Notfallseelsorger aus dem Kreis Borken bildeten sich fort / Teilnehmer übten Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungskräften
Kreis Borken (pd). 20 Notfallseelsorger aus dem Kreis Borken haben bei einer Übung die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften trainiert. Im Schulungsraum der Feuerwehr Borken informierten sie sich über die Abläufe, in denen die Hilfskräfte arbeiten. Anschließend übten sie in Plan- und Rollenspielen, wie sie in im Einsatzfall reagieren und handeln sollten. Bei großen Unglücken betreuen die Seelsorger Sterbende, überbringen Todesnachrichten und versuchen, die emotionale Situation am Unglücksort zu stabilisieren. Ihr Erkennungszeichen ist eine lilafarbene Weste.
„Gerade bei schweren Unfällen, großen Bränden und anderen Krisen ist es wichtig, dass die Notfallseelsorger gut eingebunden werden“, erklärte der Leiter der Kreisleitstelle, Dieter Brämer. Er hatte die Fortbildung gemeinsam mit Pfarrer Manfred Uhte, Synodalbeauftragter für Notfallseelsorge, und Pfarrerin Alexandra Hippchen, Koordinatorin der Notfallseelsorge im Kreis Borken, vorbereitet.
„Großschadenslagen sind eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten“, betonte Brämer. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und die mitwirkenden Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) müssen im Einsatz möglichst reibungslos zusammenarbeiten. Das Notfallseelsorgeteam im Kreis Borken entlastet die Hilfskräfte und ist auch Ansprechpartner für besorgte Angehörige.
Die Notfallseelsorger erfuhren bei der eintägigen Schulung unter anderem, in welchen Strukturen die Rettungskräfte arbeiten, wie die Alarmierung funktioniert wie sie selbst am besten ins Einsatzgeschehen eingebunden werden können. Feuerwache Borken, die kirchlichen Beauftragten für die Notfallseelsorge und die Kreisleitstelle wollen weiter einen engen Kontakt halten. Weitere Fortbildungen sind geplant.



























