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Keine FFP2-Maskenpflicht mehr im öffentlichen Nahverkehr

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Seit Samstag gilt in NRW: Keine Pflicht mehr zum Tragen einer FFP2- oder KN95 Maske.

Laut Coronaschutzverordnung vom 12. Juni reicht jetzt nun eine sogenannte OP-Maske aus.

Dies gilt bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung für Fahrgäste sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthalts in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung sowie für das Fahr-, Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt.

Am Samstag reagierte auf Facebook bereits die Rheinbahn Düsseldorf auf die Lockerung überrascht und schreibt: „Uuuupsss… Manchmal kommen Lockerungen schneller als gedacht: Laut der gestern Abend veröffentlichten Neufassung der Corona-Schutzverordnung braucht Ihr in NRW ab sofort in allen Fahrzeugen des Nahverkehrs und an den Haltestellen nur noch eine medizinische bzw. OP-Maske zu tragen. FFP2-Masken sind natürlich auch weiterhin gerne gesehen“.

Neu und zulässig seit Samstag ist in Kreisen und kreisfreien Städten bei einer der Inzidenzstufe 1:

  1. der Betrieb von reinen Freibädern unter den übrigen Voraussetzungen
  2. sowie der Betrieb von Skiliften, Wasserskiliften, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen ausschließlich im Freien ohne Negativtestnachweis.

SPD-Bundestagskandidatin überreicht dem Impfzentrum ein „Dankeschön“

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Am Freitag gab es eine Überraschung für die Mitarbeitenden des Impfzentrums. Die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Borken II – Nadine Heselhaus – brachte einen großen Korb voller Leckereien vorbei. „Die Mitarbeitenden des Impfzentrums machen seit Monaten einen tollen Job. Sie sind hoch motiviert, dafür haben Sie bereits viel Lob erhalten.

Für das Impfzentrum nahm der ärztliche Leiter Dr. Euting aus Rhede den Korb entgegen.
Für das Impfzentrum nahm der ärztliche Leiter Dr. Euting aus Rhede den Korb entgegen.

Mit den kleinen Aufmerksamkeiten wollte ich mich ganz persönlich für ihren Einsatz bedanken und ihnen einfach etwas Gutes tun“, sagt Nadine Heselhaus. Das Impfzentrum musste kurzfristig ins Leben gerufen werden, der Ablauf ist straff organisiert und nicht jeder Besucher ist freundlich. Viele arbeiten im Impfzentrum nebenberuflich. „Dieses Engagement ist keineswegs selbstverständlich, deshalb darf es auch mal ein richtiges „Dankeschön“ geben. Für das Impfzentrum nahm der ärztliche Leiter Dr. Euting aus Rhede den Korb entgegen.

Die fünf besten Tipps zum naturfreundlichen Gärtnern

Zum Tag des Gartens am 13. Juni ruft der NABU dazu auf, Gärten vielfältig, gift- und torffrei zu gestalten

Berlin (pd). Vermeintlich pflegeleichte Schotterwüsten und eintönige Rasenflächen scheinen heute das Ideal eines modernen Gartens zu verkörpern. Doch diese Flächen sind für die Natur wertlos.

Schottergarten
Foto: NABU/Iris Barthel

„In einem vielfältigen Naturgarten hingegen leben viele nützliche Tiere und auch Menschen fühlen sich dort wohl. Eine solche grüne Wohlfühl-Oase anzulegen und zu pflegen ist nicht schwer und auch nicht aufwendig“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb.

Zum Tag des Gartens am 13. Juni gibt der NABU die fünf besten Tipps zum naturnahen Gärtnern.

100 Jahre Imker Raesfeld im Garten von Löchteken
Foto: Archiv

Tipp 1: Vielfalt lieben und leben: „Wer seinen Garten möglichst abwechslungsreich mit heimischen Stauden, Gehölzen und Blühpflanzen gestaltet, schafft Platz und Nahrung für Gartentiere“, so Rottleb. Eine Wasserstelle oder Teich bieten Lebensraum für Libellen und Frösche. Eine Wildblumenwiese oder ein Kräuterrasen locken Insekten an. Alte Bäume und Hecken, etwa mit Holunder, Kornelkirsche und Schlehe, bieten Nistmöglichkeiten für Vögel. Unter den Hecken fühlen sich Igel und Spitzmäuse wohl.

Naturgarten

Tipp 2: Kein Gift – niemals! Ein naturnaher Garten kommt ohne Pestizide aus. Auch Kunstdünger hat hier nichts verloren. „Pflanzen bleiben gesund, wenn sie in Mischkultur angebaut und natürliche Schädlingsbekämpfer gefördert werden, wie Vögel, Igel, Florfliegen und Marienkäfer“, sagt Rottleb. „Diese Helfer erledigen ihren Job zuverlässig und kostenfrei.“

Naturbelassener-Garten
Wildblumen und Kräuter locken Bienen an. Foto: Petra Bosse

Tipp 3: Torf verbannen. „Viele Hobby-Gärtnernde wissen nicht, dass herkömmliche Gartenerden größtenteils aus Torf bestehen“, so Rottleb. Dafür werden Moore, meist in Osteuropa, zerstört. So gehen diese einzigartigen Lebensräume und wichtigen Kohlenstoffspeicher verloren. „Besser Komposterde aus dem eigenen Kompost nutzen“, rät Rottleb.

Garten Natur

Tipp 4: Wildkräuter lieben lernen. „Viele als Unkraut geschmähte Pflanzen, wie Löwenzahn, Giersch und Brennnessel, sind wichtige Futterpflanzen für Falter und andere Insekten“, erklärt Rottleb. „Wildkräuter sind zudem sehr vielseitig: Aus Brennnessel kann man eine Jauche und damit einen Naturdünger für die Gemüsepflanzen herstellen. Giersch lässt sich zu einem leckeren Pesto verarbeiten. Löwenzahn gibt dem Salat Würze.“

Garten Baumeister Raesfeld

Tipp 5: Weniger ist mehr – das gilt fürs Rasenmähen, Heckeschneiden, Gießen und Jäten. Wer seinen Rasen etwas höher, die Hecke dichter lässt, hilft Tieren, die auf diese Pflanzen angewiesen sind. „Mulchen und Hacken spart Gießwasser, ebenso halten Wildkräuter zwischen den Kulturpflanzen den Boden feucht. Rottleb. „Und das Schöne: Wer weniger Gartenarbeit macht, hat auch mehr Zeit seinen Naturgarten zu genießen.“

NRW-Kreise warnen vor weiteren Finanzlücken durch Corona

Stetig steigende Sozialausgaben belasten die Kreise als Kostenträger für den kreisangehörigen Raum

Düsseldorf. Die NRW-Landrätinnen und Landräte warnen vor den massiven finanziellen Belastungen der Corona-Pandemie für das laufende und die folgenden Jahre.

Sie fordern vom Bund, gemeinsam mit den Ländern die absehbaren weiteren Corona-Auswirkungen für die Kommunen – insbesondere durch die Gewerbesteuerausfälle – wie im Jahr 2020 auszugleichen.
Die nordrhein-westfälischen Landrätinnen und Landräte, darunter auch Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker, haben sich im Rahmen der Landrätekonferenz in Berlin mit Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble, mit dem Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer, mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, und mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese (SPD) über aktuelle kommunale Themen und Problemlagen ausgetauscht.

Landeskonferenz-Kai-Zwickerr
Die NRW-Landräte, hier im Bild die Landräte der Münsterlandkreise mit Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker (2. v. r.), haben sich im Rahmen ihrer Konferenz in Berlin u. a. mit Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble (Bildmitte) ausgetauscht – Foto: LKT

Dramatische Steuereinbrüche

Im Zentrum der Gespräche mit Schäuble, Gatzer, Brinkhaus und Griese standen die weiter anhaltenden finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise, die die Kommunen enorm belasten. Dabei warnten die NRW-Landrätinnen und NRW-Landräte vor den massiven Belastungen der Corona-Pandemie für das laufende und die folgenden Jahre: „Bereits 2020 hat die Pandemie zu dramatischen Steuereinbrüchen geführt. Durch Corona gehen bis einschließlich 2024 die Steuereinnahmen massiv zurück. Gleichzeitig ist in den kommenden vier Jahren mit stark ansteigenden Sozialausgaben zu rechnen. Beides zusammen belastet die Kommunen in einer Größenordnung von insgesamt rund 40 Milliarden Euro“, warnte der Präsident des Landkreistags, Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann). „Um investitions- und handlungsfähig zu bleiben, brauchen die Kommunen in diesem und in den Folgejahren weitere Finanzhilfen“, forderte daher Hendele.

Massive finanzielle Schieflage

Dabei begrüßte der Vorstand des Landkreistags NRW die schnellen Corona-Hilfen im Jahr 2020: „Vor allem die höhere Beteiligung des Bundes an den Kosten der Unterkunft hilft den Kommunen nachhaltig bei der Bewältigung der seit Jahren stetig anwachsenden Sozialausgaben. Daneben bewahrte der Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle 2020 die Kommunen größtenteils davor, in eine massive finanzielle Schieflage zu geraten“, erklärte Hendele. Auch würdigten die NRW-Landrätinnen und NRW-Landräte die vom Bund beschlossenen Regelungen zur Kurzarbeit, die die Folgen der Pandemie wirksam abfedern. Doch die Corona-Krise sei nicht mit einem einmaligen Hilfspaket zu bewältigen: „Der Bund muss den 2020 beschrittenen Pfad auch in diesem Jahr mit neuen Finanzmitteln fortführen.“ Nur dies könne die Investitionsfähigkeit der Kommunen aufrechterhalten und zu neuen Wachstumsimpulsen in der Wirtschaft führen.

Stetig steigenden Sozialausgaben


Insbesondere die weitere prognostizierte Entwicklung der Sozialausgaben bereitet den NRW-Landrätinnen und NRW-Landräten Sorgen. Die seit Jahren durch die Bundesgesetzgebung veranlassten, stetig steigenden Sozialausgaben belasten die Kreise als Kostenträger für den kreisangehörigen Raum in NRW in besonderem Maße. Die Corona-Pandemie verstärke diesen Effekt.
Neben den allgemeinen Soziallasten steigen auch die Integrationskosten weiter an: „Die Pandemie hat uns in der Integrationsarbeit zurückgeworfen. Das zeigt der stetige Anstieg der flüchtlingsbedingten Soziallasten der Kommunen. Die Integrationsaufgabe wird uns länger begleiten, als bisher gedacht. Die Bundesmittel für die Integration müssen daher über das Jahresende 2021 fortgeführt werden“, forderte Hendele. Die Kommunen dürften bei diesem Prozess nicht alleine gelassen werden.


Gleichzeitig übertrage der Bund neue Sozialaufgaben auf die Kommunen, ohne einen auskömmlichen finanziellen Ausgleich zu schaffen. Die seinerzeit vorgesehene Entlastung der Kommunen im Bereich der Eingliederungshilfe könne mittlerweile die dynamische Kostensteigerung nicht mehr auffangen. Die gleiche Schieflage zeichne sich bei der geplanten Finanzierung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulalter ab: „Nach Abzug der zugesagten Bundesmittel bleibt die Finanzierung von mehr als der Hälfte der Investitionskosten von rund 7,5 Milliarden Euro sowie von drei Vierteln der laufenden Betriebskosten offen“, erklärte Hendele. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf: „Wir brauchen eine auskömmliche und dynamisierte Bundesbeteiligung, um diese vom Bund gewollte Zusatzaufgabe stemmen zu können.“

Niederlande erleichtert Regelung für Einreisende

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Die Niederlande haben die Regelungen für Einreisen aus Deutschland erleichtert

Ab morgen, 10.  Juni, entfällt für Einreisende aus Deutschland die Pflicht zum Vorlegen eines negativen PCR-Testergebnisses bei einem Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden.

(pd). Hintergrund sei laut Mitteilung des Landes NRW die Herabstufung Deutschlands vom Hochrisikogebiet (Farbcode orange) zum einfachen Risikogebiet (Farbcode gelb) im niederländischen Bewertungs-System. Für Einreisende gelten dann keine Auflagen mehr – mit Ausnahme der bekannten Abstands- und Hygienevorschriften. 
 
Nordrhein-Westfalens Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner: „Ich bin froh, dass die Niederlande die Risikoeinstufung Deutschlands der erfreulichen Entwicklung der aktuellen Corona-Lage anpassen. Denn die geforderten PCR-Tests waren für die Bürgerinnen und Bürger aufwendig und kostspielig. Das Grenzgebiet kehrt Schritt für Schritt zur Normalität zurück. Noch aber müssen wir weiter vorsichtig sein, damit wir die Pandemie schnell und sicher hinter uns lassen.“
 
Für Grenzpendler und Menschen, die nicht länger als zwölf Stunden bleiben wollten, galten ohnehin auch in der Phase der verschärften Auflagen, die zum 1. Juni für Einreisende aus Deutschland in Kraft getreten waren, Ausnahmen.
 
Eine Rückkehr zum regelfreien Reiseverkehr bedeutet die aktuelle Lockerungs-Entscheidung der Niederlande allerdings nicht. Denn das Robert Koch-Institut stuft noch seinerseits die Niederlande als Risikogebiet ein.

Damit gilt nach wie vor der dringende Appell, auf touristische Reisen ins Nachbarland zu verzichten. Für die Rückreise oder Einreise nach Deutschland müssen die folgenden Regeln beachtet werden:

Ausgenommen von jeglicher Test-, Quarantäne- und Anmeldepflicht werden unter anderem:

  • Grenzpendler
  • Reisende mit Aufenthalten von weniger als 24 Stunden in Deutschland oder in den Niederlanden im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs
  • Besucher von Verwandten ersten Grades, die maximal 72 Stunden bleiben
  • Durchreisende und Transporteure

 
Für Personen, die sich länger als 24 Stunden in den Niederlanden aufhalten und dann nach Nordrhein-Westfalen zurückkehren, oder für Personen, die aus den Niederlanden für mehr als 24 Stunden nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt:

  • Anmeldepflicht über das Einreiseportal der Bundesregierung (einreiseanmeldung.de)
  • Nachweispflicht durch Vorlage eines negativen Testergebnisses (PCR- oder Schnelltest) oder eines Impf- oder Genesenennachweises spätestens 48 Stunden nach der Einreise. Zur Übermittlung kann das Einreiseportal genutzt werden.
  • Quarantänepflicht für 10 Tage. Einreisende können die Quarantäne jederzeit beenden oder müssen sie gar nicht erst antreten, sobald der Test-, Impf- oder Genesenennachweis übermittelt wird.

Übersichtlich, kompakt, modern ist der „GeoDatenAtlas Kreis Borken

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Übersichtlich, kompakt, modern – der „GeoDatenAtlas Kreis Borken“ ist „erwachsen“ geworden

250.000 Zugriffe pro Jahr / Freischaltung der Weiterentwicklung auf der Internetseite des Kreises Borken erfolgt am Freitag, 11. Juni 2021

Kreis Borken (pd). Vor mehr als 17 Jahren – der offizielle Start war am 5. Januar 2004 – hat die Kreisverwaltung Borken erstmalig digitale Geodaten über den „GeoDatenAtlas Kreis Borken“ für Bürgerinnen und Bürger sowie Planungs- oder Ingenieurbüros im Internet angeboten.

Stefan-Menze und-Thomas-Westhoff-vom-Geodatenmanagement
Stefan Menze (li.) und Thomas Westhoff vom Geodatenmanagement der Kreisverwaltung Borken haben die Weiterentwicklung des „GeoDatenAtlas Kreis Borken“ vorgenommen. Fotos: Kreis Borken

Vielfältige Themen

Die Themen waren seinerzeit bereits vielfältig, zum Beispiel aus den Bereichen Bauen, Umwelt, Bildung und Verkehr. „Damals machte aber die noch nicht ausreichende Netz-Bandbreite oder bei vielen schlicht und einfach der fehlende Internetanschluss eine Nutzung dieses besonderen Internetangebots der Kreisverwaltung Borken noch nicht möglich“, erinnert sich Thomas Westhoff vom Arbeitsbereich Geodatenmanagement des Kreises an die Anfänge und fügt hinzu: „Inzwischen hat der ‚GeoDatenAtlas‘ mehrere Technologiewechsel hinter sich und verzeichnet dank des stetig wachsenden inhaltlichen Angebotes an neuen Geodaten und Luftbildern sowie der intuitiven Bedienbarkeit rund 250.000 Zugriffe im Jahr.“

Damit sei er neben dem „Covid19-Dashboard“ die meistgenutzte Anwendung auf den Internetseiten der Kreises Borken aus der Abteilung „Geodatenmanagement“.

Geo Atlas Kreis Borken
Der „GeoDatenAtlas“ Kreis Borken stellt digitale Geodaten aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel „Bauen und Wohnen“ für Bürgerinnen und Bürger sowie Planungs- oder Ingenieurbüros zur Verfügung. 

Ein tolles Instrument

„Der ‚GeoDatenAtlas‘ ist ein tolles Instrument, um vielfältige Informationen digital und anschaulich bereitzustellen und so die Kommunikation mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Fachbüros deutlich zu vereinfachen“, zeigt sich auch Landrat Dr. Kai Zwicker begeistert.

Bei der aktuellen Weiterentwicklung des „GeoDatenAtlas“ habe ein besonderes Augenmerk auf der Verbesserung der mobilen Nutzbarkeit gelegen. Grund dafür seien die deutlich gestiegenen Zugriffszahlen über Smartphones und Tablets. So stehen jetzt alle Funktionen und Daten der Desktop-Variante auch auf den mobilen Endgeräten zur Verfügung. Unter anderem können Luftbilder über dreizehn Epochen von 1954 bis zur letzten Befliegung im Jahre 2019/20 kostenfrei abgerufen werden. Auch die Schrägluftbilder aus den Jahren 2018 bis 2020 wurden integriert.


Ab Freitag, 11. Juni 2021, steht das neue Angebot unter https://geodatenatlas.kreis-borken.de im Internet zur Verfügung. Durch das Einscannen des beigefügten QR-Codes gelangen Interessierte dann direkt zum neuen GeoDatenAtlas.

Durch das Einscannen des QR-Codes gelangen Interessierte direkt zum neuen „GeoDatenAtlas“ auf der Internetseite des Kreises Borken.

Die Grünen möchten für Raesfeld einen Klimaschutzmanager

Braucht Raesfeld einen Klimamanager? Wenn es nach Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen geht, ja.

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen in Raesfeld sehen die dringende Notwendigkeit zu einer zeitnahen Aufstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Raesfeld.

In einem Antrag an die Verwaltung soll das für den Fraktionschef Henry Tünte wichtige Thema „Klimaschutz“ für die Gemeinde in einer der kommenden Ausschusssitzungen als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden.

Tünte sieht es als sinnvoll an, dass die Gemeinde eine zeitnahe Schaffung einer Vollzeitstelle zur Anstellung eines/er  Klimaschutzmanagers_in schaffe.

Die Begründung: Um die Pariser Klimaziele noch zu erreichen (1,5°-Ziel) müssen die  Treibhausgasemissionen in allen Bereichen zurückgefahren werden, auch in Raesfeld. Die bisherigen Anstrengungen reichen seiner Meinung nach bei Weitem nicht. „Die Gemeinde muss im Rahmen ihrer Gestaltungsmöglichkeiten schnell aktiv handeln. Wir stellen jetzt die Weichen für das Klima der nächsten 10.000 Jahre!“, begründet der Fraktionschef der Grünen seinen Antrag. Deshalb fordern die Grünen nun, um diese zentrale Zukunftsaufgabe in Raesfeld zu bewältigen, eine zeitnahe Aufstellung eines verbindlichen, integrierten Klimaschutz- und Folgenanpassungskonzeptes für die Gemeinde.

„Aufgrund der Komplexität und eminenten Bedeutung kann die Aufgabe aus unserer Überzeugung nicht nebenbei – zu den schon vorhandenen Aufgaben der Verwaltung – erfolgreich abgearbeitet werden. Das haben insbesondere die zurückliegenden Ausführungen zum Thema Klimafolgenabschätzung in den Sitzungsvorlagen eindrucksvoll gezeigt“, ergänzt Tünte seinen Antrag.

Das integrierte Klimaschutzkonzept soll, wenn es nach Tünte geht, von einem zukünftigen Klimaschutzmanager, der dem Bürgermeister als Verwaltungschef unterstellt ist, erarbeitet und umgesetzt werden.

Das Bundesförderprogramm „Nationale Klimaschutzinitiative“ biete dazu eine Grundförderung für eine befristete Anstellung mit einer Förderquote von 70 %.

Westfalen e.V. will Westfalen stärker machen

Westfalen hat ein neues Sprachrohr: Westfalen e.V. – Motto: Einigkeit macht – vor allem Westfalen – stark

Ein Verein, ein gemeinsames Ziel: Organisationen und Institutionen sollen hier einvernehmlich und kooperativ gebündelt werden. Geschäftsführer des Vereins ist der Diplom-Verwaltungswirt/Betriebswirt und Bürgermeister a.D. Andreas Grotendorst aus Raesfeld.

HAMM. Der Verein will eine starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger, Verbände und andere Organisationen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster sein. „Damit Westfalen im sich weiter verschärfenden Wettbewerb der Regionen wahrnehmbar bleibt, muss es eine gemeinsame und starke Interessenvertretung geben, die die Anliegen abseits der bereits vorhandenen Organisationen und Institutionen einvernehmlich und kooperativ bündelt. Wir arbeiten parteiübergreifend, unabhängig, ehrenamtlich und nach dem Motto: Einigkeit macht – vor allem Westfalen – stark“, erklärt Manfred Müller, bis 2020 langjähriger Landrat des Kreises Paderborn. Er wurde am Donnerstagabend zum Vorsitzenden von Westfalen e.V. gewählt.

Seine Stellvertreterin Susanne Festge, Unternehmerin aus Oelde, betont: „Westfalen e.V. ist ein Angebot an alle Interessierten, die Kräfte zu bündeln, um damit nicht nur auf den unterschiedlichen politischen Ebenen besser gehört zu werden. Unser Zusammenschluss ist keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung der bestehenden Organisationen. Die Fortentwicklung Westfalens ist uns – auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Corona-Pandemie – eine Herzensangelegenheit.“

Herzlich, verlässlich, innovativ

„Herzlich, verlässlich, innovativ – das sind die Beschreibungen, die den Namen Westfalen e.V. ergänzen und auf den Punkt bringen“, erläutert Marc Herter, Schatzmeister des Vereins und Oberbürgermeister der Stadt Hamm, die Sitz der neuen Interessenvertretung Westfalens ist. „Die geographischen Umrisse Westfalens bilden ein Herz – und Hamm liegt mittendrin“, freut sich das Stadtoberhaupt über den Standort der Geschäftsstelle. „Die Westfälinnen und Westfalen sind ja für ihre Bodenständigkeit und Verlässlichkeit bestens bekannt. Ihre Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen – insbesondere auf dem wirtschaftlichen Sektor – und ihre Innovationskraft hingegen weniger“, verdeutlicht Herter, dass das Image Westfalens ausbaufähig ist. Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich im Hammer Rathaus.

Westfalens Pluspunkte stärker bündeln

Diese Einschätzung unterstreicht Andreas Grotendorst, der vom Vorstand zum Geschäftsführer bestellt wurde: „In Westfalen spricht es sich langsam herum, dass hier erfolgreiche Unternehmen – etwa der Automobilzulieferbranche – angesiedelt sind und Arbeiten in wunderschönen Landschaften möglich ist. Diese Pluspunkte sollen – vor allem in der Selbsteinschätzung der Westfalen – stärker betont werden“, befindet Grotendorst.

Dem Vorstand von Westfalen e.V. gehören neben Unternehmer (Metallwerke Renner) Jürgen Henke (Schriftführer) aus Ahlen ferner an:

  • Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen, der in Werne wohnt
  • Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) aus Arnsberg
  • Dr. Marie Theres Thiell, Aufsichtsrätin in verschiedenen Unternehmen und Mitglied des Landesverbandsvorstandes Westfalen des Verbandes deutscher Unternehmernehmerinnen
  • Burkhard Leismann, ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Ahlen
  • Dr. Hans-Ulrich Predeick, Rechtsanwalt und Erster Landesrat a.D. aus Münster

Kooptierte beratende Mitglieder im Vorstand sind die Regierungspräsidentinnen von Münster und Detmold, Dorothee Feller und Judith Pirscher, sowie der des Regierungspräsidenten von Arnsberg, Hans-Josef Vogel und der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Matthias Löb.

Westfalen – ein starkes Stück Nordrhein-Westfalen

Der neue Vorstand freut sich ganz besonders über den Rückenwind aus der Mitgliederversammlung, die gestern in Münster im Freiherr-vom-Stein-Saal stattfand: alle Beschlüsse und Wahlen erfolgten einstimmig. Einen ersten Ausblick auf die enormen Potenziale Westfalens gab Landtagspräsident André Kuper in seinem Gastvortrag: „Westfalen – ein starkes Stück Nordrhein-Westfalen.

Der Beirat wird unter anderem vom Landtagspräsidenten André Kuper und dem Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Dr. Fritz Jäckel unterstützt.

Der neue Vorsitzende Manfred Müller bedankte sich bei den langjährigen Vorstands-Mitgliedern Dr. Thomas Bentz, OKD a.D. Raimund Pingel und Dr. Ludwig Jörder sowie dem Vorsitzenden des Beirates, Dr. Hans-Peter Rapp-Frick und dem Mitarbeiter der Geschäftsstelle, Harm Hendrik Esser.

Hintergrund zu Westfalen e.V.

Westfalen e.V. setzt die Arbeit des früheren Vereins Westfalen-Initiative fort, der sich von der Stiftung getrennt hat. Schwerpunkte der Aktivitäten sind

  • bessere Vernetzung der am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben engagierten Westfälinnen und Westfalen,
  • Bündnisse mit vorhandenen Gruppen, Organisationen und Einrichtungen schmieden,
  • koordinierende Aufgaben (etwa Abstimmung der Aktivitäten der Teilregionen Münsterland, Ostwestfalen, Lippe, Südwestfalen und Westfälisches Ruhrgebiet) wahrnehmen,
  • die gesamte Region betreffende Veranstaltungen (auch in Kooperationsform) anbieten,
  • Materialien für den politischen Willensbildungsprozess (etwa Untersuchungen oder Statements zu Detailfragen) bereitstellen,
  • und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing für ganz Westfalen betreiben

Neue moderne Straßenbeleuchtung in Raesfeld und Erle spart Energie

36 Leuchtstellen in der Freiheit, Schulstraße und Heideweg modernisiert

Die neuen Leuchtstellen sind optimale Beleuchtung und zugleich sparsamer – Westenergie fördert diese Maßnahme

Raesfeld (pd). Westenergie setzt drei Straßen der Gemeinde Raesfeld mit moderner LED-Beleuchtung ab sofort ins rechte Licht. Insgesamt 36 Leuchtstellen In der Freiheit, der Schulstraße und dem Heideweg wurden modernisiert und sorgen nun für eine zeitgemäße Beleuchtung. Die neuen Leuchten sind nicht nur in der Ausleuchtung optimiert, sondern sparen durch die neue Technik auch Strom und damit bares Geld für die Gemeindekasse. Hatten die Leuchten vorher eine Leistung von 40 oder 24 Watt so sind es nach der Erneuerung jetzt nur noch 18 Watt pro Leuchte.

Straßenbeleuchtung-Schlossfreiheit
Foto (v. li. nach re.): Bürgermeister Martin Tesing, Bernhard Kösters (Bauamt der Gemeinde Raesfeld), Kommunalmanagerin Monika Schürmann und Laura Tepaße von der Westenergie AG freuen sich über die langlebigen LED-Leuchten und die damit verbunden Einsparungen an Energie, Kosten und CO2. Foto: Gemeinde Raesfeld

Die Gemeinde rechnet mit einer Einsparung von rund 2800 Kilowattstunden im Jahr. Das sind rund 40 Prozent weniger im Vergleich zu vorher. Westenergie fördert diese Maßnahme mit 7500 Euro durch ein firmeneigenes Förderprogramm.

LED-Beleuchtung entlastet Raesfelder Haushalt

Bürgermeister Martin Tesing und Westenergie-Kommunalmanagerin Monika Schürmann trafen sich vor Ort, um sich die neuen Leuchtstellen gemeinsam anzusehen. „Durch die neue langlebigere LED-Beleuchtung entlasten wir nicht nur den Haushalt der Gemeinde, sondern sparen zudem klimaschädliches CO2 ein. Dies hilft dem Klimaschutz“, stellte Bürgermeister Martin Tesing fest.

Monika Schürmann ergänzt: „Wir sind mir der Gemeinde Raesfeld seit vielen Jahren partnerschaftlich verbunden. Gern unterstützen wir die Gemeinde auf dem Weg zur Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Eine Einsparung von Energie und CO2 kommt allen zugute.“

Westenergie bietet den Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.

Nachweis der Corona-Schutzimpfung in den Impfbüchern

Entsprechende Eintragungen nimmt das Kreisgesundheitsamt Borken vor

Kreis Borken (pd). Wer die Corona-Schutzimpfung – nachträglich – ins eigene Impfbuch eingetragen haben möchte, der kann sich dazu entweder an seine Hausarztpraxis oder an das Kreisgesundheitsamt Borken wenden.

Nach dem Infektionsschutzgesetz ist das Gesundheitsamt verpflichtet, bei Vorliegen entsprechender Nachweise diese Eintragung vorzunehmen. Darauf weist der Kreis Borken hin.
Wenn das Kreisgesundheitsamt tätig werden soll, ist eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich – für das Kreisgesundheitsamt in Borken unter der Rufnummer 02861/681 5809, für die Nebenstelle in Ahaus unter der Rufnummer 02861/681 5816 und für die Nebenstelle in Bocholt unter der Rufnummer 02861/681 5817.

Um Irritationen zu vermeiden, dazu der vorsorgliche Hinweis, dass auch beim Anruf in den Nebenstellen in Ahaus und Bocholt die Borkener Vorwahl zu wählen ist.
Bürgerinnen und Bürger können dann mit ihren Impfbüchern und einem Nachweis, der die Impfung dokumentiert, „ins Amt kommen“ und die Impfung zu Covid 19 nachtragen lassen.

Bei Bedarf werden dort auch neue Impfbücher ausgestellt. Die Impfbücher können direkt wieder mitgenommen werden. In der Nebenstelle Bocholt werden aus organisatorischen Gründen Termine allerdings nur montags angeboten.
Ausdrücklich weist der Kreis Borken darauf hin, dass der Eintrag ins Impfbuch nichts mit dem DIGITALEN IMPFAUSWEIS zu tun hat, dessen Ausstellung laut aktueller Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (hier zu finden: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1073522.html) derzeit noch nicht möglich ist.

NRW-weiter Inzidenzwert „nachhaltig“ unter 35

Ab Freitag (11.06.2021) weitere Lockerungen der Coronaschutzvorgaben
Grund: NRW-weiter Inzidenzwert „nachhaltig“ unter 35

Kreis Borken (pd). Ab Freitag, 11. Juni 2021, gilt für das Land NRW die niedrigste Inzidenzstufe, die so genannte Inzidenzstufe 1. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW heute in der offiziellen Übersicht der Inzidenzstufen festgestellt.

Grund dafür: Die Corona-Schutzverordnung macht verschiedene Öffnungsschritte nicht nur von der Inzidenz des jeweiligen Kreises oder der jeweiligen kreisfreien Stadt abhängig, sondern knüpft sie auch an die für das Land geltende Inzidenzstufe. Daher greifen auch im Kreis Borken mit dem Inkrafttreten der Inzidenzstufe 1 für NRW ab Freitag weitere Öffnungen

Für den Kreis Borken selbst sind bereits seit 4. Juni 2021 die „U35-Regelungen“ gültig.
Folgende weitere Lockerungen gelten ab Freitag durch die Landes-Inzidenzstufe 1 im Kreis Borken insbesondere.

Gastronomie

Mit der Inzidenzstufe 1 für das Land NRW ist die Nutzung der Innengastronomie ohne den Nachweis eines negativen Tests möglich.

  • Die Platzpflicht und die Vorgaben zu Mindestabständen gelten weiterhin; auch die einfache Rückverfolgbarkeit muss nach wie vor sichergestellt sein.
  • Außerdem können andere Vorgaben der Corona-Schutzverordnung – wie z.B. die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für Treffen im öffentlichen Raum – weiterhin einen Test erfordern. Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt besteht unverändert eine Testpflicht.

Außerschulische Bildung

Präsenzunterricht und Prüfungen sind auch innen ohne Test erlaubt.

Kultur

Für Kultureinrichtungen (Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen) entfällt die Personenbegrenzung.

Sport

Für die Sportausübung entfällt die Testpflicht: Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich; kontaktfreier Sport ist innen und außen ohne Personenbegrenzung zulässig.

Borkener durch Love Scamming um mehrere tausend Euro gebracht

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Trotz mehrfacher Warnung der Polizei und Medien, gibt es immer noch Menschen, die auf die perfide Betrugsmasche des Love-Scammings reinfallen

Der vermeintliche Weg zum Glück führt über Vorauszahlungen an einen Betrüger, englisch „Scammer“.

Borken. Sie manipulieren die Gefühle anderer Menschen, um Beute zu machen: Betrüger haben jetzt einen Borkener um mehrere tausend Euro gebracht. Dabei bedienten sie sich der perfiden Masche des Love Scammings – sie täuschten über das Internet eine Beziehung vor.

Der Borkener glaubte, mit einer Krankenschwester auf UN-Mission in Kontakt zu stehen. Geschickt bauten die Betrüger die Verbindung über einen Zeitraum von mehreren Monaten auf, schickten dazu Fotos der angeblich in Diensten der britischen Armee stehenden Frau und passende emotionale Botschaften. Schließlich kamen die Betrüger zum eigentlich Kern der Sache: Sie forderten Geld – angeblich, weil die „Krankenschwester“ sonst keine Möglichkeit habe, von ihrem Einsatzort zurück nach Europa zu kommen.

Wie bei diesen Tätern üblich, reizten sie ihre Masche nach der ersten Zahlung weiter aus und erfanden immer neue scheinbare Hindernisse, die den Flug der Frau herauszögern würden. Am Ende schöpfte der Borkener schließlich doch Verdacht und wandte sich an die Kripo.

Das Vorgehen der Täter in diesem Fall stellt für die Ermittler der Kripo in Borken nichts Unbekanntes dar. Experten sprechen dabei vom sogenannten „Scamming“: Der vermeintliche Weg zum Glück führt dabei über Vorauszahlungen an einen Betrüger, englisch „Scammer“. Eine Variante davon: das Love- oder auch Romance-Scamming. Die Betrüger suchen in Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerken nach möglichen Opfern.

Auf den ersten Kontakt folgt eine Phase intensiver Liebesbekundungen. Die Täter legen damit psychologisch die Grundlage, um im nächsten Schritt erfolgreich um Geld bitten zu können. Die Betrüger zeigen sich erfinderisch, wenn es darum geht, vermeintliche Notlagen zu schildern. Die Opfer schöpfen zu diesem Zeitpunkt leider oft nicht so schnell Verdacht.
Denn die Täter haben sie bewusst in eine emotionale Abhängigkeit gebracht. Oft ziehen sich derartige Fälle über einen längeren Zeitraum.

Wie die Täter im Detail vorgehen, wie sie sich erkennen lassen und was Betroffene tun sollten schildert die polizeiliche Internetseite https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming.

Quarantäne in Schöppinger Fleischzerlegungsbetrieb beendet

Nach Corona – Fällen in Schöppinger Fleischzerlegungsbetrieb: Alle Tests negativ-25 Beschäftigte sind aus der Quarantäne entlassen

Betroffene Beschäftigte und deren Kontaktumfeld können Quarantäne beenden

Kreis Borken (pd). Nach den positiven Corona-Befunden in einem Fleischzerlegungsbetrieb in Schöppingen sind nun alle Betroffenen wieder aus der Quarantäne entlassen worden. Gestern (08.06.2021) hat das Kreisgesundheitsamt die Ergebnisse der erneuten Testung nach 14 Tagen Quarantäne mitgeteilt bekommen: Alle Befunde sind negativ.

Die Infektionen mit dem Coronavirus bei insgesamt 25 Beschäftigten waren bei einem der turnusmäßigen Tests in dem Betrieb nachgewiesen worden. Für fleischverarbeitende Betriebe sind seit dem vergangenen Jahr regelmäßige PCR-Testungen der Mitarbeiterschaft verpflichtend vorgeschrieben. In enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt Borken wurden umgehend weitere Testungen vorgenommen, um eine Ausbreitung des Virus zu vermeiden. So konnte das Ausbruchsgeschehen zügig eingedämmt werden.

„Einfach Heimat!“ – Kreis Borken verleiht Heimat-Preis 2021

Vereine und Initiativen können sich bis zum 27. August bewerben / Bis zu 5.000 Euro Preisgeld

Kreis Borken (pd). Im Kreis Borken begeistern sich viele Vereine und Initiativen für die lokalen, regionalen und kreisweiten Besonderheiten. Sie arbeiten Projekte aus, die in besonderer Weise für unsere Region stehen, sie bewahren die Heimat und gestalten gleichzeitig die Zukunft.

Der Kreis Borken möchte nun erneut dieses ehrenamtliche Engagement mit dem Heimat-Preis würdigen. Bis zum 27. August 2021 können sich unter dem Motto: „Einfach Heimat!“ Vereine, Gruppen oder Initiativen bewerben, die aktuell Projekte oder Aktivitäten durchführen oder diese bereits realisiert haben, die sich mit den regionalen, heimatgeschichtlichen Traditionen beschäftigen und auf die zukünftigen Entwicklungen im Kreis gerichtet sind. Grundlage ist das vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Programm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“

Heimatpreis-Kreis-Borken-2021
Landrat Dr. Kai Zwicker (re.), Wilhelm Stilkenbäumer (Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Sport des Kreises Borken), Elisabeth Büning (Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken; li.) und Ulrike Brandt (Kulturabteilung des Kreises Borken) freuen sich auf zahlreiche Bewerbungen für den Heimat-Preis. Foto: Kreis

Ehrenamt im Westmünsterland hat sehr hohen Stellenwert

Damit verleiht der Kreis Borken nun bereits im dritten Jahr den Heimat-Preis. Die Resonanz auf diesen Heimat-Preis war in den vergangenen Jahren beeindruckend, zahlreiche herausragende Initiativen konnten damit besonders gewürdigt werden. Mit der grenzüberschreitenden Initiative Dinxperwick wurde der erste Preisträger des Kreis-Heimat-Preises gleichzeitig auch der erste Landessieger.

Vor dem Hintergrund dieser positiven Erfahrungen möchte der Kreis Borken auch in diesem Jahr die lokalen Akteure würdigen. „Das Ehrenamt hat bei uns im Westmünsterland seit eh und je einen sehr hohen Stellenwert. Es gibt hier bei uns im Kreisgebiet viele aktive Vereine und Gruppen, die sich für unsere Region engagieren“, stellt Landrat Dr. Kai Zwicker heraus. „Insbesondere in den vergangenen Monaten der Pandemie hat sich gezeigt, wie die Menschen hier sich bürgerschaftlich einsetzen und für ein großes Miteinander sorgen.“ Gemeinsam mit Wilhelm Stilkenbäumer, Vorsitzender des Kreis-Kulturausschusses, ruft er sowohl neu entstandene Initiativen als auch bereits langjährig aktive Gruppen zur Beteiligung auf: „Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder interessante Bewerbungen eingereicht werden und wir dieses Engagement ehren dürfen. Bewerben Sie sich, wenn Sie an einem Projekt arbeiten, das für unsere Region steht!“

Die eingereichten Projekte oder Aktivitäten werden anhand folgender Kriterien bewertet:

  • – Förderung der regionalen Identität und des Heimatbewusstseins
  • – Förderung gelebter Traditionen und Bräuche
  • – Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Gemeinwohls
  • – Innovation des Projektansatzes
  • – Möglichkeit von generationsübergreifendem Erleben
  • – Nachhaltigkeit der Projektidee
  • – Übertragbarkeit

Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine Jury, bestehend aus Landrat Dr. Kai Zwicker, Wilhelm Stilkenbäumer, Kreisheimatpflegerin Christel Höink, Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen und Gruppen im Kreistag sowie der Kulturabteilung des Kreises Borken.
Für den Heimat-Preis 2021 stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW eine Fördersumme in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung: Der 1. Preis erhält 5.000 Euro, der 2. Preis 3.000 und der 3. Preis 2.000 Euro. Bewerben können sich alle gemeinnützigen Vereine, Gruppen und Initiativen, die überwiegend ehrenamtlich tätig sind und ihren Sitz im Kreis Borken haben.

Die Bewerbung ist jeweils nur mit einem Projekt möglich, auch Kooperationsprojekte können eingereicht werden. Es können sowohl laufende als auch bereits abgeschlossene Aktivitäten und Projekte sein. Verliehen wird der Heimat-Preis Ende des Jahres vom Landrat.

Der Gewinner des ersten Preises stellt sich anschließend einem Wettbewerb auf Landesebene.
Bewerbungen können bis zum 27. August 2021 beim Kreis Borken eingereicht werden. Die nötigen Unterlagen dazu stehen auf der Internetseite des kult Westmünsterland unter: www.kult-westmuensterland.de/kult/heimatpflege/heimat-preis/. Fragen beantwortet die Kulturabteilung des Kreises Borken: Ulrike Brandt, Tel. 02861/681-4281, oder Antonius Böing, Tel. 02861/681-4283.

Die Erdbeere ist die Königin der Beeren / Saison startet endlich

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Botanisch gesehen ist die Erdbeere gar keine Beere, sondern eine sogenannte Sammelnuss. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen Körner (Nüsse) auf der roten Scheinfrucht. Aber das ist uns letztendlich egal.

Schlankmacher Erdbeere

Allergiker müssen leider oft auf die süßen Früchte verzichten. Alle anderen Genießer verzehren die „Königin der Beeren“ dagegen pur oder mit Sahne, auf Eis oder Kuchen, in der Bowle oder als Marmelade. Die Beeren an sich sind mit weniger als 40 Kilokalorien pro 100 Gramm Schlankmacher. Kalorienmäßig ins Gewicht fallen leider die leckeren „Beilagen“.

Klassiker seit eh und je sind die Kombinationen mit Banane, Rhabarber oder Spargel, aber auch die Farbtupfer im Spinat- oder Rucolasalat. Auch in eine andere Richtung gehend mit Balsamico und Pfeffer oder als Smoothie mit Basilikum machen sich die roten Früchte gut. Wer ein ganz besonderes Geschmackserlebnis erleben möchte, dem empfehle ich, die Beeren in Zucker zu tauchen, der mit Kardamom gemischt wurde. Wie so oft in der Küche gilt auch hier: Probieren geht über Studieren.

Eine paradiesische Frucht

Zur Gattung Fragaria gehören über 20 Arten und mehr als 1000 Sorten. Bei dieser großen Menge seine Lieblingssorte zu finden, das ist nicht einfach, zumal die Zeit davonläuft, da die Saison für die heimischen Früchte kurz ist.

Die kleinen Walderdbeeren waren bereits in der Steinzeit bekannt und wurden weiter gezüchtet und gekreuzt. Die Früchte, so wie wir sie kennen, kamen im 17. Jahrhundert aus Kanada, später dann auch aus Südamerika nach Holland. Dort entstand aus einer Kreuzung der beiden Sorten die Ananas-Erdbeere, wie die beliebte Frucht genannt wird. Seitdem lassen nicht nur wir uns die roten Früchte oder korrekterweise die Nüsse gerne schmecken. Auch zahlreiche Säugetiere wie Füchse und Dachse, Igel und Mäuse, aber auch Vögel und Käfer wissen das süße Fruchtfleisch zu schätzen.

Erdbeeren kennt man nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt. Dabei hat jede Region ihre eigene Bezeichnung. So heißen sie im Erzgebirge Knickbeeren und in Köln schlicht Erbel. Die englische Bezeichnung Strawberry kennen sicherlich viele Leserinnen und Leser. Die Bezeichnungen Mansikka, Röpere und çilek sind dagegen wohl eher den Finnen, Maori oder Türken bekannt sind.

Tipps zum Umgang mit der Erdbeere

Da Erdbeeren äußerst empfindlich sind und schnell ihr Aroma verlieren, müssen sie vorsichtig behandelt werden:

  • Entfernen Sie den grünen Strunk erst nach dem Waschen.
  • Waschen Sie die Früchte im stehenden Wasser ab, denn durch den harten Strahl entstehen Druckstellen.
  • Stellen Sie die Erdbeeren ungewaschen mit grünem Stängel in den Kühlschrank, wenn Sie sie nicht gleich essen wollen.

Dreimal Erdbeeren, dreimal unterschiedlicher Genuss

Erdbeersalat mit Mozzarella auf Rucola

Erdbeeren und Rucola waschen, abtrocknen und die Erdbeeren halbieren. Gewürfelten Mozzarella mit den Erdbeeren und dem Rucola auf einem Teller dekorativ anrichten. Mit einer Soße aus Balsamico, Ahornsirup, Senf, Öl sowie Salz und Pfeffer übergießen.

Erdbeer-Mascarpone-Dessert

Den Boden kleiner Gläser mit zerkrümelten Keksen oder Schokolade bedecken.
Mascarpone, Quark, Zitronensaft, etwas Zucker sowie Joghurt oder Sahne mixen und abwechselnd mit den Erdbeeren im Glas verteilen. Als Abschluss die Creme mit etwas Schokolade garnieren.

Frisch vom Feld direkt in den Mund

Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind, empfehlen wir die frischen und leckeren Erdbeeren vom Hof Nießing, Schulten Matt 15 in Raesfeld.

Die 12. Raesfelder Gartentage erleben und genießen

Die Raesfelder Gartentage sind für viele Natur- und Gartenfreunde ein Garant für schöne Gärten, neue Ideen, Fantasien und nette Gespräche rund um das Thema „Garten“ geworden. Mittlerweile finden sie zum elften Mal in Raesfeld und Umgebung statt. 

Am Samstag und Sonntag, den 17.- 18.07.2021 von 11-18 Uhr laden sie ein! Aufgrund der aktuellen Situation sind in diesem Jahr leider nicht alle Gärten vertreten.

Raesfeld (pd). Egal, ob Bauerngarten, Schwimmteich, Stauden oder exotische Pflanzen – neue Ideen kann jeder Gartenfreund gut gebrauchen, um sie im eigenen Gartenreich umzusetzen. Ideenklau ist an diesem Tag nicht verboten, sondern gerne gesehen.

Garten Baumeister Raesfeld
Garten Baumeister Am Ährenfeld

Pflanzenvielfalt

Für die Besucher der Raesfelder Gartentage ist dies die Chance, durch kleine und große Gartenparadiese zu schlendern, stille Ecken zu entdecken, Pflanzenvielfalt zu erleben oder einfach nur etwas vom Alltag abzuschalten und in die Natur einzutauchen. Und wer selbst einmal seinen eigenen Garten für Besucher bei den Raesfelder Gartentagen öffnen möchte, kann jederzeit gerne Kontakt mit dem Ortsmarketing aufnehmen.

Garten Baumeister Raesfeld

Folgende Privatgärten sind in der Zeit von 11-18 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass die meisten Gärten nur am Sonntag geöffnet haben. Teilweise wird ein geringer Eintritt erhoben.

Öffnungszeiten

Samstag, 17.07.2021 sind geöffnet:

  • Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck
  • Palmengarten Herden, Waldweg 34, 46514 Schermbeck

Sonntag, 18.07.2021 sind geöffnet:

  • Seggewiß, Im Rott 16
  • Baumeister, Ährenfeld 13
  • Hinzelmann, Dreckerhook 15
  • Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck
  • Paus, Feldmark 3, 46514 Schermbeck

Bitte beachten Sie die derzeit gültigen Vorschriften zum Coronavirus.

  • Die Hygienevorgaben müssen eingehalten werden
  • Die Anzahl der Besucher pro Garten ist begrenzt
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern, auch in Warteschlangen, ist einzuhalten
  • Ggf. ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen

Gartentage im Exotengarten bei Familie Seggewiß

Gartentage: Das Leben kehrt zurück – Frühlingserwachen und Palmenblüte im Exotengarten bei Familie Seggewiß am kommenden Sonntag

Raesfeld (pd). Die Coronazahlen sind stark rückläufig und in vielen Bereichen des Alltags kehrt das Leben zurück. So freut sich auch Familie Seggewiß ihren privaten Garten im Rahmen der Offenen Gartenpforte nun wieder öffnen zu dürfen.

Nach den harten Winterwochen im Februar kehrt aber auch in zahlreiche exotische Pflanzen in dem privaten Garten der Familie das Leben zurück. „Es war der härteste Winter seit ca. 10 Jahren für unsere Palmen, Bananen und Kakteen und etwas Winterschutz war an frostigen Tagen nötig. Es gibt zwar noch hier und da ein paar kleinere Winterschäden, aber man ist immer wieder überrascht, wie schnell es die Natur wieder zu alter Schönheit und Größe schafft“, so berichtet Regina Seggewiß.

Gartentage 2020 Raesfeld Seggewiß
Gartentage 2020 Raesfeld. Regina und Thomas Seggewiß. Foto: Petra Bosse

Wüstenbeet

Durch das feuchte Frühjahr konnten sich die Pflanzen nach den vergangenen trockenen Jahren zu üppigem Grün entwickeln. Die großen Palmen haben bereits ihre volle Blüte erreicht und im Wüstenbeet öffnen die vielen winterharten Kakteen hoffentlich schon in den nächsten Tagen ihre ersten Blütenknospen. Die stattlichen Bambushaine schieben ihre neuen Halme in die Höhe und die sattgrünen Baumfarne rollen gerade ihre frischen neuen Wedel aus.

Gartentage Raesfeld

Erholung und Freude an der Natur

Die Gartenpforte öffnet sich zum Exotengarten am Sonntag, 13.06.2021 in der Zeit von 11-18 Uhr.

Es ist Zeit, einen schönen Gartentag unter Gleichgesinnten zu erleben. Unter Berücksichtigung der allgemein geltenden und bekannten Hygienevorschriften freut sich die Familie auf nette Gespräche „auf Abstand“, hofft auf bestes Gartenwetter und möchte den Besuchern nach monatelangen Einschränkungen etwas Erholung und Freude an der Natur in ihrem Exotengarten anbieten. Alle Gartenfreunde sind herzlich willkommen. Besucher werden gebeten, die Abstandsregeln auf dem Weg zum Garten, im Eingangsbereich und im Garten einzuhalten.

Der Privatgarten in Raesfeld, Im Rott 16, ist in diesem Jahr darüber hinaus für Besucher geöffnet am

  • So. 27. Juni – Sommersonne im Exotengarten
  • So. 18. Juli – Raesfelder Gartentage 2021
  • Fr. 24. Sep. – Lichterabend im Exotengarten (18-22 Uhr)

Auch abseits der genannten Termine sind wieder Besuchergruppen nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Alle Angaben unter vorbehaltlicher Änderung hinsichtlich der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Corona-Regelungen. Nähere und aktuelle Informationen zu den Gartentagen findet der Besucher unter www.garten-seggewiss.de

„Beschwerdestelle Jugendhilfe“ nimmt Arbeit im Kreis Borken auf

Aufgabe: Moderierend konstruktive Lösungen bei Schwierigkeiten mit dem Jugendamt finden

Kreis Borken (pd). Das Jugendamt hat den Antrag einer jungen Frau auf Erziehungshilfe abgelehnt. Fälle wie dieser lassen die Betroffenen manchmal verzweifeln. Sie sehen keinen Ausweg aus dem vermeintlichen Behördendschungel, fühlen sich missverstanden, ja alleingelassen.

Bevor es daraufhin womöglich zu Rechtsstreitigkeiten kommt, kann ab sofort die neugeschaffene „Beschwerdestelle Jugendhilfe für die Städte Ahaus, Bocholt, Borken und den Kreis Borken“ moderieren.

Die Beschwerdestelle 'Jugendhilfe' nimmt ihre Arbeit im Kreis Borken auf: v. li. Florian Tschirpe (Stadt Bocholt), Uwe Zachej (Stadt Borken), Heiner van Weyck (Stadt Ahaus), Werner Rasch (Koordinator der Beschwerdestelle) und Jörg Schulze Sievert (Kreis Borken)
Die Beschwerdestelle ‚Jugendhilfe‘ nimmt ihre Arbeit im Kreis Borken auf: v. li. Florian Tschirpe (Stadt Bocholt), Uwe Zachej (Stadt Borken), Heiner van Weyck (Stadt Ahaus), Werner Rasch (Koordinator der Beschwerdestelle) und Jörg Schulze Sievert (Kreis Borken)

Die dort ehrenamtlich tätigen Fachkräfte möchten Kinder, Jugendliche und Erwachsene beraten und unterstützen, die sich durch das Jugendamt nicht ausreichend informiert und beteiligt fühlen. Zudem sind sie Ansprechpersonen für diejenigen, die sich persönlich beschweren möchten, weil sie mit der Betreuung und/oder Entscheidungen des Jugendamtes nicht zufrieden sind.

Die Städte Ahaus, Bocholt, Borken und der Kreis Borken haben die Förderung der „Beschwerdestelle Jugendhilfe“ übernommen. Der Zuständigkeitsbereich umfasst daher die Bezirke der Stadtjugendämter Ahaus, Bocholt und Borken sowie des Kreisjugendamtes Borken (das sind die 13 Kommunen im Kreisgebiet, die über kein eigenes Jugendamt verfügen). Für den Bezirk des Stadtjugendamtes Gronau gibt es bereits eine Beschwerdestelle.

Eigenständige Beschwerdestelle

„Die Jugendämter sind gehalten, ein Beschwerdemanagement einzurichten“, erklärt dazu Kreisjugendamtsleiterin Brigitte Watermeier und betont: „Wir waren der Meinung, dass es besser und transparenter ist, wenn eine unabhängige Stelle diese wichtige Aufgabe übernimmt.“ Vor dem Hintergrund haben in jüngster Vergangenheit die Jugendhilfeausschüsse der beteiligten Jugendämter beschlossen, eine eigenständige Beschwerdestelle einzurichten und zu fördern.“

So muss auch nicht jedes einzelne Jugendamt im Kreis Borken selbst aktiv werden.
Angesprochen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die einen Anspruch auf Sozialleistungen haben und sich durch ein Jugendamt subjektiv im Bereich der Beratungs- und Jugendhilfeleistungen nicht ausreichend beteiligt, betreut und beschieden oder sich ungerecht behandelt fühlen.

Durch Beratung, Vermittlung und Verhandlung sollen Konflikte konstruktiv gelöst werden. Voraussetzung ist allerdings, dass beide Seiten Verständnis füreinander, vor allem für die Argumente des anderen, aufbringen. Es geht darum, einvernehmliche Lösungen zu erzielen, bevor juristische Schritte eingeleitet werden müssen. So kommt der Beschwerdestelle nicht die Rolle von Anwälten, sondern von Moderatoren zu.

Infokasten „Beschwerdestelle Jugendhilfe im Kreis Borken“

Die „Beschwerdestelle Jugendhilfe“ ist eine behördenunabhängige Einrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Leistungen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz in Anspruch nehmen oder diese Leistungen wünschen und bei Problemen mit dem Jugendamt unabhängigen Rat suchen. Telefonisch oder im persönlichen Gespräch werden vertraulich und unbürokratisch die jeweilige Situation und mögliche Lösungen besprochen.

Die ehrenamtlichen Fachkräfte der Beschwerdestelle begleiten die Ratsuchenden auch zu unterstützenden Gesprächen mit dem Jugendamt. Die Beschwerdestelle berät und unterstützt zudem Eltern, wenn diese Hilfe für sich oder ihre Kinder benötigen. Beratung und Unterstützung durch die „Beschwerdestelle Jugendhilfe sind für die Ratsuchenden kostenfrei.

Die Beschwerdestelle ist erreichbar unter Tel.: 0151 / 67568462 und per E-Mail: [email protected].
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Beschwerdestelle unter https://beschwerdestelle.borken.de.

Neues Tanzangebot der Musikschule Borken

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Anmeldung ab sofort möglich!

Borken (pd). Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 erweitert die Musikschule ihr Angebot um die Sparte „Tanz“ und stärkt damit ihren Schwerpunkt im Bereich Musical / Bühne. Die Kurse „Urban Kids“ (9 bis 14 Jahre) und „Jazzfunk“ (ab 14 Jahre) finden ab Montag, 23. August 2021 in der Duesbergschule statt.

Trainerin Alissa Müller Foto: Rüdiger Brans / Studio 360

Vorkenntnisse sind keine nötig, nur Freude an Bewegung und Musik. Mehr Infos zu den Kursen und zur Trainerin Alissa Müller finden Sie auf der Homepage der Musikschule (www.musikschule.borken.de). Eine Anmeldung ist ab sofort im Sekretariat der Musikschule möglich, telefonisch (02861/939–218) oder per Mail an [email protected]

STADTRADELN 2021 – Deutlich mehr Teilnehmende / Rad-Kilometer als im Vorjahr

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Stadt Borken prämiert die Gewinnerinnen und Gewinner am 18. Juni 2021 im FARB

Borken (pd). Vom 01. bis 21.05.2021 beteiligte sich die Stadt Borken zum 5. Mal an der Kampagne STADTRADELN vom Klima-Bündnis. Insgesamt legten 2.336 Radfahrerinnen und Radfahrer in 106 Teams 325.579 Kilometer zurück und vermieden damit 48.000 kg CO2 im Vergleich zu Autofahrten.

Klimabündnis Foto: Laura Nickel / Klimbündnis
Klimabündnis Foto: Laura Nickel / Klimbündnis

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing bewertet die Aktion als vollen Erfolg. Im Vergleich zum Vorjahr waren es mehr als dreimal so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer (2020: 696 Radelnde) und fast eine Verdopplung der erradelten Kilometer (2020: 169.783 Kilometer).

Klimaschutz, Spaß, Gesundheitsförderung und mehr nachhaltige Mobilität sind wichtige Effekte von STADTRADELN. Dazu trägt in diesem Jahr die Aktion Schulradeln wesentlich bei, die die Aktion STADTDRADELN erstmalig ergänzt. Bei dem Wettbewerb Schulradeln werden die fahrradaktivsten Klassen und Schulen in NRW gesucht.

Hierbei haben die folgenden Schulen teilgenommen: Gymnasium Remigianum, Jodocus Nünning Gesamtschule, Schönstätter Marienschule, Astrid Lindgren Grundschule, Gymnasium Mariengarden, Julia-Koppers-Gesamtschule, Remigius Grundschule, Berufskolleg Borken und Montessori Gesamtschule. Die Schulen können sich im landesweiten Vergleich messen.

Am 18.06.21 zeichnet Bürgermeisterin Schulze Hessing die besten Teams sowie Radelnden im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung im FARB Forum Altes Rathaus Borken aus.
2021 prämiert die Stadt Borken die drei besten Teams mit den meisten gefahrenen Kilometern (absolut) und gleichzeitig die fahrradaktivsten Borkener Schulen:

Platz 1: Gymnasium Remigianum – 348 Radelnde legten 36.011 Kilometer zurück
Platz 2: Jodocus Nünning Gesamtschule – 254 Radelnde legten 26.690 Kilometer zurück
Platz 3: Schönstätter Marienschule – 278 Radelnde legten 26.214 Kilometer zurück

die drei besten Teams mit den meisten gefahrenen Kilometern pro Person (Durchschnittswert)
Platz 1: Koga Team – 3 Radelnde legten 2.097 km zurück
Platz 2: Hovi Team – 9 Radelnde legten 3.895 km zurück
Platz 3: Friedensboten – 14 Radelnde legten 5.921 km zurück

die drei Unternehmen / Kollegengruppen mit den meisten gefahrenen Kilometern pro Person (Durchschnittswert)
Platz 1: OBI Flitzer – 4 Radelnde legten 2.916 km zurück
Platz 2: OGS Josefine – 5 Radelnde legten 2.014 km zurück
Platz 3: Bäckerei Jägers – 5 Radelnde legten 1.792 km zurück

die drei Radsportgruppen / Sportvereine mit den meisten gefahrenen Kilometern pro Person (Durchschnittswert)
Platz 1: Gemener Radsenionren – 2 Radelnde legten 2.334 km zurück
Platz 2: Tischtennis Betriebssport Kreisverwaltung – 2 Radelnde legten 1.907 km zurück
Platz 3: Radsportfreunde Borken e.V. – 16 Radelnde legten 6.830 km zurück

die drei Schülergruppen / Schulklassen mit den meisten gefahrenen Kilometern pro Person (Durchschnittswert)
Platz 1: Klasse 9 a Gymnasium Remigianum – 4 Radelnde legten 1.719 km zurück
Platz 2: Klasse 5 b Gymnasium Remigianum – 11 Radelnde legten 2.769 km zurück
Platz 3: Klasse 9 a Gymnasium Mariengarden – 13 Radelnde legten 3.098 km zurück

die drei Familien mit den meisten gefahrenen Kilometern pro Person (Durchschnittswert)
Platz 1: Hühnerhaufen – 2 Radelnde legten 1.602 km zurück
Platz 2: schlus34 – 5 Radelnde legten 2.209 km zurück
Platz 3: MarBeck – 5 Radelnde legten 2.175 km zurück

Auch auf Kreisebene zeigt sich diese außergewöhnliche Bilanz. Nach bisherigem Zwischenstand liegt der Kreis Borken deutschlandweit auf Platz 2. Das Klima-Bündnis nimmt jedoch bis September noch Anmeldungen entgegen und gibt im November die Gewinner bekannt. Es bleibt also spannend!



 

 

 

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