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Kanalsanierung auf dem Brink

Am 6. Mai 2013 beginnt die Firma Beckmann mit Kanalreparaturen auf dem Brink. In Teilen der Brinkstraße, des Nettelhoff und der Brinkwiese werden dabei altersbedingte Schäden und Schäden durch Wurzeleinwuchs in den Abwasserkanälen behoben. Damit wird der Grundstein für den geplanten Straßenendausbau gelegt, der in diesem Sommer erfolgen soll.

In der Zeit vom 6. Mai bis zum geplanten Ende der Kanalbauarbeiten Ende Mai wird es durch die Wanderbaustelle zeitweise zu Sperrungen von Teilabschnitten der Brinkstraße, des Nettelhoff und der Brinkwiese kommen. Betroffene Anwohner werden über diese Sperrungen rechtzeitig informiert.

 

Olaf Thon auf Stöckelschuhe – Vereine stellten sich vor

Was macht Olaf Thon auf dem Golfplatz mit roten Lack-Stöckelschuhen? Natürlich auf die Torwand schießen! Geht nicht? Doch!

Maßnehmen...
Maßnehmen…

Münsterländer erkundeten die Bundeshauptstadt Berlin

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BPA Gruppe April 2013 (640x430)Berlin/Kreis Borken (pd). Erwartungsvoll starteten in diesen Tagen 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten  Kreis Borken in die Bundeshauptstadt Berlin. Eine persönliche Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer ermöglichte es den Münsterländern, vier Tage lang an einem umfangreichen und spannenden Programm teilzunehmen.

Gleich am ersten Tag besichtigten die Teilnehmer das historische Reichstagsgebäude. Obligatorisch gab es dort einen Rundgang über die Dachterrasse und die Besichtigung der Glaskuppel. Arndt-Brauer, die ihre Gäste dort begrüßte, gab ihnen dann noch die Möglichkeit, persönlich mit ihr zu diskutieren. Mit der Beschreibung ihres Arbeitsalltages in Berlin, warb die Abgeordnete auch für Verständnis für das Fehlen einige Abgeordneten im Plenum. „Da wir zeitgleich zum Plenum unter anderem auch zu Ausschusssitzungen, AGs oder zu Gesprächsterminen müssen, können wir nicht ganztätig im Plenum sitzen“, erläuterte Arndt-Brauer. Außerdem seien viele Tagesordnungspunkte dort schon mehrfach diskutiert worden.

Eine Vielzahl an Themen, wie die Vermögenssteuer, den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück und den Berliner Flughafen diskutierte die Politikerin ausgiebig mit ihren Gästen.

In den nächsten drei Tagen ihres Aufenthaltes absolvierte die Reisegruppe unter anderem eine Stadtrundfahrt, die sich an politischen Gesichtspunkten orientierte, besichtigte das Bundesministerium für Finanzen und diskutierte dort ausgiebig mit einem Referenten.

Beeindruckt zeigten sich die Münsterländer vom Jüdischen Museum. Hier hatten sie viel Zeit, Exponate zu besichtigen und die einzelnen Ausstellungen zu besuchen.

Einen ganz besonderen Eindruck erhielt die Gruppe in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehem. Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi). Betroffen zeigten sich die Teilnehmer von der Führung durch einen Zeitzeugen, der seine Haftzeit dort unschuldig verbracht hatte und den Besuchern seine Erlebnisse dort schilderte. Kaum einem Teilnehmer gelang es, seine Emotionen zu verbergen.

Abschließend war man sich einig, viele neue Eindrücke gewonnen zu haben.

 

 

Baugesetzbuch-Novelle passiert Bundestag – Johannes Röring

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Johannes Röring,plenum2Baugesetzbuch-Novelle passiert Bundestag – Stärkung der kommunalen Planungshoheit

Berlin (pd). Am Donnerstag hat die Baugesetzbuchnovelle mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP in der 2./3. Lesung den Deutschen Bundestag passiert.

Die städtebauliche Entwicklung soll künftig vorrangig als Innenentwicklung erfolgen. Bevor auf der „grünen Wiese“ neue Baugebiete ausgewiesen werden, sollen Kommunen künftig zunächst prüfen, ob das Vorhaben auch im Innenbereich verwirklicht werden kann. Es wird den Kommunen erleichtert, städtebauliche Verdichtung in der Bebauung einzuplanen. Sie können außerdem wieder rechtssicher Erschließungsverträge mit eigenen kommunalen Unternehmen abschließen. Um eine Zersiedelung des Umlandes zu vermeiden, muss die Bebauung von Wiesen, Ackerland oder Waldflächen künftig stichhaltig begründet werden. Kindertagesstätten in reinen Wohngebieten sind künftig in angemessener Größe generell zulässig.

Schrottimmobilien können durch die Kommunen leichter rückgebaut werden. Dabei bekommen die Kommunen auch die Möglichkeit, Eigentümer in begrenztem Umfang finanziell am Abriss zu beteiligen.  „Diese Maßnahmen sind nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung des Flächenverbrauchs, sondern auch zur Wiederbelebung vieler Innenstädte“, betonte Johannes Röring, MdB.

Bei der Tierhaltung ist mit der Novellierung des Baugesetzbuches eine Begrenzung der Privilegierung gewerblicher Tierhaltung auf der Basis der Pflicht einer Umweltverträglichkeitsprüfung bzw. Vorprüfung vorgesehen.

Insgesamt ist mit der Gesetzesnovelle eine Stärkung der kommunalen Eigenverantwortung im Baurecht erreicht worden.

 

 

„Art meets school“ -Sebastianschule Raesfeld

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„Art meets school“ ! Unter diesem Motto starteten die Grundschüler der Sebastianschule in dieser Woche ihre Kunstprojekte. Insgesamt acht Raesfelder Künstlerinnen und Künstler arbeiteten mir den Kindern thematisch an verschiedenen Kunstobjekten.

Je nach eigenen Interesse gab es Frau Kusen für Mosaike aus Kachelresten. Frau Cluse für Windspiele aus Naturmaterial, Ady Schweitzer für Baustelle/Großrauminstallation, Frau Balster für Filzen, Birgit Kölking für Fensterbilder aus Glas und Gemeinschaftsarbeit, Herr Dragon für Radierungen, Herr Haug für Zeichnen mit Bleistift und Kreide und Gerda Tünte für Abklatschbilder.

Für jeden Geschmack war etwas dabei. Borio.TV schaute sich mal in der Filzgruppe um. Mehr dazu auf >>>klick hier<<<Borio.TV

Einbrecher entwenden Schmuck

BlaulichtErle (ots) – (pl) In der Nacht zum Donnerstag brachen bislang unbekannte Täter die Haustür eines Einfamilienhauses an der Straße Holten auf. Den Hebelspuren zufolge waren die Einbrecher zuvor an der Terrassentür gescheitert. Im Haus wurde alle Räume und Schränke nach Wertgegenständen durchsucht. Nach ersten Angaben entwendeten die Einbrecher Schmuck in noch unbekannter Höhe. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo Borken 02861-9000.

Neue Serie auf Borio – ich lebe gerne in Raesfeld weil…

Eine Gemeinde in der es sich leben lässt. Warum?

Mehr dazu auf klick hier >>>Borio.TV<<<

Eine „Fundgrube“ für die Familienforschung Raesfeld – eine Tasche voller Totenzettel

Tasche voller Totenzettel
Tasche voller Totenzettel

Beim letzten Treffen der Genealogen im Heimatverein Raesfeld e.V. konnte Karl-Heinz Tünte über eine besondere Begebenheit berichten. Er war wenige Tage vorher von einem Bekannten angesprochen worden und gebeten worden, ihm bei der Vervollständigung seiner Familiendaten zu helfen.

Bei einem anschließenden Besuch des Bekannten zeigte dieser ihm eine prall gefüllte Tasche seiner verstorbenen Mutter, in der sie Zeit ihres Lebens alle möglichen Totenzettel und Todesanzeigen der Familie aber auch aus der Nachbarschaft und von Bekannten der Familie gesammelt hatte. Der Bekannte bot an, diese Tasche ausleihen zu können und die darin befindlichen Totenzettel und Todesanzeigen für die Sammlung des Heimatvereins nutzen zu dürfen.

Dieses Angebot ließ sich der Raesfelder Familienforscher natürlich nicht entgehen. Er sagte zu, die Totenzettel und Todesanzeigen innerhalb weniger Tage mit der beim Heimatverein Raesfeld vorhandenen Sammlung abzugleichen und sie dann anschließend wieder vollständig und unversehrt zurückzubringen.

Beim anschließenden Abgleich dieser privaten Sammlung mit der Sammlung des Heimatvereins stellte sich heraus, dass sehr viele Totenzettel aus der Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts stammten und viele davon beim Heimatverein noch nicht bekannt waren. So konnte die Sammlung des Heimatvereins, der insgesamt schon über mehr als 9000 Totenzettel verfügt, mit einem Mal um mehr als 300 neue Totenzettel erweitert werden. Neben der reinen Datensammlung enthalten besonders die älteren Totenzettel häufig ganze Familiengeschichten und sind deshalb für die Familienforschung von besonderer Bedeutung.

Der Heimatverein Raesfeld geht inzwischen mehr und mehr dazu über, sich nicht nur auf die Datensammlung zu beschränken, sondern die Totenzettel nach Möglichkeit im Original zu digitalisieren, um sie auch anderen Familienforschern zugänglich machen zu können.

Wer also solche Unterlagen noch zuhause hat und bereit ist, diese dem Heimatverein zur Verfügung zu stellen, sollte den Kontakt zur Familienforschergruppe im Heimatverein suchen. Auch, wenn die Originale nicht abgegeben, sondern nur ausgeliehen werden sollen, ist der Heimatverein sehr interessiert. In jedem Falle ist gewährleistet, dass die Originale auf Wunsch vollständig an die Eigentümer zurückgegeben werden.

Jugend aus Raesfeld dreht Video zum Thema Alkohol

Jugendhaus Raesfeld-FilmDa Alkohol immer wieder ein aktuelles Thema ist und auch hier in NRW immer wieder Unfälle durch Alkohol am Steuer verursacht werden, hat das Jugendhaus Raesfeld, unter der Leitung von Dipl. Sozialpädagoge Philipp Hatkämper  ein Video zu diesem Thema dazu gedreht. Inspiration dazu waren natürlich die original Videos von „Alkohol? Kenn dein Limit.“ und das Video lief bereits mehrfach im TV auf NRWision.

Die eigentliche Idee zum eigenen Video hatten Besucher des Jugendhauses Raesfeld,  und  dort wurde gemeinsam, im Rahmen der dortigen technischen Möglichkeiten das Thema filmerisch umgesetzt. An dieser Stelle nochmal Dankeschön an Klausi für den eigens dafür komponierten Dubstep -irgendwas- Geräuschetrack!

Wenn Du aus Raesfeld-Umgebung kommst und Ideen hast für einen Skatemovie oder ähnliches hast,  freut sich das Jugendhaus auf euren Besuch und das Team ist auch dazu bereit,  gemeinsam mit dir deine Ideen umzusetzen.

Wer daran Interesse hat, kann sich bei Philipp im Jugendhaus Raesfeld melden.

Mit Falschgeld bezahlt – 30 Euro Scheine

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Falschgeld

Coesfeld (ots) – Am Mittwoch, gegen 08:00 Uhr, bezahlte ein bislang unbekannter Täter Tabakwaren mit einem gefälschten 20 Euro Schein. Die Kassierin gab ihm das Wechselgeld zurück. Da ihr das Verhalten des Mannes merkwürdig vorkam, schaute sie sich den Schein nochmals an. Dabei stellte sie fest, daß auf dem Schein die Zahl „30“ aufgedruckt war. Obwohl eine Verkäuferin dem Täter hinterher eilte, konnte sich dieser auf ein Fahrrad schwingen und davon radeln. Er wird wie folgt beschrieben:

 – männlich

– 45 bis 50 Jahre alt

– 1,70 bis 1.75 m groß

– sehr schlank

– Stirnglatze mit dunkelblonden Haaren

– bekleidet mit dunkelgrüner Latzhose

 Täterhinweise bitte an die Polizei Dülmen, Telefon: 7930.

Landtagsabgeordnete Schemmer und Tenhumberg sicherten dem Sprecher der Borkener Bürgerinitiative gegen Fracking ihre Unterstützung zu

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v.l.n.r.: Landrat Dr. Kai Zwicker, MdL Bernhard Tenhumberg, Jürgen Kruse (Sprecher der BI) und MdL Bernhard Schemmer

Landrat Dr. Kai Zwicker lud zu diesem Gespräch ein

Kreis Borken (pd). Auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker fand jetzt ein Meinungsaustausch zwischen den heimischen Landtagsmitgliedern Bernhard Schemmer und Bernhard Tenhumberg und dem Sprecher der Borkener Bürgerinitiative gegen Fracking, Jürgen Kruse, statt. Die ebenfalls eingeladenen Abgeordneten Hendrik Wüst und Karlheinz Busen waren kurzfristig verhindert. In dem Gespräch schilderte Jürgen Kruse das Anliegen der Bürgerinitiative, die Erdgasförderung mittels Fracking im Westmünsterland zu verhindern. Genau wie Landrat Dr. Kai Zwicker sagten ihm auch Bernhard Schemmer und Bernhard Tenhumberg dazu ihre Unterstützung zu. Sie machten dabei deutlich, dass sie Fracking ablehnen.

Jürgen Kruse zeigte sich überdies besorgt, dass auch bei anderen Verfahren zur Gasförderung Frisch- bzw. Brauchwasser in großen Mengen eingesetzt werden müsse, das dabei kontaminiert würde und folglich zu entsorgen sei. Organisiert werden soll nun ein Treffen von Vertretern der Bürgerminitiative mit den hiesigen Bundestagsabgeordneten, da das Thema „Fracking“ in die Gesetzgebungszuständigkeit des Bundes fällt. Außerdem wollen sich die Landtagsabgeordneten für eine parteiübergreifende parlamentarische Gesprächsplattform im Münsterland stark machen, um in der ganzen Region die Fracking-Gasförderung zu verhindern.

Ein Schwimmtalent – Rebecca Armborst

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Rebecca Rücken

15 Jahre jung, eine waschechte Erlerin, Schülerin der Nünning-Realschule und begeisterte Schwimmerin seit ihrem 5. Lebensjahr. Die Rede ist von Rebecca Armborst. Nachdem sie im Schermbecker Hallenbad das Schwimmen lernte und auch schon an den Wettkampfsport herangeführt wurde, wechselte die sympatische Realschülerin zum Landesleistungsstützpunkt Gladbeck zum VfL Gladbeck 1921 e.V..

 „Rebecca kam zu uns mit hervorragenden Grundlagen. Man hat in Schermbeck sehr gut an und mit ihr gearbeitet“, urteilte ihre Trainerin Sandra Steiger. Dieses Lob in Richtung Schermbecker Schwimmsport hat richtig Gewicht. War Sandra Steiger unter anderem zusammen mit Michael Groß doch Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Los Angeles und dort erste im B-Finale über 200m Rücken.

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Vor drei Jahren noch zog Rebecca ihre Bahnen im Becken eben jenes des Schermbecker Hallenbades und darf nun ab Donnerstag sie mit den größten des deutschen Schwimmsports ins Becken des Europasport-parks in Berlin springen. Als fester Bestandteil der 2. Bundesligamann-schaft des VfL Gladbeck ist sie stolz darauf erneut in Berlin an den Start gehen zu dürfen. Dazu verholfen hat ihr nicht zuletzt die von ihr erst kürzlich aufgestellte neue persönliche Bestzeit über 200m Freistil von 2:12,41 min.. Ihre Bestzeit auf der Distanz von 100m Freistil hat sie auch erst in diesem Frühjahr aufgestellt und liegt aktuell bei 1:00,48 min. und somit nur ganz knapp unter der Schallmauer von 1:00,00 min.. „Es ist mein erklärtes Ziel diese, nach dem Fall auf der Kurzbahn (50m) sie noch in diesem Jahr auch auf der Langbahn (100m) zu durchbrechen“, so Armborst spürbar bis in die Zehenspitzen motiviert.

Sie verstärkt hierbei voraussichtlich alle drei Staffeln ihrer Truppe. Dieses sind die 4 x 100m Freistil, die 4 x 200m Freistil sowie die 4 x 100m Lagen. In der Lagenstaffel wird sie ebenfalls in ihrer Spezialdisziplin Freistil und somit als Schlussschwimmerin auf den Startblock klettern. „Ich freue mich riesig auf die offenen Deutschen Meisterschaften in der Bundeshauptstadt“, so Rebecca. „Sie sind der Lohn dafür, dass ich tagtäglich ins Becken springe und Kacheln zähle“, verrät sie mit einem verschmitzten Lächeln.

Rebecca

In der Schwimmhalle im Europasportpark Berlin wird sich die Erlerin aller Voraussicht nach das Becken mit Schwimm-Star Britta Steffen teilen. Besonders freuen darf sie sich auch wieder auf den Aufenthalt in einem Luxushotel direkt neben der Halle. Diese sind neben der Teilnahme der Lohn ihres Vereins für die erbrachten Leistungen.

„Rebecca ist mit ihrer schwimmerischen Entwicklung definitiv noch nicht fertig. Es steckt noch sehr viel Potential in ihr und wenn sie so akribisch weiter trainiert, wird sie es über kurz oder lang auch abrufen“, ist ihre Trainerin Sandra Steiger von Rebeccas Leistungsvermögen überzeugt.

Fotos: Ralf Steiger

 

Kulturkreis Schloss Raesfeld: Lesung mit dem Maler und Literaten Frantz Wittkamp

am Sonntag, 5. Mai 2013 Das geplante Gastspiel von Helene Blum & Harald Haugaard an dem Tag muss entfallen

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Am Sonntag, 5. Mai 2013, wird der Lüdinghausener Maler und Literat Frantz Wittkamp um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld aus seinen Werken lesen. Zur Freude der Verantwortlichen des Kulturkreises hat er diesen Veranstaltungstermin übernommen, nachdem das eigentlich an dem Tag geplante Gastspiel von Helene Blum & Harald Haugaard vom Ensemble aus Gesundheitsrücksichten abgesagt werden musste. Dieses Konzert wird aber voraussichtlich in der kommenden Saison nachgeholt. Der Eintritt kostet 17 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Kartenbestellungen sind möglich unter der Telefonnumer: 0 28 61 / 82 13 50, Fax: 82 13 65, E-Mail: [email protected].

Frantz Wittkamp ist ein Lyriker, der Erwachsene und Kinder gleichermaßen entzückt. Er zeigt in seinen Gedichten, wie die Bilder des Alltags bereits im Klang der Sprache enthalten sind. Er fasst jene Gefühle und Erfahrungen in Worte, die die Menschen schon immer empfunden und erlebt haben, über die sie aber nie zu sprechen vermochten. Er spielt mit den Worten, ihrem Klang und den Pointen. Kein Gedicht, das nicht jeder verstehen könnte, und dennoch enthält mancher Vierzeiler brunnentiefe Bedeutung.

Wittkamps Gedichte geben einem den Glauben an die Poesie zurück. Sein Humor ist so klug, dass man auch beim zehnten Lesen über einen Reim noch so lacht wie beim ersten Mal. Vor allem jedoch sind seine Texte mit Lebenserfahrung getränkt, und zwar so kunstvoll, dass auch ein Grundschüler über ihre Kompetenz zu staunen vermag.

Frantz Wittkamp, geboren 1943 in Wittenberg, ist freischaffender Autor, Maler und Grafiker. Nach seinem Abitur studierte er Kunsterziehung und Biologie. Für seine Gedichte wurde er 1991 mit dem Förderpreis des Literaturpreises Ruhr und 1995 mit dem Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik ausgezeichnet. 2001 wurde seine CD „Du bist da und ich bin hier“ zum Kinder- und Jugendhörbuch des Jahres ernannt.

Simone Drescher (Cello) und Olga Gollej (Klavier) gastieren am 28. April im Rittersaal von Schloss Raesfeld

125031VKulturkreis Schloss Raesfeld lädt ein

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Werke von Ludwig van Beethoven, Alfred Schnittke und Cesar Franck erklingen am Sonntag, 28.04.2013, im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Um 17 Uhr werden dort auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld Simone Drescher (Cello) und Olga Gollej (Klavier) gastieren. Der Eintritt beträgt 17 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Kartenbestellungen sind unter der Telefonnummer: 0 28 61 / 82 13 50, Fax: 82 13 65, E-Mail: [email protected], möglich.

Die junge deutsch-koreanische Cellistin Simone Drescher (1990 in Herdecke) begann im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel und wurde bereits mit zwölf Jungstudentin bei Professor Gotthard Popp an der Musikhochschule Düsseldorf. Die Studienstiftung des deutschen Volkes nahm Simone Drescher dann schon vor ihrem Abitur als Stipendiatin auf. 2009 begann sie ihr Studium in der Klasse von Professor Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Zudem ist sie langjährige Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben, aus deren Musikinstrumentenfonds sie derzeit ein Violoncello aus der Schule von Jacues Boquay, Paris um 1700, spielt. Seit 2011 ist ist sie konzertierendes Mitglied des von Yehudi Menuhin gegründeten Vereins „Live Music Now“.

Beim 30. Deutschen Musikwettbewerb 2012 wurde Simone Drescher mit ihrer Duopartnerin Olga Golley mit einem Stipendium und Sonderpreis vom Deutschen Musikrat ausgezeichnet. Die Gesellschaft für westfälische Kulturarbeit e. V. würdigte ihr bisheriges künstlerisches Schaffen mit dem GWK-Förderpreis 2012.

Olga Gollej wurde 1983 in Kasachstan geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie bereits im fünften Lebensjahr. Schon bald wurde ihre außerordentliche Begabung für das Klavierspiel erkannt und gefördert. So war sie bereits in jungen Jahren Gaststudentin an der Leipziger und der Würzburger Musikhochschule. Von Oktober 2002 bis 2007 studierte sie bei Arne Torger und Hans Leygraf am „Mozarteum“ in Salzburg. 2008 wurde sie in die Meisterklasse von Peter Waas in Weimar aufgenommen.

Mehrere Wettbewerbspreise und Auszeichnungen (Deutscher Musikrat, Jeunesses Musicales Deutschland) öffneten ihr die Türen zu Konzerten in vielen Ländern Europas, Südamerika und dem Nahen Osten. So war sie mehrfach Gast als Kammermusikerin beim Festival Arras, als Liedbegleiterin beim Sommersprossen-Festival und als Solistin beim Jordan Festival in Amman. Zu ihren regelmäßigen Kammermusikpartnern gehören u.a. Musiker, wie das „Ensemble Kontraste“, das Leipziger Streichquartett und der Bariton Stephan Genz. Zusammen mit dem Klarinettisten Karl Leister und Matthias Moosdorf gründete sie 2008 das Trio ECCO (!). Im November 2010 erschien die erste gemeinsame CD mit den Werken von Eberl, Kreutzer und Ries. Als Dozentin des Edward Said Konservatoriums (Barenboim-Said-Stiftung) in Israel/Palästina machte sie 2009 auf sich aufmerksam, als zwei ihrer Studenten beim Klavierwettbewerb „Carlo Tavasani“ in Jerusalem erste Preise erzielten. Seit 2010 ist Olga Gollej Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now. Gemeinsam mit Matthias Wilde (Mitglied der Staatskapelle Dresden) gründete sie die Anhaltischen Kammermusiktage im Gartenreich Dessau-Wörlitz, die jährlich im Herbst internationale Musikgrößen nach Wörlitz locken.

Das Konzert findet statt im Rahmen der Reihe BEST OF NRW – ein Gemeinschaftsprojekt der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke, des Westdeutschen Rundfunks (WDR 3), der Eibach Stiftung, Finnentrop, und der Walzwerke Einsal GmbH.

Generalversammlung der Kolpingsfamilie Erle 2013

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GV Kolping 2013Erle (pd). Am Sonntag, den 21. April, fand die Generalversammlung der Kolpingsfamilie Erle im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms zum 65jährigen Bestehen statt. Nach gemeinsamem Frühstück und Begrüßung durch den Vorsitzenden Ludger Askamp fand die Ehrung der Jubilare statt. Für 65jährige Treue zur Kolpingsfamilie wurden folgende Gründungsmitglieder geehrt: Heinrich Grewing und Rudolf Rentmeister. Für 60 Jahre Verbundenheit zur Kolpingsfamilie Erle: Heinrich Fortmann und Alfons Rößmann. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Elli Leiers, Fritz Leiers, Klara Deißner, Hildegard Grömping, Helmut Heßling, Anita Heßling und Dagmar Nagel.

In diesem Jahr wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt bzw. in ihrem Amt bestätigt: Ludger Askamp (1. Vorsitzender), Klaus Grömping (2. Vorsitzender), Willi Schmidt (Pressewart), Gerd Nagel und Johannes Rößmann (Beisitzer).
Regina Booms, die im letzten Jahr auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden war, wurde für ihre über 20jährige Mitarbeit im Vorstand gedankt. Sie bekam einen Präsentkorb mit Erler Leckereien überreicht.

In der Versammlung wurde von der Schriftführerin Martina Schlüter ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Jahr gehalten, der mit Fotos zu den einzelnen Veranstaltungen eindrucksvoll vor Augen geführt wurde.

Der Kassenbericht wurde von Rita Gülker vorgetragen. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass von der Versammlung dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt werden konnte. Als neue Kassenprüfer wurden Wolfgang Schlüter und Frank Breuer gewählt.

Die Versammlung endete um 11.10 Uhr mit dem gemeinsamen Kolpinglied und „Treu Kolping“.

Trampeltier- und Baumstachlermädchen erobern die Erlebniswelten

Trampeltiernachwuchs Greta
Trampeltiernachwuchs Greta

Gelsenkirchen (pd). Zwei kleine Tierbabys erobern heute die Erlebniswelten Asien und Alaska. In der Nacht vom 14. auf den 15. April erblickte Trampeltier Greta das Licht der ZOOM Erlebniswelt Asien. Bereits am 16. März kam ein kleiner Baumstachler in der Erlebniswelt Alaska zur Welt. Die beiden süßen Mädchen wagen jetzt den ersten Ausflug nach draußen.

Baumstachlernachwuchs Kaktea
Baumstachlernachwuchs Kaktea

Trampeltiermama Grace war bereits tagsüber anzumerken, dass die Geburt ihres Jungtiers kurz bevor stand. Um in Ruhe ihr kleines Mädchen auf die Welt zu bringen wurde sie rechtzeitig von der Gruppe getrennt. Grace ist nun bereits zum zweiten Mal Mutter geworden und somit schon erfahren in der Kindererziehung. Sie kümmert sich liebevoll um die kleine Greta.

Nach einer kurzen Zeit, die Mutter und Tochter gemeinsam im Stall verbrachten, werden sie an diesem Mittwoch die ersten Schritte auf der Landschaftsanlage wagen. Heute wird Greta auf staksigen Beinen ihr 1.500 Quadratmeter großes Zuhause erkunden. Die restliche Gruppe, die aus fünf Trampeltieren und Papa Harry besteht, stößt erst in wenigen Tagen dazu.

Trampeltiernachwuchs Greta
Trampeltiernachwuchs Greta

Trampeltier Greta ist nicht das einzige Jungtier der ZOOM Erlebniswelt, das an diesem Mittwoch sein Debüt vor den Besuchern feiert. Auch das vor kurzem geborene Baumstachlermädchen Kaktea darf nun nach draußen und die ersten warmen Tage genießen. Die für Baumstachler typischen Stacheln erhärten bereits wenige Stunden nach der Geburt und somit präsentiert sich Kaktea schon mit über 30.000 wehrhaften Stacheln.

Ungewollter Sprung ins Wasser – WMW Moderator Dennis Burk -Spaßbaderöffnung Heiden

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Die Badesaison im Heidener Spaßbad ist offiziell am Samstag nun eröffnet!

Rund 30 Besucher ließen es sich nehmen, am Samstagmorgen bei rund 4 Grad Außentemperatur ein erstes Bad unter freiem Himmel zu nehmen.

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Eher unfreiwillig machte auch Moderator vom Radiosender WMW Dennis Burk, schneller als er es eigentlich vor hatte, mit dem Nass Bekanntschaft. Netterweise seinerseits stand eigentlich nur Posen für Facebook am Beckenrand an (an dieser Stelle noch mal meinen Dank). Gesagt getan, Mikrofon stylisch in der Hand, schnelle kurze Bewegungen ….und, da war es passiert. Dennis Burk verlor das Gleichgewicht und landete im Wasser – vom Moderator zum Stundman, nicht besonders elegant, aber dafür sehr reaktionsschnell. Noch im Fall warf Burk schwungvoll sein Mikrofon in den sicheren Bereich.

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Vor lauter Schreck und Erstaunen verpasste ich leider weiterhin den Auslöser meiner Kamera zu drücken. Zum Glück ist, sind außer nassen Klamotten, nichts weiteres passiert. Mit Turnschuhen, Jeans und T-Shirt wurde dann einfach vom Beckenrand weiter aufopferungsbereit getreu dem Motto „Jetzt bin ich schon nass, dann kann ich auch gleich im Wasser bleiben“ moderiert. Wenn das mal nicht ein „Dienst an die Menschheit“ war.

Trotz der Panne – Daumen hoch für den Spaßfaktor. Aber es heißt ja auch: Spaßbad Heiden. 

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Olaf Thon spielte für Gofus im Weselerwald

Golfer Olaf Thon im Weselerwald

Bei wechselhaften Wetter startete am Montagmorgen das Golfturnier im Weselerwald von „Gofus“ mit Olaf Thon. Seit Jahren spielt der Ex-Nationspieler und Schalkespieler Golf für einen guten Zweck.Golfturnier mit Olaf Thon2013 (23)

Am Ende des Turnier zog Thon eine positive Resonanz: „Handycap gespielt – es kann nur noch schlechter, aber auch besser werden“.

So ist es nun mal beim Golf. Können kann man den Sport nie, aber er macht einfach nur Spaß und wenn es dann noch für einen guten Zweck ist, dann doppelt soviel.

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Kreisgesundheitsamt Borken setzt 2013 Kampagne „Jeder Impfausweis zählt – auch deiner“ fort

Ziel: Impfstatus der Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen weiter verbessern

Kreis Borken (pd). „In diesem Jahr werden wir unsere Kampagne ‚Jeder Impfausweis zählt – auch deiner‘ an den Schulen im Kreisgebiet fortsetzen!“ Das kündigt jetzt Dr. Gerhard Ettlinger, Leiter des Kreisgesundheitsamtes Borken, an. Alle weiterführenden Schulen im Kreisgebiet sind aufgerufen, daran mitzuwirken. Wie 2012 werden dann die Sozialmedizinischen Assistentinnen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes die Impfausweise der Siebtklässler durchsehen und ihnen anschließend mitteilen, ob ihr Impfstatus vollständig ist bzw. welche Impfungen nachgeholt oder aufgefrischt werden sollten.

„Ein hoher Durchimpfungsgrad ist wie ein Deich, der die Bevölkerung vor einer ‚Überschwemmung‘ mit bestimmten Infektionskrankheiten schützt“, erläutert der Amtsarzt den Beweggrund für die Kampagne. „Wir tragen so nicht nur zu einem verbesserten Schutz jedes einzelnen Schülers bei, sondern verstärken auch die Barriere gegen eine ungehinderte Weiterverbreitung von Infektionen“, betont er. 2012 habe die Aktion erkennbar Wirkung gezeigt. Anhand anonymisierter Rückmeldungen der Haus- und Kinderärzte lasse sich ersehen, dass anschließend der Impfstatus der Siebtklässler verbessert werden konnte.

Im vergangenen Jahr beteiligten sich von den 61 weiterführenden Schulen im Kreis Borken 54 mit insgesamt 162 siebten Klassen an der Impfkampagne. 4.315 Siebtklässler konnten so erfasst werden, von denen dann 3.315 (77 Prozent) ihren Impfausweis vorlegten. Davon erhielten nach Durchsicht 1.880 Schüler (57 Prozent) die Empfehlung, ihren Haus- oder Kinderarzt aufzusuchen, um fehlende Impfungen nachzuholen bzw. auffrischen zu lassen.

„Bei den Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis B sowie Masern, Mumps und Röteln (MMR) ist der Durchimpfungsgrad mit jeweils über 90 Prozent gut“, konstatiert Dr. Ettlinger. Sehr gut wäre ein Durchimpfungsgrad von mindestens 95 Prozent. Dagegen ist bei der Polio-Impfung, der Keuchhusten-Impfung (Pertussis) und auch der Meningokokken-C-Impfung, die alle bei einem Durchimpfungsgrad von unter 80 Prozent lagen, keine ausreichende Seuchenbarriere vorhanden.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verleiht den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen

gruppenfoto_6_2 u. a. an Oberkreisdirektor a. D. Raimund Pingel

Kreis Borken (pd).
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat elf Bürgerinnen und Bürger im Präsidentenschlösschen der Bezirksregierung Düsseldorf mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Ministerpräsidentin übergab diese besondere Auszeichnung u. a. im Beisein von Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker und würdigte den Einsatz und die Leistungen jedes einzelnen Ordensträgers. „Für mich gehört es zu den wichtigsten und schönsten Aufgaben, nordrhein-westfälische Bürgerinnen und Bürger für ihr großartiges Engagement auszuzeichnen. Denn von diesem Engagement lebt unser Land in einem Maße, das kaum überschätzt werden kann“, so Hannelore Kraft. Diese Frauen und Männer, die sich auf ganz unterschiedliche Weise und in allen Teilen unseres Landes engagieren, sorgen dafür, dass unsere Gesellschaft funktioniere und unser Land lebens- und liebenswert bleibe.

Die Ministerpräsidentin hob die Bedeutung des Verdienstordens des Landes hervor, der 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet worden ist. Er wird an Bürgerinnen und Bürger aus allen Gruppen der Bevölkerung verliehen, in Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit. Die Zahl der Landesorden ist auf 2500 begrenzt. In den 27 Jahren seines Bestehens sind bisher nur knapp 1500 Frauen und Männer ausgezeichnet worden. Dies mache, so Hannelore Kraft, deutlich, dass der Landesverdienstorden eine „wirkliche Rarität“ sei. Im Rahmen der Feierstunde betonte die Ministerpräsidentin: „Es sind ganz besondere Menschen, die wir hier auszeichnen. Menschen, die Vorbilder sind, weil sie sich für andere einsetzen, weil sie anderen helfen. Sie alle stehen für Werte. Werte, die nicht ‚von Oben‘ verordnet werden können, Werte die vorgelebt werden müssen. Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Zivilcourage.“ Die Ministerpräsidentin verlieh die Orden an:

Brigitte Albrecht, Kaarst, Fred Balsam, Köln, Staatsministerin a.D. Ilse Brusis, Dortmund, Hiltrud Buddemeier-Ennenbach, Herne, Manfred Degen, Marl, Petra Anna Homberg, Menden, Prof. Dr. Karl Krahn, Bielefeld, Henning Walter Krautmacher, Pulheim, Kenan Küçük, Lünen, Oberkreisdirektor a.D. Raimund Pingel, Borken, Coşkun Taş, Köln Die Laudatio zu Raimund Pingel im Wortlaut: Oberkreisdirektor a.D. Raimund Pingel aus Borken „Westfälische Identität schärfen – Eigeninitiative stärken.“ Das ist nicht nur das Motto des eingetragenen Vereins „Westfalen-Initiative“, sondern auch ein roter Faden, der sich durch Raimund Pingels Leben zieht. Der ehemalige Oberkreisdirektor des Kreises Borken hat weit über Westfalen hinaus Akzente gesetzt:

Als geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Vereins „Westfalen-Initiative“, der sich zum Ziel gesetzt hat, bürgerschaftliches Engagement in Westfalen zu fördern, hat Raimund Pingel in den letzten Jahren zahlreiche Diskussionsveranstaltungen organisiert und durchgeführt. Neben vielen anderen Projekten ist besonders das Engagement des Vereins bei der Umsetzung der Verwaltungsstrukturreform hervorzuheben. Viele Vorschläge, die die „Westfalen-Initiative“ zur Entbürokratisierung in die Wege geleitet hat, konnten erfolgreich umgesetzt werden.

Darüber hinaus engagiert sich Raimund Pingel seit rund 40 Jahren im Vorstand für den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Borken. Dort hat er maßgeblich dazu beitragen, dass sich der Kreisverband Borken zu einem der größten im Landesverband Nordrhein-Westfalen entwickeln konnte.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Raimund Pingel für sozial Schwache und Menschen mit Behinderung. Nur durch seinen unermüdlichen Einsatz ist es gelungen, einen kostenlosen Fahrdienst für Menschen mit einer Behinderung zu organisieren, eine Autismus-Ambulanz einzurichten, den Bau eines Behindertenzentrums voranzutreiben und mehrere Aussiedler-Unterkünfte aufzubauen.

Raimund Pingel initiierte auch den Aufbau des DRK-Jugendhofes. Mehr als 300 Mitarbeiter bieten jährlich etwa 1.300 arbeitslosen Jugendlichen, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit einer Behinderung bessere berufliche Perspektiven.

Die Liste der von Raimund Pingel angestoßenen Projekte ist damit aber bei weitem noch nicht vollständig. Auch im kulturellen Bereich hat Raimund Pingel immer über seine westfälischen Grenzen geschaut und sich vor allem in der „Bundesgemeinschaft für deutsch-niederländische Kulturarbeit“ und in der „Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland“ für die Pflege der kulturellen Beziehung zwischen Deutschland und den Niederlanden eingesetzt. Sein Name ist mit der erfolgreichen Entwicklung der „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Landesmusikakademie NRW“ in Heek genauso verbunden wie mit dem „Trägerverein Tiergarten Schloss Raesfeld“, der sich für den Erhalt des Schlosswaldes und seiner Nutzung als Erholungsgebiet einsetzt. Seine Mitgliedschaft im Verwaltungsrat des Westfälischen Heimatbundes nutzt Raimund Pingel zu einer engen Zusammenarbeit zwischen der Westfalen Initiative e.V. und dem Westfälischen Heimatbund.

Lieber Raimund Pingel, ich finde es wirklich beeindruckend, welche Fülle von Aufgaben und Aktivitäten Sie „stemmen“. Heute gebühren Ihnen für Ihr vielfältiges Engagement der Dank, die Anerkennung und der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Landrat Dr. Kai Zwicker gratulierte Oberkreisdirektor a. D. Raimund Pingel im Namen des Kreises Borken zu dieser hohen Auszeichnung und sprach ihm gleichzeitig für seinen uneigennützigen Einsatz Dank und Anerkennung aus. Zudem brachte er die Hoffnung zum Ausdruck, dass Raimund Pingel dem Westmünsterland auch künftig mit seiner großen Schaffenskraft und Sachkunde sowie seinem vorbildlichen Engagement zur Seite stehen werde.

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