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Raesfeld in Sommerlaune bringt den Dorfplatz in Erle zum Platzen

Der Dorfplatz Böckenhoff und das Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle waren am Freitagabend rappelvoll. Rund 900 Besucher aus Erle, Dorsten, Reken, Heiden und Schermbeck feierten dort bei hochsommerlichen Temperaturen die Premiere von „Raesfeld in Sommerlaune“. DJ Christian Sanders sorgte für Musik unter freiem Himmel.

Raesfeld in Sommerlaune auf dem voll besetzten Dorfplatz in Erle
Foto: Petra Bosse

Dorfplatz füllt sich bereits ab 17 Uhr

Schon ab 17 Uhr füllte sich der Dorfplatz. Die Gäste saßen an Tischen und auf Bänken, standen an den Stehtischen zusammen oder nutzten die Sitzgelegenheiten rund um den Platz.

Einige Radfahrer legten auf ihrer Heimfahrt eine Pause ein und blieben spontan. Andere waren gezielt zur Sommerlaune nach Erle gekommen. Viele Besucher reisten mit dem Fahrrad aus Erle, Dorsten, Reken, Heiden und Schermbeck an. Eine Gruppe aus Lembeck war mit 16 Personen dabei.

Raesfeld in Sommerlaune auf dem voll besetzten Dorfplatz in Erle
Foto: Petra Bosse

DJ Christian Sanders brachte den Dorfplatz mit Schlagern, Disco, Oldies, Dance und aktuellen Hits in Sommerlaune. Selbst gegen 22 Uhr zeigte das Thermometer noch rund 30 Grad. Davon ließen sich die Besucher nicht bremsen: Sie feierten bis spät in die Nacht.

Defektes Manometer stoppt den Bierfluss

Als die Stimmung ihren Höhepunkt erreichte und der Dorfplatz am vollsten war, ging am Bierwagen plötzlich nichts mehr. Vor dem Stand wuchs die Schlange, einige Gäste wurden unruhig und vermuteten, das Personal arbeite zu langsam.

Raesfeld in Sommerlaune auf dem voll besetzten Dorfplatz in Erle
Foto: Petra Bosse

Der Grund steckte jedoch in der Technik: Ein defektes Manometer an der Kohlensäureflasche stoppte den Bierfluss. Das Messgerät zeigt den Druck in der Flasche und der Zapfanlage an. Ohne den erforderlichen Druck konnte das Team kein Bier mehr zapfen.

HUB-Betreiber Christian Lipfert schilderte, dass Benjamin Schwane, Berthold Heisterkamp und Andreas Witte von der Veltins-Brauerei gemeinsam nach dem Fehler suchten. Zum Glück hatte Witte noch ein passendes Manometer in seiner Garage. Er holte das Ersatzteil, das Team tauschte es aus und kurz darauf lief die Zapfanlage wieder.

Raesfeld in Sommerlaune: 900 Gäste feiern in Erle
Trotz Feierstimmung war am Bierwagen Einsatz gefragt: Andreas Witte (3. v. r.) half dabei, die defekte Zapfanlage wieder in Gang zu bringen.. Foto: Petra Bosse

Der Fehler fiel allerdings erst spät am Abend auf. „Für uns war das eine Vollkatastrophe, aber so etwas kann einfach immer wieder passieren“, sagte Lipfert. Im HUB sei bereits zum zweiten Mal ein Manometer ausgefallen.

Rund 900 Besucher feiern in Erle

Nach Lipferts Schätzung kamen rund 900 Menschen zur Veranstaltung. „Unglaublich. Ich bin total glücklich und freue mich für die Leute in Erle, dass wir hier so einen tollen Lebensmittelpunkt haben“, sagte der Betreiber.

Die große Resonanz bestätige aus seiner Sicht, wie gut der Dorfplatz Böckenhoff und das Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle inzwischen angenommen würden.

Auch Maria Kowalsky vom Ortsmarketing Raesfeld zeigte sich zufrieden mit der Premiere auf dem Dorfplatz. „Ich bin begeistert, dass die Leute das annehmen und jede Veranstaltung so gut besucht wird. Ich freue mich über jeden Besucher.“

Raesfeld in Sommerlaune auf dem voll besetzten Dorfplatz in Erle
Maria Kowalsky (2. v. r.) vom Ortsmarketing Raesfeld zeigte sich begeistert von der großen Resonanz auf die Sommerlaune-Premiere am HUB Erle.. Foto: Petra Bosse

Sommerlaune geht am Preen’s Hoff weiter

Die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ wird am Freitag, 21. August, am Preen’s Hoff in Erle fortgesetzt. Dort ist Martin Quint-Mölleken angekündigt.

TrauerHalt bietet im September neue Wege der Trauerbegleitung

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TrauerHalt richtet im September mehrere Angebote für Trauernde in Borken, Rhedebrügge und Raesfeld-Erle aus. Das Programm umfasst einen Kreativworkshop, eine Fahrradtour für junge Menschen, einen Vortrag, Wanderungen sowie regelmäßige Gruppentreffen.

Persönliches Erinnerungsalbum gestalten

Unter Anleitung von Jenni Pauli können die Teilnehmenden ein individuelles Erinnerungsalbum oder Buch herstellen. Persönliche Fotos, Geschichten, Texte und kleine Gegenstände sollen dabei helfen, gemeinsame Momente mit einem verstorbenen Menschen festzuhalten.

Der Workshop bestehe aus zwei Terminen. Ein Informationsabend diene zunächst der Inspiration und Ideensammlung. Beim zweiten Treffen werde das Erinnerungsalbum gestaltet. Die Gruppe sei auf zehn Personen begrenzt. Material könne vor Ort erworben werden.

Der Informationsabend findet am Dienstag, 1. September, von 18 bis 20 Uhr statt. Das Album wird am Freitag, 25. September, von 16 bis 20 Uhr gestaltet. Veranstaltungsort ist die Pröbstinger Allee 23 in Borken. Die Teilnahme kostet 20 Euro, hinzu kommen die Materialkosten nach Verbrauch.

Fahrradtour für trauernde Kinder und Jugendliche

Für trauernde Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren bietet TrauerHalt am Freitag, 4. September, eine Fahrradtour an. Bewegung, Begegnung und Austausch sollen den jungen Teilnehmenden einen gemeinsamen Start ins Wochenende ermöglichen.

Die Strecke werde je nach Fahrvermögen angepasst und liege zwischen zehn und 20 Kilometern. Anschließend sei ein gemeinsames Abendessen geplant.

Start und Ziel ist die Pröbstinger Allee 23 in Borken. Die Tour dauert von 15.30 bis 19.30 Uhr. Die Kinder benötigen ein eigenes Fahrrad, einen Helm sowie einen Rucksack mit einem Getränk für unterwegs.

Vortrag über Tod und Trauer bei Kindern

Wie können Erwachsene mit Kindern über Tod und Trauer sprechen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Vortrag am Dienstag, 15. September, von 19.30 bis 21 Uhr im Kindergarten St. Marien, Tenkweg 22 in Borken-Rhedebrügge.

Die Referentin gebe zunächst einen Überblick darüber, welche Vorstellungen Kinder und Jugendliche im Laufe ihrer Entwicklung von Tod und Endlichkeit entwickeln könnten. Zudem gehe es um mögliche Reaktionen und eine angemessene Begleitung. Im Anschluss bestehe Gelegenheit für Fragen und Gespräche. Passende Bücher würden ebenfalls vorgestellt.

TrauerHalt organisiert den Abend gemeinsam mit dem Bildungswerk Raesfeld und dem Familienzentrum St. Marien Rhedebrügge. Anmeldungen nimmt das Bildungswerk Raesfeld unter [email protected] oder 02865 10073 entgegen. Die Kursnummer lautet 556F3.

Wanderung und Lagerfeuer für verwaiste Väter

Ein eigenes Angebot richtet sich an Väter, die ein Kind verloren haben. Männliche Trauerbegleiter laden am Freitag, 18. September, zu einer Wanderung mit anschließendem Lagerfeuer ein.

Das Angebot stehe Vätern offen, unabhängig vom Alter des verstorbenen Kindes und davon, wie lange der Verlust zurückliege. Im Mittelpunkt stünden gemeinsames Gehen, gegenseitiges Verständnis und das Zusammensein, auch ohne viele Worte.

Treffpunkt ist um 16.30 Uhr an der Pröbstinger Allee 23 in Borken. Die Veranstaltung endet gegen 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, TrauerHalt bittet um eine Spende. Anmeldungen sind unter [email protected] oder 0171 8325956 möglich.

Trauerwanderung am Fliegerberg

Am Samstag, 19. September, beginnt um 14 Uhr eine geführte Trauerwanderung am Borkener Fliegerberg. Trauerbegleiterinnen geben unterwegs Impulse, die Raum für Gedanken, Gespräche oder gemeinsames Schweigen schaffen sollen.

Die vier bis fünf Kilometer lange Wanderung dauere etwa drei bis vier Stunden und finde bei jedem Wetter statt. Festes Schuhwerk, passende Kleidung sowie Proviant und Getränke seien erforderlich. Hunde könnten nicht mitgenommen werden.

Treffpunkt ist der Parkplatz am Forellenhof, Zum Homborn 13 in Borken-Gemen. Die Teilnahme kostet zehn Euro. Anmeldungen nimmt TrauerHalt unter [email protected] oder 0179 6726590 entgegen.

Termine der regelmäßigen Gruppen

Die SternenEltern-Gruppe Borken trifft sich am Mittwoch, 9. September, um 19.30 Uhr an der Pröbstinger Allee 23 in Borken. Neue Interessierte werden um vorherige Kontaktaufnahme unter [email protected] oder 0171 8325956 gebeten.

Die AGUS-Gruppe „trotzdem.weiter.machen.“ für Menschen, die nach einem Suizid trauern, kommt am Mittwoch, 2. September, am Vereinssitz von TrauerHalt, Osterholten 3 in Raesfeld-Erle, zusammen. Neue Interessierte können sich unter [email protected] oder 0179 6726590 melden.

Weitere Informationen gibt es unter www.trauer-halt.de.

Feuerwehr Raesfeld löscht Vegetationsbrand am Schloss

Die Feuerwehr Raesfeld ist in der Nacht zu Samstag, 15. August 2026, zu einem Vegetationsbrand an der Straße Am Burgesch ausgerückt. Schlossbesucher hatten die Flammen früh gemeldet, sodass der Brand nach Angaben der Feuerwehr auf etwa 100 Quadratmeter begrenzt blieb.

Der Alarm ging um 1.09 Uhr ein. Gemeldet war ein brennender Grünstreifen in der Nähe des Schlosses Raesfeld. Auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte nach Angaben von Feuerwehrleiter André Szczesny die Information der Polizei, dass das Feuer in Richtung Wald zog.

Feuerwehr Raesfeld baut Wasserversorgung vom Schloss auf

Die Feuerwehr ging mit zwei C-Rohren zur Brandbekämpfung vor. Parallel wurde eine Wasserversorgung vom Schloss Raesfeld bis zur Einsatzstelle aufgebaut. Nachdem die Flammen gelöscht waren, suchten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich mit Gorgui-Waldbrandhacken nach Glutnestern ab.

Anschließend wurde die Fläche noch einmal gründlich bewässert. Um 3.45 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle abschließen und zum Gerätehaus zurückkehren. Danach waren die Kräfte wieder einsatzbereit.

30 Einsatzkräfte bei Vegetationsbrand im Einsatz

  • Einsatzort: Raesfeld, Am Burgesch
  • Alarmzeit: Samstag, 15. August 2026, 1.09 Uhr
  • Stichwort: Feuer_Vegetation
  • Alarmiert: Löschzug Raesfeld und Gruppe 2 des Löschzuges Erle
  • Externe Kräfte: Polizei und Ordnungsamt
  • Einsatzstärke: 30 Einsatzkräfte

Im Einsatz waren nach der Einsatzinfo 1-ELW 1-1, 1-TLF4000-1, 1-HLF 20-1, 1-GWL 2-1, 1-MTF 1-1 und 2-HLF 20-1. Polizei und Ordnungsamt unterstützten als externe Kräfte.

Frühe Meldung verhindert größere Ausbreitung

Nach Einschätzung der Feuerwehr hätte sich der Brand wegen der aktuellen Trockenheit deutlich stärker ausbreiten können, wenn Besucher des Schlosses die Flammen nicht so früh gemeldet hätten. Der schnelle Hinweis und der gezielte Löschangriff verhinderten ein größeres Schadensereignis.

Erst Mitte Juli hatte die Feuerwehr Raesfeld bei zwei weiteren Bränden ein Ausbreiten der Flammen verhindert. Auch damals spielte die trockene Witterung eine wichtige Rolle.

Fahndung in Marl: Polizei sucht zwei Tatverdächtige

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Fahndung in Marl: Nach Schüssen auf das Auto eines 62-Jährigen an der Otto-Hue-Straße sucht die Polizei Recklinghausen mit Fotos nach zwei Tatverdächtigen. Die Staatsanwaltschaft Essen geht mittlerweile von versuchtem Mord aus.

Fahndungsfoto der Polizei Recklinghausen zu zwei Tatverdächtigen nach Schüssen auf ein Auto in Marl
Die Polizei fahndet nach zwei Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Schüssen auf ein Auto in Marl. Foto: Polizei Recklinghausen

Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei kam es am Dienstagabend, 11. August 2026, gegen 18.15 Uhr an der Otto-Hue-Straße in Marl zu dem versuchten Tötungsdelikt. Ein zunächst unbekannter Täter soll auf einen Pkw geschossen haben, in dem ein 62-jähriger Mann aus Marl saß. Der Mann blieb unverletzt und meldete den Vorfall selbst bei der Polizei.

Die erste Polizeimeldung zu den Schüssen auf das Auto nannte bereits den Einsatz einer Mordkommission. Nach ersten Erkenntnissen ging die Polizei davon aus, dass eine scharfe Schusswaffe benutzt wurde.

Fahndung in Marl: Zwei Männer gesucht

Die Ermittlungen haben nach Polizeiangaben ergeben, dass neben dem mutmaßlichen Schützen ein zweiter Mann an der Vorbereitung der Tat beteiligt gewesen sein soll. Dieser Mann soll die Umgebung ausgekundschaftet haben. Die Staatsanwaltschaft Essen geht inzwischen von versuchtem Mord aus.

Bei dem namentlich bekannten Tatverdächtigen handelt es sich laut Polizei um den 20-jährigen Mehmet Bora K. Die Fahndungsseite der Polizei ist hier erreichbar: Fahndung nach dem 20-jährigen Tatverdächtigen. Fotos des bislang namentlich unbekannten mutmaßlichen Schützen stehen auf einer zweiten Fahndungsseite: Fahndung nach dem unbekannten Tatverdächtigen.

Polizei warnt: Tatverdächtige könnten bewaffnet sein

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass die Tatverdächtigen bewaffnet sein könnten. Wer einen der Männer sieht, soll nicht versuchen, ihn selbst zu stellen. Stattdessen soll sofort der Notruf 110 gewählt und der genaue Aufenthaltsort mitgeteilt werden.

Hinweise nimmt die Polizei außerdem unter 0800 2361 111 entgegen. Die aktuelle Fahndung wurde in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen und des Polizeipräsidiums Recklinghausen veröffentlicht.

Vegetationsbrand in Rhedebrügge: Rund 100 Einsatzkräfte im Einsatz

Ein Vegetationsbrand hat am Donnerstag in Borken-Rhedebrügge eine Fläche von rund 15.000 Quadratmetern erfasst. Rund 100 Einsatzkräfte verhinderten laut Mitteilung der Stadt Borken, dass sich das Feuer auf ein größeres Waldgebiet in Richtung Rhede ausbreitete.

Flammen greifen auf Waldstück über

Die Feuerwehr Borken sei am Donnerstag, 13. August 2026, um 13.02 Uhr zu einem Flächenbrand in Rhedebrügge alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt hätten die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung gesehen.

Zu diesem Zeitpunkt habe das Feuer bereits auf ein angrenzendes Waldstück übergegriffen. Wegen der starken Brandintensität seien weitere Kräfte nachalarmiert worden.

Vegetationsbrand in Rhedebrügge: Großeinsatz
©Feuerwehr Borken

Funkenflug löst weitere Brände aus

Durch die Hitze und den Funkenflug seien in einem etwa 200 Meter entfernten Waldstück sogenannte Spotfeuer entstanden. Dabei handelt es sich um kleinere Brände, die durch herumfliegende Glut ausgelöst werden.

Die Feuerwehr habe die Brandstellen von beiden Seiten bekämpft. Dadurch sei verhindert worden, dass die Flammen auf ein größeres Waldgebiet in Richtung Rhede übergriffen.

Landwirte unterstützen die Wasserversorgung

Eine Herausforderung sei die Löschwasserversorgung im ländlichen Gebiet gewesen. Mehrere Landwirte hätten die Feuerwehr mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Güllefässern unterstützt. Zusätzlich hätten die Einsatzkräfte eine Schlauchleitung von einem weiter entfernten Hydranten bis zur Brandstelle verlegt.

Die Nachlöscharbeiten hätten bis in die frühen Morgenstunden des Freitags gedauert. Verletzt worden sei niemand.

Alle Borkener Löschzüge alarmiert

Im Einsatz seien rund 100 Kräfte der Feuerwehr Borken gewesen. Dazu hätten alle Borkener Löschzüge, die Feuerwehr Rhede und die Waldbrandkomponente des Kreises Borken gehört.

Während des Einsatzes habe der Löschzug Weseke den Grundschutz im Borkener Stadtgebiet sichergestellt. Parallel dazu seien weitere kleinere Einsätze abgearbeitet worden.

Erhöhte Gefahr durch trockene Vegetation

Die Stadt Borken weist weiterhin auf eine erhöhte Wald- und Vegetationsbrandgefahr hin. Offenes Feuer in Wäldern und auf Vegetationsflächen solle vermieden werden. Zigaretten und glimmende Gegenstände dürften nicht weggeworfen werden. Fahrzeuge sollten nicht auf trockenen Grasflächen abgestellt werden, da bereits kleine Funken einen Brand auslösen könnten.

Von „Katzenklo“ bis Jazz: Helge Schneider begeistert am Schloss Raesfeld

Ausverkauftes Haus, hochsommerliche Temperaturen und ein Helge Schneider, der schon nach wenigen Minuten das Wasserschloss und den Schlossteich in sein Programm einbaute: Der Donnerstagabend bei der Musiklandschaft Westfalen gehörte dem Musiker, Komiker und Multiinstrumentalisten. Mit „Ellebogen vom Tich!“ brachte er Jazz, Improvisation, bekannte Klassiker und neue Stücke vor die historische Kulisse von Schloss Raesfeld.

Helge Schneider begeistert beim ausverkauften Konzert am Schloss Raesfeld
Foto: Christian Schwitt

Erst Raesfeld gelobt, dann das Schloss begutachtet

Zu Beginn widmete sich Schneider erst einmal seinem Auftrittsort. Er lobte die nach seinen Worten schuldenfreie Gemeinde Raesfeld und die Kulisse des Wasserschlosses. Lange blieb es allerdings nicht bei der anerkennenden Betrachtung.

Der Blick auf die grüne Beleuchtung des Schlosses lieferte ihm die nächste Vorlage: „Da vorne grün angestrahlt – oder ist das Schimmel? Sehr schön auch der Teich hier drum. Aber dadurch, dass es so warm war und so, sind die Seerosen etwas aufgequollen. Aber ich hab schon Fische darunter gesehen. Ein herrlicher Fischbestand hier: Seelachs, hier Rollmops, alles da.“

Spätestens beim Rollmops im Schlossteich war das Publikum angekommen in der Welt von Helge Schneider.

Helge Schneider begeistert beim ausverkauften Konzert am Schloss Raesfeld
Foo: Petra Bosse

Fanclubs reisen zum Schloss Raesfeld

Für das Konzert waren nicht nur Besucher aus Raesfeld und der näheren Umgebung gekommen. Auch ganze Fanclubs hatten sich auf den Weg zur Musiklandschaft Westfalen gemacht.

Die Stimmung zeigte sich entsprechend ausgelassen. Eine Besucherin fasste ihre Reaktion auf Schneiders Auftritt so zusammen: „Ich hab ständig Pipi vor Lachen in den Augen.“

Schneider brauchte dafür keine langen vorbereiteten Pointen. Beobachtungen, einzelne Wörter und spontane Einfälle reichten ihm häufig, um daraus neue Geschichten zu entwickeln.

Helge Schneider begeistert beim ausverkauften Konzert am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

„Katzenklo“ darf natürlich nicht fehlen

Musikalisch griff Schneider tief in sein Repertoire. Einer seiner bekanntesten Titel durfte dabei nicht fehlen: „Katzenklo“ sorgte bereits früh für Wiedererkennung im Publikum.

Daneben präsentierte Schneider Stücke aus seinem neueren Repertoire und ältere Titel. Auch „She’s Gone“ gehörte zum Programm. Immer wieder unterbrach er musikalische Passagen mit gesprochenen Einfällen, improvisierte und wechselte scheinbar mühelos zwischen Musik und Wortwitz.

Helge Schneider begeistert beim ausverkauften Konzert am Schloss Raesfeld mit Jazz, Katzenklo, Improvisation und schrägem Humor.
Foto: Christian Schwitt

Gerade dieses Zusammenspiel prägte den Abend. Ein Lied blieb nicht zwangsläufig einfach ein Lied. Schneider kommentierte, erzählte, setzte neu an oder entwickelte aus einer Situation auf der Bühne die nächste Idee.

Hinter dem schrägen Humor steckt viel Jazz

Wer Helge Schneider vor allem mit „Katzenklo“, „Telefonmann“ oder der „Wurstfachverkäuferin“ verbindet, bekommt bei seinen Konzerten nur einen Teil des Künstlers zu sehen. Schneider ist Pianist, Jazzmusiker und Multiinstrumentalist.

Auf der Bühne wechselte er zwischen seinen musikalischen und komischen Rollen. Mal stand sein Gesang im Mittelpunkt, dann wieder das Klavier oder ein anderes Instrument. Seine stellenweise weiche und zurückhaltende Stimme bildete dabei einen deutlichen Kontrast zu den absurden Geschichten zwischen den Stücken.

Helge Schneider begeistert vor ausverkauftem Haus am Schloss Raesfeld
Foto: Chrisian Schwitt

Unterstützt wurde Schneider von seinen Musikern Sandro Giampietro an der Gitarre und Leo Richartz am Kontrabass. Das Zusammenspiel ließ Raum für Improvisationen und spontane Richtungswechsel. Gerade diese musikalische Flexibilität gehört zum Konzept seiner Auftritte.

Was kommt als Nächstes? Helge wird es wissen

Ein streng vorhersehbares Konzertprogramm ist Schneiders Sache nicht. Zwischen Klassikern aus den vergangenen Jahrzehnten und neueren Stücken entstanden immer wieder improvisierte Passagen.

Texte wurden eingeschoben, Geschichten weitergesponnen und musikalische Übergänge spontan verändert. Pianist, Sänger, Komiker und Multiinstrumentalist gingen dabei in einer Person ineinander über.

Was als Nächstes kommen würde, ließ sich für das Publikum deshalb kaum vorhersagen. Genau diese Mischung aus musikalischem Können, Jazz und kontrolliertem Durcheinander sorgte immer wieder für Lacher und Applaus.

Helge Schneider begeistert vor ausverkauftem Haus am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Horst, der Adler, und der „Meisenmann“

Zum Abschluss und bei der Zugabe griff Schneider noch einmal in seine Figurenwelt. Mit Horst, dem Adler, und dem „Meisenmann“ ging der Abend in die Verlängerung.

Damit schloss sich der Kreis eines Konzertes, bei dem Musik und Komik kaum voneinander zu trennen waren. Schneider wechselte zwischen Jazz, bekannten Titeln, improvisierten Geschichten und absurden Einfällen.

Und wenn im Raesfelder Schlossteich plötzlich Seelachs und Rollmops schwimmen, stellt zumindest an diesem Abend niemand weitere Fragen.

Helge Schneider begeistert vor ausverkauftem Haus am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Hochsommernacht am Wasserschloss

Die Kulisse lieferte dazu den passenden Open-Air-Rahmen. Das beleuchtete Wasserschloss, der Teich und die Bühne bildeten das Ambiente für den ausverkauften Konzertabend.

Auch nach Sonnenuntergang blieb es ausgesprochen warm. Gegen 22 Uhr lagen die Temperaturen noch bei rund 30 Grad. Für die Besucher wurde der Auftritt damit zu einer hochsommerlichen Konzertnacht vor dem Wasserschloss Raesfeld.

Das könnte auch interssieren: Die Höhner am Wasserschloss Raesfeld

Verstärkung ist da: Jugendhäuser in Raesfeld und Erle starten neu durch

Seit Jugendhausleiterin Anna Bublitz (Löbbecke) im Schwangerschaftsurlaub ist, hat Janina Schuchardt kommissarisch die Leitung der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle übernommen. Nun bekommt sie Unterstützung: Seit dem 1. August gehören Jana Habermehl und Timo Stuhrmann zum Team. Darüber freut sich nicht nur Janina Schuchardt, auch Anna Bublitz blickt dem neuen Team positiv entgegen und möchte nach ihrer Mutterzeit möglichst schnell wieder in die Arbeit einsteigen.

Janina Schuchardt führt die Jugendhäuser kommissarisch

Seit Jugendhausleiterin Anna Bublitz (Löbbecke) wegen ihrer Schwangerschaft pausiert, hat Janina Schuchardt die kommissarische Leitung der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle übernommen. Bublitz erwartet in wenigen Wochen ihr Baby und befindet sich damit inzwischen im Endspurt ihrer Schwangerschaft.

Das neue Team vom Jugendhaus Raesfeld-Erle
Das neue Team vom Jugendhaus Raesfeld-Erle. Foto: Petra Bosse

Ganz aus dem Geschehen ist sie dennoch nicht. Auch während ihrer Abwesenheit hält sie Kontakt zum Team und verfolgt die Entwicklungen in den Jugendhäusern.

Nun bekommt Janina Schuchardt Unterstützung. Seit dem 1. August 2026 arbeiten Jana Habermehl und Timo Stuhrmann in den Jugendhäusern in Raesfeld und Erle. Beide werden in den zwei Einrichtungen eingesetzt und ergänzen das bestehende Team.

Schuchardt freut sich über die Verstärkung und die zusätzliche Unterstützung im Alltag. In den kommenden Wochen soll sich zeigen, wie die Aufgaben und Einsatzzeiten zwischen den beiden Jugendhäusern genau aufgeteilt werden.

Timo Stuhrmann - Jugendhaus Raesfeld
Timo Stuhrmann – Jugendhaus Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Zwei neue Gesichter im Team des Jugendhauses

Timo Stuhrmann ist 26 Jahre alt und lebt in Rhade. Ursprünglich kommt er aus Oberhausen. Vor zwei Jahren zog er nach Rhade und hat damit heute kurze Wege zu seinen neuen Arbeitsorten.

Beruflich kommt Stuhrmann zunächst aus einem anderen Bereich. „Ich bin Timo Stuhrmann, gelernter Veranstaltungstechniker und hab zu dem Beruf dann angefangen, soziale Arbeit zu studieren und ja, starte jetzt dann zum 1.8. in die offene Kinder- und Jugendarbeit.“

Er arbeitet in Vollzeit mit 39 Stunden und wird sowohl in Raesfeld als auch in Erle eingesetzt.

Jana Habermehl verbindet Beruf und Studium

Auch Jana Habermehl ist seit dem 1. August dabei. Die 23-Jährige stammt aus Reken und lebt seit rund einem Jahr in Dorsten. Sie hat ihre Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen und anschließend den Einstieg in die offene Kinder- und Jugendarbeit gewählt.

Jana Hebermehr - Jugndhaus Raesfeld-Erle neu im Team
Jana Habermehl – Jugendhaus Raesfeld-Erle. Foto: Petra Bosse

Einen Bezug zu Erle hatte sie bereits zuvor. Ihr Jahrespraktikum absolvierte sie in der Kindertagesstätte St. Silvester in Erle. Auf die Jugendhäuser aufmerksam wurde sie auch über ihre Familie. Ihre Mutter Pamela Krüger arbeitet in der OGS Raesfeld.

Ab dem 1. Oktober 2026 beginnt Habermehl zusätzlich ein duales Studium der Sozialen Arbeit. Je nach Studienphase wird sie zwischen 25 und 30 Stunden in den Jugendhäusern arbeiten. Das Studium führt in Richtung Sozialpädagogik beziehungsweise Sozialarbeit.

Jugendhäuser bieten aus Sicht der Neuen viel Potenzial

Der erste Eindruck von Jana Habermehl und Timo Stuhrmann fällt positiv aus. Beide sehen in den Jugendhäusern viele Möglichkeiten für neue Angebote. „Toll, viel Potenzial. Wir haben schon tolle Ideen, was wir gerne machen und womit wir gerne das Team bereichern möchten, auch die Kinder und Jugendlichen.“

Erste Überlegungen haben die beiden bereits mit Janina Schuchardt besprochen. In den nächsten Wochen wollen sie sich weiter austauschen und überlegen, welche Ideen sich konkret umsetzen lassen.

Anna Bublitz (Löbbecke) vom Jugendhaus Raesfeld und Erle freut sich über die Verstärkung des Teams.
Noch im Schwangerschaftsurlaub, aber mit einem Ohr schon wieder im Jugendhaus: Anna Bublitz (Löbbecke) freut sich auf das verstärkte Team und ihre Rückkehr. Foto: Petra Bosse

Anna Bublitz möchte möglichst schnell zurückkehren

Auch Jugendhausleiterin Anna Bublitz (Löbbecke) freut sich über die neuen Kollegen. Obwohl sie derzeit wegen ihrer Schwangerschaft nicht im regulären Dienst ist, blieb sie mit dem Team verbunden.

„Hab ganz viel telefoniert in der Zeit, auch mit Janina und bin immer mit einem Ohr hier gewesen. Und Janina hat schon ganz positiv berichtet.“ Die Nachricht über die Verstärkung habe sie daher besonders gefreut.

„Ja, auf jeden Fall. Ganz so lange dauert es ja hoffentlich nicht mehr, bin ja jetzt im Endspurt mit meiner Schwangerschaft und möchte dann auch möglichst schnell wieder zurückkommen. Umso freudiger war das für mich aus der Entfernung zu hören, dass wir hier wieder Verstärkung bekommen.“

Frühestens in etwa einem halben Jahr möchte sie wieder einsteigen. Auf die Zusammenarbeit mit dem jungen Team freut sie sich schon jetzt: „Und ja, das ist natürlich toll, so ein junges, motiviertes Team zu haben und ich kann es kaum abwarten, wieder meine Fingerchen hier mit im Spiel zu haben.“

Öffnungszeiten

Anna Bublitz und Janina Schuchard betonen, dass nach den Sommerferien beide Jugendhäuser in Erle und Raesfeld wieder kontinuierlich und zu verlässlichen Zeiten geöffnet sein sollen. Die konkreten Öffnungszeiten stünden derzeit noch nicht fest. Sie sollen zeitnah abgestimmt und anschließend bekannt gegeben werden.

Bis dahin bilden Janina Schuchardt, Jana Habermehl und Timo Stuhrmann das Team vor Ort und entwickeln die Arbeit in den Jugendhäusern Raesfeld und Erle gemeinsam weiter.

Wer wird das neue Kinderkönigspaar in Erle?

Der Schützenverein Erle lädt am Samstag, 15. August 2026, zum Kinder-Schützenfest ein. Ab 14.30 Uhr dreht sich auf dem Bolzplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus alles um Vogelschießen, Spiele und Spaß.

Vogelschießen für den Schützennachwuchs

Beim Vogelschießen können die kleinen Schützen ihre Treffsicherheit beweisen. Besonders spannend wird die Frage: Wer holt den Vogel von der Stange und bildet das neue Kinderkönigspaar in Erle?

Neben dem Wettkampf bereitet der Schützenverein verschiedene Spiele und weitere Angebote für die Kinder vor. Zuschauer, Eltern und Familien sind willkommen.

Raesfeld in Sommerlaune: DJ-Abend am HUB Erle

Raesfeld in Sommerlaune macht am Freitag, 14. August 2026, am HUB Erle und auf dem Dorfplatz Station. Ab 17 Uhr legt DJ Christian Sanders auf, der Eintritt ist frei. Schlager trifft Disco. Oldies treffen Dance. Jung trifft Alt. Und Erle trifft sich auf dem Dorfplatz.

Das Ortsmarketing Raesfeld und das HUB Erle laden zu einem Sommerabend mit Musik, Essen und Getränken ein. Der Dorfplatz soll dabei zum Treffpunkt für alle Generationen werden.

DJ Christian Sanders am HUB Erle

Christian Sanders ist als „Deejay on Tour“ angekündigt. Sein Programm reicht nach Angaben der Veranstalter von Schlagern und Disco-Klassikern über Oldies und tanzbare Hits bis zu aktueller Musik. Wer möchte, kann den Abend also nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Tanzen nutzen.

Die Veranstaltung gehört zur Reihe Raesfeld in Sommerlaune. Heimatreport hat das Programm für die Sommerlaune-Abende 2026 bereits im Überblick vorgestellt.

Essen und Getränke auf dem Dorfplatz Erle

Zum Angebot gehören Bier, Wein, Cocktails, Aperol und weitere Aperitifs. Beim Essen nennen die Veranstalter Currywurst, Pommes, Grillwurst, Fleisch im Brötchen, Käsespätzle und Champignonpfanne. Zusätzlich bleibt das Restaurant mit seiner regulären Karte geöffnet.

Der Abend soll bewusst offen gehalten werden: vorbeikommen, Bekannte treffen, Musik hören und den Sommer im Dorfkern genießen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sommerlaune geht weiter

Die Reihe wird anschließend am Preen’s Hoff in Erle fortgesetzt. Dort ist Martin Quint-Mölleken angekündigt.

  • Termin: Freitag, 14. August 2026
  • Beginn: 17 Uhr
  • Ort: HUB Erle und Dorfplatz Erle
  • Musik: DJ Christian Sanders, Deejay on Tour
  • Eintritt: frei

Sonnenfinsternis in Raesfeld: Wann sie am Mittwoch zu sehen ist

Die Sonnenfinsternis in Raesfeld, Erle und Umgebung ist am Mittwochabend, 12. August 2026, als partielle Finsternis zu sehen. Wer das Himmelsschauspiel beobachten möchte, braucht vor allem freie Sicht tief nach Westen bis West-Nordwesten – und eine geeignete Sonnenfinsternisbrille.

In Deutschland wird die Sonnenfinsternis nicht total. Der Kernschatten des Mondes zieht nach Angaben von Fachportalen über Grönland, Island und Spanien. In unserer Region schiebt sich der Mond nur teilweise vor die Sonne, verdeckt aber einen großen Teil der Sonnenscheibe.

Wann die Sonnenfinsternis in Raesfeld, Erle und Umgebung zu sehen ist

Nach den Timeanddate-Berechnungen für den Raum Borken beginnt die partielle Sonnenfinsternis in der Raesfelder Region am Mittwoch um etwa 19.17 Uhr. Das Maximum wird gegen 20.11 Uhr erreicht. Gegen 21.01 Uhr endet die Finsternis; der Schluss fällt damit fast mit dem Sonnenuntergang zusammen.

  • Beginn: Mittwoch, 12. August 2026, gegen 19.17 Uhr
  • Maximum: gegen 20.11 Uhr
  • Ende: gegen 21.01 Uhr
  • Art: partielle Sonnenfinsternis

Warum die Blickrichtung wichtiger ist als ein Ortsname

Der entscheidende Standorttipp für Raesfeld ist nicht ein einzelner Platz, sondern die Himmelsrichtung. Die Sonne steht beim Maximum nur noch wenige Grad über dem Horizont. Schon Baumreihen, Häuser, Hallen oder Geländekanten können deshalb reichen, um den Blick zu verdecken.

Geeignet sind grundsätzlich Orte mit freier Sicht tief nach Westen bis West-Nordwesten: offene Feldränder, weite Wiesen, Uferwege, Deiche oder leicht erhöhte Punkte. Weniger geeignet sind Waldwege, enge Straßen, dicht bebaute Ortskerne und Parks mit hohem Baumbestand.

Am besten lässt sich der eigene Standort vorher kurz prüfen: Wenn die tief stehende Sonne am frühen Abend schon hinter Bäumen oder Gebäuden verschwindet, ist der Platz für die Finsternis ungeeignet. In Schutzgebieten und auf landwirtschaftlichen Flächen gilt außerdem: auf Wegen bleiben und Rücksicht nehmen.

Nicht ohne Sonnenfinsternisbrille schauen

Auch eine teilweise verdeckte Sonne bleibt gefährlich hell. Wer direkt hineinschaut, riskiert schwere Augenschäden. Normale Sonnenbrillen, rußgeschwärzte Gläser, Filmstreifen oder ähnliche Hilfsmittel reichen nicht aus.

Sicher sind nur geeignete Sonnenfinsternisbrillen oder Filter nach DIN EN ISO 12312-2. Besonders gefährlich ist der Blick durch Kamera, Fernglas oder Teleskop ohne passenden Sonnenfilter, weil optische Geräte das Sonnenlicht bündeln.

Kinder besonders im Blick behalten

Für Familien gilt: Kinder sollten nicht nur eine passende Brille bekommen, sondern vorher klar erklärt bekommen, dass auch ein kurzer Blick ohne Schutz tabu ist. Das gilt besonders, wenn die Sonne durch die Verdeckung weniger grell wirkt als sonst.

Wolken entscheiden mit

Ob die Sonnenfinsternis in Raesfeld, Erle und Umgebung tatsächlich zu sehen ist, hängt am Ende vom Wetter ab. Bei dichter Bewölkung bleibt nur der Blick auf Livestreams oder spätere Aufnahmen. Wer beobachten möchte, sollte den Himmel am Mittwochabend frühzeitig im Blick behalten und den Rückweg in der Dämmerung mit einplanen.

Nach der Finsternis lohnt sich der Blick nach oben

In der Nacht auf Donnerstag, 13. August, erreichen auch die Perseiden ihren Höhepunkt. Bei klarem Himmel können später am Abend Sternschnuppen zu sehen sein. Dafür braucht es keine Schutzbrille, sondern einen möglichst dunklen Standort und Geduld.

Blaualgen im Pröbstinger Badesee: Kinder sollten nicht baden

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Wie die Stadt Borken heute mitteilt, haben sich Blaualgen inzwischen auch im Pröbstinger Badesee entwickelt. Besonders Kinder und Kleinkinder sollten derzeit auf das Baden verzichten.

Hohe Temperaturen fördern Blaualgen

Aufgrund der anhaltend hohen Außen- und Wassertemperaturen hätten sich Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen genannt, zunächst im Pröbstinger Landschaftssee stark vermehrt. Inzwischen sei auch der angrenzende Badesee betroffen, teilte die Stadt Borken mit.

Blaualgen im Freizeit-und Badesee Pröbsting in Borken
Foto: Petra Bosse

Verschlucken des Wassers vermeiden

Der Hautkontakt mit den Cyanobakterien stelle grundsätzlich keine Vergiftungsgefahr dar. Bei empfindlichen Personen könnten jedoch Reaktionen der Haut und der Schleimhäute auftreten. Gesundheitsrisiken bestünden insbesondere, wenn größere Mengen des Wassers verschluckt würden.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt empfehle die Stadt deshalb, die Hinweise zu beachten. Kinder und Kleinkinder sollten aktuell nicht im Pröbstinger Badesee baden.

Stadt kontrolliert die Wasserqualität

Als Alternativen nennt die Stadt das Freizeitbad Aquarius in Borken sowie die Freibäder in der Umgebung. Das Wasser im Pröbstinger Badesee werde regelmäßig untersucht. Über die weitere Entwicklung wolle die Stadt fortlaufend informieren.

Heimatverein Raesfeld wandert durch die Halterner Wacholderheide

Die Wandergruppe des Heimatvereins Raesfeld lädt am Sonntag, 16. August 2026, zu einer Tour durch die Wacholderheide bei Haltern am See ein. Die rund 14 Kilometer lange Wanderung führt Heinz Boll-Dullhot.

Treffpunkt am Rathaus in Raesfeld

Die Teilnehmer treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Raesfeld. Dort können Fahrgemeinschaften für die Fahrt nach Haltern gebildet werden.

Für die Wanderung ist eigene Verpflegung mitzubringen. Im Anschluss ist eine gemeinsame Einkehr bei Kaffee und Kuchen geplant. Interessierte können an der Tour teilnehmen.

AWO-Talk in Erle: Nadine Heselhaus berichtet aus Berlin

Die AWO Raesfeld lädt am Freitag, 14. August 2026, zu einem Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Nadine Heselhaus (SPD) ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im AWO-Treff „Kaffee & mehr“ in Erle.

Bundestagsabgeordnete beantwortet Fragen

Nadine Heselhaus lebt in der Gemeinde Raesfeld und gehört seit 2021 dem Deutschen Bundestag an. Beim AWO-Talk werde sie über ihren politischen Alltag in Berlin berichten und Fragen der Besucher beantworten. Zudem wolle sie Einblicke in ihr persönliches Leben als Bundestagsabgeordnete geben.

Die Gesprächsrunde ist Teil der Veranstaltungsreihe AWO-Talk. Dazu seien alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei, Getränke werden gegen eine Spende angeboten.

Termin und Veranstaltungsort

Der AWO-Talk beginnt am Freitag, 14. August 2026, um 18 Uhr. Veranstaltungsort ist der AWO-Treff „Kaffee & mehr“ am Höltingswall 3 in Erle.

Glasfaserarbeiten legen Stromkabel in Erle lahm

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Bei Glasfaserarbeiten ist am Samstagnachmittag, 8. August, an der Osterlandwehr in Erle eine Stromleitung beschädigt worden. Sechs Häuser hatten daraufhin keinen Strom. Darunter befanden sich auch landwirtschaftliche Betriebe.

Glasfaser zerstört Stromkabel in Erle
Foto: Petra Bosse

Stromleitung bei Glasfaserarbeiten beschädigt

Nach Angaben vor Ort sei der Schaden bei der Verlegung von Leitungen beziehungsweise Leerrohren für den Glasfaserausbau entstanden. Die Stromversorgung sei daraufhin in einem Teil der Osterlandwehr ausgefallen.

Mitarbeiter von Westnetz rückten an und begannen mit der Reparatur der beschädigten Leitung.

Sechs Häuser vom Stromausfall betroffen

Laut einem Westnetz-Mitarbeiter seien sechs Häuser betroffen gewesen, darunter auch landwirtschaftliche Betriebe. Die Stromversorgung wurde nach rund zwei Stunden größtentils wider hergestellt.

Höhner treffen auf großes Orchester: Schloss Raesfeld singt und feiert mit

Die Höhner brachten am Samstagabend kölsche Töne in den Innenhof von Schloss Raesfeld. Gemeinsam mit den Philharmonics Westfalen unter der Leitung von Dirigent Michael Zlabinger präsentierte die Band ihre bekannten Songs in großer Orchesterbesetzung. Rund 1000 Besucher erlebten bei der Musiklandschaft Westfalen einen lauen Sommerabend zwischen Karnevalsherz und Konzertsaal.

Die Höhner bei der Musiklandschaft-Westfalen Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Höhner Klassiker bekommen einen neuen Klang

Zum achten Mal standen die Höhner im Rahmen der Musiklandschaft Westfalen gemeinsam mit einem großen Orchester auf der Bühne. Frontmann Patrick Lück und seine Band brachten bekannte Titel ebenso mit wie neuere Songs.

„Echte Fründe“, „Prinzessin“, „Viva Colonia“ und „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ gehörten zum Programm. Auch der vergleichsweise neue Gute Laune Song „Gisela“ durfte nicht fehlen. In dieser Besetzung bekamen die Besucher das Stück an diesem Abend erstmals zu hören.

Die Höhner begeistern das Publikum am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Die bekannten Melodien blieben unverkennbar, doch die orchestralen Arrangements gaben ihnen eine zusätzliche klangliche Ebene. Streicher, Bläser und die weiteren Instrumentengruppen der Philharmonics Westfalen sorgten für einen kraftvollen und stellenweise überraschend vielschichtigen Klang. Dirigent Michael Zlabinger führte Orchester und Band zusammen, ohne dass eine Seite die andere überlagerte.

Schon beim zweiten Song stehen die Besucher

Lange hielt es das Publikum ohnehin nicht auf den Stühlen. Bereits beim zweiten Song standen zahlreiche Besucher auf. Sie sangen mit, klatschten und bewegten sich zwischen den Stuhlreihen zur Musik.

Die Höhner setzten dabei nicht allein auf ihre bekannten Refrains. Patrick Lück erzählte zwischen den Songs kleine Geschichten und sprach über Glück, Alltag und die unterschiedlichen Seiten des Lebens.

Publikum in bester Stimmung beim Konzert in Raesfeld mit den Höhnern
Foto: Petra Bosse

„Ganz viele kleine Glücksmomente. Die Dosis macht das Gift. Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt“, gab der Frontmann den Besuchern als eine seiner kleinen Weisheiten mit auf den Weg.

So wechselte der Abend zwischen Musik, kurzen Erzählungen und den bekannten Höhner Songs. Kölsches Lebensgefühl traf dabei auf den Klang eines großen Orchesters.

Die Höhner-Konzert Wasserschloss Raesfeld 2026
Marion Schilling aus Dorsten (li.) war begeistert vom Konzert. Foto: Petra Bosse

„Mit dem Orchester dabei klingt es toll“

Auch Marion Schilling aus Dorsten gefiel diese Verbindung. „Ich mag das heute, obwohl ich eher ein Karnevalsfan bin. Aber mit dem Orchester dabei klingt es toll“, sagte sie.

Auch die Texte der Höhner seien für sie ein Grund, die Band zu mögen. Viele Lieder hätten nach ihrer Einschätzung aktuelle Aussagen. Hinzu komme an diesem Abend die Kulisse des Wasserschlosses. „Auch die Atmosphäre hier ist sehr schön.“

Intndant Dirk Klapsing und Sohn Maximilian.
Intndant Dirk Klapsing und Sohn Maximilian.. Foto: Petra Bosse

Dirk Klapsing: „Es ist schwer zu steigern“

Zur Halbzeit zog Intendant Dirk Klapsing ein erstes Fazit des dritten Konzertabends der Musiklandschaft Westfalen.

„Der Abend ist mindestens genauso gut wie gestern und wie der vorgestrige Abend“, sagte Klapsing. Die Bedingungen könnten kaum besser sein. „Das Wetter ist traumhaft. Das Schloss sieht aus, als wäre es gerade gebaut worden. Es ist eigentlich ein Abend, den man schöner nicht malen kann.“

Nach den musikalisch anders ausgerichteten Konzerten der beiden vorherigen Abende stehe mit den Höhnern erneut eine andere Klangrichtung auf dem Programm. „Das Publikum ist begeistert, die Musiker haben Spaß, also was will man mehr? Es ist schwer zu steigern.“

1000 Besucher beim Höhner-Konzer am Wasserschloss Raesfeld
Foto: Pera Bosse

Höhner zwischen Karnevalsherz und Konzertsaal

Gerade das Zusammenspiel von Band und Orchester prägte den Samstagabend. Die Philharmonics Westfalen begleiteten die bekannten Höhner Melodien nicht lediglich im Hintergrund, sondern setzten eigene musikalische Akzente. Mal klangstark und mitreißend, mal zurückhaltender, schufen die Musiker gemeinsam mit der Band neue Varianten der bekannten Songs.

Dazu kam die Kulisse des Wasserschlosses. Mit einsetzender Dunkelheit rückten Bühne, Schlossfassade und Innenhof immer stärker in den Mittelpunkt. Aus dem Konzert wurde spätestens bei „Viva Colonia“ ein gemeinsamer Abend von Band, Orchester und Publikum.

Die Höhner am Wasserschloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Termin für Raesfeld 2027 steht fest

Auch der nächste Termin der Musiklandschaft Westfalen in Raesfeld sei bereits festgelegt. Am Samstag, 14. August 2027, soll die Konzertreihe wieder Station am Schloss Raesfeld machen.

Karten seien bereits im Vorverkauf erhältlich unter musiklandschaft:westfalen

Sommerinterview mit Dirk Kuhmann: Raesfelds Bürgermeister zieht Bilanz

Im Sommerinterview mit Dirk Kuhmann geht es um das erste Jahr des Raesfelder Bürgermeisters im Amt: um Finanzen, Wohnbau, Rossmann, Kritik, Transparenz und den persönlichen Blick auf Raesfeld, Erle und Homer.

Das Sommerinterview im Video

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Das Gespräch mit Petra Bosse dauert knapp 28 Minuten. Wer gezielt einsteigen möchte, findet weiter unten die wichtigsten Kapitel des Videos.

Worum es im Gespräch geht

Kuhmann blickt auf die Zeit seit seiner Wahl zurück und beschreibt, wie er im Rathaus angekommen ist. Sein erster offizieller Arbeitstag fiel mit der konstituierenden Ratssitzung am 3. November zusammen. Auf die Frage nach drei Begriffen für die ersten Monate nennt er: „Menschen, Gespräche und Eindrücke.“

Im Interview geht es nicht nur um Rückblick und persönliche Eindrücke. Kuhmann spricht auch über die Themen, die die Gemeinde in den kommenden Jahren beschäftigen: Haushaltslage, Prioritäten, Zusammenarbeit im Rat, Grundstücksfragen, neue Wohnformen und die Modernisierung der Kläranlage.

Finanzen, Wohnbau und Rossmann

Als besonders schwierige Aufgabe nennt Dirk Kuhmann die finanzielle Entwicklung der Gemeinde. Unter den aktuellen Sparzwängen müsse Raesfeld Prioritäten setzen und langfristig die richtigen Entscheidungen treffen. „Das ist echt eine Herausforderung“, sagt er im Gespräch.

Auch konkrete Raesfelder Fragen kommen zur Sprache: Wie geht es beim Wohnbau weiter? Was ist mit dem geplanten Rossmann-Markt? Und warum brauchen manche Vorhaben länger, als viele Bürger erwarten? Das Interview ordnet diese Themen aus Sicht des Bürgermeisters ein, ohne sie in kurze Schlagworte zu verkürzen.

Transparenz, Kritik und Austausch

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kommunikation der Gemeinde. Kuhmann spricht über Transparenz, nichtöffentliche Themen, Kritik und den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort. Dazu passt auch die Bürgermeistersprechstunde in Raesfeld, über die Heimatreport bereits berichtet hat.

Im Gemeinderat und in den Ausschüssen geht es immer wieder um die Frage, wie Anliegen aus der Bevölkerung aufgenommen werden. Hintergrund dazu bietet der Bericht über Einwohner-Anregungen an Bürgermeister und Fachausschüsse.

Der Mensch hinter dem Bürgermeisteramt

Zum Schluss wird das Gespräch persönlicher. Dann geht es weniger um Tagesordnungspunkte, Verwaltung und Projekte, sondern um Dirk Kuhmann selbst: um Heimat, Alltag, Familie, Ausgleich und den Blick auf das Amt, wenn die Termine vorbei sind.

Kapitel im Video

  • 0:00 Begrüßung und Rückblick auf die Wahl
  • 5:10 Finanzielle Entwicklung als Herausforderung
  • 8:28 Transparenz und Kommunikation der Gemeinde
  • 10:28 Bürgermeistersprechstunde und Kritik
  • 13:04 Anliegen der Bürger und neue Wohnformen
  • 16:36 Wohnbau, Rossmann und Kläranlagenmodernisierung
  • 21:18 Der Mensch hinter dem Bürgermeisteramt
  • 24:30 Schnellfragerunde
  • 27:01 Was Heimat bedeutet

Mehr Hintergrund aus Raesfeld

Raesfeld in Sommmerlaune: Schlagerabend bei Adelheids Spargelhaus brachte Gäste in Schwung

„Raesfeld in Sommerlaune“ hat sich im fünften Jahr zu einer festen Marke im Veranstaltungskalender entwickelt. Die Reihe zieht inzwischen nicht nur Besucher aus Raesfeld und Erle an, sondern auch Gäste aus den umliegenden Orten. Am Freitagabend sorgten Roland und Anne bei Adelheids Spargelhaus mit bekannten deutschen Schlagern für Musik zum Mitsingen und Tanzen.

Besucher beim Schlagerabend von Raesfeld in Sommerlaune bei Adelheids Spargelhaus in Erle
Foto: Petra Bosse

Alte Hits luden zum Mitsingen ein

Als „Griechischer Wein“ erklang, stimmten viele Gäste in den bekannten Refrain ein. Auch bei weiteren Schlagern aus vergangenen Jahrzehnten sang das Publikum mit. Einige hielt es nicht länger auf den Stühlen, sie tanzten zur Musik.

Roland und Anne präsentierten bekannte Titel, bei denen das Publikum schnell mitsingen konnte. Zwischen den Liedern nutzten die Gäste die Zeit für Gespräche und genossen den Sommerabend.

Besucher beim Schlagerabend von Raesfeld in Sommerlaune bei Adelheids Spargelhaus in Erle
Foto: Petra Bosse

Gut gefüllter Biergarten in Erle

Zahlreiche Besucher kamen zu Adelheids Spargelhaus und füllten den Biergarten. Sommerliche Temperaturen, Speisen vom Grill und kühle Getränke begleiteten den Abend.

Mit dem Schlagerabend setzte „Raesfeld in Sommerlaune“ sein diesjähriges Programm fort. Musik, Tanz und Begegnungen prägten die Atmosphäre bei Adelheids Spargelhaus.

Besucher beim Schlagerabend von Raesfeld in Sommerlaune bei Adelheids Spargelhaus in Erle
Foto: Petra Bosse

Noch ist nicht Schluss: Vier Abende stehen noch an

„Raesfeld in Sommerlaune“ geht am Freitag, 14. August 2026, im HUB Erle weiter. Dort übernimmt ein DJ die musikalische Gestaltung. Auf dem Programm stehen Schlager, aktuelle Charts, Hits der 90er-Jahre und bekannte Klassiker.

Danach folgen drei weitere Veranstaltungen:

Freitag, 21. August 2026
Ort: Preen’s Hoff
Musik: Martin Quint-Mölleken

Freitag, 28. August 2026
Ort: Restaurant Zur Schlosskapelle
Musik: Danielo Grillo

Freitag, 4. September 2026
Ort: Rathauscafé & Anton
Musik: Rainer Migenda

Noch mehr Sommerlaune

Hier finden Sie alle Berichte, Bilder und Termine zu „Raesfeld in Sommerlaune 2026“: Alle Beiträge zur Sommerlaune 2026

Keine Teams aus Wehl: Spiel ohne Grenzen in Raesfeld abgesagt

Das geplante „Spiel ohne Grenzen“ zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl fällt aus. Das teilt die Gemeinde Raesfeld mit. Das Jubiläum wird am 12. September 2026 dennoch mit einer Feierstunde begangen.

Veranstaltungen in Wehl überschneiden sich

Die Organisatoren auf deutscher und niederländischer Seite trafen die Entscheidung gemeinsam. Der Termin für das „Spiel ohne Grenzen“ stand bereits frühzeitig fest. Später kamen jedoch mehrere Veranstaltungen in Wehl und der umliegenden Region hinzu.

Spiel ohne Grenzen Wehl
Spiel ohne Grenzen in Wehl 2011. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Viele Vereine aus Wehl wirken an diesen Veranstaltungen mit und können deshalb nicht am „Spiel ohne Grenzen“ teilnehmen. Nach Angaben der Gemeinde kamen auf niederländischer Seite nicht genügend Mannschaften zusammen.

„Ein Spiel ohne Grenzen lebt vom gemeinsamen Wettstreit und vor allem von der Begegnung vieler Teams aus beiden Partnerkommunen. Unter den veränderten Rahmenbedingungen wäre dieser Gedanke leider nicht so umsetzbar gewesen, wie wir ihn uns zum 40-jährigen Jubiläum gewünscht haben“, erklärt Bürgermeister Dirk Kuhmann.

Viele Mannschaften aus Raesfeld hatten zugesagt

In Raesfeld stieß die Veranstaltung auf große Resonanz. Zahlreiche Mannschaften meldeten sich bereits an und sagten ihre Teilnahme zu.

Die Gemeinde bedankt sich bei den Teams für ihr Interesse und ihre Bereitschaft, das Jubiläum mitzugestalten. Der Dank richtet sich auch an alle Unterstützer und Partner, die bereits mit den Vorbereitungen begonnen hatten.

Feierstunde zum Partnerschaftsjubiläum

Die Absage wirkt sich laut Mitteilung nicht auf die Partnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl aus. Beide Kommunen pflegen seit 40 Jahren einen regelmäßigen Austausch und wollen ihre Zusammenarbeit weiterentwickeln.

RaesfeldsBürgermeister undRat in Wehl 2011
Raesfelds Bürgermeister und Rat in Wehl 2011. Foto: Petra Bosse

Am Samstag, 12. September, findet eine Feierstunde mit Vertretern beider Partnergemeinden statt. Auf dem Programm stehen ein Rückblick auf die bisherige Zusammenarbeit und ein Ausblick auf die weitere Entwicklung der Städtefreundschaft.

Außerdem unterzeichnen die Bürgermeister beider Kommunen eine gemeinsame Erklärung zur künftigen Zusammenarbeit.

Die Gemeinde Raesfeld, der Vorstand des Partnerschaftsvereins „Vrienden van Raesfeld“ aus Wehl und Doetinchems Bürgermeister Mark Boumans bedauern die Absage.

„Wir alle hoffen, bei einer zukünftigen Gelegenheit wieder ein großes gemeinsames Begegnungsfest mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus beiden Gemeinden feiern zu können“, sagt Dirk Kuhmann.

Unfall A31 Schermbeck: Reifen platzt auf der A31

Unfall A31 Schermbeck: Zwischen Lembeck und Schermbeck kam es am frühen Samstagmorgen zu einer Unfallserie. Nach Angaben von der Unfallstelle überfuhr ein Audi eine Ratte. Kurz darauf platzte ein Reifen.

Reifen platzt auf der A31

Nach Angaben der Polizei vor Ort war ein Audi Q7 am Samstag, 8. August 2026, kurz nach 1 Uhr auf der A31 in Richtung Bottrop unterwegs. Zwischen Lembeck und Schermbeck überfuhr der Wagen nach Angaben von der Unfallstelle eine Ratte. Kurz darauf platzte ein Reifen.

Nach dem geplatzten Reifen geriet der Audi ins Schleudern, schleuderte mehr als 100 Meter über die Fahrbahn und prallte schließlich gegen die Leitplanke. Die Polizei sprach vor Ort von einem ungewöhnlichen Ablauf mit erheblichen Folgen.

Unfall A31 Schermbeck: VW fährt in Unfallstelle

Kurz nach dem ersten Unfall fuhr ein VW T-Roc in die Unfallstelle. Der Fahrer des VW wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Fahrzeuge waren damit in den Unfall verwickelt.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Dorsten, zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Autobahnpolizei. Die Einsatzkräfte mussten die Unfallstelle sichern, Verletzte versorgen und die Bergung der Fahrzeuge vorbereiten.

Video: Marc Gruber

Feuerwehr räumt Fahrzeug mit Seilwinde

Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten setzte die Feuerwehr eine Seilwinde ein. Damit wurde eines der Unfallfahrzeuge von der Fahrbahn geräumt, damit die A31 nach und nach wieder freigegeben werden konnte.

Feuerwehr räumt Unfallfahrzeug nach Unfall auf der A31 bei Schermbeck von der Fahrbahn
Die Feuerwehr setzte eine Seilwinde ein, um ein Unfallfahrzeug von der Fahrbahn zu räumen. Foto: Marc Gruber

A31 in Richtung Bottrop rund eine Stunde gesperrt

Während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die A31 in Fahrtrichtung Bottrop für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Bottrop konnte die Unfallstelle in dieser Zeit nicht passieren.

Polizeifahrzeug sichert die Sperrung nach einem Unfall auf der A31 bei Schermbeck
Die A31 war in Fahrtrichtung Bottrop zeitweise vollständig gesperrt. Foto: Marc Gruber

Nach mehr als einer Stunde konnte zunächst die linke Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt blieb es nach den Angaben von der Unfallstelle bei einem leicht verletzten Fahrer und zwei beschädigten Fahrzeugen.

Standesamt Raesfeld – Trauungen und Sterbefälle

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Standesamt – Nachrichten aus der Gemeinde Raesfeld: Trauungen und Sterbefälle im Überblick.

In der Zeit vom 01.07.2026 bis zum 31.07.2026 wurde im Standesamt Raesfeld die Eheschließung folgender Personen beurkundet; die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung liegt vor:

Trauungen

04.07.2026
Anja de Haardt, 30974 Wennigsen (Deister), Egestorfer Straße 12 und Peter Thomas Risthaus, 30974 Wennigsen (Deister), Egestorfer Straße 12

11.07.2026
Julia Looks, 46348 Raesfeld, Upen Plass 4 und Florian Witte, 46348 Raesfeld, Upen Plass 4

17.07.2026
Melanie Unnebrink, 46348 Raesfeld, Pfarrer-Trockel-Pättken 16 und Tobias Möllenbeck, 46348 Raesfeld, Pfarrer-Trockel-Pättken 16

19.07.2026
Paunita Hortensia Melania Miulescu, 46487 Wesel, Fasanenweg 10 und Mario Jaeckel, 46487 Wesel, Fasanenweg 10

Sterbefälle

04.07.2026
Sebastian Kuhn, 46348 Raesfeld, Nordesch 36

16.07.2026
Heinrich Bernhard Droste, 46348 Raesfeld, Im Mensing 15

19.07.2026
Hermann Heinrich Kwebbing, 46348 Raesfeld, Im Mensing 15

(Die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung liegt vor)

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