Bei einem Verkehrsunfall auf dem Postweg in Hünxe hat eine 66-jährige Frau aus Raesfeld schwere Verletzungen erlitten. Der Unfall passierte am Donnerstag, 18. Dezember 2025, gegen 13 Uhr im Ortsteil Drevenack.
Pkw gerät von der Fahrbahn
Die Frau fuhr mit ihrem Auto auf dem Postweg in Richtung Marienthal. Hinter der Einmündung Marienthaler Straße geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn. Das Auto prallte gegen einen Baum, überschlug sich und schleuderte anschließend in ein angrenzendes Feld, wo es zum Stillstand kam.
Die Feuerwehreinheiten Hünxe, Bruckhausen und Drevenack rückten um 12.59 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“ zum Postweg im Ortsteil Drevenack aus. An der Einsatzstelle versorgten Feuerwehr und Rettungsdienst eine schwerverletzte Person medizinisch.
Transport ins Krankenhaus und Verkehrsregelung
Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Krankenhaus. Nach Angaben des Notarztes erlitt sie schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen. Während der Unfallaufnahme regelte die Polizei den Verkehr und leitete ihn um. Gegen 14.30 Uhr gaben die Einsatzkräfte die Unfallstelle wieder frei.
Die Überwachungszone Geflügelpest Kreis Borken aufgehoben: Nach Abschluss aller Untersuchungen hebt der Kreis Borken die seit November geltenden Schutzmaßnahmen in Teilen von Reken, Heiden, Raesfeld und Borken auf. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 20. Dezember 2025, in Kraft.
Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Dorsten im Kreis Recklinghausen war am 20. November 2025 eine Überwachungszone in Teilen des Kreises Borken eingerichtet worden. Betroffen waren Bereiche der Gemeinden Reken, Heiden und Raesfeld sowie der Stadt Borken. Diese Maßnahmen enden nun vollständig.
Keine Hinweise auf weitere Ausbreitung
Wie der Kreis Borken mitteilt, ergaben die stichprobenweisen Untersuchungen der Geflügelbetriebe nach einer Risikoanalyse keine Anhaltspunkte für eine Weiterverschleppung des Geflügelpestvirus. An den Untersuchungen waren auch die Kreise Recklinghausen und Wesel beteiligt. In keinem der überprüften Bestände wurden weitere Infektionen festgestellt.
Mit der Aufhebung der Überwachungszone sind auch die Einschränkungen beim Transport von lebendem Geflügel sowie von Geflügelerzeugnissen einschließlich der Eier beendet.
Kreis bittet Geflügelhalter weiter um Vorsicht
Trotz der Aufhebung der Maßnahmen stuft der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken das Risiko eines erneuten Ausbruchs weiterhin als hoch ein. Insbesondere Wildvögel gelten nach Einschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts als mögliche Überträger des Virus.
Der Kreis bittet deshalb alle Geflügelhalter, weiterhin konsequent Vorsorgemaßnahmen umzusetzen. Dazu gehört ausdrücklich auch die empfohlene Aufstallung von Geflügel, selbst in Kleinstbetrieben. Zudem sollen die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen strikt eingehalten werden. Ausführliche Informationen stellt der Kreis Borken online zur Verfügung.
Verdachtsfälle und tote Wildvögel melden
Bei erhöhten Todesfällen mit unklarer Ursache in einem Geflügelbestand sollen Halter umgehend den Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken informieren. Eine Meldung ist telefonisch unter 02861/681 3801 oder per E-Mail an [email protected] möglich.
Auch verendet aufgefundene Wildvögel, ausgenommen Singvögel und Tauben, können dort gemeldet werden, damit sie zur Untersuchung eingesandt werden. Ungeschützter Kontakt mit den Tierkörpern sollte vermieden werden.
Hintergrund zur Geflügelpest
Die Geflügelpest ist eine Infektion mit einem hochansteckenden Influenza-A-Virus. Besonders Hühner und Puten sind betroffen, in Beständen kann es zu hohen Todesraten kommen. Bei intensivem Kontakt ist in seltenen Fällen auch eine Übertragung auf den Menschen möglich.
Mit geschlossener Unterstützung der CDU-Fraktion hat der Rat der Gemeinde Raesfeld in seiner letzten Sitzung des Jahres 2025 die Planung zur Neugestaltung des Kirchplatzes St. Martin beschlossen. Vorgesehen ist die Umgestaltung des südlichen Platzbereichs, verbunden mit der Fällung der bestehenden Bäume und anschließenden Ersatzpflanzungen.
Die beschlossene Planung für den Kirchplatz St. Martin Raesfeld umfasst den Bereich am westlichen Kirchportal, die Fläche südlich der Kirche mit einer vorgesehenen Terrasse an der Rückseite des Dorfwirts sowie den Abschnitt rund um das östliche Kirchportal an der Borkener Straße. Ziel der Maßnahme ist eine funktionale und gestalterische Neuordnung des Platzes. Im Vorfeld hatte sich bereits der Bau- und Umweltausschuss mit dem Vorhaben befasst, die Entscheidung jedoch wegen offenen Klärungsbedarfs an den Rat abgegeben.
Oberflächennahe Baumwurzeln am Kirchplatz St. Martin in Raesfeld drücken das Pflaster hoch. Der verdichtete Untergrund gilt laut Gutachten als Hauptursache für die Schäden.
Verwaltung begründet Eingriff mit baulichen und technischen Problemen
Bauamtsleiter Bernd Roters erläuterte dem Rat die Sicht der Verwaltung. Bei einer Begehung seien erhebliche Probleme im Wurzelbereich mehrerer Bäume festgestellt worden. Teilweise hätten sich die Wurzeln unter dem Pflaster ausgebreitet. Ursache seien ungünstige Bodenverhältnisse mit Schutt und Schotter, die ein Tiefenwachstum verhindert hätten.
Wurzelverlauf unter dem Pflaster am Kirchplatz St. Martin (pink markiert). Für künftige Ersatzpflanzungen sind größere Bodenräume vorgesehen.
Besonders kritisch bewertete die Verwaltung zwei Bäume an der Borkener Straße. Ein Ahorn nahe des Zebrastreifens weise laut Gutachten keine ausreichende Vitalität mehr auf. Eine Sommerlinde stehe teilweise auf einem Feuerlöschbecken, wodurch sich die Wurzeln ausschließlich oberflächennah entwickeln konnten. „Ein Erhalt wäre nur mit massiven Eingriffen in den Wurzelbereich möglich“, erklärte Roters. Ob die Bäume dies überstehen würden, sei nicht verlässlich absehbar.
Hinzu kämen notwendige Kanalarbeiten im Untergrund des Platzes, die durch die bestehende Wurzelstruktur zusätzlich erschwert würden. Auch ein weiteres Gutachten habe keine andere fachliche Bewertung ergeben.
Wurzelwerk. Foto: Lamers
Forderungen nach Änderungen finden keine Mehrheit
Aus den Reihen der Grünen äußerte Fraktionsvorsitzender Henry Tünte erneut grundsätzliche Bedenken gegen das Vorhaben. Er forderte, weitere Entsiegelungsmöglichkeiten zu prüfen und bei der Neubepflanzung auf heimische Baumarten zu setzen. Nach der Abstimmung kommentierte er das Ergebnis mit den Worten: „Schade um die Bäume.“
Auch die UWG sprach sich gegen einen pauschalen Umgang mit dem Baumbestand aus. Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen regte an, Alternativen aus den Gutachten stärker zu berücksichtigen und die Planung insgesamt noch einmal anzupassen. Zugleich signalisierte er die Bereitschaft seiner Fraktion, zumindest auf die beiden äußeren Bäume an der Borkener Straße zu verzichten. Beide Positionen konnten sich im Rat nicht durchsetzen.
Bäume zwischen Kirche und Gehweg am Kirchplatz St. Martin. Der geringe Abstand zur Kirche und der verdichtete Boden gelten als problematisch.
CDU sieht Entscheidung als sachlich notwendig an
CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Bonhoff bezeichnete die Planung für den Kirchplatz St. Martin als schwierig, aber unumgänglich. Die vorliegenden Gutachten zeigten deutlich, dass die bestehenden Probleme auf frühere Pflanzfehler zurückzuführen seien. „Wir müssen die Realität anerkennen“, sagte Bonhoff. Innerhalb der CDU habe es intensive Beratungen gegeben, am Ende habe es jedoch keine tragfähige Alternative gegeben.
Der Rat folgte einem CDU-Antrag, bei der Auswahl der neuen Bäume einen externen Fachplaner einzubeziehen. Vorgesehen ist, für die Ersatzpflanzungen ausreichend große Bodenräume mit speziellem Substrat anzulegen, um langfristige Schäden zu vermeiden.
Im Bereich des westlichen Kirchportals sollen neue Bäume gepflanzt und die angrenzende Gastronomie aufgewertet werden. Ziel ist eine gestalterische Öffnung des Areals. In diesem Zusammenhang verwies der Erste Beigeordnete Markus Büsken auf eine Unterschriftenliste eines Gastronomen, der sich für die Entfernung eines Baumes ausgesprochen hatte.
Beschluss ebnet Weg für Ausschreibung
Anträge auf weitergehende Planungsänderungen fanden keine Mehrheit. Der Rat beschloss die Umsetzung der Planung einschließlich der Fällung der Bäume. Auf Wunsch der CDU soll zudem der Bereich um den sogenannten dicken Stein in die weiteren Überlegungen einbezogen werden.
Mit dem Ratsbeschluss ist die Voraussetzung für die Ausschreibung des Projekts geschaffen. Bürgermeister Dirk Kuhmann bezeichnete diese als notwendige Grundlage für das weitere Verwaltungshandeln. Die Neugestaltung des Kirchplatzes St. Martin Raesfeld kann damit vorbereitet werden.
Infokasten: Gutachten Bäume am Kirchplatz St. Martin
Am Kirchplatz St. Martin in Raesfeld werden im Zuge der Neugestaltung alle neun bestehenden Bäume gefällt. Grundlage ist ein Gutachten des Baumsachverständigen Markus Lamers.
Westliches Kirchportal (Außengastronomie) Bäume Nr. 1 bis 3, Sommerlinden Wurzelverletzungen durch frühere Pflasterarbeiten, erhöhte Pilzgefahr, ungeeignete Baumart für Gastronomie. Empfehlung: Fällung und Ersatzpflanzung, vorgeschlagen wird die Säulenhainbuche.
Bäume 1 bis 3 vor der Außengastronomie: Foto: Petra Bosse
Zwischen Kirche und Wohnbebauung Bäume Nr. 4 bis 6, Sommerlinden Stark verdichteter Boden, flächige Wurzelbildung, erhebliche Eingriffe bei Baumaßnahmen notwendig. Empfehlung: Fällung und Neupflanzung mit säulenförmigen Bäumen.
Borkener Straße / Bushaltestelle Baum Nr. 7, Bergahorn Nicht mehr vital, oberflächennahe und würgende Wurzeln, begrenzte Reststandzeit. Empfehlung: Fällung, Ersatz durch Säulenhainbuche.
Zwischen Kirche und Gehweg Bäume Nr. 8 und 9, Sommerlinden Ungeeigneter Standort, geringer Abstand zur Kirche, Baum Nr. 9 teilweise auf Feuerlöschbecken. Empfehlung: Fällung, keine Neupflanzung von Bäumen, stattdessen Sträucher.
Foto: Petra Bosse
Hinweis des Gutachters: Neue Bäume sollten standortgerecht gepflanzt werden, mit ausreichend großem Wurzelraum. Für die endgültige Baumartenwahl wird die Einbindung externer Fachleute empfohlen.
Ab heute ist es amtlich. Raesfeld kann sich freuen. Das Hotel Lieb & Wert soll am 1. Februar unter neuer Leitung geführt werden. Es hat sich ein neuer Pächter gefunden. Nach bewegten Monaten beginnt für das Naturparkhotel und für das Restaurant in Raesfeld mit Schlossblick ein neues Kapitel, mit einem erfahrenen Gastronomen an der Spitze und vielen Ideen für die Zukunft.
Neuer Pächter für das Hotel Lieb & Wert in Raesfeld
Das Naturparkhotel in Raesfeld, sowie das Restaurant „Lieb & Wert“, wird ab dem 1. Februar unter neuer Leitung wieder geöffnet. Nach der Insolvenz des bisherigen Inhabers André Wachtmeister hat Eigentümer und Investor Tobias Brun einen neuen Pächter gefunden. Künftig übernimmt Marijo Pavlovic die Geschicke des Hauses. Der 39-Jährige leitet seit sieben Jahren das „Hotel am Turm“ in Haltern am See.
Marijo Pavlovic ist der neue Pächter im Naturparkhotel. Foto: Corina Höhn.
„Ich bin froh, dass wir uns gegenseitig gefunden haben und das alles wieder in ruhigeren Bahnen kommt“, sagt Tobias Brun am Freitagnachmittag. Die neue Vermietung sei gut gelaufen. Als öffentlich wurde, dass Andrè Wachtmeister nicht weitermacht, hätten sich mehrere Interessenten gemeldet. Nach Gesprächen am runden Tisch fiel die Entscheidung schließlich auf Pavlovic. Brun betont, dass der Hotelbetrieb nie komplett eingestellt gewesen sei. Auch die Kegelbahn sei bereits seit November wieder geöffnet.
Gastronomie als Lebensweg
Dass Tobias Brun mit Marijo Pavlovic einen geeigneten neuen Pächter für das Hotel Lieb & Wert in Raesfeld gefunden hat, überrascht kaum. Pavlovic ist seit seinem 14. Lebensjahr in der Gastronomie tätig. „Die Gastronomie war immer ein Teil meines Lebens“, sagt er. Er kennt alle Bereiche des Geschäfts und bezeichnet sich selbst als Vollblutgastronom.
Mit dem zweiten Hotelstandort in Raesfeld sieht er die Chance, sein bestehendes Angebot sinnvoll zu erweitern. In Haltern am See stößt das dortige Haus räumlich an Grenzen. „Es ist mir regelrecht auf den Magen geschlagen, denn die Kapazitäten sind sehr beschränkt, das Angebot ist aber da“, sagt Pavlovic. Hochzeitsfeiern oder größere Veranstaltungen seien dort bislang nicht möglich gewesen.
Zwei Standorte, ein gemeinsames Konzept
Mit dem Hotel in Haltern und dem Hotel Lieb & Wert in Raesfeld ergibt sich für Pavlovic eine neue Konstellation. „Jetzt habe ich eine perfekte Möglichkeit, beides miteinander zu verknüpfen“, sagt er. Eine Rolle spielt dabei auch der Fahrradtourismus im Münsterland. Sowohl Haltern als auch Raesfeld profitieren von der Nähe zur 100-Schlösser-Route, die jedes Jahr zahlreiche Gäste anzieht. Das „Hotel am Turm“ in Haltern mit Restaurant und zwölf Zimmern wird Pavlovic weiterhin führen. In Raesfeld soll das Angebot Schritt für Schritt wachsen.
Behutsamer Start ab Februar
Voll durchstarten möchte Pavlovic nicht sofort. Ab dem 1. Februar 2026 beginnt der Betrieb zunächst mit Hotel, Frühstück und Kegelbahn. Für den Restaurantbetrieb nimmt sich der neue Pächter bewusst Zeit. Bis zum Sommer soll ein tragfähiges Konzept für Küche und Restaurant entstehen.
„Ich starte nicht mit 100 Prozent“, sagt Pavlovic. Das Haus solle mehr sein als ein Ort zum Übernachten und Essen. Geplant ist ein Treffpunkt für Menschen aus der Region und Umgebung, mit regionalen Speisen, Produkten und einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die Sommermonate seien zudem Open-Air-Veranstaltungen und Public Viewing vorgesehen.
„Vom ersten Tag an habe ich ein sehr großes Potenzial für dieses Hotel in dieser besonderen Lage gesehen“, sagt Pavlovic.
Buchungen weiterhin möglich
Hotelzimmer können weiterhin unter der bekannten Telefonnummer gebucht werden. Anfragen zur Hotelreservierung werden ab Ende Januar von der neuen Hotelleitung übernommen. Aktuell laufe der Betrieb/Hotelreservierung noch über Doris Gröniger. Sie hat das Catering von André Wachtmeister übernommen und ist derzeit noch mit ihrem Betrieb in der Küche von Lieb & Wert tätig.
Das neue Weiterbildungsprogramm des Bildungswerkes Raesfeld für das 1. Semester 2026 erscheint am Mittwoch, den 7. Januar 2026 und liegt an den bekannten Stellen in Raesfeld und Erle sowie in den umliegenden Gemeinden zur kostenlosen Mitnahme aus.
Außerdem ist das komplette Kursangebot im Internet unter www.bw-raesfeld.de und auf der Facebook-Seite unter www.facebook/Bildungswerk Raesfeld einzusehen.
Anmeldungen für alle Kurse sind ab dem 7. Januar 2026 im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073, im Internet unter www.bw-raesfeld.de oder schriftlich (Bildungswerk Raesfeld, Weseler Str. 32, 46348 Raesfeld) möglich.
Das breitgefächerte Programm mit rund 400 Veranstaltungen umfasst Kurse/Seminare aus den Bereichen:
Kulturelles, Tagesfahrten und Fotografie
Gesellschaft und Soziales
Familienbildung
Praxiswissen Selbstständigkeit, Berufliche Bildung und digitale Medien
Fremdsprachen
Gesundheitsbildung
Musik- und Tanz
Hauswirtschaft, Kreativität, Kosmetik
Erneuerbare Energien und Garten
Verkehrssicherheit und Erste Hilfe
Das Bildungswerk Raesfeld versteht sich als Wegbereiter für Ihre individuelle Entwicklung. Das Team präsentiert Ihnen auch für das 1. Semester 2026 wieder ein vielfältiges und qualitätsorientiertes Angebot an Kursen, Seminaren, Fortbildungen und Vorträgen, die auf Ihre Bedürfnisse und Interessen zugeschnitten sind.
Besonders hingewiesen wird auf die gebührenfreien Angebote in der Kategorie 4.1 mit dem Oberbegriff „Selbstständig und erfolgreich – Praxistipps und Wissen für Unternehmer, Kleingewerbe und Selbstständige.“
Das Kabarett mit den „Bullemännern“ unter dem Motto: „Murks“ – Westfälische Heldensagen, die „Multivisionsshow: Ecuador und Galapagos“ sowie die „Lesung mit Steffi Neu“ – bekannt als Moderatorin von WDR 2 – runden neben verschiedenen Betriebsbesichtigungen, einem vielfältigen Familienangebot sowie einem umfangreichen Gesundheits- und Freizeitbereichs das Programmangebot ab.
Das Weiterbildungsprogramm wird auch während des 1. Halbjahres 2026 stetig durch neue Formate und Angebote ergänzt. Deshalb lohnt sich auch immer ein Blick auf die Homepage. Parallel sind sämtliche Neuheiten auf der Facebook-Seite des Bildungswerkes zu finden.
Fragen zum Programm oder zur Anmeldung beantworten die Mitarbeiterinnen des Bildungswerkes gerne unter der Telefon-Nr. 02865-10073.
Mit viel Fantasie, Humor und spürbarer Hingabe haben die Kinder der Theater AG der OGS Silvesterschule in Erle etwas ganz Besonderes auf die Bühne gebracht. Ihr zeitgemäßes, humorvolles Krippenspiel mit Maria und Josef war mehr als eine Aufführung. Es wurde zum Herzstück einer Spendenaktion für das Weihnachtswunder WDR 2 Essen und zu einem Erlebnis, das allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird.
Foto: Petra Bosse
Kleine Schauspieler mit großer Wirkung
Schon beim Betreten der Pausenhalle war klar, hier passiert etwas Besonderes. Die Kinder der ersten bis vierten Klasse standen auf der Bühne, konzentriert, aufgeregt und voller Spielfreude. In dem Stück „Die ver-rückte Weihnachtsgeschichte“ erzählten sie die Weihnachtsgeschichte neu, fantasievoll, modern und mit viel Humor. Maria und Josef traten dabei ebenso selbstverständlich auf wie überraschende Rollen und kleine Pointen, die das Publikum zum Lachen brachten.
Maria und Josef. Foto: Petra Bosse
Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler brachten sich mit sichtbarer Hingabe ein. Jeder Einsatz saß, jede Rolle wurde ernst genommen. Geprobt wurde seit den Herbstferien in der Theater AG, ausschließlich mit Kindern aus der OGS.
Bühnenzauber, Kostüme und starke Begleitung
Geleitet wird die Theater AG von Ines Moraw und Antje Zerressen. Für den sichtbaren Bühnenzauber sorgte Ann Katrin Böckenhoff, Leiterin der Bühnenzauber AG. Sie kreierte auch die Kostüme, die die Fantasie der Geschichte unterstrichen und den Kindern halfen, in ihre Rollen zu schlüpfen.
Foto: Petra Bosse
Parallel zur Aufführung luden Kaffee, Kuchen und ein kleiner Weihnachtsbasar zum Bleiben ein. Auf den Tischen lagen liebevoll gestaltete Weihnachtsdekorationen, dazu selbst gebackene Kuchen. Auch ein Krippenspiel, das am Morgen noch einmal in der Schule aufgeführt wurde, floss in die Spendenaktion ein.
1.204,55 Euro für das Weihnachtswunder
Der gesamte Erlös aus Theateraufführung, Basar und Kuchenverkauf sowie alle zusätzlichen Spenden waren für das Weihnachtswunder WDR 2 in Essen bestimmt. Am Ende stand die Summe fest: 1.204,55 Euro.
Ein Erlebnis-Spendenübergabe in Essen im Glashaus beim WDR 2 Weihnachtswunder. Foto: Privat
Am Nachmittag machten sich alle OGS-Mitarbeitenden und Kinder gemeinsam auf den Weg nach Essen. Um 16 Uhr fuhr die Gruppe los Richtung Glashaus auf dem Burgplatz. Dort wartete bereits eine besondere Atmosphäre. „War ein tolles Erlebnis am Glashaus für alle Beteiligten, eine große Aktion und sehr schön“, sagte Dorothee Angrick von der OGS, die mit einer Gruppe nach der Arbeit mitgefahren war.
Als die Kinder ankamen, spielte gerade Tim Bendzko auf der Bühne. Der Platz war voll, die Stimmung feierlich und weihnachtlich. Kurz darauf konnten die Kinder ihre Spende am Glashaus übergeben, mitten im Geschehen des Weihnachtswunders WDR 2 Essen.
Foto: Petra Bosse
Ein schöner Abschluss und ein neuer Anfang
Für die Theater AG war der Besuch am Glashaus ein schöner Abschluss eines intensiven Projekts, mit dem sich die Kinder seit den Herbstferien beschäftigt hatten. Gleichzeitig ist es kein Abschied von der Bühne.
Die Theater AG besteht seit zwei Jahren und probt auch nach Weihnachten weiter. Geplant ist eine neue Aufführung bei einem Grillfest in der Osterzeit. Was bleibt, ist die Erfahrung, gemeinsam etwas auf die Beine gestellt zu haben und zu wissen, dass Theater, Fantasie und Engagement tatsächlich etwas bewegen können.
Liebevoll gestalteter Weihnachtsbasar. Foto: Petra Bosse
Viele Hände, schnelles Ende. Geschafft. Am Mittwoch stemmte Jugendhausleiterin Anna Löbbecke den Umzug ins alte Jugendhaus gemeinsam mit Janina Schuchardt(Jugendhaus Raesfeld), Kindern, Eltern sowie Jugendlichen und freute sich über die große Unterstützung. Kisten und Möbel wanderten durch die Türen, Teams sortierten, schleppten, stellten ab.
„Endlich ist es so weit.“ Jugendhausleiterin Anna Löbbecke sagt diesen Satz ohne Zögern. Nach Monaten der Planung, nach Übergangslösungen und Provisorien steht fest: Das Jugendhaus Erle zieht wieder um. Zurück in die neu renovierten Räume des alten Jugendhauses.
Wieder Licht im Jugendhaus Erle. Umzug ist geschafft. Foto: Petra Bosse
Ein Jahr nachdem Löbbecke am 1. Dezember 2024 die Leitung des Jugendhauses Erle übernommen hat, beginnt nun ein neues Kapitel. Eines mit mehr Platz, mehr Möglichkeiten und vielen offenen Kartons.
Zwischen Kartons und großen Plänen
Zwischen Kartons und Werkzeug erklärt Löbbecke, was alles mit umzieht. „Alles, was wir noch da haben und natürlich noch top funktioniert“, sagt sie.
Im alten Standort über der Turnhalle war der Platz begrenzt, im neuen Jugendhaus eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten. „Die Räumlichkeiten sind jetzt viel, viel größer. Das heißt, wir brauchen ganz, ganz viele Neuanschaffungen.“ Gleichzeitig will das Team bewusst auswählen. „Die Sachen, die wir jetzt noch haben, sind wirklich noch richtig schön. Das Letzte, was wir wollen, ist Sperrmüll oder irgendein kaputter Tisch. Was wir machen, das machen wir auch richtig.“
Viele Hände, schnelles Ende. Foto: Petra Bosse
Auf der Suche nach passenden Möbeln
Löbbecke hat in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt. „Ich war bei verschiedenen Möbelhäusern, habe an Türen geklopft und gefragt, ob sie uns vielleicht unterstützen können.“
Erste Zusagen gibt es bereits. „Riegel Interieur hat sich gemeldet und will uns auf jeden Fall etwas zukommen lassen. Bei den anderen sind wir noch dran.“ Parallel steht ein eigenes Budget zur Verfügung. „Wir schauen, dass wir uns Schritt für Schritt über das ganze Jahr ein richtig schönes Jugendhaus aufbauen.“
Rückhalt aus der Gemeinde
Besonders positiv hebt Löbbecke die Zusammenarbeit mit der Raesfelder Gemeinde und Jörg Heselhaus hervor. „Die läuft absolut hervorragend. Alle Ansprachen werden eingehalten, alle Bitten mehr oder weniger erfüllt.“ Natürlich spiele Geld immer eine Rolle. „Er muss auch auf seine Euros gucken, aber ganz so geizig ist er bei uns nicht.“
Nicht nur auf Verwaltungsebene sei die Unterstützung spürbar. „Die Hausmeister sind sofort parat, bringen Umzugskartons, helfen direkt mit. Die Menschen sind mit Gedanken dabei, fragen nach, helfen. Wir bekommen wirklich Unterstützung von allen Seiten.“
Eine glückliche Anna Löbbecke. Sie freut sich, dass so viele beim Umzug mitgeholfen haben. Foto: Petra Bosse
Weihnachten noch nicht im neuen Jugendhaus Erle
So groß die Freude über den Umzug ist, ein Weihnachtsfest im neuen Jugendhaus wird es in diesem Jahr nicht geben. „Das schaffen wir leider nicht“, sagt Löbbecke. Der Blick richtet sich deshalb nach vorn. „Pimp Your Jugendhaus ist eines der großen Projekte, die wir sowohl in Erle als auch in Raesfeld haben werden.“
Ein Ziel steht bereits fest. „Wir wollen im nächsten Jahr ein Weihnachtsfest feiern. Mit einem Weihnachtsmarkt, gestaltet gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen. Dafür werden wir das ganze Jahr über etwas machen.“
Viele Kisten mussten heute geschleppt werden. Foto: Petra Bosse
Start ohne festen Termin
Einen klaren Starttermin nennt Löbbecke bewusst nicht. „Wir haben diese Woche die Schlüssel bekommen. Wann es offiziell losgeht, kann ich noch nicht genau sagen.“ Ein vorsichtiger Beginn im Februar sei möglich, doch: „Wir werden sicherlich das ganze Jahr brauchen, bis wir sagen können, jetzt sind wir fertig und so gefällt uns das auch.“
Jugendarbeit läuft weiter
Trotz Umzug wird es keine Pause geben. „Die Jugendarbeit wird auf keinen Fall zum Stehen bleiben. Es wird keinen Moment geben, wo gar nichts läuft.“ Der Umzug selbst wird Teil des Konzepts. „Das ist ja auch deren Jugendhaus. Die Kinder und Jugendlichen sollen mitentscheiden, wie es am Ende aussieht.“
Teamarbeit über zwei Standorte
Auch in Raesfeld ist das Jugendhaus inzwischen weiter. Dort arbeitet Löbbecke gemeinsam mit Kindheitspädagogin Janina Schuchardt. „Da sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Janina hat sich gut eingelebt, die Räumlichkeiten sehen richtig, richtig toll aus. Da kommt der Alltag schon eher rein.“
Geplant sind standortübergreifende Angebote. „Wir werden jeweils einen Tag in der anderen Einrichtung verbringen, größere Bastel- oder Kochangebote machen und gemeinsam Projekte gestalten.“ Die Schwerpunkte seien an beiden Standorten gleich. „Pimp Your Jugendhaus und der Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr. Unter diesem Deckmantel werden wir das Jahr verbringen.“
Foto: Petra Bosse
Mehr Ruhe, mehr Raum, mehr Möglichkeiten
Der Übergangsstandort für das Jugendhaus Erle über der Turnhalle war für viele Kinder zu eng. „Einige kamen seltener, weil es ihnen einfach zu viel war. Wenn in einem Raum gleichzeitig gespielt, gebastelt, geredet und Dart gespielt wird, überfordert das manche.“
Die neuen Räume sollen genau hier ansetzen. „Ich freue mich riesig darauf, den Kindern künftig Plätze anbieten zu können, an denen sie sich wohlfühlen und wir besser auf ihre Bedürfnisse eingehen können.“
Und auch Oskar schleppte unermüdlich die Kisten. Foto: Petra Bosse
Zuversicht für das kommende Jahr
Wie viele Kinder aktuell kommen, lässt sich schwer beziffern. Zu viel Umbruch, zu viele Veränderungen. „Kontinuität und Verlässlichkeit waren eines der ersten Dinge, die die Kinder sich gewünscht haben. Da müssen wir wieder hinkommen.“ Löbbecke blickt dennoch optimistisch nach vorn. „Der Bedarf ist da. Und ich freue mich darauf, wenn die Hütte im kommenden Jahr wieder richtig voll ist.“
Über 20 Kinder und Jugendliche packen beim Umzug mit an
Am Abend blickt Anna Löbbecke auf den Umzugstag zurück. Rund 20 Kindern packten fleißig mit an. „Einer nach dem anderen“ kamen durch die Tür, motiviert und mit Tatendrang. Die Kinder und Jugendlichen seien ständig von A nach B gelaufen, „wie die Ameisen“, und hätten alles „in nullkommanix“ in die Räume gebracht. „Keiner hat Quatsch gemacht“, sagte sie nicht ohne Stolz. Alle seien fair miteinander umgegangen, dazu habe es zwischendurch ein paar Snacks und etwas zu trinken gegeben.
„Mir ist wichtig, dass die Kinder hier einen Ort haben, an dem sie sich wohlfühlen und einfach sie selbst sein können.“
Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat am Montag einstimmig höhere Müllgebühren beschlossen. Ab 1. Januar 2026 steigen die Gebühren für die Abfallentsorgung im Schnitt um rund 13 Prozent. Hauptgründe sind höhere Personal und Entsorgungskosten sowie zusätzliche Belastungen durch CO₂ Zertifikate.
Gründe für die Gebührenerhöhung
Kämmerer Thomas Greving nennt mehrere Faktoren für die steigenden Kosten. Tarifliche Gehaltssteigerungen erhöhen die Personalkosten. Gleichzeitig steigen die Gebühren für die Nutzung der Abfallentsorgungseinrichtungen des Kreises Borken und der EGW.
Besonders betroffen ist der Bereich Restabfall. Die Entsorgungsgebühr steigt um 5 Euro je Tonne auf 262,13 Euro. Die Gebühren für Bioabfälle sowie für Garten und Grünabfälle bleiben dagegen unverändert.
Ein wesentlicher Kostentreiber sei die thermische Abfallbehandlung. Seit dem 1. Januar 2024 unterliegen Abfallverbrennungsanlagen dem Brennstoffemissionshandelsgesetz. Sie müssen CO₂ Zertifikate erwerben und diese Kosten weitergeben. Der Preis steigt 2026 von 55 auf 65 Euro je Tonne CO₂.
Alttextilien und Wertstoffhof belasten Kalkulation
Auch die Sammlung und Verwertung von Alttextilien schlägt stärker zu Buche. Der Markt für Alttextilien ist eingebrochen. Statt Erlösen müssen Kommunen künftig Zuzahlungen an die EGW leisten.
Hinzu kommen Veränderungen durch die kostenlose Abgabe von Sperrmüll und Altholz sowie die vertragliche Neuausrichtung des Wertstoffhofbetriebs. Diese Entwicklungen wirken sich sowohl auf die Mengen als auch auf die Kosten aus.
Gebührenüberschüsse aus Vorjahren, mit denen Defizite bislang ausgeglichen wurden, stehen 2026 nicht mehr zur Verfügung.
Mehrkosten für Haushalte
Für einen Haushalt mit je einer 120 Liter Bio, Restmüll und Altpapiertonne bei 14 tägiger Abfuhr ergeben sich Mehrkosten von 23,40 Euro pro Jahr. Die Altpapierabfuhr bleibt weiterhin gebührenfrei.
Neue Abfuhrgebühren im Überblick
Die Höhe der Abfuhrgebühr für Restmüll richtet sich nach Behältergröße und Abfuhrrhythmus:
Restmüll, Abfuhr alle zwei Wochen
40 Liter: 122,40 Euro
80 Liter: 183,00 Euro
120 Liter eigenes Gefäß: 241,20 Euro
120 Liter kommunal: 243,60 Euro
240 Liter: 424,80 Euro
Restmüll, Abfuhr alle vier Wochen
40 Liter: 92,40 Euro
80 Liter: 122,40 Euro
120 Liter eigenes Gefäß: 150,60 Euro
120 Liter kommunal: 153,00 Euro
240 Liter: 243,60 Euro
Biomüll
120 Liter Mietgefäß: 49,20 Euro
240 Liter Mietgefäß: 50,40 Euro
Altpapier
120 Liter: 0,00 Euro
240 Liter: 0,00 Euro
Für einen zusätzlichen Restmüllsack fällt eine Gebühr von 4,00 Euro an.
Die neue Satzung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.
Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat am Montag einstimmig beschlossen, die Altkleidercontainer an der Leinenweberstraße zu verlegen. Neuer Standort wird die Borkener Straße. Gleichzeitig aktualisierte die Gemeinde das Standortkonzept für die Altkleidersammlung.
Kritik am Standort am Friedhof
Am bisherigen Standort direkt am Eingang des Friedhofs gingen wiederholt Beschwerden ein. Die Container beeinträchtigten aus Sicht der Gemeinde das Ortsbild. Auch die Kirchengemeinde St. Martin sprach sich für eine Verlegung aus.
Gemeinde passt Standortkonzept an
Bauamtsleiter Bernd Roters erklärte, Ziel bleibe es, die gesetzlich vorgeschriebene Altkleidersammlung in kommunaler Verantwortung zu organisieren und zusätzliche Container privater Sammelunternehmen zu verhindern.
Die Verwaltung schlug vor, die Container künftig neben den bestehenden Altglascontainern auf dem öffentlichen Parkplatz hinter dem Gebäude Borkener Straße 15 aufzustellen. Der Rat folgte diesem Vorschlag.
Aktualisiertes Standortkonzept für Raesfeld
Mit der Fortschreibung des Standortkonzepts legte die Gemeinde auch die aktuellen Standorte und Containerzahlen fest. Für Raesfeld sind folgende Plätze vorgesehen:
Standorte Raesfeld – Containerzahl
Vennekenweg: 2
Brinkstraße: 2
Am Frauenberg: 2
Zum Michael: 4
Borkener Straße: 2
Schwietering: 2
Truvene: 2
Gesamt: 16 Container
Standorte Erle – Containerzahl
Hilgenstuhl: 1
Silvesterstraße: 2
Holten: 2
Heideweg: 1
Gesamt: 6 Container
Kriterien für die Standortwahl
Die Gemeinde überprüfte alle Standorte erneut unter aktuellen Rahmenbedingungen. Dabei bewertete sie jeden Standort individuell aus verkehrlicher und ortsbildpflegerischer Sicht. Maßgeblich waren die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, die Auswirkungen auf das Ortsbild sowie die Vermeidung einer Übermöblierung des öffentlichen Straßenraums.
Das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld und die Tourist Information der Gemeinde Raesfeld schließen über den Jahreswechsel. Der letzte Öffnungstag ist Sonntag, 21. Dezember 2025. Ab Montag, 12. Januar 2026, öffnen beide Einrichtungen wieder regulär.
Das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld sowie die Tourist Information der Gemeinde Raesfeld im Naturparkhaus bleiben von Montag, 22. Dezember 2025, bis einschließlich Sonntag, 11. Januar 2026, geschlossen.
Letzte Möglichkeit vor der Schließzeit
Besucherinnen und Besucher können sich noch bis Sonntag, 21. Dezember 2025, mit Informationsmaterial versorgen. Dazu zählen Rad und Wanderkarten, Souvenirs, Familienkalender sowie Gutscheine der Gemeinde Raesfeld. Die Ausgabe erfolgt während der regulären Öffnungszeiten im Naturparkhaus.
Wiedereröffnung im Januar
Ab Montag, 12. Januar 2026, stehen das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld und die Tourist Information wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Die Raesfelder Politiker haben in der Ratssitzung am Montag (15.12.) den Haushalt 2026 einstimmig verabschiedet. Eine solche Geschlossenheit hat es seit Langem nicht gegeben. Alle Fraktionen stimmten dem Etat zu, machten in ihren Haushaltsreden aber zugleich deutlich, dass der Haushalt kein Wunschkonzert ist. Zustimmung bedeutete dabei nicht Einförmigkeit, sondern unterschiedliche Bewertungen, Erwartungen und politische Akzente.
Der Haushaltsentwurf für 2026 bewegt sich in einer Phase enger werdender finanzieller Spielräume. Rücklagen werden in Anspruch genommen, erstmals ist ein Kreditrahmen als Absicherung vorgesehen. Gleichzeitig hält die Gemeinde an einem hohen Investitionsniveau fest, um Infrastruktur, Bildung, Dorfentwicklung und weitere Zukunftsaufgaben voranzubringen.
Breite Zustimmung, aber unterschiedliche Prioritäten
In den Haushaltsreden lobten die Fraktionen übereinstimmend die solide Aufstellung des Etats und die klare Prioritätensetzung. Zugleich wurden auch kritische Punkte benannt. Während SPD und Grüne insbesondere soziale Themen, Bildung, Klimaschutz und Klimawandelanpassung betonten, stellte die CDU die langfristige Entwicklung der Ortsteile, Investitionen und Generationengerechtigkeit in den Mittelpunkt.
Die UWG mahnte Ausgabendisziplin, Transparenz und stärkere Bürgerbeteiligung an, während die FDP vor allem die Stabilität der Steuern, notwendige Investitionen in die Infrastruktur und den offenen politischen Diskurs hervorhob.
Einigkeit herrschte fraktionsübergreifend darüber, dass der Haushalt 2026 kein Wunschkonzert ist und klare Prioritäten erfordert. Alle Fraktionen betonten einen verantwortungsvollen Umgang mit den kommunalen Finanzen, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde auch in den kommenden Jahren zu sichern.
Zahlen und Fakten zum Haushalt 2026
Mit dem einstimmigen Beschluss des Rates am Montagabend hat die Gemeinde Raesfeld die formalen Grundlagen für das Haushaltsjahr 2026 geschaffen.
Der Rat stellte den Jahresabschluss 2025 einstimmig fest. Dieser weist eine Bilanzsumme von rund 110.150 Euro sowie einen Jahresüberschuss von 600.117 Euro aus. Der Überschuss wird der Ausgleichsrücklage zugeführt.
Einstimmige Entlastung für Bürgermeister Kuhmann
Bürgermeister Dirk Kuhmann dankte dem Rat für den einstimmigen Haushaltsbeschluss 2026. Es war der erste Beschluss, den er als neuer Bürgermeister der Gemeinde in den Rat einbrachte. „Hier möchte ich ausdrücklich betonen, dass ich mich sehr darüber freue, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Es zeigt von einem großen Vertrauensvorschuss“, sagte Kuhmann. „Ich werde alles tun, um diesem gerecht zu werden.“
Bürgermeister Dirk Kuhmann. Foto: Petra Bosse/Archiv
Entwicklung des Haushalts
Der Haushalt 2025 schließt mit einem Fehlbetrag von rund 1,9 Millionen Euro ab, liegt damit aber gut eine Million Euro besser als im Vorjahr.
Maßgeblich dafür ist, dass die Erträge um rund 1,87 Millionen Euro steigen, während sich die Aufwendungen um rund 840.400 Euro erhöhen. Insbesondere die Gewerbesteuererträge wurden aufgrund der Entwicklung der vergangenen Jahre höher angesetzt. Steigende Gebühren wirken sich ebenfalls positiv auf die Ertragsseite aus, gehen jedoch mit höheren Aufwendungen in den gebührenrechnenden Bereichen einher.
Trotz des Fehlbetrags gilt der Haushalt 2026 als fiktiv ausgeglichen. Die vorhandene Ausgleichsrücklage von rund 19 Millionen Euro ermöglicht dies auch für die Jahre der mittelfristigen Finanzplanung. Ein Haushaltssicherungskonzept ist damit derzeit nicht erforderlich.
Positiv für Bürger: Hebesätze bleiben stabil
Positiv aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger ist, dass die Hebesätze für die Grundsteuer A und B im Haushaltsjahr 2026 unverändert bleiben. Dennoch rechnet die Gemeinde mit leicht steigenden Erträgen.
Bei der Grundsteuer A lagen die Planzahlen im Jahr 2025 bei rund 95.000 Euro. Für 2026 sind knapp 101.000 Euro eingeplant. Bei der Grundsteuer B waren 2025 rund 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Für 2026 rechnet die Gemeinde mit Einnahmen von rund 2,21 Millionen Euro.
Grundlage für die Planung sind die fortgeführten Grundsteuermessbeträge der Finanzverwaltung. Die erwarteten Mehreinnahmen ergeben sich nicht aus höheren Hebesätzen, sondern aus Korrekturen einzelner Grundlagenbescheide sowie aus Neubewertungen von Grundstücken, etwa nach Bebauungen.
Bei der Gewerbesteuer bleibt der Hebesatz im Jahr 2026 unverändert. Der Ansatz wurde jedoch gegenüber 2025 um rund 1,2 Millionen Euro erhöht. Hintergrund ist die Entwicklung der vergangenen Jahre, in denen sich das Gewerbesteueraufkommen kontinuierlich positiv entwickelt hat. Für 2026 wird erwartet, dass das Aufkommen auf einem ähnlichen Niveau bleibt oder nur leicht zurückgeht.
Aufwendungen und Schwerpunkte
Die Personalaufwendungen steigen um 112.100 Euro. Berücksichtigt ist dabei die tarifliche Entgelterhöhung von 2,8 Prozent ab dem 1. Mai 2026. Die Versorgungsaufwendungen sinken dagegen um 107.700 Euro, insbesondere aufgrund von Anpassungen bei Pensions- und Beihilferückstellungen.
Die Sach- und Dienstleistungsaufwendungen steigen deutlich um 657.400 Euro. Für die Unterhaltung, Bewirtschaftung und Instandhaltung kommunaler Grundstücke und Gebäude sind 3.150.600 Euro eingeplant. Für das Infrastrukturvermögen wie Straßen, Wege, Plätze und die Abwasserbeseitigung kommen weitere 1.235.400 Euro hinzu. Preissteigerungen infolge der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges wirken sich hier besonders aus.
Die Transferaufwendungen belaufen sich auf 13.654.800 Euro und machen damit mehr als ein Drittel der Gesamtaufwendungen aus. Davon entfallen 10.975.000 Euro auf die Kreisumlage und die Jugendamtsumlage. Diese Mittel stehen nicht zur Disposition der Gemeinde.
Geplante Maßnahmen
Zu den vorgesehenen größeren Instandhaltungsmaßnahmen zählen unter anderem der Umbau des bisherigen Fanfarenkellers, der Austausch der alten Drehflügelfenster an der Sebastianschule sowie die Renovierung der WC-Anlagen in der Turnhalle der Silvesterschule. Die Sanierung der WC-Anlagen an der Julia-Koppers-Gesamtschule soll nur umgesetzt werden, wenn eine entsprechende Förderung bewilligt wird.
„Raesfeld verändert sich“, mit diesen Worten hat CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Bonhoff am Montag im Rat die Haushaltsberatungen begleitet. In seiner Rede machte er deutlich, dass der Haushalt 2026 aus Sicht der CDU kein Verwaltungswerk ist, sondern ein Gestaltungsinstrument für die Zukunft der Gemeinde. Die CDU-Fraktion kündigte an, dem Etat zuzustimmen.
Haushaltsrede der CDU-Fraktion
„Raesfeld verändert sich“, stellte Dr. Bernhard Bonhoff zu Beginn seiner Haushaltsrede fest. Dieser Satz beschreibe nicht nur die sichtbare Entwicklung der Gemeinde, sondern auch den politischen Anspruch der CDU-Fraktion. „Veränderung geschieht nicht von allein. Sie erfordert Gestaltung, Verantwortung und den Mut, Entscheidungen zu treffen, die sowohl für heute als auch für morgen richtig sind“, sagte Bonhoff.
Der vorliegende Haushaltsentwurf sei kein Haushalt des Stillstands, sondern ein Haushalt der Entwicklung, mit klaren Prioritäten und hohen Investitionen.
Zahlen und Fakten zum Haushalt 2026
Der Haushaltsplan 2026 sieht Investitionen von über acht Millionen Euro vor und erreicht damit eines der höchsten Investitionsvolumina der vergangenen Jahre. Nach Angaben der CDU bewegt sich die Gemeinde damit an der Grenze der freien Liquidität.
Bonhoff machte deutlich, dass diese Investitionen bewusst erfolgen. „Wir investieren gezielt in Infrastruktur, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit“, sagte er. Notwendige Maßnahmen werde die CDU-Fraktion, falls erforderlich, auch durch Zwischenfinanzierungen mittragen.
Attraktivität für alle Generationen
Ein zentraler Leitgedanke der CDU-Haushaltspolitik ist die Generationengerechtigkeit. Raesfeld und Erle sollen für alle Altersgruppen lebenswert bleiben.
Für ältere Menschen hob Bonhoff insbesondere die Maßnahmen zur Barrierefreiheit hervor. Erstmals werde ein festes jährliches Budget zur Beseitigung von Barrieren im öffentlichen Raum im Haushalt verankert. Dies sei ein wichtiger Schritt zu mehr Teilhabe und Lebensqualität.
Familien, Bildung und Infrastruktur
Für Familien und junge Menschen seien Investitionen in Bildung und Betreuung entscheidend. In den vergangenen Jahren seien mehrere Kitas gebaut, erweitert oder saniert worden. Ein weiterer Kindergartenneubau in Erle sei geplant. Auch die Schulen seien modernisiert worden, aktuell durch die Erweiterung der Grundschule in Raesfeld.
Zudem habe die Gemeinde neue Baugebiete mit subventionierten Grundstückspreisen erschlossen. Nahezu alle Grundstücke seien vergeben, was die hohe Nachfrage zeige.
Dorfentwicklung mit sichtbaren Ergebnissen
Bonhoff zog einen positiven Rückblick auf das Jahr 2025, in dem viele Projekte konkrete Formen angenommen hätten. Als Beispiele nannte er den Femeichenpark in Erle, das neue Dorfgemeinschaftshaus, den neuen Erler Dorfplatz sowie die Flüchtlingsunterkunft in Erle mit acht Wohnungen.
In Raesfeld verwies er unter anderem auf den Neubau des Gemeinschaftshauses Martinus, den Bürgerpark und die laufenden Arbeiten im Rahmen der Dorfentwicklung rund um den Kirchplatz.
Herausforderungen klar benannt
Trotz der positiven Entwicklung sprach Bonhoff auch Probleme offen an. Die Situation in der Gastronomie bleibe angespannt. Zudem bestehe weiterhin ein Investitionsstau bei den Wirtschaftswegen, auch wenn mit einem neuen Wirtschaftswegekonzept ein erster Schritt getan sei.
Selbstkritisch äußerte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende zur Kommunikation. Projekte seien in der Vergangenheit teilweise zu spät oder unzureichend erklärt worden. Hier sei eine Kurskorrektur notwendig, mit besserer Information und frühzeitiger Beteiligung der Bürger.
Ausblick auf 2026 und kommende Jahre
Für die kommenden Jahre stehen weitere große Projekte an, darunter die Erweiterung der Kläranlage, die Fortführung des Dorfentwicklungskonzepts sowie die Weiterentwicklung von Schloss, Tiergarten und Freiheit.
Auch das Thema Windkraft spielte eine Rolle. Mit Investitionen von rund 130 Millionen Euro verbleibe ein erheblicher finanzieller Mehrwert in der Gemeinde. Zudem seien Bürgerbeteiligungsmodelle vorgesehen.
Zustimmung der CDU-Fraktion
Am Ende seiner Rede stellte Bonhoff klar: „Dem Haushaltsplanentwurf für 2026 stimmen wir zu.“ Mit dem neuen Team in der CDU-Fraktion wolle man auf Verlässlichkeit, Dialog und Verantwortung setzen. „Raesfeld verändert sich. Und wir gestalten diese Veränderung mit Augenmaß und Zuversicht“, sagte Bonhoff.
Es gilt das gesprochene Wort. Die Rede wurde redaktionell zusammengefasst.
Die vollständige Haushaltsrede steht als PDF zum Download zur Verfügung
Die UWG-Fraktion Raesfeld-Erle e.V. wird dem Haushaltsplanentwurf 2026 zustimmen. Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen verbindet das Ja zum Etat mit klaren Forderungen nach mehr Transparenz, echter Bürgerbeteiligung und strenger Priorisierung, damit Raesfeld schuldenfrei bleibt.
Aufbruch nach Wahljahr und neuem Bürgermeister
Volker van Wasen beschreibt 2025 als Jahr des Aufbruchs. Viele Ratsmitglieder seien neu gewählt worden, zudem habe Bürgermeister Dirk Kuhmann sein Amt angetreten. Die UWG hofft auf ein neues Miteinander im Rat. Van Wasen verwies auch auf die Wahlbeteiligung von fast 67 Prozent und sieht darin ein Zeichen für das Interesse der Menschen in Raesfeld, Erle und Homer.
Dem Bürgermeister sicherte die UWG Unterstützung zu, betonte aber ihre Unabhängigkeit. „Wir bieten allen Fraktionen die Hand zur Zusammenarbeit“, erklärte van Wasen. Offen angesprochene Missstände seien dabei Teil ihrer Rolle.
Zahlen und Fakten zum Haushalt 2026
Die UWG ordnet den Haushalt 2026 als strukturell angespannt ein.
Einnahmen: rund 29,25 Millionen Euro
Ausgaben: rund 31,14 Millionen Euro
Defizit im Ergebnisplan: rund 1,9 Millionen Euro
Ausgleichsrücklage: rund 19,64 Millionen Euro
Liquidität: Rückgang 2026 um etwa 1,85 Millionen Euro, 2027 könnten die Mittel nahezu aufgebraucht sein
Kreditrahmen: erstmals 2 Millionen Euro als Liquiditätspuffer vorgesehen
Hebesätze stabil: Grundsteuer A 401 Prozent, Grundsteuer B 600 Prozent, Gewerbesteuer 416 Prozent
Sorgen bereiten der UWG die steigenden Transferaufwendungen. Die Kreis- und Jugendamtsumlage erhöhe sich um rund 925.000 Euro. Insgesamt würden Transferaufwendungen 43,85 Prozent der Gesamtaufwendungen ausmachen, das entspreche etwa 13,65 Millionen Euro. Zudem steigen die Sach- und Dienstleistungskosten um rund 657.000 Euro beziehungsweise 9 Prozent, insbesondere durch Energie- und Instandhaltung.
Das geplante Investitionsvolumen liegt bei über 8,1 Millionen Euro, unter anderem für die Erweiterung der Kläranlage und Infrastruktur.
Ausgabendisziplin und Prioritäten
Van Wasen warnt davor, finanzielle Spielräume zu großzügig zu bewerten. „Disziplin bei den Ausgaben ist keine Pedanterie, sie ist Pflicht“, sagte er. Nicht jedes wünschenswerte Projekt gehöre sofort in den Haushalt.
Als Beispiele nennt die UWG:
Brücke „Am Burgesch“ mit veranschlagten 325.000 Euro. Die UWG wollte die Maßnahme vertagen und günstigere Varianten prüfen lassen, fand damit aber keine Mehrheit.
Investition „Am Bürgerpark“: Im Entwurf stehen 175.000 Euro für eine Fläche, zu der es viele Wünsche gebe. Van Wasen fordert, erst zu klären, was finanziell wirklich tragbar sei.
Beleuchtung am Schäpersweg: Aus Sicht der UWG sollte Sicherheit Vorrang haben, bevor weitere Wünsche umgesetzt werden.
Transparenz und Beteiligung bei Dorfentwicklung
Die UWG kritisiert die bisherige Informationspolitik bei Bauabschnitten der Dorfgestaltung. Eine öffentliche Vorstellung reiche nicht aus, wenn betroffene Anwohner anschließend nicht frühzeitig und direkt eingebunden würden. Van Wasen sieht hier beim neuen Bürgermeister die Chance für einen anderen Stil, offener und transparenter.
Kirchplatz, Bäume und Klimaschutz
Beim Kirchplatzprojekt spricht die UWG sich deutlich für den Erhalt alter Bäume aus. Van Wasen kritisiert geplante Fällungen zur Schaffung von Sichtachsen und stellt fest: „Geschmack ist subjektiv, Klimaschutz dagegen messbar.“ Alte Bäume seien ein zentraler Beitrag zu Aufenthaltsqualität und Mikroklima. Der Rat solle genau prüfen, welche Bäume wirklich weichen müssen und welche bleiben können.
Bürgerideenwettbewerb und Bürgerbudget
Ein weiteres Anliegen ist der Antrag der UWG auf einen Bürgerideenwettbewerb. Van Wasen nennt als Orientierung ein Bürgerbudget von etwa 1 bis 2 Euro pro Einwohner jährlich. Andere Kommunen machten damit gute Erfahrungen, weil Beteiligung sichtbarer werde und Akzeptanz für Veränderungen steige.
Zustimmung zum Haushalt 2026
Trotz Defizit und absehbar sinkender Liquidität bleibt die UWG verhalten optimistisch. Neue Wohngebiete, Gewerbeflächen und Einnahmen aus Windenergie könnten mittelfristig die Steuereinnahmen erhöhen. Zugleich warnt van Wasen vor einer schleichenden Aufweichung der Ausgabendisziplin.
Am Ende stellt er klar: „Die UWG Raesfeld-Erle wird dem Haushaltsplanentwurf für 2026 zustimmen.“ Die Schuldenfreiheit solle dabei ein hohes Gut bleiben. Kredite dürften, wenn überhaupt, nur für Vorhaben in Betracht kommen, die die Lebensqualität dauerhaft verbessern.
Es gilt das gesprochene Wort. Die Rede wurde redaktionell zusammengefasst.
Die vollständige Haushaltsrede steht als PDF zum Download zur Verfügung.
Die FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld wird dem Haushalt 2026 zustimmen. Fraktionsvorsitzender Christoph Stephan ordnete den Etat als nachvollziehbare Konsequenz der aktuellen Lage ein und warb zugleich für mehr Mut, Bürgerbeteiligung und einen offenen demokratischen Diskurs.
Politischer Rahmen und Einordnung
Christoph Stephan eröffnete seine Haushaltsrede mit einem Blick über die kommunale Ebene hinaus. Es falle schwer, sich allein auf Zahlen zu konzentrieren, sagte er, angesichts gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen, die aus seiner Sicht die freie Meinungsäußerung zunehmend unter Druck setzten.
Er betonte die Bedeutung des offenen Austauschs und machte deutlich, dass politische Entscheidungen wieder stärker an den Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet werden müssten. Demokratie lebe vom offenen Diskurs und vom Ringen um die besten Lösungen.
Bürgerbeteiligung als positives Signal
Als positives Beispiel nannte Stephan den Bürgerentscheid zum Jugendhaus in Erle. Dieser habe gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger auf direktem Weg Einfluss nehmen könnten. Zugleich habe die Gemeinde Wort gehalten und das Jugendhaus wie zugesagt zum Jahresende wieder an die Jugendlichen übergeben.
Die FDP sieht darin ein wichtiges Signal für gelebte Demokratie und Vertrauen zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung.
Bewertung des Haushaltsentwurfs 2026
Der Haushaltsentwurf für 2026 sei aus Sicht der FDP kein Etat großer Experimente, aber eine konsequente Antwort auf die derzeitige Situation der Gemeinde. Stephan bezeichnete ihn als realistisch und nachvollziehbar.
„Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 strotzt zwar nicht gerade vor Mut, doch ist er zumindest die nachvollziehbare Konsequenz aus der Lage, in der sich unsere Gemeinde derzeit befindet“, sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende.
Steuern, Gebühren und Investitionen
Ausdrücklich begrüßte die FDP, dass die kommunale Abgabenlast nicht erhöht wird. Weder Grundsteuer noch Gewerbesteuer sollen steigen. Angesichts begrenzter Spielräume bei Gebühren sei dies ein wichtiges Signal an Bürger und Betriebe.
Gleichzeitig wies Stephan auf steigende konsumtive Belastungen hin, etwa durch Umlagen und Pflichtaufgaben. Investitionen seien dennoch notwendig, um Infrastruktur funktionsfähig zu halten und die Attraktivität der Gemeinde zu sichern.
„Sie sichern die Funktionalität unserer Infrastruktur und steigern die Attraktivität unserer Gemeinde – beides elementare Voraussetzungen für Fortschritt und Zukunftsfähigkeit“, so Stephan.
Zustimmung der FDP-Fraktion
Trotz der angespannten Rahmenbedingungen kündigte die FDP-Fraktion ihre Zustimmung zum Haushalt 2026 an. Die Investitionen lägen größtenteils in kommunaler Verantwortung und müssten nun konsequent umgesetzt werden. „Daher werden wir dem Haushaltsentwurf 2026 zustimmen“, stellte Stephan klar.
Ausblick und Anspruch
Für die neue Wahlperiode kündigte der FDP-Fraktionsvorsitzende an, sich weiterhin engagiert in die Ratsarbeit einzubringen. Die FDP wolle die kommenden Diskussionen offen, leidenschaftlich und lösungsorientiert führen.
„Pflegen wir also weiter das Herzstück der freiheitlichen Demokratie – den offenen Diskurs – und ringen nach bestem Wissen um die besten Lösungen für uns alle hier in Raesfeld“, sagte Stephan zum Abschluss.
Es gilt das gesprochene Wort. Die Rede wurde redaktionell zusammengefasst.
Die vollständige Haushaltsrede steht als PDF zum Download zur Verfügung.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird dem Haushalt 2026 der Gemeinde Raesfeld zustimmen. Fraktionsvorsitzender Henry Tünte verbindet das Ja zum Etat mit klaren Erwartungen an Klimaschutz, Klimawandelanpassung und eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde.
Haushaltslage aus Sicht der Grünen
Zu Beginn seiner Haushaltsrede dankte Henry Tünte der Verwaltung für die Aufstellung der Haushaltssatzung. Die finanzielle Situation der Gemeinde bewertete er insgesamt positiv, verwies jedoch auf die aktuellen Rahmenbedingungen. „Die Gemeinde steht aus Sicht der Grünen insgesamt gut da, auch wenn in den momentan umbrechenden Zeiten auf Rücklagen zurückgegriffen werden muss“, sagte Tünte im Rat.
Klimawandel trifft auch Raesfeld
Deutlich machte der Fraktionsvorsitzende, dass der Klimawandel längst auch auf kommunaler Ebene spürbar sei. Starkregenereignisse, Hitzeperioden und Trockenheit hätten konkrete Auswirkungen auf Siedlungsbereiche, Gewässer, Landwirtschaft und besonders schutzbedürftige Menschen. „Der Klimawandel trifft auch uns direkt“, stellte Tünte fest.
Klimaschutz und Anpassung gehören zusammen
Für die Grünen sei klar, dass zwei Aufgaben gleichzeitig angegangen werden müssten. Klimaschutz dürfe nicht losgelöst von Anpassungsmaßnahmen gedacht werden. Raesfeld habe bereits erste richtige Schritte eingeleitet, etwa mit der kommunalen Wärmeplanung und der Gründung der Gemeindewerke für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. „Wir müssen zwei Dinge tun: Klimaschutz durch Einsparung und Vermeidung klimaschädlicher Gase und gleichzeitig Klimawandelanpassung“, so Tünte.
Mobilität im ländlichen Raum
Beim Thema Verkehr betonte Tünte, dass viele Bürgerinnen und Bürger weiterhin auf das Auto angewiesen seien. Dennoch müsse der öffentliche Verkehr attraktiver werden. Kritisch äußerte er sich zur Ausstattung der Bushaltestellen. „Als wartender ÖPNV-Nutzer möchte ich wissen, wann mein Bus kommt und nicht lediglich, wann er kommen sollte“, sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende.
Aus Sicht der Grünen sollten unter anderem das AST-Angebot besser beworben, moderne Anzeigesysteme geprüft und der Radverkehr stärker berücksichtigt werden.
Natur, Wasser und Ortsentwicklung
Ein weiterer Schwerpunkt der Rede lag auf der Anpassung an Hitze und Starkregen. Tünte sprach sich dafür aus, Siedlungsbereiche und Landschaft möglichst kühl und feucht zu halten, Flächen zu entsiegeln und schattenspendende Bäume zu erhalten. Auch die Regenwasserbewirtschaftung müsse weiterentwickelt werden, etwa durch ein stärkeres Zurückhalten des Wassers in der Fläche.
Beim Thema Artenvielfalt regten die Grünen ein Biodiversitätskonzept für die Gemeinde an, mit heimischen Pflanzen und naturnaher Pflege öffentlicher Flächen. Auch der naturnahe Umbau von Gewässern sei notwendig und zugleich eine Pflichtaufgabe.
Soziales und Wohnen
Tünte dankte der Gemeinde für die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine, Syrien und anderen Ländern. Die neue Flüchtlingsunterkunft habe dazu beigetragen, das Erler Jugendhaus wieder seiner ursprünglichen Nutzung zuzuführen. Gleichzeitig bleibe der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ein zentrales Problem, das weiter gelöst werden müsse.
Zustimmung zum Haushalt 2026
Am Ende seiner Rede machte Tünte deutlich, welches Potenzial er für Raesfeld sieht. „Raesfeld hat alle Voraussetzungen, um ein Vorbild für nachhaltige, lebenswerte und widerstandsfähige Gemeinden im Münsterland zu werden“, sagte er.
Die Grünen kündigten an, dem Haushalt 2026 zuzustimmen und die weitere Entwicklung der Gemeinde weiterhin kritisch und konstruktiv zu begleiten.
Es gilt das gesprochene Wort. Die Rede wurde redaktionell zusammengefasst.
Die vollständige Haushaltsrede steht als PDF zum Download zur Verfügung.
Mit der Haushaltsrede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Andreas Erzkamp hat am Montag im Rat der Gemeinde Raesfeld die politische Beratung über den Haushalt 2026 begonnen. Trotz kritischer Anmerkungen kündigte die SPD-Fraktion an, dem Haushalt zuzustimmen, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde zu sichern.
Haushaltsrede des SPD-Fraktionsvorsitzenden
Andreas Erzkamp machte zu Beginn seiner Rede deutlich, dass der Haushaltsplan mehr sei als eine reine Aufstellung von Zahlen. „Ein Haushalt sieht auf den ersten Blick nach Zahlenkolonnen aus. Aber hinter jeder Zahl steht ein Mensch in Raesfeld, Erle oder Homer“, sagte Erzkamp im Rat.
Der Haushalt bilde damit die konkrete Lebenswirklichkeit vieler Bürgerinnen und Bürger ab, von Familien über Seniorinnen und Senioren bis hin zu den zahlreichen Ehrenamtlichen in der Gemeinde.
Für Erzkamp war es zugleich ein persönlicher Moment. Es sei seine erste Haushaltsrede als Vorsitzender der SPD-Fraktion. Gleichzeitig markiere der Haushalt 2025 den ersten Etat unter Bürgermeister Dirk Kuhmann und damit einen politischen Übergang.
Zahlen und Fakten zum Haushalt 2026
In seiner Rede ging Erzkamp auf die finanzielle Lage der Gemeinde ein. Der Haushaltsentwurf verfüge weiterhin über Rücklagen, enthalte jedoch erstmals eine Kreditermächtigung in der Haushaltssatzung. Diese sei als Sicherheitsnetz gedacht, falls die vorhandenen Mittel nicht ausreichen sollten.
„Wir leben nicht im finanziellen Katastrophenmodus, aber die Luft wird messbar dünner“, erklärte Erzkamp. Wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen würden, würden die Rücklagen in den kommenden Jahren spürbar abschmelzen. Die SPD-Fraktion hoffe, dass die Kreditermächtigung nicht genutzt werden müsse und der Haushalt wie in den Vorjahren aus eigenen Reserven getragen werden könne.
Politische Schwerpunkte der SPD
Erzkamp stellte klar, dass die SPD-Fraktion die vom Bürgermeister benannten Kernaufgaben grundsätzlich mittrage. Gleichzeitig betonte er die sozialdemokratischen Leitlinien für die Haushaltsberatungen. Im Mittelpunkt stünden soziale Sicherheit, bezahlbarer Wohnraum, Investitionen in Kinder, Jugend und Bildung, Klimaschutz sowie der Respekt vor dem Ehrenamt.
Bezahlbarer Wohnraum als zentrale Aufgabe
Deutlich wurde Erzkamp beim Thema Wohnen. Steigende Mieten und ein knappes Angebot träfen auch Raesfeld. 2026 dürfe kein weiteres Vertagungsjahr beim bezahlbaren Wohnraum werden. Wohnraum sei Daseinsvorsorge und könne nicht allein dem privaten Markt überlassen werden, so der SPD-Fraktionsvorsitzende.
Investitionen in Kinder, Jugend und Bildung
Positiv bewertete Erzkamp die vorgesehenen Investitionen in Kitas, Schulen und den Ausbau der Offenen Ganztagsbetreuung. Diese Ausgaben seien notwendig, um reale Bedarfe zu decken. „Jeder Euro, den wir in Kinder, Jugend und Bildung stecken, ist besser angelegt als mancher Euro Beton“, sagte Erzkamp.
Klimaschutz und Ehrenamt
Auch beim Klimaschutz forderte die SPD, von Konzepten stärker in die Umsetzung zu kommen. Energetische Sanierungen und Investitionen in erneuerbare Energien seien langfristig auch finanziell sinnvoll.
Das Ehrenamt bezeichnete Erzkamp als tragende Säule der Gemeinde. Neue Strukturen zur Unterstützung seien sinnvoll, müssten jedoch klar definiert und finanziell solide unterlegt sein.
Zustimmung zum Haushalt
Trotz kritischer Punkte kündigte Erzkamp die Zustimmung der SPD-Fraktion zum Haushalt 2025 an. Der Etat sei kein Wunschkonzert, halte die Gemeinde jedoch handlungsfähig und setze auf ehrliche Zahlen und klare Prioritäten.
Die Zustimmung sei mit Erwartungen verbunden, unter anderem beim bezahlbaren Wohnraum, beim Klimaschutz und beim Schutz der sozialen Infrastruktur.
Es gilt das gesprochene Wort. Die Rede wurde redaktionell zusammengefasst.
Die vollständige Haushaltsrede steht als PDF zum Download zur Verfügung.
Der Theaterverein Raesfeld eröffnet im Januar die neue Spielzeit und verwandelt das Forum der St.-Sebastian-Schule in einen lebendigen Friseursalon. Das Publikum darf sich auf einen kurzweiligen Nachmittag mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen freuen.
Auftakt mit „Haorige Tieden“
Der Theaterverein Raesfeld beginnt am Sonntag, 11. Januar 2026, um 15.30 Uhr mit der Premiere des Stücks „Haorige Tieden“. Gespielt wird im Forum der St.-Sebastian-Schule. Zur Eröffnung gibt es wie gewohnt Kuchen aus eigener Herstellung.
Ein Tag im Friseursalon
Die Geschichte begleitet Friseurmeisterin Moni durch einen turbulenten Arbeitstag. Neben dem Fachkräftemangel trifft sie eine unangekündigte Steuerprüfung. Ihr Mann Thorsten hat zuvor kreative Steuersparmodelle ausprobiert, was den Besuch des Finanzamts zusätzlich erschwert. Das Chaos entwickelt sich Schritt für Schritt.
Proben mit neuen Handgriffen
Vereinsvorsitzender Klemens Hoffjann erklärt: „Die Herausforderung in diesem Jahr ist das Friseurhandwerk. Neben dem Text müssen viele ungewohnte Handgriffe und Arbeitsabläufe geprobt werden.“ Für das Publikum könnte dies zu besonderen Frisurentrends auf der Bühne führen.
Weitere Termine im Januar
Weitere Aufführungen finden am Sonntag, 18. Januar 2026, und am Sonntag, 25. Januar 2026, jeweils um 17 Uhr, statt. Eine Abendvorstellung ist für Samstag, 24. Januar 2026, um 19.30 Uhr geplant. Getränke und kleine Snacks stehen bei allen Terminen bereit.
Vorverkauf und Informationen
Eintrittskarten sind ab dem 6. Dezember 2025 im Schreibwarengeschäft Spangemacher erhältlich. Informationen zu den Vorstellungen in Raesfeld, Ramsdorf und Reken stehen online unter theaterverein-raesfeld.de.
Der Raesfelder Familienkalender 2026 erscheint am 3. Dezember und wird wieder kostenlos an Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ausgegeben. Unter dem Motto „Museum der Begegnung“ zeigt der Kalender kreative Perspektiven auf das Miteinander in Raesfeld.
Der Familienkalender Gemeinde Raesfeld entsteht auch in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Lebenshilfe in Raesfeld. Menschen mit und ohne Behinderung haben gemeinsam Kunstwerke gestaltet, die besondere Momente des Zusammenlebens sichtbar machen. Die Motive ziehen sich durch alle Monate des Kalenders.
Neben dem gestalterischen Anspruch bleibt der Kalender ein praktischer Begleiter für den Alltag. Er bietet Platz für Termine und Notizen, enthält die Müllabfuhrtermine der Gemeinde sowie eine Übersicht über zahlreiche Veranstaltungen und Termine der Raesfelder Vereine.
Kostenlos trotz steigender Kosten
Trotz jährlich steigender Produktionskosten wird der Familienkalender Gemeinde Raesfeld auch 2026 wieder gebührenfrei ausgegeben. Ab dem 3. Dezember 2025 ist er an verschiedenen Auslagestellen im Gemeindegebiet erhältlich.
„Wir laden alle Raesfelder herzlich ein, sich ein Exemplar zu sichern und das Jahr 2026 mit einem Kalender zu beginnen, der verbindet und Raesfeld ausmacht: Offenheit, Vielfalt und gelebte Gemeinschaft“, sagt Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld e.V.
Auslagestellen für den Familienkalender Gemeinde Raesfeld
Der Raesfelder Familienkalender 2026 liegt aus:
bei Schreibwaren Spangemacher in Raesfeld
in der Holzwarth Apotheke
in der Schlossapotheke
in der Femeichen Apotheke in Erle
in den Volksbanken in Raesfeld und Erle
in den Sparkassen in Raesfeld und Erle
im Bürgerbüro im Rathaus
in der Tourist-Info im Naturparkhaus
Mit dem neuen Kalender wünscht das Ortsmarketing Raesfeld allen Bürgerinnen und Bürgern eine schöne Adventszeit und einen guten Start ins Jahr 2026.
In Raesfeld-Erle ist es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus an der Straße Hoheloh. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Einbruch in Raesfeld-Erle an der Straße Hoheloh
Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Einbruch in Raesfeld-Erle zwischen Sonntag, 7. Dezember 2025, 19 Uhr, und Freitag, 12. Dezember 2025, 16 Uhr. Der Tatort liegt an der Straße Hoheloh im Ortsteil Erle.
Die bislang unbekannten Täter drangen gewaltsam in das Einfamilienhaus ein. Im Inneren durchwühlten sie nach Angaben der Polizei sämtliche Schränke und Schubladen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, ob und was entwendet wurde.
Polizei bittet nach Einbruch in Raesfeld-Erle um Hinweise
Das zuständige Kriminalkommissariat in Borken hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich Hoheloh gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 02861 9000 entgegen.
Die RaesfelderCDU und SPD setzen sich gemeinsam für den Bau einer Pumptrackanlage in Raesfeld ein
Die CDU- und die SPD-Fraktion in Raesfeld ziehen beim Thema Pumptrackanlage an einem Strang. Die CDU begrüßt den von der SPD eingebrachten Antrag ausdrücklich und unterstützt das Vorhaben. Ziel sei es, jungen Menschen in der Gemeinde ein attraktives und sicheres Bewegungsangebot zu schaffen.
Jugendliche sollen frühzeitig mitgestalten
Unter dem Leitgedanken Bewegung, Spaß und Mitgestaltung laden CDU und SPD Raesfeld am 3. Januar 2026 insgesamt 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren zu einer gemeinsamen Besichtigung von zwei bestehenden Pumptrackanlagen ein. Die Teilnehmer sollen die Anlagen nicht nur ansehen, sondern auch selbst ausprobieren.
Roller oder Fahrräder können mitgebracht werden, das Tragen eines Helms ist aus Sicherheitsgründen verpflichtend. „Uns ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Meinung einbringen. Sie sollen uns sagen, wie eine Pumptrackanlage in Raesfeld aussehen könnte“, erklärt die CDU-Fraktion.
Treffpunkte und Anmeldung
Gestartet wird an zwei Orten:
um 9.40 Uhr auf dem LVM-Büroparkplatz an der Friedholt 1 in Erle
um 10.00 Uhr am Raesfelder Sportplatz
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Plätze begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Eltern können ihre Kinder telefonisch unter 0151 72001291 anmelden.
Gemeinsames Signal für die Zukunft Raesfelds
Beide Fraktionen sehen in dem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der Gemeinde für junge Menschen. Eine Pumptrackanlage biete eine zusätzliche, sichere Möglichkeit zur Freizeitgestaltung. Die gemeinsame Initiative von CDU und SPD verdeutliche zudem den politischen Willen, über Parteigrenzen hinweg in die Zukunft Raesfelds zu investieren.