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UWG – Brief an Landrat Dr. Kai Zwicker

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Einbrüche in der Gemeinde Raesfeld

Die Zahl der Einbrüche mit Diebstahl und Sachbeschädigung ist in den vergangenen Wochen, wie der Tagespresse zu entnehmen ist und war, wieder stark angestiegen.

Bereits vor einigen Monaten hatten wir das Bedürfnis der Bürger nach größerer Aufmerksamkeit der Gesetzeshüter an die Gemeindeverwaltung gerichtet. Da sei man nicht der richtige Ansprechpartner. Für Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung sei natürlich die Polizei zuständig. Eine spärliche Polizeipräsenz in der Gemeinde wurde dabei aber auch festgestellt.

Der Staat hat die Aufgabe seine Bürger zu schützen. Diese Aufgabe wurde der Polizei übertragen. Die Polizei wird aber leider mangelhaft ausgerüstet und ist nachweislich zu stark unterbesetzt um den Schutz der Bürger angemessen zu gewährleisten. Es ist Aufgabe der Politik dies zu ändern. Dazu fordern wir alle politischen Gremien und Entscheidungsträger auf.

Spende der UWG für Kunstrasenplatz

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Einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro überreichte die UWG (unabhängige Wählergemeinschaft) Raesfeld dem TSV Raesfeld für den neuen Kunstrasen-Rasenplatz. Auf der letzten Jahreshauptversammlung der UWG Raesfeld-Erle hatten die Mitglieder der UWG spontan eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Der dabei gesammelte Betrag wurde durch die UWG Raesfeld-Erle auf einen Betrag von 1000 € aufgestockt.

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UWG spendete für Kunstrasen Raesfeld

Der Sportverein „TSV Raesfeld“ ist vor einiger Zeit an die Gemeinde mit der Bitte herangetreten, doch einen Kunstrasenplatz zu bauen. Ein Projekt, wie der Bürgermeister Andreas Grotendorst zugibt, zu groß und zu teuer, um alleine von einem Verein getragen zu werden. Das Finanzvolumen liegt bei 400.000 bis 500 000 Euro. „In Raesfeld wird ehrenamtliches Engagement sehr groß gehalten und der Verein leistet eine sehr wertvolle Jugendarbeit. Aus diesem Grunde sind wir auf der Suche, in welcher Form und in welcher Höhe sich der Verein daran beteiligen kann, und wie die weiteren Schritte für so ein Bauvorhaben sind, und wie Spenden generiert werden können“, so Grotendorst.

Europa- und Kommunalwahl 2014: Statistische Erhebungen in mehreren Wahl- bzw. Stimmbezirken

136781VKreiswahlleiter Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster: „Das Wahlgeheimnis bleibt selbstverständlich gewahrt“

Kreis Borken (pd). Auf eine Besonderheit bei der Europa- und – im Rahmen der Kommunalwahl – bei der Kreistagswahl weist jetzt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster als Kreiswahlleiter hin. Einzelne Wahl- bzw. Stimmbezirke in Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau und Vreden sind für statistische Erhebungen auf Landesebene ausgewählt worden. Davon betroffene Wählerinnen und Wähler sollten deshalb nicht irritiert sein, wenn ihre Stimmzettel durch einen besonderen Aufdruck mit „Geburtsjahresgruppe und Geschlecht“ gekennzeichnet sind.

„Das Wahlgeheimnis bleibt aber selbstverständlich gewahrt, denn die Stimmzettel enthalten keine personenbezogenen Daten und es können keinerlei Rückschlüsse auf die Stimmabgabe von Einzelpersonen gezogen werden“, betont Dr. Hörster. Die Daten werden vom Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) anschließend ausgewertet und dienen nur statistischen Zwecken. So gibt die Wahlstatistik Aufschluss über die Wahlbeteiligung und das Wahlverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen.

Helfer in Notlagen – Polizei informiert

140509_pannenunfall_autobahnMünster/Recklinghausen/Borken/Osnabrück (ots) – Am 28. Februar kam es auf der Autobahn 1, zwischen den Anschlussstellen Ascheberg und Hamm-Bockum, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein Mitarbeiter eines LKW-Reifenservices kam dabei ums Leben. Der Unfall hat die Polizei Münster dazu veranlasst, rund 80 Unternehmer für Bergungs- und Reifenservice im LKW-Bereich in der kommenden Woche zu Informationsveranstaltungen einzuladen.

Die Arbeiten an liegengebliebenen Fahrzeugen stellen auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen eine der größten Gefahren für die Helfer dar. Geschwindigkeit, hohes Verkehrsaufkommen, mangelhafter Abstand aber auch gefährliche Routine und Unkonzentriertheit kann Menschen, die anderen behilflich sein wollen, das Leben kosten oder ihre Gesundheit beeinträchtigen. Viele Probleme, die bei einem Panneneinsatz auftreten, können durch eine gute Organisation im Vorfeld vermieden werden. Geeignete Einsatzfahrzeuge, geschultes Personal, gute Ortskenntnisse, und – ganz besonders wichtig – richtig eingesetztes Absicherungsmaterial, schützen die Mitarbeiter vor Ort.

Wir möchten uns in einer offenen Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen und den Helfern vor Ort über die Probleme und Gefahren im Zusammenhang mit Serviceleistungen an LKW, die auf der Autobahn liegengeblieben sind, austauschen und Ihnen die Möglichkeiten der Absicherung aus Sicht der Polizei darstellen. Aufgrund des überörtlichen Überwachungsbereiches der Autobahnpolizei Münster sind vier Veranstaltungen wie folgt vorgesehen:

Montag, 12. Mai 2014, 10.00 Uhr Münster, BAB 1, Raststätte „Münsterland-Ost“ Dienstag, 13. Mai 2014, 10.00 Uhr BAB 31, Straßenmeisterei Legden, Neue Mühle 1, 48739 Legden. Mittwoch, 14. Mai 2014, 10.00 Uhr BAB 30, Anschlussstelle Lotte, in der Autobahnpolizeiwache Lotte. Donnerstag, 15. Mai 2014, 10.00 Uhr, BAB 2, Autobahnmeisterei Recklinghausen, Friedrich Ebert Str. 241, 45659 Recklinghausen.

Foto: Polizei Münster

Frau TV – Als Bloggerin ein Thema wert für den WDR

Ein Tag wie jeder andere? Nee, überhaupt nicht. Diesmal stand ich im Mittelpunkt des Geschehens, oder noch besser gesagt: Mein Heimatreport!

Egal wer jetzt der Hauptdarsteller war, jedenfalls war der Dreh für den WDR „FRAU.TV“ doch schon ein Erlebnis; für mich und meinem BLOG.

Frau TV1

Seit gut vier Jahren habe ich mehr als hundert Filme gedreht… alle im Eiltempo, und das Drehbuch wurde in meinem Kopf während der Fahrt zum Termin geschrieben. Großen Zeitaufwand konnte ich mir bei diesem Lohndumping damals nicht leisten. Ein Grund auch dafür, dass ich zur Dorstener Zeitung gewechselt bin.

Bis dato war mir auch unklar, was alles gefilmt werden kann, wie zum Beispiel das „Tippen“ mit einer alten Schreibmaschine. Das führen einer Computer-Maus, die Blicke, die ich meinem Sohn zuwerfen sollte, Inlinerfahren durch die Felder, Autofahren durchs Dorf, und und und.

Zwei Tage hielt es das Team, um Redakteurin Inga Thiede, bei mir aus. Anstrengung pur für alle. Dennoch kann ich nur sagen: Danke an alle, danke auch an meinen Heimatreport, der kurzfristig hektische Kosmetik über sich ergehen lassen musste und der fast streikte, weil ich ihn am Sendetag so reichlich mit Infos gefüttert habe, und danke, die sich Petra Bosse in HD angeschaut haben (soviel Falten habe ich in Wirklichkeiten gar nicht).

Wer noch mal all meine Falten und eine total erschöpfte Frau sehen möchte, klickt auf den unteren Link:

http://www1.wdr.de/fernsehen/information/frautv/sendungen/Neuanfang102.html

 

Einen Kuss für meine Mama – Muttertag

Das Mutterherz

ist der schönste und unverlierbarste Platz des Sohnes
selbst wenn er schon graue Haare trägt –
und jeder hat im ganzen Weltall nur ein einziges solches Herz.
Friedrich Schiller

 Einen dicken Kuss für alle Frauen dieser Welt zum Muttertag

Der Muttertag ist ein nicht gesetzlicher Feiertag zu Ehren der Mütter und entstammt ursprünglich der amerikanischen Frauenbewegung. 1872 regte die amerikanische Frauenrechtlerin Julia Ward einen Feiertag für Mütter an.

Das schönste Geschenk für eine Mutter ist einer dicker Kuss ihrer Kinder - egal wie alt und wie groß sie mittlerweile sind
Das schönste Geschenk für eine Mutter ist einer dicker Kuss ihrer Kinder – egal wie alt und wie groß sie mittlerweile sind

Durchgesetzt in der westlichen Welt hat sich der Muttertag seit Anfang des 20. Jahrhundert

Es trifft die Radfahrer

Die wichtigsten Vorschriften im Überblick

(dmd). Es wird härter und teurer für Deutschlands Radfahrer. Seit dem 1. Mai 2014 gelten neue Regeln. Nach wie vor gilt: Wer sie nicht befolgt, riskiert unter Umständen sogar seinen Autoführerschein. Um dies zu vermeiden, hier die wichtigsten Tatbestände im neuen Bußgeldkatalog auf einen Blick.

Foto: ADAC
Foto: ADAC

Seit über 50 Jahren sorgt das Flensburger Verkehrszentralregister dafür, dass die heimischen Verkehrsrowdys notiert, sortiert und bestraft werden. Seit seiner Einrichtung wurde es bereits mehrere Male aktualisiert oder geändert. Die jüngste Reform jedoch ist der größte Umbau in der bisherigen Geschichte.

Doch die Umstellung der Punkte und des Strafsystems betrifft nicht nur die Autofahrer, auch die Radfahrer müssen künftig zum Teil härteren Regeln rechnen. Dazu der Rechtsreferent des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Roland Huhn: „90 Prozent der erwachsenen Radfahrer haben auch einen Autoführerschein – deshalb gilt die Devise: Fahrrad-Verstöße sollte man nicht unterschätzen.“

Das heißt unter anderem: Vorsicht beim Radfahren im betrunkenen Zustand. Dies gilt nicht als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. Wer in leicht betrunkenem Zustand Ausfallerscheinungen zeigt und mit Fahrfehlern auffällt oder sogar einen Unfall provoziert, kann vor Gericht angeklagt werden. Ab 1,6 Promille auf dem Zweirad riskiert man sogar, dass der Führerschein für das Auto entzogen und ein Radfahrverbot erteilt wird.

Rotlicht-Ignoranten an der Ampel müssen nach den neuen Regeln tiefer in die Tasche greifen. Hier steigt das Bußgeld von 45 auf 60 Euro. Gleich teuer bleibt es beim Überqueren eines Bahnübergangs trotz geschlossener Schranke: In diesem Fall risikiert man den Verlust von 350 Euro plus zwei Punkte nach dem neuen System in Flensburg.

Grundsätzlich gilt: Ab einem Bußgeld von 60 Euro wird mindestens ein Punkt im Kraftfahrt-Zentralregister eingetragen. Zu jedem Bußgeldbescheid kommen Gebühren und Zustellungskosten von 28,50 Euro. Eine Übersicht über die aktuellen Regeln für Radfahrer bietet der ADFC unter www.adfc.de/bussgeldkatalog.

Erneuter Besuch von dreisten Schnapsdieben im Edeka Markt Erle

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Getreu dem Motto: „Hier kenne ich mich aus“, schlugen die Schnapsdiebe am Mittwoch gegen 16 Uhr im Edeka Supermarkt in Erle erneut zu. Angereist kamen die dreisten Täter mit einem weinroten Transporter der Marke Ford, und im Gegensatz zum letzten Mal nicht zu zweit, sondern gleich zu dritt. Mit erprobter und bewährter Methode ging auch diesmal wieder das Diebestrio wieder im Edeka – Markt vor.

Große Lücken klaffen im Spirituosenregal. Nur die teuersten Spirituosen ließen die Diebe mitgehen
Erneut versuchten dreiste Diebe Spirituosen zu klauen

„Einer schob draußen Wache, der andere, der auch damals schon hier geklaut hat, räumte die Regale leer und überreichte die Flaschen einem Dritten im Bunde, der in einer ruhigen Ecke die Sicherheitsetiketten abknibbelte“, so Holger Beyer, der, wie damals auch, nur noch über diese Dreistigkeit mit dem Kopf schütteln kann.

Bereits vor einigen Monaten entwendeten die gleichen Diebe Spirituosen von rund 750 Euro, in Erle aber auch im Rewe Markt Raesfeld und Dorsten.

„Alles bekannte Gesichter“, scherzte Beyer schlecht gelaunt über den Tathergang, der diesmal Glück hatte und vor größerem Schaden verschont blieb, denn diesmal hatten die Schnapsdiebe die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Alarmanlage schlug an, als der Täter die Ware unbezahlt aus dem Laden bringen wollte. „Wir haben einfach das Sicherheitssystem verstärkt“, erklärt Holger Beyer kurz.

Kurz darauf startete eine Verfolgungsjagd zwischen Supermarktbesitzer und Täter, der allerdings seine Beute in die Büsche entsorgte und Richtung Femeiche verschwand. Die kurz darauf eintreffende Polizei konnte auch nach längerer Suche, gemeinsam mit Holger Beyer, den Täter nicht stellen. Auch die zwei anderen Mittäter verschwanden in der zwischen unbemerkt mit dem roten Ford Transit. „Wir hatten uns aber diesmal die KFZ-Zeichen gemerkt und diese der Polizei weiter gegeben“, so Holger Beyer, der natürlich hofft, dass diesmal die Polizei erfolgreicher ermitteln kann.

 

Johannes Röring: Weitere Postfiliale eröffnet in Bocholt

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Johannes-RöringBerlin/Bocholt (pd). Im Geschäft Tabak-Lotto-Presse Raab in der Dinxperloer Straße 5c wird die Deutsche Post AG am 24. Juni 2014 eine neue Filiale eröffnen. Dies hat die Post AG dem CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring mitgeteilt.

In der neuen Filiale werden Brief-, Paket- und Expresssendungen und weitere Dienstleistungen angeboten. Zudem werden Brief- und Paketmarken sowie Plusbriefe und Packsets verkauft. Johannes Röring: „Ich freue mich, dass die Post AG sich dazu entschließen konnte, in der Bocholter Innenstadt eine weitere Filiale zu eröffnen. Damit wird den Bedürfnissen der Bocholter Bürgerinnen und Bürgern nach Postdienstleistungen Rechnung getragen.“

Die Filiale hat Montag und Dienstag von 08.00 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 08.00 bis 18.30 Uhr uns samstags von 08.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Raesfelder Bauernmarkt mit Hubschrauberrundflüge

FerkelrennenPfingsten, Sonntag, 8. und Montag, 9. Juni gibt es in Raesfeld wieder einen großen Bauernmarkt mit Ferkelrennen auf dem Bauernhof Süthold.

Da die 220 KV Freileitung jetzt abgebaut ist, gibt es erstmals seit vielen Jahren  auch in Raesfeld die Möglichkeit Hubschrauber zu fliegen.

Ein Rundflug vom Bauernmarkt über Raesfeld und das historische Wasserschloss kostet im Vorverkauf 35,- € je Person. An der Tageskasse kostet ein Rundflug 45,- €.

Es können jeweils 3 Personen im Hubschrauber mitfliegen. Tickets gibt es im Hofladen Süthold Vennekenweg 28  Raesfeld oder können per E-Mail bestellt werden: [email protected].  Der Vorverkauf geht ab sofort bis zum 2. Juni.

NRW-Meister aus Raesfeld auf dem Weg zur Schach-DM

Zur Deutschen Meisterschaft der Grundschulen im Schach startete die Schulmannschaft der St.-Sebastian-Schule am Donnerstagmorgen nach Thüringen. Im Kinder- und Jugenddorf Dittrichshütte findet das viertägige Turnier der Landesmeister und –vizemeister statt. Die Raesfelder Grundschule ist bereits zum 14. Mal dabei und kann damit auf eine bemerkenswerte Teilnahmekontinuität zurückblicken.

P1010796 (640x360)Das 12-köpfige Team aus Spielern, Lehrern, Schachtrainer und Eltern freut sich, dass für diese Schachveranstaltung seit Jahren das Raesfelder Vereinsmobil und ein Fahrzeug des Autohauses Gudel unentgeldlich zur Verfügung gestellt werden.

Alle Interessierten können die Ergebnisse des Turniers live Im Internet verfolgen: www.dsm.blau-weiss-stadtilm.de

Wahlen in Schermbeck – SPD Kandidat Ralph Brodel

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Im Gespräch Bürgermeisterkandidat Ralph Brodel SPD Am 25. Mai 2014 finden die Kommunalwahlen in NRW sowie die Bürgermeisterwahl in Schermbeck statt.

Zur Wahl stehen die Kandidaten Mike Rexforth von der CDU, Ralph Brodel, SPD und Klaus Roth von der Partei “Bürger für Bürger”. Aus diesem Grunde suchten ich mit den drei Kandidaten das Gespräch und war neugierig unter anderem zu erfahren, was sie trotz unzureichender Finanzausstattung, wie in vielen anderen Kommunen natürlich auch, von den Förderprogrammen wie Leader und Regionale 2016 halten, an dem sich auch Schermbeck beteiligt. Mehr zu den Wahlen in Schermbeck gibt es auf: www.schermbeck-online.de

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Leserbrief: Kommune lehnt Pfarrheim-Kauf ab

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Es ist schon bemerkenswert, wie sich die politischen- und die kirchenpolitischen Verantwortlichen unserer Gemeinde, bezüglich des altehrwürdigen und historischen Erler Pfarrheims, aus ihrer jeweiligen Verantwortung stehlen.

Es wurde und wird immer gesagt, dass das Haus erhaltenswert sein. Geld dafür steht angeblich nicht zur Verfügung. Auch Konzepte soll es keine geben.

Der Heimatverein Erle hat schon vor Jahren und auch jetzt wieder Vorschläge für die Umnutzung des alten Pfarrheims vorgelegt, warum werden die nicht weiter verfolgt?

Wofür gibt es in der Gemeinde und im Rat einen Planungsausschuss? Wofür ist die sogenannte „Dorfentwicklung“ zuständig? Nur um sich über die Namensgebung in der Stockbreede Gedanken machen? Was ist dabei raus gekommen? Die Straßen werden nach den „Großen“ Westfalen benannt! Dafür braucht man keinen Planungsausschuss, da wären andere auch drauf gekommen.

Ich habe große Hochachtung und Respekt vor Dietrich Bonhoeffer, aber ein Westfale war er nicht!

Für das neue Pfarrheim an der Kirche in Erle sind mindestens 800.000 Euro im Topf. Würde dieses Geld in das alte Pfarrheim gesteckt, wäre viel gewonnen.

Dafür wird die Gaststätte Fem-Eiche Schneemann am historischen Kirchenring in Erle abgerissen. Dort wird ein neues Pfarrheim mit einer meiner Meinung nach „nichtssagenden“ Fassade gebaut. Man ist darüber hinaus gewillt, ein städtebaulich wertvolles Ensemble, eine im wahrsten Wortsinne „Dorfbild prägende Einheit“ von Erle, ein und für allemal zu vernichten. Dies wird in sträflicher Weise billigend in Kauf genommen. So wird es jetzt gemacht und basta!?

Genauso wird es auf längere Sicht mit dem alten Pfarrheim geschehen. Man muss nur lange genug warten. Wenn das neue Pfarrheim erst einmal steht, wird das alte nicht mehr benötigt und verfällt. So einfach ist das. Ein altes liebevoll instandgesetztes historisches Haus ist sicher besser als jede Dia-Show über abgerissene Gebäude.

Fällt das alte Pfarrheim, wird auch die über 1.000 Jahre alte Femeiche nicht lange überleben.

Ich kann nur staunen, ausgerechnet die politische Gruppierung, die sich angeblich für den Erhalt der alten Identität von Raesfeld / Erle so stark einsetzt, lässt an dieser Stelle die Erler, die mit über 1.000 Unterschriften für den Erhalt des alten Pfarrheims gestimmt haben, im Stich.

Es wird Zeit mal eine „Neue Zeit“ jenseits von „Schwarz“ zu beginnen und lieber mal „Rot“ zu sehen. „Blau“ und „Grün“ haben in Raesfeld leider sowieso nicht viel zu melden.

 Walter Großewilde, Raesfeld

 

 

Bürgermeisterwahlen in Schermbeck – Mike Rexfort CDU

Im Gespräch Bürgermeisterkandidat Mike Rexforth CDU

Am 25. Mai 2014 finden die Kommunalwahlen in NRW sowie die Bürgermeisterwahl in Schermbeck statt. Zur Wahl stehen die Kandiaten Mike Rexforth von der CDU, Ralph Brodel, SPD und Klaus Roth von der Partei “Bürger für Bürger”.

Bürgermeisterkandidat Mike Rexforth CDU
Bürgermeisterkandidat Mike Rexforth CDU

Aus diesem Grunde suchten ich mit den drei Kandidaten das Gespräch und war neugierig unter anderem zu erfahren, was sie trotz unzureichender Finanzausstattung, wie in vielen anderen Kommunen natürlich auch, von den Förderprogrammen wie Leader und Regionale 2016 halten, an dem sich auch Schermbeck beteiligt.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Muttertag der anderen Art – Frühstück unter freiem Himmel

Eine runde Sache ist der Gedanke der Frauenunion und des CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle, die am Muttertag alle Mütter zu einem leckeren Frühstück am Sonntag, 11. Mai in den Tiergarten Raesfeld einladen.

Laden am Muttertag zum  Frühstück ein v.li.: Maria Brömmel von der FU sowie stellv. Bürgermeisterin
Laden am Muttertag zum Frühstück ein v.li.: Maria Brömmel von der FU sowie stellv. Bürgermeisterin Inge Lütten, Sarah Gößling und Jand Gößling CDU Gemeindeverband sowie André Wachtmeister und Wilfried Theis

„Diese Idee schwirrt schon seit langer Zeit bei mir im Kopf herum. Wir haben immer recht viele Aktionen, aber nicht für unsere Mütter“, so Sarah Gößling, Mitglied der Raesfelder Frauenunion und selber zweifache Mutter.

Jetzt kommen aber endlich am Muttertag alle Mütter und natürlich auch die Väter voll auf ihre Kosten. Im Tiergarten erwartet Raesfelder Familien ein reichhaltiges Frühstück unter freien Himmel. Ein Spielmobil sorgt für den Nachwuchs für Beschäftigung und Unterhaltung, und wenn die Väter Lust haben, dürfen sie natürlich auch da mitmachen. „Wir haben uns extra diesen Ort ausgesucht, denn hier sind wir uns sicher, dass im Tiergarten und auf den Klettergeräten bestimmt keine Langweile für die Mädchen und Jungen aufkommen kann“, so Sarah Gößling. „Sind die Kinder zufrieden, dann sie die Mütter das auch, und so soll es auch am Muttertag sein“, fügte die stellv. Bürgermeisterin Inge Lütten hinzu.

Ehrenamtlich versteht sich, sind an diesem Tag die Mitglieder des CDU Ortsverbands und die Mitglieder der Frauenunion, wie auch André Wachtmeister mit seinem Buffet, im Einsatz.

Frühstück gibt es in der Zeit von 8 Uhr bis 12.30 Uhr. Telefonische Anmeldung bis zum 8. Mai unter der 02865-95990 oder per Mail unter [email protected].

Die Organisatoren hoffen, dass auch viele Erler Familie den Weg in den Tiergarten finden werden.

 

 

Kreis Borken unterstützt Online-Befragung von Frauen

 Umfrage im Projekt „Arbeitslandschaft Münsterland“ von „Münsterland e.V.“ zu den Arbeitswünschen von Frauen

Kreis Borken (pd). Im Internet unter www.ich-bin-dabei-umfrage.de haben Frauen im Münsterland ab sofort die Möglichkeit, sich an einer Online-Umfrage zu ihren Arbeitswünschen zu beteiligen. Angesprochen sind Frauen, die einen beruflichen Wiedereinstieg oder eine Veränderung planen. „Wir begrüßen die Befragung sehr“, sagen Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Borken, und Ingrid Thiehoff-Heiming, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters des Kreises Borken, „zumal die Daten nach Kreisen ausgewertet werden. Wir erhalten auf diese Weise Ergebnisse und damit Handlungsgrundlagen speziell für den Kreis Borken.“ Die Umfrage läuft noch bis Samstag, 24. Mai. Für das Ausfüllen des Fragebogens besteht die Chance auf eine Belohnung: Als Preis wird unter den Teilnehmerinnen ein I-Pad oder wahlweise ein Berufscoaching verlost.

Irmgard Paßerschroer (links), Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Borken, und Ingrid Thiehoff-Heiming, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters des Kreises Borken, machen auf die Umfrage für Frauen aufmerksam.
Irmgard Paßerschroer (links), Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Borken, und Ingrid Thiehoff-Heiming, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters des Kreises Borken, machen auf die Umfrage für Frauen aufmerksam.

Die Befragung ist Teil des Projektes „Arbeitslandschaft Münsterland“, das der Verein zur Förderung des Münsterlandes „Münsterland e.V.“, durchführt. Ziel ist es, Maßnahmen gegen den immer stärker zu erwartenden Fachkräftemangel zu entwickeln. So soll durch die Befragung ermittelt werden, wie hoch das nicht ausgeschöpfte Fachkräftepotenzial „Frauen“ ist. Dazu zählen Menschen, die zurzeit nicht arbeiten, aber bei attraktiven Angeboten oder in Zukunft durchaus an einer Beschäftigung interessiert wären. Auch über diejenigen, die Teilzeit oder in Minijobs arbeiten und gern (irgendwann) mehr arbeiten würden, gilt es, Näheres in Erfahrung zu bringen. Durch die Umfrage soll herausgefunden werden, was Frauen brauchen, um ihre Potenziale in der Arbeitswelt zu entfalten und was Unternehmen und Beratungseinrichtungen für sie tun können.

Wissenschaftlich begleitet wird die Studie vom Sozialwissenschaftlichen Institut GEBIT Münster GmbH & Co. KG. Gefördert wird sie mit finanziellen Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

 

Generalversammlung der Kolpingsfamilie Erle 2014

Kolping Erle GV 2014
v.l.n.r. Hedwig Kölking, Anni Schmidt, Präses Ludger Picker, Vorsitzender Ludger Askamp, Josef Gertz, Günter Kölking, Adelheid Kölking, Helmut Rademacher, Josef Lütten.

Erle (pd). Am Sonntag, den 04. Mai, fand die Generalversammlung der Kolpingsfamilie Erle im Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms statt. Nach gemeinsamem Frühstück und Begrüßung durch den Vorsitzenden Ludger Askamp und dem Präses Ludger Picker fand die Ehrung der Jubilare statt. Für 65jährige Treue zur Kolpingsfamilie Erle wurde geehrt: Josef Gertz. Für 50 Jahre Verbundenheit zur Kolpingsfamilie Erle: Helmut Rademacher und Hermann Siemen. Für 40 Jahre Verbundenheit zur Kolpingsfamilie: Anni Schmidt. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Adelheid Kölking, Günter Kölking, Hedwig Kruse, Maria Lütten, Josef Lütten, Günter Pierick jun., Lucia Rößmann, Johannes Rößmann.

In diesem Jahr wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt bzw. in ihrem Amt bestätigt: Martina Schlüter (Schriftführerin), Christa Loker, Norbert Breil, Ottmar Litzki, Thomas Rößmann (Beisitzer).

In der Versammlung wurde von der Schriftführerin Martina Schlüter ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Jahr gehalten, der mit Fotos zu den einzelnen Veranstaltungen eindrucksvoll vor Augen geführt wurde.

Der Kassenbericht wurde von Rita Gülker vorgetragen. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass von der Versammlung dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt werden konnte.

In der Versammlung wurde wie vom Kolpingwerk vorgegeben eine neue Satzung für die Kolpingsfamilie Erle vorgestellt und beschlossen. Darin wurden einige Konkretisierungen ihrer Arbeitsfelder aufgenommen und sich für die Beibehaltung der Struktur des Vorstands entschieden.

Die Versammlung endete um 11.10 Uhr mit dem gemeinsamen Kolpinglied und „Treu Kolping“.

Raesfeld bekommt Sport- und Gesundheitszentrum

Erlebniswelt Raesfeld
Bürgermeister Andreas Grotendorst, Rene Wienen (Sportwissenschaftler), Eberhard Brömmel und Stefan Bahde (Leiter Erlebniswelt Sport) freuen sich auf die Eröffnung des Erlebniswelt Sport- und Gesundheitszentrums im Juni an der Dorstener Straße 50.

Raesfeld (pd). Im Juni wird in Raesfeld das erste Erlebniswelt Sport- und Gesundheitszentrum eröffnen. In den Räumlichkeiten an der Dorstener Straße 50 stehen nach Umbaumaßnahmen zunächst ca. 400 qm Fläche zur Verfügung. Anfangs stehen eine funktionelle Trainingsfläche, Kursräume und geräumige  Umkleidekabinen zur Verfügung.

Dabei möchte man sich grundlegend von anderen Anbietern unterscheiden. „Das funktionelle Training ist in vielerlei Hinsicht gesünder und effektiver als das reine Training an Kraftmaschinen, wie man sie häufig in Fitnessstudios findet“, so Rene Wienen, Sportwissenschaftler und sportlicher Leiter der Erlebniswelt Sport. Das Team von Erlebniswelt Sport hat speziell qualifiziertes Personal für alle, von Kindern bis Senioren und von Sportanfängern bis zu Leistungssportlern.

Das Kursangebot wird von Yoga bis Zumba, von Reha-Sport bis Spinning oder von Family Cross zu Life Kinetik sehr variantenreich gestaltet werden, damit für jeden etwas dabei ist.

Die Erlebniswelt Sport bietet schon seit mehreren Jahren Gesundheitskurse im Rahmen von Kooperationen mit verschiedenen Sportvereinen an. „ Die Nachfrage nach unseren Angeboten wird immer größer, das bestätigt uns in unserer Arbeit und Philosophie“, sagt Stefan Bahde, Gesamtleiter der Erlebniswelt Sport.

Auch Bürgermeister Andreas Grotendorst freut sich über das neue Angebot in Raesfeld: „Die Erlebniswelt genießt überregional bereits einen guten Ruf. Wir freuen uns, dass sich die Erlebniswelt für den Standort Raesfeld entschieden hat.“

Herzlich eingeladen sind alle Interessierten am  Sonntag, 29. Juni 2014. Die Erlebniswelt Sport richtet an diesem Datum einen „Tag der offenen Tür“ aus, um das Sport-und Gesundheitszentrum offiziell einzuweihen.

Nähere Infos demnächst unter www.erlebniswelt-sport.de

Vorstandssitzung des Sportvereins Eintracht Erle

Eintracht-Erle1Zur nächsten Vorstandssitzung des Sportvereins Eintracht Erle sind alle Mitglieder des Vorstandes und Beisitzer, die Vertreter aus den einzelnen Abteilungen und Interessierte an der ehrenamtlichen Arbeit bei Eintracht Erle, eingeladen!

Termin: Montag, 5. Mai 2014 im Vereinsheim am Sportplatz (Westerlandwehr) um 20.00 Uhr

Themen: Berichte aus den Abteilungen,
Bericht aus dem Vorstand,
und
Verschiedenes;

Die 1. Vorsitzende hofft alle begrüßen zu können!

Von KuBAaI bis zur Energiewende: Elf Projekte stehen im Fokus

Lenkungsausschuss der RegiSitzung Lenkungsausschuss Regionale 2016 Kopieonale 2016 entscheidet am 3. Juli

Velen (pd). Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 bekommt am 3. Juli einiges zu tun: Für elf Projekte stehen in der kommenden Sitzung Entscheidungen an. Besonders spannend wird es für die Vorhaben „KuBAaI“ in Bocholt und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ in Ahaus. Die Projektträger haben zum Stichtag 11. April die Dossiers für den Aufstieg in die Stufe A“ vorgelegt. Die Vorhaben könnten somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Vier weitere Projekte wollen die Stufe „B“ erreichen, zudem sind fünf neue Projektideen eingereicht worden.

„Die Vielzahl der Projekte zeigt, dass der Regionale-Prozess sehr an Fahrt aufgenommen hat und in den Städten und Gemeinden im westlichen Münsterland intensiv an den unterschiedlichen Vorhaben gearbeitet wird“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Im besonderen Fokus werden am 3. Juli die Vorhaben in Bocholt und Ahaus stehen, immerhin geht es um die finale „A“-Stufe der Regionale: Mit ihr gibt die Region das Signal, dass die Projekte umgesetzt werden können. Bislang haben vier Vorhaben diese Stufe erreicht, mit „KuBAaI“ und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ könnte die Zahl auf sechs steigen. Für die Aufwertung auf die Stufe „B“ wurden zudem folgende Projektanträge eingereicht: Religionswelten Gemen (Stadt Borken), Forum für Kunst und Gegenwart (Stadt Borken), Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie (Stadt Hamminkeln), Energiewende im ZukunftsLAND (Stadt Olfen).

KuBAaI – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße (Antrag Stufe A): Die Stadt Bocholt möchte ein rund 25 Hektar großes Industrieareal an der Bocholter Aa in Innenstadtnähe zu einem lebendigen Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickeln. An der Industriestraße schlug über 100 Jahre das Herz der Bocholter Textilindustrie. Der dicht bebaute Bereich liegt zwischen Innenstadt und Aasee. Promenaden und neue Aufenthaltsorte sollen das Aa-Ufer zur Visitenkarte und zum Mittelpunkt des öffentlichen Lebens im neuen Stadtquartier machen. Verbunden ist dies auch mit einer ökologischen Aufwertung des Flusses. Entstehen soll ein neues urbanes Quartier, das ein Nebeneinander von Gewerbe, Kultur und Wohnen ermöglicht.

Einfamilienhausquartiere der Zukunft (Antrag Stufe A): Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte die Stadt Ahaus das zwischen Innenstadt und Bahnhof gelegene Josefsviertel so zukunftsfähig machen, dass es sowohl den Wohnbedürfnissen älterer wie auch jüngerer Anwohner gerecht wird. Hierfür soll ein Beratungsangebot für die Anwohner und Eigentümer geschaffen werden, um sie zur Beteiligung zu aktivieren. Ein sogenannter „Kümmerer“ soll in einer mehrjährigen Modellphase als Ansprechpartner zur Seite stehen.

Religionswelten Gemen (Antrag Stufe B): In den Räumen des ehemaligen Franziskanerklosters in Gemen soll ein Zentrum für Religion entstehen: eine unabhängige – weder kirchlich noch parteipolitisch gebundene – Bildungs- und Begegnungseinrichtung. Mit der Wiederbelebung des Klosters soll auch ein Impuls für die Ortsentwicklung in Gemen einhergehen. Der Platz auf der Oberen Freiheit soll insbesondere in seinem südlichen Teil städtebaulich aufgewertet werden.

Forum für Kunst und Gegenwart (Antrag Stufe B): Die Stadt Borken möchte im „Alten Rathaus“, in dem auch das Stadtmuseum seinen Sitz hat, ein Forum für Kunst und Gegenwart schaffen. Entstehen soll ein Ort der Begegnung, des Erlebens und Erfahrens. Das Projekt hat zwei Säulen: Borken soll zum kulturellen Knotenpunkt eines deutsch-niederländische Grafiknetzwerkes werden, das gemeinsame Arbeit, Ausstellungen und Marketing ermöglicht. Zweite Säule ist die Stadtgeschichte: Das bestehende Museum soll durch neue, interaktive Angebote interessanter für Besucher werden.

Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie (Antrag Stufe B): Mit dem Modellvorhaben „Dingdenergie“ soll in Hamminkeln-Dingden ein Wärmeverbund zwischen ansässigen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Privathaushalten entstehen. Hier soll deutlich gemacht werden, dass Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auch im ländlichen Raum möglich und sinnvoll umsetzbar ist. Die Stadt Hamminkeln arbeitet für das Vorhaben eng mit dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. und der Fachhochschule Münster zusammen. An dem bereits erarbeiten Feinkonzept sind unter anderem Textilbetriebe, eine Raiffeisengenossenschaft, fünf kommunale Gebäude, eine landwirtschaftliche Biogasanlage sowie  fast 200 angeschlossene Haushalte beteiligt.

Energiewende im ZukunftsLAND (Antrag Stufe B): Die Stadt Olfen möchte die vorhandenen Ansätze zur Nutzung regenerativer Energien zusammen führen und in einem Gesamtkonzept so ergänzen, dass die Kommune langfristig ihren Energieverbrauch selbst decken kann. Die örtlichen Landwirte, Gewerbetreibenden und Bürger sollen konsequent in die Konzeption, Trägerschaft und Finanzierung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien eingebunden werden. Neue technische Ansätze, zum Beispiel die Erzeugung von Methan aus überschüssiger Windenergie, sollen zudem erprobt werden.

Die Projektanträge werden in den nächsten Wochen von der Regionale 2016 Agentur ausgewertet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss am 3. Juli aufbereitet. Ab Anfang Juni können die Studien zudem im Internet unter www.regionale2016.de eingesehen werden.

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