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Publikumsmagnet – Kappesmarkt Raesfeld 2010

Kappesmarkt Raesfeld lockt Besucher in Scharen – Trockener Sonntag nach regnerischem Auftakt

Während am Samstag noch Regenschirme das Straßenbild bestimmten, konnten die Besucher den 26. Kappesmarkt in Raesfeld am Sonntag bei trockenem Wetter genießen. Schon in den frühen Morgenstunden rollten die Besuchermassen aus beiden Richtungen an. Parkplätze wurden knapp, und selbst Anwohner boten auf ihren Grundstücken Stellflächen an, um ein wenig dazuzuverdienen.

Mit dabei waren natürlich auch die Repräsentantinnen des Marktes: Kappeskönigin Dorothee I. (Südholt) und Kappesprinzessin Bettina I. (Breil), die zahlreiche Gäste begrüßten und für viele Fotos zur Verfügung standen.

Kappesmarkt Raesfeld 2010

Buntes Markttreiben in der Dorfmitte

In der gesamten Ortsmitte herrschte reger Betrieb. Dicht gedrängt standen Gäste aus Nah und Fern an den Ständen, um frisches Gemüse zu kaufen. Besonders der Kohl war begehrt: Viele trugen gleich mehrere Köpfe Kappes nach Hause.

Kappesmarkt Raesfeld 2010
Foto: Petra Bosse

Die Landjugend Raesfeld zeigte auf dem Marktplatz praktische Handarbeit – sie raspelte Kohl zu feinen Gemüsestreifen und bot die Portionen für einen Euro an. Auch an den Schlemmerständen herrschte Hochbetrieb. Glühwein, herzhafte Snacks und süße Leckereien fanden reißenden Absatz, teilweise im Akkord.

Kappesmarkt Raesfeld 2010

Vielfalt statt Massenware

Von innovativen Küchenhelfern über warme Socken bis hin zu Fellmützen – die Auswahl war groß, doch auf Massenware und Billigimporte verzichteten die Händler bewusst. Vielleicht sei gerade das, so meinten viele Besucher, der besondere Reiz des Kappesmarkts: die Mischung aus Qualität, Tradition und authentischem Landleben.

Kappesmarkt Raesfeld 2010

Wirtschaftsfaktor mit Tradition

„Der Kappesmarkt ist für die Gemeinde Raesfeld von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Besucher kommen, sehen, was es hier gibt, und kommen wieder“, sagte Stefan Nießing vom Ortsmarketing. Das ländliche Ambiente, die gemütliche Atmosphäre und die traditionsreiche Ausrichtung prägten auch in diesem Jahr den Charakter des Marktes.

Kappesmarkt Raesfeld 2010

Fest des Hl. Martin in St. Martin, Raesfeld

Martin von Tours ist der Patron unserer Kirche und unserer Pfarrgemeinde. Am Donnerstag wird an diesen großen Heiligen gedacht. Zur Mitfeier der Hl. Messe am Donnerstag um 8.00 Uhr wird herzlich eingeladen.
Am  Sonntag, dem 14. November gedenken wir dieses großen Heiligen mit einem Tag des Gebetes. Ab 11.00 Uhr beginnen die Betstunden, eingeteilt nach Wohnbezirken. Unsere Kinder und Jugendlichen laden wir zu ihrer „eigenen Betstunde“ ein, und zwar von 14:00 bis 14:30 Uhr alle Kinder des 3. und 4. Jahrgangs und von 14:30 – 15:00 Uhr alle Schüler/innen ab dem 5. Jahrgang, ganz besonders auch die Firmlinge.
Die Vorabendmesse am kommenden Samstag wird gestaltet als Jugendmesse, vorbereitet vom Jugendliturgiekreis zum Thema „Teilen“. Es singen der Chor Believe sowie unser Kinderchor.
Ganz besonders einladen ist man zum Ende des Jubiläumsjahres 150 Jahre St. Martin zur Schlussandacht am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr.

Empfang im Saal Epping
Nach der Schlussandacht ist die ganze Gemeinde zu einem Empfang im Saal Epping eingeladen. Bei einem kleinen Imbiss möchten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Martinsspiel und großer Martinszug in Raesfeld

Am Mittwoch, dem 10 November sind alle Kinder mit ihren Eltern herzlich eingeladen zum Martinszug, der um 17:00 Uhr mit der Aufführung des Martinsspieles im Forum der St. Sebastianschule beginnt. Wertmarken für Martinsgänse (Gebäck) sind für 1,50 € in den Kindergärten St. Martin und St. Michael sowie in den Geldinstituten erhältlich.

Weseker Rocknacht mit der „Queen Tribute Band“

Am Samstag fand die dritte Weseker Rocknacht statt. The Queen Kings beste QUEEN TRIBUTE BAND Europas trat auf. Genau das Richtige für eingefleischte Rock-Liebhaber. Mehr dazu später.
(Fotos Daniel Bosse)
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Einen Film dazu auf Borio.TV >>> klick hier:

Neuer Therapie-Ansatz bei Alzheimer entdeckt

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Morbus Alzheimer zumindest im Verlauf anhalten zu können, das ist Wissenschaftlern in Göttingen jetzt im Tierversuch gelungen. Genutzt haben die Wissenschaftler  eine passive Impfung mit einem von ihnen entwickelten Antikörper genutzt.

Zielscheibe bei dieser Impfung ist das Eiweiß Pyroglutamat-Abeta. Dieses Eiweiß sehen die Göttinger Forscher als Ursache für die Entstehung von Morbus Alzheimer. Das neu entwickelte spezielle Antikörper gegen dieses Eiweiß kann nun schon früh die zerstörerische Kraft gestoppen werden, wie es in einer Mitteilung der Universitätsmedizin Göttingen heißt.

Die Wissenschaftler, die mit dem Professor Thomas Bayer und Dr. Oliver Wirths von der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin zusammenarbeiten, haben das Pyroglutamat-Abeta als neue Zielstruktur für die Diagnose und Therapie bei Alzheimer entdeckt (J Biol Chem online).

Die Alzheimer-Plaques bilden sich außerhalb der Zellen
altbewährte Behandlungsstrategien zielten bis jetzt in erster Linie auf die Plaques im Gehirn ab. aber die Alzheimer-typischen Eiweißablagerungen entstehen bekanntlich außerhalb der Nervenzellen. Diskutiert wird aber intensiv noch die Bedeutung der Plaques für den Krankheitsprozess.

Die US-Nonnenstudie ist ein berühmtes Beispiel dafür geworden.  Im Vorfeld geschehen: Mehr als 600 Nonnen wurden regelmäßig neuropsychologisch getestet, wovon auch einige von ihnen die Alzheimer-Erkrankungen entwickelten.

Was die Forscher aber überraschte war jedoch, dass sich bei den Nonnen, deren Wahrnehmung und Lernfähigkeit völlig normal war, sich viele  Plaques im Gehirn befanden, aber es keine Anzeichen für Morbus Alzheimer gab.

Die wissenschafler gehen davon aus, dass Plaques eine Art Mülleimer für das giftige Abeta-Eiweiß sind. Es sollte zwar die Entstehung bekämpft werden, aber wenn sie schon vorhanden sind, ist es therapeutisch Sicht  sinnvoller sie komplett in Ruhe zu lassen. Hier hier genau soll das neue  Antikörper ansetzten.
Bereits in früheren Studien haben die Göttinger Alzheimer-Forscher in vielen Tiermodellen nachgewiesen, dass entgegen bisheriger Annahmen nicht die Plaques den Tod der Nervenzellen auslösen. Sie können beweisen, dass die zerstörerische Kaskade bereits viel früher und im Inneren der Nervenzelle in Gang gesetzt wird.

„Diese Antikörper sind weltweit die ersten, die eine lösliche, besonders toxische Abeta-Variante erkennen. Anders als die bisherigen Antikörper, die für Immunisierungen benutzt wurden, binden sie vor allem nicht an Plaques“, so Thomas Bayer.

Die jetzt neu entwickelten Antikörper erkennen besonders toxische Verklumpungen von Pyroglutamat-Abeta, die als Oligomere bezeichnet werden. Diese Oligomere häufen sich im Gehirn von Alzheimer-Patienten, dort vor allem in Nervenzellen und an Blutgefäßen an. Das schädigt vermutlich die Blutgefäße mit der Folge,dass die Oligomere nicht mehr aus dem Gehirn gelangen. Festgestellt haben die Forscher, dass die Spiegel der Oligomere im Blut von gesunden Personen hoch sind, im gegensatz zu Alzheimer-Patienten. Dort lassen sich nur niedrige Oligomere-Spiegel im Blut finden, dafür sind sie aber im Gehirn aber viel höher“.Diese Antikörper eignen sich deshalb als potenzielle Biomarker für die Diagnose von Alzheimer im Blut und im Gehirn.“

Damit können die Forscher in der aktuellen Studie  erstmals belegen, dass die passive Immunisierung mit einem Oligomer-spezifischen Antikörper, der die Plaques nicht erkennt, erfolgreich war.

Bei Versuche im Tiermodell zeigte sich, dass der Antikörper therapeutisch wirksam war und das Lernverhalten stabilisierte. Durch die passive Immunisierung werden dem Körper die neuen Antikörper zugeführt, diese binden an die giftigen Oligomere und machen sie unschädlich.

„Mit dieser Form der passiven Impfung können wir vermutlich keine Heilung erreichen, aber unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Antikörper offenbar das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit stoppen“, betont Bayer.

Raesfelder Spielzeugmarkt

Am Samstag, dem 13. November findet von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Alexanderschule Raesfeld, Zum Michael 10, der 17. Raesfelder Spielzeugmarkt statt. Verkauft werden Spielzeug jeglicher Art, Bücher, Kassetten, Puzzles und Spiele, Computerspiele, Kinderfahrräder, -sitze, Trettraktoren und Puppenwagen, Roller und Bobbycars. Abgabe am Samstag (13.11.) von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Alle Gegenstände müssen mit Kundennummer und Preis ausgezeichnet sein. Spiele und Puzzle müssen vollständig und gut verschlossen, elektronische Spiele auf einer DIN A 5 großen Unterlage befestigt sein.

Der Verkauferlös bzw. nicht verkauftes Spielzeug kann am Sonntag, 14.11., von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr abgeholt werden. 10 % des Verkaufserlöses kommen dem Familienzentrum St. Martin und St. Michael Raesfeld zugute. Für abgegebene und erworbene Gegenstände keine Haftung!

Ausgabe der Kunden-Nr. und Info: Kindergarten St. Martin Telefon: 7875; Kindergarten
St. Michael Telefon: 268; Petra Gerdes Telefon: 1410; Annemarie Volmer Telefon: 8339.

Schermbeck – schwerer Verkehrsunfall

Schermbeck (ots) – Heute gegen 06.50 Uhr ereignete sich auf der Malberger Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Beschäftigter eines Müllentsorgungsunternehmens schwer verletzt wurde.

Eine 41-jährige Frau aus Schermbeck befuhr mit ihrem Pkw die Malberger Straße aus Richtung B 58 in Fahrtrichtung Marienthaler Straße (L 401). Im Bereich einer leichten Linkskurve stand auf ihrem Fahrstreifen ein Lkw eines Abfallentsorgungsunternehmens. Die Pkw-Fahrerin wich nach rechts aus und fuhr über einen Grünstreifen/Radweg rechts an dem Lkw vorbei. Hinter dem Fahrzeug kam es zum Zusammenstoß mit einem 26-jährigen Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens, der mit Ladetätigkeiten beschäftigt war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde erlitt der Weseler schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, es besteht Lebensgefahr. Die 41-Jährige erlitt einen Schock.

Für die Dauer der Erstversorgung des Verletzten und der Unfallaufnahme wurde die Malberger Straße gesperrt.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 05.11.2010  14:29 Uhr

Kappes Kappes Kappes -Kappesmarkt Raesfeld -Vorbereitungen abgeschlossen-

Ab morgen steht das weiße Gold vom Niederrhein wieder an zwei Tagen im Mittelpunkt des Geschehens in Raesfeld. Die Vorbereitungen stehen, die Besucher können kommen.

Mehr dazu auf Borio.TV >>> klick hier:

Guter Stress – schlechter Stress. Auf die richtige Dosierung kommt es an!

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Haben Sie gewusst, dass Stress   mit ein paar ziemlich überraschenden Symptomen sich ankündigt? Dazu gehören Vergesslichkeit, Übelkeit und auch Hautausschlägen.  Stress gilt als der Krankheitsverursacher Nummer Eins in der westlichen Welt. Schätzungen gehen davon aus, dass 90 Prozent aller Krankheitsfälle in einer Hausarztpraxis ursächlich auf Stress zurückzuführen sind. Die meiste  Zeit versuchen wir das zu ignorieren, aber es gibt viele Anzeichen von Stress, denen wir ab und an mehr Beachtung zukommen lassen sollen. Eine erste Hilfe könnte schon sein,  einfach mal den Besen beiseite stellen und öfter eine kleine Ruhepause einlegen, körperlich wie seelisch. Folgendes sind nur kleine und harmlose Anzeichen von Stress, denen wir aber vielleicht doch bei häufigem Auftreten mal analysieren sollten.

Karies
Wir alle wissen, dass Nachlassen der  Zahnhygiene der erste Weg ist, um Hohlräume in unsere Zähne zu bekommen, aber Stress kann auch ein Täter sein besonders wenn  wir in der Nacht oder auch am Tag mit den Zähnen knirschen.

Ein Auge zuckt
Hatten Sie jemals ein zuckendes Auge? Der  zwar  oft schnell vorübergehende  Zustand kann lästig und beunruhigend sein. Dieses Zucken kann durch Stress ausgelöst werden und ist auch als Blepharospasmus bekannt.

Hautausschläge
Es klingt seltsam, aber Ihre Haut kann ein ziemlich gutes Barometer für Ihren Stresslevel werden. Stress kann einen Hautausschlag verursachen, in der Regel tauchen rote Flecken oder Quaddeln auf Rücken, Armen und im Gesicht auf.

Vergesslichkeit
Verlorene Schlüssel, vergessene Termine, suchendes Handy, dies  sind nur einige Anzeichen dafür, dass Sie unter Stress stehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass chronischer Stress den Hippocampus,  der für die Erinnerungen zuständig ist, buchstäblich schrumpfen lässt. Deshalb  vergessen wir dann soviel!

Eingerissene Nagelhaut
Haben Sie  eine defekte  Nagelhaut und Nägel?  Ständig knabbern Sie an Ihren Fingern oder kauen an den Nägeln? Dies  könnte das Ergebnis einer Stress-Induzierten nervösen Angewohnheit werden. Nervöse Gewohnheiten wie Nägelkauen sind eine Ablenkung vom eigentlichen Stress und soll damit abgebaut werden, was auch als orale Befriedigung bekannt ist.

Schmerzen im Nacken
Schmerzen im Nacken sind nicht immer auf lange Stunden am Computer zurück zuführen. Es könnte  tatsächlich ein Symptom für Stress sein. Stress wirkt sich auch auf unser  Muskel-Skelett-System aus, was dann zu  Muskel- oder Krämpfe führen kann.
Aber es gibt auch „gesunden“ Stress.  Bei einem Test  bei Mäusen die sich sozialen, geistigen und körperlichen Herausforderungen stellen mussten,  haben Forscher herausbekommen, dass bei denen Tumore langsamer wachsen  oder sogar  schrumpfen.  Diesen Effekt haben Wissenschaftler für ein Kolorektalkarzinom (bösartige Tumorerkrankung des Dünndarms) und malignes Karzinom (schwarzer hautkrebs) in  Tiermodellen nachgewiesen.  Bei Mäusen, die in Gruppen von 20 Artgenossen zusammenlebten und Spielzeug, Laufräder und Versteckmöglichkeiten zur Verfügung hatten, fielen die Tumore deutlich kleiner aus als bei den Tieren, die nur in kleinen Gruppen zusammen lebten  und weniger Anregungen erhielten. Bei nahezu jeder fünften Maus der ersten Gruppe hatte sich der Tumor nach sechs Wochen sogar zurückgebildet. Aber nicht die körperliche Betätigung allein vermochte das Krebswachstum  zu hemmen: Wichtig war, dass die Aktivitäten  nachweislich leichten Stress hervorrufen  musste.  Dadurch wurde die Ausschüttung von Leptin im Fettgewebe gedrosselt. Das Hormon, das im Körper eigentlich als eine Art Appetitzügler fungiert, fördert offenbar auch das Krebswachstum. Sobald die Forscher den Mäusen Leptin verabreichten, vergrößerten sich die Geschwulst.  Wurde aber im Gegensatz bei den Tieren die Leptinproduktion künstlich blockiert, waen die Tumore deutlich kleiner als bei ihren Artgenossen.

Land bewilligt rund 790.000 Euro für sieben Kindertageseinrichtungen

Land bewilligt rund 790.000 Euro für weiteren U3-Ausbau
Förderbescheide liegen jetzt vor / Sieben Kindertageseinrichtungen in Isselburg, Raesfeld, Rhede, Schöppingen und Stadtlohn profitieren

Kreis Borken (pd). Sieben Kindertageseinrichtungen aus dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes (alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet bis auf Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau) können jetzt wie geplant den Ausbau der U3-Betreuung vorantreiben. Dafür hat das Land rund 790.000 Euro bewilligt. Sie fließen als Investitionskostenförderung in den Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für unter drei Jahre alte Mädchen und Jungen in Isselburg, Raesfeld, Rhede, Schöppingen und Stadtlohn. „Damit haben diese Einrichtungen nach dem Förderstopp kurz vor den Sommerferien Planungssicherheit“, erklärt Norbert Wiemer als zuständiger Fachabteilungsleiter im Kreisjugendamt. Im Juni hatte das Land NRW ohne vorherige Ankündigung die Finanzierung des U3-Ausbaus gestoppt.
Folgende Kindertageseinrichtungen erhalten nun aus dem „Soforthilfetopf“ des Landes eine Investitionskostenförderung. Die Träger selbst müssen zusätzlich einen Eigenanteil von 10 Prozent aufbringen.
Isselburg: Fabeland: 128.696 Euro für Umbau und Ausstattung

Raesfeld: St. Silvester: 65.450 Euro für Umbau und Ausstattung St. Nikolaus: 90.000 Euro für einen Anbau

Rhede: Unterm Regenbogen: 324.000 Euro für einen Anbau

Schöppingen: St. Antonius: 9.450 Euro für Ausstattung

Stadtlohn: Don Bosco: 108.000 Euro für einen Anbau
St. Nikolaus: 64.800 Euro für Umbau und Ausstattung

Bis zum Jahr 2013 sollen im Kreis Borken für 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren Plätze in Kindertageseinrichtungen oder Betreuungsmöglichkeiten bei Tagesmüttern zur Verfügung stehen. Auf Grund des auch von der Landesregierung forcierten Ausbauprogramms hatten zahlreiche Träger von Tagesstätten umfangreiche Baumaßnahmen in Auftrag gegeben. Deren Finanzierung geriet dann durch den Förderstopp ins Stocken. Mit den nun bewilligten Finanzmitteln können alle im Kreisjugendamtsbezirk begonnenen und  bis Jahresende 2010 umsetzbaren Maßnahmen finanziert werden.

Team des Interkommunalen Bauhofs ist für den Wintereinbruch gerüstet

800 Tonnen Streusalz und 30.000 Liter Salzsole stehen ab der kommenden Woche bereit

Kreis Borken (pd). Für den Wintereinbruch bestens gerüstet ist das „Winterteam“ des Interkommunalen Bauhofes in Nordvelen. „Der Bauhof ist entsprechend eingerichtet und alle Fahrzeuge sind startklar für den Einsatz auf glatten oder verschneiten Straßen“, erklärt Bauhofleiter Ralf Jürgens. Nach dem vergangenen Rekordwinter, in dem das Streusalz allerorten knapp wurde, hat der Kreis durch die Renovierung seiner Salzhalle in Borken-Gemen seine Kapazitäten noch einmal ausgebaut und schon vor Wintereinbruch mehr Streusalz eingekauft als in den vergangenen Jahren.
In Borken-Gemen können jetzt bis zu 500 Tonnen Streusalz gelagert werden, bisher waren es lediglich 300 Tonnen. Platz für weitere 50 Tonnen ist in einem Salzsilo in Heek. Im Interkommunalen Bauhof in Velen stehen Lagermöglichkeiten für weitere 250 Tonnen Streusalz sowie 30.000 Liter Salzsole bereit. Diese sorgt dafür, dass das Salz auf der Straße kleben bleibt. 550 Tonnen wurden bereits geliefert, 250 Tonnen werden noch in der nächsten Woche erwartet. „Die Zulieferer haben uns zudem versichert, dass sie in diesem Jahr die Lieferfristen von 48 Stunden einhalten können“, so Jürgens.
Die Mitarbeiter von Kreis Borken und Stadt Gescher, die bei Zeichen von Glätte sofort zum Streuen ausrücken, können auf einen schlagkräftigen Fuhrpark setzen. Zehn Lkw, Unimogs und Geräteträger sowie fünf Schmalspurtraktoren, die vor allem zum Räumen von Radwegen und Bushaltestellen zum Einsatz kommen, stehen zur Verfügung. Darunter ist auch ein neues Schmalspurfahrzeug. „Damit können wir jetzt in einer Schicht 75 Kilometer Radwege räumen, mit den bisherigen Fahrzeugen waren nur 40 Kilometer drin“, erläutert Ralf Jürgens.
46 Kolleginnen und Kollegen gehören zur Mannschaft des Interkommunalen Bauhofs, beim Streueinsatz sind 17 Mitarbeiter unterwegs, plus Einsatzleitung im Bauhof. Während der kalten Jahreszeit hat das Team ein strammes Pensum zu absolvieren. Die Mitarbeiter sind für 450 Kilometer Kreisstraßen, 107 Kilometer Gemeindestraßen und 250 Kilometer Radwege zuständig. Hinzu kommen Zuwegungen und Parkplätze der kreiseigenen Gebäude. Etwa drei Stunden braucht das Team, um alle Strecken zu streuen.

Ausstellung „Leben mit Aids“ im Borkener Kreishaus eröffnet

Bis zum 16. November werden dort 80 Impressionen des Collagisten Jean Luc gezeigt

Kreis Borken (pd). „Leben mit AIDS“ – So lautet der Titel einer Ausstellung, die die Aidshilfe Westmünsterland e.V. mit Sitz in Ahaus und die Kreisverwaltung jetzt im Borkener Kreishaus präsentieren. Gezeigt werden bis zum 16. November 80 Impressionen des Collagisten Jean Luc. Die Ausstellung ist laut Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster Bestandteil der Aktivitäten rund um den diesjährigen „Welt-Aids-Tag“ am 1. Dezember, an dem alljährlich zur Solidarität mit Betroffenen aufgerufen wird.
Jean-Luc Tissot, so der vollständige Name des Künstlers, wurde 1946 in der Schweiz geboren. Seit vielen Jahren schon widmet er sich der Montage von Bildelementen, die er in Zeitschriften und Fotobänden findet, sorgfältig ausschneidet und auf Bildträger aufleimt. Einen Teil der Arbeiten fotografiert er ab und bearbeitet diese Fotos am PC weiter. So verbessert er dann zum Beispiel Schnittstellen oder Konturen der Montageelemente, verändert aber nicht die Größen oder das Dargestellte selbst. Bei seiner Technik mischt sich folglich das alte Handwerk des Scherenschnitts mit High Tech des 21. Jahrhunderts. In seiner jetzt in Borken zu sehenden Werkschau setzt sich der Künstler auf sehr sensible Weise mit der Situation von HIV-positiven und auch aidserkrankten Menschen auseinander. Er lässt damit diesen Mitbürgern in ihrer Lebensumwelt ganz besondere Wertschätzung zuteil werden.
Mit dem Kreisdirektor freute sich Reinhild Wantia, Aidskoordination im Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung, bei der Eröffnungsveranstaltung daher sehr darüber, dass Jean Luc seine Bilder zur Verfügung stellt. Der Künstler ließ es sich nicht nehmen, zur einfühlsamen Instrumentalmusik von Shwan Lin die Gäste dann auch selbst durch die Ausstellung zu führen.
Diese Ausstellung ist eine von mehreren Veranstaltungen rund um den „Welt-Aids-Tag“ am 1. Dezember. Weitere Aktivitäten:
26.11.2010, 19 Uhr: Autorenlesung mit Jan Stressenreuter: Er liest aus seinem Buch „Aus Angst“ in der Buchhandlung Schaten, Ahaus
26.11.2010, 20 Uhr: „Band-Benefit“ (Konzert) beim Jugendwerk Vreden im Jugendkulturcafé N’Joy, Vreden
30.11.2010, 18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Leben mit Aids“ mit Werken von Jean Luc im Berufskolleg Lise Meitner, Ahaus – geht bis zum 09.12.2010
01.12.2010, 19.15 Uhr: Themen-Gottesdienst in der St. Josefskirche, Ahaus

Zum Hintergrund:

Weltweit gibt es jährlich ca. 2,5 Millionen Neuinfektionen mit HIV, in der BRD sind es rund 3.000 Menschen. Es wird angenommen, dass im Kreis Borken 50 und 100 HIV-positive Menschen leben. In diesem Jahr wurden hier bisher rund 120 HIV-Antikörpersuchtests anonym und kostenlos durchgeführt.
Hilfen und Beratung bei HIV/AIDS bietet im Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken, Reinhild Wantia an. Sie ist telefonisch unter der Rufnummer 0 28 61 – 82 1154 und per Mail unter [email protected] zu erreichen. Möglich ist dort auch der HIV-Test mit vorhergehender Beratung. Sie organisiert auf Wunsch zudem Präventionsveranstaltungen in Schulen und interessierten Einrichtungen.
Die „Aidshilfe Westmünsterland e.V., Marktstraße 16, 48683 Ahaus, berät, begleitet und betreut überdies HIV-positive Menschen. Außerdem vermittelt sie medizinische Betreung und betreibt überdies HIV- und AIDS-Aufklärungsarbeit. Ansprechpartnerin ist dort Manuela Brandt, Telefon 0 25 61 – 971737, E-Mail: [email protected].

Tipps für Unternehmen „Was Große können – können Kleine auch!“

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Tipps für Unternehmen
„Was Große können – können Kleine auch!“

Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel (EAW) bietet interessierten Unternehmen kostenlose Informationen zum Thema „Was Große können – können Kleine auch!“ an. Im Mittelpunkt des Abends stehen unternehmensstrategische In-strumente und Methoden und ihre Anwendung in kleineren Unternehmen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 11. November, um 18 Uhr im Rathaus Schermbeck, Weseler Straße 2, statt.

„Viele Unternehmen suchen regelmäßig nach Möglichkeiten, ihre Unternehmensstrategie zielgerichtet und zeitgemäß zu entwickeln und fortzuführen“, berichtet die Referentin des Abends, Birgit Trappmann-Korr aus ihrer Erfahrung als Beraterin verschiedener Unternehmen. „Instrumente und Methoden, die in Großunternehmen selbstverständlich dafür eingesetzt werden, sind im Bereich der kleineren Mittelständler häufig nicht bekannt“, erklärt die Rheinberger Beraterin weiter.

Der Frage, wie auch kleinere Unternehmen Methoden wie beispielsweise Kaizen, Corporate Social Responsibility, Total Quality Management erfolgreich für sich nut-zen können, wird die Referentin des Abends nachgehen.

Konkrete Fragen und Beispiele der Teilnehmer werden berücksichtigt.

Anmeldungen bei:
EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel, Tel. 0281 / 207-3908, Ansprechpartnerin: Anne Janssen
Mail, download unter: www.eaw-kreiswesel.de.

Vorstandssprecher Hermann Burbaum geht Ende Januar 2011 in den Ruhestand

Raesfeld (pd). Ende einer langen und erfolgreichen Berufslaufbahn bei der Volksbank Raesfeld: Nach 25 Jahren im Vorstand der heimischen Kreditgenossenschaft wird sich Ende Januar 2011 Vorstandssprecher Hermann Burbaum (62)  in den Ruhestand verabschieden. Das „Kapitel Burbaum“ bei der Volksbank Raesfeld begann genau am 9. Januar 1986. An diesem Tag übernahm er  die Leitung des Geschäftsbetriebs an der Klümperstraße 11 in Raesfeld.

Auch wenn ihm der Abschied vom Berufsleben und der Volksbank nicht ganz leicht fällt – Hermann Burbaum geht mit einem guten Gefühl. „Ich freue mich, dass ich zum einen die Bank wohl aufgestellt übergeben kann, zum anderen die Nachfolge hervorragend geregelt ist. Die nächste Generation steht bereit, die 125-jährige Geschichte der Bank fortzuschreiben“, schreibt Burbaum im jetzt erschienenen Mitglieder-Brief der Volksbank Raesfeld.

Seine Laufbahn begann Hermann Burbaum im Jahr 1968 mit einer Lehre zum Bankkaufmann bei der Volksbank Waltrop. Danach studierte er in Münster Betriebswirtschaft. Nach Beendigung des Studiums war Hermann Burbaum bei mehreren Kreditgenossenschaften in ver-schiedenen Aufgabenbereichen verantwortlich tätig.

Als Hermann Burbaum im Januar 1986 in den Vorstand der Volksbank Raesfeld eintrat, lag die Bilanzsumme des Instituts bei umgerechnet 19 Millionen Euro. Die Bank zählte seinerzeit 1.214 Mitglieder. Heute wird die Volksbank getragen von mehr als 2.700 Anteilseignern. Die Bilanzsumme ist um das Fünffache auf 100 Millionen Euro gestiegen.

Nach dem Ausscheiden von Hermann Burbaum stehen sein bisheriger Vorstandskollege Oliver Cichowski (43) und der neu in die Leitung berufene Prokurist Marcus Feldhaar (34) an der Spitze des Instituts.

Bildzeile:
Kann langsam mit dem Aufräumen seines Schreibtisches beginnen: Nach 25 Jahren im Vorstand der Volksbank Raesfeld geht Vorstands-sprecher Hermann Burbaum Ende Januar 2011 in den Ruhestand.

„Zum Michael“ in Raesfeld im neuen Gewand

Die Baumaßnahme an der Straße „Zum Michael“ ist abgeschlossen. Am Dienstag wurde mit dem Aufbringen der Fahrbahnmarkierung der letzte Schritt gemacht und damit ist die Straße passend zum Raesfelder Kappesmarkt fertig gestellt.

Während der Bauphase wurden 2000 m² Straßendecke abgetragen und wiederhergestellt. Dafür wurde unendlich viel Material bewegt: Allein 1000 t Schotter, 400 m³ Frostschutzmaterial und 600 m Rinnenanlage wurden eingebaut und 250 m² Pflaster und 65 m Bordstein reguliert.

Den höheren zeitlichen Aufwand kostete aber die Sanierung des Kanals: Der alte Mischwasserkanal mit einem Durchmesser von 20 – 30 cm wurde auf 190 Metern aus dem Boden gerissen. Die restlichen 90 Meter des alten Kanals wurden verdämmt. Der neue Kanal mit einem Durchmesser von bis zu 80 cm wurde über die gesamten 270 Meter mit entsprechenden neuen Anschlussleitungen gelegt. Um die Straße schnell zu entwässern wurde auf 220 Metern ein Regenwasserkanal eingebaut.

Die Sanierung der Straße „Zum Michael“ schlägt sich mit rund 300.000 € im Gemeindehaushalt nieder. Gebaut wurde übrigens an 63 Arbeitstagen, wobei die Arbeiten durch schlechte Witterung an 20 Tagen ruhten.
„Mit dem Abschluss dieser Baumaßnahme ist eine der letzten „Buckelpisten“ in Raesfeld Geschichte. Doch mindestens genauso wichtig war uns der Ausbau des Mischwasserkanals. Durch den neuen größeren Kanal ist zukünftig der Norden Raesfelds mit ausreichender Entsorgung versorgt“, sagt der Erste Beigeordnete Martin Tesing.

Im Bild: Andrea Nienhaus und Berthold Stroick vom Bauamt der Gemeinde Raesfeld begutachten die neuen Fahrbahnmarkierungen und testen die Ampelanlage. Die Ampel hat neue Taster mit der Anzeige „Signal kommt“.

TrauMzeit – Der Tag des offenen Trauzimmers Schloss Raesfeld

TrauMzeit – Der Tag des offenen Trauzimmers am Sonntag, 7. November 2010

Für den Tag des Offenen Trauzimmers putzt sich das historische Wasserschloss Raesfeld besonders heraus. Am kommenden Sonntag, 7. November 2010, heißt es dort von 11.00 bis 18.00 Uhr „Herzlich Willkommen zur TrauMzeit“. Standesamt und Schlossgastronomie öffnen Tür und Tor und informieren rund um das Thema „Heiraten im Schloss Raesfeld, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.“
Alle Interessierten und vor allem alle potentielle Brautpaare können sich sowohl von der traumhaften Umgebung des historischen Wasserschlosses Raesfeld überzeugen, als auch einen Blick in die Räumlichkeiten des Schlosses werfen.
„Wir rollen für alle den roten Teppich aus. In den geschmückten Trauzimmern im höchsten Schlossturm von Westfalen beraten meine Kolleginnen und ich alle heiratswilligen Paare über die gesamte Bandbreite unseres Services der Schlosstrauungen, vom Wunschtermin bis zur persönlichen Traurede“, sagt die Standesbeamtin Monika Hartmann.

Im prächtigen Rittersaal werden die Besucher von den Mitarbeitern des Restaurants im Wasserschloss Raesfeld empfangen. Mit kleinen kulinarische Leckereien, liebevoll eingedeckte Hochzeitstafeln und Informationen zur Gestaltung einzigartiger Hochzeitsfeiern kann man sich hier auf den schönsten Tag im Leben einstimmen. Der Eintritt ist frei

Tödlicher Unfall auf der B224 Dorsten-Ursache unklar

Tödlicher Unfall auf der B224 Dorsten-Ursache unklar

2.10.2010. RAESFELD. Eine Frau verunglückte tödlich bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 224 kurz vor dem Freudenberg am Vormittag.

Aus noch unbekannter Ursache prallte die Fahrerin des Opel Corsa mit Borkener Kennzeichen mit einem entgegenkommenden LKW zusammen. Der angeforderte Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen. Der LKW-Fahrer wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Öffnungszeiten des Besucher- und Informationszentrums und des Verkehrsbüros ändern sich

Die Umstellung auf die Winterzeit macht auch vor dem Besucher- und Informationszentrum Tiergarten Schloss Raesfeld nicht Halt. Mit der dunkleren Jahreszeit ändern sich die Öffnungszeiten: Vom 1. November 2010 bis zum 31. März 2011 sind das Besucher- und Informationszentrum und das Verkehrsbüro Raesfeld werktags  von 9.30 – 12.30 Uhr und von 13.30 – 16.00 Uhr geöffnet. An den Wochenenden und an Feiertagen öffnen sich hier von 13.00 – 16.00 Uhr die Türen, um interessierten Besuchern Informationen über Raesfeld zu geben.Zu diesen Öffnungszeiten ist auch der Besuch der landesweit einmaligen Ausstellung im Obergeschoss des Besucher- und Informationszentrums möglich. Sie widmet sich sowohl der Raesfelder Schlossanlage mit dem Tiergarten als auch der Wahrnehmung, Gestaltung und Nutzung von Landschaften aus der Urzeit bis zur Gegenwart. Die Ausstellung steht unter dem Thema „Auftritt einer Kulturlandschaft, Renaissance-Tiergarten Schloss Raesfeld“ und gibt Einblicke in die regionale Garten- und Landschaftskultur.

Foto: RGN

Streichung des Elterngeldes bei „Gutverdienenden“ ist reine Symbolpolitik

Streichung des Elterngeldes bei „Gutverdienenden“ ist reine Symbolpolitik, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer

Kreis Steinfurt/Kreis Borken (pd). „Die schwarz-gelbe Bundesregierung versucht verzweifelt, die soziale Schieflage ihres Sparpaketes zu kaschieren. Eltern, die den Spitzensteuersatz von 45 Prozent zahlen, sollen künftig kein Elterngeld mehr erhalten. Die Regierungskoalition will damit davon ablenken, welche krasse Einschnitte mit der Streichung des Elterngeldes bei den Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen und -Empfängern verbunden sind“, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. Die rund 90.000 „Hartz-IV-Familien“ müssen Kürzungen von ca. 400 Millionen Euro hinnehmen.
Der Reichensteuer unterliegen nur Haushalte, die 250.000 (unverheiratet) oder 500.000 Euro (verheiratet) und mehr Einkommen beziehen. Das Bundesministerium der Finanzen musste einräumen, dass der eingesparte Betrag bei diesen Haushalten tatsächlich nur bei rund 3,8 Millionen Euro liegt. Davon sind nach Schätzungen lediglich rund 260 Spitzenverdiener betroffen. Zugleich räumte die Koalition ein, dass durch diese Regelung ein nicht unerheblicher, nur schwer bezifferbarer Verwaltungsaufwand entsteht.
Hierzu die Finanzpolitikerin: „Damit erweist sich der Koalitionsvorschlag als reine „Sozialkosmetik“. Es wird versucht den Eindruck zu erwecken, bei den Änderungen zum Elterngeld würde es sich um eine sozial ausgewogene Neuregelung handeln. Vielmehr wird deutlich: Die Lebenswirklichkeit der meisten Eltern mit kleinen Kindern ist dieser Bundesregierung, allen voran der Familienministerin, fremd.“
Statt eine sozial gerechte Politik für Familien, betreibe die schwarz-gelbe Regierungskoalition einmal mehr reine Symbolpolitik. Die SPD-Bundestagsfraktion lehne diese Kürzungen entschieden ab. Familien dürften nicht das Sparschwein dieser Bundesregierung sein, so Arndt-Brauer weiter.

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