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Zahl der Langzeitarbeitslosen steigt saisonbedingt an im Kreis Borken

Quote liegt im Kreis Borken aktuell bei 2,9 Prozent / Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster setzt auf Frühjahrsbelebung

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar deutlich gestiegen. Der Service-Punkt ARBEIT weist für den Monat Januar 2011 insgesamt 5.582 erwerbsfähige Hilfebedürftige aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 416 Personen mehr als im Dezember. Gegenüber dem Januar 2010 zählt der Service-Punkt ARBEIT hingegen 502 Langzeitarbeitslose weniger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet bei 2,9 Prozent (Dezember: 2,6 Prozent). Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 5,0 Prozent (4,4 Prozent).

Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster macht für die gestiegene Zahl im Kreis Borken vor allem saisonale Gründe verantwortlich: „Der strenge Winter hat die Langzeitarbeitslosigkeit zum Jahresbeginn kräftig klettern lassen.“ Auch in den Vorjahren gab es nach dem Jahreswechsel stets einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Weiterer Grund für die Entwicklung ist, dass zum Jahresende vermehrt Maßnahmen der Eingliederung auslaufen und Personen, die anschließend nicht unmittelbar in Arbeit vermittelt werden können, wieder in die Statistik fallen. „Die ersten Eingliederungsmaßnahmen zur Integration in Arbeit sind aber bereits wieder angelaufen,“ so Dr. Hörster. Er ist sicher, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen deshalb im Frühjahr rasch wieder sinken wird.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist im Januar weiter zurückgegangen und liegt derzeit bei 12.575 Personen (-69). Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im Januar 18.541 Personen (-89) in 8.707 Bedarfsgemeinschaften (-52) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Diese positive Entwicklung erklärt der Service-Punkt ARBEIT mit den Qualifizierungsmaßnahmen, die bereits wieder angelaufen sind.

In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes bewegen sich die Veränderungen gegenüber dem Vormonat zwischen -1 und +75 Personen. Während in Heek, Heiden, Schöppingen, Südlohn und Velen nahezu keine Veränderungen zu verzeichnen sind, ist dagegen in Gronau und Bocholt die absolute Zahl mit +75 bzw. +72 Personen in diesem Monat am deutlichsten gestiegen.

Im Jahresvergleich ist die Zahl der Arbeitslosen bei den Service-Punkten ARBEIT insgesamt um 502 Personen zurückgegangen. Den stärksten Rückgang können Ahaus (-144), Borken (-77) und Bocholt (-76) verzeichnen. Lediglich in Gescher (+38), Isselburg (+13) und Rhede (+4) ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Januar 2010 leicht gestiegen.

Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen von der Arbeitsagentur. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote im Januar bei 2,3 Prozent und ist damit im vergangenen Monat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Gemeinden Heek, Heiden, Schöppingen, Südlohn und Velen konnten als einzige Gemeinden im Kreis ihren Anteil der Langzeitarbeitslosen (SGB II) an der Bevölkerung halten. In den übrigen Städten und Gemeinden des Kreises ist die Quote zum Jahresbeginn gestiegen, wobei Gronau und Stadtlohn mit +0,3 Prozentpunkten den höchsten Anstieg zu verzeichnen hatten. Die kleineren Gemeinden Heek, Legden, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus. Bocholt, Borken sowie Gronau liegen bei der Quote mit über drei Prozent an der Spitze im Kreisgebiet.

Über 300 kostenlose Kreisjahrbücher für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen

Franz Ebbeler (l.) und Fritz Effkemann (2.v.r.) überreichten einige Jahrbuch-Exemplare an Thomas Kronenfeld (r.) und Jürgen Kaling vom Haus St. Walburga in Velen-Ramsdorf.Gemeinsame Aktion der Sparkasse Westmünsterland, der Kontaktbörse für Ehrenamtliche und des Kreises Borken

Kreis Borken (pd). Zahlreiche alte und kranke Menschen aus dem ganzen Kreis können sich in diesen Tagen über interessante Lektüre freuen. Über 300 Exemplare des Kreisjahrbuchs 2011 verteilt Fritz Effkemann von der Kontaktbörse für Ehrenamtliche im Kreis Borken jetzt an 71 Alten-, Wohn- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser. Die ersten Bücher überreichte er am Dienstag (01.02.2011) gemeinsam mit Direktor Franz Ebbeler von der Sparkasse Westmünsterland an Thomas Kronenfeld, Verwaltungsleiter im Haus St. Walburga in Velen-Ramsdorf, und den Pflegedienstleiter des Hauses, Jürgen Kaling.

Die Kooperation von Sparkasse Westmünsterland, Kontaktbörse und Kreis Borken ermöglicht die gemeinsame Aktion. „Wir machen den Menschen damit eine große Freude“, ist Fritz Effkemann überzeugt. Bereits zum 15. Mal finanziert die Sparkasse die Jahrbücher für die sozialen Einrichtungen. „Das Jahrbuch ist ein Dauerbrenner und bietet auch Menschen, die im Kreis Borken verwurzelt sind, immer wieder neue Einblicke“, betont Franz Ebbeler.

Das „Westmünsterland-Jahrbuch des Kreises Borken 2011“, dessen Titel in diesem Jahr das Team der REGIONALE 2016-Agentur in Velen zeigt, bietet Berichte und Bilder von Ereignissen des vergangenen Jahres. Viele Autoren richten ihren Blick aber auch weiter in die Vergangenheit der Region sowie auf die Entwicklungen in Natur und Umwelt oder über die Grenze in die Niederlande. Auch einige Texte auf Plattdeutsch finden sich in dem 288 Seiten starken Werk.

Zum Preis von 7,50 Euro ist das Kreisjahrbuch in den örtlichen Buchhandlungen erhältlich. Interessierte können es aber auch beim Kreis Borken anfordern, Fachabteilung Kultur und Heimatpflege, Burloer Straße 93, 46325 Borken, Telefon: 02861/82-1350, Fax: 02861/82-1365, E-Mail: [email protected].

Hermann Burbaum musikalisch in den Ruhestand begleitet

Unermüdliches Schaffen für die Bank und Mitglieder gewürdigt

Raesfeld. Am vergangenen Montag hatte Hermann Burbaum nach 25 Jahren und 16 Tagen seinen letzten Arbeitstag in der Volksbank Raesfeld eG. Zum 1. Februar wechselte er in den verdienten Ruhestand.

Jahreshauptversammlung des Löschzuges Erle

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Beförderungen, Auszeichnungen, eine Verabschiedung und ein Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld Löschzug Erle vergangenen Samstag.

„Mit 60 ist Schluss“ sagte Hauptbrandmeister Josef Funke (3. von rechts),   „das Feuer- und Hilfeleistungsgesetz“ (FSHG) sieht das so vor“. Am 15. April 1970 war er in den Löschzug Erle eingetreten. Nach seiner internen und externen Ausbildung war er von 1991 bis 1993 stellvertretender Zugführer. Von 2008 bis 2010 war er Gruppenführer im Löschzug Erle. Während seiner aktiven Laufbahn hat er insgesamt an 28 Leistungsnachweisen teilgenommen, 25 im Kreis Borken und drei im Amt Hervest-Dorsten. Letzten Samstag wurde er mit einem Dankeschön in die Ehrenabteilung verabschiedet.

Bürgermeister Andreas Grotendorst (1. von links) hatte den Feuerwehrmänner Worte des Dankes und der Anerkennung mitzuteilen, bevor das Winterfest beginnen konnte. Er erinnerte an den Einsatz bei der brennenden Fotovoltaikanlage. „Alle wissen, es ist gefährlich, die Feuerwehr setzt ihr Leben aufs Spiel“ betont er nachträglich. Desweiteren ist er sehr betroffen durch gestrichene Gelder vom Land, 800.000 € weniger steht Raesfeld für 2011 zu „und das fehlt uns nicht nur ein Jahr, sondern jedes Jahr“. Umso wichtiger wird ehrenamtliche Hilfe und auch Nachbarschaftshilfe, wie es die Feuerwehren untereinander vorbildlich zeigen. Ein persönliches Dankschreiben wurde den Feuerwehrmännern an diesem Abend vorgelesen.

Auf der Generalversammlung, die bereits am 15. Januar stattfand, wurden Beförderungen ausgesprochen: Zum Oberfeuerwehrmann Thomas Demmer (4. von links), Frank Langenhorst  (5. von links) und Stefan Ostendorf, zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. -mann Melanie Ostendorf und Mirco Werner und zum Brandmeister Marco Colp (6. von links). Aus der Jungfeuerwehr in die aktive Wehr wechselte Bianca Kock (5. von rechts).

Auf dem Foto sind weiter zu sehen: Florian Wecking (3. von links) Helmut Demmer (2. von links), Klaus Ostendorf (2. von rechts), Martin Tesing (1. von rechts) und Arno Rüb (4. von rechts).

2010 kamen 920 Gesamteinsatzstunden beim Löschzug Erle zusammen. Davon waren 689 Stunden Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen, vom kleinen Zimmerbrand bis zur nachbarlichen Unterstützung beim Großbrand; technische Hilfeleistung von Tierrettung mit der Drehleiter bis zum Hochwassereinsatz in Ahaus / Gronau. 119 Stunden Brandsicherheitswache und 19 Stunden Brandschutzerziehung in Kindergärten und in der Schule, sowie 93 Stunden für Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.

Zwei Gruppen haben am Kreisleistungsnachweis in Legden-Asbeck teilgenommen. Eine Auszeichnung in Bronze erhielt Thomas Demmer, in Silber Florian Wecking, Gold Marco Colp und Gold mit blauem Grund ging an Christian Pass und André Wachtmeister.

Einbruch in Getränkemarkt

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Raesfeld – (dh) In der Zeit von Freitag, 20.00 Uhr bis Samstag, 08.00 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Gebäude in der Leinenweberstraße. Der oder die Täter gelangten nach dem Aufhebeln eines Fensters in den Verkaufsraum des dortigen Getränkehandels. Die Diebe entwendeten diverse Rauchwaren. Der Sachschaden beträgt mehrere Hundert Euro. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000).

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 31.01.2011  10:26 Uhr

Auffahrunfall mit drei verletzten Personen

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Raesfeld – (dh) Am Samstag befuhr ein 28-jähriger Mann aus Borken gegen 11.30 Uhr mit einem Pkw die Bundesstraße 70 in Richtung Dorsten. Am Kreisverkehr der Bundesstraße 70 und der Bundesstraße 224 musste er verkehrsbedingt anhalten. Eine nachfolgende 22-jährige Pkw-Fahrerin aus Coesfeld bemerkte dies zu spät und fuhr auf.

Im Fahrzeug der Coesfelderin befanden sich noch drei Mitfahrerinnen im Alter von 6, 12 und 22 Jahren, die bei dem Aufprall verletzt wurden. Das 12-jährige Mädchen aus Bocholt musste stationär im Borkener Krankenhaus bleiben. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von zirka 2.000 Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 31.01.2011  10:33 Uhr

Einwohnerinnen und Einwohner haben wieder Fragerecht

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Sitzung des Kreistages am 17. Februar 2011 im Kreishaus Borken: Einwohnerinnen und Einwohner haben wieder Fragerecht

Kreis Borken. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Borken haben das Recht, in den Sitzungen des Kreistages Fragen an die Kreisverwaltung zu richten. Die nächste Sitzung des Kreistages findet nun am Donnerstag, 17.02.2011, – wegen der Haushaltsberatung bereits um 16 Uhr – im Kreishaus Borken statt.

Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können der Verwaltung zu dieser Kreistagssitzung zwei Fragen stellen. Der Inhalt der Fragen muss sich auf solche Angelegenheiten beziehen, die in die Zuständigkeit des Kreises fallen. Um eine Beantwortung in der anstehenden Sitzung des Kreistages möglich zu machen, sind die Fragen spätestens drei Arbeitstage vor dieser Sitzung Landrat Dr. Kai Zwicker schriftlich zuzuleiten. Möglich ist es darüber hinaus auch, diese Fragen über das Internet zu stellen. Interessierte finden einen Vordruck unter www.kreis-borken.de (Kreistag – Bürgerbeteiligung – Einwohnerfragestunde).

In der Sitzung können dann bis zu zwei Zusatzfragen zu dem angesprochenen Sachverhalt gestellt werden. Damit die Fragesteller nicht unnötig warten müssen, wird der Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ gleich zu Beginn der Kreistagssitzung aufgerufen.

„Pflegekinderdienst“ des Kreises Borken sucht weiterhin Pflegeeltern

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Im vergangenen Jahr waren 221 Kinder aus dem Zuständigkeitsbereich des Fachbereichs Jugend und Familie in Pflegefamilien untergebracht

Kreis Borken (pd). Nicht immer sind Eltern in der Lage, ihren Kindern die notwendige Zuwendung zu geben und die Versorgung und Erziehung sicherzustellen. In diesen Fällen können betroffene Kinder zeitweise oder auf Dauer Obhut in Pflegefamilien finden. 221 Mädchen und Jungen aus dem Zuständigkeitsbereich des Pflegekinderdienstes des Kreises Borken (alle Städte und Gemeinden im Kreis bis auf Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau) lebten im vergangenen Jahr in Pflegefamilien. Im Jahr 2009 belief sich ihre Zahl auf 212. Familien, die vorübergehend oder auf Dauer Pflegekinder aufnehmen, werden vom Pflegekinderdienst beraten und betreut.

„Für die Unterbringung außerhalb der eigenen Familien gibt es ganz unterschiedliche Gründe“, erläutert Heinz Wilmes vom Fachbereich Jugend und Familie, zu dem auch der Pflegekinderdienst gehört. So kann eine Pflegefamilie eine Lösung sein, wenn Elternteile erkrankt sind und ihre Kinder für längere Zeit nicht selbst versorgen können. „Es kann aber auch sein, dass sich Familien in besonderen Not- oder Krisensituationen befinden und nicht in der Lage sind, die Erziehung sicherzustellen“, erklärt Heinz Wilmes. In diesen Fällen werden die Fachleute des Kreises tätig, um den betroffenen Familien, insbesondere natürlich den Kindern, zu helfen.

Häufig kommen die Mädchen und Jungen aus schwierigen Lebensumständen. „Auf Grund ihrer bisherigen Erfahrungen sind sie meist nicht ‚pflegeleicht‘ und müssen oft wichtige soziale und emotionale Entwicklungen nachholen“, betont Heinz Wilmes. Was sie wie alle Kinder bräuchten, seien verlässliche Bezugspersonen, die ihnen Zuwendung, Verständnis und Geborgenheit vermittelten, aber auch Konsequenz im Umgang zeigten.

Der Pflegekinderdienst des Kreises Borken sucht weiterhin aufgeschlossene, einfühlsame und belastbare Menschen, die bereit sind, diese Kinder in ihre Familie aufzunehmen. „Dafür kommt jeder in Frage, der geeignet ist, ein Kind oder einen Jugendlichen zu versorgen, zu betreuen und zu erziehen“, so Heinz Wilmes. Das könnten Familien, Paare und Singles sein. Diese sollten Freude daran haben, mit Kindern zu leben und gleichzeitig eine persönliche und pädagogische Herausforderung suchen.

Allerdings dürfe man die Entscheidung für ein Pflegekind auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, betont Wilmes. Der Fachmann empfiehlt daher, sich selbst zunächst folgende Fragen zu stellen:

Ist unsere Familie stabil genug, zeitweise mit einem fremden Kind zu leben oder es dauerhaft zu integrieren?

Wie sieht es mit unserem Einfühlungsvermögen, unserer Toleranz, unserer Konsequenz, unserem Durchhaltevermögen und unserer Flexibilität aus?

Sind alle Familienmitglieder bereit, ein fremdes Kind aufzunehmen?

Ist unsere Paarbeziehung intakt?

Bin ich bereit zur Zusammenarbeit mit den Eltern des Kindes und dem Pflegekinderdienst der Jugendhilfe?

Wer diese Fragen positiv beantworten kann, der sollte sich mit dem „Pflegekinderdienst“ des Kreises Borken in Verbindung setzen. Ansprechpartner finden sich in den Nebenstellen des Fachbereichs Jugend und Familie in Gescher (Telefon: 02542/95670), Rhede (Telefon: 02872/80970) und Stadtlohn (Telefon: 02563/96980).

Goldenes Priesterjubiläum von Pastor Franz-Josef Barlage in Erle

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Pastor  Franz-Josef Barlage begeht am Mittwoch, 2. Februar 2011, sein Goldenes Priesterjubiläum. Am 2. Februar  1961 wurde Franz-Josef Barlage am Fest Mariä Lichtmess im Hohen Dom zu Münster von Bischof Michael Keller zum Priester geweiht. Zunächst war  Barlage Kaplan in St. Marien in Warendorf,  1964 wechselte er als Kaplan nach St. Agatha in Gronau-Epe. 1973 übernahm er die Pfarrstelle St. Josef in Gronau. Von 1992 bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden im Februar 2010 war er Pfarrer in unserer Gemeinde St. Silvester in Erle. Er gehört zu unserem Seelsorgeteam von Raesfeld, Rhedebrügge und Erle.

Das Jubiläum wird gefeiert am Sonntag, den 6. Februar 2011. Der Festgottesdienst in der St. Silvesterkirche beginnt um 9:30 Uhr.

Anschließend besteht die Möglichkeit bei einem Empfang  in der Pausenhalle in der Silvesterschule Pfarrer Barlage persönlich zu gratulieren.

Spruch am Sonntag!

100 Millionen Menschen sagen: „Ich allein kann nicht die ganze Welt retten“… und tun gar nichts…

I. Kunath dt. Schriftstellerin

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen: AVIA Tankstelle in Erle verpachtet

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Dirk Meierwisch: Tanken, Service, Reperaturen gehören der Vergangenheit an.

Waschen, Reparieren, Bedienen, Kundenservice und Buchhaltung, all das ist  Dirk Meierwisch mit seiner Tankstelle in Erle auf Dauer über den Kopf gewachsen und gehören der Vergangenheit an.

Nach 20 Jahren hat  sich der 39-jährige  zum Jahresbeginn 2011 dazu entschlossen, die Tankstelle zu verpachten. „Auf Dauer war das alles  für mich untragbar und ich hätte körperliche Einbußungen gehabt“, erklärt Dirk Meierwisch seine Entscheidung.

„Natürlich ist es mir nicht leicht gefallen, diese Entscheidung zu treffen. Momentan löst die geschlossene Tankstelle in mir noch „komische“ Gefühle aus, aber ich sehe es auch als einen neuen Lebensabschnitt und eine neue Herausforderung für mich an“, gesteht der Erler.

Sein Vater gründete die Tanktelle vor 42 Jahren, genau am 28. Mai 1968. Nach seinem Tode 2007 versuchte der Sohn alleine das Unternehmen zu führen. „Es war einfach zu viel für mich“, gesteht Meierwisch. „Es war gleich so, als wenn die MS Europa alleine durch die Weltmeere schippert“, fügt der Erler hinzu.

Für das entgegenkommende Vertrauen und die gute langjährige Zusammenarbeit möchten sich Karin und Dirk Meierwisch bei den Erlern und all den anderen Kunden bedanken.

Gepachtet hat die Tankstelle die Firma „Klöcker“ in Borken. Da es eine Tankautomaten-Tankstelle ist, sollte zukünftig der Benzinpreis rund ein bis zwei Cent günstiger sein. Dafür muss der Kunde allerdings auf Kaffee und Service verzichten.

Falls jemand Interesse für eine Stationen-Kundenkarte hat, der kann sich bei der Firma Klöcker, Tel.:  Nummer 02861-800 727 (Herr Latza) informieren. Die Kundenkarte funktioniert wie eine EC-Karte. Die Rechnungsabbuchungen erfolgen im 14-tägigen Rhythmus direkt vom Konto.

Modeartikel zu günstigen Preisen in Raesfeld – Modeladen Pelzer und Optik Tinnefeld

Jetzt ist genau die richtige Zeit, um  sich den Kleiderschrank zu füllen. Modeladen Pelzer hat reduziert und ein Besuch lohnt sich. 30 – 70 % gibt es dort auf viele Modeartikel.

Und wenn Sie schon einmal in Raesfeld sind, schnell noch bei Optik Tinnefeld vorbei gehen. Wegen eines Wasserschadens gibt es dort stark reduzierte Brillen. Bis zum 05.02.2011 gibt es satte 50% auf Brillenfassungen und Sonnenbrillen!!!

Das wichtigste: Der Verkauf geht während der Renovierungsarbeiten natürlich weiter!

Fallrohrklau? Ohne mich. Polizei gibt Tipps gegen Metalldiebe

Die letzten Wochen waren die Zeit der Metalldiebe. Vom Blumenkübel über Regenfallrohre, vom Stromkabel bis zur tonnenschweren Metallplatte – die Diebe machen alles an Buntmetallen zu Geld, was sich irgendwie fortschaffen lässt. Je höher der Wert der Metalle steigt, desto häufiger werden sie gestohlen. Dabei gehört Kupfer zu dem beliebsteten Stehlgut, weil die Wiederverwendung von Kupfer relativ einfach ist.

Dementsprechend sind die Preise für Kupferschrott vergleichsweise hoch. Dies ist auch der Grund, weshalb Regenfallrohre so häufig gestohlen werden. Nach den Erfahrungen der Polizei lösen die Täter in der Nacht vor dem eigentlichen Diebstahl bereits die Schrauben der Befestigungsschellen. So brauchen die Langfinger dann in der Tatnacht nur noch die Rohre auseinander ziehen und abtransportieren. Von daher sollte jeder Hausbesitzer die Verschraubungen regelmäßig überprüfen. Möglichkeiten der Verhinderung solcher Diebstähle, die in der Regel gut vorbereitet werden, gibt es dennoch. Diebstähle lassen sich zum Beispiel durch das Verlöten oder Verschweißen der Einzelteile verhindern. Ansprechpartner dafür sind die entsprechenden Fachbetriebe. Alle Anwohner in Wohngebieten sollten sensibler im Umgang mit verdächtigen Feststellungen von Personen oder Fahrzeugen sein. Die Täter sehen sich den Tatort, die Sicherungsmaßnahmen sowie gewisse Abläufe in der Regel im Vorfeld an. Durch offenes Ansprechen und die Aufforderung sich auszuweisen, können potentielle Täter abgeschreckt werden. Auch die Weitergabe von Kennzeichen der benutzten Fahrzeuge an die Polizei unter der Rufnummer 110 schränkt die Möglichkeiten der Täter weiter ein.

Auf Baustellen sollten hochwertige Werkzeuge und Baustoffe grundsätzlich in sicheren Räumen, zum Beispiel in einem Keller mit stabiler Tür, aufbewahrt werden. Markierungen oder Kennzeichnungen der Fallrohre bringen kaum etwas, da das Material in der Regel schnell eingeschmolzen beziehungsweise weiterverarbeitet wird. Weitergehende Hinweise geben Ihnen gern die Mitarbeiter des Kommissariates Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Borken unter der Telefonnummer 02861 – 9000 oder per Mail unter [email protected].

Polizei kontrolliert Fahrradfahrer – Fahren ohne Licht kann teuer werden!

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Borken (pd). “Licht an / Fahr rechts“ lautet das Motto der Verkehrssicherheitsaktion für Radfahrer, die die Polizeiwache Borken in der kommenden Woche durchführt.

Zur Verringerung der Unfallrisiken wird die Polizei in den Gemeinden Raesfeld, Heiden, Velen und Reken, insbesondere aber im Stadtgebiet Borken das Radfahrverhalten intensiv kontrollieren und bei verkehrswidrigem Verhalten konsequent einschreiten. Das „Nichteinschalten“ der Beleuchtung, die falsche Radwegbenutzung sowie das Befahren der Fußgängerüberwege an Kreisverkehren, zählen zu den häufigsten Verhaltensfehlern der Radfahrer, so die Polizei. Kontrolliert wird in der kommenden Woche an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet sowie in der Fußgängerzone, da viele Radfahrer verkehrswidrig diesen Bereich befahren.

Unter Hinweis auf die eigenen Unfallrisiken sowie die Höhe der Verwarnungsgelder (Fahren ohne Licht = 10 €, Falsche Radwegbenutzung = 15 €, Radfahren in der Fußgängerzone = 10 €) appelliert die Polizei an das verkehrsgerechte Verhalten der Radfahrer.

Kolpingsfamilie Raesfeld hat einen neuen Vorsitzenden

Foto v. li.: Manfred Telöken, Hubert Rottbeck und präses Ludger Picker

Nach 13 Jahren ist Hubert Rottbeck von seinem Amt als Vorsitzender der Kolpingsfamilie zurückgetreten. Einstimmig gewählt als neuer Vorsitzender wurde Manfred Telöken.  Für ein weiteres Jahr bleibt Hubert Rottbeck  als Beisitzer im Amt. Nachgerückt für Telöken ist als Schriftführer Herbert Tubes. Mehr zum Thema Wahlen auf >>>Borio.TV<<< klick hier.

Holocaust Gedenktag – Stolpersteine – in Raesfeld

Eine Gedenkplatte hat der Initiativkreis Stolpersteine am Donnerstag am früher „Judenhaus“ genannten Gebäude in der Weseler Straße 12 angebracht.

Stolpersteine Raesfeld (

Außerdem verlegte Bernd Kölking auf dem Gehweg vor dem Haus und vor dem Haus in der Klümperstraße 8 in Vertretung des Künstlers Gunter Demnig insgesamt sieben „Stolpersteine“…weiterlesen >>>klick hier>>>Borkener Zeitung

 

Leute im Fokus – Günter Kirol

Günter Kirol lebt seit 2002 in Raesfeld und hat sich einen Namen besonders durch die Gründung einer numismatischen Interessengemeinschaft sowie Ausstellungen und Beratung über Raesfelds Grenzen hinaus gemacht.

Dank seiner Hilfe und seiner großen Kenntnisse rund um die Münzen, kamen schon so einige Münzsammler unerwartet in den Genuss eines kleinen Schatzes.

Hier in Raesfeld fühlt Günter Kirol sich wohl und lebt gerne in der kleinen Gemeinde. „ Hier bin bin ich Mensch, hier kann ich sein. Eine Gemeinde mit einem lebenswerten Umfeld  und vor allem mit Menschen die liebenswert sind“.

13 Fragen

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Zielstrebigkeit

2. Verraten Sie uns  Ihr Lieblingszitat?
Kant 1772- Quod pelis in te est; ne tu quaesieris extra. Was du begehrst, trägst du in dir, suche es nicht draußen

3Welche Redewendung, Satz hassen Sie am meisten?
Wenn Sätze mit „oder“ und „also“ enden.

4. Worüber können Sie laut lachen?
Über die derzeitige Parteienlandschaft

5. Was würden Sie niemals tun?
Die Linken wählen

6. Was gibt es in ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
1979 – meine Flucht aus der DDR

7. Was möchten Sie noch einmal ausprobieren?
Fallschirmspringen

8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker als erstes in Angriff nehmen?
Den Piraten von Somalia das Handwerk legen

9. Drei Bücher, die es wert sind hier erwähnt zu werden
Walter Kempowski  „Triologie Tadellöser&Wolf“  und  „Uns gehts ja noch gold“ und „Ein Kapitel für sich“

10. In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?
Münzmeister in einer Münzprägewerkstatt sein

11. Wie werden Sie von anderen Menschen gesehen?
Zweiseitig, hilfsbereit und eigensinnig

12. Was sind Sie auf keinen Fall?
Intolerant

13. Wenn nicht Deutschland, in welchem Land könnten Sie noch leben?
Australien oder Skandinavien

Müllabfuhr in Raesfeld – geänderte Abholzeiten

Raesfeld – Die Firma Logermann teilte mit, dass aus organisatorischen Gründen von nun an ein zusätzliches Fahrzeug bei der Leerung der Mülltonnen eingesetzt wird. Aus diesem Grunde ändern sich die bisher gewohnten Abfuhrzeiten in einigen Straßenzügen. Die Abfallentsorgungssatzung der Gemeinde Raesfeld sieht vor, dass die Abfuhr der Abfälle ab 7:00 Uhr morgens erfolgt. Die Abfallbehälter und Abfallsäcke sind zu diesem Zeitpunkt am Straßenrand zur Abholung bereitzustellen.

Raesfeld – Forellen entwendet

Raesfeld (ots) – (pl) In der Nacht zum Mittwoch entwendeten bislang unbekannte Täter mehrere Forellen aus einem Zuchtbecken in der Nähe der Weseler Straße. Die Diebe schoben ein über das Becken gespanntes Netz beiseite, um die Tiere angeln zu können. Das Netz ragte danach in das Wasser, so dass dort in der Folgezeit mehr als zehn Tiere verendeten. Der Eigentümer hatte bereits am 21.01.11 festgestellt, dass unbekannte Täter sich an dem Zuchtbecken zu schaffen gemacht hatten. Wie viele Tiere insgesamt entwendet wurden konnte nicht abschließend angegeben werden. Wer zu diesen Vorgängen Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Borken unter der Telefonnummer 02861/9000 zu melden.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 27.01.2011  16:04 Uhr

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