Jahreshauptversammlung des Löschzuges Erle

Beförderungen, Auszeichnungen, eine Verabschiedung und ein Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld Löschzug Erle vergangenen Samstag.

„Mit 60 ist Schluss“ sagte Hauptbrandmeister Josef Funke (3. von rechts),   „das Feuer- und Hilfeleistungsgesetz“ (FSHG) sieht das so vor“. Am 15. April 1970 war er in den Löschzug Erle eingetreten. Nach seiner internen und externen Ausbildung war er von 1991 bis 1993 stellvertretender Zugführer. Von 2008 bis 2010 war er Gruppenführer im Löschzug Erle. Während seiner aktiven Laufbahn hat er insgesamt an 28 Leistungsnachweisen teilgenommen, 25 im Kreis Borken und drei im Amt Hervest-Dorsten. Letzten Samstag wurde er mit einem Dankeschön in die Ehrenabteilung verabschiedet.

Bürgermeister Andreas Grotendorst (1. von links) hatte den Feuerwehrmänner Worte des Dankes und der Anerkennung mitzuteilen, bevor das Winterfest beginnen konnte. Er erinnerte an den Einsatz bei der brennenden Fotovoltaikanlage. „Alle wissen, es ist gefährlich, die Feuerwehr setzt ihr Leben aufs Spiel“ betont er nachträglich. Desweiteren ist er sehr betroffen durch gestrichene Gelder vom Land, 800.000 € weniger steht Raesfeld für 2011 zu „und das fehlt uns nicht nur ein Jahr, sondern jedes Jahr“. Umso wichtiger wird ehrenamtliche Hilfe und auch Nachbarschaftshilfe, wie es die Feuerwehren untereinander vorbildlich zeigen. Ein persönliches Dankschreiben wurde den Feuerwehrmännern an diesem Abend vorgelesen.

Auf der Generalversammlung, die bereits am 15. Januar stattfand, wurden Beförderungen ausgesprochen: Zum Oberfeuerwehrmann Thomas Demmer (4. von links), Frank Langenhorst  (5. von links) und Stefan Ostendorf, zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. -mann Melanie Ostendorf und Mirco Werner und zum Brandmeister Marco Colp (6. von links). Aus der Jungfeuerwehr in die aktive Wehr wechselte Bianca Kock (5. von rechts).

Auf dem Foto sind weiter zu sehen: Florian Wecking (3. von links) Helmut Demmer (2. von links), Klaus Ostendorf (2. von rechts), Martin Tesing (1. von rechts) und Arno Rüb (4. von rechts).

2010 kamen 920 Gesamteinsatzstunden beim Löschzug Erle zusammen. Davon waren 689 Stunden Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen, vom kleinen Zimmerbrand bis zur nachbarlichen Unterstützung beim Großbrand; technische Hilfeleistung von Tierrettung mit der Drehleiter bis zum Hochwassereinsatz in Ahaus / Gronau. 119 Stunden Brandsicherheitswache und 19 Stunden Brandschutzerziehung in Kindergärten und in der Schule, sowie 93 Stunden für Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.

Zwei Gruppen haben am Kreisleistungsnachweis in Legden-Asbeck teilgenommen. Eine Auszeichnung in Bronze erhielt Thomas Demmer, in Silber Florian Wecking, Gold Marco Colp und Gold mit blauem Grund ging an Christian Pass und André Wachtmeister.