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Babywiese in Erle: Heimatverein nummeriert Bäume an der Mühle

Am Rande von Erle liegt ein kleines Kleinod: die Babywiese an der Mühle. Zwischen jungen Bäumen summt und brummt es, Insekten sind unterwegs, erste Knospen treiben aus. Der Ort wirkt ruhig, gepflegt und zugleich lebendig, ein Stück Natur, das der Heimatverein regelmäßig betreut und weiterentwickelt.

Auf der Babywiese an der Mühle in Erle läuft die Pflege der jungen Bäume weiter. Am Donnerstag war Norbert Sabellek, Vorsitzender des Heimatvereins Erle, erneut vor Ort im Einsatz. Diesmal ging es darum, die Bäume systematisch zu nummerieren, damit Verein und Baumpaten den Überblick behalten.

Babywiese Erle mit rund 126 Bäumen, die vom Heimatverein nummeriert werden
Auf der Babywiese an der Mühle in Erle stehen rund 126 Bäume. Der Heimatverein nummeriert die Bäume zur besseren Übersicht.. Foto: Petra Bosse

Nummern sollen Orientierung schaffen

Zwischen den jungen Obstbäumen greift Norbert Sabellek zu kleinen Schildern. Jeder Baum soll eine eigene Nummer erhalten. Der Heimatverein wolle so eine klare Zuordnung schaffen, damit sich alle Beteiligten auf der Fläche besser orientieren könnten.

„Bei der Vielzahl an Bäumen, die jetzt inzwischen hier angepflanzt sind, macht es Sinn, damit wir und auch die Baumpaten den Überblick nicht verlieren, dass jeder Baum eine Nummer bekommt“, sagt Sabellek. Der Verein arbeite sich dabei Pflanzjahr für Pflanzjahr durch die Anlage. Aktuell seien die Bäume aus dem Jahr 2021 an der Reihe, direkt danach folge das Pflanzjahr 2022.

Blühende Obstbäume auf der Babywiese in Erle an der Mühle
Auf der Babywiese an der Mühle in Erle stehen Obstbäume in voller Blüte.

Die ersten Pflanzjahre und weitere spätere Jahrgänge habe der Verein bereits erfasst. Am Ende werde die Babywiese nach seinen Angaben bei rund 126 oder 127 Bäumen liegen. „So viele kleine Bäumchen stehen hier. Und ich muss selbst immer wieder neu nachzählen, habe ich eins übersehen und so weiter“, berichtet Sabellek.

Pflege läuft nach festem Jahresrhythmus

Neben der Nummerierung bleibt die regelmäßige Pflege ein zentrales Thema auf der Fläche an der Mühle. Der Heimatverein halte dafür einen festen Jahresrhythmus ein. Dazu gehöre zunächst die Düngung der Bäume, die bereits erfolgt sei. Außerdem würden die Bäume beschnitten, damit sie Kraft entwickeln und tragfähige Äste ausbilden könnten.

Mit dem aktuellen Zustand zeigt sich Sabellek zufrieden. Aus Sicht des Heimatvereins entwickelten sich die Bäume gut.

Babywiese Erle: Obstbäume in Blüte
Paradies für Hummeln, Bienen und Insekten. Foto: Petra Bosse

Fläche an der Mühle ist nahezu ausgeschöpft

Viel Platz für weitere Pflanzungen gibt es auf der Babywiese nach Angaben des Heimatvereins kaum noch. Das Grundstück sei begrenzt. Zudem müssten Zufahrten freigehalten werden. Deshalb sei die Fläche inzwischen nahezu ausgeschöpft.

Ob sich an anderer Stelle künftig neue Möglichkeiten ergeben, lasse sich derzeit noch nicht sagen. „Was sich sonst noch tut an weiteren Flächen, werden wir sehen“, so Sabellek.

Balken schützen die jungen Bäume

Auf der Fläche fallen auch ausgelegte Balken auf. Sie markieren nach Angaben des Heimatvereins die Fahrwege für Transporter und andere Fahrzeuge. Wer Material in den Garten bringe, solle so direkt erkennen können, wo gefahren werden dürfe. Die Maßnahme diene dem Schutz der jungen Bäume.

Raesfeld: Energieberatung hilft beim Sanieren und Sparen

Steigende Energiepreise rücken auch in Raesfeld die eigenen vier Wände in den Fokus. Mit einer neuen Aktion unterstützt die Verbraucherzentrale NRW Hausbesitzer dabei, Energie zu sparen.

Bürgermeister Dirk Kuhmann wirbt für die Teilnahme: „Mit dieser Kooperation möchten wir Haushalte in Raesfeld dabei unterstützen, ihre ganz persönlichen Energiesparmöglichkeiten herauszufinden.“

Individuelle Beratung für jedes Haus

Unter dem Titel „Auf geht’s! Der Kreis Borken spart Energie“ startet am 16. März 2026 eine gemeinsame Initiative mehrerer Kommunen im Kreis. Ziel ist es, Eigentümer und private Vermieter bei der energetischen Sanierung zu unterstützen.

Ob neue Heizung, bessere Dämmung oder moderne Fenster: Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt immer vom Gebäude ab. Genau hier setzt die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW an. Fachleute prüfen bei einem Vor-Ort-Termin Gebäudehülle und Haustechnik und erstellen anschließend konkrete Empfehlungen sowie Hinweise zu Fördermöglichkeiten.

Unterstützung beim Heizungstausch

Auch beim Thema Heizung erhalten Interessierte Unterstützung. Die Berater analysieren die aktuelle Situation und zeigen geeignete Heiztechniken auf. Dabei erfolgt die Beratung unabhängig und ohne Produktbindung. Am Ende steht eine Übersicht mit passenden Lösungen für das jeweilige Haus.

Anmeldung und Kosten

Die Beratungen finden vom 1. April bis zum 15. Dezember 2026 statt und kosten 40 Euro. In Raesfeld können sich zehn Haushalte den Betrag nachträglich erstatten lassen.

Da die Plätze begrenzt sind, erfolgt die Vergabe nach Reihenfolge der Anmeldungen. Eine Anmeldung ist bis zum 15. November 2026 möglich.

Anmeldung zur Aktion:
Gemeinde Raesfeld, Anna Steiner
Tel. 02865 955-115
E-Mail: [email protected]

Bistum Münster weiter mitgliederstärkstes deutsches Bistum

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Das Bistum Münster bleibt 2025 das mitgliederstärkste deutsche Bistum. Die aktuelle Statistik zeigt stabile Austrittszahlen und Entwicklungen im Kreisdekanat Borken.

Bistum Münster bleibt größtes Bistum

Das Bistum Münster ist weiterhin das mitgliederstärkste deutsche Bistum. Das geht aus der kirchlichen Statistik für das Jahr 2025 hervor, die am 16. März bundesweit veröffentlicht wurde.

Ende des vergangenen Jahres zählte das Bistum Münster 1.589.793 Katholikinnen und Katholiken. Damit liegt es weiterhin vor dem Erzbistum Köln. Der Abstand beträgt rund 12.000 Mitglieder. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Mitglieder im Bistum Münster um gut 40.000 zurückgegangen.

Kirchenaustritte im Bistum Münster

Die Zahl der Kirchenaustritte lag 2025 bei 22.068 und damit etwa auf dem Niveau des Vorjahres mit 22.613.

Zahlen aus dem Kreisdekanat Borken

Im Kreisdekanat Borken lebten 2025 insgesamt 202.207 Katholikinnen und Katholiken (220.207). An den Sonntagsgottesdiensten nahmen 12.477 Menschen teil (12.908).

Die Zahl der Kirchenaustritte sank auf 2.762 (2.977). Gleichzeitig stieg die Zahl der Taufen auf 1.637 (1.384).

Die Zahl der Trauungen lag 2025 unter dem Vorjahreswert von 226.

Jugendwerk Raesfeld: Wechsel im Vorstand

Beim Jugendwerk Raesfeld beginnt ein neues Kapitel. In der Mitgliederversammlung wurde die bisherige Vorsitzende verabschiedet und eine neue Spitze gewählt. Der Verein setzt damit seine Arbeit für Kinder und Jugendliche mit frischem Vorstand fort.

In der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag hat das Jugendwerk Raesfeld personelle Veränderungen im Vorstand beschlossen.

Wechsel an der Spitze beim Jugendwerk Raesfeld

Die bisherige Vorsitzende Nicole Ostendorf wurde offiziell verabschiedet. Geschäftsführer Jörg Heselhaus würdigte ihr Engagement und dankte für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Ostendorf scheidet aus dem Amt aus, da sie nicht länger als Vertreterin der Gemeinde Raesfeld der Mitgliederversammlung angehört.

Stellvertretung und Beisitzerinnen bestätigt

Zur neuen Vorsitzenden des Jugendwerk Raesfeld wurde Maria Kowalsky gewählt. Sie vertritt die politische Gemeinde im Verein. Cornelia Krampe übernimmt künftig das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Sie gehört der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin an.

Als Beisitzerinnen wurden Petra Schwandt-Haasler, ebenfalls Katholische Kirchengemeinde St. Martin, sowie Marieke Loker von der Evangelischen Kirchengemeinde bestätigt. Beide werden ihre Arbeit für weitere zwei Jahre fortsetzen

Jugendwerk Raesfeld setzt Arbeit fort

Mit dem teilweise neu aufgestellten Vorstand setzt das Jugendwerk Raesfeld seine Arbeit für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde fort.

TrauerHalt Raesfeld-Erle: Termine und Angebote im April 2026

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Der Verein TrauerHalt Raesfeld-Erle bietet im April 2026 mehrere Angebote für trauernde Menschen im Kreis Borken an. Im Fokus stehen Kinder, Jugendliche, Eltern und auch Großeltern, die häufig eine stützende Rolle in der Familie übernehmen. Mit verschiedenen Veranstaltungen möchte der Verein Raum für Austausch, Erinnerung und Begleitung schaffen.

Trauer braucht Raum – und genau den bietet der Verein TrauerHalt Raesfeld-Erle im April mit mehreren Angeboten für Kinder, Jugendliche und Angehörige.

Ob Keramik bemalen, ein Vortrag zum Umgang mit Trauer bei Kindern oder ein Treffen speziell für trauernde Großeltern: Die Veranstaltungen schaffen Möglichkeiten zum Austausch und zur Unterstützung.

Keramik bemalen für trauernde Kinder und Jugendliche

Am 13. April öffnet das Keramikmalstudio Farbenstolz in Borken seine Türen für trauernde Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren. Zwischen 16.00 und 19.00 Uhr können die Teilnehmenden unterschiedliche Keramikstücke gestalten, darunter auch Erinnerungsstücke wie Gedenkkacheln oder kleine Dosen.

Trauerbegleiterinnen begleiten die Gruppe an diesem Nachmittag. Feste Kosten fallen nicht an, Spenden sind möglich.

Anmeldungen und weitere Informationen sind per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0179 6726590 möglich.

Vortrag zum Umgang mit Trauer bei Kindern

Unter dem Titel „Mama, wie lange dauert tot sein?“ findet am 14. April ein Vortrag im Kindergarten St. Josef in Heiden statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Referentin gibt einen Überblick darüber, wie Kinder und Jugendliche den Tod wahrnehmen und wie Erwachsene sie in dieser Situation begleiten können. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Zudem werden passende Bücher vorgestellt.

Anmeldungen erfolgen über das Bildungswerk Raesfeld unter der Kursnummer 080F3.

Raum für trauernde Großeltern

Ein besonderes Angebot richtet sich an Großeltern, die um ein Enkelkind trauern. Der Termin findet am 16. April von 15.00 bis 17.30 Uhr in Borken statt.

Großeltern übernehmen häufig eine stützende Rolle innerhalb der Familie und stellen ihre eigene Trauer zurück. Das Angebot möchte ihnen Raum geben, ihre eigenen Gefühle zu verarbeiten. Zwei selbst betroffene Trauerbegleiterinnen begleiten den Nachmittag.

Auch Großeltern, deren Verlust länger zurückliegt, sind eingeladen.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Neben den Gruppenangeboten sind auch Einzelgespräche möglich. Eine Kontaktaufnahme erfolgt über das TrauerHalt-Handy unter 0179 6726590.

Zusätzlich ist ein Entspannungsabend für Trauernde geplant. Dabei geht es um körperliche Reaktionen wie Unruhe, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen, die mit Trauer einhergehen können.

Dasselbe anders: Raesfelder Kunstbörse 2026 zeigt Kunstprozesse

Die Raesfelder Kunstbörse 2026 lädt am Wochenende nach Ostern in die Villa Becker ein. Die Künstlergruppe Dasselbe anders zeigt, wie Kunst entsteht und sich entwickelt. Besucherinnen und Besucher erleben entlang der Weseler Straße eine besondere Kunstmeile.

Am 11. April 2026 von 14 bis 18 Uhr und am 12. April 2026 von 11 bis 17 Uhr findet die 8. Raesfelder Kunstbörse 2026 in der Villa Becker an der Weseler Straße 32 statt. Veranstaltet wird sie von der Künstlergruppe „dasselbe anders“.

Raesfeld wird zur Kunstmeile

Am Wochenende nach Ostern wird die Weseler Straße erneut zur Kunstmeile. Die Künstlergruppe „dasselbe anders“ richtet nach zwei Jahren Pause die achte Kunstbörse aus. Damit sind in Raesfeld zwei Ausstellungen entlang einer Straße zu sehen.

Seit rund 30 Jahren arbeitet die Künstlergruppe „dasselbe anders“ in wechselnder Besetzung zusammen. Ihr Ziel ist es, die individuelle Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen sichtbar zu machen.

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Foto: Petra Bosse (A)

„Von Menschen gemacht“ als Leitmotiv

Die Künstlergruppe stellt bei der Raesfelder Kunstbörse 2026 den künstlerischen Prozess in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „von Menschen gemacht“ zeigen die Beteiligten, wie Ideen entstehen und sich zu fertigen Werken entwickeln.

In der Eingangshalle dokumentiert die Künstlergruppe „dasselbe anders“ anhand von Fotos einzelne Arbeitsschritte. Die dazugehörigen Originale sind in den Ausstellungsräumen zu sehen. So wird deutlich, dass künstlerisches Arbeiten selten geradlinig verläuft. Experimente, bewusste Entscheidungen und auch Zufälle prägen die Entwicklung.

Vielfältige Kunst in der Villa Becker

Die Künstlergruppe „dasselbe anders“ präsentiert eine große Bandbreite an Arbeiten. Dazu gehören Zeichnungen, Gemälde und Collagen, sowohl gegenständlich als auch abstrakt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotografien, Glasfusing-Arbeiten und Skulpturen aus Stahl.

Ausstellung Villa-Becker von "dasselbe anders"
Foto: Petra Bosse (A)

Beteiligt sind Gisela Penassa, Josef Suer, Marie-Luise Stötzel, Yune Irmgard Teroerde, Christian Vorholt und Marion Vrenegor. Sie zeigen Tafelbilder in unterschiedlichen Techniken sowie Fotografien.

Birgit Kölking präsentiert Glasfusing-Arbeiten, bei denen Glas teilweise mit Holz und anderen Materialien kombiniert wird. Als Gast ist Norbert Then mit Skulpturen aus Stahl vertreten.

Einladung zur Entdeckung

Für viele Beteiligte bleibt die Ausstellung bis zur Eröffnung spannend, da sie nicht alle Werke der anderen kennen. Auch das ist Teil des Konzepts der Künstlergruppe Dasselbe anders. Interessierte sind eingeladen, die 8. Raesfelder Kunstbörse 2026 zu besuchen und Kunst in ihrem Entstehungsprozess zu entdecken.

Kunstmeile an der Weseler Straße

Parallel zur Raesfelder Kunstbörse „dasselbe anders“ findet an der Weseler Straße 8 die Ausstellung ART@HETKAMP statt, ebenfalls mit Beteiligung von Norbert Then. Damit wird die Weseler Straße am Wochenende nach Ostern zur Kunstmeile.

CDU lädt zum Bürgerdialog in Erle ein

Der CDU‑Gemeindeverband Raesfeld‑Erle‑Homer lädt seine Mitglieder sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Informations- und Austauschveranstaltung ein.

Ziel sei es, politische Prozesse transparent darzustellen und den direkten Dialog mit der Bürgerschaft zu stärken.

Die Veranstaltung findet statt am:

  • Donnerstag, 19.03. 2026 um 19:00 Uhr,
  • HUB-Erle, Silvesterstraße 2, 46348 Raesfeld-Erle

Bürgermeister Dirk Kuhmann wird im Rahmen der Veranstaltung einen Rückblick auf die ersten drei Monate seiner Amtszeit geben. Er berichtet über wichtige Entwicklungen seit dem Amtsantritt, über laufende Projekte sowie über strategische Ziele für die kommenden Monate.

Ergänzt wird das Programm durch Dr. Bernhard Bonhoff, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat. Er gewährt einen aktuellen Einblick in die Ratsarbeit und erläutert zentrale Themen, die die politische Arbeit in Raesfeld, Erle und Homer derzeit prägen.

Im Anschluss an die Beiträge bietet sich den Besuchern die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Anliegen zu äußern. Der Gemeindeverband möchte damit den offenen Austausch fördern und Bürgernähe aktiv leben.

„Ohne euch gäbe es dieses Haus nicht“: Handwerkerabend im HUB Erle

„Ihr habt daran mitgearbeitet. Und genau deshalb stehen wir heute hier zusammen.“ Mit diesen Worten begrüßte Andreas Grotendorst die rund 80 Handwerker, die am Bau des neuen HUB Erle der Bürgergenossenschaft Erle eG beteiligt waren.

Auf Einladung von Geschäftsführer Christian Lipfert kamen sie im HUB Erle zu einem gemeinsamen Abend mit Schnitzelbuffet und Getränken zusammen. Ein Treffen, das vor allem eines sein sollte: ein Dankeschön.

Rund 80 Handwerker kamen auf Einladung von Geschäftsführer Christian Lipfert
Bürgermeister Dirk Kuhmann freut sich gemeinsam mit Geschäftsführer Christian Lipfert, dass der neue Treffpunkt in Erle so gut angenommen wird. Foto: Petra Bosse

Ein Abend für die Menschen hinter dem Bau

Viele der eingeladenen Handwerker betraten das Gebäude an diesem Abend zum ersten Mal in seiner fertigen Form. Über Monate hinweg hatten sie an unterschiedlichsten Stellen gearbeitet: vom Ausschachten über Rohbau und Dacharbeiten bis zu Fliesen, Küchenbau, Architektur, Statik sowie Maler und Holzarbeiten. Jetzt konnten sie sehen, was aus ihrer Arbeit geworden ist.

Mit fachlichem Blick gingen einige durch die Räume. Andere erzählten mit sichtbarem Stolz, welchen Teil ihre Firma zum Bau beigetragen hatte. Rund 80 Handwerker verschiedener Unternehmen waren beteiligt. Sie alle folgten der Einladung von Geschäftsführer Christian Lipfert, der sich gemeinsam mit Vorstand und Aufsichtsrat der Bürgergenossenschaft bedanken wollte.

Andreas Grotendorst begleitete das Objekt HUB Erle von der ersten Stunde
Andreas Grotendorst, Vorstand (li.), begleitete das Objekt HUB Erle von der ersten Stunde an. Foto: Petra Bosse

Ein Projekt mit vielen Höhen und Tiefen

In seiner Rede erinnerte Andreas Grotendorst daran, wie lange die Idee für das Gebäude bereits existiert.

„Als wir vor acht oder zehn Jahren die ersten Ideen für dieses Gebäude hatten, war vieles noch vage“, sagte er. Dass das Projekt tatsächlich umgesetzt werden würde, habe damals kaum jemand für möglich gehalten. Der Weg dorthin sei nicht immer einfach gewesen. „Wir haben viele Höhen und Tiefen gehabt und ganz viele Probleme lösen müssen. Aber wir haben es immer wieder geschafft“, so Grotendorst.

Entscheidend sei dabei vor allem der Zusammenhalt im Ort gewesen. Wenn etwas nicht direkt lösbar gewesen sei, habe immer jemand jemanden gekannt, der helfen konnte. „Das funktioniert halt. Und das macht unseren Ort aus.“

Handwerker-Treffen als Dank im HUB Erle
Nicht arbeiten, sondern entspannen und den Abend genießen. Foto: Petra Bosse

Treffpunkt für das Dorf

Mit dem HUB sei mehr entstanden als nur ein Gasthaus. Grotendorst sprach von mehreren Treffpunkten unter einem Dach: Gastronomie, Werkstattbereiche und Räume für Begegnung. Hinzu kommen künftig der Biergarten sowie der angrenzende Dorfplatz, der von der Gemeinde geplant und gebaut wird.

Seine ursprüngliche Vorstellung vom Gebäude habe ganz anders ausgesehen, sagte er. Am Ende sei etwas Neues entstanden, das dennoch Tradition bewahre. „Die Erde dreht sich weiter. Wenn wir immer nur im Alten bleiben, sind wir nicht zukunftsfähig.“

Handwerker treffen sich nach Eröffnung im HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Sicherheit und Zusammenarbeit auf der Baustelle

Auch Christian Lipfert blickte in seiner Ansprache auf die Bauzeit zurück. Besonders wichtig sei ihm ein Thema gewesen: die Sicherheit.

„Alle Mitarbeiter sind gesund zur Baustelle gekommen und alle sind gesund wieder nach Hause gegangen“, sagte er. Gerade auf einer Baustelle sei das keine Selbstverständlichkeit. Zugleich lobte er die Zusammenarbeit der beteiligten Firmen. Probleme seien nicht nur benannt worden, sondern gemeinsam gelöst worden. „Es ging immer darum: Wie bekommen wir das gelöst, wie geht es weiter?“

Junge Handwerker im HUB Erle nach der Fertigstellung
Diesmal nicht hinter den Kulissen, sondern entspannt als Gast im HUB. Foto: Petra Bosse

Bauzeit von einem Jahr

Rückblickend zeigte sich Lipfert auch über die Geschwindigkeit des Projekts beeindruckt. „Nach einem Jahr und zwei Tagen Bauzeit sollte mal jemand sagen, dass das nicht funktioniert. Dann hat er noch nichts von unserem Projekt in Erle gehört“, sagte der Geschäftsführer. Bis auf die Außenanlagen ist das Gebäude inzwischen fertiggestellt. Der Dorfplatz wird von der Gemeinde umgesetzt. Der Biergarten soll nach Angaben von Lipfert im Mai bezugsfertig sein.

Zwei Mitarbeiter des Architekturbüros Thieken aus Dorsten beim Handwerkerabend im HUB Erle vor dem fertiggestellten Gebäude.
Vom Plan auf Papier zum fertigen Gebäude: Zwei Mitarbeiter des Architekturbüros Thieken aus Dorsten begutachten im HUB Erle das Ergebnis ihrer Arbeit. Foto: Petra Bosse

„Ein Dorf ohne Gastronomie ist ein totes Dorf“

Zum Abschluss brachte Aufsichtsratsmitglied Arno Brömmel noch einmal auf den Punkt, warum das Projekt für den Ort so wichtig ist. „Mir war immer bewusst, dass ein Dorf ohne Gastronomie ein totes Dorf ist“, sagte er.

Mit dem HUB habe Erle nun wieder einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen können. Der Handwerkerabend zeigte, dass viele Hände daran mitgewirkt haben. Und dass ein Bauprojekt manchmal mehr ist als nur ein Gebäude. Es ist auch ein Gemeinschaftswerk.

Mir war immer bewusst, dass ein Dorf ohne Gastronomie ein totes Dorf ist

Arno Brömmel

Rossmann Raesfeld: Baukosten bremsen Drogeriemarkt-Projekt

Kommt der Rossmann-Markt in Raesfeld oder nicht? Diese Frage beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger seit Monaten. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus stellten Gemeindeverwaltung und Rossmann klar: Das Projekt ist nicht gestoppt. Doch steigende Baukosten sorgen aktuell dafür, dass ein Baubeginn noch nicht möglich ist.

Bürgermeister Dirk Kuhmann Raesfeld
Bürgermeister Dirk Kuhmann Raesfeld. ©Petra Bosse

„Verschiedenste Fragen aus der Bevölkerung heraus gibt es. Was ist denn jetzt, kommt der Rossmann? Man sieht das Gelände dort, im Moment ist es ja noch im Winterschlaf“, sagte Kuhmann. Gerade weil auf dem Grundstück bisher keine Bauarbeiten zu sehen seien, entstünden Spekulationen. Diese wolle die Gemeinde ausräumen.

„Wir wollten an dieser Stelle den Raum für Spekulationen einmal nehmen und darauf hinweisen, dass wir sehr wohl weiter gemeinsam mit dem Unternehmen Rossmann an einer Realisierung des Drogeriemarktes arbeiten“, so Kuhmann.

Planung Rossmann-Markt Raesfeld
© Petra Bosse

Rossmann Raesfeld: Unternehmen bekennt sich zum Standort

An der Pressekonferenz nahm auch Andreas Beckers aus der Abteilung Expansion und Projektentwicklung von Rossmann teil. Seine Botschaft war kurz, aber eindeutig. „Wir halten am Standort fest“, erklärte Beckers.

Weitere inhaltliche Aussagen zum Projekt wollte er nicht machen. Für detaillierte Fragen sei die Presseabteilung des Unternehmens zuständig. Sein Besuch in Raesfeld solle jedoch deutlich machen, dass Rossmann weiterhin hinter dem Projekt steht.

Rossmann Raesfeld: Baukosten derzeit nicht kostendeckend

Der entscheidende Grund für die Verzögerung liegt nach Angaben der Gemeindeverwaltung in den Baukosten. Diese seien in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

„Die Ausschreibungsergebnisse haben gezeigt, dass sich das momentan wirtschaftlich in der Form nicht abwickeln lässt“, erklärte Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde. Die kalkulierten Baukosten seien aktuell nicht kostendeckend. Deshalb könne das Projekt derzeit nicht umgesetzt werden.

Eine Möglichkeit sei, Teile der Ausschreibung neu zu starten. „Wir werden aktuell eventuell neu ausschreiben. In Teilen ist das eine Option, über die man nachdenken kann“, so Büsken.

Grundstück gehört Rossmann

Das Grundstück für den geplanten Drogeriemarkt hat eine Größe von rund 3.000 Quadratmetern. Die Fläche gehörte ursprünglich der Gemeinde und wurde später an Rossmann verkauft. Damit ist das Unternehmen Bauherr des Projekts. Die Ausschreibungen für den Bau laufen ebenfalls über Rossmann.

Modell Rossmann Markt Raesfeld
©Modell Rossman-Markt ©Böhm & Thesing-Architekten

Drogeriemarkt, Wohnungen und mögliche Gastronomie

Die bisherigen Planungen sehen einen Drogeriemarkt im Erdgeschoss vor. Die Verkaufsfläche soll rund 720 Quadratmeter betragen und ein Vollsortiment bieten. Darüber hinaus sind Wohnungen im Obergeschoss geplant. Nach der aktuellen Planung könnten dort vier Wohnungen entstehen, teilweise auch mit Lagerflächen für den Markt.

Auch eine Fläche für Gastronomie war in der Planung vorgesehen. Ob dort künftig ein Café, eine Bäckerei oder ein Bistro einziehen könnte, bleibt weiterhin offen. Dazu wollte Beckers ebenfalls keine Stellung nehmen und verwies erneut auf die Presseabteilung des Unternehmens. „Ich bin nicht die Presseabteilung. Da muss ich Sie leider darauf verweisen. Ich bin hier als Gesicht von Rossmann, um auch zu zeigen, dass wir nach wie vor an dem Standort festhalten“, sagte Beckers.

Ansicht Rossmann-Raesfeld-Nordseite
Ansicht-Nord ©Böhm-Thesing & Architekten

Architektur basiert auf Wettbewerb

Die Gestaltung des Gebäudes geht auf einen Architekturwettbewerb zurück. Fünf Architekturbüros hatten daran teilgenommen. Grundlage der Planung ist der im Jahr 2022 beschlossene Rahmenplan. Der damalige Bürgermeister Martin Tesing hatte das Verfahren angestoßen.

Baugenehmigung liegt bereits vor

Formale Hürden gibt es für das Projekt nicht mehr. Wie Daniel Knufmann aus der Gemeindeverwaltung erklärte, liegt die Baugenehmigung des Kreises Borken bereits vor. Wann der Bau tatsächlich beginnt, ist jedoch weiterhin unklar.

Zum Abschluss machte Bürgermeister Kuhmann deutlich, welche Optionen nun geprüft werden. „Letztendlich gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder muss sich an der Kostenstruktur etwas ändern oder man muss am Baukörper etwas verändern.“

Damit bleibt das Projekt Rossmann Raesfeld weiterhin geplant. Der Baustart hängt jedoch davon ab, ob eine wirtschaftlich tragfähige Lösung gefunden wird.

Bienen brauchen ein Zuhause: Bastelaktion für Kinder in Raesfeld

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Kinder basteln Insektenhäuser in Raesfeld: Der Heimatverein lädt Kinder mit Begleitung ein, Bienen und anderen Nützlingen ein Zuhause zu bauen. Der Workshop findet am Samstag, 21. März 2026, im Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt.

Kinder basteln Insektenhäuser für Bienen und andere Nützlinge

Bienen, Käfer und viele andere Insekten sind wichtige Helfer in der Natur. Doch geeignete Lebensräume werden immer seltener. Beim Angebot „Kinder basteln Insektenhäuser in Raesfeld“ können junge Naturfreunde selbst aktiv werden und Nützlingen ein neues Zuhause bauen.

Der Heimatverein Raesfeld lädt Kinder in Begleitung eines Erwachsenen am Samstag, 21. März 2026, ab 10 Uhr in den Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule ein. Dort entstehen unter Anleitung kleine Insektenhäuser, die später im Garten oder auf dem Balkon aufgehängt werden können.

Anmeldung erforderlich

Da nur zehn Kinder teilnehmen können, ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich bis zum 18. März 2026 unter Angabe der Teilnehmerzahl per E-Mail an [email protected] anmelden.

Die Teilnahme an der Aktion „Kinder basteln Insektenhäuser in Raesfeld“ ist kostenlos.

Königstreffen im HUB: Schützenkönige stimmen sich auf die Saison ein

Beim Königstreffen in Erle im HUB kamen am Sonntag zahlreiche ehemalige Schützenkönige zusammen. Bei Schnittchen und einem Bier vom Fass nutzten die Hoheiten des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle den Vormittag für Gespräche und Erinnerungen. Es war das erste Treffen dieser Art seit 2016.

Königstreffen Erle im HUB bringt Hoheiten zusammen

Das Königstreffen in Erle im HUB stand am Sonntagvormittag ganz im Zeichen der Schützentradition. Zahlreiche ehemalige Schützenkönige des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle trafen sich im HUB Erle zu einem gemeinsamen Austausch.

Bei Schnittchen und einem frisch gezapften Bier vom Fass kamen die Hoheiten ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen Erinnerungen an ihre Regentschaften und die lange Tradition des Schützenwesens in Erle.

Beim Königstreffen im HUB Erle kamen zahlreiche ehemalige Schützenkönige des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle zusammen.
Foto: Petra Bosse

Egal ob junger oder älterer König, an diesem Tag wurde nicht nur erzählt und erinnert. Immer wieder stimmten die Hoheiten die bekannten Schützenfestlieder an. Da wurde geschmettert, mitgesungen und gelacht. Ganz so, wie es bei echten Schützen eben dazugehört.

Der älteste König des Treffens war Franz Große-Holtfort. Er holte im Jahr 1963 den Vogel von der Stange.

Der älteste König des Treffens war Franz Große-Holtfort, der 1963 den Vogel von der Stange holte.
Die ältesten Schützenkönige des Erler Vereins v. l.: Wenzel Schwering, Gerd Henke, Günter Pierick (König und Kaiser), Udo Strothmann und Arno Brömmel (Ehrenpräsident). Foto: Petra Bosse

Erstes Treffen seit 2016

Nach Angaben der Organisatoren war das Königstreffen Erle im HUB das erste Treffen dieser Art seit 2016. Die Stimmung war von Beginn an bestens. Der Vormittag zeigte, wie groß die Verbundenheit der ehemaligen Könige mit dem Verein weiterhin ist.

Der Vorstand des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle möchte deshalb prüfen, ob solche Treffen künftig regelmäßig stattfinden können.

Gemeinsames Singen beim Königstreffen in Erle
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder…Foto: Petra Bosse

Schützenfest rückt bereits in den Blick

Obwohl die Erler Schützenfestsaison offiziell noch nicht eröffnet ist, richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Termine.

Das Schützenfest in Erle findet in diesem Jahr von Samstag, 30. Mai, bis Montag, 1. Juni 2026 statt. Die Vorparade und damit die offizielle Eröffnung der Schützenfestsaison ist bereits am Donnerstag, 14. Mai, unter den Kastanien geplant.

Bürgerschützen St. Johannis Raesfeld stellen die Weichen für das Schützenfest

Der Allgemeine Bürgerschützenverein St. Johannis Raesfeld hat im Martinushaus seine Generalversammlung abgehalten. Die Mitglieder bestätigten große Teile des Vorstands im Amt, wählten zwei neue Vorstandsmitglieder und beschlossen eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags. Präsident Werner Vorholt rief die Schützen dazu auf, die Tradition des Vereins gemeinsam weiterzuführen.

Präsident Johannis-Schützenverein Raesfeld Werner Vorholt
Präsident des St. Johannis-Schützenverein Raesfeld Werner Vorholt. Foto: Petra Bosse

„Durch euren Einsatz, eure Unterstützung und die großartige Gemeinschaft ist dieses Fest zu etwas ganz Besonderem geworden“, sagte Vorholt mit Blick auf das vergangene Schützenfest. Gleichzeitig richtete er den Blick nach vorn. „Lasst uns diese Tradition weitertragen und mit Freude über den Ort hinaus Strahlkraft erzeugen“, sagte der Präsident.

Vorstand bestätigt und neu ergänzt

Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder mehrere Amtsinhaber in ihren Ämtern. Wiedergewählt wurden Florian Eming, Sven Graaf, Markus Hoffjann, Thomas Lanvermann, Roland Nießing, Werner Ridder und Werner Vorholt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Dirk Mertens und Andre Gülker. Sie übernehmen künftig die Aufgaben von Christian Epping und Josef Brömmel.

Verabschiedung nach 16 Jahren als Offizier im Schützenverein von Andreas Buck als
Andreas Bucks wurde nach 16 Jahren verabschiedet. Foto: Petra Bosse

Andreas Bucks nach 16 Jahren verabschiedet

Nach 16 Jahren als Offizier verabschiedete der Verein Andreas Bucks aus seinem Amt. Für seinen langjährigen Einsatz erhielt er einen Blumenstrauß und den Dank der Mitglieder. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder einstimmig Alexander Steggerhütte.

Rückblick auf das Vereinsjahr

Vizepräsident Florian Eming blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Dazu gehörten unter anderem das 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr Raesfeld sowie das 75-jährige Bestehen des Schützenvereins Homer. Auch das eigene Schützenfest sei trotz Regen ausgelassen gefeiert worden.

Generalversammlung Schützenverein St. Johannis Raesfeld 2026
Foto: Petra Bosse

Ein Höhepunkt im Vereinsjahr sei seit Jahren der Zapfenstreich am Rathaus. Dieser sorge regelmäßig für „Gänsehautmomente“, sagte Eming. Gleichzeitig wünschte er sich eine stärkere Beteiligung beim traditionellen Frühschoppen.

Mitgliedsbeitrag steigt auf 30 Euro

Kassierer Roland Nießing stellte den Kassenbericht für das Jahr 2025 vor. Insgesamt konnte der Verein seine Kosten gegenüber dem Vorjahr leicht senken. Die Ausgaben lagen bei rund 37.800 Euro. Die Mitglieder beschlossen dennoch eine Erhöhung des Jahresbeitrags. Der Beitrag steigt von bisher 20 Euro auf künftig 30 Euro pro Jahr. Rentner zahlen künftig 15 Euro.

Generalversammlung Raesfeld-St. Johannis Schützenverein
Foto: Petra Bosse

Der Beschluss fiel mehrheitlich. Ziel sei eine langfristig stabile finanzielle Grundlage für den Verein. Zudem plant der Vorstand Änderungen bei der Kirmes, um die jährlichen Ausgaben zu reduzieren. Hintergrund sind steigende Kosten der Fahrgestell-Betreiber.

Schützenfest im Juli

Das Schützenfest des Bürgerschützenvereins St. Johannis findet in diesem Jahr vom 4. bis 6. Juli statt.

Bereits am 28. Juni beginnt das Programm mit der Vorparade und dem 6. Kinderschützenfest. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert.

Beim Vogelschießen am Montag, 6. Juli, wird ein neuer König gesucht. Dann endet die Regentschaft des amtierenden Königspaares Werner Vorholt und Kerstin Bleker. Zum Ehrengefolge gehören Werner Nienhaus und Ruth Baumeister sowie Heiko Büsken und Heike Dirks.

Am Sonntag, 5. Juli, beginnt um 11 Uhr der traditionelle Frühschoppen im Festzelt am Michael. Für die musikalische Begleitung sorgen die Raesfelder Burgmusikanten und die Raesfelder Fanfaren. Außerdem tritt die Gruppe Fun Generation mit einer Showeinlage auf.

Aktion Saubere Landschaft 2026: Weniger Müll, aber Hundekot in Plastiktüten

Trotz Regen beteiligten sich rund 200 große und kleine Helfer an der Aktion Saubere Landschaft in Raesfeld am Samstag. Vereine, Familien, Feuerwehr und Kinder zogen durch die Ortsteile und sammelten Müll. Der Eindruck vieler Teilnehmer: Insgesamt liegt weniger Abfall in der Landschaft als noch vor einigen Jahren.

Die Aktion Saubere Landschaft in Raesfeld fand in diesem Jahr bei kühlem und regnerischem Wetter statt. Die Bedingungen hielten die Teilnehmer jedoch nicht davon ab, mit Handschuhen und Müllsäcken loszuziehen. Im gesamten Gemeindegebiet waren etwa 200 Helfer unterwegs, darunter viele Kinder.

Danke an die freiwilligen Müllsammler

„Wir vom Ortsmarketing bedanken uns bei allen großen und kleinen Helfern und bei der Feuerwehr Raesfeld und Erle für die tatkräftige Unterstützung. Wir sind erfreut über die rege Teilnahme trotz des wirklich schlechten Wetters und bedanken uns herzlich“, sagte die Vorsitze Maria Kowalsky vom Ortsmarketing.

Trotz Regen unterwegs: Aktion saubere Landschaft Raesfeld
Ziemlich nass wurde die Raesfelder Gruppe Heimatverein und Kita St. Martin am Samstag. Foto: Petra Bosse

Nur Kleinmüll

Viele Gruppen starteten am Vormittag in ihren festgelegten Bezirken. Eine Gruppe vom Kindergarten St. Martin sammelte gemeinsam mit dem Heimatverein Raesfeld im Bezirk 13. Das Gebiet reichte vom Schelderhof bis zum Tiergarten sowie entlang der Weseler Straße und durch das Neubaugebiet. Auf die Frage nach besonderen Funden sagte Christiane Danblon vom Heimatverein: „Nein. Nur Kleinmüll.“ Größere Gegenstände wie Autoreifen habe die Gruppe nicht entdeckt.

Hundekot in Tüten in Erle

Auch viele Familien beteiligten sich an der Aktion Saubere Landschaft in Raesfeld. Eine Gruppe aus Erle war im Bereich Östrich am Timpen unterwegs. „Früh nach neun“, berichtete Ludger Pass über den Start der Sammelrunde. Mit dabei seien auch Familie Brömmel und weitere Nachbarn gewesen. Sein Eindruck nach mehreren Jahren Teilnahme: „Es ist wesentlich weniger geworden wie früher. Das war schon mal mehr.“ Ganz ohne Auffälligkeiten blieb die Sammelrunde aber nicht. „Hundekot in Tüten“, berichtete Pass. Ansonsten blieb es bei typischem Kleinmüll.

Freiwillige Helfer bei Aktion saubere Landschaft Raesfeld in Erle unterwegs.
Familie Brömmel und Pass in der Östrich unterwegs. Foto: Petra bosse

Jugendfeuerwehr Raesfeld im Einsatz

Auch die Feuerwehr unterstützte die Aktion. Rund 20 Kinder der Jugendfeuerwehr Raesfeld waren gemeinsam mit etwa 20 Mitgliedern der Löschzüge Raesfeld und Erle im Einsatz. Gesammelt wurde unter anderem an der Osterströh und entlang der Rhader Straße.

Viele Teilnehmer stellten fest, dass die Müllmenge insgesamt zurückgeht. Ganz verschwunden ist der Abfall aber nicht. Zigarettenkippen, Verpackungen und Fast-Food-Tüten gehören weiterhin zu den häufigsten Funden.

Die Damen vom Schlemmer-Alarm erwarte die Müllsammler mit einer deftigen Mahlzeit.
Foto: privat

Zum Abschluss trafen sich viele der Helfer am Feuerwehrgerätehaus. Dort wartete auf die Müllsammler eine warme Mahlzeit von „Schlemmer-Alarm“. Im Trockenen ließen die Teilnehmer den Vormittag gemeinsam ausklingen und ließen ihre Funde, mehr oder weniger, noch einmal Revue passieren.

Rückbau der Strommasten an der K50 in Raesfeld beginnt

Damals sorgte im April 2012 das Projekt für viele Diskussionen in Raesfeld. Der Neubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung Niederrhein und der Rückbau der alten Strommasten entlang der K50 beschäftigten Politik, Anwohner und Landwirtschaft gleichermaßen. Fragen zum Landschaftsbild, zu Erdkabelabschnitten und zur technischen Umsetzung standen im Mittelpunkt vieler Gespräche.

Heute, nach rund zwölf Jahren, lohnt sich ein Blick zurück. Der folgende Artikel entstand 2014, als die Demontage der alten Strommasten begann und die Bauarbeiten für die neue Leitung vorbereitet wurden. Er dokumentiert die Situation vor Ort und zeigt, welche Veränderungen damals entlang der K50 in Richtung Wesel geplant waren.

Damals sorgte das Projekt für viele Diskussionen in Raesfeld
Damals sorgte das Projekt für viele Diskussionen in Raesfeld.Foto: Petra Bosse

An der K50 in Raesfeld Richtung Wesel verschwinden nach und nach die alten Strommasten. Die Demontage ist Teil des Neubaus der 380-kV-Leitung Niederrhein Wesel. Arbeiter haben nun mit dem Rückbau der bestehenden Masten begonnen.

Die Landschaft entlang der K50 in Raesfeld Richtung Wesel ist bislang noch von hohen Strommasten geprägt. Doch das wird sich bald ändern. In wenigen Wochen sollen die bisherigen Masten vollständig verschwunden sein.

Der Rückbau steht im Zusammenhang mit dem Neubau der 380-kV-Leitung Niederrhein Wesel. Im betroffenen Planfeststellungsabschnitt entsteht eine neue Trasse über eine Länge von insgesamt rund elf Kilometern.

Arbeiter beim Rückbau alter Strommasten im Bereich Raesfeld für die neue 380-kV-Leitung.
Arbeiter beim Rückbau alter Strommasten im Bereich Raesfeld für die neue 380-kV-Leitung. Foto: Petra Bosse

Rückbau der Strommasten an der K50 in Raesfeld

Am Dienstagmorgen begannen zwölf Arbeiter der Firma Bilfinger aus Dinslaken mit der Demontage der Strommasten. In luftiger Höhe zerlegen sie die Masten 65 bis 88 des Stromkreises Ibbenbüren – Nord.

Innerhalb von drei Wochen sollen die Stahlkonstruktionen vollständig entfernt werden. Anschließend sollen ab dem 2. Juni die Bagger anrücken, um die Kabeltrasse für den Neubau freizulegen.

Strommasten auf dem Feld in Raesfeld
Bald gehört dieser Anblick von Strommasten auf dem Feld in Raesfeld der Vergangenheit an. Foto: Petra Bosse

Neubau der 380-kV-Leitung Niederrhein Wesel

Der betroffene Abschnitt der neuen Leitung ist rund elf Kilometer lang. Davon werden etwa 7,5 Kilometer als 380-kV-Freileitung gebaut. Weitere etwa 3,5 Kilometer sollen als Erdkabel zwischen den Bereichen „Löchte“ und „Diestegge“ verlegt werden.

Wo die Leitung oberirdisch verläuft, entstehen neue Masten mit einer Höhe zwischen 62 und 68,5 Metern. Die bisherigen 220.000-Volt-Leitungsmasten sind deutlich niedriger und erreichen Höhen von etwa 34 bis 40 Metern.

Rückbau der Strommasten an der K50 in Raesfeld für die neue 380-kV-Leitung Niederrhein.
Foto: Petra Bosse

Zwei Kabelübergänge im Gebiet Raesfeld

Im Bereich der Gemeinde Raesfeld sind zwei Kabelübergangsanlagen vorgesehen. Dort wechseln die Leitungen zwischen Erdverkabelung und Freileitung.

Das Projekt gilt als Pilotvorhaben, bei dem erstmals Erdkabelabschnitte nach den Vorgaben des Energieleitungsausbaugesetzes berücksichtigt werden. Für alle Beteiligten und Planungsträger stelle dies eine besondere Herausforderung dar.

Rund 600 Tonnen Stahl werden entsorgt
Foto: Petra Bosse

Rund 600 Tonnen Stahl werden entsorgt

Mit dem Rückbau der alten Masten fällt eine große Menge Material an. Rund 600 Tonnen Schrott müssen fachgerecht entsorgt werden.

Ein Mitarbeiter der Firma Bilfinger erklärte, dass jede Tonne dokumentiert werden müsse. Vom Schrotthändler müsse das Unternehmen für das Material entsprechende Nachweise erhalten.

Arbeiten in luftiger Höhe beim Abbau der alten Strommasten in Raesfeld.
Foto: Petra Bosse

Genehmigungsverfahren läuft weiter

Für den Abschnitt auf Raesfelder Gebiet sowie für die Strecke bis Borken sind die Planungen bereits geklärt. Die Arbeiten können dort bis zur Bundesstraße 70 zügig fortgesetzt werden.

„Auch für den gesamten Genehmigungsabschnitt erwarten den Planfeststellungsbeschluss, der ebenfalls schon bei der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegt“, so Jörg Weber, Unternehmenssprecher von Amprion.

Bestattungskultur im Wandel: KAB St. Martin Raesfeld lädt zum Vortrag ein

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Die Bestattungskultur im Wandel ist Thema einer Informationsveranstaltung der KAB St. Martin Raesfeld. Referent Ralf Kock informiert über heutige Bestattungsformen und Entwicklungen. Interessierte sind am 17. März ins Martinus Haus eingeladen.

Vortrag über Bestattungskultur im Wandel

Die Bestattungskultur im Wandel beschäftigt viele Menschen. Immer häufiger stellen sich Fragen nach der eigenen Bestattungsform und den verschiedenen Möglichkeiten.

Die KAB St. Martin Raesfeld lädt deshalb zu einem Informationsabend ein. Bestatter Ralf Kock spricht über Veränderungen in der Bestattungskultur und stellt unterschiedliche Bestattungsformen vor.

Viele Möglichkeiten der Bestattung

Zur klassischen Form gehört weiterhin die Erdbestattung in einem Sarg. Dabei kann die Beisetzung zum Beispiel in einem Einzelgrab, Doppelgrab oder auf einem Rasenfeld ohne Grabstein erfolgen.

Zunehmend entscheiden sich Menschen auch für eine Feuerbestattung. In diesem Fall wird die Urne anschließend beigesetzt, etwa auf einem Friedhof, in einem Kolumbarium oder in einem Friedwald. Auch eine Seebestattung ist möglich.

Einladung ins Martinus Haus

Der Vortrag Bestattungskultur im Wandel findet am Dienstag, 17. März, um 18 Uhr im Martinus Haus in Raesfeld statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Altkleidersammlung Raesfeld: Kolpingsfamilie bittet um Spenden

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Die Altkleidersammlung Raesfeld der Kolpingsfamilie steht wieder an. Am Samstag, 21. März, können gut erhaltene Kleidung und Schuhe abgegeben werden. Mit den Spenden werden soziale Projekte in Raesfeld, Homer und Rhedebrügge unterstützt.

Kolpingsfamilie organisiert Altkleidersammlung in Raesfeld

Auch in diesem Frühjahr lädt die Kolpingsfamilie Raesfeld zur Altkleidersammlung Raesfeld ein. Gesammelt werden gut erhaltene Kleidungsstücke und tragfähige Schuhe.

Mit den Spenden unterstützt die Kolpingsfamilie soziale Projekte in Raesfeld, Homer und Rhedebrügge. Gleichzeitig leisten die Spenderinnen und Spender einen Beitrag zu einer verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Verwertung von Textilien.

Was bei der Altkleidersammlung abgegeben werden kann

Bei der Altkleidersammlung Raesfeld werden verschiedene Textilien angenommen. Dazu gehören:

  • Bekleidung aller Art
  • Wäsche
  • Woll- und Strickwaren
  • Anzüge und Kleider
  • Bett- und Haushaltswäsche
  • Federbetten
  • gute, tragfähige Schuhe, bitte paarweise bündeln

Eine Reinigung der Kleidung ist nicht erforderlich. Die gesammelten Textilien werden in einem Sortierwerk auf ihre Wiederverwendbarkeit geprüft.

Die Kolpingsfamilie bittet darum, die Spenden möglichst in Plastiksäcken zu verpacken. Andere stabile Verpackungen sind ebenfalls möglich.

Abgabe am 21. März an der Zweifachturnhalle

Die Altkleidersammlung Raesfeld findet am Samstag, 21. März, von 9 bis 11.30 Uhr statt. Sammelstelle ist der Parkplatz an der Zweifachturnhalle, Zum Michael 23 in Raesfeld.

Die in den vergangenen Jahren organisierte Straßensammlung mit Abholung kann aus organisatorischen Gründen nicht mehr durchgeführt werden. Deshalb bittet die Kolpingsfamilie darum, die Kleidung direkt zur Sammelstelle zu bringen.

Wer an diesem Termin verhindert ist, kann Kleidung auch zu den Öffnungszeiten am Wertstoffhof Raesfeld abgeben.

Fastenessen Erle: Erbsensuppe am Misereor-Sonntag

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Das Fastenessen Erle gehört seit Jahren zur Tradition der Pfarrgemeinde. Auch in diesem Jahr gibt es am Misereor-Sonntag wieder eine warme Erbsensuppe. Nach der Heiligen Messe sind alle eingeladen, die Suppe mitzunehmen oder gemeinsam im St. Silvesterhaus zu essen.

Traditionelles Fastenessen in Erle

Das Fastenessen Erle findet in diesem Jahr am Sonntag, 22. März, statt. Anlass ist der Misereor-Sonntag. Nach der Heiligen Messe können Besucherinnen und Besucher ab etwa 11.15 Uhr eine frisch zubereitete Erbsensuppe abholen.

Wer die Suppe mit nach Hause nehmen möchte, wird gebeten, ein eigenes Gefäß mitzubringen.

Gemeinsam essen im St. Silvesterhaus

Beim Fastenessen Erle besteht außerdem die Möglichkeit, die Suppe direkt vor Ort zu genießen. Dafür öffnet das St. Silvesterhaus seine Türen.

So bietet das Fastenessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche in der Gemeinde.

Arbeitseinsatz Friedhof Erle: Ehrenamtliche reinigen Kriegsgräber

Der Arbeitseinsatz Friedhof Erle zeigt, was gemeinsames Engagement vor Ort bewirken kann. Mit Bürsten, Eimern und viel Einsatz reinigten Helferinnen und Helfer die Kriegsgräber auf dem Friedhof. Die Pfarrgemeinde St. Martin bedankt sich herzlich für die Initiative und den tatkräftigen Einsatz.

Bereits am vergangenen Donnerstag haben Hannes Gülker und Ludger Askamp zu einem Arbeitseinsatz auf dem Friedhof in Erle eingeladen. Ziel sei es gewesen, die Kriegsgräber wieder gründlich zu reinigen und in einen gepflegten Zustand zu bringen.

Ehrenamtlicher Reinigungsreinsatz der Kriegsgräber auf dem Erler Friedhof
©St. Martin

Gemeinsam für den Friedhof in Erle

Mit Handbürsten, Schrubbern, Eimern und viel Motivation machten sich die Helfer an die Arbeit. Unterstützung erhielten die beiden Initiatoren von den Krippenbauern, den Kolpingbrüdern sowie von Pater Johnsun und Pfarrer Don.

Gemeinsam wurden die Grabstätten sorgfältig gesäubert. Nach mehreren Stunden Arbeit zeigte sich deutlich, was gemeinsamer Einsatz bewirken kann.

Pfarrgemeinde sagt Danke

Der Arbeitseinsatz Friedhof Erle hat sichtbare Spuren hinterlassen. Die Kriegsgräber präsentieren sich nun wieder in einem gepflegten Zustand. Die Pfarrgemeinde St. Martin bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für ihre Initiative und ihr Engagement für den Ort.

Feuerwehr Raesfeld: Küchenbrand sorgt für Evakuierung in Mehrfamilienhaus

Ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am Freitagabend die Feuerwehr Raesfeld beschäftigt. Obwohl der Mieter das Feuer selbst löschen konnte, kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert, mehrere Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht.

Feuerwehr Raesfeld rückt am Abend aus

Die Feuerwehr Raesfeld wurde am 13. März 2026 um 20.46 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Feuer, vermutlich Brand in Küche“ alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Bereich St. Sebastian in Raesfeld.

Alarmiert waren der Löschzug Raesfeld sowie die Gruppe Nacht des Löschzugs Erle. Im Einsatz waren unter anderem mehrere Löschfahrzeuge, ein Tanklöschfahrzeug, ein Gerätewagen Logistik, ein Einsatzleitwagen sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug. Auch Rettungsdienst und Polizei wurden zur Einsatzstelle gerufen.

Küchenbrand in Wohnung eines Mehrfamilienhauses

In einem Mehrfamilienhaus war es zu einem Brandereignis in einer Wohnung gekommen. Der Mieter konnte das Feuer noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst löschen. Dennoch kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung im Gebäude. Aus diesem Grund wurde das gesamte Mehrfamilienhaus vorsorglich evakuiert.

Ein Trupp der Feuerwehr Raesfeld ging unter Atemschutz zur Erkundung und zu Nachlöscharbeiten in die betroffene Wohnung vor.

Sieben Personen vorsorglich untersucht

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich sieben Personen in der Wohnung. Sie wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht. Wegen der starken Rauchentwicklung führten die Einsatzkräfte Lüftungsmaßnahmen im Gebäude durch, um den Rauch aus dem Haus zu entfernen.

Der Einsatz der Feuerwehr Raesfeld konnte gegen 22.00 Uhr beendet werden.

Froschkönig spendet 2.000 Euro für Klettergerüst der Kita St. Michael Raesfeld

Freude auf dem Außengelände der Kita St. Michael in Raesfeld: Ein neues Klettergerüst erweitert seit Freitag die Spielmöglichkeiten der Kinder. Möglich wurde die Anschaffung durch den Einsatz des Fördervereins, viele freiwillige Spenderinnen und Spender sowie eine zusätzliche Unterstützung des Froschkönigs in Höhe von 2.000 Euro.

Traditionelle Einweihung durch Pastor Tilling-neues Klettergerüst
©Petra Bosse

Neues Klettergerüst Kita St. Michael Raesfeld offiziell eröffnet

Mit viel Neugier und Begeisterung eroberten die Kinder der Familienstätte St. Michael an der Brökerstegge ihr neues Spielgerät. Zur Einweihung des neuen Klettergerüsts kamen neben den Kindern auch Pastor Fabian Tilling, Mitglieder des Fördervereins sowie Kita-Leiterin Michaela Garwers und Dagmar Vogt vom Froschkönig zusammen.

Pastor Fabian Tilling weihte das neue Klettergerüst ein
Pastor Dr. Fabian Tilling weihte das neue Klettergerüst ein. ©Petra Bosse

Der Froschkönig Raesfeld unterstützte die Anschaffung erneut mit einer Spende und übergab einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für das neue Klettergerüst der Familienstätte St. Michael an der Brökerstegge. Das neue Spielgerät erweitert das Außengelände der Einrichtung. Die Kinder können nun klettern, balancieren und sich noch vielfältiger bewegen.

Förderverein organisiert Finanzierung für das Klettergerüst

Der Förderverein der Kita St. Michael Raesfeld brachte das Projekt maßgeblich voran. Vorsitzende Marion Hoffjann berichtete, dass die Idee noch vom inzwischen ausgeschiedenen Leiter Florian Schwerhoff stamme. „Das hat tatsächlich gar nicht so lange gedauert. Die Idee hatte noch unser scheidender Leiter Florian Schwerhoff und wir haben uns damit eingeschaltet und jetzt eigentlich unter anderem durch Spenden von Freunden, Eltern, Omas, Opas, Onkels, Tanten das recht schnell auf die Beine stellen dürfen.“

Dagmar Vogt spendet 2000 Euro für Klettergerüst
Gutgelaunt: Dagmar Vogt vom „Froschkönig“ und Vorsitzende Marion Hoffjann (re.). ©Petra Bosse

Besonders freue sich der Förderverein über die breite Unterstützung aus der Gemeinde. „Sogar der Froschkönig hat sich da noch aktiv eingebracht, worüber wir uns besonders freuen.“ Die Spendenaktion startete im Sommer. „Ein halbes Jahr länger hat das jetzt nicht gedauert.“ Die Kosten für das Projekt liegen nach Angaben des Fördervereins bei rund 16.000 Euro. „Den allergrößten Teil haben wir davon gestiftet“, so Marion Hoffjann.

Spezialfirma aus Detmold lieferte das Spielgerät

Eine spezialisierte Firma aus Detmold plante und lieferte das neue Spielgerät. Das Unternehmen fertigt Anlagen speziell für Kindergärten. Das Klettergerüst ist auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt und erfüllt alle Sicherheitsanforderungen für Kita-Spielplätze.

Neues Klettergerüst St. Michael in Raesfeld eingeweiht.
Foto: Petra Bosse

Froschkönig unterstützt mehrere Projekte für Kinder

Dagmar Vogt vom Froschkönig berichtete bei der Einweihung auch über weitere Spenden in diesem Jahr. Insgesamt gingen 6.500 Euro an verschiedene Projekte und Initiativen.

„Wir haben 2.000 Euro hier an den Kindergarten, an die Kita, 2.000 Euro kriegen die Kinder von den Westfeldfahrern, 2.000 Euro der Heimatverein Erle und 500 Euro für einen Selbstverteidigungskurs für Kinder mit sexualisierter Gewalt.“ Der Kurs finde in Borken statt, daran nähmen auch Kinder aus Raesfeld teil. Die Mittel stammen aus dem Verkauf gespendeter Second-Hand-Artikel.

„Der Erlös und die Einnahmen sind jetzt alle durch den Verkauf gebrauchter, gespendeter Kleidung und Haushaltstextilien entstanden. Der Laden läuft gut.“ Die Einnahmen aus der Kleiderbörse ermöglichen damit mehrere Unterstützungen für Kinder- und Vereinsarbeit in der Region.

Second Hand und soziales Kaufhaus Froschkönig in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

45.000 Euro Spenden für Vereine und Projekte in Raesfeld

Der Froschkönig unterstützt seit Jahren verschiedene Projekte in der Gemeinde. Seit 2020 hat die Initiative in Raesfeld insgesamt rund 45.000 Euro für wohltätige Vereine und soziale Zwecke gespendet.

Der beachtliche Betrag kommt durch das Engagement freiwilliger Mitarbeiterinnen zustande. Die Einnahmen stammen vor allem aus dem Verkauf gebrauchter Kleidung für Frauen, Männer und Kinder. Auch Spielsachen und weitere nützliche Dinge für den Alltag werden im Laden angeboten.

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