Büchermarkt am Schloss Raesfeld 2024 mit Familienforschung und literarische Schätze entdecken.
Am 11. August 2024 findet der beliebte Büchermarkt am Schloss Raesfeld erneut statt. Der Markt bietet eine Vielzahl an Büchern und literarischen Schätzen für Interessierte und Sammler.
Familienforscher des Heimatvereins Raesfeld e.V.
Im Rahmen des Büchermarktes sind die Familienforscher des Heimatvereins Raesfeld e.V. ebenfalls vertreten. Während der Öffnungszeiten des Marktes am 11. August 2024 bieten sie ihre Hilfe und Unterstützung im Bereich der Familienforschung an.
Ansprechpartner für Familienforschung
Interessierte, die Fragen zur Familienforschung haben, können sich am Stand der Familienforscher vor dem Museum am Schloss melden. Für jene, die einen Einstieg in die eigene Familienforschung suchen, stehen die Experten des Heimatvereins mit Rat und Tat zur Verfügung.
Nach drei erfolgreichen Veranstaltungen von „Raesfeld in Sommerlaune“ steht nun die vierte Veranstaltung mit der Band LOFX an. Diese Band ist den Raesfeldern nicht unbekannt, da sie bereits mehrfach in der Freiheit 24 aufgetreten ist und auch diesmal wieder das Publikum begeistern wird.
Die beliebte Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ geht bereits in die vierte Runde. Am Freitag, den 02.08.2024, ab 17:00 Uhr, wird die Akustikband LOFX im Rahmen der Sommerlaune am Raesfelder Wasserschloss die Bühne betreten und die Besucher mit einem abwechslungsreichen musikalischen Programm begeistern.
Bandprofil: LOFX
LOFX besteht aus drei erfahrenen Instrumentalisten an Gitarre, Bass und Cajon sowie der souligen Stimme der Berliner Sängerin Michaela Grebe. Die Band verzichtet bewusst auf große Effekte – hier steht die Musik im Vordergrund! Ihr Repertoire umfasst eine breite Palette an Musikstilen, von Pop über Country und Soul bis hin zu Reggae und Rock.
Michaela und Wolfgang Grebe. Foto: Petra Bosse/Archiv
Musikalische Highlights
Gäste der Sommerlaune dürfen sich auf mitreißende Coverversionen von Künstlern wie Amy Winehouse, Westernhagen, Eric Clapton, Pink Floyd, Queen, den Eagles und vielen mehr freuen. Besonders zeichnet sich die Band durch ihre Fähigkeit aus, eine großartige Stimmung zu verbreiten und das Publikum aktiv in die Performance einzubeziehen.
Kulinarische Begleitung
Um das leibliche Wohl kümmern sich in dieser Woche die Teams von der Freiheit 24 und der Kuchenkiste, die damit den perfekten Rahmen schaffen – neben der tollen Kulisse und der Unterhaltungsmusik.
Organisation und weitere Termine
Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ werden von den örtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert. Die Veranstaltungen finden während der Sommerferien immer freitags von 17 bis 22 Uhr mit Live-Musik statt. Der Eintritt ist frei.
Nächster Termin
Am 09.08.2024 spielt die Band „Coverful“ Songs aus Rock und Pop beim Gasthof Brömmel Wilms in Raesfeld-Erle.
Am Sonntagabend waren die Erler Schützen zu Gast in Rhade, um das amtierende Königspaar, Königin Angelika Hinsken und König Uli Frerick, zu feiern.
Nach der großen Parade fand der traditionelle Festball statt, der für das amtierende Königspaar der Höhepunkt des Abends war.
Sieht doch gut aus, oder was meinst du Ewald? Foto: Christian Lipfert
Zahlreiche befreundete Vereine aus den Nachbarorten, darunter auch der Vorstand des Erler Schützenvereins mit Kaiser Manfred Gerbersmann und Ex-König Ewald Grotendorst, ließen es sich nicht nehmen, dem Rhader Königspaar ihre Aufwartung zu machen und herzlich zur Regentschaft zu gratulieren. Es war ein fröhliches und ausgelassenes Fest, bei dem alte Freundschaften gepflegt und neue geknüpft wurden.
Foto: Christian Lipfert
Das nächste große Ereignis ist nun das Trachtenschützenfest im September in Üfte. Damit endet die Saison für die Erler Schützen, die sich schon auf das nächste Jahr freuen.
Foto: Petra Bosse
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Ob bei angenehmen 25 Grad auf der heimischen Terrasse oder an einem der verregneten Sommertage in der guten Stube: Spiele spielen bereitet immer Freude.
Für all jene, die für ihre Spiele-Runden mal etwas Neues suchen, haben wir einige Tipps:
Mit dem grünen Daum
Den Boden umgraben, Pflanzen in die Erde setzen, wässern: Gärtner haben viel zu tun, bevor sie sich an ihrem Erfolg erfreuen können. So ist es auch bei „Botanicus“, einem hübsch gestalteten Strategiespiel aus dem „Hans im Glück“-Verlag. Jeder der bis zu vier Spieler kümmert sich dabei um einen eigenen Garten mit 18 Beeten, die er peu à peu mit seinem grünen Daumen zum Blühen bringt. Dabei versucht er, möglichst viele Wünsche seiner Auftraggeber zu erfüllen – und somit Punkte zu erheischen.
Im Basisspiel starten die Gärtner noch mit einem einheitlichen Gartentableau. Wer die Gesellenphase nach einigen Partien verlassen und sich an neue Aufgaben heranwagen möchte, ist eingeladen, die Experten-Varianten zu spielen. Bei dieser treten die Spieler mit individuellen Gartentableaus in den gärtnerischen Wettstreit. Außerdem gibt es geheime Aufträge, ab der zweiten Runde einen zusätzlichen Gärtner und Tiere, die – wenn sie sich im Garten wohlfühlen – den Gärtnern nützlich sind und ebenfalls Punkte bringen.
„Botanicus“, Strategiespiel für zwei bis vier Personen ab zehn Jahren aus hochwertigem, nachhaltigem Material, eine Partie etwa 50 Minuten, Hans im Glück (Vertrieb Asmodee), Preis etwa 49 Euro.
Auf Forschungsreise
„Auf den Wegen von Darwin“ wandeln die Nachwuchsforscher beim gleichnamigen Familienspiel von Grégory Grard und Matthieu Verier. Sie kehren dazu ins Jahr 1856 zurück, 20 Jahre, nach denen Charles Darwin von seinen Expeditionen Heim gekehrt ist und an seinem Werk „Über die Entstehung der Arten“ arbeitet. Er benötigt dafür die Hilfe der bis zu vier Spieler. Sie gehen deshalb noch einmal mit der HMS Beagle auf Reisen und besorgen weitere Informationen über die Tierwelt in Nordamerika, Asien, Afrika und Ozeanien. In Form von Plättchen fügen sie diese in ihr jeweiliges Forschungsbuch ein – und sichern sich damit Punkte für den Erfolg. „Auf den Wegen von Darwin“, das auf der Nominierungsliste für das Spiel des Jahres 2024 steht, ist ein sehr schön illustriertes Spiel mit vielen kleinen, spannenden Details. Diese inspirieren über das Spielvergnügen hinaus, sich mit dem britischen Naturforscher und seinen Entdeckungen auseinanderzusetzen.
„Auf den Wegen von Darwin“, detailreich illustriertes Familienspiel für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, eine Partie etwa 20 Minuten, Verlag „Sorry we are french“ (Vertrieb Asmodee), Preis ab 32 Euro
„Ahoi, Captain!“
Die Piratenflagge hissen die Spieler bei „Captain Flip“, einem unterhaltsamen Familienspiel, das für das „Spiel des Jahres 2024“ nominiert worden ist. In rund 20 Minuten segeln die Spieler über die Meere, um Schätze einzusammeln. Doch wer erfolgreich sein will, braucht auch eine gute Crew. Dazu gehört zum Beispiel der Kartograf, der die Karte liest. Die Navigatorin, die dafür sorgt, dass das Schiff auf dem richtigen Kurs bleibt. Der Smutje, der alle mit Essen versorgt, und viele mehr. In jeder Runde heuern die Spieler ein neues Crew-Mitglied an – und jedes hat seine besondere Stärke. „Captain Flip“ besitzt übrigens nicht nur ein Boot, sondern vier unterschiedliche mit variierenden Schwierigkeitsfaktoren. Langweilig wird den Piraten also nie. Und die Jüngsten können es bald auch schon alleine spielen.
„Captain Flip“, amüsantes Legespiel für zwei bis fünf Personen ab acht Jahren, eine Partie etwa 20 Minuten, Verlag Play Punk (Vertrieb Asmodee), Preis ab 23 Euro.
Wie bei Schrödingers Katzen
An das Gedankenexperiment des Physikers Erwin Schrödinger ist das ungewöhnliche Stichspiel „Cat in the Box“ angelehnt. Dabei sind alle Katzen (Karten) zunächst schwarz. Ihre Farbe bestimmen die Spieler erst beim Ausspielen. Dabei darf jede Katze in einer Farbe nur einmal gespielt werden. Taucht eine zweite derselben Farbe auf – sprich kann ein Spieler keine Karte mehr spielen – kommt es zum Paradoxon und die Runde ist sofort vorbei. Punkte gibt es, für die gewonnenen Stiche sowie dafür, dass die exakte Anzahl der angesagten Stiche erreicht wurde.
„Cat in the Box“, außergewöhnliches Stichspiel (Kennerspiel) für zwei bis fünf Personen ab zehn Jahren, eine Partie 20 bis 50 Minuten, Pegasus Spiele, Preis ab 22 Euro.
Raesfeld in Sommerlaune 2024 die Dritte bei Lieb & Wert mit Lou Dyna.
In entspannter Atmosphäre und mit leisen Klängen präsentierte sich das Open-Air-Konzert am Freitag bei Lieb & Wert. Der Sänger Lou Dynia, Entertainer und Poet, ein Mann der eher leisen Töne, fügte sich neben seinem kleinen Wohnwagen harmonisch in das Ambiente ein und sorgte, wie angekündigt, für ein „Wohnzimmerkonzert“. Mit seiner Stimme und seinen gefühlvollen Songs berührte er die Herzen der Menschen.
Fast fünf Stunden, inklusive Pausen, war der Biergarten und das Außengelände von Lieb & Wert mit Schlossblick gut besucht. Die eingängige Musik, die von Songs von Ed Sheeran bis Sting, Johannes Oerding bis U2 reichte, war nicht unbedingt zum Schunkeln und Mitsingen geeignet. Am Ende des Abends gab es jedoch einige Lieder, wie „Gute Nacht Freunde“, die das Publikum zum Mitsingen animierten.
Die Veranstaltungsreihe „Sommerlaune“ des Ortsmarketings Raesfeld findet bereits im dritten Jahr statt und erfreut sich großer Beliebtheit. Trotz eines holprigen Starts mit schlechtem Wetter habe sich die Veranstaltung in den letzten Jahren stetig verbessert, erklärte Wachtmeister.
„Wir als Organisatoren sind besonders zufrieden mit dem gelungenen Mix der Veranstaltung. Sowohl die Zusammenarbeit der Gastronomen als auch die positive Resonanz der Gäste tragen zur einzigartigen Atmosphäre bei“, sagte Wachtmeister. Das durchgehend gute Wetter in den letzten Jahren habe ebenfalls maßgeblich zum Erfolg beigetragen. „Insgesamt wird die ‚Sommerlaune‘ als erfolgreiche Veranstaltung auch über die Grenzen von Raesfeld hinaus wahrgenommen“, fügte er hinzu.
Ausblick auf kommende Veranstaltungen
Weiter geht es am Freitag, den 02.08., in der Freiheit 24 und Buschmanns Kuchenkiste. Dort spielt die Band LOFX akustische Covermusik.
Freude bei Dr. Mike H. Baums: Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten wurde erneut in zwei Kategorien ausgezeichnet.
Priv.-Doz. Dr. Mike H. Baums, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Fachbereich Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, wird erneut in der Focus-Ärzteliste als Top-Mediziner geführt. Diese Anerkennung verdankt er dabei seiner herausragenden Expertise in der Knie- und Schulterchirurgie. Zudem wird er vom Magazin Stern als empfohlener Schulterchirurg der Region gelistet. Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Mike H. Baums: „Ich freue mich sehr über die erneute Auszeichnung in der Focus- und der Stern-Ärzteliste. Ich danke allen Patienten für die Empfehlungen und dem gesamten Team, das einen enormen Anteil an diesen Zertifizierungen hat.”
Für viele Patienten sind die vom Magazin Focus Gesundheit und dem Magazin Stern veröffentlichten Ärztelisten wichtige Orientierungshilfen bei der Auswahl ihres Arztes oder eines Krankenhauses. Beide Magazine überprüfen regelmäßig die Qualität führender Mediziner und Kliniken. Die Ergebnisse werden zudem in aktuellen Top Ärzte- und Kliniklisten veröffentlicht.
Befragungen von Klinikärzten und niedergelassenen Medizinern
Die Bewertungen basieren dabei unter anderem auf Befragungen von Klinikärzten und niedergelassenen Medizinern, die die Qualität ihrer Kollegen einschätzen. Zudem fließen die Patientenzufriedenheit, die Anzahl an Publikationen, Moderationen, die Organisation eigener Ärztefortbildungen, Angaben zum Behandlungsspektrum sowie die Spezialisierung in die Bewertung ein. Nur Ärzte mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen und vielen Empfehlungen schaffen es in die Focus-Ärzteliste und werden vom Magazin Stern entsprechend empfohlen.
Wer kennt das Problem nicht? Kaum liegen wir im Bett, schon fängt es an zu summen. Die Mücken umkreisen uns buchstäblich wie Fliegen das Licht.
Aber was ist dran an der Behauptung, dass Mücken immer dann kommen, wenn das Licht an ist? Fakt ist jedenfalls, dass die Nacht durch das Summen kurz werden kann. Und wer eine Mücke mit dem Handtuch oder der Fliegenklatsche an der Wand erwischt, darf sich, wenn er Glück hat, auf einen dicken und unschönen Blutfleck an der Tapete freuen.
Aber nicht nur nachts kommen die lästigen Blutsauger angeflogen. Kaum sitzen wir gemütlich im Garten oder am Badesee, schon sind sie zur Stelle. Selbst im Urlaub lassen sie uns nicht in Ruhe.
Mückenmythen im Check
Um sich vor Mücken zu schützen, kursieren zahlreiche Mythen. Was ist wahr, und was stimmt nicht? Wir haben recherchiert, um einige der bekanntesten Mythen zu entlarven.
10 Mückenmythen im Faktencheck
Mücken werden von Licht angezogen: Falsch! Mücken orientieren sich hauptsächlich über ihren Geruchssinn.
Mücken mögen süßes Blut: Falsch! Auch wenn Mücken Vorlieben haben, beziehen sich diese ausschließlich auf den Geruch der Personen.
Knoblauch hält Mücken ab: Falsch! Außer dem Blutsaugen haben Mücken wenig mit Vampiren gemein.
Spucke hilft gegen juckende Mückenstiche: Falsch! Ein Kühlakku hilft wesentlich besser und ist zudem hygienischer.
Mückenstiche sind immer harmlos: Falsch! Durch Mücken können hierzulande in seltenen Fällen Erreger ernster Erkrankungen übertragen werden.
Nur weibliche Mücken stechen: Richtig! Nur die weiblichen Mücken benötigen das menschliche Blut für die Produktion ihrer Eier.
Schwarze Kleidung zieht Mücken an: Richtig! Mücken bevorzugen Schwarz, Orange, Rot und Cyan. Daher ist Weiß die beste Wahl.
Kokos-Duft hält Mücken ab: Richtig! Kokos-, Mandel-, Wassermelonen- und Bourbon-Duft können abschreckend auf Mücken wirken.
Mücken werden durch Schweiß angezogen: Richtig! Zersetzter Schweiß enthält viele Geruchsstoffe, die Mücken anziehend finden.
Mückenarten und ihre Gefahren
Es gibt weltweit über 3.500 Mückenarten, doch nur wenige davon stechen den Menschen. In Deutschland sind etwa 50 Arten heimisch, wobei die bekanntesten die Gemeine Stechmücke (Culex pipiens), die Tigermücke (Aedes albopictus) und die Buschmücke (Aedes vexans) sind. Diese Mückenarten unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihrem Verhalten und ihren bevorzugten Brutstätten.
Gefahren durch Mückenstiche in Deutschland
In seltenen Fällen übertragen Mücken in Deutschland Krankheitserreger, die ernste Erkrankungen auslösen können. Dazu gehören beispielsweise das West-Nil-Virus oder das Chikungunya-Fieber. Besonders im Ausland ist Vorsicht geboten, da dort auch gefährlichere Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber durch Mücken übertragen werden können.
Bekannteste Mücken in Deutschland und Gefahren durch Mückenstiche
Kriebelmücke (Simuliidae) Ihre Bisse sind äußerst schmerzhaft, führen zu starken Schwellungen und Entzündungen.
Gemeine Stechmücke (Culex pipiens) Verursacht Juckreiz und leichte Hautreizungen.
Tigermücke (Aedes albopictus) Kann Krankheiten wie Dengue- oder Chikungunya-Fieber übertragen, was zu Fieber und Gelenkschmerzen führt.
Buschmücke (Aedes vexans) Ihre Stiche verursachen starken Juckreiz und Schwellungen.
Hausmücke (Culex pipiens molestus) Kann das West-Nil-Virus übertragen, das grippeähnliche Symptome und in schweren Fällen neurologische Erkrankungen verursacht.
Ringelmücke (Culex quinquefasciatus) Verursacht Juckreiz und Hautreizungen, und kann ebenfalls das West-Nil-Virus übertragen.
Waldmücke (Aedes cantans) Ihre Stiche führen zu starkem Juckreiz und können sich entzünden.
Koreanische Buschmücke (Aedes koreicus) Kann potenziell das Chikungunya-Virus übertragen, was Fieber und Gelenkschmerzen verursacht.
Überschwemmungsmücke (Aedes sticticus) Ihre Stiche sind sehr schmerzhaft und führen zu großen, juckenden Schwellungen.
Gabelmücke (Coquillettidia richiardii) Kann Hautreizungen und Juckreiz verursachen, manchmal auch allergische Reaktionen.
Nördliche Hausmücke (Culex torrentium) Verursacht Juckreiz und leichte Hautreizungen; kann ebenfalls das West-Nil-Virus übertragen.
Es ist also wichtig, sich effektiv vor Mückenstichen zu schützen. Nutzen Sie Mückensprays, tragen Sie helle Kleidung und vermeiden Sie stark duftende Körperpflegeprodukte. So bleiben Sie sicher und können die warmen Sommernächte ungestört genießen.
Ab dem 29. Juli 2024 zwischen Marbecker Straße und B 70 / Arbeiten in den Sommerferien für die neue Feuer- und Rettungswache.
Beginn der Bauarbeiten
Borken. Im Rahmen der derzeit stattfindenden Erschließung für die neue Feuer- und Rettungswache beginnt die Stadt Borken ab der kommenden Woche mit der Asphaltsanierung, der Herstellung einer Linksabbiegespur für die Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge und in einem Teilstück mit der Erneuerung des Radweges auf der Raesfelder Straße zwischen der Marbecker Straße und der Bundesstraße 70. Ab Montag, 29. Juli 2024, erfolgen zunächst Fräsarbeiten.
Verkehrsregelungen während der Bauarbeiten
Diese beginnen ab 7 Uhr und finden unter laufendem Verkehr statt. Auf dem Teilbereich der Raesfelder Straße gilt für den Zeitraum der Arbeiten Tempo 30. Im Anschluss werden neue Asphaltschichten hergestellt, wozu die Straße kurzzeitig für drei Tage voll gesperrt werden muss. Danach wird die Fahrbahnmarkierung aufgebracht.
Bauzeitplan und mögliche Verzögerungen
Die gesamte Maßnahme soll bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden. Zwischen den einzelnen Arbeitsfolgen wird es zu weiteren Sperrungen kommen. Nähere Informationen zum Bauablauf gibt die Stadtverwaltung rechtzeitig bekannt. Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es kurzfristig zu Verzögerungen im Bauablauf kommen.
Kontakt für Rückfragen
Die Stadt bittet um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen im Rahmen der Baumaßnahme. Sollten dennoch besondere Schwierigkeiten auftreten, so steht der zuständige Bauleiter, Thorben Schulze Dinkelborg, aus dem Tiefbauamt der Stadtverwaltung unter Tel. 02861/939-210 und per E-Mail an [email protected] für Fragen, Anregungen und Hinweise zur Verfügung.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Wölfe erneut zugeschlagen. Diesmal töteten sie drei von zwölf Kamerun-Schafen auf einer Weide zwischen Schermbeck und Erle (Üfte). Ein Schaf wird noch vermisst. Die Weide lag unmittelbar zwischen dem Wohnhaus und den Stallungen.
Eingezäunte Weide
Laut Bürgerforum Gahlen Wolf war die Weide war mit einem Knotengeflechtzaun von 1,20 Metern Höhe eingezäunt. Wie der Besitzer mitteilt, ließen sich die Wölfe nicht von dem Licht abschrecken, das die ganze Nacht in den Stallungen brannte. Die Schafe wurden durch den wolfstypischen Kehlbiss getötet.
Das Kamerun-Schaf wurde durch den für den Wolf typischen Kehlbiss in Schermbeck getötet. Foto: Bürgerforum Wolf
Kritik des Landwirts
„Es ist eine große Sauerei, dass nichts unternommen wird, denn hier treiben sich so viele Wölfe rum, die auch von vielen Menschen gesehen wurden“, so der Landwirt.
Untersuchungen vor Ort
Vor Ort war das Landesamt für Umwelt und Naturschutz (LANUV) und nahm das Rissprotokoll auf. Eine DNA-Analyse soll nun bestimmen, um welche Wölfe es sich handelt.
Vorherige Vorfälle
Wie bereits berichtet, gab es erst vor einigen Tagen, 19. und 20. Juli, zwei Rissmeldungen in Schermbeck. Damit erhöht sich die Zahl der Risse im Schermbecker Wolfsgebiet auf 155.
Dieser Riss bestätigt erneut, dass die Wölfe im Wolfsgebiet noch vorhanden sind und aktiv Tiere reißen.
Raesfeld 2030 – Gute Konzepte für die Zukunft. Gut besucht war am Mittwochabend der Raesfelder Ratssaal, als es um die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte ging.
Im Detail wurde bei der Bürgerversammlung ein erster Entwurfsplan vorgestellt, der die umfangreiche Umgestaltung des Kirchplatzes, der Borkener Straße und der dortigen Bushaltestelle, des Platzes am zukünftigen Drogeriemarkt Rossmann auf dem Epping-Gelände, des Froschbrunnenplatzes und des Parkplatzes an der Borkener Straße vorsieht. Diese Maßnahmen sollen in den nächsten Jahren bis Ende 2027 in vier Teilabschnitten umgesetzt werden.
Die Planungen konzentrierten sich am Mittwoch auf drei zentrale Plätze: den Froschbrunnenplatz, den Kirchplatz mit angrenzendem Parkplatz, den neuen Parkplatz am zukünftigen Martinus Haus sowie auf das Umfeld vor dem geplante Rossmann-Gebäude (ehemals Epping).
Was unter anderem die Gestaltung des Froschbrunnen- und Kirchplatzes anbelangt, seien diese Planung nichts neues, sondern bereits seit 2013 in Arbeit, erklärte Bürgermeister Martin Tesing. Nun sollen jedoch insbesondere die Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden. Auch die Kirchengemeinde habe ihre Hilfe bei der Planung angeboten.
Bürgerbeteiligung und Diskussion
Vor allem die zukünftige Parkplatzsituation auf dem Froschbrunnenplatz sorgte am Ende für Diskussionen. Ziel der Umgestaltung sei es, die Aufenthaltsqualität durch den Wegfall der Parkplätze zu erhöhen. Bauamtsleiter und Projektleiter Bernd Roters betonte, dass die vorgestellte Planung nur ein erster Entwurf im Rahmen des städtebaulichen Rahmenkonzeptes sei. Um eine 50-prozentige Förderung zu erhalten, müsse dieser nun zeitnah eingereicht werden.
Ein Beispiel für die geplanten Veränderungen ist der Austausch des Kopfsteinpflasters auf dem Froschbrunnenplatz durch roten Klinker. Eine Entwässerungsrinne und taktile Streifen wie auf dem Kirchplatz in Erle sollen integriert werden. Das sei nicht nur behindertengerechter, sondern auch typisch für Raesfeld und füge sich gut in das Ortsbild ein, erklärte Roters. „Das kommt auch dem gesamten Ortsbild sehr nahe und schließt sich in der Farbe den anderen Bereichen an“, so Roters.
Die Borkener Straße wird im Bereich der Kirche, im Abschnitt zwischen Marbecker- und Alexanderstraße, durch einen Grünstreifen geteilt und zu einer Tempo-20-Zone umgestaltet. Die beiden Bushaltestellen werden einheitlich gestaltet. Außerdem sollen hier Fahrradboxen aufgestellt werden.
Bereich Rossmann
Auch der neue Rossmann-Markt wird sich dem Ortsbild anpassen. So sei der Eingang von der Weseler Straße aus geplant. Dieser Bereich soll eine Fußgängerzone mit hoher Aufenthaltsqualität – insbesondere im Sommer – werden, z.B. durch ein integriertes Café oder eine Eisdiele. In diesem Bereich an der Weseler Straße sollen zwei neue Kurzzeitparkplätze entstehen. Der Fußgängerüberweg wird geringfügig verlegt.
Die neue geplante Borkener Straße und die damit verbundene Verkehrssicherheit sorgten für Bedenken bei einigen Raesfeldern. Bernd Roters versicherte, dass die Fahrbahn trotz der Grünstreifen noch breit genug für LKWs sei. Elisabeth Lindenhahn fragte nach einem Radweg entlang der Borkener Straße, worauf Roters erklärte: „Auf einen zusätzlichen Radweg oder Radfahrstreifen müssen wir verzichten, weil die Breite dafür nicht mehr ausreicht. Da es sich aber um eine Tempo-20-Zone handelt, wird die Unfallgefahr für Radfahrer deutlich reduziert“.
Einige Bürger äußerten auch die Befürchtung, dass größere Fahrzeuge wie Amazon-Lieferwagen nicht mehr ausreichend Platz für die Durchfahrt hätten. Tesing betonte jedoch, dass die meisten Lkw aus dem Gewerbegebiet Raesfeld kämen und vor allem morgens ortsauswärts und nachmittags wieder ortseinwärts fahren würden.
Die Ampelanlage an der Borkener Straße soll durch zwei Zebrastreifen ersetzt werden. Aufgrund des hohen Schwerlastverkehrs wird auf roten Klinker verzichtet und der gewohnte graue Straßenbelag beibehalten. „Der rote Klinker würde uns durch den Schwerlastverkehr nach wenigen Wochen um die Ohren fliegen“, so der Bauamtsleiter.
Manuel Happe, Geschäftsführer des Einrichtungs- und Modehauses Hetkamp, äußerte starke Bedenken gegen den Wegfall der Parkplätze auf dem Froschbrunnenplatz. Er befürchtet negative Auswirkungen auf sein Geschäft und die anderen Geschäfte in diesem Bereich. Die Parkplätze seien für das Modegeschäft wichtig. „Wenn unsere Kunden, die hauptsächlich von außerhalb kommen, hier nicht mehr parken können, würde es uns das Genick brechen“, so Happe.
Georg Bleker, Inhaber des benachbarten Sanitärbetriebs, betonte, er habe tagtäglich die Situation vor Augen und festgestellt, dass auf dem Platz nur wenige Menschen zu sehen seien. Jedoch kämen viele Besucher mit dem Auto und frequentierten die umliegenden Geschäfte. Seiner Meinung nach sei der Verzicht auf Parkplätze dort „nicht förderlich für den Einzelhandel“.
Tesing betonte dazu: „Bei der ersten Planung mit Bürgerbeteiligung 2018 stand die Aufenthaltsqualität im Ortskern mit mehr Freiraum für Fußgänger im Vordergrund. Heute heißt es, es gebe zu wenig Parkplätze.“
Oliver Czichowski, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raesfeld-Erle, erkundigte sich in diesem Zusammenhang, ob Kunden auch weiterhin entlang der Weseler Straße parken könnten. Bernd Roters entgegnete: „Das bleibt wie gehabt.“
Eine Bürgerin war der Meinung, dass auf dem Froschbrunnenplatz ganz auf Parkplätze verzichtet werden sollte.
Verkehrsanalyse Februar 2022
Parkplatzsituation Raesfeld
Vier konkrete Maßnahmen sollen umgesetzt werden:
Froschbrunnenplatz in Verbindung mit dem Kirchplatz bis 2026
Kirchplatz bis Ende 2025
Borkener Straße Teilabschnitt, in Verbindung mit dem Kirchplatz in 2026
Weseler Straße Teilstück in Abstimmung mit Straßen NRW
Dorstener Straße Teilabschnitt in Abstimmung mit Straßen NRW
Das weitere Vorgehen
Am 21. August findet eine zweite Bürgerversammlung statt. Anregungen zum Ausbau können die Bürgerinnen und Bürger bis zum 5. August 2024 online auf der Seite der Gemeinde oder bei Baumamtsleiter Bernd Roters direkt vor Ort abgeben. Die Beschlussfassung über die Planentwürfe erfolgt am 23. September im Rat.
Die Planentwürfe sind auf der Internetseite der Gemeinde Raesfeld einsehbar.
Ausblick und Förderung
Die Gemeinde Raesfeld plant auf Grundlage des 2018 erstellten Dorfentwicklungskonzeptes die Neugestaltung des Ortskerns. Einige Maßnahmen sind bereits umgesetzt worden. Nach der Bürgerbeteiligung am 24.07.2024 und der Einarbeitung der Verbesserungsvorschläge soll im September ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Münster gestellt werden. Die Verwaltung hofft auf eine Förderung in Höhe von 50 % der Gesamtkosten.
Die Erler Silvestergrundschule verfügt nun auch über einen Niedrigseilgarten. Kinder der der OGS haben diesen bereits am Donnerstagmorgen intensiv genutzt. Dafür gab es 6.700 Euro an Unterstützung von den GOFUS e.V.
An der Silvesterschule in Erle eröffnete am Mittwoch ein neuer Niedrigseilgarten. Auf dem Schulhof können die Kinder ab sofort auf dem neuen Spielgerät aus Robinienholz nach Herzenslust hangeln und balancieren. „Die Nutzung der Spielgeräte ist auch außerhalb der Schulzeiten nicht nur möglich, sondern sogar erwünscht“, sagte Bürgermeister Martin Tesing zu den neuen Spielgeräten.
Das Projekt wurde mit 6.700 € vom GOFUS eV gefördert. Einer Vereinigung von über 540 aktiven und ehemaligen Fußballprofis, die das Projekt „PLATZ DA!“ ins Leben gerufen haben. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 15.000 Euro und umfasst einen elf Meter langen Balancier- und Kletterparcours. Dieser führt über schwingende Seile und Balken dynamisch, was den Gleichgewichtssinn schult.
Dazu gehört auch ein Dreier-Turnreck, das mehreren Turnern unterschiedlichen Alters und Könnens gleichzeitig Platz bietet und die Körperwahrnehmung schult. „Vor allem aber soll der Spaß an Spiel und Bewegung nicht zu kurz kommen“, betonte Bürgermeister Martin Tesing. „Im Zeitalter von Spielekonsolen & Co. ist es nach wie vor umso wichtiger, Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder an der frischen Luft zu schaffen und auszubauen“, stimmte auch Jörn Romeiß als Vertreter der GOFUS zu. „Ich freue mich sehr, dass wir dieses schöne Projekt in Raesfeld unterstützen können.“
GOFUS Charity-Golfturniere machten es möglich
Ermöglicht haben das Projekt zwei Charity-Golfturniere, die von Lars Naumann (Unternehmer aus Dorsten), Jörn Romeiß und Mathias Schipper (GOFUS-Mitglied, ehemaliger Kicker u.a. bei Schalke 04) zu Gunsten der GOFUS-Aktion PLATZ DA! im Golfclub Schwarze Heide organisiert hatten. Mit Hilfe der Turniererlöse konnten bereits sieben Spielplatzprojekte in NRW realisiert werden und nun auch dieses achte Projekt in Raesfeld. Die Patenschaftsurkunde für das Projekt in Raesfeld-Erle überreichte Fußballweltmeister und GOFUS-Mitglied Olaf Thon.
Über GOFUS e.V. und das Projekt „PLATZ DA!“
Die GOFUS sind ein gemeinnütziger Verein, der seit über 23 Jahren die Popularität von Fußballprofis nutzt, um wirtschaftlich benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen. Über 540 aktive und ehemalige Fußballprofis engagieren sich derzeit für den guten Zweck, insbesondere für das GOFUS-eigene Sozialprojekt PLATZ DA! Im Rahmen dieser Initiative errichten sie vor allem in sozialen Brennpunkten Spielplätze für die Kleinsten sowie Bolz- und Mehrzweckplätze für Kinder und Jugendliche. 18 Jahre nach dem Startschuss von PLATZ DA! kann der GOFUS eV auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken.
Mehr als 270 Spiel- und Bolzplatzprojekte mit einem Gesamtprojektvolumen von über 12 Millionen Euro konnten in den letzten Jahren realisiert werden.
Weitere Informationen zu diesen Projekten sind unter www.platz-da.com zu finden.
In Raesfeld und anderen Teilen Nordrhein-Westfalens dürfen Schulen und Kindertagesstätten den sogenannten „Schweigefuchs“ weiterhin verwenden. Zu dieser Entscheidung kamen Schul- und Familienministerium. Für Diskussion hatte die Ähnlichkeit der Geste mit dem sogenannten Wolfsgruß gesorgt, der in türkischen rechtsextremen Kreisen verwendet wird.
Der Schweigefuchs, bei dem die Kinder durch eine Handgeste zur Ruhe aufgefordert werden, bleibt somit eine anerkannte Methode zur Disziplinierung und Fokussierung im Unterricht. Die zuständigen Ministerien betonten, dass der Schweigefuchs in Schulen und Kitas seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird und keinerlei politische Konnotation besitzt. Diese Entscheidung habe man insbesondere im Kontext der pädagogischen Freiheit getroffen, die es den Lehrkräften ermöglicht, bewährte Methoden weiterhin anzuwenden.
Schulministerin Dorothee Feller. Foto: Land NRW
Trotz der Bedenken einiger Eltern und politischer Gruppen, die auf die visuelle Ähnlichkeit zum Wolfsgruß hinwiesen, bleibt die Handgeste erlaubt. Die Ministerien erklärten, dass es keine Beweise für eine missbräuchliche Verwendung des Schweigefuchs in Schulen gibt. Vielmehr handle es sich um eine kindgerechte und effektive Methode zur Unterrichtsführung, die unabhängig von politischen Symboliken zu betrachten sei. Die Kinder verstehen die Geste schnell: Der Fuchs schließt den Mund und spitzt die Ohren. Zuhören und leise sein, das ist die einfache Botschaft.
Viele Pädagogen begrüßten die Entscheidung, die den Schweigefuchs als hilfreiches Werkzeug zur Sicherstellung einer ruhigen und konzentrierten Lernumgebung schätzen.
Bremen hatte die Geste verboten
Der Wolfsgruß, der der türkischen rechtsextremistischen Bewegung „Graue Wölfe“ zugeordnet wird, war während der Fußball-EM noch einmal in die Schlagzeilen geraten. Das Land Bremen hatte daraufhin den ähnlichen „Schweigefuchs“ in Bildungseinrichtungen untersagt und damit für bundesweite Diskussionen gesorgt.
Unterstützung für Familien in Raesfeld: Bürgermeister Martin Tesing und das Rathausteam laden junge Raesfelder Familien mit ihren Neugeborenen zu einem Begrüßungsfrühstück ein.
Kinder sind unsere Zukunft. Die Gemeinde Raesfeld legt großen Wert darauf, dass sich Familien in Raesfeld wohlfühlen. Gemeinsam mit den Familienzentren in Raesfeld und Erle unterstützt sie junge Eltern mit einem breiten Angebot rund um die Familie.
Gutscheine
Seit dem 1. Januar 2010 ist es Tradition, dass jedes Neugeborene in Raesfeld zwei Gutscheine im Gesamtwert von 100 Euro erhält: einen Spargutschein über 50 Euro und einen Bildungsgutschein im gleichen Wert.
Die Familienzentren St. Martin und St. Michael in Raesfeld sowie St. Silvester und St. Nikolaus in Erle sind nah an den Familien und ihren Bedürfnissen. Gemeinsam mit dem Rathausteam organisieren sie ein Begrüßungsfrühstück für junge Familien mit Betreuung der Geschwisterkinder. In entspannter Atmosphäre können frischgebackene Eltern neue Kontakte knüpfen und sich über die Angebote der Familienzentren informieren.
Termine für das Begrüßungsfrühstück
Folgende Termine stehen für das Begrüßungsfrühstück an:
Samstag, 24. August 2024 um 9.30 Uhr im Kindergarten St. Silvester, Ekhornsloh 19, 46348 Raesfeld-Erle
Samstag, 12. Oktober 2024 um 9.30 Uhr im Lukas-Kindergarten, Südring 40, 46348
Samstag, 23. November 2024 um 9.30 Uhr im Kindergarten St. Martin, Weseler Straße 36, 46348 Raesfeld
„Ich freue mich schon auf diesen Termin und den persönlichen Draht zu jungen Familien. Gleichzeitig möchte ich Ihnen beim Begrüßungsfrühstück gerne das Willkommensgeschenk überreichen“, sagt Bürgermeister Martin Tesing.
Moderne Behandlungsstrategien wie die ACP-Therapie bieten neue Hoffnung für Millionen Arthrose-Patienten in Deutschland. Diese innovativen Methoden setzen auf natürliche Heilungsprozesse und bieten eine vielversprechende Alternative zu invasiven Eingriffen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Mit rund 5 Millionen Betroffenen in Deutschland gehört Arthrose zu den häufigsten Gelenkerkrankungen. Neben klassischen Therapien geben moderne Behandlungsstrategien neue Hoffnung – darunter die ACP-Therapie. Die orthobiologische Behandlung mit plättchenreichem Plasma (PRP) wird aus patienteneigenem Blut hergestellt und setzt auf natürliche Heilungsprozesse mit hochkonzentrierten Wachstumsfaktoren. ACP wird direkt ins betroffene Gelenk injiziert und bietet eine weniger invasive Behandlungsalternative mit bis zu zwei Jahre anhaltenden Erfolgen.
Arthrose in Deutschland: Optimierungspotenzial bei der Therapie
Mit schätzungsweise 5 Millionen Betroffenen allein in Deutschland ist Arthrose eine der häufigsten Gelenkerkrankungen. Sie belastet die Lebensqualität vieler Menschen und das Gesundheitssystem erheblich. Muskuloskelettale Erkrankungen, zu denen Arthrose zählt, verursachen chronische Schmerzen und eingeschränkte Funktionalität, was hohe Kosten durch Behandlungen, Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung zur Folge hat. Jährlich unterziehen sich mehr als 450.000 Menschen in Deutschland einer Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operation.
Behandlungsmöglichkeiten vor dem Gelenkersatz
Einem Versorgungsreport der DAK zufolge erhalten 4 % der Neuerkrankten mit Kniegelenkarthrose bereits innerhalb von zwei Jahren eine Totalendoprothese (TEP). Knapp 10 % erhalten innerhalb von fünf Jahren ein künstliches Knie. Vor den Eingriffen wurden bei vielen Betroffenen nicht alle konservativen Behandlungsmethoden genutzt: Rund 43 % der Versicherten erhielten in den fünf Jahren vor dem Gelenkersatz keine Physiotherapie, 15 % wurden im Jahr vor dem Eingriff nicht von Orthopäden oder Unfallchirurgen gesehen, und bei 14 % wurde kein Röntgenbild gemacht.
ACP – Eine moderne Lösung mit Zukunftsperspektive
Für Arthrose-Patienten, die sich nicht nur auf chirurgische Eingriffe verlassen möchten, gibt es moderne Behandlungsoptionen aus dem Bereich der Orthobiologie. Eine vielversprechende Methode ist die ACP-Therapie mit plättchenreichem Plasma (PRP). ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma und wird aus dem eigenen Blut des Patienten hergestellt. Die Behandlung reduziert Entzündungen im Gelenk und fördert die Regeneration von Knorpel und umliegendem Gewebe. Die ACP-Therapie ist weniger invasiv und risikoreich als Operationen und bietet eine wirksame und verträgliche Alternative. Die Wirkung hält bis zu zwei Jahre an und kann nach einem halben Jahr oder Jahr wiederholt werden.
Welt-Arthrose-Tag: Ein Tag der Hoffnung mit Blick auf moderne Therapieoptionen
Auch im orthopädischen Behandlungsalltag hat sich die ACP-Therapie etabliert. Orthopäde und Unfallchirurg Dr. med. Markus Klingenberg erklärt, dass der Therapieerfolg von ACP vom Schweregrad der Arthrose abhängt. Bei leichter bis mittelgradiger Arthrose sprechen etwa 70-80 % der Patienten auf die Behandlung an. Der Welt-Arthrose-Tag ist eine Gelegenheit, das Bewusstsein für diese weit verbreitete Erkrankung zu schärfen und auf die Verbesserung der Versorgung sowie die Erforschung innovativer Therapieoptionen aufmerksam zu machen. Arthrose ist nicht heilbar, aber durch frühzeitige Behandlung mit modernen Strategien wie der ACP-Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung gebremst und die Lebensqualität erhalten werden.
Über Arthrose
Arthrose ist eine chronische Erkrankung, bei der der Knorpel im Gelenk durch Verschleiß zerstört wird. Etwa 5 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Die Therapie zielt darauf ab, den vorhandenen Knorpel zu erhalten und Schmerzen zu lindern. Die Behandlung umfasst konservative und operative Verfahren. Operative Eingriffe sollten erst erwogen werden, wenn andere Maßnahmen die Schmerzen nicht lindern können.
Über die ACP-Therapie
ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma und unterstützt körpereigene Heilungsprozesse. Die Therapie bietet eine nebenwirkungsarme Option zur Behandlung von Arthrose und kann operative Eingriffe hinauszögern. Die von Arthrex entwickelte Behandlung besteht aus einer ACP-Doppelspritze, die die Entnahme von Blut, die Abtrennung von plättchenreichem Plasma und die Injektion in das betroffene Gewebe ermöglicht. Durch das geschlossene Aufbereitungssystem sind sterile Abläufe gesichert und eine Infektionsgefahr nahezu ausgeschlossen.
Über Arthrex
Arthrex GmbH ist ein weltweit agierender Hersteller von Medizinprodukten für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin. Das Unternehmen bietet über 20.000 Produktlösungen im Bereich minimal-invasiver, chirurgischer Verfahren und regenerativer Medizin. Mit seinem vielfältigen Produktportfolio ist Arthrex führend in der Behandlung von Gelenkverschleiß. Der innovative Medizinproduktehersteller mit Firmensitz in Naples, Florida, beschäftigt weltweit über 7.000 Mitarbeiter und verfügt über Niederlassungen in München, Singapur, Mexiko und weiteren 22 Standorten weltweit.
Weitere Informationen zur Arthrex GmbH unter www.arthrex.com.
Interview mit Arno Brömmel: Ein Leben für die Gastronomie. Ein Gespräch voller Erinnerungen, Pläne und natürlich einer Prise Humor!
Die Würfel sind gefallen: Erle bekommt einen neuen Gasthof, und der langjährige Wirt Arno Brömmel verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Als eins von neun Kindern hat Arno das Leben als Gastwirt quasi mit der Muttermilch eingesaugt – die Gastronomie liegt ihm im Blut. Doch jetzt freut er sich darauf, endlich nur noch Gast zu sein und die Füße hochzulegen.
In diesem Interview blicken wir in die Zukunft und erfahren, wie Arno seine kommenden Jahre sieht, wie es mit dem neuen Gasthof HUB Erle weitergeht und warum er dem neuen Projekt so positiv entgegenblickt.
Arno, wenn du im Sommer im Biergarten vor deinem Dorfgasthof in der Erler Dorfmitte sitzt, schaust du doch ein bisschen wehmütig in die Zukunft, oder?
Nein, an und für sich schaue ich nicht wehmütig in die Zukunft, denn ich weiß, dass es weitergeht. Nachdem ich die Gaststätte irgendwann mal geschlossen habe, wird es in Erle weitergehen. Gastronomie ist wichtig für einen Ort, weil es fürs Leben im Dorf gut ist.
Warum hast du dich entschlossen, Brömmel-Wilms zu schließen?
Das Gebäude ist sehr alt und es müsste viel Geld investiert werden. Also bleibt nur noch der Abriss. Ich habe keine Kinder. Dieses Gebäude auf den neuesten Stand zu bringen, ist der gleiche Aufwand wie jetzt mit dem neuen Hub. Daher ist der Weg mit dem neuen Hub der bessere Weg. Und ich freue mich darauf, eines Tages dort als Gast sitzen zu können und mit vielen Freunden dort ein Bierchen zu trinken.
Warum möchtest du denn das Gebäude abreißen?
Abreißen wollen, ist was anderes, aber die Vernunft sagt es einfach. Das Gebäude ist energetisch auf Stand Null. Es müsste so viel gemacht werden: vom Rohrleitungssystem, der Heizung, dem Wassersystem, den Elektroleitungen. Es sind so viele Dinge, die gemacht werden müssen und auch viel Geld kosten würden. Nach heutigen Bestimmungen müsste ich es auch brandschutztechnisch komplett aufrüsten. Das wäre eine Mammutaufgabe, bei der man sich fragt, ob es das noch wert ist.
Arno, wie lange stehst du eigentlich selbst schon hier hinter der Theke?
Angefangen habe ich mit 16 Jahren, da habe ich hier und da geholfen. Dann habe ich eine Lehre gemacht und war anschließend bei der Bundeswehr. Seit meinem 21. Lebensjahr bin ich hier, also seit 44 Jahren.
Wann hast du die Entscheidung getroffen, dass du hier nicht auf ewig weitermachst?
Relativ früh, weil dieser Beruf sehr anstrengend ist und viel Zeit raubt. Zeit, die man in der Jugend oder im mittleren Alter gerne anders genutzt hätte. Ich habe mal gesagt: „Ich habe die Jugend hier verballert, das Mittelalter hier verballert, die Rente werde ich hier nicht verballern.“ Außerdem hat mir vor einigen Jahren mein Arzt geraten, aufzuhören. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich glaube, es ist der beste Weg.
Wie findet du die Idee mit dem neuen Dorfgasthof HUB Erle, den Christian Lipfert führen wird?
Ich bin froh, dass ich Christian kennenlernen durfte. Er strahlt viel Freude aus, ist voller Tatendrang und mit 38 Jahren hat er sich auch schon die Hörner abgestoßen. Er ist genau der Richtige für dieses Projekt, und ich wünsche ihm alles Gute. Ich freue mich darauf, ihn besuchen zu dürfen.
Was sind die Pläne nach dem Abriss an dieser Stelle?
Ich habe mir vorgestellt, dass hier neue Wohnungen entstehen, in denen ich hoffentlich noch viele schöne Jahre leben kann. Ich möchte hier auch selbst gerne wohnen.
Bis das HUB Erle fertig ist, wie geht es mit dem Gasthof Brömmel weiter?
Ich hoffe, dass der Spatenstich bald erfolgen kann. Ich werde aber noch bis Ende des Jahres weitermachen und dann das Restaurant an Christian Lipfert und sein Team übergeben. Er wird es bis zur Eröffnung des Hubs weiterführen. Ein, zwei Wochen vorher wird geschlossen, damit umgebaut werden kann.
Mit Hotel und Essen?
Ja. In der Küche steht dann Simon Ende, der sich hier schon lange als Koch eingearbeitet hat. Die Resonanzen waren immer gut. Christian und Simon haben sich gut befreundet, und Simon wird dann auch mit ins HUB umziehen.
Wie siehst du die Zukunft von HUB Erle? Siehst du sie positiv?
Bei dem Esprit und Elan, den Christian jetzt aussprüht, sehe ich das Ganze positiv. Es wird kein Objekt sein, wie ich es zurzeit führe, erst nachmittags auf und zwei Tage die Woche zu. Ich denke, das Geschäft muss morgens aufmachen und abends schließen.
Glaubst du, dass es so erfolgreich sein wird wie dein Brömmel-Wilms?
Ich hoffe, dass es so erfolgreich ist, und wünsche mir, dass es erfolgreicher ist als mein Brömmel-Wilms. Ich drücke ihm die Daumen.
Gibt es Dinge, die du gerne von hier in den neuen Gasthof mitnehmen möchtest?
Ja, zwei Dinge auf jeden Fall: die Zapfsäule und diese alten Tische, die hier stehen. Sie sind seit 80, 90 Jahren in dieser Gastronomie und haben viel Erler-Geschichte mitgemacht.
Wenn du nächstes Jahr in den Ruhestand gehst, wirst du dann Langeweile haben? Was sind deine Hobbys?
Über Langeweile und Hobbys habe ich mir noch keinen Kopf gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass ich Christian noch ein paar Stunden am Tag helfe oder etwas anderes mache. Es gibt viele Möglichkeiten, auch mit 65 noch eine sinnvolle Tätigkeit zu erfüllen. Meinen Hund werde ich auch noch ausführen müssen (schmunzelt).
Und du wirst dort auch selbst Gast sein?
Sicher werde ich selbst Gast sein und hoffe, viele Mitbürger, Freunde und Bekannte ebenfalls. Eine Gaststätte lebt nicht davon, dass man sie nur hinbaut. Man muss auch reingehen und sie mit Leben füllen.
Abschlussfrage: Erleichterung und Zusammenhalt in Erle. Wie erleichtert warst du, als bei der Bürgerversammlung alle mit Ja gestimmt haben und das Objekt umgesetzt wird?
Sehr erleichtert. Ich glaube, erleichtert wie alle anderen im Zelt damals auch. Sie haben vor Freude geklatscht, und das ist ein gutes Zeichen. Ich freue mich jetzt auf den Spatenstich, der hoffentlich bald kommt.
Hat das auch die Dorfgemeinschaft zusammengeschweißt oder gezeigt, dass das Dorf Erle zusammenhält?
Ja, ich denke, das hat gezeigt, wie gut die Dorfgemeinschaft hier zusammenhält. Das ist nicht das erste Projekt, das die Erler gebaut haben. Sie haben schon den neuen Kirchturm gebaut und andere Dinge. Wenn die Erler dahinter stehen, dann wird das funktionieren. Davon bin ich fest überzeugt.
Nächstes Interview: Christian Lipfert
Im nächsten Interview stellen wir Christian Lipfert vor, den zukünftigen Pächter des neuen Gasthofs HUB Erle. Erfahren Sie alles über seine Pläne, Visionen und was er sich für die Zukunft des Gasthofs vorgenommen hat. Seien Sie gespannt auf spannende Einblicke und frische Ideen!
Eine dreiköpfige Delegation aus der polnischen Partnerstadt Kobierzyce, rund 20 km von Breslau entfernt, besuchte letzte Woche Raesfeld. Für den im Mai gewählten Bürgermeister Piotr Kopeć war dies sein Antrittsbesuch.
Er kennt Raesfeld jedoch bereits aus früheren Besuchen als Vertreter des vorherigen Bürgermeisters Ryszard Pacholik. Gemeinsam mit der Gemeindedirektorin Maria Wilk und der Partnerschaftsverantwortlichen Agnieszka Jankowska-Jakus folgte er der Einladung der Raesfelder Gemeindeverwaltung zu einem dreitägigen Aufenthalt. Ziel des Besuchs war es, die Partnerschaft nach der Corona-Zeit wieder aufleben zu lassen.
Vorstellung aktueller Projekte
Bürgermeister Martin Tesing und der Erste Beigeordnete Markus Büsken stellten die aktuellen Projekte in der Dorfentwicklung vor. Am Donnerstag führten sie die Gäste durch die Schlossfreiheit und den Bürgerpark und besuchten das Naturparkhaus. Hier konnten die Delegationsmitglieder die Veränderungen der letzten Jahre nachvollziehen. Am Freitag erkundeten sie verschiedene Projekte per Fahrrad: die Julia-Koppers-Gesamtschule, neue Wohngebiete an der Stockbreede, Gewerbegebiete, das Femeichengelände und die Planungen zum neuen Erler Ortskern mit dem Genossenschaftsprojekt.
In einem anschließenden Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden und stellvertretenden Bürgermeistern wurden Möglichkeiten zur Intensivierung des Kontakts besprochen. Bürgermeister Kopeć erklärte: „Wir würden gerne die Bürgerschaft enger einbinden und uns beispielsweise über einen Austausch von Jugendlichen aus Raesfeld und Kobierzyce freuen.“ Beide Seiten prüfen nun, wie solche Austausche im Detail möglich wären.
Gegeneinladung nach Kobierzyce
Ein erster Schritt ist bereits getan: Es gibt eine Gegeneinladung nach Kobierzyce. Die Verwaltungsspitze wird Raesfeld beim diesjährigen traditionellen Erntedankfest am ersten Septemberwochenende in Kobierzyce vertreten. Bürgermeister Martin Tesing betonte: „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr wieder einen Austausch mit unseren polnischen Freunden realisieren können. Der Austausch auf kommunaler Ebene trägt dazu bei, das Bewusstsein für ein vereintes Europa zu stärken. Dies ist umso wichtiger, da sich die USA als verlässlicher und starker Partner gerade von uns abwenden.“
Am Samstag, 3. August 2024, steht ein musikalisches Highlight im Selecao Soccer Club an: Back2Beat kehrt zurück.Im Vorfeld wird ein Grillbuffet angeboten.
Ab 19 Uhr können sich die Gäste auf ein Grillbuffet für 15 Euro pro Person freuen. Pünktlich um 20 Uhr startet dann das Konzert mit erstklassiger Covermusik. Der Eintritt für das Konzert beträgt ebenfalls 15 Euro pro Person.
Musikalische Reise in die 80er, 90er und 2000er
Back2Beat ist eine vielseitige und kreative Coverband, die zeitlose Musik auf moderne Weise interpretiert. Mit einer Mischung aus Rock, Soul und Pop bietet die Band eine einzigartige Songauswahl, die sie von vielen anderen Coverbands unterscheidet. Das Repertoire umfasst Klassiker von Pink Floyd, David Bowie, Prince, Peter Gabriel sowie Soul-Hits von den Blues Brothers, Simply Red und Stevie Wonder. Weitere Bands, deren Musik Back2Beat auf die Bühne bringt, sind Toto, Journey, Marillion, Queen und Simple Minds.
Die Band schafft es, Songs aus den 80er, 90er und 2000er Jahren auf eine Weise zu spielen, die sowohl zum Tanzen als auch zum Genießen einlädt, und spricht dabei nahezu drei Generationen von Musikfans an. Mit Back2Beat wird jede Veranstaltung zu einer musikalischen Zeitreise.
Um diesen Abend in vollen Zügen genießen zu können, ist eine Anmeldung sowohl für das Grillbuffet als auch für das Konzert erforderlich. Anmeldung per E-Mail unter [email protected].
Nachdem die ersten zwei Konzerte so erfolgreich waren, geht es nun mit einem dritten Konzert weiter.
Ein weiteres Highlight im Programm von Raesfeld in Sommerlaune 2024 steht an: Lou Dynias Wohnzimmerkonzert „on Tour“ bei Lieb & Wert.
Wohnzimmerkonzert de luxe
Am Freitag, 26. Juli 2024, erwartet die Besucher*innen die nächste Ausgabe von „Raesfeld in Sommerlaune“. Ab 17:00 Uhr verwandelt sich das Naturparkhotel Lieb & Wert zu einem Wohnzimmer mit Konzerterlebnis „de luxe“.
Der Sänger, Songwriter und Entertainer Lou Dynia wird mit seiner Stimme und seinen gefühlvollen Songs die Herzen der Menschen berühren. Sein musikalisches Programm umfasst zahlreiche eigene deutsche und englische Popsongs sowie Coversongs von Ed Sheeran bis Coldplay.
Kulinarische Genüsse
Für kulinarische Genüsse sorgt der Gastgeber Lieb & Wert mit leckeren Cocktails und Speisen. Die Gäste können sich auf ein geschmackliches Erlebnis freuen, das das musikalische Programm perfekt ergänzt.
Freier Eintritt für alle
Wie bei allen Konzerten der Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ ist der Eintritt frei. Die Veranstaltungsreihe bietet somit nicht nur großartige musikalische Erlebnisse, sondern auch eine einladende Atmosphäre für alle Besucher*innen.
Michaela und Wolfgang Grebe von der Band LOFX sind in der Freiheit 24 am Schloss keine Unbekannten .Foto: Petra Bosse/Archiv
Nächster Termin: LOFX begeistert mit akustischer Covermusik
Am 02.08.2024 setzt die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ ihre Erfolgsgeschichte fort: „LOFX“ unterhält das Publikum mit akustischer Covermusik in der Schlossfreiheit.
Auf dem Programm stehen Titel der letzten hundert Jahre in stets eigener Interpretation mit Gitarre, Bass und Cajon. Die drei Instrumentalisten um die Berliner Sängerin Michaela Grebe zeichnen sich durch ihr filigranes Spiel auf ausschließlich akustischen Instrumenten sowie oft mehrstimmigen Gesang aus. Die bewusst auf große Effekte verzichtende Band interpretiert Songs von Elvis Presley, Supertramp, Pink Floyd, Amy Winehouse und Rock’n’Roll der 50er Jahre.
Für das leibliche Wohl sorgen die Teams von der Freiheit 24 und der Kuchenkiste.
Am Sonntag (21.7.) gegen 18.50 Uhr verunglückten eine 77-jährige E-Bike-Fahrerin und ein 79-jähriger Fahrer aus Raesfeld in Overbeck auf dem Weg „Zur Waldheide/Ecke Fuhlenbeeck“.
Das Ehepaar aus Raesfeld fuhr mit ihren Fahrrädern auf der Straße Lohrweg in Richtung Dämmerwald. Hierbei fuhren beide Fahrräder neben einander.
Der 79- Jährige, der rechts neben seiner Frau fuhr, wollte in Höhe der Straße Fuhlenbeek nach links abbiegen. Die 77- Jährige kollidierte hierbei mit dem Fahrrad ihres Mannes, stürzte und verletzte sich schwer, aber nicht lebensgefährlich.
Neben einem Rettungswagen, der die erste Versorgung der Seniorin übernahm, war auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt, der die Verletzte in eine Spezialklinik brachte.
Die Gemeinde Raesfeld ist seit 30 Jahren schuldenfrei und hebt sich damit deutlich von anderen Kommunen im Kreis Borken ab. Im Vergleich zu anderen Gemeinden im Kreis Borken, die teilweise höhere Schulden verzeichnen, zeigt sich Raesfeld als finanziell stabile Ausnahme.
Im regionalen Vergleich der Pro-Kopf-Verschuldung in den Kernhaushalten gab es Ende 2023 deutliche Unterschiede. Während einige Gemeinden im Kreis Borken geringere Schulden aufwiesen, zeigten andere Städte wie Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Bonn landesweit die höchsten Werte.
Oberhausen verzeichnete 9.419 Euro, Mülheim an der Ruhr 9.312 Euro und Bonn 6.125 Euro pro Kopf. Demgegenüber lagen die niedrigsten Schuldenwerte bei Düsseldorf (542 Euro), sowie in den Kreisen Olpe (632 Euro) und Gütersloh (547 Euro). Quelle: IT:NRW
Entwicklung der Verschuldung in Schermbeck
Die Gemeinde Raesfeld verzeichnete 2013 eine Pro-Kopf-Verschuldung von 0 Euro. Auch nach 30 Jahren ist die Gemeinde Raesfeld weiterhin schuldenfrei.
Das in der berechneten Pro-Kopf-Verschuldung einiger Kommunen enthaltene Landes-Kreditprogramm „Gute Schulen 2020“ NRW wird zwar in den Haushaltsplänen der Kommunen, die an diesem Programm teilgenommen haben, wie Raesfeld, in Höhe von 367 Euro als Schulden angerechnet. Die eigene Bilanz der Kommunen wird jedoch dadurch nicht negativ beeinflusst, da das Land die Tilgung der Kredite übernimmt.
Verschuldung in weiteren Gemeinden des Kreises Borken
Ein Vergleich der Pro-Kopf-Verschuldung weiterer Gemeinden im Kreis Borken (1.441 Euro) zeigt folgende Zahlen für 2023:
Ahaus: 532 Euro
Bocholt: 2.058 Euro, ein Plus gegenüber 2013 von 50,2%
Borken Stadt: 81 Euro
Gescher: 1.185 Euro
Gronau: 3.130 Euro
Heek: 961 Euro
Heiden: 715 Euro
Isselburg: 658 Euro
Legden: 931 Euro
Raesfeld: seit 30 Jahren 0 Euro
Reken: 0 Euro
Rhede: 2.340 Euro, ein plus gegenüber 2013 von 125%
Schöppingen: 986 Euro
Stadtlohn: 1.998 Euro
Südlohn: 1.841 Euro
Velen: 0 Euro
Vreden: 1.817 Euro
Fazit
Die Zahlen verdeutlichen die unterschiedlichen Entwicklungen in den Gemeinden und Städten Nordrhein-Westfalens. Während einige Städte hohe Schuldenlasten tragen, zeigt sich Schermbeck als Beispiel im Jahr 2023 für eine moderate und teilweise rückläufige Verschuldung. Der Vergleich im Borken unterstreicht die unterschiedlichen finanziellen Herausforderungen und Erfolge der einzelnen Gemeinden.