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Kommunen klagen weiter gegen das Land NRW wegen Gemeindefinanzierung

Insgesamt 14 Gemeinden aus dem Kreis Borken haben am Mittwoch eine weitere Kommunalverfassungsbeschwerde gegen das Gemeindefinanzierungsgesetz 2013 (GFG) erhoben.

Die Gemeinden rügen eine nicht sachgerechte Verteilung der finanziellen Mittel im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs durch das jährlich vom Landtag neu verabschiedete Gemeindefinanzierungsgesetz. Zum einen kritisieren die klagenden Gemeinden den Soziallastenansatz als Berechnungsgrundlage für den Finanzausgleich.

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Foto: pd. (v. l. n. r.): Heiner Seier (Bürgermeister Reken), Manuel Deitert (Kämmerer Reken), Andreas Grotendorst (Bürgermeister Raesfeld), Prof. Dr. Suerbaum (Universität Würzburg), Thomas Greving (Kämmereileiter Raesfeld) und Hans-Georg Althoff (Kämmerer Ahaus) bei der Vorbereitung der aktuellen Klage

Der stellvertretende Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister und Beigeordneten im Kreis Borken, Bürgermeister Andreas Grotendorst: „Die gesamten sozialen Kosten werden über einen einzelnen Indikator – die Zahl der Bedarfsgemeinschaften der Hartz IV-Empfänger – abgebildet, obwohl zu den sozialen Aufwendungen zum Beispiel auch die Kinder- und Jugendhilfe, die Eingliederungshilfe und viele weitere soziale Leistungen zählen.“

Ein weiterer Punkt der Klage ist die deutliche Ungleichbehandlung zwischen dem kreisfreien Raum und dem ländlichen Raum, wie aktuelle Berechnungen der Kämmerei der Gemeinde Reken beweisen. Kämmerer Manuel Deitert: „Der kreisfreie Raum erhält im Durchschnitt mehr als achtmal so viel an Schlüsselzuweisungen pro Einwohner vom Land NRW wie die kreisangehörigen Gemeinden im Kreis Borken.“ Auch Prof. Dr. Joachim Suerbaum von der Universität Würzburg, der die 14 Kommunen als Rechtsbeistand vertritt, sieht dies so und begründet damit die Verfassungswidrigkeit des Gesetzes. Dies liegt unter anderem daran, dass Einwohner in großen Städten für den Gesetzgeber deutlich mehr wert sind als in kleinen Gemeinden. So fließt ein Einwohner in Reken nur mit dem Faktor 1,0 in die Berechnung ein, in Köln aber mit einem Faktor von 1,57.

Neben den 14 Kommunen aus dem Kreis Borken klagen mittlerweile 70 weitere Kommunen gegen das Land NRW. Die Kommunen hatten bereits gegen die GFGs 2011 und 2012 geklagt. Für das GFG 2011 wurde in den vergangenen Tagen nun der Termin zur mündlichen Verhandlung angesetzt. Am Dienstag, 8. April 2014, um 10:30 Uhr, verhandelt der Verfassungsgerichtshof NRW in Münster unter Vorsitz der Präsidentin Dr. Ricarda Brandts das Thema.

 Hintergrundinformation:

Die sogenannte „Einwohnerveredelung“ geht zurück auf über 80 Jahre alte Thesen, die inzwischen auch das Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt in seinem Urteil vom 9.10.2012 als „überholt“ bezeichnet und mit deutlichen Worten zurückgewiesen hat.

Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt, Urteil vom 9.10.2012, Az. LVG 23/10, Rdnr. 7 (abrufbar über www.lverfg.justiz.sachsen-anhalt.de):

„Die Annahme des Gesetzgebers geht zurück auf die sog. Popitz’sche These vom „kanalisierten“ (städtischen) Einwohner und dem von Brecht aufgrund statistischer Analysen aufgestellten „Gesetz von der progressiven Parallelität zwischen Ausgaben und Bevölkerungsmassierung“ (vgl. Brecht, Internationaler Vergleich der öffentlichen Ausgaben, Leipzig u. a., 1932, S. 6) aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Popitz stellte auf der Grundlage der Ausgaben und des Finanzbedarfs der Städte und Gemeinden im Jahr 1928 die These auf, „dass durchschnittlich, je höher die Einwohnerzahl einer Gemeinde ist, desto höher der Bedarf ansteigt, und ferner die These, dass, obgleich auch mit der Einwohnerzahl die Einnahmen aus allgemeinen Deckungsmitteln (Betriebseinnahmen und eigenen Steuern) ansteigen, trotzdem auch der Bedarf an Finanzzuweisungen zunimmt“ (Popitz, Der künftige Finanz¬aus¬gleich zwischen Reich, Ländern und Gemeinden, Berlin 1932, S. 266).

Die Erwägungen, die er zur Erklärung des mit steigender Einwohnerzahl überpropor¬tional ansteigenden Bedarfs anstellt, sind überholt. Die Behauptungen, im ländlichen Siedlungsraum bestehe „kein Bedarf an gepflegten Wegen“, weil diese nur dazu dienten, die Einwohnerschaft zu einer landwirtschaftlichen Arbeit zu führen, „bei der sie ohnehin keine Anforderungen auf Schutz gegen die Unbilden der Witterung zu stellen gewohnt sind“, während in Großstädten oder Industriegemeinden an eine Straße der Anspruch gestellt werde, „dass sie dem Einwohner in möglichst bequemer Form gestattet, die Entfernung zwischen seinem Wohnraum und der Arbeitsstätte zu überwinden, und zwar so, dass auch bei schlechter Witterung keine zeitlichen Hemmungen und keine Nachteile entstehen“, sodass aus „dem Landweg, der zum Ackerland führt, (…) die gepflasterte, planmäßig entwässerte, gereinigte und beleuchtete Straße der Stadt“ werde (Popitz, a. a. O., S. 280), sind auf die heutigen Verhältnisse nicht übertragbar und scheiden deshalb als Erklärungsversuch aus. Gleiches gilt für die Behauptung, an die Größe von Räumen in Schulen oder Rathäusern würden in Landgemeinden geringere Ansprüche gestellt als in Städten, weil die Bevölkerung auf dem Lande „aus der räumlichen Weite landwirtschaftlicher Arbeit, aus Luft und Licht“ komme, während die Menschen in den Städten „aus engen Wohnverhältnissen“ kämen und nicht „das weite Gebiet des Landes zur Verfügung“ hätten; daher sei deren Bedarf „auf räumlich großzügig ausgestattete Schulräume“ ausgerichtet; ferner erwarteten sie „auch von den Rathäusern und Gemeindegebäuden etwas anderes als die von ihrer ländlichen Betätigung kommenden Einwohner der Landgemeinden, die sich in den seltenen Fällen, in denen sie mit den Organen der Gemeinde zu tun haben, ohne Weiteres mit engen Räumen zufrieden“ gäben (Popitz, a. a. O., S. 281).“

Ein starkes „Wir-Gefühl“ auch auf der anderen Seite des Globus

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140325_002_Gespräch_LW_MinisteriumBerlin/Buenos Aires (pd).  Ein starkes „Wir-Gefühl“ beschreibt wohl am besten die Stimmung und Atmosphäre, die Johannes Röring beim Weltbauerntag in Buenos Aires vorfand. Zusammen mit weiteren Kollegen aus dem Deutschen Bauernverband reiste der Bundestagsabgeordnete und WLV-Präsident nach Argentinien, um an der Mitgliederversammlung der  World Farmers Organisation (WFO) teilzunehmen.

Vertreter von über 100 Landwirtschaftsorganisationen aus rund 80 Staaten aus allen Erdteilen waren zu der Veranstaltung, die vom 25. bis 29. bis März 2014 stattfand, an den Rio de la Plata gekommen. Auf den Fluren des Kongresszentrums von Buenos Aires herrschte ein dementsprechend buntes Sprachgewirr. Die Themen Klimawandel, Vertragsbeziehungen in der Lebensmittelkette, nachhaltige Innovationen in der Landwirtschaft sowie nachhaltige Fleischproduktion in Verbindung mit Tiergesundheit hatten sich die Landwirte auf die Tagesordnung gesetzt.

Johannes Röring: „Trotz der verschiedenen  kulturellen und wirtschaftlichen Hintergründe, gibt zwischen den Bauern auf der ganzen Welt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Uns eint der Auftrag, die Menschen mit guten Lebensmitteln zu versorgen und der Wille, dies ohne staatliche Bevormundung und mit wirtschaftlichem Erfolg zu tun.“

Der UN-Sonderbotschafter für das internationale Jahr der Familienbauern, DBV-Ehrenpräsident Gerd Sonnleitner, und WLV-Präsident Johannes Röring trafen sich zudem zu Gesprächen mit dem argentinischen Landwirtschaftsminister Carlos Casamiquela. Man erörterte unter anderem bessere Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten, insbesondere für Junglandwirte.

Hintergrundinformation: Die World Farmers Organisation (WFO), ist eine internationale Organisation von Bauern für Bauern. Sie wurde im März 2011 in Südafrika gegründet. Mehr als 50 Gründungsorganisationen aus 42 Ländern weltweit machten den Schritt zu einem neuen Dachverband der Bauern möglich. Mittlerweile gehören über 100 Organisationen aus 80 Ländern der WFO an. Zu den Hauptzielen der WFO zählt die Verbesserung der weltweiten Ernährungssicherheit.

Endausbau der Straße „Im Erbgrund“

Der Erbgrund wird nun auch gepflastert
Der Erbgrund wird nun auch gepflastert

Pfarrer-Nonhoff-Straße, Endausbau (640x480)

Raesfeld. Wie jetzt der Bau- und Umweltausschuss beschlossen hat, soll in der nächsten Woche mit dem verkehrsberuhigten Ausbau des südlichen Teilstücks der Straße „Im Erbgrund“ begonnen werden. Die Bauarbeiten werden am 7. April 2014 aufgenommen und dauern voraussichtlich bis zum 9. Mai 2014 an. Die rund 650,00 m² große Ausbaufläche wird mit rotbraunen Betonpflastersteinen befestigt.

(Fotos: Gemeinde Raesfeld)

 

Kein anonymen Kommentare mehr auf Heimatreport

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Ab heute ist Ende und aus die Maus mit Kommentaren, deren Verfasser hier nicht eindeutig ihre Namen hinterlassen. Wer hier jedoch seinen Senf unter einem Artikel  auch weiterhin setzten möchte, der die Politik in Raesfeld kritisieren will, mich als frustrierte Alte beleidigen möchte, darf dies gerne immer wieder tun. Aber zukünftig nur mit vollem Namen und nachvollziehbarer E-Mailadresse.

Der Verfasser des Komentares unter den namen „H&H Bente“ mit der Email Adresse „[email protected]“ könnte vielleicht Pech haben, denn die Familie Bente gedenkt nun Strafanzeige zu stellen, da hier die beiden Anfangsbuchstaben sowie der Familienname fälschlicher Weise für einen Kommentar missbraucht wurden.

2000 Polizeibeamten im Einsatz – Groß angelegte Kontrollen nach Verbrecherbanden

Zwischenbilanz zum Schwerpunktkontrolltag: Über 1.400 Personen überprüft – darunter auch reisende Täter

Grenznahe Kontrollen,  wie hier in Oeding, wurden im gesamten Kreis durchgeführt
Grenznahe Kontrollen, wie hier in Oeding, wurden im gesamten Kreis durchgeführt

Mehr als 2000 Beamte im Einsatz

Im gesamten Münsterland, dem nördlichen Ruhrgebiet und an den Landesgrenzen kontrollieren rund 2.000 Beamte seit 06:00 Uhr entlang der wichtigsten Verkehrswege und Autobahnen verdächtige Personen und Fahrzeuge. „Mit diesen Kontrollen erfahren wir mehr über die Strukturen der Einbrecherbanden und ihre Reiserouten,“ sagte Kriminaldirektor Bertram Welsing heute Mittag (2.4.) in Münster. „Großangelegte Kontrollen sind ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Einbrecher und Taschendiebe. Die Straftäter müssen erkennen, dass wir ihnen auf den Füßen stehen.“ Am Vormittag hatte die Polizei bei ihren Kontrollen bereits 13 reisende Täter angetroffen.

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Fünf Festnahmen, zwei davon mit Haftbefehl gesucht

Insgesamt haben die Polizisten am Vormittag 960 auffällige Fahrzeuge und mehr als 1.400 verdächtige Personen überprüft. Dabei nahmen die Beamten 5 Personen fest, 2 von ihnen wurden mit Haftbefehl gesucht. Die Beamten stellten mehrere Gegenstände sicher, darunter 3 Mobiltelefone, die offensichtlich gestohlen wurden. Bei der Kontrolle eines Wohnhauses in Gelsenkirchen stellten die Beamten einen intensiven Cannabisgeruch aus Richtung des Nachbarhauses fest. Bei der Nachschau entdeckten die Beamten rund 60 Marihuanapflanzen, die als Indoor-Plantage im einer Wohnung gezüchtet wurden. In der Wohnung stellten die Polizisten zudem mehrere Schusswaffen, darunter eine scharfe 9 mm Pistole sicher. Der Wohnungsinhaber wurde vorläufig festgenommen.

Informationen werden gemeinsam mit dem LKA ausgewertet

 „Gemeinsam mit den Polizeibehörden der Region und dem LKA werten wir die heute gewonnenen Informationen aus,“ erläuterte Welsing. „Schon jetzt steht fest, die nun folgenden Ermittlungen und Maßnahmen treffen die mobilen Straftäter, in den Tatortregionen ebenso wie in ihren Rückzugsräumen.

Nachfolgend das Zischenergebnis für den Schwerpunktkontrolltag im Kreis Borken: Bis 17.00 Uhr wurden 428 auffällige Fahrzeuge und mehr als 500 Personen überprüft. Zwei Haftbefehle wurden vollstreckt, zwei Personen erkennungsdienstlich behandelt, mehrere Gegenstände sichergestellt, 14 Fahrzeuge durchsucht und drei Personen vorläufig festgenommen. Einer der Festgenommenen war vom grenzüberschreitenden Polizeiteam an der Grenze in Enschede/NL mit 1000 Gramm Marihuana angetroffen worden.

Alfons Brinkmann – 50 Jahre Autohaus Jacobs in Raesfeld

50 Jahre im Autohaus Jacobs Raesfeld tätig.

Hedwig Jacobs re.  und Geschäftsführer Reinhard Jacobs li. gratulierten  Alfons Brinkmann und seiner Ehefrau Ursula
Hedwig Jacobs re. und Geschäftsführer Reinhard Jacobs li. gratulierten
Alfons Brinkmann und seiner Ehefrau Ursula

Genau am 1. April feierte Alfons Brinkmann sein 50-jähriges Betriebsjubiläum im Autohaus Jacobs in Raesfeld.

Seit nunmehr ein halbes Jahrhundert ist der Raesfelder im Autohaus Jacobs tätig. Aus diesem Anlass bedankte sich die Firmengründerin Hedwig Jacobs und Geschäftsführer Reinhard Jacobs in einer Feierstunde im Schloss Raesfeld bei dem langjährigen Mitarbeiter Alfons Brinkmann und seiner Ehefrau Ursula für die hervorragendende Zusammenarbeit über all die Jahre hinweg.

Als Kfz-Mechaniker startete Alfons Brinkmann am 1. April 1964 noch beim Firmengründer Heinz Jacobs seine Ausbildung als Kfz-Mechaniker. Damals war der Betrieb noch an der Aral-Tankstelle an der Dorstener Straße.

Während das Autohaus Jacobs 1968 an den jetzigen Standort umzog, blieb Alfons Brinkmann bis in die neunziger Jahre, bis zur Schließung, als Leiter für die Firma Jacobs an der Aral Tankstelle. Danach wechselte Brinkmann ins Autohaus und ist unter anderem bis heute dafür verantwortlichen, dass die Kunden ihr neues Fahrzeug in einem makelosen und perfekten Zustand übergeben bekommen.

Die heiße Phase hat begonnen – Kommunalwahlen in Raesfeld

Die Kommunalwahl in Raesfeld wirft schon seit Wochen ihre Schatten voraus.
Die Kandidaten sind aufgestellt, die Vorbereitungen für den Wahlkampf laufen: Am 25. Mai ist es dann soweit. Die Raesfelder Bürgerinnen und Bürger dürfen dann „Ihr“ Kreuzchen für den ihrer Meinung nach besten Bürgermeisterkandidaten/in  machen. Bis jetzt sieht die Sitzverteilung im Rat wie folgt aus!

Gemeinde Raesfeld

Der Kreis Borken baut sein Luftbildarchiv weiter aus

136276VInteressierte Bürgerinnen und Bürger können nun Luftbilder aus sieben Befliegungs-Jahrgängen im Internet betrachten

Kreis Borken (pd). Ab dem 1. April 2014 bietet der Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster des Kreises Borken weitere Jahrgänge von Luftbildaufnahmen im Internet unter der Adresse http://www.kreis-borken.de/zeitreise an. Nun können auch Bilder aus der Zeit von 1981 bis 1993 neben den bereits verfügbaren  Befliegungs-Jahrgängen 1995 bis 2012 betrachtet werden. Mit der jeweiligen Wunschadresse im Zentrum lassen sich so über diese lange Zeitreihe hinweg Veränderungen in der Landschaft, der Bebauung oder der direkten Nachbarschaft sowie die Entwicklung von Städten und Gemeinden bebildern.

Auskünfte zum Erwerb von Luftbildern gibt beim Kreis Borken Julia Exner, Telefon 02861/82-2410, E-Mail: [email protected], Informationen zum Thema Geodatenatlas generell Thomas Westhoff, Telefon 02861/82-2509, E-Mail: [email protected].
Zu den Fotos:
Ein Beispiel: Die Entwicklung des Baugebiets Ahaus-West in der Zeitreihe

Schulung für „Pflege-Wegweiser“ im Kreis Borken Landesstelle Pflegende Angehörige NRW informiert ehrenamtlich Tätige

136320V„Pflege-Wegweiser“ sollen Ratsuchenden unkompliziert Anlaufstellen vermitteln

Kreis Borken (pd). Wenn Angehörige Pflege brauchen, fehlen oft Informationen: Wen kann ich fragen? Wo kann ich mich beraten lassen? Wer hilft mir weiter? Antworten auf diese Fragen können ehrenamtlich Tätige als „Pflege-Wegweiser“ geben. Auf Initiative des Arbeitskreises Seniorenarbeit im Kreis Borken hat die Landesstelle Pflegende Angehörige NRW eine Schulung zum „Pflege-Wegweiser“ im Kreishaus Borken angeboten. Ingo Behr, Leiter der Landesstelle, und Antje Brandt, stellvertretende Projektleiterin, haben nun 14 überwiegend ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren rund um das Thema Pflege und pflegende Angehörige informiert.

Zu der Schulung waren Vertreterinnen und Vertreter der Vereine Leben im Alter (LiA) in Reken und Leben im Alter (LiA) Bocholt, ein Vertreter der ZWAR („Zwischen Arbeit und Ruhestand“) Basisgruppe Borken sowie die Gleichstellungs- und Seniorenbeauftragte der Stadt Gronau gekommen. Inhalt des Seminars war insbesondere die Information über die Pflegeinfrastruktur und die Beratungslandschaft sowie die Sensibilisierung für die Situation von pflegenden Angehörigen. Mithilfe der „Pflege-Wegweiser“ sollen die Hemmschwellen bei Ratsuchenden gesenkt werden: Die „Pflege-Wegweiser“ kennen sich mit dem Thema Pflege aus und wissen, wer Beratung und Unterstützung in ihrer Stadt anbietet. Als kompetente Ansprechpersonen können sie unkompliziert informieren, helfen oder an die richtigen Anlaufstellen vermitteln, etwa an die in den Rathäusern der 17 Städte und Gemeinden, der Pflegekassen, der Wohlfahrtsverbände sowie ambulanter Dienstleister.

Ein Arbeitsordner „Wegweiser Pflege“, den die Landesstelle den Ehrenamtlichen kostenfrei zur Verfügung stellt, war ein Kernstück der Schulung: Er bietet Informationen rund um das Thema häusliche Pflege und gibt unter anderem einen Überblick über Unterstützungs- und Entlastungsangebote. Die Landesstelle bietet den „Pflege-Wegweisern“ nun ein- bis zweimal im Jahr weiterführende Seminare und regelmäßige Informationen und Materialien an, damit diese auch zukünftig auf dem aktuellen Stand sind.

Die Schulung zum „Pflege-Wegweiser“ stieß bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Kreishaus auf großes Interesse und sorgte auch für einen lebhaften Austausch untereinander. Gleichzeitig wurde auch die vom Kreis Borken aufgelegte Broschüre und Arbeitshilfe „Wegweiser für das Leben im Alter im Kreis Borken“ von Judith Wiltink, die die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Seniorenarbeit im Kreis Borken verantwortet, vorgestellt.
Für weitere Informationen zu den „Pflege-Wegweisern“ im Kreis Borken oder zum Arbeitskreis Seniorenarbeit im Kreis Borken ist Judith Wiltink telefonisch unter 02861/82-1231 zu erreichen.

Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken im März leicht gestiegen

136295Vim Landesvergleich weiterhin sehr niedrige Quote Landrat Dr. Kai Zwicker: „Erwarte in den nächsten Monaten wieder einen Rückgang der Zahl der Arbeitslosen“ – aktuell 5.214 Langzeitarbeitslose

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Monat März leicht gestiegen. Das teilt jetzt das „Jobcenter im Kreis Borken“ mit. Es weist für den vergangenen Monat insgesamt 5.214 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert wurden. Im Vergleich zum Februar ist die Zahl damit um 86 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen erhöhte sich folglich um 0,1 Prozent und liegt im Kreisgebiet nunmehr bei 2,6 Prozent. „Das ist im Landesvergleich weiterhin eine sehr niedrige Quote“, kommentiert Landrat Dr. Kai Zwicker diesen Wert.

„Im Winter ist in den letzten Jahren die Zahl der Arbeitslosen immer leicht angestiegen und im Frühjahr dann wieder gesunken“, erläutert er weiter. Dr. Zwicker zeigt sich daher zuversichtlich, dass die Arbeitslosenzahlen in den nächsten Monaten im Rahmen der alljährlichen Frühjahrsbelebung wieder zurückgehen werden.
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Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im März gestiegen. Sie liegt derzeit bei 11.079 Personen (+118). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im März 16.605 Personen (+133) in 8.124 Bedarfsgemeinschaften (+91) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes waren die Veränderungen gegenüber dem Vormonat ganz unterschiedlich. Während es in Rhede mit -11 Personen, sowie in Ahaus (-5) und Gescher mit -4 Personen einen Rückgang zu verzeichnen gab, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im März in Bocholt (+49), Borken (+19) und Gronau  (+18) gestiegen.

Gegenüber März 2013 zählt das „Jobcenter im Kreis Borken“ 240 langzeitarbeitslose Personen mehr. In Gronau (+93), Bocholt (+65) und Ahaus (+41) gab es absolut den stärksten Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Städte Gescher (-23), Borken (-19) und Reken (-10) können im Jahresvergleich den deutlichsten Rückgang verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem 2. Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote wie im Vormonat bei 2,1 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Gronau mit 3,5 Prozent aus, gefolgt von Bocholt mit 3,1 Prozent und Borken mit 2,8 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Legden, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Werte aus.

Nicht nur auf dem Rad unterwegs auch auf neuen Wegen

RADIO WMW Chefredakteur Reiner Mannheims geht in den Ruhestand

Seit Dezember 1990 bis Dezember 2013 leitete Reiner Mannheims als Chefredakteur den Lokalsender RADIO WMW für den Kreis Borken. Der Lokalsender hieß vorher Westmünsterland-Welle. Der Sendername wurde später in RADIO WMW geändert. Sendestart war am 4. April 1992. Die meisten Chefredakteure haben ihren Lokalsender verlassen. Doch Reiner Mannheims blieb RADIO WMW treu.

Erle – Einbruch in Bäckerei

Raesfeld (ots) – (dh) In der Nacht zum Sonntag, 30.03.2014, brachen bislang unbekannte Täter in Erle in den Verkaufsraum einer Bäckerei an der Silvesterstraße ein. Der oder die Täter hatten die Scheibe der Eingangstür eingeworfen und aus der Registrierkasse Bargeld entwendet. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich an die Kripo in Borken (02861-9000) zu wenden.

Heimatreport.TV – Kunstrasenplatz in Raesfeld

Neuer Kunstrasenplatz in Raesfeld. Bürgermeister Andreas Grotendorst nimmt Stellung, dabei war an diesem Tag das Film-Team vom WDR aus Köln.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Mitgliederversammlung des Gemeindesportverbandes Raesfeld

Vorstand
Foto v. l. Bietenbeck, Klümper, Linial, Heursen, Nießing

fand am letzten Mittwoch im Clubraum der Sportschützen Raesfeld statt.

Rückblick:

Raesfeld (pd). Zu Beginn der Versammlung wies der Vorsitzende Hans-Jürgen Heursen darauf hin, dass momentan 2800 Raesfelder Bürger-innen in 150 Gruppen aktiv Sport betreiben, darunter 1400 Kinder und Jugendliche. „In unseren Sportvereinen wird die Jugendarbeit groß geschrieben“, so Heursen.

 „Es könnten aber noch mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger sein, die sich insbesondere in die Jugendarbeit der Vereine einbringen“, so Heursen.

Im letzten Jahr fand auch der alljährliche Radwandertag für die ganze Bevölkerung wieder ein großes Echo.

Heursen bedankte sich dabei für den Einsatz aller Sportvereine.

„Hervorragend war auch die Zusammenarbeit aller Vereine bei der Erstellung der Hallenbelegungspläne in der abgelaufenen Saison,“ sagte Heursen. Das erhoffte er sich auch für die kommende Saison.

Die gute Zusammenarbeit führte auch wieder zur Herausgabe der Broschüre „Sportangebot in Raesfeld“ zur Jahreswende.

Im Sommer ermöglichte der Gemeindesportverband für die Übungsleiter-innen aus den Vereinen die Teilnahme  an einem Wochenendseminar zum Thema „Unfall-Prävention im Sporttraining“

Wahlen:

Nach den Vorstandswahlen setzt sich der neue Vorstand so zusammen:

Hans-Jürgen Heursen – Vorsitzender, Felix Bietenbeck – Vertreter, Christoph Klümper  – Geschäftsführer, Jürgen Linial – Kassenwart, Josef Nießing – Schriftführer

Ausblick:

Der 25. Radwandertag, der unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Grotendorst steht, findet am 27. April statt. Start und Ziel liegen an der Sporthalle in Erle. (Genaueres folgt!)

Der Gemeindesportverband will in diesem Jahr alle Bürger-innen ermutigen, das deutsche Sportabzeichen zu erwerben. Bei der Gelegenheit stellte Werner Röskenbleck die Arbeit des Prüferteams des TSV Raesfeld in den vergangenen Jahren dar.

Röskenbleck: „Kommt! Macht alle mit! Training ist ab Juni immer mittwochs.

Sondertermine können für Gruppen aus den Vereinen vereinbart werden!“

Heursen weiß weiter darauf hin, dass die Vereine in den Sommerferien rechtzeitg die Spielpläne seiner Mannschaften weiterrechen, damit ein gemeinsamer Spielplan für die Raesfelder Sporthallen erstellt werden kann.

Zur Jahreswende soll auch wieder das „Sportangebot in Raesfeld“ aktualisiert herausgegeben werden.

Zum Schluss würdigte Heursen den Einsatz des TSV Raesfeld für die Erstellung eines Kunstrasenplatzes, der von allen nach Kräften unterstützt werden sollte – zur Verbesserung der Sport-Infrastruktur in unserer Gemeinde.

 

Auto des Monats – Autohaus Ford Jacobs

Logo Jacobs

Das Auto des Monats April aus dem Autohaus Ford Jacobs ist ein: Ford Focus Ford Focus ST EcoBoost Navi+Parkpilot+Leder+18Zoll – Limousine, Tageszulassung

Ford Focus
Auto des Monats von Ford Jacobs Raesfeld

Preis: EUR 26.990 (Brutto) EUR 22.681 (Netto) MwSt. ausweisbar (19%)
Kilometerstand: 5 km

Hubraum: 2000 cm³

Leistung: 184 kW (250 PS)

Kraftstoffart: Benzin

Kraftstoffverbr. komb.: ca. 7,2 l/100 km

CO2-Emissionen komb.: ca. 171 g/km

Anzahl der Türen: 4/5 Türen

Getriebe: Schaltgetriebe

Schadstoffklasse: Euro5

Umweltplakette: 4 (Grün) Erstzulassung: 11/2013

Anzahl der Fahrzeughalter: 2

HU: 11/2016, AU: 11/2013, HU/AU: Neu

Klimatisierung: Klimaautomatik

Herstellerfarbbezeichnung: pantherschwarzmet. metallic

Farbe: Schwarz metallic

Innenausstattung: Vollleder

 Ausstattung

ABS, Elektr. Fensterheber, Elektr. Wegfahrsperre, ESP, Leichtmetallfelgen, Navigationssystem, Servolenkung, Sitzheizung, Tempomat, Xenonscheinwerfer, Zentralverriegelung , Front-, Seiten- und weitere Airbags , Einparkhilfe (Hinten)

Fahrzeugbeschreibung

Euro 5, Ambiente-Beleuchtung vorn (LED), Anti-Blockier-System (ABS), Antriebs-Schlupfregelung (ASR), Audio-Navigationssystem Ford SD, Außenspiegel elektr. anklappbar, Außenspiegel elektr. verstell- und heizbar, Außenspiegel Wagenfarbe, Außentemperaturanzeige, Batterie 50 Ah, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Blinkleuchte in Außenspiegel integriert, Bordcomputer, Bremssättel Rot lackiert, Dachspoiler (große Ausführung) Wagenfarbe, Diebstahl-Warnanlage, Einstiegschienen mit Modell-Schriftzug, Elektr. Bremskraftverteilung, Elektron. Stabilitäts-Programm (ESP), Fahrassistenz-System: Berg-Anfahr-Assistent (Hill-Holder), Fensterheber elektrisch vorn + hinten mit Komfortschließung, Ford Protect Garantie-Schutzbrief für das 3.Jahr max 60000KM, Frontscheibe heizbar, Fußmatten ST-Design, Gepäckraumabdeckung / Rollo, Geschwindigkeits-Regelanlage (Tempomat), Getränkehalter vorn, Getriebe 6-Gang – Typ: MMT6, Heckscheibenwischer, Innenspiegel mit Abblendautomatik, Intelligent Protection System (IPS), Isofix-Aufnahmen für Kindersitz, Karosserie: 5-türig, KeyFree-System, Klimaanlage, Komfort-Paket, Kopfstützen hinten verstellbar, Kühlergrill schwarz, Leder-Paket Exklusiv, Lendenwirbelstütze Sitz vorn links, Lenkrad (Sport/Leder, ST), Lenksäule (Lenkrad) höhen-/längsverstellbar, LM-Felgen 8×18 (Y-Design, Anthrazit), Metallic-Lackierung, Mittelarmlehne hinten, Mittelkonsole Premium, Motor 2, 0 Ltr. – 184 kW EcoBoost KAT, Nebelscheinwerfer, Notbrems-Assistent, Pedale Aluminium, Power KeyFree-Startfunktion, Raucher-Paket, Reifendruck-Kontrollsystem, Reifen-Reparaturkit, Rücksitz geteilt / klappbar, Schadstoffarm nach Abgasnorm Stage 5 / Euro 5, Schalt-/Wählhebelgriff Leder, Scheibenwischer mit Regensensor, Scheinwerfer mit Ausschaltverzögerung, Scheinwerfer-Assistent mit Tag-/Nachtsensor, Seitenschweller Wagenfarbe, Servolenkung elektrisch, Sitz vorn links höhenverstellbar, Sitz vorn rechts höhenverstellbar, Sitzheizung vorn

Sie haben noch Fragen? Dann rufen Sie uns an: Telefon: +49 2865- 6095-10 oder mobil:  +49 / 151 /40524922. Weitere Informationen auf www.autohaus-jacobs.de

Sie finden uns in 46348 Raesfeld, Dorstener Str. 57, Telefax: +49 / 2865 / 6095-11

Wir sind Ford – endecken Sie uns weiter unter: www.autohaus-jacobs.de

 

Kein neues Baugebiet am Heideweg Erle – einstimmiger Entschluss

Es schlug ein, wie eine Bombe bei der Ratssitzung am Montagabend im Raesfelder Rathaus.  Bündnis 90/Die Grünen stellten einen Antrag, und alle Parteien stimmten diesem einstimmig, wohlbemerkt „einstimmig“ und ohne Enthaltungen, zu.

Kein Wohngebiet, sondern zurück zur Natur, lautete der Antrag von Holger Lordieck, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen.

Heideweg Kasernengelände
Kein neues Baugebiet in Erle

Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Ablagerung von Abfällen

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vorne Landrat Dr. Olaf Gericke (links) und Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Unterzeichnung der Vereinbarung – mit dabei (hinten links) Geschäftsführer Thomas Grundmann (Abfallwirtschaftsgesellschaft Kreis Warendorf) und Geschäftsführer Peter Kleyboldt (Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland)

Kreis Borken kann Deponiekapazitäten im Kreis Warendorf nutzen

Kreis Borken (pd). Die seit 2003 bestehende Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft zwischen den Kreisen Borken und Warendorf wird in geänderter Form fortgesetzt: Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker und seiner Warendorfer Amtskollege Dr. Olaf Gericke vereinbarten jetzt, dass der Kreis Borken Abfälle, die zur Ablagerung bestimmt sind, zur Zentraldeponie des Kreises Warendorf in Ennigerloh transportieren darf. Dort gibt es freie Lagerkapazitäten, während die Deponie in Borken-Hoxfeld bereits seit Jahren verfüllt ist. Aktuell handelt es sich um rund 4.000 Tonnen Abfälle im Jahr. Bislang hatte der Kreis Borken in Ennigerloh bereits mechanisch-biologisch vorbehandelte Restabfälle entsorgen können.

Die beiden Landräte setzen damit entsprechende Beschlüsse um, die der Borkener und der Warendorfer Kreistag Ende des vergangenen Jahres gefasst haben. Grundlage hierfür war insbesondere der „Abfallwirtschaftsplan des Landes NRW“, der eine verstärkte kommunale Zusammenarbeit zur Auslastung bestehender Anlagen fordert. Mit der nun geschlossenen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung überträgt der Kreis Borken die Aufgabe zur Ablagerung von „Abfällen zur Beseitigung“ auf den Kreis Warendorf. Beide Kreise profitieren davon: Dem Kreis Borken ermöglicht die Vereinbarung Entsorgungssicherheit. Der Kreis Warendorf gewinnt Abfallmengen zur Auslastung seiner Zentraldeponie, die angesichts der stetig zurückgehenden Mengen von ablagerungsfähigen Abfällen noch über Jahrzehnte hinweg Kapazitäten hat.

Fracking: Münsterland warnt vor vorschnellen Experimenten

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Bezogen in Münster Stellung gegen Fracking (v. l.): Landräte Dr. Kai Zwicker und Thomas Kubendorff, OB Markus Lewe, Landräte Konrad Püning und Dr. Olaf Gericke. – Foto: Presseamt Münster.

Münsters Oberbürgermeister und Landräte der vier Münsterland-Kreise beziehen gemeinsam Stellung

Münsterland (pd). Münsters Oberbürgermeister und die Landräte der vier Münsterland-Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf warnen angesichts des Vorstoßes von Seiten einiger NRW-Landespolitiker von SPD, CDU und FDP vor vorschnellen Experimenten im Hinblick auf die Umsetzung der Fracking-Technologie. Der Einsatz einiger NRW-Landespolitiker für eine Fracking-Pilotanlage im Industriemaßstab in Nordrhein-Westfalen sei bei dem derzeitigen Stand nicht hilfreich. Es müsse am bestehenden Moratorium festgehalten werden, so die Verwaltungschefs des Münsterlandes.

„Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit und keinen aktuellen Bedarf für Fracking. Bei dem gegenwärtigen Stand der Technik kommt Fracking für das Münsterland nicht in Betracht“, so Oberbürgermeister Markus Lewe (Münster) und die Landräte Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), Thomas Kubendorff (Kreis Steinfurt), Konrad Püning (Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken) übereinstimmend. Sie weisen darauf hin, dass für einen jetzigen Start zu viele Unwägbarkeiten bestünden. Für jedes Fracking-Vorhaben seien präzise Erkundungen und Bewertungen erforderlich.

Straßenendausbau „Pfarrer-Nonhoff-Straße“ abgeschlossen

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Bürgermeister Andreas Grotendorst und Bernhard Kösters vom Bauamt der Gemeinde zeigten sich sehr zufrieden über den abgeschlossenen Straßenendausbau. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

Erle (pd). Umweltausschuss der Gemeinde. Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse in diesem Frühjahr konnte die Befestigung der rund 1.150,00 m² großen Ausbaufläche mit rotem Betonsteinpflaster bereits in der letzten Woche abgeschlossen werden.

Landräte des Münsterlandes sehen Entwurf des Landesentwicklungsplans kritisch

134828VEinschränkung der kommunalen Planungsfreiheit wird befürchtet

Münsterland (pd). Die Landräte der vier Münsterlandkreise Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), Thomas Kubendorff (Kreis Steinfurt), Konrad Püning (Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken)  machen sich für erhebliche Nachbesserungen am Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans (LEP) stark, den die Landesregierung bereits im Juni des letzten Jahres beschlossen hatte – und dessen Beteiligungsverfahren offiziell Ende Februar 2014 endete. Anlässlich ihrer aktuellen Zusammenkunft wiesen sie darauf hin, dass im LEP auch die kommunalen Entwicklungsmöglichkeiten angemessen zu berücksichtigen sind.

Dies sei im vorliegenden Entwurf sträflich vernachlässigt worden, zumindest mit Blick auf wirtschaftlich prosperierende Regionen wie das Münsterland. Ohne Bereitstellung ausreichender gewerblich nutzbarer Flächen vor Ort in den einzelnen Städten und Gemeinden sei die weitere Entwicklung erheblich gefährdet. Der im LEP-Entwurf vorgegebene Weg, expandierende Unternehmen auf Freiflächen oder Brachflächen andernorts zu verweisen, sei unrealistisch und führe in eine regionalwirtschaftliche Sackgasse. Wenn man wirtschaftlich aufstrebende Regionen in ihrem Entwicklungspotential so massiv einschränke, wäre das auch aus Sicht des Landes ein Eigentor: Schließlich seien es Regionen wie das Münsterland, die in NRW – mit seinen weiter bestehenden Strukturschwächen besonders im Ruhrgebiet – den Weg in die Zukunft weisen und „den Karren ziehen“. Die Landräte wollen sich insoweit für eine grundlegende Überarbeitung ins Zeug legen.

Ausdrücklich begrüßten die Verwaltungschefs hingegen die vorgesehene Bündelung aller Ziele der Raumordnung in einer gemeinsamen Landesplanung, insbesondere die Zusammenführung des seit 1995 gültigen Landesentwicklungsplans und des bereits am 31. Dezember 2011 ausgelaufenen Landesentwicklungsprogramms. Auch die Anpassung der raumordnerischen Ziele und Grundsätze an die geänderten Rahmenbedingungen für die räumliche Entwicklung war – so der gemeinsame Tenor – dringend erforderlich; dies betrifft insbesondere den demographischen Wandel, die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft und den Klimawandel.

Die Landräte wiesen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass auch im ländlichen Raum angemessene Planungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gewährleistet sein müssen – und dass die verfassungsrechtlich verbürgte kommunale Planungshoheit nicht über Gebühr eingeschränkt werden darf. Auch dürfe es nicht zulasten der wirtschaftlichen Entwicklung im Münsterland gehen, wenn weniger Freiraum in Anspruch genommen wird, was als grundlegende Zielsetzung jedoch sicher berechtigt sei.

Mit Blick auf die Ziele und Grundsätze zum Ausbau der Windenergie und zum Klimaschutz waren sich die Beteiligten ebenfalls einig: In ihre gemeinsamen Stellungnahme zum LEP-Entwurf betonen sie, dass es rechtlich bedenklich ist, ein von den Regionalplanungsbehörden strikt zu beachtendes, starres Mengengerüst vorzugeben. Gleiches gelte für die verpflichtende Umsetzung des Klimaschutzplans NRW, dessen genaue Festlegungen aktuell noch gar nicht bekannt sind. Die Bedenken und Anregungen der Münsterlandkreise sind in der ausführlichen Stellungnahme der kommunalen Spitzenverbände zum LEP-Entwurf detailliert begründet.

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