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Prunksitzung und Kinderkarneval in Raesfeld 2013

Prinzenpaar 2012/13 Prinz Werner I. (Brökelschen) & Prinzessin Renate IV. (Dämmler)

Für das R. C. V. Prinzenpaar ist die Karnevals-Session bereits in vollem Gang, denn seit einigen Wochen besuchen sie mit ihrem Gefolge, Freundvereine in der Umgebung. Doch der wahre

Höhepunkt steht noch aus.
Prinz Werner I. (Brökelschen) und Prinzessin Renate IV. (Dämmler), die beide seit über 30 Jahren dem Raesfelder Karneval treu sind, freuen sich auf die Prunksitzungen und den Kinderkarneval im großen Festzelt am Michael in Raesfeld.

Am Rande des Münsterlands,
da liegt ein kleines Fleckchen;
die Issel hier den Ursprung fand,
in einem versteckten Eckchen……….
So lauten die die ersten Zeilen des Raesfelder Karnvalschlagers.

Das Stimmungsbarometer steigt so langsam aber sicher an. Das erste richtige Karnevalsfieber wird bei vielen Raesfeldern aufkommen, wenn am Montag der Vorverkauf für die Prunksitzungen beginnt.
An den Samstagen 2. und 9. Februar wird Sitzungspräsident Andre Szczesny durch das rund viereinhalb stündige Programm führen. Eines weiß der Oberjecke schon jetzt: „Danach bin ich richtig auf.“ Doch bei allem Stress, den auch die Vorbereitung und die Sitzung selbst für ihn und viele seiner Vereinskollegen mit sich bringt, wiegt die Freude am Karneval die Mühen ganz sicher wieder auf. „Ich freue mich als Sitzungspräsident immer wieder, dass wir so viele eigene Leute haben, die den Mut haben, sich vor dem Publikum zu präsentieren und sich auch selbst mal auf die Schüppe zu nehmen.“
Namen wie Reinhard Terbeck, Herbert Hüning, die RCV Garden und die RCV-Tanzteufel stehen stellvertretend für viele Raesfelder „Eigengewächse“. „Wir haben in diesem Jahr rund 200 Raes­felder, die bei uns auf der Bühne stehen“, ergänzt Szczesny.

Auch die Showtanzgruppen sind bestimmt wieder für eine Überraschung gut. Beinahe 200 Eigengewächse wollen sie auf den Prunksitzungen begeistern.

Wie jedes Jahr begleitet der „Fanfarencorps Raesfeld“ das Prinzenpaar, Vorstand und Elferrat beim Einzug ins Festzelt.
Neben den vielen lokalen Darstellern kann Andre Szczesny, der 2009/2010 selbst Prinz war,  Akteure aus dem Profilager, wie z. B. Bauchredner „Ette“ mit „Lilly“ und den „Hussmeister vom Bundesdaach aus Köln begrüßen.
Garant für „eine konsequente Nachwuchsarbeit“ ist in seinen Augen Herbert Hüning und seine Partnerin Garielle Cwik, die sich seit vielen Jahren um den Karneval von Kindern für Kinder kümmern. Wer sich vom Können der „Kleinen“ überzeugen will, ist bei der Kinderkarnevalssitzung am Sonntag, 3. Februar, um 16 Uhr im Festzelt genau richtig.

Prinzenpaar RCV Raesfeld 2013

Das Programm steht, der Vorverkauf kann starten!

Die Karten können ab Montag 21.01.2013 bei „Schreibwaren Spangemacher“ in Raesfeld und im „Gasthof Brömmel-Wilms“ in Erle erworben werden.

Auch in diesem Jahr haben wir ein Schmankerl für alle Clubs, Vereine oder Stammtische, ab 8 Personen.
Die Karten für die 2. Prunksitzung sind für 15,–€ / Person zu haben und die Sitzplätze werden reserviert.

Dieses Angebot gilt ab 8 Personen und nur für die 2. Prunksitzung!!!
Bitte bis zum 28.01.2013 anmelden, damit die Sitzplätze noch reserviert werden können.

Die Prunksitzungen am 02.02.13 und 09.02.13 beginnen um 19.11 Uhr und kosten 18,– Euro.

Für den Eintritt zum Kinderkarneval am 03.02.2013 zahlen Erwachsene 5,– Euro, Kinder 2,50 Euro. Beginn ist um 16.11 Uhr. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, findet kein Vorverkauf statt.

Musikalisch begleitet werden die Prunksitzungen, Kinderkarneval und der Prinzenfrühschoppen am 10.02.2012 von der Tanzband „Nachtschicht.“

Es ist vollbracht – der Schermbecker Heimat- und Geschichtsverein ist online

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Der Heimat- und Geschichtsvereinsvorsitzende Hans Zelle (r.) ist stolz auf das Homepage-Team des Heimat- und Geschichtsverein Schermbeck (v.l.): Uli Strock, Michael Leisten, Berthold Schmeing, Günter Gätzschmann und Rolf Blankenagel.

Der Heimatverein Schermbeck ist jetzt auch online. Auf der neuen Homepage erwartet die Besucher eine Reise durch die Zeit mit alten Filmen, historischen Fotos, Wissenswertes rund um Schermbeck, sowie aktuelle Veranstaltungshinweise.

Wer jetzt www.heimatverein-schermbeck.de im Internet eingibt, gelangt auf eine Startseite, von der er schnell zu zehn Unterseiten weitergeleitet wird.

Hier gibt es dann alles, was mit dem Verein und dem Heimatmuseum, ebenso wie mit Terminen, Veröffentlichungen, mit „Schermbeck“, „Dies und Das“ und mit „Was ist wo?“ zu tun hat.

Darüber hinaus gibt es eine Zeitleiste, wo der Leser interessante Infos durch die Geschichte von  Schermbecker bekommt.

Wer selber noch alte Fotos oder Filme aus Schermbeck hat, kann selber beim weiteren Ausbau der Homepage mitwirken.

Ein Blick lohnt sich allemal! www.Heimatverein-Schermbeck.de

 

Wesel – Auslieferungsfahrer bestohlen – Polizei sucht mit Fotos

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Wesel (ots) – Am Montag (19.11.2012) lieferte ein Angestellter eines Paketdienstes auf der Hohe Straße aus. Als er gegen 09.25 Uhr in einem Geschäft Pakete zustellte, nutzte ein Dieb die Gelegenheit und entwendete von der Ladefläche des Fahrzeugs zwei Pakete mit Handys der Marken Apple, Samsung und HTC. Anschließend flüchtete er. Hierbei wurde er fotografiert. Da es den Kriminalbeamten bisher nicht gelungen ist, die Identität des Unbekannten zu ermitteln, veröffentlicht die Polizei das Foto des Täters.

Beschreibung: ca. 50 Jahre alt, Brille; bekleidet mit grünem Pullover, schwarzer Weste, heller Hose und schwarzen Schuhen.

Im Umfeld des Täters wurden zwei weitere Männer fotografiert. Ob es sich hierbei um Zeugen oder Mittäter handelt, steht nicht fest.

Beschreibung:

Person 1: ca. 45 Jahre alt; bekleidet mit einer schwarzen Jacke, Bluejeans, dunklen Schuhen und einem bunten Schal.

Person 2: ca. 45 Jahre alt, schwarze Haare; bekleidet mit einer schwarzen Lederjacke und einer hellen Hose.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei, KK 22, in Wesel, Tel.: 0281 / 107-4568.

 

 

„TV Frauensache: Programmwechsel“ -Theatergruppe Schermbeck

In die Röhre schauen können die Besucherinnen am 7., 8. und 9. Februar im Ramirez: Denn die Theatergruppe Frauensache hat das neue Programm unter das Motto „TV Frauensache: Programmwechsel“ gestellt.

Der Einlass beginnt um 16.30 Uhr.

Im Anschluss an die Vorstellungen können am Donnerstag und am Samstag auch die Männer ab etwa 20.30 Uhr zur Party erscheinen. Eintritt ist dann 2,50€.

Der Vorverkauf findet für alle Veranstaltungen am 14. Januar 2013 ab 08.00 Uhr in der Volksbank Schermbeck, Mittelstr. 54, statt.

Pro Käufer werden höchstens zehn Karten abgegeben!

Altweiberkarneval im Isseltal

Es ist wieder soweit: Am Altweiber-Donnerstag – 7. Februar – startet in der Festscheune Hecheltjen´s Hof, Isseltalweg 9 in Havelich, direkt an der B70 zwischen Raesfeld und Brünen, um 18:11 Uhr die große närrische Damensitzung. Einlass ist bereits ab 17:11 Uhr.

Binnen weniger Jahre ist diese karnevalistische Veranstaltung, an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, das Glanzlicht im Frauenfastelovend. Auf ein Feuerwerk der guten Laune darf sich die Damenwelt freuen. Ein über dreistündiges Programm, speziell für die Besucherinnen zusammengestellt, wird bei allen Möhnen die Lachmuskeln strapazieren. In Büttenreden werden mit spitzer Zunge die Herren der Schöpfung aufs Korn genommen. Musik-, Tanz- und Showeinlagen sorgen für die richtige Stimmung. Durch das Programm führen die Sitzungspräsidenten André Szczesny und Diethelm Eichelberg. An diesem Tag sind sie auf dem Hecheltjen´s – Hof „der Hahn im Korb“ und Garanten für eine gelungene Veranstaltung.

Die besten Einzel- und Gruppenkostüme werden prämiert und auf der Showbühne vorgestellt. Für Männer gilt bei dieser Damensitzung: Eintritt verboten. Nach der Sitzung, ca. 21 Uhr, werden dann auch sie hineingelassen, denn dann findet die kultige Karnevalsparty statt, die zumeist bis in die frühen Morgenstunden andauert.

Eintrittskarten für die närrische Damensitzung können ab sofort zum Preis von 11,- € erworben werden bei: Schreibwaren G + S, Brünen, Tel. 02856/908968 und Freiheit24, Raesfeld, Tel. 02865/8484, www.niessing-gastro.de

 

 

Müllgebühren in Schermbeck 2013 nicht gestiegen – aber doppelt so hoch wie in Raesfeld

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Alles ist teurer geworden und  obwohl auch Schermbeck bei seinen Ausgaben in diesem Jahr aus dem Sparstrumpf leben muss, sind die Müllgebühren allerdings seit 2009 in der Gemeinde  nicht mehr erhöht worden:

Im Vergleich zu Raesfeld  sind die Gebühren allerdings fast doppelt so hoch,  denn dort kostet ein 80 l-Mietgefäß/Altpapiergefäß  im Jahr nur 105,00 Euro.
Die aktuellen Müllgebühren in der Gemeinde Schermbeck sind wie folgt.

Gefäßvolumen 60 l = 159,– Euro (Jahr)

  80 l    = 213,–Euro (Raesfeld 105,- Euro)

120 l    = 318,–Euro

240 l    = 636,–Euro

1.100 l = 2.922,– Euro

2.500 l = 6.642,– Euro

5.000 l = 13.284,–Euro

 70 l Müllsack  – 10,– Stück

 

 

Schermbeck (ge)braucht den „Gemeindesparstrumpf“

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Gemeinde Schermbeck veröffentlicht die Zahlen des Gemeindehaushaltes 2012 / 2013

 In diesen Tagen sind Sie also öffentlich, die neuen „Haushaltszahlen“ der Kommunalverwaltung in Schermbeck. Ein Blick in die Haushaltssatzung zeigt dann für das Jahr 2013, dass die vorgesehenen Ausgaben die Einnahmen der Gemeinde, laut „Ergebnisplan“ um ca. 3,043.000,00 € übersteigen.

 Der, bei diesem nicht ausgeglichenen Haushalt, entstehende „Fehlbetrag“ wird dann im Wesentlichen planerisch der allgemeinen Rücklage der Gemeindekasse entnommen.

 Wie dann den Berichten über die Ergebnisse der „Wirtschaftsjahre“ 2011 sowie 2012 weiterhin entnommen werden kann, schlossen auch diese jeweils mit „Fehlbeträgen“ ab, so dass die Entwicklung Bestandsentwicklung der „Allgemeinen Rücklage“ insgesamt in den letzten Jahren rückläufig war und ist:

 Januar 2011 –    38.510.788 €

Dezember 2011 – 36.790.012 €

Januar 2012  –     35.304.385 €

Vereinfacht ausgedrückt, scheint also der „laufende Etat“ der Gemeinde nur finanzierbar, wenn die Kommune „aus ihrem Sparstrumpf lebt“.

Petra Bosse

 

Des Sommers schönster Traum – Ein romantischer Abend auf Schloss Raesfeld

Des Sommers schönster Traum am Sonntag, 27.01.2013 um 16 Uhr 30

 Wer jetzt der Tristesse des Winters entfliehen möchte, ist am 27. Januar im Schloß Raesfeld bestens aufgehoben. Leidenschaft, Liebe…ein Sommernachtstraum?…. Die Schauspielerin und Sängerin Helga Wolf ist eine Meisterin ihres Metiers. Mit Ihrer faszinierenden Stimme und Ihrer Bühnenpräsenz zieht sie die Zuhörer in ihren Bann und nimmt sie mit auf eine emotionale Reise ins ausgehende 18. Jahrhundert. Sie ist die schöne Gräfin, die fasznierende Einblicke in ihr Leben gewährt und von dieser schicksalhaften Begegnung erzählt. Der russische Starpianist Wladimir Gortikov untermalt diese berührende Geschichte mit seinen außergewöhnlich einfühlsamen Interpretationen meisterhaft.

Dem Autoren André Chrost ist es wieder einmal gelungen, die Eleganz und Schönheit der Sprache vergangener Zeiten lebendig werden zu lassen.

 Ein kleines Schloß, ein wundersamer Park, eine geordnete Welt. So verbringt die schöne Gräfin die Tage an der Seite ihres Gemahls. Ohne besondere Begebenheiten. Erst als ein dem Adel nicht angehörender Mann unvermutet in ihr Leben tritt, beginnt ihr gesamtes Weltbild zu wanken. Und sie muß sich entscheiden. Die Sicherheit ihres Standes oder die Freiheit des Lebens.

 Lassen Sie sich vom Ensemble Literatura Musica in das ausgehende 18. Jahrhundert entführen, in das Spannungsfeld zwischen Barock und Aufklärung. In eine Zeit des Aufbruchs und des Wandels.

 Musik von Christoph Willibald Gluck, Arcangelo Corelli, Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel, Luigi Boccerini, Girolamo Frescobaldi und Jean Paul Martini ergeben das unvergleichliche Erlebnis von Literatura Musica.

 Ein literarisch-musikalischer Abend der besonderen Art abgerundet mit einem fürstlichen 3 Gänge Menü für € 59,- pro Person / keine Abendkasse

 Ablauf des Abends

 16.30 Uhr Einlaß

 17.00 Uhr „Des Sommers schönster Traum“ mit Helga Wolf & Wladimir Gortikov (inkl. einer 20 minütigen Pause) 19.00 Uhr 3-Gänge-Menü

Menü

Samtsuppe von der Petersilie

***

Roastbeef in Blätterteig nach König Ludwigs Art mit getrüffelter Jus an einem Pastinakenpürree und Brokkoli

***

Reis nach Kaiserinart auf einer Symphonie von Beeren

(Getränke sind im Preis nicht enthalten)

 Kartenverkauf im Restaurant Schloss Raesfeld-Tel.: 02865 – 2044-0

 Infos unter: www.restaurant-schloss-raesfeld.de

www.literatura-musica.de

Panhas und Wurstebrot war früher ein „Arme-Leute-Essen“ – Heimatverein Gahlen lud ein

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Panhas und Wurstebrot traditionellen Speisen

Panhas und Wurstebrot war früher ein „Arme-Leute-Essen“ aus Wurstbrühe, Buchweizenmehl und Speck!

Heute ist das westfälisches und rheinisches Gericht der deutschen Küche, das traditionell zur Schlachtzeit bzw. zum Schlachtfest gehört und seit mehreren Jahrhunderten unter dieser Bezeichnung bekannt ist in vielen Küchen zu finden. In den angrenzenden östlichen Niederlanden wird eine vergleichbare Grützwurst-Zubereitung als Balkenbrij bezeichnet.

Ingrid Gülker und Uschi Mönnighoff (v.l.) gehörten zum emsigen Team der Küchenfeen, die die Besucher mit Panhas und Wurstebrot verwöhnten

Der Gahlener Heimatvereins bot den fast 600 HV-Mitgliedern und der Bevölkerung der Gahlener Nachbarortschaften immer ein abwechslungsreiches Jahresprogramm mit teilweise längst vergangenen Lebensgewohnheiten des Lippedorfes an.

So auch am Freitagabend, denn da haben die Küchenfeen des Heimatvereins im Umfeld des Heimatmuseums „Olle Schuer“ in der Bruchstraße ihre rund 100 Besucher mit Panhas und Wurstebrot verwöhnt. Das Arme-Leute-Essen wurde am Freitag ein lukullischer Renner der bei allen Besuchern gut ankam.

Wissenwertes über Panhas

In Zeiten der Hausschlachtung wurden die verschiedenen Frischwürste in einem penibel gereinigten, großen befeuerbaren Topf, dem „Schwienepott“, nach und nach gekocht. (In diesem Topf wurden sonst über das Jahr Essensreste und minderwertige Gemüse und Feldfrüchte für die Schweine gekocht.) Die beim Wurstkochen anfallende gehaltvolle Brühe wurde nicht verworfen, sondern reduziert und mit unterschiedlichen Mehlen, bisweilen auch mit dem kräftigen und von den oft mageren Böden gewonnenen Buchweizenmehl angedickt. Typisch war die Würzung mit Salz, Pfeffer, Piment und teilweise Nelken. Je nach wirtschaftlicher Lage kamen noch gewolfte Schweine- oder Rinderfleischstücke und Speckwürfel sowie Blut hinzu. Anschließend ließ man das Produkt in beliebigen Formen erstarren. Der Panhas musste recht bald weiterverarbeitet und verzehrt werden, da er sich nicht lange hielt, und war somit typischer und traditioneller Teil des Essens in der Schlachtzeit.

Heutiger Panhas besteht aus Hackfleisch, frischer Leber- und Blutwurst, die zusammen mit Zwiebeln und Speck gebraten und anschließend mit Brühe aufgegossen und gewürzt werden. Diese Mischung wird mit Blut und Buchweizenmehl verrührt, eingedickt und dann in fest erkalteter Form zur weiteren Zubereitung angeboten.

Zubereitung

Panhas wird in der Regel in Scheibenform in der Pfanne gebraten. Serviert wird er häufig mit Salzkartoffeln und Sauerkraut oder mit Kartoffelpüree, als regionale Varietät im Rheinland gebraten zusammen mit Himmel und Erde (Himmel un Ääd). Speziell in Mülheim an der Ruhr wird Panhas mit „Endivien durcheinander“ (Endivien dore-in) gegessen. Kalt werden gebratene Panhasscheiben auch mit Brot (in Westfalen mit Pumpernickel) gegessen, zum Beispiel legt man in der Gegend um Wesel die etwas gebräunte Scheibe auf Schwarzbrot mit süßem Rübenkraut.

Regional kann Panhas sehr unterschiedlich von Aussehen und Geschmack her ausfallen. Zum Beispiel wird Panhas im westlichen Münsterland und teilweise im Emscherland zumeist ohne Blut hergestellt und ist daher von eher hellgrauer Farbe. Die Variante mit beigefügtem Blut nennt man dort entsprechend „Blutbrot“ oder „Blutkuchen“.

Weitere Varianten sind:

• Möppkenbrot, eine vor allem im südlichen Westfalen verbreitete Variante, oft mit Rosinen

• Wöbkenbrot, westfälische Variante aus Schweineblut, Brühe, Fleischresten sowie Speckstücken und Roggenschrot

• Wöbkebraut, im Artland und besonders in Quakenbrück bekannte Variante aus Roggenschrot, Fleischstückchen und Blut, das zu kleinen Laiben geformt, im Wasserbad gegart und mit Butter oder Schmalz bestrichen wurde

• Wurstebrot (Münsterländer Form mit Roggenschrot)

• Leberbrot (Münsterländer Form mit Leber)

 

Abfallgebühren 2013 in Raesfeld unverändert

Alles wird teurer, die Abfallgebühren in Raesfeld sind gegenüber dem Jahr  2012 aber nicht gestiegen.

Wer hier einige Euros einsparen möchte, kann sich anstatt einer Restmülltonne auch Müllsäcke in die Wohnung stellen.

Für 13 Müllsäcke spart man dann pro Haushalt 37, 20 Euro jährlich ein. Ob sich das lohnt, bleibt dahingestellt. Alle weiteren Kosten siehe Liste.

 

So teuer ist unser Müll im Jahr 2013.

für 13 Restmüll/Abfallsäcke/Altpapiergefäß 67,80
für 13 Restmüll/Abfallsäcke/Altpapiergefäß/120-l-Biogefäß 116,52
für 13 Restmüll/Abfallsäcke/Altpapiergefäß/240-l-Biogefäß 117,60
für 13 Restmüll/Abfallsäcke und Altpapiersäcke 76,08
für 13 Restmüll/Abfallsäcke und Altpapiersäcke/120-l-Biogefäß 124,80
für 13 Restmüll/Abfallsäcke und Altpapiersäcke/240-l-Biogefäß 125,88
   
14-tägige Abfuhr (Innenbereich)  
80 l-Mietgefäß/Altpapiergefäß 105,00
80-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß/120-l-Biogefäß 153,72
80-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß/240-l-Biogefäß 154,80
80-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke 113,28
80-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke/120-l-Biogefäß 162,00
80-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke/240-l-Biogefäß 163,08
   
120-l-eigenes Gefäß/Altpapiergefäß 136,68
120-l-eigenes Gefäß/Altpapiergefäß/120-l-Biogefäß 185,40
120-l-eigenes Gefäß/Altpapiergefäß/240-l-Biogefäß 186,48
120-l-eigenes Gefäß und Altpapiersäcke 144,84
120-l-eigenes Gefäß und Altpapiersäcke//120-l-Biogefäß 193,56
120-l-eigenes Gefäß und Altpapiersäcke/240-l-Biogefäß 194,64
   
120-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß 139,56
120-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß/120-l-Biogefäß 188,28
120-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß/240-l-Biogefäß 189,36
120-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke 147,72
120-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke/120-l-Biogefäß 196,44
120-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke/240-l-Biogefäß 197,52
   
240-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß 242,88
240-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß/120-l-Biogefäß 291,60
240-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß/240-l-Biogefäß 292,68
240-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke 251,16
240-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke/120-l-Biogefäß 299,88
240-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke/240-l-Biogefäß 300,96
   
28-tägige Abfuhr (Außenbereich)  
80-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß 70,56
80-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke 78,84
   
120-l-eigenes Gefäß/Altpapiergefäß 85,08
120-l-eigenes Gefäß und Altpapiersäcke 93,24
   
120-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß 87,96
120-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke 96,12
   
240-l-Mietgefäß/Altpapiergefäß 139,68
240-l-Mietgefäß und Altpapiersäcke 147,96
   
   
weitere Gefäße  
120-l-Biotonne 48,72
240-l-Biotonne 49,80
zusätzliches Altpapiergefäß 0,00
   
Grundgebühr je Einwohner 5,00

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Karibische Nacht in Rhade

Freiwillige Feuerwehr gibt Vorgeschmack auf wärmere Zeiten

Rhade (pd). Den niedrigen Temperaturen der vergangenen Wochen zum Trotz lädt der Löschzug Rhade am Samstag, 19. Januar ab 20.00 Uhr, zum dritten Mal zu einer „Karibischen Nacht“ ein. Dazu wird eigens die Fahrzeughalle des Gerätehauses vorübergehend in eine künstliche Insel mit Südseeromantik verwandelt. Auf rund 300 m2 weißem Sand und bei gefühlten Temperaturen von um die 30 C° sollen die Gäste bei heißer Musik gut gelaunt so richtig ins Schwitzen kommen. Als Abkühlung werden exotische Cocktails und Longdrinks serviert. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro. Für musikalische Unterhaltung sorgen die „DJ´s on Night“. Alle Bürger und Feuerwehrkameraden (Einlass ab 18 Jahre) sind zu der Party am Samstagabend herzlich eingeladen.

`Back2theroots´ im Ramirez Schermbeck -Freikarten

`Back2theroots´ im Ramirez am Samstag, 26. Januar 2013, NEU: ab 21 Uhr

 Auch im mittlerweile 12ten Jahr heißt es Samstag, 26. Januar, ab 21Uhr, wieder: `It’s Back2theroots-Partytime´.

 Die Veranstalter, Dirk Zerressen vom Ramirez und Daniel Averkamp von der Schermbecker Veranstaltungsagentur, haben wieder den beliebten `Back2theroots´ Musikmix, mit dem Besten aus den aktuellen Charts, den absoluten Mega-Hits der 80- & 90er Jahre, sowie beliebter All-Time-Classics mit im Gepäck. Für die Musikauswahl und Lichtinszenierung am Abend zuständig sind DJ Tom und LJ Richard aus der Großdiskothek PM Moers, dazu heizt Gast-DJ Guido aus dem Baccara Bocholt den Gästen mächtig mit ein.

 Die weiteren `Back2theroots´-Termine 2013 im Ramirez finden statt am: 13.04.2013, 28.09.2013, 16.11.2013.

 Weitere Informationen unter: www.back2theroots.de

  Karten gibt es ab sofort zu 7 € die Karte an folgenden Vorverkaufsstellen:

– Vodafone Shop Dorsten, Lippestraße

– Empire Videothek, Halterner Straße, Dorsten

– Mensing. Lippestraße, Dorsten

– Vodafone Shop Schermbeck, Mittelstraße

– RAMIREZ, Maasenstraße , Schermbeck

– Frisör Claudia Wenzel, Georgstraße, Schermbeck

– Verbandssparkasse Wesel, Mittelstraße, Schermbeck

– Verbandssparkasse Wesel, Schienebergstege, Schermbeck

– Verbandssparkasse Wesel, Kirchstraße, Schermbeck

– Praxisphysiotherapeut Manuel Jakob, Silvesterstraße 6, Erle

 Telefonische Bestellungen, ab sofort möglich, unter: 02362-995062 und 02853-448939.

Es gibt auch diesmal wieder 5 mal 2 Eintrittskarten zu gewinnen, die dann an der Abendkasse abgeholt werden können. Mir eine Mail schreiben und mit ein wenig Glück bekommen Sie dann eine Benachrichtigung!

Die neuen Unisex-Tarife: Informieren lohnt sich

Bislang zahlten Frauen und Männer in der privaten Rentenversicherung unterschiedlich hohe Beträge – und das trotz ähnlicher Vorsorgeverträge und ähnlicher Leistungen. Ab dem 21. Dezember 2012 ist damit jedoch Schluss. Die Begründung, dass Frauen laut Statistik eine um fünf Jahre längere Lebenserwartung als Männer haben, greift dann nicht mehr und verbietet Versicherern, ein Geschlecht zu bevorzugen oder eben auch zu benachteiligen. Erlaubt sind dann nur noch sogenannte Unisex-Tarife, die gleiche Beiträge und Leistungen für beide Geschlechter garantieren.

Die anstehenden Änderungen beruhen auf einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der in den ungleichen Tarifen eine Unvereinbarkeit mit der Grundrechte-Charta der EU sieht. Für Männer bedeutet dies zukünftig deutlich höhere Beiträge, während Frauen mit Beitragsentlastungen rechnen können.

 Unisex-Tarife und ihre Konsequenzen für die bAV

Eine Frage, die sich nun vielen stellt, betrifft die betriebliche Altersvorsorge, kurz auch bAV genannt. „Im Moment ist es so, dass in Unternehmen mit einem hohen Männeranteil das Gros der Beschäftigten einen höheren Beitrag zur bAV zahlen muss als in ‚frauenlastigen Unternehmen‘ „, erklärt Michael Reizel, Chef der ( http://www.bvuk.de/ ) BVUK-Gruppe, die sich auf Beratung und Kommunikation im Themenumfeld Vergütung und Versorgung spezialisiert hat. Mit den neuen Unisex-Tarifen kommt nämlich ein Stein der Veränderung ins Rollen: „Die Versicherer bieten im ‚vorauseilenden Gehorsam‘ auch im Bereich der bAV ab Dezember Unisex-Tarife an, um nicht in eine vielleicht mögliche Haftungsproblematik zu geraten“. Unternehmen wie Mitarbeiter sollten sich daher rechtzeitig informieren, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist. Anbieter wie die BVUK-Gruppe bieten hierbei ausführliche Beratung und maßgeschneiderte bAV-Systeme für mittelständische Unternehmen an.

 Besonders Männer sollten sich rechtzeitig informieren

Michael Reizel geht davon aus, dass die Versicherungsbranche in Erwartung einer ähnlichen Rechtsprechung im Bereich der bAV durch den EuGH voraussichtlich auch auf Unisex-Tarife umschwenken wird. „Für alle Männer, die noch über keine bAV verfügen, kann es vor diesem Hintergrund nur heißen, sich zu informieren, bevor die neuen Unisex-Tarife Platz greifen, denn dann kommt es definitiv zu einer Beitragsanhebung.“ Frauen sollten allerdings auch nicht allzu lange mit einem Vertragsabschluss warten, auch wenn sie durch die Unisex-Tarife tendenziell besser gestellt werden. Diesen Vorteil können sie nämlich nicht im vollen Umfang in Form der vereinbarten höheren Leistung nutzen. „Denn bei Vertragsabschluss ist das Lebensalter um ein Jahr fortgeschritten, was sich auf die Berechnung der entsprechenden Leistung auswirkt. Dieser sogenannte Alterssprung ist nicht mit der durch die Unisex-Tarife veranlassten Reduzierung einholbar“, erläutert Michael Reizel weiter.

Passgenaue Angebote sind entscheidend

Bereits bestehende bAV-Verträge haben allerdings – unabhängig vom Unisex-Urteil – Bestandsschutz. Dennoch zeigen die Entwicklungen, so Michael Reizel, wie notwendig es ist, sich rechtzeitig und vor allem umfassend über die Möglichkeiten einer betrieblichen Altersvorsorge zu informieren. Wichtig sind dabei vor allem auch der richtige Mix und die Passgenauigkeit der Altersvorsorge, die immer auf die persönliche Situation des Arbeitnehmers zugeschnitten sein sollte. Gerade die bAV lässt sich nämlich sehr individuell gestalten – trotz ihres kollektiven Charakters. „Wichtig ist deshalb die Unabhängigkeit des vom Arbeitgeber ausgewählten Partners für die Vorsorge“, betont Reizel. Nur in ergebnisoffenen Gesprächen können nämlich optimale Pakete geschnürt werden.

Unisex-Tarife: Ab dem 21. Dezember 2012 dürfen Versicherer keine Tarife mehr auf den Markt bringen, die verschiedene Prämien für Männer und Frauen vorsehen. Männer werden vor allem für Rentenversicherungen künftig deutlich höhere Beiträge zahlen müssen, bei Frauen werden sie umgekehrt sinken.

Foto: djd/BVUK/fotolia.com/Yuri Arcurs

Unfall Borkener Straße – PKW kollidierte mit Schlepper – Drogen sichergestellt

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Traktor bei Verkehrsunfall in zwei Teile gerissen

Rhede (ots) – (fr) Am Samstag befuhr eine 33-jährige Autofahrerin aus Raesfeld gegen 13.40 Uhr die Borkener Straße in Richtung Dingden. Nach eigenen Angaben bemerkte sie aufgrund der tiefstehenden Sonne einen Traktor zu spät, dessen 64-jähriger Fahrer aus Rhede ebenfalls in Richtung Dingden unterwegs gewesen war und gerade nach rechts auf ein Grundstück abbiegen wollte. Es kam zu Auffahrunfall. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Traktor in die Grundstückseinfahrt gedrückt und zerbrach in zwei Teile. Eine am Heck auf einer Gabel mitgeführte Gitterbox wurde auf den Standstreifen geschleudert und der Pkw kam nach 23 Metern zum Stillstand. Der 64-Jährige wurde durch den Rettungsdienst ins Bocholter Krankenhaus gebracht, wo er zunächst stationär aufgenommen wurde. Die 33-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ein Feuerwehrmann wollte an dem Pkw die Stromversorgung unterbrechen und wurde dabei auf einen Klarsichtbeutel im aufgerissenen Kotflügel aufmerksam. In dem Beutel befanden sich ca. sechs Gramm Marihuana. Die 33-Jährige gab an, von den Drogen nichts gewusst zu haben. Der Pkw wurde durch einen Drogenspürhund durchsucht. Dabei wurde noch ein Joint gefunden und ebenso sichergestellt wie die sechs Gramm Marihuana und eine größere Summe Bargeld, welches die 33-Jährige mit sich führte. Da zudem der Verdacht bestand, dass die 33-Jährige unter Drogeneinfluss stand, wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Bei der Überprüfung des Traktors stellten die Beamten fest, dass der Termin zur Hauptuntersuchung (März 2011) schon lange überschritten war. Beide Fahrzeuge wurden für möglicherweise noch notwendige Untersuchungen zur Unfallursache sichergestellt.

Mehr dazu auf>>>klick hier>>>Borio.TV und in der >>>>Borkener Zeitung

Schermbeck deutlich beliebter bei Besuchern als Raesfeld

Während der Kappesmarktzeit in Raesfeld, und auch beim jährlichen Adventsmarkt am Schloss Raesfeld kann sich die Gemeinde nicht über eine mangelnde Besucherzahl beschweren.

Telök auf der Erler Kleinkunstbühne

Nach dem ersten erfolgreichen Konzert im Dezember setzt die Erler Kleinkunstbühne nun auf Comedy. Am Freitag, den 25. Januar, sind die Altmeister der Pointe „Der Telök“ in der Gaststätte Brömmel-Wilms in Raesfeld-Erle zu Gast. Das Duo begeistert seit Jahren ihr Publikum mit unverwechselbar bissiger und gemeiner Comedy vom Feinsten. „Keiner kann gemeiner als Der Telök.“ heißt es. Mit ihrem Programm „Im Garten der Würste.“ zielen die beiden TV-erprobten Komiker direkt auf das Zwerchfell der Zuschauer, denen ein Feuerwerk unterschiedlichster Rollen und Charaktere im fliegenden Wechsel auf die Bühne gezaubert wird. Karten gibt es für 10 Euro (Abendkasse 12 Euro) in der Gaststätte Brömmel-Wilms oder bei Lotto Meistrell in Raesfeld-Erle. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

Schermbeck – Nach Unfallflucht musste Lkw mit Kran geborgen werden

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Schermbeck (ots) – Ein 46-jähriger Mann aus Rhade befuhr am Donnerstagmorgen gegen 08.00 Uhr mit einem Silosattelzug die Dämmerwalder Straße in Richtung Raesfeld-Erle, als ihm in Höhe des Hogefeldwegs ein anderer Lkw entgegenkam. Dieser sei nach Aussage des Rhaders sehr weit mittig gefahren. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, wich der Kraftfahrer nach rechts auf die Bankette neben der Fahrbahn aus. Dort fuhr er sich dann schließlich fest.

Zur Bergung des beladenen Sattelzuges musste ein Kranwagen zum Unfallort bestellt, die Dämmerwalder Straße von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr voll gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden.

Während der Sattelzug unbeschädigt blieb, entstand an der Bakette ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.

Die Fahndung nach dem nicht näher beschriebenen Flucht-Lkw verlief erfolglos. Die polizeilichen Ermittlungen dauern zurzeit noch an.

Helden gesucht – Aktion vom Rotary Club Lippe-Issel

von li.: Präsident Hermann Berger, Helmut Ackmann und Dr. Rüdiger Schmidt
 Präsident Hermann Berger, Helmut Ackmann und Dr. Rüdiger Schmidt, Mitglieder Rotary-Club Lippe-Issel

Bereits zum zweiten Mal startet das Projekt „Helden unter uns“. Gesucht werden auch in diesem Jahr von dem Rotary-Club Lippe-Issel Personen mit Zivilcourage.

Einsatz von Höchstspannungs – Erdkabeln weitgehend unerprobt

 

Berlin/Bosse:  Im Herbst 2012 fand  in Raesfeld eine Informationsveranstaltung/Erörterungstermin im Planfestellungsverfahren für den Neubau der 380-kV- Höchstspannungsfreileitung Niederrhein/Wesel bis Meppen statt.

In Raesfeld plant die Amprion Dortmund den Neubau der 380 – kV Höchstspannungsfreileitung Niederrhein Wesel auf einer Strecke im Planfeststellungsabschnitt von 11 km. Davon sind 7,5 km als 380- kV Freileitung, und zirka 3,5 km als Erdkabel , zwischen „Löchte“ und „Diestegge“, vorgesehen. Die übrigen Masten, die unter anderem auch teilweise rechts und links von der Erdverkabelung entlang gebaut werden, haben eine Höhe zwischen 62 und 68,5 Meter. Bezüglich der neuen Erdverkabelung in Raesfeld  sind  auf Seiten der Bürger immer noch viele Fragen offen.

Zu diesem Projekt  gab jetzt nun auch die Bundesregierung ein Statement ab, denn der Einsatz von Erdkabeln im Höchstspannungsbereich sei  bisher weitgehend unerprobt.

Derzeit würden insbesondere Systemsicherheits- und Wirtschaftlichkeitsfragen noch gegen einen großflächigen Einsatz von Erdkabeln auf Höchstspanungsebene sprechen, heißt es in dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Bericht nach Paragraf 3 des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG, 17/11871). Nach Angaben der Regierung wurden von den insgesamt 1.834 Kilometer EnLAG-Leitungen bis zum Sommer 2012 lediglich 214 Kilometer fertiggestellt. Für das Jahr 2013 würden die Netzbetreiber die Fertigstellung von 165 Kilometer Leitungen erwarten.

Zur Erdverkabelung von Höchstspannungsleitungen heißt es,  bisher sei keine der vier im Gesetz benannten Pilotstrecken fertiggestellt. Der Netzbetreiber Amprion führe Feldexperimente durch, um die Wärmeemission von Höchstspannungskabeln auf den Boden abzuschätzen. Ein Erdkabelpilotabschnitt von 3,5 Kilometer Länge befinde sich im Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung Münster (Nordrhein-Westfalen). Die Pilot-Erdkabelstrecken von Amprion würden vorwiegend über landwirtschaftliche Nutzflächen verlaufen. „Vorgespräche von Amprion haben gezeigt, dass die Landwirte, deren Grundstücke betroffen sind, zum Teil große Vorbehalte gegen Erdkabel haben, insbesondere weil sie durch den Bodeneingriff massive Ernteausfälle befürchten“, schreibt die Bundesregierung.

 Zur Haltung der Anwohner zu den unterirdisch geplanten Höchstspannungsleitungen heißt es in dem Bericht: „Anders als die unmittelbar betroffenen Landwirte begrüßen die weiter entfernt liegenden Sichtbetroffenen (Abstand mehr als 100 Meter) die Erdverkabelung und fordern zumeist eine Verlängerung der Verkabelungs-Abschnitte.“ Die Bundesregierung fasst die Ergebnisse der Gespräche zusammen: „Eine verfahrensbeschleunigende Wirkung durch die beantragte Kabelstrecke konnte Amprion aufgrund dieser differenzierten öffentlichen Wahrnehmung bislang nicht erzielen.“

Anmeldung zur Gesamtschule Schermbeck zum Schuljahr 2013/2014

Eltern und Erziehungsberechtigte können Ihr Kind an den folgenden Terminen anmelden: Die Gesamtschule bittet darum, alle Grundschulzeugnisse und das Familienstammbuch mitzubringen.

Ebenfalls ist der Anmeldeschein, der über die Grundschulen ausgegeben wird, mitzubringen.

Zu den gleichen Terminen findet auch das Aufnahmeverfahren für die Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule Schermbeck (wie o. g.) statt.

Voraussetzung für die Aufnahme ist die zu erwartende „Fachoberschulreife mit Qualifikation“ für die gymnasiale Oberstufe. Eltern und Erziehungsberechtigte, deren Kinder jetzt die 10. Klasse einer Gesamtschule, eines Gymnasiums, einer Realschule oder einer Hauptschule besuchen und die das Abitur (oder den schulischen Teil der Fachhochschulreife) an der Gesamtschule Schermbeck erwerben sollen, werden gebeten, außer dem Familienstammbuch, auch die Zeugnisse der Jahrgangsstufen 8-10 mitzubringen. Gleichzeitig bittet die Schule um ein Bewerbungsschreiben, aus dem die Motivation für den Besuch der gymnasialen Oberstufe deutlich wird und um einen Lebenslauf.

02.02.13 09.00 – 14.00 Anmeldeverfahren 2013 – Jahrgänge 5 und Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (EF)

04.02.13 08.00 – 16.00 Anmeldeverfahren 2013 – Jahrgänge 5 und Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (EF)

05.02.13 08.00 – 16.00 Anmeldeverfahren 2013 – Jahrgänge 5 und Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (EF)

06.02.13 08.00 – 18.00 Anmeldeverfahren 2013 – Jahrgänge 5 und Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (EF)

 

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