Da hatte ich aber mal Glück gehabt, denn als ich heute mal kurz über das 8. Schermbecker Gourmetfest-Fest bummelte, stiegen mir schon von weiten die unterschiedlichsten Düfte von leckeren Speisen in die Nase. Und weil ich aber im Moment mal wieder auf Diät bin, hatte ich in weiser Vorausschau gleich mein Geld zuhause gelassen. Und das war gut so. Scampies in Knoblauch auf Spaghetti war nur eines meiner Lieblingsspeise, was ich auf den Tellern einiger Besucher entdeckte. Der gesamte Rathausplatz war eine einzige Schlemmermeile. Wie grausam. Nein. Dass Angebot war echt klasse. Auch das Ambiente, weg von der Straße war sehr einladen und es erinnerte mich teilweise an die mediterrane Lokalitäten in Frankreich. Aber auch das Wetter trug mit zu diesem südlichen Flair erheblich dazu bei. Wer wie ich nicht auf Essen eingestellt war, hatte auf der Mittelstraße die Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel. Das Schermbecker Gourmet-Fest eine echte Bereichung für die Region.
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Genießen mit allen Sinnen – 8. Schermbecker Gourmet-Fest
Kinderflohmarkt Raesfeld
Zufriedene Gesichter beim 3. Kinderflohmarkt in Raesfeld. 150 gemeldete Teilnehmer boten jede Menge an Spielsachen an. Jeanne Müller vom Ortsmarketing achtete auch diesmal besonders darauf, dass der Kindermarkt nicht zum Trödelmarkt für Erwachsene entartete.
Mehr dazu finden Sie auf >>>
Entlassgottesdienst der Alexanderschule Raesfeld
Schüler und Schülerinnen, Eltern sowie das Lehrerkollegium sind eingeladen zu dem ökumenischen Gottesdienst am Donnerstag um 10:00 Uhr in unserer Kirche.
Kirchenchor erfreut die Bewohner des Seniorenhaus Raesfeld
Der St. Silvester Kirchenchor erfreute die Bewohner des Seniorenhaus Raesfeld. Rechtzeitig zum Sommeranfang stimmte der Erler Kirchenchor die Bewohner des Seniorenheimes auf die sonnige Jahreszeit ein.
In Begleitung des Musikalischen Leiters Christoph Spangemacher der auf dem Klavier die Sängerinnen und Sänger begleitete, eröffnete der Chor den Reigen mit [spoiler] „Herr deine Güte.. „ , „Ich hebe die Augen hinauf zu den Bergen…“ , „Den Tag leg ich an deine Hand…“ , um es anschließend auf die Jahreszeit einzugehen mit den Liedern, „ Wie schön ist es im Freien…“ , „Lebe –Liebe- Lache… „ , sowie „ Ein Lied für frohe Stunden… „ ,das Programm fortgesetzt. Zum Schluss des Nachmittages durfte das gemeinsame Kaffetrinken und Singen nicht fehlen, hierbei nahm das gemeinsame Singen mit den Liedern „ Wenn alle Brünnlein.. „ „ Nun ade Du mein… „Wochenend und Sonnenschein„ ,fast kein Ende. Hausleiterin Anne Eversmann bedankte sich für den schönen Nachmittag an dem alle sehr viel Spaß hatten. [/spoiler]
Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Machen Sie mit beim Sommerwettbewerb der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit!“
Kreis Borken ist bereits im Jahr 2005 als erster deutscher Landkreis der Charta beigetreten
Eine von der Verwaltung der Europäischen Kommission eingesetzte Jury wird unter den eingesandten Beiträgen die fünf Sieger auswählen. Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter folgendem Link: http://www.erscharter.eu/inaction/award/17739. Teilnahmeschluss ist am 3. Oktober 2010.
Zum Hintergrund:
Mit der Unterzeichnung der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit am 21. März 2005 hat sich der Kreis Borken als erster Landkreis in Deutschland verpflichtet, seine Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit abzusichern und bei Bedarf fortzuentwickeln. Der Kreis Borken verfügt über ein dichtes Netzwerk der Verkehrsaufklärungsarbeit und erreicht mit den verschiedenen „Bausteinen“ seines Verkehrssicherheitsprogramms
· Kinder im Vorschulalter: Verkehrsmobil (Info-Bus) der Polizei mit Puppenbühne
· Grundschulkinder: Wettbewerb „Könner auf 2 Rädern“ mit Abschlussveranstaltung; Fahrradausbildung der Jugendverkehrsschulen
· Jugendliche: Mofakurse der Schulen; Unfalldemonstration, No-Risk-No-Fun-Wanderausstellung
· junge Erwachsene: Angebot zum Fahrsicherheitstraining
· Senioren: Informationsnachmittage
· sowie Verkehrsteilnehmer im Allgemeinen: Informationsbroschüren, Großplakate an Hauptverkehrsstraßen.
Der Kreis Borken arbeitet auf diesem Feld eng mit der Kreisverkehrswacht, der Polizei, den Städten und Gemeinden, dem TÜV und den Schulen zusammen. Für verschiedene Themenstellungen, wie zum Beispiel „Radfahren“ oder „Vorfahrtregelungen“, stellt er Informationsmaterial zur Verfügung. Ebenso führt er Aktionen durch, um die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren. Dazu gehören auch saisonale Maßnahmen für Motorradfahrer oder I-Dötzchen („Aktion Denk-/Dank-Zettel“). [/spoiler]
Kein schöner Land… -Schloss Raesfeld
Spontan fiel mir heute Abend bei meiner Fahrt durch die Felder das alte Volkslied ein. Leider gibt es hier noch kein Duftprogramm, welches den Geruch von dem Getreide und des Sommerabends wieder geben kann.
1. Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden wohl unter Linden
zur Abendzeit. [spoiler]
2. Da haben wir so manche Stund,
gesessen da in froher Rund´.
Und taten singen die Lieder klingen
im Eichengrund.
3. Dass wir uns hier in diesem Tal,
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
es hat die Gnad´.
4. Nun, Brüder eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht.
In seiner Güten uns zu behüten
ist er bedacht.
Worte und Weise: Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio
( 1803 – 1869 ) nach älteren Vorlagen gestaltet. [/spoiler]
Und dann die Hände zum Himmel – 1:0 für Deutschland
Dreister Einbruch in Raesfeld
Raesfeld (ots) – (kw) Am Samstag brachen bislang unbekannte Täter in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr in ein Einfamilienhaus im Bereich „Hoher Weg“ ein. Während die Eigentümerin des Hauses mit Gartenarbeiten beschäftigt war, gelangten die Täter in das Haus und stahlen Schmuck, Ausweispapiere sowie eine Kreditkarte. Von Nachbarn war während dieser Zeit eine ihnen unbekannte Frau aufgefallen, die über die Einfahrt in den Garten der Geschädigten verschwand. [spoiler] Die Frau wird wie folgt beschrieben: ca. 60 Jahre alt, 150 cm bis 160 cm groß, faltiges markantes Gesicht, gräuliche, helle Haare, zu einem Dutt zusammengesteckt, bunte Bluse. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von einigen
hundert Euro. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat in Borken unter 02861 – 9000.
Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 22.06.2010 13:52 Uhr [/spoiler]
LEADER-Projekt „Blühaspekte an Ackerrändern“ gestartet
Landfrauen-Aktion wird fortgesetzt. LEADER-Projekt „Blühaspekte an Ackerrändern“ gestartet
Auch in Raesfeld sollen Ackerränder prachtvoll erblühen
Raesfeld (pd). In diesen Tagen wird das erfolgreiche LEADER-Projekt „Blühaspekte an Ackerrändern“ fortgesetzt. Auf unzähligen Ackerrändern in der Region werden wieder Sonnenblumen gesät, damit die Maisfelder in wenigen Monaten von gelben Sonnenblumen gesäumt sind. Dienstleister Arndt Kerkenpaß aus Hamminkeln übernimmt diese Aufgabe in allen sechs Kommunen der LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein, wozu neben Raesfeld auch Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Rees und Teile von Wesel zählen. Der Auftakt in Raesfeld fiel am Freitag beim Landwirt Reinhard Terbeck. [spoiler]
Im Vorfeld wurden zahlreiche Landwirte angesprochen, von denen sich viele dazu bereit erklärt haben, an der schon fast „traditionellen“ Aktion teilzunehmen, die auf eine Idee der Landfrauen zurückgeht. Erstmals im ILEK-Prozess aufgegriffen, wird die Idee seit 2002 als jährlich wiederkehrendes Projekt realisiert und kann seit 2008 über LEADER gefördert werden. Die Aktion, deren Ziel die Sympathiesteigerung für die Landwirtschaft darstellt, soll sowohl räumlich als auch inhaltlich von Jahr zu Jahr wachsen.
So wird es neben einer Streckenlänge von insgesamt ca. 50 km im gesamten Regionsgebiet auch Optimierungen und Variationen im Bereich des Saatguts geben. In diesem Jahr wird beispielsweise zum ersten Mal auch eine frühere Blühvariante zum Einsatz kommen, die neben den herkömmlichen Sonnenblumen auch eine bunte Blühmischung für den Unterwuchs beinhaltet. Dies bedeutet mehr Farbvielfalt für die Betrachter sowie eine ökologische Vielfalt für die Tier- und Pflanzenwelt.
Durch die kalte Witterung im Mai konnte mit der Aussaat in diesem Jahr erst verzögert begonnen werden. Viele Raesfelder Landwirte haben ihre Äcker für die klassische Variante der Sonnenblumenreihen an Maisfeldern zur Verfügung gestellt. Einer von ihnen ist Landwirt Reinhard Terbeck vom Ortwinsweg. Nachdem der Startschuss bereits am 26. Mai in Rees gefallen war, begann „Sämann“ Arndt Kerkenpaß am Freitag nun auch in Raesfeld mit den Säarbeiten. Die bunten Blüten können dann im Spätsommer wieder von Einwohnern und Besuchern der Region in voller Pracht bestaunt werden. Neben Raesfeld und Rees wird auch in den anderen LEADER-Kommunen die Aussaat von Sonnenblumen an Maisfeldern in den kommenden Tagen erfolgen. [/spoiler]
3. Kinderflohmarkt in Raesfeld
Die Fördervereine der Grundschule St. Sebastian in Raesfeld und der Silvesterschule in Erle laden wieder gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. zum 3. Kinderflohmarkt ein.
Am Samstag, 26. Juni 2010 von 11 bis 14 Uhr heißt es wieder „Kleine handeln wie die Großen“ auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Raesfeld. Gegen eine Standgebühr von 1 € (pro Tisch/Decke – ca. 2 mtr) dürfen alle Kinder und Jugendliche von der 1. bis 10. Klasse ihre Waren anbieten. Gegen kleines Geld werden selbst gebackener Kuchen, Brötchen, Bratwurst und Alkoholfreie Getränken angeboten. Der Erlös ist für Förderprojekte der Schulenbestimmt.
Alle Kinder, die mitmachen möchten, können schon mal anfangen, Spielsachen zu sammeln. Nähre Infos zu den Anmeldungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Seniorengemeinschaften Raesfeld und Rhedebrügge
Der Musikverein Rhedebrügge möchte die Senioren aus Rhedebrügge und die Seniorengemeinschaften aus der Nachbarschaft zu einem gemütlichen Nachmittag mit buntem Programm einladen.
Der Nachmittag findet im Festzelt auf dem Gemeindeplatz am Freitag, den 25. Juni 2010 um 14:30 Uhr statt.
Für 7,– Euro gibt es Kaffee, selbstgebackener Kuchen und Schnittchen „satt“. Die Leitung durch das bunte Programm übernimmt Hans Dings.
Das Ende des festen Programms wird gegen 18 Uhr sein, danach ist ein gemütlicher Ausklang mit böhmischer und volkstümlicher Blasmusik. Es darf getanzt und geschunkelt werden.
Ende offen!
Hegeringmeisterschaft des Hegering Raesfeld
Bei wechselhaften äußeren Bedingungen fand am Samstag die diesjährige Hegeringmeisterschaft des Hegering Raesfeld statt. Trotz vereinzelter Schauer waren zahlreiche Raesfelder Jäger der Einladung gefolgt, auf der Schießanlage am Freudenberg die Meisterschaft im jagdlichen Schießen auszutragen. Geschossen wurde in zwei Schrot- und 3 verschiedenen Kugeldisziplinen. Am Ende standen die drei Sieger in den einzelnen Wettkampfgruppen fest.
Schießobmann Werner Lehmbrock, der auch in diesem Jahr für eine gelungene Organisation und einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs gesorgt hatte, nahm am frühen Nachmittag die Siegerehrung vor. [spoiler]
In der A-Klasse konnte sich in diesem Jahr Sebastian Meyering den Wanderpokal für den besten Schützen sichern. Hendrik Garbert erreichte in der B-Klasse die meisten Punkte. Treffsicherster Schütze bei den Senioren war Hubert Lehmbrock. In der Gruppe der Jungjäger tat sich Simone Bölker besonders hervor. Sieger und Platzierte durften sich über wertvolle Sachpreise freuen. Hegeringleiter Bernhard Bölker bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung.
Auf dem Foto die Sieger des diesjährigen Hegeringschießens
(v.l. Hendrik Garbert, Sebastian Meyering; Simone Bölker; Hubert Lehmbrock) [/spoiler]
Faszination Golf -Golfclub Weselerwald ist eine Oase der Ruhe
Gleich um die Ecke liegt mitten im Grünen, eingebettet von Feldern und Natur der Golfclub „Weselerwald“. Immer mehr Tennisspieler finden den Weg zum Golfsport. Was ist so faszinierend an dieser Sportart? Was macht ihn so reizvoll. Wie ein Virus erfasst er jeden Spieler, der sich für kurze Zeit damit befasst. Ich war vor Ort und habe mich mal umgehört:
BVMW Carity Golf-Cup Weselerwald – Erler gewann souverän
Bei dem BVMW (Bundesverband Mittelständischer Wirtschaft) Carity Golf – Cup im Golfclub Weseler Wald am Samstag zeigte der Erler Alexander Stegerhoff Nerven. Er spielte eine phänomenale Runde und sicherte sich mit 23 Brutto und 40 Netto Punkten den 1. Platz. Somit konnte er sein Handicap von 15,6 auf 14, 4 verbessern.
Wolfgang Weinkath, Ausrichter des BVMW Golf-Cup gratulierte dem Erler und überreichte ihm ein Bild.
Rund 70 Teilnehmer waren gemeldet. Trotz Regenschauer gab es zahlreiche HDC-Verbesserung. Bei der großen Konkurrenz blieben zwar etliche ohne Preis, aber die eigene Leistung steht bei diesem Sport im Mittelpunkt. Und so war die Laune nach einem hervorragendem Abendessen im Birdie-Bistro bei allen Spielern wieder ausgeglichen und gut. Ein weiterer Erler, David Bosse spielte bei diesem Turnier mit. Er belegte in seiner Klasse HDC 19,4 bis 29,3 nur den vierten Platz, konnte aber auch sein HDC von 20,3 auf 19,8 verbessern
Turmwindmühle in Raesfeld-Erle
Als ich heute morgen aus meinem Dachfenster schaute, fiel mir plötzlich eine komplette andere Perspektive der alten Mühle ins Auge. Wie ein Pilz sieht das Dach aus.
Die Turmwindmühle steht südlich vom Dorf Erle. Im Jahre 1843 bis 1846 baute Müller Schwane (Kiewes) die Mühle. Schön zu sehen sind noch die alten Feldbrandsteine des Turmes. Um die Jahrhundertwende entstand im Vorderhaus eine elektrisch betriebene Dampfmühle wo noch bis 1980 Korn zu Mehl gemahlen wurde. Seit 1985 steht die Mühle unter Denkmalschutz. Im Januar 1991 erhielt die Erler Mühle ein neues Dach, da ein Wirbelsturm große Schäden angerichtet hatte.
Heute ist das Bauwerk ein Wohngebäude mit 4 Wohnungen. Eine in der Mühle und drei im ehemaligen Kornspeicher.
Den Umweltschutz verbessern und gleichzeitig Kosten sparen
Kreis und Wirtschaftsförderungsgesellschaft werben für Qualitätssiegel „Ökoprofit“ / Unternehmen aus Borken, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen können mitmachen
Kreis Borken (pd). Die Umwelt schützen und gleichzeitig Kosten senken: Dass das funktioniert, wollen in den kommenden Monaten zehn bis fünfzehn Unternehmen aus dem Kreis Borken zeigen. Sie können sich am Projekt „Ökoprofit“ beteiligen, das der Kreis Borken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) jetzt gemeinsam starten. Weitere Projektpartner sind die Kreishandwerkerschaft, die Industrie- und Handelskammer sowie die Effizienzagentur NRW. Finanziell gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV). [spoiler]
Jeweils zwei bis drei Firmen zunächst aus den Pilotkommunen Borken, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen haben die Chance mitzumachen. Gemeinsam mit Experten werden sie Materialflüsse und Betriebsabläufe genau unter die Lupe nehmen. Dabei möchten sie zum Beispiel herausfinden, wie und wo sich der Einsatz von Chemikalien reduzieren lässt, wie sie eine energetische Sanierung ihrer Gebäude anpacken können oder wo sich Routinen verbessern lassen. „Wir wollen die Firmen unterstützten, den Blick für den betrieblichen Umweltschutz zu öffnen“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Dieses Engagement sei ein wichtiger Baustein im Klimaschutzkonzept des Kreises.
„Viele Beispiele aus ganz Nordrhein-Westfalen zeigen, dass sich durch konsequenten Umweltschutz auch Kosten einsparen lassen“, ergänzt der Geschäftsführer der WFG, Dr. Heiner Kleinschneider. „So ist das Projekt Ökoprofit auch ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung.“ Seit 1991 haben sich in Nordrhein-Westfalen bereits über 1000 Unternehmen an Ökoprofit beteiligt. Damit verbunden ist die Auszeichnung mit einem gleichnamigen Gütesiegel, das nach eingehender Prüfung der Unternehmen und ihrer Projekte vergeben wird.
Die Durchführung des Projektes im Kreis Borken kostet rund 30.000 Euro, 80 Prozent davon übernimmt das Land. Finanziell unterstützten werden das Projekt zudem die VR-Bank Westmünsterland, die Volksbank Heiden eG sowie die Spar- und Darlehenskasse Reken eG. „Wir wollen gerne dazu beitragen, dass Firmen in innovative Konzepte zum Umweltschutz und zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit investieren“, erklärt Georg Kremerskothen, Vorstand der VR-Bank Westmünsterland eG.
Ansprechpartner für interessierte Unternehmen ist Ingo Trawinski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, Tel.: 02561/9799920. Weitere Informationen zum Projekt Ökoprofit gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/oekoprofit. [/spoiler]
Wenn rechtlich Betreute in der Schuldenfalle stecken
Fachleute aus den Kreisen Borken und Coesfeld bildeten sich gemeinsam weiter
Kreis Borken/Kreis Coesfeld (pd).
Wenn Menschen ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, stellt ihnen das Amtsgericht einen rechtlichen Betreuer oder eine rechtliche Betreuerin zur Seite. Oft übernehmen Familienangehörige diese Aufgabe, bei besonders komplizierten Fällen kümmern sich Berufsbetreuerinnen und -betreuer. Rund 40 dieser Fachleute aus den Kreisen Borken und Coesfeld bildeten sich jetzt gemeinsam fort.
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Frank Stenner, Fachanwalt u.a. für Insolvenzrecht aus Haltern, nahm im Borkener Kreishaus vor allem das Thema Schuldenregulierung in den Blick. „Gerade die Berufsbetreuerinnen und -betreuer haben in ihrer täglichen Praxis häufig mit Menschen zu tun, die vollkommen überschuldet sind und kaum noch einen Ausweg sehen“, erklärt dazu Angela Hindermann, die die Betreuungsstelle beim Kreis Borken leitet. Stenner erläuterte die Ursachen für Überschuldung. Diese im Einzelfall zu kennen, sei Grundlage für Maßnahmen zur Rückführung der Überschuldung. Er informierte über Pfändungsschutz für die Betroffenen, u.a. auch durch die künftig ab dem 01.07.2010 bestehende Möglichkeit der Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos. Ferner legte der Jurist den Ablauf des Verbraucher-Insolvenzverfahrens dar.
Seit einigen Jahren organisieren die Betreuungsstellen der Kreise Borken und Coesfeld regelmäßig gemeinsame Fortbildungen für hauptberuflich tätige rechtliche Betreuerinnen und Betreuer. Im Kreis Borken arbeiten 80 Männer und Frauen in diesem Bereich, im Kreis Coesfeld sind es 50. Sie kümmern sich in der Regel um 40 bis 50 Personen. Ihre Vergütung ist gesetzlich festgelegt und erfolgt pauschal, unabhängig vom tatsächlichen Arbeitsaufwand. Sie bemühen sich um eine persönliche Beziehung zu den betreuten Menschen, um zu deren Wohl handeln zu können. „Berufsbetreuerinnen und -betreuer benötigen ein breites fachliches und rechtliches Wissen und dazu viel Einfühlungsvermögen, Durchsetzungskraft, Konfliktfähigkeit und eine professionelle Balance zwischen Distanz und Nähe“, so Angela Hindermann. Einige der hauptberuflichen Betreuerinnen und Betreuer arbeiten freiberuflich, andere sind bei den fünf anerkannten Betreuungsvereinen im Kreis Borken angestellt. [/spoiler]

































