BPA Gruppe April 2013 (640x430)Berlin/Kreis Borken (pd). Erwartungsvoll starteten in diesen Tagen 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten  Kreis Borken in die Bundeshauptstadt Berlin. Eine persönliche Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer ermöglichte es den Münsterländern, vier Tage lang an einem umfangreichen und spannenden Programm teilzunehmen.

Gleich am ersten Tag besichtigten die Teilnehmer das historische Reichstagsgebäude. Obligatorisch gab es dort einen Rundgang über die Dachterrasse und die Besichtigung der Glaskuppel. Arndt-Brauer, die ihre Gäste dort begrüßte, gab ihnen dann noch die Möglichkeit, persönlich mit ihr zu diskutieren. Mit der Beschreibung ihres Arbeitsalltages in Berlin, warb die Abgeordnete auch für Verständnis für das Fehlen einige Abgeordneten im Plenum. „Da wir zeitgleich zum Plenum unter anderem auch zu Ausschusssitzungen, AGs oder zu Gesprächsterminen müssen, können wir nicht ganztätig im Plenum sitzen“, erläuterte Arndt-Brauer. Außerdem seien viele Tagesordnungspunkte dort schon mehrfach diskutiert worden.

Eine Vielzahl an Themen, wie die Vermögenssteuer, den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück und den Berliner Flughafen diskutierte die Politikerin ausgiebig mit ihren Gästen.

In den nächsten drei Tagen ihres Aufenthaltes absolvierte die Reisegruppe unter anderem eine Stadtrundfahrt, die sich an politischen Gesichtspunkten orientierte, besichtigte das Bundesministerium für Finanzen und diskutierte dort ausgiebig mit einem Referenten.

Beeindruckt zeigten sich die Münsterländer vom Jüdischen Museum. Hier hatten sie viel Zeit, Exponate zu besichtigen und die einzelnen Ausstellungen zu besuchen.

Einen ganz besonderen Eindruck erhielt die Gruppe in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehem. Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi). Betroffen zeigten sich die Teilnehmer von der Führung durch einen Zeitzeugen, der seine Haftzeit dort unschuldig verbracht hatte und den Besuchern seine Erlebnisse dort schilderte. Kaum einem Teilnehmer gelang es, seine Emotionen zu verbergen.

Abschließend war man sich einig, viele neue Eindrücke gewonnen zu haben.

 

 

Vorheriger ArtikelBaugesetzbuch-Novelle passiert Bundestag – Johannes Röring
Nächster ArtikelOlaf Thon auf Stöckelschuhe – Vereine stellten sich vor
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here