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Bildungs- und Teilhabepaket bleibt oft Ladenhüter

Kreis Borken (pd).  In der letzten Woche hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer viele Gespräche in den Städten und Gemeinden in den Kreisen Borken und Steinfurt zum Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige geführt. Immer wiederkehrendes Gesprächsthema war dabei auch das Bildungs- und Teilhabepaket für Bezieher von Hartz IV, Wohngeld und Kinderzuschlag. „Zur Zeit entpuppt sich dieses als Ladenhüter und wird noch viel zu wenig genutzt“, berichtet die Abgeordnete von ihren Erfahrungen in ihrem Wahlkreis, die sich mit den Daten des Landes offenbar decken: So hatte vor einigen Wochen bereits NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider bei einer Veranstaltung in Rheine (i. Bild re.) darauf hingewiesen, dass von den im Land zur Verfügung stehenden 700 Mio. Euro bislang lediglich 150 Mio. in Anspruch genommen worden sind.

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Neben bürokratischem Aufwand und zu geringem Bekanntheitsgrad weist das Bildungs- und Teilhabepaket grundlegende Konstruktionsmängel auf. Die Bundesregierung hat praktisch keine Vorgaben für die Umsetzung gemacht. In der Praxis führt das dazu, dass die Kommunen die Mittel teilweise sehr restriktiv auslegen (können), obwohl die Gelder aus dem Bundeshaushalt kommen.

Bestimmte Bevölkerungsgruppen haben sogar grundsätzlich keinen Anspruch: Rund 40.000 Kinder von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, die noch keine vier Jahre bei uns leben, sind vom Teilhabe- und Bildungspaket ausgeschlossen — und dies, obwohl sie wie alle anderen Kinder auch die Schule besuchen. „Das ist ungerecht und muss geändert werden“, betonte die heimische Politikerin. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat daher einen entsprechenden Antrag eingebracht. Auch im Bundesrat gibt es eine Initiative seitens der Stadt Hamburg, die von den anderen SPD-geführten Bundesländern unterstützt wird.

Die betroffenen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die unter das sog. Asylbewerberleistungsgesetz fallen, sind bislang auf freiwillige Ausnahmeregelungen der jeweiligen Behörden angewiesen. Einige Länder gewähren das Bildungs- und Teilhabepaket, andere nicht. Flüchtlingsfamilien dürften aber keineswegs zu Bittstellern gemacht werden, zumal es sich bei deren Kindern um die ärmsten in Deutschland handelt.

Eine derartige Ungleichbehandlung ist auch mit der UN-Kinderrechtskonvention nicht vereinbar. Ministerin von der Leyen bewirbt das Bildungspaket vollmundig mit dem Motto „Mitmachen — Möglich machen!“, will aber bislang keine Korrekturen vornehmen. „Das ist eine soziale Ungerechtigkeit, die wir nicht hinnehmen!“, so Arndt-Brauer.

1800 Liter Blut gespendet – DRK Raesfeld ehrte Mehrfachspender

Am Freitagabend konnte das DRK Raesfeld zahlreiche Mehrfachspender begrüßen. Insgesamt habe 41 Spender 25, 50, 75, 100 und 125 mal blutgespendet. „Sie haben sich in besonderer Art und Weise für Ihre Mitmenschen eingesetzt, den Blutspender sind Lebensretter“, so der Vorsitzende des Ortsvereins Michael Weddeling bei seiner Begrüßungsrede.

Anschließend stellte Frau Trintrup vom Blutspendedienst den Weg der Blutspende vor. Nach der Ehrung konnten sich die Blutspender stärken, während Sie anhand eines Vortrages einiges über das DRK Raesfeld erfuhren.

25 Spenden

Marlies Beckmann, Sabine Egging, DetlevFörster, Petra Grömping, Wim Gröniger, Jürgen Heider, Herbert Hetkamp, Manfred Kruse, Albert Niebur, Sabine Reckmann, Benedikt Rybarczyk, Tobias Uhlenbrock, Marianne Vinnepand, Sonja Wachtmeister, Johannes Wewers

50 Spenden
Gerlinde Baumeister, Frank Becker, Stefan Eilers, Peter Epping, Bernhard Fellner, Alfons Föcker, Petra Gesing, Roland Hörning, Walburga Mersmann, Georg Nießing, Michael Weddeling, Christian Willing, Alfons Wilting

75 Spenden
Egbert Baumeister, Thomas Brömmel, Andreas Cluse, Norbert Hußmann, Werner Mümken, Karl-Heinz Schmitte, Wilma Temminghoff, Magdalene Tücking, Reinhard Vorholt

100 Spenden
Norbert Nagel, Ludger Strothmann, Günter Südholt

125 Spenden
Helmuth Hater, Werner Schneider

Mückenplage und Mückenstich – was tun?

Der feuchte Sommer hat dazu geführt, dass sich die Mücken in diesem Jahr besonders gut vermehren konnten.

Das Summen in der Nacht, und auch die Mückenstiche sind halt nicht lebensgefährlich, aber eine große Plage und einfach nur nervig.

Henry Tünte Raesfeld

Wie wir uns vor Mücken schützen können und was Hilft, wenn uns eine Mücke mal wieder gestochen hat  das gibt auf

Henry Tünte aus Raesfeld gibt Ratschläge und Tipps rund um die „Mücke“, aus der kein Elefant gemacht werden muss und welche Rolle der „Spitzwegericht“ dabei spielt.

Erdbeben – Kreis Borken und Umgebung

Gegen 21 Uhr wackelte plötzlich das Bett, die Gläser zitterten leicht. Anlass war ein Erdbeben der Stärke 4,4.

Das Epizentrum des Bebens lag nach Auskunft des Helmholtz Centres Potsdam an der deutsch-niederländischen Grenze in Goch und  in der Nähe von Emmerich am Rhein.

Auch auf Facebook berichten mehrere Leute aus Raesfeld, Erle Borken, dass sie das Erdbeben gespürt und mitbekommen haben.

Ich selber lag auf dem Bett und bin kurz eingeschlafen, als plötzlich das Bett anfing zu wackeln und die Mühle gleich mit. Ich konnte es gar nicht einordnen und dachte im ersten Augenblick, ich hätte geträumt. Ein eigenartiges Gefühl waren diese kurzen Sekunden.

Die genauen Angaben zum Erdbeben hat die Erdbebenstation Bensberg der Universität Köln:

Auch im Kreis Kleve bebte die Erde und mehr als 350 Notrufe gingen bei der Polizei ein.

Am Donnerstag, 08.09.11 gegen 21:04 Uhr hat ein Erdstoß das Gebiet des Kreises Kleve erschüttert. Das Epizentrum lag am Niederrhein zwischen Goch und der holländischen Grenze. Bis gegen 23:00 Uhr gingen bei der Einsatzleiststelle der Polizei mehr als 350 Notrufe ein. Über mögliche Personen,- oder Sachschäden kann im Augenblick nicht berichtet werden.

Immobilie des Monats – Gepflegtes Zweifamilienhaus mit traumhaftem Garten und großer Dachterrasse in Sackgassenlage

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Gepflegtes Zweifamilienhaus in Dorsten-Deuten  mit traumhaftem Garten und großer Dachterrasse in Sackgassenlage

Kaufpreis: 299.900 Euro,

Zimmer: 7,00

Wohnfläche ca.: 180,00 m²

Objektbeschreibung

Diese Immobilie wurde Ende der sechziger Jahre als vollunterkellertes Zweifamilienhaus in massiver Bauweise errichtet und nachträglich um einen eingeschossigen Anbau an der Südseite des Hauses erweitert. Es erfolgte eine Unterteilung in zwei Wohneinheiten von ca. 110 m² im Erdgeschoss und ca. 70 m² im Obergeschoss. Die Erdgeschosswohnung verfügt über ein großzügiges Wohnzimmer auf zwei Ebenen mit gemütlichem Kamin und offenem Essbereich. Die sich anschließende Küche ist funktionell und offenbart durch ihre Nähe zum Essbereich kurze Wege. Von den zwei vorhandenen Schlafräumen befindet sich das Kleinere unmittelbar vor der Wohnungseingangstür und bietet sich als Arbeits- oder Gästezimmer an. Das Badezimmer ist mit hellen Sanitärmöbeln ausgestattet und mit einer Dusche versehen. Bei dieser Immobilie hervorzuheben ist der wunderschöne Garten mit Sonnenterrasse, diversen Obstbäumen und Kräuterbeeten.

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Lieberhaberfahrzeug – Kreis Wesel – Landrat Dr. Ansgar Müller übergibt Werbekäfer –

Beim Anblick dieses VW-Käfers kommen doch noch einmal so richtige alte Erinnerungen auf. Nur waren diese damals grün! So ein Liebhabestück hat der Kreis Wesel nun als Werbekäfer.

Am 05.09.2011 übergab Dr. Ansgar Müller den Zündschlüssel eines Polizeiwerbekäfers an die beiden Einstellungsberaterinnen der Kreispolizeibehörde Wesel, Polizeikommissarin Andrea Jung und Polizeikommissarin Sandra Müntjes. Das fast 30 Jahre alte nostalgische Liebhaberstück wurde zum „Streifenwagen“ umgerüstet und unterstützt ab jetzt die Nachwuchswerbung der Polizei Wesel.

„Ich hoffe, dass wir mithilfe des Käfers noch mehr junge Menschen auf den spannenden und abwechslungsreichen Polizeiberuf aufmerksam machen können,“ sagte Landrat Dr. Ansgar Müller.

Im kommenden Jahr bietet die Polizei NRW 1.400 jungen Leuten die Chance, Polizeikommissarin oder Polizeikommissar zu werden und in einem spannenden und krisensicheren Beruf zu arbeiten. Die Ausbildung im Rahmen eines Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung beginnt am 1.September 2012.

Die Polizei nimmt Bewerbungen nur über das Internet entgegen. Das Portal ist für Interessierte bis zum 03.November 2011 geöffnet.

Andrea Jung ( rechtsrheinisches Kreisgebiet, Tel.: 02062/622-2059 ) und Sandra Müntjes (linksrheinisches Kreisgebiet, Tel.: 02841 / 171-2058) sind Ansprechpartnerinnen für alle Fragen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Ausführliche Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren sind auf der Webseite www.polizei.nrw/beruf.de zu finden.

Woher stammt die Schultüte?

Mein 1. Schultag 1963

Der erste Schultag ist für jedes Kind etwas ganz besonderes. Die Eltern, die Großeltern, alle gehen mit in die Schule. Und ganz wichtig und darf an diesem Tag auf keinen Fallen fehlen: Die Schultüte. Die gehört einfach dazu. Gefüllt mit vielen Leckereien, Stiften, kleinen Geschenken und vor allem bunt und dekorativ, so sind heute die Begleiter der Kinder beim ersten Schultag. Nur woher stammt diese Tradition und  wer hat die Schultüte überhaupt erfunden?

Der Brauch geht bis in das 19. Jahrhundert zurück und entstand in Ostdeutschland, hauptsächlich waren diese sogenannten „Zuckertüten“ verbreitet in Thüringen und Anhalt sowie im Erzgebirge.

Die Volkskundler gehen davon aus, dass der Schultütenbrauch den i-Dötzchen die Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt erleichtern sollte, quasi als Trostpflaster für den nun streng geregelten Lebensabschnitt.

Die Schulbrezel war ein Vorläufer der Tüte. Die Schulanfänger bekamen vom Lehrer in den ersten Tagen immer ein oder zwei Brezel geschenkt. Diese sollten angeblich an einem Brezelbaum wachsen der im Schulgebäude auf dem Dachboden stand. Anfänglich gingen diese Kosten zu Lasten der Schule, später sollten die Eltern diese Kosten tragen. Da kam wohl die Idee auf, eigene Kreative Geschenke, außer Brezel, den Schulanfänger zu geben, etwa eine Zuckertüte.

Walderlebnis – rollende Waldschule vom Hegering Raesfeld

„Fuchs du hast die Ganz gestohlen, gib sie wieder her…“, sang die zweijährige Hanna leise vor sich hin, als sie die ausgestopften Tiere betrachtete.

Rund 40 Kinder besuchten am Freitag auf dem Hof Lehmbrock am Rande des Tiergartens die „Rollende Waldschule“. Eingeladen hatte der Hegering Raesfeld, welcher schon seit mehr als 15 Jahren gemeinsam mit der Kreisjägerschaft diesen Natur-Erlebnis-Tag organisiert. „Wir versuchen mit dieser Veranstaltung die Wildbiologie anderen Bevölkerungsgruppen nahe zu bringen“, so Bernhard Bölker, Vorsitzender vom Hegering Raesfeld.

Im Rahmen der Ferienspielaktion starteten die Kinder bei strahlendem Sonnenschein und freuten sich auf einen unbeschwerten Tag im Wald. Bevor es aber los ging, gab es vorab noch ein „Halalie“ der Jagdhornbläser.

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Gut gerüstet ging es dann gruppenweise ab in den Tiergarten, wo Geschicklichkeitsspiele auf die Teilnehmer warteten. Da gab es zum Beispiel das Zapfenlaufen. Welche Gruppe bekommt in 3 Minuten die meisten Tannenzapfen auf einem Löffel durchs Ziel? Gar nicht so einfach, zu dieser Erkenntnis kamen die Kinder schnell. Aber hier kam es letztendlich nicht auf die Leistung, sondern nur auf den Spaß in freier Natur an, und ein verlorener Tannenzapfen war auch nicht gleich ein Weltuntergang, denn der Wald hielt noch mehr an Aktionen und Spielen bereit.

Judith Midboe neue Schulrätin im „Schulamt für den Kreis Borken“

Ihr besonderes Anliegen: Begleitung der Schulen bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung

Kreis Borken (pd). Judith Midboe heißt die neue Schulrätin im „Schulamt für den Kreis Borken“. Pünktlich vor Beginn des neuen Schuljahres hat sie die Nachfolge von Barbara Becker angetreten, die in die Schulaufsicht für den Kreis Steinfurt gewechselt war. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Ulrike Schwarz, Sprecherin der Schulaufsichtsbeamten im Kreis Borken, hießen die erfahrene Pädagogin im Beisein von Annette Brockötter, Dezernentin der Bezirksregierung Münster, jetzt im Borkener Kreishaus willkommen. Zuständig ist Judith Midboe künftig für die 22 Hauptschulen im Kreisgebiet.

Judith Midboe war viele Jahre als Lehrerin tätig, davon zehn Jahre in leitender Funktion, zuletzt als Rektorin der Gemeinschaftshauptschule Lüdinghausen. Vor drei Jahren übernahm sie bei der Bezirksregierung Aufgaben im damals neugebildeten Team zur Qualitätssicherung in den Schulen im Regierungsbezirk Münster. Bei dieser Tätigkeit habe sie Einblick in unterschiedlichste Schulformen und deren Arbeitsweise gewinnen können, so dass sie für ihr neues verantwortliches Amt im Kreis Borken bestens gewappnet sei, betonte Schulamtsdirektorin Schwarz bei der Begrüßung. Und Kreisdirektor Dr. Hörster freute sich, dass die neue Schulrätin vor allem die hiesigen Schulen in ihrer weiteren Entwicklung fachlich begleiten werde.

Foto:v.l.n.r.: Schulamtsdirektorin Ulrike Schwarz und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hießen die neue Schulrätin Judith Midboe willkommen, rechts Annette Brockötter von der Bezirksregierung

Eine Generalüberholung für Omas Häuschen

Familie Rensing aus Stadtlohn modernisiert Altbau / Energetische Gebäudesanierung ist zentrales Thema der Klimawoche im Kreis Borken

Kreis Borken/Stadtlohn (pd). Vor der Haustür steht ein großer Container, drinnen dröhnt ein Bohrer und auf dem Dach schwitzen Bauhelfer beim Entfernen der alten Dachpappe: Eine große Baustelle ist zurzeit das Haus von Dennis und Birgit Rensing in Stadtlohn. Am Brahmsweg sanieren die beiden jungen Leute den Bungalow, der einst Dennis Rensings Großmutter gehörte. Das junge Ehepaar will das 1971 gebaute Haus so herrichten, dass es nahezu Neubaustandard entspricht. „Wir wollen nicht immer wieder neu anfangen, sondern das Haus jetzt möglichst ordentlich sanieren“, erklärt Dennis Rensing.

Obwohl Kosten und Aufwand an einen Neubau herankommen, war der Bau auf der grünen Wiese keine Alternative für ihn. „Denn in diesem Haus bin ich quasi groß geworden“, erklärt der 29-Jährige. Bis zum Einzug, der für Anfang 2012 geplant ist, bekommt das Haus neue Fenster, eine Gasheizung ersetzt die alten Nachtspeicheröfen und die Luftschicht im zweischaligen Mauerwerk wird ausgeschäumt, um die Dämmwerte zu verbessern. Auch die Elektrik wird komplett erneuert.

Zur Seite steht den Rensings Energieberater Werner Vogelsang aus Ahaus-Alstätte. Er hat die junge Familie beraten, mit ihr die Maßnahmen durchdacht und durchgerechnet. „Die günstigste Energie ist die, die man gar nicht braucht“, sagt Vogelsang. Der Zimmerermeister hat sich vor sechs Jahren als Energieberater selbstständig gemacht. Häufig ist er im Auftrag der Service GmbH der Kreishandwerkerschaft unterwegs. Vogelsang ist vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zertifiziert. Das bedeutet: Erstens berät er unabhängig. Zweitens erhalten Immobilienbesitzer, die seinen Service in Anspruch nehmen, unter bestimmten Bedingungen eine Förderung.

Leitfrage bei der Familie Rensing war: „Wie kommen wir an günstige Kredite und Fördermittel der KfW?“ Werner Vogelsang hat mit der Familie eine Sanierung nach KfW-Standard 115 empfohlen. Das heißt: Nach Abschluss der Maßnahmen liegt der Energiebedarf des Hauses nur 15 Prozent über dem eines Neubaus. Diese Anstrengungen fördert die KfW-Bankengruppe mit einem 75.000 Euro-Darlehen, für das nur 1,15 Prozent Zinsen fällig werden. Zusätzlich gibt es einen Tilgungszuschuss in Höhe von 2,5 Prozent.

„Es muss nicht immer eine Komplettsanierung sein“, betont Vogelsang. Oft zeigten auch schon einzelne Maßnahmen eine große Wirkung. Dazu gehörten eine neue Heizung, der Austausch der Fenster oder die Dämmung des Daches. Wer dabei KfW-Mittel nutzen will, muss eine Regel auf jeden Fall beachten: Erst wenn der Antrag bewilligt ist, darf mit der Maßnahme begonnen werden.

Klimawoche:

Die Sanierung von Altbauten ist ein zentrales Thema der Klimawoche Mitte September. Über 40 Veranstaltungen rücken die vielen Facetten des Klimaschutzes in den Blickpunkt. Die meisten finden zwischen dem 19. und dem 25. September statt. Der Kreis Borken richtet die Woche mit zahlreichen Partnern aus.

Das Thema Altbausanierung spielt unter anderem bei folgenden Veranstaltungen eine Rolle:

Montag (5.9.) bis Freitag (23.9.), Rathaus Gescher: Ausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“

Sonntag (11.9.) bis Sonntag (23.10.), Südlohn: Eisblockwette

Donnerstag (15.9.), 18 Uhr, Südlohn: „Dämmung eines zweischaligen Mauerwerks mittels Steinwolle“, Baustelle Amselstraße 22, Betrieb Rudolf Terhörne, Referent: Diplom-Ingenieur André Janert, Deutsche Rockwool, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Mittwoch (21.9.), 9 bis 16 Uhr, Rathausplatz Ahaus: Besuch des Energieberatungsmobils NRW

Mittwoch (21.9.), 18.30 bis 20.30 Uhr, Rathaus Ahaus: Energieberatungsabend, Veranstalter: Kreishandwerkerschaft Borken in Kooperation mit der Stadt Ahaus und den Stadtwerken Ahaus

Donnerstag (22.9.) und Freitag (23.9.), Bocholt: „Altbau Optimal“ – Sanierungsberatungen vor Ort, Anmeldungen bei der Stadt Bocholt, Tel.: 02871/953254, E-Mail: [email protected]

Donnerstag (22.9.), 15 bis 19 Uhr: Fahrt zum Paul-Schnitker-Haus in Münster, Demonstrations- und Informationszentrum für energiesparendes Bauen der Handwerkskammer Münster, Veranstalter: Volkshochschule Borken in Kooperation mit dem Kreis Borken, Kosten: 12 Euro, Anmeldung bei der VHS Borken, www.vhs-borken.de, Fax: 02861/93962238, Anmeldeschluss: 20. September

Donnerstag (22.9.), 19.30 bis 21 Uhr, Rathaus Gescher: Informationsabend zur energetischen Gebäudesanierung, Referent: Klaus Michael, Niedrig-Energie-Institut Detmold, Veranstalter: Stadt Gescher

Donnerstag (29. 9.), Haus Wilmers, Südlohn: Informationen zu Dachmodernisierungen, Referent: Jörg Ritz, Firma Klöber und Firma Wehr-Bedachungen; „Chancen und Risiken einer Altbausanierung“, Referent: Diplom-Ingenieur Dieter Robers, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Mittwoch (5.10.), 19.30 bis 21 Uhr, Hagebau-Centrum Frieling, Gronauer Straße 178, Gronau: „Dämmstoffe – Richtig dämmen, Energie sparen“, Referenten: Thorsten Heinrich/Josef Rohling, Veranstaltung der Euregio-Volkshochschule Gronau

Sonntag (9.10.), 11 Uhr, Rosenstraße, Südlohn: „Styroporstein – Der ideale Stein für den Neubau der Zukunft?“, Baustellenbesichtigung, Referent: Andreas Bone von der Firma ABS Dämmtechnik, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Donnerstag (20.10.), 19 Uhr, Haus Wilmers, Südlohn: „Wärmedämm-Verbundsystem“, Referent: Christoph Wenning vom Malerbetrieb Heinrich Wenning; „KfW-Fördermöglichkeiten zum energetischen Sanieren“, Referenten: Thomas Volmer und Anja Finke von der Sparkasse Westmünsterland, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Truppe hatte jede Menge Spaß – Jugendfeuerwehr Schermbeck

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Gut gelaunt, aber auch etwas übermüdet kehrten am Sonntagmittag die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Schermbeck aus Sonsbeck heim. Zwei  Mädchen und 14 Jungen hatten dort mit ihren Betreuern Thomas Bienbeck, Christoph Loick und Andreas Janßen am 4-tägigen Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Wesel teilgenommen.

„Unsere Truppe war gut drauf und hatte jede Menge Spaß!“ berichtet Jugendfeuerwehrwart Thomas Bienbeck. „Kein Wunder“, so Bienbeck weiter. „Die Sonsbecker haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt und das Wetter war super.“

Und zudem waren die Schermbecker auch noch erfolgreich. Bei den Lagerspielen, bei denen eine Mischung aus Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Kreativität und Teamgeist abverlangt wurde, belegte der Schermbecker Feuerwehrnachwuchs den 5. Platz. Noch besser lief es beim Völkerballturnier. Dort mussten sie sich nur den Mannschaften aus Moers und Kamp-Lintfort geschlagen geben und wurden somit Dritter.

Das Jugendfeuerwehrzeltlager findet jährlich am letzten Wochenende der Sommerferien statt. Dort treffen sich rund 400 Jugendliche und Betreuer aller Jugendfeuerwehren im Kreis Wesel. Im nächsten Jahr ist die Jugendfeuerwehr Xanten Ausrichter.

Treffen der Gruppe „Wir in Erle“ bei Brömmel-Wilms

Am Donnerstag, 8. September, trifft sich die Gruppe “Wir in Erle”  um 19:30 Uhr bei Brömmel-Wilms.

Interessierte Bürger sind jederzeit willkommen!

Straßenzug „Ährenfeld“ vom Ortsmarketing Raesfeld prämiert

Die vom Ortsmarketing Raesfeld e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ins Leben gerufene Aktion „Wir für unser Dorf“ trägt weitere Früchte.

Nachdem die Anwohner des „Höltingswall“ in Raesfeld – Erle als Erste einen gepflegten Straßenzug vorweisen konnten, legten jetzt die Raesfelder im „Ährenfeld“ ihrerseits nach. Gestern Abend gegen 20:00 Uhr wurde der Straßenzug mit dem Schild „Wir für unser Dorf“ – Ausgezeichnete Nachbarschaft 2011 beschildert. Darüber hinaus gab es für die Anwohner als weiteres Dankeschön 30 Liter Fassbier die vom OMR und der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurden.

Mit i-Dötzchen den Schulweg üben

Kreis Borken, Kreispolizeibehörde und Kreisverkehrswacht raten Eltern, ihre Kinder intensiv auf den ersten Schultag vorzubereiten

Kreis Borken (pd). Der Tornister steht bereit und die Schultüte ist gepackt: In wenigen Wochen starten im Kreis Borken zahlreiche Mädchen und Jungen ihre Schullaufbahn.

Der Kreis Borken, die Kreispolizeibehörde und die Kreisverkehrswacht raten allen Eltern von Schulanfängern, ihre Kinder sorgsam auf den Schulweg vorzubereiten.

Schule beginnt

 

„Richtiges Verhalten im Straßenverkehr müssen Kinder erst lernen“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Verkehr beim Kreis Borken, Ludger Stienen. „Was für Erwachsene Alltag ist, ist für Kinder ein Abenteuer, eine völlig neue Welt, die man noch erkunden muss.“ Eltern könnten ihren Kindern dabei helfen und mit ihnen den Schulweg gemeinsam üben, egal ob die i-Dötze den Weg zu Fuß zurücklegten, das Fahrrad oder den Bus benutzten.

Die Kinder sollten möglichst nicht mit dem Auto zur Schule gebracht werden, empfehlen die Verkehrsexperten. „Auch wenn die Eltern so ihren Nachwuchs vor Gefahren schützen möchten, nutzten sie dann gerade den Straßenraum vor der Schule und gefährden durch ihre eigenen Pkw-Fahrten besonders viele Kinder“, erklärt Werner Sievers von der Kreispolizeibehörde. Den Verkehrsanfängern sollte Gelegenheit gegeben werden, selber Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. „Zudem ist der gemeinsame Weg mit anderen Schulkindern eine Chance Freundschaften zu schließen und den Orientierungssinn zu schärfen“, so Sievers.

Eltern und Kinder sollten den Schulweg vor Schulbeginn mehrmals gemeinsam abgehen, um mögliche Gefahrenstellen zu erkennen und das richtige Verhalten zu besprechen und einzuüben. „Sinnvoll ist in jedem Fall, das Kind an den ersten, aufregenden Schultagen zu begleiten“, erläutert Heiner Triphaus von der Kreisverkehrswacht. Sollten sich Gefahrenstellen zeigen, denen das Kind nicht gewachsen ist, sollte ein anderer Weg zur Schule gewählt werden. „Wenn den Kindern die wichtigsten Verkehrsregeln spielerisch beigebracht werden, macht es ihnen Spaß zu lernen, wie und warum man sich richtig verhalten sollte“, so Triphaus. „Was Kinder verstehen, werden sie befolgen.“ Eltern sollten ihre Kinder auf Gefahren durch falsches Verhalten aufmerksam machen. Das gelte zum Beispiel für das Nichtbeachten des Rotlichts an Fußgängerampeln.

Die Sicherheit auf dem Schulweg könne auch erhöhen, wer früh genug aufstehe, betont Ludger Stienen. „Hektik ist ein schlechter Begleiter, denn wer sich morgens schon beeilen muss, macht Fehler.“ Es sollte immer genügend Zeit fürs Aufstehen, Frühstück und den Schulweg eingeplant werden. „Ein Spielraum von mindestens zehn Minuten vermeidet Stress“, empfiehlt der Verkehrsexperte.

Viele Kinder im Kreis Borken fahren jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Schule. Ob und wann ein Kind mit dem Rad auf den Schulweg darf, erfahren Eltern von ihrer Grundschule. Wenn das Fahrrad genutzt werden darf, sollten Eltern dennoch sorgfältig abwägen, ob das Kind diese Herausforderung meistern kann. Dabei spielen sowohl das Gefahrenpotenzial des Schulweges als auch der Entwicklungsstand des Kindes eine Rolle. Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen. Selbstverständlich sollte dabei der Fahrradhelm den Kopf schützen.

ABC-Schützen, die mit dem Bus fahren, brauchen ebenfalls Training. Dazu gehören das Warten an der Haltestelle, das Einsteigen ohne zu drängeln und ein umsichtiges Aussteigen.

Schon beim Kauf von Schulranzen und Jacken sollten Eltern auf Verkehrssicherheit achten, raten die Vertreter von Kreis, Polizei und Verkehrswacht. Reflektoren oder reflektierende Streifen sorgten besonders in der dunklen Jahreszeit für Sichtbarkeit. Hell und auffällig gekleidete Kinder werden schneller im Verkehrsgeschehen gesehen. Und an die Autofahrer appellieren die Experten: „Achten Sie immer auf unsere Schulkinder!

Aufgepasst! i-Dötzchen kreuzen die Fahrbahn -Aktion Ortsmarketing Raesfeld

Andreas Grotendorst - i-Dötzchen in RaesfeldAufgepasst! i-Dötzchen kreuzen die Fahrbahn

Raesfeld – „Aufgepasst! i-Dötzchen kreuzen die Fahrbahn“ – so lautet ab Montag der Hinweis auf den Schulanfang in Raesfeld. Auf Initiative des Ortmarketings und PhotoGraphicSmile werben nun an allen Ortseingangsschildern der Schlossgemeinde Hinweistafeln um Rücksicht auf die Schulanfänger und Schulanfängerinnen. Auf den Tafeln verkörpert die kleine Lily stellvertretend die Gruppe der Raesfelder i-Dötzchen. „Ich freue mich sehr über die tatkräftige Unterstützung des Ortsmarketingvereins bei der Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler in Raesfeld zu helfen. Ich hoffe, dass die Autofahrer den Hinweis auch in die Tat umsetzen und noch genauer im Straßenverkehr aufpassen“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Bei der Einweihung der ersten Tafel waren unter anderem Heiner Triphaus (Geschäftsführer Kreisverkehrswacht Borken e.V.), Ludger Stienen (Leiter Fachbereich Verkehr beim Kreis Borken), Bernhard Schmitz (Polizist), Jeanne Müller (Fotografin), Andreas Grotendorst (Bürgermeister) und natürlich Lily dabei. Als Sponsoren sind die Volksbank Raesfeld, die Volksbank Erle, das Autohaus Hüppe, die Firma Hetkamp und der Raiffeisen-Markt dabei. Zu den Tafeln werden, wie jedes Jahr, auch die gelben Banner der Kreisverkehrswacht Borken aufgehängt. Ab Mittwoch fängt dann für alle Schülerinnen und Schüler der Unterricht wieder an.

Im Bild (v.l.): Andreas Grotendorst (Bürgermeister), Ralf Steiger (Volksbank Erle), Ludger Stienen (Leiter Fachbereich Verkehr beim Kreis Borken), Lily, Jeanne Müller (PhotoGraphicSmile), Oliver Cichowski (Volksbank Raesfeld), Heiner Triphaus (Geschäftsführer Kreisverkehrswacht Borken e.V.), Helmut Ackmann (Firma Hetkamp), Volker Hüppe (Autohaus Hüppe) und Bernhard Schmitz (Polizist).

Mehr zu dem Thema und den neuen Straßenschildern vom Ortsmarketing Raesfeld auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Den Dammer „Türmern“ lacht die Sonne

Bestes Wetter und viele Besucher zum Sommerfest

Schermbeck (pd).
Als hätte jemand genau zur rechten Zeit einen „großen Schalter umgelegt“: Pünktlich zum Sommerfest des Dammer Turmvereins am Samstag, 3. September, strahlte die Sonne: Rund um das ev. Jugendhaus am Elsenberg in Blickweite des Turms feierten zahlreiche Besucher „100 Jahre Strom in Damm“ bei bestem Spätsommerwetter.

„Blitzschnell“ wie der Strom entwickelt sich auch der Turmverein Damm. Erst seit dem 2. April 2009 „am Netz“, zählen die Dammer Türmer mittlerweile schon 222 Mitglieder. Entsprechend groß war die Resonanz.

Während die vielen Kinder die zahlreichen Spielmöglichkeiten im Garten des Jugendheims nutzten oder mit dem Trecker durch Damm chauffiert wurden, hatten die „Türmer“ für ein abwechselungsreiches Programm gesorgt. Die Mädels der Einradgruppe Damm zeigten ihr Können. Die „goldene Stimme von Damm“ Stefanie Hindricksen begeisterte die Besucher mit ihrem Gesang. Für schottische Klänge sorgten die Mc Bricht Greenland Pipes & Drums mit ihren Dudelsäcken und Trommeln, die sich schließlich nach Highland-Klängen noch mit einem „Glück Auf, der Steiger kommt“ verabschiedeten. Für einen tollen Ausklang des Festes in den Abendstunden sorgte die Formation „Five in Harmony“. Die bekannte A-Capella-Truppe hat mit Bernd Ulland und Albert Willich auch zwei „Türmer“ in ihren Reihen.

Noch bis in den Abend hinein nutzten viele Besucher die Möglichkeit, den von RWE gesponserten „Hubwagen“ zu besteigen und sich hoch über die Dächer von Damm heben zu lassen.

Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel war begeistert: „Ich kann mich nur bei allen Helferinnen und Helfern und den vielen Sponsoren bedanken, die das alles hier auf die Beine gestellt haben.“

Über 30 Gönner stehen auf der Sponsorenliste des Turmverein-Sommerfestes. Entsprechend umfangreich war auch die große Tombola mit vielen tollen Preisen, darunter ein ganz besonderes Unikat: das „Turmbike 1“, gestiftet vom Dammer Bikesportcenter s-tec sports im Wert von weit über 1000 Euro, das der Dammer Thomas Hartwig gewann. Nur neun weitere Einzelstücke können demnächst bei s-tec sports erworben werden. Der Erlös der Tombola kommt dem ev. Jugendhaus in Damm zugute, mit dem Geld sollen die Sanitäranlagen erneuert werden.

Noch bis spät in den Abend hatten alle Anwesenden Zeit, bei einem „Turmbräu“ zu klönen.

Für die Türmer geht es am Sonntag, 11. September, gleich weiter. Von 11.30 bis 16 Uhr ist der Turm beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals“ geöffnet. Das vereinseigene „Kleinste Strommuseum der Welt“ erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. Jeden ersten Sonntag im Monat statten viele Interessenten dem Kleinod am Elsenberg einen Besuch ab. „Dazu haben wir jede Menge Sonderführungen“, weiß Vorsitzender Ernst Hermann Göbel. Keine Frage: Das Strommuseum scheint viele zu „elektrisieren“.

Weitere Infos: www.turmverein-damm.de

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Tödlicher Unfall auf der B 70 zwischen Raesfeld und Borken

Zu einem tödlichen Unfall kam es heute gegen 18.30 Uhr auf der B 70 in Grütlohn. Ein 48-jähriger Motorradfahrer aus Dorsten verstarb nach einer Kollision mit einem PKW noch an der Unfallstelle. Der 18-jährige Raesfelder Autofahrer und seine vier Beifahrer blieben unverletzt.

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Sommerfest Erle 2011 – Kicks for Kids

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Auf dem Sommerfest präsentierte die Karate Abteilung des Sportvereins Eintracht Erle eine gelungene Darstellung ihres Könnens.

Sehr diszipliniert zeigten die Mädchen und Jungen, wie sich  Kinder oder Jugendliche gegen eine erwachsene Person wehren können.

Mit gezielten Fußtritten gingen die Kleinen gegen  Übungsmatten vor. Durch die Wucht des Aufpralls konnten die jungen Karatekämpfer diese wegtreten. Mit viel Übung und entsprechender Spannung war dies möglich. Ein gelungener Auftritt, den die Trainer mit Stolz verfolgten.

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Back 2 the Roots – big Party im Ramirez Schermbeck

Während die Einen sich bei kühlen Getränken im heimischen Garten und in Biergärten von der Hitze erholten, hatten die Anderen an diesem Tag nur eine Sache im Kopf: Tanzen was das Zeug hält.

Am Samstag fand wieder einmal im Ramirez Schermbeck die „Back to the Roots“ Party statt und es wurde gehopst, was das Zeug hielt. Um 23 Uhr füllte sich der Laden und die Tanzfläche. Trotz der Hitze gaben die Tanzwütigen alles, egal ob der Schweiß in Strömen floss, oder nicht.

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Sommerfest Erle 2011 Samstag Abend

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60 Jahre Erler Sommerfest -60 Jahre Kolping.
Mit großem Engagement führte die Plattdeutsche Gruppe vom Heimatverein Erle  verschiedene plattdeutsche Sketche auf. Als nächstes kamen die Raesfelder Tanzteufel. Mit ihrem umfangreichen Programm mit verschiedenen Tänzen unterhielten sie das Publikum. Danach erfolgte eine Fortsetzung vom letzten Jahr der Spiele ohne Grenzen. Es wurden drei verschiedene Spiele gespielt. Die Mannschaften waren: Kolpingfamilie, Kirchenchor und eine Gruppe, die Junggesellenabschied feierte.

Beim ersten Spiel musste jede Gruppe die Kirchenglocken erraten, die vorgespielt wurden. Dann folgte das Kollekten-Spiel. Jede Gruppe musste Bälle in verschiedene Körbe werfen, die unterschiedlich hoch waren. Jeder Ball, der in den Körben landete, zählte einen Punkt. Zum Schluss kam das Pilger-Spiel. Es wurden 5 Mitspieler aus dem Publikum ausgewählt. Sie galten als Haltepunkte. Jede Gruppe musste die Fähnchen an den Haltepunkten befestigen. Die Gruppe, die die meisten Fähnchen befestigen konnte, hatte gewonnen.

Die Siegerehrung erbrachte folgendes Ergebnis:  1. Platz ging an den Junggesellenabschied, 2. Platz Kirchenchor  und der 3. Platz Kolpingfamilie. Sie bekamen einen Gutschein für ein Essen in Adelheids Spargelhaus in Erle.

Anschließend spielte die Band „The Raindrops“ auf und es wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt.
Die Beteiligung der Bevölkerung hätte besser sein können. Das haben alleine schon die Gruppen verdient die im Vorfeld dieser Veranstaltung viele Stunden ihrer Freizeit opferten, um hier aufzutreten.

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