„Das ist ein wunderbarer Ort der Gemeinschaft“, sagte Bürgermeister Dirk Kuhmann. Besucher erhielten am Sonntag im Haus der Vereine in Raesfeld einen direkten Einblick in das Vereinsleben. Vier Vereine zeigten ihre Arbeit und luden zum Mitmachen ein.
Ein Haus, vier Vereine, viele Einblicke
Seit rund einem Jahr nutzten vier Vereine gemeinsam das Haus der Vereine Raesfeld. Am Sonntag öffneten sie ihre Türen und stellten ihre Arbeit vor. Beteiligt waren das Deutsche Rote Kreuz Raesfeld, der Kaninchenzuchtverein, das Fanfarencorps sowie das Jugendhaus.

„Das ist ein wunderbarer Ort der Gemeinschaft“, sagte Bürgermeister Dirk Kuhmann. „Hier werden Talente gefördert, hier entsteht Zusammenhalt. Es ist nicht nur ein Haus aus Beton und Stein, sondern ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird. Ich finde das großartig.“
Rallye führt durch alle Räume
Eine Rallye führte die Besucher durch die Räume der Vereine. An mehreren Stationen konnten sie Stempel sammeln und so die Angebote kennenlernen.
Beim Kaninchenzuchtverein lernten Interessierte verschiedene Kaninchenrassen kennen. Die Tiere konnten nicht nur betrachtet, sondern auch zugeordnet werden.

Das Deutsche Rote Kreuz bot Einblicke in die Erste Hilfe. Neben einer Messstation für Blutdruck und Blutzucker konnten Besucher eine Herzdruckmassage ausprobieren. Auch eine Blutspende war möglich.
Engagement sichtbar machen
„Wir freuen uns, dass wir heute diesen Tag der offenen Tür im Haus der Vereine gemeinsam mit vier Gruppierungen gestalten können: den Fanfaren, dem Kaninchenzuchtverein, dem Jugendwerk und uns als DRK Raesfeld“, sagte Michael Weddeling, Vorstand des DRK.

„Auf dem Programm stehen ganz unterschiedliche Aktionen. Jeder Verein stellt sich vor. Dazu gibt es Bastelangebote, eine kleine Rallye sowie die Möglichkeit, in Ruhe Kaffee und Kuchen zu trinken oder Würstchen zu essen. Besucher können außerdem an einer Messstation ihren Blutdruck und Blutzucker kontrollieren lassen.“

Solche Veranstaltungen seien für das DRK sehr wichtig. „Das ist für uns ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Wir können zeigen, was wir im DRK ehrenamtlich leisten und wie wichtig die Erstversorgung von Menschen ist. Es macht deutlich, wie gravierend die Folgen sein können, wenn Hilfe nicht schnell genug erfolgt.“

Mehr Platz für Musik und Begegnung
Das Fanfarencorps Raesfeld profitierte im neuen Gebäude von besseren Bedingungen. Zuvor probten die Musiker in Kellerräumen einer Schule, nun stand deutlich mehr Platz zur Verfügung. Auch die zentrale Lage erleichterte die Teilnahme.
Das Fanfarencorps unterhielt die Besucher musikalisch und gab Einblicke in seine Probenarbeit. Bei einer offenen Probe konnten Kinder Instrumente ausprobieren. Sie lernten zunächst die Trompete kennen und anschließend die Fanfaren, die ohne Ventile gespielt werden.

Die Zusammenarbeit der Vereine funktionierte gut, berichteten die Beteiligten. Proben und Treffen überschnitten sich nicht. Ein gemeinsamer Abend habe das Miteinander zusätzlich gestärkt.
Kreative Angebote im Jugendhaus
Das Jugendhaus beteiligte sich mit kreativen Aktionen. Besucher gestalteten Armbänder und Buttons. Die gemeinsame Nutzung der Räume wurde als Vorteil gesehen, da sich die Vereine austauschen und voneinander profitieren konnten. Auch erhielten die Besucher Einblicke in die erst kürzlich renovierten Jugendhausräume.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Kaffee und Kuchen wurden gegen eine Spende angeboten, dazu Würstchen im Brötchen.
Offizielle Einweihung
Gegen Mittag wurde das Haus der Vereine offiziell eingeweiht. Pastor Dr. Fabian Tilling und die evangelische Pfarrerin Erika Bogatzki segneten das Gebäude. Die musikalische Begleitung übernahm das Fanfarencorps.









































