-Borken und von 1991 bis 2007 als Vorstandsmitglied des Fleischer-Innungsverbandes Nordrhein-Westfalen Verantwortung übernahmen.

*Weitsicht bewies  Sebastian auch in den Jahren der fundamentalen Neuausrichtung des Lebensmittelrechts, die in seine Zeit als Obermeister der Fleischer-Innung Ahaus-Borken fiel. Er wirkte wesentlich daran mit, das Handbuch zur Festlegung von Eigenkontrollen in handwerklichen Fleischereien praxistauglich auszuarbeiten. Dabei hatte er Verständnis für die Notwendigkeiten der amtlichen Lebensmittelüberwachung, ohne dabei aber die Interessen der Innungsmitglieder zu vernachlässigen.

*Zudem waren ihm die Belange der Auszubildenden stets besonders wichtig und er organisierte  unter anderem Seminare für Auszubildende, gestaltete Berufsorientierungs-Messen mit und war mehrere Jahre als Ausbildungsvertreter beratendes Mitglied der Schulkonferenz des kreiseigenen Berufskollegs Lise Meitner in Ahaus.

*Im Jahre 2007 wurde er  zum Ehrenobermeister der Fleischer-Innung Westmünsterland ernannt und für seine besonderen Verdienste im Berufsstand mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Fleischer-Innungsverbandes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

*Des weiteren war Friedel Sebastian von 1995 bis 2007 ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht in Bocholt war und  für den Heimatverein Raesfeld organisierte er in der Zeit von 1998 bis 2004 vier Wanderwochen für Gruppen von 30 bis 45 Personen.

*Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland  ist Dank und Anerkennung für sein  großartiges ehrenamtliches Engagement, ist Dank und Anerkennung für Ihren wichtigen Beitrag zu einer solidarischen Gemeinschaft.  „Gleichzeitig soll der Verdienstorden eine Ermutigung sein für andere, sich von Ihren Tugenden; Herr Sebastian, anstecken zu lassen. Ich wünsche mir, dass das gute Beispiel, das Sie geben, noch viel mehr Beachtung findet. Denn Vorbilder können nur wirken, wenn man sie sieht“

Auch die Redaktion vom Heimatreport gratuliert  Friedel Sebastian recht herzlich zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung!

Mehr von der Verleihung auf >>>Borio.TV<<<

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Jubiläum Chor Believe

Der Chor Believe feiert am Samstag, 12. Februar in der Vorabendmesse um 17:30 Uhr in der St. Martin Kirche, Raesfeld sein 25-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gestaltet der Chor an dem Abend die Vorabendmesse mit, die als Jugendgottesdienst gestaltet wird. Alle Jugendlichen sowie alle jungen Erwachsenen sind herzlich hierzu eingeladen. Aus Anlass des Jubiläums wollen wir dem Chor Believe für seine lebendige Gottesdienstgestaltung herzlich danken. Aus diesem Grund ist am kommend Samstag und Sonntag eine Türkollekte die dem Chor für seine Arbeit zur Verfügung gestellt wird.

Weitere Informationen über den Chor Believe unter: http://www.believe-online.de

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