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31 Fragen (29): Beliebt oder durchsetzungsstarker Bürgermeister?

Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?


„Ich möchte gerne als ein Bürgermeister wahrgenommen werden, der in der Lage ist, notwendige Entscheidungen durchzusetzen, dabei jedoch gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger einbezieht, transparent kommuniziert und versucht, die Unterstützung der Gemeinschaft zu gewinnen“.


Frage Nummer 30 lautet: Wenn Sie einen Abend mit Ihrem größten politischen Gegner verbringen müssten – was würde passieren? Hitzige Debatte, diplomatisches Schweigen oder überraschende Freundschaft?

Theaterfahrt nach Herne: Kolpingsfamilien Erle & Raesfeld besuchen „Mondscheintarif“

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Die Kolpingsfamilien Erle und Raesfeld organisieren am Sonntag, 9. November 2025, eine Busfahrt in den Mondpalast nach Herne.

Auf dem Programm steht die romantische Komödie „Mondscheintarif“.

Programm und Stück

Die Kolpingsfamilien laden Mitglieder und Nichtmitglieder zur Theaterfahrt in den Mondpalast nach Herne ein. Gespielt wird „Mondscheintarif“ – eine romantische Komödie mit musikalischen Höhepunkten und einer satirischen Note auf das moderne Dating-Leben.

Abfahrtszeiten und Orte

  • Raesfeld: Abfahrt um 15:00 Uhr, Haltestelle am Rathaus
  • Erle: Abfahrt um 15:15 Uhr, Haltestelle Silvesterschule
    Die Vorstellung beginnt um 17:00 Uhr in Herne. Die Rückfahrt erfolgt im Anschluss.

Tickets und Anmeldung

Karten (Fahrt + Eintritt) kosten 50 € für Mitglieder und 55 € für Nichtmitglieder. Der Vorverkauf läuft; bitte bis spätestens 21. September anmelden, damit die Organisatoren Plätze und Tickets einplanen können. Kontakt: Klaus Grömping (Tel: 02865/6522) oder Manfred Telöken (Tel: 02865/7113 ).

Die Fahrt richtet sich an alle Interessierten – eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Dienstjubiläen im Raesfelder Rathaus: Ulrike Pieper und Stefan Bröker geehrt

Zwei langjährige Mitarbeitende der Raesfelder Gemeindeverwaltung sind für ihre besonderen Dienstjubiläen geehrt worden.

Bürgermeister Martin Tesing, Erster Beigeordneter Markus Büsken und Personalratsvorsitzender Lars Wilting gratulierten Ulrike Pieper zu 40 Jahren im öffentlichen Dienst und Stefan Bröker zu 25 Jahren bei der Gemeinde Raesfeld.

25 Jahre im Bauamt: Stefan Bröker

Stefan Bröker arbeitet seit 2001 im Bauamt der Raesfelder Gemeindeverwaltung. Dort ist er für die Unterhaltung und Bewirtschaftung eines Großteils der gemeindlichen Gebäude verantwortlich. Mit seinem Engagement trägt er maßgeblich zur Instandhaltung der Infrastruktur in Raesfeld bei.

40 Jahre im öffentlichen Dienst: Ulrike Pieper

Ulrike Pieper blickt auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurück. Nach ihrer Ausbildung beim Kreis Borken wechselte sie 1989 zur Gemeinde Raesfeld. Heute ist sie stellvertretende Leiterin der Finanzverwaltung im Rathaus und seit vielen Jahren eine feste Größe im Verwaltungsteam.

Feierstunde im Rathaus

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Bürgermeister Martin Tesing Blumensträuße und sprach den Jubilaren seinen Dank für ihren langjährigen Einsatz aus. Beide hätten, so Tesing, einen wichtigen Beitrag zur Arbeit der Gemeinde und zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger geleistet.

Vier Raesfelder unter den Top Ten beim internationalen Schachturnier

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Großmeister Korneev nicht zu schlagen – Internationales Schnellschachturnier in der Julia-Koppers-Schule

Raesfeld(pd). Zum 26. Turnier um das „Wappen von Raesfeld“ trafen sich am vergangenen Wochenende 65 Spieler aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Der Jüngste war neun Jahre alt, der Älteste 94 (!). Insgesamt waren vier Titelträger am Start.

Raesfeld-Wappenturnier Schach 2025
Foto: Manfred Grömping

Aufgrund der freundschaftlichen Atmosphäre hatte Schiedsrichter Adrian Knop (SV Heiden) einen gewohnt entspannten und souveränen Job bei dem Raesfelder Schachevent.

Erwartungsgemäß setzte sich der Großmeister Oleg Korneev (Werder Bremen) souverän durch, wobei er nur ein Remis zuließ bei sechs Siegen. Die weiteren Plätze waren nicht zuletzt durch die 3-Punkte Regel für jeden Sieg hart umkämpft. Turnierzweiter wurde Aflatun Mamedov (Südlohner SV) vor der niederländischen FIDE-Meisterin (WFM) Mariska de Mie.

Vier Raesfelder unter den Top Ten

Der Ausrichter Turm Raesfeld/Erle war in diesem Jahr besonders erfolgreich und stellte mit Felix Gesing (Platz 4), Jürgen Terhart (7.), Daniel Greifenberg (8.) und Achim Bündgen (9.) vier der zehn erfolgreichsten Spieler. Neben Felix Gesing, der den 4. Hauptpreis gewann, konnten sich seine Vereinskollegen Jürgen Terhart und Franziska Bone über Ratingpreise freuen.

Junge Talente aus Raesfeld-Erle beim Plattdeutsch-Wettbewerb ausgezeichnet

Erler Gruppe belegt 2. Platz im Kreativwettbewerb

Großer Erfolg für sechs Mädchen aus Raesfeld-Erle: Anna-Lena Bente, Lea Freilinger, Annika Grotendorst, Fine Honvehlmann, Luisa Klaus und Marie Sophie Nienhaus sicherten sich beim Kinder- und Jugendwettbewerb „Plattdeutsch – find’ ich gut!“ 2025 den 2. Platz im Kreativwettbewerb. Mit ihrem Beitrag „Wenn ik äs ut de Schoole komm… dat wo no äs rappen!“ überzeugten sie die Jury.

Zum 24. Mal fand der Kinder- und Jugendwettbewerb „Plattdeutsch – find’ ich gut!“ der Kreisheimatpflege Borken statt. Insgesamt 27 Beiträge gingen bei der Jury ein, die Preisverleihung wurde jetzt im kult Westmünsterland in Vreden gefeiert. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster ehrte gemeinsam mit Kreisheimatpflegerin Christel Höink und Markus Thesing von der Sparkasse Westmünsterland die Gewinnerinnen und Gewinner.

Wettbewerbskonzept setzt auf digitale Beiträge

„Das ausschließlich digitale Wettbewerbskonzept hält das Platt am Puls der Zeit und in der Öffentlichkeit präsent“, erklärte Kreisheimatpflegerin Christel Höink, die die Gäste zu Beginn auf Plattdeutsch begrüßte. Alle Beiträge des Lesewettbewerbs wurden als Videos eingereicht, insgesamt zwölf.

Beim Kreativwettbewerb setzten sich 15 Gruppen und Einzelteilnehmer mit Sketchen und Geschichten auseinander. Die einzige Vorgabe: Es musste auf Plattdeutsch gesprochen werden.

Preisgelder und starke Leistungen

Dr. Ansgar Hörster übernahm die Ehrung der Gewinnerinnen und Gewinner. In beiden Wettbewerbskategorien wurden jeweils 200 Euro für die ersten Plätze vergeben, die zweiten Plätze erhielten 100 Euro und die dritten Plätze 75 Euro. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen zudem eine Anerkennung für ihr Engagement. Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport beim Kreis Borken, führte durch den Abend und zeigte sich begeistert von den kreativen und sprachlich starken Beiträgen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Lesewettbewerbs

  • 1. Platz: Henry Beckmann (Borken-Marbeck) – „Caruso“
  • 2. Platz: Karlotta Océane Mies (Vreden) – „Geheimnis, unn Kürbisse de explödärt“
  • 3. Platz: Sophia Raap (Borken-Marbeck) – „Jana ist krank“
  • 3. Platz: Emma Wiese (Vreden-Ammeloe) – „Mooder wet de noch nix van“

Kreativwettbewerb mit starker Beteiligung

  • 1. Platz: Kita la Vita Stadtlohn – „Henry als Jupp“
    (Fynn Barockherd, Lasse Bockhoff, Lotta Hötzel, Clemens Lensker, Leona Marpert, Emma Niestegge, Thea Osterholt, Piet Rotherm, Theo Schlüter, Tom Schultewolter)
  • 2. Platz: Anna-Lena Bente, Lea Freilinger, Annika Grotendorst, Fine Honvehlmann, Luisa Klaus, Marie Sophie Nienhaus (Raesfeld-Erle) – „Wenn ik äs ut de Schoole komm… dat wo no äs rappen!“
  • 3. Platz: Clara Brüning, Paul Brüning, Paula Schulze-Göcking, Lotta Hemmans (Legden) – „Die Verjüngungspillen“
  • 3. Platz: Emil Hemmans, Lotta Hemmans, Wilm Sälker (Legden) – „Der Arztbesuch“

Sonderpreis für KiGa St. Marien Schöppingen-Eggerode

Einen Sonderpreis erhielt der Kindergarten St. Marien Schöppingen-Eggerode mit Greta Kippelt, Mara Laukötter, Jonna Olde Veldhues, Fritz Uphues, Ida Uphues, Marie Rosenboom und Anni Wernsmann für ihren Beitrag „Up Platt könnt wie singen – und dabie noch springen!“.

Heimatvereine unterstützten die Teilnehmenden

Besonders unterstützt wurden die Kinder und Jugendlichen bei der Erstellung ihrer Beiträge von mehreren Heimatvereinen, darunter auch der Heimatverein Erle. Die Preisgelder stellte erneut die Sparkasse Westmünsterland zur Verfügung, vertreten durch Regionaldirektor Markus Thesing.

Schloss Raesfeld zeigt seine Schätze – Tag des offenen Denkmals 2025

Am Sonntag, 14. September 2025, beteiligt sich das Wasserschloss Raesfeld erneut am bundesweiten Tag des offenen Denkmals.

Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ erwartet Besucherinnen und Besucher von 11:00 bis 17:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit kostenfreien Führungen, Einblicken in historische Bereiche und praktischen Handwerksvorführungen.

Tag des offenen Denkmals- Führungen rund um Schloss und Anlage

Für alle, die mehr über die Geschichte des Wasserschlosses erfahren möchten, finden um 12:00 Uhr und 14:00 Uhr geführte Rundgänge durch die Schlossanlage statt. Hierbei geben Expertinnen und Experten spannende Einblicke in die Entwicklung des Schlosses und die Besonderheiten des Geländes.

Schloss Raesfeld Münsterland
©Gemeinde Raesfeld

Akademie des Handwerks öffnet ihre Türen

Die Akademie des Handwerks lädt auch in diesem Jahr zu besonderen Führungen durch sonst nicht zugängliche Bereiche ein. Passend zum Motto gehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern auf die Suche nach „Werten“ im und am Schloss. Die Führungen starten um 13:00 Uhr und 15:00 Uhr.
An ausgewählten Bauteilen und Objekten wird gezeigt, was einen besonderen Wert besitzt, was unbezahlbar ist und wie Denkmäler für kommende Generationen erhalten werden.

Handwerk zum Anfassen

Während der gesamten Veranstaltung präsentieren vier Restauratorinnen und Restauratoren aus unterschiedlichen Gewerken ihr Können. In praktischen Vorführungen zeigen sie, wie durch fachgerechte Restaurierung historische Werte bewahrt werden.

Museum, Schlosskapelle und Dauerausstellung

Der Heimatverein Raesfeld e.V. öffnet ab 11:00 Uhr das Museum am Schloss. Dort können Besucherinnen und Besucher die Dauerausstellung „Raesfeld 1939 bis 1945“ erleben, die den Alltag der Dorfbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs beleuchtet. Auch die Schlosskapelle wird an diesem Tag für Interessierte geöffnet.

Luftaufnahme-Schloss-Raesfeld
©Helena Schlamann

Schloss-Rallye für Kinder und Familien

Für die jüngsten Gäste bietet die Schloss-Rallye eine spielerische Entdeckungstour rund um die Schlossanlage. Mit spannenden Fragen geht es quer über das Gelände. Wer alle Aufgaben erfolgreich löst, erhält eine Urkunde, die im Naturparkhaus ausgestellt wird. Die Rallye-Bögen sind am Infostand der Akademie des Handwerks und im Naturparkhaus erhältlich.

Treffpunkt und Informationen

Für alle Programmpunkte ist keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist der Infostand am Durchgang zum Schloss, wo Besucherinnen und Besucher auch weitere Informationen zum Ablauf erhalten.

Hintergrund zum Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals ist Teil der European Heritage Days und wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Jedes Jahr öffnen am zweiten Sonntag im September tausende Denkmäler in ganz Deutschland ihre Türen und gewähren Einblicke, die sonst nicht möglich sind. Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein für den Wert und die Bedeutung der Denkmalpflege zu stärken.

Photovoltaik-Vortrag in Raesfeld: „Sonnenstrom vom Dach“

In Raesfeld beginnt eine Vortragsreihe zur energetischen Sanierung. Auftakt ist ein Informationsabend zu Photovoltaik auf Wohnhäusern mit Energieberater Jürgen Krüßmann von der Verbraucherzentrale NRW.

Die Gemeinde übernimmt die Teilnahmegebühr, Anmeldungen laufen über das Bildungswerk Raesfeld.

Worum es geht

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms der Gemeinde Raesfeld startet eine gemeinsame Vortragsreihe mit dem Bildungswerk. Den Auftakt bildet ein Vortrag zu Photovoltaikanlagen für Privathaushalte unter dem Titel „Sonnenstrom vom Dach“.

Termin und Ort

Der Informationsabend findet am Dienstag, 16. September 2025, um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Raesfeld statt.

Referent und Inhalte

Energieberater Jürgen Krüßmann von der Verbraucherzentrale NRW erläutert, wie Haushalte mit Photovoltaik unabhängiger vom Stromversorger werden und langfristig Kosten sparen. Im Vortrag werden die staatlichen Fördermöglichkeiten, Chancen und Grenzen der Technologie, Aspekte des Klimaschutzes sowie praktische Hinweise und typische Stolperfallen behandelt.

Anmeldung und Kosten

Die Gemeinde Raesfeld übernimmt die Teilnahmegebühr. Anmeldungen sind beim Bildungswerk Raesfeld online oder telefonisch unter 02865-10073 möglich.

Kreative Wohngruppe gestaltet Familienkalender für Raesfeld 2026

Neuer Familienkalender 2026 des Ortsmarketings Raesfeld erscheint zum Adventsmarkt

Zum Jahresende veröffentlicht das Ortsmarketing Raesfeld traditionell seinen Familienkalender. In diesem Jahr wurde der Kalender 2026 von zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohngruppe für betreutes Wohnen für Menschen mit Handicap der Lebenshilfe in Raesfeld kreativ gestaltet. Sie setzten ihre Ideen mit viel Engagement um und freuen sich schon jetzt auf die Veröffentlichung.

Wohngruppe-Runder Tisch Lebenshilfe Borken-Raesfeld
Künstlerinnen und Künstler sowie Mitarbeiter der Lebenshilfe Borken v. l.: Marion Nacke, Julien Steinkamp, Jonas Kemper, Svenja Gudden, Kevin Stengel sowie Justin Woeste (Lebenshilfe), Maria Kowalsky (Vors. Ortsmarketing), Hanna Höing (Lebenshilfe) und Pia Grave (Hausleiterin Raesfeld). Foto: Petra Bosse

Kreatives Projekt der Lebenshilfe-Wohngruppe

Für das diesjährige Kalenderprojekt holte sich das Ortsmarketing Unterstützung von der Lebenshilfe Raesfeld. Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings und Mitinitiatorin des Projekts, erklärte ihre Motivation: „Ich habe die Lebenshilfe gewählt, weil ich auch Menschen mit Behinderung sichtbar machen wollte.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten mehrere Wochen an den Bildern und sind stolz auf ihre Ergebnisse.

Familienkalender Ortsmarketing Raesfeld - Künstler der Lebenshilfe Borken-Raesfeld
Kevin Stengel. Foto: Ortsmarketing Raesfeld

Bunte Bilder und viel Kreativität

Auch Jonas Kemper war am Projekt beteiligt und steuerte ein eigenes Bild bei. „Ich habe mit Wasserfarben gemalt. Es soll einen Wald darstellen“, erzählte er. Auf die Frage, ob ihm die Aktion gefallen habe, sagte Jonas: „Doch, war mal was anderes – hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“

Besonders freut er sich, dass die Ergebnisse nun auch öffentlich präsentiert werden: „Ja, das finde ich gut. So bekommen alle, die mitgemacht haben, auch ein bisschen Anerkennung.“

Familienkalender Ortsmarketing Raesfeld - Künstler der Lebenshilfe Borken-Raesfeld
Sophie malt. Foto: Ortsmarketing Raesfeld

Humorvolle Spitze zur Mülltonnen-Kritik

Im vergangenen Jahr hatte das Ortsmarketing Raesfeld den „Lümmelorden“ vom Karnevalsverein erhalten, weil die abgebildeten Mülltonnen im Kalender als zu klein kritisiert worden waren. Mit einem Augenzwinkern kommentierte Maria Kowalski diesmal:
„Die Mülltonnen sind so groß – oder die Lupen sind dabei.“

Familienkalender Ortsmarketing Raesfeld in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Borken-Raesfeld 2026
Gereon malt. Foto: Ortsmarketing Raesfeld

Veröffentlichung vor dem Adventsmarkt

Der neue Kalender des Ortsmarketings soll rechtzeitig vor dem Adventsmarkt erscheinen – rund eine Woche vorher. Damit möchte das Ortsmarketing gemeinsam mit der Lebenshilfe den Besucherinnen und Besuchern ein besonderes Angebot machen und gleichzeitig die Arbeit der Beteiligten sichtbar machen.

Austausch beim monatlichen Runden Tisch

Am Dienstag nahm Maria Kowalsky auch am monatlichen Runden Tisch der Lebenshilfe teil, der seit rund einem Jahr gemeinsam mit Aktion Mensch im Haus der Lebenshilfe stattfindet. Hier treffen sich regelmäßig Bewohner, Angehörige, Unterstützer und Interessierte, um sich auszutauschen und neue Ideen einzubringen.

Die Resonanz sei bislang sehr positiv. „Die Türen sind hier immer offen. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Tür geschlossen war. Der runde Tisch ist ein großes Kommen und Gehen. Hier setzen sich ständig neue Leute dazu, weil sie davon gehört haben. Das ist so schön zu sehen“, so Höing.

Kooperation mit Aktion Mensch

Seit rund einem Jahr arbeitet die Lebenshilfe eng mit Aktion Mensch zusammen. Hanna Höing, die das Projekt gemeinsam mit Justin Woeste von der Lebenshilfe begleitet, berichtete: „Die Lebenshilfe hat offiziell einen Antrag an die Aktion Mensch gestellt und dadurch ist die Kooperation entstanden. Uns war es wichtig, Menschen mit Beeinträchtigungen hier gut in den Ort einzugliedern und eine starke Gemeinschaft zu schaffen.“

Die Kooperation mit Aktion Mensch entstand durch einen offiziellen Antrag der Lebenshilfe. Ziel sei es, Menschen mit Beeinträchtigungen besser in die Dorfgemeinschaft zu integrieren und eine starke Gemeinschaft aufzubauen.

Immer offene Türen

Hanna Höing betonte dabei noch einmal die besondere Bedeutung des Projekts:
„Die Türen sind hier immer offen. Ich habe noch nie erlebt, dass hier eine Tür geschlossen war. Der runde Tisch ist ein buntes Kommen und Gehen. Es setzen sich immer wieder neue Leute dazu, die davon gehört haben. Das ist so schön zu sehen.“

Familienkalender Ortsmarketing Raesfeld gemeinsam mit der Lebenshilfe Borken

Sommerfest vom Verein TrauerHalt e.V. in Erle lockt viele Besucher an

Am vergangenen Wochenende lud der Verein TrauerHalt e.V. zu einem Sommerfest auf den Hof Hörnemann in Erle ein.

Sommerfest TrauerHalt Erle 2025
Foto: Privat

Bei bestem Wetter kamen zahlreiche Besucher zusammen, um einen entspannten Nachmittag mit Spiel, Kunst, Musik und guten Gesprächen zu verbringen. Der Verein nutzte die Gelegenheit, um seine Arbeit vorzustellen und gleichzeitig eine unbeschwerte Zeit zu ermöglichen.

Sommerfest TrauerHalt Erle 2025

Buntes Programm für Kinder und Erwachsene

Ab 16 Uhr wurde auf dem Hof Hörnemann einiges geboten. Für die kleinen Gäste gab es Bastel- und Malangebote, verschiedene Spiele, eine Hüpfburg und sogar kleine Rundfahrten mit einer Ponykutsche. Die Erwachsenen konnten am Büchertisch stöbern oder die Kunstwerke und handgefertigten Karten der Kalligrafin Chris Knabenschuh bestaunen.

Sommerfest TrauerHalt Erle 2025
Foto: Privat

Genuss, Austausch und fröhliche Momente

Neben vielen süßen und herzhaften Leckereien, die von Unterstützern gespendet worden waren, standen auch erfrischende Getränke bereit. In der besonderen Atmosphäre des Hofes ergaben sich zahlreiche Gespräche – über Trauer, die Arbeit des Vereins und persönliche Erfahrungen. Gleichzeitig wurde viel gelacht, Musik gehört und die gemeinsame Zeit genossen.

Sommerfest TrauerHalt Erle 2025
Foto: Privat

Dank an alle Unterstützer

Die Vorstandsmitglieder des Vereins TrauerHalt bedankten sich herzlich bei allen, die zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben. Ein besonderer Dank ging an die Familie Hörnemann als Gastgeber sowie an alle Helfer, Spender und Besucher. Gegen Mitternacht klang der Tag in entspannter Stimmung aus.

Sommerfest TrauerHalt Erle 2025
Sommerfest TrauerHalt Erle 2025
Foto: Privat

Raesfeld – Einbrecher plündern vier Rohbauten im Neubaugebiet

Unbekannte Täter sind in der Nacht zwischen Mittwoch, 3. September, 17 Uhr, und Donnerstag, 4. September, 7 Uhr, in vier Rohbauten am Levi-Schwarzer-Weg eingebrochen. Nach Angaben der Polizei seien die Einbrecher in die noch unverschlossenen Gebäude gelangt und hätten Werkzeuge sowie Kabel im Wert von mehreren hundert Euro entwendet.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat in Borken hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (02861) 9000 entgegen.

31 Fragen (28): Keine Zustimmung. Wie geht es weiter?

 Wie gehen Sie damit um, wenn Ihre Ideen keine Zustimmung finden. Machen Sie weiter oder ändern Sie den Kurs?


„Natürlich wünsche ich mir Zustimmung – aber ich fürchte nicht die Ablehnung. Denn manchmal braucht eine gute Idee einfach einen zweiten Anlauf. Ich höre auf die Menschen, ich lerne aus Kritik, und ich bin bereit, Kompromisse zu machen – ohne meine Grundüberzeugungen zu verraten. Politik ist für mich kein Ego-Projekt, sondern ein gemeinsamer Weg“.


Nächste Frage lautet: Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?

31 Fragen (28): Keine Zustimmung. Wie geht es weiter?

Wie gehen Sie damit um, wenn Ihre Ideen keine Zustimmung finden? Machen Sie weiter oder ändern Sie den Kurs?


„Ich nehme Kritik ernst und verstehe sie als Chance, meine Ideen weiterzuentwickeln. Gute Politik ist kein Alleingang, sondern ein gemeinsamer Prozess. Ich bin bereit, zuzuhören, zu überzeugen, aber auch anzupassen, wenn es dem Gemeinwohl dient – natürlich immer so, dass die Grundwerte der UWG wie Unabhängigkeit, Transparenz und Bürgernähe nicht verloren gehen.

Zugleich stehe ich zu meinen Überzeugungen, wenn sie langfristig sinnvoll sind. Es geht nicht um Durchsetzung um jeden Preis, sondern um tragfähige Lösungen, die breite Zustimmung finden“.


Die nächste Frage lautet: Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?


31 Fragen (28): Keine Zustimmung. Wie geht es weiter?

Wie gehen Sie damit um, wenn Ihre Ideen keine Zustimmung finden? Machen Sie weiter oder ändern Sie den Kurs?


„Sofern meine Ideen keine Zustimmung finden und auch die Überzeugungsarbeit nicht verfängt, würde ich den Kurs ändern.

Ich halte unter anderem die Selbstreflexion sowie Analyse und die Anpassung der Ideen für wichtige Eigenschaften und Voraussetzungen zur Bekleidung des Bürgermeisteramtes“.


Nächste Frage lautet: Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?

31 Fragen (28): Keine Zustimmung. Wie geht es weiter?

Wie gehen Sie damit um, wenn Ihre Ideen keine Zustimmung finden. Machen Sie weiter oder ändern Sie den Kurs?


„Hier kann ich nur die gleiche Antwort geben wie bei Frage Nr. 25.: Vorab sollte eine Idee erst gar nicht zwei Jahre diskutiert werden. Das muss schneller gehen! Sollte es dennoch keine Mehrheit geben, dann überzeuge ich und natürlich kann meine Idee zusammen mit allen auch angepasst werden. An der Linie stur festzuhalten wäre falsch. Politik und das Bürgermeisteramt ist Teamarbeit, kein Ego-Trip und es sollte keine Parteipolitik gemacht werden. Ich trete nicht für mich selbst als Bürgermeister an. Ich trete für all unsere Bürger an“.


Nächste Frage lautet: Wären Sie lieber ein beliebter Bürgermeister mit wenig Wirkung oder ein durchsetzungsstarker, aber unbequemer?

Pkw-Diebstahl in Raesfeld: Schwarzer BMW M4 verschwunden

In Raesfeld haben bislang unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch ein Auto gestohlen.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat zwischen Dienstagabend, 2. September, 23 Uhr, und Mittwochmorgen, 3. September, 7.15 Uhr. Der schwarze BMW M4 mit BOR-Kennzeichen stand in einer Grundstücksauffahrt an der Straße Nordesch, als er entwendet wurde.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 zu melden.

Jubiläum gefeiert: Raesfeld und Kobierzyce stärken ihre Freundschaft

In Raesfelds polnischer Partnergemeinde Kobierzyce wurde Ende August das traditionelle Erntedankfest gefeiert.

Auch in diesem Jahr war eine Abordnung aus Raesfeld eingeladen. Gleichzeitig stand das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft im Mittelpunkt. Am Samstag blickten beide Gemeinden in einem Festakt im Rathaus von Kobierzyce auf die langjährige Zusammenarbeit zurück. Vertreter beider Seiten dankten für den fruchtbaren Austausch bei gegenseitigen Besuchen und den damit verbundenen Blick über den eigenen Tellerrand.

Festakt mit Absichtserklärung

Die Bürgermeister der Partnergemeinden, Piotr Kopeć und Martin Tesing, unterzeichneten eine Absichtserklärung. Darin bekräftigten sie, die partnerschaftlichen Beziehungen fortzuführen und weiter auszubauen. „Gerade in der heutigen Zeit mit einem Krieg direkt vor unserer Haustür ist ein geeintes Europa wichtiger denn je. Dies gelingt nur, durch das Kennenlernen und den Austausch der Menschen untereinander. Daher wollen wir vor allem auf Bürgerebene diesen persönlichen Kontakt zu unseren Freunden in Kobierzyce fördern“, sagte Bürgermeister Martin Tesing zum Abschluss des Festaktes.

Neue Projekte und gemeinsames Engagement

In Raesfeld hat sich bereits eine Gruppe von Bürgern mit polnischen Wurzeln zusammengefunden, die die Partnerschaft aktiv stärken möchten. Tomacz Kaczmarski, Robert Glombik, Benjamin Mirowski und Wojciech Kula haben gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung erste Projekte geplant. So wird es im Oktober in Kobierzyce ein internationales Fußballturnier mit Seniorenmannschaften geben. Daran nehmen auch Spieler der Alten Herren vom TSV Raesfeld und von Eintracht Erle teil, die als gemeinsame Mannschaft antreten.

Schüleraustausch und weitere Begegnungen

Im Herbst wird eine Schülergruppe der Julia-Koppers-Gesamtschule eine Klassenfahrt nach Kobierzyce und ins benachbarte Breslau unternehmen. Der Gegenbesuch der Schüler aus Kobierzyce ist für das Frühjahr 2026 geplant. „Dies sind erste wichtige Schritte, denen hoffentlich viele weitere folgen“, sagte Bürgermeister Piotr Kopeć. Er dankte besonders den vier Raesfeldern, die sich bei den kommenden Begegnungen auch als Dolmetscher engagieren werden.

Teilnahme am Erntedankfest

Zum Abschluss des Besuchs nahm die Raesfelder Delegation am Sonntag am Erntedankfest teil, das mit einem großen Volks- und Familienfest gefeiert wurde. Bürgermeister Martin Tesing überbrachte dabei die Grüße der Raesfelderinnen und Raesfelder.

Kommunalwahl 2025: Landrat Dr. Kai Zwicker über Ziele und Herausforderungen

„Man merkt schon, dass es insgesamt deutlich politischer geworden ist“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Der CDU-Politiker tritt 2025 zum vierten Mal für das Amt des Landrats im Kreis Borken an. Neben ihm bewerben sich Norbert Ricking (SPD), Jens Steiner (Bündnis 90/Die Grünen) und Ludger Marwitz (AfD) um das Amt.

Die CDU Raesfeld-Erle-Homer hatte Bürgerinnen und Bürger zu Bierbankgesprächen auf den Hof Kruse in Erle eingeladen, eine Gelegenheit, Fragen zu stellen, zuzuhören und zu diskutieren. Wir nutzten den Moment, um mit Kai Zwicker über die bevorstehende Kommunalwahl 2025 zu sprechen.

„Es ist insgesamt deutlich politischer geworden“

Die Kommunalwahl 2025 verläuft nach Zwickers Einschätzung deutlich lebhafter als in früheren Jahren. Besonders um die Bürgermeisterämter gebe es mehr Wettbewerb, da in vielen Orten zusätzliche Parteien und Wählergruppen antreten. Das sorge dafür, dass der Ton insgesamt rauer werde.

Bürgerinteressen: Wirtschaft, Ausbildung und Sicherheit

Gefragt nach den häufigsten Themen, die Bürgerinnen und Bürger aktuell beschäftigen, nannte der Landrat (56 J.) vor allem die eigene wirtschaftliche Zukunft. Der Kreis Borken stehe dabei deutlich besser da als viele andere Regionen. „Unsere Ausbildungszahlen können sich sehen lassen. Wir haben sogar im Handwerk mehr Auszubildende als in den vergangenen Jahren“, betonte Zwicker.

Obwohl die allgemeine Stimmung durch weltweite Krisen aufgeheizt sei, nehme er wahr, dass lokale Fragen entscheidend für die Wahl seien. Gute Kita-Plätze, eine starke schulische Ausbildung und verlässliche Rahmenbedingungen für die Wirtschaft hätten dabei oberste Priorität.

Versprechungen und Realität

Bei Wahlversprechen schaue Zwicker genau hin. Nicht alles, was angekündigt werde, lasse sich am Ende auch umsetzen. „Erstens muss man mal sehen, gibt es überhaupt Versprechungen? Und zweitens sind die dann realistisch?“

Der Kreis habe in den vergangenen Jahren viel erreicht. „Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote NRW-weit, wir haben enorm gute Ausbildungszahlen, und die Kommunen sind fast alle abundant.“ Viele Gemeinden erhalten deshalb keine Schlüsselzuweisungen mehr, weil die Wirtschaft so stabil läuft. Diesen Erfolg wolle man sichern.

Engagiert im Kreis und darüber hinaus

Die Arbeit als Landrat sei derzeit besonders intensiv, erklärte Zwicker. Eine genaue Zahl an Terminen könne er nicht nennen. Neben den Aufgaben im Amt gebe es zahlreiche Treffen in der Region, in NRW und darüber hinaus. Der Kreis Borken sei stark vernetzt, sowohl mit Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen als auch mit den Nachbarregionen, darunter Niedersachsen und die Euregio.

„Man kann sich ja letztlich nur anbieten und sagen, so seht her, das sind meine Ideen, das sind unsere Ideen“, sagte Zwicker. Unterstützt wird er bei seiner erneuten Kandidatur von CDU und FDP. „Wir haben in den letzten Jahren, Jahrzehnten hier wirklich gute Arbeit gemacht. Und für uns geht es darum, dass diese Region weiter gut nach vorne kommt. Und dafür stehe ich und dafür kämpfe ich.“

Bierbank-Gespräche-Kommunalwahl 2025 mit Landrat Kai Zwicker Kreis Borken
Landrat Dr. Kai Zwicker bei den Bierbank-Gesprächen der CDU in Erle. Foto: Petra Bosse

Positive Resonanz bei Gesprächen zur Kommunalwahl

Bei den Gesprächen am Dienstagabend im Rahmen der Kommunalwahl 2025 zeigte sich die Ortsvorsitzende des CDU-Verband Raesfeld Gerswid Altenhoff-Weber zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Sie betonte, dass der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern für sie eine wichtige Grundlage sei, um Anliegen und Erwartungen besser kennenzulernen. Besonders die offene und positive Stimmung vor Ort hob sie hervor.

Endspurt für die Briefwahl in Raesfeld

„Denken Sie daran, Ihre Wahlbriefe rechtzeitig abzusenden“. Mit diesem Hinweis wendet sich Wahlleiter Markus Büsken an alle Briefwählerinnen und Briefwähler in Raesfeld.

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 14. September 2025 laufen auf Hochtouren. Wer seine Stimme per Brief abgeben möchte, sollte jetzt schnell handeln.

Briefwahl: Fristen für den Online-Antrag

Der Online-Antrag für die Briefwahlunterlagen ist nur noch bis Sonntag, 7. September 2025, möglich. Ab Montag, 8. September, empfiehlt das Wahlbüro, die Briefwahl persönlich im Briefwahlbüro zu beantragen – und die Stimme am besten direkt dort abzugeben.

Fristgerechte Rücksendung der Wahlbriefe

Damit die Stimme zählt, müssen Wahlbriefe spätestens am Wahlsonntag bis 16 Uhr im Rathaus Raesfeld eingegangen sein. Spätestens bis zur Briefkastenleerung am 11. September sollten die Unterlagen daher in die gelben Postbriefkästen eingeworfen werden.

Alternativ können Wahlbriefe auch noch am Wahltag selbst bis 16 Uhr direkt in den Hausbriefkasten am Rathaus eingeworfen werden. Alles, was später eingeht, wird nicht mehr berücksichtigt.

Ersatzunterlagen bei Verlust

Wer seine Briefwahlunterlagen nicht erhalten hat oder sie verloren hat, muss sich vor dem Wahltag Ersatz im Wahlbüro besorgen. Ohne diese Unterlagen ist weder Briefwahl noch eine Stimmabgabe im Wahllokal möglich.

Wahltag am 14. September

Am Wahlsonntag, 14. September 2025, sind die Wahllokale in Raesfeld, Erle und Homer von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Rund 150 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf und zählen ab 18 Uhr die Stimmen aus.

Wahlleiter Markus Büsken hofft trotz des großen Interesses an der Briefwahl auf eine hohe Wahlbeteiligung am Wahltag: „Die Wahl im Wahllokal ist die direkteste und unkomplizierteste Art, seine Stimme abzugeben.“

Verkehrssicherheitskampagne „Rücksicht macht Wege breit“ startet in Raesfeld

„Rücksicht macht Wege breit“ – unter diesem Motto wirbt seit gestern ein breites Bündnis in Raesfeld für mehr Sicherheit auf Feld- und Wirtschaftswegen. Zum Start der erweiterten Verkehrssicherheitskampagne stellten Vertreter von Landwirtschaft, Polizei, Kreisverwaltung, Kommunen und der ProvinzialVersicherung am Dienstag neue Maßnahmen vor, die Ausflügler und Landwirte gleichermaßen sensibilisieren sollen.

Hintergrund ist die Maisernte, die aktuell für erhöhtes Konfliktpotenzial zwischen Landwirten und Ausflüglern sorgt. Die Kampagne wirbt für gegenseitige Rücksichtnahme und ergänzt bewährte Maßnahmen um neue Informationsangebote.

Konflikte auf engen Wegen

Auf Feld- und Wirtschaftswegen im Kreis Borken komme es aktuell besonders häufig zu Begegnungen zwischen Landwirten, Radfahrern und Spaziergängern. Während viele Menschen das Spätsommerwetter genießen wollten, stünden Landwirte gleichzeitig unter erheblichem Zeitdruck, da die Maisernte laufe. Mit einfachen Verhaltensregeln könnten jedoch gefährliche Situationen vermieden werden, erklärten die Vertreter der Initiative bei einem Pressetermin in Raesfeld.

Rücksicht macht Wege frei-Verkehrssicherheitskampagne Raesfeld
Foto: Stephan Wolfert, WLV

Kampagne wird ausgeweitet

Die Verkehrssicherheitskampagne „Rücksicht macht Wege breit“ wurde 2021 vom Kreisverband Borken im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) gestartet und wird in diesem Jahr auf weitere Kommunen ausgeweitet – darunter erstmals die Gemeinde Raesfeld. Neben dem WLV beteiligen sich die Kreisverwaltung, die Kreisverkehrswacht, die Kreispolizei, zahlreiche Kommunen und die ProvinzialVersicherung als neuer Partner.

Besonders sichtbar seien die Piktogramme, die auf Wirtschaftswegen aufgesprüht werden und ein Traktorsymbol neben einem Radfahrer zeigen. Ab sofort sollen diese durch Trecker-Aufkleber, Schilder an Rasthütten sowie eine neue Projekthomepage ergänzt werden, die per QR-Code erreichbar ist.

„Rücksicht bedeutet auch Anhalten“

Landrat Dr. Kai Zwicker betonte beim Pressetermin, dass das zentrale Bildmotiv der Kampagne – Traktor und Radfahrer winken sich freundlich zu – die Botschaft verdeutliche: Umsicht und gegenseitige Wertschätzung.

Hauptkommissarin Heike Kormann von der Kreispolizei erinnerte daran, dass die Straßenverkehrsordnung einen Mindestabstand von zwei Metern beim Überholen von Radfahrern vorschreibe. „Dieser Platz sei auf schmalen Wirtschaftswegen meist nicht vorhanden“, so Kormann. Deshalb sei oft Geduld gefragt: „Rücksicht bedeutet zwangsläufig, dass entweder die Traktoren oder die Radfahrenden anhalten und den jeweils anderen passieren lassen.“

Raesfeld erstmals dabei

Auch Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing appellierte an alle Verkehrsteilnehmenden: „Die Straßen im Außenbereich heißen nicht von ungefähr Wirtschaftswege. Landwirte benötigen sie für ihre tägliche Arbeit und können mit ihren Maschinen nicht immer ausweichen.“ Besonders Wegeränder seien häufig nicht für das Gewicht von Traktoren geeignet und könnten Schaden nehmen. Radfahrenden rät Tesing, in unklaren Situationen lieber vom Rad zu steigen oder kurz im Seitenraum zu warten.

Landwirtschaft wirbt um Verständnis

Markus Weiß, Vorsitzender des WLV-Kreisverbands, betonte, dass Landwirte während der Ernte zwar unter hohem Zeitdruck stünden, dennoch Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen sollten: „Unsere großen Maschinen wirken auf Radfahrer und Spaziergänger schnell bedrohlich. Ein kurzer Blick in den Spiegel, der Fuß kurz vom Gas – das kostet kaum Zeit und bringt viel Sicherheit.“

Auch Lukas Bonhoff, Vorsitzender des WLV-Ortsverbands Raesfeld, hob hervor, dass eine freundliche Kommunikation im Straßenverkehr das Miteinander stärke.

Provinzial unterstützt die Aktion

Die ProvinzialVersicherung ist in diesem Jahr neuer Partner der Kampagne. Gerd Bleker, Geschäftsstellenleiter der Provinzial-Agentur „Bleker und Schulte-Terhart“ in Raesfeld, erklärte: „Verkehrssicherheit ist für uns als regionaler Versicherer ein zentrales Anliegen.“ Gemeinsam mit den Partnern seien Sicherheitsaufkleber entwickelt worden, die an landwirtschaftlichen Fahrzeugen angebracht werden können.

Interessierte können Aufkleber und Flyer in allen Provinzial-Geschäftsstellen im Münsterland erhalten.

Private Party, echte Uniform: Verwaltungsgericht zieht klare Grenze

Darf man in Polizeiuniform privat feiern? Diese Frage beschäftigt viele, auch in Zeiten von Karneval. Nun hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden: Eine Kommissaranwärterin, die bei einer privaten Mottoparty dienstliche Kleidungsstücke getragen und an einer gespielten Festnahme teilgenommen hatte, darf aus dem Beamtenverhältnis auf Widerruf entlassen werden.

Zweifel an der Eignung für den Polizeidienst

Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf lehnte heute, Dienstag, 2. September, den Eilantrag der jungen Anwärterin gegen ihre Entlassung ab. Nach Auffassung des Gerichts könne ein Polizeibeamter im Vorbereitungsdienst entlassen werden, wenn berechtigte Zweifel an seiner charakterlichen oder persönlichen Eignung für den Polizeidienst bestehen.

Das Polizeipräsidium hatte diese Zweifel angenommen, nachdem bekannt wurde, dass die Kommissaranwärterin auf einer privaten Feier einen dienstlichen Pullover und eine Schutzweste mit der Aufschrift „Polizei“ getragen hatte. Außerdem wirkte sie bei einer inszenierten Festnahme eines als Drogendealer verkleideten Gastes mit, die für ein videografisches Gästebuch gefilmt wurde.

Fehlverhalten mit Signalwirkung

Laut Gericht habe dieses Verhalten das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei „deutlich und nachhaltig“ beschädigt. Besonders schwer wiege, dass Videos des Auftritts angefertigt wurden und diese in Zeiten sozialer Medien schnell über den Kreis der Partygäste hinaus Verbreitung finden könnten.

Das Gericht folgte der Einschätzung des Polizeipräsidiums, dass das Verhalten nicht mit den Anforderungen an angehende Polizeibeamte vereinbar sei. Die Entlassung sei daher rechtmäßig.

Beschwerde möglich

Die Kommissaranwärterin kann gegen den Beschluss Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen einlegen. Ob sie diesen Weg gehen wird, ist noch offen.

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