Großer Erfolg für die St.-Sebastian-Schule aus Raesfeld: Bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft in Willingen erreichten die fünf Grundschüler einen Platz im Mittelfeld. Neben spannenden Partien blieb vor allem das Gemeinschaftserlebnis in Erinnerung
Über einen Nachrückerplatz qualifizierte sich die Mannschaft der St.-Sebastian-Schule erneut für die Deutsche Schulschachmeisterschaft. Das Quintett aus Raesfeld hatte Ende März bei der Landesmeisterschaft in Hamm die direkte Qualifikation noch knapp verpasst, konnte nun aber auf Bundesebene überzeugen und erreichte einen Platz im Mittelfeld.

An dem viertägigen Bundesfinale im Sauerland Stern Hotel in Willingen nahmen insgesamt 48 Vierermannschaften teil. Jedes Bundesland darf drei Teams entsenden. Die Raesfelder Grundschule gehört inzwischen fast regelmäßig zum Teilnehmerfeld und setzte sich in diesem Jahr gegen 20 Mannschaften auf Kreisebene, 24 Teams auf Verbandsebene sowie 60 Mannschaften bei der Landesmeisterschaft durch.
Ausgeglichene Bilanz nach neun Runden
Gespielt wurden neun Runden nach dem sogenannten Schweizer System, bei dem jeweils punktgleiche beziehungsweise ähnlich starke Mannschaften gegeneinander antreten. Mit neun Mannschaftspunkten, drei Siegen, drei Remis und drei Niederlagen, belegten die Raesfelder Rang 30. Vom punktgleichen 19. Platz waren sie im dicht gestaffelten Tabellenfeld nur nach Feinwertung getrennt.

„Das Turnier war ein Riesenerlebnis für die Kinder“, resümierten die Betreuer Manfred Grömping von der St.-Sebastian-Schule und Frank Nagel vom Schachverein Turm Raesfeld/Erle. Neben den Partien sorgte auch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm für Begeisterung: Besonders der Besuch der Rodelbahn, ein Fußballsieg gegen das „Bayern-Team“ sowie die Blitz- und Tandemturniere mit den Betreuern kamen bei den fünf Grundschülern gut an.

Nach der Rückkehr ließen Spieler, Eltern und Betreuer die Fahrt bei einem gemeinsamen Pizzaessen gemütlich ausklingen. Nun drücken die Raesfelder dem Mädchenteam der St.-Sebastian-Schule die Daumen, das ebenfalls über einen Nachrückerplatz Mitte Juni an der Deutschen Schulschachmeisterschaft der Mädchen in Düsseldorf teilnehmen wird.



























