„Alles haben wir nicht, aber vieles. Sie werden sich wundern!“
Dieser Spruch hängt an der Eingangstür des „Kleinen Kaufhauses“ Brand-Grundmann in Erle auf dem Ridderspaß.
Und es nicht gelogen -es ist einfach unglaublich, was es auf 350 Quadratmeter Verkaufsfläche alles zu kaufen gibt. Jede Ecke ist ein Erlebnis. Vom Ofenrohr bis zum feinsten Porzellan, abgezählte Schrauben und Nägel, Hammer und Meißel, hauchdünne Weingläser, Besen, Glühbirnen, Schreibwaren, Dichtungen für die unterschiedlichsten Betriebssysteme, Schmuckbänder, Füller, Blumentöpfe, Gartengeräte, Eisenketten, die neusten Playmobil- und Legokästen. Spannende Kinderbücher, Puppen, Gesellschaftsspiele, Handarbeiten und, und und.
Ein „Tante Emma-Laden“ ohne Lebensmittel, Zeitungen und Zigaretten. Ein Paradies für alle Kinder und ein Shopping-Erlebnispark für den Heimwerker.
1905 gründete Gertrud Brand den Laden mit Gebrauchsdingen für den Alltag. Tochter Elisabeth Grundmann hat 1981 von den Eltern das Geschäft übernommen. Ihre 90-jährige Mutter Änne Brand hilft heute noch im Geschäft mit.
Ihr Lieblingsbereich ist die Handarbeitsecke mit feinsten Tischdecken, alles Unikate und selber angefertig. Bei den Erlern und in der Umgebung ist das Kaufhaus bekannt, denn bevor die Kunden in die Stadt fahren heißt es immer zuerst: Lass uns mal nach Brand-Grundmann gehen. Keine schlechte Idee, denn dort wird man immer fündig. Egal was. Lassen Sie sich überraschen!
Ich freue mich auf Ihren Besuch
Elisabeth Grundmann Sie finden uns in 46348 Raesfeld-Erle, Ridderspaß 11 . Telefon 02865/341 – E-Mail:[email protected]
Öffnungszeiten: Montags bis Samstag von 8 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag bis 13 Uhr, Mo.-Nachmittags geschlossen
Einfach lecker fanden auch Bürgermeister Andreas Grotendorst, der Vorsitzende des Jugendwerks Hans-Dieter Strothmann, Bundestagsabgeordneter Johannes Röring und Schulleiter Matthias Stroetmann die knusprigen fettarmen Kartoffelstäbchen.
Raesfeld (pd). Friteuse ohne Frittierfett schlägt den Kalorien ein Schnippchen
„Mmmh, knusprig, kartoffelig, lecker!“ Das ist eine kleine Auswahl der spontanen Reaktionen, die gestern in der Mensa der Verbundschule zu hören waren. Schulleiter Matthias Stroetmann, der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusse für Ernährung, Verbraucher und Landwirtschaft Johannes Röring, Bürgermeister Andreas Grotendorst und Margitta Ubert stellten dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Alexanderschule das Pilotprojekt „Gesund statt rund“ vor.
Bei diesem Projekt geht es neben der Vermittlung des Wissen rund um die gesunde und ausgewogene Ernährung auch darum, den Jugendlichen etwas Gesundes anzubieten, das sie dann auch essen – ob im Hauswirtschaftsunterricht oder während der Mittagspause in der Mensa der Schule. Denn hoch im Kurs stehen Pommes, Burger und andere Dickmacher; gesundes Essen hat da eher schlechte Karten.
Doch es geht auch anders: Gesund statt rund! In der Mensa der Alexanderschule steht nämlich seit kurzem eine Friteuse, die ohne zusätzliches Fett frittiert. Die RoFry (Rotation Fryer) ist die innovative Entwicklung des Raesfelder Unternehmens Ubert. Mit heißer Luft werden Pommes und Co. in einem rotierenden Korb gegart und in Minutenschnelle landen die knusprigen Kartoffelstäbchen auf den Tellern.
„Für uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule nicht nur viel über gesunde Ernährung erfahren. Es ist wichtig, dass sie einfach auch danach essen. Mit der Nutzung der RoFry im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts und dem Einsatz in unserer Mensa, gehen wir schon einen großen gemeinsamen Schritt in die richtige Richtung. Denn es schmeckt allen“, stellt Schulleiter Matthias Stroetmann fest. Das zeigt sich an den „Pommes-Tagen“. Dann ist die Mensa immer gut besucht und bis zu 50 Essen gehen hier mittags über die Theke. „Es ist schön, dass auf diese Weise viele Schüler neben der reinen Nahrungsaufnahme auch das Miteinander essen erleben. Denn das ist sicher eine der zentralen Aufgaben in der Übermittagbetreuung – die Schule wird vom Lernzentrum zum Lebensraum“, sagt der Bundestagsabgeordnete Johannes Röring.
Margitta Ubert serviert fettarme Pommes frites an Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule.
Natürlich gab es bei der Projektvorstellung auch eine kleine Kostprobe gegarter Kartoffelstäbchen, knusprig braun und „einfach lecker“ wie nicht nur die Schülerinnen und Schüler feststellten.
Im Bild: Margitta Ubert serviert fettarme Pommes frites an Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule.
Einfach lecker fanden auch Bürgermeister Andreas Grotendorst, der Vorsitzende des Jugendwerks Hans-Dieter Strothmann, Bundestagsabgeordneter Johannes Röring und Schulleiter Matthias Stroetmann die knusprigen fettarmen Kartoffelstäbchen.
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Erle. Die diesjährige Weihnachtsausstellung in der Silvesterkirche ist eröffnet. Pfarrer Franz-Josef Barlage begrüßt die Kunst in der Kirche, beschreibt die meist abstrakten Bilder mit den Worten „sie fordern auf zu suchen“ und sind „Anregung zum Gespräch“.
Es hängen nun bis Ende Januar 12 Bilder in der Kirche, sechs auf der linken Seite zum Thema „Schöpfung“ und sechs auf der rechten Seite der Kirche zum Thema „Neuschöpfung“. Die Bibeltexte, die dem Künstler als Vorlage dienten, wurden zum einen direkt am Bild befestigt. Es gibt diese Texte aber auch mit einer lyrischen Ergänzung von Pfarrer Klaus Honermann aus Schermbeck, gedruckt in Heftform zum Mitnehmen.
Pfarrer Barlage weist darauf hin, dass es naturwissenschaftlich nicht gegeben ist, die Welt in 6 Tagen zu erschaffen. „Es geht um den Glauben, dass hinter allem ein Schöpfer steht, und das wirkt auch in dem, was wir Evolution nennen.“ Die „Neuschöpfung“ zeigt sich bildlich im „Erkennen“, im „Aufnehmen“, in der „Fülle“ und im „Licht“ – „Worte voller Menschenwürde“ wie Pfarrer Barlage sie umschreibt und weiss, dass sich so mancher die Frage stellen wird: „Was hat sich der Künstler gedacht, als er den Vers so dargestellt hat?“
Ein Bild hängt bereits im Turmeingang der Silvesterkirche, es ist das einzige Bild, das nicht speziell für diese Ausstellung gemalt wurde, sondern schon in mehreren Ausstellungen gehangen hat. Wolfgang Gilles aus Schermbeck malte das Bild schon vor einigen Jahren und schon oft wollte man es ihm abkaufen. „Das ist mein Herzstück“ sagt der Maler „das gebe ich nicht her“. Da steckt für ihn alles drin, was Weihnachten ausmacht. „Zwischen Arbeiten und Konsumieren soll Stille sein und Freude…“ endet das Heft mit den begleitenden Texten. „Das ist doch Weihnachten“ unterstreicht Pfarrer Barlage.
Bildunterschrift: (von links) Gisela Paul, Wolfgang Gilles, Slavica van der Schors und Brigitte Stüwe sehen sich ihre Bilder in der Gemeinschaftsausstellung an. Hat jedes Bild den richtigen Platz bekommen? Regina Schumachers, Regine Hagedorn und Rüdiger Goeritz haben auch jeder mit zwei Bildern zu dieser Ausstellung beigetragen.
Bildunterschrift: (neuschoepfung) Abstrakte Kunstwerke hängen in der Silvesterkirche. Diese vier Bilder wurden zum Thema „Neuschöpfung“ gefertigt.
Erle. „Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ Mit diesem Ausspruch des deutschen Malers Paul Klee lädt Pfarrer Franz-Josef Barlage ab heute zur Kunstausstellung „Schöpfung+Neuschöpfung“ in die Silvesterkirche ein.
Anfang 2010 fand in der Ludgerus-Kirche in Schermbeck eine Ausstellung zum Thema „Schöpfung“ statt. Pfarrer Barlage war begeistert von den Bildern und der Art, in der Pfarrer Klaus Honermann die Bilder zum einen mit der dazugehörigen Stelle aus dem alten Testament, Genesis – die Schöpfungsgeschichte, aber auch mit eigenen lyrischen Texten beschrieb.
Für die diesjährige Weihnachtsausstellung sprach Pfarrer Barlage die gleichen Künstler an, um für die Erler Kirche zur Schöpfungsgeschichte auch die „Neuschöpfung“ in Bildern zu fassen. Er will damit zum Ausdruck bringen „Wenn wir von Herzen glauben, Gott wurde Mensch, dann werden wir zutiefst der Aussage zustimmen: Gott liebt die Welt und hat die Welt durch seine Menschwerdung erhoben, sie gleichsam geadelt.“ Textvorlage der Neu-Schöpfung ist das erste Kapitel des Johannes-Evangelium das mit „Im Anfang war das Wort“ beginnt.
Die Künstler Wolfgang Gilles, Regine Hagedorn und Slavica van der Schors aus Schermbeck, Brigitte Stüwe, Regina Schumachers und Rüdiger Goeritz aus Dorsten und Gisela Paul aus Ladbergen interpretierten die Texte auf ihre Weise. Es wurde in unterschiedlichen Ausdrucksweisen mit Öl- und Acrylfarben gemalt. Slavica van der Schors sieht in den Bildern „das biblische modern ausgedrückt“. In ihren Bildern zeigt sie den Menschen in all seinen Facetten. Regine Hagedorns Vorlieben in der malerischen Umsetzung ist „durchbrechendes Licht“. Wolfgang Gilles erzählt „ich hab schon als kleiner Junge gemalt.“
Die Ausstellung wurde am Samstag, 27. November zu Beginn der 18:30 Uhr Messe eröffnet. Sie wird jeden Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein, der Eintritt ist frei. Ein Ausstellungsheft mit erklärenden Texten liegt in der Kirche zum Mitnehmen aus.
Bildunterschrift: Pastor Franz-Josef Barlage (hinten) freut sich über die gute Zusammenarbeit der freiwilligen Helfer Jonas und Michael Müller (links) und der drei Schermbecker Künstler Slavica van der Schors, Regine Hagedorn und Wolfgang Gilles (vorne, von links), die Donnerstag Abend die Ausstellung „Schöpfung und Neuschöpfung“ in der Silvesterkirche errichteten.
Am Nachmittag des 25.11 herrschte in der Sparkasse Westmünsterland in Heiden reges Treiben, denn der Kindergarten St. Georg war gekommen, um den Tannenbaum der Sparkasse in einen Sternschnuppenbaum zu verwandeln.
Die Kinder hatten im Kindergarten kleine Sternschnuppen gebastelt.
Mit großer Begeisterung schmückten sie den Baum, bis er glänzte und funkelte. Anschließend besichtigten die Kinder gemeinsam mit Christiane Grewing von der Sparkasse den Tresor. Da dieser aber erstmal geöffnet werden musste, stellten die Kinder ihre Kräfte unter Beweis. Die dicke Tür war schon sehr bewundernswert, aber nachdem die geheime Tür zum Geldschrank geöffnet wurde, kamen die Kinder aus dem Staunen gar nicht wieder heraus.
Den Tresor wieder gut verschlossen, und das Gruppenfoto geknipst, gab es als Dankeschön etwas Süßes für den Rückweg. Außerdem erhielt der Kindergarten eine Spende über 150 € von der Sparkasse.
Kreis Borken (pd). Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Borken haben das Recht, in den Sitzungen des Kreistages Fragen an die Kreisverwaltung zu richten. Die nächste Sitzung des Kreistages findet nun am Donnerstag, 09.12.2010, um 17 Uhr im Kreishaus Borken statt.
Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können der Verwaltung zu dieser Kreistagssitzung zwei Fragen stellen. Der Inhalt der Fragen muss sich auf solche Angelegenheiten beziehen, die in die Zuständigkeit des Kreises fallen. Um eine Beantwortung in der anstehenden Sitzung des Kreistages möglich zu machen, sind die Fragen spätestens drei Arbeitstage vor dieser Sitzung Landrat Dr. Kai Zwicker schriftlich zuzuleiten. Möglich ist es darüber hinaus auch, diese Fragen über das Internet zu stellen. Interessierte finden einen Vordruck unter www.kreis-borken.de (Kreistag – Bürgerbeteiligung – Einwohnerfragestunde).
In der Sitzung können dann bis zu zwei Zusatzfragen zu dem angesprochenen Sachverhalt gestellt werden. Damit die Fragesteller nicht unnötig warten müssen, wird der Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ gleich zu Beginn der Kreistagssitzung aufgerufen.
Kreis Steinfurt/Kreis Borken (pd). Mit einem Änderungsantrag zum Bundeshaushalt hat die SPD-Bundestagsfraktion am Freitag einen Stellenabbau bei den Sicherheitsbehörden des Bundes verhindern wollen. Zur Ablehnung des Antrags durch Union und FDP trotz der akuten Terrorgefahr in Deutschland erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer:
„Angesichts der aktuellen Bedrohung für die öffentliche Sicherheit, wie sie sich in diesen Tagen für jeden sichtbar darstellt, ist es nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung im Bundeshaushalt 2011 ausgerechnet jetzt Stellen bei den Sicherheitskräften einspart. Die SPD-Bundestagsfraktion hat diesen folgenschweren Fehler am Freitag mit einem Änderungsantrag zu korrigieren versucht. Doch Union und FDP — unter ihnen auch der CDU-Abgeordnete Jens Spahn aus Ahaus und die FDP-Abgeordnete Claudia Bögel aus Steinfurt — haben unseren Antrag in einer Namentlichen Abstimmung abgelehnt. Damit nehmen sie bewusst in Kauf, dass im Jahr 2011 allein bei der Bundespolizei etwa 160 Stellen gekürzt werden. Schon jetzt ist es der Bundespolizei kaum noch möglich, auf Bahnhöfen, Flughäfen und in Grenzräumen ausreichend Präsenz zu zeigen. Es ist hoch riskant und spricht nicht von Verantwortung, wenn bei der höchsten Aufgabe des Staates, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen, die Ausgaben eingespart werden. Allenthalben hört man aus CDU und CSU Terrorwarnungen und Forderungen nach schärferen Sicherheitsgesetzen. So schafft man keine Sicherheit. Den Forderungen müssen Taten folgen, und das bedeutet ganz konkret eine angemessene Ausstattung der Sicherheitsbehörden und nicht deren Schwächung.“
Jetzt springt die ehemalige Anwärterin von „Germans next Topmodel“ Miriam Höller auch noch. In der Tat, denn in Stefan Raabs Live-Sendung auf ProSieben am Samstagabend holte die Schermbeckerin in beiden Wettbewerben die Goldmedaille der Frauen. Beim Einzelspringen überzeugte „K11“-Kommissarin Alexandra Rietz, beim Synchronwettbewerb gewannen Beachvolleyballspielerin Ilka Semmler und Model Miriam Höller.
Den Sieg im Doppel holten sich mit nur 2,1 Punkten Vorsprung Beachvolleyballspielerin Ilka Semmler und Actionmodel Miriam Höller und beendeten die Nacht der Ladys mit einer Goldmedaille.
Trainiert hat die Schermbeckerin sicher nicht im Schermbecker Hallenbad. Aber vielleicht baut die Gemeinde eigens für ihre prominente Bürgerin das Hallenbad sprunggerecht um.
In den frühen Morgenstunde gab es für die Feuerwehr Borken einen Großeinsatz bei der Firma Borcher in Borken. In der Gewerbemüll-Sortierungshalle brannte es.
Schon einmal begeisterten sie zur Herbstzeit mit ihrer Musik die zahlreichen Gäste. Diesmal haben sie die Freude, am Sonntag, den 28. November von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Adelheids Spargelhaus, die schöne Adventszeit mit ihren Klängen zu eröffnen.
In dem Konzert nehmen wieder kleine und große Klavier-, Blockflöten- und Celloschüler aus Erle, Dorsten und vielleicht Marl mit der Klanggeschichte „Die Mäusefamilie feiert Weihnachten“ teil. Außerdem wurden noch 2 musikalische Gäste eingeladen.
Im Repertoire stehen selbstverständlich Weihnachtslieder, bereichert um moderne Stücke aus der Filmmusik.
Der Erler Reinhold Höfer hat am Freitagabend in der Zeche Zollverein Essen die höchste Auszeichnung erhalten.
Einen Artikel über die Verleihung auf: Borkenerzeitung.de<<<klick hier
Erle hat nicht nur die höchsten Grundstückpreise im Münsterland, sondern bestimmt auch den größten und schönsten Weihnachtsbaum in der Dorfmitte stehen. Pünklich um 19 Uhr starteten musikalisch die Erler Jäger, der Glühwein war heiß und vertrieb schnell die beißende Kälte an diesem Abend. Wohnzimmeratmosphäre bei knappe Null Grad Außentemperatur und gefühlte minus 10 Grad vor der Haustür der Gaststätte Brömmel-Wilms. Nur die Füße signalisierten: Es ist Winter, aber was ein echter Erler ist, lässt sich von diesem Nebensächlichkeiten nicht die Laune, und vor allem nicht den Durst vertreiben. Nicht nur vom Glühwein, auch von den schön geschmückten Weihnachtsbaum und der anheimelnden Atmosphäre ist es den Gästen schnell warm ums Herz geworden.
Was gehört zu einem schönen Weihnachtsmarktfeeling? Wetter. Na ja, das ist nicht immer manipulierbar. Der Wettergott sorgte aber an diesem Samstag genau für die richtige Mischung Kälte. Von wegen Klimawandel, es war winterlich kalt und vor allem trocken.
Der nächste Punkt ist auch ganz wichtig für lang anhaltende gute Erinnerungen an einem Weihnachtsmarkt, vor allem wenn man so einige Kilometer an Anreise zurücklegt: Schönes Ambiente und keine Trödel-Ramsch-China-Produktionsverkaufsmeile. Und in der Tat, das Angebot rund um die Ludgeruskirche ist dem diesjährigen Motto gerecht geworden: Sehen, schauen, staunen“ hieß es. Eins ist aber nicht erwähnt worden: Schlemmen, und dies gehört mit zu einem schönen Marktfeeling. Also neues Motto mit vier „S“. Sehen, schauen, staunen und schlemmen“. All das stellten zahlreiche ehrenamtliche Gruppen auf die Beine, um damit Menschen in Afrika, Südamerika Indien und Dominikanische Republik zu unterstützen, die unsere Hilfe dringend brauchen.
Aber auch die gastronomisch neu eingerichteten Schwerpunkte auf der Mittelstraße machten die sonst befahrene Shopping-Meile zu einer Kulinarmeile. Besonders witzig war die Bimmelbahn, die fußfaule Marktbesucher zu einer Sightseeingtour einlud.Von A nach B, was soviel hieß: Vom Marktplatz der Hilfe, längs durch die Mittelstraße, bis runter zum Rathausplatz. Eine gute Alternative um auf einem kurzen Stück des Weges einige Euros zu sparen, denn die Geschäftsleute hatten ebenfalls ihre volle Warenpalette vor der Haustür geparkt, sodass doch noch schnell ein Pullover, oder das eine oder andere Angebot den Besitzer wechselte.
Wer jetzt glaubte, dass er den ganzen Tag nur mit laut plärrendem Weihnachtsgedudel aus Campingplatz-Lautsprechern voll gedröhnt wird, hatte Pech. Hier gab es neben hausgemachten Plätzchen, Marmeladen und Socken von der Rundstricknadel auch musikalische Vorführungen aus eigener Schmiede. Dazu gehörten das Aufbauorchester, Akteure des Hauporchester der Blaskapelle „Einklang“ Schermbeck e.V. sowie Schermbecker Chöre. „Nikolaus komm in unser Haus“. Ich bin mir sicher der Nikolaus fährt an Schermbeck nicht vorbei.
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Während des Raesfelder Adventsmarktes (02.-05.12.) findet in der Schlosskapelle jeden Tag um 18:00 Uhr ein Adventsgebet statt. Alle sind eingeladen, 20 Minuten lang Texte und Musik zu hören, zu singen und zu beten.
Die Bäume stehen wieder, Erle erstrahlt in einem vorweihnachtlichen Glanz und alle Bürger können sagen: Haben WIR nicht ein schönes Dorf? Das ganze erinnert mich an Wahlen: Landtagswahlen, Bundestagswahlen, egal welche und besonders an diejenigen Deutschen die sagen: Ich gehe nicht wählen. Und wenn dann die Politik schlecht ist, sind es genau diese Nichtwähler, die am lautesten meckern und kritisieren. Ist der Aufschwung da, ist die Politik gut, dann heißt es plötzlich bei allen Nichtwählern „Wir Deutsche“.
Traditionell wurde auch in diesem Jahr der Weihnachtsbaum in der Volksbank Erle vor dem 1. Advent von Kindergarten-Kindern geschmückt. In diesem Jahr übernahmen dies die Kinder der Kindergruppe Holzwurm und durften ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der Baum wurde am Donnerstag, den 25. November 2010 mit selbst gebastelten Sternen, Herzen und Girlanden geschmückt. Nach erfolgreichem Schmücken durften die Kinder noch einen Blick in den Tresor werfen und bekamen jeder einen Schokoladenadventskalender als Dankeschön.
In diesem Jahr erhielt die Kindergruppe Holzwurm zur Finanzierung der Umgestaltung des Kindergartenaußengeländes sowie für Spiele und Spielgeräte eine wohlwollende Spende von der Volksbank Erle eG.
Hiltrud Péron vom Kreis Borken und Reinhard Dondrup vom Gasthof Düstermühle in Legden empfehlen für die Winterzeit leckere Grünkohl-Rezepte, wie das Rehfilet im Kartoffelgrünkohlmantel.
Aktion „Regionale Speisekarte – So schmeckt das Münsterland!“ macht Appetit auf neue Rezepte / Tipps aus dem Gasthof Düstermühle
Kreis Borken (pd). Wenn die Temperaturen sinken, dann schmeckt Grünkohl erst richtig. In der Winterzeit kommt er in vielen Familien auf den Tisch und ist dabei wegen seines hohen Vitamin C-Gehalts auch gut für die Gesundheit. Dass Grünkohl sich in zahlreichen Variationen zubereiten lässt, das haben jetzt Gastronomen gezeigt, die sich an der Aktion „Regionale Speisekarte – So schmeckt das Münsterland“ beteiligen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes, der Landwirtschaftskammer NRW und der Münsterlandkreise trafen sie sich auf dem Biohof Schulze Schleppinghoff in Warendorf-Freckenhorst.
Die Regionale Speisekarte funktioniert nach dem Motto „Aus der Region frisch auf den Tisch“. Egal ob Westfälisches Töttchen oder Rinderroulade mit Wirsing: Das Prinzip ist gleich. In den Restaurants, die mitmachen, verwenden die Köche in erster Linie Produkte von Erzeugern aus der Region.
Das gilt auch für den „Rosa gebratenen Rehrücken im Kartoffelgrünkohlmantel auf heimischen Gemüsen und Wacholderrahmsauce“, den Reinhard Dondrup vom Gasthof Düstermühle in Legden-Wehr serviert. Zum Nachkochen am heimischen Herd verrät er sein Rezept:
Zutaten für 4 Personen:
Rehrücken im Kartoffel-Grünkohl-Mantel
600 g Rehrücken sauber entsehnt
500 g gekochte kalte Kartoffeln (fest)
300 g gekochter und gehackter Grünkohl
300 g Wildfarce, hergestellt aus Rehfleisch und Sahne, gewürzt mit etwas Sherry, Salz, Pfeffer, Wacholder und Rosmarin
Sauce
50 g Zwiebelwürfel, 20 g Butter, 5 cl. Weißwein, 8-10 Wacholderbeeren, 200 ml Sahne, 0,1 l Wildsauce oder Fond, etwas Mehlbutter zum Abbinden, Salz und Pfeffer etwas gehackten Rosmarin
Zubereitung:
Das Rehfilet in etwas Öl leicht anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf ein Küchenkrepp legen und etwas abtupfen. Die kalten Kartoffeln grob reiben und mit dem gekochten, kalten und gehackten Grünkohl vermengen und mit Salz Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken. Damit sich die Masse besser braten lässt, kann man zwei Eigelb dazugeben. Diese Mischung auf einer Klarsichtfolie etwa 0,5 cm dick ausrollen und mit der Wildfarce bestreichen. Dann das Rehfilet auf die bestrichene Kartoffelgrünkohlmasse legen und mit Hilfe der Folie vorsichtig einschlagen. Dieses „Päckchen“ nun in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und die Pfanne dann bei ca. 170 Grad Celsius für ungefähr12 bis 15 Minuten in den Backofen schieben. Danach das Fleisch herausnehmen, etwas ruhen lassen, schräg aufschneiden und anrichten.
Das Gemüse waschen und putzen. Den Kohlrabi und die Möhren z.B. in Stifte schneiden und blanchieren. Dann die in Scheiben geschnittenen Champignons in Butter anschwenken und das andere Gemüse hinzufügen. Mit etwas Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken und anrichten.
Für die Sauce die Zwiebeln und die zerdrückten Wacholderbeeren in Butter anschwitzen und mit Weißwein ablöschen. Dann mit der Wildsauce auffüllen und die Sahne hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Mehlbutter leicht abbinden. Den
Gastronomen, die sich an der Aktion "Regionale Speisekarte - So schmeckt das Münsterland" beteiligen, trafen sich in Warendorf.
Rosmarin dazugeben und anrichten. Guten Appetit!
Alle Restaurants der Regionalen Speisekarte, darunter 14 im Kreis Borken, sind in einer Faltkarte aufgeführt, die kostenlos beim Kreis Borken unter Tel.: 02861/82-1350 oder per Mail an [email protected] angefordert werden kann. Eine ganze Sammlung leckerer Gerichte der Regionalen Speisekarte gibt es in Form eines Rezeptbuches, das für drei Euro zzgl. Porto ebenfalls beim Kreis Borken bestellt werden kann und das sich als kleines Geschenk zum Weihnachtsfest eignet. Weitere Informationen zur Regionalen Speisekarte gibt es im Internet unter www.so-schmeckt-das.muensterland.de.
Die Erbegnisse vom Basketball U10-Turnier von Eintracht Erle vom 20. November 2010. Die Organisatoren bedanken sich im nachhinein noch einmal herzlichen bei allen Teilnehmern für das schöne Turnier, besonders den Wulfener, deren Makottchen der Wulfener Wolf extra zum Finale gekommen ist. Dem Sieger der RC Borken noch einmal einen herzlichen Glückwunsch.
Plazierungen U10 – Turnier Nov. 2010 von Eintracht Erle