In Erle rollen die Bagger: Anfang der Woche haben die Bauarbeiten für den Neubau der zweigruppigen Kindertageseinrichtung „Holzwurm“ begonnen. Damit geht ein Projekt in die Umsetzung, das Politik, Kirchengemeinde und Träger seit zwei Jahren vorbereiten.
Bauausschuss hatte sich bereits 2025 mit dem Projekt befasst
Ein Rückblick zeigt, wie lange die Planungen liefen. Am 2. Mai 2025 befasste sich der Bauausschuss der Gemeinde Raesfeld mit dem geplanten Neubau. Damals ging es um die nächsten Schritte für die zweigruppige Einrichtung in Erle. Das Projekt sollte in die konkrete Umsetzungsphase überführt werden.
Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Standort südlich des Friedhofs an der Ecke Holten/Friedholt vorgesehen ist. Dort entsteht nun das neue Gebäude.

Kirchengemeinde stellt Grundstück in Erbpacht bereit
Die Grundlage für den Neubau schuf die Kirchengemeinde St. Martin bereits im März 2024. Der Kirchenvorstand beschloss in seiner Sitzung, der Gemeinde Raesfeld ein Grundstück im Wege der Erbpacht zur Verfügung zu stellen.
Das Areal liegt südlich des Friedhofs an der Ecke Holten/Friedholt und schafft die räumliche Voraussetzung für den Neubau. Die Abstimmung erfolgte eng mit der Leitung der Einrichtung sowie mit dem Vorstand des Trägers Holzwurm e. V. Auch das Raumkonzept wurde gemeinsam mit dem Kreisjugendamt und dem Landesjugendamt entwickelt.
Baukosten steigen – Außenanlagen berücksichtigt
Für den Neubau stellte die Gemeinde im Haushalt 2025 und 2026 bislang 1,3 Millionen Euro ein. Auf Grundlage der aktualisierten Planungen rechnet die Verwaltung inzwischen mit Baukosten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. In dieser Summe sind die Außenanlagen enthalten, Spielgeräte jedoch nicht.
Mit dem Baubeginn Anfang dieser Woche nimmt das Projekt nun sichtbar Gestalt an. In Erle entsteht damit zusätzliche Betreuungsfläche für Kinder – ein Vorhaben, das die Gemeinde seit Längerem verfolgt.



























