Eine Bürgerstiftung für Raesfeld, Erle und Homer

Wer möchte als Erster als Gründungsstifter dabei sein?

Foto Arbeitsgruppe 2013-10-08 (640x272)

Rund ein Dutzend Menschen aus Raesfeld, Erle und Homer treffen sich seit ca. vier Monaten regelmäßig um im Ort eine Bürgerstiftung an den Start zu bringen. Das wäre für Raesfeld die allererste Stiftung überhaupt. Die Bürgerstiftung setzt sich für soziale und gemeinnützige Zwecke in der Gemeinde ein.

Erste Ideen beschäftigen sich mit den Themen Zusammenarbeit von Unternehmen/ Handwerk und Schule, der Frage, wie Ehrenamt für junge Menschen attraktiv gestaltet werden kann und wie Angebote für über 60-jährige in Zukunft geschaffen werden können. Die Themenliste ist aber noch längst nicht abschließend. Zurzeit beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der Satzung und stimmt das Gründungsverfahren mit der Stiftungsaufsicht, der Bezirksregierung Münster, ab.

Genauso ist man weiter auf der Suche nach potentiellen Stiftern um das Gründungskapital zu erhöhen. Das gestiftete Kapital bleibt dauerhaft erhalten; nur Erträge und Spenden werden für wohltätige Zwecke verwendet. Jutta Bonhoff und Jürgen Wachtmeister sind sich sicher: „Wir haben bereits einen sechsstelligen Betrag zusammen. In unserem Ort gibt es sicher Menschen, die bereit sind Stifter oder sogar Gründungsstifter zu werden. Auch unsere im Ort ansässigen Genossenschaften sind ja mal klein angefangen. Und als Gründungsstifter gehört man zu den Ersten, die dabei sind für unseren Ort etwas Neues zu schaffen.“

Interessierte können sich gerne bei den Mitgliedern der Gründungsgruppe melden. Das sind Christine Friedrich, Ruth und Richard Beering, Dr. Ulrich Hoppe, Jutta Bonhoff, Jürgen Wachtmeister, Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Detlef Weber, Kathrin Bonhoff, Rita Grömping, Gudrun Grewing, Andreas Grotendorst, Norbert Böckenhoff, Heiko Gudel und Michael Schlüß.

 Info-Box:

Eine Bürgerstiftung ist eine selbständige und unabhängige Institution zur Förderung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke. Sie wird von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen. Ihr Tätigkeitsfeld ist in der Regel auf das Gebiet der Gemeinde beschränkt. Ihr Wirken unterliegt der Stiftungsaufsicht bei der Bezirksregierung Münster. Jede/r kann sich sowohl finanziell als auch zeitlich engagieren. Wichtig ist, dass das Stiftungskapital dauerhaft erhalten bleibt. Die Arbeit der Stiftung wird aus Erträgen und Spenden finanziert. Die Stiftung kann eigene Projekte durchführen oder Projekte Dritter unterstützen. Weitere Infos gibt es z. B. unter www.buergerstiftungen.org.

 

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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