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STADTRADELN 2026: Raesfeld sammelt mehr als 17.000 Kilometer

Auch in Raesfeld wird beim STADTRADELN 2026 weiter kräftig in die Pedale getreten. Bis Freitag, 8. Mai, kamen in der Gemeinde bereits 17.318 Kilometer zusammen. Kreisweit liegt der Kreis Borken mit mehr als 917.000 erradelten Kilometern aktuell bundesweit auf Platz eins. Die Aktion läuft noch bis Donnerstag, 21. Mai 2026.

Kreis Borken verteidigt Spitzenplatz

Nach der ersten Woche des STADTRADELN 2026 zieht der Kreis Borken eine positive Zwischenbilanz. Mit bislang 917.069 gefahrenen Kilometern liegt der Kreis bundesweit weiterhin deutlich an der Spitze. Insgesamt beteiligen sich aktuell 12.716 Menschen in 1.336 Teams an der Aktion.

Landrat Kai Zwicker, Verkehrsdezernentin Elisabeth Schwenzow und Markus Elfering vom Kreis Borken rufen dazu auf, weiter Kilometer zu sammeln.

„Wir wollen den ersten Platz natürlich halten. Daher radeln Sie unverdrossen mit Elan, ganz egal, ob in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder bei Strecken für Erledigungen, jeder Kilometer zählt“, erklären sie.

Kilometer müssen online eingetragen werden

Sarah Fortmann, die das Projekt beim Kreis Borken koordiniert, weist darauf hin, dass alle gefahrenen Strecken online oder über die kostenlose STADTRADELN-App eingetragen werden müssen. Die Kilometer können noch bis zum 28. Mai 2026 nachgetragen werden, sofern die Teilnahme innerhalb des Aktionszeitraums erfolgt ist.

So viele Kilometer wurden bislang gesammelt

Die bisher erradelten Kilometer in den teilnehmenden Kommunen im Kreis Borken:

  • Bocholt: 236.709 Kilometer
  • Borken: 129.031 Kilometer
  • Ahaus: 101.930 Kilometer
  • Gronau: 74.960 Kilometer
  • Vreden: 68.910 Kilometer
  • Stadtlohn: 56.933 Kilometer
  • Rhede: 44.155 Kilometer
  • Reken: 40.307 Kilometer
  • Gescher: 27.763 Kilometer
  • Heiden: 27.156 Kilometer
  • Velen: 21.935 Kilometer
  • Südlohn: 19.096 Kilometer
  • Raesfeld: 17.318 Kilometer
  • Isselburg: 14.677 Kilometer
  • Schöppingen: 12.746 Kilometer
  • Heek: 11.479 Kilometer
  • Legden: 11.267 Kilometer

Friedhof in Erle: Neue Bänke, frische Pflanzen – Ehrenamtliche packen an

Mit mehreren Arbeitseinsätzen haben engagierte Ehrenamtliche den Friedhof in Erle verschönert. Neue Bänke, gereinigte Kriegsgräber und eine neugestaltete Grabstätte prägen jetzt das Bild. Präsentiert wurden die Arbeiten am Donnerstag bei einem Pressetermin auf dem Friedhof.

Der Friedhof in Erle ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch ein Ort der Begegnung. Das zeigt sich auch beim regelmäßig stattfindenden Friedhofscafé, bei dem Mitglieder des Pfarreirats und des Kirchenvorstands mit Besuchern ins Gespräch kommen. Aus diesen Gesprächen heraus entstand schließlich die jetzige Aktion. Immer wieder seien Wünsche und Anregungen zur Gestaltung und Pflege des Friedhofs an die Kirchengemeinde herangetragen worden.

Neue Sitzbank auf dem Friedhof in Erle
Neue Sitzbank am Grab der Pastöre. Foto: Petra Bosse

Manche Besucher hätten sich zusätzliche Sitzmöglichkeiten gewünscht, andere hätten auf Bereiche hingewiesen, die nicht mehr gepflegt wirkten.

„Menschen mit offenen Ohren haben das aufgenommen“, so Pastor Dr. Fabian Tilling. Daraus sei schließlich gemeinsam mit Mitgliedern der Krippengruppe und der Kolpingsfamilie Erle mit Wolfgang Schlüter, Klaus Grömping, Josef Oesing, Thomas Rössmann, Ludger Aßkamp, Ludger Uhlenbrock und Johannes Gülker eine größere Verschönerungsaktion entstanden.

Kriegsgräber und Toranlagen gereinigt

Der erste Arbeitseinsatz galt den Kriegsgräbern. „Die Steine der Kriegsgräber wurden alle sauber geschrubbt“, erklärte Ludger Askamp, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Erle. Da die Kriegsgräber der Gemeinde gehören, sei zuvor die Zustimmung des Bürgermeisters notwendig gewesen. „Das hat er auch sehr gerne getan“, so Askamp.

Zusätzlich wurden die stark vermoosten Säulen an den Eingangstoren gereinigt. Auch die Blumenkübel nahmen sich die Ehrenamtlichen vor.

Grabstätte der verstorbenen Pastöre neu gestaltet

Ein weiteres großes Projekt war die Neugestaltung und Reinigung der Grabstätte mit dem großen Kreuz aus Sandstein der verstorbenen Pastöre.

„Hier haben wir erst alles abgeräumt und dann neu gepflanzt, die Hecke neu gemacht und das Kreuz gereinigt“, berichtete Johannes Gülker von der Krippenbaugruppe.

Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz am Friedhof Erle
Foto: Privat

Besonders die Reinigung des großen Kreuzes sei aufwendig gewesen. „Da sind wir ein paar Mal dran gewesen, denn der Schmutz saß sehr fest“, sagte Gülker. Mit dem Ergebnis zeigte er sich dennoch zufrieden: „Nun ist es eigentlich schon sehr gut geworden.“

Neue Bänke für Besucher des Friedhofs

Auch drei neue Sitzmöglichkeiten, an der Leichenhalle, am Kreuz und im Bereich der Gedenkstätte Sternenkinder, wurden aufgestellt. Zwei neue Bänke stammen aus Spenden der Volksbank Raesfeld und Erle sowie des Bestattungsinstituts Kai Linneweber (Bestattungen Schwane) Eine weitere Bank wurde von einem privaten Spender finanziert, der jedoch anonym bleiben möchte.

Während der Aufbauarbeiten entstand zudem die Idee, die alten Bänke nicht zu entsorgen, sondern aufzuarbeiten.

Die Betonteile wurden dafür zu Josef Oesing gebracht und sollen nun gereinigt werden. Für die beschädigten Holzlatten sucht die Gruppe nun nach Ersatz.

Unterstützung durch Sponsoren und Kirchengemeinde

Die Neubepflanzung der Grabstätte mit dem großen Kreuz wurde überwiegend durch eine Spende in Höhe von 1000 Euro finanziert. Das Geld stammt aus dem Erlös des Froschkönigs in Raesfeld. Den symbolischen Scheck überreichte Dagmar Vogt persönlich vor Ort.

Ganz ausreichend sei die Summe allerdings nicht gewesen, erklärte Pastor Fabian Tilling. Deshalb habe die katholische Kirchengemeinde weitere 300 Euro beigesteuert.

„Wir konnten leider nicht an den Friedhofshaushalt, weil dieser aktuell sehr defizitär und im negativen Bereich ist“, sagte Tilling. Dennoch habe die Kirchengemeinde andere Möglichkeiten gefunden, das Projekt zu unterstützen.

Besonders dankbar zeigte sich Tilling über die breite Unterstützung aus dem Ort. So stellte die Firma Klaus Röckinghausen beispielsweise kostenlos einen Hubsteiger zur Verfügung.

Sponsoren für die Pflege am Friedhof in Erle
v.l.: Pastor Dr. Fabian Tilling, Dagmar Vogt (Froschkönig Raesfeld), Michael Weddeling (Vorst. Voba Raesfeld-Erle) und Kai Linneweber (Bestattungn Schwane) Foto:Petra Bosse

„Der Friedhof war noch nie so schick wie jetzt“

Die Arbeiten zogen sich über mehrere einzelne Einsatztage hinweg. Teilweise unterstützten auch hauptamtliche Mitarbeiter der Kirchengemeinde die Aktion.

„Ich hätte auch gerne mitgeholfen, konnte aber nicht. Dafür kam von mir leider nur moralische Unterstützung“, sagte Tilling mit einem Lachen. Am Ende zeigte sich der Pastor beeindruckt vom Ergebnis: „Der Friedhof war noch nie so schick wie jetzt. Besten Dank, Männer.“

Gleichzeitig machte Tilling deutlich, dass es Grenzen gebe. Nicht jedes Grab dürfe einfach gepflegt oder verändert werden. „Da können wir nicht einfach sagen, wir gehen da jetzt dran und machen das schön“, erklärte er. Schließlich handele es sich um private Grabstätten der jeweiligen Familien.

Gerade die unterschiedlichen Gestaltungen der einzelnen Gräber machten den Friedhof letztlich aus. „Der Friedhof wird auch durch seine Vielfältigkeit der unterschiedlichen Gestaltung der Gräber schön“, sagte Tilling.

Die Grabstätte der Erler pastöre erstrahlt in neuem Glanz
Die Grabstätte der Erler pastöre erstrahlt, danke der Ehrenamtlichen und der Unterstützer, jetzt in neuem Glanz. Foto: Petra Bosse

Freiheit 24 feiert 50 Jahre mit Weinfest, Bierfest und Kneipenquiz

Die Firma Nießing feiert 2026 ihr 50-jähriges Bestehen und lädt aus diesem Anlass zu mehreren Veranstaltungen an der Freiheit 24 in Raesfeld ein. Mit Weinfest, Bierfest und Kneipenquiz wird der Schlossparkplatz im Juni zur Bühne für Musik, Genuss und gesellige Sommerabende. Besucher dürfen sich zudem auf internationale Gäste, Live-Musik und Public Viewing freuen.

Die Firma Nießing, gegründet 1976 von Hubert Nießing, blickt in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. Aus diesem Anlass organisiert das Unternehmen eine abwechslungsreiche Jubiläumsreihe auf dem Schlossparkplatz vor der Freiheit 24 in Raesfeld.

„Die Jubiläumsveranstaltung sorgt dafür, dass es bei uns in diesem Jahr bestimmt nicht langweilig wird rund um die Freiheit 24“, sagt Reinhard Nießing mit Blick auf die bevorstehenden Veranstaltungen.

Weinfest eröffnet die Jubiläumsreihe

Den Auftakt bildet das Weinfest vom 12. bis 14. Juni 2026. In stimmungsvollem Ambiente präsentieren verschiedene Winzer ihre Weine und laden zum Probieren und Verweilen ein. Live-Musik und ein vielfältiges kulinarisches Angebot sorgen an allen drei Tagen für besondere Atmosphäre.

Am Sonntag wird zusätzlich das Spiel der deutschen Nationalmannschaft auf großer Leinwand übertragen. Damit sind beste Voraussetzungen für einen geselligen Ausklang des Wochenendes geschaffen.

Bierfest mit Gästen aus den USA

Nur wenige Tage später folgt das Bierfest am 19. und 20. Juni 2026. Besucher dürfen sich auf verschiedene Biere vom Fass, herzhaftes Essen und zünftige Blasmusik freuen.

Am Freitag sorgt unter anderem die „Böhmische Runde“ aus Rhedebrügge für musikalische Unterhaltung. Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstag: Die „Polka Warriors“ aus den USA reisen eigens mit ihren Instrumenten nach Raesfeld an und bringen internationale Festzeltstimmung auf den Schlossparkplatz.

Auch hier wird das Spiel der deutschen Nationalmannschaft live übertragen.

Raesfeld-Kneipenquiz am 25. Juni

Am 25. Juni 2026 steht dann das Raesfeld-Kneipenquiz auf dem Programm. Ab 19 Uhr können Teams ihr Wissen rund um die Heimat unter Beweis stellen und in geselliger Runde gegeneinander antreten.

Das Startgeld beträgt fünf Euro pro Person. Im Anschluss wird auch an diesem Abend das Spiel der deutschen Nationalmannschaft live auf großer Leinwand gezeigt.

Sommerabende unter freiem Himmel

Gefeiert wird draußen, ganz entspannt unter freiem Himmel auf dem Schlossparkplatz vor der Freiheit 24 in Raesfeld. Eine lockere Atmosphäre, viel Platz zum Zusammensitzen und die besondere Kulisse machen alle drei Veranstaltungen zu Sommerabenden, die man gerne gemeinsam verbringt.

Fußball-Weltmeisterschaft

Darüber hinaus dürfen sich Fußballfans auf weitere Public-Viewing-Abende freuen. Alle weiteren Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft werden ebenfalls auf großer Leinwand übertragen, sofern das Team die Vorrunde übersteht und im Turnierverlauf weiterkommt.

Mit der Jubiläumsreihe möchte Reinhard Nießing nicht nur auf 50 erfolgreiche Jahre zurückblicken, sondern vor allem Danke sagen, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden, Partner und alle Wegbegleiter, die den Betrieb über viele Jahre begleitet und geprägt haben.

Weiterer Termin bereits angekündigt

Auch über den Juni hinaus ist bereits ein weiterer Termin geplant. Im Rahmen von „Raesfeld in Sommerlaune 2026“ wird am 31. Juli das Duo Kruse & Blanke an der Freiheit 24 für Unterhaltung sorgen.

Nahversorger in Rhade: Rat diskutiert mögliche Folgen für Raesfeld

Dürfen die Supermärkte in Rhade größer werden, obwohl dadurch möglicherweise Kunden aus Raesfeld und Erle abwandern? Genau um diese Frage ging es am Montagabend im Raesfelder Rat. Hintergrund ist die geplante Erweiterung der beiden Lebensmittelmärkte im Nahversorgungszentrum Rhade. Die Gemeinde Raesfeld soll dazu nun eine Stellungnahme bei der Stadt Dorsten abgeben.

Die Stadt Dorsten plant, die bestehenden Märkte im Nahversorgungszentrum Rhade deutlich zu vergrößern. Der Aldi-Markt soll von bislang 751 auf 1.100 Quadratmeter erweitert werden. Der Edeka-Markt soll künftig statt 1.349 dann 1.800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben. Weil sich solche Veränderungen auch auf Nachbarorte auswirken können, wurde die Gemeinde Raesfeld offiziell beteiligt.

Erwiterung Edeka-Honsel in Rhade
Der Edeka-Markt soll künftig statt 1.349 dann 1.800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben. Foto: Petra Bosse

Gutachten sieht Auswirkungen, aber keine Gefahr

Im Auftrag der Stadt Dorsten wurde eine Auswirkungsanalyse erstellt. Darin wurden auch mögliche Folgen für die Nahversorgung in Raesfeld und Erle untersucht.

Das Gutachten geht davon aus, dass die größeren Märkte in Rhade künftig Kaufkraft aus Raesfeld abziehen könnten. Für die Lebensmittelmärkte im Ortszentrum von Raesfeld, also Rewe, K+K und Aldi, werden Umsatzverschiebungen von bis zu 600.000 Euro pro Jahr erwartet. Das entspricht maximal vier Prozent der bisherigen Umsätze.

Für den Ortsteil Erle rechnet die Analyse mit Umsatzverlagerungen von rund 300.000 Euro jährlich beziehungsweise bis zu sechs Prozent. Betroffen wäre dort vor allem der Edeka-Markt.

Nach Einschätzung der Gutachter sind außerdem deutliche Überschneidungen der Einzugsgebiete erkennbar. Dadurch könnte sich der Wettbewerb insbesondere für den Edeka-Markt in Erle verschärfen.

Trotzdem kommt das Gutachten insgesamt zu dem Ergebnis, dass keine städtebaulich negativen Auswirkungen zu erwarten seien. Weder die Entwicklungsmöglichkeiten der bestehenden Märkte noch die wohnortnahe Versorgung in Rhade, Lembeck oder Raesfeld seien demnach gefährdet.

Verwaltung sieht Risiken für Raesfeld

Ganz unkritisch sieht die Raesfelder Verwaltung die Entwicklung dennoch nicht. In der Stellungnahme heißt es, dass auch kleinere Umsatzverluste langfristig Auswirkungen auf bestehende Geschäfte haben könnten. Besonders der Edeka-Markt in Erle könnte nach Einschätzung der Verwaltung unter stärkerem Wettbewerbsdruck stehen.

Bürgermeister Dirk Kuhmann sprach sich deshalb dafür aus, die Interessen der Gemeinde deutlich zu vertreten. „Wir müssen uns zu den Plänen in Rhade im Sinne unserer eigenen Wirtschaftsförderung äußern“, sagte Kuhmann im Rat. Wenn größere Märkte in Rhade Kunden aus Raesfeld abziehen würden, könne die Gemeinde dazu nicht schweigen.

Der Bürgermeister ergänzte: „Wir werden schlecht beraten, wenn wir uns gar nicht dazu äußern werden.“ Wichtig sei es, „dass wir im Sinne der Wirtschaftsförderung unsere Position verteidigen“.

Positiv bewertete Kuhmann dagegen, dass in Rhade kein zusätzlicher Drogeriemarkt geplant sei. „Ich begrüße es, dass da kein Rossmann gebaut wird. Das finde ich wichtig mit Blick auf unseren Einzelhandel“, sagte er.

Diskussion über Gegengutachten

Im Rat wurde auch darüber gesprochen, ob die Gemeinde ein eigenes Gegengutachten in Auftrag geben sollte.

Andreas Erzkamp (SPD) verwies darauf, dass sich die Stadt Dorsten in ähnlichen, beispielsweise Heiden, ebenfalls gegen Erweiterungen von Lebensmittelmärkten ausgesprochen habe. Deshalb müsse auch Raesfeld seine Interessen deutlich vertreten.

Bürgermeister Dirk Kuhmann hielt ein zusätzliches Gutachten allerdings für wenig sinnvoll. „Unseren Erfahrungen heraus, ist das nicht zielführend“, erklärte er.

FDP kritisiert Stellungnahme deutlich

Deutliche Kritik kam dagegen von FDP-Fraktionsvorsitzendem Christoph Stephan. Er sah die Stellungnahme der Verwaltung kritisch. „Das schreit alles nach Planwirtschaft“, sagte Stephan. Schließlich stehe es grundsätzlich jedem Betreiber frei, seinen Markt zu erweitern.

Die Stellungnahme bezeichnete er als „scharfzündigen Papiertiger“. Außerdem fragte Stephan: „Was wollen wir damit erreichen, was sollen wir damit hier? Sollen wir den anderen Geschäften ins Sortiment reinreden wollen?“

Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen, widersprach dieser Sichtweise. Es sei durchaus üblich, dass Kommunen in solchen Verfahren ihre Interessen vertreten würden. „Wir haben keinen Turbo-Kapitalismus bei uns“, sagte Tünte.

Auch Volker van Wasen von der UWG unterstützte die Beschlussvorlage der Verwaltung.

Stellungnahme bis Mai möglich

Die Gemeinde Raesfeld kann ihre Stellungnahme noch bis zum 22. Mai 2026 bei der Stadt Dorsten einreichen.

Direkten Einfluss auf die Entscheidung hat Raesfeld allerdings nicht. Die endgültige Entscheidung über die Erweiterung der Nahversorger in Rhade trifft die Stadt Dorsten.

Hilfe bei Grauem Star vor Ort für die Ärmsten: Stiftung BESSER SEHEN im Einsatz in Uganda

Die Stiftung BESSER SEHEN führt ihr internationales Engagement fort und bereitet einen weiteren medizinischen Einsatz in Gulu, Uganda, vor. Ein erstes Team ist bereits aufgebrochen, um vor Ort die technischen und infrastrukturellen Grundlagen zu schaffen.

Vorbereitung schafft stabile Grundlagen

Mitarbeitende der Firma Hemker Elektrotechnik aus Wüllen, die die Arbeit der Stiftung bereits seit mehreren Jahren unterstützen, haben sich gemeinsam mit Verwaltungsleiter Matthias Müller von den Augenärzten Gerl & Kollegen auf den Weg gemacht. Vor Ort sollen sie die notwendigen technischen und infrastrukturellen Vorbereitungen treffen.

Im Mittelpunkt dieses ersten Einsatzes steht die technische Weiterentwicklung der von der Stiftung BESSER SEHEN gegründeten Augenklinik in Gulu. Insbesondere die Energieversorgung sowie medizinisch-technische Abläufe werden überprüft und optimiert, um einen reibungslosen Ablauf des nachfolgenden medizinischen Einsatzes sicherzustellen.

Medizinisches Team folgt

Für das siebenköpfige Team der Augenärzte Gerl & Kollegen hieß es am Donnerstag Kofferpacken. In den frühen Morgenstunden des Freitags war der Start Richtung Flughafen Amsterdam und weiter über Ruanda nach Uganda geplant. Die Ankunft in Gulu war für Samstagabend vorgesehen. Unmittelbar danach sollten die Vorbereitungen für die bevorstehenden Augenoperationen beginnen.

Eye Camp mit Operationen und Untersuchungen

Während des Eye Camps stehen operative Kataraktbehandlungen und augenärztliche Untersuchungen im Mittelpunkt. Parallel dazu wird großer Wert auf die enge Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch mit lokalen Kolleginnen und Kollegen gelegt. Ziel ist es, vorhandenes Wissen zu teilen, Kompetenzen weiter auszubauen und die nachhaltige Versorgung vor Ort zu stärken.

Langfristige Perspektiven im Fokus

Die Stiftung BESSER SEHEN verfolgt das Ziel, die augenärztliche Versorgung in strukturschwachen Regionen dauerhaft zu verbessern. Neben der unmittelbaren Hilfe für Patientinnen und Patienten steht deshalb insbesondere der Aufbau stabiler Strukturen und die Stärkung lokaler Kompetenzen im Mittelpunkt aller Einsätze.

Über die Stiftung BESSER SEHEN

Die Stiftung BESSER SEHEN engagiert sich weltweit für eine bessere augenärztliche Versorgung. Durch medizinische Einsätze, Ausbildungsinitiativen und infrastrukturelle Unterstützung trägt sie dazu bei, Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Augenmedizin nachhaltig zu helfen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Stiftung und ihren Projekten finden Sie unter: https://stiftung-bessersehen.de

#49 Monatsrückblick: Diskussionen, Engagement und Bewegung im Ort

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In dieser Folge des Raesfeld Podcasts schauen wir auf den April zurück: Ein Millionenprojekt sorgt weiter für Diskussionen, in Erle sorgt der neue Dorfplatz weiter für Gesprächsstoff, und bei Wettkämpfen, Festen und Aktionen wird deutlich, wie aktiv das Leben in der Gemeinde ist.

Wir starten mit einem der größten Themen des Monats:

Der geplante Ausbau der Kläranlage bleibt weiter offen. Die Investition würde mehrere Millionen Euro kosten. Politik und Verwaltung wollen zunächst genau prüfen, wie notwendig und wirtschaftlich die Maßnahme ist. Eine Entscheidung wurde deshalb vertagt, um mehr Klarheit zu gewinnen.

Hier geht’s zum Artikel: Kläranlage Raesfeld: Ausbau für 5,7 Mio. Euro vertagt

Ein personeller Wechsel steht in der Verwaltung an:

Ab Oktober übernimmt Sabrina Greiwe die Wirtschaftsförderung. Sie soll Unternehmen unterstützen, Netzwerke stärken und neue Impulse für die Entwicklung der Gemeinde setzen.

Hier geht’s zum Artikel: Neue Wirtschaftsförderin für Raesfeld: Startet Greiwe startet

Der neue Dorfplatz in Erle sorgt weiter für Gesprächsstoff:

Zwar spricht sich der Ausschuss für den Namen „Dorfplatz Böckenhoff“ aus, doch entschieden ist noch nichts. Hintergrund ist die historische Bedeutung der früheren Hofstelle – gleichzeitig rechnen viele damit, dass sich im Alltag schlicht der Name „Dorfplatz“ durchsetzt. Die finale Entscheidung steht noch aus.

Hier geht’s zum Artikel: Dorfplatz Erle soll „Dorfplatz Böckenhoff“ heißen

Freies Parken in Erle:

Beim Schützenfest und beim Dorfplatzfest wird der Parkplatz des Edeka-Marktes kostenlos geöffnet. Damit reagiert man auf die angespannte Parksituation bei größeren Veranstaltungen und schafft mehr Komfort für Besucher.

Hier geht’s zum Artikel: Freies Parken EDEKA Erle bei Veranstaltungen

Ein wichtiges Thema über die Gemeinde hinaus:

Im Kreis Borken startet ein neues Schutzkonzept für Frauen. Mit dem Projekt „Luisa ist hier“ entstehen neue Anlaufstellen für Frauen und Mädchen im gesamten Kreisgebiet. Ziel ist es, schnelle und unkomplizierte Hilfe in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen zu ermöglichen.

Hier geht’s zum Artikel:  Schutzkonzept Kreis Borken: „Luisa ist hier“ startet

Jetzt zum Sport – mit einem besonderen Ereignis:

Bei der Kinderleichtathletik des TSV Raesfeld traten rund 100 Kinder in einem Team-Wettkampf gegeneinander an. In Disziplinen wie Laufen, Springen und Werfen zählte nicht nur die Einzelleistung, sondern vor allem der Teamgeist.

Der Wettkampf zeigte: Bewegung soll Spaß machen – unterstützt von vielen Helfern und begleitet von Eltern und Zuschauern wurde der Tag zu einem echten Gemeinschaftserlebnis.

Hier geht’s zum Artikel: Kinderleichtathletik TSV Raesfeld begeistert 100 Kinder

Auch musikalisch war im April etwas los:

Am 19. April fand der Tag der offenen Tür mit Schnupperprobe der Fanfaren Raesfeld statt. Besucher konnten Instrumente ausprobieren, erste Töne spielen und die Vereinsarbeit hautnah erleben. Dabei wurde besonders deutlich, wie wichtig Nachwuchsarbeit und Gemeinschaft für den Verein sind.

Hier geht’s zum Artikel: Fanfaren Raesfeld: Schnupperprobe beim Tag der offenen Tür

Ladestation Erle kommt: Erste Ladesäule für den Ortsteil

Die Ladestation Erle kommt. Am Ende der Ratssitzung am Montag (4.5.) teilte Bürgermeister Dirk Kuhmann die gute Nachricht mit. Die erste öffentliche Ladesäule soll auf dem Parkplatz hinter der Volksbank entstehen.

Ladestation Erle geht auf SPD-Antrag zurück

Der Beschluss zur Ladestation Erle geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurück. Bereits im März hatte die SPD gefordert, die Infrastruktur auszubauen.

In Raesfeld gibt es mehrere öffentliche Lademöglichkeiten. In Erle hingegen gab es bislang keine. Deshalb sollte dieses Ungleichgewicht beendet werden. Ziel sei eine Grundversorgung auch im Ortsteil.

Gespräche führen zur Lösung für Ladestation Erle

Nach Angaben der Verwaltung habe es parallel Gespräche mit den Gemeindewerke gegeben. „Wir haben ziemlich zeitgleich Gespräche mit Emergy geführt, und uns darauf verständigt, dass die Gemeindewerke eine neue Ladesäule errichten.“

Die Ladestation Erle soll erweiterbar sein. So kann die Gemeinde später nachrüsten. Damit bleibt die Lösung flexibel.

Preise und Tarife im Blick

Auch die Kosten waren Thema im Rat. Henry Tünte (Grüne) fragte nach den Preisen.

Daniel Knufmann (Verwaltung) erklärte, dass es große preisliche Unterschiede gebe. Er gehe aktuell von rund 35 Cent pro Kilowattstunde aus.

Lob für schnelle Umsetzung

Die Entscheidung wurde positiv aufgenommen. SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Erzkamp sagte: „Herzlichen Dank für die Turboumsetzung des Antrags.“

Mit der Ladestation Erle entsteht erstmals eine öffentliche Lademöglichkeit im Ortsteil. Ein Termin für die Inbetriebnahme wurde noch nicht genannt.

Raupen am Apfelbaum: „Raupe Nimmersatt“ frisst sich durch Blätter – was tun?

Ärgerlich für viele Gartenbesitzer: Am Apfelbaum tauchen plötzlich zerfressene Blätter auf. Dahinter steckt oft ein kleiner, aber gefräßiger Verursacher. Die gute Nachricht: Wer früh reagiert, bekommt das Problem schnell in den Griff.

Fraßspuren und Gespinste am jungen Baum

Vor allem in den oberen Bereichen zeigen sich die Schäden. Blätter sind angefressen, teilweise eingerollt und mit feinen Fäden überzogen. Genau dort sitzen die Raupen. Sie nutzen diese Gespinste als Schutz und fressen die Blattflächen von innen heraus. Übrig bleiben durchlöcherte oder fast durchsichtig wirkende Blätter.

Solche Fraßspuren treten häufig bei jungen Apfelbäumen auf. Besonders betroffen sind die frischen Triebspitzen, weil die Blätter dort weich und saftig sind.

Fraßspuren durch Raupen am Apfelbaum
Typische Fraßspuren an Blättern. Foto: Petra Bosse

So wirst du die Raupen schnell los

Wenn du den Befall früh erkennst, reichen einfache Maßnahmen:

  • Befallene Triebspitzen abschneiden und im Restmüll entsorgen
  • Gespinste aufreißen und Raupen absammeln
  • Blätter regelmäßig auch auf der Unterseite kontrollieren

Schon diese Schritte reduzieren den Befall deutlich.

Biologische Hilfe bei stärkerem Befall

Bleiben Raupen aktiv oder entstehen neue Gespinste, hilft ein biologisches Mittel. Präparate mit Bacillus thuringiensis wirken gezielt gegen Raupen. Die Anwendung erfolgt am besten abends, wenn die Tiere fressen.

Andere Insekten oder der Baum selbst werden dadurch nicht geschädigt.

Der Baum erholt sich wieder

Trotz der Schäden bleibt der Apfelbaum in der Regel stabil. Gesunde Blätter im unteren Bereich zeigen, dass die Versorgung funktioniert. Nach dem Entfernen der Raupen treibt der Baum wieder neu aus.

Wichtig ist jetzt eine gute Pflege. Regelmäßiges Gießen und ein freier Bereich rund um den Stamm helfen dem jungen Baum, sich zu regenerieren.

Raupenbefall-Blätter am Apfelbaum durch kleine des kleine Frostspanner
Raupenbefall-Blätter am Apfelbaum durch kleine des kleine Frostspanner. Foto: Petra Bosse

Hintergrund: Das ist die Frostspanner-Raupe

Bei dem Verursacher handelt es sich sehr wahrscheinlich um die Raupe des Kleinen Frostspanners. Diese ist hellgrün, leicht durchsichtig und besitzt feine helle Streifen entlang des Körpers. Typisch ist auch ihre Fortbewegung: Sie krümmt den Körper beim Laufen katzenbuckelartig.

Die Raupen schlüpfen im Frühjahr und fressen bevorzugt an Obstbäumen wie Apfel, Kirsche oder Pflaume. Besonders junge Bäume sind anfällig, da ihre Blätter weich und nährstoffreich sind. Der Befall tritt meist nur für einige Wochen auf und klingt danach von selbst wieder ab.

Reifen-Diebstahl in Raesfeld-Erle: Täter steigen über Zaun ein

Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag mehrere Reifen aus einem Lager an der Steinstraße in Erle entwendet. Die Polizei bittet um Hinweise.

Täter überwinden Zaun zum Gelände

Nach Angaben der Polizei hätten sich die Täter zwischen dem 29. April 2026, 23.00 Uhr, und dem 30. April 2026, 03.15 Uhr, Zugang zu einem Gelände an der Steinstraße in Raesfeld-Erle verschafft. Dazu hätten sie einen Zaun überwunden und seien so zu dem Reifenlager gelangt.

Dunkle Kleidung und auffällige Schuhe

Die Unbekannten hätten dunkle Kapuzenpullover getragen. Eine Person sei mit Nike-Schuhen, eine weitere mit Sketchers-Sneakern bekleidet gewesen.

Schadenshöhe noch unklar

Wie die Polizei mitteilt, hätten die Täter mehrere Reifen aus dem Lager entwendet. Zur Schadenshöhe konnten zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch keine Angaben gemacht werden.

Polizei sucht Zeugen

Das Kriminalkommissariat in Borken nehme Hinweise unter Tel. (02861) 9000 entgegen.

Einbruch in Einfamilienhaus am Südring in Raesfeld

Unbekannte sind am Donnerstagvormittag in ein Wohnhaus am Südring eingedrungen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Täter dringen gewaltsam ein

Nach Angaben der Polizei hätten sich bislang unbekannte Täter am 30. April 2026 zwischen 9.15 Uhr und 12.15 Uhr gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus am Südring in Raesfeld verschafft. Die Räume seien durchsucht worden.

Keine Beute gemacht

Wie die Polizei mitteilt, hätten die Täter das Haus ohne Beute wieder verlassen. Hinweise auf mögliche Tatverdächtige lägen derzeit nicht vor.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat in Borken nehme Hinweise unter Tel. (02861) 9000 entgegen.

Raesfelder Mathetalente glänzen auf Landesebene

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Großer Erfolg für die Sebastianschule: Beim Bolyai-Wettbewerb holt die Schule erneut den Landessieg, dazu kommen zahlreiche Auszeichnungen beim Känguru-Wettbewerb. Innerhalb weniger Tage stehen gleich zwei Mathe-Events im Mittelpunkt des Schullebens in Raesfeld.

Neunter Landessieg beim Bolyai-Wettbewerb

Die Raesfelder Mathetalente glänzen auf Landesebene und setzen ihre Erfolgsserie fort. Beim internationalen Teamwettbewerb „Bolyai“ sicherten sich die Grundschüler der Sebastianschule zum neunten Mal in Folge den Titel des Landessiegers, und das bei ihrer neunten Teilnahme.

Das Team „Die schlauen Kickflips“ aus der Klasse 3d mit Mats Finke, Matti Sieverding, Helena Suer und Sina Meyer erreichte 155 Punkte und setzte sich damit gegen 34 weitere Teams durch. Bundesweit verpasste die Gruppe nur knapp den ersten Platz, lediglich ein Team aus Tübingen lag einen Punkt vor ihnen. Insgesamt nahmen 2026 rund 630 Grundschulteams aus dem dritten und vierten Schuljahr teil.

Mathetalente der St. Sebastian-Grundschule Raesfeld
Foto: Presse

Auch die weiteren Platzierungen zeigen das hohe Niveau:

  • Landesweit Klasse 3: „3-Mix“ Platz 2, „Die Klugscheißer“ Platz 3, „Die Mathegirls“ Platz 4, „Die schlauen Füchse“ Platz 6
  • Regionalgruppe Münster, Detmold, Arnsberg Klasse 4: „Die coolen Vier“ Platz 4, „Die vier Einsteins“ Platz 6

Konrektor Manfred Grömping betonte bei der Ehrung: „Dass wir diesen Wettbewerb so regelmäßig gewinnen, ist keineswegs selbstverständlich. Es ist ein Beweis für die besondere Motivation unserer Schüler und die engagierte Förderung im mathematischen Bereich.“

Känguru-Wettbewerb bringt weitere Auszeichnungen

Die Raesfelder Mathetalente glänzen auf Landesebene auch im Einzelwettbewerb. Beim bundesweiten „Känguru“-Wettbewerb erzielten mehrere Schülerinnen und Schüler Spitzenplätze.

Johann Büsken aus der Klasse 3b gewann einen ersten Preis. Zusätzlich erhielt er das begehrte T-Shirt für den weitesten „Kängurusprung“, also die längste Serie richtig gelöster Aufgaben hintereinander.

Weitere Preisträger:

  1. Preis: Tamme Gudel, Mats Finke, Frederic Klein, Marlon Kube
3, Preis: Emil Löchteken, Joris Vennhoff, Linus Rotthaus

    Große Bühne für junge Rechentalente

    Die Ehrungen fanden im Forum der Sebastianschule statt. Unter dem Applaus ihrer Mitschüler nahmen die Kinder ihre Urkunden und Sachpreise entgegen.

    Die Veranstaltungen machten deutlich, dass die Raesfelder Mathetalente auf Landesebene glänzen und Mathematik an der Sebastianschule einen besonderen Stellenwert hat. Die Kombination aus Förderung, Teamarbeit und Motivation führt seit Jahren zu konstanten Erfolgen.

    Maikranz in Erle hochgezogen: Neue Kappeshoheiten gekrönt

    Neue Kappeshoheiten in Erle: Beim traditionellen Maikranz-Hochziehen am Ständebaum wurden am Donnerstag die neuen Hoheiten gekrönt. Zahlreiche Besucher verfolgten die Inthronisierung bei bestem Frühlingswetter. Neben der Krönung sorgten Vereine, Musik und ein erstes Fest auf dem neuen Dorfplatz für eine besondere Atmosphäre.

    Maikranz Aufhängen am Ständebaum in Erle 2026
    Foto: Petra Bosse

    Neue Kappeshoheiten in Erle offiziell vorgestellt

    Ein Moment mit Symbolkraft: Beim Hochziehen des buntgeschmückten Maikranzes am Ständebaum wurde nicht nur in den Mai gefeiert, sondern traditionell auch ein neues Kappes-Duo anschließend auf dem neuen Dorfplatz gekrönt. Vor zahlreichen Besuchern übernahm Katharina Meyering die Krone von Birgitt Grotendorst und ist damit neue Kappeskönigin.

    Katharina Meyerin ist neue Kappskönigin in Raesfeld
    Katharina Meyering ist die neue Kappskönigin in Raesfeld, gekrönt von Maria Kowalsky (Vorsitzende Ortsmarketing). Foto: Petra Bosse

    An ihrer Seite steht nun Franzi I. Lehmbrock aus Homer als neue Kappesprinzessin. Die Bekanntgabe gestaltete Maria Kowalsky (Vorsitzende Ortsmarketing) bewusst spannend. Die Freude bei der neuen Prinzessin war deutlich zu sehen.

    Ihre Vorgängerin Birgitt Grotendorst blickte zum Abschied auf ihr Amtsjahr zurück: „Es war eine tolle Zeit und es wirklich viel Spaß. In dem Jahr habe ich als Königin viele nette Leute kennengelernt. Der neuen Königin wünsche ich genauso viel Spaß, und der Prinzessin ebenfalls.“

    Die Kappeshoheiten vertreten die Gemeinde Raesfeld insbesondere während des Kappesmarktes.

    Neues Kappesköniging un Prinzesses in Erle inthroniesiert 2026
    Die neue Kappeskönigin Katharina Meyering (l.) die neue Prinzessin Franzi I. Lehmbrock und scheidene Königin Birgitt I. Grotendorst (r.) Foto: Petra Bosse

    Traditioneller Maikranz und Programm auf dem Dorfplatz

    Bevor die neuen Kappeshoheiten in Erle gekrönt wurden, stand das Hochziehen des buntgeschmückten Maikranzes am Ständebaum im Mittelpunkt. Dieser wurde wie in jedem Jahr von der KLJB Erle-Rhade geschmückt und sicher befestigt.

    Für heimatliche Stimmung sorgten die Brejipottspöllers vom Heimatverein mit einem Sketch in plattdeutscher Sprache. Ihr Auftritt gehört für viele Besucher fest zum Ablauf des Abends.

    Bereits zu Beginn begrüßte Maria Kowalsky zahlreiche Beteiligte aus Vereinen und Organisationen sowie die Besucher am Straßenrand. Auch der neue Dorfplatz spielte in diesem Jahr eine besondere Rolle als Veranstaltungsort.

    Dank an Ehrenamt und engagierte Vereine

    Sowohl Maria Kowalsky als auch Bürgermeister Dirk Kuhmann hoben die Bedeutung der vielen helfenden Hände hervor. In seiner Ansprache sagte er: „Erle und der Maibaum, das ist eine langjährige Tradition und wie es bei den Traditionen so ist, die Traditionen leben von Menschen und von der Gesellschaft und vor allem von Menschen, die mit anpacken und die das Ganze am Leben halten.“

    Bürgermeister Dirk Kuhmann beim Maikranz-Aufhängen in Erle 2026
    Bürgermeister Dirk Kuhmann. Foto: Petra Bosse

    Er dankte unter anderem der Landjugend, dem Bürger- und Schützenverein, der Feuerwehr, den Jägern, dem Heimatverein sowie allen weiteren Beteiligten für ihr Engagement.

    Gelungener Auftakt für den neuen Dorfplatz

    Nach dem musikalischen Programm des Blasorchesters Erle Jäger, das unter anderem „Der Mai ist gekommen“ spielte, verlagerte sich die Feier auf den neuen Dorfplatz am HUB Erle.

    Dort sorgte Geschäftsführer Christian Lipfert mit DJ Christian Sanders, kalte Getränken sowie Brat- und Currywurst für einen gelungenen Ausklang. Die Veranstaltung wurde damit auch zu einem ersten Testlauf für den neuen Dorfplatz.

    Mai-Party Dorfplatz und HUB Erle 2026
    Wenn es dunkel wird in Erle. Foto: Petra Bosse

    Die offizielle Eröffnung ist für den 17. Mai geplant und wird von einem Festkomitee der Bürgergenossenschaft Erle eG organisiert.

    Verkaufstalente, Sonnenschein und Kaltgetränke: Mädchen-Kiosk in Erle

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    Drei Freundinnen nutzen den 1. Mai in Erle erneut für ihre eigene Geschäftsidee. Am Suendarper Weg sprechen sie vorbeifahrende Radfahrer direkt an: „Wollt ihr eine Erfrischung?“ Wer anhält, bekommt Kaltgetränke, süße Snacks und kommt schnell ins Gespräch.

    Seit drei Jahren mit eigenem Stand

    Die Idee für den kleinen Kiosk entstand vor drei Jahren. Seitdem organisieren die Mädchen ihren Stand eigenständig. Annika ist zwölf Jahre alt, ihre beiden Freundinnen sind jeweils zehn. Gemeinsam planen sie das Angebot, kaufen ein und bereiten alles vor.

    Verkaufstalente am Kinder-Kios in Raesfeld-Erle
    Hier gibt es alles, was man für eine erfrischende Pause benötigt. Foto: Petra Bosse

    Alles selbst gemacht

    Die Auswahl kann sich sehen lassen. Angeboten werden Brownies, Pizza-Brötchen, Kirschkuchen sowie Käse-Mandarinen-Kuchen. Auch Zitronen-Muffins mit Glasur und Smarties liegen bereit. Dazu gibt es selbstgemachte Limonade sowie Cola, Fanta, Sprite und Apfelschorle.

    „Wollt ihr eine Erfrischung?“ Mit dieser Frage sprechen sie gezielt vorbeifahrende Fahrradfahrer an. Dabei entstehen immer wieder kurze Gespräche mit den Gästen.

    Kinder-Kiosk-Suendarper Weg in Erle
    Petra Bosse

    Einnahmen werden aufgeteilt

    Viele Menschen halten am Stand an, berichten die Mädchen. Die Zutaten finanzieren sie vorab mit geliehenem Geld von ihren Eltern. Nach dem Verkauf bezahlen sie diese Kosten zurück. Der Reinerlös bleibt bei ihnen und wird am Ende durch drei geteilt. Konkrete Summen nennen sie nicht.

    Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken leicht angestiegen

    Aktuell 5.780 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

    Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im April 2026 leicht angestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Mit dem leichten Anstieg im April zeigt sich eine gedämpfte Frühjahrsbelebung. Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Lage und steigender Ölpreise im Zuge des Iran-Konfliktes sind die moderaten Zuwächse im Kreis Borken dennoch vergleichsweise gering zu bewerten – zumal die saisonal positive ‚Schönwetterphase‘ am Arbeitsmarkt begonnen hat“, erklärt Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat April 2026 insgesamt 5.780 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

    Im Vergleich zum Vormonat März 2026 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 35 Personen gestiegen. Im Vorjahres-Vergleich zum April 2025 hat sich die Zahl deutlich um 805 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben und liegt weiter bei 2,5 Prozent (März 2026: 2,5 Prozent, April 2025: 2,9 Prozent).

    Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im April 2026 bei 10.778 Personen (-26 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

    Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 15.130 Personen (-93 gegenüber dem Vormonat) in 7.675 Bedarfsgemeinschaften (-34 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im April 2025 noch 978 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.290 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

    Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
    Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

    Lamborghini-Unfall B67 Borken-Gemen: Zwei Schwerverletzte

    Nach Angaben der Polizei hat ein Sportwagenfahrer auf der Auffahrt die Kontrolle verloren und ist in den Gegenverkehr geraten. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

    Unfall auf der B67 in Borken-Gemen

    Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Donnerstag, 30.04.2026, gegen 13.00 Uhr auf der B67 in Borken-Gemen. Ein 37-jähriger Autofahrer war mit einem Sportwagen auf die Bundesstraße in Richtung Münster aufgefahren.

    Zeugenaussagen zufolge beschleunigte der Mann auf der Auffahrt Gemen stark. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr.

    Frontalzusammenstoß im Gegenverkehr

    Dort kollidierte der Lamborghini mit dem Pkw einer 60-jährigen Frau aus Heiden. Sie war auf der B67 in Richtung Bocholt unterwegs. Beide Beteiligten erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen.

    Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann aus Herten in eine Unfallklinik. Die Frau wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert und dort stationär behandelt.

    Vollsperrung zwischen den Abfahrten Gemen

    Die Unfallstelle wurde zwischen den beiden Abfahrten Gemen für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz.

    Spatenstich neue Kita Holzwurm in Erle: Baustart am Holten

    Mit einem symbolischen ersten Stich in den Boden hat am Donnerstag der Bau der neuen Kita Holzwurm in Erle begonnen. Vertreter aus Politik, Verwaltung und Einrichtung begleiteten den Auftakt. Der Neubau entsteht am Holten, Ecke Friedholt, direkt gegenüber des bisherigen Standorts. Die Einrichtung soll künftig mehr Platz für Kinder bieten und zusätzliche Perspektiven schaffen.

    Offizieller Start mit vielen Beteiligten

    Beim Spatenstich waren Bürgermeister Dirk Kuhmann, Mitglieder des Rates sowie Bernd Roters, Leiter des Bauamts der Gemeinde Raesfeld, vor Ort. Auch Kita-Leiterin Katja Maschmeier und die Vorsitzende des Fördervereins, Jessica Foitzik, begleiteten den Termin.

    Wie bereits berichtet, wird die Kita Holzwurm aufgrund von Eigenbedarf verlegt. Das neue Grundstück liegt nur wenige Meter entfernt auf einer Fläche der Kirchengemeinde nahe dem Erler Friedhof.

    Kita-Leiterin Katja Maschmeier und Jessica Foitzik vom Förderverein begleiten den Spatenstich für den Neubau der Kita Holzwurm in Erle am Standort Holten
    Kita-Leiterin Katja Maschmeier (li.) und Jessica Foitzik vom Förderverein begleiten den Spatenstich für den Neubau der Kita Holzwurm in Erle am Standort Holten. Foto: Petra Bosse

    Mehr Platz für Kinder in Erle

    Für Leiterin Katja Maschmeier ist der Baustart ein wichtiger Schritt. „Ja, wir freuen uns. Das ist ja schon lange geplant. Jetzt geht es endlich los“, sagt sie. Auch die Kinder verfolgten die Bauarbeiten aufmerksam. „Die Kinder kriegen ja auch immer mit, dass hier LKWs kommen und Bagger. Wir können alles von schräg gegenüber beobachten. Das ist super.“

    Aktuell werden 23 Kinder betreut. Mit dem Neubau soll sich das ändern. „Der Neubau wird doppelt so groß, also zwei Gruppen“, erklärt Maschmeier. Künftig sei Platz für rund 40 Kinder vorgesehen.

    Grundstück für die neue Kita direkt neben dem Erler Friedhof in Erle
    Foto: Petra Bosse

    Bauweise und Erweiterungsmöglichkeiten

    Bernd Roters beschreibt das Projekt als funktional angelegt. „Es wird eine ganz normale Kita in Massivbauweise errichtet, mit Dacheindeckung.“

    Das Gebäude sei jedoch so geplant, dass eine spätere Aufstockung möglich ist. „Das ganze Gebäude ist so vorgesehen, dass es auch später noch aufgestockt werden kann. Das ist statisch bereits eingeplant.“

    Offen ist derzeit noch die Umsetzung eines Gründachs. „Ob ein Gründach kommt, hängt von einer möglichen Förderung ab“, so Roters. Gespräche dazu laufen aktuell. Sollte eine Förderung bewilligt werden, könne die Dachfläche begrünt werden. Die Konstruktion sei so ausgelegt, dass eine spätere Erweiterung dennoch möglich bleibt.

    Neuer Kindergarten in Erle am Holten geplant
    Neue Kita Holzwurm. Seitenansicht vom Friedholt aus. ©Gemeinde Raesfeld

    Zeitplan und offene Fragen

    Beim Zeitplan zeigt sich die Verwaltung zuversichtlich. „Wir liegen aktuell gut im Plan und gehen davon aus, dass im kommenden Jahr im zweiten Quartal die Einweihung stattfinden kann, vorausgesetzt, es kommt nichts Unvorhergesehenes dazwischen“, sagt Roters.

    Hintergrund der offenen Förderfrage ist eine zunächst in Aussicht gestellte Unterstützung durch den Emscherverband, die später nicht umgesetzt wurde, da es sich um einen Neubau handelt. Aktuell werde geprüft, ob ein alternatives Förderprogramm des Landes greifen kann.

    Auch mögliche Kampfmitteluntersuchungen wurden im Vorfeld geprüft. Grundlage war eine Karte der Bezirksregierung Arnsberg. „Hier waren keine weiteren Untersuchungen erforderlich“, erklärt Roters.

    Bei den Erdarbeiten gab es bislang nur eine Besonderheit. „Wir haben eine rund 30 Meter lange Asphaltstrecke gefunden“, berichtet Roters. Weitere Auffälligkeiten habe es nicht gegeben.

    Neu Kita Holzwurm in Raesfeld-Erle
    Ansicht Ost.©Gemeinde Raesfeld

    Rückblick: Planung, Kosten und Konzept

    Die Planungen für den Neubau liefen bereits seit längerer Zeit. Das Bauamt entwickelte das Gebäude in enger Abstimmung mit der Einrichtungsleitung sowie dem Vorstand des Trägers. Auch das Kreisjugendamt war in die Ausarbeitung des Raumkonzepts eingebunden.

    Darüber hinaus wurden frühzeitig Optionen für eine mögliche spätere Erweiterung berücksichtigt. Die Verwaltung kalkuliert aktuell mit Gesamtkosten von rund 1,7 Millionen Euro, einschließlich der Außenanlagen.

    Start in Raesfeld: 40 Firmlinge auf Tour

    Firmlinge Radtour Raesfeld startet mit viel Vorfreude: Am Martinushaus in Raesfeld herrscht am Donnerstag lebhafte Aufbruchstimmung. 40 Jugendliche und neun Betreuer der Pfarrgemeinde St. Martin machen sich bereit für mehrere Tage auf dem Fahrrad. Die Stimmung ist gelöst, das Wetter spielt mit.

    Aufbruchstimmung vor dem Martinushaus

    Kurz vor dem Start wird noch einmal geprüft und sortiert. Fahrräder stehen bereit, Taschen sind festgezurrt, letzte Absprachen laufen.

    40 Firmlinge in Raesfeld vor dem Start am Martinushaus
    Foto: Petra Bosse

    Christine Focken sagt: „Wir starten jetzt gleich um 13.30 Uhr am Martinushaus in Raesfeld mit 40 Jugendlichen und neun Betreuern aus der Kirchengemeinde St. Martin.“ Die Gruppe ist komplett. Die Vorfreude ist spürbar.

    Erste Etappe führt nach Xanten

    Das Ziel am ersten Tag ist Xanten. Dort übernachtet die Gruppe in der Jugendherberge. Am Freitag geht es weiter Richtung Bocholt-Hemden. Die nächste Übernachtung ist im Hemder Saal in einer Schützenhalle geplant. Das Gepäck ist bereits vor Ort.

    Radtour der Firmlinge in Raesfeld 2026
    Foto: Petra Bosse

    Am Samstag führt die Radtour Raesfeld weiter nach Winterswijk. Dort schlägt die Gruppe ihre Zelte auf einem Campingplatz auf. Für den Abend ist gemeinsames Grillen vorgesehen. Am Sonntag geht es zurück nach Raesfeld zum Martinushaus.

    Zur Strecke gehört auch eine Rheinüberquerung. Die Gruppe setzt bei Bislich über und fährt bei Rees wieder zurück auf die andere Rheinseite.

    Unterstützung aus der Gemeinde

    Die Tour wird von vielen Eltern unterstützt. Sie kümmern sich um Gepäck und Verpflegung entlang der Strecke. Christine Focken sagt: „Und das alles ist nur möglich mit Unterstützung der vielen, vielen Eltern, die uns Gepäck liefern, Essen liefern, morgens schon 37 Brötchen bringen.“

    Premiere mit viel Zuspruch

    Die Tour findet in dieser Form erstmals statt. Sie ist Teil der Firmvorbereitung und setzt bewusst auf Bewegung und gemeinsames Erleben.

    Pastor Fabian Tilling-kurzes Gebet vor dem Start
    Foto: Petra Bosse

    Pastor Fabian Tilling ergänzt: „Das ist das erste Mal, weil ein großes Interesse daran bestand, mal etwas Alternatives in der Vorbereitung anzubieten, mit etwas mehr Bewegung.“ Und zur Organisation sagt er: „Insgesamt sind wir neun.“

    Gemeinschaft im Mittelpunkt

    Einen Schutzengel für jeden Firmling vor der Radtour
    Einen Schutzengel gab für jeden Firmling noch vor der Radtour. Foto: Petra Bosse

    Vier Tage unterwegs, mehrere Etappen und gemeinsame Erlebnisse prägen die Firmlinge Radtour. Die Mischung aus Bewegung, Austausch und gemeinsamer Zeit steht im Mittelpunkt.

    Mit dem Start bei bestem Wetter sind die Voraussetzungen für eine gelungene Premiere gegeben.

    Radtour der Firmlinge der Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld 2026
    Foto: Petra Bosse

    Zukunft des Bauens: Lösungen, die überzeugen

    Bauen und Sanieren in der Region bedeutet heute weit mehr als die Entscheidung für ein neues Haus, eine Modernisierung oder moderne Heiztechnik. Wer renoviert, neu baut oder sein Zuhause zukunftsfähig machen möchte, richtet den Blick auf Energie, Wohnkomfort, Werterhalt und verlässliche Fachbetriebe in der Region.

    Direkt zu den Themen: Feuchtigkeitsschäden sanieren · Moderner Holzbau · Moderne Haustechnik · Wärmepumpen und Heiztechnik · Häufige Fragen

    Bauen und Sanieren in der Region: kompetente Partner sind wichtig

    Wer heute zeitgemäß bauen möchte, braucht kompetente Partner an seiner Seite. Das gilt von der Planung bis zur Schlüsselübergabe, denn die Anforderungen sind ebenso vielseitig wie die beteiligten Gewerke.

    Doch die Region ist gut aufgestellt. Unternehmen wie Holzbau Pieper, Isotec, Vest Haustechnik und Gernemann stehen für Fachwissen, Erfahrung und Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Eigentümern zugeschnitten sind. Denn jedes Gebäude stellt eigene Anforderungen. Mal wird Wohnraum benötigt, mal müssen Feuchtigkeitsschäden behoben werden, mal geht es um eine effiziente Heizung oder um eine Modernisierung, die den Alltag erleichtert.

    Feuchtigkeitsschäden dauerhaft sanieren mit Isotec

    Isotec unterstützt Eigentümer in der Region bei der Analyse und Sanierung von Feuchtigkeitsschäden, Schimmel und Abdichtungsproblemen.

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    „Wir sanieren nicht um Schäden zu verdecken.

    Wir lösen Ursachen damit sie nicht zurück kommen. Die Zukunft gehört den Fachfirmen, die Probleme ganzheitlich verstehen, Verantwortung übernehmen und Ergebnisse liefern, die bleiben.“

    Victor Costa, Geschäftsführer 

    Abdichtungssysteme Costa GmbH – IsoTec Oer-Erkenschwick

    Gerade beim Neubau rückt der Holzbau zunehmend in den Fokus. Holz verbindet natürliche Wohnqualität mit technischer Leistungsfähigkeit. Moderne Konstruktionen ermöglichen kurze Bauzeiten, flexible Grundrisse und eine sehr gute Energiebilanz. Wer mit einem erfahrenen Holzbaubetrieb plant, erhält keine Lösung von der Stange, sondern ein Konzept, das Gestaltung, Statik, Nachhaltigkeit und Präzision verbindet.

    Moderner Holzbau und flexible Grundrisse mit Holzbau Pieper

    Holzbau Pieper steht für nachhaltigen Holzbau, individuelle Planung und Systemholzbau für Neubau, Umbau und moderne Wohnkonzepte.

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    „Holz ist für uns mehr als ein Baustoff.

    Es ist die Grundlage für nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen. Mit moderner Technik und handwerklicher Erfahrung entwickeln wir individuelle Lösungen, die ökologisch und technisch überzeugen, Generationen überdauern und zugleich höchsten Ansprüchen an Qualität und Gestaltung gerecht werden.“

    Lukas Schlütermann, Geschäftsführer

    Nachhaltiger Holzbau mit System – Holzbau Pieper Datteln.

    Moderne Haustechnik, Sanierung und Wartung greifen ineinander

    Auch bei bestehenden Gebäuden entscheidet die richtige Analyse über den Erfolg. Feuchtigkeit, Schimmel oder schadhafte Abdichtung lassen sich nicht dauerhaft beseitigen, wenn nur sichtbare Spuren behandelt werden. Zukunftsfähige Sanierung beginnt an der Ursache. Fachbetriebe, die Schäden ganzheitlich betrachten, schaffen Sicherheit und schützen den Wert der Immobilie dauerhaft.

    Moderne Haustechnik für Neubau und Modernisierung mit Vest Haustechnik

    Vest Haustechnik verbindet Heizung, Sanitär, Wärmepumpen und intelligente Anlagenplanung für effiziente Haustechnik in Neubau und Modernisierung.

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    „Moderne und zukunftsorientierte Haustechnik bedeutet für uns bei der Vest Haustechnik GmbH, Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

    Dabei behalten wir stets die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden im Blick. Mit maßgeschneiderten Lösungen in den Bereichen Sanitär, Heizung und Wärmepumpen sorgen wir dafür, dass unsere Kunden bereits heute von den Möglichkeiten der Zukunft profitieren.“

    Marcel Kroggel, Geschäftsführer

    Effiziente Haustechniklösungen für heute und morgen – Vest Haustechnik.

    Ein zentraler Baustein ist heutzutage die Haustechnik. Wärmepumpen, moderne Heizsysteme, Sanitärlösungen und intelligente Anlagenplanung machen Häuser komfortabler und effizienter. Ob im Neubau oder bei der Modernisierung. Entscheidend ist, dass die Technik zum Gebäude und zu den Menschen passt. Planung, Ausführung und Wartung greifen dabei ineinander.

    Wärmepumpen und moderne Heiztechnik mit Gernemann

    Gernemann Kälte- und Klimatechnik plant moderne Heiztechnik, Wärmepumpen und Klimatechnik passend zum Gebäude und zu den Anforderungen der Bewohner.

    Anzeige Gernemann für moderne Heiztechnik, Wärmepumpen und Klimatechnik

    „Eine gute Wärmepumpe sorgt für angenehme Wärme und unterstützt nachhaltiges Heizen auf moderne Weise.

    Sie schafft Wohnkomfort – im Neubau genauso wie bei der Modernisierung. Wir planen jede Anlage individuell und passgenau. Mit regelmäßiger Wartung stellt unser Team sicher, dass sie dauerhaft zuverlässig und effizient läuft.“ 

    Thomas Kock, Geschäftsführer

    Gernemann Kälte- und Klimatechnik 

    Die Zukunft des Bauens ist regional, fachkundig und individuell. Sie verbindet nachhaltige Materialien, saubere Sanierung, effiziente Technik und verlässliches Handwerk. Wer heute investiert, sucht nicht nur kurzfristige Verbesserung, sondern dauerhafte Qualität. Genau hier setzen qualifizierte Unternehmen an, mit Lösungen für moderne, sichere und zukunftsfähige Häuser.

    Häufige Fragen zum Bauen und Sanieren

    Welche Fachbetriebe helfen beim Bauen und Sanieren in der Region?

    Je nach Vorhaben sind Betriebe für Holzbau, Feuchtigkeitssanierung, Heizung, Sanitär, Wärmepumpen und Klimatechnik gefragt. Wichtig ist, dass Planung, Ausführung und Wartung zusammen gedacht werden.

    Welche Vorteile bietet moderner Holzbau?

    Moderner Holzbau ermöglicht kurze Bauzeiten, flexible Grundrisse, natürliche Wohnqualität und eine gute Energiebilanz.

    Wann sollte man Feuchtigkeitsschäden fachgerecht sanieren lassen?

    Feuchtigkeitsschäden und Schimmel sollten frühzeitig geprüft werden, weil dauerhafte Sanierung an der Ursache ansetzt und nicht nur sichtbare Spuren entfernt.

    Welche Haustechnik eignet sich für Neubau und Modernisierung?

    Moderne Haustechnik umfasst unter anderem effiziente Heizsysteme, Wärmepumpen, Sanitärlösungen und intelligente Anlagenplanung, abgestimmt auf Gebäude und Nutzung.

    Femeiche Erle Führung am 3. Mai: Geschichte wird lebendig

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    An der Femeiche in Erle wird Geschichte erlebbar. Am Sonntag, 3. Mai, lädt eine öffentliche Führung zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein. Besucher erwartet eine Mischung aus Erzählung, Rollenspiel und Ausstellung.

    Femeiche Erle Führung mit historischem Rollenspiel

    Die Femeiche Erle Führung beginnt um 15 Uhr an der Femeiche Erle (Ekhornsloh 17). Carlo Behler tritt dabei als Freigraf Bernd de Duiker in mittelalterlicher Gewandung auf. Er berichtet über seine Rolle als Vorsitzender des Femegerichts und vermittelt Hintergründe zur Geschichte des mehr als 1000 Jahre alten Nationalerbe-Baums.

    Ein besonderer Teil der Femeiche Erle Führung ist das gemeinsame Nachspielen einer urkundlich überlieferten Femegerichtsverhandlung aus dem Jahr 1441. So erhalten die Teilnehmer einen direkten Einblick in die Rechtsprechung vergangener Zeiten.

    Ausstellung im Heimathaus ergänzt die Führung

    Im Anschluss führt die Veranstaltung weiter zum nahegelegenen Heimathaus Erle (Silvesterstraße 5). Dort wird die Ausstellung rund um die Femeiche besucht. Inhalte aus der Führung werden hier anschaulich vertieft und ergänzt.

    Darüber hinaus können Besucher auch die weiteren Ausstellungen im Heimathaus besichtigen.

    Dauer und Hinweise zur Teilnahme

    Die Femeiche Erle Führung dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Bei Regen wird die gesamte Veranstaltung ins Heimathaus verlegt.

    Dorfplatz in Erle: Ausschuss entscheidet sich für „Dorfplatz Böckenhoff“

    Der neue Dorfplatz in Erle steht kurz vor der Eröffnung. Parallel dazu hat der Hauptausschuss am Montag über die künftige Bezeichnung beraten. Die Mehrheit spricht sich für den Namen „Dorfplatz Böckenhoff“ aus.

    Mehrheit für „Dorfplatz Böckenhoff“

    Im Hauptausschuss fiel die Entscheidung zugunsten des Namens „Dorfplatz Böckenhoff“. Zuvor hatte die Verwaltung die Bezeichnung „Böckenhoff-Platz“ ins Spiel gebracht. In der Sitzung wurde deutlich, dass der Zusatz „Dorfplatz“ für viele Mitglieder entscheidend sei.

    Historischer Bezug zur alten Hofstelle Böckenhoff
    Historischer Bezug zur alten Hofstelle Böckenhoff. Repro: Petra Bosse

    Historischer Bezug zur Hofstelle Böckenhoff

    Bürgermeister Dirk Kuhmann erklärte, die Verwaltung habe ursprünglich den Erler Heimatverein in die Namensfindung einbinden wollen. Aufgrund der fortgeschrittenen Bauarbeiten und des engen Zeitplans bis zur offiziellen Eröffnung sei dies jedoch kurzfristig nicht mehr möglich gewesen.

    Der Name „Böckenhoff“ verweise auf die frühere Hofstelle, die das Ortsbild über mehrere Generationen geprägt habe und nicht auf eine Person. In der Diskussion wurde mehrfach auf die historische Bedeutung hingewiesen.

    Christoph Stephan, Fraktionsvorsitzender der FDP, sagte: „Wir können uns nicht vorstellen, dass jemand etwas anderes als Dorfplatz sagen wird.“

    André Olbring (CDU) sagte: „Der Name Böckenhoff ist durch die Brennerei bekannt. Ich kann verstehen, dass einige dagegen sind.“ Er könne sich auch vorstellen, dass der Platz schlicht „Dorfplatz“ genannt werde.

    Vorschlag für Hinweisschild

    Kornbrennerei Böckenhoff Erle
    Die Platz der Brennerei Böckenhoff war immer ein prägendes Bild in Erle. Foto: Petra Bosse

    Andreas Erzkamp (SPD) brachte ergänzend einen Vorschlag ein: „Ich würde durch ein kleines Hinweisschild ergänzen, dass die alte Hofstelle gemeint ist, auch mit Blick auf den touristischen Aspekt.“

    Ein solches Schild könne nach seiner Einschätzung den historischen Bezug verdeutlichen und gleichzeitig Besuchern zusätzliche Informationen bieten.

    Die endgültige Entscheidung über den Namen wird der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen treffen.

    Alte Hofstelle der Brennerei Böckenhoff in Raesfeld-Erle
    vWo früher die alte Scheune stand, befindet sich heute das Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle.. Foto/Repro: Petra Bosse

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