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Neuer Schützenkönig 2012 – Johannes Knafla regiert Holsterhausen-Dorf

„Ein Schuss, ein Treffer, Hannes kann es besser“ hallt es aus den Reihen des Spielmannzugs.

In der prallen Sonne fand heute das Vogelschießen in Holsterhausen statt. Jürgen Drüppel, Klaus Verspohl und Johannes Knafla schossen Stunde um Stunde und ließen die Zuschauer auf dem vollen Festplatz schwitzen. Nie war es heißer und spannender…

Dorsten-Holsterhausen feiert Schützenfest 2012

An diesem sonnigen Pfingstwochenende feiert der Schützenverein Holsterhausen-Dorf sein Schützenfest.

Am Freitag wurde der Biervogelkönig unter den Schützen der 1. Kompanie ausgeschossen. Marcus Kruse ist nun der neue Biervogelkönig in Holsterhausen-Dorf.

Traditionelles Landjugendturnier in Raesfeld

Wie in jedem Jahr veranstaltet die Landjugend ein Fußballturnier. Gespielt wurde auf dem Fix 04 Platz und insgesamten kämpften 20  Mannschaften um den Pokal. Gespielt wurde auf drei Plätzen jeweils zehn Minuten und in vier Gruppen.

Der 3. Platz musste zwischen Bauwagen Krechting und Westfalia Gemen 1 im Elfmeterschießen ausgespielt werden. Bauwagen Krechting behielt die Nerven und siegte.

Spannend aber auch das Finale  zwischen Agrarfisse und SC Gartenhouse. Auch hier gab es ein spannendes Elfmeterschießen. Der SC Gartenhouse konnte sich über ein 3:2 freuen und ging als Sieger vom Platz.

1. SC Gartenhouse, 2.  Agrarfisse, 3. Bauwagen Krechting, 4. Westfalia Gemen 1

26. Raesfelder Volkslauf – Sambatrommeln und Sommerfeeling

(pd). Der diesjährige Raesfelder Volkslauf war für viele Laufbegeisterte aus der Region und den benachbarten Niederlanden ein gelungener Auftakt zum langen Pfingstwochenende.

Große Spendenbereitschaft für den kleinen Luka Nedog aus Erle

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Mittlerweile spenden immer mehr Menschen für den kleinen Erler Junge Luka Nedog. Dabei auch der Edeka Markt in Erle und die Bäckerei Imping. „Hefeteilchen für einen guten Zweck“, so lautet das Motto der Bäckerei.

Mehr dazu in der Borkener Zeitung und auf Borio.TV

Organspenden retten Leben-nur 25 Prozent besitzen einen Organspendeausweis

 Kreis Borken (pd).  Jeder Mensch kann selbst in die Verlegenheit kommen, auf Spenderorgane angewiesen zu sein. Umfragen zufolge würden drei von vier Deutschen ihre Organe nach dem Tod spenden – doch nur 25 Prozent besitzen einen Organspendeausweis. Mit dem jetzt im Bundestag verabschiedeten neuen Transplantationsgesetz hofft die münsterländische SPD-Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer, dass sich mit einer sogenannten Entscheidungslösung die Zahl der potenziellen Spender in Deutschland erhöht. Das Gesetz sieht vor, dass jeder Bürger wenigstens einmal im Leben bewusst mit der Frage konfrontiert werden soll, ob er oder sie zur Organspende bereit ist. „Ich bin der Auffassung, dass der Staat fragen darf, ob jemand sich bereitfindet, nach seinem Tod Organe zu spenden“, begründet Arndt-Brauer ihre Zustimmung.

Die Politikerin, selbst Inhaberin eines Organspendeausweises – ermutigt die Bürgerinnen und Bürger in den Kreisgebieten Borken und Steinfurt, auch Organspenderin bzw. -spender zu werden: „Krankenkassen und private Krankenversicherungsunternehmen werden mit dem neuen Gesetz ausdrücklich verpflichtet, ihren Versicherten geeignetes Informationsmaterial zu

Organ- und Gewebespenden zur Verfügung zu stellen. Durch geeignete Sachinformationen lassen sich bei vielen Menschen Ängste oder Vorbehalte abbauen.“

Foto: (Quelle Marco Urban) Gruppenbild der Organspenderinnen- und –spender der SPD-Bundestagsfraktion (Ingrid Arndt-Brauer, 3. Reihe, 2. von li.)

Erinnern Sie sich? Richard Meyeratken neuer König in Erle 1995

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Es war der 13. Juni 1995, als Richard Meyeratken mit dem 425. Schuss den Vogel von der Stange holte. Seine Königin war Renate Henke. Ehrengefolge: Anita Heßling und Christa Loker, sowie Franz-Josef Fasselt und Johannes Schulte-Grewing.

Richard Meyeratken war der 101. König des Erler Schützenvereins.

 

Bekämpfung des Fahrraddiebstahls – Kreispolizeibehörde Borken

Borken (ots) – (pl).  In der Nacht zum 24. Mai 2012 fand im gesamten Münsterland ein Schwerpunkteinsatz statt, bei dem die Bekämpfung des Fahrraddiebstahls besonders im Blickpunkt stand. Die Koordinierung des Gesamteinsatzes hatte das Polizeipräsidium Münster übernommen. Einsatzleiter für den Bereich der Kreispolizeibehörde Borken war der Leiter des Borkener Kriminalkommissariates, Kriminalhauptkommissar Michael Borghorst.

„Die Kriminalstatistik für den Kreis Borken wies für das vergangene Jahr 5.154 Fahrraddiebstähle aus. Damit war fast jede fünfte Straftat ein Fahrraddiebstahl“, führt Michael Borghorst an.

Die Bekämpfung des Fahrraddiebstahls ist eines der Ziele der Kreispolizeibehörde Borken. Um dem Phänomen überörtlicher Täter Rechnung tragen zu können, wurde der Großeinsatz unter Beteiligung der KPB Borken, dem PP Münster, der Bundespolizei und den Polizeibehörden Essen, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf organisiert.

Im Kreisgebiet befanden sich die Kontrollstellen an der Bundesstraße 525 in Gescher und der Bundesstraße 67 in Bocholt. Hier hatten die Beamten ein Auge auf transportierte Fahrräder, kontrollierten die Fahrzeugführer und Fahrzeuge und führten intensive Geschwindigkeitsmessungen durch. Insgesamt wurden an den beiden Kontrollstellen 194 Fahrzeuge angehalten. Neben der Überprüfung von etwa 40 Fahrrädern wurden 20 Verwarnungsgelder erhoben und 11 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt. Gegen zwei Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Gestohlene Fahrräder wurden im Bereich der Kreispolizeibehörde Borken nicht gefunden.

Neue Reisedokumente für Kinder beantragen

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Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden ab dem 26. Juni ungültig – NRW-Innenminister Jäger: Jetzt die notwendigen Reisedokumente beantragen

Familien, die nach den Osterferien mit den Planungen für die Sommerferien starten, sollten eine wichtige Änderung im deutschen Passrecht beachten: „Ab dem 26. Juni müssen alle Kinder bei Reisen in das Ausland ein eigenes Reisedokument besitzen“, erklärte Innenminister Ralf Jäger heute (17. April) in Düsseldorf. Dies gelte unabhängig vom Alter der Kinder und auch für Reisen in einen anderen EU-Mitgliedstaat. „Ab diesem Zeitpunkt sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig“, führte der Minister aus. Eltern sollten daher schon jetzt prüfen, ob im Hinblick auf eine anstehende Urlaubsreise ein eigenes Reisedokument für das Kind erforderlich ist. „Ich empfehle, dieses Dokument bald zu beantragen, da mit einer Produktionszeit von mehreren Wochen zu rechnen ist“, so der Minister. Gerade vor den Sommerferien sei das Antragsaufkommen erfahrungsgemäß hoch.

Die weitreichende Rechtsänderung ergibt sich unmittelbar aus europäischen Vorgaben und ist für Deutschland bindend. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und – je nach Reiseziel – Personalausweise zur Verfügung. „Welches Dokument das Richtige ist, muss in jedem Einzelfall entschieden werden“, erläuterte Jäger. Auskünfte hierzu erteilen die zuständigen Passbehörden. Gleichzeitig wies Jäger darauf hin, dass die Reisepässe für die Eltern als Passinhaber uneingeschränkt gültig bleiben. Eine Streichung des Kindereintrags ist nicht erforderlich.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Schermbeck – Ordnungs- und Standesamt geschlossen

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Schermbecker Ordnungs- und Standesamt bleibt am Dienstag, den 29. Mai, ganztägig geschlossen.

Das Ordnungs- und Standesamt im Schermbecker Rathaus bleibt am Dienstag, den 29. Mai, ganztägig für eine interne Weiterbildung geschlossen. Sie erreichen die Mitarbeiter dieser Dienststelle wieder am Mittwoch, den 30. Mai, ab 8.30 Uhr zu den gewohnten Öffnungszeiten. Die Verwaltung bittet um Verständnis.

Mit der CDU Schermbeck das Spielplatzkonzept diskutieren

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Bereits im Rahmen der offenen Mitgliederversammlung der CDU am 22. Mai 2012 hatten die Bürgerinnen und Bürger eine erste Gelegenheit, ihre Anregungen, Meinungen und Ideen zu den ersten Arbeitsergebnissen der CDU-Fraktion zum Spielplatzkonzept der Gemeinde Schermbeck abzugeben.

„Wir haben uns bewusst mit unseren Arbeitsergebnissen an die Öffentlichkeit gewandt, da wir den Bürgern eine breite Diskussion über dieses Thema bereits bei den Haushaltsberatungen zugesagt haben. Wir halten Wort! Darum verstehen wir die vorgestellten Arbeitsergebnisse auch als erste Diskussionsgrundlage. die Bürger sollen mitreden können, wenn es um Veränderungen in diesem Bereich geht.“ erläuterte CDU-Vorsitzender Christian Hötting.

Bis zur Beratung des Themas Spielplatzkonzept am 06. Juni 2012 im Betriebsausschuss haben die Bürger die Möglichkeit sich in die Diskussion auf vielfältige Art einzubringen.

Anregungen über die CDU-Homepage www.cdu-schermbeck.de , Bereich „Bürgerbeteiligung“. Hier finden sich auch einige Informationen zum Thema.

Teilnahme an der Fraktionssitzung der CDU am 04. Juni 2012, 19.00 Uhr, Raum 252, 1. Etage im Rathaus in der das Thema beraten wird (Um eine Anmeldung unter 0173/5330896 wird aus organisatorischen Gründen gebeten!).

Anregungen per Mail an: [email protected]

Anregungen per Post an: CDU Schermbeck, Christian Hötting, Buschkamp 3, 46514 Schermbeck

Schriftliche Informationen zum Thema können unter www.cdu-schermbeck.de, Bereich „Bürgerbeteiligung“ bezogen werden.

Silke Sümpelmann – Frauenpower auf dem Bauernhof in Schermbeck

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Landwirtin aus Leidenschaft

Frauenpower auf dem Bauernhof: Silke Sümpelmann ist Chefin auf dem Horstkampshof in Schermbeck. Und dazu gehören Milchkühe, Deckbullen, 80 Hektar Land und folglich jede Menge Arbeit für die dreifache Mutter.

einen Film finden Sie in der – MEDIATHEK – WDR.de

 

 

Wallheckenpflege – Fortbildung ins Besucherzentrum Tiergarten Schloss Raesfeld

Wallheckenpflege: Praktische Energieholzgewinnung und Kulturlandschaftspflege Landesbetrieb Wald und Holz NRW lädt Waldbesitzer am 20. Juni zur Fortbildung ins Besucherzentrum Tiergarten Schloss Raesfeld ein

Kreis Borken (pd). Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW lädt Waldbesitzer und Forstbedienstete am Mittwoch, 20. Juni, zu einer Fortbildung ins Besucherzentrum Tiergarten Schloss Raesfeld ein. Darauf weist der Kreis Borken hin. Thema ist die Pflege von Wallhecken. Nach Vorträgen steht eine Exkursion auf dem Programm. Es sind noch einige Plätze frei. Interessierte können sich bis Ende Mai anmelden beim Landesbetrieb Forst und Holz NRW, Tel.: 05259/9865-53, E-Mail: [email protected].

Vorgestellt wird im Rahmen der Fortbildung ein System zum Hecken-Management, das der Landesbetrieb Wald und Holz NRW im Jahr 2009 gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt entwickelt hat. Inzwischen wird es mit Förderung der EU auf deutscher Seite im Münsterland und im Emsland sowie in der niederländischen Provinz Gelderland umgesetzt. Es bündelt die Heckenpflege und soll die Vermarktung des Schnittgutes als Energieholz fördern.

Erläutern werden die administrative und praktische Umsetzung des Konzepts in Raesfeld Burkhard van Gember vom Regionalforstamt Münsterland, Dr. Frank Bröckling vom Büro für räumliche Planung „Planinvent“ in Münster und Heinrich Löpping, der für den Kreis Borken und den Betriebshilfsdienst Borken Bocholt arbeitet. Die Teilnahme an dem Seminar kostet 70 Euro.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Urlaubszeit – Reisezeit – Versicherungsfachmann rät!

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Sommerzeit ist Reisezeit…aber woran sollte man denken!

Die schönsten Tage im Jahr sollte der Urlaub sein. Egal wo, hauptsache „nix wie weg“. Wer sich im Ausland wohl fühlt, der sollte aber auch einige wichtige Dinge beachten. Was passiert, wenn ich mal krank werde?
Wichtig ist hier halt, wenn man ins Ausland verreist, dass es  eine Auslandsreisekrankenabsicherung gibt.

In der Juni-Ausgabe der Finanztest wurden diese mal getestet und siehe da, Versicherung ist nicht gleich Versicherung!!!

Für alle, die öfter im Jahr verreisen, ist eine Jahrespolice eine sehr gute Wahl. Denn ein Ernstfall kann teuer werden: Krankenkassen, kommen nicht für einen Rücktransport auf. Und dieser kann, wenn er benötigt wird richtig, so richtig teuer werden und schon mal locker um die 50.000 € kosten.

So einen Ambulanzflug übernehmen einige Versicherer nur, wenn er medizinisch notwendig ist, andere wiederum, wenn er medizinisch sinnvoll ist.  Hier hat das   kleine Wörtchen „notwendig“, oder halt „sinnvoll“ eine große Gewichtigkeit und kann  erhebliche Folgen haben. Medizinisch notwendig ist ein Rücktransport in den  meisten Urlaubsländern nicht, da dort natürlich eine medizinische Versorgung fast immer möglich ist.

Es  lohnt sich aber, das Kleingedruckte gründlich zu studieren, denn die Rücktransportbedingungen sind der Knackpunkt bei diesen wichtigen Absicherungen.

Fragen Sie einfach Ihren unabhängigen Partner

MVM MannheimsVersicherungsMakler

Werner Schlüß

Tel. 02867-9097990

www.mvm-versicherungen.de

 

Foto: Ute Pelz / pixelio.de

Mikrowelle fing Feuer -Einsatz im Behindertenwohnheim Kilian in Schermbeck

Am Mittwochabend, 23. Mai musste die Feuerwehr Schermbeck in den späten Abendstunden zu einem Einsatz im Behindertenwohnheim „Haus Kilian“  ausrücken. Die Brandmeldeanlage hatte um 22.48 Uhr Alarm geschlagen.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus das zum Glück lediglich Essen in einer Mikrowelle verbrannt war und der entstandene Rauch zwei Rauchmelder auslöste.

Lobend zu erwähnen ist zum einen der Nachtpfleger, der bereits vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte alle 21 Bewohner aus ihren Zimmern geholt und ins Freie geführt hatte; zum anderen aber auch die Bewohner selbst, die sich trotz ihrer Behinderungen bei der Räumung des Hauses gegenseitig unterstützt haben. So wurde auch niemand verletzt.

Die Feuerwehr beseitigte das verbrannte Essen und setzte einen Hochleistungslüfter ein, um die betroffenen Räume wieder rauchfrei zu machen. Danach konnten die Bewohner wieder in ihre Zimmer.

Alarmierung: 22.48 Uhr, im Einsatz: LZ Schermbeck, LZ Altschermbeck und LZ Gahlen, Leiter der Feuerwehr, Rettungsdienst

Einsatzende: 23.20 Uhr

Raesfeld – Unfallflucht

Raesfeld (ots) – (pl) Am Dienstag zwischen 08.30 Uhr und 10.30 Uhr wurde auf dem Parkplatz des Ärztehauses an der Borkener Straße ein silberfarbener Landrover Freelander angefahren und an der hinteren Stoßstange beschädigt. Der Verursacher fuhr davon, ohne sich um den entstandenen Schaden gekümmert zu haben. Die Schadenshöhe wurde mit etwa 500 Euro angegeben. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Borken 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 23.05.2012  11:27 Uhr

Raesfeld – Einbruch in Tankstelle

Raesfeld (ots) – (pl) Am Mittwoch gegen 01.50 Uhr brachen bislang unbekannte Täter in eine Tankstelle am Vennekenweg ein. Die Einbrecher zerstörten mit einem Gullydeckel die Scheibe der Eingangstür und entwendeten Zigaretten aus dem Verkaufsraum. Die Höhe des Gesamtschadens stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Hinweise bitte an die Kripo Borken 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 23.05.2012  11:22 Uhr

Immer Ärger mit dem Handy – der Name ist eine deutsche Errungenschaft

„Sag mal Dirk, kann man mit diesem Ding auch telefonieren? Ich will dir nämlich mal was erzählen“.
„Nee, ich habe die Schnurr und den Anschlussstecker  zu Hause vergessen. Sag es mir doch einfach so!“

Hierzulande wurden Handys nach dem digitalen GSM-Standard 1993 verfügbar.

Der Name „Handy“ ist übrigens, so englisch er auch klingt, eine rein deutsche Errungenschaft.  Im englischen Sprachraum heißt das Handy „Mobile“ oder „Cellphone“. Später hieß es auch nach der sprachlichen Weiterentwicklung  sogar „Porty“.

In den Anfängen waren nicht nur die Tarife hoch, sondern auch die Geräte sehr teuer. Das Ericsson GH 197 zählte damals zu den besten Geräten und kostete 4000 DM. Auf die Idee zukommen, Handys mit einem Mobilfunkvertrag billiger oder gar kostenlos anzubieten um dadurch die  Nachfrage anzukurbeln, wäre in diesen Tagen als völlig absurd erschienen, denn es gab gar nicht genügend Geräte, die Netze allerdings  waren schon 1992 bereit gewesen.

Kurz darauf gab es allerdings auch dieses Gerät für 999 DM mit Vertag und wer es sich leisten konnte, oder beruflich ein Gerät zur Verfügung hatte, erlebte auf einmal ungeahnte Freiheiten. Er musste für Verabredungen nicht mehr zuhause am Telefon sitzen bleiben, während draußen die Sonne schien, und sogar wenn er spazieren ging und ein schönes Fleckchen wie einen lauschigen Biergarten entdeckte, konnte er Freunden davon erzählen und sie dorthin bestellen.

Die Sonne scheint und die Kastanien in Erle blühen – es wird Sommer

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Kastanien-Allee in Erle

Für mich ist der Mai, mit all den frischen Blüten und das schöne hellgrün der Blätter an den Bäumen, die schönste Jahreszeit in Erle.

Besonders wenn die Kastanienbäume blühen und ihren süßlichen Duft in den Abendstunden in der Dorfmitte verteilen, die Vögel ein Abendlied zwitschern und die Sonne tief über den Feldern steht, dann möchte ich mit keinem Städter tauschen.

Fotos: Karl Heinz Strötzel

 

Die 124. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin – eine Reise wert

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Die 124. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin waren für Rebecca Armborst eine Reise wert.

Die Erlerin Rebecca Armborst hatte sich erstmals für die Deutschen Meisterschaften in Berlin qualifiziert. Frühzeitig angereist war sie mit ihrer Mannschaft. „Wir sollten uns akklimatisieren und an die Berliner Luft gewöhnen haben unsere Trainer gesagt“, so Rebecca. Gemeint war wohl nicht zuletzt die beeindruckende Berliner Schwimmhalle in die selbige aus unseren Regionen drei- bis viermal hineinpassen würden. „Gigantisch“, war da das einzige was Rebecca dazu einfiel.

Am Tag vor dem Beginn der deutschen Meisterschaften hatte sie das Glück auf Grund der guten Beziehungen ihres Vereins VfL Gladbeck 1921 e.V. an der offiziellen Pressekonferenz des Deutschen Schwimmverbandes als Gast teilnehmen zu dürfen. Hier gaben sich Britta Steffen, Paul Biedermann, Markus Deibler und Christian vom Lehn höchstpersönlich ihr Stelldichein. „Sie erzählten von ihren Plänen für die Europameisterschaften und die Olympiade in London. Zwischen den ganzen Journalisten mit den vielen Fragen an die Vier, das war schon spannend“, freute sie sich.

Noch mehr aber freute sich Rebecca auf ihren ersten Einsatz. Für zwei Staffelwettbewerbe hatte sie sich mit ihren Mannschaftkameradinnen qualifiziert. Die 4x100m Freistilstaffel, die Königsdisziplin in der auch Britta Steffen mit ihrer Mannschaft startete sowie die 4x 100m Lagenstaffel. Als erstes startete die Freistilstaffel. Mit Enthusiasmus für ihren Sport gab das Quartett eine wahre Glanzvorstellung und schwamm sich in die deutschen Top-Ten auf den neunten Platz. Armborst ging dabei als Startschwimmerin an den Start. Mit guter Leistung legte sie für die anderen vor und ihre Staffel schlug mit einer hervorragenden Zeit von 4:00,81 min.. Das war am Ende fast eine Sekunde schneller als auf den NRW-Meisterschaften.

 Am letzten Tag der Deutschen durfte sie erneut ran. 4x 100m Lagen standen als letztes Rennen überhaupt auf dem Programm. Die Mannschaft bestätigte ihre gute Zeit der NRW-Meisterschaft und angelte sich erneut Platz 9 aus dem Berliner Naß. Armborst musste nunmehr als Schlussschwimmerin ins Wasser und bewies ihre Klasse und sehr gute Form erneut.

 „Ich war doch zu Beginn doch ziemlich nervös“, verriet Rebecca. „Dann ließ es im Laufe der Zeit und im Wasser aber nach und ich freue mich riesig über die tollen Plätze in den Top-Ten Deustchlands“.

Bei diesen hochkarätigen Leistungen auf bundesdeutscher Ebene verwundert es kaum, dass die Schwimmerinnen zum Ende des Wettkampfes traditionell von ihren Trainern zu einer ordentlichen Currywurst mit Pommes eingeladen wurden. „Normalerweise ist diese Speise für Leistungssportler ja tabu. Aber wenn die Deutschen -dazu noch so erfolgreich- hinter uns liegen, kann man das schon mal verantworten“, so ihr Trainerduo mit einem Lächeln.

Foto und Text: Ralf Steiger

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