Der Hohe Mark Steig wird fünf Jahre alt. Der Naturpark Hohe Mark feiert das Jubiläum vom 25. bis 30. September 2026 mit sechs geführten Wandertagen über die Etappen des Premium-Wanderwegs.
Sechs Etappen in sechs Tagen
An jedem Tag steht eine der sechs Etappen auf dem Programm. Begleitet werden die Touren von Steffi Hetzel, einer zertifizierten Wanderführerin und Bloggerin, sowie einer Mitarbeiterin des Naturparks Hohe Mark.
Der Hohe Mark Steig verläuft von Wesel im Westen bis Olfen im Osten. Der zertifizierte Premium-Wanderweg ist geprägt von Ausblicken, naturbelassenen Wegen und flachen Streckenabschnitten.
Jubiläumspreis und begrenzte Plätze
Der Jubiläumspreis beträgt 35 Euro pro Person und Etappe. Enthalten sind die professionelle Begleitung, Verpflegung zur Mittagspause, ein kleines Überraschungsgeschenk und der Rücktransport zum jeweiligen Startpunkt am Ende des Wandertages.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen pro Etappe begrenzt. Wichtig ist eine gute Grundkondition, denn die Etappen sind zwischen 19 und 28 Kilometer lang.
Fernwandern zum Ausprobieren
Marianne Teltrop vom Naturpark Hohe Mark macht Lust auf die Touren: „150 km durch Wälder, Wiesen und wunderschöne Landschaften, voll von kleinen und großen Naturmomenten.“ Wer schon immer einen Fernwanderweg erleben wollte, könne bei der Jubiläumswoche eine Etappe testen oder mehrere kombinieren.
Der Hohe Mark Steig wurde zwischen 2017 und 2021 mit Mitteln des Landes NRW und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung entwickelt und ausgebaut. Auch der Regionalverband Ruhr war an Finanzierung und Infrastruktur beteiligt.
Der Regionalverband Ruhr übernimmt zudem die Pflege des Weges und der Infrastruktur in den ersten 15 Jahren nach Projektende. Der Naturpark Hohe Mark kümmert sich um die Vermarktung des Hohe Mark Steigs.
Anmeldung beim Naturpark
Anmeldungen nimmt der Naturpark Hohe Mark unter www.hohe-mark-steig.de entgegen. Dort sind auch die einzelnen Etappen beschrieben.
Während der geführten Wanderungen erhalten die Teilnehmer Informationen zur Geschichte des Weges, zur heimischen Flora und Fauna sowie zu den besonderen Punkten entlang der Strecke. Dadurch sollen die Jubiläums-Wandertage nicht nur sportlich, sondern auch als Naturerlebnis im Westmünsterland funktionieren.
Wer glaubt, dass eine Runkel nur auf den Acker gehört, war am Montag in Erle falsch informiert. Beim zweiten Runkelschießen(werfen) der Erler Junggesellen wurde das Wurzelgemüse erneut zum Mittelpunkt eines Wettbewerbs, bei dem Kraft, Ausdauer und Treffsicherheit gefragt waren. Erstmals fand die Veranstaltung auf dem neuen Dorfplatz statt.
Man nehme eine Stange, befestige eine Runkel an der Spitze und legt jede Menge Wurfholz für die Teilnehmer bereit. Fertig ist ein Wettbewerb, der auf den ersten Blick einfach aussieht, sich in der Praxis aber als echte Herausforderung entpuppt. Schließlich muss die Runkel mit einem gezielten Treffer von der Stange geholt werden.
Foto: Petra Bosse
Dorfplatz wird zur Runkel-Arena
Am Dienstagnachmittag war alles schnell aufgebaut. Die passende Musik durfte natürlich nicht fehlen. Für Stimmung sorgten Klänge aus der Konserve ebenso wie die Erler Kapelle „Runkel-Bums“, die dem Spektakel den passenden musikalischen Rahmen verlieh.
Nachdem ein Regenschauer vorbeigezogen war, füllte sich der Dorfplatz zusehends. Zahlreiche Besucher verfolgten das Geschehen und genossen das ungewöhnliche Kräftemessen. Auch die Gäste im HUB Erle hatten beste Sicht auf die fliegenden Holzscheite und die hartnäckig verteidigte Runkel.
Foto: Petra Bosse
Königswürde nach zähem Kampf
Doch irgendwann hat jede Runkel genug. Nach vielen Würfen, jeder Menge Muskelkraft und großem Durchhaltevermögen fiel das Gemüse schließlich von der Stange.
Neuer Runkelkönig wurde Mark Venhoff. An seiner Seite regiert Runkelkönigin Stefan Borgs. Das neue Königspaar ließ sich anschließend gebührend feiern.
Das neue Runke-Königspaar in Erle 2026. Foto: Manfred Gerbersmann
Parade mit besonderer Kutsche
Natürlich durfte auch eine Parade nicht fehlen. Statt einer prunkvollen Kutsche setzte das Königspaar auf eine besonders kreative Lösung. Auf einem umgebauten Pkw-Anhänger drehte es seine Ehrenrunde durch das Dorf und wurde dabei von zahlreichen Gästen gefeiert.
Anhänger statt Kutsche für das neue Königspaar. Foto: Manfred Gerbersmann
Am Ende zeigte sich einmal mehr: Für einen unterhaltsamen Nachmittag in Erle braucht es nicht viel. Ein paar Holzscheite, eine Runkel auf der Stange und jede Menge gut gelaunte Menschen reichen vollkommen aus.
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Das Schützenfest Erle 2026 hat einen neuen König. Nach einem langen Schießmarathon setzte sich Reinhard Hörnemann durch und regiert nun gemeinsam mit Königin Sabine Gertz die Erler Schützen. Doch nicht nur das neue Königspaar sorgte für Aufmerksamkeit. Auch die Festparade und der erstmals genutzte Dorfplatz Böckenhoff prägten die besondere Stimmung des Tages.
Schützenfest Erle 2026 feiert neues Königspaar
Nach einem spannenden und langwierigen Königsschießen stand fest: Das Schützenfest Erle 2026 hat einen neuen Regenten. Reinhard Hörnemann sicherte sich die Königswürde und präsentierte sich anschließend gemeinsam mit Königin Sabine Gertz und dem Thron der Öffentlichkeit. Zahlreiche Besucher begleiteten den Einzug des neuen Königspaares bei der Parade. Besonders auf dem Dorfplatz Böckenhoff nutzten viele die Gelegenheit, die Parade und den Empfang mitzuerleben.
Foto: Petra Bosse
Festparade macht erstmals Halt auf dem Dorfplatz Böckenhoff
Eine Premiere erlebte die traditionelle Festparade am Montagabend. Statt wie in den vergangenen Jahren am Brömmel-Wilms-Hof stoppte der Festzug erstmals auf dem neuen Dorfplatz Böckenhoff.
In der Abendsonne bot sich den zahlreichen Zuschauern ein stimmungsvolles Bild. Viele Besucher verfolgten die Parade auf dem neu gestalteten Platz und sorgten für eine besondere Atmosphäre. Der neue Dorfplatz habe sich dabei als idealer Treffpunkt erwiesen.
Foto: Petra Bosse
„Der Dorfplatz lebt“
Christian Lipfert, Geschäftsführer des HUB Erle, zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. „Die Dorfplatzeröffnung selber lief richtig gut. Der Dorfplatz war proppevoll“, sagte Lipfert. Auch der Empfang des neuen Erler Königspaares am Schützenfestmontag sei hervorragend verlaufen. „Da gehen auch beste Grüße an den Schützenverein und vor allen Dingen an Andreas Pass als Präsidenten. Das ist wirklich toll geplant worden und wurde auch sehr gut umgesetzt.“ Besonders freue ihn, dass der Dorfplatz Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringe. „Ich würde sagen, der Dorfplatz lebt. Und vor allen Dingen lebt er von Alt und Jung. Heute ist auch die Jugend hier, darüber freue ich mich besonders.“
Foto: Petra Bosse
Treffpunkt für alle Generationen
Auch Kaiser Manfred Gerbersmann zog ein positives Fazit. Bereits kurz nach der Eröffnung zeige sich, dass die neue Ortsmitte von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werde.
„Der Dorfplatz wird gut angenommen, wie man sieht“, sagte Gerbersmann. Schon während der Festparade habe der Platz eine wichtige Rolle gespielt. Auch beim Runkelwerfen heute sei die neue Dorfmitte stark besucht gewesen. „Viele junge Leute sind hier. Ich sage mal so: Der Dorfplatz lebt und bebt.“ Damit erfülle der Dorfplatz bislang genau den Zweck, für den er geschaffen wurde: ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt zu sein.
Foto: Petra Bosse
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Schützenfest Erle 2026 verbindet Tradition und Zukunft
Mit dem neuen Königspaar Reinhard Hörnemann und Sabine Gertz, der gelungenen Festparade und einem Dorfplatz, der sich bereits in den ersten Tagen als Mittelpunkt des Dorflebens etabliert hat, bleibt das Schützenfest Erle 2026 vielen Besuchern in bester Erinnerung.
Die große Beteiligung der Erlerinnen und Erler zeigte eindrucksvoll, dass Tradition und neue Begegnungsorte hervorragend zusammenpassen.
Mit einer langen Partynacht im Festzelt endete für das neue Königspaar Reinhard Hörnemann und Sabine Gertz das Schützenfest in Erle. Nach den Feierlichkeiten richtet sich der Blick nun auf Homer und Raesfeld, wo die Schützenfestsaison in der Gemeinde ihre Fortsetzung findet.
Die Schützengemeinschaft Dämmerwald lädt im Juni 2026 zum Schützenfest ein. Das Programm beginnt am Sonntag, 7. Juni, mit dem Königsschießen an der Vogelstange am Hogefeldsweg.
Königsschießen am Sonntag
Am Sonntag, 7. Juni, beginnt ab 13 Uhr das Königsschießen an der Vogelstange. Auch ein Kinderkönigsschießen ist vorgesehen. Mit dem Königsschuss wird nach Angaben des Vereins ab etwa 17 Uhr gerechnet.
Der Auftakt findet am Hogefeldsweg statt. Dort entscheidet sich, wer im Dämmerwald die Nachfolge des amtierenden Königspaares antritt und den Verein durch das kommende Schützenjahr führt.
Schützenball und Krönungsball
Am Freitag, 12. Juni, folgt ab 19.30 Uhr der Schützenball mit dem amtierenden Königspaar Christian Cappell und Juliane Hülsmann. Dazu gehören die Thronpaare Dirk Hülsmann und Nadine Ragnit sowie Tim Tegründe und Christina Nienhaus.
Auch die Jubelpaare werden im Programm genannt: Silber-Königspaar sind Felix Delsing und Anja Neuenhoff-Eimers. Als Gold-Königspaar werden Gerhard Rathofer und Änne Steinkamp aufgeführt.
Am Samstag, 13. Juni, startet ab 15 Uhr der Seniorenkaffee für die Dämmerwalder Senioren. Ab 19.30 Uhr wird der Krönungsball mit dem neuen Königspaar gefeiert.
Feier in der Festscheune
Gefeiert wird in der Festscheune auf dem Hof Mümken am Breiten Winkel. Für Musik sorgt die Tanzband „Nachtschicht“. Getränke und Speisen übernehmen Festwirt Wenzel Schwering und Büffel’s by Janke & Wolff.
Damit verteilt sich das Schützenfest auf mehrere Programmpunkte: Königsschießen, Schützenball, Seniorenkaffee, Krönungsball und der Abschluss am Montag. Der Verein setzt dabei auf die Mischung aus Tradition, Musik und gemeinsamer Feier in Dämmerwald.
Runkelkönigschießen zum Abschluss
Am Montag, 15. Juni, steht ab 19 Uhr das Runkelkönigschießen an der Vogelstange am Hogefeldsweg an. Damit endet die Festfolge der Schützengemeinschaft Dämmerwald für 2026.
Die Erler ThronDamen haben bei ihrer traditionellen Bändchenaktion während des Königsschießens erneut Spenden gesammelt. In diesem Jahr kam mit 5.274 Euro eine Rekordsumme zusammen. Das Geld kommt mehreren Einrichtungen und Vereinen in Erle zugute.
Die Erler ThronDamen haben bei ihrer Bändchenaktion an der Vogelstange erneut ein starkes Zeichen für das Gemeinschaftsleben im Dorf gesetzt. Wie Elke Mohr heute mitteilte, wurden in diesem Jahr insgesamt 5.274 Euro an Spenden gesammelt. Damit erreichte die Aktion eine Rekordhöhe.
Der Erlös ist das Ergebnis der traditionellen Bändchenaktion während des Königsschießens. Die ThronDamen verteilten dabei Bändchen an Besucherinnen und Besucher und sammelten Spenden für den guten Zweck.
Ehrenpräsident Arno Brömmel griff für den guten Zweck gerne etwas tiefer in die Tasche.
Dank an Spender und Schützen
Die Erler ThronDamen bedanken sich herzlich bei allen Spendern, die die Aktion unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt dem neuen König Reinhard Hörnemann sowie Mark Venhoff. „Wir bedanken uns dafür herzlich bei allen Spendern und besonders beim neuen König Reinhard Hörnemann und Mark Venhoff, dass sie lange geschossen haben, so dass wir viel Zeit hatten, die Bändchen zu verteilen und Spenden zu sammeln“, heißt es von den ThronDamen.
Unterstützung für Kindergärten und Vereine
Die Spendensumme wird auf mehrere Einrichtungen und Vereine in Erle verteilt. Profitieren werden die drei Erler Kindergärten, die Bürgerstiftung REH, die Erler Jäger, Eintracht Erle Basketball sowie die Raesfelder Burgmusikanten.
Dass Feiern und Gutes tun bestens zusammenpassen, hat sich damit auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll bestätigt. Getreu dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ nutzten die Erler ThronDamen die festliche Stimmung rund um das Königsschießen, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit 5.274 Euro wurde eine Rekordsumme erreicht, die nun direkt der Dorfgemeinschaft zugutekommt.
Mit ihrem Engagement zeigen die Erler ThronDamen einmal mehr, wie viel sich bewegen lässt, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken und helfen.
Beim Königsball des Schützenfestes Erle 2026 herrschte am Sonntagabend ausgelassene Stimmung im Festzelt an der Marienthaler Straße. Das Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr sowie der gesamte Thron hatten zur großen Partynacht eingeladen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden, bevor am Montag ein neues Königspaar ermittelt wurde.
Das Königspaar Elke Mohr und Andreas Witte. Foto: Petra Bosse
Voller Thron und beste Stimmung im Festzelt
Am Sonntagabend zeigte sich, warum der Königsball zu den Höhepunkten des Schützenfestes Erle 2026 zählt. Das Festzelt war bestens gefüllt, als König Andreas Witte und Königin Elke Mohr gemeinsam mit ihrem Thron die Gäste zur großen Feier begrüßten.
Für die königlichen Hoheiten war es die letzte große Partynacht ihrer Regentschaft. Entsprechend ausgelassen wurde gefeiert. Freunde, Schützen und zahlreiche Besucher sorgten für eine Stimmung, die kaum besser hätte sein können.
Der Erler Thron feierte beim Königsball bis in die frühen Morgenstunden. Foto: Petra Bosse
„An Tagen wie diesen“ eröffnet den Throntanz
Ein besonderer Moment des Abends war der traditionelle Throntanz. Mit dem Song „Ein Hoch auf uns““ eröffnete das Erler Königspaar den Tanz und setzte damit den Startschuss für eine lange Partynacht.
Auf der Tanzfläche wurde anschließend ausgelassen gefeiert. Immer wieder zog es die throngemeinschaft und Gäste auf das Parkett, während im Festzelt eine fröhliche und entspannte Atmosphäre herrschte.
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Foto: Petra Bosse
Schützenfest Erle 2026 steuert auf den Höhepunkt zu
Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, gelacht und gemeinsam gefeiert. Für Andreas Witte und Elke Mohr war es der emotionale Abschluss ihrer Amtszeit als Königspaar.
Am Montag richteten sich dann alle Blicke auf die Vogelstange. Dort wurde ein neuer Schützenkönig und eine neue Königin ermittelt, die das bisherige Königspaar an der Spitze der Erler Schützen ablösten.
Das Schützenfest Erle 2026 ist jetzt auch im Video zu sehen. Reinhard Hörnemann holte den Vogel mit dem 432. Schuss von der Stange. An seiner Seite steht Königin Sabine Gertz.
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Der Film zeigt die Spannung an der Vogelstange, den liebevoll gebauten Erler Feme Falke und die entscheidenden Momente bis zum Jubel um 15.28 Uhr. Auch der Vogelbauer, Präsident Andreas Pass sowie das scheidende Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr kommen im Video zu Wort.
Schützenfest Erle 2026: Der 432. Schuss entscheidet
Schon vor dem ersten Schuss war klar: Der Holzvogel sollte den Erler Schützen einiges abverlangen. Der Vogelbauer rechnete mit mindestens 300 Schüssen. Am Ende hielt der Vogel sogar noch deutlich länger durch. Erst mit dem 432. Schuss fiel er von der Stange.
Für Reinhard Hörnemann war der Treffer der Beginn eines neuen Regentschaftsjahres. Zur Königin wählte er Sabine Gertz. Zuvor hatten Andreas Witte und Elke Mohr ein besonderes Königsjahr beendet und ihren Nachfolgern mit auf den Weg gegeben, das Jahr zu feiern und zu genießen.
Der Mai-Lauf Raesfeld 2026 ist trotz Hitze und einer Unwetterzelle mit 721 Finishern zu Ende gegangen. Die neue Location am Sportplatz kam bei vielen Teilnehmern gut an.
Foto: TSV Raesfeld
Hitze und Unwetter prägen den Laufabend
Nach Angaben aus dem Organisationsteam gab es bei den Meldungen einen neuen Teilnehmerrekord. Wegen der Hitze und des angekündigten Unwetters gingen jedoch nicht alle gemeldeten Läufer an den Start.
Ein Teil der 10-Kilometer-Läufer konnte die Strecke nicht bis zum Ende laufen. Sie wurden von der Feuerwehr aufgefordert, möglichst schnell umzukehren, weil eine Unwetterzelle Raesfeld streifte. Der größte Teil erreichte das Ziel dennoch, wenn auch pitschnass.
Der 5-Kilometer-Lauf um 18.30 Uhr konnte wieder bei trockenem Wetter gestartet werden.
Start vom 10 km-Lauf in Raesfeld 2026. Foto: TSV
Kindergarten und Schulklasse sichern Wanderpokale
Teilnehmerstärkster Kindergarten war zum dritten Mal der Martin-Kindergarten. Damit bleibt der Wanderpokal dauerhaft dort. 63 Prozent aller Martin-Kinder starteten auf der 400-Meter-Rundbahn am Sportplatz.
Teilnehmerstärkste Schulklasse war die 3b der Sebastian-Grundschule. Auch sie gewann zum dritten Mal in Folge und kann den Pokal dauerhaft in der Klasse behalten.
Foto: TSV Raesfeld
SG Borken gewinnt den Lippe-Issel-Cup
Der Lippe-Issel-Cup zeichnet jedes Jahr den teilnehmerstärksten Verein aus. In diesem Jahr gewann die SG Borken mit 36 Läufern und erhielt 150 Euro für die Vereinskasse. Der Raesfelder Lauftrupp Walk and Talk belegte mit zwölf Teilnehmern den dritten Rang.
Die neue Streckenführung über fünf und zehn Kilometer mit Wendepunkt nach 2,5 Kilometern ermöglichte den Läufern mehr Überblick über das Feld. Gleichzeitig sorgte die 180-Grad-Kehre für geteilte Rückmeldungen.
Foto: TSV Raesfeld
Rund 50 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die Nachbarschaft am Langenkamp unterstützte die Läufer mit Musik und Rasensprengern, die Leichtathletik-Eltern versorgten Läufer und Gäste mit Kuchen und Salaten.
Auch abseits der Ergebnisse prägte die Atmosphäre den Mai-Lauf Raesfeld 2026. Durch den zentralen Start- und Zielbereich an der Tribüne konnten Zuschauer die Läufer gut anfeuern. Entlang der Strecke sorgten Anwohner für Stimmung und Abkühlung, bevor der Regen einsetzte.
Die vollständigen Ergebnislisten sind über Race Result abrufbar sein.
Die LEADER-Region Bocholter Aa reagiert auf die Ausbreitung invasiver und giftiger Tier- und Pflanzenarten. In Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken und Velen werden dazu verschiedene Maßnahmen getestet.
Pilotflächen sollen Biodiversität stärken
Ziel des Projekts ist es, heimische Pflanzenarten zu stärken und problematische Arten wie Riesenbärenklau, Staudenknöterich, Jakobskreuzkraut sowie Nutria und Bisam einzudämmen. Auf ausgewählten Pilotflächen werden unter anderem Mahd, händisches Entfernen und biologische Bekämpfung erprobt.
In Borken liegt der Schwerpunkt auf dem Jakobskreuzkraut. Die giftige Pflanze ist heimisch, kann sich aber massenhaft vermehren. Auf zwei städtischen Pilotflächen sollen unterschiedliche Methoden verglichen werden.
Blutbär-Raupen gegen Jakobskreuzkraut
Auf einer Fläche wird das Jakobskreuzkraut ausgestochen und anschließend nachgesät. Auf einer zweiten Fläche wird die sogenannte Andreas-Frahm-Methode angewendet. Dabei kommen Raupen des Blutbären zum Einsatz, einer heimischen Schmetterlingsart, die sich natürlicherweise vom Jakobskreuzkraut ernährt.
Andreas Frahm stellte die Methode am Mittwoch, 27. Mai 2026, Vertretern der Stadt Borken, des Kreises Borken, der Landwirtschaftskammer, der Landwirtschaft sowie des Imkereivereins im Borkener Rathaus vor. Anschließend wurden die Pilotflächen besichtigt.
Bis Herbst 2028 soll die biologische Methode erprobt werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und sollen künftig auch anderen Regionen als Orientierung dienen.
Öffentlichkeitskampagne begleitet Projekt
Begleitet wird das Vorhaben durch eine Öffentlichkeitskampagne. Sie soll die Bedeutung der Biodiversität stärker ins Bewusstsein rücken und Akteure aus Landwirtschaft sowie Wasser- und Bodenverbänden einbinden.
Das Projekt knüpft an das LEADER-Projekt „Biodiversität – Grüner Faden durch die LEADER-Region Bocholter Aa“ an, das von 2020 bis 2022 umgesetzt wurde.
Für die beteiligten Kommunen ist das Projekt auch ein Praxistest. Die unterschiedlichen Methoden sollen zeigen, welche Maßnahmen auf welchen Flächen wirken und wie sich ökologische Ziele mit Landwirtschaft, Gewässerunterhaltung und kommunaler Pflege verbinden lassen. Die dokumentierten Ergebnisse können später anderen Regionen helfen.
Die LEADER-Region Bocholter Aa will damit nicht nur einzelne Flächen verbessern, sondern langfristig Wissen für den Umgang mit problematischen Arten aufbauen.
Das Schützenfest Erle 2026 hat einen neuen König. Nach einem zähen Duell an der Vogelstange setzte sich Reinhard Hörnemann am Montag durch. Um 15.28 Uhr holte er den „Erler Feme Falke“ mit dem 432. Schuss von der Stange. Damit tritt er die Nachfolge von König Andreas Witte an.
Foto: Petra Bosse
Zur Königin wählte der neue Regent Sabine Gertz. Gemeinsam mit seinem Thron wird das neue Königspaar die Erler Schützen durch das kommende Jahr führen. Die Freude an der Vogelstange war groß. Freunde, Familie und Unterstützer feierten den entscheidenden Treffer lautstark.
Details in Kürze
Neuer König: Reinhard Hörnemann Königin: Sabine Gertz Schusszahl: 432 Uhrzeit: 15.28 Uhr Zum Thron gehören: Michael Heyng, Birgitt Grotendorst, Michael Heiming und Marita Steinkamp
Linker Flügel: Mark Venhoff Rechter Flügel: Paul Grotendorst Zepter: Steffen Deißner Reichsapfel: Niklas Gerbersmann Vorgänger: Andreas Witte und Elke Mohr
Foto: Petra Bosse
Schützenfest Erle 2026: Zähes Duell an der Vogelstange
Schon während des Vogelschießens hatte sich abgezeichnet, dass es auf ein Duell zwischen Reinhard Hörnemann und Mark Vennhoff hinauslaufen würde. Hörnemann hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, die Königswürde zu erringen, und startete nun einen neuen Anlauf. Entsprechend groß war die Hoffnung in seinem Umfeld, dass es diesmal klappen würde.
Auch Mark Vennhoff wollte den „Erler Feme Falke“ unbedingt von der Stange holen. Beide Anwärter wurden von zahlreichen Freunden und Unterstützern begleitet, die ihre Favoriten lautstark anfeuerten. Doch der Vogel erwies sich als zäher Gegner. Treffer um Treffer setzte dem Holzvogel zu, doch der entscheidende Moment ließ lange auf sich warten.
Es ist geschafft! Reinhard Hörnemann hat den Vogel zu Fall gebracht. Foto: Petra Bosse
Mit dem 432. Schuss war es schließlich so weit. Reinhard Hörnemann brach den Widerstand des Vogels und holte ihn um 15.28 Uhr von der Stange. Der Jubel an der Vogelstange zeigte, wie sehr die Dorfgemeinschaft mitgefiebert hatte.
Die Freude beim neuen König war nach dem entscheidenden Treffer kaum zu übersehen. Bereits seit drei Jahren habe er versucht, den Vogel von der Stange zu holen. „Ich habe drei Jahre jetzt nacheinander versucht, immer den vorletzten Schuss gemacht“, berichtete er. Diesmal habe es endlich geklappt. Entsprechend groß sei die Erleichterung und Freude gewesen. Mit einem jubelnden „Juhu!“ feierte Reinhard Hörnemann seinen Königsschuss und den Beginn seines Regentschaftsjahres.
Der neue Thron: Start in die neue Regentschaft in Erle. Foto: Petra Bosse
Mit Michaela Heyng, Birgitt Grotendorst, Michael Heiming und Marita Steinkamp schart das neue Königspaar eine glückliche Throngemeinschaft um sich.
Die Insignien beim Vogelschießen
Bereits vor dem finalen Treffer waren die Insignien gefallen. Den linken Flügel sicherte sich Mark Vennhoff. Der rechte Flügel ging an Paul Grotendorst. Steffen Deißner holte das Zepter, den Reichsapfel schoss Niklas Gerbersmann.
Paul Grotendorst holte den re. Flügel runter. Foto: Petra Bosse
Mit dem Fall des Vogels war schließlich klar: Erle hat ein neues Königspaar. Reinhard Hörnemann und Sabine Gertz übernehmen nun die Regentschaft im Schützenverein Erle.
Die neue Königin zeigte sich gleich, nachdem der Vogel fiel, überglücklich. Überraschend sei der Erfolg für sie nicht gekommen. „Ich weiß das bestimmt schon seit zehn Jahren“, sagte sie lachend. Umso größer sei die Freude gewesen. „Ich habe mich heute richtig gefreut, dass es endlich geklappt hat.“ Mit der Entscheidung falle auch die Anspannung ab: „Die Aufregung ist jetzt endlich vorbei.“
Foto: Petra Bosse
Und der neue König, wie fühlte er sich? Die Freude beim neuen König war nach dem entscheidenden Treffer kaum zu übersehen. Seit drei Jahren habe er auf diesen Moment hingearbeitet. „Ich habe es jetzt drei Jahre hintereinander versucht und immer den vorletzten Schuss gemacht“, berichtete er lachend. Nun habe es endlich geklappt. Die Erleichterung und Freude seien entsprechend groß gewesen. Mit einem lauten „Juhu!“ feiert Reinhard Hörnemann seinen Königsschuss und den Beginn seines Regentschaftsjahres.
Mark Venhoff sicherte sich den li. Flügel. Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Andreas Witte blickt auf ein „Mega-Jahr“ zurück
Für den bisherigen König Andreas Witte endete mit dem Vogelschießen ein besonderes Regentschaftsjahr. Gemeinsam mit Königin Elke Mohr und der Throngemeinschaft hatte er das Schützenjahr geprägt.
„Wir haben ein Mega-Jahr gehabt. Das war einfach nicht zu toppen“, sagte Witte zum Ende seiner Regentschaft. Besonders die Gemeinschaft im Thron habe für viele unvergessliche Momente gesorgt. „Wir hatten eine tolle Throngemeinschaft, haben viele Feste gemeinsam gefeiert und jede Party gerockt. Ich kann jedem nur empfehlen: Einmal Schützenkönig in Erle sein. Besser geht es nicht.“
Das abgelöste Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr erinnert sich voller Freude an seine gemeinsame Amtszeit. Foto: Petra Bosse
Auch Elke Mohr zog ein positives Fazit ihrer Amtszeit als Schützenkönigin. Das Jahr sei für sie „fantastisch“ gewesen. Gemeinsam mit dem Thron habe sie viele besondere Momente erlebt und jede Veranstaltung genossen. „Wir hatten alle einfach Spaß“, sagte sie.
Besonders die große Parade und die Unterstützung der Menschen am Straßenrand seien ihr in Erinnerung geblieben. „Das sind Bilder, die wird man nie wieder vergessen“, so Elke Mohr. Die Begeisterung der Zuschauer habe die gesamte Throngemeinschaft getragen und das Schützenjahr zu etwas Besonderem gemacht.
Es war eine lange Nacht für König Andreas Witte am Sonntag. Stärkung muss sein. Foto: Petra Bosse
Präsident Andreas Pass (re.) zieht ein positives Fazit. Foto: Petra Bosse
Präsident Andreas Pass zieht positives Fazit
Auch Präsident Andreas Pass zeigte sich mit dem Verlauf des Schützenfestes sehr zufrieden. „Wir haben bis jetzt das Glück gehabt, dass das Wetter mitgespielt hat“, sagte Pass. Besonders die große Parade am Sonntag sei für den scheidenden König Andreas Witte ein besonderer Moment gewesen. „Unser König, Andreas Witte, hat so eine tolle Parade gehabt. So viele Schützen waren da“, sagte Pass.
Auch der Samstagabend sei aus Sicht des Präsidenten hervorragend verlaufen. Beim Antreten und beim Besuch der Senioren habe sich erneut gezeigt, wie stark das Schützenfest in der Dorfgemeinschaft verankert sei. „Bis jetzt rundum perfektes Schützenfest“, fasste Andreas Pass zusammen.
Ein wenig Glück mit dem Wetter gehörte ebenfalls dazu. Pass nahm es mit Humor: Er sei sich ziemlich sicher, dass der Pastor Tilling jedes Jahr drei Wünsche für das Wetter frei habe. „Die drei hat er gestern alle geopfert“, sagte der Präsident. Das große Regengebiet sei um Erle herumgezogen.
Spannung pur: Wann fällt endlich der Vogel? Foto: Petra Bosse
Bändchen verkaufen für einen guten Zweck beim Schützenfest in Erle 2026. Foto: Petra Bosse
Bürgermeister Kuhmann: „Das ist ein wunderbares Fest“
Bürgermeister Dirk Kuhmann zeigte sich ebenfalls mit dem Verlauf des Schützenfestes sehr zufrieden. „Das ist ein wunderbares Fest“, sagte er. Besonders freue ihn, dass Menschen aller Generationen zusammenkämen.
„Die Jugendlichen sind alle zusammen, es wird schön miteinander gefeiert. Man trifft alte Bekannte und hat einfach eine schöne Zeit, ganz unbeschwert“, so Kuhmann. Das Schützenfest biete viele Gelegenheiten für Begegnungen und den Austausch innerhalb der Dorfgemeinschaft.
Bürgermeister Kuhmann genoss sein erstes Schützenfest in Erle. Foto: Petra Bosse
Für Kuhmann war es das erste Schützenfest in Erle als Bürgermeister. „Früher habe ich die Parade und die Kutschenfahrt als Zuschauer erlebt, jetzt sitze ich selbst mit in der ersten Reihe. Das ist schon etwas Besonderes. Ich genieße die Atmosphäre und die Nähe zu den Menschen sehr“, sagte er.
Ehrenpräsident Arno Brömmel zeigte sich spendabel und spendete gleich 50 Euro. Foto: Petra Bosse
Neue Tradition am Dorfplatz
Nach dem Vogelschießen wartet auf das neue Königspaar ein weiterer besonderer Moment. Am späten Nachmittag treten die Schützen zum Festzug an. Anschließend präsentiert sich das neue Königspaar während der Parade auf dem neuen Dorfplatz Böckenhoff.
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Damit beginnt in Erle zugleich eine neue Tradition rund um das HUB Erle und die neue Dorfmitte. Am Abend endet das Schützenfest mit dem Königsball im Festzelt. Dann feiern die Erler Schützen ihr neues Königspaar Reinhard Hörnemann und Sabine Gertz.
Beim Schützenfest Erle 2026 wurde die große Parade am Sonntag zum Treffpunkt für das ganze Dorf: Viele Besucher säumten die Straßen, als Königspaar, Thron, Musikzüge und Ehrengäste durch Erle zogen.
Beste Stimmung, strahlende Gesichter und viel Applaus am Straßenrand: Die große Schützenparade führte am Sonntag durch Erle und wurde von zahlreichen Besuchern begleitet. Entlang der Strecke nutzten viele die Gelegenheit, den festlichen Umzug zu verfolgen, Freunde zu treffen und die besondere Atmosphäre des Schützenfestes zu genießen.
Schützenfest Erle 2026: Königspaar im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt standen König Andreas Witte und Königin Elke Mohr sowie die Mitglieder des aktuellen Thrones. Gemeinsam mit Bernd Steverding und Petra Schlecking sowie Peter Ströbel und Tanja Meier genossen sie den Umzug sichtbar. Immer wieder gab es freundliche Grüße, Applaus und kurze Gespräche mit den Menschen am Straßenrand.
Foto: Ute Heidermann-Rösler.
Präsident Andreas Pass und Goldkönigin Hildegart Gülcher bei der Parade in Erle. Foto: Ute Heidermann-Rösler.
Auch ehemalige Majestäten waren Teil des Festzuges. Der Silberthron von 2001 mit Manfred Gülcher und Gudrun Grewing, Bernd Stegerhoff und Gisela Braems sowie Markus Hogendijk und Brigitte Brömmel wurde ebenso herzlich begrüßt. An den verstorbenen König Johannes Ebbing wurde dabei erinnert.
Ebenfalls im Festzug vertreten waren Pastor Fabian Tilling und Pater Johnson, Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie Ehrenpräsident Arno Brömmel. Für die musikalische Begleitung sorgten die Raesfelder Burgmusikanten unter der Leitung von Dieter Fischer, das Blasorchester Erler Jäger unter der Leitung von Simon Meads, das Fanfarencorps Raesfeld unter der Leitung von Christian Willing sowie der Spielmannszug Vardingholt Kirche unter der Leitung von Bernhard Klein Schmitz.
Ehrungen beim Schützenfest Erle
Bereits am Morgen hatte der Verein langjährige Mitglieder geehrt. Auszeichnungen erhielten Felix Rohring für zehn Jahre Mitgliedschaft, Christian Pass für 20 Jahre, Manfred Gülcher für 20 Jahre sowie Ludger Göllmann für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit.
Die Parade zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert das Schützenfest in Erle besitzt. Der lange Festzug, die Musik und die vielen Begegnungen am Straßenrand machten den Sonntag zu einem Höhepunkt des Festwochenendes.
Der Festzug machte traditionell Station vor der ehemaligen Gaststätte Brömmel-Wilms. Foto: Ute Heidermann-Rösler.
Der Raesfeld Podcast blickt in Folge 50 auf die wichtigsten Themen des Monats Mai: Bauernmarkt, Dorfplatzeröffnung, Kultur, Radverkehr und gelebtes Ehrenamt in Raesfeld und Erle. Moderatorin Sabrina Czupiol fasst zusammen, was die Gemeinde bewegt hat.
Der Monatsrückblick verbindet die Podcast-Folge mit den passenden Heimatreport-Artikeln. So können Hörerinnen und Hörer die Themen nachlesen, Fotos ansehen und einzelne Nachrichten aus Raesfeld und Erle vertiefen.
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Raesfeld Podcast #50: Das sind die Themen
Im Raesfeld Podcast geht es diesmal um sichtbare Veränderungen im Ort, starke Ehrenamtsprojekte und Termine, die den Sommer einläuten. Die Folge führt vom Friedhof in Erle über den neuen Dorfplatz Böckenhoff bis zum Bauernmarkt in Raesfeld.
Ehrenamt wertet den Friedhof in Erle auf
Auf dem Friedhof in Erle haben Ehrenamtliche kräftig angepackt. Neue Bänke, frische Bepflanzung und viel Eigeninitiative sorgen jetzt für ein deutlich aufgewertetes Erscheinungsbild.
Für Radfahrer wurde der Ort noch attraktiver: Der Knotenpunkt 64 führt jetzt direkt bis zum Wasserschloss Raesfeld. Damit sollen Besucher gezielter ins Ortszentrum geleitet und der Tourismus weiter gestärkt werden.
Ein kulturelles Highlight gab es am 26. Mai. Steffi Neu präsentierte in Raesfeld ihre Lesung „Landl(i)eben!“ und traf mit persönlichen Geschichten und Humor den Nerv des Publikums.
Auch das Ehrenamt setzt Zeichen: Die Theaterfrauen der kfd unterstützen mit ihren Einnahmen die Jugendarbeit in Raesfeld. Jeweils 500 Euro gingen an die Jugendfeuerwehr, das Westfelder Ferienlager und das JugendRotKreuz.
Der Bauernmarkt lockte bei bestem Wetter zahlreiche Besucher an. Mehr als 100 Aussteller boten frische, regionale Produkte, handwerkliche Angebote und eine lebendige Atmosphäre mit vielen Gesprächen und Begegnungen.
Zum Monatsende richtet sich der Blick bereits auf den Juni. Die Kolpingsfamilie Raesfeld startet ihre Abendradtouren und lädt an jedem zweiten Mittwoch im Sommer zu Strecken durch die Raesfelder Umgebung ein.
Das war der Monatsrückblick Mai im Raesfeld Podcast. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Weitere Nachrichten, Termine und Hintergründe aus Raesfeld und Erle gibt es täglich auf Heimatreport.
Schützenfest Erle 2026: Am Samstagabend füllte sich das Festzelt bei sommerlichen Temperaturen bis auf den letzten Platz. Musik, Tanz, Kirmes und eine lange Partynacht prägten den Abend, an dem Gäste und Throngefolge ausgelassen bis tief in die Nacht feierten.
Foto: Petra Bosse
Schützenfest Erle: Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt
Erle. Sommerliche Temperaturen, eine laue Nacht und ein Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt: Die Schützenfestparty am Samstagabend entwickelte sich in Erle erneut zu einem Publikumsmagneten. Schon kurz nach Beginn füllten sich die Reihen, später war im Festzelt kaum noch ein freier Platz zu finden.
Vor allem viele junge Besucher zog es auf die Tanzfläche und vor die Bühne. Doch nicht nur die Jugend feierte ausgelassen. Auch das amtierende Königspaar Andreas Witte und Elke Mohr sowie das gesamte Throngefolge mischten sich unter die Gäste und genossen die Schützenfestnacht.
Foto: Petra Bosse
Tanz, Musik und gute Laune beim Schützenfest Erle
Die Band sorgte für den passenden musikalischen Rahmen und brachte das Festzelt immer wieder zum Mitsingen und Tanzen. Mit den ersten Partyhits zog es zahlreiche Gäste auf die Tanzfläche. Es wurde mitgesungen, getanzt und gefeiert. Im Festzelt steppte der Bär. Bis tief in die Nacht herrschte beste Stimmung.
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Neben dem Festzelt war auch draußen auf dem Festplatz viel los. Am Bierstand standen die Besucher in geselliger Runde zusammen, die Kirmes zog weitere Gäste an. Die laue Sommernacht sorgte dafür, dass bis spät in die Nacht auf dem gesamten Festgelände gefeiert wurde.
Mit der ausgelassenen Partynacht setzte das Schützenfest Erle einen weiteren Höhepunkt im diesjährigen Festprogramm. Weitere Berichte zum Schützenfest 2026 bündelt Heimatreport fortlaufend.
Traditionell vor dem eigentlichen Beginn der dreitägigen Schützenfestfeier fand am Samstagabend nach dem Festgottesdienst die Kranzniederlegung am Ehrenmal in Erle statt. Schützen, Feuerwehrkameraden, Gäste sowie zahlreiche Erler gedachten dabei der Opfer von Krieg und Gewalt. Die feierliche Zeremonie setzte einen besinnlichen Akzent, bevor im Festzelt die große Schützenfestparty begann.
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Präsident Andreas Pass erinnert an die Bedeutung des Friedens
In seiner Ansprache am neu gestalteten Ehrenmal schlug der Präsident des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle, Andreas Pass, nachdenkliche Töne an. Angesichts zahlreicher Krisen und Kriege weltweit warnte er davor, das Leid der Betroffenen aus dem Blick zu verlieren.
„Es handelt sich um Kriege, es sind keine Konflikte“, sagte Pass mit Blick auf die aktuellen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt. Frieden zu schaffen sei eine Aufgabe über Generationen hinweg, während ein Krieg oft mit nur einem Schuss beginne.
Der Präsident erinnerte zudem an die Folgen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Die Menschen dürften nicht vergessen, welches Leid Krieg verursache. „Wir dürfen nicht vergessen, wie grausam Krieg ist. Wir dürfen nicht vergessen, welches Leid vom Krieg ausgeht“, betonte er.
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Demokratie braucht Diskussion und Verantwortung
Pass warb zugleich für demokratische Werte und gegenseitigen Respekt. Politik lebe von Diskussionen, sagte er. Der offene Austausch unterschiedlicher Meinungen sei eine wichtige Grundlage der Demokratie.
Mit Sorge blickte er auf Entwicklungen, bei denen Informationen zunehmend ungeprüft übernommen würden. Auch der Einfluss künstlicher Intelligenz und digitaler Medien auf das Denken der Menschen müsse kritisch betrachtet werden. „Wir dürfen uns das Denken nicht abgewöhnen“, mahnte Pass. Entscheidungen müssten weiterhin verantwortungsvoll und im Sinne der Gemeinschaft getroffen werden.
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Gemeinschaft als Fundament für den Frieden
Trotz aller Herausforderungen hob der Präsident die Stärke der Dorfgemeinschaft hervor. In Erle gelinge es noch, respektvoll miteinander umzugehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dafür könne man dankbar sein.
Nach einer Schweigeminute für die Verstorbenen und für Menschen, die derzeit gegen Krankheit kämpfen, richtete Pass den Blick wieder auf das bevorstehende Fest. Die gemeinsame Zeit sei wertvoll und die Gemeinschaft ein wichtiges Fundament für Frieden und Zusammenhalt.
Anschließend legten Pastor Fabian Tilling, König Andreas Witte mit Königin Elke Mohr, Bürgermeister Dirk Kuhmann sowie Vertreter der Schützen und Feuerwehr den Kranz am Ehrenmal nieder. Erst danach begann im Festzelt der gesellige Teil des Schützenfestes.
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Mit großer Zufriedenheit blickten Vorstand, Aufsichtsrat und Mitglieder der Bürgergenossenschaft Erle eG bei der Generalversammlung im Festzelt am Freitagabend auf die Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle zurück. 134 Genossinnen und Genossen nahmen an der Versammlung teil.
Mit einem Grußwort per Video gratulierte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst der Bürgergenossenschaft Erle zum erfolgreichen Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle.
Für eine Überraschung gleich zu Beginn sorgte ein per Video übermitteltes Grußwort von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. Auf einer Großleinwand würdigte er das Engagement der Bürgergenossenschaft und bezeichnete das Projekt als vorbildlich. Besonders hob Wüst hervor, dass mehr als 2.000 Menschen gemeinsam rund 2,1 Millionen Euro für das Vorhaben aufgebracht hätten.
„Sie in Erle haben gezeigt, welche enorme Kraft der gemeinsame Einsatz für eine gute Sache hat und wie erfolgreich man dabei sein kann, wenn alle mitmachen“, sagte Wüst. Das neue HUB Erle sei ein Treffpunkt für alle Generationen und ein Beispiel dafür, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat aktiv gestalten können. Weitere Eindrücke zum Grußwort gibt es im Video.
Gerd Henke (li.) zählt zu den engagierten Unterstützern der Bürgergenossenschaft Erle eG. Mit seinem Einsatz hat er die Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle aktiv begleitet. Für sein Engagement wurde er sogar im Grußwort von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erwähnt. Foto: Petra Bosse
Projekt liegt im Zeit- und Kostenplan
Zu Beginn der Versammlung zog Andreas Grotendorst eine positive Bilanz zum Stand des Projekts. Die ursprünglich kalkulierten Nettokosten hätten am 5. Juli 2024 bei 2,515 Millionen Euro gelegen. Aktuell belaufen sich die Kosten auf 2,527 Millionen Euro. Die Abweichung betrage damit lediglich rund 0,5 Prozent. „Bisher voll im Zeit- und Kostenplan“, lautete das Fazit. Auch das erklärte Ziel einer „schwarzen Null“ werde erreicht.
Vom Dorfprojekt zum neuen Mittelpunkt
Vorstand und Aufsichtsrat erinnerten an die Anfänge des Projekts. Die ersten Ideen reichen bis ins Jahr 2020 zurück. Es folgten Planungen, Genehmigungsverfahren, die Suche nach einer Geschäftsführung sowie zahlreiche Entscheidungen, die den Weg für den Bau des HUB Erle ebneten.
Der Spatenstich für das neue Dorfgemeinschaftshaus fand am 22. Dezember 2024 statt. Foto: Petra Bosse
Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst blickten auf die vergangenen Jahre zurück und erinnerten an die vielen Herausforderungen, die während der Bauphase bewältigt werden mussten. Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten auch steigende Baukosten und die Folgen des Ukraine-Krieges die Planungen erschwert. Trotzdem sei es gelungen, das Projekt erfolgreich umzusetzen. „Alleine vier Auftritte im WDR hatten wir“, so Grotendorst nicht ohne Stolz.
Baukosten nahezu punktgenau eingehalten
Besonders erfreulich fiel die Kostenbilanz aus. Prokurist Peter Stöbel erläuterte, dass die Bürgergenossenschaft bereits im Juli 2024 eine detaillierte Kostenplanung vorgestellt habe, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch kein Auftrag vergeben gewesen sei.
Die ursprünglich kalkulierten Gesamtkosten .werden sich nach aktuellem Stand bis zum Projektabschluss auf 3.007 Millionen Euro, brutto erhöhen. Die Abweichung wird lediglich 14.000 Euro betragen beziehungsweise 0,5 Prozent.
„Erfreulicherweise sind wir im Zeitplan geblieben und es herrschte durchgehend eine super Stimmung“. Auch die beteiligten Handwerksbetriebe hätten die Zusammenarbeit gelobt. „So eine Baustelle haben wir noch nicht gesehen“, hätten Handwerker mehrfach erklärt.
Nach Jahren an der Spitze der Bürgergenossenschaft Erle eG geben Andreas Grotendorst (links) und Oliver Göttlich ihre Vorstandsämter ab. Beide haben die Entwicklung des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle von den ersten Ideen bis zur Fertigstellung maßgeblich begleitet. Der Bürgergenossenschaft bleiben sie auch künftig als engagierte Mitglieder verbunden. Foto: Petra Bosse
Jahresabschluss mit positivem Ergebnis
Christian Rottländer, Steuerberater aus Raesfeld, stellte den Jahresabschluss 2025 vor. Die Bürgergenossenschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 2.981,96 Euro. Nach den vorgeschriebenen Einstellungen in die Rücklagen verblieb ein Bilanzgewinn von 15.587,38 Euro.
Auf der Aktivseite der Bilanz standen vor allem die Herstellungskosten des HUB Erle. Da das Gebäude zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2025 noch nicht bezugsfertig gewesen sei, wurden zu diesem Zeitpunkt noch keine Abschreibungen vorgenommen. Zudem verfügte die Genossenschaft über Forderungen aus Vorsteuerguthaben sowie liquide Mittel auf Giro- und Festgeldkonten.
Rottländer erläuterte, dass sich das Projekt insgesamt innerhalb des vorgesehenen finanziellen Rahmens bewege. Die ursprünglich kalkulierten Gesamtkosten von 2,993 Millionen Euro brutto erhöhten sich bis zum Projektabschluss lediglich auf 3,003 Millionen Euro. Die Abweichung betrug damit rund 10.000 Euro beziehungsweise 0,33 Prozent. Für ein Bauprojekt dieser Größenordnung sei dies ein bemerkenswert präzises Ergebnis.
Der Jahresabschluss wurde von der Generalversammlung bei einer Enthaltung mit großer Mehrheit beschlossen. Anschließend wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Georg Göllmann sprach dabei von einem „tollen Ergebnis“.
Neu im Aufssichtsrat dabei ist Jan Oetterer (l.) und Till Momberg, 3. v.l. Vorsitzender bleibt Arno Brömmel (2.v.r.) Foto: Petra Bosse
Veränderungen im Aufsichtsrat
Aufsichtsratsvorsitzender Arno Brömmel erläuterte den Mitgliedern die Aufgaben und die Satzung der Bürgergenossenschaft. Zudem standen turnusmäßige Wahlen auf der Tagesordnung.
Johannes Böckenhoff schied aufgrund der in der Satzung festgelegten Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Außerdem stellte sich Gourmej Singh nicht erneut zur Wahl. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden dafür Till Momberg und Jan Oetterer. Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich werden jedoch noch beratend zur Seite stehen. Peter Stöbel bleibt unverändert Prokurist. Den Vorstand unterstützen weiterhin Linda Borgs, Iris Gorski, Gerd Nienhaus, Andrea Momberg und Dirk Brand.
Foto: Petra Bosse
Neuer Vorstand übernimmt Verantwortung
Darüber hinaus informierte Arno Brömmel über Veränderungen im Vorstand der Bürgergenossenschaft. Nach dem Ausscheiden von Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst wurde die Nachfolge geregelt. Neu in den Vorstand mehrheitlich berufen wurden Bernd Steverding und Manfred Gerbersmann. Dem Vorstand gehören weiterhin Linda Borgs, Iris Gorski, Andrea Momberg und Dirk Brand an.
Brömmel dankte den bisherigen Vorstandsmitgliedern Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst für ihren langjährigen Einsatz. Beide hätten das Projekt von der ersten Idee bis zur Fertigstellung begleitet und maßgeblich geprägt.
„Ich habe in euch zwei tolle Freunde und Kameraden für die Sache gehabt“, sagte Brömmel. Als Zeichen der Anerkennung erhielten beide einen Gutschein aus dem HUB Erle.
Trotz ihres Ausscheidens aus dem Vorstand bleiben Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst der Bürgergenossenschaft weiterhin als Mitglieder verbunden.
Neuer Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle, Prokurist und Geschäftsführer HUB Erle v. l.: Bernd Steverding , Peter Stöbel, Christian Lipfert und Manfred Gerbersmann. Foto: Petra Bosse
Weitere Mitglieder willkommen
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ warb Arno Brömmel nochmals für die Bürgergenossenschaft. Auch künftig seien neue Mitglieder willkommen.
„Man kann weiterhin Mitglied werden. Wir sind dankbar für jede Unterstützung“, sagte Brömmel.
Mit lang anhaltendem Applaus endete die Generalversammlung. Die Mitglieder blickten dabei auf ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt zurück, das mit dem HUB Erle einen neuen Mittelpunkt für das Dorf geschaffen hat.
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Pia Mohr bleibt bei den Skurios Volleys Borken. Die 23-jährige Außenangreiferin hat ihren Vertrag nach ihrer ersten Saison in Borken um zwei weitere Jahre verlängert.
Außenangreiferin setzt Weg in Borken fort
Mohr war zu Beginn der Saison vom Ligakonkurrenten Schwarz-Weiß Erfurt nach Borken gewechselt. Mit ihrer Verlängerung steht sie neben Fabienne Coenders als weitere Außenangreiferin für die kommende Bundesliga-Saison fest.
Die gebürtige Hertenerin mit der Rückennummer 11 brachte im Saisonverlauf wichtige Impulse ein. Sie verfügt über Bundesliga-Erfahrung beim USC Münster und bei Schwarz-Weiß Erfurt sowie über zwei Spielzeiten College-Volleyball in den USA.
Stabile Werte in Annahme und Angriff
In der Bundesliga zeigte Mohr nach Angaben des Vereins eine positive Entwicklung. Mit 101 Angriffspunkten gehörte sie regelmäßig zu den Punktesammlern im Team. Auch in der Annahme und im Aufschlag setzte sie Akzente. In der vergangenen Saison erhielt sie zweimal die silberne MVP-Medaille.
Parallel zum Volleyball absolviert Mohr in Bochum ein Lehramtsstudium für Gymnasien und Gesamtschulen. Auch abseits des Spielfelds sei sie in Borken schnell angekommen, teilt der Verein mit.
Trainerin sieht Entwicklungspotenzial
Cheftrainerin Kira Walkenhorst lobt die Entwicklung der Außenangreiferin: „Pia hat sich im Laufe der Saison sehr positiv entwickelt und bringt Eigenschaften mit, die für unser Spiel wichtig sind. Sie arbeitet intensiv, möchte sich ständig verbessern und übernimmt Verantwortung auf dem Feld. Gleichzeitig passt sie auch menschlich sehr gut in unsere Mannschaft. Wir sehen bei ihr weiteres Entwicklungspotenzial und freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“
Pia Mohr freut sich auf die Halle in Borken
Pia Mohr selbst sagt zu ihrer Vertragsverlängerung: „Ich habe mich von Anfang an sehr wohl und willkommen in Borken gefühlt, das kommt bestimmt auch davon, dass Mitspielerinnen schnell Freundinnen wurden. Wir haben am Ende der Saison gezeigt, dass wir in der Bundesliga angekommen sind und durch den Input von neuem Trainerteam und neuen Spielerinnen weiter an unseren Aufgaben wachsen wollen. Wir haben in Borken eine super tolle und emotionale Atmosphäre in der Halle, auf die ich mich schon wieder freue.“
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Mai 2026 gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Die im April noch verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt hat im Mai deutlich an Dynamik gewonnen. Die aktuelle „Schönwetterphase“ konnte den leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit vollständig ausgleichen und weist auf eine positive Entwicklung hin“, erklärt Dr. Zwicker.
Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Mai 2026 insgesamt 5.602 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2026 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 178 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Mai 2025 hat sich die Zahl deutlich um 871 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben und liegt weiter bei 2,5 Prozent (April 2026: 2,5 Prozent, Mai 2025: 2,8 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im Mai 2026 bei 10.721 Personen (-57 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.
Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 2026 ingesamt 15.023 Personen (-107 gegenüber dem Vormonat) in 7.650 Bedarfsgemeinschaften (-25 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Mai 2025 noch 946 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.252 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
In Erle wächst die Vorfreude auf das Schützenfest. Bevor am Samstag die Festtage beginnen, haben Vorstand und Offiziere der Schützengemeinschaft das Dorf festlich geschmückt. Nach getaner Arbeit durfte natürlich auch der gemütliche Teil nicht fehlen.
Mit Leitern, Wimpeln und guter Laune durchs Dorf
Das Schützenfest steht vor der Tür und bei der Schützengemeinschaft Erle steigt die Spannung. Doch bevor die ersten Märsche erklingen und die Feierlichkeiten beginnen, musste das Dorf zunächst in den passenden Festzustand versetzt werden.
Dafür machten sich Vorstand und Offiziere auf den Weg durch Erle. Mit Leitern, Geschick und einer Portion Teamarbeit wurden die grün weißen Wimpelketten entlang der Straßen aufgehängt. Dabei war nicht nur Muskelkraft gefragt. Auch beim Befestigen der Wimpel war präzise Handarbeit notwendig.
Foto: BSV
Vorfreude auf die Festtage ist überall spürbar
Während die Wimpel ihren Platz fanden, war die Stimmung bestens. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Festtage war bei allen Beteiligten deutlich zu spüren. Schließlich gehören die gemeinsamen Vorbereitungen für viele längst zum Schützenfest dazu.
Mit jedem aufgehängten Wimpel rückte der Start des Festwochenendes ein Stück näher.
Foto: BSV
Gemütlicher Ausklang beim König
Nach der Dorftour, dem Klettern auf Leitern und vielen Metern aufgehängter Wimpelketten wartete die verdiente Belohnung. Den Abschluss des Arbeitseinsatzes verbrachten die Helfer beim amtierenden König Andreas Witte.
Dort klang der Abend in geselliger Runde aus. Jetzt ist alles vorbereitet. Die Straßen sind geschmückt, die Vorfreude ist groß und Erle ist bereit für das Schützenfest.
Walter Großewilde aus Raesfeld hat derzeit ganz besondere Untermieter im Garten. Seit gestern gilt dort ein strenges Wässerungsverbot, zumindest für die eigene Schlauchtrommel. Der Grund ist klein, gefiedert und offenbar ziemlich standorttreu.
„Hallo und guten Tag, seit gestern ist ,wässern‘ bei mir im Garten streng verboten“, schreibt Walter Großewilde mit einem Augenzwinkern an den Heimatreport. Ein Rotkehlchen habe sich kurzerhand in seiner Schlauchtrommel eingerichtet und dort sein neues Zuhause bezogen.
Die ungewöhnliche Unterkunft sorgt nun nicht nur für Staunen, sondern auch für ein praktisches Problem. „Jetzt habe ich nur das Problem, wie kann ich meinen Garten bis zum Auszug der Rotkehlchen wässern, einen anderen Schlauch habe ich nicht mehr“, berichtet Großewilde humorvoll.
Das Foto der tierischen Bewohner zeigen einmal mehr, dass sich die Natur ihre Plätze manchmal ganz spontan aussucht, selbst zwischen Gartenschlauch und Trommelgehäuse.
Wichtiger Hinweis der Feuerwehr vorab: Das Abflämmen von Unkraut kann schnell zu gefährlichen Bränden führen. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ein solches Vorgehen als fahrlässige Brandstiftung gewertet werden kann. Entstehende Einsätze können von der Gemeinde den Verursachern in Rechnung gestellt werden.
Nach Abflämmarbeiten von Unkraut ist es am Mittwochmorgen in Raesfeld-Truvenne zu einem Feuer an einem Wohnhaus gekommen. Ein Baum vor dem Gebäude geriet in Brand. Die Flammen griffen teilweise auf den Bereich unter dem Dachüberstand über. Die Feuerwehr war rund eine Stunde im Einsatz.
Alarmiert wurde die Feuerwehr am 28. Mai 2026 um 9.08 Uhr unter dem Einsatzstichwort „brennt Baum vor Gebäude“. Im Einsatz waren Kräfte des Löschzuges Raesfeld Gruppe Tag sowie Polizei und Rettungsdienst.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass nach Abflämmarbeiten ein Baum unmittelbar vor einem Wohnhaus Feuer gefangen hatte. Durch die Hitze schmolz die Rollade am Gebäude. Zudem schlugen die Flammen bis unter den Dachüberstand.
Ein Trupp der Feuerwehr löschte den brennenden Baum unter Atemschutz mit einem Schnellangriff. Anschließend nahmen die Einsatzkräfte vorsorglich Teile der Dachhaut auf, um mögliche Glutnester auszuschließen. Mit einer Wärmebildkamera wurden jedoch keine weiteren Brandstellen festgestellt.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Im Einsatz waren die Fahrzeuge ELW 1, HLF 20 und TLF 4000. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte vor Ort. Nach rund 60 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.
Hinweis
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Abflämmen von Unkraut schnell zu gefährlichen Bränden führen könne. Solche Einsätze könnten als fahrlässige Brandstiftung gewertet und den Verursachern in Rechnung gestellt werden. Stattdessen empfehle sich die Entfernung von Unkraut mit einem Fugenkratzer.