Geschickte Reden und ein zurechtgemachtes Äußeres sind selten Zeichen von Mitmenschlichkeit.”
Konfuzius
Drei neue Standesbeamtinnen trauen in Raesfeld
Raesfeld (pd). – Zugegeben, dass in der Gräfte des historischen Wasserschlosses Raesfeld demnächst Paare unter Wasser getraut werden, war ein Aprilscherz. Wahr ist allerdings, dass eine Hochzeit auf Schloss Raesfeld auch weiterhin mehr als ein „trockenes“ Amtsgeschäft ist. Das Wasserschloss ist und bleibt ein beliebtes Ziel für Brautpaare, die den individuellen und unkomplizierten Service des Raesfelder Standesamtes zu schätzen wissen. „Wir trauen Paare wirklich zu jedem Wunschtermin!“, betont Bürgermeister Andreas Grotendorst, dass im Raesfelder Standesamt rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen geheiratet werden kann.
Allein für dieses Jahr liegen schon 179 Terminreservierungen vor. Sogar bis in die Schweiz ist der gute Ruf der Raesfelder schon gedrungen, so dass auch ein eidgenössisches Braupaar in diesem Jahr in Raesfeld heiraten wird.
„Auch wenn Trauungen unter Wasser bei uns leider nicht möglich sind, machen wir doch bei den Trauungen im Schloss die individuellen Wünsche der künftigen Eheleute war!“ Das kann die romantische Kezenlicht-Hochzeit um Mitternacht sein, aber auch Trauungen mit weißgefiederten Turteltäubchen, die als Botschafter für den Ehefrieden den großen Moment des Braupaares begleitet haben, hat es in Raesfeld schon gegeben.
Damit das Raesfelder Standesamt seine Ansprüche an den persönliche Service beim Start ins Eheglück aufrecht erhalten kann, wurde das Team der Standesbeamtinnen und Standesbeamten nun um drei neue Standesbeamtinnen verstärkt. Neben Werner Mümken, Hubert Nienhaus, Monika Hartmann, Ingrid Beiring, Claudia Schulte und Cornelia Lübke verhelfen nun auch Barbara Krass, Elke Mohr und Claudia Wiemer Paaren zu einem gelungen Ehestart.
Einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte der Schlosstrauungen wird es noch in diesem Monat geben: „ Wir freuen uns auf die erste Doppelhochzeit im Schloss!“, hebt der Bürgermeister hervor, dass in den nächsten Wochen zwei Brautpaare gleichzeitig getraut werden und versichert glaubhaft, dass es sich dabei nicht um einen Aprilscherz handelt.
Am 22. – 26. Juni 2011 lädt Schermbeck genießen wieder ein!
Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings erwacht in uns die Sehnsucht, wieder einen großen Teil des Tages im Freien zu verbringen. Frisches Grün und satte Farben wecken die Lust, mit Freunden schöne Grillabende im Garten zu erleben. Einen Termin sollte man sich aber auf jeden Fall schon jetzt notieren, es ist das Gourmetfest in Schermbeck, das in diesem Jahr vom 22. – 26.6. zum 9. Mal stattfindet.
Erstmals laden die Küchenmeister und ihre vielen Helfer sogar an fünf Tagen zum Genießen ein. Von Mittwoch bis Sonntag haben die Besucher des Gourmetfestes Gelegenheit, einige der 52 angebotenen Gerichte zu probieren, die in den 12 schneeweißen Pagodenzelten frisch zubereitet werden. Die Preise bleiben familienfreundlich und liegen zwischen 2,50 – und 9,00 Euro.
Vier neue Teilnehmer werden in diesem Jahr von der Warteliste nachrutschen. Da ist das „Brauhaus Bottich“ aus Bottrop mit Christoph Lührmann an der Spitze, der neben 2 Getränkezelten auch ein Speisenzelt bewirtschaften wird. Ebenfalls aus Bottrop kommt das „Restaurant im Bernepark“, in dem Ernst Scherrer (Früher Landhaus Scherrer) als Küchendirektor die Regie führt. Den Liebhabern der gelackten Ente dürfen wir heute schon verraten, dass die beliebten Enten noch einmal nach Schermbeck kommen. Aus Mülheim an der Ruhr kommt das „Restaurant Stammhaus Monning“, das auf eine lange Tradition zurück blicken kann. Das „Feierabendhaus“ aus Marl ist weit über die Grenzen der Region bekannt. Mit „hausgebeiztem Lachs mit Limonen-Basilikum-Dipp“ oder „heimischer Forelle im Speckmantel auf Gemüsenudeln“ wird sich Küchendirektor Kürschken in die Herzen der Feinschmecker kochen.
Und dabei in diesem Jahr sind auch wieder:
-„Kleinalstedes Hotel-Restaurant Grewer“ Deuten
-„Marienthaler Gasthof“ Marienthal
-„Da Pepe Ristorante“ Recklinghausen
-„Restaurant Schneermann“ Reken
-„Spezialitäten Scharun“ Bottrop
-„GG-Tropical-Service“ Düsseldorf und die
-„Feinbrennerei Sasse“ Schöppingen
Dem Thema Aperitif & Digestif wird sich die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen widmen. Die Feinbrennerei, die in diesem Jahr zum 2. Mal dabei ist, bietet übers ganze Jahr Besichtigungen im eigenen Haus an. Hier wird gezeigt, wie aus Hochprozentigem Hochgenuss werden kann.
Als langjähriger Werbepartner und Hauptsponsor sorgen die Niederrheinischen Gas- und Wasserwerke (NGW) wieder dafür, dass in den Zelten mit Erdgas der NGW gekocht werden kann. Damit erfüllen die NGW einen Wunsch der Köche, denn Profis kochen am liebsten mit Erdgas. Durch das Engagement der NGW kann auch das Auge genießen. Mit 600 qm rotem Teppich, 1.200 blühenden Beetpflanzen und 50 Großpflanzen entsteht eine grüne Oase des Genießens. Exotische Bonsais vom Flora Park lassen nicht mehr erkennen, dass der Veranstaltungsplatz eigentlich ein nüchterner Rathausvorplatz ist. Im Kochzelt der NGW werden wieder Prominente unter Anleitung der beteiligten Küchenchefs, Ihre Kochkunst unter Beweis stellen.
Für das Seefeuerwerk in der Gourmet-Nacht am 25.6. um 23.00 Uhr, steht zum 3. Mal die RWW als Sponsor zur Seite. In diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf ganz tolle Effekte freuen. Wie bisher üblich, wird Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter zusammen mit RWW Sprecher Ulrich Schallwig das Feuerwerk entzünden. Roland Loges hat für die synchrone Musik-begleitung am Mühlenteich riesige Lautsprecher vorgesehen, die für ein Gänsehautfeeling sorgen.
Dirk Szczepaniak haben wir für die Moderation an den 5 Tagen gewinnen können, er wird mit seiner gekonnt humorigen Art durch das Programm führen. Und Programmpunkte wird es reichlich geben. Da ist zum Beispiel die Aktion „Nachschlag“ zu nennen. Es geht uns darum, an jedem der fünf Tage drei Gäste mit wertvollen Geschenken zu überraschen. Unter anderem sind das Candle-Light-Dinner, Mehrgängige Menüs bei den Teilnehmern und sogar eine Cocktailpartie zuhause, im Wert von 500,00 Euro. Die NGW stellt für diese Aktion einen Weber Gasgrill und einen Strandkorb zur Verfügung. Dabei wird von den Gästen keine Leistung erwartet. Es müssen weder Lose gekauft, noch Karten ausgefüllt werden. Durch das Zufalls-prinzip werden täglich 3 Gäste ermittelt, die definitiv am Abend beschenkt werden.
Parallel zum Gourmetfest findet auch das Sommerstraßenfest mit langem Samstag und verkaufsoffenem Sonntag statt. Beide Feste ergänzen sich hervorragend und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde Schermbeck. Also dann: Jetzt schon terminieren. Der Juni ist nicht mehr weit!
Raesfeld (pd). Einen neuen Service für Brautpaare plant die Gemeinde Raesfeld. Die Schlossgemeinde, die schon jetzt dafür bekannt ist, Heiratswillige rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zu trauen, möchte sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen und auch Brautpaaren mit besonderen Wünschen entgegenkommen. „Der Trend geht eindeutig zum außergewöhnlichen Event bei der Hochzeit!“, weiß auch Raesfelds erster Bürger Andreas Grotendorst und lässt die Katze aus dem Sack „Wir wollen demnächst für Tauchsportfreunde auch Trauungen unter Wasser anbieten! Die Schlossgräfte bietet dazu beinahe ideale Bedingungen!“, betont der Bürgermeister. Die Symbiose von Schloss-Ambiente und außergewöhnlichem Medium für die Trauung wird seiner Meinung nach der Schlossgemeinde einen ganz neuen Interessentenkreis für Hochzeiten bescheren.
Damit der Unter-Wasser-Start in ein Leben zu zweit gelingt, sind jedoch vorab einige Investitionen nötig. Die Gräfte müsste auf eine Tiefe von rund 10 Meter ausgehoben werden, damit die Brautleute auch wirklich tief ins Eheglück eintauchen können. Ein spezieller Teichfilter, der auch auf größere Wassermassen ausgelegt ist, soll klare Sicht schaffen, damit auch scharfen Hochzeitsfotos unter Wasser nichts im Wege steht. “Natürlich werden wir auch durch Heizanlagen und Umwälzpumpen für angenehme Wassertemperaturen sorgen!“ fasst der Bürgermeister den Inhalt einer Verwaltungsvorlage an die kommende Ratssitzung zusammen.
Langfristig ist geplant, die Wassertemperatur soweit anzuheben, dass auch tropische Fische sich in Raesfeld heimisch fühlen und so den Hochzeitsfotos einen zusätzlichen exotischen Farbtupfer verpassen.
Die Kosten für die notwendigen Maßnahmen werden auf rund 500.000 € für die Erstinvestition veranschlagt. „Diese Ausgabe ist allein schon durch den Image-Gewinn für Raesfeld gerechtfertigt. Zumal mit zusätzlichen Einnahmen aus Tourismus in erheblichem Umfang zu rechnen ist.“, heißt es dazu in der Verwaltungsvorlage. Sollten Ausschuss und Rat dem Vorhaben zustimmen, könnten schon im Juli die Bagger anrollen, um der Gräfte den für einen Tauchgang nötigen Tiefgang zu verpassen. Offen lässt die Verwaltung allerdings wie die nach der Trauung übliche Aufforderung:„Sie dürfen die Braut jetzt küssen!“ unter Wasser umgesetzt werden kann.
Im Bild:
Die Standesbeamtinnen und Standesbeamten bereiten sich bereits jetzt mit Übungstauchgängen auf die Trauungen unter Wasser vor. (Foto: Scheumann / pixelio.de)
Die Gemeinde Raesfeld hat in der letzten Bauausschuss-Sitzung die Pläne eines Eros-Centers an der B 224 genehmigt.
Das alte und schon seit langer Zeit leerstehende Gebäude an der B 224 wird abgerissen. Entstehen wird hier ein super modernes Eros-Center.
Nach langem Streit zwischen Bauherr und Gemeinde einigte man sich auf eine hier für die Region übliche Bauweise. Angedacht war ursprünglich eine Bebauung auf drei
Etagen mit einem Spitzdach.
Schon vor mehr als 15 Jahren hatte der zukünftige Eros-Center Besitzer Pläne bei der Gemeinde eingereicht. Bekam aber dann im letzten Moment keine Genehmigung für die Eröffnung.
Das geplante Eros-Center wird 15 helle Zimmer, einen inneren Kontakthof sowie mehrere Nasszellen mit verschiedenen Whirlpool-Anlagen umfassen. Zusätzlich entstehen zwei Saunen und ein Außenschwimmbecken.
Eine hohe Grünhecke wird das gesamte Grundstück einfassen, um die Erler Bevölkerung vor Blicken und möglichen Belästigungen durch anfahrende Kunden zu schützen. Rund um das Gebäude entstehen 20 Autostellplätze. Die Einfahrt zum Eros-Center wird an der Ecke Holten/B 224 eingerichtet.
Die Firma verweist eindringlich darauf, dass weder durch die Kundschaft, noch durch die dort beschäftigten Damen das idyllische Dorfleben zukünftig beeinträchtigt sein wird.
Wasil Grabscher sieht durch diesen Betrieb eine weitere touristische Bereicherung für die Gemeinde Raesfeld. „Viele Besucher werden zwar zu später Stunde anreisen, aber auch Tageskunden sind potentielle Kunden für die Geschäftswelt in Raesfeld und Erle.
Ein speziell geschultes Security-Team sorgt rund um die Stunde für Ordnung und Sicherheit. Des Weiteren ist auch ein kleines Bistro mit Snacks und täglich frischem Kuchen geplant. Dieses soll vorbeifahrende Touristen aus dem nahen Revier anlocken. „Natürlich sind auch die Raesfelder und Erler hier jederzeit herzlich willkommen“, betont Wasil Grabscher.
Baubeginn soll Anfang Juni 2011 sein
5.369 Männer und Frauen im Kreis Borken sind länger als ein Jahr ohne Job / Landrat Dr. Kai Zwicker erwartet weiter rückläufige Zahlen
Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im März leicht gesunken. Der „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ registriert aktuell 5.369
erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stehen. Gegenüber Februar sind das acht Personen weniger. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gibt es im Kreis Borken aktuell 803 Langzeitarbeitslose weniger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet nun bei 2,7 Prozent (Februar: 2,8 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im März ebenfalls zurückgegangen und liegt derzeit bei 12.588 Personen (-39 im Vergleich zum Februar). Hierzu gehören auch Personen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind, gehören ebenfalls zu dieser Gruppe. Insgesamt haben im März 18.495 Personen (-77) in 8.749 Bedarfsgemeinschaften (-11) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Zu diesem Kreis zählen auch Kinder unter 15 Jahren und weitere nicht erwerbsfähige Angehörige der Langzeitarbeitslosen.
Der Rückgang sei zwar nur leicht, bedeute aber dennoch eine Entwicklung gegen den Trend der vergangenen Jahre, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. In den letzten Jahren hatte die Langzeitarbeitslosigkeit im März stets zugenommen. „Für die nächsten Monate erwarte ich weiter rückläufige Zahlen“, so Zwicker.
Der Blick in die Statistik für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt im Zuständigkeitsbereich des „Service-Punkt ARBEIT“ im März überwiegend positiv entwickelt hat. In Borken ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit -19 Personen absolut am stärksten zurückgegangen, gefolgt von Ahaus mit -13 Personen und Vreden mit -12 Personen. In Bocholt ist die Zahl der langzeitarbeitslosen Personen mit +20 und in Gescher mit +18 Personen am stärksten gestiegen. Im Jahresvergleich verzeichnet Borken mit -160 Personen absolut den stärksten Rückgang, Gescher mit +54 Personen den stärksten Anstieg bei der Zahl der Langzeitarbeitslosen.
Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.
Für das Kreisgebiet liegt diese Quote unverändert bei 2,2 Prozent. Die höchste Belastung weist weiterhin die Stadt Bocholt mit 3,3 Prozent aus, gefolgt von Gronau mit 3,1 Prozent und Borken mit 2,9 Prozent. Ahaus als weitere mittlere kreisangehörige Stadt steht mit 1,3 Prozent deutlich besser da. Borken, Heek, Rhede, Velen und Vreden können einen Rückgang um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat verzeichnen. In Gescher, Heiden, Isselburg und Legden gab es hingegen einen leichten Anstieg um 0,1 Prozent.
Wer kennt das? Draußen zwitschern die Vögel, die ersten hellgrünen Blätter sprießen, alles ist in Bewegung. Nicht alles, nein! Der eigene Körper spielt verrückt. Egal wie lang die Nacht war, ständigt ist man von Müdigkeit geplagt. Die Beine sind schwer, der Blick Richtung Bett wird um die Mittagszeit immer länger. Jetzt kommt spätestens die Frage auf: Bin ich krank? Sollte ich vielleicht mal beim Hausarzt gehen und ein Blutbild machen lassen? Esse ich vielleicht zu wenig Vitamine? Nein, alles ist falsch. Es ist die Frühjahrsmüdigkeit, die viele Menschen imMoment zu schaffen macht.
Forscher haben bis jetzt noch nicht die Ursachen für diese Frühjahrsmüdigkeit entdeckt. Fakt aber ist, und eine wichtige Rolle bei der Frühjahrsmüdigkeit spielt in jedem Fall die Wetterumstellung: Mit den ersten wärmeren Tagen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt ab, man fühlt sich müde und schwach.Die dunklen langen Wintertage haben die Reserven des Körpers aufgebraucht. Unser Organismus gewöhnt sich jedoch erst langsam an die Umstellung von der dunklen zur hellen Jahreszeit: Es dauert etwa einen Monat, bis sich der Körper an die neuen Temperaturen gewöhnt hat. Das auch viel mit der hormonellen Umstellungen zu tun. Das im Winter vermisste Tageslicht aktiviert nun im Frühjahr die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin. Allerdings ist das für den Schlaf zuständige Hormon Melatonin noch reichlich aktiv im Körper. Die Wechselwirkung dieser beiden Stoffe macht den Körper müde. Hinzu kommen die Sünden des Winter bezüglich Ernährung. Die schwere Winterkost wirkt noch nach. Viele Menschen essen im Winter zu wenig frisches Obst und Gemüse – dem Körper fehlen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.
Aber was wirkt gegen Frühjahrsmüdigkeit? Hier einige Tipps:
-Stehen Sie früh auf und gehen Sie früh ins Bett. Richten Sie ihren Tagesablauf nach der Sonne. Beim Tageslicht wird das stimmungsaufhellende Serotonin gebildet und hemmt die Produktion des Schlafhormons Melanton.
-Bewegen Sie sich so viel es geht. Spazierengehen, Fahrradfahren, Walken.
-Kalt-warme Wechselduschen wirken Wunder
-Verzichten Sie auf Fastfood und Schokoriegel. Essen Sie frische und vitaminreiche Kost.
-Achten Sie auf die Ernährung. Lieber eine Mahlzeit mehr als alles auf einmal Essen.
Bei schlechter Laune ziehen sich nicht in ihr Zimmerchen zurück, sondern unternehmen Sie etwas mit Freunden. Lachen und reden bringt den Kreislauf und die Seele in Schwung.
Was machen Raesfelder und Erler? Mehr dazu auf klick hier>>> Borio.TV


Kreis Borken (pd). E-Books und andere digitale Möglichkeiten werden die Methoden, mit denen Schülerinnen und Schüler lernen, in Zukunft deutlich verändern. Darüber waren sich die 70 Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Politik und Kommunen einig, die jetzt im Borkener Kreishaus an einem Workshop teilgenommen haben. Unter dem Titel „KIT2015 – Zukunftsszenarien medialen Lernens am Berufskolleg“ erläuterten zahlreiche Referentinnen und Referenten, wie Schulen die neuen Möglichkeiten einsetzen können. KIT steht für „Kommunikations- und Informationstechnologien“.
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er dankte den Systemadministratoren der sechs kreiseigenen Berufskollegs, die den Tag organisiert hatten. Für die Zukunftschancen der Jugendlichen im Kreis Borken sei es immens wichtig, dass sich der Unterricht an die neuen Möglichkeiten anpasse. Die Wirtschaft profitiere von derart vorgebildeten Bewerberinnen und Bewerbern.
Bernd Overkamp vom Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Ahaus und Thomas Kottenstede vom Berufskolleg Borken zeigten auf, wie Lehrerinnen und Lehrer durch den Einsatz neuer Software ihre Schülerinnen und Schüler individueller fördern können. „Lücken, die sich zum Beispiel durch eine große Spezialisierung des Ausbildungsbetriebes ergeben, können sie dadurch gezielt schließen“, erklärte Overkamp.
Referenten aus der IT-Branche, von Schulbuchverlagen und Hochschulen gaben Einblicke in Möglichkeiten digitalen Lernens. Professor Heinz Humberg erläuterte, wie in der Ingenieurausbildung an der Fachhochschule Gelsenkirchen, Standort Bocholt, verschiedene Lehr- und Lernmethoden kombiniert werden. Dabei setzt die FH insbesondere in der Ausbildung von Ingenieuren sowohl auf Präsenzveranstaltungen als auch auf E-Learning-Phasen. „Das Konzept verbindet die Effektivität und Flexibilität von elektronischen Lernformen mit den sozialen Aspekten der Face-to-Face-Kommunikation“, so Humberg.
Was bei professioneller Präsentation und Geschäftsaktivi¬tät im Internet berücksichtigt werden muss, demonstrierte Andreas Banger von der Volksbank Gronau-Ahaus. Er stellte strategische Überlegungen der Bank bei der Gestaltung des eigenen Internetauftritts vor.
Welche Gefahren beim Umgang mit dem Internet lauern, darauf machte Johannes Karl von der Firma „Time for kids“- Infor¬mationstechnologie aus Berlin aufmerksam. Er stellte verschiedene didaktische Filterinstrumente, die Schulen einsetzen können, vor und sensibilisierte für Wachsamkeit gegenüber Themen wie Pornografie, Gewalt und Rechtsradikalität. „Erschreckend, was alles geht“, lautete das Fazit nach dem Auftritt von André Meyer vom EDV-Labor IT-Services AG aus Münster. Er zeigte, wie mit geeigneten Instrumenten Angriffe auf Internet-Teilnehmer möglich sind.
Weitere Informationen zur Tagung gibt es im Internet unter www.kit2015.de.
Raesfeld (pd). Der 41. Internationale Jugendwettbewerb der Volksbanken ist auf Kreisebene entschieden. Das Thema lautete in diesem Jahr „Zuhause! Zeig uns Deine Welt“. Mehr als 1500 Kinder und Jugendliche von 7 Grund- und weiterführenden Schulen in Erle, Gemen, Heiden und Raesfeld hatten sich an dem weltweit größten Kreativwettbewerb beteiligt und dabei einmal mehr ihr künstlerisches Talent bewiesen. Rund 40 Ortssiegerbilder aus den fünf Volksbanken Erle, Gemen, Heiden und Raesfeld hatte die am Dienstag (29. März) im Veranstaltungsraum der Volksbank Raesfeld tagende Bezirksjury zu bewerten. Dabei wurden in jeder der fünf Altersklassen die Siegerbilder ermittelt.
Die Kreisjury bestand in diesem Jahr aus den Rektoren der St.-Sebastian- und der Alexanderschule, Thomas Schlüter und Matthias Stroetmann, der Raesfelder Künstlerin Birgit Kölking sowie Hans-Peter Leimbach vom Pressebüro Münsterland des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes.
„Es ist auch für erfahrene Jurymitglieder wirklich nicht einfach, unter den vielen hervorragenden Arbeiten die besten Beiträge herauszustellen“, meinte Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raesfeld, in seiner Begrüßung mit Blick auf die bunte Bilderflut, die auf den Tischen auslag. Vorstandskollege Marcus Feldhaar bedankte sich ergänzend insbesondere bei den Rektoren und Fachlehrern der teilnehmenden Schulen für die Bereitschaft, den Wettbewerb in den Unterricht zu integrieren und damit den Schülerinnen und Schülern den Zugang zum Thema zu erleichtern.
Bis zum 22. Februar hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit gehabt, ihre Arbeiten bei den teilnehmenden Volksbanken einzureichen. Auf die Gewinner warten neben tollen Preisen, weitere Siegchancen auf der Regional-, Landes-, Bundes- und sogar internationalen Ebene.
Über einen Sieg auf Kreisebene können sich freuen: Paula Stenkamp (St.-Sebastianschule), Altersstufe Klasse 1 und 2; Lisa Landsknecht (Cordula-Grundschule), Klasse 3 und 4; Kira Beumling (Alexanderschule), Klasse 5 und 6; Anna Heselhaus (Alexanderschule), Klasse 7 bis 9 und Jana Eilers von der Alexanderschule in der Alterstufe Klasse 10 – 13. Die jeweiligen Teilnehmer auf den Siegerplätzen 2 bis 5 werden von den zuständigen Banken vor Ort informiert.
Seit 1970 veranstalten die Genossenschaftsbanken den Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ und rufen Schüler jedes Jahr auf, sich aktiv mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen auseinanderzusetzen und dieses in ihren Bildern umzusetzen. Der Wettbewerb gilt mit rund 1,5 Millionen Beiträgen als weltweit größter seiner Art. Die Schirmherrin des 41. Internationalen Jugendwettbewerbs in Deutschland ist Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die Jugendabteilung des Sportvereins Eintracht Erle führt in diesem Jahr mit Basketballerinnen und Fußballern im Grundschulalter ihre traditionelle Wochenendfreizeit vom 24. bis 26. Juni in Nütterden am Niederrhein durch. Gemeinsames Erleben und Spielen sollen dabei im Vordergrund stehen.
Anmeldungen ab sofort (spätestens am 9. April) bei den Trainerinnen und Trainern oder Hans-Jürgen Heursen (Telefon: 7141).
Der Frühling hat Einzug gehalten und es zieht alle mehr und mehr nach draußen in Mutter Natur. Erholung findet man bei ausgiebigen Spaziergängen oder langen Radtouren. Die Tage werden einfach wieder länger. Mit der Umstellung auf die Sommerzeit ticken auch die Uhren im Besucher- und Informationszentrum Tiergarten Schloss Raesfeld wieder im Sonnentakt und ab dem 1. April gelten die ausgedehnten Sommer-Öffnungszeiten: Um interessierten Besuchern Informationen über Raesfeld zu geben, öffnen das Besucher- und Informationszentrum und das Verkehrsbüro Raesfeld werktags von 9.30 – 12.30 Uhr und von 13.30 – 17.00 Uhr. Am Samstag öffnen sich die Pforten von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr.
Zu diesen Öffnungszeiten ist auch der Besuch der landesweit einmaligen Ausstellung im Obergeschoss des Besucher- und Informationszentrums möglich. Sie widmet sich sowohl der Raesfelder Schlossanlage mit dem Tiergarten als auch der Wahrnehmung, Gestaltung und Nutzung von Landschaften aus der Urzeit bis zur Gegenwart. Die Ausstellung steht unter dem Thema „Auftritt einer Kulturlandschaft, Renaissance-Tiergarten Schloss Raesfeld“ und gibt Einblicke in die regionale Garten- und Landschaftskultur.
Gesünder schlafen, gesünder Leben! Denn NICHTS ist wichtiger für ein gesundes Leben, als ein erholsamer und schöner Schlaf.
Schlafkultur Mülle in Raesfeld bietet Ihnen eine große Auswahl und kompetente Beratung rund ums Schlafen, sodass wir für Sie das optimale Schlafsystem finden.
Das Bettenfachgeschäft Mülle ist spezialisiert auf die unterschiedlichsten Bettensysteme wie Boxspringbetten, Federkern,– Kaltschaum oder Vysco-Schaummatratzen, Wasserbetten und hochwertige Bettrahmen aus Kunstleder.
Der absolute Renner in diesem Bereich sind die luftgefederten Matratzen, welche mit einer Fernbedienung individuell auf jeden Körper passend eingestellt werden können.
Traditionell führt das Geschäft Mülle auch noch Feder- und Daunenoberbetten- und Kopfkissen.
Hochwertige und ausgefallene Bettwäsche der Marken Bruno Banani, Joop sowie für den speziellen Kunden die Marke des Herstellers Hekkert&Vanderleen. Hier werden Träume wahr!
Darüber hinaus führt „Schlafkultur Mülle“ Bademäntel für Damen und Herren der Marke CAWÖ. Dazu gibt es natürlich auch die passenden Hand- und Duschtücher der Firma JOOP.
Eine große Auswahl an Accessoires rund ums Badevergnügen vertreiben den Alltag aus jedem Badezimmer und lassen das tägliche Bad zu einem vergnüglichen Event werden.
Nebenbei gibt es auch noch Kinderschlafsäcke, speziell für Säuglinge mit Bienenwachs veredelt.
Ihnen fehlt noch ein kleines Geschenk für ein Mädchen oder einen Jungen? Eine junge Designerin bietet hier im Geschäft selbstgenähte Taschen der Marke „Mel Designe“ an.
Service ist unsere Stärke: Für alle Kunden, auch ehemalige Hüppe-Wasserbettenkunden, bieten wir Pflegeprodukte, Pumpenverleih und einen Umzugsservice an.
Besuchen Sie uns und lassen Sie sich von unserem Angebot und Leistungen überzeugen.
Ich freue mich auf Ihren Besuch

Doris Mülle
Schlafkultur Mülle, 46348 Raesfeld, Borkener Str. 28, Telefon: 02865-2047672
Öffnungszeiten: Tägllich von 15 Uhr bis 18.30 Uhr und Samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr
Mehr Infos über die verschiedenen Bettensysteme der Firma Mülle bekommen sie auf unserer Homepage www.Wasserbetten-Mülle.de
Der Erler Schüler Daniel Bosse flog mit seiner Schulklasse des Dorstener Berufskolleg „Paul Spiegel“ eine Woche nach Israel. Geplant waren in den sieben Tagen viele Stationen. Ein Besuch der Dorstener Partnerstadt Hod Hasharon stand ebenfalls auf der Reiseroute.

Tel Aviv. Hier ging es als erstes an den Strand um sich von der langen Reise auszuruhen. Die Temperaturen lagen bei 22 Grad.
Am ersten Tag in Israel ging es in die Stadt Jaffna. Ein Touristenziel, was in der sonst so wüstenreichen Umgebung sehr grün war.
In Tel Aviv besuchten die Schüler Neve Shalom, Neve Zedek und die Mitgal Shalom. Interessant war der Basarbesuch, der aber auch von vielen Touristen, hauptsächlich Amerikaner, besucht war. Alle Ort in Israel die von vielen Menschen frequentiert werden, wie Einkaufszonen, Basare, Restaurantmeilen usw. sind abgeriegelt. Erst nach einer gründlichen Kontrolle kommt man dann da rein. Reine Sicherheitsmaßnahmen.
Caesarea. Das war eine Zeitreise 2000 Jahre zurück. Hier waren schon die Römer, die Kreuzritter und die Byzantiner. Mittelpunkt der Stadt war das Amphitheater und die Pferderennbahn. Bedingt durch die vielen Krieg wurde die Stadt immer wieder zerstört und neu aufgebaut. Mittlerweile ist aber die Stadt durch die Touristen und die Wirtschaft eine schöne und strahlende, und auch eine der wohlhabendsten Städte in Israel. Trotz Wüstenlandschaft gibt es hier sogar jetzt einen Golfplatz.
Akko. Hier besuchten wir eine prunkvolle Ritterburg. Bekannt hier sind auch die Säle, die nur durch Zufall entdeckt wurden. Auf den Spuren der Templer gingen wir durch ein Tunnelsystem, welches uns direkt bis zum Hafen führte.
Auf den Spuren Jesus gingen wir am nächsten Tag. Dazu gehört der Berg der Seligsprechung, Tabgha und die Brotvermehrungskirche und die Primatskirche, wo Petrus zum Menschenfischer, also zum ersten Papst der katholischen Kirchen berufen wurde.
Massade in den Golanhöhen, ein Dorf syrischer Drusen.
Auf der Rückfahrt machten wir an der Grenze zum Libanon einen Stopp. Hier sahen wir Minenfelder auf denen Kühen weideten. Bedingt durch die vielen Steine in diesem Bereich können keine Minenräumfahrzeuge hier fahren, und so hat man hier kurzerhand Kühe eingesetzt. Etliche Menschen haben hier schon vorher ihr Leben gelassen.
Der Weg der „Römer“ im Nationalpark „Bet She`an“. Dort entdeckten wir eine Toilettenanlage für 50 Personen. Hier steht auch das erste Kloster der Juden. Natürlich nahmen wir auch ein Bad im toten Meer.

Jerusalem war für mich die schönste Stadt in Israel. Besonders die Klagemauer hat einen doch ergriffen und das war ein einmaliges Erlebnis.
Ganz in der Nähe gibt es noch ein Österreichisches Hospiz. Dort servierte man uns Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Das schönste aber war der Blick über die Stadt Jerusalem, den wir von hier aus hatten.
Die Grabeskirche. Über die Via dolorosa, dem Kreuzweg Jesus erreichten wir den Ort. Die Straße geht aber auch überraschender Weise durch das arabische Viertel. Zahlreiche Basarstände warteten am Straßenrand auf Kunden.
Am letzten Tag besuchten das Holocaust Museum in Yad Vashem. Das war natürlich mehr als deprimierend für uns Jugendliche.
Mit dem Dorstener Bürgermeister Lampert Lütkenhorst ging es in den „Paul Spiegel Wald“. Ein Wald mitten in der Wüste gepflanzt.
Im Gedenken an dem Namensgeber des Berufskollegs Dorsten Paul Spiegel wurde der Wald 2007 im Gedenken angelegt. Der „Wald der deutschen Länder“ ist von den deutschen Bundesländern initiiert worden.
An diesem Wochende war es endlich soweit. Arno Brömmel konnte seinen großen Kindheitstraum präsentieren. Ein Zelt, ein weißes Zelt, ein Zelt zum vermieten – die Erler nennen so etwas auch „Festzelt“.
Ein lang gehegter Wunsch des CDU-Gemeindeverbandes wurde damit erfüllt: eine Jugendorganisation, die sich um die Belange der jungen Menschen hinsichtlich der politischen Orientierung bemüht.
In Anwesenheit des stellvertretenden Bürgermeisters Hans-Dieter Strothmann und dem JU-Kreisvorsitzenden Thomas Kerkhoff fanden sich die Jugendlichen zusammen, um in der kommenden Zeit zahlreiche Aktivitäten in Angriff zu nehmen. Bei der durchgeführten Vorstandswahl gab es folgende Ergebnisse: Vorsitzender der JU Raesfeld-Erle-Homer wurde Arne von Berswordt, Stellvertreter ist Maurice Maaß, als Mitgliederbetreuerin wurde Meike Buchs gewählt, zur Pressereferentin Anke Bölker und als Schriftführer konnte Julian Picker gewählt werden. Beisitzer sind Anna Gerigk, Michael van Stegen, Daniela Heyng und Jürgen Becker.

Während der Wahlveranstaltung erinnerte Hans–Dieter Strothmann an die Gründung der Jungen Union in den 70er Jahren, in denen er und auch der heutige Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Tünte ihre politischen Laufbahnen begannen. „Ich bewundere die jungen Menschen“, so Hans-Dieter Strothmann „die trotz der allgemein herrschenden Politikverdrossenheit bereit sind, sich zu engagieren.“ Der CDU-Fraktionsvorsitzende Tünte ermunterte die JU-Mitglieder, sich in der Zukunft auch an der Ratsarbeit – im öffentlichen Teil – zu beteiligen. So könne man schon früh lernen, die Gemeinde nicht nur zu verwalten sondern auch zu gestalten.
Der JU-Vorsitzende Arne von Berswordt bedankte sich für die Unterstützung und gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten. So wird an ein Rhetorik-Seminar gedacht, für das nächste Jahr ist eine Reise nach Berlin geplant, um den Bundestag zu besuchen und Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen in Raesfeld sind im Gespräch.
Die CDU-Vorsitzende Diana Brömmel sicherte der Organisation die Unterstützung von Seiten des Vorstandes und der Fraktion zu und ermunterte die Jugendlichen mit den Worten: „Es ist Eure Umwelt, Euer Leben das Ihr mit Eurer aktiven Teilnahme am politischen Leben gestaltet!“.
Bildunterschrift: v. L. Hans-Dieter Strothmann, Thomas Kerkhoff, Dominik Brömmel, Daniela Heyng, Julian Picker, Meike Buchs, Maurice Maaß, Anke Bölker, Karl-Heinz Tünte, Diana Brömmel, Arne von Berswordt.
Wie in jedem Jahr, begehen die Motorradfreunde Erle ihre traditionelle An- und Ablasstour:
1. Anlasstour der Motorradfreunde Erle, Samstag, 2. April, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr Treffpunkt Silvesterkirche Erle
2. Ablasstour der Motorradfreunde Erle Samstag, 24. September 2011, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr
Treffpunkt Silvesterkirche Erle
Hierzu sind nicht nur die Mitglieder der Motorradfreunde Erle eingeladen, sondern auch alle, die mit netten Bikern eine gemütliche Tagestour genießen wollen.
Im Anschluss gibt es einen gemütlichen Abend in der Gaststätte Brömmel-Wilms in Erle.
Mehr zu diesen Treffen und aktuelle Hinweise zu anderen Veranstaltungen der Erler-Biker gibt es unter http://www.motorradfreunde-erle.de
Auch im 21. Jahrhundert verdienen Frauen in Deutschland noch immer durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer, die den gleichen Job ausüben. Einen nachvollziehbaren Grund für diese Ungerechtigkeit gibt es nicht.
Auf diese Tatsache wiesen der 1. Vorsitzende Leendert Hoogendijk und Hermann Telöken (2. Vorsitzender) vom Ortsverband Raesfeld des Sozialverbandes Deutschland e. V. hin. Mit einem Infostand und zahlreichem Anschauungsmaterial informierten die Vorsitzenden an der Linneweberstraße in Raesfeld Bürgerinnen und Bürger über diesen Missstand in unserem Lande. In zahlreichen Gesprächen mit Passanten wünschten diese sich ebenfalls, dass gleiche Arbeit mit gleichem Lohn honoriert wird. Es kann und darf nicht sein, dass Arbeit nicht nach Resultaten sondern nach Geschlecht bezahlt wird. Diese Diskriminierung femininer Schaffenskraft gegenüber der Männlichkeit in Form von Lohn und Gehalt ist zwar nicht neu und wurde auch durch unsere Politik schon oft thematisiert, doch ist es nur bei den Diskussionen geblieben – geändert hat sich nichts. Diese Meinung vertreten übrigens nicht nur Frauen. Auch das männliche Geschlecht steht der ungerechten Bezahlung bei gleicher Tätigkeit äußerst ungehalten gegenüber.
Bleibt zu hoffen, dass diese veraltete Ansicht sowohl bei Politikern, aber vor allem bei den Unternehmen, die diese geschlechtlichen Unterschiede noch immer praktizieren, bald nur noch Geschichte ist.