Jetzt springt die ehemalige Anwärterin von „Germans next Topmodel“ Miriam Höller auch noch. In der Tat, denn in Stefan Raabs Live-Sendung auf ProSieben am Samstagabend holte die Schermbeckerin in beiden Wettbewerben die Goldmedaille der Frauen. Beim Einzelspringen überzeugte „K11“-Kommissarin Alexandra Rietz, beim Synchronwettbewerb gewannen Beachvolleyballspielerin Ilka Semmler und Model Miriam Höller.
Den Sieg im Doppel holten sich mit nur 2,1 Punkten Vorsprung Beachvolleyballspielerin Ilka Semmler und Actionmodel Miriam Höller und beendeten die Nacht der Ladys mit einer Goldmedaille.
Trainiert hat die Schermbeckerin sicher nicht im Schermbecker Hallenbad. Aber vielleicht baut die Gemeinde eigens für ihre prominente Bürgerin das Hallenbad sprunggerecht um.
In den frühen Morgenstunde gab es für die Feuerwehr Borken einen Großeinsatz bei der Firma Borcher in Borken. In der Gewerbemüll-Sortierungshalle brannte es.
Schon einmal begeisterten sie zur Herbstzeit mit ihrer Musik die zahlreichen Gäste. Diesmal haben sie die Freude, am Sonntag, den 28. November von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Adelheids Spargelhaus, die schöne Adventszeit mit ihren Klängen zu eröffnen.
In dem Konzert nehmen wieder kleine und große Klavier-, Blockflöten- und Celloschüler aus Erle, Dorsten und vielleicht Marl mit der Klanggeschichte „Die Mäusefamilie feiert Weihnachten“ teil. Außerdem wurden noch 2 musikalische Gäste eingeladen.
Im Repertoire stehen selbstverständlich Weihnachtslieder, bereichert um moderne Stücke aus der Filmmusik.
Der Erler Reinhold Höfer hat am Freitagabend in der Zeche Zollverein Essen die höchste Auszeichnung erhalten.
Einen Artikel über die Verleihung auf: Borkenerzeitung.de<<<klick hier
Erle hat nicht nur die höchsten Grundstückpreise im Münsterland, sondern bestimmt auch den größten und schönsten Weihnachtsbaum in der Dorfmitte stehen. Pünklich um 19 Uhr starteten musikalisch die Erler Jäger, der Glühwein war heiß und vertrieb schnell die beißende Kälte an diesem Abend. Wohnzimmeratmosphäre bei knappe Null Grad Außentemperatur und gefühlte minus 10 Grad vor der Haustür der Gaststätte Brömmel-Wilms. Nur die Füße signalisierten: Es ist Winter, aber was ein echter Erler ist, lässt sich von diesem Nebensächlichkeiten nicht die Laune, und vor allem nicht den Durst vertreiben. Nicht nur vom Glühwein, auch von den schön geschmückten Weihnachtsbaum und der anheimelnden Atmosphäre ist es den Gästen schnell warm ums Herz geworden.
Was gehört zu einem schönen Weihnachtsmarktfeeling? Wetter. Na ja, das ist nicht immer manipulierbar. Der Wettergott sorgte aber an diesem Samstag genau für die richtige Mischung Kälte. Von wegen Klimawandel, es war winterlich kalt und vor allem trocken.
Der nächste Punkt ist auch ganz wichtig für lang anhaltende gute Erinnerungen an einem Weihnachtsmarkt, vor allem wenn man so einige Kilometer an Anreise zurücklegt: Schönes Ambiente und keine Trödel-Ramsch-China-Produktionsverkaufsmeile. Und in der Tat, das Angebot rund um die Ludgeruskirche ist dem diesjährigen Motto gerecht geworden: Sehen, schauen, staunen“ hieß es. Eins ist aber nicht erwähnt worden: Schlemmen, und dies gehört mit zu einem schönen Marktfeeling. Also neues Motto mit vier „S“. Sehen, schauen, staunen und schlemmen“. All das stellten zahlreiche ehrenamtliche Gruppen auf die Beine, um damit Menschen in Afrika, Südamerika Indien und Dominikanische Republik zu unterstützen, die unsere Hilfe dringend brauchen.
Aber auch die gastronomisch neu eingerichteten Schwerpunkte auf der Mittelstraße machten die sonst befahrene Shopping-Meile zu einer Kulinarmeile. Besonders witzig war die Bimmelbahn, die fußfaule Marktbesucher zu einer Sightseeingtour einlud.Von A nach B, was soviel hieß: Vom Marktplatz der Hilfe, längs durch die Mittelstraße, bis runter zum Rathausplatz. Eine gute Alternative um auf einem kurzen Stück des Weges einige Euros zu sparen, denn die Geschäftsleute hatten ebenfalls ihre volle Warenpalette vor der Haustür geparkt, sodass doch noch schnell ein Pullover, oder das eine oder andere Angebot den Besitzer wechselte.
Wer jetzt glaubte, dass er den ganzen Tag nur mit laut plärrendem Weihnachtsgedudel aus Campingplatz-Lautsprechern voll gedröhnt wird, hatte Pech. Hier gab es neben hausgemachten Plätzchen, Marmeladen und Socken von der Rundstricknadel auch musikalische Vorführungen aus eigener Schmiede. Dazu gehörten das Aufbauorchester, Akteure des Hauporchester der Blaskapelle „Einklang“ Schermbeck e.V. sowie Schermbecker Chöre. „Nikolaus komm in unser Haus“. Ich bin mir sicher der Nikolaus fährt an Schermbeck nicht vorbei.
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Während des Raesfelder Adventsmarktes (02.-05.12.) findet in der Schlosskapelle jeden Tag um 18:00 Uhr ein Adventsgebet statt. Alle sind eingeladen, 20 Minuten lang Texte und Musik zu hören, zu singen und zu beten.
Die Bäume stehen wieder, Erle erstrahlt in einem vorweihnachtlichen Glanz und alle Bürger können sagen: Haben WIR nicht ein schönes Dorf? Das ganze erinnert mich an Wahlen: Landtagswahlen, Bundestagswahlen, egal welche und besonders an diejenigen Deutschen die sagen: Ich gehe nicht wählen. Und wenn dann die Politik schlecht ist, sind es genau diese Nichtwähler, die am lautesten meckern und kritisieren. Ist der Aufschwung da, ist die Politik gut, dann heißt es plötzlich bei allen Nichtwählern „Wir Deutsche“.
Traditionell wurde auch in diesem Jahr der Weihnachtsbaum in der Volksbank Erle vor dem 1. Advent von Kindergarten-Kindern geschmückt. In diesem Jahr übernahmen dies die Kinder der Kindergruppe Holzwurm und durften ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der Baum wurde am Donnerstag, den 25. November 2010 mit selbst gebastelten Sternen, Herzen und Girlanden geschmückt. Nach erfolgreichem Schmücken durften die Kinder noch einen Blick in den Tresor werfen und bekamen jeder einen Schokoladenadventskalender als Dankeschön.
In diesem Jahr erhielt die Kindergruppe Holzwurm zur Finanzierung der Umgestaltung des Kindergartenaußengeländes sowie für Spiele und Spielgeräte eine wohlwollende Spende von der Volksbank Erle eG.
Hiltrud Péron vom Kreis Borken und Reinhard Dondrup vom Gasthof Düstermühle in Legden empfehlen für die Winterzeit leckere Grünkohl-Rezepte, wie das Rehfilet im Kartoffelgrünkohlmantel.
Aktion „Regionale Speisekarte – So schmeckt das Münsterland!“ macht Appetit auf neue Rezepte / Tipps aus dem Gasthof Düstermühle
Kreis Borken (pd). Wenn die Temperaturen sinken, dann schmeckt Grünkohl erst richtig. In der Winterzeit kommt er in vielen Familien auf den Tisch und ist dabei wegen seines hohen Vitamin C-Gehalts auch gut für die Gesundheit. Dass Grünkohl sich in zahlreichen Variationen zubereiten lässt, das haben jetzt Gastronomen gezeigt, die sich an der Aktion „Regionale Speisekarte – So schmeckt das Münsterland“ beteiligen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes, der Landwirtschaftskammer NRW und der Münsterlandkreise trafen sie sich auf dem Biohof Schulze Schleppinghoff in Warendorf-Freckenhorst.
Die Regionale Speisekarte funktioniert nach dem Motto „Aus der Region frisch auf den Tisch“. Egal ob Westfälisches Töttchen oder Rinderroulade mit Wirsing: Das Prinzip ist gleich. In den Restaurants, die mitmachen, verwenden die Köche in erster Linie Produkte von Erzeugern aus der Region.
Das gilt auch für den „Rosa gebratenen Rehrücken im Kartoffelgrünkohlmantel auf heimischen Gemüsen und Wacholderrahmsauce“, den Reinhard Dondrup vom Gasthof Düstermühle in Legden-Wehr serviert. Zum Nachkochen am heimischen Herd verrät er sein Rezept:
Zutaten für 4 Personen:
Rehrücken im Kartoffel-Grünkohl-Mantel
600 g Rehrücken sauber entsehnt
500 g gekochte kalte Kartoffeln (fest)
300 g gekochter und gehackter Grünkohl
300 g Wildfarce, hergestellt aus Rehfleisch und Sahne, gewürzt mit etwas Sherry, Salz, Pfeffer, Wacholder und Rosmarin
Sauce
50 g Zwiebelwürfel, 20 g Butter, 5 cl. Weißwein, 8-10 Wacholderbeeren, 200 ml Sahne, 0,1 l Wildsauce oder Fond, etwas Mehlbutter zum Abbinden, Salz und Pfeffer etwas gehackten Rosmarin
Zubereitung:
Das Rehfilet in etwas Öl leicht anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf ein Küchenkrepp legen und etwas abtupfen. Die kalten Kartoffeln grob reiben und mit dem gekochten, kalten und gehackten Grünkohl vermengen und mit Salz Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken. Damit sich die Masse besser braten lässt, kann man zwei Eigelb dazugeben. Diese Mischung auf einer Klarsichtfolie etwa 0,5 cm dick ausrollen und mit der Wildfarce bestreichen. Dann das Rehfilet auf die bestrichene Kartoffelgrünkohlmasse legen und mit Hilfe der Folie vorsichtig einschlagen. Dieses „Päckchen“ nun in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und die Pfanne dann bei ca. 170 Grad Celsius für ungefähr12 bis 15 Minuten in den Backofen schieben. Danach das Fleisch herausnehmen, etwas ruhen lassen, schräg aufschneiden und anrichten.
Das Gemüse waschen und putzen. Den Kohlrabi und die Möhren z.B. in Stifte schneiden und blanchieren. Dann die in Scheiben geschnittenen Champignons in Butter anschwenken und das andere Gemüse hinzufügen. Mit etwas Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken und anrichten.
Für die Sauce die Zwiebeln und die zerdrückten Wacholderbeeren in Butter anschwitzen und mit Weißwein ablöschen. Dann mit der Wildsauce auffüllen und die Sahne hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Mehlbutter leicht abbinden. Den
Gastronomen, die sich an der Aktion "Regionale Speisekarte - So schmeckt das Münsterland" beteiligen, trafen sich in Warendorf.
Rosmarin dazugeben und anrichten. Guten Appetit!
Alle Restaurants der Regionalen Speisekarte, darunter 14 im Kreis Borken, sind in einer Faltkarte aufgeführt, die kostenlos beim Kreis Borken unter Tel.: 02861/82-1350 oder per Mail an [email protected] angefordert werden kann. Eine ganze Sammlung leckerer Gerichte der Regionalen Speisekarte gibt es in Form eines Rezeptbuches, das für drei Euro zzgl. Porto ebenfalls beim Kreis Borken bestellt werden kann und das sich als kleines Geschenk zum Weihnachtsfest eignet. Weitere Informationen zur Regionalen Speisekarte gibt es im Internet unter www.so-schmeckt-das.muensterland.de.
Die Erbegnisse vom Basketball U10-Turnier von Eintracht Erle vom 20. November 2010. Die Organisatoren bedanken sich im nachhinein noch einmal herzlichen bei allen Teilnehmern für das schöne Turnier, besonders den Wulfener, deren Makottchen der Wulfener Wolf extra zum Finale gekommen ist. Dem Sieger der RC Borken noch einmal einen herzlichen Glückwunsch.
Plazierungen U10 – Turnier Nov. 2010 von Eintracht Erle
Landrat Dr. Kai Zwicker (r.) ehrte (vorne v.l.): Dominik Harpering, Sabine Hilgenbrink, Eva-Maria Bergerbusch und Eva-Maria Derking. Hinten von links: Hendrik Schulze Ameling, Ingeborg Höting und Winfried Semmelmann aus dem Vorstand der Gesellschaft.
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes zeichnet Schülerarbeiten aus / Neues Buch vorgestellt
Kreis Borken (pd). Die Eltern von Eva-Maria Bergerbusch aus Südlohn-Oeding sprechen untereinander Platt. Ihre 18-jährige Tochter versteht das zwar, gesprochen haben die Eltern mit ihr aber von klein auf Hochdeutsch. „Damit setzt sich mit mir der Sprachverlust fort“, sagt die Schülerin, die zurzeit am Gymnasium Georgianum in Vreden auf ihr Abitur hinarbeitet. In einer Facharbeit hat sie die Frage „Ist Plattdeutsch noch zu retten?“ gestellt. Für ihre ausführliche Antwort wurde sie am Montag (22.11.) im Kreishaus mit dem Schülerpreis der Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes ausgezeichnet. Im Rahmen ihrer Studie, die sie in der zwölften Klasse als Facharbeit verfasst hat, befragte sie auch einige Jugendliche zur Bedeutung, die sie dem Plattdeutschen beimessen. Ihr Ergebnis: „Eltern geben ihre Kenntnisse kaum noch weiter und auch wenn viel für die Erhaltung der Sprache getan wird, versteht sie nur noch ein geringer Teil der Jugendlichen.“
„Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein junger Mensch im Jahr 2010 mit diesem Thema auseinandersetzt“, betonte Winfried Semmelmann, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft, bei der Preisverleihung. Er lobte die Arbeit von Eva-Maria Bergerbusch, die den spürbaren Niedergang des Plattdeutschen sehr konstruktiv und schlüssig skizziere. „Es war eine Freude, diese Arbeit zu lesen“, so Semmelmann.
Eva-Maria Bergerbusch erhielt neben der Siegerurkunde auch einen Buchpreis. Das gilt auch für die Zweitplatzierte, Sabine Hilgenbrink aus Steinfurt-Borghorst. Unter dem Titel „Sonderzüge in den Tod“ beschäftigte sie sich mit der Deportation von Juden aus Borghorst. Jeweils ein dritter Preis wurde den Verfassern der übrigen acht Arbeiten, die eingereicht worden waren, zuerkannt. Dies sind: Eva-Maria Derking aus Vreden, Dominik Harpering aus Ahaus, Meret Pettirsch aus Stadtlohn, Freya Rath aus Dülmen und Carolin Weber aus Ahaus sowie das Team Silke Borowski, Anja Farwick, Jana Gesing, Laura Kühlkamp, Nina Wiemann und Anna Witt (alle aus Ahaus).
Landrat Dr. Kai Zwicker überreichte die Preise und lobte den großen Eifer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Stellten das neue Buch vor (v.l.): die Autoren Dr. Norbert Fasse und Gregor Müller, Landrat Dr. Kai Zwicker, die Mitherausgeber Ingeborg Höting und Dr. Timothy Sodmann sowie Autor Hendrik Schulze Ameling.
Der Wettbewerb der Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes stärke das Interesse von Jugendlichen für die regionale Vergangenheit. Gleichzeitig führe er vor Augen, dass die Idee eines – im Zuge der REGIONALE 2016 angedachten – überregional wirksamen „Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland“ in Vreden Sinn mache. „Denn dort werden Menschen, die sich mit der Geschichte unserer Region auseinandersetzen möchten, noch bessere Rahmenbedingungen vorfinden.“
Im Rahmen der Preisverleihung stellte die Gesellschaft für historische Landeskunde auch den zweiten Band ihrer Schriftenreihe vor. Unter dem Titel „Das Westmünsterland in der Weimarer Republik und der NS-Zeit“ bündelt das Buch sechs Aufsätze zu einzelnen Facetten dieser Jahrzehnte im Westmünsterland. Mit Beiträgen vertreten sind der Leiter des Borkener Stadtmuseums und Stadtarchivs Dr. Norbert Fasse, Josef Barnekamp aus Velen, Gregor Müller aus Ahaus, Ingeborg Höting aus Stadtlohn, Hendrik Schulze Ameling aus Vreden sowie Dr. Adolf Vogt aus Recklinghausen. Sie greifen unter anderem die Rolle der Schützenvereine während des Dritten Reiches und den Bau des „Westfalenwalls“ kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges auf. Das Buch ist zum Preis von 16 Euro im Handel erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ghl-westmuensterland.de.
Ausstellung „Geld hat seinen Wert“: Die Schlosskapelle St. Sebastian / Modell der Kapelle in der Volksbank Raesfeld zu besichtigen
Raesfeld (pd). Eine Fahrradtour durch Raesfeld war die Geburtsstunde einer Idee, dessen Realisation nun in der Kundenhalle der Volksbank Raesfeld zu besichtigen ist. Die Rede ist vom Modell der Raesfelder Schlosskapelle St. Sebastian, die der Mauer Helmut Bilzer aus Rhade in den Jahren 2008 und 2009 erschaffen hat.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Informationen, die der Heimatverein Raesfeld in akribischer Recherche zur Schlosskapelle zusammengetragen hat. Auch das massive Holzuntergestell für das Modell hat der Heimatverein eigens für die Ausstellung erstellen lassen. In diesem Untergestell wird auch ein Teil der Pfahlgründung unter der Schlosskapelle anschaulich verdeutlicht. Abgerundet werden die Informationen des Heimatvereins durch die Bilder von Reinhard G. Nießing. Diese zeigen interessante Details an oder in der Schlosskapelle und geben auch einen Einblick in Bereiche des Bauwerks, die dem Besucher in der Regel verschlossen bleiben.
„Nachdem Lokalzeitungen über das Modell berichteten, war schnell der Wunsch vorhanden, dieses Kunstwerk zumindest vorübergehend nach Raesfeld zu holen“, begründete Hermann Burbaum, Vorstandssprecher der Volksbank Raesfeld die Initiative zu dieser Ausstellung in seiner Rede auf der Eröffnung.
Der Erbauer des Modells, Helmut Bilzer, ist gebürtiger Rekener und lebt nun in Rhade. Von Beruf Maurer, überträgt sich die Begeisterung für seinen Beruf auch auf seine Freizeitgestaltung. Er begann mit kleineren Übungsmodellen. Auf einer Fahrradtour entdeckte er in der Schlossfreiheit die Kapelle und fasste den Entschluss, das Eingangsportal als nächstes Projekt nachzubauen. Nachdem ihm das eindrucksvoll gelang, komplettierte er das Modell und baute auch das Kirchenschiff.
Die Freude, dass Raesfeld als Ausflugsziel in diesem speziellen Falle einen solchen Eindruck mit beachtlichen Folgen hinterlassen hatte, brachte Bürgermeister Andreas Grotendorst in seinen Grußworten zum Ausdruck.
Bevor das Bauwerk nun nach Raesfeld gekommen ist, stand es seit Beginn des Jahres im Rahmen der RUHR.2010 im Unperfekthaus in Essen.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung spielte Reinhard Kipp auf seiner Drehorgel aus seiner Schloss-Moritat die Strophen über die Schlosskapelle. Vor der Eröffnung sorgten Kinder des St.-Michael-Kindergartens für eine zusätzliche vorweihnachtliche Stimmung in der Kundenhalle der Volksbank. Mit ihrem zuvor selbstgebastelten Christbaumschmuck dekorierten sie den Weihnachtsbaum der Bank.
Wesel – 26.11.2010 – 07:24 – In der Vorweihnachtszeit und zum Jahresabschluss finden im Kreisgebiet zahlreiche Betriebs-, Firmen-, Advents-, Jahresabschlussfeiern und Adventsmärkte statt, bei denen auch alkoholhaltige Getränke getrunken werden.
Im Dezember 2009 ereigneten sich im Kreis Wesel 24 Verkehrsunfälle, bei denen „Alkohol beim Fahrzeugführer“ eine Rolle spielte. Dabei wurden sieben Personen leicht und zwei Personen schwer verletzt. Im Rahmen der im vergangenen Jahr durchgeführten Kontrollen wurden 25 Atemalkoholanalysen bzw. Blutproben angeordnet. Auch in diesem Jahr wird die Polizei auf den Straßen im Kreisgebiet verstärkte Alkoholkontrollen durchführen. Bedenken Sie bitte bei der Planung bzw. Teilnahme an einer entsprechenden Veranstaltung daher auch die Rückfahrt zu Ihrer Wohnung. Bilden Sie Fahrgemeinschaften oder nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, damit es für alle eine fröhliche Weihnachtszeit bleibt, die nicht durch einen Verkehrsunfall und den Verlust des Führerscheins getrübt wird.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei besonders auf die Folgen von Restalkohol hin. Schon bei 0,3 Promille droht ein Strafverfahren, wenn Anzeichen von Fahruntüchtigkeit vorliegen oder ein Verkehrsunfall passiert. Dies gilt auch wenn der Unfall nicht schuldhaft verursacht wurde.
Borken – 25.11.2010 – 15:08 – Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 37 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 10.634 Fahrzeuge fest, dass fast 5 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 6 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen.
Insgesamt überschritten 517 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 154 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 363 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Polizeiinspektion Süd:
– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 86 km/h in Bocholt, Büngerner Straße
– außerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 95 km/h auf der Dinxperloer Straße in Suderwick
Polizeiinspektion Nord:
– innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 80 km/h in Stadtlohn, Vredener Straße
– außerorts bei max. zulässigen 60 km/h mit gemessenen 106 km/h auf der B 70 in Vreden
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb geschlossener Ortschaft von mehr als 40 km/h muss der Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 320 Euro, 1 Monate Fahrverbot und 4 Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.
Die aktuelle Wettervorhersage für Raesfeld (Borken, Nordrhein-Westfalen, Deutschland):
In den Morgenstunden werden Temperaturen von bis zu -2 Grad Celsius (gefühlt wie -2 Grad Celsius) erreicht. Der Himmel ist mit dunklen Wolken behangen, der Mond erstrahlt am Nacht-Himmel. Dabei ist nicht mit Regen zu rechnen. Der Wind das aus Richtung Nordnordwest mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 4 km/h. Dabei werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 0% 0 l/m² Niederschlag erwartet. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 100%.
Noch ist der Himmel am frühen Morgen klar. Aber zur Mittagszeit soll es sich in Raesfeld ändern. Die Temperaturen von 0 Grad Celsius (gefühlt: 0 Grad Celsius) bleiben auch, nur wird der Himmel später mit Schleierwolken behangen sein. Keine Sonne mehr, aber auch kein Regen. Das ist gut, dann kann ich nämlich heute Abend in Ruhe bei Brömmel-Wilms meine Reibeplätzchen unterm Weihnachtsbaum genießen.
Borken – 24.11.2010 – 16:15 – (pl) Am Dienstag, zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter im Vennehof, im Bereich des Ein-Euro-Ladens, ein Portemonnaie. Die Geldbörse befand sich in einem Rucksack, auf dem Rücken einer 61-jährigen Frau aus Raesfeld. Als die Frau an der Kasse bezahlen wollte, stellte sie den Diebstahl fest. Neben diverser Papiere befand sich in der Geldbörse auch ein Betrag von zirka 200 Euro Bargeld. Wer den Diebstahl beobachten konnte und Hinweise auf die Täter geben kann, meldet sich bitte bei der Kripo Borken 02861-9000.
Rhadefeld anstatt Raesfeld? Eine Zusammenlegung beider Gemeinden, ein Grund zum Feiern? Was ist passiert? Antrag auf Namensänderung liegt im Rathaus vor.
Eine Fahrradtour durch Raesfeld war die Geburtsstunde einer Idee, dessen Realisation nun in der Kundenhalle der Volkbank Raesfeld zu besichtigen ist. Die Rede ist vom Modell der Raesfelder Schlosskapelle St. Sebastian, die der Maurer Helmut Bilzer aus Rhade in den letzten zwei Jahren nachgebaut hat. Die Freude, dass Raesfeld als Ausflugsziel in diesem speziellen Falle einen solchen Eindruck mit beachtlichen Folgen hinterlassen hatte, brachte Bürgermeister Andreas Grotendorst in seinen Grußworten in Volkbank Raesfeld zum Ausdruck.
Originalton aus der Rede vom Bürgermeister Grotendorst zur Gemeindezusammenlegung.
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Familiär ging es zu beim Sportlerball der Erler Eintracht. Im Vereinslokal Brömmel-Wilms trafen sich am Samstag Mitglieder der verschiedenen Abteilungen.
Durch das von Monika Schollmeyer und ihrem Team vorbereitete Programm, führte Georg Badurczyk. Neben Tanz und Unterhaltung standen vor allen Dingen Ehrungen auf dem Programm.
Zunächst zeichnete der stellvertretende Bürgermeister Hans-Diether Strothmann im Namen des Vereins Elmar Schmelter aus.
Elmar Schmelter ist seit vielen Jahren im Vorstand des Vereins tätig. In seiner Funktion als Kassierer hat er eine große Verantwortung in der Eintracht-Familie, die er stets gewissenhaft ausfüllt. Außerdem organisiert und koordiniert er seit geraumer Zeit zweimal jährlich die Ausgaben der Vereinszeitung „Treffpunkt“ mit Beiträgen aus den Abteilungen.
Zudem hat er sich als Übungsleiter weitergebildet und als Kursleiter stets das sportliche Wohl seiner Kursteilnehmer im Blick. Der Verein bedankte sich mit dem Titel „Eintrachtler des Jahres“ bei Elmar Schmelter für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Für seine besonderen Verdienste wurde Arndt Heinrichs posthum geehrt. In einer bewegenden Rede rief Conny Neumann den Anwesenden ihren Trainerkollegen und guten Freund in Erinnerung, der im Januar im Alter von 46 Jahren plötzlich verstorben war. Arndt Heinrichs engagierte sich jahrelang in der Basketballabteilung als Trainer der 1. und 2. Damenmannschaft, als Trainer unterschiedlichster Jugendmannschaften und als Schiedsrichter für den Verein. Er hat sich dabei immer besonders für die Jugendarbeit engagiert und vielen Jugendlichen die Freude am Mannschaftssport Basketball vermittelt und dadurch zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beigetragen. Eintracht Erle betont durch die Auszeichnung die Dankbarkeit des Vereins für seine Arbeit. Die Ehren-Urkunde nahm Rita Nienhaus, für ihren verstorbenen Mann, entgegen.