Mädchen und Jungen aus Erle informierten sich über die Aufgaben der Verwaltung
Raesfeld-Erle / Kreis Borken (pd). Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Silvesterschule in Raesfeld-Erle haben sich spielerisch mit den Aufgaben des Kreises Borken auseinandergesetzt. Bei einer Rallye durch das Borkener Kreishaus erfuhren die 33 Jungen und Mädchen viel Wissenswertes über das Kreisgebiet und die Kreisverwaltung: Etwa, dass der höchste Punkt in der Region in Schöppingen liegt, wo man im Kreishaus wegen eines Führerscheins hingehen muss und dass es den Kreis Borken in seinem jetzigen Gebietszuschnitt erst seit 1975 gibt.
Bettina Oste, Mitarbeiterin der Pressestelle, hieß die Kinder im großen Sitzungssaal willkommen. Die Jungen und Mädchen aus Erle, die mit ihren Lehrern Norbert Austerschmidt und Selina Sandermann gekommen waren, durften auf den Stühlen der Kreistagsabgeordneten Platz nehmen. Dort erhielten sie viele Informationen zur Struktur des Kreises und der Rolle des Kreistags. Außerdem beantwortete Bettina Oste all ihre Fragen rund um den Kreis. Selbst konnten sich die jungen Erler anschließend bei der als Quiz angelegten „Kreishausrallye“ einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben des Kreises verschaffen. Zur Erinnerung gab es für alle Kinder zum Abschluss eine Teilnehmerurkunde.
Wer möchte als Erster als Gründungsstifter dabei sein?
Rund ein Dutzend Menschen aus Raesfeld, Erle und Homer treffen sich seit ca. vier Monaten regelmäßig um im Ort eine Bürgerstiftung an den Start zu bringen. Das wäre für Raesfeld die allererste Stiftung überhaupt. Die Bürgerstiftung setzt sich für soziale und gemeinnützige Zwecke in der Gemeinde ein.
Erste Ideen beschäftigen sich mit den Themen Zusammenarbeit von Unternehmen/ Handwerk und Schule, der Frage, wie Ehrenamt für junge Menschen attraktiv gestaltet werden kann und wie Angebote für über 60-jährige in Zukunft geschaffen werden können. Die Themenliste ist aber noch längst nicht abschließend. Zurzeit beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der Satzung und stimmt das Gründungsverfahren mit der Stiftungsaufsicht, der Bezirksregierung Münster, ab.
Genauso ist man weiter auf der Suche nach potentiellen Stiftern um das Gründungskapital zu erhöhen. Das gestiftete Kapital bleibt dauerhaft erhalten; nur Erträge und Spenden werden für wohltätige Zwecke verwendet. Jutta Bonhoff und Jürgen Wachtmeister sind sich sicher: „Wir haben bereits einen sechsstelligen Betrag zusammen. In unserem Ort gibt es sicher Menschen, die bereit sind Stifter oder sogar Gründungsstifter zu werden. Auch unsere im Ort ansässigen Genossenschaften sind ja mal klein angefangen. Und als Gründungsstifter gehört man zu den Ersten, die dabei sind für unseren Ort etwas Neues zu schaffen.“
Interessierte können sich gerne bei den Mitgliedern der Gründungsgruppe melden. Das sind Christine Friedrich, Ruth und Richard Beering, Dr. Ulrich Hoppe, Jutta Bonhoff, Jürgen Wachtmeister, Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Detlef Weber, Kathrin Bonhoff, Rita Grömping, Gudrun Grewing, Andreas Grotendorst, Norbert Böckenhoff, Heiko Gudel und Michael Schlüß.
Info-Box:
Eine Bürgerstiftung ist eine selbständige und unabhängige Institution zur Förderung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke. Sie wird von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen. Ihr Tätigkeitsfeld ist in der Regel auf das Gebiet der Gemeinde beschränkt. Ihr Wirken unterliegt der Stiftungsaufsicht bei der Bezirksregierung Münster. Jede/r kann sich sowohl finanziell als auch zeitlich engagieren. Wichtig ist, dass das Stiftungskapital dauerhaft erhalten bleibt. Die Arbeit der Stiftung wird aus Erträgen und Spenden finanziert. Die Stiftung kann eigene Projekte durchführen oder Projekte Dritter unterstützen. Weitere Infos gibt es z. B. unter www.buergerstiftungen.org.
Seit Donnerstagmorgen kontrollierten zum fünften Mal die Polizei und die Verkehrsüberwachung der Kommunen im Rahmen der Aktion „Brems Dich – Rette Leben!“ die Höchstgeschwindigkeit. Zum ersten Mal fand der sogenannte Blitzmarathon im gesamten Bundesgebiet statt. Im Bereich des Kreises Borken waren dabei 78 Polizeibeamte an 45 Kontrollorten im Einsatz.
5. Blitzmarathon auch in Erle
Auch in Erle an der Schermbecker Straße war die mobile „Blitze“ im Einsatz, wo aber nur wenige Autofahrer ein Foto von sich bekamen.
Insgesamt wurde in den 24 Stunden bis Freitagmorgen bei 19442 Fahrzeugen die Geschwindigkeit überprüft. Hierbei stellten die Beamten bei 712 Fahrern Verstöße wegen überhöhter Geschwindigkeit fest. Drei Fahrer erwartet zwar ein Fahrverbot aber die meisten blieben unterhalb der Grenze einer Anzeige. Der unrühmliche Spitzenreiter war mit 155 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs. Der Blitzmarathon ist ein Baustein der landesweiten Strategie gegen Geschwindigkeitsunfälle. Geschwindigkeit ist der Killer Nummer 1 auf unseren Straßen. Die Polizei wird auch weiterhin dort überwachen, wo zu schnell gefahren wird.
Mitglieder der Volksbank Erle ziehen auf Generalversammlung Schlussstrich unter Geschäftsjahr 2012 /2013
Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Böckenhoff mit der RWGV-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet / Vortrag über die „Grünbrücke Autobahn A31“
Raesfeld-Erle. Die Volksbank Erle hat das Geschäftsjahr 2012 erfolgreich bewältigt und blickt optimistisch in die Zukunft. Das war Tenor in den Berichten, die Vorstand und Aufsichtsrat am Donnerstagabend (10. Oktober) vor der Generalversammlung ablegten. Die Verleihung der RWGV-Ehrennadel in Silber an den Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Böckenhoff sowie ein Dia-Vortrag des Revierförsters Christoph Beemelmans über die „Grünbrücke Autobahn A31“ waren weitere Höhepunkte der äußerst gut besuchten Versammlung, die wie gewohnt unter der Leitung von Johannes Böckenhoff in der Gaststätte Brömmel-Wilms stattfand.
Ehre, wem Ehre gebührt: Als Ausdruck des Dankes für seine langjährigen Verdienste wurde der von der Ehrung sichtlich überraschte Johannes Böckenhoff von Hans-Josef Heuter vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) mit der RWGV-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.
„Sie haben die Geschäftspolitik dieses Hauses erfolgreich und glaubwürdig nach außen vertreten und sie zusammen mit Ihren Kollegen im Aufsichtsrat sowohl nach wirtschaftlichen Erfordernissen als auch nach den Mitgliederbedürfnissen ausgerichtet“, erklärte Heuter in seiner Laudatio.
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Noch ungeschmückt steht die Madonna nach ihrer Reise in der St. Silvesterkirche
Am Wochenende können sich viele Erler Gläubige auf ein großes Ereignis in Erle freuen.
Am Sonntag, 13. Oktober feiert die Gebetsgruppe ihr 25-jähriges Jubiläum der monatlichen eucharistischen Anbetung. Eigens zu diesem Anlass bestellte bereits schon vor zwei Jahren Gertrud Gülker die „Fatima-Nationale Pilger-Madonna für Deutschland“.
Madonna von Fatima in der Erler St. Silvesterkirche. Gertrud Gülker baute die Statur am Altar auf.
Am Dienstag kam die Madonna unbeschadet in Erle an, die von Gertrud Güker an der St. Silvesterkirche in Empfang genommen wurde. Bereits vor 20 Jahren, damals noch mit Pastor Franz-Josef Barlage, war die „Madonna von Fatima“ in Erle.
Fátima ist ein bedeutender katholischer Wallfahrtsort in Portugal, der von vielen Menschen mit der Hoffnung auf Wunderheilung aufgesucht wird.
Berichtet über die Mutter Gottes von Fatima wird, dass am 13. Mai 1917 drei Hirtenkinder, auf einem freien Feld eine Erscheinung der Jungfrau Maria erfahren hätten. Diese habe ihnen befohlen, künftig an jedem 13. des Monats an diesen Ort zurückzukommen.
Der Bischof von Leiria hat am 13. Mai 1930 hat dann später die Erscheinungen als glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung der Madonna von Fátima gestattet. Die Fatima Nationalmadonna wurde später vom Papst Johannes Paul II geweiht.
Bereits vor 20 Jahren, hier mit Pastor Barlage war die Madonna von Fatima in Erle zu Besuch
„Wir als Gebetsgruppe verehren die Madonna, da ihr innerstes Anliegen es ist, uns alle näher zu ihrem göttlichen Sohn zu führen“, erklärte Getrud Güler vom Gebetskreis ihre große Freude. „Darüber hinaus Anliegen der Madonna, als Mutter der Menschen, dass niemand für ewig verloren gehen möge und daher ruft sie durch die Botschaft von Fatima und anderen Erscheinungsorten auf der ganzen Welt die Menschheit zur Bekehrung, zur Buße, zur Umkehr, zum Frieden und zum tiefen Gebet auf“, fügte erklärend Getrud Gülker hinzu. Gleichzeitig an diesem Tag lässt Papst Franziskus die Original-Statur von Fatima nach Rom einfliegen, um dort die Weihe an das heiligste Herz Mariens zu vollziehen. „Was für ein prophetischer Zufall“, setzte Gertrud Gülker hinzu, die es kaum glauben kann, dass beide Termine, in Erle und Rom, nun auf einen Tag fallen und nun hofft, dass der „Liebe Gott“ ihnen gutes Wetter und viele Menschen schickt.
Zu Gast an diesem Tag in der St. Silvesterkirche in Erle wird auch Weihbischof Friedrich Ostermann aus Münster sein, der gemeinsam mit Pfarrer Michael Kenkel und allen anwesenden Priestern und Ordensleuten, den Gläubigen der Pfarrgemeinde an einer feierlichen Lichterprozession durch das Dorf teilnimmt.
Gestartet wird mit einer Beichtgelegenheit mit auswärtigen Priestern um 16 Uhr. Um 17 Uhr findet die Formation zur Prozession statt. Die feierliche Begrüßung des Weihbischofes durch Pastor Kenkel ist um 18 Uhr statt.
Begleitet wird die Feier durch alle Vereine, Verbände, Gemeinschaften und Bannerabordnungen sowie unter musikalischer Begleitung der Erler Jäger sowie ein festliches Pontifikalamt mit Weihbischof Ostermann, mitgestaltet vom Kirchenchor Erle.
Da die Kirche nur für rund 500 Besucher Platz bietet, wird die Messe über Lautsprecher nach draußen übertragen!
Zum Abschluss findet ein offener Empfang im Saal von Brömmel-Wilms mit einem kleinen Imbiss statt, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.
Seit Anfang September geht es im St. Silvester Kindergarten um das große Thema: „ Ich bin fit, ich mach mit …“. Hierbei dreht sich alles um den Körper.
Was kann mein Körper, wie arbeitet mein Körper, was muss ich tun um fit zu bleiben. Mit den Kindern wurden die Sinne wie Riechen, Fühlen, Hören, Sehen und Schmecken erarbeitet. Um im Kindergarten Geschmacksübungen mit den Kindern zu machen, gehen die Vorschulkinder heute zum Einkaufen.
Wer die Wahl hat , hat auch die Qual…
Aus dem Obst und Gemüseangebot wandern unter anderem Birnen und Radieschen in den Einkaufskorb. Nun noch schnell zur Wurst- und Käsetheke. Lachend steht Herr Beyer dabei und freut sich über das bunte Treiben. Dabei ist er erstaunt, wie viel die Kinder schon über gesunde Ernährung wissen. Die Aktion wird von dem Kaufhaus unterstützt, denn heute muss nichts für all die guten Dinge bezahlt werden.
Radieschech kamen auch in den Einkaufskorb
Leckere und gesunde Körnerbrötchen gab es auch vom Bäcker Imping, der ebenfalls diese Aktion unterstütze.
Am Samstag, den 12. Oktober wird der Kindergarten zu dem Gesundheitsthema von 9.00 – 13.00 Uhr zu einem Tag der offenen Tür einladen. Auch hier wird der Kindergarten von Herrn Beyer mit einer großzügigen Spende unterstützt, um für alle Besucher ein gesundes Frühstück im Kindergarten anbieten zu können. Daneben werden eine Bewegungsbaustelle in der Turnhalle, eine Hüpfburg, Rückenmassage, Entspannungsgeschichten und ein Kräuterseminar angeboten. Eine frische Kürbissuppe wird zusammen mit Kindern und Eltern von Herrn Malczwski, der Firma Koch-la-Kai, zubereitet.
Bananen und Äpfel zum Probieren…schmeckte allen Kinder gut
Mitglieder der Volksbank Erle kommen am Donnerstag (10. Oktober) in der Gaststätte Brömmel-Wilms zur Generalversammlung zusammen
Erle (pd). Der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2012 steht am Donnerstag (10. Oktober) im Mittelpunkt der Generalversammlung der Volksbank Erle. Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Böckenhoff werden Vorstand und Aufsichtsrat zunächst über Verlauf und Ergebnisse im zurückliegenden Geschäftsjahr berichten und den entsprechenden Jahresabschluss zur Feststellung vorlegen. Anschließend folgt der Bericht des Aufsichtsrats über die vorgenommenen Prüfungen. Darüber hinaus stehen Wahlen zum Aufsichtsrat auf der Tagesordnung. Im zweiten Teil steht die traditionelle Jubilarehrung im Mittelpunkt der Versammlung. Nach den Regularien folgt ein Dia-Vortrag des Revierförsters Christoph Beemelmans. Der Experte vom Forststützpunkt Üfter-Mark spricht zum Thema „365 Tage nach Fertigstellung Grünbrücke Autobahn A31. Von der Historie bis zum Ergebnis des Biomonitorings“.
Fast schon wie in Paris: Logenplatz über den Dächern von Erle
Wer in Erle jemanden fragt, wie er denn den gestrigen Erntedank-Umzug fand, der bekommt nur eine Antwort „sehr schön, oder auch „super klasse“.
Und in der Tat, so war es auch. Nicht nur das Wetter war gut, sondern auch die vielen und kreativ geschmückten Mottowagen strahlten um die Wette und die Laune auf beiden Seiten, sowohl bei den rund 6000 Besuchern, als auch bei allen Teilnehmern des Umzuges drückten wohlwollende Zufriedenheit aus.
Am 12. Oktober ist es soweit: Die Bullemänner wagen das Unmögliche:
Sie feiern – in Westfalen. Oder genau genommen im Rheinland. Denn an diesem Abend treten Sie auf in der Festscheune Hecheltjens Hof, Isseltalweg 9 in Havelich, direkt an der B70 zwischen Raesfeld und Brünen. Ein Gemeinwesen ist umso erfolgreicher, je intelligenter seine Bevölkerung ist. Als Westfale hat man es da nicht leicht. Die Bullemänner stellen sich in ihrem neunten Programm „iKuh“ dieser Herausforderung: In ihrem Heimatort Suchtdrup – einem Dorf wie du und ich – heißen die Straßen jetzt „Zweiter Bildungsweg“ und „Einsteinkamp“ – und auf jedem Auto prangt der Aufkleber „Abi 2011“. Denn Google Street View sieht alles. Nur: Kann man intelligentes Leben auf Dauer vortäuschen?
Da soll den Suchtdrupern die Globalisierung helfen: Sie schicken einen Suchtrupp in ihre spanische Partnergemeinde Muerte, bringen ein balinesisches Glasnudeltheater und eine westfälische „Carmen“ auf die heimischen Bühnen und begeistern sogar das Goethe-Institut mit einem Auftritt im Völkerkundemuseum Kiew. So heißt es am Ende dann doch: iKuh-Test bestanden – trotz des westfälischen Migrationshintergrundes.
Gekonnt und versonnen verschmelzen die Bullemänner Nonsens, Lieder und grandiosen Stuss zu herrlich komischer Unterhaltung – staubtrocken, süffisant, blödelnd, charmant, kaltschnäuzig und warmherzig.
Die Jury hat entschieden und als den den schönsten Wagen des diesjährigen Erntedankumzuges den der Oestrich „links“ auf Platz 1 gesetzt.
Platz 1: Der Wagen aus der Oestrich „links“
Anschließend hatten die „Nimmersatten“ noch einmal die Gelegenheit das Tanzbein zu schwingen, oder sich in gemütlicher Runde zusammen zu setzten um nach getaner Umzugsarbeit ein Bierchen zu trinken.
Sichtlichwohl fühlte sich Jens Gülker in luftiger Höhe beim Soundcheck am Mittag und trainierte schon mal kräftig seine Stimme, bevor es um 14 Uhr dann so richtig los geht und 30 geschmückte Wagen durch das Dorf ziehen werden.
Zu hören war das Gequassel bis hin zum Schützenfestzelt, so dass niemand Angst haben muss, irgend etwas von der Moderation zu verpassen. Auch vor dem Kiosk und im Dorf selber herrschte schon reges Treiben nach dem Gottesdienst. Besucher können kommen und wenn sich nun auch noch der Herbstnebel verzieht, dann steht dem ganzen Geschehen um 14 Uhr nichts mehr im Wege.
Sonntagvormittag in Erle: Entweder ist jemanden die Schubkarre an der Schermbecker Straße aus der Handtasche gefallen, oder der Busfahrer hat gestreikt, diese mit Erde gefüllte Schubkarre von A nach B zu transportieren.
Wer also seine Schubkarre vermisst, die wartet an der Bushaltestelle auf ihren Besitzer.
Alle vier Jahre findet in Erle der traditionelle und historische Erntedankumzug statt. Auch diesmal wieder zogen zahlreichen Gruppen und Vereine gemeinsam durchs Dorf und präsentierten stolz ihre bunten und kreativen Wagen.
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Heiß diskutiert wurde der Unfall zwischen Motorrad- und Rennradfahrer in Raesfeld auf der Heidener Straße. Die Schuldfrage ist von Seiten der Polizei geklärt, aber dennoch appeliert sie, dass Radfahrer sich vorschriftsmäßig an die Verkehrsregeln halten. (Am 29. September passierte in Raesfeld auf der Heidener Straße ein schrecklicher Unfall, wo ein 32-jähriger Motorradfahrer aus Duisburger mit seinem Krad frontal bei einem Überholmanöver mit einem entgegenkommenden 51-jährigenRadrennradfahrer aus Schermbeck zusammen stieß. Der Rennradfahrer verstarb noch auf der Straße, der Kradfahrer erlag einen Tag später seinen schweren Verletzungen).
Time to say goodby…
Sicher ist, dass der Unfall hätte vermieden werden können, wenn der Radrennfahrer auf dem vorgesehen Fahrradweg gefahren wäre. „Wenn Radwege als diese ausgeschildert sind, dann sind Fahrradfahrer dazu verpflichtet, diesen auch zu benutzen“, so Frank Rentmeister, von der Pressestelle Polizei Borken.
Zwar gebe es für Radrennfahrer Ausnahmen wie zum Beispiel, wenn diese in einem Verband fahren, oder es liegt eine Ausnahmegenehmigung vor, die aber ganz selten vergeben wird. „Hiermit geht die Straßenverkehrsbehörde sehr restriktiv vor“, fügte Frank Rentmeister hinzu.
Ausnahmen für Rennradfahrer können unter anderem dann vorliegen, wenn wegen der Fahrdynamik ein Radwege nicht benutzbar ist, wie zum Beispiel durch Kopfsteinpflaster oder viele Bordsteinabsenkungen. Das muss aber immer im Einzelfall entschieden werden. „Ein Radfahrer muss sich immer überlegen, ob er sich der Gefahr stellt, wenn dieser auf der Straße fährt“, setzte erklärend der Polizei Pressesprecher hinzu.
Bei dem Unfall auf der Heidener Straße fand das Überholmanöver des Motoradfahrers in einem Schattenbereiches, welcher seine Sicht stark beeinträchtigte, statt. „Wenn ein Motorradfahrer überholt, muss er sich sicher sein, dass er den Gegenverkehr überschauen kann“, setzte Frank Rentmeister hinzu.
Unfallstatistik
Im Jahre 2012 gab es alleine im Kreis Borken 736 Unfälle mit Fahrrad-, Roller- und Mofafahrer, sowie 267 Unfälle mit Motorradfahrer . Sechs Rad- und zwei Motorradfahrer wurden dabei getötet. Verletzt wurden 582 Radfahrer und 78 Motorradfahrer sowie 116 Roller- und Mofafahrer.
„Schuld an dieser hohen Zahl von verunglückten Radfahrern ist zum einen die hohe Radfahrerquote im Kreis, und zum zweiten, zu 50 Prozent, häufig auch das Fehlverhalten der Fahrradfahrer, die sich oft nicht an den Verkehrsregeln halten. Meistens hat er auch durch sein Fehlverhalten die körperlichen Folgen zu tragen“, erklärt Frank Rentmeister die Unfallstatistik aus dem vergangenem Jahr, wo deutlich mehr Radfahrer- als Motorradfahrer an Unfällen beteiligt waren. „
„Radfahrer können ihre Sicherheit im Straßenverkehr deutlich erhöhen, wenn sie sich ganz bewusst an die Verkehrsregeln halten“, setzte abschließend Frank Rentmeister hinzu. 21 Kommentare zum Unfall siehe auch: Fataler Unfall in Raesfeld
Der erste Diplom-Biersommelier des Münsterlandes von der Pott`s Brauerei in Oelde Rainer Dieckmann, wird am Freitag, 11. Oktober ab 19 Uhr das älteste Kulturgetränk der Welt charmant und kompetent referieren.
In ruhiger und entspannter Atmosphäre geht es ausschließlich um „bierige Themen“ wie zum Beispiel Bier und Gesundheit, Bier und Speisen sowie die Geschichte des des deutschen Nationalgetränks.
Darüber hinaus stehen stehen im Fokus des Bierkulinariums sechs leckere Biere mit Schmankerl und die Verkostung von sechs ausgewählten Biertypen.
Der Preis für diese Expedition ins Bierreich beträgt 38,50 Euro pro Bierfreund/in incl. einem bierigen Aperitif und den begleitenden Biersorten zum Menü.
Anmeldung erforderlich in der Gaststätte Brömmel-Wilms in Erle.
Kreis Borken (ots) – (fr) Um die Raserei weiterhin nachhaltig zu bekämpfen, beteiligt sich die Kreispolizeibehörde am bundesweiten Blitzmarathon, der am 10. Oktober um 06.00 Uhr beginnt und am 11. Oktober um 06.00 Uhr endet.
Nachfolgend die bislang vorgeplanten 31 Messstellen: Bocholt: B 473, Mosse (Bürgerantrag), Biemenhorster Weg (Bürgerantrag), In der Kickheide, Büngerner Weg, Dingdener Straße
Borken: L 829 (Marbeck), Landwehr, Heidener Straße
Gescher: B 525, B 54, L 510, Hermann-Ehlers-Straße, Ochtruper Straße, Laubstiege, Gildehauser Straße, Heerweg, Gronauer Straße, Schlesierring
Darüber hinaus werden weitere Kontrollen an noch nicht festgelegten Punkten durchgeführt. Fast 80 Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde sind bei dem 5. Blitzmarathon für die Sicherheit auf unseren Straßen im Einsatz.
Nach einer kurzfristigen Planung machten sich fünf Trecker der EAG auf den Weg nach Meddo zum Oldtimertreffen. Nach vierstündigen Fahrt, bei herrlichem Wetter mit Pausen und Großeinkauf in Oedings City für die Verpflegung, fuhren sie auf das Festgelände. Nachdem ein Standplatz gefunden wurde, erfolgte die Errichtung des Nachlagers und die Abholung der Verzehrkarten, die vom Veranstalter aus gegeben wurden. Jetzt wurde das Festgelände erkundet und die ersten Fachgespräche geführt, dann wurde es auch schon Zeit für das Oldtimerdiner im Festzelt und anschließend wurde bis in der Nacht mit Gleichgesinnten gefeiert.
In geselliger Runde auf dem Bauernmarkt in Erle
Am Sonntagmorgen wurde gemeinsam im Festzelt gefrühstückt und dann wurde an einzelnen Standplätze vorbei gegangen, dabei hörte man häufig ein Hallo, dann wurde wieder gefachsimpelt. Nachdem auch der Teilemarkt in Augenschein genommen war, wurde es Zeit das Lager abzubrechen und die Heimreise an zutreten. Froh über Neues von der Szene und ohne Schaden in der Heimat angekommen zu sein wurde die Tour gegen Abend als gelungen beendet.
Das Holzmotorrad war auch diesmal wieder ein Anziehungspunkt für große und kleine Besucher
Die Tour zum Erler Bauernmarkt!
Am Sonntag, den 29.09. machten wir uns gegen 9.00 Uhr im Konvoi auf zum Erler Bauernmarkt auf dem Hof Stegerhoff. Unterwegs wurden wir schon von den ersten Marktbesuchern in Augenschein genommen. Wir stellten unser Traktoren, das Holzmotorrad auf und teilten uns die Zeit am Stand auf. Jetzt gab es kein Halten mehr, fast jedes Kind wollte doch mal auf einen Trecker Platz nehmen. Auch Eltern und Oma / Opa mussten Platz nehmen, trotz der Hilfe beim Auf-/ Absteigen wurden unerwartet auch Fachgespräche geführt. Unser größter Anziehungspunkt war das Motorrad, davon wurde eine Vielzahl von Bildern gemacht. Der dortige Aufenthalt verging rasend schnell.