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Dr. Ansgar Hörster für weitere acht Jahre als Kreisdirektor im Kreis Borken bestätigt

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Der Borkener Kreistag hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 9. Oktober 2025, eine bedeutende Personalentscheidung getroffen.

Unter Leitung von Landrat Dr. Kai Zwicker wurde Dr. Ansgar Hörster (59) einstimmig für weitere acht Jahre in seinem Amt als Kreisdirektor bestätigt.

„Ich bin über dieses Ergebnis erleichtert, erfreut und angesichts der damit verbundenen Erwartungshaltung auch demütig“, erklärte Hörster unmittelbar nach seiner Wiederwahl.

Langjähriger Kreisdirektor mit breitem Verantwortungsbereich

Dr. Ansgar Hörster war Ende 2009 vom Kreis Coesfeld nach Borken gewechselt und trat am 1. Februar 2010 erstmals das Amt des „Allgemeinen Vertreters des Landrates“ an. 2017 wurde er bereits einstimmig für eine zweite Amtszeit bestätigt. Mit Ablauf des kommenden Januars endet seine aktuelle achtjährige Amtsperiode, die nun nahtlos fortgesetzt wird.

Als promovierter Jurist verantwortet Hörster im Vorstand der Kreisverwaltung die Bereiche Bildung, Schule, Kultur und Sport, Gesundheit, Jugend und Familie sowie Soziales.

Gratulationen im Kreistag

Nach der Abstimmung nahm Dr. Ansgar Hörster die Glückwünsche seiner Kolleginnen und Kollegen entgegen. Zu den Gratulanten gehörten Jörg von Borczyskowski (UWG/Stadtpartei), Heiko Nordholt (SPD), Jens Steiner (Bündnis 90/Die Grünen), Markus Schulte (CDU), Landrat Dr. Kai Zwicker, Reinhard Böcker (3. stellv. Landrat), Silke Sommers (1. stellv. Landrätin), Otger Harks (2. stellv. Landrat) und Kevin Schneider (FDP).

Kuchenspenden für das Büchercafé der Pfarrgemeinde St. Martin zum Kappesmarkt gesucht

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Die Pfarrgemeinde St. Martin in Raesfeld ruft alle Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker zur Unterstützung auf: Für das traditionelle Büchercafé am Kappeswochenende werden wieder leckere Kuchenspenden benötigt.

Abgabe der Kuchen im Pfarrsaal

Die Kuchen können am Samstag, 8. November, und Sonntag, 9. November, jeweils ab 9 Uhr im Pfarrsaal am Hohen Weg abgegeben werden.

Helferinnen und Helfer willkommen

Neben Kuchenspenden freut sich das Team des Büchercafés auch über helfende Hände an beiden Tagen. Wer beim Aufbauen, Verkaufen oder Aufräumen unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.

Anmeldung im Pfarrbüro

Zur besseren Planung bittet die Pfarrgemeinde um eine kurze Anmeldung der Kuchenspenden und Helferdienste im Pfarrbüro.
Kontakt: Telefon 02865 / 7276 oder per E-Mail an [email protected].

Sanierung des Radwegs an der B 70 zwischen Raesfeld und Borken gestartet

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland hat mit der Sanierung des Geh- und Radwegs entlang der B 70 zwischen Raesfeld und Borken begonnen.

Auf rund 1,8 Kilometern wird der Abschnitt zwischen der Einmündung Heetwissenweg und dem Gasthaus Starke erneuert. Während der Bauzeit bleibt die Bundesstraße befahrbar, Radfahrende werden über Wirtschaftswege umgeleitet.

Arbeiten im vollen Gange

Wie Straßen.NRW mitteilt, wurde der alte Belag bereits abgefräst. In den kommenden Wochen wird der Unterbau erneuert, bevor eine neue Asphaltdecke aufgetragen wird. Ziel der Maßnahme sei es, den Rad- und Gehweg langfristig zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Vollsperrung für den Radweg

Für die Dauer der Bauarbeiten ist der betroffene Abschnitt des Radwegs vollständig gesperrt. Eine ausgeschilderte Umleitung führt über nahegelegene Wirtschaftswege. Die B 70 selbst bleibt befahrbar. Nach Angaben von Straßen.NRW kann es jedoch zeitweise zu Tagesbaustellen kürzerer Dauer kommen, wenn Arbeiten im Bereich der Fahrbahn notwendig sind.

Abschluss bis Ende November geplant

Nach aktuellem Stand sollen die Sanierungsarbeiten bis Ende November abgeschlossen sein. Anschließend steht Radfahrenden zwischen Raesfeld und Borken wieder eine erneuerte und sichere Strecke zur Verfügung.

Tötungsdelikt in Wulfen: Polizei findet 24-Jährige tot in Wohnung – drei Kinder anwesend

In Wulfen-Barkenberg ist in der Nacht zum Freitag (10. Oktober 2025) eine 24-jährige Frau tot in ihrer Wohnung entdeckt worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft gibt es Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wie die Polizei mitteilte, war die junge Frau am Donnerstagabend bereits in einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt verwickelt. Ihr 26-jähriger Ehemann sei daraufhin aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen worden. Die Beamten nahmen ihm die Schlüssel ab und sprachen ein Rückkehrverbot aus.

Polizei fand die Frau tot vor

Später sei der Mann dennoch erneut in der Nähe der Wohnung gesehen worden. Als Polizisten eintrafen, war er jedoch verschwunden. Weil die Frau auf Klingeln und Klopfen nicht reagierte, verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zur Wohnung – und fanden die 24-Jährige leblos vor.

Spezialisten der Kriminaltechnischen Untersuchung (KTU) sind am Freitagmorgen am Tatort. Foto: Alexander Fichtner

Drei Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren befanden sich ebenfalls in der Wohnung. Sie blieben unverletzt und wurden vom Jugendamt in Obhut genommen.

Spurensicherung am Tatort. Foto: Fichtner

Ehemann gilt als tatverdächtig

Die Polizei fahndet derzeit nach dem 26-jährigen Ehemann, der als tatverdächtig gilt. Er wird als dunkelhaarig und barttragend beschrieben und soll in der Nacht dunkel gekleidet gewesen sein. Hinweise nimmt die Polizei unter 0800 2361 111 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

Halloween Raesfeld und Umgebung: Hier feiern große und kleine Geister 2025

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Wenn Ende Oktober wieder Nebelschwaden über die Straßen ziehen und Kürbisse in warmem Orange leuchten, ist klar: Halloween steht vor der Tür! Auch 2025 verwandelt sich Raesfeld und das Umland wieder in eine bunte Mischung aus Grusel, Spaß und Musik. Ob für Kinder, Familien oder Nachtschwärmer – rund um Halloween in Raesfeld und Umgebung 2025 gibt es jede Menge zu erleben. Wir zeigen euch, wo es am 25. bis 31. Oktober besonders schaurig-schön wird.

🌾 Ländlicher Gruselspaß in Raesfeld & Umgebung

Kürbisschnitzen auf Hof Meyering (Erle), 26. Oktober 2025 | ab 14:30 Uhr | Hof Meyering, Erle

Traditionell, kreativ und perfekt für Familien: Beim Kürbisschnitzen auf Hof Meyering entstehen jedes Jahr echte Kunstwerke. Ein Nachmittag voller Spaß, Bauernhof-Atmosphäre und Vorfreude auf Halloween.

Halloween-Erlebniswelt im Landlümmel, 23.–25. Oktober 2025 | 17:00–21:00 Uhr | Landlümmel Freizeitgelände, Borken

Drei Tage lang verwandelt sich der Landlümmel in eine schaurig-schöne Erlebniswelt mit Deko, Lichteffekten und Überraschungen für die ganze Familie. Ob Kinder oder Erwachsene – hier gibt’s Grusel mit Spaßgarantie.

💀 Halloween in Borken

Familien-Nachtwächterführung „Spukt es im Turm?“, 25. Oktober 2025 | 18:00–19:30 Uhr | Start: Tourist-Info im FARB, Markt 15, Borken

Bei dieser besonderen Stadtführung dreht sich alles um alte Mauern, Türme und ein geheimnisvolles Gespenst. Nachtwächterin Marie nimmt Kinder und Eltern mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte – mit kleinen Spukeinlagen und jeder Menge Spaß.

🎃 Halloween in Dorsten

Kinder-Halloween in den Mercaden Dorsten, 30. & 31. Oktober 2025 | 13:00–18:00 Uhr | Mercaden, Westwall 61, Dorsten

In den Mercaden Dorsten wird Halloween auch 2025 wieder zum Familienerlebnis. Zwischen bunten Bastelstationen, Kinderschminken und lustigen Walking Acts verwandelt sich das Einkaufszentrum in eine kleine Gruselwelt für Kinder. Ganz ohne Eintritt und ohne Anmeldung können Familien einfach vorbeischauen und mitmachen. Ein Highlight für kleine Hexen und Vampire!

Kinder-Halloween-Party im Pfarrheim St. Agatha, 26. Oktober 2025 | 17:00–20:00 Uhr | Pfarrzentrum St. Agatha, An der Vehme 1, Dorsten

Schon vor dem eigentlichen Halloween-Abend laden die Messdiener St. Agatha zur beliebten Kinderparty ein. Das Pfarrheim wird in ein „Gruselschloss“ verwandelt, in dem Spiele, Musik und kleine Überraschungen auf die Kinder warten. Für fünf Euro gibt es eine Verzehrkarte inklusive Snacks und Getränke. Eine Anmeldung per E-Mail bis zum 20. Oktober ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Halloween-Party im CreativQuartier Fürst Leopold, 31. Oktober 2025 | ab 21:00 Uhr | Galerie der Traumfänger, Zechenstraße 1, Dorsten

In der alten Zechenhalle wird es laut, bunt und richtig schaurig: Die NightAffairs Halloween-Party verwandelt das CreativQuartier in einen echten „Partytempel des Grauens“. Mit aufwendiger Deko, aktuellen Beats und jeder Menge Kostümen ist diese Party ein Muss für Halloween-Fans. Tickets gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.

„Crash of Generations“ – Halloween im Vinylcafé, 31. Oktober 2025 | Einlass 20:00 Uhr | Vinylcafé Schwarzes Gold, Dorsten

Ein musikalischer Mix der Generationen: Beim „Crash of Generations“ legen DJ Hermann und DJ Phil im Vinylcafé auf. Rock, Pop und Klassiker treffen auf Halloween-Stimmung – ein Abend für alle, die Musik, Tanz und gute Laune lieben.

🕸️ Gruselspaß in Haltern am See

Halloween-Live-Party in der Schänke Haltern, 31. Oktober 2025 | ab 21:30 Uhr | Lippstraße 36, Haltern am See

In der „Schänke“ wird’s laut – und richtig rockig! Die Band Straight On! sorgt mit Rockklassikern für Partystimmung. Die gemütliche Kneipe verwandelt sich in einen kleinen Hexenkessel. Der Eintritt ist frei, also: rechtzeitig da sein, bevor es voll wird!

Gruselparty in der Stadtmühle Haltern, 31. Oktober 2025 | ab 21:00 Uhr | Zu den Mühlen 60, Haltern am See

Die legendäre „Gruselmühle“ öffnet wieder ihre Tore! Die Discothek Stadtmühle feiert ihr großes Halloween-Comeback mit DJ-Musik, Kostümaktionen und passender Deko. Wer auf Tanzen bis in die Nacht steht, ist hier genau richtig. Der Eintritt kostet 12 €, Tickets gibt’s im Vorverkauf oder an der Abendkasse.

Grusel, Spaß und Gemeinschaft in der Region

Egal ob Kinderaktion, Kneipenparty oder Wellnessabend – rund um Halloween in Raesfeld und Umgebung 2025 ist für jeden Geschmack etwas dabei. Von familienfreundlichen Nachmittagen über kreative Kürbisaktionen bis hin zu rauschenden Partynächten – die Region zeigt sich einmal mehr von ihrer schaurig-schönen Seite. Also: Kostüm raus, Kürbis geschnitzt – und auf geht’s in eine unvergessliche Halloween-Zeit!

Zahl der E-Scooter-Unfälle im Kreis Borken hat sich verdoppelt

Im Kreis Borken ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit E-Scootern deutlich gestiegen. Nach Angaben der Polizei wurden im Jahr 2023 noch 24 Unfälle registriert, im Jahr 2024 waren es bereits 51.

Damit habe sich die Zahl der Unfälle mehr als verdoppelt. Für das Jahr 2025 zeichne sich bereits eine weitere Zunahme ab.

Polizei warnt vor Leichtsinn im Straßenverkehr

„E-Scooter gehören längst zum Stadtbild – aber sie sind kein Spielzeug“, betont Dominik Rezler, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde Borken. Viele Nutzerinnen und Nutzer unterschätzten die Geschwindigkeit oder seien mit den Verkehrsregeln nicht ausreichend vertraut. Häufige Unfallursachen seien Fahrfehler, Ablenkung – etwa durch Smartphones –, unangepasste Geschwindigkeit sowie Fahren unter Alkoholeinfluss.

Immer wieder würden E-Scooter zudem auf Gehwegen oder zu zweit genutzt. Beides sei verboten und erhöhe das Unfallrisiko erheblich.

Klare Regeln für sicheres Fahren

Nach Angaben der Polizei dürfen E-Scooter ausschließlich auf Radwegen oder – sofern kein Radweg vorhanden ist – auf der Fahrbahn gefahren werden. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Zwar bestehe keine Helmpflicht, dennoch empfehle die Polizei dringend das Tragen eines Helms. „Ein Helm kann bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen verhindern. Bei nahezu allen zurückliegenden tödlichen Verkehrsunfällen von Zweiradfahrenden wurde kein Helm getragen“, heißt es aus der Behörde.

Auch beim Thema Alkohol gelten klare Grenzen: Für E-Scooter-Fahrende gelten dieselben Promillewerte wie für Autofahrende. Wer alkoholisiert unterwegs ist, riskiere Bußgelder, Punkte und im schlimmsten Fall den Führerschein.

Aufklärung und Kontrollen im Fokus

Die Kreispolizeibehörde Borken will das Thema E-Scooter weiterhin in den Mittelpunkt ihrer Verkehrssicherheitsarbeit stellen. Neben gezielten Kontrollen setze sie auf Prävention und Aufklärung – insbesondere bei jüngeren Fahrerinnen und Fahrern. „Unser Ziel ist es, die Zahl der Unfälle wieder zu senken und das Bewusstsein für sicheres Verhalten zu stärken“, erklärt Rezler. „Rücksicht, Vorsicht und Verantwortung – das gilt auf dem E-Scooter genauso wie am Steuer eines Autos.“

Mit fast 79 noch im Sattel: Klaus Gesing beendet Leitung der Ü60 Fahrradgruppe

21 Jahre Ü60-Fahrradgruppe der Kirchengemeinde St. Martin. Klaus Gesing übergibt Leitung

Am Donnerstag trafen sich erneut rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur letzten Tour der Saison, wie gewohnt unter der professionellen Leitung von Klaus Gesing. Nach elf Jahren an der Spitze übergibt er nun die Verantwortung weiter. Die Begeisterung für das gemeinsame Radeln bleibt jedoch ungebrochen.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten treffen sich Radbegeisterte über 60 aus Raesfeld und Umgebung zu gemeinsamen Touren. Die Ü60-Fahrradgruppe der Raesfelder Kirchengemeinde St. Martin besteht seit 21 Jahren und hat sich zu einer festen Gemeinschaft entwickelt. Bedingt durch das Alter kamen dabei inzwischen auch Dreiräder oder Elektro-Dreirad  zum Einsatz, ganz im Sinne des Mottos: Hauptsache, man ist dabei.

Fahrradgruppe Ü60-Raesfeld 2025
Das Leitungsteam der Fahrradgruppe Ü60 vor der letzten Tour in der Saison 2025. Auf dem Foto fehlt Heinz Lammers. Foto: Petra Bosse

Elf Jahre in der Leitung

Seit elf Jahren hatte Klaus Gesing die Leitung der Gruppe übernommen. Er organisierte gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Team regelmäßig Touren durch den Kreis Borken. Mit dabei waren Heinz Stolbrink, Helmut Hater, Otto Brinkmann, Eki und Geri Groß-Onnebring sowie Heinz Lammers.

Touren durchs Münsterland

Von April bis Oktober hieß es für die Seniorengruppe siebenmal pro Saison: aufs Rad und los. Im Schnitt legten die Teilnehmenden 35 bis 40 Kilometer pro Tour zurück, hin und zurück. „Wir sind rund um den Kreis Borken gefahren“, berichtete Gesing. Sicherheit habe dabei oberste Priorität gehabt. „Wir vom Team tragen immer Warnwesten und sperren bei Bedarf die Straßen, wenn Hauptstraßen überquert werden müssen“, erklärte er. Auch das Tragen von Fahrradhelmen sei selbstverständlich.

Fahrradgruppe Ü60-Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Alles gut organisiert

Hinter den Touren steckte ein ausgefeiltes System. „Wir haben immer pünktlich vor der Abfahrt bei der jeweiligen Restauration angerufen“, erklärte Gesing. So habe das Team die Zahl der Teilnehmenden durchgegeben, damit am Zielort rechtzeitig eingedeckt werden konnte. „Dann wussten die Wirte, wie viele Personen diesmal kommen“, so Gesing. Diese zuverlässige Organisation habe entscheidend zum reibungslosen Ablauf beigetragen.

Fahrradgruppe Ü60-Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Gemeinschaft und Geselligkeit

Nach jeder Tour gehörte eine gemeinsame Kaffeepause mit Brötchen fest zum Programm. „Alle sind immer gut zufrieden“, sagte Gesing. Im Schnitt nahmen rund 44 Radlerinnen und Radler an den Fahrten teil. Bei angenehmem Wetter seien es bis zu 62 gewesen. Nur einmal habe die Gruppe eine Tour abgesagt, bei 35 Grad im Schatten.
Auch am letzten Tourentag dieser Saison waren noch einmal 44 Teilnehmende dabei. Ein Beleg für die anhaltende Begeisterung innerhalb der Gruppe.

Der älteste Teilnehmer war 89

Besonders beeindruckend sei, dass selbst Teilnehmer im hohen Alter regelmäßig mitgeradelt seien. „Heinz Rosenberger war bis voriges Jahr immer dabei“, erinnerte sich Gesing. Mit seinen 89 Jahren sei er der älteste aktive Radler der Gruppe gewesen. „Dieses Jahr wollte seine Frau das aber nicht mehr“, fügte er schmunzelnd hinzu.
Aktuell liege das Durchschnittsalter der älteren Teilnehmer bei rund 78 Jahren. Immer wieder kämen aber auch neue Gesichter dazu, betonte Gesing. „Es gibt jedes Jahr ein paar Neue, die mitfahren wollen.“ Einige von ihnen stammten aus Marbeck, und auch dort sei der älteste Teilnehmer stolze 88 Jahre alt.

Fahrradgruppe Ü60-Raesfeld 2025 -Tour durch das Münsterland
Dabeisein ist alles, ob mit einem Elektro-Dreirad oder E-Bike. Foto: Petra Bosse

Von Anfang an dabei

Zu den treuesten Mitgliedern gehören Christa und Theo Große-Holtwarth. Beide sind seit Beginn der Ü60-Gruppe dabei. „Ich bin seit Anfang an mitgeradelt“, sagte die 73-jährige Christa Große-Holtwarth. Gemeinsam mit ihrem 77-jährigen Mann Theo nimmt sie regelmäßig an den Touren teil. „Das Zusammensein macht einfach Spaß“, erzählte sie. Für die Zukunft wünsche sich das Ehepaar, dass sich ein neues Organisationsteam findet, „damit es im nächsten Jahr weitergeht“.

Fahrradgruppe Ü60-Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Wie es weitergehen soll

Ob es künftig wieder einen festen Leiter geben wird, ist derzeit noch offen. Wahrscheinlich werde die Gruppe künftig ohne offiziellen Leiter auskommen, hieß es von den bisherigen Organisatoren. Stattdessen sei geplant, ein neues Organisationsteam zu bilden. Wer dazugehören wird, soll in den kommenden Tagen entschieden werden.
Fest steht: Die Touren sollen auf keinen Fall ausfallen. Klaus Gesing wird auch weiterhin mitfahren und das neue Orga-Team unterstützen.

Fahrradgruppe Ü60-Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Zeit für die nächste Generation

Nach elf Jahren an der Spitze will Gesing künftig etwas kürzertreten. „Ich werde nächstes Jahr 80, da sollen mal die Jüngeren übernehmen“, sagte er. Ganz verabschieden wolle er sich aber nicht: „Ich helfe weiterhin mit.“ Wer die Leitung künftig übernehmen wird, stehe derzeit noch nicht fest.
Die Touren bleiben weiterhin offen für alle Interessierten – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitradeln darf, wer Lust hat. Viele Teilnehmende stammen aus Raesfeld, aber auch aus Marbeck und Erle.

Lernen lohnt sich: Berufssprachkurs in Borken mit 24 Erfolgen beendet

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Das Büffeln hat sich gelohnt: 24 Frauen und Männer mit Migrationshintergrund haben beim Roten Kreuz im Kreis Borken erfolgreich einen Berufssprachkurs abgeschlossen.

Nach fünf Monaten intensiven Lernens erhielten sie das B2-Zertifikat. Ein wichtiger Nachweis für ihre Sprachkompetenz und ein Sprungbrett für neue Chancen im Berufsleben.

Abschluss nach 500 Unterrichtsstunden

Der Kurs umfasste insgesamt 500 Unterrichtseinheiten. Ziel war es, die deutsche Sprache sicher anzuwenden, komplexe Texte zu verstehen und sich im beruflichen Alltag souverän auszudrücken. Das B2-Zertifikat dient als anerkannter Nachweis der Sprachkompetenz und wird von vielen Arbeitgebern sowie Bildungseinrichtungen gefordert.

Förderung für bessere Berufsperspektiven

Berufssprachkurse bauen auf Integrationskursen auf und vertiefen die Sprachkenntnisse. Sie sollen Zugewanderten, EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern sowie Deutschen mit Migrationshintergrund helfen, die sprachlichen Voraussetzungen für eine Berufsausbildung oder den Einstieg ins Arbeitsleben zu erfüllen.

Angebot in Borken gut nachgefragt

Da Berufssprachkurse mit Zielniveau B2 nicht überall verfügbar sind, sei die Freude groß gewesen, dass ein Kurs in Borken stattfinden konnte. „Aktuell können wir sogar einen weiteren B2-Kurs anbieten“, sagte Jenny Feldhaus, Teamleitung Bildung im Bereich Integrations- und Berufssprachkurse beim Roten Kreuz im Kreis Borken.

Weitere Informationen gibt es unter www.drkborken.de.

Regeln für E Scooter verschärft – Blinkerpflicht ab 2027

Die Bundesregierung hat strengere Vorschriften für E Scooter beschlossen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Städte beim Umgang mit abgestellten Rollern zu entlasten.

E Scooter gehören zum Stadtbild und sorgen für Ärger

E Scooter prägen das Straßenbild vieler Städte. Doch sie sorgen auch für Probleme. Viele Fahrerinnen und Fahrer sind auf Gehwegen unterwegs, fahren auf der falschen Straßenseite oder tauchen wie aus dem Nichts nach einer Kurve auf. Häufig blockieren abgestellte Roller zudem Gehwege. Das erhöht das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer.

Unfallzahlen steigen deutlich

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 12.000 Unfälle mit E Scootern, bei denen Menschen verletzt wurden. Das waren rund 27 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Höhere Verwarnungsgelder für Regelverstöße

Wer mit dem E Scooter auf dem Gehweg fährt, muss künftig 25 Euro zahlen statt bisher 15. Auch das Fahren zu zweit wird teurer. Das Verwarnungsgeld steigt von 5 auf 25 Euro.

Neue technische Vorgaben ab 2027

Die Bundesregierung reagiert auf die steigende Zahl von Unfällen und ändert die Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung. Neu zugelassene E Scooter müssen ab 2027 mit Blinkern ausgestattet sein. Außerdem gelten künftig höhere Sicherheitsstandards für Batterien und strengere Prüfungen der Fahrstabilität.

E Scooter Regeln orientieren sich am Radverkehr

Künftig dürfen E Scooter Fahrerinnen und Fahrer bei Rot den Grünpfeil nutzen, wie es auch für Radfahrende erlaubt ist. Zudem erhalten Städte und Gemeinden mehr Handlungsspielraum. Sie können künftig selbst festlegen, wo Mietroller abgestellt werden dürfen. Grundsätzlich bleibt das Parken auf Gehwegen und in Fußgängerzonen erlaubt, solange niemand behindert oder gefährdet wird.

Bundesrat muss noch zustimmen

Bevor die neuen Regeln in Kraft treten, muss der Bundesrat der Verordnung zustimmen. Die Verkündung ist bis Ende des Jahres geplant. Hersteller erhalten eine Übergangsfrist, um ihre Produktion anzupassen. Bestehende E Scooter dürfen weiter genutzt werden, auch wenn sie nicht alle neuen Anforderungen erfüllen.

Übrigens…

Beim Fahren eines E Scooters darf nicht telefoniert werden, wenn das Handy in der Hand gehalten wird. Es gelten die gleichen Regeln wie für Autofahrer und Radfahrer. Wer während der Fahrt ein Mobiltelefon nutzt, ohne eine Freisprecheinrichtung zu verwenden, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Das Bußgeld liegt bei 100 Euro, dazu kommt ein Punkt in Flensburg.

Inklusion sichtbar machen: „Lieblingsorte im Kreis Borken“ im Kreishaus

Wanderausstellung „Lieblingsorte im Kreis Borken“ im Kreishaus eröffnet.

Kreis Borken. Die Wanderausstellung „Lieblingsorte im Kreis Borken“ ist ab sofort im Borkener Kreishaus zu sehen. Sie bildet die letzte Station einer Ausstellungsreihe, die vom Arbeitskreis Inklusion und Teilhabe im Kreis Borken initiiert wurde.

Menschen mit Handicap zeigen ihre Lieblingsorte

Teilnehmende mit Handicap aus verschiedenen Orten im Kreisgebiet haben ihre persönlichen Lieblingsorte fotografisch festgehalten – vom Spinningkurs bis zum Drogeriemarkt. Die Ausstellung zeige, wo sich die Menschen besonders wohlfühlen und gerne ihre Freizeit verbringen.

Ausstellung bis Ende Oktober geöffnet

Die Fotoschau ist bis zum 29. Oktober 2025 im Kreishaus Borken vor den Sitzungssälen während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Kita-Anmeldung im Kreis Borken bis 31. Oktober möglich

Kindergartenjahr 2026/2027: Anmeldung für Kita und Kindertagespflege läuft bis 31. Oktober 2025

Kreis Borken. Das Anmeldeverfahren für das Kindergartenjahr 2026/27 hat begonnen. Eltern im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes – also in allen Städten und Gemeinden des Kreises außer Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau – können ihre Kinder bis zum 31. Oktober 2025 über das Internet-Portal „webKita“ anmelden.

Informationen und Funktionen im Portal

Über das Portal lassen sich Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeangebote nach Ort, Betreuungszeit und Konzept filtern. Nach der Registrierung können Eltern ihre Wunsch-Kitas vormerken und den Betreuungsbedarf digital angeben.
„Die Online-Anmeldung ersetzt aber nicht das persönliche Gespräch mit Kita oder Tagespflege-Fachberatung“, erklärt Kerstin Hilvert, Fachabteilungsleiterin im Fachbereich Jugend und Familie. Viele Einrichtungen bieten derzeit Tage der offenen Tür an.

Frühzeitige Anmeldung empfohlen

Das neue Kindergartenjahr startet am 1. August 2026, doch wegen der langen Planungszeit bittet der Fachbereich Jugend und Familie um frühzeitige Vormerkungen – auch für Kinder, die erst im Laufe des Jahres aufgenommen werden sollen.
Rückmeldungen zu Betreuungswünschen sollen im November erfolgen. Dabei können Eltern aus mehreren Platzangeboten auswählen.

Bedarf und Fachkräftemangel

Die Betreuungsnachfrage sei nach Jahren mit hohen Kinderzahlen zuletzt leicht gesunken. Dennoch bestehe weiterhin ein Mangel an pädagogischen Fachkräften. Eltern werden daher gebeten, nur den tatsächlich benötigten Stundenumfang zu buchen, besonders bei der Ganztagsbetreuung mit 45 Stunden.

Kindertagespflege und Betreuungszeiten

Für Kinder unter drei Jahren besteht die Wahl zwischen Kita und Kindertagespflege. Letztere bietet kleine Gruppen und flexible Zeiten, auch ergänzend zur Kita. Eltern legen bei der Anmeldung eine Betreuungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden fest. Für 45 Stunden ist ein Erklärungsbogen erforderlich, der direkt in „webKita“ hochgeladen werden kann.

Elternbeiträge und neue Regelung

Die Elternbeiträge richten sich nach Einkommen, Alter des Kindes und Betreuungszeit. In der Kindertagespflege bis 15 Stunden fallen geringere Beiträge an. Familien mit bestimmten Sozialleistungen können einen Erlass beantragen.
Ab dem 1. August 2025 gilt eine angepasste Elternbeitragssatzung: Zwar steigen die Beiträge, zugleich wurden die Einkommensstufen angehoben, sodass viele Familien künftig weniger zahlen. Die nächste Anpassung zum 1. August 2026 soll nur geringfügig ausfallen.

Reform des Kinderbildungsgesetzes

Geplante Änderungen am Kinderbildungsgesetz (KiBiz) sollen laut Kreis erst ab dem 1. August 2027 wirksam werden. Für das laufende Anmeldeverfahren sind sie daher noch nicht relevant.

Walk of Names: Chor „Vocal Total“ gibt Konzert in Borken

Der Erwachsenenchor „Vocal Total“ der gemeinsamen Musikschule für Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen lädt am Sonntag, 2. November 2025, um 17 Uhr zu einem Konzert in die Stadthalle Vennehof Borken ein.

Musik voller Geschichten und Namen

Unter dem Motto „Walk of Names“ präsentiert der Chor ein vielfältiges Programm aus Popsongs, Schlagern und Jazz-Klassikern. Dabei dreht sich alles um Namen – bekannte und geheimnisvolle, solche, die Geschichten erzählen oder zum Träumen anregen. Das Konzert verspricht ein musikalisches Kaleidoskop, das die Vielfalt menschlicher Begegnungen widerspiegelt.

Große Besetzung und Live-Begleitung

Mehr als 70 Sängerinnen und Sänger stehen unter der Leitung von Heike Schollmeyer auf der Bühne. Wie gewohnt wird der Chor live begleitet von der Band „Jumping Jive Swing Society“, die den Auftritt mit schwungvollen Rhythmen bereichert. Neben bekannten Stücken erwarten die Gäste auch einige musikalische Neuentdeckungen.

Eintritt frei – Spende erbeten

Der Eintritt zum Konzert „Walk of Names“ ist frei. Am Ende der Veranstaltung bittet der Chor um eine Spende zugunsten eines guten Zwecks.

Online-Vortrag: Sonnenstrom vom Dach

Verbraucherzentrale NRW und Klimakreis Borken informieren über Photovoltaik und Batteriespeicher. Kostenloses Online-Seminar am 16. Oktober

Wie lässt sich Sonnenenergie effektiv nutzen, um Stromkosten zu senken und gleichzeitig das Klima zu schützen? Antworten darauf gibt der Online-Vortrag „Sonnenstrom vom Dach“, zu dem der Klimakreis Borken gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW am Donnerstag, 16. Oktober, einlädt. Das kostenlose Seminar beginnt um 18 Uhr.

Energie vom eigenen Dach optimal nutzen

Strom vom eigenen Hausdach lohnt sich vor allem dann, wenn er direkt im Haushalt verbraucht wird. Da jedoch die meiste Energie morgens und abends benötigt wird, wenn die Sonne kaum scheint, können Batteriespeicher den Eigenverbrauch deutlich erhöhen. Sie speichern den tagsüber erzeugten Strom und machen ihn auch nach Sonnenuntergang nutzbar.

Energieberater Dirk Mobers erläutert in seinem Vortrag, welche Chancen die staatlich geförderte Photovoltaik-Technologie für Privathaushalte bietet. Dabei geht es um Unabhängigkeit, Klimaschutz, finanzielle Aspekte sowie praktische Tipps und mögliche Stolperfallen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Regelmäßiges Angebot und Zugangsdaten

Die Zugangsdaten zum Online-Seminar sind unter
www.verbraucherzentrale.nrw/e-seminare abrufbar. Dort finden sich auch Informationen zu weiteren Online-Vorträgen der Verbraucherzentrale NRW. Das Seminar „Sonnenstrom vom Dach“ wird regelmäßig angeboten – jeweils am dritten Donnerstag im Monat.

Hintergrund: Online-Angebote 2025

Der Klimakreis Borken und die Verbraucherzentrale NRW machen mit dieser Veranstaltung auf ihr umfangreiches Online-Angebot 2025 aufmerksam. Im Laufe des Jahres werden zahlreiche Seminare zu den Themen Energieeinsparung, Fördermittel und Anpassung an den Klimawandel angeboten. Die Schwerpunkte reichen von Photovoltaik und Heizungserneuerung bis hin zu Hitzeschutz und Starkregenvorsorge.

Darüber hinaus ist der Kreis Borken Mitglied im landesweiten Netzwerk altbauneu, das über energetische Gebäudesanierung informiert. Weitere Informationen sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken zu finden.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

Starke Kinder – Starke Zukunft: Erstes Netzwerktreffen Kinderschutz in Borken

Das erste Netzwerktreffen Kinderschutz der Stadt Borken stand in dieser Woche unter dem Motto „Starke Kinder – Starke Zukunft“.

Im FARB Forum Altes Rathaus kamen zahlreiche Fachkräfte aus Schule, Kindertagesbetreuung, freien Trägern und Bildungseinrichtungen zusammen, um sich über aktuelle Themen des Kinderschutzes auszutauschen.

Austausch und gemeinsames Ziel

Vertreten waren unter anderem die Caritas Borken, die Evangelische Jugendhilfe, das Jugendwerk Borken e. V., die Fabi, die Remigius-Bücherei sowie die pädagogische Leitung des Fachbereichs Soziale Dienste der Stadt Borken.
Das Landeskinderschutzgesetz NRW von 2022 sieht regelmäßige regionale Netzwerktreffen vor, um den Schutz von Kindern zu stärken und die Kooperation der Institutionen zu fördern. „Das Treffen war sehr lebendig und geprägt von einem offenen, wertschätzenden Austausch“, berichtete Birgit Lütjann-Nienhaus, Netzkoordinatorin Kinderschutz der Stadt Borken. „Unser Ziel ist es, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Kinder in Borken stark, sicher und gut begleitet aufwachsen.“

Themen und Planungen für 2026

Im Mittelpunkt des Treffens standen das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch über bestehende Aktivitäten und die Planung gemeinsamer Schritte. Die Teilnehmenden einigten sich darauf, das Netzwerk künftig zweimal jährlich einzuberufen. Außerdem soll ein Steckbrief aller Kooperationspartner entstehen, um Angebote und Zuständigkeiten transparent darzustellen.
Als Fortbildungswünsche nannten die Teilnehmenden insbesondere Verfahrensabläufe im Bereich Kinderschutz sowie inklusiven Kinderschutz. Bereits in diesem Jahr finden zwei Fortbildungen zu den Verfahrensabläufen bei Kindeswohlgefährdung statt – am 5. November 2025 für den Bereich Kindertagesbetreuung und am 19. November 2025 für den Bereich Schulen.
Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit den Sozialen Diensten der Stadt Borken und Fachkräften des Caritasverbandes für das Dekanat Borken vorbereitet. Anmeldungen sind telefonisch unter 02861 / 939 375 möglich.

Neue Fachstelle und Erfahrungsberichte

Zum Abschluss stellten Gudrun Weber und Daniela Schmidt-Grewing vom Caritasverband für das Dekanat Borken die neu gegründete Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt vor und beantworteten zahlreiche Fragen.
Dagmar Reimer, Opferschutzbeauftragte der Polizei Borken, ergänzte spontan einen eindrucksvollen Bericht aus ihrer Arbeit und erläuterte den Unterschied zwischen der Tätigkeit von Beratungsstellen und der polizeilichen Arbeit.

Ausblick

Die nächsten Netzwerktreffen sind für den 11. März 2026 und den 6. Oktober 2026 geplant. Sie finden jeweils von 16 bis 18 Uhr im „Zwölf26“ im Borkener Rathaus statt. Eingeladen sind alle Träger, Vereine und Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und sich aktiv am Kinderschutz in Borken beteiligen möchten.

Zeit für Veränderung? Heimische Alternativen statt Kirschlorbeer pflanzen

Jetzt im Herbst ist Pflanzzeit: Diese Alternativen zum Kirschlorbeer fördern Artenvielfalt im Garten

Der Herbst gilt als ideale Pflanzzeit für Sträucher und Hecken. Wer jetzt seinen Garten neu gestaltet oder Lücken in der Hecke schließen möchte, hat die Chance, etwas Gutes für Umwelt und Artenvielfalt zu tun. Statt auf den weit verbreiteten Kirschlorbeer zu setzen, empfehlen Fachleute heimische Alternativen, die Insekten, Vögeln und Kleintieren zugutekommen.

Warum der Kirschlorbeer problematisch ist

Nach Angaben des BUND zählt der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) zu den potenziell invasiven Pflanzen. Er wächst schnell, verträgt Trockenheit und lässt sich gut schneiden – Eigenschaften, die ihn in vielen Gärten beliebt machen. Ökologisch betrachtet bringe die aus Kleinasien stammende Pflanze jedoch Nachteile mit sich. In der Schweiz ist der Verkauf bereits untersagt, in Deutschland steht sie auf der Vorwarnliste invasiver Arten.

Kirschlorbeer-Alternativen zur giftigen Pflanze
Kirschlorbeer breitet sich enorm im Garten aus und eine Entsorgung in Wäldern verdrängt natürliche Lebensräume. Foto: Petra Bosse

Verdrängung heimischer Pflanzen

Da der Kirschlorbeer giftig ist, wird er von Tieren kaum gefressen. So könne er sich ungehindert ausbreiten und heimische Sträucher verdrängen. Besonders problematisch werde es, wenn Grünschnitt in Wäldern entsorgt wird. Von dort aus könne sich die Pflanze selbstständig vermehren und natürliche Lebensräume verändern.

Kaum Nutzen für Insekten und Vögel

Die Blüten des Kirschlorbeers bieten nur wenig Nektar und Pollen. Für Wildbienen und Schmetterlinge ist er daher kaum attraktiv. Auch seine Blätter werden von heimischen Raupen gemieden, und Vögel finden an der Pflanze weder ausreichend Nahrung noch Schutz. Naturschutzverbände sehen darin ein klares Defizit für die ökologische Vielfalt.

Giftig für Mensch und Tier

Alle Pflanzenteile des Kirschlorbeers enthalten giftige cyanogene Glykoside. Besonders die schwarzen Beeren können für Kinder und Haustiere gefährlich sein. Beim Schneiden werden reizende Stoffe freigesetzt, weshalb beim Umgang mit der Pflanze Schutzhandschuhe empfohlen werden.

Schwierige Entsorgung

Der Kirschlorbeer verrottet nur langsam. Wegen seiner Giftstoffe sollte das Schnittgut nicht auf den Kompost gegeben werden. Fachleute raten, es über kommunale Wertstoffhöfe zu entsorgen.

Heimische Alternativen für mehr Leben im Garten

Wer auf ökologische Vielfalt setzen möchte, findet viele heimische Sträucher, die pflegeleicht, schön und ökologisch wertvoll sind:

  • Liguster (Ligustrum vulgare): Halbimmergrün, mit Blüten für Insekten und Beeren für Vögel.
  • Hainbuche (Carpinus betulus): Dicht wachsend und schnittverträglich, ideal als Sichtschutz.
  • Berberitze (Berberis vulgaris): Dornenreich und robust, bietet Nahrung und Schutz für viele Tierarten.
  • Weißdorn (Crataegus monogyna): Pflegeleicht, gute Bienenweide, mit Früchten für Vögel.
  • Feldahorn (Acer campestre): Schnittverträglich, beliebt bei Insekten und Kleintieren.
  • Roter Hartriegel (Cornus sanguinea): Mit weißen Blüten, dunklen Beeren und roten Zweigen ein Blickfang.
  • Kornelkirsche (Cornus mas): Frühblühend, robust, mit essbaren Früchten für Mensch und Tier.

Fazit

Der Kirschlorbeer mag pflegeleicht und immergrün sein, doch für die Umwelt ist er keine gute Wahl. Heimische Sträucher fördern die Artenvielfalt, sind standortgerecht und beleben jeden Garten – besonders, wenn sie jetzt im Herbst gepflanzt werden.

Umleitung in Rhade: Sperrung der Erler Straße

Straßen.NRW teilt mit, dass die Erler Straße in Dorsten-Rhade im Bereich der Urbanusschule von Donnerstag, 9. Oktober, bis voraussichtlich Dienstag, 14. Oktober 2025 wegen Bauarbeiten gesperrt wird.

Auswirkungen auf den Busverkehr

Betroffen sind die Linien TB205, 208 und 209 der Vestischen. Die Haltestellen „Dillenweg“, „Rhade Sportplatz“ und „Rhade Ort“ in Fahrtrichtung Wulfen beziehungsweise Lembeck Bahnhof entfallen während der Bauzeit. Fahrgäste können die gegenüberliegenden Haltestellen nutzen.

Die Haltestelle „Urbanusschule“ wird vorübergehend auf die Debbingstraße verlegt.

Zuzug aus Ostdeutschland nach NRW bleibt positiv – auch im Kreis Borken

Seit der Wiedervereinigung zieht es viele Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen.

Wie aktuelle Daten zeigen, blieb dieser Trend über Jahrzehnte hinweg konstant, auch wenn die Zahlen zuletzt deutlich gesunken sind. Besonders im Kreis Borken war die Wanderungsbewegung bis in die 1990er Jahre stark ausgeprägt.

Mehr Zuzüge aus Ostdeutschland als Fortzüge

Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) sind zwischen 1991 und 2024 fast 735.000 Personen aus den ostdeutschen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Im selben Zeitraum hätten rund 514.000 Personen ihren Wohnsitz von NRW in eines der fünf ostdeutschen Bundesländer verlegt. Damit verzeichnete das Land insgesamt ein deutliches Wanderungsplus von etwa 221.000 Personen.

Ausnahmen und langfristiger Trend

Nur in den Jahren 2014 und 2017 seien mehr Menschen aus NRW in die östlichen Bundesländer gezogen als umgekehrt. Insgesamt bleibe Nordrhein-Westfalen damit über drei Jahrzehnte hinweg ein attraktives Ziel für Zuwandernde aus den neuen Bundesländern.

Entwicklung im Kreis Borken

Auch im Kreis Borken spiegelte sich diese Entwicklung wider. Im Jahr 1991 seien 829 Personen aus ostdeutschen Bundesländern in den westmünsterländischen Kreis gezogen. In den Folgejahren schwankten die Zahlen: 1992 waren es 484, 1993-406, 1994-387, 1995-516 und 1996-421 Personen. In den darauffolgenden Jahren hat sich der jährliche Zuzug eingependelt, meist zwischen 150 und 260 Personen. Im Jahr 2024 sind schließlich noch 160 Personen aus den ostdeutschen Bundesländern in den Kreis Borken gezogen.

Hintergrund zum Tag der Deutschen Einheit

Die Zahlen wurden von IT.NRW anlässlich des Tags der Deutschen Einheit am 3. Oktober veröffentlicht. Der langjährige Vergleich verdeutliche, dass der Austausch zwischen Ost und West weiterhin besteht, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung.

AWO Raesfeld lädt zur Bio-Weinprobe mit dem Winzerhof Schnabel

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Ein Abend für alle Sinne: Genuss, Gemeinschaft und gute Gespräche am Freitag, 24. Oktober 2025

Ein Abend zum Ankommen, Durchatmen und Genießen: Die AWO Raesfeld lädt am Freitag, 24. Oktober, zu einer Weinprobe mit dem Bio-Weingut Schnabel ein. In familiärer Atmosphäre sollen Besucherinnen und Besucher charakterstarke Weine entdecken, kleine Geschichten aus dem Weingarten hören und die Leidenschaft fürs Handwerk spüren.

Bio-Qualität mit Herz und Herkunft

Der Winzerhof Schnabel bewirtschaftet seine Weinberge nach ökologischen Grundsätzen. Im Glas erwartet die Gäste eine genussvolle Reise durch frische Weißweine und ausdrucksstarke Rotweine. Begleitet wird der Abend von einer verständlichen, nahbaren Moderation, bei der auch Zeit für Fragen bleibt.

„Wir möchten einen Abend schenken, der nach Heimat, Handwerk und guter Gesellschaft schmeckt“, sagt Andreas Erzkamp von der AWO Raesfeld.

Veranstaltungsdaten im Überblick

  • Termin: Freitag, 24. Oktober 2025, Beginn 17:45 Uhr
  • Ort: AWO-Kaffee & mehr…, Höltingswall 3, 46348 Raesfeld
  • Teilnahmebeitrag: 10 Euro pro Person
  • Anmeldung: bei Andreas Erzkamp, [email protected], Tel./WhatsApp 0175 936 1009
  • Hinweis: Die Plätze sind begrenzt, daher wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Warum sich das Kommen lohnt

  • Echte Bio-Qualität: Weine mit Charakter – transparent vom Rebstock bis zur Flasche.
  • Vielfalt im Glas: Vom frischen Riesling bis zum kräftigen Rotwein – fachkundig präsentiert.
  • Gemeinschaft erleben: Ein warmer Abend im AWO-Kaffee & mehr mit Zeit für Austausch und neue Lieblingsweine.

Gospelpower in Schermbeck: Swingo Singers in der Kultur-Deele Rittmann

Gospel in der Kultur-Deele Rittmann: Swingo Singers bringen mitreißende Stimmung nach Schermbeck

Der Münsterländer Gospelchor Swingo Singers gastiert erneut in der Kultur-Deele Rittmann in Schermbeck. Am Sonntag, 26. Oktober 2025, dürfen sich Musikfreunde auf ein energiegeladenes Konzert voller bekannter und moderner Gospelsongs freuen. Nach dem ausverkauften Auftritt im vergangenen Jahr verspricht auch das kommende Konzert ein besonderes Musikerlebnis in familiärer Atmosphäre.

Foto: Frank Richard

Mit Leidenschaft und Harmonie

Die Swingo Singers bestehen aus zwölf erfahrenen Sängerinnen und Sängern, die alle über eine Solistenausbildung verfügen. Ihre Stimmen verschmelzen zu einem kraftvollen und harmonischen Klang, der das Publikum regelmäßig begeistert. Seit über 15 Jahren tritt der Chor in nahezu unveränderter Besetzung auf und hat sich in der regionalen Musikszene fest etabliert.

Vielfältiges Repertoire von Klassik bis Moderne

Das Repertoire der Swingo Singers reicht von traditionellen amerikanischen Gospels wie „Oh Happy Day“ und „I Will Follow Him“ bis zu modernen, skandinavisch geprägten Titeln. Stücke von Künstlern wie Reflex, H. C. Jochimsen, Joakim Arenius und dem Oslo Gospel Choir prägen das Programm. Diese Mischung aus Klassikern und zeitgenössischen Arrangements sorgt für Abwechslung und emotionale Tiefe.

Konzert in familiärer Atmosphäre

Gastgeber Michael Rittmann lädt erneut in seine gemütliche Kultur-Deele am Lofkampweg 61 ein. Die private Umgebung bietet den idealen Rahmen, um die Energie und Nähe der Gospelmusik intensiv zu erleben. Am Keyboard begleitet Chorleiter Udo Hotten, der mit seiner musikalischen Leitung für Dynamik und Ausdruck sorgt.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten sind in der Kultur-Deele Rittmann sowie online unter www.udohotten.de erhältlich.

Raesfelder Altherren-Kicker beim internationalen Turnier in Kobierzyce

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Die Tage in Kobierzyce standen ganz im Zeichen gelebter sportlicher Partnerschaft. Freundschaft, Fairplay und gegenseitige Wertschätzung prägten das Miteinander auf und neben dem Platz.

Ein Wochenende voller Sport, Begegnung und Gastfreundschaft: Eine Delegation aus Raesfeld nahm am vergangenen Wochenende am internationalen Altherren-Fußballturnier in der polnischen Partnergemeinde Kobierzyce teil.

Raesfelder Altherren-Kicker beim internationalen Turnier in Kobierzyce
Foto: TSV Raesfeld

Insgesamt reisten 16 Spieler der Altherrenmannschaften von Eintracht Erle und dem TSV Raesfeld, ergänzt durch einige sportlich engagierte Gemeindemitglieder, nach Polen, um sich mit Mannschaften aus drei Ländern zu messen.

Breslau erleben und Partner kennenlernen

Bereits im Vorfeld des Turniers organisierte die Partnergemeinde Kobierzyce eine ausführliche Stadtbesichtigung in Breslau. Die Raesfelder Delegation nutzte die Gelegenheit, historische Sehenswürdigkeiten und die lebendige Kultur der schlesischen Metropole kennenzulernen. Wie Robert Glombik mitteilt, habe die Organisation keine Wünsche offengelassen.

Sportlicher Austausch und neue Freundschaften

An dem Turnier nahmen vier Mannschaften aus Kobierzyce, ein Team aus der tschechischen Partnergemeinde sowie die Raesfelder Auswahl teil. Auf dem Spielfeld stand der sportliche Wettbewerb im Vordergrund, daneben aber auch der freundschaftliche Austausch zwischen den Gemeinden. Nach Angaben der Organisatoren habe das Turnier erneut gezeigt, wie lebendig die Partnerschaft zwischen Kobierzyce und Raesfeld sei.

Raesfelder Altherren-Kicker beim internationalen Turnier in der Partnergemeinde in Kobierzyce in Polen
Foto: TSV Raesfeld

Geselliger Ausklang mit Musik und Videos

Nach spannenden Spielen folgte am Abend ein gemeinsames Bankett für Spieler und Zuschauer. In lockerer Atmosphäre stellten sich die Teams mit kurzen Videobeiträgen vor. Für das Raesfelder Team produzierte die Firma Punktmacher GmbH einen stimmungsvollen Zusammenschnitt einer Trainingseinheit. Für besonders gute Laune sorgte das gemeinsame Karaoke-Singen, das den Abend mit viel Heiterkeit ausklingen ließ.

Dank an Gastgeber und Unterstützer

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des Turniers und der gastfreundlichen Gemeinde Kobierzyce, die für ein rundum gelungenes Wochenende sorgte.
„Wir wurden herzlich empfangen und haben uns von Anfang an wohlgefühlt“, sagte Robert Glombik, der die Raesfelder Gruppe begleitete. „Die Gastfreundschaft und die perfekte Organisation haben diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis gemacht.“

Ebenso würdigten die Teilnehmer die Unterstützung der Gemeinde Raesfeld, die einen Bus zur Verfügung stellte, der Schreinerei Bernd Schnieder GmbH für die gesponserten Trikots sowie der Firma Zelte Schwering GmbH für ein mitgebrachtes Gastgeschenk.

Fazit

Das Turnier in Kobierzyce wurde als voller Erfolg gewertet. Es habe die sportlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnergemeinden weiter gestärkt. Schon jetzt blicken die Raesfelder Fußballer erwartungsvoll auf ein Wiedersehen in Westfalen.

Info

Raesfeld pflegt seit 2005 eine offizielle Städtepartnerschaft mit der polnischen Gemeinde Kobierzyce. Ziel der Partnerschaft ist der kulturelle und freundschaftliche Austausch zwischen beiden Kommunen.

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