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Chorfestival Borken 2026: Zwei Tage Musik in der Stadthalle

Das Chorfestival Borken 2026 bringt am 20. und 21. Juni zahlreiche Chöre in die Stadthalle. Besucher erwartet ein Wochenende voller Musik, Workshops und gemeinsames Singen bei freiem Eintritt.

Musik, Workshops und Konzerte

Nach dem Erfolg im Jahr 2024 lädt der Chorverband Westmünsterland erneut zum Chorfestival Borken ein. Am 20. und 21. Juni 2026 kommen zahlreiche Chöre aus der Region in der Stadthalle zusammen. Besucher sind eingeladen, die Vielfalt der Chormusik live zu erleben.

Schwerpunkt Rhythmik am Samstag

Der Samstag steht im Zeichen von Workshops. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Thema Rhythmik. Interessierte können zuhören oder selbst aktiv teilnehmen.

Konzerttag mit vielen Stimmen

Am Sonntag verwandeln mehrere hundert Sängerinnen und Sänger die Stadthalle in ein Konzerthaus. Über Stunden präsentieren die Chöre ihr Können und laden auch zum Mitsingen ein.

Ein besonderer Programmpunkt ist der Auftritt des Musikkabaretts Brieden und Waschk. Thomas Brieden und Winfried James Waschk verbinden Musik mit humorvollen Einlagen.

Eintritt frei und weitere Infos online

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Detaillierte Zeitpläne werden rechtzeitig veröffentlicht und sind online abrufbar.

Seniorenradeln Raesfeld: Polizei informiert über Termine und Anmeldung

Das Seniorenradeln Raesfeld ist Teil einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe im Kreis Borken. Die Nachfrage bleibt hoch, erste Termine sind bereits ausgebucht. Veranstalter ist die Polizei Kreis Borken.

Seniorenradeln weiterhin stark gefragt

Das „Seniorenradeln“ in Borken und im Ortsteil Gemen stößt laut Polizei Borken weiterhin auf große Resonanz. Der kommende Termin am 16.04.2026 ist mit 22 Teilnehmenden bereits vollständig ausgebucht. Die Polizei Kreis Borken organisiert die Veranstaltungsreihe und rechnet auch bei den weiteren Terminen mit großem Interesse.

Weitere Termine im Überblick

Im Zusammenhang mit der hohen Nachfrage weist die Polizei Kreis Borken auf zusätzliche Termine im Kreisgebiet hin. Auch das Seniorenradeln Raesfeld ist Teil der Reihe.

Die weiteren Termine sind:
Borken, Ortsteile Weseke und Burlo am 07.05.2026
Gemeinde Heiden am 03.06.2026
Gemeinde Raesfeld am 09.09.2026
Gemeinde Reken am 31.08.2026
Gemeinde Südlohn und Ortsteil Oeding am 15.09.2026
Stadt Velen und Ortsteil Ramsdorf am 02.07.2026

Anmeldung weiterhin möglich

Interessierte können sich weiterhin telefonisch anmelden. Die Polizei Kreis Borken nimmt Anmeldungen unter der Rufnummer 02861 900 6161 entgegen. Ein Anrufbeantworter erfasst die Daten. Anschließend erfolgt ein Rückruf.

Prävention und Sicherheit im Fokus

Mit dem Konzept „Seniorenradeln“ stellt die Polizei Kreis Borken gezielt Sicherheit und Prävention in den Mittelpunkt. Gerade im Kreisgebiet, das bundesweit eine besonders hohe Quote an Pedelecs aufweist, ist es wichtig, ältere Radfahrerinnen und Radfahrer für Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Die Teilnehmerzahl ist bewusst auf maximal zwölf Personen begrenzt. So können die Organisatoren individuell auf die Bedürfnisse eingehen. Die Strecken orientieren sich an aktuellen Unfallschwerpunkten. Kritische Verkehrssituationen werden vor Ort praktisch gezeigt und gemeinsam besprochen.

Die Teilnehmenden erhalten Hinweise zum Verhalten an Kreuzungen und Kreisverkehren, zur richtigen Nutzung von Radwegen sowie zur Bedeutung von Helm, Licht und verkehrssicherer Ausstattung. Das Seniorenradeln ist Teil der Präventionsarbeit von Kreis und Polizei und soll künftig regelmäßig stattfinden.

Überfall Borken Aktenzeichen XY: Polizei bittet erneut um Hinweise

Der Überfall in Borken beschäftigt die Ermittler weiterhin. Knapp neun Monate nach der Tat stellen sie den Fall jetzt in „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ vor. Die Polizei hofft auf neue Hinweise aus der Bevölkerung.

Überfall Borken Aktenzeichen XY im Fernsehen

Der brutale Überfall auf zwei Senioren wird am Mittwoch, 8. April 2026, um 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ gezeigt. Die Kreispolizeibehörde Borken wendet sich damit erneut an die Öffentlichkeit.

Die Ermittler hoffen, dass Zuschauer Hinweise geben können, die bislang fehlen und zur Aufklärung der Tat beitragen.

Rückblick: Tat am Grütlohner Weg

Die Tat ereignete sich am 16. Juni 2025 gegen 3.40 Uhr in einem Einfamilienhaus am Grütlohner Weg in Borken. Mehrfach klingelte es an der Haustür. Der Hauseigentümer ging ins Erdgeschoss und sah drei Männer in Polizeiuniformen vor der Tür stehen.

Er öffnete in der Annahme, es handele sich um echte Beamte. Die Männer drängten ihn jedoch sofort zurück ins Haus. Einer der Täter holte die Lebensgefährtin aus dem Bett und führte sie ins Erdgeschoss.

Die Unbekannten fesselten die beiden Senioren, durchsuchten das Haus und entwendeten Bargeld sowie Schmuck. Anschließend flüchteten sie. Die Opfer konnten sich später selbst befreien und die Polizei verständigen. Die sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.

Täter trugen Polizeiuniformen

Nach Angaben der Polizei trugen die Täter bei der Tat Polizeiuniformen mit dem Schriftzug „Polizei“ auf der Brust. Zudem hätten sie Handschuhe und starke Stirnlampen getragen. Alle drei Männer hätten akzentfreies Deutsch gesprochen.

Einer der Täter sei überdurchschnittlich korpulent gewesen. Außerdem habe mindestens einer der Männer eine Schusswaffe am Gürtel getragen, so die Schilderung der Opfer.

Ermittlungen dauern an

Im August 2025 hatte die Polizei im Zusammenhang mit dem Fall mehrere Personen in Meinerzhagen, Kierspe und Gummersbach festgenommen. Der Tatverdacht habe sich jedoch nicht bestätigt.

Bis heute ist unklar, wer für den Überfall verantwortlich ist. Die Polizei setzt nun auf neue Hinweise aus der Bevölkerung nach der Ausstrahlung der Sendung.

Schutzkonzept Kreis Borken startet durch: Mehr Sicherheit für Frauen

Schutzkonzept Kreis Borken setzt ein klares Zeichen für mehr Sicherheit. Mit dem Projekt „Luisa ist hier“ entstehen neue Anlaufstellen für Frauen und Mädchen im gesamten Kreisgebiet. Ziel ist es, schnelle und unkomplizierte Hilfe in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen zu ermöglichen.

Schulung für mehr Schutz im Kreisgebiet

Im Kreis Borken haben Gleichstellungsbeauftragte eine Schulung zum Schutzkonzept „Luisa ist hier“ absolviert. Organisiert wurde diese durch den Frauen für Frauen e.V. Ahaus, der sich seit Jahren für die Stärkung von Frauen engagiert.

Ziel der Schulung war es, die Teilnehmerinnen darauf vorzubereiten, das Schutzkonzept Kreis Borken flächendeckend umzusetzen. Künftig können sie eigenständig Betriebe, Vereine und Veranstalter informieren und schulen.

„Es ist ein entscheidender und wichtiger Schritt, um das Netzwerk an sicheren Anlaufstellen für Frauen und Mädchen weiter auszubauen“, erklärt Jutta Grave-Möllmann, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken.

Schutzkonzept Kreis Borken setzt auf einfache Hilfe

Das Konzept „Luisa ist hier“ funktioniert bewusst niedrigschwellig. Frauen und Mädchen können sich in einer belastenden Situation mit der Frage „Ist Luisa hier?“ an das Personal wenden.

Geschulte Mitarbeitende reagieren diskret, bieten einen geschützten Rückzugsort an und organisieren bei Bedarf weitere Hilfe. Ziel ist es, Betroffene schnell aus unangenehmen Situationen zu begleiten.

Netzwerk wird weiter ausgebaut

Die Gleichstellungsbeauftragten übernehmen im Schutzkonzept Kreis Borken eine zentrale Rolle. Sie fungieren als Ansprechpartnerinnen und treiben den Ausbau des Netzwerks voran.

Immer mehr Einrichtungen sollen sich beteiligen, um ein deutliches Signal gegen Belästigung und Unsicherheit zu setzen. Weitere Informationen stellt der Verein online zur Verfügung.

Freizeit am Pröbstingsee Kreis Borken: Start in den Frühling

Freizeit am Pröbstingsee Kreis Borken hat wieder viel zu bieten. Mit dem Start in den Frühling öffnen rund um den See zahlreiche Angebote für Bewegung, Genuss und Erholung. Die Region im Münsterland lädt zu abwechslungsreichen Ausflügen für alle Altersgruppen ein.

Saisonstart rund um den Pröbstingsee

In Borken beginnt mit den steigenden Temperaturen die neue Saison am Pröbstingsee. Mehrere Einrichtungen nehmen ihren Betrieb wieder auf und machen das beliebte Ausflugsziel im Münsterland fit für den Frühling.

Das Bootshaus am See, der Kletterwald, das Restaurant sowie der Campingplatz stehen Besuchern ab sofort wieder zur Verfügung. Damit erweitert sich das Freizeitangebot für Einheimische und Gäste aus der Region deutlich.

Natur & Erholung am Pröbstingsee in Borken
Spielplatz am Pröbstingsee in Borken. Foto: Petra Bosse

Freizeit am Pröbstingsee Kreis Borken für alle Altersgruppen

Ob aktiv oder entspannt, rund um den Pröbstingsee gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Am Bootshaus können Gäste Tretboote ausleihen oder bei Speisen und Getränken direkt am Wasser verweilen. Modernisierte Sanitäranlagen sorgen zusätzlich für mehr Komfort.

Der Kletterwald bietet Bewegung und Abenteuer in luftiger Höhe. Verschiedene Parcours richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und Erfahrungsstufen. Auch hier wurden die Anlagen durch neue Sanitärbereiche ergänzt.

Start in den Frühling: Freizeitangebote wie Kletterwal rund um den Pröbstingsee
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Betreiber des Kletterwaldes Michaela Kempkes sowie Arnd Kreiczirek. Foto: Stadt Borken

Kulinarik und Übernachten im Münsterland

Auch kulinarisch setzt der Saisonstart Akzente. Das Restaurant am See lädt mit Blick auf das Wasser zum Verweilen ein. Die Stadt Borken hat gemeinsam mit den bisherigen Betreibern, den Brüdern Seklawi, eine langfristige Vereinbarung getroffen. Damit bleibt das gastronomische Angebot dauerhaft erhalten.

Der Campingplatz am Pröbstingsee bietet zudem vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten. Neben klassischen Stellplätzen und Mobilheimen stehen nun auch neue Safarizelte zur Verfügung. Sie ergänzen das Angebot um eine naturnahe und zugleich komfortable Option.

Gute Wasserqualität Pröbsting Badesee Borken
Foto: Stadt Borken (A)

Ausflugsziel im Münsterland

Die Freizeit am Pröbstingsee Kreis Borken entwickelt sich damit weiter zu einem attraktiven Ziel im Münsterland. Die Stadt lädt dazu ein, die Angebote in den kommenden Monaten zu nutzen. Ob Tagesausflug, sportliche Aktivität oder entspannter Aufenthalt am Wasser: Der Pröbstingsee bietet beste Voraussetzungen für gemeinsame Zeit im Freien.

Der Pröbstingsee liegt im Westen von Borken und zählt zu den beliebtesten Naherholungszielen im Münsterland. Die großzügige Anlage verbindet Natur, Freizeit und Tourismus auf engem Raum. Rund um den See führt ein gut ausgebauter Rundweg, der sich für Spaziergänge, Jogging oder Radtouren eignet. Weite Grünflächen laden zum Verweilen ein.
Besonders in den warmen Monaten zieht es viele Besucherinnen und Besucher ans Wasser. Neben klassischen Freizeitangeboten wie Tretbootfahren oder Klettern bietet das Areal auch gastronomische Einrichtungen und Übernachtungsmöglichkeiten. Damit ist der Pröbstingsee nicht nur ein Ziel für Tagesgäste, sondern auch für längere Aufenthalte geeignet.

Stocktreffen der Junggesellenkönige in Raesfeld sorgt für beste Stimmung

Das Stocktreffen der Junggesellenkönige in Raesfeld begann mit guter Laune und einer Portion Humor. Zwischen Grill, Zigarren und Schützenliedern wurde schnell klar: Hier trifft Tradition auf echte Gemeinschaft. Gastgeber Peter Timmermann hatte dafür den passenden Rahmen geschaffen.

Humorvoller Auftakt beim Stocktreffen

Wer dachte, ein Königstreffen sei eine steife Angelegenheit, wurde in Raesfeld schnell eines Besseren belehrt. Beim Stocktreffen der Junggesellenkönige ging es locker zu. Statt großer Reden zu Beginn standen zunächst Gespräche, Lachen und ein gut gefüllter Grill im Mittelpunkt.

König lädt in den eigenen Garten

Am Samstag, den 4. April 2026, lud der amtierende König des Junggesellen Schützenvereins Raesfeld zum traditionellen Treffen ein. Gastgeber war Junggesellenkönig Peter Timmermann, der in seinem Garten ein Zelt aufgebaut hatte. So entstand früh eine Atmosphäre, die an das Schützenfest erinnerte.

Für das leibliche Wohl sorgte der Königsvater am Grill. Der ehemalige König Nick Nattefort brachte Zigarren mit und trug damit zur entspannten Stimmung bei. Auch der Präsident des Junggesellen Schützenvereins Raesfeld, Simon Paschen, nahm als Gast teil.

Neue Pläne für die Königskompanie

In seiner Ansprache erklärte Simon Paschen, dass es ab diesem Jahr eine eigene Königskompanie geben solle. Zudem würden passende Hemden und Hüte angeschafft.

Zur Anprobe der Hemden lade Silberkönig Christian Willing im Sommer ein. Außerdem kündigte Paschen an, dass der Verein im Jahr 2028 sein 150. Jubiläum feiern werde. In diesem Rahmen sei ein Kaiserschießen geplant, an dem alle ehemaligen Könige teilnehmen können.

Geselligkeit bis in die Nacht

Das Stocktreffen der Junggesellenkönige in Raesfeld dauerte bis tief in die Nacht. Es wurde viel gesprochen, gelacht und gesungen. Die bekannten Schützenfestlieder waren weit zu hören und sorgten für eine lebendige Stimmung.

Ein fester Bestandteil des Treffens sind die Spazierstöcke mit Geschichte. Jeder König erhält vom Verein einen Stock als Erinnerung an seine Regentschaft.

Trickbetrüger in Erle: Polizei warnt vor perfiden Maschen

Trickbetrüger in Erle sorgen aktuell für Verunsicherung. Die Polizei berichtet von mehreren Vorfällen und warnt insbesondere ältere Menschen. Die Täter gehen gezielt und überzeugend vor.

Mehrere Fälle in Erle gemeldet

In Erle sind in den vergangenen Tagen vermehrt Trickbetrüger aufgetreten. Nach Angaben der Polizei hätten die Täter unterschiedliche Maschen genutzt, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen oder an Geld und Wertgegenstände zu gelangen.

Die Betrüger geben sich häufig als Handwerker, Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen oder auch als vermeintliche Bekannte aus. In einigen Fällen sei es ihnen gelungen, das Vertrauen der Betroffenen zu gewinnen.

Täter gehen gezielt vor

Die Trickbetrüger in Erle wählen ihre Opfer gezielt aus. Oft sprechen sie ältere Menschen an oder klingeln unangekündigt an Haustüren. Dabei treten sie freundlich und überzeugend auf. Die Polizei weist darauf hin, dass die Täter gezielt Druck aufbauen oder eine Notlage vortäuschen. Ziel sei es, die Betroffenen zu schnellen Entscheidungen zu bewegen.

Hinweise auf die Täter

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die am Karfreitag im Bereich
Silvesterstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder
Hinweise zu den beschriebenen Personen geben können, sich bei der Kripo in
Borken, Tel. (02861) 9000 zu melden.

Polizei gibt Verhaltenstipps

Die Polizei rät, bei unbekannten Personen grundsätzlich misstrauisch zu sein. Niemand sollte fremde Menschen ungeprüft in die Wohnung lassen.

Wichtige Hinweise der Polizei:

  • Unbekannte nicht hereinlassen
  • Ausweise zeigen lassen und überprüfen
  • Im Zweifel Angehörige oder Nachbarn hinzuziehen
  • Bei Verdacht sofort die Polizei informieren

Aufmerksamkeit schützt

Die aktuellen Fälle von Trickbetrügern in Erle zeigen, wie wichtig Aufmerksamkeit im Alltag ist. Die Polizei appelliert an Bürgerinnen und Bürger, auch im eigenen Umfeld auf mögliche Gefahren hinzuweisen und insbesondere ältere Angehörige zu sensibilisieren.

Festwirt Wenzel Schwering aus Erle: Ein Leben für das Festzelt

Wenn einer weiß, wann das Bier kalt und das Zelt voll ist, dann er. Wenzel Schwering, heute 70 Jahre alt, ist Festwirt aus Erle und seit Jahrzehnten eine feste Größe auf Schützenfesten weit über Raesfeld hinaus.

„Ich habe mit 13 Jahren angefangen“, sagt er. Ein Satz, der mehr ist als eine Erinnerung. Er steht für ein ganzes Arbeitsleben zwischen Zapfhahn, Aufbauplan und langen Nächten. Jetzt gehen er und seine Frau Gaby, geborene Brömmel, in den Ruhestand. Ein Abschied mit vielen Geschichten.

Vom Mithelfer zum Festwirt

„Ich wollte nicht mehr nur bei Oma und Opa bleiben“, sagt Schwering. Die Eltern arbeiteten im Schichtdienst, die Kinder wurden betreut. Doch mit 13 Jahren trifft er eine Entscheidung. „Ich habe gesagt, ich will auch nicht mehr nur da bleiben. Ich will mit.“ Er fährt mit ins Zelt, sammelt Gläser, spült, macht „alles, was so anfiel“. Und vor allem: „Das habe ich immer gerne gemacht.“

In jungen Jahren-Festwirt aus Erle Wenzel Schwering
Kaum verändert. Wenzel Schwering als junger Mann. Foto: Petra Bosse (Repro)

Was als Helfen beginnt, wird schnell zur festen Aufgabe. Die Schützenfeste gehören früh zu seinem Leben. Auch später, als er bereits arbeitet. Schwering ist Industriekaufmann, sein Vater im Außendienst. Beide koordinieren Beruf und Festbetrieb. „Das konnten wir gut koordinieren.“ Doch der Aufwand wächst. 1981 macht er sich selbstständig. „Ich konnte nebenbei nicht mehr arbeiten gehen.“ Nach dem Tod seines Vaters 1987 führt er den Betrieb weiter.

Gemeinsam aufgebaut und gewachsen

Mit der Ehe kommt auch Gaby Schwering in den Betrieb. „Dann bin ich da so mit eingestiegen“, sagt sie. Viele Jahre läuft alles parallel. Beruf, Familie und Festzelt. Schritt für Schritt wächst der Betrieb.

Ehepaar Gaby und Wenzel Schwering als junges Ehepaar
Ehepaar Schwering in jungen Jahren. Foto: Petra Bosse (Repro)

Im Laufe der Jahrzehnte kommen viele Veranstaltungen zusammen. „Wir hatten immer so um die 30 im Jahr“, sagt Schwering. Hochgerechnet ergibt das weit über 1000 Schützenfeste. Mehrere Zelte gleichzeitig sind keine Seltenheit. „Wir konnten mehrere Schützenfeste an einem Tag laufen lassen.“ Die Dimensionen sind groß. Rund 5000 Quadratmeter Zeltmaterial stehen zur Verfügung, verteilt auf unterschiedliche Größen. Doch mit der Größe wächst auch die Herausforderung.

Personal, Prinzipien und ein Bruch durch Corona

„Lieber eins vernünftig als zwei nur halb“, sagt Schwering. Dieser Satz zieht sich durch seine Arbeit. Qualität geht vor Quantität.

Über viele Jahre funktioniert das auch personell. Es gibt einen festen Stamm. „Die haben Freunde mitgebracht, Studenten andere Studenten, Schüler ihre Kollegen.“ Viele bleiben lange, oft bis ins Berufsleben hinein.

Dann kommt Corona. „Nach Corona haben wir bei null angefangen.“ Plötzlich fehlen die Leute. Nur ein kleiner Stamm bleibt. Neue Kräfte müssen aufgebaut werden. „Das war das erste Mal, dass wir richtig Probleme hatten.“ Einsätze werden reduziert, Abläufe neu organisiert.

Gaby Schering in jungen Jahren im Festzelt mit Kittelschürze
Im Wandel der Zeit fielen auch die Kittel-Schürzen weg, die neben Festwirtin Gaby Schering auch die Angestellten im Festzelt trugen. Foto: Petra Bosse (Repro)

Wandel im Festzeltbetrieb

Auch das Feiern hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. „Die Leute kommen samstags viel später“, sagt Schwering. Früher habe sich das Zelt schon am frühen Abend gefüllt, heute bleibe es lange ruhig. „Da kann ich mit dem Schrottgewehr durchs Zelt schießen“, sagt er. Und dann gehe es plötzlich schnell. „Irgendwann, 23 Uhr, 24 Uhr, auf einmal ist es propper voll.“

Für ihn ist das eine Entwicklung, die er mit gemischten Gefühlen sieht. „Schade, weil es geht ja auch anders.“ Als Beispiel nennt er das Oktoberfest. „Da stehen die Besucher um halb fünf auf der Straße, obwohl erst um 18 Uhr geöffnet wird.“

Erstes Oktoberfest in Erle 2011, Wenzel Schwering  mit Andreas Grotendorst
Erstes Oktoberfest in Erle 2011. Wenzel Schwering und der ehemalige Bürgermeister Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse (A)

Auch bei der Sicherheit habe sich einiges verändert. Die Auflagen seien gestiegen, sagt er, allerdings nicht überall gleich. „Das ist örtlich unterschiedlich.“ In größeren Städten sei der Aufwand oft höher, vor allem wenn viele Gäste von außerhalb kommen. Im Zelt selbst, hier in Erle, habe sich die Lage dagegen beruhigt. „Gegenüber früher ist es richtig ruhig geworden.“ Streit oder größere Zwischenfälle seien selten geworden.

Neue Wege beim Bezahlen

Früh setzt Schwering auf neue Technik. Die Einführung der Schwering-Karte ist ein Beispiel dafür. Ein bargeldloses Bezahlsystem im Festzelt, damals noch ungewohnt. „Wir sind auf die Messe gefahren und das hat uns so beeindruckt, dass wir gesagt haben, wir fangen jetzt an.“ Die ersten Reaktionen waren kritisch. „Am Anfang haben viele gemeckert.“ Auch technische Probleme wurden einkalkuliert. „Ich habe gesagt, es kann sein, dass es irgendwo hakt.“

Festwirt Wenzel Schering präsentiert neue Bezahlkarte
Festwirt Wenzel Schering präsentierte im Jahr 2016 die neue Bezahlkarte. Foto: Petra Bosse

Doch das System setzt sich durch. „Heute sagen alle super.“ Es erleichtert Abläufe, verhindert Fehler beim Abrechnen. „Man kann sich nicht mehr verrechnen.“

Übergang in den Ruhestand

Heute, mit 70 Jahren zieht sich Schwering aus dem aktiven Geschäft zurück. Ganz loslassen fällt ihm nicht leicht. Die nächste Generation übernimmt. Sohn Benedikt (Geschäftsführer)wird den Zeltverleih leiten. Sein Bruder Fabian Schwering und Tobias Möllmann, Schwiegersohn von Wenzel und Gaby Schwering, werden sich künftig um die Bewirtung kümmern. Wenzel Schwering selber aber bleibt weiterhin im Hintergrund aktiv. „Ich habe unten noch mein Büro.“ Vor allem bei der Personaleinteilung schaut er genau hin. „Da gucke ich gerne noch drüber, weil da viel passieren kann.“ Er kennt die Abläufe im Detail. Weiß, wann welches Zelt aufgebaut sein muss, wann Personal vor Ort sein muss. „Das darf nicht passieren, dass einer zu spät kommt.“

Vater und Sohn - Festwirte Erle Benedikt und Wenzel Schwering
Vater und Sohn – Festwirte Erle Benedikt und Wenzel Schwering. Foto: Petra Bosse (Archiv 2015)

Mehr Zeit für Familie und Fahrrad

Der Ruhestand bringt neue Freiräume. Die Familie rückt stärker in den Mittelpunkt. Die Wege sind kurz, die Kinder wohnen in der Nähe. Ein gemeinsames Hobby haben Wenzel und Gaby Schwering längst gefunden. „Wir fahren sehr gerne Fahrrad.“ Mit dem E-Bike erweitert sich der Radius. „Man kommt ganz anders weg.“ Tagesausflüge sind fest eingeplant, längere Touren sollen folgen. Auch Reisen stehen auf der Liste. Noch nicht konkret, aber fest vorgesehen.

Erinnerungen an die eigene Regentschaft

Wenzel und Gaby Schwering waren nicht nur Gastgeber, sondern selbst Teil der Schützenfesttradition. Beide standen als Königspaar im Mittelpunkt.

Ehepaar Schwering sagen nach 40 Jahren tschüss
Foto: Petra Bosse

Auf die Frage, ob sie noch einmal antreten würden, winkt Schwering ab. „Nein, wir haben wunderschöne Feiern gehabt.“ Er erinnert sich an seine Regentschaft 1992/93 und seine Frau als Königin 2007/2008. Zwei Jahre, die ihm besonders in Erinnerung geblieben sind. „Wir hatten einen tollen Königsthron und haben richtig gut gefeiert.“ Noch einmal antreten, das ist für beide kein Thema. Die Erinnerungen reichen ihnen. „Das war einfach eine schöne Zeit.“

Ein Leben für das Fest

Nach mehr als 40 Jahren endet eine prägende Zeit. Für Wenzel Schwering, für seine Familie und für viele Vereine in der Region. Der Name bleibt eng verbunden mit den Schützenfesten in Erle, in Raesfeld und darüber hinaus. Mit Organisation, Verlässlichkeit und Erfahrung.

Oder, wie er es selbst formuliert: „Man muss sehen, dass alles läuft.“

Erle: Spielplatz am Thiespatt frisch erneuert und wieder bereit zum Toben

Etwas versteckt in der Erler Ortsmitte am Thiespatt befindet sich seit vielen Jahren ein kleiner aber feiner Spielplatz.

Auf den 1. Blick kaum erkennbar, aber nun wurde er komplett überarbeitet und erneuert. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Kleine und große Kinder zum Toben mit einer Rutsche, ein Klettergerüst, Spielhaus, Baby-Schaukel, Karussell und Sandkasten.

Kinderspielplatz in Erle am Thiespatt erneutert
Foto: Petra Bosse

„Der Spielplatz ist rund 20 Jahre alt und wurde jetzt erneuert. Einzelne Spielgeräte haben wir ausgetauscht und dafür 39.000 Euro investiert“, so Bürgermeister Dirk Kuhmann. Unter anderem wurde auch eine neue Rutsche installiert, das Klettergerüst im Hintergrund ist neu, ebenso ein Wippelement. Pünktlich zum Frühjahrsstart ist der Spielplatz wieder in Stand, sodass Kinder ihn in den kommenden Wochen bei gutem Wetter nutzen können.

Sebastianschule aus Raesfeld greift bei Schulschach-LM in Hamm nach dem Titel

Zwei Teams der Sebastianschule bei der Schulschach-LM in Hamm

pd. Sowohl die Schulmannschaft als auch das Mädchenteam der St.-Sebastian-Schule spielten bei den NRW-Schulschachmeisterschaften in Hamm am letzten Tag vor den Osterferien um den Landestitel mit. Beide Teams aus Raesfeld gehörten zu den Titelfavoriten. In den Vorjahren erreichten sie regelmäßig einen der wenigen Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaft und hatten auf dem Weg ins Landesfinale bereits die Kreis- und Verbandsmeisterschaften ohne Punktverlust gewonnen.

Ein Brettpunkt fehlt

Beim spannenden und mit 60 Grundschulteams weitaus größten Landesfinale Deutschlands verpassten die Raesfelder die Vizemeisterschaft und damit einen der drei Qualifikationsplätze nur um einen einzigen Brettpunkt.

Ärgerlich für Tamme Gudel, Leonard Brunsbach, Lukas Völl und Torben Volmer. Sie hatten bereits 2024 als Zweitklässler erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen. In der dicht gedrängten Tabellenspitze belegte das Quartett nun in Hamm mit nur einer Niederlage nach 7 Runden den 5. Tabellenplatz.

Raesfelder Torben Volmer
Raesfelder Torben Volmer. Foto: Manfred Grömping

Raesfelder Mädchen fahren zur DM

Mehr Glück hatte das Mädchenteam der Sebastianschule, das als Tabellensechster von 33 Mannschaften beim Landesfinale der Mädchenteams noch zur DM nach Düsseldorf eingeladen wurde. Auf die Deutsche Meisterschaft im Juni freuen sich nun Maja und Lina Gröniger, Ronja Schwane, Marie Makollus und Lilia Hater.

„Bei den Mädchen freue ich mich über unsere 4. DM-Teilnehme hintereinander,“ kommentiert Schachlehrer Manfred Grömping das Ergebnis, „beim Turnier der Grundschulteams ärgert mich aber, dass Nordrhein-Westfalen bei der Zuteilung der DM-Qualiplätze gegenüber den anderen Bundesländern klar benachteiligt ist. Die Teilnehmerzahlen sind hier um ein Vielfaches größer, die Startplätze bei der DM aber für alle Bundesländer gleich.“

Einen kleinen Trost für die verpasste DM-Teilnehme gab es bei der Siegerehrung für den Raesfelder Torben Volmer. Er wurde für sieben gewonnenen Partien als erfolgreichster Turnierspieler am 4. Brett mit einer Medaille ausgezeichnet.

#48 Monatsrückblick: Abschied, Veränderungen und Rückkehr

In der 48. Folge des Raesfeld Podcasts blickt Moderatorin Sabrina Czupiol auf die wichtigsten Themen des Monats März: Ein Monat, der zeigt, wie sich das Leben vor Ort verändert – ein neues Parksystem bringt neue Regelungen in den Alltag, zwei ehemalige Kneipen werden noch einmal zu Orten der Begegnung, und Störche kehren zurück zum Schloss.

Parken auch sonntags geregelt

Starten wir mit einem Thema, das viele Autofahrer betrifft: der Parkplatz am Edeka in Erle.

Seit Anfang März gilt hier ein digitales Parksystem. Eine Stunde bleibt kostenlos – danach wird es kostenpflichtig. Und das inzwischen rund um die Uhr, also auch an Sonn- und Feiertagen.

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Gute Nachrichten für Kulturinteressierte

Das Museum am Schloss Raesfeld startet Anfang April in die neue Saison. Geöffnet ist es bis in den Herbst hinein, jeweils am Wochenende.

Ein schöner Anlass, sich wieder mit der lokalen Geschichte zu beschäftigen.

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Gemeindesportverband zieht Bilanz

Der Gemeindesportverband Raesfeld hat Mitte März Bilanz gezogen. Dabei wurde deutlich: Das Ehrenamt bleibt das Fundament des Vereinslebens. Neben Neuwahlen im Vorstand stehen auch schon Planungen für kommende Veranstaltungen wie den Radwandertag 2026.

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Storchenpaar zurück

Ein klares Zeichen für den Frühling: Das Storchenpaar am Schloss Raesfeld ist wieder da. Wie jedes Jahr hoffen viele nun auf Nachwuchs und verfolgen das Geschehen rund um das Nest.

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Flohmarkt in Dorfkneipen

Ein besonderes Ereignis gab es am 21. März in Erle: Die ehemaligen Gaststätten Tenk-Heßling und Brömmel-Wilms öffneten noch einmal ihre Türen – diesmal für einen Flohmarkt.

Für viele war das aber mehr als nur ein Flohmarkt – es war auch ein Abschied von zwei Orten, die lange das Dorfleben geprägt haben.

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Gastfamilien gesucht

Ein Blick in den Kreis Borken: Für das Jahr 2026 werden Gastfamilien gesucht. Rund 200 Jugendliche aus dem Ausland sollen hier ihren Alltag kennenlernen. Eine Chance für interkulturellen Austausch direkt vor Ort.

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Volksbank wächst weiter

Die Volksbank Raesfeld und Erle bleibt auf stabilem Kurs. Für das laufende Jahr wird ein spürbares Wachstum verzeichnet – ein positives Signal für die regionale Wirtschaft.

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Femeiche Erle Führung 2026 startet an Ostern

Die Femeiche Erle startet an Ostern in die neue Führungssaison. Am Ostermontag, 6. April 2026, sind Besucher eingeladen, Geschichte hautnah zu erleben. Die Führung verbindet lebendige Erzählungen mit einem besonderen Einblick in die Vergangenheit.

Auftakt der Führungssaison an der Femeiche

Mit Beginn der Osterzeit startet die diesjährige Saison der öffentlichen Führungen an der Femeiche Erle (Ekhornsloh 17). Die erste Führung findet am Ostermontag, 06. April, um 15.00 Uhr statt.

Carlo-Behler-Führung-Femegericht-Erle

Geschichte lebendig erzählt

Carlo Behler schlüpft dabei in die Rolle des Freigrafen Bernd de Duiker und berichtet in mittelalterlicher Gewandung über seine Tätigkeit als Vorsitzender des Femegerichts. Gleichzeitig vermittelt er Wissenswertes zur Geschichte des rund 1000 Jahre alten Baumes, der als Nationalerbe gilt.

Ein besonderer Programmpunkt ist das gemeinsame Nachspielen einer urkundlich belegten Femegerichtsverhandlung aus dem Jahr 1441.

Ausstellung im Heimathaus

Im Anschluss an die Führung geht es gemeinsam zum nahegelegenen Heimathaus (Silvesterstraße 5). Dort wird die Ausstellung zur Femeiche besucht, in der Inhalte vertieft und anschaulich ergänzt werden.

Darüber hinaus können Besucher weitere Ausstellungen besichtigen, darunter Gräberfunde, steinzeitliche Exponate sowie eine historische Schulstube.

Dauer der Veranstaltung

Die Führung dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten und bietet einen kompakten, zugleich anschaulichen Einblick in die regionale Geschichte rund um die Femeiche Erle.

👉Weitere Infos zur Femeiche in Erle finden Sie hier.

Blick auf das neugestaltete Umfeld der Femeiche. Im April 2025 wurde der Femeichenpark feierlich eröffnet.
Blick auf das neugestaltete Umfeld der Femeiche. Im April 2025 wurde der Femeichenpark feierlich eröffnet. Foto: Gemeinde Raesfeld

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gesunken

Aktuell 5.745 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im März 2026 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit ist ein positives Signal vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in der Weltwirtschaft“, erklärt Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat März 2026 insgesamt 5.745 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 110 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum März 2025 hat sich die Zahl deutlich um 973 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gesunken und liegt bei 2,5 Prozent (Februar 2026: 2,6 Prozent, März 2025: 3,0 Prozent).

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im März 2026 bei 10.804 Personen (- 136 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 15.223 Personen (-177 gegenüber dem Vormonat) in 7.709 Bedarfsgemeinschaften (- 107 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im März 2025 noch 991 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.316 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Endlich Spargelzeit: So schmeckt der Frühling

Wenn die ersten Spargelstangen wieder in der Auslage liegen, beginnt für viele die schönste Genusszeit des Jahres. Frischer Spargel steht wie kaum ein anderes Lebensmittel für Frühling, Leichtigkeit und regionale Küche.

Zart, mild und mit diesem typischen Duft macht er sofort Lust auf einfache Gerichte, die ohne viel Aufwand gelingen. Genau darum geht es auch hier: unkompliziert genießen und das Beste aus der Saison herausholen.

Frisch auf den Tisch – darauf kommt es an

Guten Spargel erkennt man schon beim Einkauf. Die Stangen sollten fest sein, leicht glänzen und an den Schnittstellen noch saftig wirken.

Zu Hause bleibt er am besten frisch, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch wickelt und im Kühlschrank lagert. So hält er sich ein bis zwei Tage ohne Probleme.

Beim Schälen gilt: weißen Spargel immer gründlich vom Kopf nach unten schälen und die Enden leicht abschneiden. So wird er später richtig zart.

Klassisches Spargel-Rezept – einfach und immer gut

Dieses Rezept ist ein echter Klassiker und gelingt garantiert. Perfekt für alle, die Spargel ganz unkompliziert genießen möchten.

Klassisches Spargel-Rezept – einfach und immer gut

Zutaten:
  • Weißer Spargel
  • Neue Kartoffeln
  • Butter
  • Salz
  • Eine Prise Zucker
  • Etwas Zitrone

Anleitung:
  1. Den Spargel waschen, sorgfältig schälen und die Enden abschneiden.
  2. In einem großen Topf Wasser mit Salz und einer Prise Zucker zum Kochen bringen und den Spargel darin garen. Je nach Dicke dauert das etwa 15 bis 20 Minuten. Zwischendurch einfach testen, ob er weich ist.
  3. Parallel die Kartoffeln kochen.
  4. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und mit einem Spritzer Zitrone abschmecken.
  5. Alles zusammen auf einem Teller anrichten und nach Wunsch mit Schinken oder etwas Hollandaise servieren.

Video:

Genuss ohne Aufwand

Manchmal muss es aber noch einfacher gehen. Wer Spargel lieber fertig zubereitet genießen möchte, kann ihn auch ganz entspannt im Adelheid Spargelhaus probieren. Dort wird Spargel aus regionalem Anbau serviert – frisch, klassisch und genau so, wie man ihn sich wünscht.

Warum sich Spargel jetzt besonders lohnt

Die Saison ist begrenzt und genau das macht sie so besonders. Jetzt ist Spargel frisch gestochen, voller Aroma und in bester Qualität erhältlich.

Ob klassisch mit Kartoffeln und Butter oder ganz einfach pur – es braucht nicht viel, um daraus ein richtig gutes Essen zu machen.

Und genau das ist das Schöne an der Spargelzeit: Weniger Aufwand, mehr Geschmack.

Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V.: Duo Capriccio konzertiert im Rittersaal

Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. lädt am Sonntag, 12. April 2026, zu einem Konzert im Rittersaal ein. Im Rahmen der Reihe „Best of NRW“ gastiert das Duo Capriccio in Raesfeld. Besucher erwartet ein Kammerkonzert mit Werken bedeutender Komponisten.

Konzert im Rittersaal von Schloss Raesfeld

Im Rahmen der landesweiten Konzertreihe „Best of NRW“ ist am Sonntag, 12. April 2026, um 17 Uhr das Duo Capriccio im Rittersaal des Schloss Raesfeld zu hören. Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. lädt zu einem Kammerkonzert für Violoncello und Klavier ein.

Auf dem Programm stehen Werke von Josef Wölfl, Robert Schumann, Nadia Boulanger und Johannes Brahms.

Duo Capriccio tritt als Kammermusik-Duo auf

Das Duo Capriccio geht aus dem 2023 gegründeten Trio Capriccio hervor. Da die Geigerin Annika Jemima Franke bei diesem Termin verhindert ist, treten Klaudio Zoto und Victoria Nava als Duo auf.

Kennengelernt haben sich die drei Musikerinnen und Musiker an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Ihr Zusammenspiel ist geprägt von Neugier, Spielfreude und einem feinen Gespür für musikalische Nuancen.

Kurz nach seiner Gründung wurde das Trio beim Sieghard-Rometsch-Wettbewerb ausgezeichnet. Für die Saison 2025/2026 wurde es für den Zyklus „Best of NRW“ der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung ausgewählt. Zudem sind die Musikerinnen und Musiker Stipendiaten von Yehudi Menuhin Live Music Now sowie des Deutschlandstipendiums.

Eintritt und Tickets

Der Eintritt beträgt für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied im Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. sind, 23 Euro pro Person. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis 27 Jahren haben freien Eintritt.

Karten können online über die Internetseite des Kulturkreises erworben werden oder direkt an der Konzertkasse ab 16 Uhr. Weitere Informationen zur Reihe gibt es telefonisch unter 02861/8040137.

Förderung und Hintergrund zur Konzertreihe

Gefördert wird das Programm durch den Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld.

Die Konzertreihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Stiftungen und Unternehmen. Dazu zählen die Eibach Stiftung aus Finnentrop, die Stiftung Mercator, die Walzwerke Einsal GmbH, die Artur u. Liselotte Dumke Stiftung, die LWL-Kulturstiftung sowie die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke.

Weitere Informationen zur Konzertreihe sind online abrufbar. Auch der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. informiert auf seiner Internetseite über das aktuelle Programm.

Aus dem Archiv: Fatima-Pilger-Madonna zog durch Erle

Für viele Gläubige der Eucharistischen Anbetung war der Sonntag in Erle ein besonderer Moment. Die Mitglieder der Gebetsgruppe hatten lange darauf gewartet, nun führte die eigens nach Erle bestellte Fatima-National-Pilger-Madonna die Prozession an.

Erler Schützen begleiten die Prozession mit der Fatima-Madonna in Erle
Foto: Petra Bosse

Prozession mit besonderem Gast

In den Abendstunden zog die Prozession mit der Fatima-Pilger-Madonna durch das Dorf. Über dem Geschehen lag eine besondere, ruhige Atmosphäre. Angeführt von der Feuerwehr mit Fackeln, begleitet von Bannerabordnungen und den Erler Jägern, wurde die Madonna auf den Schultern von vier Trägern durch die Straßen getragen. Eingebettet in ein Meer aus weißen Nelken stand sie im Mittelpunkt der Lichterprozession.

Prozession St. Silvester Erle mit Fatima-Madonna
Foto: Petra Bosse

Jubiläum des Gebetskreises

Seit 25 Jahren besteht der Gebetskreis der Eucharistischen Anbetung in Erle. Für viele Gläubige war dieses Jubiläum Anlass, die Fatima-Statue erneut nach Erle zu holen und den besonderen Tag gemeinsam zu begehen.

Weihbischof Ostermann zu Gast

Auch Weihbischof Friedrich Ostermann aus Münster nahm an der Prozession teil. Gemeinsam mit Pfarrer Michael Kenkel, weiteren Priestern und Ordensleuten sowie zahlreichen Gläubigen begleitete er die Lichterprozession durch den Ort.

Weihbischof Ostermann zu Gast in Erle St. Silvester-Kirche
Foto: Petra Bosse

Bereits vor Beginn zeigte sich der Weihbischof nahbar und kam mit Jugendlichen vor der Kirche ins Gespräch. „Ich war früher Leiter der Fachstelle Mission, Entwicklung und Frieden und die Gebetsgruppe der monatlichen eucharistischen Anbetung hat viel für uns getan. Deshalb bin ich heute gerne zu ihrem 25-jährigen Jubiläum nach Erle gekommen“, erklärte Ostermann.

Auch in seiner Predigt ging er auf das Glaubensleben im Alltag ein. „Die Anbetung an die Madonna und das Rosenkranzbeten kann eine gute Ergänzung für Menschen zum Glauben sein, die diese Zusätze brauchen“, sagte der Weihbischof.

Weihbischof Ostermann zu Gast in Erle St. Silvester-Kirche
Weihbischof Ostermann zu Gast in Erle St. Silvester-Kirche. Foto: Petra Bosse

Worte der Pfarrgemeinde

Pfarrer Michael Kenkel richtete sich ebenfalls an die Gläubigen. „Wir tragen nun die Fatima durch das Dorf und wollen damit deutlich machen, dass Maria die Fürsprecherin bei ihrem Sohn für uns ist. Wir wollen uns ihr anvertrauen und mit unseren Anliegen zu ihr kommen“, erklärte er vor Beginn der Prozession.

Fatima-Pilger-Madonna – Hintergrund und Bedeutung

Die Fatima-Pilger-Madonna geht auf die Marienerscheinungen im Jahr 1917 im portugiesischen Ort Fatima zurück. Drei Hirtenkinder berichteten damals von Erscheinungen der Jungfrau Maria, die weltweit große Beachtung fanden.

Die Pilger-Madonna ist eine Nachbildung der Originalstatue und wird weltweit in Kirchengemeinden gezeigt. Sie steht für Gebet, Hoffnung und den Wunsch nach Frieden und verbindet Gläubige über Ländergrenzen hinweg.

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Dorsten is(s)t mobil 2026: Autoshow, Streetfood und Stadtfest-Start in der Altstadt

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Autos, Streetfood und Frühlingsstimmung: Mit „Dorsten is(s)t mobil“ startet Dorsten vom 17. bis 19. April 2026 in die neue Stadtfest-Saison. Die Innenstadt wird dabei erneut zur großen Erlebnisfläche mit Autoshow, E-Mobilität, kulinarischen Angeboten und einem vielfältigen Programm für die ganze Familie.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre setzen die Organisatoren wieder auf die bewährte Mischung aus Mobilität, Genuss und Unterhaltung. Gleichzeitig wird das Konzept an mehreren Stellen weiterentwickelt. Ziel ist es, sowohl Stammgäste als auch neue Besuchergruppen anzusprechen.

„Das kulinarische Angebot ist auch in diesem Jahr abwechslungsreich und vielfältig“, sagt Organisator Hans Schuster von der Eventagentur Nightaffairs.

Mehr Marken, neue Flächen und breites Angebot

Zehn Autohäuser präsentieren in der Innenstadt ihre neuesten Modelle. Insgesamt sind mehr als 20 Marken vertreten. Damit bleibt die Autoshow ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung.

Im Vergleich zu den Vorjahren wurden einzelne Ausstellungsflächen neu strukturiert. Einige Autohäuser treten mit erweiterten Markenportfolios auf und benötigen mehr Platz. Gleichzeitig sind neue Anbieter hinzugekommen, während andere ihre Präsentation angepasst haben. Teilweise setzen die Veranstalter auf Kooperationen zwischen Autohäusern, um Flächen effizienter zu nutzen.

Foto: Linda Arat

Die Ausstellungsbereiche erstrecken sich über zentrale Punkte der Altstadt, unter anderem rund um den Platz der Deutschen Einheit sowie entlang der Wall- und Grabenanlage.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr erneut auf dem gastronomischen Angebot. Neben klassischen Ständen mit Pommes, Crêpes oder Grillgerichten wird die Auswahl weiter ausgebaut.

Besucher dürfen sich auf internationale Spezialitäten, moderne Streetfood-Konzepte und vegetarische Angebote freuen. Anbieter wie „Georg’s Diner“, „Die Sizilianer“, „Miske’s Pott Pommes“, „Fantasy Bowls“ oder „A.R. Feinkost“ stehen exemplarisch für die kulinarische Vielfalt.

Damit reagiert das Organisationsteam gezielt auf veränderte Besucherwünsche und den Trend zu abwechslungsreicher, zeitgemäßer Küche.

Wieder dabei: Die Sizilianer. Foto: Borgwardt

Auftakt am Freitag, Party am Samstag, Familientag am Sonntag

Der Start erfolgt am Freitag mit einem sogenannten Soft-Opening. Erste Aussteller präsentieren sich bereits am Nachmittag, dazu kommt eine entspannte Atmosphäre mit Musik rund um den Platz der Deutschen Einheit. Parallel öffnen erste Stände der Gourmetmeile und der Kids Corner bietet Programm für Kinder.

Am Samstag beginnt das vollständige Programm nach dem Wochenmarkt. Neben der kompletten Autoshow und dem gastronomischen Angebot setzen die Veranstalter auf ein erweitertes Abendkonzept. Höhepunkt ist die Veranstaltung „Cars & Wine“, die mit Musik aus den 90er Jahren gezielt auch ein jüngeres Publikum ansprechen soll.

Der Sonntag bleibt traditionell der besucherstärkste Tag. Neben der Autoshow und zahlreichen Familienangeboten öffnen die Geschäfte in der Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag. Somit verbindet die Veranstaltung Erlebnis, Information und Einkauf.

Foto: Linda Arat

Programm für die ganze Familie

Neben Autos und Gastronomie gibt es zudem zahlreiche Angebote für Kinder und Familien. Dazu zählen unter anderem ein Kids Corner im Bereich der St.-Agatha-Kirche sowie ein Karussell.

Eine Bühne sorgt zudem für Unterhaltung im Veranstaltungsbereich. Insgesamt bietet „Dorsten is(s)t mobil“ damit ein breit gefächertes Programm für unterschiedliche Altersgruppen.

Autos schauen, Kaffee trinken, Sonne genießen – das war das Credo am Marktplatz. Foto: Borgwardt

Sicherheitskonzept wird angepasst

Wie in den vergangenen Jahren setzen die Veranstalter auf ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Dieses wird kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst, um dadurch einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.


Programm im Überblick

Freitag, 17. April 2026

  • 16 Uhr: Kids Corner an der St.-Agatha-Kirche
  • ab 17 Uhr: erste Autoausstellung (Soft-Opening)
  • 17 bis 23 Uhr: Sundowner am Platz der Deutschen Einheit erste Stände der Gourmetmeile geöffnet

Samstag, 18. April 2026

  • ab 14 Uhr: Start des Gesamtprogramms nach dem Wochenmarkt komplette Autoshow und Gourmetmeile
  • Kinderprogramm und Unterhaltung
  • 17 bis 23 Uhr: „Cars & Wine“ mit 90er-Musik

Sonntag, 19. April 2026

  • ab 11 Uhr: Autoshow und Rahmenprogramm
  • Familienangebote in der Innenstadt
  • 13 bis 18 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag

Küchentrends 2026: Der wichtigste Raum im Haus wird neu gedacht

Die Küche ist längst mehr als ein Ort zum Kochen. Sie ist Treffpunkt, Arbeitsplatz, Lebensmittelpunkt. Entsprechend verändern sich auch die Ansprüche. Funktionalität bleibt wichtig, doch Design, Nachhaltigkeit und Individualität rücken immer stärker in den Fokus. Wer heute eine neue Küche plant, denkt ganzheitlich – und genau das spiegeln die aktuellen Küchentrends wider.

Offene Räume und fließende Übergänge

Der Trend zur offenen Wohnküche hält weiter an. Küchen verschmelzen zunehmend mit dem Wohn- und Essbereich. Klare Linien, harmonische Farbkonzepte und durchdachte Raumlösungen sorgen dafür, dass sich die Küche nahtlos in das Gesamtbild einfügt.

Dabei geht es nicht nur um Optik. Offene Küchen fördern das Miteinander. Kochen wird zum gemeinsamen Erlebnis, Gespräche entstehen ganz nebenbei. Die Küche wird zum sozialen Mittelpunkt des Hauses.

Deine neue Küche – Knüfer Küchen für Schermbeck & die Region

Bei Knüfer Küchen verwandeln wir Küchenträume in Lebensräume. Wir begleiten Sie persönlich bei der Gestaltung Ihres neuen Lieblingsplatzes – von der ersten Skizze bis zum ersten Kochen. Ob minimalistische Designküche oder gemütlicher Familientreffpunkt: Wir beraten Sie individuell und herstellerunabhängig.

Unser Portfolio vereint hochwertige Einbauküchen, smarte Elektrogeräte und exklusive Materialkonzepte. Neben der präzisen Planung bieten wir Ihnen das volle Service-Paket: fachgerechte Montage und innovative Lösungen für mehr Ergonomie und Komfort im Alltag.

Lassen Sie sich in unserer Ausstellung inspirieren und erleben Sie, wie Qualität auf Leidenschaft trifft. Beratung auf Augenhöhe – direkt bei Ihnen in der Nachbarschaft.

Knüfer Küchen. Für Ihr Zuhause – modern, erfahren und alles aus einer Hand.

Natürlichkeit und warme Materialien

Holz, Stein und matte Oberflächen bestimmen das Bild moderner Küchen. Warme Farbtöne wie Sand, Beige oder sanfte Erdtöne lösen das lange dominierende Hochglanz-Weiß zunehmend ab. Das Ergebnis wirkt wohnlicher und weniger technisch.

Auch bei den Materialien wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Langlebigkeit, Qualität und ressourcenschonende Produktion spielen bei vielen Kaufentscheidungen eine zentrale Rolle. Küchen sollen nicht nur schön sein, sondern auch dauerhaft überzeugen.

Technik, die den Alltag erleichtert

Moderne Küchen sind heute smarter denn je. Vernetzte Elektrogeräte, intelligente Beleuchtung und durchdachte Stauraumlösungen sorgen für mehr Komfort im Alltag. Backofen, Kühlschrank oder Dunstabzug lassen sich teilweise per App steuern oder passen sich automatisch an die Nutzungsgewohnheiten an.

Doch nicht jede Innovation muss sichtbar sein. Viele technische Lösungen verschwinden bewusst im Hintergrund. Push-to-open-Systeme, grifflose Fronten und integrierte Geräte sorgen für ein aufgeräumtes Gesamtbild.

Jeder Raum hat seine eigene Charakteristik, die Küche ganz besonders!

Lassen Sie Ihre Küche zum Kommunikationsmittelpunkt des Hauses werden.

Bereits seit dem Jahr 1957 gestalten wir detailverliebt den Lebensraum Küche und sind bekannt für Qualität nach Maß.

Wir bieten einen A-Z-Service von der Vor-Ort-Beratung, über Planung und Aufmaß bis hin zur Fertigstellung. Erschaffen Sie gemeinsam mit uns per 3D-Computerplanung Ihre neue Küche. Ihre Wünsche sind unsere tägliche Motivation, noch besser zu werden.

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Ergonomie und individuelle Planung

Standardlösungen haben ausgedient. Jede Küche wird heute auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten. Arbeitshöhen, Laufwege und Stauraum werden individuell geplant, um den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.

Besonders gefragt sind flexible Konzepte: höhenverstellbare Elemente, modulare Schränke oder multifunktionale Inseln. Sie ermöglichen es, die Küche an unterschiedliche Lebenssituationen anzupassen – vom Familienhaushalt bis zum Single-Apartment.

Farbe bekennen

Neben natürlichen Tönen gewinnen auch mutigere Farben an Bedeutung. Dunkle Küchen in Anthrazit oder Schwarz wirken elegant und modern. Akzente in Grün, Blau oder sogar Terrakotta setzen gezielte Highlights.

Wichtig bleibt dabei ein stimmiges Gesamtbild. Farben werden bewusst eingesetzt und oft mit neutralen Elementen kombiniert, um eine ausgewogene Atmosphäre zu schaffen.

Unser Küchenstudio Dorsten ist der perfekte Ort, um Ihre Küchenträume Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit über 100 Jahren Erfahrung im Möbelgeschäft verstehen wir die Bedeutung der Küche als Herzstück des Hauses. Wir bieten eine einzigartige Auswahl an hochwertigen Küchenlösungen, darunter exklusive Prisma Küchen und Nolte Küchen – renommierte Marken, die für Innovation, Qualität und zeitloses Design stehen.

Treten Sie ein in unser Küchenstudio Dorsten und entdecken Sie eine inspirierende Vielfalt an Küchenstilen, von modern und minimalistisch bis hin zu zeitlos klassisch. Wir verstehen, dass die Küche nicht nur ein Ort zum Zubereiten von Mahlzeiten ist, sondern auch ein Raum für geselliges Beisammensein und gemeinsame Erlebnisse. Deshalb legen wir großen Wert darauf, Küchen zu gestalten, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind.

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Die Küche als Lebensraum

Am Ende steht eine klare Entwicklung: Die Küche wird persönlicher. Sie spiegelt den Lebensstil ihrer Nutzer wider und verbindet Funktion, Design und Atmosphäre.

Ob minimalistisch, gemütlich oder technisch hochmodern – die Möglichkeiten sind vielfältiger denn je. Wer heute eine neue Küche plant, investiert nicht nur in Möbel, sondern in Lebensqualität.

Museum am Schloss öffnet wieder in Raesfeld, klein, aber fein

Das Museum am Schloss öffnet wieder und lädt Besucher in die Freiheit nach Raesfeld ein. Klein, aber fein präsentiert sich die Ausstellung nach dem Frühjahrsputz in neuem Glanz. Der Eintritt ist frei, der Besuch lohnt sich für alle, die regionale Geschichte entdecken möchten.

Frühjahrsputz im Museum am Schloss

Das Museum am Schloss öffnet wieder und wurde dafür gründlich vorbereitet. Mit dem Beginn des Frühlings stand auch im Museum am Schloss in der Freiheit in Raesfeld ein umfassendes Großreinemachen an.

Mehrere Mitglieder des Heimatvereins trafen sich, um die Räume auf Vordermann zu bringen. Mit Putzlappen, Besen und viel Engagement reinigten sie Böden, Fenster und Vitrinen. So konnte die Ausstellung rechtzeitig zur Wiedereröffnung auf Hochglanz gebracht werden.

Heimatmuseum am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse (A)

Museum am Schloss öffnet wieder ab April

Das Museum am Schloss öffnet wieder ab dem 3. April und bleibt bis Ende Oktober zugänglich. Besucher können die Ausstellung jeweils samstags sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14 bis 18 Uhr besichtigen.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die sich für die Geschichte der Region begeistern. Die Ausstellung ist bewusst klein gehalten, bietet aber einen anschaulichen Einblick in das lokale Leben vergangener Zeiten.

Ausstellung im Heimatmuseum am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse (A)

Eintritt frei im Museum in der Freiheit

Das Museum am Schloss in der Freiheit ist bei vielen Gästen als kleiner, aber feiner Ort der Begegnung bekannt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen stellt der Heimatverein online zur Verfügung.

Ausstellung im Heimatmuseum am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse (A)
Heimatmuseum am Schloss Raesfeld lädt ein
Foto: Petra Bosse (A)

Lokallust Erle: Handwerkerabend und Königstreffen im HUB

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Rund 80 Handwerker haben am HUB Erle mitgebaut. Viele von ihnen standen jetzt wieder genau dort. Nicht mehr mit Werkzeug in der Hand, sondern mit einem Teller beim gemeinsamen Abend.

Beim Handwerkerabend wurde schnell klar, wie viel mehr hinter diesem Projekt steckt. Viele der Beteiligten sehen jetzt zum ersten Mal, was aus ihrer Arbeit geworden ist. Sie haben Wände gestellt, Böden gelegt, Details geschaffen. Und stehen nun mitten in einem Haus, das lebt.

Gleichzeitig trifft an diesem Abend auch die Geschichte des Dorfes auf die Gegenwart. Beim Treffen der Erler Könige kommen Erinnerungen aus vielen Jahren zusammen. Gespräche entstehen, die es so vielleicht ohne diesen Ort nicht gegeben hätte.

Genau dieses Zusammenspiel macht die Seite so besonders. Handwerk, Ehrenamt und Tradition greifen ineinander. Nicht inszeniert, sondern ganz selbstverständlich.

Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle

Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:

  • Volksbank Raesfeld und Erle eG
  • Edeka Beyer
  • Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
  • HUB Erle
  • Kornbrennerei Böckenhoff

Informationen zur Anzeigenschaltung

Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 04. Mai 2026. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen uns direkt an.

Kontakt

Daniel Bosse
Heimatmedien GmbH
Fürst-Leopold-Platz 1
46284 Dorsten

Mail: [email protected]

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