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Umgestaltung Steinstraße Erle steht im Ausschuss an

Die Umgestaltung Steinstraße Erle ist heute Thema im Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Raesfeld. Die Verwaltung soll beauftragt werden, die Planung zur Erarbeitung von Varianten an ein Ingenieurbüro zu vergeben. Dafür sind bis zu 50.000 Euro vorgesehen.

Die Umgestaltung Steinstraße Erle betrifft einen Bereich, der seit Jahren Probleme bereitet. Vor allem die Straßenbäume sorgen für Schäden an Gehweg und Fahrbahn.

Schäden durch Wurzeln an der Steinstraße Erle

Die Wurzeln der Straßenbäume heben nach Angaben der Verwaltung seit mehreren Jahren den Gehweg an. Dadurch seien Stolpergefahren entstanden. Auch die Fahrbahn und die Entwässerungsrinnen würden durch das Wurzelwerk angehoben.

Die Wurzeln der Straßenbäume heben nach Angaben der Verwaltung seit mehreren Jahren den Gehweg an.
Die Wurzeln der Straßenbäume heben nach Angaben der Verwaltung seit mehreren Jahren den Gehweg an.. Foto: Petra Bosse

Die Folge: Das Niederschlagswasser könne nicht mehr ordnungsgemäß abfließen. Bereits bei normalem Regen werde die Fahrbahn stellenweise bis zur Straßenachse überflutet. Das beeinträchtige die Verkehrssicherheit und führe zu einer weiteren Verschlechterung des Straßenbelags.

Mit der Umgestaltung Steinstraße Erle sollen diese Missstände nachhaltig behoben werden. Ziel sei es, die durch das Wurzelwerk verursachten Schäden zu beseitigen, die Entwässerungssituation zu verbessern und die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten.

Die Wurzeln der Straßenbäume heben nach Angaben der Verwaltung seit mehreren Jahren den Gehweg an.
Die Wurzeln der Straßenbäume heben nach Angaben der Verwaltung seit mehreren Jahren den Gehweg an.. Foto: Petra Bosse

Planung durch Ingenieurbüro bis 50.000 Euro

Die Verwaltung beabsichtigt, Angebote von Ingenieurbüros für die Erarbeitung von Planungsvarianten einzuholen. Die Planung soll bis zu einer Höhe von 50.000 Euro vergeben werden.

Erst wenn eine konkrete Planung für die Erneuerung der Steinstraße vorliegt, könne geprüft werden, inwieweit eine teilweise Kostenerstattung nach der Straßenausbaubeitrags Erstattungsverordnung NRW durch das Land gemäß § 8a Kommunalabgabengesetz NRW in Betracht komme.

Eine Kostenbeteiligung angrenzender Grundstückseigentümer sei gemäß § 8 Abs. 1 KAG NRW ausgeschlossen, da dort ein Beitragserhebungsverbot vorgesehen ist.

Die Planung zur Umgestaltung Steinstraße Erle soll sowohl den Anliegern als auch dem Bau- und Umweltausschuss vorgestellt werden.

Grünflächen- und Baumpflegemaßnahmen: Südring, Möllenweg und Rewe im Fokus

Grünflächen- und Baumpflegemaßnahmen stehen heute um 18 Uhr in der öffentlichen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses auf der Tagesordnung. Es geht um die Platanen am Südring, die Bäume am Möllenweg und neue Pflanzbeete vor dem Rewe-Markt. Grundlage sind Empfehlungen des Arbeitskreises Grünflächen.

Bereits am 2. Februar 2026 hatte die Verwaltung den Arbeitskreis Grünflächen zu einer Ortsbesichtigung eingeladen. Ziel sei es gewesen, notwendige Maßnahmen vorzuberaten und Empfehlungen für den Ausschuss zu formulieren.

Platanen am Südring: Regelmäßiger Rückschnitt empfohlen

Ein Eigentümer am Südring hatte beantragt, die Platanen vor seinem Grundstück stärker zurückzuschneiden. Er begründete dies mit erheblichem Laubfall, der Dach und Dachrinnen belaste. Trotz regelmäßiger Reinigung und Schutzgittern komme es immer wieder zu Verstopfungen. Zudem führe die Beschattung zu Einbußen bei seiner Photovoltaikanlage.

Rückschnitt von Platanen am Südring in Raesfeld
Foto: Petra Bosse (A)

Die Verwaltung verweist in ihrer Vorlage auf die geltende Rechtslage. Einwirkungen von Straßenbäumen wie Laubfall seien nach dem Straßen- und Wegegesetz NRW von Anliegern grundsätzlich zu dulden. Auch Grenzabstände aus dem Nachbarrecht gelten nicht für Straßenbäume. Ein Anspruch auf Beseitigung bestehe nur in besonderen Ausnahmefällen. Diese lägen hier nicht vor.

Zudem würde ein erstmaliger Rückschnitt bislang unbeschnittener Platanen nach Einschätzung der Verwaltung zum Absterben der Bäume führen. Das Nichtbeschneiden sei daher eine Maßnahme zum Erhalt.

Der Arbeitskreis Grünflächen spricht sich dafür aus, alle bereits einmal beschnittenen Platanen künftig in einem regelmäßigen Turnus erneut zurückzuschneiden. Der Rückschnitt soll am östlichen Ende des Südrings an der Kreuzung Dorstener Straße beginnen und abschnittsweise bis zum westlichen Ende am Kreisverkehr Weseler Straße erfolgen. Platanen, die noch nie beschnitten wurden, sollen nicht zurückgeschnitten werden. Diese Regelung soll dauerhaft gelten.

Bäume am Möllenweg sollen erhalten bleiben

Am Möllenweg stehen in einer Wallhecke mehrere Bäume. Der Arbeitskreis Wirtschaftswege hatte darauf hingewiesen, dass Wurzeln die Asphaltdecke anheben und den Verkehr beeinträchtigen könnten. Es war angeregt worden, die Bäume bei einem künftigen Rückschnitt durch Jungbäume zu ersetzen.

Nach Angaben der Verwaltung befinden sich alle Bäume in einem vitalen Zustand. Der Arbeitskreis Grünflächen empfiehlt daher, die Bäume am Möllenweg zu erhalten.

Pflanzbeete vor dem Rewe-Markt geplant

Vor dem Eingang des Rewe-Marktes heben Baumwurzeln das Pflaster an. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Stolperunfälle. Eine Kürzung der Wurzeln komme nicht in Betracht, da dies die Bäume schädigen würde.

Die Verwaltung schlägt vor, um die bestehenden Bäume Pflanzbeete anzulegen. So könnten die aufragenden Wurzeln eingefasst und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Gleichzeitig sei eine optische und funktionale Aufwertung mit Sitzgelegenheiten vorgesehen. Zudem wurde angeregt, Fahrradständer zu integrieren.

Die Kosten für diese Maßnahme werden auf rund 48.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer geschätzt. Da im Haushalt 2026 keine Mittel vorgesehen sind, soll die Umsetzung im Jahr 2027 erfolgen. Entsprechende Haushaltsmittel müssten eingeplant werden.

Der Arbeitskreis Grünflächen empfiehlt, der vorgestellten Planung zuzustimmen.

Hähne krähen Wettbewerb: Wer kräht am häufigsten?

Beim Hähne krähen Wettbewerb aus dem Archiv ging es laut zu. Züchter traten mit ihren Tieren an, gemessen wurde jeder einzelne Ruf. Gewonnen hat am Ende der Hahn, der am häufigsten krähte. Ein kurioser Film, der nicht nur Geflügelfans schmunzeln lässt.

Der Hähne krähen Wettbewerb zeigt, was viele vom Land längst wissen. Ein Hahn kräht nicht nur im Morgengrauen. Er kräht, wenn es hell wird, wenn sich etwas bewegt, wenn er sein Revier markiert oder einfach, weil er es kann.

Im Archivfilm stehen die Züchter am Rand eines abgesteckten Bereichs. Mit Stoppuhren wird gezählt. Jeder Laut wird notiert. Am Ende gewinnt der Hahn, der die meisten Kräher innerhalb der vorgegebenen Zeit schafft. Applaus gibt es für Tier und Halter.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Hähne krähen Wettbewerb zeigt erstaunliche Unterschiede

Wie oft kräht ein Hahn eigentlich? Fachleute sagen, es könne stark variieren. Manche Tiere krähten nur einige Male am Morgen. Andere brächten es auf mehrere Dutzend Rufe am Tag. Entscheidend seien Temperament, Umgebung und Konkurrenz.

Interessant ist auch das Gegenteil. Es soll Hähne geben, die kaum oder gar nicht krähen. Züchter berichten, einzelne Tiere seien ungewöhnlich ruhig. Woran das liegt, sei nicht immer eindeutig zu klären.

Für Menschen in ländlichen Gegenden ist das Thema nicht nur unterhaltsam. Wer einen Umzug plant, sollte sich vorher umhören. Leben in der Nachbarschaft Hühnerhalter mit Hahn, gehört das Krähen meist fest zum Alltag. Gerade in den frühen Morgenstunden kann das zur Gewohnheitsfrage werden.

Der Hähne krähen Wettbewerb aus dem Archiv führt das mit einem Augenzwinkern vor Augen. Zwischen Ehrgeiz der Züchter und lautstarkem Einsatz der Tiere wird deutlich, wie viel Tradition und Leidenschaft selbst in einem scheinbar kleinen Wettbewerb stecken.

Tiergartenprojekt: Schlossausschuss befasst sich mit neuen Plänen

Das Tiergartenprojekt steht am 24. Februar im Schlossausschuss der Gemeinde Raesfeld auf der Tagesordnung. Die Verwaltung stellt die Landesförderung und die geplanten Maßnahmen rund um Schloss und Tiergarten vor. Ziel ist es, das Umfeld spürbar aufzuwerten und Natur erlebbar zu machen.

Am 24.02.2026 tagt der Schlossausschuss öffentlich. Im Mittelpunkt steht das Tiergartenprojekt im Rahmen des Landeswettbewerbs Naturpark 2027. Der Beschlussvorschlag ist klar formuliert. Der Ausschuss soll die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis nehmen.

147.200 Euro Förderung für das Tiergartenprojekt

Der Naturpark Hohe Mark hat gemeinsam mit der Gemeinde Raesfeld am Landeswettbewerb Naturpark 2027 teilgenommen. Für das Teilprojekt „Erlebnisort Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld“ erhält die Gemeinde eine Landesförderung in Höhe von 147.200 Euro.

Der Förderbescheid wurde vom Umwelt und Verkehrsminister Oliver Krischer an den Naturpark beziehungsweise die Gemeinde Raesfeld übergeben.

Laut Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde, sei das Tiergartenprojekt ein wichtiger Schritt, um das Schlossumfeld weiterzuentwickeln und den Tiergarten stärker einzubinden. Man wolle Besuchern einen zusätzlichen Anreiz bieten, die Natur vor Ort zu entdecken.

Schlossgräfte Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Weg entlang der Schlossgräfte wird aufgewertet

Kern des Tiergartenprojekts ist ein rund 750 Meter langer Weg, der bereits besteht. Er führt entlang der Schlossgräfte, am Weinbergteich vorbei, an der alten Vogelstange und am Naturerlebnisspielplatz entlang.

Dieser Weg soll touristisch aufgewertet werden. Geplant sind Stationselemente für Kinder zu den Themen Tiere, Wald und Natur. Außerdem sollen Sitzbänke ausgetauscht oder neu aufgestellt werden. So soll der Spaziergang attraktiver und familienfreundlicher werden.

Geschützte Biotope werden gepflegt

Im Osten, in Richtung Schlossgräfte, liegt eine größere Biotopfläche mit gesetzlich geschützten Röhricht und Großseggenbeständen sowie Sumpfbereichen. Bei Großseggenbeständen handelt es sich um feuchte bis nasse Flächen, auf denen hoch wachsende Seggenarten dominieren. Diese grasähnlichen Pflanzen bilden dichte Bestände und bieten zahlreichen Tierarten Lebensraum.

Die Flächen sind derzeit stark durch Brombeeren, Weidengebüsch, Birken und weiteren Gehölzaufwuchs beeinträchtigt. Vorgesehen sind daher gezielte Pflegemaßnahmen, etwa die Entnahme von Gehölzen im Kernbereich.

Vorgespräche mit der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Borken haben bereits stattgefunden. Im Dezember hat die Gemeinde einen artenschutzrechtlichen Fachbeitrag der Stufe 1 in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sollen bis Ende Februar vorliegen.

Anfang März wollen die Gemeinde und der Naturpark Hohe Mark das Tiergartenprojekt im Beirat der unteren Naturschutzbehörde vorstellen. Weitere Details werden in der Sitzung am 24. Februar präsentiert.

Umsetzung ab 2026 geplant

Die Förderung in Höhe von 147.200 Euro deckt 80 Prozent der Kosten ab. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 36.800 Euro und soll im Haushalt 2027 eingeplant werden.

Sollten bereits in diesem Jahr Ausgaben anfallen, müssten diese außerplanmäßig bereitgestellt werden.

Die Umsetzung des Tiergartenprojekts ist für die Jahre 2026 und 2027 vorgesehen.

HUB Erle eröffnet: Video zeigt Impressionen der Einweihung

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Mit einem offiziellen Festakt ist am 7. Februar 2026 das neue Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle eröffnet worden. Ein Video-Zusammenschnitt hält die wichtigsten Momente der Feier fest.

Eindrücke von Festakt und Begegnungen

Nach einjähriger Bauzeit öffnete das HUB Erle erstmals offiziell seine Türen. Vertreter der Bürgergenossenschaft Erle eG, Gäste aus Politik und Vereinen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen im neuen Dorfmittelpunkt zusammen.

Das Video zeigt Szenen aus der Eröffnungsfeier, Einblicke in die neuen Räumlichkeiten sowie Begegnungen zwischen Genossenschaftsmitgliedern, Unterstützern und Besuchern.

Von Bürgern für Bürger

Der Zusammenschnitt dokumentiert die Stimmung der Eröffnung und macht deutlich, welche Bedeutung das Projekt für das Dorf hat.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Von Bürgern für Bürger

Mit dem HUB Erle ist im Ortskern ein neuer Treffpunkt entstanden. Das Haus vereint Dorfkneipe und Veranstaltungsort und soll künftig Raum für Gemeinschaft, Austausch und kulturelle Angebote bieten.

Der Zusammenschnitt dokumentiert die Stimmung der Eröffnung und macht deutlich, welche Bedeutung das Projekt für das Dorf hat.

Versuchter Einbruch Raesfeld: Täter scheitern an Tankstelle

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Ein versuchter Einbruch in Raesfeld hat sich in der Nacht zu Freitag an einer Tankstelle an der Straße Schwietering ereignet. Unbekannte Täter versuchten gewaltsam in das Gebäude einzudringen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Der versuchte Einbruch in Raesfeld fand am Freitag, 20. Februar 2026, zwischen 00.30 Uhr und 00.40 Uhr statt. Tatort ist eine Tankstelle an der Straße Schwietering.

Versuchter Einbruch Raesfeld in der Nacht

Nach bisherigen Erkenntnissen machten sich die Täter gewaltsam an der Vorderseite des Gebäudes zu schaffen. In das Innere der Tankstelle gelangten sie jedoch nicht. Es blieb bei einem Versuch. Die Polizei ermittelt wegen des versuchten Einbruchs in Raesfeld und prüft mögliche Spuren.

Polizei sucht Zeugen zum versuchten Einbruch Raesfeld

Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tankstellengeländes gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Versuchter Einbruch Raesfeld: Unbekannter wirft Fensterscheibe ein

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Ein bislang unbekannter Täter beschädigte am Donnerstagabend die Fensterscheibe eines Wohnhauses an der Straße Birkenhain. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der versuchte Einbruch in Raesfeld ereignete sich am Donnerstag, 19. Februar 2026, zwischen 17.00 Uhr und 18.30 Uhr. Tatort ist ein Wohnhaus an der Straße Birkenhain.

Fensterscheibe in Raesfeld eingeworfen

Nach Angaben von Zeugen hätten diese am frühen Abend ein verdächtiges Geräusch gehört. Kurz darauf habe sich herausgestellt, dass die Fensterscheibe des Hauses beschädigt worden sei. Der unbekannte Täter sei nach der Tat geflüchtet.

Ob der Täter in das Gebäude eindringen konnte, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen zum versuchten Einbruch in Raesfeld dauern an.

Polizei bittet um Hinweise zum versuchten Einbruch Raesfeld

Die Polizei sucht Zeugen, die im Bereich Birkenhain verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Wer sachdienliche Angaben zum versuchten Einbruch in Raesfeld machen kann, wird gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden.

Adventsbasar Raesfeld spendet 15.790 Euro – Gast war Christa Marpert

Nach dem erfolgreichen Adventsbasar „Herzblut“ Raesfeld im Dezember 2025 hat Monika Strothmann nun rund 53 ehrenamtliche Helfer ins Martinus Haus eingeladen. Neben Kaffee und Begegnung stand vor allem eines im Mittelpunkt: Zwei Spendenschecks über jeweils 7.895 Euro für den guten Zweck. Der Adventsbasar Raesfeld wirkt damit weit über die Gemeinde hinaus.

Der Adventsbasar Raesfeld hat erneut gezeigt, wie viel ehrenamtliches Engagement bewegen kann. Im Martinus Haus in Raesfeld wurde nicht nur Danke gesagt, sondern auch gespendet. Jeweils 7.895 Euro gingen an die Hospizvereine „Zum Regenbogen“ in Selm und das Kinderhospiz „Gut Feismann“ in Notteln-Darup.

Spenden aus dem Adventsbasar Raesfeld übergeben

Barbara Kwiatowsky und Sylvia Dotzhauer vom Hospizverein „Zum Regenbogen“ in Selm nahmen den Scheck persönlich entgegen. Dotzhauer machte deutlich, wie wichtig solche Unterstützung ist. „Spenden sind wichtig, weil das Hospiz im Jahr an Spenden 180.000 Euro sammeln muss. Das sind fünf Prozent, die anderen 95 Prozent übernehmen die Krankenkassen“, sagte sie. Im Hospiz in Selm leben zehn Erwachsene.

Monika Strothmann und das Team von Herzblut Raesfeld übergeben beim Dankeschön-Nachmittag im Martinus Haus Spendenschecks aus dem Adventsbasar 2025 an die Hospizvereine.
Foto: Petra Bosse

Dankeschön-Nachmittag mit Herz

Monika Strothmann begrüßte die Ehrenamtlichen herzlich: „Hallo, ich begrüße euch alle ganz herzlich. Die Karnevalszeit ist vorbei und wie kann man die Fastenzeit besser beginnen als mit einer voll gedeckten Kaffeetafel. Liebe Ehrenamtliche, ich freue mich, dass ihr da seid.“ Rund 23 Helferinnen und Helfer waren gekommen. Sie hatten beim Adventsbasar Raesfeld gebacken, gebastelt, organisiert und verkauft. Nun saßen sie gemeinsam an der gedeckten Tafel, tauschten Erinnerungen aus und blickten bereits auf das kommende Jahr.

Christa Marpert liest aus ihren Büchern

Ein weiterer Programmpunkt sorgte für Aufmerksamkeit. Christa Maria Marpert, 62 Jahre alt, geboren in Raesfeld und heute am Möhnesee lebend, las aus ihren Büchern „Lesebändchen“ und „Lesezeichen“.

 Marpert-Herzblut-Raesfeld
Christa Maria Marpert las aus ihren Büchern vor. Foto: Petra Bosse

Im Gespräch erzählte sie: „Ich schreibe Kurzgeschichten, autobiografische Geschichten, Gedichte, Glossen, Satire.“ Ihr erstes Buch „Lesebändchen“ erschien 2016, „Lesezeichen“ folgte 2024. „Die kann man beide zum Beispiel bei Monika Strothmann kaufen oder bei mir. Man kann sie auch im Buchhandel bestellen, aber am günstigsten ist es bei Monika Strothmann.“

Zum Schreiben sei sie über eine Schreibwerkstatt gekommen. „2003 bin ich dann angefangen mit einer Schreibwerkstatt in der Volkshochschule in Soest. Und dann bin ich dabeigeblieben.“

Themen aus dem Alltag

Ihre Themen entstehen aus dem Alltag. „Zum Teil sind es kleine Beobachtungen. Ich war mal an einer Bushaltestelle und da lag ein Apfel drin. Und da habe ich mir so meine Gedanken gemacht über diesen Apfel. Und bin dem mehrfach begegnet. Das kann man zum Beispiel im zweiten Buch ,Lesezeichen‘ nachlesen.“

Für den Nachmittag hatte sie zwei Geschichten und ein Gedicht vorbereitet. „In Summe alles zusammen sind es zehn Minuten.“

Adventsbasar Raesfeld bleibt ein Gemeinschaftswerk

Der Adventsbasar Raesfeld lebt vom Einsatz vieler. Stricksocken, Babysöckchen, Bücher, Kuchen, Gespräche. Was im Dezember auf dem Basar verkauft wird, verwandelt sich Monate später in konkrete Hilfe.

Coffee Owl schafft in Erle einen Ort für Qualität in Genuss und Lifestyle

In Raesfeld-Erle auf der der Overbecker Weg 2 entsteht derzeit eine Kaffeerösterei, die sich mit viel Leidenschaft und klarer Haltung dem Thema Genuss widmet. Hinter der Marke Coffee Owl steht der Kaffeesommelier Alessandro Dietrich, für den Kaffee weit mehr ist als nur ein Getränk.

Die Begeisterung dafür wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt, denn sein Vater ist unter anderem Inhaber von Yvette Kaffee, aber auch international im Produktionsmaschinengeschäft sehr erfolgreich. Auch dort ist Alessandro in der Projektplanung und Umsetzung tätig. Schon früh kam er dadurch mit hochwertigen Bohnen, Röstverfahren und Aromaprofilen in Kontakt. Erfahrungen, die schließlich den Wunsch entstehen ließen, eine eigene Rösterei aufzubauen.

Genuss soll ein Erlebnis sein

Mit Coffee Owl verfolgt er dabei bewusst zum Anfang keine spektakulären Experimente oder kurzfristigen Trends. Sein Ansatz liegt darin, Bestehendes zu perfektionieren. Nach zahlreichen Röstversuchen und sensorischen Tests entwickelte er eine Mischung, die heute das Herzstück seines Sortiments bildet und preislich für die breite Masse zugänglich ist. Sie überzeugt durch eine ausgewogene Struktur (Bitterkeit und Säure) und eine feine, schokoladig-nussige Note, die sowohl erfahrene Kaffeetrinker als auch Gelegenheitsgenießer anspricht. „Der Espresso d´Italia verbreitet sich wie ein Lauffeuer“, denn er schmeckt genauso, wie man ihn haben will. Für Alessandro steht dabei nicht nur das Produkt im Mittelpunkt, sondern auch das Erlebnis. Wer zu Coffee Owl kommt, soll sich Zeit nehmen, Aromen entdecken, Fragen stellen und einfach Freude daran haben, Kaffee bewusst zu genießen.

Alessandro Dietrich plant in Erle ein Coffee Festivals mit Show-Röstungen und Formate wie „DJ and Coffee“.
Alessandro Dietrich plant in Erle ein Coffee Festivals mit Show-Röstungen und Formate wie „DJ and Coffee“. Foto: Ralf Meier

Bestandteil der Philosophie

Ein zentraler Bestandteil der Philosophie ist die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Diese beginnt bei biologisch abbaubaren Kapseln, die in Kürze ins Sortiment kommen und reicht über Verpackungsbeutel mit recycelbaren Verschlüssen und Ventilen. Selbst für die bei der Verarbeitung anfallenden Produktionsabfälle (Kaffeehäutchen) gibt es bereits eine Idee. Sie können künftig zu Pellets oder als Dünger weiterverarbeitet werden, sodass möglichst wenig ungenutzt bleibt.

Regional präsent und Werksverkauf in Raesfeld-Erle ab 6. März

Obwohl die Rösterei noch vergleichsweise jung ist, wächst ihre Präsenz bereits stetig. Coffee Owl ist inzwischen bei regionalen Partnern wie Bauer Graaf, in der FloraWelt Dorsten sowie bei Yvette Kaffee in Schermbeck oder auch Edeka Komp in Wesel erhältlich und kann zudem direkt über den eigenen Online-Shop bezogen werden. Wer sich persönlich ein Bild machen möchte, hat dazu regelmäßig Gelegenheit. Am Overbecker Weg 2 in Raesfeld-Erle öffnet die Rösterei für den Werksverkauf ab dem 6. März 2026 freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13:30 Uhr ihre Türen.

Ausblick auf Festivals und Veranstaltungen

Für dieses Jahr plant Alessandro Dietrich dort Coffee Festivals mit Show-Röstungen, „DJ and Coffee“ ggf. mit Foodtrucks etc. Die Location mit weiter Sicht aufs Land lädt dazu definitiv ein. Einen Café-Betrieb direkt als Gastronomie plant er dort jedoch nicht.

Klare Überzeugung hinter Coffee Owl

In seiner Rösterei macht Alessandro Dietrich deutlich, dass hinter Coffee Owl nicht nur ein Produkt steht, sondern eine klare Überzeugung. Guter Kaffee entsteht aus Handwerk, Geduld und echter Leidenschaft: „Je lauter und schneller die Welt um uns wird, desto kostbarer sind die stillen Momente. Mit Coffee Owl möchte ich genau dafür einen Raum öffnen: Zum Durchatmen, Ankommen und um Kaffee nicht einfach zu trinken, sondern wirklich zu erleben.

Jugendhaus Erle erhält hochfertige Möbelspende von Riegel Interieur

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Große Freude im Jugendhaus Erle: Am Donnerstag, 19. Februar, ist eine umfangreiche Möbelspende eingetroffen. Jugendhausleiterin Anna Löbbecke zeigt sich begeistert über hochwertige und neue Möbel für die Kinder- und Jugendarbeit.

Ein Lastwagen voller Möbel rollte am Donnerstagvormittag vor das Jugendhaus in Erle. Geliefert wurde eine großzügige Spende von Riegel Interieur mit Standorten in der Region. Für das Jugendhaus-Team kam zwar die Zusage, nicht aber dieser Umfang überraschend.

Ein Lastwagen voller Möbel rollte am Donnerstagvormittag vor das Jugendhaus in Erle.
Foto: Privat

Jugendhaus Erle erhält hochwertige und neue Möbel

Jugendhausleiterin Anna Löbbecke hatte sich im Vorfeld selbst auf den Weg gemacht. Zunächst sprach sie am Standort Dorsten vor. Dort verwies man sie an die Geschäftsführung in Wesel. Also fuhr sie weiter und schilderte die Situation im Jugendhaus. „Wir sind frisch ins Jugendhaus umgezogen und das Budget in der Kinder- und Jugendarbeit ist natürlich immer begrenzt“, erklärt Anna Löbbecke. Sie habe gefragt, ob Unterstützung möglich sei. Die Antwort kam direkt. Die Verantwortlichen, Robert Sobbe und Marc Riegel, sagten Hilfe zu.

Ein Lastwagen voller Möbel rollte am Donnerstagvormittag vor das Jugendhaus in Erle.
Foto: Privat

Dass schließlich ein kompletter Lkw mit hochwertigen und neuen Möbeln vorfuhr, übertraf die Erwartungen. Geliefert wurden unter anderem massive Holztische mit Metallgestellen, mehrere Couchen, zahlreiche Stühle, Teppiche und Couchtische. Auch hochwertige Matratzen gehörten zur Spende. „Wir haben uns ein Loch im Bauch gefreut“, sagt Anna Löbbecke. „In diesem Umfang hätten wir dort niemals einkaufen können.“

Ein Lastwagen voller Möbel rollte am Donnerstagvormittag vor das Jugendhaus in Erle.
Foto: Privat

Große Freude im Jugendhaus Erle

Die neuen Möbel werten die Räume deutlich auf. Die Sofas sind gemütlich, die Tische stabil und langlebig. Für die Kinder und Jugendlichen entsteht damit ein einladender Treffpunkt.

Für das Jugendhaus Erle ist die Möbelspende ein großer Gewinn. „Dieser Luxus ist für uns ein Traum. Die Kinderaugen werden heute leuchten“, so die Jugendhausleiterin.

Ein Lastwagen voller Möbel rollte am Donnerstagvormittag vor das Jugendhaus in Erle.
Foto: Privat
Ein Lastwagen voller Möbel rollte am Donnerstagvormittag vor das Jugendhaus in Erle.
Foto: Privat
Ein Lastwagen voller Möbel rollte am Donnerstagvormittag vor das Jugendhaus in Erle.
Foto: Privat

Warme Kleidung für die Ukraine: Aktion der Kleiderstube Froschkönig und Raesfeld

Die Aktion „Warme Kleidung für die Ukraine“ wird auch von der Kleiderstube Reken unterstützt. Gemeinsam mit dem Froschkönig in Raesfeld wird Winterkleidung für einen Hilfstransport gesammelt. Aktuell sind jedoch die Lagerkapazitäten erschöpft.

Im Rahmen der Aktion „Warme Kleidung für die Ukraine“ engagiert sich die Kleiderstube Reken in Kooperation mit der Kleiderstube Froschkönig in Raesfeld. Gesammelt wird gut erhaltene Winterkleidung für Menschen in der Ukraine.

Warme Winterkleidung für die Ukraine im Froschkönig gesammelt.
Foto: Privat

Die Resonanz aus der Bevölkerung ist groß. Viele Bürgerinnen und Bürger haben warme Jacken, Pullover und weitere Winterbekleidung abgegeben.

Froschkönig bittet um Verständnis

Dagmar Vogt vom Froschkönig weist darauf hin, dass die Lagerkapazitäten für Winterbekleidung derzeit ausgeschöpft sind. „Daher können wir im Moment keine weitere Winterbekleidung mehr annehmen“, erklärt sie.

Sobald wieder Platz vorhanden ist, wollen die Organisatoren darüber informieren. Bis dahin bedanken sie sich ausdrücklich für die Unterstützung und das Verständnis.

Art meets School in Raesfeld: Drittklässler machen die Bank zur Galerie

Eine Woche lang tauschten 107 Drittklässler der Sebastianschule Klassenzimmer gegen Atelier. Unter dem Motto „Art meets School“ entstanden Bilder, Skulpturen, Mosaike und sogar U Boote.

Seit dem 19. Februar 2026 hängen und stehen die Werke nun dort, wo sonst Kontoauszüge gedruckt werden: im Eingangsbereich der Volksbank Raesfeld und Erle eG.

Von Graffiti bis Bienenhotel

Die Projektwoche war bis ins Detail vorbereitet. Monate zuvor nahmen die Klassenlehrerinnen Julia Jöckel, Meike Bathe, Stefanie Cimpric, Judith Musholt und Miriam Albrecht Kontakt zu Künstlerinnen und Künstlern auf, planten Abläufe und stellten Gruppen zusammen.

Das Angebot reichte von Graffiti auf Leinwand mit Daniel Dinsing über Kunst im Karton mit Nadine Frieler und Steinzeitmalerei mit Katrin Jahn Weber bis hin zu Töpfern mit Nicole Gröting. Birgit Kölking gestaltete mit den Kindern Mosaikspiegel, Inge Kloth und Marita Kock arbeiteten mit Marmorpapier. Hildegard Nießing und Edith Liesner bauten Bienenhotels, Andrea Nießing ließ Steine bemalen. Beim Nähen begleiteten Frau Hüfing und Frau Mümken die Gruppen. Acrylmalerei übernahmen Sabrina Corzillius und Frau Taheri, Gerda Tünte widmete sich U Booten, Heike Reisenauer den sogenannten Quadratologos.

Eltern unterstützten tatkräftig, der Förderverein kümmerte sich unter anderem um die Verpflegung der Beteiligten.

Kunstunterricht im Museum

Alle Kinder besuchten zudem das Otto-Pankok-Museum. Dort fertigten sie eigene Kohlezeichnungen an und setzten sich mit dem Werk des Künstlers auseinander. Vier Stunden täglich arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an drei zuvor gewählten Schwerpunkten. Farbe an den Fingern gehörte in dieser Woche ausdrücklich dazu.

Ausstellung zwischen Schalter und Kontoauszug

Zur Eröffnung erklärten Kinder gemeinsam mit den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern ihre Arbeiten und Techniken. Die Volksbank Raesfeld und Erle eG unterstützt das Projekt mit 800 Euro für Materialien und Honorare und stellt die Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Wer die Bank betritt, trifft in den kommenden Wochen nicht nur auf Serviceangebote, sondern auch auf eine vielfältige Auswahl an Kinderkunst. Der Eingangsbereich hat sich temporär in eine kleine Galerie verwandelt.

Dorstener Verkehrsverein schaut hinter die Kulissen des neuen HUB Erle

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Gäste aus Dorsten kehrten am Freitagmittag im HUB Erle ein. Statt der ursprünglich geplanten Radtour entschieden sich die Mitglieder des Verkehrsvereins wegen Schnee und nasser Straßen für die Anreise mit dem Auto. Das winterliche Wetter machte die Strecke von Dorsten nach Erle zu riskant.

Im neuen Dorfgemeinschaftshaus in der Dorfmitte begrüßte Geschäftsführer Christian Lipfert die Gruppe persönlich. Bei einer Führung stellte er die Räume vor und erläuterte Konzept, Nutzungsmöglichkeiten und die Entwicklung des bürgergenossenschaftlichen Projekts.

Verkehrsverein Dorsten kommt zu Besuch ins HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Unter der Leitung von Oliver Göttlich informierten sich die Teilnehmenden zudem über die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung des Namens. „HUB“ stehe sinngemäß für einen zentralen Treffpunkt im Dorf. Das Gebäude fungiere als Knotenpunkt für Veranstaltungen, Begegnungen und Vereinsleben, also als Ort, an dem Fäden zusammenlaufen.

Der Verkehrsverein Dorsten informierte sich beim Ausflug nach Erle über das neue Dorfgemeinschaftshaus
Geschäftsführer Christian Lipfert (r.) machte mit seinen Gästen eine Führung durch das Haus. Foto: Privat

Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Suppe und Grünkohl kamen die Gäste weiter ins Gespräch. Der Vorsitzende Harald Stucken erklärte, man habe viele Details über das Werden des Hauses erfahren. Zahlreiche Engagierte hätten das Projekt getragen und umgesetzt.

Das HUB Erle versteht sich als offener Ort für Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger aus Erle und Umgebung.

Raesfeld profitiert: Schlossgespenst und Gräftengeist erhält Landesförderung

Raesfeld zählt zu den Orten im Münsterland, die von der aktuellen Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen profitieren. Laut Münsterland e.V. wird auch das Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ unterstützt. Insgesamt fließen 823.652 Euro in Kunst- und Kulturprojekte der Region.

Welche Geschichten verbergen sich hinter alten Mauern? Das Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ will Sagen und Legenden rund um Schlösser und Burgen im Münsterland neu zugänglich machen.

823.652 Euro für Kulturprojekte im Münsterland

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt im Jahr 2026 insgesamt 28 Projekte im Münsterland. Grundlage ist das Landesförderprogramm „Regionales Kultur Programm NRW“ (RKP). Im Vorjahr waren 37 Anträge eingereicht worden, 23 neue Projekte erhalten nun eine Förderung durch das Kulturministerium. Fünf weitere Vorhaben werden fortgeführt.

„Die diesjährige Auswahl spiegelt eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt und Innovationskraft der Region wider – von etablierten Formaten mit nachhaltiger Strahlkraft bis hin zu neuen Projekten, die wichtige Impulse für die kulturelle Entwicklung im Münsterland setzen“, erklärt Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros beim Münsterland e.V., das Kulturschaffende bei der Antragstellung berät.

Mit der Fördersumme für 2026 sei das Münsterland erneut Spitzenreiter unter den zehn Kulturregionen in Nordrhein-Westfalen, so Sebastian. Zusätzlich stellt das Land knapp 38.000 Euro für barrierefreie Maßnahmen bereit. Diese sollen dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung als Kulturschaffende und als Gäste gleichberechtigt am kulturellen Leben teilnehmen können.

Das Schlossgespenst vom Wasserschloss Raesfeld. Wer hat es schon gesehen?
Das Schlossgespenst vom Wasserschloss Raesfeld. Wer hat es schon gesehen? Foto/Montage: Petra Bosse

Sagen und Legenden neu erzählt

Auch „Schlossgespenst und Gräftengeist“ profitiert von der RKP-Förderung. Das vom Münsterland e.V. koordinierte Projekt sammelt überlieferte Erzählungen rund um historische Gemäuer, bereitet sie auf und präsentiert sie in unterschiedlichen Formaten.

Geplant sind Bühnenprogramme, eine illustrierte Publikation sowie Audioangebote. Ziel sei es, das regionale Kulturerbe generationenübergreifend und nachhaltig zu vermitteln.

Entscheidung im Herbst

Der Kulturrat Münsterland berät jedes Jahr im Herbst über die bis zum 30. September eingereichten Projektanträge und erstellt ein Ranking. Auf dieser Grundlage vergibt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Fördermittel. Die formale Bewilligung der Projekte steht noch aus.

Weitere geförderte Projekte im Überblick

Neben „Schlossgespenst und Gräftengeist“ werden im Münsterland 22 weitere neue Kulturprojekte gefördert. Fünf mehrjährige Vorhaben laufen weiter, darunter die Ausstellungsreihe „the taste of: …“ sowie das internationale Holzbläser-Festival „Summerwinds“.

Weitere Informationen zum Regionalen Kultur Programm NRW

Mit dem Regionalen Kultur Programm NRW unterstützt die Landesregierung seit 1997 Kulturprojekte in allen zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens. Ziel ist es, Profil und Identität der Regionen zu stärken.

Voraussetzung für eine Förderung ist die Zusammenarbeit: Mindestens drei Kulturschaffende aus zwei Städten oder Gemeinden des Münsterlands entwickeln gemeinsam ein Projekt mit regionalem Bezug und setzen es kooperativ um. Die Antragsfrist endet jeweils am 30. September.

Für das Münsterland berät das Kulturbüro des Münsterland e.V. Interessierte vor und während der Antragstellung.

Hedda Bleker vertritt Raesfeld beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026

Hedda Bleker aus Raesfeld gehört zu den 24 Finalistinnen und Finalisten beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 im Kreishaus Borken. Am 28. Februar lesen Schülerinnen und Schüler der vierten und sechsten Klassen um die Wette. Der Wettbewerb wird vom Kreis Borken organisiert und von regionalen Partnern unterstützt.

Am Samstag, 28. Februar 2026, stehen im Kreishaus in Borken insgesamt 24 junge Leserinnen und Leser im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler der vierten und sechsten Klassen treten beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 an.

Von 10 bis 13 Uhr messen sich zwölf Kinder im Finale der vierten Klassen. Der Lions-Club Hamaland unterstützt diesen Wettbewerb. Von 14 bis 17 Uhr folgt das Kreisfinale der sechsten Klassen im bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, gefördert von der Sparkasse Westmünsterland.

Der Fachbereich Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung organisiert beide Wettbewerbe mit Unterstützung der örtlichen Büchereien.

Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 mit zwei Wertungsrunden

Im Großen Sitzungssaal des Kreishauses stellen die jungen Leserinnen und Leser ihr Können unter Beweis. In beiden Wettbewerben präsentieren sie zunächst einen selbst gewählten, etwa drei Minuten langen Text. Anschließend lesen sie aus einem ihnen unbekannten Werk vor.

Insgesamt beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von 51 Grundschulen und 35 weiterführenden Schulen an der ersten Wettbewerbsrunde. Für die Viertklässler endet der Wettbewerb mit dem Kreisentscheid. Die Sechstklässler qualifizieren sich mit einem Sieg für den Bezirksentscheid. Das Bundesfinale findet im Sommer in Berlin statt.

Preise und Ehrungen im Kreishaus Borken

Die stellvertretende Landrätin Annette Brun überreicht nach der Entscheidung die Preise an die besten Kinder der vierten Klassen. Johannes Röring vom Lions-Club Hamaland hält zusätzlich ein Präsent für die Gewinnerinnen und Gewinner bereit.

Bei den sechsten Klassen übergibt Hubert Buß von der Sparkasse Westmünsterland die Auszeichnungen an die Siegerinnen und Sieger des Kreisfinales.

„Es ist immer großartig zu erleben, mit welcher Begeisterung die Jungen und Mädchen lesen und sich mit den Texten auseinandersetzen. Die Auswahl der Texte und Bücher ist sehr unterschiedlich und streift meist unterschiedlichste Themen“, betont Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung Borken.

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind am 28. Februar im Kreishaus willkommen.

Kita-Neubau „Holzwurm“ in Erle startet – Bauarbeiten haben begonnen

In Erle rollen die Bagger: Anfang der Woche haben die Bauarbeiten für den Neubau der zweigruppigen Kindertageseinrichtung „Holzwurm“ begonnen. Damit geht ein Projekt in die Umsetzung, das Politik, Kirchengemeinde und Träger seit zwei Jahren vorbereiten.

Bauausschuss hatte sich bereits 2025 mit dem Projekt befasst

Ein Rückblick zeigt, wie lange die Planungen liefen. Am 2. Mai 2025 befasste sich der Bauausschuss der Gemeinde Raesfeld mit dem geplanten Neubau. Damals ging es um die nächsten Schritte für die zweigruppige Einrichtung in Erle. Das Projekt sollte in die konkrete Umsetzungsphase überführt werden.

Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Standort südlich des Friedhofs an der Ecke Holten/Friedholt vorgesehen ist. Dort entsteht nun das neue Gebäude.

Grundstück in Erle mit begonnenen Bauarbeiten für den Neubau der Kita Holzwurm
Die Bagger rollen für die neu gepAuf dem Grundstück südlich des Friedhofs in Erle haben die Bauarbeiten für den Neubau der Kindertageseinrichtung Holzwurm begonnen. Foto: Petra Bosse

Kirchengemeinde stellt Grundstück in Erbpacht bereit

Die Grundlage für den Neubau schuf die Kirchengemeinde St. Martin bereits im März 2024. Der Kirchenvorstand beschloss in seiner Sitzung, der Gemeinde Raesfeld ein Grundstück im Wege der Erbpacht zur Verfügung zu stellen.

Das Areal liegt südlich des Friedhofs an der Ecke Holten/Friedholt und schafft die räumliche Voraussetzung für den Neubau. Die Abstimmung erfolgte eng mit der Leitung der Einrichtung sowie mit dem Vorstand des Trägers Holzwurm e. V. Auch das Raumkonzept wurde gemeinsam mit dem Kreisjugendamt und dem Landesjugendamt entwickelt.

Baukosten steigen – Außenanlagen berücksichtigt

Für den Neubau stellte die Gemeinde im Haushalt 2025 und 2026 bislang 1,3 Millionen Euro ein. Auf Grundlage der aktualisierten Planungen rechnet die Verwaltung inzwischen mit Baukosten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. In dieser Summe sind die Außenanlagen enthalten, Spielgeräte jedoch nicht.

Mit dem Baubeginn Anfang dieser Woche nimmt das Projekt nun sichtbar Gestalt an. In Erle entsteht damit zusätzliche Betreuungsfläche für Kinder – ein Vorhaben, das die Gemeinde seit Längerem verfolgt.

Evangelischer Pfarrer aus Schermbeck vom Dienst entbunden

Gegen einen evangelischen Pfarrer aus Schermbeck werden Vorwürfe geprüft. Staatliche Stellen und die Evangelische Kirche im Rheinland befassen sich mit dem Fall. Der Superintendent des Kirchenkreises Wesel, Thomas Brödenfeld, nimmt Stellung zum aktuellen Stand.

Prüfung durch Staat und Kirche läuft

Nach Angaben der Kirche gebe es gegen den Pfarrer Vorwürfe, die durch staatliche Stellen und durch die Evangelische Kirche im Rheinland geprüft würden. Während der Zeit der Prüfung nehme der Geistliche seinen Dienst grundsätzlich nicht wahr. Im Rahmen der erhobenen Vorwürfe und der nachfolgenden Prüfungen sei er Ende Dezember 2025 vom Dienst suspendiert worden.

Seit dem 1. Februar 2026 sei er durch das Landeskirchenamt zusätzlich auch aus seinem Dienst in der Pfarrstelle in Schermbeck entbunden worden, nicht entlassen oder in den Ruhestand versetzt. Die Kirchengemeinde könne die Pfarrstelle neu besetzen. Die staatlichen Stellen seien weiterhin mit der Prüfung der Vorwürfe befasst. Während dieser Zeit bleibe er im Pfarrdienstverhältnis zur Landeskirche, übe aber keine Dienste in der Landeskirche oder anderswo aus.

Keine Angaben zu Details – Hinweis auf Unschuldsvermutung

Thomas Brödenfeld, Superintendent des Kirchenkreises Wesel, erklärt wörtlich: „Wir bitten um Verständnis, dass uns, zum Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten und in Ansehung der auch in solchen Verfahren grundsätzlich geltenden Unschuldsvermutung, nähere Angaben nicht möglich sind. Weder die staatlichen Stellen noch wir als Kirche beteiligen uns an den derzeitigen Spekulationen. Zu keiner Zeit befand sich der Pfarrer in Untersuchungshaft, er befindet sich auch jetzt nicht in Untersuchungshaft.“

Gemeindeversammlung am 8. März in der Georgskirche

Zeitnah solle eine Gemeindeversammlung der Kirchengemeinde Schermbeck stattfinden, an der auch Superintendent Brödenfeld teilnehmen werde. Das Presbyterium lade dazu in geeigneter Form ein, unter anderem über Abkündigungen in den Gottesdiensten, die Homepage und eine Pressemitteilung.

Die Gemeindeversammlung finde am Sonntag, 8. März 2026, im Anschluss an den regulären Gottesdienst statt. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr, die Gemeindeversammlung gegen 12.15 Uhr. Veranstaltungsort ist die Georgskirche in Schermbeck.

Vertretung geregelt – Pfarrstelle soll neu besetzt werden

Die Vakanzvertretung werde, wie üblich bei unbesetzten Pfarrstellen, durch den zuständigen Superintendenten geregelt. In diesem Fall übernehme Thomas Brödenfeld diese Aufgabe.

Bereits seit Sommer 2025 würden die wichtigsten pfarramtlichen Dienste in der Kirchengemeinde Schermbeck durch Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Wesel wahrgenommen. Hintergrund sei die damalige Elternzeit gewesen. Diese Regelung gelte auch in der aktuellen Situation.

Alle Gottesdienste und Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen sowie der Konfirmandenunterricht würden verlässlich angeboten und durchgeführt.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde Schermbeck, der Kirchenkreis Wesel und die Landeskirche berieten derzeit über die Möglichkeiten einer Neubesetzung der Pfarrstelle. Diese Gespräche fänden unter Leitung von Thomas Brödenfeld in den kommenden Wochen statt und sollten zügig zu einer Entscheidung führen. Bei Einigkeit könne die Pfarrstelle ausgeschrieben werden. Über das Ergebnis der Beratungen werde gesondert informiert.

Abschließend erklärt Brödenfeld: „Mein Dank gilt hier allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und dem Presbyterium der Kirchengemeinde Schermbeck. Außerdem den Kolleginnen und Kollegen im Kirchenkreis Wesel. Das ist keine einfache Zeit und Situation für die Kirchengemeinde. Dennoch wird die Arbeit für die Menschen in Schermbeck verlässlich weitergeführt.“

Einbruch in Einfamilienhaus an der Grafenstraße in Raesfeld

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Unbekannte Täter sind in ein Einfamilienhaus an der Grafenstraße in Raesfeld eingedrungen. Die Einbrecher durchwühlten sämtliche Räume. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Tat ereignete sich zwischen dem 15. Februar 2026, 12.00 Uhr, und dem 17. Februar 2026, 13.45 Uhr, an der Grafenstraße in Raesfeld.

Einbruch in Einfamilienhaus zwischen Sonntag und Dienstag

Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Inneren des Hauses. Dort durchwühlten sie sämtliche Schränke und Schubladen.

Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand der konkrete Beuteschaden noch nicht fest.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Geldbörse im Festzelt bei Karneval in Raesfeld entwendet

Bei der Karnevalsveranstaltung in Raesfeld ist am Montagabend eine Geldbörse entwendet worden. Der Vorfall ereignete sich während des laufenden Festbetriebs im Zelt an der Straße Zum Michael. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Tat geschah am 16. Februar 2026 gegen 20.00 Uhr in Raesfeld an der Straße Zum Michael.

Geldbörse entwendet während Karnevalsveranstaltung

Während einer Karnevalsveranstaltung entwendeten bislang unbekannte Täter einem Mann die Geldbörse aus einer Bauchtasche. Der Geschädigte stellte fest, dass sich seine Bauchtasche nicht mehr an seinem Körper befand. Die Tasche lag einige Meter entfernt auf dem Boden, die Geldbörse fehlte.

Im Zusammenhang mit der Tat bemerkte der Geschädigte drei männliche Personen, die sich auffällig verhielten und nach Ansprache aus dem Karnevalszelt flüchteten.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Alle drei Personen trugen dunkle Kleidung und waren unmaskiert. Sie waren etwa 16 bis 18 Jahre alt und circa 1,70 bis 1,80 Meter groß.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. 02861 9000 entgegen.

Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026: Polizei zieht Bilanz im Kreis Borken

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Der Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026 und die weiteren Umzüge im Kreis Borken sind aus polizeilicher Sicht weitgehend ruhig verlaufen. Trotz Schmuddelwetters säumten zehntausende Menschen die Straßen. Einzelne Einsätze und Strafverfahren blieben jedoch nicht aus.

Auch am Rosenmontag besuchten zahlreiche Menschen trotz des Schmuddelwetters die Karnevalsumzüge im Kreis Borken. Die Veranstaltungen verliefen weitestgehend störungsfrei.

Bocholt: 70.000 Besucher und mehrere Einsätze

Rund 70.000 Menschen säumten in Bocholt die Strecke des Umzuges, der insgesamt friedlich verlief. Im Nachgang kam es jedoch zu mehreren Polizeieinsätzen.

Ein 18-jähriger Bocholter wurde durch einen Schlag gegen den Kopf schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei leitete insgesamt sechs Strafverfahren ein, darunter drei wegen Körperverletzungsdelikten, sowie sieben Ordnungswidrigkeitsverfahren. Zudem wurden sechs Platzverweise ausgesprochen und zwei Personen in Gewahrsam genommen. Die Einsatzkräfte stellten zwei Anscheinswaffen und ein Reizstoffsprühgerät sicher.

Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026: Störungsfreier Umzug
Foto: Petra Bosse

Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026: Störungsfreier Umzug

Beim Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026 besuchten schätzungsweise 2.500 Menschen den Umzug in Raesfeld. In Velen waren es etwa 2.000 Besucher.

In beiden Kommunen verliefen die Umzüge störungsfrei. In Raesfeld leitete die Polizei zwei Strafverfahren ein, eines wegen Körperverletzung und eines wegen Diebstahls. Zudem erteilten die Beamten acht Platzverweise und nahmen zwei Personen in Gewahrsam.

Stadtlohn, Ahaus-Wüllen und Ahaus-Ottenstein

In Stadtlohn besuchten etwa 12.000 Menschen den Rosenmontagsumzug. Eine Person nahmen die Beamten in Gewahrsam, zudem wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

Der Umzug in Ahaus-Wüllen, der von etwa 7.500 Zuschauern besucht wurde, verlief störungsfrei. Die Polizei erteilte zwei Platzverweise. Da die Betroffenen diesen nicht nachkamen, wurden sie in Gewahrsam genommen. Zudem fertigten die Beamten eine Strafanzeige.

In Ahaus-Ottenstein besuchten ebenfalls rund 7.500 Menschen den Umzug. Polizeiliches Einschreiten war dort nicht erforderlich. Für eine Feierlichkeit mit derart hohen Teilnehmerzahlen sind die Karnevalstage trotz der Zwischenfälle aus polizeilicher Sicht als unauffällig zu bezeichnen.

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