Die Madonna von Fatima in Erle – Großes Ereignis für viele Gläubige

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Noch ungeschmückt steht die Madonna nach ihrer Reise in der St. Silvesterkirche

Am Wochenende können sich viele Erler Gläubige auf ein großes Ereignis in Erle freuen.

Am Sonntag, 13. Oktober feiert die Gebetsgruppe ihr 25-jähriges Jubiläum der monatlichen eucharistischen Anbetung. Eigens zu diesem Anlass bestellte bereits schon vor zwei Jahren Gertrud Gülker die „Fatima-Nationale Pilger-Madonna für Deutschland“.

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Madonna von Fatima in der Erler St. Silvesterkirche. Gertrud Gülker baute die Statur am Altar auf.

Am Dienstag kam die Madonna  unbeschadet in Erle an, die von Gertrud Güker an der St. Silvesterkirche in Empfang genommen wurde. Bereits vor 20 Jahren, damals noch mit Pastor Franz-Josef Barlage, war die „Madonna von Fatima“ in Erle.

Fátima ist ein bedeutender katholischer Wallfahrtsort in Portugal, der von vielen Menschen mit der Hoffnung auf Wunderheilung aufgesucht wird.

Berichtet über die Mutter Gottes von Fatima wird, dass am 13. Mai 1917 drei Hirtenkinder, auf einem freien Feld eine Erscheinung der Jungfrau Maria erfahren hätten. Diese habe ihnen befohlen, künftig an jedem 13. des Monats an diesen Ort zurückzukommen.

Der Bischof von Leiria hat am 13. Mai 1930 hat dann später die Erscheinungen als glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung der Madonna von Fátima gestattet. Die Fatima Nationalmadonna wurde später vom Papst Johannes Paul II geweiht.

Bereits vor 20 Jahren, hier mit Pastor Barlage war die Madonna von Fatima in Erle zu Besuch
Bereits vor 20 Jahren, hier mit Pastor Barlage war die Madonna von Fatima in Erle zu Besuch

„Wir als Gebetsgruppe verehren die Madonna, da ihr innerstes Anliegen es ist, uns alle näher zu ihrem göttlichen Sohn zu führen“, erklärte Getrud Güler vom Gebetskreis ihre große Freude. „Darüber hinaus Anliegen der Madonna, als Mutter der Menschen, dass niemand für ewig verloren gehen möge und daher ruft sie durch die Botschaft von Fatima und anderen Erscheinungsorten auf der ganzen Welt die Menschheit zur Bekehrung, zur Buße, zur Umkehr, zum Frieden und zum tiefen Gebet auf“, fügte erklärend Getrud Gülker hinzu. Gleichzeitig an diesem Tag lässt Papst Franziskus die Original-Statur von Fatima nach Rom einfliegen, um dort die Weihe an das heiligste Herz Mariens zu vollziehen. „Was für ein prophetischer Zufall“, setzte Gertrud Gülker hinzu, die es kaum glauben kann, dass beide Termine, in Erle und Rom, nun auf einen Tag fallen und nun hofft, dass der „Liebe Gott“ ihnen gutes Wetter und viele Menschen schickt.

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Zu Gast an diesem Tag in der St. Silvesterkirche in Erle wird auch Weihbischof Friedrich Ostermann aus Münster sein, der gemeinsam mit Pfarrer Michael Kenkel und allen anwesenden Priestern und Ordensleuten, den Gläubigen der Pfarrgemeinde an einer feierlichen Lichterprozession durch das Dorf teilnimmt.

Gestartet wird mit einer Beichtgelegenheit mit auswärtigen Priestern um 16 Uhr. Um 17 Uhr findet die Formation zur Prozession statt. Die feierliche Begrüßung des Weihbischofes durch Pastor Kenkel ist um 18 Uhr statt.

Begleitet wird die Feier durch alle Vereine, Verbände, Gemeinschaften und Bannerabordnungen sowie unter musikalischer Begleitung der Erler Jäger sowie ein festliches Pontifikalamt mit Weihbischof Ostermann, mitgestaltet vom Kirchenchor Erle.

Da die Kirche nur für rund 500 Besucher Platz bietet, wird die Messe über Lautsprecher nach draußen übertragen!

Zum Abschluss findet ein offener Empfang im Saal von Brömmel-Wilms mit einem kleinen Imbiss statt, wozu die Kirchengemeinde herzlich einlädt.

 

 

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