Seit Monaten wehrte sich die Uefter Bevölkerung erfolgreich gegen die Zentralisierung der Asylbewerber in ihrer ehemaligen Schule. Immerhin ist in der Alten Schule Platz für 47 Personen, weitere 23 Personen könnten da noch untergebracht werden. Der Gemeinderat beschloss aber einstimmig, eine Erweiterung der Uefter Asylunterkunft nicht weiter zu verfolgen.
Schermbeck – Drei Einbrüche in Häuser / Zeugen gesucht
Täter erbeuteten Schmuck und Bargeld
Schermbeck – 01.11.2010 – 12:32 – In den Samstagnachmittag- bzw. abendstunden ereigneten sich in Schermbeck drei Einbrüche.
Die bislang unbekannten Täter drangen nach Aufhebeln von Terrassenfenstern bzw. -türen in Einfamilienhäuser an der Ahornstraße, der Heinrich-von-Gemen-Straße sowie der Straße Buschkamp ein.
Im Inneren der Gebäude durchwühlten sie das gesamte Mobiliar und entwendeten Schmuck sowie Bargeld.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.
Schermbeck – 01.11.2010 – 13:54 – Am 01.11.2010, gegen 10.30 Uhr, stellte ein aufmerksamer Anwohner einen Einbruch in ein Haus an der Kardinal-von-Gahlen-Straße fest. Nach bisherigen Ermittlungen drangen der oder die Täter gewaltsam in das Haus ein und durchsuchten die Räumlichkeiten. Über das mögliche Diebesgut konnte bisher keine Angaben gemacht werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Rettungsmedaille für Helden und Heldinnen unserer Tage – Schülerin verhindert Amoklauf
Die Landesregierung zeichnete in der Zeche Zollverein insgesamt 27 Lebensretter mit der Rettungsmedaille aus. Insgesamt wurde die Medaille seit 1951 für Taten verliehen, bei denen Retterinnen und Retter die Gefahr für das eigene Leben nicht scheuten, um andere Menschen aus einer lebensbedrohlichen Lage zu retten. Dazu gehörte auch die 17-jährige Schülerin Anna Petrova, die mit ihrem Einsatz das Leben vieler Schülerinnen und Schüler rettete.
Die Medaille zählt zu den am seltesten vergebenen staatlichen Ehrungen und wurde in den 59 Jahren nur rund 1000 Mal verliehen.
Der Amok-Lauf einer 16-jährigen Schülerin des Albert-Einstein Gymnasiums in Stankt Augustin ging am 11. Mai 2009 durch alle Medien. Wir erinnern uns an alle noch mit Grauen, dass die Amokläuferin sich hierfür mit einem Schwert, einer Schreckschusspistole und elf Molotowcocktails bewaffnet und in der Mädchentoilette der Schule versteckt hatte.
Was wir nicht wissen ist, war der Einsatz von Anna Petrova. Als die 17-jährige Schülerin während einer Klassenarbeit gegen 9 Uhr auf die Toilette gehen will, geschieht dann das Entsetzliche: Die maskierte Täterin springt ihr auf dem Schulflut entgegen und versucht mit dem Schwert auf sie einzustechen. Anna Petrova ergreift in Todesangst mit beiden Händen die Klinge des Schwertes, um den Angriff abzuwehren. Dabei erleidet sie schwerste Verletzungen an ihren Händen; Sehnen, Nerven und Muskeln wurden durchtrennt. Durch ihre lauten Hilferufe aufmerksam geworden, stürmt nun ein Lehrer zum Tatort. Durch diese Ablenkung und Dank ihrer heftigen Gegenwehr lässt die Angreiferin schließlich von Anna Petrova ab. Blutüberströmt flüchtet Anna Petrova ins Sekretariat. Von dort werden Polizei und der Notarzt alarmiert. Anna Petrova wird vom eintreffenden Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht und fast sechs Stunden operiert. Noch heute leidet sie an den Folgen der Verletzung. Die Amokläuferin flieht zunächst aus der Schule, stellt sich am Abend aber selber der Polizei. Fortsetzung folgt
(Fotos: Petra Bosse)
Johannes Röring – Breitbandversorgung im Kreis Borken muss verbessert werden
Berlin. Im Rahmen eines aktuellen Fachgesprächs innerhalb der CDU/CSUBundestagsfraktion um die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes war für den Vredener CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring besonders der Ausbau der Breitbandversorgung in ländlichen Räumen ein entscheidendes Thema. Hierzu erklärte er, dass es nicht akzeptabel ist, dass viele Menschen im Kreis Borken keinen Zugang zu schnellen Internetdatenleitungen haben. „ Genauso wie Straßen und Abwasserleitungen sind Breitbandkabel ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor bei Ansiedlungsentscheidungen. Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur auch in ländlichen Gebieten ist dringend erforderlich. Auch die Situation im Kreis Borken ist noch nicht so wie ich sie mir wünschen würde.“
Johannes Röring plädiert dafür, die im Verhältnis zu den Ballungszentren höheren Kosten für den Anschluss in den zurzeit noch schlecht versorgten ländlichen Gebieten Deutschlands solidarisch auf alle umzulegen und auf diese Weise auch aus ökonomischer Sicht nicht so reizvolle Standorte anzuschließen. „Jeder in Deutschland muss unabhängig vom Wohn- oder Arbeitsort die Chance haben, Zugang zum Internet der Zukunft zu erhalten. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.“ Abschließend erklärte Johannes Röring MdB, dass „die schnelle Verbesserung der flächendeckenden Breitbandversorgung in Deutschland eine Aufgabe des Bundes, der Länder und vordringlich auch der Kommunen sowie der Telekommunikationsfirmen sei. Hier müssen wir anpacken und den Ausbau der Breitbandtechnologie im Kreis Borken verstärken.“
Den Zauber der Rauhnächte erleben
Vokalensemble „La Ziriola“ gestaltet Weihnachtskonzert am 12. Dezember im Rittersaal von Schloss Raesfeld
Raesfeld (pd). Den Zauber der Rauhnächte können Musikfreunde am Sonntag, 12. Dezember, ab 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld erleben. Das Vokalensemble „La Ziriola“ präsentiert auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld Lieder und Legenden aus dem mittelalterlichen Europa, die sich allesamt um die Weihnachtszeit drehen.
„La Ziriola“ – so heißt auf Ladinisch die Nachtigall. Unter diesem Namen haben sich Susanne Ansorg, Kay Krause, Peter Rabanser und Robert Weinkauf zusammengefunden. Bestimmend bei ihren Auftritten ist der Gesang, den sie auf alten Instrumenten, wie Fidel, Laute und Tamburello begleiten. Unter dem Titel „Zauber der Rauhnächte“ beleuchten sie die besondere Faszination der zwölf heiligen Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Um diese besondere Zeit des Jahres drehen sich viele Legenden und Geschichten, z.B. von der wilden Jagd, der Geburt des Lichtes und der Wäsche, die man „zwischen den Jahren“ nicht waschen soll. Dazu erklingt in Raesfeld mittelalterliche Weihnachtsmusik aus allen Ecken Europas, vom sizilianischen Weihnachtslied über altenglische Melodien bis zu Liedern vom spanischen Königshof.
Die Rauhnächte sind „eine Zeit zwischen der Zeit“, in der das Alte beendet und Neues noch nicht begonnen wurde. Ihren Ursprung haben sie vermutlich in der Zeitrechnung nach dem Mondjahr. Ein Jahr aus zwölf Mondmonaten umfasst aber nur 354 Tage. Um mit den 365 Tagen des Sonnenjahres in Übereinstimmung zu bleiben, werden die fehlenden elf Tage bzw. zwölf Nächte als „tote Tage“ – Tage außerhalb der Zeit – eingeschoben. Bis in die jüngere Zeit war in weiten Teilen Europas der Glaube verbreitet, daß sich zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten, zu dieser Zeit in Werwölfe verwandelten. Tiere im Stall sollen um Mitternacht die menschliche Sprache sprechen und die Zukunft vorhersagen – wer die Tiere allerdings sprechen höre, sterbe unmittelbar danach.
Der Eintritt für das Konzert mit dem Vokalensemble „La Ziriola“ kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: telefonisch unter 02861 / 82 13 50, per Fax unter 02861/ 82 13 65 sowie per E-Mail an die Adresse [email protected]. In der Geschäftsstelle gibt es auch weitere Informationen zum festlichen Diner, das das Restaurant im Schloss im Anschluss an das Konzert anbietet. Weitere Informationen zum Vokalensemble „La Ziriola“ gibt es im Internet unter www.laziriola.de.
Kreis Borken warnt vor Teerkolonnen Irische und britische Wanderarbeiter sind zurzeit in der Region unterwegs / Schwarzarbeit melden
Kreis Borken (pd). Die Ermittlungsgruppe Schwarzarbeit des Kreises Borken warnt vor Teerkolonnen, die in diesen Tagen wieder Landwirte, Gewerbetreibende und Hauseigentümer im Kreisgebiet ansprechen. Seit der vergangenen Woche sind irische und britische Wanderarbeiter im Kreis unterwegs. Diese Trupps geben sich als Mitarbeiter bzw. Subunternehmer von namhaften Straßenbauunternehmen aus, die ganz in der Nähe an einer öffentlichen Baumaßnahme beteiligt seien. Zufällig hätten sie noch Asphalt übrig. Deshalb könnten sie die Teerarbeiten günstig anbieten.
Anhand von Fotos werden möglichen Kunden angebliche Referenzobjekte gezeigt, um sie zur Auftragsvergabe zu bewegen. Als besondere Zugabe wird die Bezahlung ohne Rechnung und ohne Mehrwertsteuer angeboten. Was sich zunächst wie ein Schnäppchen anhört, entpuppt sich allerdings bereits bei einem Preisvergleich mit den Angeboten heimischer Betriebe als Irrtum. Zudem werden die Arbeiten häufig in minderer Qualität durchgeführt, Garantien werden nicht übernommen.
Der Kreis Borken weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei dieser Art von Geschäften um Schwarzarbeit handelt, bei der neben der Hinterziehung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen auch handwerks- und gewerberechtliche Vorschriften verletzt werden. Wer die Trupps bei der Arbeit sieht oder wem Aufträge angeboten werden, wird deshalb gebeten, sich beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung des Kreises Borken zu melden. Hinweise können auch außerhalb der Öffnungszeiten unter der Rufnummer 02861/82-1122 oder über das Internet unter www.kreis-borken.de/kreisverwaltung/sicherheit-und-ordnung/schwarzarbeit.html abgegeben werden.
Adventszeit – Gänsebratenzeit – Zeit der Gemütlichkeit – Adelheids Spargelhauszeit
Gemütliches Gänseessen mit guten Freunden in Adelheids Spargelhaus
Eine ganze Gans für 4 Personen zum Preis von nur 89 €.
Mit guten Freunden oder im Kreis der Familie von Anfang November bis Weihnachten können Sie in Adelheids Spargelhaus einen leckeren Gänsebraten von Gänsen aus eigener Freilandhaltung genießen.
Leprabasar in Raesfeld -Socken und mehr, nur nicht in meiner Größe
Warme Puschen, Socken, Schals und vieles mehr gab es auf dem 40. Leprabasar im Pfarrheim von St. Martin in Raesfeld am Wochenende zu kaufen.
Ich bin ja ein absoluter Fan von den tollen selbstgestrickten Socken und ich hoffte inbrünstig, in Raesfeld diesmal fündig zu werden. Pech gehabt, denn es war mittlerweile der dritte Weihnachtsbasar in diesem Jahr wo ich leer ausging. Es gab auf jedem Basar Socken in allen Farben und fast in allen Größen. Nur in meiner Schuhgröße 39/40 war nirgendswo etwas dabei. Größe 42, 44, Kindersocken bis 36, alles war noch in reichlicher Auswahl vorhanden. Mein Herz blutete, denn es war eisig draußen und meine Füße waren kalt. Nun frage ich mich so langsam, warum keiner der fleißigen Strickerinnen mehr Socken in meiner Größe strickt.
Aber es gab eine Grabbelkiste, wo jede Socken nur 2 Euro kosteten. Dort zwang ich mich notgedrungen in Kindersocken, Größe höchstens 35, rein.
„Die Socken wachsen mit“, meinte freundlich die emsige Verkäuferin Maria Epping. In der Tat, denn die bunten Wollsocken haben sich mittlerweile meinen Füßen angepasst. Toll und das alles für nur 2 Euro. Und dann gab es dort noch einen Stand mit heimischem Honig aus Raesfeld. Den konnte ich mir doch nicht entgehen lassen und kaufte ein Glas. Zuhause angekommen stellte ich fest, dass ich meinen leckeren Honig im Pfarrheim stehen gelassen habe. So ein Pech aber auch, denn guter Honig ist bekanntlich genauso selten zu finden, wie selbstgestrickte Socken in meiner Größe. Nun hoffe ich ganz fest, dass mein Honig im nächsten Jahr dort noch steht, neben ganz vielen bunten Socken in meiner Größe.
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630 Langzeitarbeitslose weniger als vor einem Jahr
„Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ meldet neues Rekordtief / Landrat Dr. Kai Zwicker: „Auch ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger profitieren vom Aufschwung“
Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken geht weiter zurück. Insgesamt 5.148 erwerbsfähige Hilfebedürftige waren im November als arbeitslos registriert. Das teilt der „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ mit. Im Vergleich zum Vormonat Oktober ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 43 Personen zurückgegangen, gegenüber dem Vorjahresmonat zählt der Service-Punkt ARBEIT 630 Langzeitarbeitslose weniger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist auf 2,6 Prozent gesunken. Das ist der tiefste Stand seit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Jahr 2005.
Auch die absolute Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung für Arbeitsuchende ist im November zurückgegangen. Aktuell erhalten 8.854 Bedarfsgemeinschaften (-99) mit 18.833 Personen (-190) diese Grundsicherung nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II). Zu dieser Gruppe gehören auch Kinder unter 15 Jahren sowie weitere nicht erwerbsfähige Angehörige.
Landrat Dr. Kai Zwicker ist erfreut, dass die Zahlen trotz der schlechten Witterungsverhältnisse im November weiter gesunken sind. „Das zeigt, dass der wirtschaftliche Aufschwung robust ist“, so Zwicker. Von dieser Entwicklung profitieren auch viele ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Unter ihnen ist die Zahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die als arbeitslos registriert sind, im Laufe des Jahres um rund 15 Prozent auf aktuell 786 Personen gesunken. Sie liegen damit im Gesamttrend.
Der Blick in die Zahlen für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass im November nur geringfügige Veränderungen zu verzeichnen sind. In Bocholt ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit -21 Personen absolut am stärksten zurückgegangen, gefolgt von Gronau mit -10 und Reken mit -9 Personen. In Ahaus (+9 Personen), Vreden (+8 Personen) und Rhede (+6 Personen) ist die Zahl der langzeitarbeitslosen Personen leicht gestiegen. Gegenüber dem November 2009 hat Ahaus mit -147 Personen den stärksten Rückgang, Gescher mit +32 Personen den stärksten Anstieg bei der Zahl der Langzeitarbeitslosen zu verzeichnen.
Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.
Für das Kreisgebiet liegt diese Quote wie im Vormonat bei 2,1 Prozent. Die höchste Belastung weist weiterhin die Stadt Bocholt mit 3,2 Prozent aus, gefolgt von Borken und Gronau mit 3,0 Prozent. Einen leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat können Reken und Raesfeld (-0,1%) aufweisen. Die Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Schöppingen und Südlohn haben mit unter einem Prozent die geringsten Quoten im Kreisgebiet.
Kinder schmückten Weihnachtsbaum in Volksbank Raesfeld
Am vergangenen Donnerstag schmückten Kinder des St.-Michael-Kindergartens Raesfeld den Weihnachtsbaum in der Volkbank, unmittelbar bevor die Ausstellung zur Schlosskapelle eröffnet wurde. Den Baumschmuck hatten sie zuvor in ihren Gruppen selber gebastelt. Den Baum hat in diesem Jahr die Firma Agri V Raesfeld zur Verfügung gestellt. Das Weihnachtsbaumschmücken durch Raesfelder Kindergartenkinder hat bei uns schon eine langjährige Tradition.
Das kleine Kaufhaus in Erle -Tante Emma-Laden ohne Lebensmittel-
„Alles haben wir nicht, aber vieles. Sie werden sich wundern!“
Dieser Spruch hängt an der Eingangstür des „Kleinen Kaufhauses“ Brand-Grundmann in Erle auf dem Ridderspaß.
Und es nicht gelogen -es ist einfach unglaublich, was es auf 350 Quadratmeter Verkaufsfläche alles zu kaufen gibt. Jede Ecke ist ein Erlebnis. Vom Ofenrohr bis zum feinsten Porzellan, abgezählte Schrauben und Nägel, Hammer und Meißel, hauchdünne Weingläser, Besen, Glühbirnen, Schreibwaren, Dichtungen für die unterschiedlichsten Betriebssysteme, Schmuckbänder, Füller, Blumentöpfe, Gartengeräte, Eisenketten, die neusten Playmobil- und Legokästen. Spannende Kinderbücher, Puppen, Gesellschaftsspiele, Handarbeiten und, und und.
Ein „Tante Emma-Laden“ ohne Lebensmittel, Zeitungen und Zigaretten. Ein Paradies für alle Kinder und ein Shopping-Erlebnispark für den Heimwerker.
1905 gründete Gertrud Brand den Laden mit Gebrauchsdingen für den Alltag. Tochter Elisabeth Grundmann hat 1981 von den Eltern das Geschäft übernommen. Ihre 90-jährige Mutter Änne Brand hilft heute noch im Geschäft mit.
Ihr Lieblingsbereich ist die Handarbeitsecke mit feinsten Tischdecken, alles Unikate und selber angefertig. Bei den Erlern und in der Umgebung ist das Kaufhaus bekannt, denn bevor die Kunden in die Stadt fahren heißt es immer zuerst: Lass uns mal nach Brand-Grundmann gehen. Keine schlechte Idee, denn dort wird man immer fündig. Egal was. Lassen Sie sich überraschen!
Ich freue mich auf Ihren Besuch
Elisabeth Grundmann
Sie finden uns in 46348 Raesfeld-Erle, Ridderspaß 11 . Telefon 02865/341 – E-Mail:[email protected]
Öffnungszeiten: Montags bis Samstag von 8 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag bis 13 Uhr, Mo.-Nachmittags geschlossen
Heiße Luft und viel „Gesund“ dahinter-Pilotprojekt „Gesund statt rund“ startet an der Raesfelder Verbundschule

Raesfeld (pd). Friteuse ohne Frittierfett schlägt den Kalorien ein Schnippchen
„Mmmh, knusprig, kartoffelig, lecker!“ Das ist eine kleine Auswahl der spontanen Reaktionen, die gestern in der Mensa der Verbundschule zu hören waren. Schulleiter Matthias Stroetmann, der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusse für Ernährung, Verbraucher und Landwirtschaft Johannes Röring, Bürgermeister Andreas Grotendorst und Margitta Ubert stellten dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Alexanderschule das Pilotprojekt „Gesund statt rund“ vor.
Bei diesem Projekt geht es neben der Vermittlung des Wissen rund um die gesunde und ausgewogene Ernährung auch darum, den Jugendlichen etwas Gesundes anzubieten, das sie dann auch essen – ob im Hauswirtschaftsunterricht oder während der Mittagspause in der Mensa der Schule. Denn hoch im Kurs stehen Pommes, Burger und andere Dickmacher; gesundes Essen hat da eher schlechte Karten.
Doch es geht auch anders: Gesund statt rund! In der Mensa der Alexanderschule steht nämlich seit kurzem eine Friteuse, die ohne zusätzliches Fett frittiert. Die RoFry (Rotation Fryer) ist die innovative Entwicklung des Raesfelder Unternehmens Ubert. Mit heißer Luft werden Pommes und Co. in einem rotierenden Korb gegart und in Minutenschnelle landen die knusprigen Kartoffelstäbchen auf den Tellern.
„Für uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule nicht nur viel über gesunde Ernährung erfahren. Es ist wichtig, dass sie einfach auch danach essen. Mit der Nutzung der RoFry im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts und dem Einsatz in unserer Mensa, gehen wir schon einen großen gemeinsamen Schritt in die richtige Richtung. Denn es schmeckt allen“, stellt Schulleiter Matthias Stroetmann fest. Das zeigt sich an den „Pommes-Tagen“. Dann ist die Mensa immer gut besucht und bis zu 50 Essen gehen hier mittags über die Theke. „Es ist schön, dass auf diese Weise viele Schüler neben der reinen Nahrungsaufnahme auch das Miteinander essen erleben. Denn das ist sicher eine der zentralen Aufgaben in der Übermittagbetreuung – die Schule wird vom Lernzentrum zum Lebensraum“, sagt der Bundestagsabgeordnete Johannes Röring.

Natürlich gab es bei der Projektvorstellung auch eine kleine Kostprobe gegarter Kartoffelstäbchen, knusprig braun und „einfach lecker“ wie nicht nur die Schülerinnen und Schüler feststellten.
Im Bild: Margitta Ubert serviert fettarme Pommes frites an Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule.
Einfach lecker fanden auch Bürgermeister Andreas Grotendorst, der Vorsitzende des Jugendwerks Hans-Dieter Strothmann, Bundestagsabgeordneter Johannes Röring und Schulleiter Matthias Stroetmann die knusprigen fettarmen Kartoffelstäbchen.
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Heidener Sparkasse -Kinder verwandelte Tanne in einen Sternschnuppenbaum verwandelt
Am Nachmittag des 25.11 herrschte in der Sparkasse Westmünsterland in Heiden reges Treiben, denn der Kindergarten St. Georg war gekommen, um den Tannenbaum der Sparkasse in einen Sternschnuppenbaum zu verwandeln.
Die Kinder hatten im Kindergarten kleine Sternschnuppen gebastelt.
Mit großer Begeisterung schmückten sie den Baum, bis er glänzte und funkelte. Anschließend besichtigten die Kinder gemeinsam mit Christiane Grewing von der Sparkasse den Tresor. Da dieser aber erstmal geöffnet werden musste, stellten die Kinder ihre Kräfte unter Beweis. Die dicke Tür war schon sehr bewundernswert, aber nachdem die geheime Tür zum Geldschrank geöffnet wurde, kamen die Kinder aus dem Staunen gar nicht wieder heraus.
Den Tresor wieder gut verschlossen, und das Gruppenfoto geknipst, gab es als Dankeschön etwas Süßes für den Rückweg. Außerdem erhielt der Kindergarten eine Spende über 150 € von der Sparkasse.
Einwohnerinnen und Einwohner haben wieder Fragerecht Vordrucke auch im Internet
Kreis Borken (pd). Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Borken haben das Recht, in den Sitzungen des Kreistages Fragen an die Kreisverwaltung zu richten. Die nächste Sitzung des Kreistages findet nun am Donnerstag, 09.12.2010, um 17 Uhr im Kreishaus Borken statt.
Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können der Verwaltung zu dieser Kreistagssitzung zwei Fragen stellen. Der Inhalt der Fragen muss sich auf solche Angelegenheiten beziehen, die in die Zuständigkeit des Kreises fallen. Um eine Beantwortung in der anstehenden Sitzung des Kreistages möglich zu machen, sind die Fragen spätestens drei Arbeitstage vor dieser Sitzung Landrat Dr. Kai Zwicker schriftlich zuzuleiten. Möglich ist es darüber hinaus auch, diese Fragen über das Internet zu stellen. Interessierte finden einen Vordruck unter www.kreis-borken.de (Kreistag – Bürgerbeteiligung – Einwohnerfragestunde).
In der Sitzung können dann bis zu zwei Zusatzfragen zu dem angesprochenen Sachverhalt gestellt werden. Damit die Fragesteller nicht unnötig warten müssen, wird der Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ gleich zu Beginn der Kreistagssitzung aufgerufen.
An ihren Taten werden sie gemessen-Union und FDP kürzen Stellen bei Polizei, Zoll und Justiz
Kreis Steinfurt/Kreis Borken (pd). Mit einem Änderungsantrag zum Bundeshaushalt hat die SPD-Bundestagsfraktion am Freitag einen Stellenabbau bei den Sicherheitsbehörden des Bundes verhindern wollen. Zur Ablehnung des Antrags durch Union und FDP trotz der akuten Terrorgefahr in Deutschland erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer:
„Angesichts der aktuellen Bedrohung für die öffentliche Sicherheit, wie sie sich in diesen Tagen für jeden sichtbar darstellt, ist es nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung im Bundeshaushalt 2011 ausgerechnet jetzt Stellen bei den Sicherheitskräften einspart. Die SPD-Bundestagsfraktion hat diesen folgenschweren Fehler am Freitag mit einem Änderungsantrag zu korrigieren versucht. Doch Union und FDP — unter ihnen auch der CDU-Abgeordnete Jens Spahn aus Ahaus und die FDP-Abgeordnete Claudia Bögel aus Steinfurt — haben unseren Antrag in einer Namentlichen Abstimmung abgelehnt. Damit nehmen sie bewusst in Kauf, dass im Jahr 2011 allein bei der Bundespolizei etwa 160 Stellen gekürzt werden. Schon jetzt ist es der Bundespolizei kaum noch möglich, auf Bahnhöfen, Flughäfen und in Grenzräumen ausreichend Präsenz zu zeigen. Es ist hoch riskant und spricht nicht von Verantwortung, wenn bei der höchsten Aufgabe des Staates, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen, die Ausgaben eingespart werden. Allenthalben hört man aus CDU und CSU Terrorwarnungen und Forderungen nach schärferen Sicherheitsgesetzen. So schafft man keine Sicherheit. Den Forderungen müssen Taten folgen, und das bedeutet ganz konkret eine angemessene Ausstattung der Sicherheitsbehörden und nicht deren Schwächung.“



































