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Sonntag, Mai 29, 2022
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StartRaesfeldEine „Fundgrube“ für die Familienforschung Raesfeld - eine Tasche voller Totenzettel

Eine „Fundgrube“ für die Familienforschung Raesfeld – eine Tasche voller Totenzettel

Tasche voller Totenzettel
Tasche voller Totenzettel

Beim letzten Treffen der Genealogen im Heimatverein Raesfeld e.V. konnte Karl-Heinz Tünte über eine besondere Begebenheit berichten. Er war wenige Tage vorher von einem Bekannten angesprochen worden und gebeten worden, ihm bei der Vervollständigung seiner Familiendaten zu helfen.

Bei einem anschließenden Besuch des Bekannten zeigte dieser ihm eine prall gefüllte Tasche seiner verstorbenen Mutter, in der sie Zeit ihres Lebens alle möglichen Totenzettel und Todesanzeigen der Familie aber auch aus der Nachbarschaft und von Bekannten der Familie gesammelt hatte. Der Bekannte bot an, diese Tasche ausleihen zu können und die darin befindlichen Totenzettel und Todesanzeigen für die Sammlung des Heimatvereins nutzen zu dürfen.

Dieses Angebot ließ sich der Raesfelder Familienforscher natürlich nicht entgehen. Er sagte zu, die Totenzettel und Todesanzeigen innerhalb weniger Tage mit der beim Heimatverein Raesfeld vorhandenen Sammlung abzugleichen und sie dann anschließend wieder vollständig und unversehrt zurückzubringen.

Beim anschließenden Abgleich dieser privaten Sammlung mit der Sammlung des Heimatvereins stellte sich heraus, dass sehr viele Totenzettel aus der Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts stammten und viele davon beim Heimatverein noch nicht bekannt waren. So konnte die Sammlung des Heimatvereins, der insgesamt schon über mehr als 9000 Totenzettel verfügt, mit einem Mal um mehr als 300 neue Totenzettel erweitert werden. Neben der reinen Datensammlung enthalten besonders die älteren Totenzettel häufig ganze Familiengeschichten und sind deshalb für die Familienforschung von besonderer Bedeutung.

Der Heimatverein Raesfeld geht inzwischen mehr und mehr dazu über, sich nicht nur auf die Datensammlung zu beschränken, sondern die Totenzettel nach Möglichkeit im Original zu digitalisieren, um sie auch anderen Familienforschern zugänglich machen zu können.

Wer also solche Unterlagen noch zuhause hat und bereit ist, diese dem Heimatverein zur Verfügung zu stellen, sollte den Kontakt zur Familienforschergruppe im Heimatverein suchen. Auch, wenn die Originale nicht abgegeben, sondern nur ausgeliehen werden sollen, ist der Heimatverein sehr interessiert. In jedem Falle ist gewährleistet, dass die Originale auf Wunsch vollständig an die Eigentümer zurückgegeben werden.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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