Start Blog Seite 8

Schützenfest Erle 2026: Königspaar feiert rauschenden Königsball

Beim Königsball des Schützenfestes Erle 2026 herrschte am Sonntagabend ausgelassene Stimmung im Festzelt an der Marienthaler Straße. Das Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr sowie der gesamte Thron hatten zur großen Partynacht eingeladen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden, bevor am Montag ein neues Königspaar ermittelt wurde.

Anzeige Kornbrennerei Böckenhoff zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Gernemann zum Schützenfest Erle 2026
Königsball Erle - Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr
Das Königspaar Elke Mohr und Andreas Witte. Foto: Petra Bosse
Anzeige Volksbank Raesfeld und Erle zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Bauunternehmung Geldermann zum Schützenfest Erle 2026

Voller Thron und beste Stimmung im Festzelt

Am Sonntagabend zeigte sich, warum der Königsball zu den Höhepunkten des Schützenfestes Erle 2026 zählt. Das Festzelt war bestens gefüllt, als König Andreas Witte und Königin Elke Mohr gemeinsam mit ihrem Thron die Gäste zur großen Feier begrüßten.

Für die königlichen Hoheiten war es die letzte große Partynacht ihrer Regentschaft. Entsprechend ausgelassen wurde gefeiert. Freunde, Schützen und zahlreiche Besucher sorgten für eine Stimmung, die kaum besser hätte sein können.

Anzeige Fasselt Bau zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Baumschule Grünewald zum Schützenfest Erle 2026
Throntanz Schützenfest Erle 2026
Der Erler Thron feierte beim Königsball bis in die frühen Morgenstunden. Foto: Petra Bosse

Anzeige Hußmann zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Pass Möbelbau zum Schützenfest Erle 2026

„An Tagen wie diesen“ eröffnet den Throntanz

Ein besonderer Moment des Abends war der traditionelle Throntanz. Mit dem Song „Ein Hoch auf uns““ eröffnete das Erler Königspaar den Tanz und setzte damit den Startschuss für eine lange Partynacht.

Auf der Tanzfläche wurde anschließend ausgelassen gefeiert. Immer wieder zog es die throngemeinschaft und Gäste auf das Parkett, während im Festzelt eine fröhliche und entspannte Atmosphäre herrschte.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Anzeige Rentmückenmeister zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Hard Service zum Schützenfest Erle 2026
Throntanz Schützenfest Erle 2026
Foto: Petra Bosse
Anzeige Brömmel Omnibusbetrieb zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Röckinghausen Hubsteiger zum Schützenfest Erle 2026

Schützenfest Erle 2026 steuert auf den Höhepunkt zu

Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, gelacht und gemeinsam gefeiert. Für Andreas Witte und Elke Mohr war es der emotionale Abschluss ihrer Amtszeit als Königspaar.

Am Montag richteten sich dann alle Blicke auf die Vogelstange. Dort wurde ein neuer Schützenkönig und eine neue Königin ermittelt, die das bisherige Königspaar an der Spitze der Erler Schützen ablösten.

Throntanz Schützenfest Erle 2026
Foto: Petra Bosse

Schützenfest Erle 2026: Königsschießen im Video

Das Schützenfest Erle 2026 ist jetzt auch im Video zu sehen. Reinhard Hörnemann holte den Vogel mit dem 432. Schuss von der Stange. An seiner Seite steht Königin Sabine Gertz.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Der Film zeigt die Spannung an der Vogelstange, den liebevoll gebauten Erler Feme Falke und die entscheidenden Momente bis zum Jubel um 15.28 Uhr. Auch der Vogelbauer, Präsident Andreas Pass sowie das scheidende Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr kommen im Video zu Wort.

Schützenfest Erle 2026: Der 432. Schuss entscheidet

Schon vor dem ersten Schuss war klar: Der Holzvogel sollte den Erler Schützen einiges abverlangen. Der Vogelbauer rechnete mit mindestens 300 Schüssen. Am Ende hielt der Vogel sogar noch deutlich länger durch. Erst mit dem 432. Schuss fiel er von der Stange.

Für Reinhard Hörnemann war der Treffer der Beginn eines neuen Regentschaftsjahres. Zur Königin wählte er Sabine Gertz. Zuvor hatten Andreas Witte und Elke Mohr ein besonderes Königsjahr beendet und ihren Nachfolgern mit auf den Weg gegeben, das Jahr zu feiern und zu genießen.

Weitere Berichte vom Schützenfest Erle 2026

Alles Weitere zum neuen Königspaar steht im ausführlichen Bericht: Reinhard Hörnemann ist neuer König beim Schützenfest Erle 2026. Außerdem gibt es auf Heimatreport die Bilder und Eindrücke von der großen Parade sowie den Programmüberblick zum Schützenfest Erle 2026.

Mai-Lauf Raesfeld 2026 endet mit 721 Finishern

Der Mai-Lauf Raesfeld 2026 ist trotz Hitze und einer Unwetterzelle mit 721 Finishern zu Ende gegangen. Die neue Location am Sportplatz kam bei vielen Teilnehmern gut an.

Mai-Lauf TSV Raesfeld 2026
Foto: TSV Raesfeld

Hitze und Unwetter prägen den Laufabend

Nach Angaben aus dem Organisationsteam gab es bei den Meldungen einen neuen Teilnehmerrekord. Wegen der Hitze und des angekündigten Unwetters gingen jedoch nicht alle gemeldeten Läufer an den Start.

Ein Teil der 10-Kilometer-Läufer konnte die Strecke nicht bis zum Ende laufen. Sie wurden von der Feuerwehr aufgefordert, möglichst schnell umzukehren, weil eine Unwetterzelle Raesfeld streifte. Der größte Teil erreichte das Ziel dennoch, wenn auch pitschnass.

Der 5-Kilometer-Lauf um 18.30 Uhr konnte wieder bei trockenem Wetter gestartet werden.

Start vom 10 km-Lauf in Raesfeld 2026
Start vom 10 km-Lauf in Raesfeld 2026. Foto: TSV

Kindergarten und Schulklasse sichern Wanderpokale

Teilnehmerstärkster Kindergarten war zum dritten Mal der Martin-Kindergarten. Damit bleibt der Wanderpokal dauerhaft dort. 63 Prozent aller Martin-Kinder starteten auf der 400-Meter-Rundbahn am Sportplatz.

Teilnehmerstärkste Schulklasse war die 3b der Sebastian-Grundschule. Auch sie gewann zum dritten Mal in Folge und kann den Pokal dauerhaft in der Klasse behalten.

Mailauf Raesfeld TSV 2026
Foto: TSV Raesfeld

SG Borken gewinnt den Lippe-Issel-Cup

Der Lippe-Issel-Cup zeichnet jedes Jahr den teilnehmerstärksten Verein aus. In diesem Jahr gewann die SG Borken mit 36 Läufern und erhielt 150 Euro für die Vereinskasse. Der Raesfelder Lauftrupp Walk and Talk belegte mit zwölf Teilnehmern den dritten Rang.

Die neue Streckenführung über fünf und zehn Kilometer mit Wendepunkt nach 2,5 Kilometern ermöglichte den Läufern mehr Überblick über das Feld. Gleichzeitig sorgte die 180-Grad-Kehre für geteilte Rückmeldungen.

Mailauf TSV Raesfeld 2026
Foto: TSV Raesfeld

Rund 50 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die Nachbarschaft am Langenkamp unterstützte die Läufer mit Musik und Rasensprengern, die Leichtathletik-Eltern versorgten Läufer und Gäste mit Kuchen und Salaten.

Auch abseits der Ergebnisse prägte die Atmosphäre den Mai-Lauf Raesfeld 2026. Durch den zentralen Start- und Zielbereich an der Tribüne konnten Zuschauer die Läufer gut anfeuern. Entlang der Strecke sorgten Anwohner für Stimmung und Abkühlung, bevor der Regen einsetzte.

Die vollständigen Ergebnislisten sind über Race Result abrufbar sein.

Foto: TSV Raesfeld

LEADER-Region Bocholter Aa bekämpft invasive Arten

Die LEADER-Region Bocholter Aa reagiert auf die Ausbreitung invasiver und giftiger Tier- und Pflanzenarten. In Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken und Velen werden dazu verschiedene Maßnahmen getestet.

Pilotflächen sollen Biodiversität stärken

Ziel des Projekts ist es, heimische Pflanzenarten zu stärken und problematische Arten wie Riesenbärenklau, Staudenknöterich, Jakobskreuzkraut sowie Nutria und Bisam einzudämmen. Auf ausgewählten Pilotflächen werden unter anderem Mahd, händisches Entfernen und biologische Bekämpfung erprobt.

In Borken liegt der Schwerpunkt auf dem Jakobskreuzkraut. Die giftige Pflanze ist heimisch, kann sich aber massenhaft vermehren. Auf zwei städtischen Pilotflächen sollen unterschiedliche Methoden verglichen werden.

Blutbär-Raupen gegen Jakobskreuzkraut

Auf einer Fläche wird das Jakobskreuzkraut ausgestochen und anschließend nachgesät. Auf einer zweiten Fläche wird die sogenannte Andreas-Frahm-Methode angewendet. Dabei kommen Raupen des Blutbären zum Einsatz, einer heimischen Schmetterlingsart, die sich natürlicherweise vom Jakobskreuzkraut ernährt.

Andreas Frahm stellte die Methode am Mittwoch, 27. Mai 2026, Vertretern der Stadt Borken, des Kreises Borken, der Landwirtschaftskammer, der Landwirtschaft sowie des Imkereivereins im Borkener Rathaus vor. Anschließend wurden die Pilotflächen besichtigt.

Bis Herbst 2028 soll die biologische Methode erprobt werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und sollen künftig auch anderen Regionen als Orientierung dienen.

Öffentlichkeitskampagne begleitet Projekt

Begleitet wird das Vorhaben durch eine Öffentlichkeitskampagne. Sie soll die Bedeutung der Biodiversität stärker ins Bewusstsein rücken und Akteure aus Landwirtschaft sowie Wasser- und Bodenverbänden einbinden.

Das Projekt knüpft an das LEADER-Projekt „Biodiversität – Grüner Faden durch die LEADER-Region Bocholter Aa“ an, das von 2020 bis 2022 umgesetzt wurde.

Für die beteiligten Kommunen ist das Projekt auch ein Praxistest. Die unterschiedlichen Methoden sollen zeigen, welche Maßnahmen auf welchen Flächen wirken und wie sich ökologische Ziele mit Landwirtschaft, Gewässerunterhaltung und kommunaler Pflege verbinden lassen. Die dokumentierten Ergebnisse können später anderen Regionen helfen.

Die LEADER-Region Bocholter Aa will damit nicht nur einzelne Flächen verbessern, sondern langfristig Wissen für den Umgang mit problematischen Arten aufbauen.

Schützenfest Erle 2026: Reinhard Hörnemann ist neuer König

Das Schützenfest Erle 2026 hat einen neuen König. Nach einem zähen Duell an der Vogelstange setzte sich Reinhard Hörnemann am Montag durch. Um 15.28 Uhr holte er den „Erler Feme Falke“ mit dem 432. Schuss von der Stange. Damit tritt er die Nachfolge von König Andreas Witte an.

Spannung an der Vogelstange in Erle
Foto: Petra Bosse

Zur Königin wählte der neue Regent Sabine Gertz. Gemeinsam mit seinem Thron wird das neue Königspaar die Erler Schützen durch das kommende Jahr führen. Die Freude an der Vogelstange war groß. Freunde, Familie und Unterstützer feierten den entscheidenden Treffer lautstark.

Details in Kürze

Neuer König: Reinhard Hörnemann
Königin: Sabine Gertz
Schusszahl: 432
Uhrzeit: 15.28 Uhr
Zum Thron gehören: Michael Heyng, Birgitt Grotendorst, Michael Heiming und Marita Steinkamp

Linker Flügel: Mark Venhoff
Rechter Flügel: Paul Grotendorst
Zepter: Steffen Deißner
Reichsapfel: Niklas Gerbersmann
Vorgänger: Andreas Witte und Elke Mohr

Zähes Duell an der Vogelstange
Foto: Petra Bosse

Schützenfest Erle 2026: Zähes Duell an der Vogelstange

Schon während des Vogelschießens hatte sich abgezeichnet, dass es auf ein Duell zwischen Reinhard Hörnemann und Mark Vennhoff hinauslaufen würde. Hörnemann hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, die Königswürde zu erringen, und startete nun einen neuen Anlauf. Entsprechend groß war die Hoffnung in seinem Umfeld, dass es diesmal klappen würde.

Auch Mark Vennhoff wollte den „Erler Feme Falke“ unbedingt von der Stange holen. Beide Anwärter wurden von zahlreichen Freunden und Unterstützern begleitet, die ihre Favoriten lautstark anfeuerten. Doch der Vogel erwies sich als zäher Gegner. Treffer um Treffer setzte dem Holzvogel zu, doch der entscheidende Moment ließ lange auf sich warten.

Es ist geschafft! Reinhard Hörnemann hat den Vogel zu Fall gebracht. Foto: Petra Bosse

Mit dem 432. Schuss war es schließlich so weit. Reinhard Hörnemann brach den Widerstand des Vogels und holte ihn um 15.28 Uhr von der Stange. Der Jubel an der Vogelstange zeigte, wie sehr die Dorfgemeinschaft mitgefiebert hatte.

Anzeige Kornbrennerei Böckenhoff zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Gernemann zum Schützenfest Erle 2026

Die Freude beim neuen König war nach dem entscheidenden Treffer kaum zu übersehen. Bereits seit drei Jahren habe er versucht, den Vogel von der Stange zu holen. „Ich habe drei Jahre jetzt nacheinander versucht, immer den vorletzten Schuss gemacht“, berichtete er. Diesmal habe es endlich geklappt. Entsprechend groß sei die Erleichterung und Freude gewesen. Mit einem jubelnden „Juhu!“ feierte Reinhard Hörnemann seinen Königsschuss und den Beginn seines Regentschaftsjahres.

Der neue Thron: Start in die neue Regentschaft in Erle. Foto: Petra Bosse

Mit Michaela Heyng, Birgitt Grotendorst, Michael Heiming und Marita Steinkamp schart das neue Königspaar eine glückliche Throngemeinschaft um sich.

Die Insignien beim Vogelschießen

Bereits vor dem finalen Treffer waren die Insignien gefallen. Den linken Flügel sicherte sich Mark Vennhoff. Der rechte Flügel ging an Paul Grotendorst. Steffen Deißner holte das Zepter, den Reichsapfel schoss Niklas Gerbersmann.

Paul Grotenhorst holte sich den Flügel
Paul Grotendorst holte den re. Flügel runter. Foto: Petra Bosse

Mit dem Fall des Vogels war schließlich klar: Erle hat ein neues Königspaar. Reinhard Hörnemann und Sabine Gertz übernehmen nun die Regentschaft im Schützenverein Erle.

Die neue Königin zeigte sich gleich, nachdem der Vogel fiel, überglücklich. Überraschend sei der Erfolg für sie nicht gekommen. „Ich weiß das bestimmt schon seit zehn Jahren“, sagte sie lachend. Umso größer sei die Freude gewesen. „Ich habe mich heute richtig gefreut, dass es endlich geklappt hat.“ Mit der Entscheidung falle auch die Anspannung ab: „Die Aufregung ist jetzt endlich vorbei.“

Neuer König in Erle: Reinhard Hörnemann
Foto: Petra Bosse

Und der neue König, wie fühlte er sich? Die Freude beim neuen König war nach dem entscheidenden Treffer kaum zu übersehen. Seit drei Jahren habe er auf diesen Moment hingearbeitet. „Ich habe es jetzt drei Jahre hintereinander versucht und immer den vorletzten Schuss gemacht“, berichtete er lachend. Nun habe es endlich geklappt. Die Erleichterung und Freude seien entsprechend groß gewesen. Mit einem lauten „Juhu!“ feiert Reinhard Hörnemann seinen Königsschuss und den Beginn seines Regentschaftsjahres.

Mark Venhoff holte den Flügel vom Vogel
Mark Venhoff sicherte sich den li. Flügel. Foto: Petra Bosse
Anzeige Volksbank Raesfeld und Erle zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Bauunternehmung Geldermann zum Schützenfest Erle 2026
Der Nachwuchs Schützenverein Erle
Foto: Petra Bosse

Andreas Witte blickt auf ein „Mega-Jahr“ zurück

Für den bisherigen König Andreas Witte endete mit dem Vogelschießen ein besonderes Regentschaftsjahr. Gemeinsam mit Königin Elke Mohr und der Throngemeinschaft hatte er das Schützenjahr geprägt.

„Wir haben ein Mega-Jahr gehabt. Das war einfach nicht zu toppen“, sagte Witte zum Ende seiner Regentschaft. Besonders die Gemeinschaft im Thron habe für viele unvergessliche Momente gesorgt. „Wir hatten eine tolle Throngemeinschaft, haben viele Feste gemeinsam gefeiert und jede Party gerockt. Ich kann jedem nur empfehlen: Einmal Schützenkönig in Erle sein. Besser geht es nicht.“

Das abgelöste Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr erinnert sich voller Freude an seine gemeinsame Amtszeit. Foto: Petra Bosse

Auch Elke Mohr zog ein positives Fazit ihrer Amtszeit als Schützenkönigin. Das Jahr sei für sie „fantastisch“ gewesen. Gemeinsam mit dem Thron habe sie viele besondere Momente erlebt und jede Veranstaltung genossen. „Wir hatten alle einfach Spaß“, sagte sie.

Besonders die große Parade und die Unterstützung der Menschen am Straßenrand seien ihr in Erinnerung geblieben. „Das sind Bilder, die wird man nie wieder vergessen“, so Elke Mohr. Die Begeisterung der Zuschauer habe die gesamte Throngemeinschaft getragen und das Schützenjahr zu etwas Besonderem gemacht.

König  Andreas Witte an der Vogelstange in Erle
Es war eine lange Nacht für König Andreas Witte am Sonntag. Stärkung muss sein. Foto: Petra Bosse
Anzeige Fasselt Bau zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Baumschule Grünewald zum Schützenfest Erle 2026
Präsident Andreas Pass zieht ein positives Fazit
Präsident Andreas Pass (re.) zieht ein positives Fazit. Foto: Petra Bosse

Präsident Andreas Pass zieht positives Fazit

Auch Präsident Andreas Pass zeigte sich mit dem Verlauf des Schützenfestes sehr zufrieden. „Wir haben bis jetzt das Glück gehabt, dass das Wetter mitgespielt hat“, sagte Pass. Besonders die große Parade am Sonntag sei für den scheidenden König Andreas Witte ein besonderer Moment gewesen. „Unser König, Andreas Witte, hat so eine tolle Parade gehabt. So viele Schützen waren da“, sagte Pass.

Auch der Samstagabend sei aus Sicht des Präsidenten hervorragend verlaufen. Beim Antreten und beim Besuch der Senioren habe sich erneut gezeigt, wie stark das Schützenfest in der Dorfgemeinschaft verankert sei. „Bis jetzt rundum perfektes Schützenfest“, fasste Andreas Pass zusammen.

Ein wenig Glück mit dem Wetter gehörte ebenfalls dazu. Pass nahm es mit Humor: Er sei sich ziemlich sicher, dass der Pastor Tilling jedes Jahr drei Wünsche für das Wetter frei habe. „Die drei hat er gestern alle geopfert“, sagte der Präsident. Das große Regengebiet sei um Erle herumgezogen.

Wann fällt endlich der Vogel? Schützenfest Erle
Spannung pur: Wann fällt endlich der Vogel? Foto: Petra Bosse
Anzeige Hußmann zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Pass Möbelbau zum Schützenfest Erle 2026
Bändchen verkaufen für einen guten Zweck beim Schützenfest in Erle 2026
Bändchen verkaufen für einen guten Zweck beim Schützenfest in Erle 2026. Foto: Petra Bosse

Bürgermeister Kuhmann: „Das ist ein wunderbares Fest“

Bürgermeister Dirk Kuhmann zeigte sich ebenfalls mit dem Verlauf des Schützenfestes sehr zufrieden. „Das ist ein wunderbares Fest“, sagte er. Besonders freue ihn, dass Menschen aller Generationen zusammenkämen.

„Die Jugendlichen sind alle zusammen, es wird schön miteinander gefeiert. Man trifft alte Bekannte und hat einfach eine schöne Zeit, ganz unbeschwert“, so Kuhmann. Das Schützenfest biete viele Gelegenheiten für Begegnungen und den Austausch innerhalb der Dorfgemeinschaft.

Bürgermeister Kuhmann genoss sein erstes Schützenfest in Erle. Foto: Petra Bosse

Für Kuhmann war es das erste Schützenfest in Erle als Bürgermeister. „Früher habe ich die Parade und die Kutschenfahrt als Zuschauer erlebt, jetzt sitze ich selbst mit in der ersten Reihe. Das ist schon etwas Besonderes. Ich genieße die Atmosphäre und die Nähe zu den Menschen sehr“, sagte er.

Anzeige Rentmückenmeister zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Hard Service zum Schützenfest Erle 2026
Arno Brömmel zeigt sich spendabel für einen guten Zweck beim Schützenfest
Ehrenpräsident Arno Brömmel zeigte sich spendabel und spendete gleich 50 Euro. Foto: Petra Bosse

Neue Tradition am Dorfplatz

Nach dem Vogelschießen wartet auf das neue Königspaar ein weiterer besonderer Moment. Am späten Nachmittag treten die Schützen zum Festzug an. Anschließend präsentiert sich das neue Königspaar während der Parade auf dem neuen Dorfplatz Böckenhoff.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Anzeige Brömmel Omnibusbetrieb zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Röckinghausen Hubsteiger zum Schützenfest Erle 2026

Damit beginnt in Erle zugleich eine neue Tradition rund um das HUB Erle und die neue Dorfmitte. Am Abend endet das Schützenfest mit dem Königsball im Festzelt. Dann feiern die Erler Schützen ihr neues Königspaar Reinhard Hörnemann und Sabine Gertz.

Mehr vom Schützenfest Erle 2026

Festliche Parade am Sonntag
Totengedenken: Andreas Pass erinnert an Frieden, Demokratie und Zusammenhalt
Königspaar feiert rauschender Partynacht
Vorparade: Runkeln, Staub und falsche Eichhörnchen

Schützenfest Erle 2026: Jubel bei der großen Parade

Beim Schützenfest Erle 2026 wurde die große Parade am Sonntag zum Treffpunkt für das ganze Dorf: Viele Besucher säumten die Straßen, als Königspaar, Thron, Musikzüge und Ehrengäste durch Erle zogen.

Beste Stimmung, strahlende Gesichter und viel Applaus am Straßenrand: Die große Schützenparade führte am Sonntag durch Erle und wurde von zahlreichen Besuchern begleitet. Entlang der Strecke nutzten viele die Gelegenheit, den festlichen Umzug zu verfolgen, Freunde zu treffen und die besondere Atmosphäre des Schützenfestes zu genießen.

Schützenfest Erle 2026: Königspaar im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt standen König Andreas Witte und Königin Elke Mohr sowie die Mitglieder des aktuellen Thrones. Gemeinsam mit Bernd Steverding und Petra Schlecking sowie Peter Ströbel und Tanja Meier genossen sie den Umzug sichtbar. Immer wieder gab es freundliche Grüße, Applaus und kurze Gespräche mit den Menschen am Straßenrand.

Schützenfest Erle 2026: Parade am Sonntag durch Erle
Foto: Ute Heidermann-Rösler.
Präsident Andreas Pass und Goldkönigin Hildegart Gülcher bei der Parade in Erle
Präsident Andreas Pass und Goldkönigin Hildegart Gülcher bei der Parade in Erle. Foto: Ute Heidermann-Rösler.

Auch ehemalige Majestäten waren Teil des Festzuges. Der Silberthron von 2001 mit Manfred Gülcher und Gudrun Grewing, Bernd Stegerhoff und Gisela Braems sowie Markus Hogendijk und Brigitte Brömmel wurde ebenso herzlich begrüßt. An den verstorbenen König Johannes Ebbing wurde dabei erinnert.

Ebenfalls im Festzug vertreten waren Pastor Fabian Tilling und Pater Johnson, Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie Ehrenpräsident Arno Brömmel. Für die musikalische Begleitung sorgten die Raesfelder Burgmusikanten unter der Leitung von Dieter Fischer, das Blasorchester Erler Jäger unter der Leitung von Simon Meads, das Fanfarencorps Raesfeld unter der Leitung von Christian Willing sowie der Spielmannszug Vardingholt Kirche unter der Leitung von Bernhard Klein Schmitz.

Ehrungen beim Schützenfest Erle

Bereits am Morgen hatte der Verein langjährige Mitglieder geehrt. Auszeichnungen erhielten Felix Rohring für zehn Jahre Mitgliedschaft, Christian Pass für 20 Jahre, Manfred Gülcher für 20 Jahre sowie Ludger Göllmann für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit.

Die Parade zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert das Schützenfest in Erle besitzt. Der lange Festzug, die Musik und die vielen Begegnungen am Straßenrand machten den Sonntag zu einem Höhepunkt des Festwochenendes.

Schützenfest Erle 2026: Festzug vor der ehemaligen Gaststätte Brömmel-Wilms
Der Festzug machte traditionell Station vor der ehemaligen Gaststätte Brömmel-Wilms. Foto: Ute Heidermann-Rösler.

Mehr zum Auftakt des Festwochenendes: Andreas Pass erinnerte beim Schützenfest Erle an Frieden, Demokratie und Zusammenhalt.

Bildergalerie: Schützenfest Erle 2026

#50 Monatsrückblick im Raesfeld Podcast: Bauernmarkt und Ehrenamt

Der Raesfeld Podcast blickt in Folge 50 auf die wichtigsten Themen des Monats Mai: Bauernmarkt, Dorfplatzeröffnung, Kultur, Radverkehr und gelebtes Ehrenamt in Raesfeld und Erle. Moderatorin Sabrina Czupiol fasst zusammen, was die Gemeinde bewegt hat.

Der Monatsrückblick verbindet die Podcast-Folge mit den passenden Heimatreport-Artikeln. So können Hörerinnen und Hörer die Themen nachlesen, Fotos ansehen und einzelne Nachrichten aus Raesfeld und Erle vertiefen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Raesfeld Podcast #50: Das sind die Themen

Im Raesfeld Podcast geht es diesmal um sichtbare Veränderungen im Ort, starke Ehrenamtsprojekte und Termine, die den Sommer einläuten. Die Folge führt vom Friedhof in Erle über den neuen Dorfplatz Böckenhoff bis zum Bauernmarkt in Raesfeld.

Ehrenamt wertet den Friedhof in Erle auf

Auf dem Friedhof in Erle haben Ehrenamtliche kräftig angepackt. Neue Bänke, frische Bepflanzung und viel Eigeninitiative sorgen jetzt für ein deutlich aufgewertetes Erscheinungsbild.

Hier geht’s zum Artikel:

Knotenpunkt 64 führt bis zum Wasserschloss

Für Radfahrer wurde der Ort noch attraktiver: Der Knotenpunkt 64 führt jetzt direkt bis zum Wasserschloss Raesfeld. Damit sollen Besucher gezielter ins Ortszentrum geleitet und der Tourismus weiter gestärkt werden.

Hier geht’s zum Artikel:

Steffi Neu bringt Landl(i)eben nach Raesfeld

Ein kulturelles Highlight gab es am 26. Mai. Steffi Neu präsentierte in Raesfeld ihre Lesung „Landl(i)eben!“ und traf mit persönlichen Geschichten und Humor den Nerv des Publikums.

Hier geht’s zum Artikel:

Dorfplatz Böckenhoff wird offiziell eröffnet

In Erle wurde der neue Dorfplatz Böckenhoff offiziell eröffnet. Mit Musik, vielen Gästen und guter Stimmung wurde das neue Herz des Dorfes eingeweiht.

Hier geht’s zum Artikel:

Theaterfrauen der kfd spenden für die Jugend

Auch das Ehrenamt setzt Zeichen: Die Theaterfrauen der kfd unterstützen mit ihren Einnahmen die Jugendarbeit in Raesfeld. Jeweils 500 Euro gingen an die Jugendfeuerwehr, das Westfelder Ferienlager und das JugendRotKreuz.

Hier geht’s zum Artikel:

Bauernmarkt lockt viele Besucher nach Raesfeld

Der Bauernmarkt lockte bei bestem Wetter zahlreiche Besucher an. Mehr als 100 Aussteller boten frische, regionale Produkte, handwerkliche Angebote und eine lebendige Atmosphäre mit vielen Gesprächen und Begegnungen.

Hier geht’s zum Artikel:

Kolpingsfamilie startet Abendradtouren

Zum Monatsende richtet sich der Blick bereits auf den Juni. Die Kolpingsfamilie Raesfeld startet ihre Abendradtouren und lädt an jedem zweiten Mittwoch im Sommer zu Strecken durch die Raesfelder Umgebung ein.

Hier geht’s zum Artikel:

Das war der Monatsrückblick Mai im Raesfeld Podcast. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Weitere Nachrichten, Termine und Hintergründe aus Raesfeld und Erle gibt es täglich auf Heimatreport.

Schützenfest Erle: Volles Festzelt bis tief in die Nacht

Schützenfest Erle 2026: Am Samstagabend füllte sich das Festzelt bei sommerlichen Temperaturen bis auf den letzten Platz. Musik, Tanz, Kirmes und eine lange Partynacht prägten den Abend, an dem Gäste und Throngefolge ausgelassen bis tief in die Nacht feierten.

Anzeige Lehmbrock Deißner zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Autohaus Loker zum Schützenfest Erle 2026
Zahlreiche Gäste feiern beim Schützenfest Erle ausgelassen zu Musik und Tanz im voll besetzten Festzelt.
Foto: Petra Bosse
Anzeige Kornbrennerei Böckenhoff zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Gernemann zum Schützenfest Erle 2026

Schützenfest Erle: Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt

Erle. Sommerliche Temperaturen, eine laue Nacht und ein Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt: Die Schützenfestparty am Samstagabend entwickelte sich in Erle erneut zu einem Publikumsmagneten. Schon kurz nach Beginn füllten sich die Reihen, später war im Festzelt kaum noch ein freier Platz zu finden.

Anzeige Volksbank Raesfeld und Erle zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Bauunternehmung Geldermann zum Schützenfest Erle 2026

Vor allem viele junge Besucher zog es auf die Tanzfläche und vor die Bühne. Doch nicht nur die Jugend feierte ausgelassen. Auch das amtierende Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr sowie das gesamte Throngefolge mischten sich unter die Gäste und genossen die Schützenfestnacht.

Anzeige Fasselt Bau zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Baumschule Grünewald zum Schützenfest Erle 2026
Besucher feiern beim Schützenfest Erle in einem voll besetzten Festzelt bis spät in die Nacht.
Foto: Petra Bosse
Anzeige Hußmann zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Pass Möbelbau zum Schützenfest Erle 2026

Tanz, Musik und gute Laune beim Schützenfest Erle

Die Band sorgte für den passenden musikalischen Rahmen und brachte das Festzelt immer wieder zum Mitsingen und Tanzen. Mit den ersten Partyhits zog es zahlreiche Gäste auf die Tanzfläche. Es wurde mitgesungen, getanzt und gefeiert. Im Festzelt steppte der Bär. Bis tief in die Nacht herrschte beste Stimmung.

Besucher feiern beim Schützenfest Erle in einem voll besetzten Festzelt bis spät in die Nacht.
Foto: Petra Bosse
Anzeige Brömmel Omnibusbetrieb zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Röckinghausen Hubsteiger zum Schützenfest Erle 2026

Neben dem Festzelt war auch draußen auf dem Festplatz viel los. Am Bierstand standen die Besucher in geselliger Runde zusammen, die Kirmes zog weitere Gäste an. Die laue Sommernacht sorgte dafür, dass bis spät in die Nacht auf dem gesamten Festgelände gefeiert wurde.

Mit der ausgelassenen Partynacht setzte das Schützenfest Erle einen weiteren Höhepunkt im diesjährigen Festprogramm. Weitere Berichte zum Schützenfest 2026 bündelt Heimatreport fortlaufend.

Anzeige Rentmückenmeister zum Schützenfest Erle 2026
Anzeige Hard Service zum Schützenfest Erle 2026

Schützenfest Erle: Andreas Pass erinnert an Frieden, Demokratie und Zusammenhalt

Traditionell vor dem eigentlichen Beginn der dreitägigen Schützenfestfeier fand am Samstagabend nach dem Festgottesdienst die Kranzniederlegung am Ehrenmal in Erle statt. Schützen, Feuerwehrkameraden, Gäste sowie zahlreiche Erler gedachten dabei der Opfer von Krieg und Gewalt. Die feierliche Zeremonie setzte einen besinnlichen Akzent, bevor im Festzelt die große Schützenfestparty begann.

Schützenfest Erle -Ehrenmal 2026
Foto: Petra Bosse

Präsident Andreas Pass erinnert an die Bedeutung des Friedens

In seiner Ansprache am neu gestalteten Ehrenmal schlug der Präsident des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle, Andreas Pass, nachdenkliche Töne an. Angesichts zahlreicher Krisen und Kriege weltweit warnte er davor, das Leid der Betroffenen aus dem Blick zu verlieren.

„Es handelt sich um Kriege, es sind keine Konflikte“, sagte Pass mit Blick auf die aktuellen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt. Frieden zu schaffen sei eine Aufgabe über Generationen hinweg, während ein Krieg oft mit nur einem Schuss beginne.

Der Präsident erinnerte zudem an die Folgen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Die Menschen dürften nicht vergessen, welches Leid Krieg verursache. „Wir dürfen nicht vergessen, wie grausam Krieg ist. Wir dürfen nicht vergessen, welches Leid vom Krieg ausgeht“, betonte er.

Totengedenken-Ehrenmal Erle Schützenfest 2026
Foto: Petra Bosse

Demokratie braucht Diskussion und Verantwortung

Pass warb zugleich für demokratische Werte und gegenseitigen Respekt. Politik lebe von Diskussionen, sagte er. Der offene Austausch unterschiedlicher Meinungen sei eine wichtige Grundlage der Demokratie.

Mit Sorge blickte er auf Entwicklungen, bei denen Informationen zunehmend ungeprüft übernommen würden. Auch der Einfluss künstlicher Intelligenz und digitaler Medien auf das Denken der Menschen müsse kritisch betrachtet werden. „Wir dürfen uns das Denken nicht abgewöhnen“, mahnte Pass. Entscheidungen müssten weiterhin verantwortungsvoll und im Sinne der Gemeinschaft getroffen werden.

Foto: Petra Bosse

Gemeinschaft als Fundament für den Frieden

Trotz aller Herausforderungen hob der Präsident die Stärke der Dorfgemeinschaft hervor. In Erle gelinge es noch, respektvoll miteinander umzugehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dafür könne man dankbar sein.

Nach einer Schweigeminute für die Verstorbenen und für Menschen, die derzeit gegen Krankheit kämpfen, richtete Pass den Blick wieder auf das bevorstehende Fest. Die gemeinsame Zeit sei wertvoll und die Gemeinschaft ein wichtiges Fundament für Frieden und Zusammenhalt.

Anschließend legten Pastor Fabian Tilling, König Andreas Witte mit Königin Elke Mohr, Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie Vertreter der Schützen und Feuerwehr den Kranz am Ehrenmal nieder. Erst danach begann im Festzelt der gesellige Teil des Schützenfestes.

Wüst lobt Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle: Bürgergenossenschaft stellt Vorstand neu auf

0

Mit großer Zufriedenheit blickten Vorstand, Aufsichtsrat und Mitglieder der Bürgergenossenschaft Erle eG bei der Generalversammlung im Festzelt am Freitagabend auf die Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle zurück. 134 Genossinnen und Genossen nahmen an der Versammlung teil.

Hendrik Wüst würdigt Bürgergenossenschaft Erle
Mit einem Grußwort per Video gratulierte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst der Bürgergenossenschaft Erle zum erfolgreichen Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle.

Ministerpräsident Wüst würdigt Erler Gemeinschaftsprojekt

Für eine Überraschung gleich zu Beginn sorgte ein per Video übermitteltes Grußwort von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. Auf einer Großleinwand würdigte er das Engagement der Bürgergenossenschaft und bezeichnete das Projekt als vorbildlich. Besonders hob Wüst hervor, dass mehr als 2.000 Menschen gemeinsam rund 2,1 Millionen Euro für das Vorhaben aufgebracht hätten.

„Sie in Erle haben gezeigt, welche enorme Kraft der gemeinsame Einsatz für eine gute Sache hat und wie erfolgreich man dabei sein kann, wenn alle mitmachen“, sagte Wüst. Das neue HUB Erle sei ein Treffpunkt für alle Generationen und ein Beispiel dafür, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat aktiv gestalten können. Weitere Eindrücke zum Grußwort gibt es im Video.

Gerd Henke zählt zu den engagierten Unterstützern der Bürgergenossenschaft Erle eG.
Gerd Henke (li.) zählt zu den engagierten Unterstützern der Bürgergenossenschaft Erle eG. Mit seinem Einsatz hat er die Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle aktiv begleitet. Für sein Engagement wurde er sogar im Grußwort von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erwähnt. Foto: Petra Bosse

Projekt liegt im Zeit- und Kostenplan

Zu Beginn der Versammlung zog Andreas Grotendorst eine positive Bilanz zum Stand des Projekts. Die ursprünglich kalkulierten Nettokosten hätten am 5. Juli 2024 bei 2,515 Millionen Euro gelegen. Aktuell belaufen sich die Kosten auf 2,527 Millionen Euro. Die Abweichung betrage damit lediglich rund 0,5 Prozent. „Bisher voll im Zeit- und Kostenplan“, lautete das Fazit. Auch das erklärte Ziel einer „schwarzen Null“ werde erreicht.

Vom Dorfprojekt zum neuen Mittelpunkt

Vorstand und Aufsichtsrat erinnerten an die Anfänge des Projekts. Die ersten Ideen reichen bis ins Jahr 2020 zurück. Es folgten Planungen, Genehmigungsverfahren, die Suche nach einer Geschäftsführung sowie zahlreiche Entscheidungen, die den Weg für den Bau des HUB Erle ebneten.

Spatenstich beim weltweit einzigartigen Projekt der Bürgergenossenschaft Erle
Der Spatenstich für das neue Dorfgemeinschaftshaus fand am 22. Dezember 2024 statt. Foto: Petra Bosse

Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst blickten auf die vergangenen Jahre zurück und erinnerten an die vielen Herausforderungen, die während der Bauphase bewältigt werden mussten. Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten auch steigende Baukosten und die Folgen des Ukraine-Krieges die Planungen erschwert. Trotzdem sei es gelungen, das Projekt erfolgreich umzusetzen. „Alleine vier Auftritte im WDR hatten wir“, so Grotendorst nicht ohne Stolz.

Baukosten nahezu punktgenau eingehalten

Besonders erfreulich fiel die Kostenbilanz aus. Prokurist Peter Stöbel erläuterte, dass die Bürgergenossenschaft bereits im Juli 2024 eine detaillierte Kostenplanung vorgestellt habe, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch kein Auftrag vergeben gewesen sei.

Die ursprünglich kalkulierten Gesamtkosten .werden sich nach aktuellem Stand bis zum Projektabschluss auf 3.007 Millionen Euro, brutto erhöhen. Die Abweichung wird lediglich 14.000 Euro betragen beziehungsweise 0,5 Prozent.

„Erfreulicherweise sind wir im Zeitplan geblieben und es herrschte durchgehend eine super Stimmung“. Auch die beteiligten Handwerksbetriebe hätten die Zusammenarbeit gelobt. „So eine Baustelle haben wir noch nicht gesehen“, hätten Handwerker mehrfach erklärt.

Nach Jahren an der Spitze der Bürgergenossenschaft Erle eG geben Andreas Grotendorst (links) und Oliver Göttlich ihre Vorstandsämter ab.
Nach Jahren an der Spitze der Bürgergenossenschaft Erle eG geben Andreas Grotendorst (links) und Oliver Göttlich ihre Vorstandsämter ab. Beide haben die Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle von den ersten Ideen bis zur Fertigstellung maßgeblich begleitet. Der Bürgergenossenschaft bleiben sie auch künftig als engagierte Mitglieder verbunden. Foto: Petra Bosse

Jahresabschluss mit positivem Ergebnis

Christian Rottländer, Steuerberater aus Raesfeld, stellte den Jahresabschluss 2025 vor. Die Bürgergenossenschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 2.981,96 Euro. Nach den vorgeschriebenen Einstellungen in die Rücklagen verblieb ein Bilanzgewinn von 15.587,38 Euro.

Auf der Aktivseite der Bilanz standen vor allem die Herstellungskosten des HUB Erle. Da das Gebäude zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2025 noch nicht bezugsfertig gewesen sei, wurden zu diesem Zeitpunkt noch keine Abschreibungen vorgenommen. Zudem verfügte die Genossenschaft über Forderungen aus Vorsteuerguthaben sowie liquide Mittel auf Giro- und Festgeldkonten.

Rottländer erläuterte, dass sich das Projekt insgesamt innerhalb des vorgesehenen finanziellen Rahmens bewege. Die ursprünglich kalkulierten Gesamtkosten von 2,993 Millionen Euro brutto erhöhten sich bis zum Projektabschluss lediglich auf 3,003 Millionen Euro. Die Abweichung betrug damit rund 10.000 Euro beziehungsweise 0,33 Prozent. Für ein Bauprojekt dieser Größenordnung sei dies ein bemerkenswert präzises Ergebnis.

Der Jahresabschluss wurde von der Generalversammlung bei einer Enthaltung mit großer Mehrheit beschlossen. Anschließend wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Georg Göllmann sprach dabei von einem „tollen Ergebnis“.

Aufsichtsrat Bürgergenossenschaft Erle
Neu im Aufssichtsrat dabei ist Jan Oetterer (l.) und Till Momberg, 3. v.l. Vorsitzender bleibt Arno Brömmel (2.v.r.) Foto: Petra Bosse

Veränderungen im Aufsichtsrat

Aufsichtsratsvorsitzender Arno Brömmel erläuterte den Mitgliedern die Aufgaben und die Satzung der Bürgergenossenschaft. Zudem standen turnusmäßige Wahlen auf der Tagesordnung.

Johannes Böckenhoff schied aufgrund der in der Satzung festgelegten Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Außerdem stellte sich Gourmej Singh nicht erneut zur Wahl. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden dafür Till Momberg und Jan Oetterer. Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich werden jedoch noch beratend zur Seite stehen. Peter Stöbel bleibt unverändert Prokurist. Den Vorstand unterstützen weiterhin Linda Borgs, Iris Gorski, Gerd Nienhaus, Andrea Momberg und Dirk Brand.

Aufsichtsrat und Vorstand Bürgergenossenschaft Erle
Foto: Petra Bosse

Neuer Vorstand übernimmt Verantwortung

Darüber hinaus informierte Arno Brömmel über Veränderungen im Vorstand der Bürgergenossenschaft. Nach dem Ausscheiden von Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst wurde die Nachfolge geregelt. Neu in den Vorstand mehrheitlich berufen wurden Bernd Steverding und Manfred Gerbersmann. Dem Vorstand gehören weiterhin Linda Borgs, Iris Gorski, Andrea Momberg und Dirk Brand an.

Brömmel dankte den bisherigen Vorstandsmitgliedern Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst für ihren langjährigen Einsatz. Beide hätten das Projekt von der ersten Idee bis zur Fertigstellung begleitet und maßgeblich geprägt.

„Ich habe in euch zwei tolle Freunde und Kameraden für die Sache gehabt“, sagte Brömmel. Als Zeichen der Anerkennung erhielten beide einen Gutschein aus dem HUB Erle.

Trotz ihres Ausscheidens aus dem Vorstand bleiben Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst der Bürgergenossenschaft weiterhin als Mitglieder verbunden.

Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle
Neuer Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle, Prokurist und Geschäftsführer HUB Erle v. l.: Bernd Steverding , Peter Stöbel, Christian Lipfert und Manfred Gerbersmann. Foto: Petra Bosse

Weitere Mitglieder willkommen

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ warb Arno Brömmel nochmals für die Bürgergenossenschaft. Auch künftig seien neue Mitglieder willkommen.

„Man kann weiterhin Mitglied werden. Wir sind dankbar für jede Unterstützung“, sagte Brömmel.

Mit lang anhaltendem Applaus endete die Generalversammlung. Die Mitglieder blickten dabei auf ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt zurück, das mit dem HUB Erle einen neuen Mittelpunkt für das Dorf geschaffen hat.

Foto: Petra Bosse
Generalversammlung Bürgergenossenschaft Erle eG

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Pia Mohr bleibt zwei weitere Jahre bei den Skurios Volleys

0

Pia Mohr bleibt bei den Skurios Volleys Borken. Die 23-jährige Außenangreiferin hat ihren Vertrag nach ihrer ersten Saison in Borken um zwei weitere Jahre verlängert.

Außenangreiferin setzt Weg in Borken fort

Mohr war zu Beginn der Saison vom Ligakonkurrenten Schwarz-Weiß Erfurt nach Borken gewechselt. Mit ihrer Verlängerung steht sie neben Fabienne Coenders als weitere Außenangreiferin für die kommende Bundesliga-Saison fest.

Die gebürtige Hertenerin mit der Rückennummer 11 brachte im Saisonverlauf wichtige Impulse ein. Sie verfügt über Bundesliga-Erfahrung beim USC Münster und bei Schwarz-Weiß Erfurt sowie über zwei Spielzeiten College-Volleyball in den USA.

Stabile Werte in Annahme und Angriff

In der Bundesliga zeigte Mohr nach Angaben des Vereins eine positive Entwicklung. Mit 101 Angriffspunkten gehörte sie regelmäßig zu den Punktesammlern im Team. Auch in der Annahme und im Aufschlag setzte sie Akzente. In der vergangenen Saison erhielt sie zweimal die silberne MVP-Medaille.

Parallel zum Volleyball absolviert Mohr in Bochum ein Lehramtsstudium für Gymnasien und Gesamtschulen. Auch abseits des Spielfelds sei sie in Borken schnell angekommen, teilt der Verein mit.

Trainerin sieht Entwicklungspotenzial

Cheftrainerin Kira Walkenhorst lobt die Entwicklung der Außenangreiferin: „Pia hat sich im Laufe der Saison sehr positiv entwickelt und bringt Eigenschaften mit, die für unser Spiel wichtig sind. Sie arbeitet intensiv, möchte sich ständig verbessern und übernimmt Verantwortung auf dem Feld. Gleichzeitig passt sie auch menschlich sehr gut in unsere Mannschaft. Wir sehen bei ihr weiteres Entwicklungspotenzial und freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“

Pia Mohr freut sich auf die Halle in Borken

Pia Mohr selbst sagt zu ihrer Vertragsverlängerung: „Ich habe mich von Anfang an sehr wohl und willkommen in Borken gefühlt, das kommt bestimmt auch davon, dass Mitspielerinnen schnell Freundinnen wurden. Wir haben am Ende der Saison gezeigt, dass wir in der Bundesliga angekommen sind und durch den Input von neuem Trainerteam und neuen Spielerinnen weiter an unseren Aufgaben wachsen wollen. Wir haben in Borken eine super tolle und emotionale Atmosphäre in der Halle, auf die ich mich schon wieder freue.“

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken im Mai gesunken

Aktuell 5.602 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Mai 2026 gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Die im April noch verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt hat im Mai deutlich an Dynamik gewonnen. Die aktuelle „Schönwetterphase“ konnte den leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit vollständig ausgleichen und weist auf eine positive Entwicklung hin“, erklärt Dr. Zwicker.

Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Mai 2026 insgesamt 5.602 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2026 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 178 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Mai 2025 hat sich die Zahl deutlich um 871 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben und liegt weiter bei 2,5 Prozent (April 2026: 2,5 Prozent, Mai 2025: 2,8 Prozent).

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im Mai 2026 bei 10.721 Personen (-57 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 2026 ingesamt 15.023 Personen (-107 gegenüber dem Vormonat) in 7.650 Bedarfsgemeinschaften (-25 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Mai 2025 noch 946 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.252 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Wimpel hoch, Vorfreude auch: Erle ist bereit fürs Schützenfest

In Erle wächst die Vorfreude auf das Schützenfest. Bevor am Samstag die Festtage beginnen, haben Vorstand und Offiziere der Schützengemeinschaft das Dorf festlich geschmückt. Nach getaner Arbeit durfte natürlich auch der gemütliche Teil nicht fehlen.

Mit Leitern, Wimpeln und guter Laune durchs Dorf

Das Schützenfest steht vor der Tür und bei der Schützengemeinschaft Erle steigt die Spannung. Doch bevor die ersten Märsche erklingen und die Feierlichkeiten beginnen, musste das Dorf zunächst in den passenden Festzustand versetzt werden.

Dafür machten sich Vorstand und Offiziere auf den Weg durch Erle. Mit Leitern, Geschick und einer Portion Teamarbeit wurden die grün weißen Wimpelketten entlang der Straßen aufgehängt. Dabei war nicht nur Muskelkraft gefragt. Auch beim Befestigen der Wimpel war präzise Handarbeit notwendig.

Foto: BSV

Vorfreude auf die Festtage ist überall spürbar

Während die Wimpel ihren Platz fanden, war die Stimmung bestens. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Festtage war bei allen Beteiligten deutlich zu spüren. Schließlich gehören die gemeinsamen Vorbereitungen für viele längst zum Schützenfest dazu.

Mit jedem aufgehängten Wimpel rückte der Start des Festwochenendes ein Stück näher.

Vorbereitung Schützenfest Erle 2026
Foto: BSV

Gemütlicher Ausklang beim König

Nach der Dorftour, dem Klettern auf Leitern und vielen Metern aufgehängter Wimpelketten wartete die verdiente Belohnung. Den Abschluss des Arbeitseinsatzes verbrachten die Helfer beim amtierenden König Andreas Witte.

Dort klang der Abend in geselliger Runde aus. Jetzt ist alles vorbereitet. Die Straßen sind geschmückt, die Vorfreude ist groß und Erle ist bereit für das Schützenfest.

Gemütliche Runde nach dem Wimpelaufhängen in Erle
Foto: BSV

Rotkehlchen stoppt Gartenarbeit in Raesfeld

Walter Großewilde aus Raesfeld hat derzeit ganz besondere Untermieter im Garten. Seit gestern gilt dort ein strenges Wässerungsverbot, zumindest für die eigene Schlauchtrommel. Der Grund ist klein, gefiedert und offenbar ziemlich standorttreu.

„Hallo und guten Tag, seit gestern ist ,wässern‘ bei mir im Garten streng verboten“, schreibt Walter Großewilde mit einem Augenzwinkern an den Heimatreport. Ein Rotkehlchen habe sich kurzerhand in seiner Schlauchtrommel eingerichtet und dort sein neues Zuhause bezogen.

Die ungewöhnliche Unterkunft sorgt nun nicht nur für Staunen, sondern auch für ein praktisches Problem. „Jetzt habe ich nur das Problem, wie kann ich meinen Garten bis zum Auszug der Rotkehlchen wässern, einen anderen Schlauch habe ich nicht mehr“, berichtet Großewilde humorvoll.

Das Foto der tierischen Bewohner zeigen einmal mehr, dass sich die Natur ihre Plätze manchmal ganz spontan aussucht, selbst zwischen Gartenschlauch und Trommelgehäuse.

Brand in Raesfeld nach Abflämmarbeiten

Wichtiger Hinweis der Feuerwehr vorab: Das Abflämmen von Unkraut kann schnell zu gefährlichen Bränden führen. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ein solches Vorgehen als fahrlässige Brandstiftung gewertet werden kann. Entstehende Einsätze können von der Gemeinde den Verursachern in Rechnung gestellt werden.

Nach Abflämmarbeiten von Unkraut ist es am Mittwochmorgen in Raesfeld-Truvenne zu einem Feuer an einem Wohnhaus gekommen. Ein Baum vor dem Gebäude geriet in Brand. Die Flammen griffen teilweise auf den Bereich unter dem Dachüberstand über. Die Feuerwehr war rund eine Stunde im Einsatz.

Alarmiert wurde die Feuerwehr am 28. Mai 2026 um 9.08 Uhr unter dem Einsatzstichwort „brennt Baum vor Gebäude“. Im Einsatz waren Kräfte des Löschzuges Raesfeld Gruppe Tag sowie Polizei und Rettungsdienst.

Feuerwehr Raesfeld löscht brennenden Baum nach Abflämmarbeiten in Raesfeld-Truvenne
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass nach Abflämmarbeiten ein Baum unmittelbar vor einem Wohnhaus Feuer gefangen hatte. Durch die Hitze schmolz die Rollade am Gebäude. Zudem schlugen die Flammen bis unter den Dachüberstand.

Ein Trupp der Feuerwehr löschte den brennenden Baum unter Atemschutz mit einem Schnellangriff. Anschließend nahmen die Einsatzkräfte vorsorglich Teile der Dachhaut auf, um mögliche Glutnester auszuschließen. Mit einer Wärmebildkamera wurden jedoch keine weiteren Brandstellen festgestellt.

Feuerwehr Raesfeld löscht brennenden Baum nach Abflämmarbeiten in Raesfeld-Truvenne
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Im Einsatz waren die Fahrzeuge ELW 1, HLF 20 und TLF 4000. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte vor Ort. Nach rund 60 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Hinweis

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Abflämmen von Unkraut schnell zu gefährlichen Bränden führen könne. Solche Einsätze könnten als fahrlässige Brandstiftung gewertet und den Verursachern in Rechnung gestellt werden. Stattdessen empfehle sich die Entfernung von Unkraut mit einem Fugenkratzer.

Firefighter unterstützt Feuerwehren bei Waldbränden in NRW

Wald und Holz NRW informiert Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen mit einem neuen Lehrvideo über den Ponsse Firefighter. Die Spezialtechnik soll bei der Waldbrandbekämpfung in schwer zugänglichem Gelände helfen.

Spezialtechnik für die Waldbrandbekämpfung in NRW

Ponsse Firefighter für Waldbrandbekämpfung in schwer zugänglichem Gelände
Der Firefighter basiert auf einem geländegängigen Forwarder. Foto: Olaf Ikenmeyer/Wald und Holz NRW

Nach längeren Trockenperioden steigt die Waldbrandgefahr. Herkömmliche Löschfahrzeuge kommen im unwegsamen Gelände jedoch nicht immer weiter. Für solche Einsätze steht den Feuerwehren in NRW der Ponsse Firefighter als besondere Unterstützung zur Verfügung.

Seit 2023 ist die Technik im Forstlichen Bildungszentrum von Wald und Holz NRW in Arnsberg-Neheim einsatzbereit. Die Einheit kann im Brandfall in ganz NRW angefordert werden.

Lehrvideo erklärt Einsatzmöglichkeiten

Das neue digitale Lehrvideo zeigt Einsatzszenarien, technische Möglichkeiten und Anforderungswege. Es soll Feuerwehrkräfte landesweit auf den Einsatz der Spezialtechnik vorbereiten.

„Das Video zeigt eindrucksvoll, wie und unter welchen Bedingungen der Firefighter zu einem wichtigen Baustein der Waldbrandbekämpfung in NRW geworden ist. Wir können jetzt unsere Feuerwehren effizient und umfassend über die Möglichkeiten des Firefighters informieren“

Thilo Wagner, Leiter des Forstlichen Bildungszentrums im Zentrum für Wald- und Holzwirtschaft

Der Lehrfilm ist auf YouTube abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=dZ-Wnmn7p5Q.

Feuerwehr Raesfeld löscht VW-Bus-Brand am Suershook

Ein brennender VW T2 hat am Dienstagabend einen Feuerwehreinsatz in Raesfeld-Suershook ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte zudem auf eine Scheune übergegriffen. Verletzt wurde niemand schwer.

Feuerwehr entdeckt Rauchsäule bereits auf der Anfahrt

Die Feuerwehr Raesfeld wurde am 27. Mai 2026 um 18.41 Uhr mit dem Einsatzstichwort „PKW-Brand vor Gebäude“ zum Suershook alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule sichtbar.

Einsatz der Feuerwehr Raesfeld bei einem Fahrzeugbrand am Suershook
Die Feuerwehr Raesfeld war am Suershook im Einsatz. Foto: Feuerwehr Raesfeld

An der Einsatzstelle stand ein VW T2 in Vollbrand. Der Hofeigentümer hatte das Fahrzeug zuvor mit einem Trecker aus dem Bereich vor der Scheune auf die freie Hoffläche gezogen. Dennoch hatte das Feuer bereits auf das Gebäude übergegriffen.

Zwei Brandabschnitte eingerichtet

Die Feuerwehr leitete sofort mehrere Maßnahmen ein. Ein Trupp begann mit der Brandbekämpfung am Fahrzeug, während ein weiterer Trupp in die Scheune vorging, um die Flammen dort zu löschen. Zusätzlich wurde eine Riegelstellung aufgebaut, um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern.

Nach Angaben der Feuerwehr zeigten die Maßnahmen schnell Wirkung. Nach rund 45 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Anschließend wurde ein Schaumteppich über das Fahrzeug gelegt. Danach konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Hofeigentümer vom Rettungsdienst versorgt

Der Hofeigentümer hatte Rauchgase eingeatmet und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht. Nach der medizinischen Begutachtung konnte er jedoch zu Hause bleiben.

Die Feuerwehr beendete den Einsatz nach umfangreichen Aufräum- und Reinigungsarbeiten gegen 22.30 Uhr. Laut Leiter der Feuerwehr Andre Szczesny verlief der Einsatz trotz der schnellen Brandausbreitung kontrolliert und ohne weitere Verletzte.

Zahlreiche Kräfte im Einsatz

Alarmiert worden waren mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr Raesfeld, darunter ELW, HLF, TLF, GWL und LF. Außerdem waren die Polizei sowie ein Rettungswagen aus Borken im Einsatz.

Schachkinder aus Raesfeld mischen bei der Deutschen Meisterschaft mit

0

Großer Erfolg für die St.-Sebastian-Schule aus Raesfeld: Bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft in Willingen erreichten die fünf Grundschüler einen Platz im Mittelfeld. Neben spannenden Partien blieb vor allem das Gemeinschaftserlebnis in Erinnerung

Über einen Nachrückerplatz qualifizierte sich die Mannschaft der St.-Sebastian-Schule erneut für die Deutsche Schulschachmeisterschaft. Das Quintett aus Raesfeld hatte Ende März bei der Landesmeisterschaft in Hamm die direkte Qualifikation noch knapp verpasst, konnte nun aber auf Bundesebene überzeugen und erreichte einen Platz im Mittelfeld.

Das Raesfelder Schulschachteam: v.l.: Leonard Brunsbach, Lukas Völl, Tamme Gudel, Julius Bussmann, Torben Volmer. Foto: Grömping

An dem viertägigen Bundesfinale im Sauerland Stern Hotel in Willingen nahmen insgesamt 48 Vierermannschaften teil. Jedes Bundesland darf drei Teams entsenden. Die Raesfelder Grundschule gehört inzwischen fast regelmäßig zum Teilnehmerfeld und setzte sich in diesem Jahr gegen 20 Mannschaften auf Kreisebene, 24 Teams auf Verbandsebene sowie 60 Mannschaften bei der Landesmeisterschaft durch.

Ausgeglichene Bilanz nach neun Runden

Gespielt wurden neun Runden nach dem sogenannten Schweizer System, bei dem jeweils punktgleiche beziehungsweise ähnlich starke Mannschaften gegeneinander antreten. Mit neun Mannschaftspunkten, drei Siegen, drei Remis und drei Niederlagen, belegten die Raesfelder Rang 30. Vom punktgleichen 19. Platz waren sie im dicht gestaffelten Tabellenfeld nur nach Feinwertung getrennt.

Das Raesfelder Schulschachteam: v.l.: Julius Bussmann, Leonard Brunsbach, Tamme Gudel, Lukas Völl, Torben Volmer. Foto: Grömping

„Das Turnier war ein Riesenerlebnis für die Kinder“, resümierten die Betreuer Manfred Grömping von der St.-Sebastian-Schule und Frank Nagel vom Schachverein Turm Raesfeld/Erle. Neben den Partien sorgte auch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm für Begeisterung: Besonders der Besuch der Rodelbahn, ein Fußballsieg gegen das „Bayern-Team“ sowie die Blitz- und Tandemturniere mit den Betreuern kamen bei den fünf Grundschülern gut an.

Freuen sich über Medaillen und Urkunde: v.l. Tamme Gudel, Lukas Völl, Leonard Brunsbach, Torben Volmer, Julius Bussmann. Foto: Grömping

Nach der Rückkehr ließen Spieler, Eltern und Betreuer die Fahrt bei einem gemeinsamen Pizzaessen gemütlich ausklingen. Nun drücken die Raesfelder dem Mädchenteam der St.-Sebastian-Schule die Daumen, das ebenfalls über einen Nachrückerplatz Mitte Juni an der Deutschen Schulschachmeisterschaft der Mädchen in Düsseldorf teilnehmen wird.

Thorsten Meis wird kommissarischer stellvertretender Wehrführer

Thorsten Meis übernimmt ab dem 1. Juni 2026 kommissarisch die Aufgabe des stellvertretenden Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld. Bürgermeister Dirk Kuhmann überreichte ihm am Dienstag, 26. Mai, die Ernennungsurkunde.

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hatte zuvor beschlossen, Meis zunächst bis längstens zum 31. Mai 2028 kommissarisch mit dieser Aufgabe zu betrauen. Gleichzeitig wird er in das Ehrenbeamtenverhältnis auf Zeit berufen.

Thorsten Meis übernimmt kommissarisch

Nach dem Erwerb der noch fehlenden formalen Qualifikation ist vorgesehen, Thorsten Meis bis zum 28. Februar 2030 ordnungsgemäß zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld zu bestellen.

Meis ist in Raesfeld bereits in verantwortlicher Funktion aktiv. Anfang 2024 berichtete Heimatreport darüber, dass er Löschzugführer in Raesfeld wurde.

Ernennungsurkunde im feierlichen Rahmen

Bei der Übergabe gratulierten neben Bürgermeister Dirk Kuhmann auch Jörg Wachtmeister und André Szczesny, Leiter der Raesfelder Feuerwehr, sowie der Erste Beigeordnete Markus Büsken und Ordnungsamtsleiter Norbert Altrogge.

Kuhmann dankte Thorsten Meis für seine langjährige Einsatzbereitschaft und wünschte ihm für die neue verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg.

Baumpflanzprämie in Raesfeld: CDU will neue Förderung

Die CDU-Fraktion Raesfeld will die bestehende Baumschutzsatzung abschaffen und stattdessen ein kommunales Förderprogramm für neue Bäume auf privaten Grundstücken einführen. Darüber soll der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen beraten und abstimmen. Nach Angaben der CDU soll damit ein neuer Weg im Umgang mit dem Baumbestand im Innenbereich eingeschlagen werden.

CDU-Fraktion fordert neuen Kurs beim Baumschutz

Die CDU-Fraktion Raesfeld hat bei der Gemeindeverwaltung einen Antrag zur Aufhebung der bestehenden Baumschutzsatzung eingereicht. Gleichzeitig schlägt die Fraktion ein neues Förderprogramm zur Pflanzung klimaresistenter Bäume im Innenbereich vor.

Die derzeit gültige Satzung stammt aus dem Jahr 2001 und basiert nach Angaben der CDU in ihren Grundzügen auf Regelungen aus dem Jahr 1996. Nach Auffassung der CDU sei diese ordnungsrechtliche Regelung nicht mehr zeitgemäß.

Der Fraktionsvorsitzende Dr. Bernhard Bonhoff erklärt: „Die Baumschutzsatzung unserer Gemeinde stammt in ihren Grundzügen aus dem Jahr 1996. Nach drei Jahrzehnten ist diese rein ordnungsrechtliche Maßnahme überholt. Sie setzt einseitig auf Verbote statt auf Kooperation.“

Weiter führt Bonhoff aus: „Die CDU-Fraktion strebt einen evidenzbasierten Paradigmenwechsel an: Mehr Bäume durch Anreize statt durch Verbote.“

Förderprogramm für klimaresistente Bäume geplant

Nach dem Antrag der CDU soll die Gemeinde für die Haushaltsjahre 2027 bis 2029 ein kommunales Förderprogramm auflegen. Gefördert werden sollen Neupflanzungen klimaresistenter Bäume auf privaten Grundstücken im Innenbereich.

Für das Programm soll nach Vorstellungen der Fraktion jährlich ein Budget von 5.000 Euro bereitgestellt werden. Insgesamt wären damit 15.000 Euro vorgesehen. Die Verwaltung soll zudem eine Richtlinie zur Vergabe der Fördermittel ausarbeiten. Sollte das Budget nicht ausreichen, könne der Rat eine Aufstockung beschließen.

Aufhebung der Baumschutzsatzung vorgeschlagen

Im ersten Punkt des Beschlussvorschlags fordert die CDU-Fraktion die Aufhebung der Satzung zum Schutz des Baumbestandes mit sofortiger Wirkung. Die Verwaltung soll eine entsprechende Aufhebungssatzung vorbereiten und ortsüblich bekannt machen.

Zur Begründung verweist die CDU-Fraktion auf aktuelle kommunalwissenschaftliche Untersuchungen sowie auf Erfahrungen aus den vergangenen Jahren in Raesfeld. Nach Angaben der Fraktion hätten nahezu alle Anträge der vergangenen Jahre auf sachlich begründeten Notwendigkeiten beruht.

Aktuelle Regelung zum Baumschutz in Raesfeld

Um die Bäume in Raesfeld langfristig zu schützen, hat der Rat der Gemeinde Raesfeld eine Baumschutzsatzung für die im Zusammenhang bebauten Ortsteile sowie die Geltungsbereiche von Bebauungsplänen beschlossen.

Geschützt sind Bäume mit einem Stammumfang ab 80 Zentimetern, gemessen in einer Höhe von 100 Zentimetern über dem Erdboden. Liegt der Kronenansatz darunter, gilt der Stammumfang unterhalb des Kronenansatzes. Bei mehrstämmigen Bäumen muss die Summe der Stammumfänge mindestens 100 Zentimeter betragen. Zudem muss mindestens ein Stamm einen Umfang von 50 Zentimetern aufweisen.

In begründeten Einzelfällen kann auf Antrag eine Befreiung vom Baumschutz erteilt werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Gemeinde Raesfeld:
Gemeinde Raesfeld – Befreiungen vom Baumschutz

Klick mich