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Reifen-Diebstahl in Raesfeld-Erle: Täter steigen über Zaun ein

Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag mehrere Reifen aus einem Lager an der Steinstraße in Erle entwendet. Die Polizei bittet um Hinweise.

Täter überwinden Zaun zum Gelände

Nach Angaben der Polizei hätten sich die Täter zwischen dem 29. April 2026, 23.00 Uhr, und dem 30. April 2026, 03.15 Uhr, Zugang zu einem Gelände an der Steinstraße in Raesfeld-Erle verschafft. Dazu hätten sie einen Zaun überwunden und seien so zu dem Reifenlager gelangt.

Dunkle Kleidung und auffällige Schuhe

Die Unbekannten hätten dunkle Kapuzenpullover getragen. Eine Person sei mit Nike-Schuhen, eine weitere mit Sketchers-Sneakern bekleidet gewesen.

Schadenshöhe noch unklar

Wie die Polizei mitteilt, hätten die Täter mehrere Reifen aus dem Lager entwendet. Zur Schadenshöhe konnten zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch keine Angaben gemacht werden.

Polizei sucht Zeugen

Das Kriminalkommissariat in Borken nehme Hinweise unter Tel. (02861) 9000 entgegen.

Einbruch in Einfamilienhaus am Südring in Raesfeld

Unbekannte sind am Donnerstagvormittag in ein Wohnhaus am Südring eingedrungen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Täter dringen gewaltsam ein

Nach Angaben der Polizei hätten sich bislang unbekannte Täter am 30. April 2026 zwischen 9.15 Uhr und 12.15 Uhr gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus am Südring in Raesfeld verschafft. Die Räume seien durchsucht worden.

Keine Beute gemacht

Wie die Polizei mitteilt, hätten die Täter das Haus ohne Beute wieder verlassen. Hinweise auf mögliche Tatverdächtige lägen derzeit nicht vor.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat in Borken nehme Hinweise unter Tel. (02861) 9000 entgegen.

Raesfelder Mathetalente glänzen auf Landesebene

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Großer Erfolg für die Sebastianschule: Beim Bolyai-Wettbewerb holt die Schule erneut den Landessieg, dazu kommen zahlreiche Auszeichnungen beim Känguru-Wettbewerb. Innerhalb weniger Tage stehen gleich zwei Mathe-Events im Mittelpunkt des Schullebens in Raesfeld.

Neunter Landessieg beim Bolyai-Wettbewerb

Die Raesfelder Mathetalente glänzen auf Landesebene und setzen ihre Erfolgsserie fort. Beim internationalen Teamwettbewerb „Bolyai“ sicherten sich die Grundschüler der Sebastianschule zum neunten Mal in Folge den Titel des Landessiegers, und das bei ihrer neunten Teilnahme.

Das Team „Die schlauen Kickflips“ aus der Klasse 3d mit Mats Finke, Matti Sieverding, Helena Suer und Sina Meyer erreichte 155 Punkte und setzte sich damit gegen 34 weitere Teams durch. Bundesweit verpasste die Gruppe nur knapp den ersten Platz, lediglich ein Team aus Tübingen lag einen Punkt vor ihnen. Insgesamt nahmen 2026 rund 630 Grundschulteams aus dem dritten und vierten Schuljahr teil.

Mathetalente der St. Sebastian-Grundschule Raesfeld
Foto: Presse

Auch die weiteren Platzierungen zeigen das hohe Niveau:

  • Landesweit Klasse 3: „3-Mix“ Platz 2, „Die Klugscheißer“ Platz 3, „Die Mathegirls“ Platz 4, „Die schlauen Füchse“ Platz 6
  • Regionalgruppe Münster, Detmold, Arnsberg Klasse 4: „Die coolen Vier“ Platz 4, „Die vier Einsteins“ Platz 6

Konrektor Manfred Grömping betonte bei der Ehrung: „Dass wir diesen Wettbewerb so regelmäßig gewinnen, ist keineswegs selbstverständlich. Es ist ein Beweis für die besondere Motivation unserer Schüler und die engagierte Förderung im mathematischen Bereich.“

Känguru-Wettbewerb bringt weitere Auszeichnungen

Die Raesfelder Mathetalente glänzen auf Landesebene auch im Einzelwettbewerb. Beim bundesweiten „Känguru“-Wettbewerb erzielten mehrere Schülerinnen und Schüler Spitzenplätze.

Johann Büsken aus der Klasse 3b gewann einen ersten Preis. Zusätzlich erhielt er das begehrte T-Shirt für den weitesten „Kängurusprung“, also die längste Serie richtig gelöster Aufgaben hintereinander.

Weitere Preisträger:

  1. Preis: Tamme Gudel, Mats Finke, Frederic Klein, Marlon Kube
3, Preis: Emil Löchteken, Joris Vennhoff, Linus Rotthaus

    Große Bühne für junge Rechentalente

    Die Ehrungen fanden im Forum der Sebastianschule statt. Unter dem Applaus ihrer Mitschüler nahmen die Kinder ihre Urkunden und Sachpreise entgegen.

    Die Veranstaltungen machten deutlich, dass die Raesfelder Mathetalente auf Landesebene glänzen und Mathematik an der Sebastianschule einen besonderen Stellenwert hat. Die Kombination aus Förderung, Teamarbeit und Motivation führt seit Jahren zu konstanten Erfolgen.

    Maikranz in Erle hochgezogen: Neue Kappeshoheiten gekrönt

    Neue Kappeshoheiten in Erle: Beim traditionellen Maikranz-Hochziehen am Ständebaum wurden am Donnerstag die neuen Hoheiten gekrönt. Zahlreiche Besucher verfolgten die Inthronisierung bei bestem Frühlingswetter. Neben der Krönung sorgten Vereine, Musik und ein erstes Fest auf dem neuen Dorfplatz für eine besondere Atmosphäre.

    Maikranz Aufhängen am Ständebaum in Erle 2026
    Foto: Petra Bosse

    Neue Kappeshoheiten in Erle offiziell vorgestellt

    Ein Moment mit Symbolkraft: Beim Hochziehen des buntgeschmückten Maikranzes am Ständebaum wurde nicht nur in den Mai gefeiert, sondern traditionell auch ein neues Kappes-Duo anschließend auf dem neuen Dorfplatz gekrönt. Vor zahlreichen Besuchern übernahm Katharina Meyering die Krone von Birgitt Grotendorst und ist damit neue Kappeskönigin.

    Katharina Meyerin ist neue Kappskönigin in Raesfeld
    Katharina Meyering ist die neue Kappskönigin in Raesfeld, gekrönt von Maria Kowalsky (Vorsitzende Ortsmarketing). Foto: Petra Bosse

    An ihrer Seite steht nun Franzi I. Lehmbrock aus Homer als neue Kappesprinzessin. Die Bekanntgabe gestaltete Maria Kowalsky (Vorsitzende Ortsmarketing) bewusst spannend. Die Freude bei der neuen Prinzessin war deutlich zu sehen.

    Ihre Vorgängerin Birgitt Grotendorst blickte zum Abschied auf ihr Amtsjahr zurück: „Es war eine tolle Zeit und es wirklich viel Spaß. In dem Jahr habe ich als Königin viele nette Leute kennengelernt. Der neuen Königin wünsche ich genauso viel Spaß, und der Prinzessin ebenfalls.“

    Die Kappeshoheiten vertreten die Gemeinde Raesfeld insbesondere während des Kappesmarktes.

    Neues Kappesköniging un Prinzesses in Erle inthroniesiert 2026
    Die neue Kappeskönigin Katharina Meyering (l.) die neue Prinzessin Franzi I. Lehmbrock und scheidene Königin Birgitt I. Grotendorst (r.) Foto: Petra Bosse

    Traditioneller Maikranz und Programm auf dem Dorfplatz

    Bevor die neuen Kappeshoheiten in Erle gekrönt wurden, stand das Hochziehen des buntgeschmückten Maikranzes am Ständebaum im Mittelpunkt. Dieser wurde wie in jedem Jahr von der KLJB Erle-Rhade geschmückt und sicher befestigt.

    Für heimatliche Stimmung sorgten die Brejipottspöllers vom Heimatverein mit einem Sketch in plattdeutscher Sprache. Ihr Auftritt gehört für viele Besucher fest zum Ablauf des Abends.

    Bereits zu Beginn begrüßte Maria Kowalsky zahlreiche Beteiligte aus Vereinen und Organisationen sowie die Besucher am Straßenrand. Auch der neue Dorfplatz spielte in diesem Jahr eine besondere Rolle als Veranstaltungsort.

    Dank an Ehrenamt und engagierte Vereine

    Sowohl Maria Kowalsky als auch Bürgermeister Dirk Kuhmann hoben die Bedeutung der vielen helfenden Hände hervor. In seiner Ansprache sagte er: „Erle und der Maibaum, das ist eine langjährige Tradition und wie es bei den Traditionen so ist, die Traditionen leben von Menschen und von der Gesellschaft und vor allem von Menschen, die mit anpacken und die das Ganze am Leben halten.“

    Bürgermeister Dirk Kuhmann beim Maikranz-Aufhängen in Erle 2026
    Bürgermeister Dirk Kuhmann. Foto: Petra Bosse

    Er dankte unter anderem der Landjugend, dem Bürger- und Schützenverein, der Feuerwehr, den Jägern, dem Heimatverein sowie allen weiteren Beteiligten für ihr Engagement.

    Gelungener Auftakt für den neuen Dorfplatz

    Nach dem musikalischen Programm des Blasorchesters Erle Jäger, das unter anderem „Der Mai ist gekommen“ spielte, verlagerte sich die Feier auf den neuen Dorfplatz am HUB Erle.

    Dort sorgte Geschäftsführer Christian Lipfert mit DJ Christian Sanders, kalte Getränken sowie Brat- und Currywurst für einen gelungenen Ausklang. Die Veranstaltung wurde damit auch zu einem ersten Testlauf für den neuen Dorfplatz.

    Mai-Party Dorfplatz und HUB Erle 2026
    Wenn es dunkel wird in Erle. Foto: Petra Bosse

    Die offizielle Eröffnung ist für den 17. Mai geplant und wird von einem Festkomitee der Bürgergenossenschaft Erle eG organisiert.

    Verkaufstalente, Sonnenschein und Kaltgetränke: Mädchen-Kiosk in Erle

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    Drei Freundinnen nutzen den 1. Mai in Erle erneut für ihre eigene Geschäftsidee. Am Suendarper Weg sprechen sie vorbeifahrende Radfahrer direkt an: „Wollt ihr eine Erfrischung?“ Wer anhält, bekommt Kaltgetränke, süße Snacks und kommt schnell ins Gespräch.

    Seit drei Jahren mit eigenem Stand

    Die Idee für den kleinen Kiosk entstand vor drei Jahren. Seitdem organisieren die Mädchen ihren Stand eigenständig. Annika ist zwölf Jahre alt, ihre beiden Freundinnen sind jeweils zehn. Gemeinsam planen sie das Angebot, kaufen ein und bereiten alles vor.

    Verkaufstalente am Kinder-Kios in Raesfeld-Erle
    Hier gibt es alles, was man für eine erfrischende Pause benötigt. Foto: Petra Bosse

    Alles selbst gemacht

    Die Auswahl kann sich sehen lassen. Angeboten werden Brownies, Pizza-Brötchen, Kirschkuchen sowie Käse-Mandarinen-Kuchen. Auch Zitronen-Muffins mit Glasur und Smarties liegen bereit. Dazu gibt es selbstgemachte Limonade sowie Cola, Fanta, Sprite und Apfelschorle.

    „Wollt ihr eine Erfrischung?“ Mit dieser Frage sprechen sie gezielt vorbeifahrende Fahrradfahrer an. Dabei entstehen immer wieder kurze Gespräche mit den Gästen.

    Kinder-Kiosk-Suendarper Weg in Erle
    Petra Bosse

    Einnahmen werden aufgeteilt

    Viele Menschen halten am Stand an, berichten die Mädchen. Die Zutaten finanzieren sie vorab mit geliehenem Geld von ihren Eltern. Nach dem Verkauf bezahlen sie diese Kosten zurück. Der Reinerlös bleibt bei ihnen und wird am Ende durch drei geteilt. Konkrete Summen nennen sie nicht.

    Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken leicht angestiegen

    Aktuell 5.780 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

    Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im April 2026 leicht angestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Mit dem leichten Anstieg im April zeigt sich eine gedämpfte Frühjahrsbelebung. Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Lage und steigender Ölpreise im Zuge des Iran-Konfliktes sind die moderaten Zuwächse im Kreis Borken dennoch vergleichsweise gering zu bewerten – zumal die saisonal positive ‚Schönwetterphase‘ am Arbeitsmarkt begonnen hat“, erklärt Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat April 2026 insgesamt 5.780 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

    Im Vergleich zum Vormonat März 2026 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 35 Personen gestiegen. Im Vorjahres-Vergleich zum April 2025 hat sich die Zahl deutlich um 805 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben und liegt weiter bei 2,5 Prozent (März 2026: 2,5 Prozent, April 2025: 2,9 Prozent).

    Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im April 2026 bei 10.778 Personen (-26 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

    Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 15.130 Personen (-93 gegenüber dem Vormonat) in 7.675 Bedarfsgemeinschaften (-34 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im April 2025 noch 978 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.290 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

    Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
    Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

    Lamborghini-Unfall B67 Borken-Gemen: Zwei Schwerverletzte

    Nach Angaben der Polizei hat ein Sportwagenfahrer auf der Auffahrt die Kontrolle verloren und ist in den Gegenverkehr geraten. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

    Unfall auf der B67 in Borken-Gemen

    Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Donnerstag, 30.04.2026, gegen 13.00 Uhr auf der B67 in Borken-Gemen. Ein 37-jähriger Autofahrer war mit einem Sportwagen auf die Bundesstraße in Richtung Münster aufgefahren.

    Zeugenaussagen zufolge beschleunigte der Mann auf der Auffahrt Gemen stark. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr.

    Frontalzusammenstoß im Gegenverkehr

    Dort kollidierte der Lamborghini mit dem Pkw einer 60-jährigen Frau aus Heiden. Sie war auf der B67 in Richtung Bocholt unterwegs. Beide Beteiligten erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen.

    Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann aus Herten in eine Unfallklinik. Die Frau wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert und dort stationär behandelt.

    Vollsperrung zwischen den Abfahrten Gemen

    Die Unfallstelle wurde zwischen den beiden Abfahrten Gemen für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz.

    Spatenstich neue Kita Holzwurm in Erle: Baustart am Holten

    Mit einem symbolischen ersten Stich in den Boden hat am Donnerstag der Bau der neuen Kita Holzwurm in Erle begonnen. Vertreter aus Politik, Verwaltung und Einrichtung begleiteten den Auftakt. Der Neubau entsteht am Holten, Ecke Friedholt, direkt gegenüber des bisherigen Standorts. Die Einrichtung soll künftig mehr Platz für Kinder bieten und zusätzliche Perspektiven schaffen.

    Offizieller Start mit vielen Beteiligten

    Beim Spatenstich waren Bürgermeister Dirk Kuhmann, Mitglieder des Rates sowie Bernd Roters, Leiter des Bauamts der Gemeinde Raesfeld, vor Ort. Auch Kita-Leiterin Katja Maschmeier und die Vorsitzende des Fördervereins, Jessica Foitzik, begleiteten den Termin.

    Wie bereits berichtet, wird die Kita Holzwurm aufgrund von Eigenbedarf verlegt. Das neue Grundstück liegt nur wenige Meter entfernt auf einer Fläche der Kirchengemeinde nahe dem Erler Friedhof.

    Kita-Leiterin Katja Maschmeier und Jessica Foitzik vom Förderverein begleiten den Spatenstich für den Neubau der Kita Holzwurm in Erle am Standort Holten
    Kita-Leiterin Katja Maschmeier (li.) und Jessica Foitzik vom Förderverein begleiten den Spatenstich für den Neubau der Kita Holzwurm in Erle am Standort Holten. Foto: Petra Bosse

    Mehr Platz für Kinder in Erle

    Für Leiterin Katja Maschmeier ist der Baustart ein wichtiger Schritt. „Ja, wir freuen uns. Das ist ja schon lange geplant. Jetzt geht es endlich los“, sagt sie. Auch die Kinder verfolgten die Bauarbeiten aufmerksam. „Die Kinder kriegen ja auch immer mit, dass hier LKWs kommen und Bagger. Wir können alles von schräg gegenüber beobachten. Das ist super.“

    Aktuell werden 23 Kinder betreut. Mit dem Neubau soll sich das ändern. „Der Neubau wird doppelt so groß, also zwei Gruppen“, erklärt Maschmeier. Künftig sei Platz für rund 40 Kinder vorgesehen.

    Grundstück für die neue Kita direkt neben dem Erler Friedhof in Erle
    Foto: Petra Bosse

    Bauweise und Erweiterungsmöglichkeiten

    Bernd Roters beschreibt das Projekt als funktional angelegt. „Es wird eine ganz normale Kita in Massivbauweise errichtet, mit Dacheindeckung.“

    Das Gebäude sei jedoch so geplant, dass eine spätere Aufstockung möglich ist. „Das ganze Gebäude ist so vorgesehen, dass es auch später noch aufgestockt werden kann. Das ist statisch bereits eingeplant.“

    Offen ist derzeit noch die Umsetzung eines Gründachs. „Ob ein Gründach kommt, hängt von einer möglichen Förderung ab“, so Roters. Gespräche dazu laufen aktuell. Sollte eine Förderung bewilligt werden, könne die Dachfläche begrünt werden. Die Konstruktion sei so ausgelegt, dass eine spätere Erweiterung dennoch möglich bleibt.

    Neuer Kindergarten in Erle am Holten geplant
    Neue Kita Holzwurm. Seitenansicht vom Friedholt aus. ©Gemeinde Raesfeld

    Zeitplan und offene Fragen

    Beim Zeitplan zeigt sich die Verwaltung zuversichtlich. „Wir liegen aktuell gut im Plan und gehen davon aus, dass im kommenden Jahr im zweiten Quartal die Einweihung stattfinden kann, vorausgesetzt, es kommt nichts Unvorhergesehenes dazwischen“, sagt Roters.

    Hintergrund der offenen Förderfrage ist eine zunächst in Aussicht gestellte Unterstützung durch den Emscherverband, die später nicht umgesetzt wurde, da es sich um einen Neubau handelt. Aktuell werde geprüft, ob ein alternatives Förderprogramm des Landes greifen kann.

    Auch mögliche Kampfmitteluntersuchungen wurden im Vorfeld geprüft. Grundlage war eine Karte der Bezirksregierung Arnsberg. „Hier waren keine weiteren Untersuchungen erforderlich“, erklärt Roters.

    Bei den Erdarbeiten gab es bislang nur eine Besonderheit. „Wir haben eine rund 30 Meter lange Asphaltstrecke gefunden“, berichtet Roters. Weitere Auffälligkeiten habe es nicht gegeben.

    Neu Kita Holzwurm in Raesfeld-Erle
    Ansicht Ost.©Gemeinde Raesfeld

    Rückblick: Planung, Kosten und Konzept

    Die Planungen für den Neubau liefen bereits seit längerer Zeit. Das Bauamt entwickelte das Gebäude in enger Abstimmung mit der Einrichtungsleitung sowie dem Vorstand des Trägers. Auch das Kreisjugendamt war in die Ausarbeitung des Raumkonzepts eingebunden.

    Darüber hinaus wurden frühzeitig Optionen für eine mögliche spätere Erweiterung berücksichtigt. Die Verwaltung kalkuliert aktuell mit Gesamtkosten von rund 1,7 Millionen Euro, einschließlich der Außenanlagen.

    Start in Raesfeld: 40 Firmlinge auf Tour

    Firmlinge Radtour Raesfeld startet mit viel Vorfreude: Am Martinushaus in Raesfeld herrscht am Donnerstag lebhafte Aufbruchstimmung. 40 Jugendliche und neun Betreuer der Pfarrgemeinde St. Martin machen sich bereit für mehrere Tage auf dem Fahrrad. Die Stimmung ist gelöst, das Wetter spielt mit.

    Aufbruchstimmung vor dem Martinushaus

    Kurz vor dem Start wird noch einmal geprüft und sortiert. Fahrräder stehen bereit, Taschen sind festgezurrt, letzte Absprachen laufen.

    40 Firmlinge in Raesfeld vor dem Start am Martinushaus
    Foto: Petra Bosse

    Christine Focken sagt: „Wir starten jetzt gleich um 13.30 Uhr am Martinushaus in Raesfeld mit 40 Jugendlichen und neun Betreuern aus der Kirchengemeinde St. Martin.“ Die Gruppe ist komplett. Die Vorfreude ist spürbar.

    Erste Etappe führt nach Xanten

    Das Ziel am ersten Tag ist Xanten. Dort übernachtet die Gruppe in der Jugendherberge. Am Freitag geht es weiter Richtung Bocholt-Hemden. Die nächste Übernachtung ist im Hemder Saal in einer Schützenhalle geplant. Das Gepäck ist bereits vor Ort.

    Radtour der Firmlinge in Raesfeld 2026
    Foto: Petra Bosse

    Am Samstag führt die Radtour Raesfeld weiter nach Winterswijk. Dort schlägt die Gruppe ihre Zelte auf einem Campingplatz auf. Für den Abend ist gemeinsames Grillen vorgesehen. Am Sonntag geht es zurück nach Raesfeld zum Martinushaus.

    Zur Strecke gehört auch eine Rheinüberquerung. Die Gruppe setzt bei Bislich über und fährt bei Rees wieder zurück auf die andere Rheinseite.

    Unterstützung aus der Gemeinde

    Die Tour wird von vielen Eltern unterstützt. Sie kümmern sich um Gepäck und Verpflegung entlang der Strecke. Christine Focken sagt: „Und das alles ist nur möglich mit Unterstützung der vielen, vielen Eltern, die uns Gepäck liefern, Essen liefern, morgens schon 37 Brötchen bringen.“

    Premiere mit viel Zuspruch

    Die Tour findet in dieser Form erstmals statt. Sie ist Teil der Firmvorbereitung und setzt bewusst auf Bewegung und gemeinsames Erleben.

    Pastor Fabian Tilling-kurzes Gebet vor dem Start
    Foto: Petra Bosse

    Pastor Fabian Tilling ergänzt: „Das ist das erste Mal, weil ein großes Interesse daran bestand, mal etwas Alternatives in der Vorbereitung anzubieten, mit etwas mehr Bewegung.“ Und zur Organisation sagt er: „Insgesamt sind wir neun.“

    Gemeinschaft im Mittelpunkt

    Einen Schutzengel für jeden Firmling vor der Radtour
    Einen Schutzengel gab für jeden Firmling noch vor der Radtour. Foto: Petra Bosse

    Vier Tage unterwegs, mehrere Etappen und gemeinsame Erlebnisse prägen die Firmlinge Radtour. Die Mischung aus Bewegung, Austausch und gemeinsamer Zeit steht im Mittelpunkt.

    Mit dem Start bei bestem Wetter sind die Voraussetzungen für eine gelungene Premiere gegeben.

    Radtour der Firmlinge der Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld 2026
    Foto: Petra Bosse

    Zukunft des Bauens: Lösungen, die überzeugen

    Bauen und Sanieren in der Region bedeutet heute weit mehr als die Entscheidung für ein neues Haus, eine Modernisierung oder moderne Heiztechnik. Wer renoviert, neu baut oder sein Zuhause zukunftsfähig machen möchte, richtet den Blick auf Energie, Wohnkomfort, Werterhalt und verlässliche Fachbetriebe in der Region.

    Direkt zu den Themen: Feuchtigkeitsschäden sanieren · Moderner Holzbau · Moderne Haustechnik · Wärmepumpen und Heiztechnik · Häufige Fragen

    Bauen und Sanieren in der Region: kompetente Partner sind wichtig

    Wer heute zeitgemäß bauen möchte, braucht kompetente Partner an seiner Seite. Das gilt von der Planung bis zur Schlüsselübergabe, denn die Anforderungen sind ebenso vielseitig wie die beteiligten Gewerke.

    Doch die Region ist gut aufgestellt. Unternehmen wie Holzbau Pieper, Isotec, Vest Haustechnik und Gernemann stehen für Fachwissen, Erfahrung und Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Eigentümern zugeschnitten sind. Denn jedes Gebäude stellt eigene Anforderungen. Mal wird Wohnraum benötigt, mal müssen Feuchtigkeitsschäden behoben werden, mal geht es um eine effiziente Heizung oder um eine Modernisierung, die den Alltag erleichtert.

    Feuchtigkeitsschäden dauerhaft sanieren mit Isotec

    Isotec unterstützt Eigentümer in der Region bei der Analyse und Sanierung von Feuchtigkeitsschäden, Schimmel und Abdichtungsproblemen.

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    „Wir sanieren nicht um Schäden zu verdecken.

    Wir lösen Ursachen damit sie nicht zurück kommen. Die Zukunft gehört den Fachfirmen, die Probleme ganzheitlich verstehen, Verantwortung übernehmen und Ergebnisse liefern, die bleiben.“

    Victor Costa, Geschäftsführer 

    Abdichtungssysteme Costa GmbH – IsoTec Oer-Erkenschwick

    Gerade beim Neubau rückt der Holzbau zunehmend in den Fokus. Holz verbindet natürliche Wohnqualität mit technischer Leistungsfähigkeit. Moderne Konstruktionen ermöglichen kurze Bauzeiten, flexible Grundrisse und eine sehr gute Energiebilanz. Wer mit einem erfahrenen Holzbaubetrieb plant, erhält keine Lösung von der Stange, sondern ein Konzept, das Gestaltung, Statik, Nachhaltigkeit und Präzision verbindet.

    Moderner Holzbau und flexible Grundrisse mit Holzbau Pieper

    Holzbau Pieper steht für nachhaltigen Holzbau, individuelle Planung und Systemholzbau für Neubau, Umbau und moderne Wohnkonzepte.

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    „Holz ist für uns mehr als ein Baustoff.

    Es ist die Grundlage für nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen. Mit moderner Technik und handwerklicher Erfahrung entwickeln wir individuelle Lösungen, die ökologisch und technisch überzeugen, Generationen überdauern und zugleich höchsten Ansprüchen an Qualität und Gestaltung gerecht werden.“

    Lukas Schlütermann, Geschäftsführer

    Nachhaltiger Holzbau mit System – Holzbau Pieper Datteln.

    Moderne Haustechnik, Sanierung und Wartung greifen ineinander

    Auch bei bestehenden Gebäuden entscheidet die richtige Analyse über den Erfolg. Feuchtigkeit, Schimmel oder schadhafte Abdichtung lassen sich nicht dauerhaft beseitigen, wenn nur sichtbare Spuren behandelt werden. Zukunftsfähige Sanierung beginnt an der Ursache. Fachbetriebe, die Schäden ganzheitlich betrachten, schaffen Sicherheit und schützen den Wert der Immobilie dauerhaft.

    Moderne Haustechnik für Neubau und Modernisierung mit Vest Haustechnik

    Vest Haustechnik verbindet Heizung, Sanitär, Wärmepumpen und intelligente Anlagenplanung für effiziente Haustechnik in Neubau und Modernisierung.

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    „Moderne und zukunftsorientierte Haustechnik bedeutet für uns bei der Vest Haustechnik GmbH, Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

    Dabei behalten wir stets die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden im Blick. Mit maßgeschneiderten Lösungen in den Bereichen Sanitär, Heizung und Wärmepumpen sorgen wir dafür, dass unsere Kunden bereits heute von den Möglichkeiten der Zukunft profitieren.“

    Marcel Kroggel, Geschäftsführer

    Effiziente Haustechniklösungen für heute und morgen – Vest Haustechnik.

    Ein zentraler Baustein ist heutzutage die Haustechnik. Wärmepumpen, moderne Heizsysteme, Sanitärlösungen und intelligente Anlagenplanung machen Häuser komfortabler und effizienter. Ob im Neubau oder bei der Modernisierung. Entscheidend ist, dass die Technik zum Gebäude und zu den Menschen passt. Planung, Ausführung und Wartung greifen dabei ineinander.

    Wärmepumpen und moderne Heiztechnik mit Gernemann

    Gernemann Kälte- und Klimatechnik plant moderne Heiztechnik, Wärmepumpen und Klimatechnik passend zum Gebäude und zu den Anforderungen der Bewohner.

    Anzeige Gernemann für moderne Heiztechnik, Wärmepumpen und Klimatechnik

    „Eine gute Wärmepumpe sorgt für angenehme Wärme und unterstützt nachhaltiges Heizen auf moderne Weise.

    Sie schafft Wohnkomfort – im Neubau genauso wie bei der Modernisierung. Wir planen jede Anlage individuell und passgenau. Mit regelmäßiger Wartung stellt unser Team sicher, dass sie dauerhaft zuverlässig und effizient läuft.“ 

    Thomas Kock, Geschäftsführer

    Gernemann Kälte- und Klimatechnik 

    Die Zukunft des Bauens ist regional, fachkundig und individuell. Sie verbindet nachhaltige Materialien, saubere Sanierung, effiziente Technik und verlässliches Handwerk. Wer heute investiert, sucht nicht nur kurzfristige Verbesserung, sondern dauerhafte Qualität. Genau hier setzen qualifizierte Unternehmen an, mit Lösungen für moderne, sichere und zukunftsfähige Häuser.

    Häufige Fragen zum Bauen und Sanieren

    Welche Fachbetriebe helfen beim Bauen und Sanieren in der Region?

    Je nach Vorhaben sind Betriebe für Holzbau, Feuchtigkeitssanierung, Heizung, Sanitär, Wärmepumpen und Klimatechnik gefragt. Wichtig ist, dass Planung, Ausführung und Wartung zusammen gedacht werden.

    Welche Vorteile bietet moderner Holzbau?

    Moderner Holzbau ermöglicht kurze Bauzeiten, flexible Grundrisse, natürliche Wohnqualität und eine gute Energiebilanz.

    Wann sollte man Feuchtigkeitsschäden fachgerecht sanieren lassen?

    Feuchtigkeitsschäden und Schimmel sollten frühzeitig geprüft werden, weil dauerhafte Sanierung an der Ursache ansetzt und nicht nur sichtbare Spuren entfernt.

    Welche Haustechnik eignet sich für Neubau und Modernisierung?

    Moderne Haustechnik umfasst unter anderem effiziente Heizsysteme, Wärmepumpen, Sanitärlösungen und intelligente Anlagenplanung, abgestimmt auf Gebäude und Nutzung.

    Femeiche Erle Führung am 3. Mai: Geschichte wird lebendig

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    An der Femeiche in Erle wird Geschichte erlebbar. Am Sonntag, 3. Mai, lädt eine öffentliche Führung zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein. Besucher erwartet eine Mischung aus Erzählung, Rollenspiel und Ausstellung.

    Femeiche Erle Führung mit historischem Rollenspiel

    Die Femeiche Erle Führung beginnt um 15 Uhr an der Femeiche Erle (Ekhornsloh 17). Carlo Behler tritt dabei als Freigraf Bernd de Duiker in mittelalterlicher Gewandung auf. Er berichtet über seine Rolle als Vorsitzender des Femegerichts und vermittelt Hintergründe zur Geschichte des mehr als 1000 Jahre alten Nationalerbe-Baums.

    Ein besonderer Teil der Femeiche Erle Führung ist das gemeinsame Nachspielen einer urkundlich überlieferten Femegerichtsverhandlung aus dem Jahr 1441. So erhalten die Teilnehmer einen direkten Einblick in die Rechtsprechung vergangener Zeiten.

    Ausstellung im Heimathaus ergänzt die Führung

    Im Anschluss führt die Veranstaltung weiter zum nahegelegenen Heimathaus Erle (Silvesterstraße 5). Dort wird die Ausstellung rund um die Femeiche besucht. Inhalte aus der Führung werden hier anschaulich vertieft und ergänzt.

    Darüber hinaus können Besucher auch die weiteren Ausstellungen im Heimathaus besichtigen.

    Dauer und Hinweise zur Teilnahme

    Die Femeiche Erle Führung dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Bei Regen wird die gesamte Veranstaltung ins Heimathaus verlegt.

    Dorfplatz in Erle: Ausschuss entscheidet sich für „Dorfplatz Böckenhoff“

    Der neue Dorfplatz in Erle steht kurz vor der Eröffnung. Parallel dazu hat der Hauptausschuss am Montag über die künftige Bezeichnung beraten. Die Mehrheit spricht sich für den Namen „Dorfplatz Böckenhoff“ aus.

    Mehrheit für „Dorfplatz Böckenhoff“

    Im Hauptausschuss fiel die Entscheidung zugunsten des Namens „Dorfplatz Böckenhoff“. Zuvor hatte die Verwaltung die Bezeichnung „Böckenhoff-Platz“ ins Spiel gebracht. In der Sitzung wurde deutlich, dass der Zusatz „Dorfplatz“ für viele Mitglieder entscheidend sei.

    Historischer Bezug zur alten Hofstelle Böckenhoff
    Historischer Bezug zur alten Hofstelle Böckenhoff. Repro: Petra Bosse

    Historischer Bezug zur Hofstelle Böckenhoff

    Bürgermeister Dirk Kuhmann erklärte, die Verwaltung habe ursprünglich den Erler Heimatverein in die Namensfindung einbinden wollen. Aufgrund der fortgeschrittenen Bauarbeiten und des engen Zeitplans bis zur offiziellen Eröffnung sei dies jedoch kurzfristig nicht mehr möglich gewesen.

    Der Name „Böckenhoff“ verweise auf die frühere Hofstelle, die das Ortsbild über mehrere Generationen geprägt habe und nicht auf eine Person. In der Diskussion wurde mehrfach auf die historische Bedeutung hingewiesen.

    Christoph Stephan, Fraktionsvorsitzender der FDP, sagte: „Wir können uns nicht vorstellen, dass jemand etwas anderes als Dorfplatz sagen wird.“

    André Olbring (CDU) sagte: „Der Name Böckenhoff ist durch die Brennerei bekannt. Ich kann verstehen, dass einige dagegen sind.“ Er könne sich auch vorstellen, dass der Platz schlicht „Dorfplatz“ genannt werde.

    Vorschlag für Hinweisschild

    Kornbrennerei Böckenhoff Erle
    Die Platz der Brennerei Böckenhoff war immer ein prägendes Bild in Erle. Foto: Petra Bosse

    Andreas Erzkamp (SPD) brachte ergänzend einen Vorschlag ein: „Ich würde durch ein kleines Hinweisschild ergänzen, dass die alte Hofstelle gemeint ist, auch mit Blick auf den touristischen Aspekt.“

    Ein solches Schild könne nach seiner Einschätzung den historischen Bezug verdeutlichen und gleichzeitig Besuchern zusätzliche Informationen bieten.

    Die endgültige Entscheidung über den Namen wird der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen treffen.

    Alte Hofstelle der Brennerei Böckenhoff in Raesfeld-Erle
    vWo früher die alte Scheune stand, befindet sich heute das Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle.. Foto/Repro: Petra Bosse

    Tempo 30 Schermbecker Straße in Erle: Politik beschließt Ausweitung

    Der Haupt- und Finanzausschuss in Raesfeld hat sich mehrheitlich für Tempo 30 auf der Schermbecker Straße ausgesprochen. Die Regelung soll weiter reichen als ursprünglich geplant. Neben der Geschwindigkeitsbegrenzung rücken auch Zebrastreifen stärker in den Fokus.

    Tempo 30 Schermbecker Straße soll ausgeweitet werden

    Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Raesfeld hat am Montagabend über mehr Verkehrssicherheit auf der Schermbecker Straße beraten. Im Mittelpunkt stand die Einführung von Tempo 30 auf der Schermbecker Straße in Erle (wir berichteten).

    Konkret soll die Geschwindigkeitsbegrenzung nach dem Willen der Politik von der Ortsmitte Erles bis zur Einmündung der Marienthaler Straße gelten. Damit geht der Beschluss über den ursprünglichen Vorschlag der Verwaltung hinaus. Diese hatte vorgesehen, lediglich den unmittelbaren Bereich der Ortsmitte bis etwa Hausnummer 28 einzubeziehen.

    Mehr Fußgängerschutz im Ortskern

    Hintergrund der Entscheidung ist das erhöhte Fußgängeraufkommen im Ortskern. Einrichtungen wie das HUB Erle, die Kornbrennerei, der Dorfplatz oder das Pfarrheim St. Silvester sorgen dort regelmäßig für Publikumsverkehr. Besonders auf dem kurvigen Abschnitt der Straße sehen Politik und Verwaltung Handlungsbedarf.

    Nach Angaben der Verwaltung könne sich auch die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Borken sowie der Baulastträger Straßen.NRW eine Tempo-30-Regelung in diesem Bereich grundsätzlich vorstellen. Für die Umsetzung ist jedoch die Zustimmung des Kreises erforderlich.

    Unterschiedliche Meinungen zur Ausdehnung

    Innerhalb des Ausschusses gab es unterschiedliche Auffassungen zur Länge der Tempo-30-Zone. Während einige Mitglieder die Ausweitung bis zur Marienthaler Straße unterstützten, äußerten andere Bedenken.

    „Die Autofahrer auf Tempo 30 zu zwingen, halten wir als problematisch“, sagte Christoph Stephan (FDP). Auch Andre Olbing (CDU) sprach sich dafür aus, zunächst einen kleineren Abschnitt umzusetzen: „Im ersten Schritt 30 bis zur Pizzeria ist unstrittig.“

    Zebrastreifen im Fokus der Politik

    Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Sicherheit am Fußgängerüberweg. Mehrere Ausschussmitglieder bewerteten die Sichtbarkeit des Zebrastreifens als unzureichend.

    Volker van Wasen (UWG) wollte wissen, ob die Halbinsel vor Haus 28 mit einbezogen sei. Auch der Zebrastreifen sei ein Problem. Ein Grund dafür sei, dass in diesem Bereich viele Fahrzeuge auf der Fahrbahn parken. Christoph Stephan ergänzte, die Situation sei „problematisch“. Van Wasen sagte zudem: „Wir würden unterstützen, den Zebrastreifen zu verbessern.“ Auch Andre Olbing betonte: „Wir müssen mehr in die Sichtbarkeit investieren.“

    Die Politik sprach sich einstimmig dafür aus, alle Zebrastreifen im Gemeindegebiet zu überprüfen und gegebenenfalls aufzuwerten.

    Ideen für bessere Sichtbarkeit

    Als mögliche Maßnahme wurde das sogenannte Heidener Modell genannt. Dabei werden Zebrastreifen durch farbliche Markierungen oder Beleuchtung hervorgehoben. Henry Tünte (Grüne) schlug vor, den Überweg mit roten und blauen Streifen besser sichtbar zu machen.

    Bauamtsleiter Bernd Roters verwies jedoch darauf, dass Straßen.NRW die Straße grundsätzlich als in Ordnung bewerte. Umbauten seien daher nicht ohne Weiteres vorgesehen. Auch Markus Büsken, Erster Beigeordneter, kündigte an, zunächst Gespräche mit Straßen.NRW zu führen. Dabei solle geklärt werden, welche Maßnahmen möglich sind, welche Kosten entstehen und wer diese trägt.

    Zustimmung noch erforderlich

    Ob die Tempo-30-Regelung auf der Schermbecker Straße tatsächlich umgesetzt wird, hängt nun von der Zustimmung des Kreises Borken als zuständige Straßenverkehrsbehörde ab. Parallel dazu will die Gemeinde die Situation an den Zebrastreifen im gesamten Ort prüfen.

    Erle feiert neuen Dorfplatz und Dorfgemeinschaftshaus: Eröffnung am 17. Mai

    Bald ist es soweit, es kann gefeiert werden. Der neue Dorfplatz wird pünktlich fertig und wird künftig ein neuer Mittel- und Treffpunkt in der Dorfmitte von Erle am Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle sein. Gefeiert wird dabei eine doppelte offizielle Eröffnung, sowohl des Dorfplatzes als auch des Dorfgemeinschaftshauses HUB Erle. Die Bürgergenossenschaft Erle eG lädt zu einem bunten Fest für die ganze Familie ein.

    Feierliche Eröffnung und buntes Programm

    Am Sonntag, 17. Mai 2026, steht Erle ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Los geht es um 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel.

    Um 11:30 Uhr folgt die offizielle Eröffnung des neuen Dorfplatzes, begleitet von den Raesfelder Burgmusikanten. Im Anschluss präsentiert sich der Heimatverein Erle mit den „Brejpottspöllers“ und einer anschließenden Freigrafenschwur-Aufführung.

    Um 13:00 Uhr sorgt die Erler Allgemeine Verunsicherung (EAV), für Unterhaltung. Ab 14:00 Uhr übernimmt DJ Christian Sanders und bringt Musik und Stimmung auf den Platz.

    Aktionen und Angebote rund um den Dorfplatz

    Rund um den neuen Dorfplatz erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Angebot. Frisch gezapftes Bier und Leckeres vom Grill gehören ebenso dazu.

    Für Kinder steht ein Spielmobil bereit. Zudem ist die Kornbrennerei Böckenhoff an diesem Tag geöffnet.

    Um 14:30 Uhr wird eine Führung an der Femeiche angeboten.

    Neuer Treffpunkt für das Dorf

    Mit dem neuen Dorfplatz und dem Dorfgemeinschaftshaus entsteht in Erle ein zentraler Ort für Begegnung und Gemeinschaft. Direkt am HUB Erle gelegen, soll er künftig das Dorfleben stärken und Raum für Veranstaltungen bieten.

    Die Bürgergenossenschaft Erle eG und ihre Mitglieder laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern.

    Dorfplatz Erle-Offizielle Eröffnung mit Programm

    UWG Mitgliederversammlung Raesfeld: Blick nach vorn

    Bei der UWG Mitgliederversammlung Raesfeld standen Ehrungen und aktuelle Themen im Mittelpunkt. Bürgermeister Dirk Kuhmann berichtete über Projekte und Entwicklungen in der Gemeinde. Zudem würdigte die UWG langjähriges Engagement mehrerer Mitglieder.

    Bürgermeister berichtet über aktuelle Projekte

    Im Mittelpunkt der UWG Mitgliederversammlung Raesfeld standen neben vier Ehrungen aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde. Vorsitzender Rupert Koller begrüßte zahlreiche Mitglieder sowie Bürgermeister Dirk Kuhmann.

    Kuhmann informierte ausführlich über laufende und geplante Projekte der Verwaltung. Dazu zählten unter anderem der Ausbau der Kläranlage, weitere Schritte der Dorfentwicklung sowie personelle Veränderungen. So wurden eine Wirtschaftsförderin und eine Ehrenamtskoordinatorin eingestellt. Die UWG begrüßte diese Entscheidungen ausdrücklich, da damit zwei ihrer Anliegen umgesetzt worden seien.

    Auch die geplante Organisation eines Bürgerbusses durch die neue Ehrenamtskoordinatorin stieß auf Zustimmung. Dieses Projekt sei ebenfalls ein Wunsch der UWG gewesen.

    Rückblick auf die Ratsarbeit

    Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen blickte im Anschluss auf die Arbeit im Rat zurück. Gleichzeitig gab er einen Ausblick auf kommende politische Aufgaben.

    Er hob besonders die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion sowie in der gesamten UWG hervor und dankte den Mitgliedern ausdrücklich für ihren Einsatz.

    Ehrungen für Droste und Temminghoff-UWG Raesfeld
    Auf der Mitgliederversammlung der UWG wurden Franz Droste (l.) und Richard Temminghof (Mitte) vom Vorstandsvorsitzenden Rupert Koller für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Foto UWG, Claudia Kolle

    Ehrungen für langjähriges Engagement

    Ein zentraler Teil der UWG Mitgliederversammlung Raesfeld waren die Ehrungen verdienter Mitglieder. Franz Droste und Richard Temminghoff wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft sowie ihren langjährigen Einsatz ausgezeichnet.

    Petra Nagel und Rupert Koller erhielten Anerkennung für ihre Tätigkeit als ehemalige Ratsmitglieder und ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik.

    Auf der Mitgliederversammlung der UWG wurden Franz Droste (l.) und 
Richard Temminghof (Mitte) vom Vorstandsvorsitzenden Rupert Koller für 
beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
    : Auf der Mitgliederversammlung der UWG wurden die ausgeschiedenen Ratsmitglieder Petra Nagel und Rupert Koller (r.) vom Fraktionsvorsitzenden Volker van Wasen für ihr politisches Engagement geehrt. Foto UWG, Claudia Koller

    Persönliche Erinnerungen und Austausch

    Im Anschluss erinnerten sich die Geehrten gemeinsam mit den Mitgliedern an die Anfänge ihres politischen Engagements. Daraus entwickelte sich ein lebendiger Austausch über prägende lokalpolitische Ereignisse und persönliche Erfahrungen.

    Der Abend klang in geselliger Runde mit weiteren Gesprächen aus.

    Maikranzaufhängen 2026 in Erle bringt Stimmung am Ständebaum

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    Bei frühlingshaftem Wetter, das aktuell angesagt ist, dürfte das Maikranzaufhängen in Erle wieder viele Besucher an den Ständebaum locken. Das Traditionsfest verbindet Musik, Inthronisierung und geselliges Beisammensein. Auch in diesem Jahr wird am 30. April gemeinsam gefeiert und anschließend am HUB weitergemacht.

    Das Maikranzaufhängen in Erle hat Tradition. Am Mittwoch, 30. April, wird der Maikranz wie gewohnt am Ständebaum an der Schermbecker Straße aufgestellt. Los geht es um 18 Uhr.

    Maikranzaufhängen in Erle mit Musik und Dorfleben

    Wenn der Maikranz in Erle hochgezogen wird, ist das mehr als ein fester Termin im Kalender. Die Landjugend Erle Rhade übernimmt das Hochziehen des Kranzes.

    Begleitet wird das Maikranzaufhängen in Erle vom Blasorchester Erler Jäger und den Brejpottspöllers des Heimatvereins Erle. Die Musik sorgt für die typische Atmosphäre rund um den Ständebaum.

    Maikranzaufhängen in Erle 2026
    Foto: Petra Bosse/Archiv

    Neue Kappesprinzessin wird bekannt gegeben

    Ein Höhepunkt des Abends ist die Bekanntgabe der neuen Kappesprinzessin. Katharina Meyering vom Hof Meyering in Raesfeld, aktuell Kappesprinzessin, rückt zur Königin auf und tritt die Nachfolge von Birgitt Grotendorst an.

    Die Inthronisierung findet in diesem Jahr zum zweiten Mal am Ständebaum statt. Damit bleibt der Abend fest mit der Erler Tradition verbunden.

    Birgitt Grotendorst ist neue Kappeskönigin
    Inthronisierung Kappeshoheiten 2025. Foto: Petra Bosse/Archiv

    Feiern am HUB Erle

    Nach dem offiziellen Teil geht es auf dem neuen Dorfplatz am HUB Erle weiter. Auch wenn die offizielle Eröffnung des Dorfplatzes erst für Sonntag, 17. Mai, terminiert ist, können sich die Besucher bereits jetzt auf dem neuen Dorfplatz am HUB Erle treffen und gemeinsam weiterfeiern.

    Ein Bierstand und ein DJ sorgen für die passende Stimmung. Der Bierstand bleibe, so Christian Lipfert (Geschäftsführer) auch am Sonntag auf dem Dorfplatz geöffnet.

    Das Maikranzaufhängen in Erle bleibt damit ein Treffpunkt für das Dorf, mit Tradition, Musik und einem stimmungsvollen Ausklang.

    Anmeldung Schuki-Club 2026 in Raesfeld gestartet

    Die Anmeldung Schuki-Club 2026 in Raesfeld ist freigeschaltet: Das Ferienangebot findet in den letzten drei Wochen der Sommerferien statt. Eltern können ihre Kinder jetzt anmelden. Wichtig sind Fristen, Teilnahmebedingungen und organisatorische Hinweise.

    Die Anmeldung Schuki-Club 2026 läuft vom 27. April bis zum 10. Mai 2026. Das Ferienangebot findet vom 10. August bis zum 28. August 2026 im Jugendhaus Raesfeld statt, jeweils montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr.

    Das Angebot richtet sich an Grundschulkinder aus der Gemeinde Raesfeld, die nicht die Offene Ganztagschule (OGS) besuchen. Kinder der OGS werden in den Ferien weiterhin dort betreut.

    Voraussetzungen und wichtige Hinweise zum Schuki-Club

    Der Schuki-Club ist ein freiwilliges Angebot, ein Anspruch auf Betreuung besteht nicht. Teilnehmen können ausschließlich Kinder, die im laufenden Schuljahr eine Grundschule besuchen und in Raesfeld wohnen. Kinder aus Entlassjahrgängen der Kindergärten sind ausgeschlossen.

    Die Durchführung hängt von der Verfügbarkeit des Personals ab. Sollte es während des Angebots zu personellen Ausfällen kommen, kann der Schuki-Club vorzeitig beendet werden. Eine Ersatzbetreuung wird nicht angeboten.

    Die Vergabe der Plätze erfolgt im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten. Buchungen über mehrere Wochen werden bevorzugt berücksichtigt.

    Kosten, Ablauf und Organisation

    Der Elternbeitrag beträgt 50 Euro pro Woche und Kind. Für Geschwisterkinder, die gleichzeitig angemeldet sind, werden 25 Euro pro Woche berechnet. Eine tageweise Buchung ist nicht möglich.

    Nach Ende des Anmeldezeitraums erhalten Eltern eine Zu- oder Absage. Voraussetzung für die Teilnahme ist die vollständige Zahlung des Elternbeitrags im Voraus. Eine Erstattung erfolgt nur in besonderen Ausnahmefällen, wenn gebuchte Wochen nicht genutzt werden.

    Sonderwünsche, etwa gemeinsame Betreuung mit bestimmten Kindern oder spätere Bringzeiten, können nicht berücksichtigt werden.

    Der Schuki-Club ist ausdrücklich ein Freizeitangebot und kein pädagogisches Betreuungsformat. Die Veranstalter behalten sich vor, Kinder auszuschließen, wenn eine Betreuung im Sinne der Gruppe nicht möglich ist.

    Technischer Hinweis zur Anmeldung Schuki-Club 2026

    Nach Eingabe der Daten im Online-Formular müssen Eltern auf „Absenden“ klicken, damit die Anmeldung übermittelt wird. Optional kann eine Bestätigungsmail ausgewählt werden. Der Empfang dieser Mail hängt von den individuellen Spam-Einstellungen ab.

    Hier geht es zur Anmeldung:  ➡️Schuki-Club Raesfeld 2026

    Kfd Generalversammlung 2026: Ehrungen, Debatte und Team bestätigt

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    Die Kfd Raesfeld traf sich erstmals im Martinus Haus zur Generalversammlung am 25. April 2026. Neben Jubilarehrungen stand die Wiederwahl des Teams im Mittelpunkt. Auch aktuelle Themen aus Verband und Gesellschaft wurden angesprochen.

    Auftakt im Martinus Haus

    Zum ersten Mal fand die Generalversammlung im Martinus Haus statt. Viele Frauen kannten die Räumlichkeiten bereits von früheren Veranstaltungen. Seit Januar sind zudem 20 Frauen aus der aufgelösten Kfd Erle in Raesfeld aktiv. Martha Eming, Vorsitzende der Kfd Raesfeld, sagte, man fühle sich im Martinus Haus „schon ein wenig heimisch, da wir hier inzwischen häufiger zusammenkommen“.

    Verein zwischen Engagement und Wandel

    Das Team berichtete, dass die Vereinsarbeit anspruchsvoller werde. Unterstützung komme inzwischen von einem erweiterten Kreis bei der Organisation. Eming sagte, es sei „nicht selbstverständlich, dass ein Verein heute einfach weiterläuft“. Zugleich wünsche man sich mehr Beteiligung. Ideen für Referenten oder Ausflüge seien willkommen, so Eming.

    Viele Mitglieder der kfd-Raesfeld kamen zur Generlversammlung
    Foto: kfd-Raesfeld

    Das Team berichtete, dass die Vereinsarbeit anspruchsvoller werde. Unterstützung komme inzwischen von einem erweiterten Kreis bei der Organisation. Martha Eming sagte, es sei „nicht selbstverständlich, dass ein Verein heute einfach weiterläuft“.

    Zugleich wünsche man sich mehr Beteiligung. Ideen für Referenten oder Ausflüge seien willkommen, so Eming.

    Der Rücktritt der Bundesvorsitzenden Anne König wurde ebenfalls thematisiert. Dieser sei bedauernswert, aber konsequent, hieß es. König habe deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit zwischen Verbandsleitung und Basis auseinanderdrifte. Wörtlich habe sie erklärt, die Ortsgruppen „treiben das Geld ein“, wenn die Verbindung nach oben jedoch beginne zu „bröckeln“, müsse dort nachgebessert werden.

    Martha Eming-Vorsitzende Kfd-Raesfeld
    Martha Eming. Foto: Kfd-Raesfeld

    Gesellschaftliche Themen im Blick

    Die Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft bleibe zentral. Eming sagte, Ziel sei es, „aufmerksam zu machen und Missstände klar zu benennen“.

    Zugleich verwies sie auf veränderte Lebensrealitäten. Viele Frauen würden gern mehr arbeiten, „wenn die Familienlage und eine verlässliche Kinderbetreuung es zulassen“, sagte sie. Gerade in Bereichen wie Pflege oder Gastronomie gebe es viele Minijobs, die kaum Rentenansprüche bringen.

    Gemeinschaft und Vereinsleben

    Auch die Bedeutung von Gemeinschaft wurde betont. Eming sagte, viele Menschen hätten „eine Sehnsucht nach Zusammenhalt und danach, sich getragen zu fühlen“.

    Neben der Mitgliederzeitschrift „Junia“, die sechsmal im Jahr erscheint, gebe es auch digitale Angebote. Dennoch bleibe der persönliche Austausch vor Ort wichtig.

    Kassenbericht von Mechthild Pass, Kfd-Raesfeld
    Foto: Kfd-Raesfeld

    Zahlen, Ehrungen und Bestätigung

    Die Kfd-Raesfeld zählt aktuell 237 Mitglieder, zwölf Frauen verstarben im vergangenen Jahr. Die Kasse wurde von Mechtild Pass und Irmgard Hinzelmann geprüft.

    Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Irmgard Holdschlag, Gertrud Marpert, Maria Nagel, Josefine Nießing und Thekla Rottbeck geehrt.

    Seit 50 Jahren gehören Marlies Cluse-Nießing, Hedwig Gesing, Maria Höing, Elsbeth Löchteken, Anita Nießing und Maria Potthoff der Kfd an.

    Pastor Fabian Tilling Raesfeld
    Foto: Kfd-Raesfeld

    Der Präses Dr. Fabian Tilling leitete die Abstimmung. Das Team wurde im Amt bestätigt. Weiterhin gehören Claudia Buskamp, Hanni Brings, Marietheres Brömmel, Martha Eming, Lydia Limberg, Irmgard Rickert und Gerlinde Wenzelmann zum Leitungsteam.

    Rückblick und Termine

    Ein Jahresrückblick per Präsentation sowie Berichte zur Theaterveranstaltung rundeten das Programm ab. Ein Teil des Erlöses wird zu gleichen Teilen an das Westfeldlager, die Jugendgruppe des DRK und die Jugendfeuerwehr gespendet.

    Geplant sind unter anderem eine Maiandacht am 5. Mai in der Schlosskapelle, eine Fahrradtour am 9. Juni zum Stadtarchiv Borken mit anschließenden Führungen sowie die Friedenssternwallfahrt am 14. Juli in Heiden.

    Am 27. August ist eine Veranstaltung bei „Lieb und Wert“ vorgesehen. Dort wird der Zauberer Dieter Hoffmann auftreten. Finanziert wird dies aus Mitteln des Heimatpreises, den die Kfd Raesfeld im Februar erhalten hat.

    Generalversammlung der Kfd-Raesfeld im Martinus Haus Raesfeld 2026
    Foto: Kfd-Raesfeld

    Weitere Nachrichten der Kfd finden Sie hier. ➡️ Katholische Frauengemeinschaft

    PoliTour 2026 im Kreis Borken startet im Münsterland

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    Motorradfahren begeistert viele Menschen im Kreis Borken. Genau diese Begeisterung greift die PoliTour 2026 auf. Am Sonntag, 31. Mai 2026, laden die Polizeibehörden gemeinsam mit Partnern zu einer geführten Ausfahrt durch das Münsterland ein. Ziel ist es, Fahrspaß und Verkehrssicherheit miteinander zu verbinden.

    Geführte Touren starten an mehreren Orten

    Die PoliTour 2026 beginnt ab 8.45 Uhr in mehreren Gruppen. Startpunkte sind Recklinghausen, Marl, Haltern am See, Nottuln und Borken. Erfahrene Motorradpolizistinnen und Motorradpolizisten begleiten die Teilnehmenden.

    Alle Gruppen fahren zum Verkehrsübungsplatz des ADAC in Haltern am See. Dort endet die Veranstaltung mit einer gemeinsamen Abschlussaktion.

    Praxisnahe Trainings unterwegs

    Auf den Strecken sind mehrere Stationen eingeplant. Dort erhalten die Teilnehmenden praktische Einblicke in sicheres Motorradfahren. Themen sind unter anderem Gefahrenwahrnehmung, Fahrtechnik und Erste Hilfe. Die Inhalte werden anschaulich vermittelt und können direkt erlebt werden.

    Austausch auf Augenhöhe

    „Die PoliTour ist für uns eine ideale Gelegenheit, direkt mit Motorradfahrenden ins Gespräch zu kommen, und das nicht im Kontrollkontext, sondern auf Augenhöhe“, sagt die Recklinghäuser Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. „Unser Ziel ist, für typische Risiken zu sensibilisieren und konkrete Tipps zu geben, die sofort im Fahralltag umgesetzt werden können.“

    Sicherheit im Kreis Borken im Fokus

    Auch im Kreis Borken hat das Thema eine besondere Bedeutung. „Motorradfahren gehört fest zu unserer Region, umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für sicheres Verhalten zu stärken“, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. „Die PoliTour schafft genau diesen Zugang: praxisnah, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger.“

    Für den Kreis Coesfeld hebt Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr den Mitmach-Charakter hervor. „Wir setzen bewusst darauf, die Teilnehmenden aktiv einzubinden. Wer selbst übt und Situationen durchspielt, nimmt deutlich mehr mit als aus reiner Theorie. Das macht die PoliTour so wertvoll für die Verkehrssicherheitsarbeit.“

    Breite Unterstützung durch Partner

    Die PoliTour 2026 wird von zahlreichen Partnern unterstützt. Dazu gehören die Verkehrswacht Recklinghausen-Land, das ADAC Fahrsicherheitszentrum, das DRK, der Motorradclub BlueNights sowie der Verein VMS Vereinigte Motorradstaffel und weitere Organisationen.

    Anmeldung ab sofort möglich

    Für die Teilnahme stehen insgesamt 120 Plätze zur Verfügung. Die Anmeldung ist ab sofort per E-Mail möglich. Die Plätze werden auf die verschiedenen Startorte verteilt. Ein Wunschstartort kann bei der Anmeldung angegeben werden.

    Anmeldung per E-Mail an: [email protected] [email protected] [email protected]

    Raesfeld: Die Bullemänner – zu wahr, um schön zu sein

    Lassen Sie sich in die unglaubliche Welt des westfälischen Kontinents entführen und erleben Sie höchste Fabulierkunst, überwältigende Schaubilder und gefühlvolle Musik – eingebettet in ein fantastisches Kuddelmuddel.

    Wie immer stehen die zweibeinigen Stars im Mittelpunkt der großartigen Show und verzaubern die Zuschauer:innen. Und: Die haben gut lachen!

    Jede Regung der begnadeten Körper erzählt eine westfälische Heldensage, transportiert Schönheit und Natürlichkeit und macht „Murks“ zu einem unvergesslichen und einmaligen Erlebnis.

    Auch wenn sich die Menschen im und auf dem Lande fragen: „Klimawandel, gespaltene Gesellschaft, Demokratie in Gefahr: Haben wir es vermurkst?“ Die Bullemänner haben dazu eine klare Haltung – ganz nach Karl Valentin: „Jedes Ding hat drei Seiten – eine positive, eine negative und eine komische.“ Die Bullemänner – zu wahr, um schön zu sein.

    Das Bildungswerk Raesfeld bietet diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Nießing Gastronomie GmbH am Sonntag, den 26.04.2026 von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr im Hecheltjen`s Hof, Isseltalweg 9 in 46499 Hamminkeln-Brünen an. Einlass ist um 17:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 25 €.

    Karten für diese Veranstaltung erhalten Sie im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bw-raesfeld.de.

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