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Kindergarten St. Martin kann erweitert werden

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Die Planung einer Erweiterung des Kindergartens St. Martin war in den letzten Monaten ins Stocken geraten. Seit Mittwoch sieht die Situation aber wieder anders aus: Der Förderbescheid ist da.
Dass der Kindergarten St. Martin mit 101 Kinder, davon sieben Kinder unter drei Jahren und 18 Kinder in der Übermittagbetreuung, so ziemlich überbelegt ist, ist bei weiten kein Geheimnis.Dennoch war die Planung einer Erweiterung in den letzten Monaten so ziemlich auf Eis gelegt.
St.Martin Kindergarten Raesfeld
Nun sieht die Situation aber wieder etwas anders aus. Das Jugendamt Borken hat signalisiert bekommen, dass es eventuell doch eine Kindergartenerweiterung geben könnte.
„Unter gewissen Voraussetzungen, die noch mit dem Landesjugendamt, dem Träger und der Gemeinde zu klären könnte es klappen. Im Moment sieht es sehr positiv aus, im Gegensatz zu den letzten Monaten, wo noch alles auf Eis gelegen hat. Eine Förderung scheint nicht mehr ausgeschlossen zu sein“, sagt Klaus Klemens von der Betreuungs- und Bedarfsplanung Kreis Borken.

Raesfeld – Einbruch in Arztpraxis

Blaulicht-300x172Raesfeld (ots) – (dh) In der Nacht zum Donnerstag brachen bislang unbekannte Täter auf der Dorstener Straße gewaltsam in eine Arztpraxis ein. In den Praxisräumen durchsuchten der oder die Täter sämtliche Schränke. Bei der Anzeigenaufnahme konnten zum Diebesgut noch keine genaue Angaben gemacht werden. Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter Telefon 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 20.02.2014  13:03 Uhr

Madeleine Witteck ist tot

Im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Madeleine Witteck sind nach intensiven Ermittlungen und Suchmaßnahmen am gestrigen Nachmittag zwei Personen aus dem familiären Umfeld der seit dem 11.02.2014 vermissten 23-Jährigen festgenommen worden. Nach der Festnahme konnte bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen in einem Kleingarten in der Nähe des Wohnsitzes der Festgenommenen eine weibliche Leiche aufgefunden werden.

Diese junge Frau wird seit dem 11.2.2014 vermisst
Diese junge Frau ist tot (Foto Polizei)

Die Leiche der vermissten 23-jährigen  Mutter war vergraben, einbetoniert unter zwei Schichten von Beton  in einem Essener Kleingarten gefunden worden.   „Ob sie tot oder lebendig in das Loch geworfen wurde, konnten die Untersuchungen bislang nicht zeigen“, sagte die Essener Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens. Fest stehe bislang nur, dass die junge Frau erstickt sei.Die junge Mutter kam gewaltsam zu Tode. Erst durch eine Obduktion konnte am Mittwoch die Identität der Toten bestätigt werden. Gegen den Stiefvater richtet sich jetzt nicht nur der Verdacht, er soll auch der Vater der zweijährigen Tochter sein.

Wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes sitzen der 47-jährige Stiefvater und der 21-jährige Halbbruder in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz erklärten. Beide Männer streiten die Tat ab.

Bocholt – Gefälschter Ausweis fiel aus

Bocholt (ots) – (fr) Am Dienstag erschien eine zunächst unbekannte Frau gegen 12.25 Uhr in der Postfiliale an der Osterstraße. Sie legte einen Paketabholschein vor und einen niederländischen Ausweis mit demselben Namen wie auf dem Abholschein. Dem Mitarbeiter der Post kam der Ausweis schnell verdächtig vor, so dass er die Frau vertröstete und von dieser unbemerkt die Polizei informierte. Die Frau „witterte jedoch Lunte“ und verließ die Postfiliale. Der Mitarbeiter der Post folgte ihr, verlor sie jedoch kurz darauf aus den Augen. Polizeibeamte trafen die Verdächtige kurz darauf in der Innenstadt an und hielten diese fest. Es handelt sich um eine in Essen wohnhafte 36-jährige Frau. Bei der Überprüfung des vorgelegten Ausweises wurde schnell festgestellt, dass falsche Personalien aufgeklebt waren. Der Reisepass eines niederländischen Bürgers war in den polizeilichen Datensystemen ausgeschrieben und wurde sichergestellt. Die 36-Jährige steht im Verdacht, eventuell mit noch unbekannten Mittätern, unter falschem Namen Waren (vermutlich Mobiltelefone) bestellt zu haben. Das Paket wird dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgesandt.

Silvesterchor war einmal – Waltraud Buning nahm Abschied

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Alte Erinnerungen nach 25 Jahren Silvesterchor
Alte Erinnerungen nach 25 Jahren Silvesterchor

Beim Durchforsten der vielen alten Zeitungsartikel kommen bei Waltraud Buning alte Erinnerungen hoch.

Kein Wunder, denn 25 Jahre lang leitete die Erlerin den Silvesterschulchor und später auch den Teenie-Chor. Jetzt nahm Waltraud Buning Abschied, was so viel bedeutet: Mit ihrem Weggang gibt es auch keinen Kinderchor mehr in Erle.

Mobilitätsservice für Pendler im Kreis Borken: pendlerportal.de ersetzt mitpendler.de

134738VBürgerinnen und Bürger können über das Internet Fahrgemeinschaften anbieten und finden

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken hat sich mit weiteren 29 Landkreisen und vielen Städten und Gemeinden dem Pendlerportal angeschlossen. Mit diesem aktuellen Internet-Angebot haben alle Einwohnerinnen und Einwohner im Kreis Borken vom heutigen Montag, 17. Februar, an die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften anzubieten und zu finden – in einem Gebiet mit mehr als 45 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.  „Mit dem Pendlerportal ist es für alle Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises noch einfacher, regelmäßige Wege in Fahrgemeinschaften zurückzulegen“, sagt Ludger Stienen, Leiter des Fachbereichs Verkehr beim Kreis Borken. „Das Pendlerportal bietet ein riesiges, Landesgrenzen überschreitendes Einzugsgebiet und nutzt alle Möglichkeiten im Web. Wir hoffen, dass wir so unsere Bemühungen zu mehr umweltverträglichem Verkehr noch besser erfüllen und den Berufspendlerinnen und -pendlern ein attraktives Angebot machen können,“ beschreibt Stienen die Bedeutung des erweiterten Services für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Borken. „Neben geringeren Spritkosten für die Pendlerinnen und Pendler profitiert vor allem die Umwelt, aber auch der gemeinsame Spaß und der soziale Kontakt sind wichtige Gründe, über eine Fahrgemeinschaft nachzudenken“, ergänzt Stienen.

Seit 2008 hat sich der Kreis Borken an einem Portal für die Bildung von Fahrgemeinschaften beteiligt. Das damals wegweisende und kostenlose Angebot „mitpendler.de“ ging aus einem Förderprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen hervor und war auf das Landesgebiet beschränkt. Um der fortschreitenden Entwicklung des Internets und der sozialen Medien folgen zu können, haben sich die beteiligten Städte und Kreise nun entschlossen, sich dem erfolgreichen und modernen „pendlerportal.de“ anzuschließen. Wie schon im bisherigen System zeigt das Pendlerportal  für die gesuchten Verbindungen gleichzeitig auch die ÖPNV-Anbindungen an. Dies bietet dem Nutzer einen erweiterten Service, sollte keine Fahrgemeinschaft verfügbar sein.
Das Pendlerportal versteht sich als sinnvolle Ergänzung des öffentlichen Personennahverkehrs und kooperiert seit vielen Jahren erfolgreich mit mehreren Verkehrsverbünden. Das Pendlerportal ist nun in zehn Bundesländern vertreten.

Alle Informationen über das Pendlerportal finden Interessierte unter http://www.kreis-borken.de Pendlerportal und http://www.pendlerportal.de. Ebenso befindet sich dort eine Übersicht über die beteiligten Landkreise und Kommunen.

Ohren auf beim „Tag des Lesens“ im Kreishaus Borken

131504V
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (stehend, 3. v. re.), Elisabeth Büning (sitzend, 2. v. li.), Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport, sowie Hubert Buss (stehend, 2. v. re.) von der Sparkasse Westmünsterland haben mit Vertreterinnen und Vertretern der Büchereien den Vorlesewettbewerb vorbereitet.

28 Schülerinnen und Schüler lesen am Samstag im Kreishaus um die Wette / Gewinner der Regionalentscheide stehen fest

Kreis Borken (pd). Insgesamt 28 junge Leserinnen und Leser stehen am kommenden Samstag, 22. Februar, im Borkener Kreishaus im Mittelpunkt: Schülerinnen und Schüler der vierten und sechsten Klassen treten im Finale des kreisweiten Lesewettbewerbs „Ohren auf – jetzt lese ich“ gegeneinander an. Von 10 bis 13 Uhr messen sich zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Finale der vierten Klassen. Unterstützt wird dieser Lesewettstreit vom Lions-Club Hamaland und den örtlichen Büchereien. Von 14 bis 17 Uhr ist dann für 16 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen der große Moment des Kreisfinales im bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels gekommen. Diesen Lesewettbewerb unterstützt die Sparkasse Westmünsterland. Die Namen der Mädchen und Jungen beider Lesewettbewerbe, die sich für das Kreisfinale im Kreishaus qualifiziert haben, stehen jetzt fest.

Die jungen „Bücherwürmer“ stellen im Großen Sitzungssaal des Kreishauses ihr Können unter Beweis. In beiden Wettbewerben lesen sie zunächst einen selbst gewählten, etwa drei Minuten langen Text vor. Anschließend müssen sie einen fremden Text präsentieren. Insgesamt haben  sich Schülerinnen und Schüler von 46 Grundschulen und 32 weiterführenden Schulen an der ersten Stufe der Wettbewerbe beteiligt. Während für die Vertreterinnen und Vertreter der Grundschulen der Wettbewerb mit dem Kreisentscheid endet, geht es für die Sechstklässerinnen und Sechstklässler um die Qualifikation für den Bezirksentscheid. Das Bundesfinale findet im Juli in Berlin statt.

Die stellvertretende Landrätin Gertrud Welper wird nach der Entscheidung den besten Kindern der vierten Klassen ihre Preise überreichen. Hubertus Eing, Vorsitzender des Lions-Club Hamaland, hält für die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs der vierten Klassen noch einige Präsente bereit. Bei den sechsten Klassen übergeben ebenfalls Gertrud Welper und Regionaldirektor Hubert Buss von der Sparkasse Westmünsterland die Preise an die Siegerinnen und Sieger des Kreisfinales.
„Es ist immer toll zu erleben, mit welcher Begeisterung die Jungen und Mädchen bei der Sache sind“, betont Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung Borken. Zusätzliche Unterhaltung bietet eine Bücherecke, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und alle Interessierten stöbern können. Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind am 22. Februar zum „Tag des Lesens“ im Kreishaus natürlich willkommen.

„Ohren auf – jetzt lese ich!“ – Siegerinnen und Sieger der Regionalentscheide (vierte Klassen):
Amelie Bösing, Kreuzschule, Bocholt
Laurin Ehlert, Gescher-Dyk-Schule, Stadtlohn Marlene Garver-Föcker, Hordtschule, Stadtlohn Tim Heilken, Von-Galen-Schule, Gescher Frederick Heßing, Michaelschule, Reken Christian Lörcks, Josefschule, Bocholt Gerrit Lütke-Wissing, Bischof-Martin-Schule, Heek-Nienborg Fee Mönkemöller, Overbergschule, Rhede Emma Rutten, St. Sebastian-Schule, Raesfeld Lorenz Schneider, Alexander-Hegius-Schule, Heek Lea Vinkelau, Brictius-Schule, Schöppingen Pia Zorenböhmer, Antoniusschule, Reken

Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels, Siegerinnen und Sieger der Regionalentscheide (6. Klassen):
Tilian Bartel, Alexander-Hegius-Gymnasium, Ahaus Ina Doetkotte, Werner-von-Siemens-Gymnasium, Gronau Jonas D’Ovidio, Nünning-Realschule, Borken Moritz Gehling, St.-Anna-Realschule, Stadtlohn René Lammers, Herta-Lebenstein-Realschule, Stadtlohn Lilly Patzelt, Euregio-Gymnasium, Bocholt Noah Robers, Gymnasium Georgianum, Vreden Larissa Sittauer, Elisabeth-von-Thüringen-Schule, Reken Henry Steeger, Alexanderschule, Raesfeld Jan te Vrugt, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Stadtlohn Theresa Teeke, Gymnasium Remigianum, Borken Sophia Tenbrock, Mariengymnasium, Bocholt Nils Tenhündfeld, Carl Sonnenschein Schule, Gronau-Epe Maximilian Wensing, Bischöfliche Canisiusschule, Ahaus Johanna Wetter, Realschule der Stadt Rhede, Rhede Eva Zeine, Bischöfliches St. Josef-Gymnasium, Bocholt

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

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Von einem dummen Jungenstreich kann hier nicht mehr gesprochen werden, sondern mehr über einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Insgesamt 40 dieser Gulli entfernten unbekannte Täter
Insgesamt 40 dieser Gulli entfernten unbekannte Täter

Am Samstag  meldete ein Zeuge gegen 23:35 Uhr bei der Polizei, dass auf den Straßen „Am Ehrenmal“, „Holten“ und im Heideweg  bislang unbekannte Täter insgesamt 40 Gullydeckel ausgehoben hatten. Durch die Besatzung einer Funkstreife wurden die Deckel, die teilweise im Nahbereich versteckt waren, wieder eingesetzt. Glücklicherweise ist es zu keinem Unfall gekommen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Borken unter Telefon 02861-9000.

Antrag der UWG Fraktion – einen Nachtbus für Raesfeld

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Raesfelder Nachtbus – Haushaltsansatz 2014,

Den Wunsch, einen Nachtbus als Eventbus für die Gemeinde Raesfeld einzuführen , ist aus aktuellem Anlass wieder von der UWG-Fraktion neu aufgekommen worden. In einigen Gemeinden des Kreises Borken wird das System erfolgreich eingesetzt. Der Nachtbus der Gemeinden Reken und Heiden z.B. fährt an Wochenenden interessierte Personen im Wechsel zu verschiedenen Diskotheken bzw. zum Dorf Münsterland nach Legden und wieder zurück. Die Fahrten sind kostenpflichtig, jedoch nicht kostendeckend.

Elfen, Prinzessinnen und Piraten – im Erler Pfarrheim war Karneval angesagt

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Mehlschneiden und dann das Bonbon heraus fischen…nicht jedermann Sache

Nicht nur eine, sondern gleich ganz viele kleine Prinzessinnen gaben sich die Ehre bei der Kinderkarnevalsfeier im Erler Pfarrheim. Eingeladen zum närrischen Treiben für Mädchen und Jungen hatte das Bildungswerk Raesfeld.

Kleine Elfen, Prinzessinnen und Priraten wirbelten durch das Pfarrheim bei der Karnevalsfeier
Kleine Elfen, Prinzessinnen und Piraten wirbelten durch das Erler Pfarrheim bei der Karnevalsfeier

Für die Unterhaltung sorgten, wie auch in den Jahren, zuvor Petra Haasler und Tanja Heyng. „Eigentlich versuchen wir, auch neue Spiele mit einzubinden. Aber das Altbewährte kommt halt immer noch gut an“, so Petra Haasler. Stocktanzen, Bewegungsspiele, Mumienwickeln mit meterweise Toilettenpapier sowie das beliebte Mehlschneiden sorgten für reichlich Unterhaltung und ausgelassene Stimmung. Allerdings beim Mehlschneiden gab es dann doch einige Kinder, die lieber auf das Bonbon verzichteten, als ihr Näschen tief in den Mehlberg zu graben.

Weiße Schnuten war das Ergebnis
Weiße Schnuten war das Ergebnis

Das große Einmaleins für Lehrkräfte

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„PIK AS“-Initiative stellt Grundschullehrerinnen und -lehrern neues Konzept vor / Vorträge und Workshops im Borkener Kreishaus

 Kreis Borken (pd). „PIK AS“ – dabei handelt es sich nicht um die berühmte Karte beim Poker, sondern um Prozessbezogene und Inhaltsbezogene Kompetenzen und Anregung von fachbezogener Schulentwicklung („PIK AS“). Das Projekt der Technischen Universität (TU) Dortmund soll Grundschullehrkräften im Kreis Borken, die Mathematik unterrichten, dabei helfen, den 2008 neu eingeführten Lehrplan optimal umzusetzen. Dazu kamen nun Referentinnen und Referenten von „PIK AS“ aus der Abteilung für Didaktik des Mathematik-Unterrichts der TU Dortmund und der Kompetenzteams (KT) Borken und Münster auf Einladung des Schulamtes für den Kreis Borken zum „Mathe-Tag“. Sie sensibilisierten die 100 anwesenden Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreis Borken, den Mathematik-Unterricht für alle Kinder lehrplangemäß zu gestalten und die Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern.

Rund 100 Grundschullehrerinnen und -lehrer aus dem Kreis Borken informierten sich über das "PIK AS"-Konzept.
Rund 100 Grundschullehrerinnen und -lehrer aus dem Kreis Borken informierten sich über das „PIK AS“-Konzept.

„Ich zeige Ihnen das, weil es für alle Leistungsgruppen interessant ist“, sagte Beate Sundermann, eine der Referentinnen und selbst Grundschullehrerin in Bochum vor dem Plenum. In ihrem Eröffnungsvortrag behandelte sie die sogenannten

"PIK AS"-Initiative stellt Grundschullehrerinnen und -lehrern neues Konzept vor / Vorträge und Workshops im Borkener Kreishaus
„PIK AS“-Initiative stellt Grundschullehrerinnen und -lehrern neues Konzept vor / Vorträge und Workshops im Borkener Kreishaus

prozessbezogenen Kompetenzen: Dabei sollen die Stärken der Kinder hervorgehoben und die Schwächen systematisch herausgefunden werden. Auf dieser Grundlage können Lehrkräfte individuelle Arbeitsblätter zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler erstellen. Ein solches Aufgabenblatt kann etwa eine Lernstandserhebung sein, mit der getestet wird, wo eventuelle Defizite der Kinder liegen. „Die Frage ist jetzt: Welchen diagnostischen Wert hat es, so etwas wie eine Lernstandserhebung zu machen?“, fragte Sundermann. Sie selbst habe einen solchen Wissenstest zu Beginn und zum Ende einer Unterrichtsreihe durchgeführt. So sah Sundermann, ob ihre Methoden von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen wurden.

Im Anschluss an die Eröffnung durch die „PIK AS“-Referentin gab es weitere Vorträge und Workshops, in denen einzelne Themen rund um den Mathematik-Unterricht vertieft wurden. Beispielsweise wurde beim Workshop Diagnostik der Basisfertigkeiten Mathematik der diagnostische Blick der Lehrkräfte für die Grundkenntnisse geschärft, indem sie aus den Fehlern der Kinder die richtigen Schlüsse ziehen. Zudem wurde darüber referiert, wie gemeinsames Lernen funktioniert und dass in der neuen Mathematik auch verschiedene Rechenwege richtig sind. Bis in den Nachmittag hinein konnten sich die Lehrkräfte aus dem Kreisgebiet von den Referentinnen und Referenten inspirieren lassen, wie sie etwa im Unterricht alle Kinder – die leistungsstarken wie die leistungsschwachen – einbeziehen. Auch wie sie gezielt die Sprache fördern und Fachbegriffe vermitteln können, war Gegenstand eines Vortrags. Es sei ein Austausch von Lehrerkräften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gewesen, sagte Schulamtsdirektor Siegfried Werner anschließend. Er konnte die „PIK AS“-Verantwortlichen mit Hilfe der Bezirksregierung Münster in den Kreis holen. Für ein Schulhalbjahr, bis zum Sommer, werden die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter den Lehrkräften im Kreis gezielt dabei helfen, Konzepte zu erarbeiten und zwei neu gegründete Mathematik-Arbeitskreise in Borken und Ahaus mit einer Moderatorin des KT Borken leiten. Dabei geht es in der ersten Sitzung „Förderung des Entdeckens, Beschreibens und Begründens im Mathematikunterricht“ und bei den folgenden Treffen um die Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Mathearbeitskreis (MAK) Borken hat seine erste Sitzung am Dienstag, 25. März, und der MAK Ahaus startet am Dienstag, 8. April. Alle interessierten Lehrkräfte der Grund- und Förderschulen sind dazu eingeladen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es bei Schulamtsdirektor Siegfried Werner unter Tel. 02861 / 82 – 1337.

 

Das neue Pfarrheim in Erle wird vorgestellt

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Logo Kirchengemeinde St. martin, St. Silvester und RhedebrüggeAm Sonntag, 23. Februar ab 14:00 Uhr stellt Pfarrer Michael Kenkel allen Interessierten das neue Pfarrheim Erle vor. Kaffee und Kuchen werden vom Pfarreirat dazu gereicht. Man trifft sich im alten Pfarrheim. Es wäre schön, wenn viele diese Gelegenheit nutzten, sich über das neue Gebäude zu informieren. Herzlich willkommen!

Quelle: Pfarrnachrichten St. Martin Erle, Raesfeld, Rhedebrügge

Sexueller Übergriff auf junge Schülerin

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Sexueller Übergriff auf junge Schülerin – Phantombild erstellt!

 Am 7. Februar (Freitag) kam es in Herne zu einem sexuellen Übergriff auf eine 13-jährige Schülerin.

phantombildher

 Die junge Hernerin war gegen 07.50 Uhr auf dem Weg zur Mont-Cenis-Gesamtschule. Dabei benutzte das Mädchen den Feldweg von der Straße “Auf dem Stennert” in Richtung Sodinger Straße. Hier bemerkte die 13-Jährige einen Mann, der offensichtlich sexuelle Handlungen an sich vornahm. Plötzlich ergriff die Person die Schülerin, nahm sie in den “Schwitzkasten” und hielt ihr den Mund zu. Als sich das Mädchen wehrte und dem Mann in die Hand biss, ließ dieser von dem Kind ab und flüchtete in Richtung Wiescherstraße. Die 13-Jährige rannte sofort zu ihrer Schule und berichtete von dem Überfall. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief leider erfolglos.

 Der Kriminelle, der eine dunkle Umhängetasche mitführte, ist ca. 40 Jahre alt, 180 cm groß, hat einen längeren Drei-Tage-Bart und trug eine eckige Brille mit einem schmalen Rahmen sowie einen grau-grünen Pulli, dessen Kapuze er sich über den Kopf gezogen hatte.

 Mittlerweile haben Beamte des Landeskriminalamtes ein Phantombild des Mannes erstellt, das mit richterlichem Beschluss zur Veröffentlichung in den Medien freigegeben ist.

Das ermittelnde Bochumer Fachkommissariat für Sexualdelikte (KK 12) bittet unter den Rufnummern 0234/909-4120 und 0234/909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

Neue Karte deckt schlechte Isolierung auf ThermoCard zeigt an, wie gut ein Haus gedämmt ist

134648VKarten jetzt erhältlich

Kreis Borken (pd). Nur 28 Prozent der älteren Wohngebäude in Deutschland besitzen eine ausreichende Isolierung der Außenwände. Das geht aus dem Gebäudereport der Deutschen Energieagentur von 2012 hervor, der dafür Häuser und Wohnungen überprüft hat, die vor 1978 erbaut wurden. Damit Hauseigentümer und -eigentümerinnen sowie Mieter und Mieterinnen während der kalten Jahreszeit nicht frieren und unnötig heizen müssen, soll die neue ThermoCard des Kreises Borken zeigen, ob ihre Häuser gut isoliert sind.

Das Prinzip ist einfach: Bei frostigen Temperaturen soll die Karte einfach mit der Rückseite an die Innenseite der Fenster- oder Wandfläche gedrückt werden. Ein hauchdünnes, integriertes Folienthermometer zeigt bereits nach wenigen Sekunden die Temperatur des Fensters oder der Wand in einem Grünton an. Ebenfalls hinten auf der Karte können die Benutzer und Benutzerinnen dann einsehen, was die angezeigte Temperatur bedeutet und in welche der drei angegebenen Gruppen sie einzuordnen ist. Die erste Kategorie besagt, dass das Haus optimal isoliert ist. Die zweite, dass es durchschnittlich gedämmt ist und die dritte, dass eine Verbesserung der Isolierung zwingend erforderlich ist, um Energie- und Heizkosten zu sparen.

Sollte das der Fall sein, so können sich die Bürgerinnen und Bürger unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken über die Möglichkeiten informieren, wie sie richtig sanieren und welche Ansprechpartner es für eine hochwertige Isolierung gibt.
Die ThermoCard ist im Borkener Kreishaus, Burloer Straße 93, im Fachbereich Natur und Umwelt, vierte Etage, sowie in den Rathäusern der Kommunen kostenlos erhältlich.

CDU – Maßnahmen zur Dorfentwicklung

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Antrag zum Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2014: Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld warnt vor zunehmenden Leerständen in den Ortskernen. In einem Schreiben an den Bürgermeister fordert sie konkrete Schritte, um die Attraktivität von Raesfeld, Erle und der Schlossfreiheit zu sichern.

Bereitstellung von finanziellen Mitteln für Maßnahmen der Dorfentwicklung
a) „Ideenwettbewerb“ zur Dorfentwicklung in Raesfeld
b) „Ideenwettbewerb“ zur Dorfentwicklung im Ortsteil Erle
c) „Ideenwettbewerb“ zur Weiterentwicklung der Schlossfreiheit

Schloss Raesfeld im Mai

Leerstände Raesfeld bereiten Sorge

In ihrem Brief macht die CDU-Fraktion deutlich, dass sich in den Ortskernen von Raesfeld und Erle sowie in der Schlossfreiheit ein negativer Trend abzeichnet. Immer mehr Geschäftsbetriebe stehen leer, gleichzeitig gehen gastronomische Angebote zurück.

Diese Entwicklung betreffe nach Ansicht der Fraktion ein zentrales Qualitätsmerkmal der Gemeinde.

Gemeinde soll Rahmenbedingungen schaffen

Die CDU teilt die Einschätzung der Verwaltung, dass die Kommune nicht die Rolle privater Anbieter übernehmen kann. Auch könne sie nicht für jede Entwicklung kurzfristig Lösungen bereitstellen.

Dennoch sieht die Fraktion die Gemeinde in der Pflicht, zur Sicherung der Daseinsvorsorge und eines attraktiven Angebots beizutragen. Voraussetzung dafür seien verlässliche Planungen für die Ortskerne und die Schlossfreiheit.

Ziel müsse es sein, mehr Transparenz für Investoren zu schaffen und damit bessere Rahmenbedingungen für künftige Entwicklungen zu bieten.

CDU fordert „Rahmenplanung“

Die Fraktion hält eine umfassende Rahmenplanung für dringend erforderlich. Diese solle die Grundlage für eine langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der Ortszentren bilden.

Workshop und Beteiligung des Rates

Zur Erarbeitung konkreter Maßnahmen schlägt die CDU einen strukturierten Beteiligungsprozess vor. Denkbar sei ein Workshop mit externer Moderation, an dem Politik und weitere Akteure beteiligt werden.

Ein solcher Entwicklungsprozess vor Ort solle konkrete Umsetzungsschritte formulieren. Nach Überzeugung der CDU könne bereits jeder einzelne Schritt zu tragfähigeren Lösungen beitragen.

Antrag für zusätzliche Planungskosten

Um diesen Prozess anzustoßen, beantragt die CDU-Fraktion, im Haushalt 2014 zusätzlich 10.000 Euro für Planungskosten bereitzustellen. Die Finanzierung könne nach Ansicht der Fraktion durch Einsparungen bei der Kreisumlage erfolgen.

Ziel: Perspektiven für die Dorfentwicklung

Die CDU zeigt sich überzeugt, dass eine intensive Diskussion über Ziele und Möglichkeiten zu nachhaltigen Ergebnissen führen kann. Ziel bleibt es, die Ortskerne langfristig zu stärken und die Attraktivität der Gemeinde zu sichern.

SPD möchte Pfarrheim in Erle kaufen

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Die SPD möchte nicht zusehen, wie das alte Pfarrheim in falsche Hände gerät, verkauft wird oder sogar im Laufe der Jahre verfällt. Aus diesem Grunde stellt sie einen Antrag auf den Kauf des Pfarrheimes in Erle und die Bildung eines neuen Ansatzes von 115000 €. Die Begründung zu diesen Antrag ist:

Erler Pfarrheim

Das im Jahre 1790 gebaute Gebäude – eines der ältesten in der Gemeinde – hat für die Erler Bürgerschaft eine große geschichtliche und kulturelle Bedeutung. In Verbindung mit der Femeiche und der verschütteten Gräfte, die man in Teilen freilegen sollte, kann dieses Ensemble die touristische Attraktivität von ganz Raesfeld erhöhen. Über eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes wäre dann zu reden, wenn die Existenz gesichert ist. Wichtig erscheint uns, dass keine Spekulanten das Gebäude erwerben, es abreißen lassen und durch kleinere Einheiten ersetzen.

Damit würde ein vorhandener Schutz für die Femeiche verschwinden. Sie wäre nicht nur dem Windeinfall ausgesetzt. Fachleute sagen, dass die Femeiche im Verlauf von 10 bis 20 Jahren irreparable Schäden erleiden würde.

Es hat sich schon eine Initiativgruppe gebildet, die den Erhalt des Pfarrheimes sichern will. Diese Gruppe hat sich auch schon Gedanken gemacht über eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes.

Die Finanzierung des Kaufpreises sollte aus der Ausgleichsrücklage erfolgen oder aus dem zu erwartenden Ertrag aus den Grundstücksverkäufen im Kasernengelände.

Die SPD-Fraktion beantragt daher die  die Aufnahme des folgenden Antrags in die Tagesordnung der Hauptausschusssitzung vom 17. Februar 2014.

Klaus Rybarczyk

Motto steht für Rosenmontag fest

Das Motto des diesjährigen Rosenmontagszuges in Raesfeld steht fest.

Aus 25  eingereichten Mottovorschlägen konnte in geheimer Abstimmung (ohne Kenntnis der Verfasser) das diesjährige Motto für den Raesfelder Rosenmontagszug 2014 gewählt.

Das Kinderprinzenpaar Finn Luca I. und seine Lieblichkeit Mariella I. sowie das Prinzenpaar Heike die II. und Marcel I.
Das Kinderprinzenpaar Finn Luca I. und seine Lieblichkeit Mariella I. sowie das Prinzenpaar Heike die II. und Marcel I.

Sieger und somit diesjähriges Motto des Rosenmontagszuges ist: „Raesfeld ist die erste Wahl, beim Kappes und beim Karneval!“ Verfasser ist Claudia Heyng

Der 2. Platz geht an: „Tanzen im Dorf die Narrenmassen, zieht der RRZ durch Raesfelds Gassen“. Verfasser ist Christian Bröker

Und der 3. Platz geht an: Es grüssen Euch wie alle Jahre mit „Helau“ die Prinzenpaare. Verfasser ist Marion Hörnemann

Am Rosenmontag werden die drei Gewinner während des Rathaussturmes um 12:11 Uhr die Beförderung zum Obernarren des Raesfelder Karnevals erhalten. Außerdem kann sich die Gewinnerin über ein Preisgeld von 50€ freuen, der 2. Platz erhält 30€ und der 3. Platz 20€.

Jetzt könnte es ja schon fast losgehen, denn das Motto steht fest und die Wagen und Fußgruppen sind angemeldet. In einigen Hallen und Scheunen wird zwar noch geschraubt, überlegt, gesägt und vielleicht auch schon gemalt. Auch so manches Kostüm will noch genäht werden. Die Prinzenpaare des RRZ und RCV werden in diesem Jahr von einigen Helden der Kindheit, dem Bachelor, von Frau von der Leyen und einigen anderen tollen Wagen begleitet.

Aber alle müssen sich  noch gedulden, denn erst am Rosenmontag den 3. März 2014 um 13:11 Uhr geht´s los.

 

 

Schon was vor morgen? Valentinstag

Für alle Verliebte, die morgen am Valentinstag nicht wissen, was sie machen soll, rät Arno Rüb vom Spargelhaus, sich doch von ihm verwöhnen zu lassen. Eigens zum Valentinstag hat der Koch ein  „Menü für Verliebte“ zusammen gestellt.

Gestartet wird  mit einem Gruß aus der Küche  und einem „Prosecco Holunder“

Adelheids Spargelheid

Landbrot | Schwarzbrot | Apfelgriebenschmalz
Sauerkrautsuppe mit Ananas-Speckmarmelade

oder

Rote Bete – Fenchelsuppe
Zitronensorbet
Scheiben vom Angus Rind auf Stielmus | gebratene Pilze

oder

Skreifilet – Winterkabeljau auf Graupenrisotto mit duftendem Kräuterpesto | Weintrauben-Scharlottengemüse
geherzter Schokokuchen | Rübenkrauteis | Fruchtschaum

Genießen Sie den Abend der Liebe in vertrauter Atmosphäre bei Kerzenschein in unserem Restaurant. Unser Tipp – verschenken Sie dieses Menü für einen romantischen Abend zu Zweit.
Entsprechend dem Motto „Liebe geht durch den Magen“ haben wir ein ganz besonderes Menü für frisch Verliebte, Langzeit-Glückliche und Genießer kreiert.

Der Preis beträgt 34,50 € pro Person. Wir bitten um eine verbindliche Reservierung, da wir zu diesem besonderen Anlass nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung haben.

Fragen – Wünsche – Ideen? Rufen Sie uns an.

Wir sind für Sie da: 02865-8011.

 

 

 

Thekentratsch auf der Bühne von Brömmel-Wilms

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„Thekentratsch“ bei Brömmel-Wilms war seit Wochen ausgebucht. Dennoch versuchten Samstagabend einige Fans auf gut Glück, eine Eintrittskarte für die zwei sehr unterhaltsamen Damen Kerstin Sierp und Heike Becker zu bekommen. Auch biesmal hatte unübersehbar die „Kleinkünstbühne Erle“ mit ihrer Programmwahl den Nerv des Publikums getroffen, denn der kleine Saal war rappelvoll. Nichts passte mehr rein, außer das Duo Sierp und Becker.

Ein Bierchen, Thekentratsch und das  bei Arno Brömmel an der Theke
Ein Bierchen, Thekentratsch und Gemütlichkeit. All das bei Arno Brömmel an der Theke mit Kerstin Sierp re. und Heike Becker.

„Schönheit hat immer zwei Gesichter“ war das Thema der zwei Kabarettistinnen aus Dinslaken. „Schauen sie uns zwei an, dann wissen Sie, und wie unschwer erkennbar ist, was damit gemeint ist“, sagte augenzwinkert Kerstin Sierp.

Dass man(n), auch die alltäglichen Aufgaben und Pflichten immer von zwei Seiten aus betrachten kann wenn, „mann“ nur will, dafür sorgte das freche Duo an diesem Abend. Die Themen waren alle alltagstauglich. Angefangen von der liebevollen Mutter-Kind-Beziehung, der Urlaub mit der allerbesten Freundin, die Besuche der geschätzten Lieblingstante oder die erzieherischen Maßnahmen des starken Geschlechts, wenn es um das heikle Thema „Haushalt“ geht.

Sehr zur Freude der Organisatoren der Kleinkunstbühne wr der Saal ausgebucht
Sehr zur Freude der Organisatoren der Kleinkunstbühne wr der Saal ausgebucht

Den zwei Vollblut-Bühnen-Frauen kam die Idee zu dem Titel „Thekentratsch“ bei einem gemütlichen Plausch an der Theke und einem Bierchen vor zehn Jahren. Seitdem sind beide damit erfolgreich und deutschlandweit on tour.

Besonders die unterschiedlichen Typen, Heike die Schrille und Extrovertierte, Kerstin die Stille, oder wie sich die Künstlerin selber beschreibt, „die Beige“, sorgen für reichlich vergnügen. Die bissigen Kabbelein und das gegenseitige „Angezicke“ sowie der selbstironische Umgang, wurde nur noch von der ungebremsten Spielfreude übertroffen.

Die ehemalige Tänzerin Heike Becker und Kerstin Sierp, Gastronomin und Sängerin, sind zwei Frauen aus dem Volke und mittlerweile in „Vollzeit“ auf Tour. Ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum feiert das Duo beim “Open-Air- Fest“ im Burgtheater in Dinslaken in diesem Sommer.

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Lesewettbewerb in der Sebastianschule „ik proat platt“

Für den 18. Plattdeutschen Lesewettbewerb im Münsterland des Kreises Borken hatten sich die Grundschülerinnen und Schüler der Sebastianschule gut vorbereitet.

Insgesamt sieben Grundschüler traten am Montagmorgen zu dem Lesewettbewerb an. Gewinnen kann immer nur einer, und das war Lukas Seggewiß, der nun beim Kreisenwettbewerb die Sebastianschule vertreten wird. „Meine Eltern sprechen mit mir immer hochdeutsch, aber untereinander sprechen sie platt“, so der Viertklässler, und der selber sich mit seinen Freunden nur in hochdeutsch unterhält.

Richard Sühling vom Heimatverein Raesfeld übte in den letzten Wochen fleißig mit den Mädchen und Jungen den Text von „Den nijen Knecht“. Für Außenstehende kaum verständlich, kam der Text jedoch bei den Grundschülern recht flüssig über die Lippen. Kein Wunder, denn die Kinder kennen das münsterländische Platt schon seit ihrer Geburt und sind damit groß geworden. Wie Merle Nießing, die immer mit Oma und Opa in platt redet. „Ich spreche nur mit Oma und Opa, und der Uroma beim Essen platt. Ansonsten nie“, so Frank Möllmann. Untereinander also hochdeutsch, und für den Wettbewerb wurde die „zweite Fremdsprache“ erst einmal noch so richtig geübt und aufgefrischt.

Lukas Seggewiß fährt nach Borken
Lukas Seggewiß fährt nach Borken

Plattdeutsch sprechen auch die drei Lehrpersonen in Jury nicht. Weder Manfred Grömping noch Christa Knabe oder Stefanie Steinkamp. Nur eines haben alle drei gemeinsam. Sie verstehen platt und sind ebenfalls damit groß geworden. Anders sieht es allerdings bei den den restlichen Juroren aus. „Ik küür Platt“ oder „ik proat Platt“ können Richard Sühling, Martha Ening und Annemarie Schulte-Terhart von sich behaupten.

Mit dem Plattdeutschen Lesewettbewerb möchten die Veranstalter, Kreisheimatpflege, einen sinnvollen Beitrag zur Erhaltung und Pflege des plattdeutschen Sprachgutes leisten. Aus diesem Grunde gibt es bereits schon in Vorrunde Preise in den Schulen, damit sich die Kinder verstärkt für die Sprache interessieren und sie darüber hinaus auch gebrauchen.

Frank Möllmann und Joana Lehmbrock lagen am Ende punktegleich und können auf den gemeinsamen 2. Platz recht stolz sein.

Die Kreisentscheidung findet am Donnerstag, 13. März im Kreishaus Borken statt. Dann ermittelt eine Jury die Wettbewerbsiegerinnen und Sieger im Kreis Borken.

 

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