F. Passmann nimmt Stellung zur Geschwindigkeitskontrolle auf der Marienthaler Straße in Erle. Er kritisiert die Verkehrsführung an dieser Stelle und fordert mehr Differenzierung bei Kontrollen.
Leserbrief
Auf den ersten Blick hört sich 91 statt 50 krass an, und natürlich ist das zu viel. Aber sagen Sie bitte auch dabei: Wo wird denn da geblitzt? Die Straße wird am Ortseingang auf 70 gesenkt, dann für wenige Meter auf 100 erhöht, worauf man umgehend auf das Ortsschild trifft, was 50 bedeutet. Direkt dahinter lauert der mobile Blitzer auf alle, die keine Gewaltbremsung machen und lieber das Fahrzeug sanft herunterregeln, ohne jede Gefahr für andere.
Das riecht doch sehr nach der Ausnutzung einer Fehlplanung für Einnahmezwecke, wie leider sehr oft. Ansonsten hätte man sich längst um eine Änderung bemüht, zum Beispiel statt der Aufhebung 70 lassen und vor dem Ortsschild ein 50er-Schild als Hinweis aufstellen. Aber das will man ja gar nicht.
Am Flugplatz Schwarze Heide stehen auf einer Landstraße Schilder mit 30 und 50, wegen einer Bodenwelle, die man auch bei normaler Geschwindigkeit überfahren könnte. Man beseitigt diese aber nicht, denn die Pendler auf dem Weg zur Arbeit kann man gern per Blitzer-Bob zur Ader lassen.
Es geht leider immer nur noch um das Geld, und jeder weiß das. Nur darum wird ein Bob nach dem nächsten gekauft. Ich würde mir wirklich wünschen, dass hier mehr differenziert wird, auch bei der Berichterstattung. Wurde tagsüber vor einem Kindergarten oder in einer Innenstadt gerast oder jemand zum Beispiel auf der oben genannten Landstraße „erwischt“? Das macht wohl einen Unterschied.
Ein Blick nach Italien kann nicht schaden. Dort sind nur noch Blitzer an ausgewiesenen Stellen zulässig. Auch dort hatte man es aus Finanzgründen arg übertrieben.
Ich möchte noch klarstellen, dass ich grundsätzlich weder für Raserei noch gegen sinnvolle Kontrollen bin, ganz ohne geht es nicht. Es geht um Fairness und Weitblick. Hoheitliche Aufgaben und Macht haben ihren Sinn meiner Ansicht nach darin, ein gefahrloses Zusammenleben zu ermöglichen, und dieser Sinn scheint mir viel zu oft zweitrangig zu sein.
F. Passmann
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Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Juli 2026 leicht angestiegen. Insgesamt waren 5.601 Menschen beim „Jobcenter im Kreis Borken“ arbeitslos gemeldet. Das sind 78 Personen mehr als im Juni, wie Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mitteilt.
„Der im Juli übliche saisonale Anstieg der Arbeitslosigkeit verändert nicht den positiven Gesamttrend im Kreis Borken: Die Zahl der Arbeitslosen liegt weiterhin unter den Werten der ersten fünf Monate des Jahres und deutlich unter dem Vorjahresniveau.“, erklärt Dr. Zwicker.
So waren im Vergleich zum Juli 2025 rund 727 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Der leichte Anstieg im Vergleich zum Vormonat erkläre sich aus dem Ende des Schul- und Ausbildungsjahres sowie der zurückhaltenden Einstellungsbereitschaft während der Sommerferien und Urlaubszeit.
Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet lag im Juli 2026 bei 2,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem deutlichen Rückgang um 0,3 Prozent (Juni 2026: 2,4 %, Juli 2025: 2,8 %).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im Juli 2026 bei 10.528 Personen (-76 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juli 2026 ingesamt 14.745 Personen (-69 gegenüber dem Vormonat) in 7.500 Bedarfsgemeinschaften (-61 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Juli 2025 noch 1803 Bedarfsgemeinschaften und 1114 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Wer in eine Notfallsituation gerät, muss innerhalb kurzer Zeit erfassen, was passiert ist, Hilfe organisieren und die richtigen Maßnahmen einleiten. Das gelingt deutlich besser, wenn die notwendigen Abläufe zuvor praktisch trainiert wurden. Die Golf Yankee Mike® Academy aus Raesfeld vermittelt deshalb nicht nur Erste-Hilfe-Wissen, sondern vor allem die Sicherheit, dieses Wissen im entscheidenden Moment auch anzuwenden.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Stand: 1. August 2026. Neue Termine erscheinen an dieser Stelle, sobald sie feststehen. Für Gruppen, Kitas, Schulen, Unternehmen und Einrichtungen sind individuelle Anfragen möglich.
Notfalltraining wird individuell geplant und direkt vor Ort durchgeführt. Die Schulung orientiert sich an den Abläufen, Räumen und typischen Notfallsituationen der jeweiligen Einrichtung.
Betriebliche Ersthelfer, Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Führerschein-Kurse, Sanitätsdienst-Ausbildungen und Gruppenangebote können direkt angefragt werden.
Geschäftsführer György Czeglédy und sein Team haben dafür ein vielseitiges Kurs- und Ausbildungskonzept entwickelt. Bei der Entwicklung und Durchführung der Angebote arbeitet die Academy mit Marcel Barten zusammen, der seine fachliche und pädagogische Erfahrung einbringt.
György Czeglédy mit dem Notfallrucksack der Golf Yankee Mike Academy. Foto: Heimatmedien GmbH
Gemeinsam verfolgen sie ein klares Ziel. Die Teilnehmer sollen Notfallsituationen strukturiert beurteilen können, anstatt aus Unsicherheit unüberlegt zu handeln oder vollständig handlungsunfähig zu werden.
Wenn man weiß, was zu tun ist, kann man auch in Notsituationen überlegter und strukturierter handeln.
György Czeglédy aus Erfahrung
Dabei geht es nicht darum, die Teilnehmer mit möglichst viel Theorie zu konfrontieren. Entscheidend ist, dass sie die wichtigsten Maßnahmen selbst ausprobieren, wiederholen und nachvollziehen können.
Zum Training stehen moderne QCPR-Übungspuppen mit Feedback-System in unterschiedlichen Größen zur Verfügung – damit erkennen die Trainer Fehler in Echtzeit und können sie sofort korrigieren, bevor sich falsche Techniken einschleifen. So lassen sich die Handgriffe an verschiedene Altersgruppen und Notfallsituationen anpassen.
Training mit QCPR-Übungspuppen: Fehler werden direkt sichtbar und können sofort korrigiert werden. Foto: Petra Bosse
Anerkannte Erste-Hilfe-Kurse für unterschiedliche Zielgruppen
Zum Angebot der Golf Yankee Mike® Academy gehören Erste-Hilfe-Formate für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen. Unternehmen können Mitarbeiter zu betrieblichen Ersthelfern aus- oder fortbilden lassen. Hinzu kommt der klassische Erste-Hilfe-Kurs für den Erwerb des Führerscheins, der nach §19 FeV anerkannt ist.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erste-Hilfe-Schulung in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die in Kindertagesstätten, Schulen oder vergleichbaren Einrichtungen arbeiten und dort Verantwortung für die Sicherheit von Kindern tragen.
Die JetPoise GmbH, zu der die Golf Yankee Mike® Academy gehört, ist als Ausbildungsstelle von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft ermächtigt und erfüllt damit alle gesetzlichen Anforderungen gemäß DGUV-Grundsatz 304-001. Dadurch kann die Academy anerkannte Aus- und Fortbildungen für betriebliche Ersthelfer, Schulungen für Ersthelfer in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder sowie Erste-Hilfe-Kurse für Fahrschüler anbieten.
Langfristig verfolgt die Academy zudem das Ziel, selbst Erste-Hilfe-Ausbilder auszubilden und so als Multiplikator zu wirken – damit noch mehr Menschen in der Region strukturiert auf Notfälle vorbereitet werden können.
Spezialisierte Ausbildungen für Sanitätsdienste und Einrichtungen
Über die standardisierten Erste-Hilfe-Kurse hinaus bietet die Academy weiterführende Formate an. Dazu gehört eine Ausbildung für Sanitätsdienste mit insgesamt 48 Unterrichtseinheiten zu jeweils 45 Minuten. Sie richtet sich an Teilnehmer, die vertiefte Kenntnisse erwerben und sich intensiver mit der Versorgung verletzter oder erkrankter Menschen beschäftigen möchten.
Mit „Stop the Bleed®“ steht außerdem ein Format zur Verfügung, das auf Notfälle mit lebensbedrohlichen Blutungen vorbereitet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie starke Blutungen erkannt und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wirksam kontrolliert werden können.
Ein weiterer Bereich sind individuell zugeschnittene Notfalltrainings für Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Kliniken und vergleichbare Organisationen. Dabei wird kein unveränderliches Standardprogramm durchgeführt. Stattdessen orientieren sich die Schulungen an den Beschäftigten, den räumlichen Gegebenheiten, der vorhandenen Notfallausrüstung und den möglichen Notfallszenarien der jeweiligen Einrichtung.
So können genau jene Situationen trainiert werden, die im Arbeitsalltag tatsächlich auftreten könnten. Auch interne Zuständigkeiten, Alarmierungswege und organisatorische Abläufe lassen sich in das Training einbeziehen.
In Kürze soll das Ausbildungsangebot zusätzlich um Kurse für Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer erweitert werden.
Der Kurs „Erste Hilfe am Kind“ richtet sich an werdende Eltern, junge Familien und Großeltern. Besonders hilfreich ist das Angebot für Menschen, die vor der Geburt des ersten Kindes stehen oder sich unsicher fühlen, wie sie bei einem medizinischen Notfall reagieren sollen.
Die Kurse dauern etwa drei bis vier Stunden. Mit höchstens 15 Teilnehmern bleiben die Gruppen bewusst überschaubar. Dadurch besteht ausreichend Zeit für praktische Übungen, Rückfragen und persönliche Themen. Häufig besuchen Mama und Papa den Kurs gemeinsam, um sich zusammen auf mögliche Notfallsituationen vorzubereiten – und auch Babys sind dabei jederzeit herzlich willkommen.
In kleinen Gruppen können die Teilnehmer Notfallsituationen praktisch üben. Foto: Petra Bosse
Neben den typischen Erste-Hilfe-Maßnahmen geht es darum, auch unter Belastung einen klaren Kopf zu behalten. Individuelle Themenwünsche werden ausdrücklich berücksichtigt. Teilnehmer können beispielsweise Fragen zum Verhalten bei einem Fieberkrampf, beim Verschlucken oder in anderen Situationen stellen, bei denen sie mehr Sicherheit gewinnen möchten.
Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem die Beobachtung des kindlichen Zustands. Nicht jede laut und dramatisch wirkende Situation ist automatisch die gefährlichste. Umgekehrt können ungewöhnliche Ruhe, Teilnahmslosigkeit oder fehlende Reaktionen deutliche Warnzeichen sein.
Wenn ein Kind schreit, zeigt das zunächst, dass es ansprechbar ist und Luft bekommt. Wenn es jedoch apathisch wirkt oder nicht mehr angemessen reagiert, gehen alle Alarmglocken an.
György Czeglédy
Damit das Lernen trotz des ernsten Themas in einer angenehmen Atmosphäre stattfindet, stehen für die Teilnehmer Getränke und kleine Snacks bereit. Die Kurse sollen ausreichend Raum bieten, um ohne Zeitdruck zu üben und auch Fragen anzusprechen, die im Alltag häufig unausgesprochen bleiben.
Erste Hilfe begegnet den meisten Menschen in Deutschland erst mit dem Führerschein — einmalig und schnell wieder vergessen. Systematische Angebote, die Kinder schon früh an das Thema heranführen, sind hierzulande selten. Genau hier setzt die Academy mit Rescue Rangers® an: Kinder sollen früh und ohne Angst lernen, dass Helfen machbar ist — wer das schon als Kind erfährt, schaut als Erwachsener nicht weg.
Mit den Rescue Rangers® bietet die Academy zudem ein altersgerechtes Ausbildungssystem für Kinder und Jugendliche an. Die Inhalte wachsen mit den Fähigkeiten und dem Entwicklungsstand der Teilnehmer.
Die Mini Rescue Rangers® richten sich an Kinder im Vorschulalter. In einer ungefähr einstündigen Einheit werden sie behutsam an das Thema Erste Hilfe herangeführt. Sie lernen, dass auch Kinder Hilfe holen und in einer schwierigen Situation einen wichtigen Beitrag leisten können – und wie sie vorsichtig mit Gefahren umgehen, ohne dass dabei unnötige Ängste entstehen.
Für Grundschüler gibt es die Junior Rescue Rangers®. Die Ausbildung dauert eineinhalb bis zwei Stunden. Zu den Themen gehören der Eigenschutz, das Organisieren von Hilfe, das Absetzen eines Notrufs anhand der fünf W-Fragen sowie erste praktische Maßnahmen. Dazu zählt auch das Anlegen eines Druckverbandes.
In der Familienbildungsstätte Borken ist das Angebot der Mini und Junior Rescue Rangers® bereits für das nächste Schuljahr in den Kursplan aufgenommen worden.
Die Advanced Rescue Rangers® sind für Schüler weiterführender Schulen vorgesehen. In der etwa dreistündigen Ausbildung beschäftigen sie sich intensiver mit dem Eigenschutz, dem Notruf, dem Druckverband, der Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators.
Die Senior Rescue Rangers® richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Das Angebot umfasst einen vollständigen Erste-Hilfe-Kurs gemäß DGUV-Grundsatz 304-001 mit 9 Unterrichtseinheiten (á 45 Minuten). Die Bescheinigung kann auch für den Führerschein genutzt werden.
Für die gesamte Rescue-Rangers-Ausbildung besteht ein eigenes Kinderschutzkonzept. Die Kurse dürfen nur von sorgfältig ausgewählten und dafür geeigneten Kräften durchgeführt werden. Damit verbindet die Academy die Vermittlung lebenswichtiger Fähigkeiten mit klaren Anforderungen an Sicherheit, Verantwortung und den professionellen Umgang mit Minderjährigen.
Die Golf Yankee Mike® Academy möchte Erste Hilfe so vermitteln, dass sie im Gedächtnis bleibt und im Notfall tatsächlich angewendet werden kann. Ob Eltern, Großeltern, Jugendliche, Fahrschüler, betriebliche Ersthelfer, pädagogische Fachkräfte, Pflege- oder medizinisches Personal: Die Teilnehmer sollen nach dem Kurs nicht nur mehr wissen, sondern sich das Handeln auch zutrauen.
Die Verbindung aus praktischen Übungen, überschaubaren Gruppen, individuell zugeschnittenen Trainings und spezialisierten Ausbildungsformaten macht das Angebot sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen und Einrichtungen interessant.
Wer sich rechtzeitig vorbereitet, kann einen Notfall nicht verhindern. Er kann aber dafür sorgen, dass Unsicherheit keine wertvolle Zeit kostet.
Hier geht es zu den Ausbildungsangeboten:
Golf Yankee Mike® Academy
Golf Yankee Mike® Academy eine Marke der JetPoise GmbH Geschäftsführer: György Czeglédy Zum Heitkamp 6 46348 Raesfeld
Rund 70 Kinder verbrachten am Freitagnachmittag mit ihren Eltern einige abwechslungsreiche Stunden auf dem Hof Breil. Die Landfrauen Erle und Raesfeld hatten bereits zum dritten Mal zur Ferienfreizeit eingeladen. Unter dem Motto „Alles rund um die Kartoffel“ warteten Spiel, Kreativität und Bewegung auf die kleinen Besucher.
Foto: Petra Bosse
Spiele rund um die Kartoffel
Auf dem Hof Breil drehte sich alles um die Kartoffel. An mehreren Spielstationen konnten die Kinder ihr Geschick unter Beweis stellen. Ob beim Schätzen des Gewichts besonders großer Kartoffeln, beim Kartoffelweitwurf oder im Parcours mit dem Kartoffelpferd – überall waren Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt. Wer alle Stationen erfolgreich absolvierte, erhielt jeweils einen Stempel auf seine Teilnehmerkarte.
Foto: Petra Bosse
Martina Grotendorst hatte die Spiele gemeinsam mit ihren Kindern ausgesucht und übernahm auch die Organisation und Betreuung der einzelnen Stationen.
Bunte Kunstwerke mit Kartoffeldruck
Besonders kreativ wurde es beim Kartoffeldruck. Mit zuvor geschnitzten Kartoffelmotiven, viel Farbe und jeder Menge Fantasie gestalteten die Kinder ihre eigenen Leinwände. Jedes Bild fiel anders aus und spiegelte die Ideen der kleinen Künstlerinnen und Künstler wider.
Zum Abschluss konnten die Kinder ihre inzwischen in der Sonne getrockneten Kunstwerke stolz mit nach Hause nehmen. Glücklich und müde endete für viele ein erlebnisreicher Nachmittag auf dem Hof.
Für 70 Kinder gab es am Freitag eine Stempelkarte. Foto: Petra Bosse
Spontan kamen noch weitere Kinder dazu
Eigentlich war eine Anmeldung vorgesehen. Durch einen Fehler im Ferienkalender kamen jedoch auch zahlreiche Kinder ohne vorherige Anmeldung zur Ferienfreizeit. Das stellte die Organisatorinnen vor zusätzliche Aufgaben.
„Heute findet unsere Ferienfreizeit auf dem Hof Breil statt. Alles dreht sich rund um die Kartoffel. Martina Grotendorst hat die Spiele gemeinsam mit ihren Kindern ausgesucht und kümmert sich auch um die Durchführung“, sagte Brigitte Braukmann vom Vorstand der Landfrauen Erle und Raesfeld.
Kurzfristig wurden zusätzliche Leinwände besorgt. Auch Getränke und Muffins standen für alle Teilnehmer bereit.
Kinder gestalten bunte Leinwände. Foto: Petra Bosse
Acht Landfrauen im Einsatz
Insgesamt unterstützten acht Vorstandsfrauen die Ferienaktion. „Von den Landfrauen sind heute acht Vorstandsfrauen im Einsatz. Uns hat es großen Spaß gemacht, diese Aktion für die Kinder auf die Beine zu stellen. Die Kinder fühlen sich wohl und das Wetter spielt mit. Was wollen wir mehr?“, sagte Brigitte Braukmann.
Viele kleine Kunstwerke entstanden am Ender der Ferienaktion auf dem Hof Breil. Foto: Petra Bosse
„Ich bin ja auch erst fünf“
Nicht immer stand der Sieg im Mittelpunkt. Beim Kartoffel-Parcours gaben alle Kinder ihr Bestes. Am Ende reichte es für eine kleine Teilnehmerin zwar nicht für den ersten Platz, ihre gute Laune verlor sie deshalb aber nicht.
„Ich bin ja auch erst fünf Jahre alt. Die anderen waren viel größer als ich“, erklärte sie ganz selbstverständlich nach dem Lauf.
Auch beim Schätzen der Kartoffeln im Glas lag sie daneben. Ihre Vermutung: 30 Kartoffeln. Tatsächlich befanden sich 52 Knollen im Glas. Doch auch dafür hatte die Fünfjährige sofort eine Erklärung parat: „Da fehlten aber gar nicht mehr so viele, wie ich geschätzt habe.“
Foto: Petra Bosse
Mama konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Für die kleine Teilnehmerin zählte ohnehin etwas anderes als ein Preis: Mitmachen, spielen und einen fröhlichen Nachmittag auf dem Hof verbringen.
Der Heimatverein Erle hat sieben seiner Geschichtsstationen modernisiert. Möglich machte das eine Spende der Kleiderbörse „Froschkönig“ in Höhe von 2.000 Euro. Den symbolischen Spendenscheck übergab das Team am Freitag.
Spende macht Modernisierung möglich
Mit einem symbolischen Spendenscheck über 2.000 Euro unterstützt die Kleiderbörse „Froschkönig“ der Pfarrgemeinde Raesfeld jetzt den Heimatverein Erle. Das Geld floss in die Modernisierung der Geschichtsstationen, die seit vielen Jahren an markanten Orten im Dorf und in den Bauernschaften an die Geschichte Erles erinnern.
Neue Info Tafel an der Pisu Eiche in Erle. Foto: Petra Bosse
Sieben Geschichtsstationen erhielten neue Rahmen
Bereits 2004 begann der Heimatverein Erle damit, an geschichtsträchtigen Orten Informationstafeln aufzustellen. Bis 2023 entstanden insgesamt 17 Geschichtsstationen. Sie informieren über historische Gebäude, markante Bäume, bedeutende Ereignisse, alte Grenzverläufe und archäologische Fundstellen.
Viele der älteren Tafeln waren noch mit Rahmen und Ständern aus Eichenholz ausgestattet. Wind und Wetter hatten dem Material im Laufe der Jahre deutlich zugesetzt. Auch ein neuer Anstrich konnte die Schäden nicht mehr verdecken. Deshalb entschied sich der Heimatverein, die Holzkonstruktionen schrittweise durch langlebige, tannengrün pulverbeschichtete Edelstahlrahmen zu ersetzen.
Mit der Spende des Froschkönigs und Eigenmitteln aus den Einnahmen der Führungen an der Femeiche konnten insgesamt sieben Geschichtsstationen erneuert werden.
Ehrenamt und Handwerk greifen ineinander
Die Firma Nießing aus Raesfeld fertigte die neuen Edelstahlrahmen zu einem günstigen Preis. Ralf Klaßen begleitete das Projekt mit fachlichem Know-how und entwickelte nach Angaben des Heimatvereins für jede Situation eine passende Lösung.
Den Abbau der alten Schilder, das exakte Vermessen sowie die Montage der neuen Rahmen übernahmen Mitglieder des Heimatvereins in Eigenleistung. Der Verein bedankt sich bei der Kleiderbörse „Froschkönig“ für die finanzielle Unterstützung sowie bei der Firma Nießing für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Froschkönig unterstützt Vereine und soziale Projekte
Die Kleiderbörse „Froschkönig“ hat sich in Erle zu einer festen Anlaufstelle entwickelt. Mit den Erlösen aus dem Verkauf gut erhaltener Kleidung unterstützt das ehrenamtliche Team regelmäßig Vereine und soziale Projekte.
Dagmar Vogt von der Kleiderbörse „Froschkönig“ vor der erneuerten Geschichtsstation an der Piuseiche. Die Tafel erhielt in diesem Jahr einen wetterfesten Edelstahlrahmen. Foto: Petra Bosse
Allein in diesem Jahr stellte die Kleiderbörse nach eigenen Angaben bereits 9.500 Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Jeweils 1.000 Euro gingen an die Kolpingsfamilien Erle und Raesfeld sowie an den Friedhof Erle. Der Heimatverein Erle erhielt 2.000 Euro für die Erneuerung seiner Geschichtsstationen. Weitere 2.000 Euro flossen an den Förderverein der Kita St. Michael, ebenfalls 2.000 Euro an das Ferienlager Westfeld. Mit weiteren 2.000 Euro unterstützte der Froschkönig Kinder, die an einer Freizeit in Westfeld teilnehmen. Die Caritas Borken erhielt 500 Euro für die Spezialberatung.
„Wir sind zufrieden und freuen uns über jeden Kunden, der kommt. Ebenso freuen wir uns über schöne, gut erhaltene und vor allem saubere und gewaschene Sachen“, sagt Dagmar Vogt, Leiterin der Kleiderbörse.
Derzeit nimmt das Team weder Sommer- noch Winterkleidung an. Die Lager seien gut gefüllt und müssten zunächst sortiert werden. Im Verkauf gibt es weiterhin günstige Angebote. T-Shirts, Hemden und Sweatshirts kosten jeweils einen Euro. Kinderkleidung wird für vier Teile zum Preis von einem Euro angeboten.
Heimatverein dokumentiert die Geschichte Erles
Mit seinen Geschichtsstationen, wie die an der Piuseiche, Am Ehrenmal in Erle, macht der Heimatverein Erle historische Orte im Dorf und in den Bauernschaften sichtbar. Die Tafeln laden Einheimische und Gäste dazu ein, die Geschichte Erles bei einem Spaziergang zu entdecken. Finanziert werden Projekte des Vereins unter anderem durch Spenden sowie durch Einnahmen aus den Führungen an der historischen Femeiche. Die jetzt modernisierten Edelstahlrahmen sollen dafür sorgen, dass die Geschichtsstationen auch in den kommenden Jahren dauerhaft erhalten bleiben.
Fußballabend mit Seltenheitswert in Raesfeld: Der TSV empfängt am Mittwoch, 5. August, die Sportfreunde Lotte. In der ersten Runde des Westfalenpokals trifft der frischgebackene Landesligist erstmals in einem Pflichtspiel auf einen Regionalligisten.
Zwei Spielklassen trennen die Mannschaften
Die Sportfreunde Lotte treten in der Regionalliga West und damit zwei Spielklassen über dem TSV Raesfeld an. Zwischen der Landesliga und der Regionalliga liegt die Oberliga.
Die Favoritenrolle ist damit klar verteilt. Für die Raesfelder Mannschaft bietet die Begegnung zugleich die Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum mit einem Gegner aus der vierthöchsten deutschen Spielklasse zu messen.
TSV Raesfeld steigt erstmals in die Landesliga auf
Der TSV geht mit Rückenwind in das Pokalspiel. Im Juni sicherte sich die erste Mannschaft die Meisterschaft in der Bezirksliga und stieg erstmals in der Vereinsgeschichte in die Landesliga auf. Auch die zweite Mannschaft schloss ihre Saison als Meister ab.
Damit setzte die Fußballabteilung ihre sportliche Entwicklung fort. Erst 2023 war der ersten Mannschaft erstmals der Sprung in die Bezirksliga gelungen. Drei Jahre später folgte bereits der nächste Aufstieg.
Der TSV Raesfeld wurde 1961 gegründet. Die Fußballabteilung gliedert sich in einen Seniorenbereich und einen Juniorenbereich. Der Gesamtverein zählt mehr als 1.350 Mitglieder in sieben Abteilungen: Fußball, Badminton, Budo, Leichtathletik, Tennis, Tischtennis und Turnen.
Lotte sorgte im DFB-Pokal für Überraschungen
Die Sportfreunde Lotte spielten in den Spielzeiten 2016/17, 2017/18 und 2018/19 in der 3. Liga. Auch im DFB-Pokal machte der Verein auf sich aufmerksam.
In der Saison 2016/17 besiegte Lotte in der ersten Runde den Bundesligisten Werder Bremen mit 2:1. Anschließend setzte sich die Mannschaft gegen Bayer Leverkusen nach Elfmeterschießen durch. Der Pokalweg führte die Sportfreunde bis ins Viertelfinale.
Einlass ab 18 Uhr
Gespielt wird in der IBO Technik-Arena, Zum Michael 23 in Raesfeld. Der Einlass beginnt bereits um 18 Uhr, Anstoß ist um 19.15 Uhr.
Die UWG-Fraktion möchte zusätzliche Bäume im Bürgerpark Raesfeld und am Dorfplatz Erle pflanzen lassen. Die neuen Bäume sollen Schatten spenden, versiegelte Flächen reduzieren und das Klima an beiden Standorten verbessern.
Bäume für Bürgerpark und Dorfplatz
Die UWG-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag an Bürgermeister Dirk Kuhmann gestellt. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, geeignete Standorte für zusätzliche Bäume zu prüfen.
Im Bürgerpark Raesfeld sollen die Pflanzungen die bestehenden Aufenthaltsbereiche aufwerten. Am Dorfplatz Erle nimmt die UWG besonders die freie geschotterte Fläche in den Blick. Dort sollen Bäume Schatten schaffen und Teile des Platzes entsiegelt werden.
Schotterstelle auf gemeindlicher Fläche am Dorfplatz in Erle. Foto: Petra Bosse
„Die vollständig geschotterte Fläche am Dorfplatz Erle heizt sich an Sonnentagen stark auf. Ohne Schatten lässt sie sich kaum als Treffpunkt nutzen“, erklärt UWG-Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen.
Verwaltung soll Baumarten und Kosten prüfen
Nach dem Vorschlag der UWG soll die Gemeindeverwaltung geeignete Baumstandorte, heimische und klimaresiliente Baumarten sowie die voraussichtlichen Kosten ermitteln. Anschließend sollen der Rat oder der zuständige Ausschuss über die Umsetzung entscheiden.
Die Fraktion strebt eine Vorbereitung der Pflanzungen für die kommende Pflanzperiode im Herbst 2026 oder im Frühjahr 2027 an.
Schatten und Kühlung an heißen Tagen
Aus Sicht der UWG könnten die Baumkronen die Temperaturen im direkten Umfeld senken. Neben dem Schatten trage auch die Verdunstung über die Blätter zur Kühlung bei.
„Bäume sind ein wirksames und vergleichsweise kostengünstiges Mittel, um öffentliche Aufenthaltsbereiche auf natürliche Weise zu kühlen“, sagt van Wasen. Gerade während längerer Hitzeperioden verliere der öffentliche Raum ohne ausreichende Beschattung an Aufenthaltsqualität.
Entsiegelung soll bei Starkregen helfen
Die UWG verbindet den Antrag auch mit dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip. Entsiegelte und bepflanzte Flächen könnten Regenwasser aufnehmen und im Boden speichern. Dadurch fließe bei Starkregen weniger Wasser unmittelbar in die Kanalisation.
Heimische und insektenfreundliche Baumarten sollen zudem Lebensraum und Nahrung für Insekten und Vögel bieten. Beschattete Sitzbereiche könnten den Bürgerpark und den Dorfplatz zugleich als Treffpunkte für verschiedene Generationen stärken.
Bei einer Verpuffung an einem Tischkamin hat eine Frau am Donnerstagabend am Heideweg in Erle schwere Verletzungen erlitten. Ein Rettungshubschrauber flog sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Duisburg.
Verpuffung beim Befüllen des Tischkamins
Die Feuerwehr erhielt am 30. Juli 2026 gegen 21.36 Uhr einen Einsatzalarm zum Heideweg. Nach Angaben der Feuerwehr sei es beim Befüllen eines Tischkamins zu einer Verpuffung gekommen. Das Feuer sei beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits gelöscht gewesen.
Auf Nachfrage teilte Polizeisprecher Thorsten Ohm von der Kreispolizeibehörde Borken mit, dass die Bewohnerin bei dem Vorfall schwer verletzt worden sei. Ein Rettungshubschrauber habe sie in ein Krankenhaus nach Duisburg geflogen.
Feuerwehr kontrolliert den Wintergarten
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld kontrollierten den Wintergarten auf mögliche weitere Gefahrenstellen. Außerdem bereiteten sie den Landeplatz für den Rettungshubschrauber vor und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung sowie beim Transport der Patientin.
Im Einsatz waren der Löschzug Erle mit vier Fahrzeugen, die Polizei, ein Rettungswagen aus Schermbeck, ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Borken sowie der Rettungshubschrauber Christoph 13.
Bei Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Borken hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Auf der Marienthaler Straße in Raesfeld-Erle fuhr ein Verkehrsteilnehmer innerorts mit 91 km/h statt der erlaubten 50 km/h.
Mehr als 400 Geschwindigkeitsverstöße
Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken kontrollierte in den vergangenen Tagen an 15 Stellen insgesamt 6.816 Fahrzeuge. Gut sechs Prozent der Fahrer überschritten laut Polizei die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Die Beamten leiteten 103 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein und erhoben 317 Verwarngelder. In sieben Fällen drohe ein Fahrverbot.
Auto fährt mit 97 km/h durch Ahaus
Den höchsten Wert innerhalb einer geschlossenen Ortschaft registrierte die Polizei auf der Parallelstraße in Ahaus. Dort sei ein Auto mit 97 km/h unterwegs gewesen. Erlaubt seien 50 km/h gewesen.
Weitere deutliche Überschreitungen habe der Verkehrsdienst auf folgenden Straßen gemessen:
Marienthaler Straße in Raesfeld-Erle: 91 km/h bei erlaubten 50 km/h
B 67 in Isselburg: 104 km/h bei erlaubten 70 km/h
B 70 in Vreden: 117 km/h bei erlaubten 70 km/h
Weitere Kontrollen angekündigt
Überhöhte Geschwindigkeit zähle auch im Kreis Borken zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle, teilte die Polizei mit. Dabei könnten auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer schwer verletzt werden. Der Verkehrsdienst wolle seine Kontrollen in der kommenden Woche fortsetzen.
Der Westenergie-Familientag in Raesfeld verbindet klassische Musik mit einem bunten Programm für Kinder und Erwachsene. Am Sonntag, 16. August 2026, wird auf der Naturbühne im Tiergarten am Schloss Raesfeld das Kinderkonzert „Jimmy will Musiker werden“ aufgeführt. Anschließend beginnt ein kostenloses Familienfest.
Am Sonntag, 16. August 2026, laden die musiklandschaft – westfalen und Westenergie erneut zum Westenergie-Familientag in Raesfeld ein. Nach der Premiere im vergangenen Jahr findet die Veranstaltung im Wald rund um das Naturparkhaus Raesfeld statt.
Das Kinderkonzert „Jimmy will Musiker werden“ beginnt um 11 Uhr. Einlass ist ab 10.30 Uhr. Die Aufführung auf der Naturbühne im Tiergarten richtet sich an Kinder ab vier Jahren.
Wie im vergangenen Jahr wird Westenergie mit einem vielfältigen Rahmenprogramm nach dem Konzert für Spaß und Bewegung sorgen. (Foto: Matthias Rethmann)
Westenergie-Familientag in Raesfeld mit Kinderkonzert
In der musikalischen Geschichte begleiten die Besucherinnen und Besucher den Jungen Jimmy auf seinem Weg zum Musiker. Das etwa einstündige Konzert soll besonders Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter spielerisch an klassische Musik heranführen.
„Mitmachen, Mitsingen und Mitmusizieren steht bei dem Westenergie-Familientag in Raesfeld an erster Stelle. Das bringt den Kindern Spaß und gleichzeitig auch den Erwachsenen“, sagte Katja Prahs, Westenergie-Kommunalmanagerin.
Kinder und Erwachsene können eigene Rasseln, Trommeln und andere Instrumente mitbringen. Damit dürfen sie während der Aufführung selbst musizieren und das Stück mitgestalten.
Kostenloses Familienfest nach dem Konzert
Nach dem Konzert beginnt das Familienfest von Westenergie. Die Teilnahme am Rahmenprogramm ist kostenlos.
„Das vielfältige Rahmenprogramm neben dem Konzert bietet Raum für das gemeinsame Erleben von Musik, Kunst und Kultur“, sagte Katja Prahs. Geplant sind eine Hüpfburg, Kinderschminken, das Westenergie-Mitmachmobil und verschiedene Bastelstationen.
„Mit dem Angebot wollen wir dafür sorgen, dass der Tag nicht nur musikalisch, sondern rundum unvergesslich wird“, freute sich Maximilian Klapsing von der musik westfalen.
Die musiklandschaft – westfalen richtet die Festspielreihe seit 17 Jahren aus.
or Ort machten sich (v. l. n. r.) Katja Prahs (Westenergie-Kommunalmanagerin), Markus Büsken (1. Beigeordneter Gemeinde Raesfeld) und Maximilian Klapsing (musik:landschaft westfalen) ein Bild von der familienfreundlichen Location mit gemütlicher Naturbühne und dem unmittelbar angrenzenden Naturspielplatz. (Foto: Westenergie AG)
Decken und Verpflegung können mitgebracht werden
Besucherinnen und Besucher können eine Picknickdecke oder einen Campingstuhl mitbringen. Auch eigene Verpflegung darf zum Westenergie-Familientag in Raesfeld mitgenommen werden.
Der Raesfeld Podcast blickt in Folge 52 auf die wichtigsten Themen des Monats Juli 2026: den Brückenneubau am Schloss Raesfeld, das Ende der Fußballabteilung von Eintracht Erle und neue Pläne für den Tiergarten. Moderatorin Sabrina Czupiol fasst außerdem das Wedding-Festival, einen Wechseltrick, neue Euro-Banknoten und den Badebus zusammen.
Der Monatsrückblick verbindet die Podcast-Folge mit den passenden Heimatreport-Artikeln. So können Hörer die Themen nachlesen, Fotos ansehen und einzelne Nachrichten aus Raesfeld und Erle vertiefen.
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Raesfeld Podcast #52: Das sind die Themen
Im Juli-Rückblick geht es um Schloss Raesfeld, den Sport in Erle, Naturschutz, Veranstaltungen, Polizei, neue Euro-Banknoten und ein Ferienangebot der Gemeinde.
Neue Brücke am Schloss kurz vor der Freigabe
Der Brückenneubau am Schloss Raesfeld geht sichtbar voran. Die beiden jeweils rund 26 Tonnen schweren Brückenteile wurden eingesetzt. Bis zur Freigabe erreichen Fußgänger und Radfahrer das Schloss weiter über die provisorische Brücke.
Mehr als 40 Aussteller präsentierten beim fünften Wedding-Festival am Schloss Raesfeld aktuelle Hochzeitstrends. Vor historischer Kulisse ging es um Brautmode, Trauringe, Fotografie, Dekoration und Hochzeitsfahrzeuge.
Die Stiftung Ferdinand von Raesfeld hat ihre Pläne für den Tiergarten vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Natur- und Artenschutz, Umweltbildung und der Erhalt des historischen Charakters des Waldes.
Eintracht Erle hat beschlossen, die Fußballabteilung mit Jugend- und Seniorenmannschaften aufzulösen. Der Verein nennt unter anderem fehlende Perspektiven, hohe Kosten und den Schutz des Ehrenamtes als Gründe.
Nach einem Betrugsfall in einem Raesfelder Café warnt die Polizei vor Wechseltricks. Täter versuchen dabei, Beschäftigte durch hektische Geldwechsel und verwirrende Gespräche abzulenken.
Die Europäische Zentralbank hat Entwürfe für eine neue Serie von Euro-Banknoten vorgestellt. Bis zum 21. September können Interessierte online über ihre Favoriten abstimmen. Bis neue Scheine in Umlauf kommen, dauert es allerdings noch einige Jahre.
Zum Schluss geht es um ein Ferienangebot der Gemeinde: Der kostenlose Badebus fährt auch in diesem Sommer wieder dienstags und freitags ins Freibad nach Heiden oder ins Aquarius nach Borken.
Das war der Monatsrückblick Juli im Raesfeld Podcast. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Weitere Nachrichten, Termine und Hintergründe aus Raesfeld und Erle gibt es täglich auf Heimatreport.
Die musik:westfalen bringt vom 6. bis 16. August 2026 jeweils ab 20 Uhr ein vielseitiges Konzertprogramm zum Wasserschloss Raesfeld. Auf dem Programm stehen Klassik, Filmmusik, Kölscher Rock, Unterhaltung und ein Familientag bei freiem Eintritt.
Nach den Konzerten der Reihe „Klassik im Park“ im Juni und Juli richtet sich der Blick im August auf das Wasserschloss Raesfeld. Der historische Innenhof wird erneut zur Bühne für die musik westfalen.
Foto: Petra Bosse(Archiv)
Das Wasserschloss Raesfeld zählt zu den bedeutenden Barockanlagen in Westfalen. Im August baut die musik westfalen dort zum 17. Mal ihre Bühne im Innenhof auf. Unter freiem Himmel entsteht so eine besondere Konzertatmosphäre vor historischer Kulisse.
Westfalen klingt im August in Raesfeld
An zwei Wochenenden erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm:
Donnerstag, 6. August 2026: Mozart und Dvořák Zum Auftakt spielt Wenzel Fuchs, Erster Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur KV 622. Begleitet wird er von der festival westfalen unter der Leitung von Michael Zlabinger. Im zweiten Teil des Abends erklingt Dvořáks Neunte Sinfonie „Aus der neuen Welt“.
Freitag, 7. August 2026-18 Uhr: Hollywood in Concert Susan Albers präsentiert gemeinsam mit der festival westfalen bekannte Melodien aus der Welt des Films. Das Programm verbindet große Orchesterklänge mit bekannten Titeln aus unterschiedlichen Kinoepochen.
Samstag, 8. August 2026: Höhner Philharmonics Die Höhner bringen ihre bekannten Lieder in neuen Orchesterfassungen auf die Bühne. Kölsche Rocksongs treffen dabei auf den Klang eines großen Sinfonieorchesters.
Sonntag, 9. August 2026: Original Egerländer Musikanten Die Original Egerländer Musikanten feiern ihr 70-jähriges Bestehen. Erstmals steht das Ensemble unter der Leitung von Alexander Wurz auf der Bühne. Das Konzert beginnt bereits um 18 Uhr.
Wenzel Fuchs in Raesfeld bei der Musiklandschaft Westfalen Schloss Raesfeld. Foto:M:LW/Jens Koch
Zweites Konzertwochenende im Schlosshof
Donnerstag, 13. August 2026: Helge Schneider Helge Schneider gastiert mit seinem Programm „Ellebogen vom Tisch“ in Raesfeld. Der Musiker und Entertainer verbindet Musik, Improvisation und Unterhaltung zu einem eigenen Bühnenprogramm.
Freitag, 14. August 2026: Hommage an Simon & Garfunkel Das Duo Central Park widmet sich den bekannten Liedern von Simon & Garfunkel. Begleitet werden die Musiker von der festival westfalen. Für den Abend wurden eigene Orchesterfassungen erarbeitet.
Samstag, 15. August 2026: Rolando Villazón, Spanische Nacht Der mexikanische Tenor Rolando Villazón gestaltet gemeinsam mit der Sopranistin Charlotte Langner eine Spanische Nacht. Das Konzert am 15. August ist bereits ausverkauft.
Sonntag, 16. August 2026: Rolando Villazón, Spanische Nacht Das Programm vom Vorabend wird am Sonntag erneut aufgeführt. Für diesen Termin sind noch Restkarten in der Kategorie C erhältlich.
Foto: M:LW/Andreas Hechenberger
Familientag bei freiem Eintritt
Sonntag, 16. August 2026, ab 11 Uhr: Westenergie-Familientag Im Naturpark am Schloss Raesfeld findet ein Familientag mit freiem Eintritt statt. Geplant sind ein interaktives Kinderkonzert, Kinderschminken, Bastelstationen und eine Hüpfburg. Das Angebot richtet sich an Familien und Kinder aller Altersgruppen.
Termine und Tickets
Wasserschloss Raesfeld 6. bis 16. August 2026 Freiheit 27, 46348 Raesfeld
Nach der großen Hitze rücken Sturmböen in Raesfeld am Donnerstag, 30. Juli, in den Blick: Das Wetter könnte innerhalb kurzer Zeit deutlich umschlagen. Der Deutsche Wetterdienst warnt ab dem Mittag vor Sturmböen. Am Nachmittag sind zudem kräftige Gewitter und lokal stärkere Böen möglich.
Zunächst bleibt es auch am Donnerstag heiß. Für die Region erwartet der Deutsche Wetterdienst Höchsttemperaturen zwischen 32 und 37 Grad. Im Tagesverlauf zieht jedoch von Westen der Ausläufer eines Tiefs über der Nordsee heran. Damit steigt auch im Raum Raesfeld die Gefahr eines heftigen Wetterumschwungs.
Sturmböen in Raesfeld bis 95 km/h möglich
Besonders im Blick haben die Meteorologen den Wind. Bei kräftigen Gewittern können am Donnerstagnachmittag Sturmböen bis schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 95 km/h auftreten.
Bei stärkeren Entwicklungen sind nach Angaben des DWD mit geringer Wahrscheinlichkeit sogar lokal orkanartige Böen bis 110 km/h möglich. Dazu können Starkregen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit sowie kleinkörniger Hagel kommen.
Gefährlich werden kann es allerdings auch dort, wo kein kräftiges Gewitter niedergeht. In Schauernähe sind laut DWD auch abseits von Gewittern kurzzeitig stürmische Böen bis Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h möglich.
Für den Kreis Borken und damit auch für Raesfeld liegt nach aktuellem Stand eine amtliche Warnung vor Sturmböen vor. Der Warnlagebericht des DWD für Nordrhein-Westfalen weist zusätzlich auf kräftige Gewitter und lokal mögliche Unwetter am Donnerstagnachmittag hin.
Kachelmann warnt vor überraschenden Böen
Auch Meteorologe Jörg Kachelmann warnt eindringlich vor der Wetterlage. Auf X bezeichnete er die erwartete Sturmfront als „potentiellen Killer“.
Die Sturmfront morgen ist ein potentieller Killer, weil viele Leute wegen der Hitze draußen und unter Bäumen sein werden.
Das Problem, dass die Sturmlinie am Himmel oft nicht zu sehen sein wird, weil die sonst begleitenden Gewitter oft fehlen – und so werden viele überrascht™️…
— Jörg @kachelmann anderswo: @realkachelmann (@Kachelmann) July 29, 2026
Das Problem sei, dass eine solche Sturmlinie am Himmel nicht immer deutlich zu erkennen sei. Begleitende Gewitter könnten teilweise fehlen. Dadurch bestehe die Gefahr, dass Menschen von den heftigen Böen überrascht werden.
Besonders kritisch kann das bei der vorherigen Hitze werden. Viele Menschen dürften sich am Nachmittag noch im Freien, in Gärten, Parks oder unter Bäumen aufhalten. Bei schweren Sturmböen können größere Äste abbrechen oder Bäume umstürzen.
Temperatur fällt deutlich ab
Mit dem Durchzug der Schauer und Gewitter endet voraussichtlich auch die große Hitze. Nach Temperaturen von mehr als 30 Grad können die Werte am Nachmittag innerhalb kurzer Zeit auf 21 bis 26 Grad zurückgehen.
In der Nacht zum Freitag ziehen die Schauer und Gewitter unter Abschwächung nach Nordosten ab. Am Freitag bleibt es mit 27 bis 31 Grad sommerlich. Einzelne Schauer und Gewitter sind weiterhin möglich.
Wer am Donnerstagnachmittag in Raesfeld unterwegs ist oder sich im Freien aufhält, sollte deshalb die aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes im Blick behalten. Vor allem bei aufkommendem Wind empfiehlt es sich, Wälder und größere Bäume zu meiden und lose Gegenstände auf Balkonen, Terrassen und in Gärten rechtzeitig zu sichern.
Die Kolpingsfamilien Erle und Raesfeld laden zum gemeinsamen Gebetsruf der Kolpingsfamilien ein. Die Andacht beginnt am Montag, 3. August 2026, um 19 Uhr in der Schlosskapelle. Anschließend sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Umtrunk und Gesprächen eingeladen.
Nach dem Gebet klingt der Abend im Museum am Schloss aus. Dort besteht bei Getränken die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Gebetsruf der Kolpingsfamilien verbindet die Diözese
Der Gebetsruf der Kolpingsfamilien hat eine lange Tradition. Über das Jahr verteilt treffen sich Kolpingsfamilien an verschiedenen Orten im Diözesanverband Münster zum gemeinsamen Gebet.
Seit Mitte der 1950er-Jahre wird der Gebetsruf täglich von einer Kolpingsfamilie an die nächste weitergegeben. Auf diese Weise entsteht eine ununterbrochene Gebetskette quer durch die Diözese.
Anliegen des Gebetsrufs hat sich gewandelt
Zu Beginn stand die Bitte um eine Stärkung der Pastoral und der Kirche im Mittelpunkt. Im Laufe der Zeit hat sich das Anliegen weiterentwickelt.
Heute soll der Gebetsruf auch die Menschen in ihren Berufen und in ihrem sozialen Engagement stärken. Dabei orientieren sich die Kolpingsfamilien an dem Leitspruch: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“
„Raesfeld in Sommerlaune 2026“ geht am Freitag, 31. Juli, in die dritte Runde. Das Duo „Kruse und Blanke“ sorgt an der Freiheit24 für Live-Musik. Dazu erwarten die Gäste regionale Speisen, kühle Getränke und Angebote für Kinder. Der Eintritt ist frei.
Von 17 bis 22 Uhr wird die Freiheit24 zur offenen Sommerbühne. Bei sommerlichen Temperaturen können Besucherinnen und Besucher Musik hören, gemeinsam essen und den Abend in entspannter Atmosphäre genießen.
Kruse und Blanke bei Raesfeld in Sommerlaune 2026
Für die musikalische Begleitung sorgt das Duo „Kruse und Blanke“. Mit Akustikgitarre, Bass und zweistimmigem Gesang präsentieren die Musiker gefühlvolle Interpretationen.
Seit 1980 spielt die Band vor Publikum und sorgt auch beim dritten Abend von „Raesfeld in Sommerlaune 2026“ für die passende musikalische Begleitung.
Grillgerichte, Cocktails und Eis
Auch kulinarisch ist für Auswahl gesorgt. Angeboten werden frisch Gegrilltes, Popcorn und Eis von der Eisdiele an der Freiheit.
Cocktailkreationen und Getränke aus einer Slushmaschine bieten Erfrischung an warmen Sommerabenden.
Hüpfburg und Erinnerungsfotos
Auf die jüngeren Gäste wartet eine Hüpfburg. Wer den Besuch festhalten möchte, kann die Gudels PicBox für Erinnerungsfotos nutzen.
Die Veranstaltungsreihe wird von den örtlichen Gastronomen gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. organisiert. An acht aufeinanderfolgenden Freitagen gibt es ein musikalisches und kulinarisches Programm. Der Eintritt zu den Abenden ist frei.
Nächster Abend am 7. August
„Raesfeld in Sommerlaune 2026“ wird am Freitag, 7. August, fortgesetzt. Dann tritt das Duo Roland & Anne ab 17 Uhr bei Adelheids Spargelhaus auf.
Mit deutschem Schlager wollen die beiden Musiker für einen weiteren schwungvollen Sommerabend sorgen.
Der 20. Büchermarkt am Schloss Raesfeld zählt zu den Höhepunkten für Bücherfreunde im Münsterland und der Umgebung. Mehr als 60 Antiquare und private Händler verwandeln das Gelände vor dem Wasserschloss am Sonntag, 2. August 2026, von 11 bis 18 Uhr in eine große Büchermeile. Der Eintritt ist frei.
Der internationale Büchermarkt des Ortsmarketing Raesfeld öffnet vor der Kulisse des Wasserschlosses. Zum Jubiläum hat der Veranstalter ein Lesezeichen gestaltet. Jeder Gast erhält es beim Kauf eines Buches kostenlos.
Foto: OMR
Bücher für Leser und Sammler
Die Händler bieten preiswerte Romane, Kinderbücher und bibliophile Raritäten an. Auch historische Ansichtskarten, Landkarten, Stadtansichten und Grafiken gehören zum Sortiment.
Marktmeister und Antiquar Rainer Heeke präsentiert unter anderem den dritten Teil von Anton Friderich Büschings „Neue Erdbeschreibung“ aus dem Jahr 1758. Das Werk behandelt die Territorien im Westfälischen und Kurrheinischen Kreis. Das Sammlerstück befindet sich im Original Ganzledereinband mit dreiseitigem Farbschnitt.
Ortsmarketing Raesfeld e.V. in Zusammenarbeit mit dem Antiquar Rainer Heeke aus Bredevoort Foto v.l.: Reinhard Nießing (Ortsmarketing Raesfeld e.V.), Rainer Heeke (Marktmeister), Maria Kowalsky (Ortsmarketing Raesfeld e.V.), Mitarbeiter von Rainer Heeke
Carolin Suer stellt Kinderbuch vor
Die Raesfelder Autorin Carolin Suer präsentiert ihr Kinderbuch „Für dich, mein Kind“. Ihr Vater Josef Suer bietet Kunstdruckkarten seiner Gemälde an. Darunter befinden sich auch Motive vom Schloss Raesfeld.
Ein weiterer Programmpunkt erinnert an Hendrickje Stoffels, die Lebensgefährtin Rembrandts. Sie wurde vor 400 Jahren, im Jahr 1626, in der heutigen Bücherstadt Bredevoort geboren.
Sterndeuterturm öffnet zum Jubiläum
Tim bringt erneut seinen roten Feuerwehr Oldtimer mit Schallplatten und CDs zum Büchermarkt. Das Fahrzeug dient zugleich als Treffpunkt für die Besichtigung des Sterndeuterturms.
Der Aufstieg beginnt jeweils zur vollen Stunde um 13, 14 und 15 Uhr. Interessierte treffen sich am roten Feuerwehrfahrzeug.
Antiquar Rainer Heeke aus Bredevoort organisiert den 19. Büchermarkt am Schloss Raesfeld gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld.. Foto: Petra Bosse/Archiv
Hüpfburg, Kinderschminken und Balalaika Musik
Für Kinder stehen eine Hüpfburg und Kinderschminken bereit. Alexandre Oudovitchenko begleitet den Markt mit seiner Balalaika. Auch die Gastronomie rund um das Wasserschloss öffnet für die Besucher.
Der Ortsmarketing Raesfeld e.V. veranstaltet den Büchermarkt gemeinsam mit dem Antiquar Rainer Heeke aus Bredevoort.
Auch in Raesfeld stoppte die Polizei in der vergangenen Woche einen Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss. Laut Mitteilung stellte sie im Kreis Borken insgesamt 15 Fahrer fest, die Alkohol oder Drogen konsumiert hatten.
35-Jähriger bei Unfall schwer verletzt
Am Sonntagabend fuhr ein 35-Jähriger mit einem Leichtkraftrad über den Brennersdiek in Borken-Marbeck. Er kam von der Fahrbahn ab, stürzte und verletzte sich schwer.
Laut Polizei stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Zudem habe er keine Fahrerlaubnis besessen. Für das Fahrzeug habe auch keine gültige Haftpflichtversicherung bestanden. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.
Polizei registriert fünf Alkoholfahrten
In der vergangenen Woche kontrollierte die Polizei im Kreis Borken insgesamt 15 Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen. Fünf Fahrer hatten nach Polizeiangaben Alkohol konsumiert, zehn weitere Betäubungsmittel.
Im Nordkreis registrierten die Einsatzkräfte sieben Fahrer unter Drogeneinfluss. Im Südkreis stellte die Polizei neben dem verunglückten Mann in Borken zwei weitere alkoholisierte Verkehrsteilnehmer in Bocholt sowie jeweils einen in Raesfeld und Reken fest. In Borken, Reken und Bocholt stoppte sie zudem jeweils einen Fahrer unter Drogeneinfluss.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen das Fahrzeug stehen zu lassen. Bereits geringe Mengen könnten die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und schwere Unfälle verursachen. Neben Strafen drohten der Entzug der Fahrerlaubnis und unter Umständen eine medizinisch-psychologische Untersuchung.
Rund um die Kartoffel dreht sich am Freitag, 31. Juli 2026, ein Familiennachmittag auf dem Hof Breil. Die LandFrauen Erle und Raesfeld laden von 15 bis 17.30 Uhr zu Spielen und kreativen Angeboten ein.
Kartoffel Hof Breil mit Spielen und Malaktion
Auf dem Hof Breil, Marienthaler Straße 56, können die Kinder kleine Leinwände bemalen. Außerdem sind verschiedene Spiele geplant.
Getränke und Kuchen sind im Kostenbeitrag von 5 Euro enthalten. Kinder unter vier Jahren können nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen.
Anmeldung bis zum 30. Juli
Anmeldungen sind bis Donnerstag, 30. Juli 2026, per WhatsApp unter 01575 4788661 möglich. Angegeben werden sollen das Stichwort „Kartoffelfest“, der Name und das Alter des Kindes.
Alternativ kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter unter 02865 9099819 hinterlassen werden.
Die Gymnastikgruppe der AWO Raesfeld-Erle-Homer geht aufgrund der großen Resonanz in die Verlängerung. Übungsleiterin Ulla lädt auch in den kommenden Monaten zweimal im Monat zum gemeinsamen Training in den AWO-Treff ein.
Seit dem Start kommen regelmäßig zahlreiche Teilnehmer zur Gymnastik zusammen. Sie nutzen das Angebot, um sich zu bewegen, etwas für ihre Gesundheit zu tun und Kontakte zu pflegen.
Gymnastik an jedem ersten und dritten Dienstag
Die Treffen finden weiterhin an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat um 10 Uhr im AWO-Treff statt. Am 15. September 2026 falle die Gymnastik aus, da Übungsleiterin Ulla verreist sei.
Danach stehen folgende Termine fest:
Oktober 2026
Oktober 2026
November 2026
November 2026
Dezember 2026
Dezember 2026
Bewegung und Gemeinschaft im AWO-Treff
„Die Begeisterung unserer Gäste zeigt, wie wichtig wohnortnahe Bewegungsangebote sind. Neben der körperlichen Fitness stehen vor allem Gemeinschaft, Freude und das Miteinander im Mittelpunkt. Dass wir das Angebot aufgrund der großen Nachfrage fortsetzen können, freut uns sehr und bestätigt unsere Arbeit für die Menschen vor Ort“, erklärt Andreas Erzkamp, stellvertretender Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Raesfeld-Erle-Homer.
Die Gymnastikstunden seien so gestaltet, dass auch ältere Menschen und Teilnehmer mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen mitmachen könnten. Ulla passe die Übungen an die jeweiligen Möglichkeiten der Gruppe an.
Neue Teilnehmer seien jederzeit willkommen. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich.
Goldener Meisterbrief und Silberner Meisterbrief: Die Bäckerinnung Vest hat vier verdiente Bäckermeister geehrt. Julia Imping überreichte die Auszeichnungen am Samstag, 25. Juli 2026.
In einer kleinen Feierstunde würdigte die Obermeisterin der Bäckerinnung Vest das langjährige handwerkliche Engagement der Geehrten. Die Meisterbriefe werden 25 beziehungsweise 50 Jahre nach bestandener Meisterprüfung verliehen.
Goldener Meisterbrief für drei Bäckermeister
Den Silbernen Meisterbrief für 25 Jahre als Bäckermeister erhielt Olaf Zimmerling von Kettler Brot. Mit dem Goldenen Meisterbrief für 50 Jahre im Bäckerhandwerk wurden Hermann Imping von der Bäckerei Imping, Ludger Brüninghoff von der Bäckerei Brüninghoff sowie Peter Meuser von der Bäckerei Meuser geehrt. Die drei Goldjubilare genießen inzwischen ihren Ruhestand.
„Es war mir eine große Ehre, diesen Kollegen persönlich den Meisterbrief überreichen zu dürfen“, betonte Julia Imping während der Feierstunde.
„Was sie über Jahrzehnte für ihr Handwerk, ihre Betriebe und ihre Kundschaft geleistet haben, verdient allerhöchsten Respekt. Sie stehen für das, was unser Bäckerhandwerk im Kern ausmacht: Qualität, Verlässlichkeit und die Liebe zum Detail – Tag für Tag, oft schon in den frühen Morgenstunden.“
Bäckerinnung Vest würdigt Lebensleistung
Die Obermeisterin nutzte den Anlass auch, um auf die Bedeutung des Bäckerhandwerks insgesamt hinzuweisen.
„Unser Handwerk lebt von Menschen, die mit Leidenschaft und Können hinter dem stehen, was sie backen.“
„Gerade in Zeiten, in denen es für Handwerksbetriebe nicht immer leicht ist, sich zu behaupten, zeigen solche Lebensleistungen, wie viel Substanz und Können in unserer Branche steckt. Diese Meisterbriefe sind nicht nur eine Auszeichnung für den Einzelnen, sondern ein Zeichen der Wertschätzung für das gesamte Bäckerhandwerk.“
Mit Silbernem und Goldenem Meisterbrief zeichnet die Bäckerinnung Vest traditionell Meister aus, die dem Handwerk über Jahrzehnte treu geblieben sind. Sie hätten damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung, zur Qualität und zur regionalen Versorgung mit Backwaren geleistet, heißt es aus der Innung.