Vierzehn Bildstationen bis Marienthal – Fotografische Impressionen auf dem Kreuzweg nach Marienthal von Profifotograf Reinhard G. Nießing
Am Samstag vor der Heiligen Woche fand auch in diesem Jahr der ökumenische Kreuzweg nach Marienthal statt. In aller Herrgottsfrühe machten sich fast hundert Pilger auf den Weg von Raesfeld nach Marienthal, um sich in stiller Andacht an das Leiden Jesus zu erinnern. Jugendliche und Erwachsene, der älteste Teilnehmer zählte bereits 77 Lebensjahre, wechselten sich ab das Kreuz zu tragen.
Raesfeld-Erle (ots) – (fr) In der Nacht zum Freitag brachen bislang unbekannte Täter in ein Firmengebäude am Suendarper Weg ein, indem ein Fenster aufgehebelt wurde. Im Gebäude wurden weitere Fenster und Türen aufgebrochen und mehrere Räume durchsucht. Entwendet wurden Werkzeuge und Bargeld. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000).
Lenkungsausschuss tagte in Bocholt / Ein neues A-, drei neue B- und ein neues C-Projekt
Bocholt (pd). Mit der „Hybriden Wertschöpfung im Zukunftsland“ hat das vierte Projekt der Regionale 2016 die Stufe „A“ und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Das Vorhaben soll Impulse für die Unternehmen der Region liefern und sie bei der Entwicklung von Produkt-Dienstleistungs-Kombinationen unterstützen. Neben dem neuen A-Projekt wurden durch den Regionale-Lenkungsausschuss drei Projekte in den B-Status und ein neues Vorhaben in den C-Status aufgewertet.
Fototermin beim Knotenpunkt 50 (von links nach rechts) Jan ten Have, Stichting Achterhoek Toerisme Kerstin Clev, Münsterland e.V. Dr. Elisabeth Schwenzow, Geschäftsführerin EUREGIO e.V. Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken Dr. Christoph Holtwisch, Bürgermeister von Vreden Gert-Jan te Gronde, Wethouder Gemeente Winterswijk Dirk Griepenburg, Leiter der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen NRW Edwin Kok, Grenzüberschreitendes Projektbüro für Tourismus der EUREGIO
Kreis Borken (pd). Die Grenzregionen zwischen Coevorden/Emlichheim und Ulft/Isselburg haben mehr als drei Jahre hart daran gearbeitet, das in den Niederlanden weitverbreitete und besonders erfolgreiche Fahrradknotenpunktsystem in Richtung deutsche Grenzregion zu erweitern und an das deutsche Fahrradroutennetzwerk anzuschließen.
Am 10. April ist in Gronau der Anschluss offiziell eröffnet worden durch Dr. Elisabeth Schwenzow, Geschäftsführerin der EUREGIO e.V., in Anwesenheit von zahlreichen Vertretern der involvierten Regionen Grafschaft Bentheim und Münsterland sowie das Vechtdal in Overijssel, Twente und Achterhoek.
Zwischen dem deutschen System mit Zielwegweisern – die Zielort, Richtung und Entfernung angeben – und dem niederländischen Knotenpunktsystem wurde ein allmählicher Übergang kreiert. In Deutschland wurde jetzt eine Reihe von Knotenpunkten angelegt und unterhalb der deutschen Zielwegweiser wurden niederländische Knotenpunktschilder angebracht. So ist es für Deutsche und Niederländer, die sich über die Grenze wagen, einfacher geworden, sich zu orientieren und eine grenzenlose Radtour wird noch attraktiver. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es den touristischen Unternehmen und Gemeinden viel leichter fäll,t mithilfe des Knotenpunktsystems neue (grenzüberschreitende) Fahrradrouten und Arrangements zusammenzustellen.
Das Knotenpunktsystem wurde auf einer Gesamtlänge von 350 km erweitert. Dabei wurden 109 neue Knotenpunkttafeln und 1000 Zwischenwegweiser angebracht, sodass die beiden Fahrradnetzwerke nach Herzenslust kombiniert werden können. Nahtlos weiterradeln vom schönen Montferland in ‚de Achterhoek‘ ins Münsterland, das an das Fahrradparadies der Grafschaft Bentheim grenzt. Diese Region ist dann wiederum mit dem Vechtetal in Overijssel und Twente verbunden.
Ein kurzer Rückblick
Dank des erweiterten Fahrradknotenpunktsystems ist die Grenze nun nicht länger eine Hürde bei Fahrradtouren. Um die Grenzregion so attraktiv wie möglich zu gestalten, war das Abschaffen von Grenzhindernissen eines der wichtigsten Ziele des Projekts grenzerlebnisse.de der EUREGIO. Ein erster Schritt waren die TOPs (TouristischeOrientierungsPunkte), die zwischen 2006 und 2008 eingerichtet wurden. In der Nähe dieser TOPs befinden sich verschiedene ausgeschilderte grenzüberschreitende Routen sowohl für Radler als auch für Wanderer und Reiter, die die interessantesten Sehenswürdigkeiten beidseitig der Grenze miteinander verbinden. 2012 folgten die grenzüberschreitenden touristischen Karten von Falk. Die Karten Nr. 21 mit Twente und der Grafschaft Bentheim und Nr. 22 mit Achterhoek und dem Westmünsterland waren die ersten Karten, die nicht an der Grenze aufhörten.
Das Projekt Grenzerlebnisse / Grensbelevenis der EUREGIO in Gronau hat die grenzüberschreitende Beschilderung in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Münsterland e.V., Kreis Borken, Straßen NRW, Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.,Recreatieschap Achterhoek Liemers / Stichting Achterhoek Toerisme, Routepunt Oost / Marketing Oost en Regio Twente / Twents Bureau voor Toerisme, vorgenommen. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem INTERREG IV-A Programm subventioniert. Ziel ist es, die Grenzregion durch eine zusammenhängende Beschilderung für Radtouristen noch attraktiver zu gestalten. Die Gesamtkosten der Radroutenverknüpfung liegen bei etwa 100.000 Euro.
Von April bis Oktober finden in der Grenzregion zahlreiche Radveranstaltungen statt. Auf www.grensbelevenis.nl finden Sie eine Liste aller Veranstaltungen.
Am vergangenen Dienstag trafen sich die Erler Jäger zur alljährlichen Generalversammlung im Saal Brömmel-Wilms. Vorsitzender Johannes Unnebrink begrüßte die Mitglieder und gab einen Rückblick auf das zurückliegende Jahr mit zahlreichen Ständchen, weltlichen und kirchlichen Auftritten. Zweite Vorsitzende Hannah Mecking berichtete über die Jugend- und Vereinsarbeit. Unter Anderem nannte sie das Vereinsfest, eine Kinderolympiade im Rahmen des Ferienkalenders der Gemeinde und verschiedene Ausflüge zur Teamstärkung.
Bei den dann folgenden Wahlen gab es einen Wechsel im Vorstand. Johannes Unnebrink stand nicht mehr zur Wahl, als Nachfolgerin wurde Hannah Mecking gewählt. An ihre Stelle als zweite Vorsitzende tritt Tim Heistermann. Wiedergewählt wurden Angela Grömping als Kassiererin und Kirsten Suer als Schriftführerin. Ein großer Dank gilt Johannes Unnebrink für seine langjährige Arbeit im Vorstand.
Zum Schluss gab die neue Vorsitzende noch einen Ausblick auf die kommenden Termine. Die Erler Jäger werden viele Veranstaltungen musikalisch begleiten, so etwa das 50jährige Jubiläum des St. Silvester Kindergarten oder das Erler Sommerfest. Die Erler Jäger starten mit vollem Elan in das neue Jahr.
Nach Ostern tritt die neue Werktags-Gottesdienstordnung in Kraft. Von Montag bis Freitag ist dann an jedem Morgen um 08.30 Uhr in St. Martin eine hl. Messe. Die morgendliche Werktagsmesse in St. Silvester ist jeweils freitags um 09.00 Uhr, also nicht wie fälschlicherweise im Osterpfarrbrief veröffentlicht um 9.30 Uhr! Eine Abendmesse kann am Montag, um 19.00 Uhr in St. Silvester Erle, am Dienstag, um 19.00 Uhr in der Schlosskapelle und am Donnerstag, um 19.00 Uhr in St. Marien Rhedebrügge besucht werden. Im Seniorenhaus findet weiterhin Mittwochsnachmittags um 16.30 Uhr ein Gottesdienst statt. Ein Gottesdienst mit Kommunion ist jeweils am 3. Donnerstag im Monat im Landhaus Keller, um 10.30 Uhr. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der wöchentlichen Gottesdienstordnung in den Pfarrnachrichten.
Kirchengemeinde St. Martin Erle, Raesfeld und Rhedebrügge
Wie in all den Jahren zuvor, blieb auch am letzten Sonntag in vielen Erler Küchen der Herd kalt. Suppentag für einen guten Zweck
Schlange stehen nach der Kirche für Kartoffelsuppe
Gleich nach der Kirche standen die Erler am Suppentopf vor der St. Silvesterkirche schlange, um sich für den Sonntag mit deftiger Kartoffelsuppe einzudecken. 150 Liter Suppe hatte im Vorfeld für die Misereor Aktion Doris Gröniger vom Pfarreirat St. Martin gekocht.
Wurststücke gab es auch reichlich und das alles für eine freiwillige Spende
Binnen kurzer Zeit wechselte die dampfende Suppe den Besitzer, oder besser gesagt den Topf gegen eine freiwillige Spende. Der Erlös kommt Misereor zu gute.
Kartoffelsuppe gegen den Hunger auf dieser Welt? Die Misereor Fastenaktion 2014 geht an die Ursachen des weltweiten Hungers und befasst sich mit der Frage, wie unser Lebensstil mit den Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens zusammenhängt.
Ob Tuppertopf oder Edelstahl…hier ging niemand leer aus
Schon jetzt möchte die katholische Kirchengemeinde St. Martin, Raesfeld, Erle, Rhedebrügge auf die Solidaritätsaktion am Karfreitag, 18.04. hinweisen. Zwischen 11 und 13 Uhr werden am und im Kolpinghaus Reibekuchen und Struwen mit Apfelmus und Zimt und Zucker gegen Spende angeboten. Der Erlös ist für das Misereor-Projekt „Endlich lernen – die Müllkinder von Kalkutta“ bestimmt, das Kinderarbeitern ermöglicht, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen und eine Berufsausbildung zu machen.
Die Gemeinde Raesfeld ist ständig bestrebt, die Energiekosten ihrer Liegenschaften langfristig zu senken und setzt bei der Versorgung ihres Klärwerks neuerdings erfolgreich auf Solarstrom.
Freuen sich über viel Sonnenschein für die neue Photovoltaikanlage: Ulrich Junker, Thomas Grewing (beide Mitarbeiter Kläranlage), Bürgermeister Andreas Grotendorst und Stefan Bröker (Bauamt)
Bereits im Sommer letzten Jahres hatte der Bau- und Umweltausschuss einer Photovoltaikanlage auf den Dachflächen des Klärwerkgebäudes zugestimmt. „Sie eigenen sich besonders“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst. „ Der Klärwerksbetrieb ist der größte Stromverbrauer der Gemeinde Raesfeld. Durch den Preisverfall bei den Modulen und Änderungen im Energieeinspeisegesetz (EEG) ist diese Art der Stromerzeugung nicht nur umweltfreundlich, sondern ebenfalls wirtschaftlich.“
Für rund 40.000 Euro wurde die Photovoltaikanlage auf den nach Süden ausgerichteten Dachflächen der Klärwerkgebäude installiert. Insgesamt beträgt die Kollektorfläche auf dem Kompressorgebäude, dem Einlaufrechengebäude und dem Feinstreckengebäude rund 180 qm mit einer PV-Leistung von 27 kWp. „Berücksichtigen wir die zugesicherte Einspeisevergütung und insbesondere die Eigennutzung, wird sich die Anlage bei dieser Laufleistung in 8 Jahren amortisiert haben“, erläutert Bauamtsmitarbeiter Stefan Bröker.
Heimatreport.TV – Münster- Kommunen klagen am Verfassungsgerichthof
Volles Haus am Dienstagvormittag im Gerichtsaal des Verfassungsgerichts Münster. Kommunen klagen gegen das Land NRW. Eine Entscheidung will der Verfassungsgerichtshof NRW am 6. Mai verkünden.
Der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshofbeschäftigte sich gestern mit der Klage von 60 ländlichen Kommunen gegen das Gemeindefinanzierungsgesetz von 2011. Sie werfen dem Land vor, 2011 und in den Folgejahren bei der Gemeindefinanzierung insbesondere kleine ländliche Kommunen benachteiligt zu haben.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Felix Büter, Bürgermeister Ahaus und Sprecher Kreis Borken sowie Andreas Grotendorsten und Vertreter der Klagegemeinschaft aus dem Kreis Borken und deren Rechtsbeistand Dr. Prof. Joachim Suerbaum 2. v. re. vor dem Verfassungsgerichtshof Münster
Kreis Borken (ots) – (fr) In der vergangenen Woche begrüßte Landrat Dr. Zwicker Kriminaloberrat Manfred Joch, der am 01. April 2014 die Leitung der Direktion Kriminalität übernahm.
Landrat Dr. Zwicker bei der Begrüßung des neuen Direktionsleiters Manfred Joch re.
Der neue Leiter der zweigrößten Direktion der Behörde ist 1980 mit dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in den Dienst der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen eingetreten und hat von 1983 bis 1994 als Kriminalbeamter beim Polizeipräsidium Duisburg seinen Dienst versehen – davon die längste Zeit im für Todesermittlungen und Mordkommissionen zuständigen Bereich. Nach dem Studium an der Polizeiführungsakademie in Münster und dem Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst übernahm Manfred Joch verschiedene Führungsaufgaben beim Landeskriminalamt (1996 bis 1999) und beim Polizeipräsidium Essen, wo er seit 2009 bis zu seinem Wechsel zur Kreispolizeibehörde Borken die Führungsstelle der dortigen Direktion Kriminalität leitete. Kriminaloberrat Manfred Joch ist verheiratet, Vater eines Sohnes und in Duisburg wohnhaft.
„Ich freue mich, mit Ihnen nicht nur einen Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung in Führungsfunktionen, sondern auch einen ausgewiesenen Fachmann in Sachen Kriminalitätsbekämpfung gewonnen zu haben,“ so Landrat Dr. Zwicker bei der Begrüßung des neuen Direktionsleiters.
Kriminaloberrat Manfred Joch hat die Nachfolge von Kriminaloberrat Uwe Klatt angetreten, der die Direktion seit September 2012 kommissarisch geleitet hatte. Uwe Klatt hat nun die Leitung der Kriminalinspektion 2 übernommen und ist somit für die vier Regionalkommissariate in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau zuständig.
Kreis Borken (ots) – (fr) In der Zeit von 06.00 Uhr bis 13.00 Uhr wurde an 18 Stellen die Geschwindigkeit von 3.592 Fahrzeugen gemessen. 103 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs, einer muss sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Die Quote der festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen zu den insgesamt gemessenen Fahrzeugen lag bei unter 3 Prozent. Ein sehr erfreulicher Wert, da bei den üblichen wöchentlichen Auswertungen zumeist Werte von 8 bis 10 Prozent vorliegen.
Bei den Kontrollen stellten die Beamten zudem sechs Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht fest.
Bis 21.00 Uhr wurde die Geschwindigkeit von 11.192 Fahrzeugführern gemessen. Etwas weniger als 4 Prozent hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten (439).
Zwei Autofahrer müssen mit Fahrverboten rechnen. Die höchsten Geschwindigkeitsüberschreitungen betrugen 43 km/h (erlaubt waren 100 km/h) und 38 km/h (erlaubt waren 50 km/h).
Zudem stellten die Polizeibeamten 17 Gurtverstöße fest.
Johannes Röring MdB fördert interkulturelle Begegnungen in seinem Wahlkreis
Vreden/Berlin (pd). In Deutschland und den USA können sich zurzeit 720 Schüler/innen und junge Berufstätige freuen: Sie haben ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms bekommen, einem gemeinsamen Programm des Deutschen Bundestages und US Kongresses. Ein Schuljahr verbringen sie im jeweils anderen Land. Der Vredener Bundestagsabgeordnete Johannes Röring engagiert sich seit einigen Jahren dafür, dass dieser interkulturelle Austausch auch hier in der Region stattfindet.
Regelmäßig übernimmt er die Patenschaft für einen US-Stipendiaten, der bei einer Gastfamilie in seinem Wahlkreis lebt. Die Stipendiaten besuchen eine örtliche Schule im Gastland oder machen Praktika in Betrieben und sind zudem Junior-Botschafter ihres Landes.
Um diesen Austausch in der Region zu ermöglichen, unterstützt Johannes Röring die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. dabei, weltoffene und neugierige Familien zu finden, die Interesse haben, einen Stipendiaten bei sich aufzunehmen.
„Für alle Beteiligten ist der interkulturelle Austausch eine aufregende Zeit und ein unvergessliches Erlebnis“, appelliert Röring. Gastfamilie kann jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Neugier, Toleranz und Humor sowie die Bereitschaft, den „Gast“ als Familienmitglied auf Zeit aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten.
Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich direkt an die Bundesgeschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Kontakt: Katharina Meißner, Telefon: 0228 95 72 2-36,
Liebe Kunden, liebe Familie und Freunde, sehr geehrte Geschäftsfreunde,
es ist wieder soweit! Unsere fünfte und schönste Jahreszeit hat begonnen – frischen Lukullus Spargel findet Ihr nun wieder auf unserer Speisekarte.
In diesem Jahr haben wir ein neues Highlight – ab dem 16. April 2014 gibt es jeden Mittwoch in der Spargelzeit ab 19 Uhr unser reichhaltiges Spargelbuffet:
Spargelsuppe · Spargelsalat
lauwarme Spargelplätzchen mit Rauchlachs
feldfrischer Lukullus Spargel, neue Kartoffeln,
Sauce Hollandaise, Butter
westfälische Schinkenauswahl, kleine Schweineschnitzel, Hähnchenbrustfilet in Walnußpanade
frische Erdbeeren mit Vanillesoße · Mascarpone
Und diese feinen Köstlichkeiten gibt es für 24,50 € pro Person.
Das gesamte Team freut sich über eure Reservierung!
Fragen – Wünsche – Ideen? Rufen Sie uns an.
Wir sind für Sie da: 02865-8011.
Herzliche Grüße aus Erle
Adelheids Spargelhaus
Ihre Annika Rüb
Das Preisgericht des freiraumplanerischen Wettbewerbs „StadtLandschaft“. Foto: Regionale 20161. Preis, Büro JKL Georgsmarienhütte. Foto: Regionale 2016
Lüdinghausen (pd). Der freiraumplanerische Wettbewerb für die „StadtLandschaft“ in Lüdinghausen ist entschieden. Der 1. Preis ging an den Entwurf des Büros JKL aus Georgsmarienhütte. Die Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Das Vorhaben ist Teil des Regionale-Projekts „WasserBurgenWelt“: Die Landschaft um die Burgen Vischering und Lüdinghausen soll neu gestaltet und die historischen Bauwerke besser an die Innenstadt angebunden werden. Für die Bürgerinnen und Bürger sollen neue Aufenthalts- und Erholungsflächen entstehen.
„Lüdinghausen besitzt mit den seinen Wasserburgen einen echten Schatz. Sie werden aber leider noch nicht so wahrgenommen, wie sie wahrgenommen werden könnten. Ziel des Projekts ist, die Burgen stärker miteinander zu verbinden und besser an die Stadt anzubinden. Darin besteht eine große Entwicklungschance für die Stadt Lüdinghausen“, sagte Konrad Püning, Landrat des Kreises Coesfeld, nach Ende des Preisgerichts. Neben Püning waren unter anderem Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller (Bezirksregierung Münster), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur), Sylvia Wagner (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft NRW) und Prof. Ulrike Beuter (Landschaftsarchitektin, Oberhausen) Teil der Jury.
2. Preis, Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden. Foto: Regionale 2016
Mit der Vergabe des 1. Preises an das Büro JKL entschied sich die Jury für einen Entwurf, der einen großräumigen Landschaftsraum zwischen den Burgen vorsieht: einen übergreifenden Landschaftspark, in der die Natur für sich wirken soll und der viele weitere Entwicklungsmöglichkeiten bietet. „Der Entwurf verfolgt die Devise ,Weniger ist mehr‘ – viel Freiraum, eine ruhige Kulturlandschaft und die starke Berücksichtigung sowohl historischer als auch ökologischer Belange“, erklärte Prof. Hartmut Welters, dessen Büro „Post und Welters Architekten und Stadtplaner GmbH“ den Wettbewerb koordinierte.
Das Projekt „WasserBurgenWelt“ wird vom Kreis Coesfeld und der Stadt Lüdinghausen im Zuge der Regionale 2016 entwickelt. Das Vorhaben hat bislang den B-Stempel, die zweite von drei Wertungsstufen, erreicht. Die Burg Vischering soll zu einem Anlaufpunkt für regionale und städtische Geschichte sowie für außerschulisches Lernen werden sowie Zentrum sein für das Netzwerk „Burgen – Schlösser – Parks“ im westlichen Münsterland. Zugleich soll der historische Landschaftsraum zwischen den Burgen Vischering und Lüdinghausen, der historischen Altstadt und den zwei Gewässerarmen der Stever zu einer generationsübergreifend nutzbaren Fläche weiterentwickelt werden. Die Burgen und der Steverraum werden so als Gesamtensemble entwickelt und sollen wieder als Einheit wahrgenommen werden.
„Das Projekt verfolgt viele sehr gute Ansätze. Für die Stadt Lüdinghausen bieten sich durch die Neugestaltung des Gebiets neue Perspektiven: Die Burgen werden stärker mit der Innenstadt in Verbindung gebracht. Somit entstehen auch neue, landschaftlich attraktive Aufenthaltsflächen für Besucher und natürlich auch für die Bürgerinnen und Bürger“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.
Alle Beiträge des Wettbewerbs werden der Öffentlichkeit vom 9. bis einschließlich 17. April im Foyer des Rathauses Lüdinghausen vorgestellt. Die Wettbewerbsarbeiten können montags bis mittwochs von 7:30 bis 16:00 Uhr sowie donnerstags von 7:30 bis 18:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 12:30 Uhr besichtigt werden.
Zum ersten Mal fand in der Alexanderschule in Raesfeld am Samstagvormittag eine Berufsinformationsbörse unter dem Motto „Schule trifft Wirtschaft: Zukunft heute“ statt.
Insgesamt 20 Firmen präsentierten sich in den Räumen. Ziel war es, den jungen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeiten der unterschiedlichsten Ausbildungsberufe nahe zu bringen und zu erklären.
Bürgermeister Grotendorst am Stand der Firma Ubert
„Ich finde es eine tolle Sache, dass sich hier die Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern informieren und qualifizierte Fragen stellen können“, so Margitta Ubert von der Firma Ubert, und die an diesem Tag einen neuen Ausbildungsberuf, den des „Produktionsdesigner“, vorstellen konnten.
Hauptsächlich waren es ortsansässige Firmen, die sich hier präsentierten. Dabei aber auch die Firma „Evonik“ mit dem Angebot zahlreicher verschiedener Ausbildungsplätze, Aldi, Banken und Sparkassen, sowie das Berufskolleg Ahaus mit dem Bereich Gastronomie. „Es ist unheimlich schwer heutzutage, überhaupt noch einen qualifizierten Auszubildenden zu bekommen“, so Uli Baumeister jun. vom Garten- und Landschaftsbau Raesfeld und aus eigener Erfahrung spricht. „Früher meldeten sich gleich sechs bis zehn Anwärter auf eine Lehrstelle“, so Baumeister, der sich von diesem Tag erhoffte, dass Interesse für den Beruf des Garten- und Landschaftbauers bei den zukünftigen Schulabgängern wecken zu können.
Firma Baumeister Garten- und Landschaftsbau
„Von Seiten der Eltern werden immer höhere Bildungsansprüche verlangt, aber auch die Sparkassen und Banken, sowie das Handwerk braucht, qualifizierten Nachwuchs“, so Stroetmann, der als Schulleiter dem Wunsch von Unternehmerseite nachkam, sich in seiner Schule präsentieren zu dürfen. „Wir werden natürlich auch daran gemessen, wieviele Schüler wir am Ende eines jeden Schuljahrs in Ausbildung bringen. Dafür ist diese Berufsinformationsbörse genau richtig“, setzte Stroetmann hinzu, der aber auch weiß, dass es für Schüler etwas anderes ist, Informationen aus 1. Hand vom Fachmann, nicht von Lehrern, zu bekommen.
Gesucht: Fachkräfte
„Darüber hinaus freut es mich besonders beobachten zu können, dass die Jugendlichen heute selber den Kontakt mit den Firmen suchten und dafür quasi ihren freien Samstag geopfert haben“, so Schulleiter Matthias Stroetmann.
„Ich finde es als eine sehr gelungene Sache, was die Alexanderschule mit den örtlichen Betrieben hier veranstaltet hat. Besonders für jungen Menschen, die hier die Möglichkeit geboten bekommen, Informationen zu erhalten, was ihre spätere Berufswahl anbelangt. Gut ist auch, dass sie gemeinsam mit ihren Eltern hier her kommen können um Fragen zustellen“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst, der unbedingt auf eine Wiederholung hofft.
Firma Schmäing aus Raesfeld
„Ich finde es gut hier. Hätte nicht gedacht, dass es auch so spannend sein kann, wenn man sich mit einem Beruf auseinandersetzt und sich informiert“, fand der 14-jährige Arlind Osman. „Ich finde, dass ich hier heute gute Einblicke in die einzelnen Berufe bekommen habe“, so der 13-jährige Timo Brömmel. „Ich fand es interessant, dass die Firmen auch auf die weitere Fortbildung aufmerksam machten“, so der 13 Jahre alte Simon Eilers, der seine Weiterbildung in den Fokus gesetzt hatte.
Kreis Borken (pd). Die Bezirksregierung Münster hat den Haushalt des Kreises Borken für das Haushaltsjahr 2014 geprüft und keine kommunalaufsichtlichen Bedenken geäußert. Der Hebesatz der Kreisumlage von 27,6 Prozent wurde genehmigt. Der Kreistag Borken hat den Hebesatz der Kreisumlage gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte gesenkt. Auch der diesjährige Hebesatz dürfte damit landesweit zu den niedrigsten gehören.
Allerdings nimmt der Kreis Borken damit eine Deckungslücke von 4,5 Millionen Euro bewusst in Kauf, um auch in diesem Haushaltsjahr erneut die kreisangehörigen Städte und Gemeinden zu entlasten.
Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller äußerte sich anerkennend: „Der Kreis Borken ist sich seiner Verantwortung für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bewusst und hat diese in 2014 erneut im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten entlastet. Der Handlungsspielraum der Ausgleichsrücklage für solche Entlastungen ist damit weitgehend ausgeschöpft.“
Der Haushalt 2014 sieht Gesamterträge in Höhe von 429,4 Millionen Euro vor, denen Aufwendungen in Höhe von 433,9 Millionen Euro gegenüberstehen. Der Jahresfehlbetrag wird durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage gedeckt. Der Haushalt 2014 gilt damit durch gesetzliche Fiktion als ausgeglichen.
Eine Verringerung des Eigenkapitals, die sich im Rahmen der Ausgleichsrücklage bewegt, gefährdet noch nicht die stetige Aufgabenerfüllung des Kreises und ist daher genehmigungsfrei. An Eigenkapitalausstattung des Kreises Borken errechnet sich bei planmäßigem Verlauf zum Jahresende 2014 noch eine Ausgleichsrücklage in Höhe von 4,3 Millionen Euro und eine Allgemeinen Rücklage in Höhe von 26,7 Millionen Euro.
Der Restbestand der Ausgleichsrücklage soll als Puffer für etwaige im Haushaltsvollzug auftretende Risiken, wie zum Beispiel dem noch offenen Ausgang der Tarifverhandlungen zum TVöD, dienen. In der mittelfristigen Ergebnis- und Finanzplanung für die Jahre 2015 bis 2017 ist jeweils ein ausgeglichener Haushalt vorgesehen. Die Jugendamtsumlage für Gemeinden ohne eigenes Jugendamt wurde um 0,4 Prozentpunkte auf 22,4 Prozent gesenkt.
Der Gesamtbetrag der Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf 13,1 Millionen Euro. Eine Kreditaufnahme ist damit erneut nicht verbunden. Vielmehr gelingt es dem Kreis Borken auch weiterhin in vorbildlicher Weise, seine Schulden zu verringern. Die Kreditverbindlichkeiten des Kreises beliefen sich am 31. Dezember 2013 auf lediglich 12,7 Millionen Euro.
Kreis Borken (pd). Bisame stellen kreisweit eine Gefährdung für den Hochwasserschutz an Dämmen und Böschungen der Fließgewässer dar. Daher hat der Kreis Borken auch in diesem Jahr wieder Bisamfänger ausgebildet. Insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Kreisgebiet haben sich dazu angemeldet. Im Rahmen der Schulung im Borkener Kreishaus ging es jetzt insbesondere um die Grundsätze des tierschutzgerechten Fangs bzw. der Tötung der Bisame. Außerdem gab es Informationen darüber, welche arten-, naturschutz- und wasserrechtliche Belange beim Bisamfang zu beachten sind.
Friedel Wielers vom Fachbereich Natur und Umwelt der Kreisverwaltung zeichnet für die Fortbildungsmaßnahme verantwortlich. „Bisame und auch Nutrias sind Nagetierarten, die große Schäden anrichten können. Eine Bekämpfung sei schon erforderlich, da diese nicht heimischen Tiere hier kaum natürliche Feinde haben.“, erläuterte er. So graben sie mit ihren Pfoten Wohnhöhlen in den sandigen Untergrund an den Gewässern. Das kann dazu führen, dass Uferböschungen abrutschen und Hochwasserschutzdeiche instabil werden. Zudem können auf diese Weise auf landwirtschaftlichen Flächen in der Nähe von Fließgewässern schwere Mähgeräte absinken oder die Ernte selbst kann von den pflanzenfressenden Nagetieren befallen sein.
Dr. Ellen Praha, Tierärztin im Fachbereich Tiere und Lebensmittel, vermittelte den Teilnehmenden die Grundlagen des gesetzeskonformen Fangs der Tiere. „Der Fang der Tiere darf nur von Personen durchgeführt werden, die die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten aufweisen oder einen Sachkundenachweis nach dem Tierschutzgesetz erbringen“ betonte die Expertin.
Der erfahrene Bisamfänger Josef Schüttert aus Gescher demonstrierte anschließend die Handhabung der zugelassenen Fallen und was bei der Aufstellung zu beachten ist. Auch Schütte stellte heraus, dass die Fallen nur von geschulten Fachleuten aufgestellt werden dürfen, um den schnellen Tod der Tiere herbeizuführen.
Nach einer schriftlichen Prüfung erfolgt der praktische Teil der Ausbildung, bei dem die Teilnehmer einen erfahrenen Fänger vor Ort begleiten. Anschließend werden die amtlichen Ausweise durch den Kreis Borken ausgestellt. Die Fängerinnen und Fänger erhalten für jedes Tier eine Aufwandsentschädigung. Sie setzt sich zusammen aus einer Fangprämie von fünf Euro, die der jeweilige Wasser- und Bodenverband zahlt, sowie ebenfalls drei Euro pro Tier, die der Kreis Borken zusteuert.
Gewässeranlieger, die auf ihrem Grundstücken Bisame oder Nutrias bemerken, sollten sich an den zuständigen Wasser- und Bodenverband wenden. Mehr Informationen und die Namen der Ansprechpartner dazu gibt es unter folgender Adresse im Internet www.kreis-borken.de/wbv. Für eine weitere Schulung können sich Interessierte bei Friedel Wielers vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken unter Tel: 02861/82-1403 anmelden.
NRW-Meister im Schulschach wurde die St.-Sebastian-Schule bei den Landesmeisterschaften in Schwerte. In einem Schachturnier über 7 Runden gewann die Raesfelder Grundschule den Titel knapp vor der Overberg-Grundschule aus Paderborn und qualifizierte sich damit schon zum 14. Mal für die Deutsche Meisterschaft.
v.l.n.r. Moritz Koller, Lars Lewerenz, Erik Hegemann, Henning Tünte und Sophia Mühl mit ihren Betreuern Günter Aschenbrenner und Dietmar Schwarze
Als Münsterlandmeister für die Landesfinalrunde qualifiziert, setzte sich das Raesfelder Quintett als einer der Favoriten an die Bretter und lieferte einen spannenden Titelkampf mit den Schulteams der Overbergschule Paderborn und der Landgrafenschule Dortmund. Mit lediglich zwei Mannschaftsremis und fünf Siegen hatten die Raesfelder am Ende die Nase vorn.
Die beiden Erstplatzierten sind für die Schach-DM qualifiziert, die vom 08. bis 11. Mai in Dittrichshütte (Thüringen) stattfindet, der Tabellendritte aus Dortmund hofft noch auf einen Nachrückerplatz. Die beiden anderen Vertreter des Münsterlandes, die Remigiusschule Borken und die Marienschule Heiden, landeten beim Turnier in Schwerte auf den Plätzen 10 und 18.
Besonders ausgezeichnet wurde bei der Siegerehrung der Raesfelder Spieler Henning Tünte, der sämtliche Partien am 3. Brett für sich entscheiden konnte.
Alljährlich im Frühjahr lädt die St. Sebastian-Schule zu einem Schulschachturnier ein, der Kreismeisterschaft der Grundschulen. Zum 20-jährigen Jubiläum der Veranstaltung nahmen 24 Vierermannschaften aus acht verschiedenen Schulen an dem Wettkampf teil, der von der Schule wieder in Kooperation mit dem Schachverein Turm Raesfeld/Erle und der Raesfelder Volksbank ausgerichtet wurde.
Klassenteam 4b/4d (2. Platz, Lars Lewerenz, Jan Baumeister, Lukas Sulzbach, Finn Thiehoff, Felix Loker), Klassenteam 3c (1. Platz, Enna Fölting, Tom Schwartke, Gerrit Marks, Sophia Mühl), Klassenteam 4c (3. Platz, Henning Tünte, Lukas Graaf, Silas Fortmann, Nils Steinkamp, Peter Timmermann)
Seit 20 Jahren dabei ist auch der Raesfelder Schachlehrer Manfred Grömping als Turnierleiter, der bei der Siegerehrung feststellte „Es war nicht die größte Kreismeisterschaft, aber mit Sicherheit eine der spannendsten!“ Bis zur letzten Runde hatten noch zahlreiche Teams Titelchancen. Eine Ursache dafür lag offensichtlich darin, dass die Sebastianschule, an der Schachunterricht seit sechs Jahren als Pflichtfach unterrichtet wird, mit Klassenmannschaften angetreten war. Auf diese Weise wurden die Chancen der anderen Schulen verbessert, denn die besten Raesfelder Spieler, die wenige Tage zuvor die NRW-Landesmeisterschaft gewinnen konnten, verteilten sich auf verschiedene Teams.
Und so gab es für die Mannschaften sowohl interessante Vergleiche mit eigenen Nachbarklassen als auch spannende Auseinandersetzungen mit anderen Schulen. Gespielt wurden fünf Runden nach dem sogenannten „Schweizer System“, bei dem in jeder Runde möglichst Teams mit gleichem Punktestand gegeneinander gelost wurden.
Am Ende standen dann drei Raesfelder Klassenteams auf dem Treppchen. Erst in der letzten Runde hatte die Klasse 3c das bis dahin führende Team der Diepenbrockschule Bocholt vom 1. Platz verdrängt. Auch zwei vierte Klassen der Sebastianschule schafften den Sprung aufs Siegertreppchen, knapp vor den Vertretern der Diepenbrockschule und der Remigiusschule Borken.
Spielgelegenheiten auf dem Schulhof, herrliches Wetter und eine Cafeteria mit einem köstlichen Kuchenangebot sorgten auch in den Spielpausen des Turniers für Kurzweil. Bei der Siegerehrung überreichte Manfred Grömping die drei Siegerpokale und den großen Wanderpokal der Volksbank Raesfeld. Und für jeden Teilnehmer des Turniers – egal wie erfolgreich – gab es einen Sachpreis.