Am 12. Oktober ist es soweit: Die Bullemänner wagen das Unmögliche:
Sie feiern – in Westfalen. Oder ge
nau genommen im Rheinland. Denn an diesem Abend treten Sie auf in der Festscheune Hecheltjens Hof, Isseltalweg 9 in Havelich, direkt an der B70 zwischen Raesfeld und Brünen. Ein Gemeinwesen ist umso erfolgreicher, je intelligenter seine Bevölkerung ist. Als Westfale hat man es da nicht leicht. Die Bullemänner stellen sich in ihrem neunten Programm „iKuh“ dieser Herausforderung: In ihrem Heimatort Suchtdrup – einem Dorf wie du und ich – heißen die Straßen jetzt „Zweiter Bildungsweg“ und „Einsteinkamp“ – und auf jedem Auto prangt der Aufkleber „Abi 2011“. Denn Google Street View sieht alles. Nur: Kann man intelligentes Leben auf Dauer vortäuschen?
Da soll den Suchtdrupern die Globalisierung helfen: Sie schicken einen Suchtrupp in ihre spanische Partnergemeinde Muerte, bringen ein balinesisches Glasnudeltheater und eine westfälische „Carmen“ auf die heimischen Bühnen und begeistern sogar das Goethe-Institut mit einem Auftritt im Völkerkundemuseum Kiew. So heißt es am Ende dann doch: iKuh-Test bestanden – trotz des westfälischen Migrationshintergrundes.
Gekonnt und versonnen verschmelzen die Bullemänner Nonsens, Lieder und grandiosen Stuss zu herrlich komischer Unterhaltung – staubtrocken, süffisant, blödelnd, charmant, kaltschnäuzig und warmherzig.
Karten gibt es ab sofort für 21,- € bei
Bildungswerk Raesfeld, Tel. 02865/10073 [email protected]



























