Start Blog Seite 11

Pedelec-Unglück Raesfeld: Zahl der verunglückten Radfahrer steigt

Immer mehr Rad- und Pedelecfahrer verunglücken im Kreis Borken. Besonders betroffen sind ältere Menschen. Auch die Zahlen für Raesfeld zeigen einen deutlichen Anstieg bei Zweiradunfällen.

Mehr als doppelt so viele tödliche Unfälle mit Zweirädern

Die Zahl tödlicher Unfälle mit Rad- und Pedelecfahrenden ist im Kreis Borken deutlich gestiegen.

Im Jahr 2025 wurden sechs Pedelecfahrende und drei Radfahrende bei Verkehrsunfällen getötet. Im Jahr zuvor waren es drei Pedelecfahrende und ein Radfahrer. Damit hat sich die Zahl der tödlich verunglückten Zweiradfahrenden mehr als verdoppelt. Bis auf eine Ausnahme handelte es sich bei den neun Todesopfern um Senioren. Der jüngste Unfallbeteiligte war 73 Jahre alt, der älteste 91 Jahre.

Ohne Helm unterwegs

Menschen ab 65 Jahren gelten im Straßenverkehr als besonders gefährdet. Mit zunehmendem Alter lassen Reaktionsfähigkeit und körperliche Belastbarkeit nach. Auch die Folgen von Verkehrsunfällen sind häufig schwerer. Laut Unfallbericht trug keiner der tödlich verunglückten Zweiradfahrenden einen Helm.

Deutlicher Anstieg bei Rad- und Pedelecunfällen

Auch insgesamt ist die Zahl der verunglückten Rad- und Pedelecfahrenden gestiegen. In den vergangenen Jahren war sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in vergleichbaren Kreisen ein deutlicher Anstieg zu beobachten.

Im Jahr 2024 zeichnete sich kurzfristig eine leichte Entspannung ab. Inzwischen steigen die Zahlen jedoch wieder.

In der Vergleichsgruppe der Kreise sank die Zahl der verunglückten Zweiradfahrenden nur im Kreis Wesel, dort um 14 Personen. Der Kreis Borken verzeichnete dagegen mit plus 70 verunglückten Rad- und Pedelecfahrenden den stärksten Anstieg. Lediglich im Kreis Steinfurt lag die Gesamtzahl noch etwas höher.

Mehr verletzte Seniorinnen und Senioren

Auch die Zahl verletzter Senioren im Straßenverkehr ist gestiegen. Im Jahr 2024 wurden 315 ältere Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt. Davon waren 184 Personen, also 58,4 Prozent, mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs. Ein Jahr später stieg die Zahl auf 376 verletzte Seniorinnen und Senioren. Darunter befanden sich 223 Rad- oder Pedelecfahrende, das entspricht 59,3 Prozent.

Polizei setzt auf Prävention

Die Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Borken beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit diesem Thema.

Für Seniorinnen und Senioren wurde ein umfangreiches Informations- und Trainingsprogramm entwickelt. 23 spezielle Veranstaltungen erreichten im Jahr 2025 fast 400 ältere Menschen.

Darüber hinaus informierte die Polizei bei zehn weiteren Veranstaltungen, darunter Zweiradmessen, Präventionstage, Stadtfeste und Blaulichtveranstaltungen. Dabei kommen auch Pedelec- und Helmsimulatoren zum Einsatz. Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und sie zum Tragen eines Fahrradhelms zu motivieren.

Rad und Pedelecunfälle in Raesfeld

Auch in Raesfeld zeigt die Unfallstatistik einen Anstieg bei Rad und Pedelecfahrenden. 22 Menschen verunglückten im Jahr 2025 mit dem Fahrrad oder Pedelec.
Das sind zehn mehr als im Jahr 2022. Todesfälle wurden nicht registriert. Zwei Personen wurden schwer verletzt, 19 leicht verletzt.

Gesamt: Unfallstatistik Raesfeld 2025

Für Raesfeld weist die aktuelle Unfallstatistik insgesamt 54 verunglückte Personen im Jahr 2025 aus. Das sind 18 mehr als im Jahr 2022.
Von den Betroffenen erlitten 48 Personen leichte Verletzungen. Todesfälle wurden in Raesfeld nicht registriert.

Altkleidersammlung Kolping Erle sammelt wieder für den guten Zweck

0

Die Kolpingsfamilie Erle organisiert wieder eine gemeinnützige Altkleidersammlung. Am Samstag, 21. März, können gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden. Gesammelt wird in den Außenbezirken sowie an einer zentralen Sammelstelle.

Straßensammlung in Westrich und Östrich

Die Altkleidersammlung der Kolpingsfamilie Erle findet in diesem Jahr am Samstag, 21. März, statt. Die Straßensammlung wird in der Zeit von 9 bis 11 Uhr durchgeführt. Sie erfolgt ausschließlich in den Außenbezirken Westrich und Östrich.

Die Kolpingsfamilie bittet darum, alte, aber noch gut tragbare Kleidung bereitzustellen. Dazu zählen Kleidungsstücke, Woll und Stricksachen sowie verschnürte Schuhpaare oder Federbetten. Nicht angenommen werden Lumpen.

Die Spenden sollten bis 9 Uhr gut sichtbar am Straßenrand stehen. Sie müssen fest in Säcken oder Kartons verpackt sein, damit sie problemlos abgeholt werden können.

Blaue Säcke statt gelber Säcke

Für das Verpacken der Kleidung empfiehlt die Kolpingsfamilie blaue Säcke. Gelbe Säcke sollten nicht verwendet werden. Sie seien sehr dünn und würden beim Befüllen mit Kleidung schnell reißen.

Zentrale Sammelstelle im Dorf

Im Dorf selbst findet keine Straßensammlung mehr statt. Stattdessen wird wie in den vergangenen Jahren eine zentrale Sammelstelle vor der Silvesterschule eingerichtet. Dort können gebrauchte Kleidungsstücke direkt abgegeben werden.

Abgabe auch während des Jahres möglich

Auch außerhalb der Sammlung können Altkleider bei der Kolpingsfamilie abgegeben werden. Ansprechpartner sind Ludger Askamp, Ginsterstraße 48, Telefon 6463, sowie Klaus Grömping, Silvesterstraße 49, Telefon 6522. Auch weitere Vorstandsmitglieder der Kolpingsfamilie nehmen Kleidung entgegen.

Unfallentwicklung 2025 Kreis Borken: Mehr Tote trotz weniger Unfälle

Die Unfallentwicklung 2025 im Kreis Borken zeigt ein widersprüchliches Bild: Insgesamt registrierte die Polizei weniger Verkehrsunfälle. Gleichzeitig stieg die Zahl der Verunglückten deutlich an. Besonders auffällig ist die hohe Zahl der Verkehrstoten.

Die Kreispolizeibehörde Borken hat ihre Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt. Die Präsentation fand erneut nicht in einem klassischen Konferenzraum statt, sondern direkt im Einsatzgeschehen an einer Verkehrskontrolle.

Unfallentwicklung 2025 im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker und der Abteilungsleiter Polizei, Leitender Polizeidirektor Paul Albers, begrüßten die Medienvertreter zunächst im Bus der Verkehrspuppenbühne der Kreispolizeibehörde. Von dort aus richtete sich der Blick auf das Verkehrsgeschehen im Kreis Borken und auf die Menschen hinter den Zahlen.

Zwicker betonte: „Wenn wir über die Verkehrsunfallstatistik sprechen, geht es nicht um abstrakte Zahlen. Hinter jedem Unfall stehen Menschen, Schicksale und Familien.“

Trotz eines leichten Rückgangs der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle bewertet die Polizei die Entwicklung bei den Unfallfolgen als besorgniserregend.

24 Verkehrstote im Jahr 2025

Polizeirat Dominik Rezler, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Borken, stellte die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres vor.

Im Jahr 2025 verloren im Kreis Borken 24 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Damit liegt die Zahl so hoch wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

Zugleich stieg die Zahl der schweren Unfallfolgen, also der schwer verletzten und getöteten Personen, um 11,4 Prozent.

Rezler erklärte: „Mit 24 getöteten Menschen wird deutlich, dass wir uns weiter von dem Fernziel der sogenannten Vision Zero entfernen. Als Kreispolizeibehörde werden wir weiterhin alles daransetzen, diesen Trend durch konsequente Verkehrssicherheitsarbeit umzukehren.“

Besonders viele tödliche Unfälle mit Pedelecs

Ein besonderes Augenmerk richtet die Polizei weiterhin auf Rad- und Pedelecfahrende. Insgesamt neun Menschen aus dieser Gruppe kamen im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Auffällig ist die Altersstruktur: Acht der neun Getöteten gehörten zur Gruppe der Seniorinnen und Senioren. Zudem wurden bereits zum dritten Mal in Folge mehr Pedelecfahrende bei Verkehrsunfällen verletzt als klassische Radfahrende.

Rückgang bei Unfallfluchten

Neben den besorgniserregenden Entwicklungen gibt es auch eine positive Tendenz. Die Zahl der Verkehrsunfallfluchten nach Unfällen mit Personenschaden ging um 23 Fälle zurück.

Zu den häufigsten Unfallursachen zählen weiterhin Vorfahrtsverstöße sowie Fehler beim Abbiegen.

Polizei setzt auf Prävention und Kontrollen

Leitender Polizeidirektor Paul Albers hob auch die Bedeutung der Betreuung von Betroffenen hervor.

„Gerade nach schweren oder tödlichen Verkehrsunfällen erleben wir großes Leid bei Angehörigen und Beteiligten. Der polizeiliche Opferschutz ist deshalb ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und für mich persönlich eine Herzensangelegenheit.“

Im Anschluss erhielten die Medienvertreter Einblick in eine laufende Verkehrskontrolle der Polizei. Im Fokus standen die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sowie der Schwerlastverkehr.

Journalistinnen und Journalisten konnten sich die eingesetzte Messtechnik erklären lassen und selbst einen Blick durch eine sogenannte Laserpistole werfen. Auch ein Rauschgifthund war Teil der Kontrolle.

Mit der Pressekonferenz im laufenden Einsatz wollte die Kreispolizeibehörde zeigen, dass Verkehrssicherheitsarbeit viele Bereiche umfasst. Dazu gehören die Analyse der Unfallzahlen, Präventionsarbeit und gezielte Kontrollen.

Ziel bleibe es, die Sicherheit im Straßenverkehr im Kreis Borken weiter zu verbessern.

Münsterlandmeisterschaft im Schach: Raesfelder Grundschule räumt drei Titel ab

0

Mehr als 100 Kinder aus 24 Mannschaften spielten am vergangenen Samstag im Forum der Raesfelder Sebastianschule um die Münsterlandmeisterschaft der Grundschulen im Schach.

Die Raesfelder Grundschule stellte mit zehn Klassenteams nicht nur die zahlenmäßig stärkste Gruppe, sondern auch die Sieger der drei Wettbewerbe.

Seit einigen Jahren wird die Schulschach-Verbandsmeisterschaft in zwei Gruppen durchgeführt. Es gibt ein Turnier mit Schachuhr (WK GS I) um die Qualifikationsplätze für die Landesmeisterschaft und ein Turnier ohne Schachuhr (WK GS II) für Viererteams mit wenig Turniererfahrung. Zusätzlich wird eine eigene Mädchenwertung durchgeführt. Die Raesfelder Sebastianschule, an der Schachunterricht zum Ausbildungsprogramm aller Schüler gehört, trat bei diesen Turnieren weitgehend mit Klassenteams an.

Mehr als 100 Kinder beim Schachturnier in Raesfeld
©Manfred Grömping

Drei Raesfelder Turniersiege

Turniersieger des Qualifikationsturniers wurde ein Quintett aus der Klasse 4d der Sebastianschule vor dem Team der St. Josef Grundschule aus Münster-Greven und der Heinrich-Neuy-Schule Steinfurt. Da die Sebastianschule bereits als Kreismeister für das Landesfinale qualifiziert war, freuten sich die zweit- und drittplatzierten Teams über die ausgelobten Qualifikationsplätze.

Beim Anfängerturnier siegten die Raesfelder Zweitklässler der 2d vor der Silvesterschule Erle und den Klassenteams der 3d und 3e. Auch den Mädchenpokal sicherten sich die Schülerinnen der Sebastianschule vor den Teams der Borkener Remigiusschule und der Grundschule Oeding.

Großes Schachturnier in Raesfeld: Drei Siege für die Sebastianschule
Siegerehrung WK GS M. ©Manfred Grömping

Nachwuchs-Denksportler im Forum der Sebastianschule

Fünf Stunden lang rauchten die Köpfe der Nachwuchs-Denksportler im Forum der Sebastianschule. In den Spielpausen konnten die Kinder an großen Gartenschachspielen Revanchepartien durchführen, sich auf dem Schulhofspielplatz und dem Bolzplatz der Schule austoben oder die von Eltern organisierte Cafeteria besuchen.

Großes Schachturnier in Raesfeld: Drei Siege für die Sebastianschule
Siegerehrung WK GS II. ©Manfred Grömping

Pokale, Medaillen, Urkunden und Sachpreise

Einer der Höhepunkte des Turniers waren die Siegerehrungen. Die erfolgreichsten Teams der drei Turnierwertungen nahmen auf dem Siegerpodest Pokale und Medaillen entgegen. Die Siegerhymnen sorgten bei manchem Spieler und Zuschauer für Gänsehaut. Und auch bei den Teams ohne Pokal sorgten Urkunden und Sachpreise für leuchtende Kinderaugen.

Großes Schachturnier in Raesfeld: Drei Siege für die Sebastianschule
Siegerehrung WK GS II. ©Manfred Grömping

Die Turnierleiter Manfred Grömping und Karin Knop bedankten sich bei der Siegerehrung bei den zahlreichen Helfern und wünschten den qualifizierten Teams viel Erfolg beim Schulschach-Landesfinale am 27. März in Hamm.

Bebauungsplan Ekhornsloh: Rat macht Weg frei

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat den Bebauungsplan Ekhornsloh einstimmig beschlossen. Damit kann im Bereich des ehemaligen Pfarrhauses in Erle künftig gebaut werden. In der Ratssitzung ging es zuvor auch um die Frage, ob Bauarbeiten Auswirkungen auf die nahe gelegenen alten Bäume haben könnten.

Mit dem Beschluss des Bebauungsplans schafft die Gemeinde die planungsrechtliche Grundlage für eine Wohnbebauung an der Straße Ekhornsloh. Das Plangebiet umfasst rund 0,22 Hektar.

Fragen zum Schutz der alten Bäume

Vor der Abstimmung wollte Volker van Wasen, Vorsitzender der UWG-Fraktion, wissen, ob die geplanten Bauarbeiten die Standsicherheit der alten Kastanien in der Nähe gefährden könnten. Jens Beckmann erklärte für die Bauverwaltung, dass das Grundstück der Kirche gehöre. Weitere Schritte müssten daher ohnehin mit der Kirchengemeinde abgestimmt werden.

Sorge um Kastanien und Femeiche

Vor der Abstimmung sprach Volker van Wasen, Vorsitzender der UWG-Fraktion, mögliche Auswirkungen der Bauarbeiten auf die alten Bäume im Umfeld an. Er wollte wissen, ob durch die Bautätigkeiten die Standsicherheit der Kastanien gefährdet werden könnte, die in der Nähe des Plangebiets stehen.

Die Femeiche im neu gestalteten Femeichenpark in Raesfeld-Erle
Foto: Daniel Bosse (A)

Jens Beckmann erklärte für die Bauverwaltung, dass sich das Grundstück im Eigentum der Kirche befinde und weitere Schritte ohnehin mit ihr abgestimmt werden müssten. Für die Femeiche und die Kastanienallee gelte zudem ein besonderer Schutzbereich, der bei allen Arbeiten einzuhalten sei. Da die geplanten Gebäude zur Straße Ekhornsloh hin errichtet werden sollen, rechne die Gemeinde nicht mit Beeinträchtigungen.

Bürgermeister Dirk Kuhmann (CDU) betonte. „Beim Bau des Femeichenparks hat die Femeiche und die anderen Bäume auch keinen Schaden genommen“. Er gehe auch diesmal nicht davon aus, dass die Baufahrzeuge auch in diesem Fall nicht quer über das Gelände fahren werden.

Zugleich verwies Kuhmann darauf, dass die Bauarbeiten weiter entfernt stattfinden sollen als bei der Gestaltung des Femeichenparks. „Wir werden ein Augenmerk darauf legen.“

Einfamilien- und Doppelhäuser geplant

Laut Bebauungsplans sollen auf diesem Grundstück Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Pro Gebäude sind maximal zwei Wohneinheiten vorgesehen. Zur Erschließung ist eine Stichstraße von der Straße Ekhornsloh geplant. Diese öffentliche Verkehrsfläche soll gleichzeitig eine Verbindung in Richtung der südlich gelegenen Femeiche schaffen.

Die Straße wird so ausgerichtet, dass vom Ekhornsloh aus eine Sichtachse zur historischen Femeiche entsteht.

Baby unterwegs: Jugendhausleiterin Anna Löbbecke verabschiedet sich vorerst

„Ich komme auf alle Fälle wieder.“ Mit diesen Worten beginnt für die Jugendhausleiterin Anna Löbbecke ein neuer Lebensabschnitt. Die engagierte Sozialarbeiterin aus Gladbeck verabschiedet sich vorerst in die Babypause. Ganz loslassen kann und will sie ihre Jugendhäuser in Raesfeld und Erle aber nicht.

„Anna ist schwanger. Genau, der eine oder andere hat es vielleicht schon bemerkt“, erzählt sie offen und mit einem herzhaften Lachen. In den vergangenen Wochen sei sie häufiger abwesend gewesen. Den Kindern im Jugendhaus habe sie die Nachricht als Erste erzählt. „Ich war noch einmal in der Einrichtung und habe die freudige Nachricht verkündet, dass ein kleines Wunder unterwegs ist.“

Gleichzeitig beginnt für sie der Mutterschutz. Für Löbbecke ist das ein besonderer Moment. Einer, der Freude bringt, aber auch Wehmut.

Anna Löbbecke geht wegen ihrer Schwangerschaft in den Mutterschutz.
Nun ist es offiziell: Anna Löbbecke, Leiterin des Jugendhauses Erle, geht in den Mutterschutz. Foto: Petra Bosse

Ein lachendes und ein weinendes Auge

„Für mich ein absolut wundervoller Moment, aber natürlich auch ein lachendes und ein weinendes Auge“, sagt sie. Wer sie kenne, wisse, wie sehr ihr die Arbeit im Jugendhaus am Herzen liege. Die Reaktion der Kinder habe sie berührt. Zunächst seien viele geschockt gewesen. Einige hätten sich in den letzten Wochen bereits gefragt, warum sie so selten da gewesen sei.

„Das Erste, was sie zu mir gesagt haben: Oh Gott, wir haben schon gedacht, entweder bist du schwanger oder du hast Krebs.“ Umso größer sei die Erleichterung gewesen, als sie ihnen erklärte, dass tatsächlich ein Baby unterwegs ist.

Neue Möbel und frische Gestaltung: Im Jugendhaus Erle hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert.
Neue Möbel und frische Gestaltung: Im Jugendhaus Erle hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert. Foto: Petra Bosse

Mit dem Herzen weiter dabei

Auch wenn sie offiziell keinen Fuß mehr in die Einrichtung setzen darf, bleibt sie dem Jugendhaus eng verbunden. „Aufgrund des Mutterschutzes darf ich natürlich nicht mehr vor Ort arbeiten. Aber mit dem Herzen bin ich immer noch dabei“, sagt Löbbecke.

Sie telefoniere täglich mit ihrer Kollegin Janina Schuchardt. Auch für die Kinder bleibe sie erreichbar. „Für sie bin ich weiterhin die Nummer gegen Kummer. Wenn etwas ist oder sie ein offenes Ohr brauchen, können sie sich jederzeit melden.“

Ein Teil der Organisation laufe weiterhin im Hintergrund über sie. Wichtig sei ihr vor allem eines: Dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin verlässliche Angebote haben.

Modern eingerichtet und neu gestaltet: Das Jugendhaus Erle präsentiert sich nach den jüngsten Veränderungen in einem neuen Look.
Gespendete, neue Designer-Möbel von Riegel Interieur. Modern eingerichtet und neu gestaltet: Das Jugendhaus Erle präsentiert sich nach den jüngsten Veränderungen in einem neuen Look. Foto: Petra Bosse

Neustart in beiden Jugendhäusern

In den vergangenen Monaten hat sich in den Jugendhäusern in Raesfeld und Erle viel verändert. Beide Einrichtungen haben einen Neustart erlebt.

„Beide Jugendhäuser wurden einmal komplett umgekrempelt“, berichtet Löbbecke. Neue Möbel, neue Ideen und neue Angebote haben den Treffpunkten frischen Schwung gegeben. Unterstützung kam dabei auch von regionalen Partnern, die bei der Ausstattung halfen. Ganz abgeschlossen sei dieser Prozess nie. „In einem Jugendhaus hört Gestaltung eigentlich nie auf“, sagt sie. Trotzdem sei der Neustart gelungen.

Die Jugendarbeit im Jugendhaus Erle geht weiter. Beim österlichen Malen am Mittwoch gestalteten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Janina Schuchardt kreative Bilder.
Die Jugendarbeit im Jugendhaus Erle geht weiter. Beim österlichen Malen am Mittwoch gestalteten Jugendliche und Kinder gemeinsam mit Janina Schuchardt (re.) kreative Bilder.

Viele Ideen für die Kinder

Während Löbbecke im Hintergrund unterstützt, organisiert Janina Schuchardt den Alltag vor Ort. Die Sozialarbeiterin teilt ihre Arbeitszeit aktuell zwischen beiden Jugendhäusern auf. Zwei Tage ist sie in Raesfeld, zwei Tage in Erle.

Auf Instagram informiert sie regelmäßig über das Monatsprogramm. Dort können Kinder und Eltern sehen, was gerade geplant ist. „Heute werden zum Beispiel Osterbilder mit Öl gemalt“, erzählt Löbbecke. Schuchardt habe immer wieder neue Ideen und sorge dafür, dass es im Jugendhaus abwechslungsreich bleibe.

Ein Baby im September

Wenn alles gut geht, soll das Baby im September zur Welt kommen. Für Löbbecke beginnt damit eine spannende Zeit. Die Vorfreude ist groß. Gleichzeitig denkt sie auch an ihre „Sprösslinge“ im Jugendhaus, wie sie die Kinder liebevoll nennt. Ganz verabschieden möchte sie sich deshalb nicht.

„Ich komme auf alle Fälle wieder“

„Trennen von Erle kann und will ich mich auf gar keinen Fall“, sagt Löbbecke. Versprechen, die sie gebe, nehme sie ernst. Ihre Wunschvorstellung sei es, nach etwa einem halben Jahr zumindest für ein oder zwei Tage pro Woche zurückzukehren. Ganz festlegen könne sie sich im Moment noch nicht. Aber der Kontakt bleibt.

„Mit einem Ohr werde ich immer verfolgen, was los ist“, sagt sie. „Und für die Kinder und Jugendlichen werde ich auch weiterhin da sein, wenn auch zunächst aus der Distanz.“

Eines steht für sie deshalb schon jetzt fest. „Ich komme auf alle Fälle wieder.“

Für sie bin ich weiterhin die Nummer gegen Kummer

Anna Löbbecke
Janina Schuchardt-Neue Mitarbeiterin im Jugendhaus Raesfeld
Janina Schuchardt ist derzeit in beiden Jugendhäusern, Raesfeld und Erle, tätig. Foto: Petra Bosse (A)

Öffnungszeiten der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle

Die Jugendhäuser in Raesfeld und Erle bleiben weiterhin geöffnet. Betreut werden beide Einrichtungen von Sozialarbeiterin Janina Schuchardt. Sie teilt ihre Arbeitszeit zwischen den beiden Standorten auf.

Tage im Jugendhaus Raesfeld: Montags und dienstags ist Janina Schuchardt im Jugendhaus Raesfeld vor Ort. Die Einrichtung ist an beiden Tagen jeweils von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

Tage im Jugendhaus Erle: Mittwochs und donnerstags öffnet das Jugendhaus in Erle. Auch hier gelten die gleichen Zeiten. Besucherinnen und Besucher können zwischen 13 und 19 Uhr vorbeikommen.

DIE Linke offenes Treffen im HUB in Erle

0

Die Linke lädt zu einem offenen Treffen in Erle ein.

DIE Linke offenes Treffen im HUB in Erle

Der Stadtverband Raesfeld der Partei DIE Linke lädt zu einem offenen Treffen ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 13. März 2026, um 19 Uhr im HUB in Erle statt.

Eingeladen sind alle Personen, die Interesse an der Arbeit der Partei haben, sich über politische Themen austauschen möchten oder einfach neue Menschen kennenlernen wollen. Das Treffen bietet Gelegenheit zu Gesprächen in offener Runde.

Der Stadtverband Raesfeld der Partei DIE Linke teilt mit, dass ausdrücklich auch Menschen willkommen seien, die bisher noch keinen Kontakt zur Partei hatten, sich aber für politische Diskussionen interessieren.

Bürgerschützenverein Erle trifft sich zur Mitgliederversammlung

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle lädt seine Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Die Versammlung findet am Samstag, 28. März 2026, im HUB an der Silvesterstraße in Erle statt. Beginn ist um 20 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Berichte, Vorstandswahlen und eine geplante Satzungsänderung.

Mitgliederversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle

Zur Mitgliederversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Die Versammlung beginnt am Samstag, 28. März 2026, um 20 Uhr im HUB Erle an der Silvesterstraße.

Zu Beginn der Versammlung stehen die Begrüßung sowie das Gedenken der verstorbenen Mitglieder auf der Tagesordnung. Anschließend folgt die Wahl der Stimmzähler.

Berichte und Wahlen

Im weiteren Verlauf berichten Schriftführer und Kassierer über das vergangene Vereinsjahr. Außerdem wird der Bericht der Kassenprüfer vorgestellt. Im Anschluss steht die Wahl neuer Kassenprüfer an.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Mitgliederversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle sind die turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand.

Satzungsänderung vorgesehen

Darüber hinaus soll über eine Änderung der Vereinssatzung abgestimmt werden. Die beitragsbefreiung soll dahingehend angepasst werden, dass ab dem 65. Lebensjahr in Zukunft der halbe Mitgliedbeirag gezahlt werden soll.

Aufnahme neuer Mitglieder möglich

Interessierte können sich am Abend der Versammlung auch neu in den Verein aufnehmen lassen.

Pumptrack-Anlage Raesfeld: Rat prüft neue Standorte

Die Pumptrack-Anlage Raesfeld bleibt Thema im Gemeinderat. In der Ratssitzung am Montag hat der Rat beschlossen, mögliche neue Standorte für eine stationäre Anlage zu prüfen. Zuvor hatten Kinder und Jugendliche bei einer Besichtigung eine mobile Variante klar abgelehnt (wir berichteten).

Die Gemeinde Raesfeld soll neue Standorte für eine Pumptrack-Anlage prüfen. Das hat der Rat am Montagabend einstimmig beschlossen. Wie bereits angekündigt, zogen die Fraktionen von CDU und SPD zuvor ihren gemeinsamen Antrag zurück, versuchsweise eine mobile Anlage auf dem Bolzplatz an der Straße Zum Esch aufzustellen.

Eindeutige Rückmeldung zur Pumptrack-Anlage Raesfeld

Dr. Bernhard Bonhoff, Vorsitzender der CDU-Fraktion, begründete den Rückzug des Antrags mit dem zeitlichen Ablauf des Projekts. Die geplante Besichtigung einer mobilen Anlage mit Kindern und Jugendlichen in Südlohn habe wetterbedingt erst Ende Februar stattfinden können.

Hinzu kam die klare Rückmeldung der Kinder. Diese sei, so Bonhoff, „so eindeutig“ zugunsten einer stationären und gegen eine mobile Anlage ausgefallen, dass CDU und SPD aus Kostengründen auf den Versuch verzichten wollen. Die Kosten hätten bei rund 13.000 Euro gelegen.

Bonhoff verwies außerdem auf die Einschätzung eines Betreibers einer mobilen Anlage. Demnach werde diese Variante kaum genutzt. Mehr als zwei oder drei Runden würden Kinder darauf selten fahren. Als möglichen Standort brachte er die Fläche am Pastors Busch ins Gespräch. CDU und SPD wollen sich daher auf eine stationäre Pumptrack-Anlage konzentrieren.

Weniger Lärm bei stationärer Anlage

Auch Sonja Köhler (SPD) nahm an der Besichtigung teil. Sie berichtete, dass sich sehr schnell gezeigt habe, dass Kinder an einer mobilen Pumptrack-Anlage kaum Interesse hätten.

Zudem bestätigte sie die Einschätzung der CDU-Fraktion zum Lärm. Durch die hohle Bauweise verursache eine mobile Anlage deutlich mehr Geräusche. „Es gab viel weniger Lärm bei der stationären Anlage“, sagte sie. „Es war sehr ruhig, das war beeindruckend.“

Nach ihren Beobachtungen sei im Gegensatz eine Anlage auf Asphalt mit fester Grundlage sehr leise. „Es war schon beeindruckend, wie ruhig es dort gewesen ist“, so Köhler. Schmunzelnd ergänzte sie, dass sich die Kinder allerdings Musik an der Anlage gewünscht hätten.

Baurechtliche Fragen beim Standort Pastors Busch

Nach dem Beschluss des Rates soll die Verwaltung nun prüfen, ob eine stationäre Pumptrack-Anlage am Pastors Busch an der Marbecker Straße möglich ist. Als Alternativstandort schlugen CDU und SPD den Sportplatz in Erle vor.

Henry Tünte, Vorsitzender der Grünen-Fraktion, erinnerte jedoch an eine frühere Einschätzung der Gemeinde. Demnach könnte der Standort Pastors Busch wegen der bestehenden Skateanlage aus baurechtlichen Gründen problematisch sein.

Rückblick auf frühere Standortdebatte

Bereits im Dezember 2022 hatte die SPD-Fraktion einen Antrag für den Bau einer Pumptrack-Anlage gestellt. Als möglichen Standort brachte Ratsmitglied Rybarczyk damals den Bereich nahe der Skateranlage am Pastors Busch ins Gespräch. Auch die Nähe zur Julia-Koppers-Gesamtschule und zum Ortskern sprach aus Sicht der Antragsteller für diesen Standort.

Die Verwaltung hatte sich später ebenfalls mit möglichen Alternativen beschäftigt. In einer Vorlage vom 10. März 2025 hieß es, man habe sich „nach einem Alternativstandort umgesehen, an dem diese Schwierigkeiten nicht zu erwarten sind“.

Aus Sicht der Verwaltung komme dafür der westliche Teil der Festwiese in Betracht, unmittelbar angrenzend an die Zweifach-Sporthalle. Auch bei einer Umsetzung an dieser Stelle bliebe eine ausreichend große Fläche für Großveranstaltungen wie Karneval oder Schützenfeste erhalten.

Allerdings hatten unter anderem Vertreter des Schützenvereins damals Bedenken geäußert. Sie befürchteten, dass eine Pumptrack-Anlage an dieser Stelle Veranstaltungen wie Schützenfest und Paraden beeinträchtigen könnte.

Platt. Theater auf der Leinwand: „Ohme Herrmann und dee Plunderbuxen“ im HUB Erle

Die plattdeutsche Theatergruppe Raesfeld-Erle lädt zu einem erneuten besonderen Filmabend im HUB Erle ein. Gezeigt wird das plattdeutsche Theaterstück „Ohme Herrmann und dee Plunderbuxen“.

Zwei Termine im März

Der Filmabend findet an zwei Tagen statt. Am Samstag, 20. März, beginnt die Vorführung um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Am Sonntag, 21. März, startet der Film um 15 Uhr, der Einlass ist bereits ab 14.30 Uhr möglich. Gezeigt wird das plattdeutsche Theaterstück „Ohme Herrmann und dee Plunderbuxen“ aus dem Jahr 2017.

Plattdeutscher Theaterverein Erle mit Stück von Regina Rösch

Getränke sowie Kaffee und Plätzchen

Für die Getränkeversorgung sorgt die plattdeutsche Theatergruppe Erle in gewohnter Weise. Am Sonntag wird das Angebot zusätzlich durch Kaffee und Plätzchen ergänzt.

Kartenvorverkauf im HUB Erle

Der Kartenvorverkauf findet am Sonntag, 15.3. von 11 bis 13 Uhr im HUB Erle statt. Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro pro Karte. Die plattdeutsche Theatergruppe Raesfeld-Erle freut sich auf zahlreiche Gäste und einen geselligen Filmnachmittag beziehungsweise -abend.

Neue Polizeistatistik: Weniger Kriminalität in Raesfeld und im Kreis Borken

Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote und ein Rückgang der Straßenkriminalität. Die Kriminalstatistik für den Kreis Borken zeigt für das Jahr 2025 eine insgesamt positive Entwicklung. Auch in der Gemeinde Raesfeld ist die Zahl der bekanntgewordenen Fälle gesunken.

Kriminalstatistik im Kreis Borken

Im Kreis Borken registrierte die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 22.680 Straftaten. Das sind 1.865 Delikte weniger als im Vorjahr, ein Rückgang von 7,6 Prozent. Auch die Kriminalitätshäufigkeitszahl ist gesunken. Sie liegt bei 5.956 und damit 490 Punkte unter dem Vorjahreswert, ebenfalls ein Minus von 7,6 Prozent.

Straftaten Gesamtdelikte Kreis Borken 2025
©Kreispolizeibehörde Kreis Borken

Positiv entwickelt hat sich zudem die Aufklärungsquote. Sie beträgt 58,1 Prozent, insgesamt 13.179 aufgeklärte Delikte. Das entspricht einem Anstieg von 1,2 Prozentpunkten. Die Polizei ermittelte im vergangenen Jahr 9.344 Tatverdächtige. Das sind 220 mehr als im Jahr zuvor, ein Plus von 2,4 Prozent.

Weniger Kriminalität in der Gemeinde Raesfeld

Auch für die Gemeinde Raesfeld zeigt die Statistik eine positive Entwicklung.

Im Jahr 2025 wurden 421 Straftaten bekannt. Damit liegt die Zahl unter dem Wert von 2024. Deutlich zurückgegangen ist die Straßenkriminalität. Hier registrierte die Polizei 649 Fälle, im Jahr 2024 waren es noch 760 Fälle.

Beim Wohnungseinbruchdiebstahl zeigt sich hingegen ein leichter Anstieg. In der Gemeinde wurden 2024 neun Fälle erfasst, 2025 stieg die Zahl auf zwölf.

Landrat Kai Zwicker bewertet die Entwicklung insgesamt positiv. „Die Menschen leben sicher im Kreis Borken. Auch wir bleiben nicht verschont von Kriminalität und von gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen, die bei ihrem Entstehen eine Rolle spielen.“ Zugleich betont er die gute Arbeit der Polizei. „Unsere Polizei konnte im vergangenen Jahr hier im Kreis Borken deutlich mehr als die Hälfte aller Straftaten aufklären.“

Polizei dankt Bürgerinnen und Bürgern

Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Borken tragen neben der Polizeiarbeit auch Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung von Straftaten bei.

Auf zentralen Feldern wie der Straßenkriminalität und beim Diebstahl seien im vergangenen Jahr spürbare Rückgänge festgestellt worden.

Herkunft der häufigsten nichtdeutschen Tatverdächtigen

Die Polizeistatistik führt auch die Nationalitäten der am häufigsten registrierten nichtdeutschen Tatverdächtigen auf. Im Jahr 2025 stammen die meisten aus den Niederlanden (358), Rumänien (353) und Syrien (311).

Es folgen Polen (294) sowie Ukraine (195) und Türkei (169). Weitere häufig genannte Herkunftsländer sind Afghanistan (104), Serbien (90), Kosovo (72), Irak (71), Bulgarien (70), Libanon (48), Bosnien-Herzegowina (43) und Litauen (38).

Herkunftsländer Kriminalität Kreis Borken 2025
©  Kreispolizeibehörde Borken

Die Kreispolizeibehörde weist darauf hin, dass diese Zahlen keine direkten Aussagen über die Kriminalitätsbelastung einzelner Nationalitäten erlauben. Zudem lag die Aufklärungsquote im Kreis Borken 2025 bei 58,1 Prozent, sodass bei fast der Hälfte der Fälle kein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte.

Info: Was bedeutet die Kriminalitätshäufigkeitszahl?

Die Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) beschreibt, wie viele Straftaten statistisch auf 100.000 Einwohner kommen. Sie hilft dabei, die Kriminalitätsbelastung verschiedener Regionen miteinander zu vergleichen, unabhängig von deren Einwohnerzahl. Sinkt diese Kennzahl, bedeutet das, dass im Verhältnis zur Bevölkerung weniger Straftaten registriert wurden.

Kunstausstellung belebt ehemalige Hetkamp-Räume in Raesfeld erneut

Im ehemaligen Hetkamp-Gebäude in Raesfeld zieht erneut Kunst ein. Mehrere Künstlerinnen und Künstler präsentieren dort ihre Arbeiten in der zweiten Kunstausstellung im Hetkamp-Haus 22. März bis 26. April 2026. Die Ausstellung verbindet Malerei, Fotografie, Skulpturen und Design. Gleichzeitig soll das Gebäude wieder stärker mit kulturellem Leben gefüllt werden.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht die zweite Kunstausstellung im Hetkamp-Haus Raesfeld nun in eine neue Runde. Mehrere Künstlerinnen und Künstler aus der Region zeigen dabei ihre Arbeiten.

Marianne Bellenhaus zeigt Malerei und Fotografie

Eine der Ausstellenden ist die Künstlerin Marianne Bellenhaus. Sie wurde in Dinslaken geboren und lebt seit vielen Jahren in Borken, wo sie auch ein eigenes Atelier betreibt.

Ihre Arbeiten reichen von großformatigen Ölbildern bis zu kleineren Werken. Neben der Malerei beschäftigt sie sich auch mit Druckgrafik, Skulpturen und Fotografie.

Marianne Bellenhaus zeigt Malerei und Fotografie
Marianne Bellenhaus zeigt Malerei und Fotografie. ©Petra Bosse

Im Laufe der Jahre stellte Bellenhaus ihre Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen aus. Eine wichtige Rolle spielte dabei ihre Zeit als Vorsitzende der Künstlergruppe Kim in Borken und Umgebung. In dieser Zeit organisierte die Gruppe mehrere gemeinsame Ausstellungen im Münsterland.

In den vergangenen Jahren rückte die Fotografie stärker in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Besonders intensiv beschäftigt sich Bellenhaus mit Veränderungen im Stadtbild von Borken. Aus diesen Bildserien entstanden mehrere Fotobücher. Darin hält sie Stadtansichten, Entwicklungen und Alltagsdetails fest. Neben Motiven aus Borken zeigt sie auch fotografische Arbeiten aus anderen Regionen. Ein Teil dieser Fotobücher wird ebenfalls in der aktuellen Ausstellung zu sehen sein.

Musik und Bild bei Martin Buntrock

Auch der Dorstener Künstler Martin Buntrock beteiligt sich an der Ausstellung. Er arbeitet vor allem als Komponist und Musiker und verbindet Musik mit Bildkunst.

Musik und Bild bei Martin Buntrock
Zeichnungen, Musik und Bild bei Martin Buntrock.©Petra Bosse

Der Künstler erklärt, dass sich beide Bereiche gegenseitig beeinflussen. Häufig entstehe Musik aus Bildern. Umgekehrt entwickle er Bildideen aus eigenen Musikkompositionen.

Seine Technik beschreibt er als „fotografische Malerei“. Grundlage seiner Werke seien Fotografien, die er mit verschiedenen fotografischen Methoden aufnehme. Dazu gehören unter anderem Intentional Camera Movement und Langzeitbelichtungen. Die Aufnahmen bearbeitet er anschließend digital weiter. So entstehen Bilder, die zwischen Fotografie und Malerei angesiedelt sind.

Porzellan, Draht und Licht von Kriste Tillmann

Die Künstlerin Kriste Tillmann aus Ochtrup wurde in Litauen geboren, wuchs in den USA auf und lebt seit rund 26 Jahren in Deutschland. Kunst begleitet sie seit ihrer Kindheit.

Porzellan, Draht und Licht von Kriste Tillmann
Porzellan, Draht und Licht von Kriste Tillmann. ©Petra Bosse

In ihren Arbeiten nutzt sie vor allem Porzellan und Metalldraht. Beide Materialien setzt sie ein, um mit Licht und Schatten zu arbeiten.

Porzellan fasziniert sie wegen seiner transluzenten Wirkung. Das Material lässt Licht durchscheinen und verändert seine Wirkung je nach Beleuchtung. Arbeiten aus Metalldraht erzeugen dagegen feine Linien und Strukturen, die im Raum Schatten zeichnen. Ein Teil ihrer Objekte entsteht aus nur einem der beiden Materialien. In anderen Arbeiten kombiniert sie Porzellan und Draht.

Isel Lübke-Rivera: Kunst und Design aus einem Atelier in Raesfeld

Auch Isel Lübke-Rivera zeigt Arbeiten in der Ausstellung. Die Künstlerin stammt aus Kuba. Dort besuchte sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr eine Kunstschule. Später setzte sie ihre Ausbildung in Deutschland fort und studierte Kunst und Design, Produktdesign sowie Innenarchitektur.

Isel Lübke-Rivera zeigt Arbeiten in der Ausstellung. Die Künstlerin stammt aus Kuba.
Viele ihrer Arbeiten entstehen auch als individuelle Auftragswerke für Innenräume. Für sie gehören Kunst und Design eng zusammen. ©Petra Bosse

Heute lebt und arbeitet sie in Raesfeld. Dort betreibt sie ein Atelier, das bislang nur wenigen bekannt ist. Ihre ursprüngliche Hauptkunst ist Porzellan. In den vergangenen Jahren arbeitet sie jedoch zunehmend mit Acrylfarben und abstrakter Malerei. Viele ihrer Arbeiten entstehen auch als individuelle Auftragswerke für Innenräume. Für sie gehören Kunst und Design eng zusammen.

Die Ausstellung in den ehemaligen Hetkamp-Räumen versteht sich auch als inhaltliches Zeichen. „Ganz wichtig finde ich, dass in diese wunderschönen Räume voller Energie und Freude eine Hommage für die Frauen gesetzt wird“, erklärt sie.

Norbert Them: „Meine Arbeiten leben vom Augenblick“

Norbert Then arbeitet überwiegend mit Metallskulpturen, die häufig reduzierte, abstrahierte menschliche Formen zeigen. Seine Werke entstehen aus der Beobachtung von Bewegung, Haltung und Momenten.

Norbert Then arbeitet überwiegend mit Metallskulpturen
Norbert Then arbeitet überwiegend mit Metallskulpturen. ©Fotos privat, Collage Petra Bosse

Die Skulpturen wirken bewusst schlicht. Linien und Formen sind auf das Wesentliche reduziert und lassen dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen. Ein wichtiger Teil seiner Arbeit entsteht im Zusammenspiel mit dem Betrachter. Die Wahrnehmung verändert sich, sobald man sich um die Skulptur herum bewegt.

Andrea Weiss – Zwischen Präzision und Intuition

Andrea Weiss arbeitet materialorientiert und bewegt sich in ihrer Kunst zwischen Schmuckgestaltung und Wachsbildern. Ihre Arbeiten entstehen aus dem direkten Umgang mit Materialien und deren Eigenschaften.

Nach einer handwerklichen Ausbildung studierte sie Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Die Kombination aus handwerklicher Präzision und gestalterischem Denken prägt bis heute ihre Arbeit. Heute arbeitet Andrea Weiss als Schmuckdesignerin. Parallel dazu entwickelt sie eigene künstlerische Arbeiten, in denen sie mit Formen, Strukturen und Materialreaktionen experimentiert. Neben Schmuckstücken entstehen auch Wachsbilder und plastische Arbeiten, bei denen das Material selbst Teil des künstlerischen Prozesses wird. Dabei spielen Intuition und spontane Reaktionen auf das Material eine zentrale Rolle.

JOBOEL: Zeichnungen, Objekte und Skulpturen

Josef Gosen arbeitet seit vielen Jahren als bildender Künstler und hat sich zunächst intensiv der Zeichnung mit Tusche und Feder gewidmet. Seine Arbeiten entstanden auf unterschiedlichen Untergründen und entwickelten sich im Laufe der Zeit weiter.

Mit zunehmender Erfahrung erweiterte er sein künstlerisches Spektrum. Aus der zweidimensionalen Zeichnung heraus entstanden Arbeiten, die sich immer stärker in den dreidimensionalen Raum bewegen. Neben Zeichnungen gehören heute auch Objekte und Skulpturen zu seinem Werk. Dabei kombiniert Göbel verschiedene Materialien und Techniken. Häufig entstehen figürliche Arbeiten, die mit Draht, Struktur und Oberfläche arbeiten und eine räumliche Wirkung erzeugen.

Luzie Hetkamp über die zweite Ausstellung

Luzie Hetkamp zeigt sich erfreut darüber, dass die Räume des ehemaligen Möbel- und Modehauses Hetkamp in Raesfeld erneut für eine Kunstausstellung genutzt werden. Für sie habe der Ort eine besondere Atmosphäre.

Luzie Hetkamp freut sich über die Vernissage in Raesfeld
Luzie Hetkamp freut sich über die 2. Vernissage in Raesfeld. ©Petra Bosse

Zugleich knüpfe die Ausstellung an die Geschichte des Hauses an. Viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler hätten bereits früher im Gebäude gearbeitet oder ihre Kunst dort präsentiert. „Sehr viele Künstler, die hier ausstellen, waren auch früher hier tätig. Sie haben ihre Kunst hier verkauft und teilweise auch hier mitgearbeitet“, berichtet sie.

Hetkamp-Haus soll wieder mit Leben gefüllt werden

Organisiert wird die 2. Ausstellung vom Ortsmarketing Raesfeld (OMR). „Ich finde es schön, dass nach der ersten Ausstellung, die wirklich ein guter Erfolg war und sehr interessant gestaltet wurde, jetzt wieder Künstlerinnen und Künstler hier ausstellen.“ In diesem Jahr beteiligen sich sogar noch mehr Aussteller. Dadurch fällt die Präsentation größer aus.

Hereinspaziert heisst es bei der 2. Art-Ausstellung in Raesfeld bei Hetkamp ab den 22. März 2026
Hereinspaziert heisst es bei der 2. Art-Ausstellung in Raesfeld bei Hetkamp ab den 22. März 2026. ©

Auch die bisherigen Rückmeldungen seien positiv. „Bis jetzt wird alles gut angenommen. Wir haben sehr viele Kundenadressen gesammelt“, berichtet Kowalsky. Wie sich die Ausstellung weiter entwickelt, möchte sie offen beobachten. „Ich lasse mich überraschen, wenn alles fertig ist.“ Ein Ziel sei auch, die Räume wieder stärker zu nutzen. „Wir möchten Hetkamp wieder ein bisschen mit Leben füllen“, sagt sie.

Vernissage am 22. März

Die Vernissage und Eröffnung ist für den 22. März geplant. Zur Eröffnung wird auch Dirk Kuhmann, Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld, sprechen. Auch Maria Kowalsky wird einige Worte an die Gäste richten.

Die Ausstellung läuft anschließend mehrere Wochen und endet am 26. April um 17 Uhr mit einer Abschlussveranstaltung.

UPDATE: Jugendliche wünschen feste Pumptrackanlage in Raesfeld

UPDATE – Gemeinsamer Antrag zur Pumptrack‑Planung: Rückmeldungen der Jugendlichen sprechen für eine feste Anlage

Nach der Aktion der CDU und SPD Raesfeld zur Besichtigung von Pumptrackanlagen gibt es ein Update. Viele Jugendliche sprechen sich für eine feste Anlage aus. Die ursprünglich geplante Anmietung einer mobilen Pumptrackanlage werde daher nicht weiterverfolgt.

Wie die Fraktionen heute mitteilen, hat die Aktion der CDU und SPD Raesfeld zur Besichtigung von Pumptrackanlagen gezeigt, dass sich viele Jugendliche eine dauerhaft installierte Anlage wünschen.

Gemeinsamer Antrag zur Pumptrack-Planung

Die CDU-Fraktion und die SPD-Fraktion hatten gemeinsam beantragt, eine mobile Pumptrackanlage für sechs Wochen anzumieten. Ziel war es, kurzfristig ein zusätzliches Bewegungsangebot zu schaffen und gleichzeitig praktische Erfahrungen für die langfristige Planung zu sammeln.

Ursprünglich war vorgesehen, bereits im Januar mehrere mobile Anlagen zu testen. Aufgrund der Witterung konnte der Termin jedoch erst am 28. Februar 2026 stattfinden.

Jugendliche äußern klare Erwartungen

Während der Aktion der CDU und SPD Raesfeld konnten Kinder und Jugendliche verschiedene Pumptrackanlagen ausprobieren und ihre Eindrücke schildern. Dabei ergab sich nach Angaben der Fraktionen ein deutliches Bild.

Die anwesenden Jugendlichen erklärten übereinstimmend, dass eine mobile Anlage ihren Erwartungen nicht gerecht werde.

Genannt wurden insbesondere folgende Punkte:

  • Die Strecke sei zu eintönig gestaltet.
  • Möglichkeiten für Tricks und abwechslungsreiche Fahrweisen seien stark eingeschränkt.
  • Die mobile Variante werde als weniger sicher empfunden.

Stattdessen nutzten viele junge Fahrerinnen und Fahrer überwiegend eine bereits vorhandene asphaltierte Strecke. Diese sei breiter, länger, sicherer und insgesamt vielseitiger.

Vorteile einer festen Pumptrackanlage

Besonders hervorgehoben wurde, dass eine asphaltierte Pumptrackanlage von verschiedenen Altersgruppen genutzt werden kann. Sie eigne sich für Fahrräder, Scooter und Inlineskates. Auch Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten könnten von der stabilen Oberfläche und den vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten profitieren.

Weitere Rückmeldungen aus der Jugend bestätigten nach Angaben der Fraktionen den Wunsch nach einer dauerhaft installierten, hochwertigen Pumptrackanlage.

Antrag wird zurückgezogen

Auf Grundlage dieser Rückmeldungen soll auf die kurzfristige Anmietung einer mobilen Anlage verzichtet werden, um unnötige Kosten zu vermeiden. Der ursprüngliche Antrag wird daher zurückgezogen.

Die Ergebnisse der Aktion der CDU und SPD Raesfeld sollen nun direkt in die Planung einer festen Pumptrackanlage einfließen. Geplant seien Gespräche mit spezialisierten Herstellern, die Prüfung geeigneter Standorte sowie die Einbindung zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer und der Anwohnerschaft.

Da eine dauerhafte Anlage eine größere Investition darstelle, solle die Planung sorgfältig erfolgen. Ziel bleibe ein langfristig attraktives, sicheres und vielseitiges Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Gemeinde.

Pumptrackanlage Raesfeld: CDU und SPD wollen temporäre Strecke am Bolzplatz

Eine Pumptrackanlage in Raesfeld könnte in diesem Frühjahr für einige Wochen auf dem Bolzplatz an der Straße „Zum Esch“ stehen. CDU und SPD haben dazu einen gemeinsamen Antrag gestellt. Laut Ratsvorlage soll die Anlage vom 24. März bis zum 5. Mai 2026 gemietet und aufgebaut werden.

Der Bolzplatz wird unter anderem von Schülerinnen und Schülern der St.-Sebastian-Schule genutzt. Deshalb hat die Verwaltung den Antrag an die Schule weitergeleitet und um eine Stellungnahme gebeten.

Pumptrackanlage Raesfeld für mehrere Wochen geplant

Wie aus der Ratsvorlage hervorgeht, möchten die CDU-Fraktion und die SPD-Fraktion eine mobile Pumptrackanlage mieten und temporär auf dem Bolzplatz an der Straße „Zum Esch“ aufstellen.

Die Strecke soll in der Zeit vom 24. März bis zum 5. Mai 2026 zur Verfügung stehen. Pumptracks sind wellige Rundkurse, die mit Fahrrädern, Rollern oder Skateboards befahren werden können. Geschwindigkeit entsteht dabei durch das sogenannte „Pumpen“, also durch Gewichtsverlagerung auf den Wellen.

Weitere Details zur Anlage und zum Aufbau enthält der Antrag der beiden Fraktionen.

Stellungnahme des Schülerparlaments eingeholt

Da der Bolzplatz auch regelmäßig von den Schülern der St.-Sebastian-Schule genutzt wird, hat die Verwaltung den Antrag zunächst an die Schule weitergeleitet.

Die Schule wurde gebeten, eine Einschätzung abzugeben. Laut Ratsvorlage liegt inzwischen auch eine Stellungnahme des Schülerparlaments vor. Diese ist den Sitzungsunterlagen als Anlage beigefügt.

Kosten von rund 13.000 Euro

Dem Antrag ist ein Angebot für die temporäre Anlage beigefügt. Danach belaufen sich die Kosten für Miete und Aufbau der Pumptrackanlage laut Ratsvorlage auf 12.931,73 Euro.

Zusätzliche Kosten könnten entstehen, wenn die Fläche für den Aufbau vorbereitet werden muss.

Auch nach dem Abbau der Anlage könnten noch Ausgaben anfallen. So weist die Verwaltung darauf hin, dass die Rasenfläche des Bolzplatzes gegebenenfalls wiederhergestellt werden muss.

Eine Entscheidung über den Antrag steht noch aus.

Feuerwerksfreie Zonen in Raesfeld: Wird das Böllern eingeschränkt?

Feuerwerksfreie Zonen in Raesfeld stehen am Montag (9.3.) auf der Tagesordnung des Rates. Hintergrund ist ein Antrag eines Bürgers aus Raesfeld gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe e. V. Darin wird die Gemeinde aufgefordert zu prüfen, ob zum Schutz besonders brandempfindlicher Gebäude Feuerwerksverbotszonen eingerichtet werden können.

Die Anregungen sollen zunächst nicht direkt entschieden werden. Nach Vorschlag der Verwaltung sollen die Anträge zur weiteren Beratung und Entscheidung an den Hauptausschuss verwiesen werden. Grundlage ist ein Bürgerantrag nach § 24 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen.

Antrag zu feuerwerksfreien Zonen in Raesfeld

Mit inhaltlich übereinstimmenden E-Mails vom 10. Januar 2026 wandten sich drei Einwohnerinnen der Gemeinde gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe e. V. an den Bürgermeister. Sie regen an, feuerwerksfreie Zonen in Raesfeld einzurichten.

Nach § 24 der Gemeindeordnung NRW hat jeder Einwohner das Recht, sich mit Anregungen oder Beschwerden an den Rat zu wenden. Voraussetzung ist, dass die Person seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde wohnt. Diese formalen Voraussetzungen sind nach Angaben der Verwaltung erfüllt.

Der Rat kann die Behandlung solcher Anträge an einen Ausschuss übertragen. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, die Anregungen zunächst an den Hauptausschuss zu verweisen.

Schutz brandempfindlicher Gebäude

In dem Schreiben heißt es: „Was eigentlich ein Fest sein sollte, endet jedes Jahr im Chaos. Krankenhäuser behandeln Brand- und Explosionsopfer, Rettungskräfte geraten in Gefahr, und ganze Stadtviertel liegen im Rauch.“

Der Antrag beruft sich auf § 24 Absatz 2 der Ersten Sprengstoffverordnung. Danach können Kommunen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 in der Nähe besonders brandempfindlicher Gebäude untersagen.

Als besonders brandgefährdet gelten nach Darstellung der Antragsteller unter anderem:

  • Häuser mit Reetdach
  • Gebäude mit hohem Holzanteil
  • Tankstellen
  • Anlagen, in denen leicht entzündliche Materialien gelagert werden

Auch Bauernhöfe, Reiterhöfe oder Scheunen können dazu zählen, ebenso Recyclinghöfe oder andere Betriebsgelände mit brennbaren Stoffen.

Sicherheitsabstand von mindestens 200 Metern

Die Deutsche Umwelthilfe verweist auf ein Kurzgutachten der Kanzlei Geulen & Klinger Rechtsanwälte aus dem Oktober 2025. Darin werde ausgeführt, dass Kommunen besonders brandempfindliche Bereiche identifizieren und durch entsprechende Verbotszonen schützen müssten.

Um solche Gebäude und Anlagen soll demnach ein Sicherheitsradius von mindestens 200 Metern eingehalten werden. Wenn mehrere gefährdete Gebäude vorhanden sind, könne ein gemeinsamer Schutzbereich entstehen, der auch größere Teile des Gemeindegebiets umfassen könne.

Die Antragsteller fordern deshalb, eine Allgemeinverfügung oder Verordnung zu erlassen, die das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in diesen Bereichen untersagt.

Beratung im Hauptausschuss vorgesehen

Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, die Anregungen zunächst an den Hauptausschuss zu überweisen. Dort soll geprüft werden, ob und in welchem Umfang feuerwerksfreie Zonen in Raesfeld eingerichtet werden könnten.

Eine endgültige Entscheidung steht damit noch aus.

Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld

0

Das Familorum Raesfeld lädt Familien am 19. April zu einem Tag der offenen Tür ein. In den Räumen an der Borkener Straße können Besucherinnen und Besucher die vielfältigen Angebote rund um Schwangerschaft, Elternsein und Familienleben kennenlernen. Von Kursen bis Beratung gibt es Einblicke in das Programm.

Am Samstag, 19. April, öffnet das Familorum Raesfeld von 10 bis 17 Uhr seine Türen für interessierte Familien. Der Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld findet in den Räumen an der Borkener Straße 2, 1. Obergeschoss links, statt.

Das Team stellt dabei seine verschiedenen Kurse und Beratungsangebote vor. Familien können sich informieren, Angebote ausprobieren und mit den Kursleiterinnen ins Gespräch kommen.

Einblicke in Kurse und Beratung im Familorum Raesfeld

Beim Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld präsentiert das Team zahlreiche Angebote rund um Schwangerschaft und Familienalltag.

Dazu gehören unter anderem Yoga, FitdankBaby-Kurse, Schwimmkurse sowie Osteopathie. Auch Babykurse, Schlaf-, Still- und Trageberatung sowie Familien-, Paar- und Elterngeldberatung werden vorgestellt.

Darüber hinaus informiert das Team über Elternvorbereitung, Hebammenwissen, Infoveranstaltungen, Tanzkurse sowie Selbstbehauptungskurse für Kinder.

Mini Workshops und Austausch für Familien

Interessierte Familien können beim Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld an kleinen Workshops teilnehmen und einzelne Angebote direkt ausprobieren.

Neben den Mini Workshops sind auch Gespräche mit den Kursleiterinnen möglich. Außerdem erwartet die Gäste eine Tombola mit Gewinnen, ein Fotopoint für Familien sowie Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Eltern.

Der Tag richtet sich an werdende Eltern, Familien mit Babys und Kindern sowie alle Interessierten, die sich über Unterstützung und Kurse rund um das Familienleben informieren möchten.

Veranstaltungsdetails

Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld
19. April 2025, 10 bis 17 Uhr
Borkener Straße 2, 1. OG links
46348 Raesfeld

Warum Sprit so teuer ist: Krieg, Steuern und Markt treiben Preise

Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich derzeit auch auf die Energiepreise aus. Viele Autofahrer bemerken das direkt an der Zapfsäule: Benzin und Diesel nähern sich an manchen Tankstellen über der Zwei-Euro-Marke. Die Entwicklung sorgt für Unmut und wirft die Frage auf, wie stark geopolitische Konflikte die Preise beeinflussen und welche Möglichkeiten die Politik hat, darauf zu reagieren.

Bundesregierung setzt Taskforce ein

Angesichts steigender Energiepreise haben die Koalitionsfraktionen im Bundestag eine Taskforce eingesetzt. SPD und Union wollen gemeinsam mit der Bundesregierung die Entwicklung der Energiepreise beobachten und mögliche Maßnahmen prüfen.

Ziel sei es, die Lage kontinuierlich im Blick zu behalten und bei Bedarf schnell reagieren zu können. Dazu soll die Taskforce im engen Austausch mit der Bundesregierung stehen und mögliche Handlungsspielräume analysieren.

Hohe Benzinpreise verärgern Bürger
Foto: Petra Bosse

Keine Versorgungsengpässe erwartet

Trotz der angespannten geopolitischen Lage sehen Experten derzeit keine Gefahr für die Versorgung mit Kraftstoffen. Nach Einschätzung des ADAC sind aktuell keine Engpässe zu erwarten. Auch der Wirtschaftsverband Fuels und Energie erklärt, dass weder bei Benzin und Diesel noch bei Heizöl oder Flugkraftstoff Versorgungsprobleme zu befürchten seien.

Ein Grund dafür ist die breite Herkunft des Rohöls. Deutschland bezieht Rohöl aus rund 30 Ländern. Zu den wichtigsten Lieferanten zählen Norwegen, die USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien. (Quelle: ADAC / Wirtschaftsverband Fuels und Energie)

Auch aus der Bundesregierung kommen ähnliche Einschätzungen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärte, derzeit sehe man keine Knappheiten bei Öl. Auch im Gasmarkt gebe es aktuell keine physischen Engpässe.

Tankstellen dürfen Preise selbst festlegen

Nach Angaben des Bundeskartellamts dürfen Tankstellen ihre Kraftstoffpreise grundsätzlich selbst bestimmen. Verantwortlich dafür sind die jeweiligen Betreiber oder Unternehmen, die die Preissetzungshoheit besitzen. Eine gesetzliche Begrenzung für Kraftstoffpreise gibt es nicht. Auch die Anzahl der Preisänderungen pro Tag ist nicht limitiert.

Preise ändern sich bis zu 22-mal täglich

In Deutschland ändern Tankstellen ihre Preise durchschnittlich etwa 22-mal am Tag. Häufig kommt es dabei zu mehreren kleineren Preissenkungen im Tagesverlauf sowie zu einigen größeren Preiserhöhungen. Autobahntankstellen passen ihre Preise deutlich seltener an.

Abends meist am günstigsten tanken

Wer beim Tanken sparen möchte, sollte den Zeitpunkt beachten. Nach Auswertungen liegt der günstigste Zeitpunkt häufig am Abend. Besonders oft sinken die Preise kurz vor 20 Uhr sowie noch einmal kurz vor 22 Uhr.

Teuer ist es dagegen meist am Morgen. Zwischen 7 und 8 Uhr liegen die Preise häufig auf einem Tageshoch. Experten raten deshalb, Preise zu vergleichen und möglichst nicht in den frühen Morgenstunden zu tanken.

Ein großer Teil des Spritpreises sind Steuern

Ein erheblicher Teil des Kraftstoffpreises entfällt auf Steuern und Abgaben. Nach Angaben des ADAC beträgt die Energiesteuer bei Benzin 65,4 Cent pro Liter und bei Diesel 47,0 Cent pro Liter. Zusätzlich wird auf den gesamten Kraftstoffpreis eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent erhoben. Damit machen Steuern häufig rund die Hälfte des Literpreises aus, je nach aktuellem Marktpreis auch etwas mehr oder weniger.

Laienreanimation an Schulen NRW: Schüler sollen künftig Leben retten können

0

Rund 200 Lehrkräfte aus dem Regierungsbezirk Münster haben an einer Fortbildung für den künftigen Reanimationsunterricht teilgenommen. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 in Wiederbelebungsmaßnahmen geschult werden. Ziel ist es, mehr Menschen zu befähigen, im Notfall schnell zu helfen.

Fortbildung für Lehrkräfte

Rund 200 Lehrkräfte nahmen am 4. März bei der Bezirksregierung Münster an einer Fortbildung zur Laienreanimation an Schulen NRW teil. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 an allgemeinbildenden Schulen mindestens einmal während ihrer Schulzeit in Wiederbelebungsmaßnahmen unterrichtet werden.

Regierungspräsident Andreas Bothe begrüßte die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung des Themas. „Die Bedeutung der Reanimation kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Noch immer zögern Menschen, im Ernstfall lebensrettenden Maßnahmen wie die Herzdruckmassage anzuwenden. Mit der verpflichtenden Ausbildung wollen wir diese Kompetenz flächendeckend stärken. Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag, um im Notfall Leben zu retten.“

Kooperation für Reanimationsunterricht

Grundlage für den Unterricht ist eine Kooperationsvereinbarung des Ministeriums für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen mit Stiftungen, Ärztekammern, Hilfsorganisationen und medizinischen Fachgesellschaften.

Beteiligt ist auch die Stiftung Universitätsmedizin Münster unter Leitung von Professor Hugo Van Aken. Er engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung der Laienreanimation und initiierte 2006 am Universitätsklinikum Münster das Projekt „Schüler werden Lebensretter“.

Die Ausbildung der Lehrkräfte im Regierungsbezirk Münster erfolgt ehrenamtlich durch ein Team aus Medizinstudierenden sowie ehemaligen Chef- und Oberärztinnen und -ärzten der Anästhesie.

Praktische Übungen für den Unterricht

Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die praktische Vorbereitung. Nach einer Einführung trainierten die Lehrkräfte selbst die Herzdruckmassage und lernten Unterrichtsmaterialien, Lehrvideos und Übungspuppen kennen. Ziel war es, Sicherheit zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen.

Professor Hugo Van Aken unterstrich die Bedeutung der Ausbildung:
„Rund 70.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herzstillstand. Nur 10 Prozent dieser Menschen überleben dabei. Durch eine höhere Laienreanimationsquote könnte die Überlebensquote auf über 20 bis sogar 30 Prozent gesteigert werden.“

Allein in Deutschland könnten dadurch jährlich rund 10.000 zusätzliche Menschenleben gerettet werden.

Infokasten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Todesursache in Deutschland. Im Jahr 2023 starben daran mehr als 290.000 Menschen, das entspricht rund 29 Prozent aller Todesfälle. Besonders bei Frauen spielen diese Erkrankungen eine große Rolle.

2024 entfielen 35,4 Prozent der weiblichen Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jährlich erleiden zudem über 300.000 Menschen einen Herzinfarkt.

Eine häufige Herzrhythmusstörung ist Vorhofflimmern, das etwa zwei Prozent der Bevölkerung betrifft und das Risiko für Schlaganfälle deutlich erhöht. Fachleute erwarten, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgrund der alternden Bevölkerung künftig weiter zunehmen.

(Quelle: Die Kardiologie 2025)

Aktion der CDU und SPD Raesfeld bringt Kinder auf den Pumptrack

0

Die Aktion der CDU und SPD Raesfeld führte Kinder und Jugendliche am 28. 2. 2026 zu zwei modernen Pumptrackanlagen. Dort konnten sie die Strecken selbst ausprobieren und ihre Eindrücke schildern. Die Rückmeldungen sollen in weitere Beratungen über ein mögliches Freizeitangebot in der Gemeinde einfließen.

Die Aktion der CDU und SPD Raesfeld fand am 28. Februar 2026 statt. Organisiert wurde die Besichtigung vom CDU Gemeindeverband Raesfeld Erle Homer gemeinsam mit der SPD Raesfeld. Ziel war es, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, moderne Pumptrackanlagen kennenzulernen und selbst zu testen.

Aktion der CDU und SPD Raesfeld setzt auf Meinung der Jugendlichen

Im Mittelpunkt der Aktion der CDU und SPD Raesfeld stand die Perspektive der jungen Teilnehmer. Kinder und Jugendliche konnten die Strecken ausprobieren und direkt ihre Eindrücke, Wünsche und Ideen äußern.

Nach Angaben der Veranstalter sei diese Rückmeldung besonders wichtig. Schließlich sollen junge Menschen später von einem solchen Angebot profitieren.

Termin musste wegen Wetter verschoben werden

Die Aktion der CDU und SPD Raesfeld war ursprünglich bereits für Januar geplant. Wegen der Witterungsverhältnisse wurde der Termin jedoch verschoben.

Die Veranstalter erklärten, Sicherheit habe oberste Priorität. Daher habe die Besichtigung erst Ende Februar stattfinden können.

Unterstützung durch Eltern und Sportverein

Ein besonderer Dank gilt laut Veranstaltern den Eltern, die ihre Kinder begleiteten und die Aktion unterstützten. Ebenfalls bedankt sich die Gruppe beim SC Südlohn 28 e.V., der bei der Durchführung der Besichtigung geholfen habe.

Rückmeldungen fließen in weitere Beratungen ein

Die Eindrücke und Rückmeldungen aus der Aktion der CDU und SPD Raesfeld sollen nun ausgewertet werden. Anschließend wollen die Beteiligten darüber beraten, welche Möglichkeiten sich für die Gemeinde ergeben.

Das gemeinsame Ziel sei klar formuliert: Eine attraktive, sichere und vielseitige Freizeitmöglichkeit für Kinder und Jugendliche in Raesfeld zu schaffen.

Pass Möbelbau rettet Sitzecke aus Brömmel-Wilms

0

Ein Stück Kneipengeschichte aus Erle bekommt ein neues Zuhause. Pass Möbelbau hat eine der legendären Sitzecken aus der ehemaligen Dorfkneipe Brömmel-Wilms ausgebaut. In der Firma von Andreas Pass soll sie nun originalgetreu wieder aufgebaut werden.

Andreas Pass und Team baut ehemalige gemütliche Kneipenecke von Brömmel-Wilms in Erle ab.
Andreas Pass und Team hat die ehemalige gemütliche Kneipenecke von Brömmel-Wilms in Erle abgebaut. ©Petra Bosse

Pass Möbelbau sichert Ecke aus Brömmel-Wilms

Andreas Pass von Pass Möbelbau in Erle hat sich ein Stück Geschichte aus der ehemaligen Gaststätte Brömmel-Wilms gesichert. In der vergangenen Woche rückte er mit seinem Team an und baute eine der gemütlichen Sitzecken aus der Dorfkneipe aus. „Diese Ecke wird komplett bei mir in der Firma wieder original aufgebaut“, bestätigt Pass.

Diese ehemalige Kneipenecke wird komplett in der Firma von Pass Möbelbau in Erle wieder aufgebaut.
Diese ehemalige Kneipenecke wird komplett in der Firma von Pass Möbelbau in Erle wieder aufgebaut.. ©Petra Bosse

Treffpunkt für viele gesellige Runden

Die Ecke mit dem großen massiven Holztisch und der Eckbank war über viele Jahre ein fester Treffpunkt. Hier wurde zusammengesessen, erzählt, gelacht und sicher auch das eine oder andere Bier getrunken.

Pass Möbelbau holt Sitzecke aus Brömmel-Wilms
©Petra Bosse

Mit dem Ausbau bleibt ein Teil dieser Geschichte erhalten. Bei Pass Möbelbau soll die Sitzecke nun wieder entstehen, damit ein kleines Stück Brömmel-Wilms in Erle weiterlebt.

Klick mich